Schneeglätte sorgt in Pappenheim für Verkehrsunfall auf der Bahnhofstraße

In den frühen Morgenstunden des Dienstags, 27.01.2026 kam es in der Bahnhofstraße in Pappenheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 53-jähriger Autofahrer leicht verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verlor der Mann in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, das infolge der Schneeglätte von der Fahrbahn abkam und gegen das ehemalige Getreidesilo prallte.

Durch den Aufprall zog sich der Fahrer Verletzungen an der rechten Hand zu. Eine ärztliche Versorgung war erforderlich. Der Pkw wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Da aus dem Fahrzeug Betriebsstoffe austraten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim hinzugezogen, um die ausgelaufenen Flüssigkeiten zu binden. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und übernahm die Absicherung der Unfallstelle sowie die notwendigen Reinigungsmaßnahmen.

Im Zuge der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich zudem heraus, dass das Fahrzeug mit Sommerreifen unterwegs war – trotz der winterlichen Straßenverhältnisse. Gegen den Fahrer wurde deshalb ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang erneut zur wintergerechten Ausrüstung von Fahrzeugen und zur besonderen Vorsicht bei Glätte, insbesondere in den frühen Morgenstunden.

Foto: FFW Pappenheim




Außerordentlichen Mitgliederversammlung des Turnvereins Pappenheim

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. lädt seine Mitglieder herzlich zu einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Diese findet am Dienstag, den 10. Februar 2026, um 19:00 Uhr im Landgasthof zum Grünen Baum in Pappenheim statt.

Zentrales Thema des Abends wird wieder die geplante Sanierung der vereinseigenen und denkmalgeschützten Turnhalle „Auf der Lach“ sein. Die Vorstandschaft bittet alle Mitglieder um rege Teilnahme, da es im Zuge der Versammlung zu einer wichtigen Abstimmung kommen wird.

Tagesordnungspunkte der Versammlung:

  1. Begrüßung
  2. Sanierung der vereinseigenen, denkmalgeschützten Turnhalle
    • 2.1 Vorstellung der weiteren Vorgehensweise der Turnhallensanierung
    • 2.2 Vorstellung der Finanzierungskonzepte der Turnhallensanierung
    • 2.3 Abstimmung über die Wahl eines der Finanzierungskonzepte
  3. Anträge und Verschiedenes

Mitglieder, die eigene Anträge zur Diskussion stellen möchten, werden gebeten, diese spätestens bis zum 3. Februar 2026 schriftlich beim Ersten Vorstand Julian Sattler einzureichen.

Die Vorstandschaft dankt bereits im Vorfeld für das entgegengebrachte Interesse und hofft auf ein zahlreiches Erscheinen. Entscheidungen, die an diesem Abend getroffen werden, könnten für die Zukunft des Vereinsgebäudes und des Sportbetriebs richtungsweisend sein.

 




Weitere Spende für die Turnhalle in Pappenheim

Der Turnverein Pappenheim hat für die Sanierung seiner historischen Turnhalle einen weiteren wichtigen Baustein zur Finanzierung erhalten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt das Projekt mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Überreicht wurde der symbolische Spendenscheck von Alexander Ruthardt vom Kuratorium fränkischer Stadtbaumeister im Namen der DSD an den Vereinsvorsitzenden Julian Sattler.

Mit einem kleinen Sektempfang feierte der Turnverein die Spendenübergabe direkt in der Turnhalle. Die Vorstandschaft mit Regine Halbmeyer, Julian Sattler, Carlo Enser und Timo Ernst zeigte sich dabei gut gelaunt und zuversichtlich. Als Zeichen der Wertschätzung für das große Engagement des Vereins waren auch Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Gallus sowie Stadtrat Marcus Wurm anwesend. Letzterer fungiert seit Herbst 2025 als ausgewiesener Experte und wichtiges Bindeglied zwischen dem Turnverein und der Stadt Pappenheim, die bekanntermaßen eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 300.000 Euro für den Verein übernommen hat.

Ebenfalls zur Spendenübergabe gekommen waren Kreisheimatpfleger Werner Somplatzki sowie Architekt Clemens Frosch, der die laufenden Sanierungsarbeiten am Dach der Turnhalle betreut.

Wie bereits mehrfach berichtet, war der Turnverein durch die akute Einsturzgefahr des Turnhallendaches und die damit verbundene Sperrung der Halle zunächst in eine nahezu ausweglose Situation geraten, die sogar die Existenz des Vereins bedrohte. Dem unermüdlichen Einsatz, der Übersicht und der akribischen Arbeit von Kassenwartin Regine Halbmeyer ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Verein heute wieder mit Zuversicht auf die Sanierung der Turnhalle blicken kann. Die Spendenübergabe am Freitag, 23. Januar 2026, stellt dabei einen weiteren wichtigen Meilenstein dar.

In seiner Rede erläuterte Alexander Ruthardt die Beweggründe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Förderung des Projekts. Die Stiftung sei die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland und setze sich seit 1985 bundesweit für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Jährlich würden rund 600 Projekte unterstützt – ausgewählt würden dabei nur Vorhaben von besonderer kultureller, historischer und gesellschaftlicher Bedeutung.

Die Turnhalle des Turnvereins Pappenheim erfülle diese Kriterien in besonderer Weise. Das 1907 errichtete Gebäude stelle als nahezu vollständig erhaltene historische Turnhalle ein bedeutendes Baudenkmal dar. Hervorgehoben wurden insbesondere die technisch anspruchsvolle Dachkonstruktion, die architektonischen Elemente des ländlichen Jugendstils sowie der außergewöhnlich hohe Anteil an original erhaltener Bausubstanz. Zudem handele es sich um einen heute nur noch selten erhaltenen Bautyp, der für die frühe Geschichte des Vereinssports von großer Bedeutung sei.

Ein weiterer ausschlaggebender Grund für die Förderung sei das außergewöhnlich hohe persönliche Engagement der Vereinsführung. Der Turnverein habe trotz schwieriger Ausgangslage Verantwortung übernommen, ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet und die Maßnahmen eng mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Nicht zuletzt würdigte Ruthardt die zentrale gesellschaftliche Rolle des Turnvereins für das öffentliche Leben in Pappenheim. Die Turnhalle sei weit mehr als ein Sportgebäude – sie sei ein identitätsstiftender Ort für Generationen von Bürgerinnen und Bürgern.

Mit der Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist ein weiterer wichtiger Schritt zur dauerhaften Sicherung und Sanierung der historischen Turnhalle gelungen – und ein starkes Signal für den Erhalt eines bedeutenden Baudenkmals in Pappenheims.




E-Scooterfahrt in Pappenheim endet mit Blutentnahme

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Stadtgebiet von Pappenheim hat die Polizei einen E-Scooterfahrer gestoppt, bei dem sich schnell der Verdacht auf einen vorangegangenen Drogenkonsum erhärtete.

Der 37-jährige Mann zeigte nach Einschätzung der Beamten typische Ausfallerscheinungen, wie sie nach dem Konsum von Cannabis auftreten können. Auf entsprechende Nachfrage räumte der Fahrer ein, kurz vor Fahrtantritt tatsächlich Marihuana konsumiert zu haben.

Die Weiterfahrt wurde dem Mann daraufhin untersagt. Zudem veranlassten die Polizeikräfte eine Blutentnahme zur genaueren Feststellung der Substanzen.

Den Fahrer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.




Filmabend mit Meisterwerk der Filmgeschichte in Pappenheim

Ein cineastisches Glanzlicht erwartet Filmfreundinnen und Filmfreunde am Samstag, 31. Januar, im Haus der Bürger K14 in Pappenheim. Auf dem Programm steht mit „Der Leopard“ (Il Gattopardo) von Luchino Visconti einer jener Filme, die nicht nur durch ihre künstlerische Kraft, sondern auch durch ihre beeindruckende Länge in Erinnerung bleiben. Knapp drei Stunden Leinwandkunst entfalten sich in opulenten Bildern und großer Schauspielkunst – eine Pause zur Stärkung ist selbstverständlich eingeplant.

Der Film aus dem Jahr 1963, eine italienisch-französische Produktion, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Giuseppe Tomasi di Lampedusa und erzählt vom Niedergang der sizilianischen Aristokratie im Zuge der Umwälzungen im 19. Jahrhundert. Im Zentrum steht Fürst Salina – dargestellt von Burt Lancaster – der sich, melancholisch und mit stillem Stolz, dem Wandel der Zeit beugt. An seiner Seite glänzen Claudia Cardinale als Angelica und Alain Delon als Tancredi.

Visconti, selbst aus adligem Hause, hat mit „Der Leopard“ ein Werk geschaffen, das bis heute in Filmkreisen höchste Anerkennung genießt. Insbesondere die festlich inszenierte Ball-Sequenz mit einer Länge von über 40 Minuten gilt als Meilenstein der Filmgeschichte.

Die Vorführung beginnt bereits um 18 Uhr im Barocksaal des K14. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzanzahl im Winterbetrieb ist eine Anmeldung erforderlich – telefonisch unter 09143/6586 oder per E-Mail an k14.pappenheim@web.de. Der Film ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben.

Bereits am Vortag, Freitag, 30. Januar, von 16 bis 18 Uhr, lädt der Literaturkreis des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim zur vertiefenden Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Roman ein. Giuseppe Tomasi di Lampedusa, selbst Spross eines sizilianischen Adelsgeschlechts, schrieb mit Il Gattopardo sein einziges Werk – zunächst ohne Verlagserfolg. Erst posthum wurde es zum Welterfolg.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.

 




SV Osterdorf setzt auf Kontinuität und Gemeinschaft

Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung hatte der Sportverein Osterdorf am Samstag, den 17. Januar 2026, in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. 28 Mitglieder folgten der Einladung – und setzten bei den Neuwahlen auf Bewährte Kräfte.

Mit 211 Mitgliedern ist der SVO der mit Abstand größte Verein in Osterdorf und ein wichtiger Pfeiler des örtlichen Gemeinschaftslebens. Das breit gefächerte Angebot reicht vom Tischtennis über Yoga, Zumba und Power Fitness bis hin zu „Bewegtem Rücken“, „Trittsicher durchs Leben“, Mountainbike, Nordic Walking und Skifahren.
Damit spricht der Verein Jung und Alt gleichermaßen an – und freut sich jederzeit über neue Gesichter, die an den Kursen und Aktivitäten teilnehmen möchten.

Interessierte können sich unter sportverein@dieosterdorfer.de melden.

Wiederwahl und neue Gesichter im Beisitz
Die Neuwahlen wurden in zügiger und harmonischer Atmosphäre durchgeführt. Der Vereinsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand: Dieter Mürl,
2. Vorstand: Karl Halbmeyer
Kassier: Thorsten Hüttinger
Schriftführerin: Sonja Burggraf
Beisitzer: Anja Schwill, Ramona Hüttinger und Andreas Renner

Ehrungen für jahrzehntelange Treue
Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen zahlreicher Mitglieder, die dem SV Osterdorf seit vielen Jahren die Treue halten – manche bereits ein halbes Jahrhundert. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Karl Halbmeyer ausgezeichnet. Eckard Halbmeyer wurde für über 30 Jahre engagierte Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

Zehn Jahre aktive Mitgliedschaft konnten zahlreiche weitere Vereinsmitglieder feiern: Katarina Pavlikova, Kerstin Renner, Andreas Stettinger, Renate Obernöder, Claudia Schreckenfuchs, Walter Otters, Stefan Just und Brigitte Boscher.
Für 26 Jahre wurde Stefan Wiedemann geehrt. Daniel Manger erhielt zudem eine Urkunde als Sieger des Delitz-Pokals – eine sportliche Auszeichnung, auf die der Verein besonders stolz ist.

Ehrung auch in Abwesenheit
Auch die nicht anwesenden Jubilare wurden gewürdigt: Martina Bernstein, Florian Burggraf, Franziska Högelmeier, Manfred und Sonja Hüttinger, Ingrid Rathsam, Christina Renner, Carolina Schleußinger, Manuela Wiedemann für 10 jährige Vereinstreue, sowie Gisela Schwill, die bereits seit 40 Jahren Mitglied im Verein ist. Ihnen allen wurde eine Urkunde überreicht; die Damen erhielten darüber hinaus als Zeichen der Wertschätzung eine Rose.

Die Versammlung klang in geselliger Runde aus – ganz im Sinne des Miteinanders, das den SV Osterdorf seit jeher prägt. Mit Kontinuität in der Führung und einem lebendigen Vereinsangebot geht der SVO gestärkt ins neue Jahr.

Titelbild SV Osterdorf:
v.l.: Karl Halbmeyer, Katarina Pavlikova für 10 Jahre, Eckard Halbmeyer über 30 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Kerstin Renner für 10 Jahre, Andreas Stettinger für 10 Jahre, Stefan Wiedemann für 26 Jahre, Renate Obernöder für 10 Jahre, Claudia Schreckenfuchs für 10 Jahre, Walter Otters für 10 Jahre, Stefan Just für 10 Jahre, Brigitte Boscher für 10 Jahre, Daniel Manger Sieger des Delitz Pokals, Vorstand Dieter Mürl




Schafkopfturnier des Turnvereins muss in diesem Jahr pausieren

Der Turnverein 1861 Pappenheim hat bekanntgegeben, dass das traditionsreiche Schafkopfturnier am Faschingssamstag in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Grund dafür ist die bevorstehende Sanierung der vereinseigenen Turnhalle, was organisatorisch, zeitlich und auch hinsichtlich der personellen Ressourcen umfangreiche Vorbereitungen erfordert, teilt der Verein mit.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein auf die Sperrung der sanierungsbedürftigen Turnhalle reagiert und das beliebte Kartenturnier kurzfristig in den Gasthof zum Grünen Baum verlegt. Für heuer jedoch sieht der Turnverein von einer Ausrichtung ganz ab.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Ziel sei es, das Schafkopfturnier im kommenden Jahr wieder wie gewohnt in der dann sanierten Turnhalle durchführen zu können.

 




Lob, Leidenschaft und ein Lächeln für Pappenheim

„Gemeinschaft ist dort, wo Menschen füreinander einstehen.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Florian Gallus seine Neujahrsrede am 11. Januar im evangelischen Gemeindehaus. Was folgte, war ein ebenso persönlicher wie sachlicher Rückblick auf das vergangene Jahr – und ein Ausblick auf das, was die Stadt Pappenheim 2026 erwartet. Im Mittelpunkt der Rede standen gelebter Gemeinschaftssinn, zahlreiche Investitionen in die Zukunft und eine klare Haltung zur Rolle der Kommune in bewegten Zeiten.

Pappenheim als Zwischenziel mit bleibendem Eindruck
Gleich zu Beginn seiner Ansprache lenkte Bürgermeister Florian Gallus den Blick auf ein Ereignis, das nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional ein besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war: Am 8. August 2025 machte die BR-Radltour auf ihrer letzten Etappe Mittagspause in Pappenheim – und verwandelte die Innenstadt für einige Stunden in einen lebendigen Treffpunkt für mehr als 1.200 Radlerinnen und Radler, Gäste, Helferinnen und Helfer.

Die Deisingerstraße, von BR-Moderator Roman Röll damals augenzwinkernd als „die Piazza von Pappenheim“ bezeichnet, wurde zur Kulisse eines eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnisses. Innerhalb weniger Stunden wurde die Innenstadt für den Empfang der Radltour vorbereitet, zahlreiche Helferinnen und Helfer aus der Bürgerschaft, den Vereinen, der Gastronomie und dem Handel packten beherzt mit an. Essen, Getränke, Musik – alles lief Hand in Hand. Und am selben Abend rollte der Verkehr bereits wieder wie gewohnt durch das Stadtzentrum.

„Wir haben abgeliefert“, fasste Gallus den Kraftakt zusammen – und ließ dabei keinen Zweifel daran, wie stolz er auf das Miteinander vor und während der Veranstaltung ist. Es sei diese Selbstverständlichkeit des Helfens, ohne große Worte oder Zuständigkeitsdiskussionen, die den besonderen Charakter Pappenheims ausmache. Besonders bedankte sich der Bürgermeister für  das Engagement bei der  Gesamtorganisation bei Stefanie Glück vom Hotel-Gasthof zur Sonne und bei Fritz Wörlein von der gleichnamigen Metzgerei.

Was den Bürgermeister dabei besonders berührte war das überaus positive Echo im Nachgang. Über die sozialen Medien erreichten ihn zahlreiche persönliche Nachrichten – von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour ebenso wie vom Organisationsteam des Bayerischen Rundfunks. Sie lobten nicht nur die perfekte Organisation, sondern auch die offene, freundliche Atmosphäre, das hervorragende Essen, die musikalische Begleitung und die Herzlichkeit der Menschen vor Ort.

„Als Bürgermeister rechnet man mit vielem – mit Kritik, mit Erwartungen, mit Forderungen. Aber selten mit Lob“, gab Gallus offen zu. Umso mehr hätten ihn diese Rückmeldungen bewegt. Auch Staatsminister Christian Bernreiter, der die BR-Radltour in seiner Funktion als Schirmherr begleitete, zeigte sich im Gespräch mit dem Bürgermeister voll des Lobes über das, was Pappenheim an diesem Tag auf die Beine gestellt hat.

„Ein Tag mit tollem Wetter, mit großartigen Menschen – und mit einem bleibenden Eindruck für alle, die dabei waren“, resümierte Gallus. Ein Eindruck, der Pappenheim weit über die Stadtgrenzen hinaus von seiner besten Seite gezeigt habe.

Pappenheim packt an – Investitionen für eine lebenswerte Stadt
Wie schon in den Jahren zuvor stand auch 2025 im Zeichen des Anpackens. Der Bürgermeister blickte auf eine Vielzahl an Projekten zurück, die mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit Pappenheims angestoßen oder umgesetzt wurden. Die Verbesserung der Infrastruktur – etwa durch Investitionen in den Straßenunterhalt, die Abwassertechnik und den konsequenten Glasfaserausbau – sei hierfür ebenso grundlegend wie die Digitalisierung der Verwaltung. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel müssten die vorhandenen Ressourcen optimal eingesetzt werden, so Gallus. „Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für besseren Bürgerservice.“

Auch im Tourismusbereich habe sich einiges bewegt. So sei der städtische Campingplatz neu verpachtet worden – im Vorfeld wurde das Sanitärgebäude umfassend saniert. Für Gallus ein deutliches Signal: „Tourismus ist für Pappenheim ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Hier steckt noch viel Potenzial.“

Feuerwehr gestärkt, Bauhof modernisiert
In Geislohe und Neudorf wurden neue Fahrzeuge für die örtlichen Feuerwehren angeschafft – teils neu, teils gebraucht, aber stets angepasst an die gestiegenen Anforderungen im Brandschutz. Zudem wurde der Bauhof umgebaut und mit neuen Fahrzeugen ausgestattet, um die Pflege von Straßen und Grünanlagen dauerhaft zu sichern. „Zuverlässig und nachhaltig“ laute hier das Ziel, so Gallus.

Wohnen als Herausforderung der Zukunft
Ein zentrales Thema bleibe der Wohnraum. Während neue Baugebiete erschlossen wurden, rücke nun verstärkt der Leerstand in den Fokus. „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“, fragte der Bürgermeister und betonte, dass es dabei um Flächensparen, Wohnqualität und Generationengerechtigkeit gehe. Neben kommunalen Anstrengungen sei hier auch das Engagement von Investoren, Wohnungsbaugenossenschaften und Banken gefragt.

Solide Finanzen trotz hoher Investitionen
Mit Blick auf die Finanzlage der Stadt zeigte sich Gallus zufrieden: Auch 2025 sei ohne neue Kreditaufnahme ausgekommen worden, gleichzeitig würden bestehende Schulden kontinuierlich getilgt. Haushaltsdisziplin bleibe dennoch unerlässlich, da die Herausforderungen nicht weniger würden. Es gelte weiterhin: „Mehr Wünsche als Geld – aber wir arbeiten die Aufgaben Schritt für Schritt ab.“

1000 Ehrenamtsstunden für die Dorfgemeinschaft
Besonderes Lob gab es für die Dorfgemeinschaften in den Ortsteilen. In Zimmern wurde ein neuer Spielplatz errichtet, die Feuerwehrhäuser in Geislohe, Bieswang und Neudorf renoviert – allesamt mit tatkräftiger Eigenleistung. Über 1.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. „Eine bemerkenswerte Leistung“, betonte Gallus, „für Aufgaben, die eigentlich in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen.“

Ehrenamt als Rückgrat in Stadt und Land
Das Ehrenamt – sie zog sich wie ein roter Faden durch die Rede – sei das Fundament, auf dem das gesellschaftliche Leben in Pappenheim ruhe. Ob in Feuerwehren, Vereinen, Kirchen oder sozialen Einrichtungen: „Ohne dieses Engagement stünden wir nicht da, wo wir heute stehen.“ Diese Haltung, dieser Zusammenhalt mache ihn zuversichtlich, so Gallus.

Wertschätzung für Verwaltung und Stadtrat
Abschließend dankte der Bürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verwaltung, Bauhof, Stadtwerken, Kindergarten, Kläranlage und Forst. Auch dem Stadtrat zollte er Respekt für eine „vertrauensvolle, sachliche und parteiübergreifende Zusammenarbeit“, die in den letzten sechs Jahren maßgeblich zum Fortschritt der Stadt beigetragen habe.

Ein Blick nach vorn – mit Zuversicht und Vertrauen
„Pappenheim steht auf einem soliden Fundament – gebaut aus Engagement, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein.“ Mit diesen Worten beendete Gallus seine Ansprache. Er rief dazu auf, sich auch weiterhin einzubringen, einander mit Respekt zu begegnen und das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Gerade mit Blick auf die Verhältnisse in anderen Regionen sei klar: „Uns geht es gut.“

Sein persönlicher Dank galt abschließend den Bürgerinnen und Bürgern für das Vertrauen in den vergangenen sechs Jahren. Die eingeschlagene Richtung wolle er mit Offenheit, Dialog und dem Blick aufs große Ganze weitergehen – zum Wohle Pappenheims und seiner Ortsteile.

Das Versprechen
Zum Ende seiner Rede fand Florian Gallus noch persönliche Worte – gerichtet an seine Lebenspartnerin Kathrin Maurer. Inmitten von Terminen, Sitzungen und Veranstaltungen sei sie es, die oft auf gemeinsame Zeit verzichten müsse. Mit einem Augenzwinkern wandte er sich an sie und sagte: „Aber ich verspreche dir – das wird auch in Zukunft so bleiben.“ Der liebevoll gemeinte Seitenhieb sorgte für herzliches Lachen im Saal – und für ein verständnisvolles Lächeln bei der Angesprochenen.

Ein Moment, der noch einmal zeigte, dass bei aller Verantwortung, die das Amt mit sich bringt – ein bisschen Humor auch in Pappenheim nie fehlen darf.




Mit Erneuerung und Zuversicht ins neue Pappenheimer Jahr

Mit einer stimmungsvollen Andacht in der evangelischen Stadtkirche begann auch in diesem Jahr der traditionelle Neujahrsempfang in Pappenheim. Die besinnlichen Worte von Dekanin Sonja Scherle-Schobel und Pfarrer Robert Schrollinger standen dabei ganz im Zeichen von Erneuerung und dem Vertrauen in die Kraft eines guten Miteinanders – ein Leitgedanke, der den weiteren Verlauf des Abends prägen sollte.

Im Anschluss versammelten sich die Gäste im evangelischen Gemeindehaus, wo sich in beiden Räumen rasch eine beachtliche Zahl von Besucherinnen und Besuchern einfand. Der Stehempfang erfreute sich in diesem Jahr besonders großen Zuspruchs – ein deutliches Signal für das starke Interesse am kommunalen Geschehen im Zeichen des Wahljahres und den Wunsch nach persönlichem Austausch.
Musikalisch eingerahmt wurde der Empfang vom Salonorchester Casablanca unter der bewährten Leitung von Alexander Großnick, dessen stilvolle Darbietung wieder einmal für eine angenehme Atmosphäre sorgte.

Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich in diesem Jahr Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein als Vertreter der gräflichen Familie. Auch kommunalpolitische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Nachbarorten fanden den Weg nach Pappenheim, darunter Dr. Dr. Kristina Becker (Treuchtlingen), Katrin Schramm (Weißenburg), Tobias Eberle (Solnhofen) und Matthias Obernöder (Ellingen). Auch der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Treuchtlingen, EPHK Klaus Ziegler, war unter den Ehrengästen.

Ebenso gaben sich Bezirkstagspräsident Daniel Forster sowie Landrat Manuel Westphal und sein Mitbewerber Marcus Gläser die Ehre. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Handwerk, Gewerbe, Industrie und Banken unterstrichen die wirtschaftliche Vernetzung der Region. Auch die Feuerwehren und Vereine waren stark vertreten – unter ihnen die Jubelwehr aus Neudorf und der TSG Pappenheim, die beide mit Vorfreude auf ihre jeweiligen Jubiläen ins Jahr starten.

Mitarbeitende der Stadtverwaltung und des Pappenheimer Bauhofs nahmen ebenso am Empfang teil wie die Leitungen der Kindergärten und der Grundschule Pappenheim-Solnhofen. Mitglieder des Stadtrats und politische Mandatsträger aus dem Kreistag waren ebenfalls zugegen, darunter auch Kandidatinnen und Kandidaten, die sich am 8. März erstmals zur Wahl in den Pappenheimer Stadtrat und in den Kreistag stellen werden.

Bürgermeister Florian Gallus begrüßte die Anwesenden herzlich und hob die Bedeutung des Neujahrsempfangs als Ausdruck eines lebendigen städtischen Miteinanders hervor. „Es ist beeindruckend und schön zu sehen, wie viele von Ihnen heute hier zusammengekommen sind, um gemeinsam ein paar gemütliche Stunden zu verbringen und das neue Jahr willkommen zu heißen“, sagte der Bürgermeister. Sein besonderer Dank galt Dekanin Scherle-Schobel, Friedemann Hennings vom Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde sowie den Mitarbeiterinnen Andrea Bickel, Doris Eisenband und Susanne Huschik vom städtischen Touristikbüro für die gelungene Organisation und freundliche Bewirtung.

Nach der Neujahrsansprache, über die in einem gesonderten Beitrag berichtet wird, blieb Raum für persönliche Begegnungen und angeregte Gespräche. Begleitet wurden diese von den dezenten, aber stets schwungvollen Klängen des Salonorchesters Casablanca.

Angesichts der räumlichen Enge im Gemeindehaus wurde im Laufe des Abends immer wieder der Kronensaal als möglicher künftiger Veranstaltungsort ins Gespräch gebracht. Seit seiner Renovierung ist dieser barrierefrei zugänglich und hat sich bereits vielfach als geeigneter Festsaal für unterschiedlichste Anlässe bewährt.

Mit einem gelungenen Abend, getragen von Begegnung, Musik und der spürbaren Aufbruchsstimmung, hat Pappenheim das neue Jahr mit viel Zuversicht begonnen.




Spannendes Tischtennisturnier beim Turnverein Pappenheim

Die Tischtennisabteilung des TV 1861 Pappenheim e.V. eröffnete das neue Jahr mit ihrer traditionellen Vereinsmeisterschaft, die am 3. Januar 2026  ausgetragen wurde. Acht Spieler traten an, um im sportlichen Wettkampf den Vereinsmeistertitel unter sich auszumachen – und das in einem Modus, der für faire Bedingungen und Spannung bis zum letzten Spiel sorgte.

Gespielt wurde im bewährten „Jeder-gegen-jeden“-Format, bei dem alle Teilnehmer die gleiche Anzahl an Begegnungen zu absolvieren hatten. Die Turnierleitung lag in den Händen von Spartenleiter Carlo Enser, der für einen reibungslosen Ablauf ebenso sorgte wie für die Verpflegung der Teilnehmer nach dem sportlichen Teil des Tages.

Der Turnierverlauf gestaltete sich ausgeglichen – mit einer deutlichen Zuspitzung gegen Ende: Vor der letzten Runde waren sowohl Joshua Loidl als auch Thomas Reif noch ungeschlagen. Damit kam es im direkten Aufeinandertreffen der beiden zu einem echten Endspiel um den Titel. In einem spannenden Fünf-Satz-Match setzte sich Thomas Reif am Ende knapp mit 3:2 durch und krönte sich somit zum Vereinsmeister 2026.

Mit einer makellosen Bilanz von sieben Siegen und einem Satzverhältnis von 21:3 blieb Reif im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen.

Die weiteren Platzierungen im Überblick:

      1. Thomas Reif
      2. Joshua Loidl
      3. Carlo Enser
      4. Julian Sattler
      5. Alexander Palkus
      6. Lukas Rathsam
      7. Frank Bautze
      8. Semir Alice

Nach dem sportlichen Teil ließen die Teilnehmer den Nachmittag bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen. Die Spieler dankten Spartenleiter Carlo Enser für die gelungene Organisation sowie für das gewohnt unkomplizierte Rahmenprogramm.

Titelfoto: TV Pappenheim




Schafkopfturnier in Bieswang lockte Kartler aus Nah und Fern

Mit einer erfreulich starken Beteiligung und Gästen, die teils eine weite Anreise auf sich genommen hatten, fand im Sportheim der Sportfreunde Bieswang das traditionelle Schafkopfturnier statt. In mehreren spannenden Runden wurde um Punkte und Preise gespielt, bis am Ende die Sieger feststanden.

(SFB) Das traditionell zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindende SFB-Schafkopfturnier war wieder einmal bestens besucht und erwies sich regelrecht als Magnet für „Schafkopfer“ aus Nah und Fern. Insgesamt zählte man stolze 124 Teilnehmer aus dem näheren und weitläufigen Umfeld um Bieswang. In der vereinseigenen Halle spielten die Kartler ihren Sieger aus, der dann kurz vor Mitternacht feststand. Herbert Genswürger aus Bergen zeigte eine tolle Leistung, erspielte sich 115 Punkte und konnte einen Gutschein für ein Schwein bzw. dessen Gegenwert entgegennehmen.

Den zweiten Platz (125 Euro) belegte Thomas Betz aus Titting (95 Punkte), der dritte Platz (75 Euro) ging an Dieter Luderschmid aus Otting (93).

Bester Lokalmatator war Jung-Kartler Janik Jakob (50) auf Platz 17. Den Trostpreis (ein Presssack der Fa. Wörlein) ergatterte sich Martin Pfeiffer (Platz 64) aus Nennslingen.

Rückblickend war es wieder einmal das perfekte Turnier. Die Sporthalle und das Sportheim waren bis auf den allerletzten Platz besetzt. Schon über eine Stunde vor Beginn kamen die ersten Gäste an. Und viele nahmen einen extrem weiten Weg nach Bieswang in Kauf.  So waren welche aus Nürnberg, Ingolstadt, vom Hahnenkamm sowie vom Jura, Neuburg/Donau, Hilpoltstein, Lenting und im Bieswanger Umkreis von rd. 40 km anwesend. Die weiteste Anreise hatte ein Kartler aus Morolding (südlich von Landhut). Die einfache Wegstrecke nach Bieswang beträgt 220 km (!!). Für die SFB´ler als Veranstalter zeigt der Teilnehmerkreis klar auf, dass das Turnier regional und überregional sehr beliebt ist und für viele Schafkopffreunde einen festen Platz im Jahresablauf einnimmt.

Interessenten können sich schon einmal den Termin für das nächste Turnier vormerken. Vermutlich (der Vereinsausschuss muss den Termin in seiner in Kürze stattfindenden Versammlung noch bestätigen) am Samstag, 02.01.2027, 19.30 Uhr, werden die Karten wieder neu gemischt und die gastgebenden Sportfreunde werden sich wieder anstrengen, ein rundum interessantes Turnier abzuhalten, welches allen Teilnehmern Spaß bereitet.

Titelfoto: SF Bieswang




E-Scooter-Unfall sorgt in Pappenheim für Rettungseinsatz am Morgen

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in Pappenheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau mit ihrem E-Scooter zu Fall kam und sich dabei Verletzungen zuzog.

Gegen 07:30 Uhr war die 27-jährige Pappenheimerin mit ihrem E-Scooter im Bereich der Einmündung Schützenstraße/Bahnhofstraße (Sterneck) unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei hatte sich die von ihr mitgeführte Tasche im Lenker des Fahrzeugs verfangen. In der Folge verlor die Frau die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte.

Die Verunglückte zog sich dabei Prellungen sowie eine Kopfverletzung zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren medizinischen Versorgung ins Klinikum Altmühlfranken.