Im Offroad-Park schwer verunglückt

Schwere Verletzungen zog sich am Donnerstag, 20.07.2017, gegen 19.00 Uhr, ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Augsburg zu, der in der Unteren Haardt mit einem Quad schwer verunglückte. Der Mann befand sich im abgesperrten und somit nicht öffentlichen Teil des Fahrerlagers vom Offroad-Park. Hier wollte er auf einer Schotterfläche mit einem Quad seine Runden drehen. Bereits nach ca. 100 Metern fuhr er eine scharfe Rechtskurve, so dass das Fahrzeug nach links umkippte. Der 27-jährige, der keinen Helm trug, zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Am Quad entstand ein Schaden von ca. 1000 EURO.

 




Bei Ausweichmanöver verletzt

Am Donnerstag, 20.07.2017, gegen 21.05 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße WUG 11 zwischen Abzweigung Osterdorf und Pappenheim ein Verkehrsunfall, bei dem eine 20-jährige Treuchtlingerin leicht verletzt wurde und ein Sachschaden von ca. 3000 EURO entstand.
Die Frau befuhr mit ihrem Pkw die Kreisstraße von der B 2 kommend in Richtung Pappenheim. Ihren Angaben zu Folge wich sie in einer langgezogenen Linkskurve nach dem Bergnershof einem Reh aus, kam ins Schleudern, überfuhr auf der linken Seite einen Leitpfosten und prallte anschließend rechts gegen die Böschung, so dass sich der Pkw überschlug. Die Fahrerin konnte sich mit Hilfe anderer Verkehrsteilnehmer selbst aus dem Unfall-Pkw befreien und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Weißenburg verbracht. Der nicht mehr fahrbereite Pkw musste abgeschleppt werden.




Pkws in der Graf-Carl-Straße beschädigt

Unbekannte haben in den letzten Tagen zwei Pkws in Pappenheim zerkratzt. Eine 38-jährige Geschädigte stellte in den letzten zwei Wochen immer wieder neue Kratzer an ihrem Pkw fest, welcher vor ihrem Wohnanwesen in der Graf-Carl-Straße abgestellt war.
Das Fahrzeug einer 63-jährigen wurde am Dienstag in der Zeit von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr ebenfalls in der Graf-Carl-Straße im hinteren Bereich zerkratzt.
An beiden Fahrzeugen ist ein Schaden von ca. 500,- Euro entstanden. In beiden Fällen fehlen konkrete Täterhinweise.
Die Polizei bittet daher um Mithilfe der Bevölkerung.

Hinweise zu den Taten werden unter Tel: 09142/9644-0 erbeten.

 




Rollstuhlfahrer bedroht

Bereits am Sonntag bedrohte in Langenaltheim ein 45-jähriger seinen 73-jährigen Mitbewohner, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Der rabiate Zeitgenosse drohte dem Rollstuhlfahrer, ihn totzuschlagen und mit dem Rollstuhl einen Steinbruch hinabrollen zu lassen. Angesichts dieser Drohungen bekam der Rollstuhlfahrer starke Schmerzen in der  Brust, dass er in das Krankenhaus Eichstätt eingeliefert werden musste.




Heimatrausch geht in die zweite Runde

Nach der positiven Resonanz vom vergangenen Jahr geht das Heimatrausch-Outdoorfestival vom 28.-30. Juli 2017 in Pappenheim in die zweite Runde. Sportbegeisterte haben wieder die Möglichkeit, mit einem Ticket sämtliche angeleitete Trendsportarten auszuprobieren. Besucher haben freien Eintritt zum Festivalgelände und auch das Rahmenprogramm ist für die Gäste kostenlos.

INFORMATION

Zu allen Aktionen kann man sich vor Ort anmelden, der genaue Zeitplan ist unter www.heimatrausch.de/festival
zu finden. Karten gibt es unter www.heimatrausch.de/festival Infos unter
Tel. 09143/ 6055237

„Fast alle Partner, die letztes Jahr dabei waren, sind auch heuer wieder im Boot, die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt“ freut sich Robert Rieger. Vor der Kulisse des Pappenheimer Stadtwaldes und der Altmühl laden die Veranstalter zum Stand Up-Paddling, Floßbauen, Kanadierfahren, Bogenschießen, Longboarden, Bogenschießen, Skimboarden, Slacklinen, Klettern im Waldklettergarten, Outdoorfitness, Mountainbiken und Quadfahren, zu Fahrtechniktraining, Aktionen im Freibad, Übernachten in Hängematten uvm. ein. Auch Kinder haben die Möglichkeit an vielen der angebotenen Aktivitäten teilzunehmen.

Innerhalb des kostenlosen Outdoor-Rahmenprogramms finden Longboard-und Pumptrack-Contests statt; Die Besucher können auf der Skimboarding-Bahn surfen und sich an der 10 Meter hohen Kletterschlange versuchen. Im frei zugänglichen Messebereich kann man sich außerdem über Geländefahrzeuge informieren, Bikes testfahren und sich kulinarisch von regionalen Anbietern verwöhnen lassen.

Und natürlich darf bei einem Festival das Feiern nicht zu kurz kommen: Freitagabend verwandelt sich das Pappenheimer Freibad wieder zur Open Air Party Zone mit Musik vom DJ-Pult, Light Show, Cocktails und einem SUP und Deep Water Climbing Contest.

Zusammengestellt haben das vielfältige Programm der studierte Adventuremanager Sebastian Kursawe zusammen mit Waldklettergarten Pappenheim – Geschäftsführer Robert Rieger, die zusammen unter dem Namen HEIMATRAUSCH im grünen Großraum aktiv sind.

 




Pkw beschädigt und davongefahren

Die Polizei sucht nach einem Unfallverursacher, der am gestrigen Dienstag in der Graf-Carl-Straße einen Pkw angefahren hat und davongefahren ist.

Am Dienstag, 18.07.2017, in der Zeit von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr, wurde in der Pappenheimer Graf-Carl-Straße ein geparkter Pkw angefahren und dabei hinten links erheblich beschädigt. Dabei entstand ein Schaden von 2.000 Euro. Der Verursacher kümmerte sich nicht um den angerichteten Schaden und fuhr weg. Wer kann Angaben zu dem Verkehrsunfall oder dem unfallflüchtigen Fahrzeug machen? Hinweise bitte an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0.




Mit Traktor in die Laserfalle

Ein 27-jähriger Pappenheimer befuhr am Samstagnachmittag mit einem Traktor und Anhänger die Strecke zwischen Bieswang und Zimmern. Durch eine Lasermessung wurde bei dem Gespann eine Geschwindigkeit von 39 km/h festgestellt. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass an dem Anhänger ein 25 km/h-Schild angebracht war. Durch das zu schnelle Fahren wurde der Anhänger zulassungs-, steuer- und versicherungspflichtig. Außerdem waren die Reifen sehr stark abgefahren.




Auto auf der Lach beschädigt

In der Zeit von Donnerstag 13.07., 14:00 Uhr, bis Freitag 14.07., 17:00 Uhr, wurde in Pappenheim ein geparktes Auto beschädigt.

Der Pkw war neben den Fußballplätzen in der Schützenstraße geparkt. Als die 24-jährige Geschädigte zu ihrem Fahrzeug zurückkam, stellte sie eine kreisrunde Eindellung mit Kratzern auf der Motorhaube fest. Es wird vermutet, dass ein Fußball von den angrenzenden Plätzen auf den Pkw geschossen wurde. Die Polizei bittet um Hinweise.




Junggesellenabschied im Festzelt beendet

Vier junge Männer feierten auf dem Treuchtlinger Volksfest ihren Junggesellenabschied. Im Lauf des Abends versuchten sie dabei im Festzelt immer wieder auf die Bühne zu gelangen. Das allerdings verbat sich der Festwirt. Da die Junggesellen uneinsichtig waren und trotz des Verbots des Festzeltbetreibers und der Securitykräfte immer wieder auf die Bühne wollten, wurde die Polizei  gerufen. Auch den Polizeibeamten gegenüber zeigten sich die jungen Männer uneinsichtig. Deshalb wurde ihnen ein polizeilicher Platzverweis für das gesamte Volkfestgelände erteilt. Einer musste von den Beamten sogar zum Ausgang geschoben werden. Ob die jungen Männer außerhalb des Festgeländes weiter feierten ist nicht bekannt.




Total ausgerastet

Weil der 9 Jahre alte Sohn seiner Lebensgefährtin einige Gläser vom Tisch stieß, die dabei zu Bruch gingen, rastete ein 40-jähriger aus einem Solnhofer Ortsteil komplett aus.

Er nachm diese Lappalie zum Anlass, mit einem Regenschirm auf das Kind einzuschlagen. Neben mehreren oberflächlichen Schürf- und Stichwunden, die der Junge erlitt, drang zudem eine Metallstrebe des Schirms derart tief in die rechte Schulter ein, dass der Bub in das Klinikum nach Augsburg geflogen werden musste. Dort wurde der Metallstift operativ entfernt und der Junge stationär aufgenommen.

Gegen den Täter wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.




Mehrfamilienhaus nach Brand evakuiert

Am Dienstagnachmittag, 04.07.17 gegen 15:45 Uhr geriet ein Wäscheständer auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße in Brand. Als das Feuer ausbrach, befanden sich die Mieterin der Wohnung und ihre beiden Kinder im Alter von 3 und 6 Jahren in der Wohnung. Die Mutter versuchte die Flammen zu löschen. Eine Nachbarin, die den Feuermelder hörte, setzte einen Notruf ab. Die Anwohner des Hauses wurden evakuiert bis das Feuer gelöscht und das Haus gelüftet war. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 100 Euro. Die Mieterin und ihre Kinder wurden wegen Verdacht auf Rauchgasintoxikation vorsorglich ins Klinikum nach Weißenburg verbracht. Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden aufgenommen.




Die Festtage haben begonnen

Nach einer vierjährigen Vorbereitungszeit haben am Donnerstag in Geislohe die Festtage zum 120-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr begonnen. Mit ihrer Schirmherrin Anita Rathsam an der Spitze, Ehrengästen und befreundeten Wehren gelang in Geislohe beim Kommersabend ein glanzvoller Auftakt für das 120. Gründungsfest.

Traditionen nicht zu vergessen
Schon am frühen Abend zog die Jubelwehr, angeführt von der Feuerwehrkapelle Langenaltheim und neun Festdamen vom Hirtenhaus los um ihre Schirmherrin Anita Rathsam abzuholen. Vor der Gedenkfeier am Ehrenmal des Geisloher Friedhofs ging die Marschformation zu allen vier Ortszufahrten um dort die Patenwehr aus Suffersheim, die Patenkinder der Feuerwehr Rothenstein sowie viele weitere benachbarte und befreundete Wehren abzuholen.

Gedanken der Erinnerung standen im Mittelpunkt der Gedenkfeier, gestaltet von Dekan Wolfgang Popp und dem Männergesangsverein Neudorf. Beim Totengedenken  forderte Dekan Popp  dazu auf die Verstorbenen und die Traditionen nicht zu vergessen. An den Gräbern verstorbener Feuerwehrkameraden legten die Festdamen zum ehrenden Gedenken Blumensträuße nieder.

Auf dem Weg zum Festkommers musste danach nicht nur die Schirmherrin ihren Schirm öffnen um trockenen Gewandes in das Festzelt zu kommen. „Grüß Gott ihr Freunde“ begrüßte dort  die Feuerwehrkapelle Langenaltheim die Festgemeinde.

Ein Dorf ist bereit
„Ein Dorf ist bereit“ verkündete der Festausschussvorsitzende Andreas Renger zu Beginn  seiner Moderation, in der er die vierjährige Vorbereitungszeit Revue passieren ließ.  Die Begrüßung der  Ehrengäste übernahm dann 1. Kommandant Georg Neulinger. Diese waren die Schirmherrin Anita Rathsam, der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal, Landrat Gerhard Wägemann, 1. Bürgermeister Uwe Sinn  und zahlreiche Stadträte als Vertreter der Politik. In Referenz zur Entstehungsgeschichte des Grafendorfs Geislohe war auch Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein aus Pappenheim als Ehrengast nach Geislohe gekommen.  Besonders begrüßt wurden natürlich auch die Vertreter der unterstützenden Banken Stefanie Mehringer von der Sparkasse sowie  Jürgen Gempel und Heiko Hüttinger von der Raiffeisenbank. Von der Landkreisfeuerwehr waren Kreisbrandinspektor Volker Satzinger und Kreisbrandmeister Otto Schober unter den Ehrengästen. Aus den Reihen der Jubelwehr wurden der Ehrenkommandant Hermann Meyer sowie die Ehrenmitglieder Fritz Kittsteiner, Reinhold Lindert und Ernst Gruber  als Ehrengäste begrüßt.

„Aus der Not geboren“ so erinnerte 1. Kommandant Georg Neulinger sei die Feuerwehr Geislohe vor 120 Jahren und im Laufe ihres Bestehens zu einem Motor des Geisloher Gemeinschaftslebens gewachsen. Er lobte das gute Miteinander und wünschte, dass das gemeinsame Streben nie aufhören möge.

Als Landrat Gerhard Wägemann  um 20:20 Uhr sein Grußwort bei strahlendem Sonnenschein begann fiel es ihm natürlich leicht, den Bogen zur sympathischen Schirmherrin Anita Rathsam zu spannen, die diesen Sonnenschein natürlich für ihre Jubelwehr bestellt hat. Den Brand- und Katastrophenschutz sieht Landrat Wägemann im Landkreis hervorragend aufgestellt. Unter den rund 5500 Feuerwehrdienstleitenden im Landkreis seien 460 Frauen und auch im Jugendbereich zeigt sich mit 136 jungen Damen bei knapp 500 Jugendfeuerwehrlern ein erfreulicher Frauenanteil. Die Feuerwehren des Landkreises – so der Landrat – haben mit 22.000 Einsatzstunden bei 1.200 Einsätzen großes geleistet.

Die Geisloher Feuerwehr hat sich mit einer oder sogar zwei Läufergruppen seit vielen Jahren am Landkreislauf beteiligt und in diesem Jahr sogar den Start der Großveranstaltung organisiert. Auch der Kreisfeuerwehrtag findet im Rahmen des Geisloher Feuerwehrfestes am kommenden Sonntag  statt. Das war für den Landrat Anlass die finanzielle Spende  des Landkreises aufzustocken. Als erster erhielt Landrat Wägemann das Erinnerungsgeschenk in Form des aus Edelstahl gefertigten Geisloher Feuerwehrautos, das allerdings bald ersetzt werden sollte. Die Gelegenheit nutzte der Landrat, sofort um seinen Redenachfolger Bürgermeister Uwe Sinn den Ball zuzuspielen.

Dieser verkündete, dass man seitens der Stadt Pappenheim an Sachen Geisloher Feuerwehrfahrzeug dran sei, weil die Wehr ja Stützpunktfeuerwehr werden soll. Uwe Sinn, der sozusagen mit der  Feuerwehr in Geislohe herangewachsen ist  und heute noch Mitglied ist, schwelgte  bei seiner Rede in Erinnerung an das große Feuerwehrfest 1987. Er erinnerte sich, wie  damals auch eine Fahne gestaltet und angeschafft wurde. Sinn erinnerte an das damalige Festprogramm mit Marianne und Michael und auch an ein Fußballspiel zwischen Jung und Alt.

Wie auch schon Landrat Wägemann legte der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal ein klares Bekenntnis zu den kleinen Feuerwehren ab. Der Zusammenhalt und die gesellschaftliche Verwurzelung der Feuerwehren,  die Jugendarbeit und der Einsatz für die Mitmenschen mache das Besondere am Leben auf dem Land aus, was man sich nicht nehmen lassen dürfe, betonte Westphal bei seinen Glückwünschen für die Jubelwehr.

Dr. Abrecht Graf von und zu Egloffstein unterstrich die historische Bindung der sogenannten Grafendörfer, zu denen auch Geislohe gehört, zur gräflichen Familie. Für ihn sei es beeindruckend, dass es Menschen gibt, die im unbezahlten Ehrenamt Leib und Leben bei der Hilfe für ihre Nächsten aufs Spiel setzen. „Das kann man nicht genug wertschätzen“, betonte Graf Egloffstein. Ohne dieses enorme ehrenamtliche Engagement könne ein Gemeinwesen nicht überleben.

So lange wie eine Legislaturperiode
Als die Schirmherrin Anita Rathsam von ihren Söhnen Roland und Uwe zum  Rednerpult geleitet worden war fiel auf, dass eine interessierte Ruhe im Festzelt eintrat. Am 24. September, dem Tag der diesjährigen Bundestagswahl  vor vier Jahren habe ihr die Feuerwehr die Schirmherrschaft angetragen, erinnerte sich Anita Rathsam. Diese Aufgabe habe sie mit Freuden angenommen. „Solange wie die Legislaturperiode einer Bundesregierung dauert, haben auch die Vorbereitungen für dieses Fest in Anspruch genommen“, stellte die Schirmherrin fest. Sie freue sich, dass sie die Familientradition der Schirmherrschaften fortsetzen kann. Schon ihr Vater Fritz Hüttinger und ihr Bruder Frieder hatten Schirmherrschaften bei Feuerwehrjubiläen inne. „Vielleicht kann ja mein 11jähriger Enkel Paul die Schirmherrschaft für das 175-jährige Gründungsfest übernehmen“ wünschte sich Anita Rathsam. Dem aktuellen Fest wünschte sie Disziplin beim Feiern, damit dieses Fest für alle in guter Erinnerung bleibt.  Als Geschenk überreichte sie ein großformatiges Gruppenbild in dem auch ein „Flachgeschenk“ eingelegt war.

Souveränität zeigt die Schirmherrin auch beim anschließenden Bieranstich, zusammen mit Festwirt Fritz Albrecht und  Braumeister Thomas Wurm. Bereits nach dem 2. Schlag lief der Gerstensaft. Zusammen mit den Festprotagonisten stieß die Schirmherrin auf einen angenehmen Festverlauf an.

Ehrungen Aktiver Mitglieder und eine Ehrenmitgliedschaft.
Die besten Wünsche von Kreisbrandrat Werner Kastner überbrachte Kreisbrandinspektor Volker Satzinger, der zusammen mit Landrat Gerhard Wägemann, Kommandant Georg Neulinger und Kreisbrandmeister Otto Schober die Ehrungen für langjährig aktive Feuerwehrmänner vornahm.

Bei seinem Grußwort stellte Satzinger die Feuerwehr als älteste Selbsthilfeorganisation  in unserem Land heraus. Dabei betonte er, dass die Feuerwehr keine Bürgerinitiative sei, die für oder gegen etwas ist. Es gehe ausschließlich darum dem Nächsten zu helfen.

Im Namen des Freistaates Bayern und des Landkreises wurden  für25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst Markus Ulbig und  Thomas Kraft geehrt.

Die Auszeichnung für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst erhielten Werner Renner, Herbert Schmoll, Friedrich Hüttinger, Hans Adacker und  Fritz Hüttinger. Für letzteren gab es gleich noch eine freudige Überraschung, denn Kommandant Georg Neulinger ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Geislohe.

Paten, Patenkinder, Festdamen und Sponsoren
Nachdem Tobias Gruber einen kurzen Einblick in die Geisloher Feuerwehrgeschichte gegeben hatte brachte auch Markus Trelka, Kommandant der PatenWehr Suffersheim den Patenkindern aus Geislohe die besten Wünsche, eine Bildcollage und eine Grillzange, die als Symbol für eine Einladung zu einem Grillfest in Suffersheim gilt.  Grußworte gab es auch vom Armin Rachinger, dem 1. Vorstand der Feuerwehr Rothenstein, für welche die Geisloher beim Feuerwehfest vor sieben Jahren die Patenschaft übernommen hatte. Als Geschenk hatte die Rothensteiner Wehr ein großformatiges Bild des Schutzheiligen der Feuerwehr mitgebracht.
Eine heitere Festrede gab es dann von Festdamenführer Julian Knoll, der die Aufgaben seines Amtes beschrieb und die neun Festdamen einzeln vorstellte.

Ein großes Dankeschön gab es zuletzt noch für alle Sponsoren des großen Festes.Hier bedankte sich Andreas Renger, Festausschussvorsitzender und Moderator des Abends  bei der Sparkasse Mittelfranken Süd und der Raiffeisenbank Weißenburg  e.G. Er bedankte sich bei allen weiteren Sponsoren und den örtlichen Betrieben. Insbesondere bei dem Bauunternehmen  FHG, das mit vielerlei Fahrzeugen und Gerätschatten beim Aufbau des Festplatzes ständig zur Verfügung stand.

„Gott mit Dir Du Land der Bayern ….“ klang es dann zum Abschluss eines großen Festabends durch das Festzelt in Geislohe, das mit der Bayernhymne seinen erhebenden Abschluss fand. Danach ging der Abend nahtlos bis in die frühen Morgenstunden in den Barbetrieb über.