Briefkasten gesprengt

In der Zeit von Sonntag22.01. auf Montag.23.01.2023 hat ein bislang unbekannter Täter den Briefkasten eines Anwesens in der Schützenstraße beschädigt.
Ermittlungen zufolge, wurde ein Silvesterböller in dem Briefkasten gezündet. Es entstand ein Schaden von ca. 250,- Euro.

Wer kann Angebaen zu der Tat machen? Hinweis nimme die Poizeiinspektion treuchtlingen entgegen Tel: 09142/9644-0




Digitale Krankmeldung seit Jahresbeginn

Der „Gelbe Schein“ als Krankmeldung für gesetzlich Krankenversicherte hat ausgedient. Seit Januar ersetzt die elektronische Krankschreibung (eAU) vollständig das bisherig Krankmeldungs-Formular auf Papier. Damit entfällt auch die Zustellpflicht an den Arbeitgeber. Das teilt die AOK Mittelfranken mit.

(AOK-Mfr.) „Bislang bestand die Krankmeldung aus mehreren Durchschlägen – jeweils für den Arbeitgeber, den Versicherten und die Krankenkasse“, so Claus Eitel, Direktor in der AOK Mittelfranken.

Mit der eAU wird die Meldung direkt von der Arztpraxis verschlüsselt an die Krankenkasse gesendet. Dadurch entfällt für die Versicherten die Zustellpflicht an die Kasse und ebenso die Zustellpflicht an den Arbeitgeber.

Dieser ruft die AU-Daten dann direkt bei der Krankenkasse ab. „Die Übermittlung per Knopfdruck entlastet die Patienten, die sich so voll auf ihre Genesung konzentrieren können“, so Claus Eitel. Zudem vereinfacht und beschleunigt der digitale Weg die Verarbeitung bei der Krankenkasse, so dass beispielsweise das Krankengeld an die Versicherten schneller ausgezahlt werden kann.
Sollte die elektronische Übermittlung aus der ärztlichen Praxis an die Krankenkasse einmal aus technischen Gründen nicht möglich sein, kann man dort auch eine Papierbescheinigung ausstellen. Diese reichen die Versicherten dann bei ihrer Krankenkasse ein. Auf Wunsch der Versicherten kann für die eigenen Unterlagen weiterhin ein Papierausdruck erstellt werden.

Trotz eAU weiterhin Mitteilungspflicht
Die Mitteilungspflicht gegenüber dem Arbeitgeber gilt nach wie vor: Alle Arbeitnehmenden, die arbeitsunfähig sind, müssen dies ihrer Firma unverzüglich mitteilen und auch die voraussichtliche Krankheitsdauer angeben. „Am besten ist es, gleich nach dem Aufstehen und zusätzlich nach dem Arztbesuch in der Firma anzurufen und sich krank zu melden. Beschäftigte sind jedoch nicht verpflichtet, die Art der Erkrankung und die Krankheitssymptome anzugeben“, so Claus Eitel. Dauert die Arbeitsunfähigkeit (AU) länger als drei Kalendertage, sind die Erkrankten verpflichtet, die AU ärztlich feststellen zu lassen sofern es keine andere betriebliche Regelung gibt. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest allerdings auch schon früher verlangen. Dauert die Erkrankung länger an, als im Attest angegeben, muss dies erneut ein Arzt oder eine Ärztin bestätigen.

Erlaubt ist, was die Genesung fördert
Wer krankgeschrieben ist, muss nicht die ganze Zeit das Bett hüten – es sei denn auf ärztliche Anordnung. „Grundsätzlich ist während einer Arbeitsunfähigkeit alles erlaubt, was den Heilungsprozess nicht beeinträchtigt, gefährdet oder verzögert“, so Claus Eitel.
Es ist zum Beispiel in Ordnung, Notwendiges einzukaufen oder spazieren zu gehen, wenn dies der Genesung förderlich ist. „Generell ist es sinnvoll, die behandelnde Ärztin oder den Arzt zu fragen, was empfehlenswert oder zulässig ist“, rät Claus Eitel. Bei starkem Fieber ist es beispielsweise nicht ratsam, sich hinters Steuer des Autos zu setzen oder Sport zu treiben. Bei manchen Erkrankungen kann maßvolle Bewegung dagegen sogar dazu beitragen, dass man schneller gesund wird. Allerdings sollte man sich dabei nicht überanstrengen.

Weitere Infos zur digitalen Krankschreibung gibt es im Internet unter www.aok.de/bayern/eau .

Titelfoto: © PantherMedia / Bernd Leitner

 




Keine Krise kann uns stoppen

Beim Neujahrsempfang der Stadt Pappenheim war die sehr ausführliche Neujahrsbotschaft von Bürgermeister Florian Gallus geprägt von Stolz über das Erreichte, von Zuversicht für die kommende Zeit, von einem breiten Dank, aber auch von der Aufforderung sich auf Argumente anderer einzulassen und nicht das Trennende zu betonen, sondern das Verbindende zu suchen.

Als der begandete Redner Florian Gallus seine Neujahrsansprache mit den Worten ankündigte: „Da müssen sie jetzt durch“, war Insidern klar was auf sie zukommt.
In seiner Botschaft zum Neuen Jahr griff Bürgermeister Gallus weitgehend Themen auf, die auch schon in den Bürgerversammlungen im Hebst 2022 zur Sprache gekommen waren.

Thema waren auch die Exzesse im Verlauf der Coronapandemie und die Auswirkungen des Ukrainekrieges bis in unsere Stadt. Dabei sei es besonders dankenswert und eindrucksvoll, dass sich aus dem 2015 gegründeten „Helferkreis Asyl“ um Ellen Glöggler spontan ein neuer „Helferkreis Ukraine“ gegründet habe. Gallus dankte allen, die geholfen haben durch diese schwere Zeit zu kommen und den Vereinen, die Trotz aller Hindernisse das gesellschaftliche Leben aufrechterhalten haben.

Gallus präsentierte, was trotz aller Krisen und negativer Auswirkungen in Pappenheim und den Ortsteilen in seiner Amtszeit geschaffen werden konnte. Es handelte sich dabei auch um Projekte, die bereits im vergangenen Jahrzehnt geplant oder begonnen wurden. Wie etwa die Sanierung der Stadtwerkeinsel, die Maßnahmen im Abwasserbereich, die Innenstadtsanierung, die Sanierung des Eichwiesenstegs, die Dorferneuerung Bieswang und der Neubau des Hauses für Kinder. Fertiggestellt ist inzwischen die ambulante Wohngemeinschaft für Senioren mit Tagespflege im vormaligen Bieswanger Schulhaus. „Wir stellen fest, dass sich die Einrichtung immer größerer Beliebtheit erfreut und immer mehr angenommen wird“ freute sich der Bürgermeister.

Zu den in seiner Amtszeit begonnene Projekte zählen die Anlage von Blühflächen, die Digitalisierung der Flächennutzungspläne, die Ausstattung der Schulen mit Lüftungsanlagen, die Sanierung des Campingplatzes und die Maßnahmen im Rahmen des Klimawandels. Zu letzteren gehören der Anschluss von zehn städtischen Gebäuden an die Nahwärmenetze in den Ortsteilen, ein Baumkataster und ein digitales Straßenbeleuchtungskatasters in Verbindung mit der Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Für den Breitbandausbau nimmt die Stadt das Förderprogramm „BayGigabit“ mit dem Ziel in Anspruch, den Vollausbau der Glasfaserinfrastruktur in der Stadt und den Ortsteilen umzusetzen.

„Sie sehen, keine Krise kann uns stoppen. Sie kann uns vielleicht aufhalten, aber nicht stoppen“, verkündete Gallus, um bei der Erläuterung der Finanzen kurz danach einzuschränken: „Das Einzige was uns noch stoppen könnte, ist der Finanzbereich“.

Denn insbesondere im Abwasserbereich sei der Schuldenstand inzwischen auf 4,5 Millionen Euro angewachsenen. Hatte die Stadt noch im Jahr 2021 für die Finanzierung der Abwassermaßnahmen 2,5 Millionen Euro an Schulden aufzunehmen, war im Jahr 2022 keine weitere Schuldenaufnahme nötig, weshalb der Bürgermeister geordnete Finanzen bekannt geben konnte.

Die Einwohnerzahlen sind nach einem Rückgang mit Stand Januar 2023 wieder leicht angestiegen, sodass derzeit in Pappenheim und den Ortsteilen 3985 Einwohner gemeldet sind. „Das zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg“ freut sich Gallus angesichts der Zahlen. Aus dem Bereich des Standesamtes meldete der Bürgermeister 42 Sterbefälle und 51 Geburten.

Nicht Angst sondern Hoffnung
Um eine Prognose für 2023 abzugeben, seien „unsere gegenwärtige Zeit zu schnelllebig und die geopolitische Lage und die damit einhergehende wirtschaftliche Entwicklung zu ungewiss“, stellte Gallus fest und versprach im kommenden Jahr kraftvoll an den bereits genannten Projekten weiterzuarbeiten.

Darüber hinaus wolle er das seniorenpolitische Gesamtkonzept mit Unterstützung des Stadtrates und der Bevölkerung umsetzen. Und auch altersgerechter Wohnraum soll in Pappenheim nach dem Rückzug der Rummelsberger Dienste aus dem Georg-Nestler-Haus in Pappenheim entstehen. Das neue Städtebauliche Potenzial entsteht im Bereich des Neuen Planungsgebietes „Pappenheim Nord“ im Umgriff der Galluskirche.

„Hier führen wir bereits erste Gespräche mit Investoren und das wird eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre sein, hier weiter voran zu kommen“ richtete Gallus den Blick auch in die weitere Zukunft.

Nachdem im vergangenen Jahr die Pappenheimer Kernstadt der einzige Ort in Pappenheim war, der keine Kirchweih, sprich Volksfest gefeiert hat, soll es 2023 auch in der Kernstadt wieder ein Volksfest geben. „Die Verträge hierzu sind schon in trockenen Tüchern“, sicherte der Bürgermeister zu.

Sich verpflichtet fühlen
Nach dem persönlichen Eindruck von Bürgermeister Gallus fühlen sich „ganz viele Menschen für die positive zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gemeinde verpflichtet“. Ihnen allen dankte er bei seiner Neujahrsansprache. Dazu gehören alle, die sich an den Veranstaltungen in Pappenheim und den Ortsteilen beteiligt haben ebenso wie die Erzieherinnen in den Kitas und die Lehrkräfte in der Schule, die sich täglich um „unsere Zukunft – die Kinder kümmern“. Dank ging auch an die Kräfte des Rettungsdienstes und die Feuerwehren, insbesondre an Franz Xaver Klatt und Sandra Schütz für den Aufbau der Jugendfeuerwehr in Pappenheim. Besonders gedankt hat der Bürgermeister auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, bei den Städtischen Werken und im Bauhof.

„Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung“, zitierte der Bürgermeister zum Schluss Franz von Sales. „Betonen wir nicht das Trennende, suchen und finden wir das Verbindende. Gehen Sie zuversichtlich, mit Kraft und Neugier ins neue Jahr!“ schloss Bürgermeister Florian Gallus seine Botschaft für das Jahr, bevor er zusammen mit den inzwischen sehr durstig gewordenen Gästen auf ein erfolgreiches Jahr 2023 anstieß.




„Tochterbetrug“ via WhatsApp

Auf eine immer mehr verbreitete Betrugsmasche mit „WhatsApp“ wiest die Polizei hin. In diesen Tagen hat ein unbekannter Täter von einer Frau in Treuchtlingen beinahe einen hohen Geldbetrag ergaunert. Polizei gibt Tipps an WhatsApp-Nutzer.

Eine 70-jährige Frau aus Treuchtlingen erhielt am Montagvormittag über „WhatsApp“ mehrere Nachrichten von einer Person, die sich als ihre Tochter ausgab.
Im Verlauf des Chats wurde sie dann zur Überweisung von über 2.500 Euro aufgefordert.
Nachdem die Geschädigte die Überweisung veranlasst hatte, wurde die Frau misstrauisch und kontaktierte ihre „echte“ Tochter.

Hierbei stellte sich heraus, dass sie einem Betrug aufgesessen ist. Ihre Überweisung konnte sie noch rechtzeitig rückgängig machen, sodass ihr kein finanzieller Schaden entstanden ist.

Die Polizei Treuchtlingen weist erneut auf das Phänomen von Betrügereien im Zusammenhang mit „WhatsApp“ hin und gibt folgende Tipps:

  • Unbekannte geben sich als Kinder oder Enkel aus. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen eine Nummer nicht bekannt ist.
  • Nehmen Sie vor einer Überweisung immer zunächst Kontakt mit  ihren Kindern oder Enkeln auf und lassen Sie sich die Aufforderung zur Überweisung bestätigen.
  • Verwenden Sie bei einer telefonischen Kontaktaufnahme das Festnetz oder die Ihnen seit langer Zeit bekannte Mobilnetznummer



Mit Mut und Zuversicht ins neue Pappenheimer Jahr

Wie in allen Städten des Landkreises hat es in diesem Jahr auch in Pappenheim einen Neujahrsempfang auf der politischen Schiene gegeben. Diesem ging eine ökumenische Andacht in der evangelischen Stadtkirche voran. Der politische Teil fand anschließend im voll besetzten evangelischen Gemeindehaus statt. Landrat Manuel Westphal und Bürgermeister Florian Gallus riefen in ihren Neujahrsbotschaften gerade in diesen Krisenzeiten zu Mut und Zuversicht auf.

Der Neujahrsempfang hat in Pappenheim sehr wohl eine Tradition. Bis in die Mitte der 1960er Jahre fand dieser stets im Rathaus statt, wobei die Stadträte und die „Großen der Stadt“ am Morgen des Neujahrstages die Gelegenheit bekamen, dem Bürgermeister zu huldigen.

Erinnerung an der Neujahrsempfang 2002

Seit vielen Jahren schon führt in Pappenheim die evangelische Kirchengemeinde in den ersten Tagen des Jahres nach einer Andacht einen Neujahrsempfang in ihrem Gemeindehaus durch. Auch das Straßenmuseum Pappenheim hat im Jahr 2006 zusammen mit der Galerie Hofmann in der Graf-Carl-Straße und einige Jahre später hat der Heimat- und Geschichtsverein zu einem Neujahrsempfang eingeladen.

Einen großen Neujahrsempfang mit politscher Dimension gab es in der jüngeren Geschichte im Jahre 2002 anlässlich des Festjahres zum 1200-jährigen Bestehen Pappenheims. „Die erste Reihe fest im roten Griff“ hat Uwe Ritzer für das Weißenburger Tagblatt damals getitelt.

Neujahrsempfang 2008 in der Turnhalle des EBZ

Heute, 20 Jahre später ist das alles anders, denn die CSU hat den Neujahrsempfang in Pappenheim wiederbelebt. Schon im Wahlkampfjahr 2008 gab es einen CSU-Neujahrsempfang und 12 Jahre später stellte Florian Gallus 2020 als Bürgermeisterkandidat der CSU einen recht erfolgreichen Neujahrsempfang im Evangelischen Gemeindehaus auf die Beine. Sein damaliges Versprechen den Empfang unter seiner politischen Führung zur Tradition werden zu lassen hat Gallus nun -nach der Corona Pause- eingelöst und zum Pappenheimer Neujahrsempfang in das evangelische Gemeindezentrum eingeladen.

Unter dem Thema „Es tut gut, das Neue Jahr mit Gottes Beistand zu beginnen“, feierten die Besucher in der voll besetzten Stadtkirche eine ökumenische Andacht mit Dekan Popp und Pfarrer Härteis.

Zu den weltlichen Feierlichkeiten traf man sich anschließend im evangelischen Gemeindehaus, wo Bürgermeister Gallus, Landrat Manuel Westphal und seinen Amtsvorgänger Gerhard Wägemann mit seiner Frau Christine ebenso begrüßte wie Bezirksrat Hans Popp, den frisch gekürten CSU-Landtagskandidaten Helmut Schnotz aus Bechhofen und auch die gräfliche Familie, die vollzählig zum Empfang erschienen war.

Gekommen waren auch die Bürgermeister aller Pappenheimer Nachbargemeinden, von denen Gallus Bürgermeisterin Dr. Dr. Christina Becker aus Treuchtlingen stellvertretend für alle begrüßte. Auch Ellingens Bürgermeister Matthias Obernöder wurde unter den Gästen gesichtet.

Vertreter aus Handwerk, Handel und Industrie konnte Gallus ebenso begrüßen, wie die Vertreter der Banken sowie Vertreter der sozialen und kulturellen Einrichtungen in Pappenheim.

In seinen Dankesworten erwähnte der Bürgermeister an erster Stelle seine Mitarbeiter aus der Verwaltung, dem Bauhof und den Städtischen Werken. “Ohne Sie, das Team der Stadt Pappenheim wäre unsere Stadt nicht das, was sie so lebenswert macht“, lobte Gallus das Kollektiv seiner Mitarbeiter. Sein Dank galt auch dem Team um Brigitte Durner vom Kirchenvorstand, die zusammen mit Michaela Schöner von der Stadtverwaltung und der Kämmerin Katharina Krach das Gemeindezentrum so festlich vorbereitet hatte. Für eine sehr stilvolle musikalische Gestaltung des Neujahrsempfangs sorgte wie schon 2020 das Salonorchester Cassablanka.

Ein veränderungsreiches Jahr
Landrat Manuel Westphal freute sich in Pappenheim Freunde, Bekannte und Weggefährten zu treffen und lobte in seinem Grußwort die gute Arbeit von Bürgermeister Gallus und seines Stadtrates. Als sehr gute Leistung in Pappenheim erwähnte der Landrat die besondere Leistung im Engagement für die Städtebauliche Entwicklung, für die Kinder und die geplante Umsetzung des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts in Pappenheim.
In seinem Rückblick aus der Sicht des Landkreises hob der Landrat das ehrenamtliche Engagement im Landkreis hervor, bei dem deutlich mehr geleistet werde als das, was man erwarten kann. Entschlossenheit habe sich trotz der Krisen und der sich daraus ergebenden Herausforderungen bei den Hilfsdiensten gezeigt. Alleine im Landkries Weißenburg Gunzenhausen seien 1.400 ukrainische Kriegsflüchtlinge untergekommen und dazu kommen etwa noch einmal so viele aus anderen Ländern. Viele von ihnen werden von zahlreichen Helferkreisen betreut.

Trotz der Inflation und der Energiekriese – so der Landrat- blicke er unverzagt und mit großer Zuversicht in die Zukunft und bemühe sich, gemeinsame Lösungsansätze zu finden.

Die Infrastruktur für den Landkreis gelte es zu stärken weshalb beispielsweise für den Umbau des Weißenburger Kreiskrankenhauses nach Abzug der Fördermittel immer noch 20 Millionen Euro in die Hand genommen werden. Es brauche auch eine Standortstrategie für die Bewältigung der aktuellen Themen wie Energiewende, Klimalandwirtschaft und Neue Energien. Um die vielfältigen Herausforderungen meistern zu können, brauche es Zusammenhalt und die Bereitschaft Veränderungen als positiv anzusehen. Deshalb wünschte er am Schluss seiner Rede allen ein veränderungsreiches Jahr 2023.

Über dieNeujahrsrede von Bürgermeister
Florian Gallus folgt ein gesonderter Artikel




Handy nicht geliefert

Ein Pappenheimer erwarb über ebay-Kleinanzeigen ein iPhone zum Preis von 350,- Euro. Nachdem der Käufer den vereinbarten Kaufpreis überwiesen hatte, wurde das Mobiltelefon aber bisher nicht geliefert. Weil der Verkäufer nun nicht mehr erreichbar ist, hat der Pappenheimer Anzeige bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen wegen Betruges erstattet.




Feuerwehr als gesellschaftliches Zentrum der Dorfgemeinschaft

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern hat sich einmal mehr gezeigt, dass diese neben einer aktiven Einrichtung zur Hilfe für den Nächsten auch die zentrale Gemeinschaft für das gesellige Leben im Dorf ist. Die Wehr hatte vier Einsätze zu bestreiten und es gab drei zentrale Feste für die Dorfgemeinschaft. Für das kommende Jahr wird die lange ersehnte Überdachung der „Feuerwehrterrasse“ erwartet.

In diesem Jahr konnte die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern wieder am 5. Januar stattfinden, wie es von alters her Tradition ist. Dazu konnte die Vereinsvorsitzende Jutta Peter 25 Mitglieder begrüßen, wobei ihr besonderer Gruß Ehrenkommandant Ernst Michel und Ehrenmitglied Hans Rottler galt. Die politische Riege der Pappenheimer Feuerwehrverantwortlichen und auch der Ortssprecher hatten sich für die Versammlung aus unterschiedlichen Gründen abgemeldet. Auch von der Führungsriege der Landkreisfeuerwehr war niemand da, wenn auch Kreisbrandmeister Otto Schober nach dem offiziellen Teil der Versammlung von einer anderer Feuerwehrversammlung kommend in Zimmern noch seine Aufwartung machte.

Im abgelaufenen Vereinsjahr
konnte die Feuerwehr in Zimmern wieder ihre gut besuchte Maibaumfeier und die Feier der Sommersonnenwende durchführen. Wobei das Sonnwendfeuer unter starken Regenfällen zu leiden hatte. Ende November gab es dann noch einen Laternenumzug mit anschließendem „Adventsgrillen“, Glühwein und Lebkuchen, bei dem der ganze Ort bis spät in die Nacht zusammensaß. Die Zimmerner Wehr nahm auch mit einer Abordnung am Umzug des Feuerwehrfestes in Rehlingen und beim Jubiläum des TTC Büttelbronn teil.

Aus der Abteilung der aktiven Feuerwehr
berichtete 1. Kommandant Thomas Deffner von den zahlreichen Übungen zur Brandbekämpfung und Personenrettung technischer Hilfeleistung. Dabei wird in Zimmern schon seit Jahren Wert darauf gelegt zusammen mit der Nachbarwehr aus Übermatzhofen den Einsatz zu üben. Außerdem gab es zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr aus Pappenheim noch eine Einsatzübung mit Personenrettung beim Autohaus Strobl.

Aber auch zu vier Einsätzen wurden die Aktiven Feuerwehrleute aus Zimmern alarmiert. Zum einen galt es den Brand einer Lagerhalle bei einem Industriebetrieb in Niederpappenheim zu löschen und im Sommer musste mitten in der Nacht zusammen mit der Wehr aus Solnhofen ein Pkw vor dem Absturz in die Altmühl ans sichere Ufer gezogen werden.

Zwei weiter Brandeinsätzen hatte die Wehr aus Zimmern zu leisten , wobei diese bei einem Schwelbrand in der Pappenheimer Bahnhofstraße nicht mehr eingesetzt werden musste. Bei dem Großbrand in Bieswang bei Fenster Rachinger allerdings war die Wehr mit ihrer Pumpe zur Wasserförderung und dem Einsatz langer Schlauchstrecken eingesetzt.

Nachdem  der Zweiter Kommandant und Kassier Stefan Scharinger den Kassenbericht vorgetragen hatte wurde ihm von den Kassenprüfern Roswitha Röttenbacher und Karl Deffner eine tadellose Verwaltung der Vereinsfinanzen bescheinigt und so kam es zu der erwarteten einstimmigen Entlastung des Kassiers und der gesamten Vorstandschaft.

Ehrungen
Geehrt wurden in diesem Jahr die Eheleute Irene und Karl Scharinger, die für ihre 10-jährige Vereinstreue eine Urkunde erhielten.

Bereits 50 Jahre sind Ernst Michel und Klaus Peter Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern, wofür auch sie mit einer Urkunde und dem Dank der Vereinsvorsitzenden ausgezeichnet wurden.

Karl Deffner ist wegen Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Feuerwehrdienst in die Reihen der Passivmitglieder gewechselt. Für seine langjährige aktive Dienstzeit erhielt er neben Dank und Anerkennung aus der Hand des 1. Kommandanten Thomas Deffner einen „Feuerwehrkrug“.

Und auch die Verleihung zweier Ehrenmitgliedschaften hat die Versammlung beschlossen. Franz Kienzle hat fast 25 Jahre lang die Feuerwehrkasse in Zimmern geführt und Klaus Peter hat sich in der Zeit seiner 50-jährigen Vereinszugehörigkeit neben anderen Verdiensten insbesondere vielfach durch sein ganz besonderes Engagement beim Bau des Neuen Feuerwehrhausen verdient gemacht. Gute Gründe Franz Kienzle und Klaus Peter mit der Ehrenmitgliedschaft auszuzeichnen.

Gute Aussichten
Seit mehreren Jahren strebt die Feuerwehr Zimmern den Bau einer Terrassenüberdachung an. Nach der Lösung der verwaltungstechnischen Herausforderungen bei der Stadt Pappenheim stellte die Vorsitzende in Aussicht, dass dieser Anbau im Sommer dieses Jahres fertiggestellt sein könnte. Beim Bau wird die Freiwillige Feuerwehr tatkräftig mit ehrenamtlichen Helfern unterstützen.

Einen Faschingsball im Gasthof Hollerstein wird die Feuerwehr am 18. Februar 2023 veranstalten und hat dazu den bekannten Entertainer David Hoyer verpflichtet.

Mit einem Dank an alle, die Verein am Laufen halten und in vielfältiger Weise unterstützen schloss die Vereinsvorsitzende Jutta Peter eine Jahreshauptversammlung, die seit Jahren zur Freude aller wieder einmal in der traditionellen Zeit und im traditionellen Rahmen stattfinden konnte.




Rauschgiftfund bei Kontrolle in Pappenheim

Am Mittwoch, 04.01.2023, nachts gegen 01.00 Uhr, wurde in der Pappenheimer Deisingerstraße eine Rollerfahrerin von der Polizei kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Beamten der Polizei Treuchtlingen bei der 16-Jährigen Fahrerin drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein freiwilliger Drogenvortest bestätigte den vermuteten Drogenkonsum.
Zur Beweissicherung wurde eine Blutentnahme angeordnet und das Kraftfahrzeug wurde am Kontrollort abgestellt. Nach der Blutentnahme wurde die jugendliche Rollerfahrerin an ihre Mutter übergeben.
Die Fahrerin erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Außerdem fanden die Polizeibeamten beim 17-jährigem Sozius der Rollerfahrerin einen Joint, was ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz nach sich zieht.




Gedanken des Landrats zum Jahreswechsel

Mit einem Blick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf das kommende Jahr 2023 wünscht Landrat Manuel Westphal allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis einen Jahresstart, gesund und voller Tatendrang.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2022 stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Landkreisjubiläums. Viele tolle Aktionen haben uns durch das Jubiläumsjahr begleitet, die den Landkreis in seiner Vielfalt präsentieren und zum Entdecken unserer Heimat anregen sollten, wie zum Beispiel das Landkreismagazin oder die Landkreistouren. Auch im nächsten Jahr wollen wir so manche Aktion, wie den Altmühlfranken-Wandertag oder den Tag der regionalen Genüsse, fortführen und unsere Heimat für Sie erlebbar machen. Es war auf jeden Fall ein besonderes Jubiläumsjahr, das wir gemeinsam gebührend feiern konnten!

Wir sind alle froh, dass im Laufe des Jahres das Pandemiegeschehen abgeschwächt und eine Rückkehr zu unserem normalen Leben möglich wurde. Wir konnten wieder zusammenkommen und Veranstaltungen wie unser Hoffest gemeinsam erleben. Trotzdem gilt es weiterhin, Rücksicht auf Risikogruppen zu nehmen und diese besonders zu schützen.

Ein besonders bitterer Beigeschmack bleibt leider auch an diesem Jahresende: Der Ukraine-Krieg erschüttert uns alle zutiefst. Nicht nur die vielen geflüchteten Menschen, die auch in unserem Landkreis Zuflucht gefunden haben, auch die Folgen für unsere Energie- und Gasversorgung zeigen, wie katastrophal ein Krieg sein kann.

Als die ersten Menschen aus der Ukraine angekommen sind, rollte eine Welle der Hilfsbereitschaft durch den Landkreis. Allen, die sich bei der Aufnahme und Integration der Geflüchteten engagiert haben und es zum Teil bis heute tun, sage ich an dieser Stelle herzlichen Dank! Der Dank gilt auch meinen Mitarbeitenden im Landratsamt für den Einsatz während der Flüchtlingskrise, die uns parallel zum Katastrophenfall Corona-Pandemie gefordert hat.

Die Herausforderungen der vergangenen Jahre haben uns eins eindrücklich gezeigt: Nur, wenn wir Zusammenhalten und rücksichtsvoll miteinander umgehen, können wir etwas bewegen. Mit Blick auf das nächste Jahr wünsche ich mir, dass wir alle unseren Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen weiter lebenswert gestalten und stolz sind auf unsere Heimat!

Genießen Sie nun die besinnliche Weihnachtszeit, so dass Sie gesund und voller Tatendrang ins Jahr 2023 starten können!

Ihr

Manuel Westphal
Landrat




Unser Ehrenbürger macht mit 100 Jahren Karriere

Pappenheims Ehrenbürger Hans Navratil ist jetzt seit einem Jahr im Burkhard-von-Seckendorff Heim in Gunzenhausen zu Hause. Dort hat er im August 2022 bei zufriedenstellender Gesundheit und enormer geistiger Frische an der Seite seiner Partnerin Rosi mit Verwandten, vielen Gästen aus dem Freundeskreis und aus Pappenheim sein 100. Wiegenfest feiern können.

Jetzt hat man den auch im Burkhard-von-Seckendorff Heim allseits beliebten Pappenheimer Ehrenbürger als Mitglied zum Heimbeirat für die Zeit vom 21.12.2022 bis 20.12.2024 gewählt.

Zu den ersten Gratulanten gehörte Renate Prusakow, die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Pappenheim und Ortsteile e.V. (HGV) die dem frischgebackenen Heimbeirat und Ehrenmitglied einen Lesezeichenkalender überbrachte, der vom HGV verlegt wurde.




Große Spendenbereitschaft für Lia

Die Helfergruppe um Daniela Roßkopf und Franziska Knaupp hat an den beiden vergangenen Marktfreitagen in Pappenheim und am Weihnachtsmarkt in Solnhofen für die Unterstützung der kleine Lia aus Treuchtlingen 2.100 Euro zusammengebracht, die jetzt übergeben wurden.

Wie berichtet, hatte das Helferteam Weihnachtsdeko und kleine nette Geschenkideen, sowie Selbstgebasteltes aus Holz, Stein und Papier gegen eine Spende für die kleine Lia angeboten.

„Wir möchten uns bei allen fleißigen Spendern für die große Spendenbereitschaft bedanken, ebenso mit einem Danke an alle, die uns mit ihren selbstgemachten Bastelsachen unterstützt haben. Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit“, teilt Franziska Knaupp im Namen des Helferteams mit.

Bei der Spendenübergabe in Pappenheim wurden Lia und ihren Schwestern noch ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht.

Titelfoto: Privat




Geparktes Fahrzeug angefahren – Zeugensuche

(Zimmern) Im Zeitraum vom Samstag, 10.12.2022, 22.00 Uhr, bis Sonntag 11.12.2022, 17.00 Uhr, wurde in Zimmern ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkter Pkw durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug angefahren und beschädigt.

Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um seine gesetzlichen Pflichten zu kümmern.
Am geparkten Fahrzeug entstand ein Schaden an der vorderen Stoßstange und der vorderen rechten Fahrzeugseite in Höhe von etwa 7000 Euro.
Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich unter Tel. 09142/9644-0 bei der Polizei Treuchtlingen zu melden.