Sportfreunde Bieswang feierten 75-jähriges Jubiläum mit einem bunten Programm
Die Sportfreunde Bieswang (SFB) feierten kürzlich ihr 75-jähriges Bestehen auf dem Bieswanger Sportgelände. Die Vorstandschaft stellte im Vorfeld ein abwechslungsreiches dreitägiges Programm auf die Beine, das zahlreiche Höhepunkte bot.
Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete eine gelungene Show-Einlage der SFB-Kinder am Freitagabend. Das anschließende Mitternachtsturnier der Alten Herren mit zehn Mannschaften war wie erwartet ein Fußball-Highlight. Zahlreiche ehemalige Spieler aus der Umgebung nutzten die Gelegenheit, um in lockerer Atmosphäre Erinnerungen auszutauschen. Im Flutlicht-Endspiel sicherte sich der VfB Mörnsheim kurz vor Mitternacht den Sieg im Elfmeterschießen gegen die DJK Workerszell.
Der Samstag stand im Zeichen des Jugendfußballs, mit Spielen der U7, U9 sowie der ersten Mannschaft, die sich mit einem 1:1-Unentschieden gegen die SG Obereichstätt/Dollnstein trennte. Am Abend folgte der Jubiläumsfestabend zur 75-Jahr-Feier, bei dem die Vorsitzenden Thomas Rachinger, Alois Wenzl und Michael Zippel zahlreiche Vertreter aus Politik, Vereinen, Ehrenamt und den Verbänden BFV/BLSV begrüßen konnten. In seiner Ansprache ließ Thomas Rachinger den Werdegang des Vereins von der Gründung bis heute Revue passieren.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Johann „Hans“ Bayer, dem vom Bezirksehrenamtsbeauftragten Alexander Männlein die Verbandsehren-Medaille in Gold verliehen wurde. Bayer wurde für sein rund sechs Jahrzehnte andauerndes außerordentliches Wirken im Verein geehrt und erhielt dafür großen Applaus.
Anschließend wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Anna Glöckel, Hildegard Strunz, Reinhard Schwenk, Sabine Rachinger, Simone Loy, Sabine Gronauer, Andrea Lechner, Markus Henle, Alexander Rauner, Vera Hörner, Sebastian Hüttinger und Lukas Rathsam ausgezeichnet. Für 25 Jahre wurden Hans Leykamm, August Roth, Michael Wurm und Fritz Wörlein geehrt. Dieter Wenderlein, Günter Engeler und Roland Kiermeyer gehören dem Verein bereits seit vier Jahrzehnten an, während Heinz Jakob auf stolze 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken kann. Walter Engeler sen. wurde für sagenhafte 70 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Zu Ehrenmitgliedern des Vereins wurden Hans Leykamm, Gerhard Gronauer und Richard Gronauer ernannt.
Am Sonntag, dem dritten Festtag, wurde im Zelt am Sportplatz ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, der von den ehemaligen Bieswanger Pfarrern Günter Gastner und Robert Rapljenović geleitet wurde. Mit einem zünftigen Frühschoppen und einem gemeinsamen Mittagessen klangen die Feierlichkeiten aus.

Die Sportfreunde und die vielen Besucher erlebten ein wunderbares 75-jähriges Jubiläum bei bestem Sommerwetter. Der Verein agierte mit viel Herzblut und schuf einen tollen Rahmen für das Fest. Dafür sprachen die drei Vorstände allen Helfern ihre Anerkennung aus.
Die „Heimatministerin“ von Antenne Bayern, Marion Schieder, alias die „Schiederin“, war live vor Ort, um von diesem besonderen Ereignis zu berichten. Zunächst sammelte sie Eindrücke und Stimmen auf dem Festplatz, bevor sie von Bürgermeister Florian Gallus ein Lebkuchenherz überreicht bekam. Dieses Herz, kunstvoll in der Genusswerkstatt von Dimitra Demir hergestellt, soll die herzliche Atmosphäre des Pappenheimer Volksfestes symbolisieren.
In diesem Jahr wurde die entscheidende Fahne zur Ermittlung der Geinnerin oder des Gewinners von Bürgermeister Gallus persönlich geschwenkt. Rund 100 Teilnehmer begaben sich, begleitet von den Akkordeonklängen von Adamina Mulder, auf den Rundkurs über den Festplatz. Als hinter dem Bierzelt der Böllerschuss fiel, war es Walter Kattinger, vor dem Bürgermeister Gallus die Fahne senkte.
Während bei den Herren spannende Duelle stattfanden, war die Entscheidung bei den Damen schnell klar: Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern setzte sich in zwei Wettkampfzügen souverän gegen die Damen des Pappenheimer Maibaum e.V. durch. Mit diesem Sieg gelang es den Zimmerner Damen, den Pokal zum dritten Mal zu gewinnen und ihn somit dauerhaft in ihren Besitz zu nehmen. Zusätzlich durften sie sich über 50 Liter Bier freuen, die wie gewohnt bei einem besonderen Fest bestimmungsgemäß verwertet werden.
Platzkonzert auf dem Marktplatz vor dem Umzug nicht statt. Direkt nach dem Festzug wurde die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim durch eine Sirene zu einem Einsatz gerufen.
Im weiteren Verlauf zogen zahlreiche Vereine aus Pappenheim und den Ortsteilen durch die Stadt, die mit ihren bunten Fahrzeugen, Formationen und teils sehr innovativen Auftritten die fröhliche Stimmung in Richtung Festzelt trugen.
Insgesamt hatte der Festzug mehr als 500 Teilnehmer, wobei die Feuerwehrkapelle Langenaltheim in bewährter Weise mit Marschmusik für den richtigen Tritt sorgte. Für die Sicherheit des Festzuges waren die Kräfte der BRK-Bereitschaft vor Ort, und die Freiwillige Feuerwehr Neudorf leistete Nachbarschaftshilfe, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
– Sportverein Osterdorf
– Kunst- und Kulturverein
Auch der Volksfestausschuss mit seiner Vorsitzenden Anette Pappler, der die Weichen für das Volksfestprogramm gestellt hat, unterstützte den Bürgermeister bei der Eröffnung. Gallus lobte besonders die Mitarbeiterinnen der städtischen Touristinformation, die in diesem Jahr erstmals die Organisation des größten Festes im Pappenheimer Jahreslauf übernommen hatten. „Und das haben sie ganz hervorragend gemacht“, betonte Gallus. Dankesworte richtete er auch an die Vereine, die beim Aufbau des Festzeltes geholfen haben. Dies waren die Clubritter Pappenheim, die Freiwillige Feuerwehr, der Pappenheimer Maibaum e.V. und die Privilegierte Schützengesellschaft 1494 Pappenheim e.V.
Natürlich musste zur Volksfesteröffnung eine Kostprobe des diesjährigen Festbieres der örtlichen Brauerei Wurm auf der Bühne angezapft werden, von dem der Bürgermeister versprach, dass es wieder sehr gut und bekömmlich sei. Der Festausschuss hatte die Gelegenheit, das festliche Nass am Ort seines Entstehens ausgiebig zu testen, sagte Gallus mit einem vielsagenden Lächeln. Mit einem einzigen trockenen Schlag und ohne Verlust zapfte er souverän das 20-Liter-Fass an und schenkte, solange der Vorrat reichte, Freibier aus.Passend hierzu gab es aus der Küche der Festbewirtung Albrecht ein reiches Angebot aus köstlichen Speisen.
Auf dem Festplatz zeigte sich insbesondere bei den Kindern eine große Begeisterung, und die Altmühlfränkische Bierkönigin bewies sich am Schießstand auch als treffsichere Diana. Zusammen mit dem Festausschuss zog auch Bürgermeister Gallus über den Festplatz, wo er sich mit seinem „Dreamteam“ zum Gruppenfoto versammelte.