Pappenheimer bringen eine Tonne Hilfsgüter an die ukrainische Grenze

Die Pappenheimer Andreas Rothfuchs, Carola Lämmerer und Karl Satzinger haben in Eigeninitiative einen Spendenbetrag von 1.500 Euro zusammenbekommen. Für das Spendengeld habe sie etwa eine Tonne Lebensmittel eingekauft, und in den polnischen Ort Przemysl nahe der ukrainischen Grenze bringen lassen.

Der Krieg in der Ukraine und der damit verbundene Flüchtlingsstrom bringt die Aufnahmestaaten zunehmend an den Rand der Versorgungskapazitäten. Um diese Länder zu entlasten haben sich offizielle Hilfsorganisationen, private Unternehmen und auch Bürger zur Aufgabe gemacht mit Hilfsgütern zu unterstützen.
Zu diesen Bürgern gehört auch eine Gruppe von Männern die zu einer Fußballtippgruppe gehören und die sich zum Ziel gesetzt haben, den Ukrainischen Flüchtlingen zu helfen. Jeder dieser Gruppenmitglieder hat in seinem Bereich zu Geld- und Sachspenden aufgerufen.
Aus Pappenheim war es Andreas Rothfuchs, der mit einer Serie von Aufrufen Spenden sammelte, wobei er von Carola Lämmerer und Karl Satzinger unterstützt wurde.
Innerhalb von vier Tagen hatte man die stolze Spendensumme von rund 1.500 Euro zusammen.
Für diesen Betrag wurden etwa eine ganze Tonne Lebensmittel im Großhandel angeschafft, die zu der polnischen Ortschaft „Przemysl“ direkt an der ukrainischen Grenze gebracht wurden.
Um die Verwertung, Zubereitung und Verteilung der Speisen an die Flüchtlinge ist dort eine Hauswirtschaftsschule verantwortlich. Diese Schule bereitet derzeit für die Flüchtlinge zwischen 800-1000 Mahlzeiten pro Tag zu. Von der Einrichtung werden neben den Flüchtlingen auch ein Kindergarten, eine Schule und die Armee in der Ukraine versorgt.
Insgesamt wurden am Wochenende vom 18.03. auf 19.03.2022 rund 3,5 t Lebensmittel wie etwa z.B. 350 Brote, 1 Palette Äpfel, 1 Platte Mineralwasser, 1 Palette Marmelade ,1 Palette Windel etc. und zusätzliche Sachspenden unter der Federführung der Petris AG aus Neumarkt nach Polen gefahren.
Die Lieferung der Pappenheimer wurden zum Teil schon am Samstag an die Polizei weitergegeben zur Verteilung und zu einem Waisenhaus im Osten der Ukraine.
Der Konvoi bestand aus 3 Lieferwagen, einer davon wurde durch die Fa Schindler inklusive Spritgeld zur Verfügung gestellt. Im Fahrzeugkonvoi befanden sich auch zwei Achtsitzer um geflüchtet Personen mit nach Deutschland zu nehmen.
Das Bild zeigen einen Teil der Fahrzeuge, die Hauswirtschaftsschule und die Güter, die abgeladen wurden.
Auf diesem Weg möchten die Initiatoren der Spendenaktion bei allen Spendern recht herzlich für Ihre schnelle und unbürokratisch Hilfe bedanken!

An der Spendenaktion habe sich beteiligt

Pappenheimer Privatpersonen:
Fam. Karl Satzinger, Stefanie Satzinger, Stephan Lauterbach, Monika Major, Gertraud Lämmerer, Roland Kiermeyer, Bettina Balz, Franz Xaver Klatt und Christa Seuberth.

Pappenheimer Gewerbe:
Fa.Schindler, Zimmerei Gegg, Frauensache, Dimis Genußwerkstatt, Trachten und Landhausmoden Päckert, Schlossapotheke und Versicherungsbüro Lämmerer.
Die Pappenheimer Stadtratsfraktionen der CSU, der Freie Wähler und der Bürgerliste.

Foto: Karl Satzinger




Einbruch in leerstehendes Seniorenheim

Über das vergangene Wochenende gelangten unbekannte Täter in Pappenheim auf das Gelände des derzeit leerstehenden Georg-Nestler-Hauses in der Beckstraße. Es wurde das Hoftor aufgedrückt und dabei beschädigt. Auf dem Gelände wurden anschließend mehrere Schuppen durch die Täter geöffnet wobei ebenfalls Sachschaden entstand. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt ca. 300 Euro. Wer hat verdächtige Wahrnehmungen gemacht?




Sportfreunde erreichen im Nachholspiel nur ein Remis

Die Bieswanger Sportfreunde kamen im Nachholspiel gegen den SV Möhren trotz einer Vielzahl an hochkarätigen Chancen nicht über ein Unentschieden hinaus.

(WR) – Die Gäste aus Möhren, die mit einigen Akteuren der Ersten verstärkt aufliefen, ließen von Beginn an erkennen, dass es für die gastgebenden Sportfreunde nicht einfach werden würde. So wog das Spiel im Laufe der Partie hin und her. Die Elf von Thomas Schwenk hatte aber gegenüber den Möhrenern ein deutliches Chancenplus. Nach einem Freistoß fälschte ein Bieswanger Akteur den Ball unhaltbar für Philipp Heger ins eigene Tor zum 0 : 1 – Pausenstand ab. Bieswang versuchte in der zweiten Hälfte alles, hatte teils glasklare Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht den Weg ins Tor finden. Wenigstens gelang Dominik Dietrich nach 80 Minuten der Ausgleich mit einem strammen Volleyschuss. Der gleiche Akteur vergab mit dem Schlusspfliff einen Foulelfmeter, passend zum Thema Chancenverwertung auf Seiten der Gastgeber.

Unterm Strich stand man am Schluss gefühlt mit leeren Händen da. Zusammengefasst: wer seine Chancen nicht nutzt, wird am Ende oftmals bestraft !

 

SF Bieswang: Philipp Heger, Stefan Wiedemann, Sebastian Hüttinger, Tim Schwenk, Max Störzer, Dominik Dietrich, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Jakov Ruzic, Florian Kraft, Tom Matzelt, Anusorn Sachse, Florian Hajek




Wohnraum für geflüchtete Menschen aus der Ukraine gesucht

Aufgrund des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine kommen jeden Tag zahlreiche Menschen im Landkreis an, die vor dem Krieg geflohen sind. Über 600 Menschen wurden bereits registriert. Die Notunterkunft in der Turnhalle der Senefelder-Schule in Treuchtlingen ist als erste Aufnahmestelle zu sehen nicht als dauerhafte Unterbringungsmöglichkeit. Die dort untergebrachten Menschen sollen möglichst schnell in eine dezentrale Anschlussunterkunft kommen. Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen sucht deshalb dringend nach Beherbergungsmöglichkeiten oder auch größeren Wohnobjekten zur Anmietung.

Der Landkreis hat mit der Notunterkunft in der Turnhalle der Senefelder-Schule in Treuchtlingen eine erste Aufnahmestelle eingerichtet, für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Bis zu 270 Personen können dort vorübergehend untergebracht und versorgt werden. Im Anschluss daran werden die Menschen möglichst schnell in vom Landratsamt angemietete dezentrale Unterkünfte untergebracht. Diese können beispielsweise Beherbergungsbetriebe oder größere private Wohnobjekte sein, die vom Landratsamt angemietet werden. Auch die bereits gemeldeten privaten Wohnangebote werden natürlich berücksichtigt.

Das Landratsamt bittet deshalb Beherbergungsbetriebe oder Eigentümer größerer leerstehender Wohnobjekte, die als dezentrale Unterkunftsmöglichkeit genutzt werden können, sich unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe-uebersicht/wohnangebote/ zu melden (oder direkt beim Sachgebiet Soziales und Senioren unter Tel. 09141 902-352 oder per Mail an shv.lra@landkreis-wug.de).




Rennen mit der Polizei geliefert

Am Samstagabend, gegen 21:00 Uhr, fiel einer Zivilstreife der Polizei im Stadtgebiet Treuchtlingen ein grauer BMW mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf. Der „Raser“ sollte daraufhin einer angehalten und kontrolliert werden. Dies stellte sich allerding als schwierig heraus, da der BMW mit weit überhöhter Geschwindigkeit das Stadtgebiet Treuchtlingen in Richtung Schambach verließ und anschließend weiter auf die B2 in Richtung Weißenburg auffuhr. Im Bereich Dettenheim beschleunigte der Pkw auf knapp 180 km/h. Erst auf Höhe des Industriegebietes in Weißenburg gelang es das Fahrzeug anzuhalten und den 19-jährigen Fahrer aus einem Ellinger Ortsteil zu kontrollieren.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde gegen den jungen Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.
Zeugen der rücksichtslosen Fahrweise des Pkw-Fahrers werden gebeten sich mit der Polizeiinspetion Treuchtlingen in Verbindung setzen.




Notunterkunft in Treuchtlingen

Für geflüchtete Menschen aus der Ukraine wird das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen in der Turnhalle der Senefelder-Schule in Treuchtlingen eine Notunterkunft einrichten. Die Notunterkunft steht ab 11. März 2022 zur Verfügung.

Derzeit kommen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten, auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen an. Um die kurzfristige Unterbringung der Menschen sicherzustellen, muss auch im Landkreis eine Notunterkunft errichtet werden. Nach der Erstunterkunft in Treuchtlingen können die Personen dann innerhalb weniger Tage an Unterkünfte, die das Landratsamt hauptsächlich über Beherbergungsbetriebe zur Verfügung stellt, weitervermittelt werden beziehungsweise private Wohnangebote genutzt werden. Die Notunterkunft in der Turnhalle der Senefelder-Schule bietet Platz für rund 120 Personen. Es wird damit gerechnet, dass schon am Wochenende erste Menschen dort vorübergehend untergebracht werden müssen.

In der Notunterkunft wird auch die Erstanmeldung der Geflüchteten erfolgen. Die Ausländerbehörde des Landratsamtes wird sich dann bei den Personen wegen der Registrierung und der Beantragung des Aufenthaltstitels melden.

Die Versorgung der geflüchteten Menschen ist durch das Bayerische Rote Kreuz beziehungsweise Privatunternehmen sichergestellt. Das Landratsamt steht zudem auch in engem Kontakt mit den Kirchen, der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Diakonie sowie der psychosozialen Notfallversorgung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die ebenfalls bei der Betreuung der Menschen unterstützen werden.

Es ist auch damit zu rechnen, dass viele unbegleitete Minderjährige in den Landkreis kommen. Das Jugendamt bereitet hier die Unterbringung der Kinder und Jugendlichen vor. Die Unterbringungsmöglichkeiten müssen natürlich gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr streng geprüft werden und unterstehen strengen Regularien. Das Jugendamt erreichen viele private Angebote, diese werden registriert und gegebenenfalls auch kontaktiert. Vorzugsweise werden für unbegleitete Minderjährige allerdings aufgrund der sensiblen Situation zentrale Unterkünfte vorgesehen. Unbegleitete Kinder und Jugendliche, die zu Verwandten in den Landkreis kommen, sollen mit dem Jugendamt Kontakt aufnehmen. Das Jugendamt unterstützt dann bei allen Anliegen, damit das Kind oder der Jugendliche in dem Familienverband bleiben kann.

Bis zum 10. März sind in der Ausländerbehörde rund 250 Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, registriert worden. Alle Personen, die sich bislang noch nicht bei der Ausländerbehörde gemeldet haben, sollen dies bitte zeitnah erledigen. Zunächst reicht es, wenn die Ausländerbehörde ein Foto des Passes erhält, die Anschrift der Unterkunft im Landkreis sowie eine Telefonnummer einer Kontaktperson im Landkreis. Diese Unterlagen sollten schnellstmöglich nach der Ankunft an ausland@landkreis-wug.de geschickt werden. Die Mitarbeitenden der Ausländerbehörde melden sich dann wegen eines Termins zur Beantragung der Aufenthaltserlaubnis.

Zweck der ersten Kontaktaufnahme ist nur die Registrierung und die Klärung, ob eine Unterkunft benötigt wird und wenn nicht, wo die private Unterkunft erfolgt. Außerdem kann so der Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz registriert werden.




Hund jagt Reh zum Wildunfall

Am Mittwochnachmittag kam es auf der Staatsstraße zwischen Bieswang und Rothenstein zu einem Wildunfall. Ein Hund, der nicht angeleint war stellte dort einem Reh nach, das auf der Flucht die Staatsstraße überquerte. Hierbei wurde das flüchtende Tier von ein einem heranfahrenden Pkw erfasst.

Der Pkw war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Die Hundehalterin muss nun wegen eines Verstoßes gegen das Bayerische Jagdgesetz verantworten.




Geparkter Pkw beschädigt – Zeugenaufruf

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag parkte die eine 41-jährige Fahrzeughalterin ihren schwarzen Skoda Octavia in Pappenheim in der Deisingerstraße parallel zur Fahrbahn. Am Freitagmorgen stellte sie an ihrem Pkw einen frischen Unfallschaden im Bereich der hinteren linken Stoßstange fest. Laut Spuren hat ein Unbekannter beim Ein- oder Ausparken den geparkten Pkw angefahren, den Schaden jedoch nicht gemeldet. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Treuchtlingen Tel: 09142/9644-0 in Verbindung zu setzen.




Landratsamt informiert über die Hilfe für Menschen aus der Ukraine

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen gibt erste Details zum Aufnahmeverfahren der geflüchteten Menschen aus der Ukraine bekannt.

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind bereits Menschen angekommen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Es wird mit zahlreichen weiteren ukrainischen Geflüchteten gerechnet. Das Landratsamt bietet auf seiner Homepage Informationen und Hilfsangebote an. Mittlerweile liegen auch.

Mit Beschluss des EU-Rates vom 03. März 2022 ist die Aufnahme der aus der Ukraine geflüchteten Menschen auf Grundlage der sog. Massenzustrom-Richtlinie der EU erleichtert worden. Aufgrund des vorübergehenden Schutzes ist kein Asylverfahren zu durchlaufen.
Sobald der vorübergehende Schutz greift, kann den aus der Ukraine Geflüchteten nach § 24 Aufenthaltsgesetz ein zunächst auf ein Jahr befristetes Aufenthaltsrecht erteilt werden (mit Verlängerungsmöglichkeiten auf max. 3 Jahre) und es können Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Anspruch genommen werden.

Dazu ist es allerdings notwendig, dass sich alle neuankommenden ukrainischen Flüchtlinge, die Leistungen erhalten und oder sich länger in Deutschland aufhalten möchten, sich an die nächstgelegene Registrierungsmöglichkeit wenden, die sogenannten AnkER-Einrichtungen.
Die für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen nächstmögliche Registrierungsstelle ist die AnkER-Einrichtung in Zirndorf (AnkER Zirndorf, Rothenburger Str. 29, 90513 Zirndorf).

Für die Geflüchteten besteht keine Verpflichtung, in der AnkER-Einrichtung zu wohnen oder länger dort zu bleiben. Zweck der Kontaktaufnahme ist nur die Registrierung und die Klärung, ob sie eine Unterkunft benötigen und wenn nicht, wo sie privat unterkommen.

Dies ist u.a. notwendig, damit die Betroffenen, die nicht bei Verwandten unterkommen können, auf alle Bundesländer verteilt werden können. Nach der Registrierung können diejenigen, die eine private Unterkunft haben, dorthin weiterreisen. Diejenigen, die eine Unterkunft brauchen, werden einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zugewiesen, die einen Platz in einer Gemeinschaftsunterkunft oder einer dezentralen Unterkunft anbietet.

Ukrainerinnen und Ukrainer können mit einem biometrischen Pass ohne Visum 90 Tage in Deutschland bleiben. Auch für diese Personen empfiehlt sich aber eine zeitnahe Registrierung in der AnkER-Einrichtung.

Das Landratsamt wird die wichtigsten Informationen zum Aufnahmeverfahren auf der Homepage unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe zeitnah veröffentlichen.

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurden zahlreiche Hilfsangebote bereits registriert. Wer also Hilfe sucht zum Beispiel Fahrdienste, Übersetzer oder ähnliches, kann sich an die Freiwilligenagentur altmühlfranken wenden. Die Mitarbeiterinnen koordinieren die Angebote und Gesuche.

Außerdem kann auch Auskunft über mögliche Sammelstellen für Sachspenden gegeben werden. Mehr Informationen gibt es unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe oder telefonisch bei Corina Heid (09141 902-227) oder Verena Wagner (09141 902-235).

 

Wer selbst eine Wohnmöglichkeit zur Verfügung stellen kann oder sich als ehrenamtliche Helferin oder Helfer engagieren möchte, kann sich unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe registrieren. Bei Bedarf nehmen die zuständigen Mitarbeitenden dann Kontakt auf.

 

Ansprechpersonen im Landratsamt:

Freiwillige Hilfeleistungen
Freiwilligenagentur altmühlfranken
09141 902-227 oder -235
freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de

Registrierung von Wohnangeboten
Sachgebiet Soziales und Senioren
09141 902-352
shv.lra@landkreis-wug.de

Registrierung von Flüchtlingen,
Ausländer- und Aufenthaltsrecht von Flüchtlingen
Sachgebiet Personenstands- und Ausländerwesen
09141 902-144 oder -291
ausland@landkreis-wug.de

Weitere Kontaktdaten des Landratsamtes sowie externer Beratungsstellen zur Versorgung und Betreuung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine sind auf der Homepage unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe aufgelistet.

 




Brandschaden in Millionenhöhe

Am Donnerstag 03.03.2022 in den frühen Morgenstunden, kurz vor 5:00 Uhr geriet in einer Pappenheimer Firma in der Langenaltheimer Straße eine Fertigungsmaschine in Brand.
Als Brandursache wird ein technischer Defekt technischen Defektes angegeben. Die Maschine wurde durch das Feuer vollends zerstört. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1 Million Euro. Die Feuerwehren Pappenheim, Treuchtlingen, Langenaltheim, Weißenburg und Solnhofen konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Glücklicherweise wurden bei dem Schadensfeuer und bei den Löscharbeiten keine Personen verletzt.




Haus für Kinder geht auf die Zielgerade

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben jetzt in Pappenheim die an der Planung und am Bau Beteiligten das Haus für Kinder auf die Zielgerade gebracht. Nach der dreieinhalbjährigen Planungsphase kann der Bau zunächst mit der Schaffung des Retentionsausgleichs und umfangreichen Kanalarbeiten beginnen. An der Baustelle treffen gleich mehrere für Pappenheim wichtige Projekte zusammen.

„Jetzt geht es endlich los mit dem Bau“ freute sich Bürgermeister Florian Gallus bei einer kleinen Feierstunde anlässlich des ersten Spatenstichs für die sechste Kindereinrichtung im Pappenheimer Gemeindegebiet.

Bei diesem Spatenstich waren auch Anita und Uwe Rathsam von der Geschäftsleitung der bauausführenden Firma FHG aus Geislohe dabei. Ebenso waren Bauleiter Markus Hemmeter vom Pappenheimer Architekturbüro Frosch und Reinhard Vulpius von Pleinfelder Ingenieurbüro VNI gekommen.

Vom BRK Kreisverband Südfranken, der die Kindereinrichtung mit derzeit 51 Kindern in einem Containertrakt betreut waren der Kreisvorsitzende Peter Gallenmüller, Geschäftsführer Rainer Braun und die Einrichtungsleiterin Franziska Meyer dabei.

„Es ist unser politisches Ziel, dass alle die in Pappenheim wohnen auch Perspektiven für einen lukrativen Kinderbetreuungsplatz mit ganz verschiedenen pädagogischen Konzepten haben“ erklärte Bürgermeister Gallus. Es falle ihm ein Stein vom Herzen, dass es jetzt endlich losgeht. Sein Dank galt allen, die in der Planungs- und Vorbereitungsphase daran beteiligt waren, dass letztlich alles zügig bis zur Bauausführung abgeschlossen werden konnte.

Anita Rathsam dankte für die Firma FHG der Stadt Pappenheim für die Erteilung des Auftrags. Sie werde sich dafür einsetzen, dass ihre Firma das Haus für Kinder in Pappenheim zügig und kompetent zur Fertigstellung bringt. Dass dies so geschieht, davon zeigte sich der Bauleiter Markus Hemmeter überzeugt. Da Clemens Frosch aus terminlichen Gründen nicht zum Spatenstich kommen konnte, erklärte Hemmeter für das Architekturbüro Frosch, er wisse mit der Firma FHG einen sehr zuverlässigen Partner für die Bauausführung an der Seite. Dies habe sich in den letzten Jahren bei verschiedenen Projekten immer wieder gezeigt.

Hier entsteht der Tetentionsraum. Hier beginnen die Baumaßnahmen für das Haus für Kinder

An der künftigen Baustelle gab es gleich mehrere Projekte zu koordinieren, darauf wies Reinhard Vulpius hin. Vor Baubeginn müsse man die Schmutzwasserleitung von Geislohe, Neudorf und Göhren vom Helmut-Gollwitzer-Weg und den Schmutzwasserkanal vom neuen Bauwerk zum Kanalstrang in der Stadtparkstraße führen. Darüber hinaus wird ein Kanal für Oberflächenwasser zur Altmühl gebaut. Da das Haus für Kinder teilweise im Überschwemmungsgebiet stehen wird, muss die Stadt Pappenheim als Bauherr einen Retentionsraum schaffen, der zwischen dem Schulgebäude und der Stadtparkstraße auf der Länge vom Fahrradständer bis zum Schulpavillon angelegt wird.

Bezugsfertig soll das Haus für Kinder im Herbst 2023 sein, damit die Einrichtung mit dem Beginn des Schuljahres mit dem Betrieb starten kann.

Für den BRK Kreisverband Südfranken bedankte sich Peter Gallenmüller für das Vertrauen der Stadt Pappenheim. Mit einer Containerlösung ist das Haus für Kinder in Pappenheim bereits erfolgreich in Betrieb. Mit den Kindern sei dem BRK Kreisverband das wertvollste Gut der Gesellschaft anvertraut. Mit Blick auf die Kriegshandlungen in der Ukraine stellte Gallenmüller fest, dass keiner wisse, ob man bei uns in der nächsten Woche noch unbeschwert mit den Kindern zusammen sein könne.

Gallenmüller dankte Franziska Meyer, die das Haus für Kinder derzeit in einem Containerkomplex leitet und betonte das besondere pädagogische Konzept dieser Einrichtung.

Mit der Reggio-Pädagogik sollen im Haus für Kinder Erlebniswelt und Erforschungsansätze bei den Kindern gefördert werden. Das Konzept zielt darauf ab, die Stärken der Kinder zu fördern und nicht gegen ihre Schwächen zu erziehen. Wie Franziska Meyer erklärte komme es darauf an, jedes Kinder in seiner Individualität ganzheitlich zu sehen und es im Grunde so zu lassen wie es ist.

Wie berichtet wird im Zuge der Kanalbaumaßnahmen die Stadtparkstraße im Bereich zwischen dem Helmut-Gollwitzer-Weg und der Bürgermeister-Oppel-Straße gesperrt sein. Die Bürgermeister-Oppel-Straße wird als Umleitungsstrecke eingerichtet. Die Einbahnregelung wird während der Zeit der Umleitung aufgehoben.

 




Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

Der Landkreis koordiniert Hilfsangebote für Flüchtlinge aus der Ukraine. Mehrere hunderte Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, sollen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen aufgenommen werden. Darauf bereitet sich eine Koordinierungsgruppe im Landratsamt Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen derzeit vor. Bürger die helfen wollen können sich

Die Koordinierungsgruppe besteht aus den zuständigen Sachgebieten im Haus, wie dem Sachgebiet Soziales und Senioren, der Ausländerbehörde und der Freiwilligenagentur.

Noch ist unklar, wann und wie viele Menschen in den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kommen. „Wichtig ist allerdings, dass wir uns darauf vorbereiten und die notwendigen Strukturen vorhalten. Aus diesem Grund hat die Koordinierungsgruppe nun ihre Arbeit umgehend aufgenommen. Die Erfahrungen der
Flüchtlingswelle im Jahr 2015 sind dabei sehr hilfreich“, so Landrat Manuel Westphal.
In den vergangenen Tagen sind zahlreiche Hilfsangebote aus dem gesamten Landkreis eingegangen. Die Angebote reichen von ehrenamtlicher Unterstützung bis hin zu Wohnangeboten. Um diese zu bündeln, hat das Landratsamt auf seiner Homepage eine Übersichtsseite angelegt, bei der sich Bürgerinnen und Bürger, die helfen wollen, registrieren können.

Unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe

können sich Menschen registrieren, die ehrenamtlich helfen wollen oder auch Wohnangebote für ukrainische Flüchtlinge machen könnten. Die Seite wird nach und nach mit weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gefüllt,
„Die Welle der Hilfsbereitschaft ist auch in unserem Landkreis sehr groß. Sehr wichtig wären Helfende, die ukrainisch sprechen und als Übersetzer oder Übersetzerin fungieren könnten“, macht Landrat Manuel Westphal deutlich.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereit sind beispielsweise Fahrdienste zu übernehmen, Familien zu betreuen oder eben Dolmetschertätigkeiten (ukrainisch/russisch) zu übernehmen, können sich auf der oben genannten Seite registrieren.

Die Freiwilligenagentur altmühlfranken koordiniert diese Angebote und wird gegebenenfalls Kontakt aufnehmen.

Auch Hilfegesuche in diesen Bereichen für ukrainische Flüchtlinge können registriert werden.
Rückfragen können an Corina Heid oder Verena Wagner von der Freiwilligenagentur
unter 09141 902-227 oder -235 gestellt werden. Die Freiwilligenagentur bittet auch darum, bereits vorhandene Angebote und Aktionen per E-Mail an

freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de

zu melden, um einen möglichst vollständigen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten und Unterstützungsangebote im Landkreis zu erhalten.
Immobilienbesitzer sowie Beherbergungsbetriebe, die kurzfristig Wohnangebote zur Verfügung stellen können, können sich ebenfalls auf der Homepage des Landratsamtes registrieren. Die Mitarbeitenden im Sachgebiet Soziales und Senioren werden diese Angebote sichten und bei Bedarf auf die Vermieter zugehen. Für Rückfragen steht Maximilian Köhler unter der

Telefonnummer 09141 902-352 oder per Mail shv.lra@landkreis-wug.de

zur Verfügung.
Bei Fragen zur Registrierung von Flüchtlingen, Ausländer- und Aufenthaltsrecht von Flüchtlingen steht das

Sachgebiet 34 unter den Telefonnummern 09141 902-144 / – 291
sowie unter ausland@landkreis-wug.de zur Verfügung.