Streit unter Schwägern in Pappenheim eskalierte

In einem Ortsteil von Pappenheim kam es am Sonntagabend zu einem handfesten Streit zwischen zwei Männern, die laut Angaben der Polizei miteinander verschwägert sind.

Was zunächst als verbale Auseinandersetzung begann, entwickelte sich rasch zu einer körperlichen Konfrontation, bei der ein 38-jähriger Mann seinem 39-jährigen Schwager mehrfach ins Gesicht geschlagen haben soll. Dieser erlitt dabei Verletzungen im Gesichtsbereich.

Dank des beherzten Eingreifens anwesender Freunde konnte die Situation noch vor Eintreffen der Polizei entschärft werden. Die Beamten stellten fest, dass beide Männer erheblich unter Alkoholeinfluss standen.

Die genauen Hintergründe des Streits sind derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen.

 




Pappenheim pflegt Städtepartnerschaft mit Herz und Hand

Dreizehn Gäste aus der ungarischen Partnergemeinde Iszkaszentgyörgy erlebten vier intensive Tage in der Altmühlstadt, als sie vom 2. bis 5. Oktober 2025 im Rahmen der seit 2012 bestehenden Städtepartnerschaft zu Besuch waren. Es war mehr als ein offizieller Austausch: Begegnung, gelebte Gastfreundschaft und zahlreiche gemeinsame Erlebnisse prägten den Aufenthalt und machten die enge Verbindung zwischen beiden Gemeinden auf eindrucksvolle Weise spürbar.

Empfangen wurden die Gäste mit einer offiziellen Begrüßung im Pappenheimer Rathaus, bei der Bürgermeister Florian Gallus den Aktiven des Vereins Europäischer Städtepartnerschaften Pappenheim e. V. für die Organisation dankte. Die Unterbringung in privaten Haushalten ermöglichte unmittelbare Einblicke in das alltägliche Leben der Gastgeberinnen und Gastgeber – ein Austausch auf Augenhöhe, getragen von Offenheit und Neugier.

Ein festlicher Höhepunkt war der ungarische Abend im Haus der Bürger K14, bei dem zahlreiche Pappenheimerinnen und Pappenheimer sowie Vertreter örtlicher Vereine zusammenkamen. Bei ungarischen Spezialitäten, Musik und Volkstanz wurde nicht nur gefeiert, sondern auch die verbindende Kraft gemeinsamer Kultur erlebbar.

Die ungarischen Gäste nutzten ihren Aufenthalt, um Stadt und Region intensiver kennenzulernen. Beim Rundgang durch die historische Altstadt standen neben der Burg auch die Klosterkirche auf dem Programm. Dort entdeckten die Besucher das Grabmal von Graf Alexander von Pappenheim, der im 19. Jahrhundert durch seine Ehe mit der ungarischen Freiin Valerie Bajzáth de Pészak eine symbolische Brücke zwischen den beiden Orten schlug. Eine Brücke, die heute durch die Städtepartnerschaft ganz real geworden ist.

Ein weiteres verbindendes Element: Auch im ungarischen Iszkaszentgyörgy steht ein „Pappenheim-Schloss“ – rund 60 Kilometer südwestlich von Budapest. Dieser Namens- und Geschichtsbezug war ein Ausgangspunkt für die Städtepartnerschaft, die heute weit über bloße Symbolik hinausgeht.

Abwechslungsreich und lebendig zeigte sich das Besuchsprogramm auch im weiteren Verlauf. So stand etwa ein Ausflug ins Kobelnest des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums auf dem Programm, wo erlebnispädagogische Elemente im Mittelpunkt standen. Beim TV Pappenheim durften sich die Gäste im Bogenschießen versuchen, bevor der Weg nach Solnhofen zum Bürgermeister-Müller-Museum führte – mit seinen weltberühmten Fossilien ein Ort von internationalem Rang. Zum Abschluss gab Geopark-Ranger Michael Pappler einen fundierten Einblick in die geologisch bedeutsamen Steinbrüche der Region.

Im Austausch mit dem ungarischen Bürgermeister Attila Gall wurde deutlich, wie sehr das Pappenheimer Modell des bürgerschaftlichen Engagements beeindruckte. Ob der Städtepartnerschaftsverein, der diese Begegnung rein ehrenamtlich organisierte, der Kunst- und Kulturverein mit dem Haus der Bürger als lebendigem Kulturzentrum, oder die genossenschaftlich organisierte Nahwärmeversorgung im Ortsteil Bieswang – all das sind für Gall sichtbare Beispiele dafür, wie gemeinschaftlicher Einsatz das Leben vor Ort positiv prägen kann.

Einen bleibenden Akzent setzte die Teilnahme an der „Baumplant-Challenge“ – einer Social-Media-Aktion, bei der der Verein Europäischer Städtepartnerschaften nominiert war. An der Abzweigung zur Stöß wurde ein Maulbeerbaum gepflanzt, ein Symbol für Weisheit und Geduld – und damit ein schönes Sinnbild für die Entwicklung von Partnerschaften über Jahre hinweg.

Beim abschließenden Empfang im Gasthaus „Zur Sonne“ schlug Manfred Walter, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins, den Bogen von der lokalen Verbundenheit zur europäischen Perspektive. Mit einem Zitat aus der Partnerschaftsurkunde erinnerte er daran, was die Freundschaft zwischen Pappenheim und Iszkaszentgyörgy im Kern ausmacht: „Die beiden Städte wollen zur Weiterentwicklung der Werte für ein geeintes Europa beitragen – ein Europa, in welchem jeder Mensch ein Leben in Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit leben kann.“

Und so bleibt am Ende nicht nur die Erinnerung an erlebnisreiche Tage, sondern auch die Gewissheit, dass hier weit mehr wächst als bloße Bekanntschaft. Es ist ein Miteinander, das Wurzeln schlägt – getragen von Menschen, die sich begegnen und gemeinsam Zukunft gestalten wollen.




Neue Mobilität für die Kleinsten bei der „Rasselbande“ in Bieswang

Große Freude im städtischen Kindergarten „Rasselbande“ in Bieswang. Dank einer großzügigen Spende der VR-Bank Pappenheim kann das Team nun mit den Jüngsten deutlich bequemer auf Entdeckungstour gehen.

Da die Krippenplätze im Kindergarten dauerhaft voll belegt sind, gehört der tägliche Spaziergang fest zum Programm – bisher jedoch oft mit viel Aufwand verbunden. Der Wunsch nach einem motorisierten Krippenwagen bestand daher schon länger. Diesen Wunsch erfüllte die VR-Bank Pappenheim nun mit einer Spende, über die sich Kinder und Erzieherinnen gleichermaßen freuen.

Bei der offiziellen Übergabe überreichte Geschäftsstellenleiter Stefan Rottler Rottler von der VR-Bank (rechts im Bild) den neuen Wagen an Manjana Terschanski, die Leiterin des Kindergartens . „Wir sind überglücklich über diese Unterstützung“, betonte Terschanski. „Der neue Krippenwagen erleichtert unseren Alltag enorm und ermöglicht uns, mit allen Kindern gemeinsam Ausflüge zu unternehmen.“

Auch die Kinder zeigten sich begeistert. Kaum war der Wagen da, wollten alle sofort Probesitzen. „Das Strahlen in den Gesichtern war unbezahlbar“, so Terschanski weiter.

Der motorisierte Krippenwagen wird künftig regelmäßig bei Spaziergängen und Ausflügen im Ort und in der Umgebung im Einsatz sein – ein echtes Highlight für die Kleinsten der „Rasselbande“.

Titelfoto: Kindergarten Bieswang




Pappenheim erlebt Baukultur am Fliederhof in Bieswang

Im Rahmen der Reihe Vitalisierung der Provinz lädt der Kunst- und Kulturverein zum zweiten Baugespräch ein. Nach dem Auftakt in der Pappenheimer Turnhalle steht nun mit dem Fliederhof in Bieswang ein ganz anderes Bauwerk im Fokus. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 17. Oktober 2025, um 17 Uhr in Bieswang in der Rosengasse 23 statt.

Der Fliederhof ist ein gelungener Beweis dafür, dass moderne Architektur und historische bäuerliche Bauformen keine Gegensätze sein müssen. Auf dem liebevoll geführten Erlebnisbauernhof sind Landschaft und Gebäude in bemerkenswerter Weise miteinander verwoben. Besonders das Wohnhaus hebt sich als herausragendes Beispiel für zeitgemäßes Bauen mit regionalem Bezug hervor.

Gastgeber des Nachmittags sind Astrid Weddige und Fritz Gronauer-Weddige, die gemeinsam mit dem Architekten Clemens Frosch durch das Gebäude führen und Einblicke in ihre Ideen und Beweggründe geben. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, besondere Gebäude im Stadtgebiet Pappenheim vorzustellen, ihre Geschichte lebendig zu machen und über deren zukünftige Nutzung ins Gespräch zu kommen. Wenn möglich, werden begleitend Bilder und Pläne präsentiert, um den architektonischen Werdegang anschaulich nachvollziehen zu können.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wer möchte, darf den Kunst- und Kulturverein mit einer Spende unterstützen.

Zur Anreise wird die Bildung von Fahrgemeinschaften empfohlen. Treffpunkt für alle aus Pappenheim ist um 16:45 Uhr am Marktplatz.

Der Kunst- und Kulturverein freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen anregenden Austausch über die Baukultur im ländlichen Raum.

 




Pelzmärtel in Pappenheim stimmt auf die stade Zeit ein

Wenn sich der Marktplatz mit Licht, Lachen und dem Duft von Glühwein füllt, ist es wieder so weit: Der traditionelle Pappenheimer Pelzmärtelmarkt lädt am Samstag, 8. November, und Sonntag, 9. November 2025 zu einem stimmungsvollen Wochenende für Groß und Klein nach Pappenheim ein.

Ein Wochenende voller Marktfreuden
Der Markt beginnt am Samstag um 16:00 Uhr und wird um 16:30 Uhr von Bürgermeister Florian Gallus offiziell eröffnet. Begleitet wird die feierliche Eröffnung von den Jagdhornbläsern der Vereinigung AllNiederlandt.

Ab 17:00 Uhr sorgt dann Angis Kasperltheater vor dem Neuen Schloss für fröhliche Gesichter. Auch Kinderschminken und bunte Ballontiere gibt es dort – und wer später nochmal vorbeischaut, erlebt um 19:00 Uhr eine zweite Vorstellung. Für die passende musikalische Untermalung sorgt der Musikverein Wolferstadt von 18:00 bis 20:00 Uhr auf dem Marktplatz.

Der Sonntag gehört den Familien
Am Sonntag startet der Markt um 14:00 Uhr. Die bewährten Programmpunkte wie Kasperltheater, Kinderschminken und Ballontiere finden erneut statt – jeweils um 15:00 Uhr und 17:00 Uhr vor dem Neuen Schloss.

Ein besonderes Highlight folgt um 18:00 Uhr. Der Pelzmärtel höchstpersönlich besucht den Markt und bringt Geschenke für die Kinder mit. Und wer sich vom Zauber der Vorweihnachtszeit mitreißen lassen möchte, sollte die Feuershow um 19:00 Uhr nicht verpassen. Magie, Faszination und Spannung sind auf dem Platz vor der Schloss-Apotheke garantiert.

Kreatives, Kulinarisches und Kunsthandwerk im K 14
Wer abseits des Trubels in Ruhe stöbern möchte, ist im K14 – Haus der Bürger (Klosterstraße 14) richtig. Dort erwarten die Besucher handgefertigte Geschenkideen aus Holz, Keramik, Stoff und mehr. Die Remise lockt mit kulinarischen Leckerbissen, und in der Teestube gibt’s warme Getränke. Kinder dürfen am Samstag basteln, eine Buchbinderin zeigt ihr Handwerk, und die Rockenstube lädt zum Staunen beim Stricken, Klöppeln und Spinnen ein.

Nur wenige Schritte weiter, im Maritas ArtCafé (Klosterstraße 4), werden selbstgebackene Torten, einfache Gerichte und regionale Getränke serviert – eine gute Adresse für die kleine Pause zwischendurch.

Wer auf der Suche nach etwas Deftigem ist, findet im Biergarten im Kronengarten (Marktplatz 6) das Passende. Am Samstag gibt’s Reiberdatschi mit Apfelmus, am Sonntag Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster oder Apfelmus. Und an beiden Tagen bietet der Biergarten Flammlachsbrötchen, Glühwein in Rot und Weiß sowie Kinderpunsch.

 




Den Sportfreunden gelang der dringend notwendige Sieg

Durch den dritten Dreier in dieser Saison sieht die Tabellensituation für die Elf von Spielertrainer Stefan Kiermeyer und Co-Trainer Stefan Wiedemann wieder besser aus. Am Ende stand ein hart umkämpfter  Sieg gegen die Kreisliga-Reserve des SV Marienstein fest.

SF Bieswang  –  SV Marienstein II    2 : 1  (1 : 0)

(SFB) Bieswang legte einen Bilderbuchstart hin. Patrick Strunz nahm eine Ecke auf und vollendete bereits in der 3. Minute ohne zu zögern mit einem Drehschuss zum 1 : 0. Lukas Störzer verfehlte Mitte der ersten Hälfte mit seinem Flachschuss nur knapp den Ausbau der Führung. Zwischenzeitlich und auch bis zur Halbzeit war einige Male Hochbetrieb in der SF-Defensive. Mit Glück und Geschick wurden aber die Chancen der Oberbayern abgewehrt. Im zweiten Abschnitt wog das Spiel hin und her. Marienstein hatte eine gute Spielanlage, man merkte der mit einigen Oldies bestückten Elf Kreis- und Bezirksligaerfahrung an. Dennoch verstanden es die SFB´ler, die Gäste einigermaßen in Schach zu halten. Ramazan Mazlum bescherte mit einem Freistoß aus 20 Metern ins lange Eck nach 70 Minuten seiner Elf den 1 : 1 – Ausgleich. Nur wenig später rettete der Pfosten des Bieswanger Gehäuses eine Führung der Eichstätter Vorstädter. Dafür schlugen die Bieswanger kurz vor Ende des Spiels zu. Nach einer Freistoßflanke von Rechtsaußen rauschte Abwehrstratege Max Niedermeyer heran und wuchtete die Kugel per Kopf unter die Latte des Mariensteiner Gehäuses (86.). Der Jubel war am Ende groß bei den Einheimischen, sicherten sie sich doch mit großem Kampfgeist einen wichtigen Sieg, der aber auch in die Kategorie „glücklich“ eingeordnet werden muss.

Man hat erneut gezeigt, dass man in der A-Klasse in diesem Jahr mithalten kann, wenngleich bisher die Niederlagen überwiegen. Beim heutigen Spiel kam das frühe Tor sicherlich der Kiermeyer-Elf zugute. Für das Selbstvertrauen war dieses genauso wichtig, wie der Sieg an sich. In der Tabelle hat man das Schlusslicht an die DJK Limes II übergeben. Vielleicht bedeutet dieser Sieg auch, dass man nächsten Sonntag im wie immer mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen mit Langenaltheim/Solnhofen mit breiter Brust zum Anstoß schreiten darf. Die Gäste haben einen Lauf, es wird sicherlich eine große Herausforderung für die junge SF-Elf werden. Der Vergleich findet in Bieswang statt. Anstoß ist um 15 Uhr.

SF Bieswang:
Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Max Niedermeyer, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Patrick Strunz, Max Störzer, Boris Bosnjak, Florian Kraft, Niko Müller, Simon Gerstner, Matthias Bieberle, Anusorn Sachse

 




Erntedankgottesdienst in Pappenheim

Am Sonntag, 5. Oktober, lädt die evangelische Kirchengemeinde herzlich zum Erntedankgottesdienst ein. Beginn ist um 10.30 Uhr in der Weidenkirche am Bahnweg in Pappenheim – einem besonderen Ort unter freiem Himmel, der wie geschaffen ist für diesen festlichen Anlass.
Gestaltet wird der Gottesdienst von neuen Dekanin Sonja Scherle-Schobel, die die Gemeinde durch die liturgischen Texte und Gedanken zum Erntedank führen wird. Im Mittelpunkt steht dabei das dankbare Innehalten für die Gaben der Schöpfung – ein Thema, das angesichts aktueller gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen nichts an Relevanz verloren hat.
Sollte das Wetter unbeständig sein, findet der Gottesdienst in der Stadtkirche statt. Im Anschluss an die Feier sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Auch dabei bietet sich Gelegenheit zum persönlichen Austausch und gemütlichen Beisammensein.
Die Kirchengemeinde freut sich auf zahlreiche Teilnehmende, die gemeinsam Dankbarkeit zeigen möchten – für Ernte, Gemeinschaft und die vielen kleinen und großen Segnungen des Alltags.




Niederlage in Workerszell bedeutet rote Laterne für die Sportfreunde

Beim Gastspiel in Workerszell war für die Elf von Stefan Kiermeyer letztlich nichts zu holen. Die Gastgeber setzen sich auf Sicht von 90 Minuten etwas zu hoch mit 4 : 1 durch.

(SFB) In einem intensiv geführten Spiel hatten die SFB´ler die ersten Chancen durch Patrick Strunz, Robin Krause und Max Niedermeyer (der nach präziser Flanke einen Kopfball in aussichtsreicher Position und somit die beste dieser drei Chancen verpasste). Mitte der ersten Hälfte klingelte es zum ersten Mal im SF-Gehäuse. Linus Daum stand bei einem Eckball völlig freistehend am Fünfereck und köpfte zur Führung ein. Robin Krauses Volleyschuss konnte der SG-Keeper mit letztem Einsatz kurz darauf entschärfen. Die letzten acht Minuten vor der Pause hatten es dann in sich. Zunächst nutzten die Oberbayern einen Abwehrfehler zum 2 : 0 durch Jonas Schöpfel aus. Nur zwei Minuten später gelang dem agilen Lukas Störzer mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern das 2 : 1. Doch mit dem Halbzeitpfiff legten die DJK´ler nach. Ein platzierter Schuss von der Strafraumgrenze landete im Bieswanger Tor zum 3 : 1 (Torschütze Felix Heil). Nach dem Wiederanpfiff stand die Kiermeyer-Elf rund zehn Minuten unter starkem Druck und hatte zudem in einer Szene Glück, dass der Ball nur ans Quergebälk klatschte. Lukas Störzer hätte mit seinem Kopfball auf der Gegenseite sein Team nochmals heranbringen können, doch auch sein Kopfball landete an der Latte. Auch in der 70. Minute machten es die Sportfreunde dem Gastgeber zu leicht. Die Folge war der 4 : 1 – Endstand durch Lukas Ruthingsdorfer. In der verbleibenden Spielzeit plätscherte die Partie vor sich hin und war relativ arm an Höhepunkten. Schiedsrichter Daniel Eichinger war ein sehr guter Leiter der Partie.

Nicht schlecht gespielt, aber in den entscheidenden Augenblicken einfach zu anfällig gewesen. So könnte man das Spiel kurz charakterisieren. Es waren wieder mal die Nuancen, die gegen Bieswang und für die Spielgemeinschaft den Ausschlag gaben. Besonders in der ersten Hälfte zeigte man ein gutes Spiel, halt mit dem altbekannten Makel, die fehlende Chancenverwertung. Trotzdem darf das Team um Stefan Kiermeyer nicht verzweifeln, sondern muss schauen, die Fehlerquote zu minimieren, aus denen der Gegner immer wieder Kapital schlagen kann. Dann ist künftig auch mehr drin bei den Vergleichen mit Gegner, gegen die man auch wirklich eine reelle Chance hat.

Der nächste Vergleich lautet SF Bieswang gegen SV Marienstein II. Anstoß ist am kommenden Sonntag um 15 Uhr am Bieswanger Sportplatz.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Patrick Strunz, Lukas Störzer, Matthias Bieberle, Max Störzer, Florian Kraft, Max Niedermeyer, Marco Zolnhofer, Simon Gerstner




Eindrucksvolle Lange Nacht der Feuerwehr in Pappenheim

Am Samstagabend, 27. September 2025, feierte die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim eine rundum gelungene „Lange Nacht der Feuerwehr“ und setzte damit ein sichtbares Zeichen für das Ehrenamt. Bei frischen Herbsttemperaturen und unter dem Motto „Feuerwehr hautnah erleben“ wurde der Platz vor dem  Feuerwehrhaus zum Treffpunkt für zahlreiche große und kleine Gäste – eingebettet in einen bayernweiten Aktionstag, der in vielen Städten und Gemeinden für Aufmerksamkeit sorgte.

Bereits kurz nach der offiziellen Eröffnung füllte sich der Platz vor dem Feuerwehrhaus zusehends. Farbenfrohe Lichtinstallationen, gezielt gesetzte Blaulichteffekte und eine stimmungsvolle Beleuchtung tauchten das Areal in festliches Licht – und machten schon auf den ersten Blick deutlich: Hier wurde mit viel Herzblut und Engagement gearbeitet. Alles, was die Gäste an diesem Abend erleben durften, wurde von ehrenamtlichen Kräften vorbereitet und umgesetzt.

Ein Abend voller Einblicke und Erlebnisse
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Mitmachen und Erleben. Interessierte nutzten die Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften aus nächster Nähe kennenzulernen und bei Führungen durch das Gerätehaus einen Blick hinter die Kulissen des Feuerwehralltags zu werfen. Dabei standen die Mitglieder der Wehr bereitwillig Rede und Antwort – sei es zur technischen Ausstattung, zur Ausbildung oder zum besonders hohen Stellenwert der Nachwuchsarbeit, der in Pappenheim eine wichtige Rolle zukommt.

Ergänzt wurde das Programm durch kreative Mitmachstationen. Besonders beliebt waren die Fotobox, der Feuerwehrbrunnen und das Schlauchkegeln – Angebote, die nicht nur für Spaß sorgten, sondern auch das Thema Brandschutz spielerisch und nahbar vermittelten.

Feuerwehr zum Anfassen – für die ganze Familie
Auch an die jüngsten Gäste wurde gedacht: In einer eigens eingerichteten Kinderecke konnten sich die Kinder spielerisch mit der Arbeit der Feuerwehr vertraut machen – vom Zielspritzen mit dem Schlauch bis hin zum Mini-Parcours. Ganz nebenbei wurden dabei wichtige Grundlagen der Brandschutzerziehung vermittelt.

Kulinarisch ließen sich die Besucherinnen und Besucher Speckbrote, Bratwürste und süße Leckereien schmecken – dazu wurden kühle Getränke gereicht. Das gemütliche Beisammensein rundete den Abend ab, der in entspannter Atmosphäre Raum für Gespräche, Austausch und Begegnung bot.

Dank für einen gelungenen Abend
Mit der Langen Nacht der Feuerwehr hat die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim nicht nur ihre Einsatzbereitschaft und Vielseitigkeit unter Beweis gestellt, sondern auch eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und tragfähig das Ehrenamt in unserer Stadt sein kann.
Die Feuerwehr Pappenheim bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, bei Unterstützenden und helfenden Händen vor und hinter den Kulissen – sie alle haben dazu beigetragen, dass dieser besondere Abend in bester Erinnerung bleibt.

Und vielleicht war unter den vielen neugierigen Gästen ja auch jemand dabei, der oder die bald selbst Teil der Pappenheimer Feuerwehrfamilie wird – gebraucht wird jede helfende Hand.

 




Sturz bei Pappenheim endet im Klinikum

Eine 26-jährige Motorradfahrerin aus dem Landkreis Augsburg ist am Sonntagnachmittag auf der Kreisstraße 5 zwischen Pappenheim und Langenaltheim verunglückt.

Wie die Polizei mitteilt, war die junge Frau in Richtung Langenaltheim unterwegs, als sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Zweirad verlor und zu Fall kam. Beim Sturz auf die Fahrbahn zog sie sich schwere Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht werden.

Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro.




Neue Vorstandschaft beim Verein Europäischer Städtepartnerschaften in Pappenheim

 

Beim Verein Europäischer Städtepartnerschaften Pappenheim e. V. (ESP) gibt es eine neue Führungsriege. In der jüngsten Mitgliederversammlung wurde Manfred Walter einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Walter, der bislang als Schriftführer im Vorstand tätig war, rief in seiner Antrittsrede zur aktiven Gestaltung des europäischen Miteinanders auf: „Europa lebt von uns Bürgern – von echten Begegnungen und gelebten Freundschaften. Gerade in Zeiten politischer Unsicherheiten sind solche Verbindungen das Fundament für Verständigung und Frieden.“

Kontinuität zeigen die weiteren Besetzungen: Katja Stehr und Patrick Sinn führen ihre Ämter als stellvertretende Vorsitzende bzw. Kassier weiter. Neu im Vorstandsteam ist Angelika Dilling, die zur Schriftführerin gewählt wurde.

Ein bewährtes Modell in der Pappenheimer Vereinslandschaft bleibt die erweiterte Vorstandskonstruktion: Ergänzend zum klassischen Vorstand bilden gewählte Beiratsmitglieder gemeinsam mit diesem die Vorstandschaft. Uwe Sinn, bislang 1. Vorsitzender, verzichtete auf eine erneute Kandidatur, bringt seine Erfahrung jedoch künftig im Beirat ein. Mit ihm wirken dort Harald und Magdalena Draser, Willi Geißelmeier, Marianne Pappler sowie Susanne Pühl mit.

Satzung auf aktuellem Stand
Die Versammlung nutzte die Gelegenheit, um die Satzung des Vereins an aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen. Im Zuge des Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamtes wurden unter anderem Regelungen zur Haftung und zum Datenschutz ergänzt. Darüber hinaus wurde die Zahl der Beiratsmitglieder erhöht – mit dem Ziel, künftig noch mehr Pappenheimerinnen und Pappenheimer zur aktiven Mitarbeit im Verein zu ermutigen.

Europäische Freundschaften in Bewegung
Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen die lebendigen Partnerschaften mit den Städten Coussac-Bonneval in Frankreich und Iszkaszentgyörgy in Ungarn. Letztere liegt malerisch zwischen Budapest und dem Balaton und ist seit 2013 mit Pappenheim verbunden. Die französische Freundschaft besteht bereits seit über 35 Jahren.

Im Namen der Stadt Pappenheim unterstrichen die 3. Bürgermeisterin Christa Seubert (in Vertretung von Bürgermeister Florian Gallus) sowie die Stadträte Friedrich Hönig und Pia Brunnenmeier die Bedeutung dieser Verbindungen für das städtische Leben.

Ein Wiedersehen steht bereits bevor:.Vom 2. bis 5. Oktober 2025 erwartet Pappenheim eine Delegation von rund 15 Gästen aus Ungarn. Über das Programm wird in einem gesonderten Beitrag berichtet.

Titelfoto: Verein Europäischer Städtepartnerschaften Pappenheim e. V.

 




Die lange Nacht der Feuerwehr in Pappenheim

Am Samstag, den 27. September 2025, lädt die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim wieder zur bayernweiten Aktion „Lange Nacht der Feuerwehr“ ein. Rund um das Feuerwehrhaus in der Graf-Carl-Straße erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 17:00 Uhr ein buntes Programm, das Information, Unterhaltung und geselliges Beisammensein miteinander verbindet.

Im Mittelpunkt des Abends stehen Einblicke in die vielfältige Arbeit der Feuerwehr, die sich an diesem Tag offen und einladend präsentiert. So bietet die Fahrzeugschau Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften aus nächster Nähe zu betrachten und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen. Wer sein Geschick unter Beweis stellen möchte, kann sich beim Schlauchkegeln versuchen – eine Aktion, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen immer wieder für Begeisterung sorgt.

Ein Feuerwehrbrunnen und eine Fotobox bieten originelle Möglichkeiten, Erinnerungen an diesen besonderen Abend festzuhalten.

Neben all diesen Programmpunkten kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Im Angebot sind diesmal erfrischende Getränke,  Speck- und Schmalzbrote sowie geräucherte Bratwürste.

Am Infostand der Freiwilligen Feuerwehr gibt es zudem allerlei Wissenswertes rund um den Feuerwehrdienst – von der Technik bis zum Ehrenamt. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie ein Einsatz abläuft oder wie man selbst Teil der Feuerwehr werden kann, hat hier Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.

Mit der „Langen Nacht der Feuerwehr“ möchte die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim nicht nur ihre Aufgaben und Einsatzbereitschaft vorstellen, sondern auch die Gelegenheit zum Austausch mit der Bevölkerung nutzen. Der Abend verspricht ein informatives und unterhaltsames Erlebnis für die ganze Familie – und vielleicht auch den ein oder anderen Impuls, selbst aktiv zu werden.