Neuer Lern- und Erlebnisort im Pappenheim eingeweiht

Trotz Dauerregens und Temperaturen um die 15 Grad herrschte im Pappenheimer Stadtpark beste Stimmung. Dort, wo im Jahr 2013 der Wald-Erlebnispark als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pappenheim, der LAG Monheimer Alb-Altmühljura und des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) seine Eröffnung feierte, wurde nun mit dem Projekt „Pappen.Hain – Wald (er-)leben“ ein neues zukunftsweisendes Natur- und Bildungsprojekt offiziell eröffnet. Rund 60 geladene Gäste kamen zur Einweihungsfeier zusammen und fanden im eigens errichteten Festzelt einen geschützten Platz für diesen besonderen Anlass.

Der Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ), Christian Söllner, begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Besonders willkommen hieß er Bürgermeister Florian Gallus, die Landtagsabgeordneten Helmut Schnotz und Wolfgang Hauber, Bezirksrat Hans Popp sowie Solnhofens Bürgermeister Tobias Eberle. Ebenso begrüßte er die Vertreterinnen der LAG Monheimer Alb-Altmühljura, Veronika Herb und Melanie Pruis-Obel, den LEADER-Koordinator Erich Herreiner, Kirchenrätin Bettina Naumann, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Pfarrer Gerd Schamberger und Tobias Bernhard von der Evangelischen Jugend Bayern. Sein Gruß galt außerdem den Vertretern des Trägervereins mit Hermann Rummel, Anne Rupp, Stefan Kittsteiner und Anette Pappler, den Mitgliedern des Freundeskreises und des Kuratoriums sowie den zahlreichen Unterstützern des Projekts.

Ein besonderer Dank ging an die beteiligten Firmen und Handwerksbetriebe, darunter die Zimmerei Riedl, Elektrotechnik Lutz, Systemintegration Frey, Hüttinger Bau, Möbel Rachinger, Raumbausteine, Metallbau Schindler, TreeConsult, die Jugendwerkstatt Langenaltheim sowie die Architekten Micha und Jochen Radegast. Sie alle hätten mit ihrem fachlichen Können und ihrem Engagement dazu beigetragen, dass aus einer Idee im Pappenheimer Stadtwald ein außergewöhnlicher Bildungs- und Erlebnisort entstehen konnte.

Da ist wirklich was gelungen
In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Florian Gallus den Pappen.Hain als weit mehr als ein Freizeit- oder Bildungsangebot. Entstanden sei ein Ort der Begegnung, der Bildung, des Naturerlebens und der Gemeinschaft. Die Stadt habe das Vorhaben gerne unterstützt und die erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt, weil das Projekt hervorragend zu Pappenheim, seiner Landschaft und dem Verständnis einer nachhaltigen und lebenswerten Heimat passe. Der Pappen.Hain greife die enge Verbindung zwischen Menschen, Geschichte und Natur auf moderne und zukunftsorientierte Weise auf. Kinder und Jugendliche könnten hier den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt erlernen, während Gruppen und Schulklassen Gemeinschaft und Vertrauen erleben. Gleichzeitig stärke das Projekt Pappenheim als Bildungs-, Freizeit- und Tourismusstandort im Naturpark Altmühltal und komme damit der gesamten Region zugute.

Auch Melanie Pruis-Obel, Geschäftsführerin der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb-Altmühljura, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die gesamte LEADER-Region. Mit der Einweihung werde eine außergewöhnliche Idee Wirklichkeit. Der Pappen.Hain sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Umweltbildung, Naturerfahrung und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den innovativen Elementen wie dem Kobelnest in zehn Metern Höhe, dem Wipfelblick mit Abseilmöglichkeit sowie der Wurzelhütte als modern ausgestattetem Lern- und Begegnungsort mitten im Wald. Das Projekt erfülle in besonderer Weise die Entwicklungsziele der LAG, indem es Natur- und Kulturräume erlebbar mache, neue Bildungsangebote schaffe und die regionale Identität stärke.

„Da ist wirklich was gelungen“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Helmut Schnotz beeindruckt vom neuen Pappen.Hain. In seinem Grußwort würdigte er zugleich die Arbeit des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums, dessen Bedeutung gerade in der heutigen Zeit nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Mit dem Hinweis „Die Zeiten von 1924 bis 1933 dürfen sich nicht wiederholen“ erinnerte er an die Verantwortung, demokratische Werte aktiv zu vermitteln und zu leben. Das EBZ und der Pappen.Hain seien deshalb weit mehr als ein Bildungsangebot. Für Schnotz handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt, das Demokratie erlebbar macht und Orientierung geben kann.

LEADER-Koordinator Erich Herreiner unterstrich in seinem Grußwort, dass die Bedeutung des Projekts für die Aufwertung der Region zu der Entscheidung der LAG geführt habe, das Projekt mit 130.000 Euro zu unterstützen.

Für den Verein der Evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum e. V. überbrachte Hermann Rummel die herzlichsten Glückwünsche und betonte, dass das Projekt hier Wurzeln beinhalte, die den Menschen Halt geben. Er bedankte sich dafür, dass die Initiatoren mit dem Pappen.Hain einen „Blick über den Horizont hinaus“ bewiesen hätten.

Im Anschluss stellten Projektleiter Michael Herrmann und Christian Söllner gemeinsam die Entstehungsgeschichte des Pappen.Hain vor. Die ersten Überlegungen reichen bis ins Jahr 2022 zurück, als sich die Frage nach einer Nachnutzung des bisherigen Waldklettergartens stellte. Aus ersten Ideen entwickelte sich Schritt für Schritt ein umfassendes Konzept für einen naturnahen Bildungs- und Erlebnisraum auf rund 30.000 Quadratmetern Waldfläche. Ein ganz entscheidender Schritt in Richtung Ziel war im Mai 2025 die Übergabe des Förderbescheids, dem kurz darauf der Baubeginn folgte.

Heute umfasst der Pappen.Hain mehrere Bausteine. Herzstück ist die ganzjährig nutzbare Wurzelhütte, die als Umweltbildungsraum, Seminarstätte und Treffpunkt dient. Ergänzt wird sie durch das Kobelnest, eine große Hängematte in rund zehn Metern Höhe zwischen zwei Douglasien, den Wipfelblick mit 15 Meter hoher Abseilplattform, einen Niedrigseilgarten, einen Barfußpfad, einen Baumlehrpfad und verschiedene Ruhebereiche im Wald.

Kostengrenzen nicht gerissen
Hinter dem Projekt stehen auch beachtliche Investitionen. Für die Umsetzung von Wurzelhütte, Kobelnest, Wipfelblick und Niedrigseilgarten waren ursprünglich Gesamtkosten von 325.642 Euro veranschlagt. Einen wesentlichen Beitrag leistet dabei die LEADER-Förderung der Europäischen Union und des Freistaats Bayern mit knapp 130.000 Euro. Weitere 49.000 Euro stammen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Über eine Spendenaktion konnten zudem rund 10.000 Euro eingeworben werden. Hinzu kommen Geld- und Sachspenden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Den verbleibenden Anteil trägt das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum aus Eigenmitteln. Wie Christian Söllner bei der Vorstellung erfreut berichtete, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die veranschlagte Bausumme eingehalten, vielleicht sogar unterschritten werden kann.

Mehrfach wurde während der Feier deutlich, dass hinter dem Pappen.Hain weit mehr steckt als ein Bauprojekt. Zahlreiche Firmen, Ehrenamtliche, Bildungspartner und Unterstützer aus der Region haben dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein außergewöhnlicher Lern- und Erlebnisort geworden ist. Entsprechend groß war der Dank an alle Beteiligten.

Den feierlichen Abschluss bildete eine Andacht mit Segnung der neuen Anlage durch Diakonin Sandra Höchsmann. Danach wurde der Pappen.Hain mit einem Sektempfang offiziell eröffnet, und die Gäste hatten anschließend die Gelegenheit, die einzelnen Stationen beim Tag der offenen Tür mit fachkundigen Führungen näher kennenzulernen.

 




Fußballcamp bei den Sportfreunden Bieswang

25 fußballbegeisterte Kinder, drei intensive Tage und jede Menge Begeisterung für den Sport. In den Pfingstferien war die Audi-Schanzer-Fußballschule des FC Ingolstadt erneut bei den Sportfreunden Bieswang zu Gast. Dass dabei nicht nur Technik und Taktik, sondern vor allem Gemeinschaft und Fairplay im Mittelpunkt standen, wurde in einem Interview deutlich, das Werner Rachinger von den Sportfreunden Bieswang mit Campleiterin Hanna Armoutzidis führte.

Für die Sportfreunde Bieswang gehört das Feriencamp der Audi-Schanzer-Fußballschule mittlerweile fest zum Jahreskalender. Seit mehreren Jahren arbeiten der Verein und die Fußballschule erfolgreich zusammen. Auch Anfang Juni machte das Team des FC Ingolstadt wieder Station auf dem Bieswanger Sportgelände und sorgte für drei abwechslungsreiche Tage voller Bewegung, Lernen und Fußballleidenschaft.

Unter der Leitung von Leon Puchtler und Hanna Armoutzidis trainierten 25 Nachwuchskicker auf dem Gelände der Sportfreunde. Unterstützt wurde das Camp dabei von zahlreichen Helfern der Sportfreunde Bieswang, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Im Gespräch mit Werner Rachinger gewährte Hanna Armoutzidis interessante Einblicke in die Arbeit der Audi-Schanzer-Fußballschule und die Besonderheiten des Camps in Bieswang. Für die Studentin der Sonderpädagogik beginnt jede Veranstaltung zunächst ohne feste Erwartungen. Jede Gruppe bringe ihre eigene Dynamik mit, weshalb Offenheit und Flexibilität wichtige Voraussetzungen für die Trainerarbeit seien.

In Bieswang habe sich jedoch schnell gezeigt, dass die Teilnehmer eine besonders engagierte und fußballbegeisterte Gemeinschaft bildeten. Gleichzeitig seien die Kinder motiviert, aufmerksam und mit viel Freude bei der Sache gewesen. Dies erleichtere die Arbeit des Trainerteams erheblich und ermögliche es, in kurzer Zeit zahlreiche Inhalte zu vermitteln.

Wie Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger erklärte, stehen dabei vor allem die fußballerischen Grundlagen im Mittelpunkt. Trainiert werden unter anderem Ballbehandlung, Dribbling, Zweikampfverhalten und Spielübersicht. Ergänzt wird das Programm durch spezielle Spielformen sowie Übungen, die den Teamgedanken fördern sollen.

Ebenso wichtig wie die sportliche Ausbildung sind nach ihren Worten soziale Werte. Respekt, Fairplay, gegenseitige Unterstützung und das Einhalten von Regeln gehören zum festen Bestandteil der Campphilosophie. Gerade in Bieswang habe sich gezeigt, wie gut diese Inhalte von den Kindern angenommen wurden.

Besonders positiv blickt die Trainerin auf das Verhalten der Teilnehmer zurück. Im Interview betonte sie, dass die Kinder das Fairplay während der gesamten Veranstaltung vorbildlich gelebt hätten. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe sei durch Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt geprägt gewesen. Für das Trainerteam seien dies ideale Voraussetzungen gewesen.

Auch zur häufig gestellten Frage nach der Talentsichtung äußerte sich Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger. Zwar würden besondere Begabungen selbstverständlich auffallen, gezieltes Scouting sei jedoch nicht Ziel der Fußballcamps. Im Vordergrund stehe vielmehr die Freude am Fußball sowie die Möglichkeit, den Kindern neue Impulse für ihre persönliche und sportliche Entwicklung mitzugeben.

Lob fand die Campleiterin zudem für die Gastgeber. Die Sportfreunde Bieswang hätten optimale Rahmenbedingungen geschaffen. Besonders hob sie die Unterstützung durch Stefan Kiermeyer hervor, der als Ansprechpartner vor Ort wesentlich zum gelungenen Ablauf beigetragen habe. Die Zusammenarbeit sei unkompliziert, die Organisation hervorragend und die Verpflegung bestens gewesen.

Ein Höhepunkt des Camps war erneut das traditionelle Abschlussspiel zwischen den Teilnehmern und ihren Eltern. Für Armoutzidis besitzt diese Begegnung einen besonderen Stellenwert. Im Gespräch mit Werner Rachinger beschrieb sie das Spiel als gelungenen Abschluss, der die Verbundenheit innerhalb der Gruppe sichtbar mache und den gemeinsamen Tagen einen passenden Schlusspunkt setze.

Neben ihrer Tätigkeit als Trainerin studiert Armoutzidis Sonderpädagogik an der Universität Würzburg. Die Arbeit in den Fußballcamps betrachtet sie als wertvolle Ergänzung zum Studium, da sportliche und soziale Aspekte dabei eng miteinander verbunden seien.

Am Ende bleiben drei intensive Tage voller Bewegung, Gemeinschaft und Begeisterung für den Fußball. Die Aussagen von Hanna Armoutzidis im Interview mit Werner Rachinger zeigen eindrucksvoll, dass es bei den Camps der Audi-Schanzer-Fußballschule um weit mehr geht als um Technik und Tore. Im Mittelpunkt stehen die Kinder, ihre Entwicklung und die Freude am gemeinsamen Sport. Genau diese Werte waren in Bieswang während des gesamten Camps spürbar.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang

 




Abgeordnete sind erfreut über den Sanierungsbeginn in Pappenheim

Ein wichtiger Meilenstein für den Turnverein Pappenheim ist erreicht. Die lange erwartete Sanierung des Turnhallendaches hat begonnen. Bei einem Besuch auf der Baustelle informierten sich die Landtagsabgeordneten Wolfgang Hauber und Helmut Schnotz gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus, Stadtrat Marcus Wurm sowie Vertretern des Turnvereins über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Besonders erfreut zeigten sich die beiden Abgeordneten über den sichtbaren Fortschritt des Projekts, für dessen Finanzierung sie sich intensiv eingesetzt hatten. Im Rahmen einer von Wolfgang Hauber angestoßenen Fraktionsinitiative gelang es, Fördermittel in Höhe von 465.000 Euro aus Fraktionsgeldern des Bayerischen Landtags für die Sanierung der Turnhalle nach Pappenheim zu holen. Diese Unterstützung habe maßgeblich dazu beigetragen, die Finanzierung des größten Vereinsprojekts seit dem Bau der Turnhalle selbst auf eine deutlich solidere Grundlage zu stellen.

Wie bereits mehrfach berichtet, war eine Sanierung des Daches dringend erforderlich geworden. Die Dachkonstruktion hatte sich im Laufe der Jahre als instabil erwiesen und übte zunehmend Druck auf die Außenwände aus. Sichtbar wurde dies durch eine immer stärker werdende Rissbildung am Gebäude.

In den vergangenen Tagen hat die Zimmerei Riedl aus Übermatzhofen mit den Arbeiten begonnen. Zunächst wurden die Dachziegel entfernt und eine Schutzfolie auf der Dachkonstruktion angebracht. Zudem wurde die bestehende Isolierung, die maßgeblich zur seitlichen Belastung des Dachstuhls beigetragen hatte, ausgebaut und entsorgt. In den nächsten Bauabschnitten soll nun die Innenverkleidung des Turnhallendaches entfernt und anschließend die erforderlichen Maßnahmen zur Stabilisierung des Dachstuhls umgesetzt werden.

Vor Ort tauschten sich die Abgeordneten mit den Vereinsvertretern aus. Mit dabei waren die Kassenwartin des Turnvereins, Regine Halbmeyer, sowie die beiden Vorsitzenden Julian Sattler und Timo Ernst. Auch Bürgermeister Florian Gallus und Stadtrat Marcus Wurm, der die Maßnahmen für die Stadt Pappenheim begleitet, nutzten die Gelegenheit, sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.

Helmut Schnotz machte dabei deutlich, dass Förderungen aus Fraktionsmitteln des Bayerischen Landtags keineswegs selbstverständlich seien. Unterstützt würden nur Vorhaben mit besonderer Bedeutung. Im Fall der Pappenheimer Turnhalle seien dafür gleich mehrere Aspekte ausschlaggebend gewesen. Zum einen der Denkmalschutz des historischen Gebäudes, zum anderen die Tatsache, dass sich die Turnhalle im Eigentum des Vereins befindet und dieser die Verantwortung für Erhalt und Betrieb selbst trägt.

Mit dem nun erfolgten Baustart ist für den Turnverein Pappenheim ein wichtiger Schritt geschafft. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Arbeiten planmäßig voranschreiten und die traditionsreiche Turnhalle damit langfristig für den Vereins- und Schulsport gesichert werden kann.

 




Neues Trainerduo bei der TSG Pappenheim

Die TSG Pappenheim hat über personelle Veränderungen bei ihrer ersten Mannschaft informiert. Wie der Verein mitteilt, werden künftig Nikola Stojanovic und Gentijan Bajraktari gemeinsam das Tem trainieren. Mit dem neuen Trainerduo soll der bereits eingeleitete Umbruch weiter vorangetrieben werden.

Besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die Rückkehr von Nikola Stojanovic. Der 22-Jährige kommt nach seiner Zeit beim Bezirksligaaufsteiger DJK Limes zurück zu seinem Heimatverein und übernimmt dort die Rolle des Cheftrainers. Unterstützt wird er von Gentijan Bajraktari, mit dem ihn viele gemeinsame Jahre als Mitspieler verbinden.

Nach Angaben der TSG verfolgen beide eine ähnliche Vorstellung von modernem und engagiertem Fußball. Gleichzeitig soll neben der sportlichen Entwicklung auch der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und des Vereins gestärkt werden. Aus dem Vereinsumfeld heißt es, man wolle eine neue Identität schaffen und den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen.

Mit Blick auf seine neue Aufgabe bedankt sich Stojanovic bei seinem bisherigen Verein DJK Limes, der es ihm ermöglicht hat wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Besonders hebt er die Arbeit des bisherigen Trainers  Michael Thomas hervor.

„Michi hat mich fußballerisch geprägt und ist vor allem menschlich eine Inspiration für mich. Er stand mir bei meinen ersten Schritten im Herrenbereich zur Seite. Außerdem konnte ich durch ihn in der Saison 23/24 als sein Co-Trainer einige Eindrücke auch von der anderen Seite wahrnehmen, wofür ich ihm sehr dankbar bin“, wird Stojanovic von der TSG zitiert.

Auch im Kader gibt es mehrere Veränderungen. Nach Angaben des Vereins wechseln Damian Gutmann vom SV Wettelsheim, Kevin Bauch, zuletzt vereinslos, sowie Florian Mezzani und Taha Demir vom ESV Treuchtlingen zur TSG Pappenheim. Hinzu kommt Rückkehrer Nikola Stojanovic von der DJK Limes.

Mit dem neuen Trainerteam und den Neuzugängen verbindet die TSG Pappenheim die Hoffnung, den begonnenen Umbruch erfolgreich abzuschließen und die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Die Vorbereitungen auf die kommende Saison laufen bereits.

Titelfoto: TSG Pappenheim

 




Groß Weltumbsegelung am 38. Mai in Pappenheim

Am verlängerten letzten Maiwochenende stand Pappenheim erneut ganz im Zeichen der Gesellschaft der Niederländter. Zur 119. Groß Weltumbsegelung (GWU) kamen rund 190 Mynheers aus 19 Sozietäten in die Stadt, um ihre traditionsreiche Gemeinschaft zu pflegen und gemeinsam einige besondere Tage zu verbringen. Den Abschluss bildete am Sonntag der festliche Umzug vom Marktplatz durch die Altstadt zur Burg Pappenheim.

Der Mai wurde einfach verlängert
Begonnen hatte die diesjährige GWU bereits am Donnerstag, dem 35. Mai. Was zunächst ungewöhnlich klingt, folgt einer niederländtischen Tradition. Da die Groß Weltumbsegelung als Maienfahrt stets im Mai stattfinden soll, der reguläre Termin jedoch in die Pfingstzeit gefallen wäre, verlängerten die Niederländter den Mai kurzerhand um einige Tage. So dauerte die GWU in diesem Jahr vom 35. bis zum 38. Mai 2026.

Die ersten unüberhörbaren Zeichen für die Ankunft des Niederlandts in Pappenheim waren die Böllerschüsse der beiden Kanonen des Militärvereins und der Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim e.V. Vom Weinberg und von der Hauptburg aus wurden sie als symbolisches Zeichen der Erstürmung abgefeuert. Mit dem Hissen der gülden-blauen Fahne des Niederlandts auf dem Burgturm galt Pappenheim anschließend traditionell als in die Hände des Niederlandts übergegangen.

Gäste aus ganz Süd- und Westdeutschland

Rund 190 Mynheers aus 19 Sozietäten nahmen in diesem Jahr an der GWU teil. Untergebracht wurden sie zum Teil auch in Privatquartieren durch den Rijksquartiermaister van Hopvriend der Pappenheimer Sozietät „Veste im Trawt Nest“, der dabei erneut von Ina Strunz mit viel Erfahrung und Engagement unterstützt wurde.

Die teilnehmenden Sozietäten kamen aus Pappenheim, Eichstätt, Ingolstadt, Neuburg an der Donau, München, Augsburg, Landshut, Passau, Regensburg, Nürnberg, Ansbach, Bamberg, Bayreuth, Hof, Amberg, Bad Kissingen, Landau in der Pfalz, Sonthofen und Bonn. Damit erstreckte sich das Einzugsgebiet von der Pfalz über das Rheinland bis nach Ostbayern und ins Allgäu. Die weitesten Anreisen hatten dabei die Mynheers der Westwarft aus Bonn, der Waterbak aus Passau, der Kaskuch aus Sonthofen sowie der Hoogschans aus Landau in der Pfalz.

Eine besondere Nachricht gab es von der Pappenheimer Sozietät. Sie hatte bereits am 9. Mai Bürgermeister Florian Gallus in ihrer „Veste im Trawt Nest“ getäuft und ihm den niederländtischen Namen „Flirtgraag van Groeteveel“ verliehen. Mit der Taufe wurde er Vollmitglied des Niederlandts.

Gedenken in der Augustinerklosterkirche

Zur Tradition der Groß Weltumbsegelung gehört auch die Gedenkfeier in der Augustinerklosterkirche. Dort erinnerte Grootmynheer Erasmus Jong van Schuyt von der Sozietät des Krug aus München an die enge und über Generationen gewachsene Verbindung zwischen dem Niederlandt und Pappenheim.

Gemeinsam mit den anwesenden Mynheers gedachte er der verstorbenen Freunde des Niederlandts sowie der Mitglieder des gräflichen Hauses. Besonders erinnerte er an die „geliebte Schutz- und Schirmherrin Gräfin Ursula zu Pappenheim“, die die Verbundenheit der Niederländter mit Pappenheim in besonderer Weise geprägt habe. Zugleich betonte er, dass die persönliche und stets freundschaftliche Beziehung zur gräflichen Familie ein „fester Bestandteil der Niederländter Tradition“ sei und zur „Identität und Einzigartigkeit“ der Gemeinschaft gehöre.

Sein Dank galt zudem dem Gräflichen Haus Egloffstein als Nachfolger der Grafen zu Pappenheim für die fortgesetzte Freundschaft und die Möglichkeit, die Feierlichkeiten in diesem würdigen Rahmen zu begehen.

Am Samstagnachmittag kam es darüber hinaus zu einer besonderen Begegnung zwischen dem Niederlandt und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Darüber wurde bereits gesondert berichtet.

Festbankett mit Auszeichnung

Höhepunkt des Samstagabends war das große Festbankett. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Rijksorchester unter der Leitung von Rijksmusikmeister Fijnon van Helsrinkel.

Die Gestaltung des traditionellen Festspiels übernahmen in diesem Jahr die Mynheers des Schilderbent aus Eichstätt. Mit Chorgesang und Ideen aus der Handlung der Oper „Der Freischütz“ gelang es ihnen, das niederländtische Publikum ebenso wie die Gäste zu begeistern.

Grootmynheer Erasmus Jong van Schuyt begrüßte die Festgäste und dankte den Pappenheimerinnen und Pappenheimern für die freundliche Aufnahme. Im Rahmen des Festbanketts verlieh er dem Pappenheimer Mynheern Van Ritthem alias Hans-Joachim Rietscher den „Goldenen Lindwurm“. Mit dieser Auszeichnung würdigte das Niederlandt dessen Verdienste um die Neugestaltung der Internetseite der Gesellschaft.

Erstmals sprach bei einem Festbankett auch Bürgermeister Florian Gallus in seiner neuen Eigenschaft als Mynheer „Flirtgraag van Groeteveel“ zu den Gästen. Er zeigte sich erfreut, dankbar und stolz, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die Pappenheim Jahr für Jahr mit kulturellem Leben bereichere und hier ihre Freundschaft pflege. Für seine Begrüßungsworte erhielt er ein kräftiges „Dunnerdn VAN“ der versammelten Mynheers.

Festzug zur Burg bildet den Abschluss

Bei sonnigem Wetter fand am Sonntag der traditionelle Festzug statt. Begleitet wurde er von einer Streife der Polizeiinspektion Treuchtlingen mit Dienststellenleiter EPHK Klaus Ziegler persönlich sowie von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim.

Erneut beteiligten sich auch rund 20 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pappenheim unter der Leitung ihrer Rektorin Eva Pols. Mit selbst gebastelten Blumen sorgten sie für weitere farbenfrohe Akzente im Festzug.

Angeführt von der Feuerwehrkapelle Langenaltheim zog die bunte Schar zur Burg Pappenheim. Dort wurde zunächst am Ehrenmal des Niederlandt-Gründers Adrian van Os ein Kranz mit den drei Lilien niedergelegt.

Nach der Mittagspause näherte sich die 119. Groß Weltumbsegelung mit der traditionellen Maienpredigt von Wouter van Brunswijk ihrem Ende. Mit dem Einholen der niederländtischen Fahne und dem anschließenden Hissen der Fahne des gräflichen Hauses wurde die symbolische Herrschaft des Niederlandts beendet und die Stadt wieder an die Pappenheimer zurückgegeben.




Stabwechsel bei der VANtastischen Begegnung in Pappenheim

Seit mehr als zehn Jahren gehört die VANtastische Begegnung der Vereinigung Allniederlandt zur jährlichen „Groß Weltumbsegelung“ (GWU) in Pappenheim. Seit 2014 findet die besondere Veranstaltung in der Stadtvogteigasse statt. Zuvor war sie auf dem Platz vor der AWO sowie in der Remise im Haus der Bürger beheimatet.

Über all die Jahre hinweg führte Van Bavlo von der Sozietät des „Schilderbent“ aus Eichstätt durch das Programm. In lockerer Atmosphäre wird dabei die Kunstfertigkeit  des Niederlandts in einer beeindruckenden Weise präsentiert. Musik, Gesang, Gedichte und Geschichten prägten den Nachmittag, bei dem der Humor traditionell einen besonderen Stellenwert einnimmt. Auch Van Bavlo verstand es stets, Ereignisse des Alltags mit feinem Gespür und augenzwinkernd in Reimform aufzugreifen.

Bei der VANtastischen Begegnung 2026 kündigte Van Bavlo nun seinen Rückzug als Moderator an. Gleichzeitig stellte er seinen Nachfolger vor. Künftig wird „Heylzaam van Wierook“, alias Holger Wenzel von der Sozietät des „Trawt Nest“ aus Pappenheim, durch das Programm der VANtastischen Begegnung  führen.

Den Einstieg machte Van Bavlo seinem Nachfolger dabei nicht allzu leicht. Er habe ihn gleich „ins kalte Wasser geschmissen“, sagte er mit einem Schmunzeln. Allerdings sei „wenigstens Wasser im Becken gewesen“. Heylsam van Wierock meisterte seine neue Aufgabe jedoch souverän und erwies sich als pfiffiger und würdiger Nachfolger für die Moderation des kulturellen Nachmittags.

Für die musikalische Umrahmung sorgten ein Bläserensemble sowie die bekannten Parforcehornbläser des Niederlands. Zahlreiche Gedichte und Geschichten rundeten das Programm ab. Für die rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer verging die Zeit wie im Flug.

Wie in den vergangenen Jahren kümmerte sich die Theatergruppe Pappenheim um das leibliche Wohl der Gäste. Mit Broten und Getränken war bestens für die Besucher gesorgt. Zudem hatten die Mitglieder des Theatervereins erneut ein Lied für die Mynheers vorbereitet. Nach der Melodie von „Unterm Kastanienbaum“ der Spider Murphy Gang wurden diesmal die paradiesischen Zustände für die Maynheers bei der Groß Weltumbsegelung in Pappenheim besungen.

Für einen besonders charmanten Moment sorgte die neunjährige Mira. Sie hatte selbst einen Text für ihr Lied verfasst und trug diesen frei nach der bekannten Melodie des Cowboy-Hits von Gitte vor:

„Ich will nenn VAN-Orden hamm
dabei kommts mir gar nicht auf die Schönheit an
denn ich weiß dass so ein Orden klimpern kann….“

Miras Liedvortrag wurde mit frenetischem Applaus belohnt. Zur Freude der jungen Sängerin ging ihr Wunsch anschließend in Erfüllung und sie erhielt ihren VAN-Orden.

Zum Abschluss hatte der Grootmynheer noch einige wichtige Hinweise für die Mynfrauen mit Blick auf die Fußball-WM 2026 parat. Bekanntlich habe sich auch das Niederland für das Turnier qualifiziert, weshalb die Mynheers einer besonders schweren Zeit entgegensehen würden.

Mit bewegenden Abschiedsworten und viel Lob für seinen Nachfolger verabschiedete sich Van Bavlo schließlich als scheidender Moderator der VANtastischen Begegnung. Die Besucherinnen und Besucher in der Stadtvogteigasse dankten ihm für viele Jahre voller Humor, Wortwitz und niederländischer Kulturpflege in Pappenheim.




Pappenheim wird wieder VANtastisch

Bunte Gewänder, fröhliche Begegnungen, Musik, Gesang, Theater und jede Menge Humor prägen auch in diesem Jahr die „Groß Weltumbsegelung“ der Vereinigung Allniederlandt in Pappenheim. Am 6. und 7. Juni sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste der Stadt eingeladen, gemeinsam mit den „VANs“ zu feiern. Höhepunkte sind die VANtastische Begegnung in der Stadtvogteigasse am Samstag und der farbenfrohe Festumzug mit anschließendem Beisammensein auf der Burg am Sonntag.
Mit einem herzlichen Willkommensgruß an die Pappenheimerinnen und Pappenheimer sowie die Gäste der Stadt stimmt Rijksquartiermaister van Hopvriend alias Hans Hartl auf das Festwochenende ein. Sein Grußwort ist nachfolgend im Wortlaut abgedruckt.

Titelbild: Allniederlandt

Eyn dunnernd VAN VAN liebe Pappenheimer und Gäste unserer schönen Stadt.

Dieses Wochenende sind wir Niederländter wieder zu Gast in Pappenheim und feiern unsere jährliche „Groß Weltumbsegelung“.

Wie jedes Jahr ist dies ein besonderes Fest für uns und wir wollen euch alle herzlich dazu einladen mit uns zu feiern und VANtastische Stunden mit Humor und Freude zu verbringen.

Am Samstag, den 6. Juni, findet in der Stadtvogteigasse ab 15:30 Uhr wieder die VANtastische Begegnung statt. Hier werden wir, zusammen mit dem Pappenheimer Theaterverein, kleine Theaterstücke aufführen, musizieren und sonstige künstlerische Werke präsentieren! Bei schlechtem Wetter weichen wir in den Veranstaltungssaal im Haus des Gastes aus. Für das leibliche Wohl wird seitens des Theatervereins Pappenheim gesorgt!

Am Sonntag, den 7. Juni, findet der Festumzug in Pappenheim statt. Hier werden alle Mynheers – die VANs – gemeinsam mit einer Musikkapelle, Kindern der Schule und viele Gästen durch die Stadt ziehen, um dann auf der Burg bei Bratwürsten und Getränken noch ein wenig zu verweilen. Die Route für den Umzug ist wie immer:

Marktplatz ->  Deisinger Str. -> Bauhofstr. -> Graf-Carl-Str. -> Markplatz -> Klosterstr. -> Burg

Der Abmarsch ist gegen 10:30 Uhr geplant. Über eine große Anzahl an Zuschauern und ein paar Blümchen, welchen den VAN überreicht oder zugeworfen werden, freuen wir uns natürlich immer. Natürlich sind alle Pappenheimer und auch die Gäste unserer Stadt herzlichen Willkommen sich dem Umzug am Ende anzuschließen und mit uns auf der Burg zu feiern. Auch hier ist natürlich für das leibliche Wohl, durch den Kronenwirt, gesorgt. Änderung bezüglich des Wetters müssen wir uns leider vorbehalten.

Eyn vieltusig VAN
van Hopvriend
Rijksquartiermaister

 

 




Jugendliche erleben unvergessliche Tage in Kroatien

Eine erlebnisreiche und abwechslungsreiche Woche verbrachten 14 Jugendliche der Evangelischen Jugend der Dekanate Gunzenhausen, Pappenheim und Weißenburg während der Pfingstferien in Kroatien. Ziel der Freizeit war Jacovici in Istrien, wo die Teilnehmenden im Alter von 13 bis 16 Jahren gemeinsam mit vier Mitarbeitenden viele besondere Eindrücke sammeln konnten.

Untergebracht war die Gruppe in einem ehemaligen Schulhaus, das für die Woche zum Mittelpunkt des gemeinsamen Lebens wurde. Dort erwartete die Jugendlichen ein vielseitiges Programm mit kreativen Angeboten, sportlichen Aktivitäten und zahlreichen Gelegenheiten für Gespräche und Begegnungen. Beim gemeinsamen Kochwettbewerb war Teamgeist gefragt, während der hauseigene Pool für Abkühlung und entspannte Stunden unter der kroatischen Sonne sorgte.

Auch Ausflüge in die Umgebung standen auf dem Programm. In den Küstenstädten Poreč und Pula lernten die Jugendlichen Land und Leute kennen und probierten regionale Spezialitäten. Beeindruckende Naturerlebnisse boten der Besuch des Nationalparks Brijuni-Inseln, ein Ausflug zum Wasserfall Zarečki Krov sowie Badeaufenthalte im glasklaren Meer.

Die Tage klangen regelmäßig mit einer gemeinsamen Andacht und Spielen aus. Zu den besonderen Höhepunkten der Freizeit zählte ein Picknick am Strand, bei dem die Gruppe gemeinsam einen stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen konnte.

Neben den zahlreichen Aktivitäten stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Während der Freizeit entstanden neue Freundschaften, bestehende Kontakte wurden vertieft und viele gemeinsame Erinnerungen geschaffen. Für die Jugendlichen und das Betreuerteam bleibt die Woche in Kroatien damit als eine besondere und bereichernde Zeit in Erinnerung.

Wer Interesse an ähnlichen Angeboten der Evangelischen Jugend hat, findet weitere Informationen unter www.ej-altmuehlfranken.de. Dort ist ab dem 1. Oktober auch die Anmeldung für die Freizeiten im Jahr 2027 möglich.

Textinfo: Debora Hegner
Titelfoto: Maximilian Hagn




Tag der offenen Tür im Pappen.Hain zu Pappenheim

Im Oberen Stadtpark in Pappenheim ist mit dem Projekt „Pappen.Hain – Wald (er-)leben“ des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) Pappenheim in den vergangenen Jahren ein Ort entstanden, an dem Naturerlebnis, Umweltbildung und Erlebnispädagogik auf besondere Weise miteinander verbunden werden. Am Freitag, 12. Juni 2026, sind Interessierte eingeladen, die neuen Einrichtungen beim Tag der offenen Tür kennenzulernen. Von 17 bis 20 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm.

Im Mittelpunkt stehen die drei zentralen Bausteine des Projekts. Die neue Wurzelhütte bietet als moderner Seminar- und Bildungsraum mitten im Wald vielfältige Möglichkeiten für Umweltbildungsangebote und Veranstaltungen. Das Kobelnest, eine überregional einzigartige Gruppenhängematte in zehn Metern Höhe zwischen zwei Bäumen, eröffnet ganz neue Perspektiven auf den Lebensraum Wald. Ergänzt wird das Angebot durch den Wipfelblick, eine Abseilplattform in luftiger Höhe, die den bestehenden Hochseilgarten erweitert und Mut, Geschicklichkeit sowie Naturerlebnis miteinander verbindet.

Beim Tag der offenen Tür können die Besucherinnen und Besucher die neuen Einrichtungen selbst erleben. Geplant sind unter anderem das Abseilen vom Wipfelblick, die Möglichkeit zum Entspannen im Kobelnest sowie ein Einblick in die Wurzelhütte. Darüber hinaus werden Kurzführungen durch den Baumlehrpfad angeboten, bei denen Wissenswertes über die heimische Natur vermittelt wird. Ein Kreativangebot rundet das Programm ab.

Auch für das leibliche Wohl ist während der Veranstaltung gesorgt. Das Team des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums sowie der Jugendbildungsstätte freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen erlebnisreichen Sommerabend im Pappenheimer Stadtpark.

 




Wieder Steckerlfischtag im Kronengarten Pappenheim

Für viele Genießer gehört er längst zu den festen Terminen im Jahreskalender. Am Freitag, 5. Juni, lädt der Biergarten an der Krone in Pappenheim wieder zum beliebten Steckerlfisch ein.

Zwischen 11:30 und 14 Uhr dürfen sich Besucher auf frisch gegrillte Makrelen freuen. Der Steckerlfisch wird mit Breze serviert und kostet 15 Euro. Wer das besondere Biergartenflair genießen möchte, kann seinen Fisch bei schönem Wetter nach vorheriger Reservierung direkt vor Ort im Kronengarten verzehren. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die frisch gegrillten Makrelen mitzunehmen.

Da die Nachfrage erfahrungsgemäß groß ist, empfiehlt das Team der Krone eine Vorbestellung. Diese kann unkompliziert per WhatsApp, telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Anmeldungen und Vorbestellungen werden unter der Telefonnummer 0162 9193821 oder per E-Mail an info@krone-gastro.de entgegengenommen.

Das Team des Kronen-Biergartens freut sich auf zahlreiche Fischliebhaber und einen genussvollen Steckerlfischtag in Pappenheim.

Titefoto: Christoph Appel




Turnverein Pappenheim gründet Dartssportabteilung

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. (TV) erweitert sein sportliches Angebot und reagiert damit auf die steigende Beliebtheit des Dartsports. Ab sofort gibt es beim TV Pappenheim eine eigene Dartsparte. Damit hält eine Sportart Einzug in den Verein, die sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Kneipenspiel zu einer anerkannten Wettkampfdisziplin entwickelt hat.

Das neue Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten. Angesprochen sind sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler, die ihr Können weiterentwickeln möchten, als auch Neueinsteiger, die den Dartsport unverbindlich kennenlernen wollen. Neben Konzentration, Präzision und Technik soll dabei auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.

Trainiert wird künftig jeden Mittwoch von 19 bis 21 Uhr in dem Gebäude des vormaligen EDEKA-Verbrauchermarktes Lachgartenweg 4. Der Einstieg ist unkompliziert möglich. Willkommen sind sowohl Mitglieder des TV Pappenheim als auch alle Interessierten aus Pappenheim und der Umgebung, die Lust auf eine neue sportliche Herausforderung haben.

Wer Fragen zur neuen Sparte hat, Informationen zu den Trainingsräumen benötigt oder sich direkt anmelden möchte, kann sich per E-Mail an die Vorstandschaft wenden. Ansprechpartner ist der TV Pappenheim unter der Adresse vorstand@tv-pappenheim.de.

Mit der Gründung der Dartsparte setzt der Verein auf ein zeitgemäßes Angebot und hofft auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gemeinsam die ersten Pfeile werfen und die neue Abteilung mit Leben füllen. Der TV Pappenheim freut sich auf zahlreiche neue Gesichter und einen gelungenen Start am Dartboard.

Titelbild:Turnverein Pappenheim




Jubiläumsspiel mit besonderer Geschichte bei der TSG Pappenheim

Die TSG Pappenheim hat die Paarung für das Jubiläumsspiel anlässlich ihres 80-jährigen Vereinsbestehens bekanntgegeben. Am Samstag, 20. Juni 2026, um 16.30 Uhr erwartet die Fußballfreunde auf dem Sportgelände der TSG ein sportlicher Höhepunkt des Festwochenendes. Zu Gast sind der VfB Eichstätt und die U21 des FC Ingolstadt.

Damit steht nun fest, welche Mannschaften sich im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten gegenüberstehen werden. Nach Angaben der TSG Pappenheim wurde die Begegnung vom VfB Eichstätt selbst organisiert. Der Regionalligist aus Eichstätt nahm hierfür Kontakt mit der U21 des FC Ingolstadt auf, die derzeit in der Bayernliga Nord spielt.

Für die TSG besitzt die Teilnahme des VfB Eichstätt eine ganz besondere Bedeutung. Bereits das erste Spiel der neu gegründeten Turn- und Sport-Gemeinschaft führte die Pappenheimer gegen den damaligen VfB Eichstätt aufs Spielfeld. Die Begegnung fand am 2. Dezember 1945 statt und endete mit einem 7:0-Erfolg der TSG. Damit schließt sich im Jubiläumsjahr auf besondere Weise ein Kreis, der bis in die Anfangstage des Vereins zurückreicht.

Darüber hinaus gilt der VfB Eichstätt als einer der erfolgreichsten Fußballvereine der Region. Nach der Meisterschaft in der Bayernliga Nord im Jahr 2025 spielt die Mannschaft aktuell in der Regionalliga Bayern. Für viele Vereine im Umkreis ist der VfB sowohl sportlich als auch in organisatorischer Hinsicht ein wichtiger Orientierungspunkt und eine Inspiration.

Mit der Begegnung zwischen dem VfB Eichstätt und der U21 des FC Ingolstadt dürfen sich die Besucher auf hochklassigen Fußball und ein attraktives Duell zweier leistungsstarker Mannschaften freuen. Die TSG Pappenheim ist überzeugt, dass das Jubiläumsspiel zu den besonderen Höhepunkten der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen zählen wird. Eintrittskarten sind vor dem Spiel bei der TSG zum Preis von fünf Euro, ermäßigt drei Euro zu bekommen.

Für das Jubiläumsspiel hat die TSG Pappenheim eigens gestaltete Eintrittskarten drucken lassen. Die hochwertig ausgeführten Tickets erinnern mit ihrem besonderen Design an den Anlass des 80-jährigen Vereinsbestehens und sind weit mehr als nur eine Eintrittskarte. Sie eignen sich hervorragend als Erinnerungsstück an einen besonderen Fußballnachmittag und an ein Jubiläum, das die Vereinsgeschichte der TSG auf besondere Weise würdigt.