Unruhe am Volksfest-Weinzelt in Treuchtlingen – ein Pappenheimer fällt unangenehm auf
In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es auf dem Festgelände des Volksfestes in Treuchtlingen, in der Nähe des Weinzeltbereichs zu einem Polizeieinsatz, der die Nacht für einige Besucher deutlich anders enden ließ, als ursprünglich geplant.
Gegen 02:15 Uhr beobachteten eingesetzte Polizeikräfte eine handfeste Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen und dem Sicherheitsdienst. Die Beamten griffen umgehend ein und trennten die Beteiligten. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation jedoch erneut, als ein 35-jähriger Pappenheimer die Konfrontation suchte – nicht nur mit anderen Gästen, sondern schließlich auch mit einem der eingesetzten Polizeibeamten.
Der erheblich alkoholisierte Mann wurde nach Anwendung von unmittelbarem Zwang vorläufig festgenommen. Während der Maßnahme mischte sich auch der Bruder des Festgenommenen in das Geschehen ein und beleidigte die Einsatzkräfte mehrfach.
Ebenfalls auffällig verhielt sich ein 38-jähriger Mann aus Treuchtlingen. Er versuchte, das polizeiliche Einschreiten zu verhindern und rannte in aggressiver Weise auf die Beamten zu. Auch er wurde durch körperliche Gewalt in Gewahrsam genommen. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
Die Polizei hat nun Ermittlungen zur genauen Klärung des Geschehens aufgenommen.
In Pappenheim kennt man die Situation gut: Besonders in der Deisingerstraße ist immer wieder zu beobachten, dass Radfahrende trotz klarer Beschilderung und Verbotshinweisen in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs sind. Gerade im Bereich der Engstelle zwischen der Einmündung Stadtvogteigasse und dem Marktplatz – in unmittelbarer Nähe zum Europäischen Haus – kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen.
Einige Radfahrende mussten durch die jungen Einsatzkräfte freundlich, aber bestimmt auf die bestehenden Verkehrsregeln und Beschilderungen hingewiesen werden. Dabei überzeugten die Polizeischülerinnen und -schüler durch ein souveränes und bürgernahes Auftreten, das auch bei der Pappenheimer Bevölkerung positiv wahrgenommen wurde.
Die Mittel ergänzen die bereits im Frühjahr zugesagten 80.000 Euro aus Fraktionsinitiativen von CSU und Freien Wählern. Gemeinsam mit dem neuen Beitrag der Landesstiftung beläuft sich die öffentliche Unterstützung für das Bauvorhaben inzwischen auf 117.000 Euro. Für Helmut Schnotz ein wichtiges Signal: „Ich freue mich, dass die Bedeutung dieses Baudenkmals auch auf Landesebene gesehen wird. Die zusätzliche Förderung ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das Vereinsleben in Pappenheim.“
„Für den Verein ist die Halle mehr als ein Trainingsort“, betont Schnotz. „Sie ist Teil der Identität und des sozialen Miteinanders in Pappenheim.“ Deshalb sei es umso erfreulicher, dass das historische Gebäude nun auch als ein Stück überregional bedeutsamer Baukultur wahrgenommen und entsprechend gefördert werde.
Am Montag, 28. Juli, um 20:30 Uhr fällt dann der Startschuss zur diesjährigen Verlosung, bei der nicht nur das Mitfiebern und Gewinnen im Vordergrund steht. Wie bereits in den Jahren zuvor geht es auch um das Gemeinsame, um die Verbundenheit und nicht zuletzt um ein gutes Ziel. Der gesamte Erlös der Veranstaltung fließt direkt in die Sanierung der denkmalgeschützten Turnhalle, die seit mehr als 100 Jahren das sportliche Zuhause vieler Pappenheimerinnen und Pappenheimer war. Wie mehrfach berichtet ist die Turnhalle seit April 2024 wegen Einsturzgefahr des Daches gesperrt.