Pappenheims Ehrenbürger setzt mit 104 Jahren einen neuen Meilenstein

Es gibt Geburtstage, die allein wegen der Zahl der Lebensjahre etwas Besonderes sind. Und dann gibt es Augenblicke, die selbst nach einem langen, reichen Leben noch zu einem neuen Meilenstein werden können. Beides kam zusammen, als Pappenheims Ehrenbürger Hans Navratil am 28. August im Burkhard-von-Seckendorff-Heim in Gunzenhausen seinen 104. Geburtstag feierte.

Wer Hans Navratil seit vielen Jahren kennt und ihm verbunden ist, durfte sich an diesem Tag vor allem darüber freuen, den Jubilar bei zufriedenstellender Gesundheit und in vollkommener geistiger Frische anzutreffen. Wach, interessiert und mit jener ihm eigenen Art, die auch mit 104 Jahren nichts von ihrer Herzlichkeit und ihrem feinen Humor verloren hat, empfing er seine zahlreichen Gratulanten. Dabei war deutlich zu spüren, wie sehr sich Hans Navratil über jeden einzelnen Gratulanten und die damit verbundene persönliche Begegnung freute.

Und es waren viele gekommen. Freunde und langjährige Wegbegleiter gehörten ebenso zur Geburtstagsrunde wie die Vertreter fast aller Vereine, denen Hans Navratil bis heute die Treue hält und für die er nach wie vor regelmäßig seinen Mitgliedsbeitrag entrichtet. Vertreten waren der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V., der Kunst- und Kulturverein sowie der Turnverein Pappenheim. Unter den Gratulanten befand sich auch Werner Somplatzki, Heimatpfleger für Archäologie und Bodendenkmäler.

Auch die kommunale Familie ließ es sich nicht nehmen, Hans Navratil persönlich ihre Glückwünsche zu überbringen. Matthias Hörr, Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, war ebenso gekommen wie Pappenheims Bürgermeister Florian Gallus.

Zu einer ganz besonderen Begegnung dieses Geburtstages wurde der Besuch von Landrat Markus Gläser. Er überbrachte Hans Navratil seine persönlichen Glückwünsche und die des gesamten Landkreises. Was zunächst als offizieller Geburtstagsbesuch begann, entwickelte sich dabei innerhalb kurzer Zeit zu einer bemerkenswert herzlichen Begegnung zweier Menschen.

Zwischen Markus Gläser und Hans Navratil entstand sofort ein außergewöhnlich gutes zwischenmenschliches Verhältnis. Die beiden kamen angeregt miteinander ins Gespräch, und wer Hans kennt, konnte beinahe darauf warten, dass irgendwann jener Moment kommen würde, in dem aus dem offiziellen Anlass etwas sehr Persönliches wird.

Schließlich fragte Hans Navratil in seiner unverwechselbaren Art den Landrat, ob es ihm denn etwas ausmachen würde, einfach „Hans“ zu ihm zu sagen.

Markus Gläser musste darüber offenbar nicht lange nachdenken. „Das machen wir“, antwortete er, verband seine Zustimmung allerdings mit einer Bedingung. Dann müsse Hans auch „Markus“ zu ihm sagen.

Ein kräftiger Handschlag besiegelte die neue Duzbruderschaft.

Für Hans Navratil war das keineswegs nur eine kleine heitere Episode am Rande seines Geburtstages. „Das ist noch ein Meilenstein in meinem Leben“, freute sich der 104-Jährige sichtlich.

Es war einer jener Augenblicke, die sich nicht planen lassen und gerade deshalb in Erinnerung bleiben. Für die Menschen, die Hans Navratil lange kennen und ein Stück seines Lebensweges mit ihm gehen durften, hatte dieser Moment eine besondere Wärme. Denn er zeigte auf wunderbare Weise, dass ein Mensch auch nach 104 Lebensjahren noch Neues erleben, neue Freundschaften schließen und sich von Herzen über eine unerwartete Begegnung freuen kann.

Und auch Markus Gläser hatte an seinem neuen „Duzfreund“ offensichtlich Gefallen gefunden. Der Landrat versprach Hans Navratil, ihn noch in diesem Jahr mit einem weiteren Besuch zu überraschen.

So wurde der 104. Geburtstag von Pappenheims Ehrenbürger nicht nur zu einem Tag vieler Glückwünsche und vertrauter Begegnungen. Hans Navratil konnte seiner langen Lebensgeschichte an diesem 28. August tatsächlich noch einen neuen kleinen Meilenstein hinzufügen. Und wer ihn kennt, weiß, wie sehr er sich darüber gefreut hat.




Langen Nacht der Feuerwehr in Pappenheim

Wenn Blaulicht, Einsatztechnik und eindrucksvolle Vorführungen auf einen gemütlichen Nachmittag und eine lange Partynacht treffen, dürfte auf dem Pappenheimer Volksfestplatz einiges geboten sein. Der Feuerwehrverein Pappenheim lädt am Samstag, 29. August 2026, zur „Langen Nacht der Feuerwehr“ ein. Los geht es bereits um 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen, das Ende bleibt ganz bewusst offen.

Die Feuerwehr einmal nicht erst dann erleben, wenn Hilfe dringend gebraucht wird, sondern in aller Ruhe hinter die Kulissen schauen, Fragen stellen und moderne Technik aus nächster Nähe kennenlernen. Genau diese Gelegenheit bietet die Lange Nacht der Feuerwehr in Pappenheim. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Pappenheimer Feuerwehr an diesem Tag tatkräftige Unterstützung aus den Ortsteilen bekommt. Auch die Feuerwehren Geislohe und Neudorf beteiligen sich mit ihren Fahrzeugen an der Aktion und tragen damit zu einem vielseitigen Einblick in die Feuerwehrarbeit bei.
Dabei richtet sich die Veranstaltung ausdrücklich an Jung und Alt und damit an die ganze Familie. Fahrzeuge und Ausrüstung können entdeckt werden, zudem gibt es Einblicke in Einsatzabläufe und in die technische Hilfeleistung. Auch Mitmachmöglichkeiten und eine Hüpfburg gehören zum Angebot.

Der Nachmittag beginnt um 14.30 Uhr in gemütlicher Runde mit Kaffee und Kuchen. Nach der offiziellen Begrüßung um 16.45 Uhr wird es eine Viertelstunde später deutlich spektakulärer. Von 17 bis 17.30 Uhr zeigt die Freiwillige Feuerwehr Weißenburg verschiedene Vorführungen. Dazu gehört unter anderem die Demonstration eines Fettbrandes. Dabei wird anschaulich vor Augen geführt, warum brennendes Fett und Wasser eine ausgesprochen gefährliche Kombination sind und wie im Ernstfall richtig reagiert werden sollte.

Um 18 Uhr folgt eine Einsatzübung. Dann können die Besucher miterleben, wie aus Feuerwehrleuten, Fahrzeugen und technischer Ausrüstung im Einsatz ein eingespieltes Team wird. Retten, Bergen und Sichern sind schließlich weit mehr als Schlagworte. Hinter jedem Einsatz stehen Ausbildung, Erfahrung und viele Handgriffe, die sitzen müssen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen kündigt der Feuerwehrverein Grillspezialitäten und Getränke an.

Wenn sich der Tag langsam dem Abend zuneigt, ist auf dem Volksfestplatz allerdings noch lange nicht Schluss. Ab 19 Uhr öffnet die Bar und DJ Lux übernimmt die musikalische Begleitung. Damit bekommt die Lange Nacht zunehmend ihren zweiten Charakter. Aus dem informativen Familiennachmittag wird ein geselliger Feuerwehrabend.

Und auch zu späterer Stunde gibt es noch einmal etwas zu sehen. Zwischen 21 und 21.30 Uhr ist eine weitere Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Weißenburg vorgesehen. Anschließend geht es zurück an die Bar und dort gilt „Open End“.

Die Mischung macht den besonderen Reiz dieses Tages aus. Familien mit Kindern können am Nachmittag Feuerwehr hautnah erleben, Technikinteressierte bekommen Einblicke in Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsatzgeschehen, und wer einfach einen geselligen Sommerabend verbringen möchte, kann bei Grillspezialitäten und Getränken bleiben, bis aus dem Abend tatsächlich eine lange Nacht geworden ist.




Sommerabendmusik in Pappenheim mit Harfe und Flöte

Zu einer musikalischen Auszeit lädt die Pappenheimer Sommerabendmusik am Dienstag, 25. August, wieder in das evangelische Gemeindezentrum ein. Unter dem Motto „Saitenwind und Atemklang“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 19.30 Uhr eine besondere Verbindung von Harfen- und Flötenmusik.

Anne-Sophie Pavie aus Auernheim wird an diesem Abend ihre Konzertharfe erklingen lassen. Begleitet wird sie von Friedemann Hennings an der Querflöte. Auf dem Programm stehen klassische und moderne Werke, unter anderem von Mozart, Fauré und Chopin.

Die rund halbstündige Sommerabendmusik möchte dabei mehr sein als ein kleines Konzert. Gute und ansprechende Musik verbindet sich mit Gedankenanstößen und einem Gebet und bietet damit Gelegenheit, mitten im Alltag für eine Weile innezuhalten, durchzuatmen und zu entspannen.

Zu diesem besonderen musikalischen Sommerabend sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: Privat




Hundeschwimmen beendet in Pappenheim wieder die Freibadsaison

Die Freibadsaison 2026 in Pappenheim geht am zweiten Septemberwochenende zu Ende. Am Samstag, 12. September, findet zunächst der offizielle Saisonabschluss statt. Einen Tag später, am Sonntag, 13. September, gehört das Freibad beim mittlerweile sechsten Hundeschwimmen den vierbeinigen Badegästen.

Der letzte reguläre Badetag beginnt am Samstag um 11 Uhr. Um 13 Uhr wird Erster Bürgermeister Florian Gallus ein Resümee zur Freibadsaison 2026 ziehen. Um 18 Uhr schließt das Freibad schließlich seine Tore für den regulären Badebetrieb.

Am Sonntag, 13. September, öffnet das Bad dann noch einmal für Hunde und ihre Begleitpersonen. Von 11.30 bis 17 Uhr können die Tiere im Freibad schwimmen, planschen und spielen. Der Eintritt beträgt vier Euro pro Hund, Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Um den Einlass zu vereinfachen und Wartezeiten an der Kasse zu reduzieren, empfehlen die Veranstalter, die Hundebadeordnung bereits vor dem Besuch auszufüllen. Die entsprechenden Informationen und Unterlagen sind auf der Internetseite der Stadtwerke Pappenheim unter stadtwerke.pappenheim.eu/hundeschwimmen zu finden.

Mit der Veranstaltung wird zugleich der Tierschutz unterstützt. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden der gesamte Erlös aus den Eintrittsgeldern sowie die während des Hundeschwimmens eingehenden Spenden einer Tierschutzorganisation zur Verfügung gestellt.

Das Pappenheimer Hundeschwimmen ist auch in diesem Jahr Teil eines Angebots der Bäderallianz Altmühlfranken. Eine Woche später, am Sonntag, 20. September 2026, veranstaltet das Partnerbad in Gunzenhausen ebenfalls einen Hundebadetag. Damit gibt es in der Region an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden die Möglichkeit, mit Hunden zum Abschluss der Freibadsaison ein Freibad zu besuchen.




Sommer, Survival und jede Menge Gemeinschaft

Fünf Tage mit Spiel, Gemeinschaft und vielen gemeinsamen Erlebnissen verbrachten 45 Kinder beim Kinderzeltlager der Evangelischen Jugend der Dekanate Weißenburg, Gunzenhausen und Pappenheim. Vom 10. bis 14. August waren die Acht- bis Zwölfjährigen auf dem Zeltplatz in Stockheim zu Gast. Das diesjährige Lager stand unter dem Motto „Survival“.

Dabei ging es allerdings nicht allein um Abenteuer und Aktionen. Das gemeinsame Leben auf dem Zeltplatz bot den Kindern auch reichlich Gelegenheit, sich kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Kinder aus unterschiedlichen Orten und mit verschiedenen Interessen verbrachten die Tage miteinander und wuchsen dabei zu einer Gemeinschaft zusammen.

Für Abwechslung sorgte unter anderem ein Ausflug zum Brombachsee. Bei sommerlichem Wetter bot ein Bad im See die willkommene Gelegenheit zur Abkühlung. Auf dem Rückweg wartete mit einem Barfußpfad noch eine weitere Erfahrung auf die jungen Teilnehmer. Über unterschiedliche Untergründe ging es dabei ganz ohne Schuhe.

Zum Lagerleben gehörten neben den zahlreichen Spielen und Aktionen auch die gemeinsamen Mahlzeiten. Besonders gut kamen bei den Kindern die Schnitzel am letzten Abend sowie Kartoffelpuffer mit Apfelmus an. Die Mahlzeiten boten zugleich Gelegenheit, zusammenzusitzen und die Erlebnisse des Tages noch einmal miteinander zu teilen.

Eine besondere Stimmung entwickelte sich jeweils am Abend am Lagerfeuer. Mit Andachten, Liedern und gemeinsamem Singen klangen die Tage aus. Auch Marshmallows, die über dem offenen Feuer gegrillt wurden, gehörten zu diesen gemütlichen Stunden.

Nach fünf erlebnisreichen Tagen hieß es schließlich wieder Abschied nehmen. Geblieben sind viele gemeinsame Erinnerungen und sicherlich auch die eine oder andere neu entstandene Freundschaft.

Ein Wiedersehen beim Kinderzeltlager ist bereits im kommenden Jahr vorgesehen. Das nächste Lager findet in der zweiten Sommerferienwoche 2027 statt. Anmeldungen sind ab dem 1. Oktober unter ej-altmuehlfranken.de möglich.

Titelfoto: Maximilian Hagn




BrassXperiment am Sommerabend in Pappenheim

Wenn an einem lauen Sommerabend Trompete, Horn und Tuba über der Altmühl erklingen, braucht es weder eine große Bühne noch Verstärker. Am Samstag, 22. August 2026, ist die Gruppe BrassXperiment um 19 Uhr wieder auf die überdachte Remise im Haus der Bürger K14in Pappenheim zu Gast und spielt ihre vielseitige Blechblasmusik.

Die fünf Musiker haben sich im Fränkischen Seenland gefunden und fühlen sich auf den kleinen Bühnen in Franken wohl. Das haben sie auch bei ihren bisherigen Auftritten in Pappenheim gezeigt, wo sie mit Trompete, Horn und Tuba ihr Publikum unterhalten haben.

Musikalisch lässt sich BrassXperiment dabei nur schwer in eine Schublade stecken. Eigene Arrangements gehören ebenso zum Programm wie traditionelle Blasmusik. Schlager trifft auf Jazz, und auch klassische Klänge haben ihren Platz. Dabei dürfen es durchaus einmal die feineren und leiseren Töne sein. Eine Mischung, die gut zu einem Sommerabend hoch über der Altmühl passen dürfte und reichlich Abwechslung verspricht.

Für kühlende und erfrischende Getränke sowie eine kleine Stärkung ist ebenfalls gesorgt.

Das Konzert findet am Samstag, 22. August 2026, um 19 Uhr auf der Remise des Hauses der Bürger K14 in der Klosterstraße 14 in Pappenheim statt. Der Eintritt ist frei. Mit einer Spende können die Besucher die Arbeit des Vereins unterstützen.

Titelfoto: BrassXperiment




TSG Pappenheim holt verdienten Heimsieg

Die TSG Pappenheim hat mit einem verdienten 3:1-Erfolg gegen die SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen einen gelungenen Auftritt vor heimischem Publikum hingelegt. Vor allem mit schnellem Umschaltspiel und einer über weite Strecken kompakten Defensive legten die Pappenheimer den Grundstein für den Heimsieg.

Von Beginn an bestimmte die TSG das Tempo der Partie. Im weiteren Verlauf fanden zwar auch die Gäste besser ins Spiel, wirklich gefährlich wurde es vor dem Pappenheimer Tor zunächst aber kaum. Stattdessen nutzte die Heimelf einen schnellen Umschaltmoment und holte dabei einen Freistoß heraus. David Mürl übernahm die Verantwortung und verwandelte zur 1:0-Führung.

Nur wenig später schlugen die Pappenheimer erneut zu. Paul Höhne eroberte im Zentrum den Ball und leitete umgehend den nächsten Konter ein. Wieder war David Mürl zur Stelle und erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 2:0. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich der Spielgemeinschaft nach einer Ecke noch eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Die Pappenheimer Defensive war jedoch aufmerksam und blockte den Abschluss.

Nach der Pause hatten die Gäste mehr Ballbesitz, fanden gegen die kompakt stehende TSG-Abwehr allerdings nur selten ein Durchkommen. Pappenheim überließ dem Gegner nun phasenweise das Spiel und setzte seinerseits auf schnelle Gegenstöße. Dabei ergaben sich mehrfach Möglichkeiten, die Führung weiter auszubauen.

Dass die Partie noch einmal spannend werden könnte, verhinderte zunächst Stojanovic. Nach einer Heidenheimer Ecke klärte er einen Abschluss per Kopf auf der Linie. Praktisch im Gegenzug sorgte die TSG dann für die Vorentscheidung. Bajraktari setzte sich auf der Außenseite durch und legte für Frey auf, der zum 3:0 vollendete.

Erst in der Nachspielzeit kamen die Gäste noch zu ihrem Treffer. Nach einer Unstimmigkeit im Pappenheimer Zentrum erzielte Robin Maurer das 3:1. Am verdienten Heimerfolg der TSG Pappenheim änderte das nichts mehr.

TSG Pappenheim: Palta, Bajraktari A., Thomas, Hodza, Glöggler, Stojanovic, Demir, Höhne, Gutmann, Frey, Mürl.

 




Sportfreunde starten mit knapper Niederlage

Sportfreunde starten mit knapper Niederlage

Die Sportfreunde Bieswang sind mit einer vermeidbaren 0:1-Heimniederlage gegen die Kreisligareserve des SSV Oberhochstatt in die neue Saison gestartet. Trotz guter Möglichkeiten in der Anfangsphase blieb der erhoffte Torerfolg aus. Überschattet wurde der Saisonauftakt zudem von der vermutlich schweren Knieverletzung von Florian Störzer.

SF Bieswang  –  SSV Oberhochstatt II  0 : 1

(SFB) Dabei erwischte die Heimelf einen sehr guten Start. In den ersten zehn Minuten hatte man mehrere richtig gute Tormöglichkeiten durch Tim Schwenk, Niko Müller, Janik Jakob und Patrick Strunz. Der Torjubel blieb mangels schlechter Chancenverwertung aus und die Gäste kamen ihrerseits immer besser ins Spiel. Man merkte der SSV Zweiten an, dass sie mit einer gut aufgestellten Elf kamen und auch zeigen wollten, dass mit ihr als Aufsteiger zu rechnen ist. Luca Schmoll blieb es vorbehalten, nach einer halben Stunde das Tor des Tages zu erzielen. Er nahm ein Zuspiel im Sturmzentrum an und behielt vor dem SF-Gehäuse die Übersicht. Lange Gesichter beim Gastgeber waren nach diesem Tor unübersehbar. Freddy Störzer stellte seine Spieler für die zweite Hälfte gut ein. Das Aufbäumen hielt sich aber in Grenzen. Man verstrickte sich zu sehr in Zweikämpfe, der Spielfluss war überschaubar und das eigene Spiel war viel zu komplex angelegt, anstatt einfach nach vorne zu spielen. Die sich immer wieder bietenden freien Räume wurden zudem schlichtweg übersehen. So war auch die Anzahl der echten Chancen rar gesät. Auf der Gegenseite tat sich auch der SSV schwer, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Den Zuschauern wurde unterm Strich eine magere Kost geboten. Der Vergleich dümpelte letztlich vor sich hin und nach dem Abpfiff war man selber erschrocken, dass es 0 : 1 hieß. Die Niederlage war vermeidbar und der Sieg für die Oberhochstatter glücklich. Neben dem Verlust der Punkte schmerzt vor allem auch die vermutlich schwere Knieverletzung von Florian Störzer, der in der Anfangsphase des Spiels vom Platz geführt werden musste.

Den Saisonstart hätten sich die Sportfreunde sicherlich anders vorgestellt. Auf dem staubtrockenen und entsprechend harten Geläuf taten sich die Kontrahenten schwer ins Spiel zu finden. Alles auf den Platz zu schieben wäre aber zu einfach und letztlich auch keine Erklärung für die Auftaktniederlage. „Ich hätte mir mehr Feuer im Spiel versprochen“, konstatierte Freddy Störzer bei seiner Nachlese. Er ergänzte: „Wir waren in zu vielen Situationen einfach nicht so bei der Sache, wie es nötig gewesen wäre, da hätte ich einfach mehr erwartet.“ Jetzt gilt es auch, die Diagnose der Knieverletzung von Florian Störzer abzuwarten. Alle drücken ihm die Daumen, dass sich die Verletzung als eine nicht so schwere erweist.

Kommenden Sonntag ist man spielfrei, weil die Partie in Obereichstätt/Dollnstein auf Ende November 2026 verschoben wurde. In 14 Tagen gastiert der FC Pleinfeld in Bieswang.

SF Bieswang: Jonas Schramm, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Florian Störzer, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Kraft, Max Niedermeyer, Boris Bosnjak, Simon Gerstner, Marco Zolnhofer, Thomas Pihale

 




Volker Satzinger als Kreisbrandrat bestätigt

 

An der Spitze der Feuerwehren im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steht auch in den kommenden Jahren ein vertrautes Gesicht. Die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren haben Volker Satzinger erneut zum Kreisbrandrat gewählt. Damit sprachen sie dem bisherigen Amtsinhaber und Leiter der Kreisbrandinspektion für eine weitere sechsjährige Amtszeit ihr Vertrauen aus. Die Wahl fand im Kulturzentrum Karmeliterkirche in Weißenburg statt.

Vorgeschlagen worden war Satzinger von Landrat Markus Gläser. Nach Artikel 19 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes wird der Kreisbrandrat auf Vorschlag des Landrats von den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren und den Leitern der Werkfeuerwehren in geheimer Wahl bestimmt. Die Leitung der Wahlversammlung lag bei Regierungsrätin Paula Grau.

Landrat Gläser nutzte die Versammlung auch, um den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehren zu würdigen. Gerade mit Blick auf Extremwetterereignisse und Hochwasserlagen gewinne der Zivil- und Katastrophenschutz wieder stärker an Bedeutung. Eine enge Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen und eine leistungsfähige Kreisbrandinspektion seien deshalb wichtige Voraussetzungen für die Sicherheit der Bevölkerung.

Satzinger selbst blickte in seiner Bewerbungsrede auf sechs ereignisreiche Jahre zurück. 125 Freiwillige Feuerwehren mit mehr als 5.600 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern bilden derzeit das Rückgrat des Feuerwehrwesens im Landkreis. Steigende Einsatzzahlen und zunehmend komplexe Einsatzlagen stellten die Wehren dabei vor wachsende Anforderungen.

In Satzingers erster Amtszeit wurde die Kreisbrandinspektion organisatorisch weiterentwickelt. Fachbereiche wurden neu geschaffen oder ausgebaut, das Ausbildungsangebot modernisiert und erweitert sowie digitale Systeme zur Einsatzunterstützung eingeführt. Hinzu kamen neue Strukturen in der Führungsunterstützung und bei der Warnung der Bevölkerung. Auch Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie die Öffentlichkeitsarbeit rückten stärker in den Blick.

Dass diese sechs Jahre keineswegs von Routine geprägt waren, zeigt schon die Liste der besonderen Herausforderungen. Corona-Pandemie und Flüchtlingskrise gehörten ebenso dazu wie Unwetter, Großbrände, Verkehrsunfälle und umfangreiche Hilfeleistungseinsätze.

Für seine zweite Amtszeit hat Satzinger bereits einige Vorhaben benannt. Ein wesentlicher Punkt ist der Bau eines modernen Brand- und Katastrophenschutzzentrums, das als Ausbildungs-, Atemschutz-, Logistik- und Katastrophenschutzstandort dienen soll. Daneben stehen die weitere Digitalisierung, die Stärkung des vorbeugenden Brandschutzes und die Schaffung einer feuerwehrtechnischen Stelle im Landratsamt auf der Agenda. Auch Nachwuchsgewinnung sowie die Unterstützung der Kommandantinnen und Kommandanten sollen weiter vorangebracht werden.

Nach seiner Wiederwahl dankte Satzinger den Feuerwehrdienstleistenden und den Führungskräften der Kreisbrandinspektion ebenso wie den Ausbildern, Kommunen und dem Landratsamt. Die Entwicklung des Feuerwehrwesens, so seine Bilanz, sei nur durch das gemeinsame Engagement vieler Beteiligter möglich gewesen.

Ganz abgeschlossen ist das Wahlverfahren allerdings noch nicht. Satzingers zweite Amtszeit soll am 1. Oktober 2026 beginnen und wiederum sechs Jahre dauern. Zuvor bedarf die Wahl noch der gesetzlich vorgeschriebenen Bestätigung durch die Regierung von Mittelfranken. Erst dann wird das Wahlergebnis rechtswirksam. Mit Beginn der neuen Amtszeit enden nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz zugleich die Amtszeiten der bestellten Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister. Damit besteht auch die Möglichkeit, die Führungsstruktur der Kreisbrandinspektion für die kommenden Jahre personell neu auszurichten.

 




Beschwingter Sommerabend in Pappenheim

Einen ebenso beschwingten wie abwechslungsreichen Konzertabend kündigt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim für Samstag, 15. August 2026, an. Ab 19 Uhr ist das Trio Divertido im Haus der Bürger K14 zu Gast und möchte mit seinem vielseitigen musikalischen Repertoire für sommerliche Stimmung an der Altmühl sorgen.

Der passende Rahmen dafür ist die offene Remise des Hauses der Bürger in der Klosterstraße 14. Sie liegt direkt an der Altmühl und bietet für einen Sommerabend durchaus reizvolle Voraussetzungen. Sollte das Wetter nicht ganz nach Wunsch mitspielen, ist ebenfalls vorgesorgt, denn die Remise ist überdacht und damit regensicher. Und bei sommerlicher Abendwärme sorgt die Lage am Fluss erfahrungsgemäß für ein angenehmes Lüftchen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen Peter Gschwandtner, Trixi Weiss und Peter Satzger. Die drei Musiker haben sich mit ihrer selbst arrangierten Salonmusik einer bemerkenswert großen musikalischen Bandbreite verschrieben. Ihr Programm reicht von Klassik bis Jazz, vom Sommerschlager bis zum Oldie sowie vom Tango bis zur Folklore.

Dabei soll es keineswegs bei einem Konzert zum stillen Zuhören bleiben. Das Trio Divertido versteht sein Programm unterhaltsam und stimmungsvoll und durchaus auch als Einladung zum Mitsingen und Mitschwingen. So dürfte sich die offene Remise für einige Stunden in einen kleinen sommerlichen Musiksalon verwandeln.

Für kühle Getränke und kleine Snacks gegen den Hunger ist ebenfalls gesorgt.

Der Konzertabend mit dem Trio Divertido beginnt am Samstag, 15. August 2026, um 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim. Der Eintritt ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Kulturarbeit.

 




Sommerabendmusik mit Pop und Musicalklängen in Pappenheim

Musik zum Innehalten, bekannte Melodien und ein Moment der Ruhe erwarten die Besucherinnen und Besucher bei der nächsten Pappenheimer Sommerabendmusik. Am Dienstag, 11. August, gestalten Lina und Andreas Müller gemeinsam mit Sven Bergdolt am Klavier unter dem Motto „Pop Moments – Balladen und Instrumentalklänge“ einen abwechslungsreichen musikalischen Abend im evangelischen Gemeindezentrum Pappenheim.

Beginn ist um 19.30 Uhr. Auf dem Programm stehen bekannte Popsongs sowie Film- und Musicalmelodien. Zu hören sind unter anderem „Someone Like You“ von Adele, „Vienna“ von Billy Joel sowie „Nessaja“ aus dem Film „Tabaluga“. Ergänzt wird das Konzert durch anspruchsvolle Klavier- und Klarinettenmusik mit Werken wie „Chariots of Fire“ und „Gabriel’s Oboe“.

Die rund halbstündige Sommerabendmusik verbindet musikalische Beiträge mit kurzen Gedankenanstößen und einem Segen. So bietet sie Gelegenheit, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen, Kraft zu schöpfen und den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Im Anschluss sind die Gäste zu einer kleinen Erfrischung eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: privat

 




Feuerwehr Pappenheim im Einsatz bei Brand im Solnhofener Zementwerk

Ein Brand im Solnhofener Zementwerk hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die weithin sichtbare Rauchsäule sorgte jedoch für Aufmerksamkeit in der gesamten Umgebung.

Nach Angaben der Polizei geriet die Ladung eines Sattelaufliegers während des Entladevorgangs in Brand. Der Auflieger war mit Papier- und Kunststoffschnipseln beladen, die als Brennstoff für die Zementherstellung vorgesehen waren. Das Fahrzeug war zum Entladen in eine offene Halle gefahren worden, als sich das Material entzündete.

Zur Brandursache gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Nach Angaben der Polizei kommen sowohl ein technischer Defekt als auch eine Selbstentzündung des Brennstoffs in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

Durch das Feuer wurden sowohl der Sattelauflieger als auch die Halle beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden. Nach ersten Schätzungen dürfte dieser jedoch im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen.

Neben den Einsatzkräften aus Solnhofen waren zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung im Einsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim rückte nach Solnhofen aus und unterstützte die bereits eingesetzten Kräfte vor Ort in unterschiedlichen Bereichen. Ebenfalls alarmiert waren die Feuerwehren aus Langenaltheim, Mörnsheim, Mühlheim-Gailach und Treuchtlingen sowie die IuK-Einheit des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Rettungsdienst des BRK Südfranken.

Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Feuers übernommen.

Titelfoto: FFW Pappenheim