Feuerwehren Bieswang-Ochsenhart und Zimmern triumphieren beim Tauziehwettbewerb
Beim diesjährigen Pappenheimer Volksfest sicherte sich die Freiwillige Feuerwehr Bieswang-Ochsenhart den Sieg im Tauziehwettbewerb der Herren und konnte sich damit erstmals den begehrten Pokal und 50 Liter Freibier sichern. Der Wettbewerb, der wieder auf dem Festplatz vor dem Bierzelt stattfand, zog zahlreiche Zuschauer an und bewies einmal mehr seine ungebrochene Beliebtheit. Insgesamt neun Herren- und zwei Damenmannschaften traten gegeneinander an.
Während bei den Herren spannende Duelle stattfanden, war die Entscheidung bei den Damen schnell klar: Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern setzte sich in zwei Wettkampfzügen souverän gegen die Damen des Pappenheimer Maibaum e.V. durch. Mit diesem Sieg gelang es den Zimmerner Damen, den Pokal zum dritten Mal zu gewinnen und ihn somit dauerhaft in ihren Besitz zu nehmen. Zusätzlich durften sie sich über 50 Liter Bier freuen, die wie gewohnt bei einem besonderen Fest bestimmungsgemäß verwertet werden.
Die letztjährige Siegermannschaft des Pappenheimer Maibaum e.V. I erreichte in diesem Jahr den zweiten Platz und erhielt dafür 25 Liter Bier. Neu im Wettkampf und gleich erfolgreich waren die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf, die den dritten Platz belegten und sich über 20 Liter Bier freuen durften. Auf den weiteren Plätzen folgten die Freiwillige Feuerwehr Zimmern, die Feuerwehr Pappenheim, die Eißendorfer Schützen aus Hamburg-Harburg sowie die Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf, des Pappenheimer Maibaum e.V. II und die TSG Pappenheim.
Die Wettkämpfe zeichneten sich durch große Fairness und freundschaftliche Gesten unter den Teilnehmern aus. Claus Dietz, der bereits seit 16 Jahren als Kampfrichter fungiert, sorgte auch in diesem Jahr dafür, dass die Wettkampfregeln eingehalten wurden. Der Wettkampfmodus wurde vom Kampfgericht, bestehend aus der Vorsitzenden des Volksfestausschusses Anette Pappler und Christiana Pfahler von der Stadtverwaltung Pappenheim, festgelegt.
Auch das Wetter spielte mit. Pünktlich nach dem letzten Wertungszug setzte der Regen ein, sodass das Kampfgericht seine Unterlagen gerade noch rechtzeitig ins Trockene bringen konnte.

Platzkonzert auf dem Marktplatz vor dem Umzug nicht statt. Direkt nach dem Festzug wurde die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim durch eine Sirene zu einem Einsatz gerufen.
Im weiteren Verlauf zogen zahlreiche Vereine aus Pappenheim und den Ortsteilen durch die Stadt, die mit ihren bunten Fahrzeugen, Formationen und teils sehr innovativen Auftritten die fröhliche Stimmung in Richtung Festzelt trugen.
Insgesamt hatte der Festzug mehr als 500 Teilnehmer, wobei die Feuerwehrkapelle Langenaltheim in bewährter Weise mit Marschmusik für den richtigen Tritt sorgte. Für die Sicherheit des Festzuges waren die Kräfte der BRK-Bereitschaft vor Ort, und die Freiwillige Feuerwehr Neudorf leistete Nachbarschaftshilfe, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
– Sportverein Osterdorf
– Kunst- und Kulturverein
Auch der Volksfestausschuss mit seiner Vorsitzenden Anette Pappler, der die Weichen für das Volksfestprogramm gestellt hat, unterstützte den Bürgermeister bei der Eröffnung. Gallus lobte besonders die Mitarbeiterinnen der städtischen Touristinformation, die in diesem Jahr erstmals die Organisation des größten Festes im Pappenheimer Jahreslauf übernommen hatten. „Und das haben sie ganz hervorragend gemacht“, betonte Gallus. Dankesworte richtete er auch an die Vereine, die beim Aufbau des Festzeltes geholfen haben. Dies waren die Clubritter Pappenheim, die Freiwillige Feuerwehr, der Pappenheimer Maibaum e.V. und die Privilegierte Schützengesellschaft 1494 Pappenheim e.V.
Natürlich musste zur Volksfesteröffnung eine Kostprobe des diesjährigen Festbieres der örtlichen Brauerei Wurm auf der Bühne angezapft werden, von dem der Bürgermeister versprach, dass es wieder sehr gut und bekömmlich sei. Der Festausschuss hatte die Gelegenheit, das festliche Nass am Ort seines Entstehens ausgiebig zu testen, sagte Gallus mit einem vielsagenden Lächeln. Mit einem einzigen trockenen Schlag und ohne Verlust zapfte er souverän das 20-Liter-Fass an und schenkte, solange der Vorrat reichte, Freibier aus.Passend hierzu gab es aus der Küche der Festbewirtung Albrecht ein reiches Angebot aus köstlichen Speisen.
Auf dem Festplatz zeigte sich insbesondere bei den Kindern eine große Begeisterung, und die Altmühlfränkische Bierkönigin bewies sich am Schießstand auch als treffsichere Diana. Zusammen mit dem Festausschuss zog auch Bürgermeister Gallus über den Festplatz, wo er sich mit seinem „Dreamteam“ zum Gruppenfoto versammelte.
