Haus für Kinder geht auf die Zielgerade

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben jetzt in Pappenheim die an der Planung und am Bau Beteiligten das Haus für Kinder auf die Zielgerade gebracht. Nach der dreieinhalbjährigen Planungsphase kann der Bau zunächst mit der Schaffung des Retentionsausgleichs und umfangreichen Kanalarbeiten beginnen. An der Baustelle treffen gleich mehrere für Pappenheim wichtige Projekte zusammen.

„Jetzt geht es endlich los mit dem Bau“ freute sich Bürgermeister Florian Gallus bei einer kleinen Feierstunde anlässlich des ersten Spatenstichs für die sechste Kindereinrichtung im Pappenheimer Gemeindegebiet.

Bei diesem Spatenstich waren auch Anita und Uwe Rathsam von der Geschäftsleitung der bauausführenden Firma FHG aus Geislohe dabei. Ebenso waren Bauleiter Markus Hemmeter vom Pappenheimer Architekturbüro Frosch und Reinhard Vulpius von Pleinfelder Ingenieurbüro VNI gekommen.

Vom BRK Kreisverband Südfranken, der die Kindereinrichtung mit derzeit 51 Kindern in einem Containertrakt betreut waren der Kreisvorsitzende Peter Gallenmüller, Geschäftsführer Rainer Braun und die Einrichtungsleiterin Franziska Meyer dabei.

„Es ist unser politisches Ziel, dass alle die in Pappenheim wohnen auch Perspektiven für einen lukrativen Kinderbetreuungsplatz mit ganz verschiedenen pädagogischen Konzepten haben“ erklärte Bürgermeister Gallus. Es falle ihm ein Stein vom Herzen, dass es jetzt endlich losgeht. Sein Dank galt allen, die in der Planungs- und Vorbereitungsphase daran beteiligt waren, dass letztlich alles zügig bis zur Bauausführung abgeschlossen werden konnte.

Anita Rathsam dankte für die Firma FHG der Stadt Pappenheim für die Erteilung des Auftrags. Sie werde sich dafür einsetzen, dass ihre Firma das Haus für Kinder in Pappenheim zügig und kompetent zur Fertigstellung bringt. Dass dies so geschieht, davon zeigte sich der Bauleiter Markus Hemmeter überzeugt. Da Clemens Frosch aus terminlichen Gründen nicht zum Spatenstich kommen konnte, erklärte Hemmeter für das Architekturbüro Frosch, er wisse mit der Firma FHG einen sehr zuverlässigen Partner für die Bauausführung an der Seite. Dies habe sich in den letzten Jahren bei verschiedenen Projekten immer wieder gezeigt.

Hier entsteht der Tetentionsraum. Hier beginnen die Baumaßnahmen für das Haus für Kinder

An der künftigen Baustelle gab es gleich mehrere Projekte zu koordinieren, darauf wies Reinhard Vulpius hin. Vor Baubeginn müsse man die Schmutzwasserleitung von Geislohe, Neudorf und Göhren vom Helmut-Gollwitzer-Weg und den Schmutzwasserkanal vom neuen Bauwerk zum Kanalstrang in der Stadtparkstraße führen. Darüber hinaus wird ein Kanal für Oberflächenwasser zur Altmühl gebaut. Da das Haus für Kinder teilweise im Überschwemmungsgebiet stehen wird, muss die Stadt Pappenheim als Bauherr einen Retentionsraum schaffen, der zwischen dem Schulgebäude und der Stadtparkstraße auf der Länge vom Fahrradständer bis zum Schulpavillon angelegt wird.

Bezugsfertig soll das Haus für Kinder im Herbst 2023 sein, damit die Einrichtung mit dem Beginn des Schuljahres mit dem Betrieb starten kann.

Für den BRK Kreisverband Südfranken bedankte sich Peter Gallenmüller für das Vertrauen der Stadt Pappenheim. Mit einer Containerlösung ist das Haus für Kinder in Pappenheim bereits erfolgreich in Betrieb. Mit den Kindern sei dem BRK Kreisverband das wertvollste Gut der Gesellschaft anvertraut. Mit Blick auf die Kriegshandlungen in der Ukraine stellte Gallenmüller fest, dass keiner wisse, ob man bei uns in der nächsten Woche noch unbeschwert mit den Kindern zusammen sein könne.

Gallenmüller dankte Franziska Meyer, die das Haus für Kinder derzeit in einem Containerkomplex leitet und betonte das besondere pädagogische Konzept dieser Einrichtung.

Mit der Reggio-Pädagogik sollen im Haus für Kinder Erlebniswelt und Erforschungsansätze bei den Kindern gefördert werden. Das Konzept zielt darauf ab, die Stärken der Kinder zu fördern und nicht gegen ihre Schwächen zu erziehen. Wie Franziska Meyer erklärte komme es darauf an, jedes Kinder in seiner Individualität ganzheitlich zu sehen und es im Grunde so zu lassen wie es ist.

Wie berichtet wird im Zuge der Kanalbaumaßnahmen die Stadtparkstraße im Bereich zwischen dem Helmut-Gollwitzer-Weg und der Bürgermeister-Oppel-Straße gesperrt sein. Die Bürgermeister-Oppel-Straße wird als Umleitungsstrecke eingerichtet. Die Einbahnregelung wird während der Zeit der Umleitung aufgehoben.

 




Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

Der Landkreis koordiniert Hilfsangebote für Flüchtlinge aus der Ukraine. Mehrere hunderte Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, sollen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen aufgenommen werden. Darauf bereitet sich eine Koordinierungsgruppe im Landratsamt Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen derzeit vor. Bürger die helfen wollen können sich

Die Koordinierungsgruppe besteht aus den zuständigen Sachgebieten im Haus, wie dem Sachgebiet Soziales und Senioren, der Ausländerbehörde und der Freiwilligenagentur.

Noch ist unklar, wann und wie viele Menschen in den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kommen. „Wichtig ist allerdings, dass wir uns darauf vorbereiten und die notwendigen Strukturen vorhalten. Aus diesem Grund hat die Koordinierungsgruppe nun ihre Arbeit umgehend aufgenommen. Die Erfahrungen der
Flüchtlingswelle im Jahr 2015 sind dabei sehr hilfreich“, so Landrat Manuel Westphal.
In den vergangenen Tagen sind zahlreiche Hilfsangebote aus dem gesamten Landkreis eingegangen. Die Angebote reichen von ehrenamtlicher Unterstützung bis hin zu Wohnangeboten. Um diese zu bündeln, hat das Landratsamt auf seiner Homepage eine Übersichtsseite angelegt, bei der sich Bürgerinnen und Bürger, die helfen wollen, registrieren können.

Unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe

können sich Menschen registrieren, die ehrenamtlich helfen wollen oder auch Wohnangebote für ukrainische Flüchtlinge machen könnten. Die Seite wird nach und nach mit weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gefüllt,
„Die Welle der Hilfsbereitschaft ist auch in unserem Landkreis sehr groß. Sehr wichtig wären Helfende, die ukrainisch sprechen und als Übersetzer oder Übersetzerin fungieren könnten“, macht Landrat Manuel Westphal deutlich.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereit sind beispielsweise Fahrdienste zu übernehmen, Familien zu betreuen oder eben Dolmetschertätigkeiten (ukrainisch/russisch) zu übernehmen, können sich auf der oben genannten Seite registrieren.

Die Freiwilligenagentur altmühlfranken koordiniert diese Angebote und wird gegebenenfalls Kontakt aufnehmen.

Auch Hilfegesuche in diesen Bereichen für ukrainische Flüchtlinge können registriert werden.
Rückfragen können an Corina Heid oder Verena Wagner von der Freiwilligenagentur
unter 09141 902-227 oder -235 gestellt werden. Die Freiwilligenagentur bittet auch darum, bereits vorhandene Angebote und Aktionen per E-Mail an

freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de

zu melden, um einen möglichst vollständigen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten und Unterstützungsangebote im Landkreis zu erhalten.
Immobilienbesitzer sowie Beherbergungsbetriebe, die kurzfristig Wohnangebote zur Verfügung stellen können, können sich ebenfalls auf der Homepage des Landratsamtes registrieren. Die Mitarbeitenden im Sachgebiet Soziales und Senioren werden diese Angebote sichten und bei Bedarf auf die Vermieter zugehen. Für Rückfragen steht Maximilian Köhler unter der

Telefonnummer 09141 902-352 oder per Mail shv.lra@landkreis-wug.de

zur Verfügung.
Bei Fragen zur Registrierung von Flüchtlingen, Ausländer- und Aufenthaltsrecht von Flüchtlingen steht das

Sachgebiet 34 unter den Telefonnummern 09141 902-144 / – 291
sowie unter ausland@landkreis-wug.de zur Verfügung.




Fahrrad am Bahnhof geklaut

Am Montagnachmittag hat ein unbekannter Täter am Bahnhof in Pappenheim ein Mountainbike der Marke Serious Rockville entwendet. Der Der Entwendungsschaden beträgt etwa 150 Euro. Euro. Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Treuchtlingen zu melden.




Friedensgebet im evangelischen Gemeindezentrum

Unter dem Leitgedanken Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein lädt die Evangelische Gemeinde Pappenheim zum Friedensgebet ein. Die Friedengebete finden immer sonntags und mittwochs um 18:00 Uhr statt.

Dazu teilt Dekan Popp mit:
Der verbrecherische Überfall Russlands auf sein Nachbarland, die Ukraine, macht uns sprachlos und wütend zugleich. Voll tiefer Sorge sehen wir unschuldige Menschen sterben, sehen wir das große Leid und die Hilflosigkeit der dort lebenden Christinnen und Christen.

Wir rufen zu Gott und laden ein zum Gebet für den Frieden:

Vorerst immer sonntags, 27.Februar / 06.März / 13.März usw., und mittwochs 02.März / 09.März usw.
um 18.00 Uhr im
Evangelischen  Gemeindezentrum Pappenheim, Graf-Carl-Str. 1.

 

 




Sie war eine Institution für die Bürger

Regine Halbmeyer, die im Bürgerbüro des Pappenheimer Rathauses 42 Jahre lang eine zentrale Rolle eingenommen hat, ist jetzt vom Stadtrat mit stehenden Ovationen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden.

Schon zum Jahreswechsel ist Regine Halbmeyer im Kreis der Rathausmitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet worden. Jetzt erfolgte die Verabschiedung auch bei der öffentlichen Sitzung des Stadtrates am unsinnigen Donnertag. Wegen Coronafällen im Rathaus musste die schon in der Januarsitzung terminierte Verabschiedung um einen Monat verschoben werden.

Im September 1975 hat Regine Halbmeyer ihre Ausbildung für den Kommunalen Verwaltungsdienst beim Landratsamt ein Weißenburg begonnen und wechselte gut drei Jahre später zur Stadtverwaltung nach Pappenheim. Damals in den Jahren 1978/1979 wurde das Pappenheimer Rathaus nach den Eingemeindungen der heutigen Ortsteile personell deutlich aufgestockt.  Gerd Dreger, Hubert Schrötz, Christine Treu, Peter Fischer, Maria Regler, Hedwig Hübner waren Rathausmitarbeiter, die damals zusammen mit Regine Halbmeyer zur Stadtverwaltung Pappenheim kamen.

Ihre beruflichen Wegbegleiter beschreiben sie als sehr pflichtbewusste Kollegin, die „über den Tellerrand hinausschauen und denken konnte“ und auch mal klare Worte fand, wenn es notwendig war. Das hat auch Bürgermeister Gallus erfahren, als er mit T-Shirt und kurzer Hose während seines Urlaubs kurz ins Rathaus kam. „Die Kleiderordnung der Bürgermeister hat aber auch sehr nachgelassen“, kommentierte Regine Halbmeyer sein Outfit.

Regine Halbmeyer war eine der wenigen Rathausbediensteten, die sich aktiv in der Pappenhemer Gesellschaft Pappenheim eingebracht und viele örtliche Veranstaltungen besucht hat. Besonders verwurzelt ist sie im mitgliederstarken Turnverein, wo sie seit vielen Jahren die Kasse führt. Durch diese Ortsverbundenheit hat sie, wie kein anderer im Rathaus ihre Pappenheimer gekannt, was ihr bei der täglichen Arbeit oftmals zugutekam.

Zuständig war sie für das Einwohnermeldeamt sowie für die Gewerbe An- und Abmeldungen, sowie für die Erteilung der Gestattungen bei den Festen in Pappenheim. Man könnte über viele Beispiele berichten wie Regine Halbmeier immer bereit war, für die Veranstalter mit dem einen oder anderen guten Rat zu helfen. Außerdem war sie sozusagen das Pappenheimer Fundbüro und auch in der Lohnabrechnung hat sie kompetente Arbeit geleistet.

So war es durchaus angemessen, dass der Stadtrat sich von den Plätzen erhob und Regine Halbmeyer einen langanhaltenden Applaus spendete. Bürgermeister Gallus überreichte einen Blumenstrauß als äußeres Zeichen der Wertschätzung.

Nach der Pensionierung von Hubert Schrötz und dem Wechsel von Jana Link in das Bauamt, ist das Bürgerbüro jetzt mit John Meister, Marina Becker und Izabella Szimics komplett neu besetzt.

 




Kinder machten Pappenheim bunt

Mit einem Faschingszug hat die Kita-Gruppe „Untern Regenbogen“ am Unsinnigen Donnerstag wieder etwas Farbe nach Pappenheim gebracht. Nachdem zwei Jahre kein Faschingszug stattfinden konnte drehte sich bei den Kindern der evangelischen Kita seit Tagen alles um den anstehenden Faschingsumzug.
Nun zogen die Kids verkleidet als Eiskönigin Elsa, Einhorn, Feuerwehrmann, Polizist, Pirat zunächst vor das Rathaus und tanzten auf dem Marktplatz ausgelassen einen „Boogie Woogie“.

Danach ging es weiter durch die Deisingerstraße wo bei einigen Geschäften eingeübte Lieder gesungen und lustige Tänze aufgeführt wurden. Zum Dank dafür gab es für die bunte Schar reichliche Belohnung.

Der Umzug hat allen viel Spaß gemacht und die Kita Untern Regenbogen bedankt sich bei allen die den Faschingszug unterstützt haben.
„In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne Faschingszeit und bleiben Sie gesund“, teilt die Kita-Leitung mit.




Fliegendes Fenster beschädigt Pkw

Bei dem Sturmgebraus am Donnerstagnachmittag (17.02.2022) rissen die orkanartigen Windstöße bei einem Haus am Fuchsberg ein komplettes Fenster mitsamt dem Fensterstock aus der Ummauerung. Das freigewordene Teil segelte bis in die Klosterstraße hinab wo das fliegende Fenster an einem geparkten Pkw ca. 3000 Euro verursachte.




Ohne Führerschein mit Drogen in Pappenheim unterwegs

Am Dienstagvormittag wurde in Pappenheim ein 30jähriger Treuchtlinger mit seinem Pkw kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass ihm die Fahrerlaubnis im Dezember 2021 entzogen wurde.
Zudem stellte die Polizei beim Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Da der Drogenvortest positiv verlaufen war ist zur Beweissicherung eine Blutentnahme angeordnet. worden Der 30jährige Fahrer  wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Drogendelikts zur Anzeige gebracht.




Großes Interesse am Infotag der Diakonie

Sehr erfolgreich war der Infotag den die Diakonie Pappenheim-Weißenburg in der neu gestalteten Senioreneinrichtung in Bieswang angeboten hat. Mehr als 70 Interessenten hatten sich im Vorfeld angemeldet. Wegen der aktuellen Coronalage sind die Besucher Gruppenweise zu verschiedenen Zeiten zu Besichtigung und Information eingeladen worden.

Das vormalige Bieswanger Schulhaus hat die Stadt Pappenheim in enger Abstimmung mit der Diakonie seit Frühjahr 2020 zu einer Einrichtung für Senioren umgebaut. Wenn alles nach Plan läuft, so zeigt sich Sven Emmerling, der bei der Diakonie Weißenburg die Altenhilfe leitet vorsichtig optimistisch, werden am 1. April die Seniorinnen und Senioren in der neuen Wohngemeinschaft in Bieswang Einzug halten. „Das geht aber nur dann, wenn die Möblierung da ist und wenn die noch anstehenden Baumaßnahmen wirklich vollständig abgeschlossen sind. Schließlich sollen die neuen Bewohner hier gleich ein angenehmes und fertiges Umfeld antreffen“, sagt Sven Emmerling, der den vielen Interessenten vor Ort kompetent und geduldig Rede und Antwort steht.
Schon jetzt gibt es 11 Vormerkungen für die 12 Wohnplätze, die zu einer familiären Einheit werden soll. Vormerkungen werden jedoch weiterhin entgegengenommen, denn die Mietverträge werden erst in den kommenden Wochen abgeschlossen.
Gemeinschaft – das betont Sven Emmerling immer wieder – soll das zentrale Element der Bieswanger Senioreneinrichtung werden. Wiederspiegeln soll sich das Konzept Gemeinschaft in u.a. in Mitbestimmung sowie gegenseitiger Hilfe und Unterstützung. Ziel der Einrichtung ist es, dass den Menschen im Alter geistige und körperliche Aktivitäten und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein erhalten bleiben.
Die Bewohner werden ihren privaten Schlaf- und Rückzugsbereich in ihren angemieteten Räumen von 12 bis 14 Quadratmetern Größe haben, die sie nach ihren Wünschen individuell einrichten dürfen.
Der Tagesablauf soll gemeinsam bestimmt und gestaltet werden.
Betreut wird die neue Senioreneinrichtung von der Diakoniestation Langenaltheim. Aufgenommen werden in die ambulante Wohngemeinschaft Senioren mit allen Pflegegraden. Pflegerische Leistungen können von den Bewohnern je nach bedarf dazu gebucht werden, wobei kleine Hilfeleistungen im Mietvertrag enthalten sind.
Neben der ambulanten Senioren-Wohngemeinschaft bietet die Diakonie in der neuen Bieswanger Einrichtung auch eine Tagesbetreuung mit variablen Betriebszeiten an, die sich nach Anmeldung und Bedarf richten.

Kleine Entstehungsgeschichte
Seit 2012 stand das Bieswanger Schulhaus weitgehend ungenutzt. Im Juni 2015 in der Hochphase des Flüchtllingszustroms war von der Stadtverwaltung der Verkauf des Hauses auf die Tagesordnung einer Stadtratssitzung gesetzt worden. „Das Bieswanger Schulhaus ist tabu“ war bei dieser Sitzung der Kernsatz von Stadtrat Friedrich Hönig und Stadtrat Karl Satzinger, war es, der schon in dieser Sitzung vorschlug, die städtische Immobilie in Bieswang einem sozialen Zweck zuzuführen.
Schon am 15.10.2015 haben drei Sozialträger ihre Nutzungskonzepte für das Bieswanger Schulhaus in der öffentlichen Stadtratssitzung vorgestellt.
Im Dezember 2015 entschied sich der Stadtrat einstimmig für das Nutzung Konzept der Diakonie

Die Planungsphase dauerte bis zum April 2019. Damals präsentierte Architekt Joachim Radegast dem recht erschreckten Stadtrat in einer Kostenberechnung die Bausumme von fast 1,8 Mio Euro. Glücklicherweise gab es vom Amt für ländliche Entwicklung eine kräftige Unterstützung. Diese überbrachte am 2. August 2019 Amtsleiter Gerhard Jörg in Form des Förderbescheides, in dem der Stadt Pappenheim Fördermittel in Höhe von rund1,5 Millionen Euro zugesagt wurden. Mit der Zuwendung des Amtes für ländliche Entwicklung wird der förderfähige Kostenanteil in Höhe von 1,723 Millionen Euro mit 85 Prozent gefördert.

Bei einer Feierstunde damals noch im ungenutzten Schulhaus haben die Festredner den künftigen Verwendungszweck des Gebäudekomplexes als einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung gelobt. Dadurch werde die Dorfgemeinschaft, sowie die Wohn- und Lebensqualität im Ort gestärkt.




Zweite Sonderimpfaktion in Pappenheim

In Pappenheim findet täglich von Mittwoch, 23. Februar bis Freitag 25. Februar eine Corona-Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff Moderna statt. Die Impfungen sind nur für Personen über 30 Jahre möglich.

Täglich von 09:30 bis 16:30 Uhr können sich Impfwillige im evangelischen Gemeindehaus Pappenheim, Garf-Carl-Straße drei Tage lang von Mittwoh, 23. Februar bis Freitag 25. Februar ohne Voranmeldung gegen Corona impfen lassen.

Möglich sind Erst- Zweit- und Boosterimpungen.

Mitzubringen sind folgende Dokumente:
Immer: Personalausweis und Impfpass
Erstimpfung: Registrierung unter https://impfzentren.bayern/citizen/
Zweitimpfung: Dokumentation der Erstimpfung (QR Code)
Auffrischungsimpfung: Dokumentation der Erst- und Zweitimpfung (QR Code)
Aufklärungsmerkblatt und Impfbogen unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum/




100.000 Euro Schaden im Wolfstal

Bei einem Zusammenstoß im Begegnungsverkehr gab es auf der Wolfstalstrecke einen sehr hohen Unfallschaden. Glückcherweise blieben die Fahrer der Unfallfahrzeuge unverletzt.

Am Montagnachmittag [07.02.2022) kurz nach 16:00 Uhr befuhr ein 22-jähriger aus dem Landkreis Donau-Ries mit seiner landwirtschaftlichen Zugmaschine und Anhänger die Staatsstraße von Bieswang kommend in Richtung Zimmern. In einer scharfen Rechtskurve kam er auf die Gegenfahrbahn und prallte seitlich auf einen entgegenkommenden Betonmischer.

Nach dem Aufprall schleuderte das Gespann über die Fahrbahn und kam neben dem Fahrbahnrand abgeknickt und schwer beschädigt zum Stehen.

Glücklicherweise blieben beide Fahrzeugführer unverletzt.  Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von mehr als 100.000 Euro. Bei der Bergung musste die Straßenmeisterei vorübergehend eine mobile Ampelanlage einrichten.

 




Diakonie lädt zum Infotag nach Bieswang

Die Diakonie Pappenheim-Weißenburg lädt alle Interessenten zu einem Informationstag in die neu errichtetet Senioren Wohngemeinschaft nach Bieswang ein.
Am 12.02.2022 von 11:00 – 15:00 Uhr gibt es vor Ort umfassende Informationen zur pflegerischen Versorgung in der Einrichtung im ehemaligen Bieswanger Schulhaus, Schulstraße2
Aus Pandemiegründen wird eine Anmeldung unter Tel. 09145/1297 erbeten.

Die Diakonie bietet…
✓ eine familienähnliche sowie alltagsnahe Struktur
✓ die Erhaltung der Selbstbestimmung und Selbstständigkeit
✓ ein altersgerechtes Wohnen mit maximal 12 Personen
✓ eine individuelle Gestaltung der persönlichen Räume
✓ eine bestmögliche Versorgungssicherheit und Wohlbefinden
✓ die Einbeziehung von Familienmitgliedern und Angehörigen
✓ eine zentrale Lage mitten im Ortskern in Bieswang

Ansprechpartner ist:
Sven Emmerling Schulhausstr. 4, 91781 Weißenburg,
Leiter Altenhilfe Tel: 09141/8600-0, Fax: 09141/8600-250,
E-Mail: geschaeftsstelle@diakonie-wug.de
Homepage: www.diakonie-wug.de