Tagesumsatz und noch mehr für die Erdbebenopfer gespendet

Eine großherzige Spendenaktion hat jetzt Dimitra alias „Dimi“ Demir in ihrem Bistro und Café „Dimis Genusswerkstatt“ inmitten der Deisingerstraße in Pappenheim gestartet. Die Erdbeben Katastrophe in der Türkei und Syrien lassen Dimitra Demir und ihre Familie nicht zur Ruhe kommen.

„Sehr geehrte Kunden wir sind sprachlos und sehr traurig für das was in Türkei/Syrien passiert ist. Diese Bilder gehen uns nicht aus dem Kopf… Fühlen uns hilflos… Von hier nicht helfen zu können“, heißt es in einem facebook-post.

Um den Katastrophenopfern vor Ort eine Hilfe zukommen zu lassen, spendet Dimis Genusswerkstatt den gesamten Tagesumsatz vom Freitag, den 10.02.2023 in Höhe von 320 Euro hinzu kommen die Spenden der Kunden mit weiteren 300 Euro. Ein Freund der Familie will den Betrag noch aufstocken und was dann zu 1.000 Euro noch fehlt wird die Familie Demir aus ihrem privaten Budget beisteuern.

Dafür, dass diese 1.000 Euro auch bei den Hilfsbedürftigen ankommen hat Dimis Schwiegervater Cafer Demir, der in der Türkei lebt die Hilfsorganisation „Afet ve Acil Durum Yönetimi Başkanlığı-AFAD“ ausfindig gemacht. Zu Deutsch kann der Name der Organisation als „Präsidentschaft für Katastrophen- und Notfallmanagement“ übersetzt werden.

 

Wenn auch Sie dieser Organisation helfen wollen könne Sie ihre Spende überweisen an:

BANK INTERNATIONAL AG FRANKFURT ŞUBESİ

IBAN:             DE 50 5122 0700 2000 4524 54

BIC:                TCZBDEFF




Endlich wieder ein Faschingszug in Pappenheim

In diesem Jahr findet nach der Coronapause endlich wieder ein großer Faschingsumzug der Kindergartenkinder durch Pappenheim statt.
Am Unsinnigen Donnerstag, den 16.02.2023 um 10:15 Uhr startet der Zug in Pappenheim am Feuerwehrhaus. Zunächst zieht die bunte Schar auf den Marktplatz vor das Rathaus. Nach einem kurzen Halt geht es von dort weiter durch die Deisingerstraße. Organisiert wird der Pappenheimer Faschingszug von den beiden Kindergärten „St Martin“ und „Unterm Regenbogen“.

Für die Verkehrssicherheit während des Umzuges sorgen Polizei und Feuerwehr




Schafkopfturnier beim Turnverein

Der Turnverein Pappenheim lädt in diesem Jahr am Faschingssamstag wieder zu seinem traditionellen Schafkopfturnier ein.

Wie schon seit rund 20 Jahren – nur unterbrochen von der Corona-Pause – findet das Turnier in der vereinseigenen Turnhalle auf der Lach, Schützenstraße 13 statt. Dem Turniersieger winkt ein Gutschein über ein halbes Schwein. Außerdem gibt es weitere interessante Preise.

Das Turnier beginnt am Samstag, 18.02.2023 um 19:00 Uhr

Die Startgebühr beträgt 12,- Euro.

 




Strom aus dem Treppenhaus „abgezapft“

Gegen einen 37-jährigen amtsbekannten Mann aus Pappenheim wurde zum wiederholten Male Anzeige wegen Stromdiebstahls erstattet. Er hatte illegal elektrischen Strom für seine Mietswohnung aus dem

Treppenhaus abgeleitet.
Der technisch findige Mieter stellte hierfür das Zeitschalt-Relais im Treppenhaus auf Dauerstrom und leitete nach dem Ausbau des Lichtschalters für das Treppenhaus den Strom direkt in seine Wohnung.

Dazu verlegte er – am Stromzähler vorbei – ein eigenes Kabel.
Gegen den Mann wird jetzt erneut polizeilich wegen Entziehung elektrischer Energie ermittelt




Jahreshauptversammlung bei der Osterdorfer Feuerwehr

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf gab es kürzlich Rückschau und Ausblick in Sachen Einsatzgeschehen und Vereinsleben.
Zu der gut besuchten Jahreshauptversammlung begrüßte der Zweite Vorstand Manuel Schleußinger die Feuerwehrmitglieder genauso wie die Ehrengäste Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandmeister (KBM) Otto Schober, Stadtrat und Ehrenkommandant Friedrich Obernöder, Ehrenvorstand Edmund Just und den neuen Ehrenvorstand und Zweiten Bürgermeister Walter Otters. Letzterer hatte vor einem Jahr sein Vorstandsamt in jüngere Hände abgegeben und wurde deshalb von der neuen Vorstandschaft inzwischen zum Ehrenvorstand ernannt. „Er hat sich dies durch seinen Einsatz und Pflichtbewusstsein für die Feuerwehr Osterdorf mehr als verdient“, heißt es in einer Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf.

In seinem Bericht bedankte sich der Erste Vorstand Stefan Just bei allen Kameraden für die Unterstützung und hob dabei besonders den Einsatz beim Umbau des Osterdorfer Feuerwehrhauses hervor. Dieser sei fast abgeschlossen, es müssen nur noch die Spinte eingebaut werden.

Bei der Feuerwehr in Osterdorf gibt es derzeit 38 aktive und passive Mitglieder.
Erfreut konnte Stefan Just davon berichten, dass die Osterdorfer Feuerwehr für ihren Einsatz beim Großbrand bei der Bieswanger Firma Fenster Rachinger ein Präsent als als Dank für den Einsatz bekommen habe.

Für die Zukunft kündigte der Vorstand die Teilnahme beim Tag der Vereine am 17. Juni an, bei dem die die Feuerwehrarbeit vorgestellt werden soll.

Mehr Beteiligung wünscht sich der Vorstand für den ehrenamtliche „Freitagsausschank“ im Dorfgemeinschaftshaus.

Zum feuerwehrtechnischen Betrieb in Osterdorf konnte der Erste Kommandant Florian Burggraf von neun Übungen berichten, wobei er Kevin Stettinger besonders lobte, weil er als Einziger an allen Übungen teilgenommen hatte.

Bei der Brandschutzwoche übte die Osterdorfer Wehr zusammen mit den Nachbarwehren den Brandeinsatz an einem Anwesen im Ort. Bei dieser Einsatzübung konnten sich Bürgermeister Florian Gallus und Kreisbrandmeister Otto Schober vor Ort von der guten Zusammenarbeit der Ortsteilwehren überzeugen.

Von KBM und BGM geehrt
Nachdem dem Kassier Markus Obernöder und dem Schriftführer eine lobenswerte Führung ihrer Ämter bescheinigt worden war, ehrte die Freiwillige Feuerwehr Osterdorf

Andreas Renner und Michael Öder, die beide schon 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst leisten.

Andreas Stettinger bekam eine Auszeichnung für 30 Jahre aktive Dienstzeit. Andreas Stettinger ist auch seit 21 Jahren Zweiter Kommandant und hat eine Ausbildung zum Funker sowie einen Motorsägen-Führerschein.

KBM Otto Schober überreichte Ehrenkreuz und Urkunde im Namen des Freistaats Bayern und bedankte sich für den selbstlosen Einsatz. Der KBM betonte, dass er gerne nach Osterdorf komme und von der Arbeit der Osterdorfer Wehr begeistert sei. Er sei froh, dass es nach der Pandemie seit 2022 mit Übungen, Leistungsabzeichen, Festen und der Brandschutzwoche mit dem Feuerwehrbetrieb wieder richtig losgegangen sei. Bei der Brandschutzwoche, bei dem die Osterdorfer Pumpe ausgefallen war habe sich gezeigt, dass im Ernstfall eine sofortige Lösung in der Gemeinschaft mit anderen Wehren, Leben retten kann.

Der KBM übermittelte auch herzliche Grüße von Kreisbrandinspektor Brattinger und Kreisbrandrat Satzinger.

Bürgermeister Florian Gallus bedankte sich auch im Namen der Stadt für die geleistete Arbeit und den selbstlosen Einsatz. Er hob hervor, dass es ohne Freiwillige nicht gehe, deshalb bedankte er sich auch im Namen der Stadt Pappenheim für Einsatz und Pflichtbewusstsein.

Es gefalle ihm in Osterdorf, darum komme er auch immer sehr gerne hierher.

Der Bürgermeister sicherte die Unterstützung der Stadt zu und konnte bekanntgeben, dass der neue Tragkraftspritzen -Anhänger für die Osterdorfer praktisch schon auf dem Weg sei.

Die stark vertretene Jugend rief er dazu auf weiter aktiv und motiviert die Geschicke der Feuerwehr zu unterstützen.

Foto: FFW Osterdorf

Auf dem Titelfoto von links: Kreisbrandmeister Otto Schober, 1. Vorstand Stefan Just, Andreas Renner, Michael Öder, 2. Kommandant Andreas Stettinger, Bürgermeister Florian Gallus, 1. Kommandant Florian Burggraf.




Gelddiebstahl aus dem Haus der Bürger

Pappenheim – In der Nacht von Freitag auf Samstag entwendete ein unbekannter Täter einen dreistelligen Bargeldbetrag aus dem K 14- Haus der Bürger in Pappenheim, dem Vereinsheim des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim.
Möglicherweise hatte sich der Täter am späten Freitagabend nach einem Vortrag in das Vereinsheim eingeschlichen und anschließend das Bargeld gestohlen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Treuchtlingen zu melden (Tel. 09142/9644-0).




Um 5.000 Euro betrogen

Bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen erstattete eine 59-jährige Frau Anzeige, weil sie um 5.000 Euro betrogen worden war.
Vor einigen Tagen erhielt die Frau einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters, der unter einem Vorwand die TAN der Geschädigten erfragte. Diese hat die Frau dem angeblichen Bänker auch mitgeteilt.
Am 20.01.2023 wurde schließlich von ihrem Konto eine Abbuchung von 5.000 Euro veranlasst. Einen Auftrag hierzu hat die Geschädigte nie gegeben.

Von der Polizei Treuchtlingen werden deshalb Ermittlungen wegen Computerbetruges eingeleitet.




Briefkasten gesprengt

In der Zeit von Sonntag22.01. auf Montag.23.01.2023 hat ein bislang unbekannter Täter den Briefkasten eines Anwesens in der Schützenstraße beschädigt.
Ermittlungen zufolge, wurde ein Silvesterböller in dem Briefkasten gezündet. Es entstand ein Schaden von ca. 250,- Euro.

Wer kann Angebaen zu der Tat machen? Hinweis nimme die Poizeiinspektion treuchtlingen entgegen Tel: 09142/9644-0




Digitale Krankmeldung seit Jahresbeginn

Der „Gelbe Schein“ als Krankmeldung für gesetzlich Krankenversicherte hat ausgedient. Seit Januar ersetzt die elektronische Krankschreibung (eAU) vollständig das bisherig Krankmeldungs-Formular auf Papier. Damit entfällt auch die Zustellpflicht an den Arbeitgeber. Das teilt die AOK Mittelfranken mit.

(AOK-Mfr.) „Bislang bestand die Krankmeldung aus mehreren Durchschlägen – jeweils für den Arbeitgeber, den Versicherten und die Krankenkasse“, so Claus Eitel, Direktor in der AOK Mittelfranken.

Mit der eAU wird die Meldung direkt von der Arztpraxis verschlüsselt an die Krankenkasse gesendet. Dadurch entfällt für die Versicherten die Zustellpflicht an die Kasse und ebenso die Zustellpflicht an den Arbeitgeber.

Dieser ruft die AU-Daten dann direkt bei der Krankenkasse ab. „Die Übermittlung per Knopfdruck entlastet die Patienten, die sich so voll auf ihre Genesung konzentrieren können“, so Claus Eitel. Zudem vereinfacht und beschleunigt der digitale Weg die Verarbeitung bei der Krankenkasse, so dass beispielsweise das Krankengeld an die Versicherten schneller ausgezahlt werden kann.
Sollte die elektronische Übermittlung aus der ärztlichen Praxis an die Krankenkasse einmal aus technischen Gründen nicht möglich sein, kann man dort auch eine Papierbescheinigung ausstellen. Diese reichen die Versicherten dann bei ihrer Krankenkasse ein. Auf Wunsch der Versicherten kann für die eigenen Unterlagen weiterhin ein Papierausdruck erstellt werden.

Trotz eAU weiterhin Mitteilungspflicht
Die Mitteilungspflicht gegenüber dem Arbeitgeber gilt nach wie vor: Alle Arbeitnehmenden, die arbeitsunfähig sind, müssen dies ihrer Firma unverzüglich mitteilen und auch die voraussichtliche Krankheitsdauer angeben. „Am besten ist es, gleich nach dem Aufstehen und zusätzlich nach dem Arztbesuch in der Firma anzurufen und sich krank zu melden. Beschäftigte sind jedoch nicht verpflichtet, die Art der Erkrankung und die Krankheitssymptome anzugeben“, so Claus Eitel. Dauert die Arbeitsunfähigkeit (AU) länger als drei Kalendertage, sind die Erkrankten verpflichtet, die AU ärztlich feststellen zu lassen sofern es keine andere betriebliche Regelung gibt. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest allerdings auch schon früher verlangen. Dauert die Erkrankung länger an, als im Attest angegeben, muss dies erneut ein Arzt oder eine Ärztin bestätigen.

Erlaubt ist, was die Genesung fördert
Wer krankgeschrieben ist, muss nicht die ganze Zeit das Bett hüten – es sei denn auf ärztliche Anordnung. „Grundsätzlich ist während einer Arbeitsunfähigkeit alles erlaubt, was den Heilungsprozess nicht beeinträchtigt, gefährdet oder verzögert“, so Claus Eitel.
Es ist zum Beispiel in Ordnung, Notwendiges einzukaufen oder spazieren zu gehen, wenn dies der Genesung förderlich ist. „Generell ist es sinnvoll, die behandelnde Ärztin oder den Arzt zu fragen, was empfehlenswert oder zulässig ist“, rät Claus Eitel. Bei starkem Fieber ist es beispielsweise nicht ratsam, sich hinters Steuer des Autos zu setzen oder Sport zu treiben. Bei manchen Erkrankungen kann maßvolle Bewegung dagegen sogar dazu beitragen, dass man schneller gesund wird. Allerdings sollte man sich dabei nicht überanstrengen.

Weitere Infos zur digitalen Krankschreibung gibt es im Internet unter www.aok.de/bayern/eau .

Titelfoto: © PantherMedia / Bernd Leitner

 




Keine Krise kann uns stoppen

Beim Neujahrsempfang der Stadt Pappenheim war die sehr ausführliche Neujahrsbotschaft von Bürgermeister Florian Gallus geprägt von Stolz über das Erreichte, von Zuversicht für die kommende Zeit, von einem breiten Dank, aber auch von der Aufforderung sich auf Argumente anderer einzulassen und nicht das Trennende zu betonen, sondern das Verbindende zu suchen.

Als der begandete Redner Florian Gallus seine Neujahrsansprache mit den Worten ankündigte: „Da müssen sie jetzt durch“, war Insidern klar was auf sie zukommt.
In seiner Botschaft zum Neuen Jahr griff Bürgermeister Gallus weitgehend Themen auf, die auch schon in den Bürgerversammlungen im Hebst 2022 zur Sprache gekommen waren.

Thema waren auch die Exzesse im Verlauf der Coronapandemie und die Auswirkungen des Ukrainekrieges bis in unsere Stadt. Dabei sei es besonders dankenswert und eindrucksvoll, dass sich aus dem 2015 gegründeten „Helferkreis Asyl“ um Ellen Glöggler spontan ein neuer „Helferkreis Ukraine“ gegründet habe. Gallus dankte allen, die geholfen haben durch diese schwere Zeit zu kommen und den Vereinen, die Trotz aller Hindernisse das gesellschaftliche Leben aufrechterhalten haben.

Gallus präsentierte, was trotz aller Krisen und negativer Auswirkungen in Pappenheim und den Ortsteilen in seiner Amtszeit geschaffen werden konnte. Es handelte sich dabei auch um Projekte, die bereits im vergangenen Jahrzehnt geplant oder begonnen wurden. Wie etwa die Sanierung der Stadtwerkeinsel, die Maßnahmen im Abwasserbereich, die Innenstadtsanierung, die Sanierung des Eichwiesenstegs, die Dorferneuerung Bieswang und der Neubau des Hauses für Kinder. Fertiggestellt ist inzwischen die ambulante Wohngemeinschaft für Senioren mit Tagespflege im vormaligen Bieswanger Schulhaus. „Wir stellen fest, dass sich die Einrichtung immer größerer Beliebtheit erfreut und immer mehr angenommen wird“ freute sich der Bürgermeister.

Zu den in seiner Amtszeit begonnene Projekte zählen die Anlage von Blühflächen, die Digitalisierung der Flächennutzungspläne, die Ausstattung der Schulen mit Lüftungsanlagen, die Sanierung des Campingplatzes und die Maßnahmen im Rahmen des Klimawandels. Zu letzteren gehören der Anschluss von zehn städtischen Gebäuden an die Nahwärmenetze in den Ortsteilen, ein Baumkataster und ein digitales Straßenbeleuchtungskatasters in Verbindung mit der Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Für den Breitbandausbau nimmt die Stadt das Förderprogramm „BayGigabit“ mit dem Ziel in Anspruch, den Vollausbau der Glasfaserinfrastruktur in der Stadt und den Ortsteilen umzusetzen.

„Sie sehen, keine Krise kann uns stoppen. Sie kann uns vielleicht aufhalten, aber nicht stoppen“, verkündete Gallus, um bei der Erläuterung der Finanzen kurz danach einzuschränken: „Das Einzige was uns noch stoppen könnte, ist der Finanzbereich“.

Denn insbesondere im Abwasserbereich sei der Schuldenstand inzwischen auf 4,5 Millionen Euro angewachsenen. Hatte die Stadt noch im Jahr 2021 für die Finanzierung der Abwassermaßnahmen 2,5 Millionen Euro an Schulden aufzunehmen, war im Jahr 2022 keine weitere Schuldenaufnahme nötig, weshalb der Bürgermeister geordnete Finanzen bekannt geben konnte.

Die Einwohnerzahlen sind nach einem Rückgang mit Stand Januar 2023 wieder leicht angestiegen, sodass derzeit in Pappenheim und den Ortsteilen 3985 Einwohner gemeldet sind. „Das zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg“ freut sich Gallus angesichts der Zahlen. Aus dem Bereich des Standesamtes meldete der Bürgermeister 42 Sterbefälle und 51 Geburten.

Nicht Angst sondern Hoffnung
Um eine Prognose für 2023 abzugeben, seien „unsere gegenwärtige Zeit zu schnelllebig und die geopolitische Lage und die damit einhergehende wirtschaftliche Entwicklung zu ungewiss“, stellte Gallus fest und versprach im kommenden Jahr kraftvoll an den bereits genannten Projekten weiterzuarbeiten.

Darüber hinaus wolle er das seniorenpolitische Gesamtkonzept mit Unterstützung des Stadtrates und der Bevölkerung umsetzen. Und auch altersgerechter Wohnraum soll in Pappenheim nach dem Rückzug der Rummelsberger Dienste aus dem Georg-Nestler-Haus in Pappenheim entstehen. Das neue Städtebauliche Potenzial entsteht im Bereich des Neuen Planungsgebietes „Pappenheim Nord“ im Umgriff der Galluskirche.

„Hier führen wir bereits erste Gespräche mit Investoren und das wird eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre sein, hier weiter voran zu kommen“ richtete Gallus den Blick auch in die weitere Zukunft.

Nachdem im vergangenen Jahr die Pappenheimer Kernstadt der einzige Ort in Pappenheim war, der keine Kirchweih, sprich Volksfest gefeiert hat, soll es 2023 auch in der Kernstadt wieder ein Volksfest geben. „Die Verträge hierzu sind schon in trockenen Tüchern“, sicherte der Bürgermeister zu.

Sich verpflichtet fühlen
Nach dem persönlichen Eindruck von Bürgermeister Gallus fühlen sich „ganz viele Menschen für die positive zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gemeinde verpflichtet“. Ihnen allen dankte er bei seiner Neujahrsansprache. Dazu gehören alle, die sich an den Veranstaltungen in Pappenheim und den Ortsteilen beteiligt haben ebenso wie die Erzieherinnen in den Kitas und die Lehrkräfte in der Schule, die sich täglich um „unsere Zukunft – die Kinder kümmern“. Dank ging auch an die Kräfte des Rettungsdienstes und die Feuerwehren, insbesondre an Franz Xaver Klatt und Sandra Schütz für den Aufbau der Jugendfeuerwehr in Pappenheim. Besonders gedankt hat der Bürgermeister auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, bei den Städtischen Werken und im Bauhof.

„Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung“, zitierte der Bürgermeister zum Schluss Franz von Sales. „Betonen wir nicht das Trennende, suchen und finden wir das Verbindende. Gehen Sie zuversichtlich, mit Kraft und Neugier ins neue Jahr!“ schloss Bürgermeister Florian Gallus seine Botschaft für das Jahr, bevor er zusammen mit den inzwischen sehr durstig gewordenen Gästen auf ein erfolgreiches Jahr 2023 anstieß.




„Tochterbetrug“ via WhatsApp

Auf eine immer mehr verbreitete Betrugsmasche mit „WhatsApp“ wiest die Polizei hin. In diesen Tagen hat ein unbekannter Täter von einer Frau in Treuchtlingen beinahe einen hohen Geldbetrag ergaunert. Polizei gibt Tipps an WhatsApp-Nutzer.

Eine 70-jährige Frau aus Treuchtlingen erhielt am Montagvormittag über „WhatsApp“ mehrere Nachrichten von einer Person, die sich als ihre Tochter ausgab.
Im Verlauf des Chats wurde sie dann zur Überweisung von über 2.500 Euro aufgefordert.
Nachdem die Geschädigte die Überweisung veranlasst hatte, wurde die Frau misstrauisch und kontaktierte ihre „echte“ Tochter.

Hierbei stellte sich heraus, dass sie einem Betrug aufgesessen ist. Ihre Überweisung konnte sie noch rechtzeitig rückgängig machen, sodass ihr kein finanzieller Schaden entstanden ist.

Die Polizei Treuchtlingen weist erneut auf das Phänomen von Betrügereien im Zusammenhang mit „WhatsApp“ hin und gibt folgende Tipps:

  • Unbekannte geben sich als Kinder oder Enkel aus. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen eine Nummer nicht bekannt ist.
  • Nehmen Sie vor einer Überweisung immer zunächst Kontakt mit  ihren Kindern oder Enkeln auf und lassen Sie sich die Aufforderung zur Überweisung bestätigen.
  • Verwenden Sie bei einer telefonischen Kontaktaufnahme das Festnetz oder die Ihnen seit langer Zeit bekannte Mobilnetznummer



Mit Mut und Zuversicht ins neue Pappenheimer Jahr

Wie in allen Städten des Landkreises hat es in diesem Jahr auch in Pappenheim einen Neujahrsempfang auf der politischen Schiene gegeben. Diesem ging eine ökumenische Andacht in der evangelischen Stadtkirche voran. Der politische Teil fand anschließend im voll besetzten evangelischen Gemeindehaus statt. Landrat Manuel Westphal und Bürgermeister Florian Gallus riefen in ihren Neujahrsbotschaften gerade in diesen Krisenzeiten zu Mut und Zuversicht auf.

Der Neujahrsempfang hat in Pappenheim sehr wohl eine Tradition. Bis in die Mitte der 1960er Jahre fand dieser stets im Rathaus statt, wobei die Stadträte und die „Großen der Stadt“ am Morgen des Neujahrstages die Gelegenheit bekamen, dem Bürgermeister zu huldigen.

Erinnerung an der Neujahrsempfang 2002

Seit vielen Jahren schon führt in Pappenheim die evangelische Kirchengemeinde in den ersten Tagen des Jahres nach einer Andacht einen Neujahrsempfang in ihrem Gemeindehaus durch. Auch das Straßenmuseum Pappenheim hat im Jahr 2006 zusammen mit der Galerie Hofmann in der Graf-Carl-Straße und einige Jahre später hat der Heimat- und Geschichtsverein zu einem Neujahrsempfang eingeladen.

Einen großen Neujahrsempfang mit politscher Dimension gab es in der jüngeren Geschichte im Jahre 2002 anlässlich des Festjahres zum 1200-jährigen Bestehen Pappenheims. „Die erste Reihe fest im roten Griff“ hat Uwe Ritzer für das Weißenburger Tagblatt damals getitelt.

Neujahrsempfang 2008 in der Turnhalle des EBZ

Heute, 20 Jahre später ist das alles anders, denn die CSU hat den Neujahrsempfang in Pappenheim wiederbelebt. Schon im Wahlkampfjahr 2008 gab es einen CSU-Neujahrsempfang und 12 Jahre später stellte Florian Gallus 2020 als Bürgermeisterkandidat der CSU einen recht erfolgreichen Neujahrsempfang im Evangelischen Gemeindehaus auf die Beine. Sein damaliges Versprechen den Empfang unter seiner politischen Führung zur Tradition werden zu lassen hat Gallus nun -nach der Corona Pause- eingelöst und zum Pappenheimer Neujahrsempfang in das evangelische Gemeindezentrum eingeladen.

Unter dem Thema „Es tut gut, das Neue Jahr mit Gottes Beistand zu beginnen“, feierten die Besucher in der voll besetzten Stadtkirche eine ökumenische Andacht mit Dekan Popp und Pfarrer Härteis.

Zu den weltlichen Feierlichkeiten traf man sich anschließend im evangelischen Gemeindehaus, wo Bürgermeister Gallus, Landrat Manuel Westphal und seinen Amtsvorgänger Gerhard Wägemann mit seiner Frau Christine ebenso begrüßte wie Bezirksrat Hans Popp, den frisch gekürten CSU-Landtagskandidaten Helmut Schnotz aus Bechhofen und auch die gräfliche Familie, die vollzählig zum Empfang erschienen war.

Gekommen waren auch die Bürgermeister aller Pappenheimer Nachbargemeinden, von denen Gallus Bürgermeisterin Dr. Dr. Christina Becker aus Treuchtlingen stellvertretend für alle begrüßte. Auch Ellingens Bürgermeister Matthias Obernöder wurde unter den Gästen gesichtet.

Vertreter aus Handwerk, Handel und Industrie konnte Gallus ebenso begrüßen, wie die Vertreter der Banken sowie Vertreter der sozialen und kulturellen Einrichtungen in Pappenheim.

In seinen Dankesworten erwähnte der Bürgermeister an erster Stelle seine Mitarbeiter aus der Verwaltung, dem Bauhof und den Städtischen Werken. “Ohne Sie, das Team der Stadt Pappenheim wäre unsere Stadt nicht das, was sie so lebenswert macht“, lobte Gallus das Kollektiv seiner Mitarbeiter. Sein Dank galt auch dem Team um Brigitte Durner vom Kirchenvorstand, die zusammen mit Michaela Schöner von der Stadtverwaltung und der Kämmerin Katharina Krach das Gemeindezentrum so festlich vorbereitet hatte. Für eine sehr stilvolle musikalische Gestaltung des Neujahrsempfangs sorgte wie schon 2020 das Salonorchester Cassablanka.

Ein veränderungsreiches Jahr
Landrat Manuel Westphal freute sich in Pappenheim Freunde, Bekannte und Weggefährten zu treffen und lobte in seinem Grußwort die gute Arbeit von Bürgermeister Gallus und seines Stadtrates. Als sehr gute Leistung in Pappenheim erwähnte der Landrat die besondere Leistung im Engagement für die Städtebauliche Entwicklung, für die Kinder und die geplante Umsetzung des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts in Pappenheim.
In seinem Rückblick aus der Sicht des Landkreises hob der Landrat das ehrenamtliche Engagement im Landkreis hervor, bei dem deutlich mehr geleistet werde als das, was man erwarten kann. Entschlossenheit habe sich trotz der Krisen und der sich daraus ergebenden Herausforderungen bei den Hilfsdiensten gezeigt. Alleine im Landkries Weißenburg Gunzenhausen seien 1.400 ukrainische Kriegsflüchtlinge untergekommen und dazu kommen etwa noch einmal so viele aus anderen Ländern. Viele von ihnen werden von zahlreichen Helferkreisen betreut.

Trotz der Inflation und der Energiekriese – so der Landrat- blicke er unverzagt und mit großer Zuversicht in die Zukunft und bemühe sich, gemeinsame Lösungsansätze zu finden.

Die Infrastruktur für den Landkreis gelte es zu stärken weshalb beispielsweise für den Umbau des Weißenburger Kreiskrankenhauses nach Abzug der Fördermittel immer noch 20 Millionen Euro in die Hand genommen werden. Es brauche auch eine Standortstrategie für die Bewältigung der aktuellen Themen wie Energiewende, Klimalandwirtschaft und Neue Energien. Um die vielfältigen Herausforderungen meistern zu können, brauche es Zusammenhalt und die Bereitschaft Veränderungen als positiv anzusehen. Deshalb wünschte er am Schluss seiner Rede allen ein veränderungsreiches Jahr 2023.

Über dieNeujahrsrede von Bürgermeister
Florian Gallus folgt ein gesonderter Artikel