Marktfrauen spenden für die Jugendfeuerwehr
Die vier Pappenheimer Marktfrauen haben jetzt die Jugendfeuerwehr Pappenheim mit einer Spende erfreut. Am Samstagnachmittag haben Ingrid Krause, Gerda Schwegler, Uschi Wenzel und Mini Wurm den Betrag von 500,- Euro an Susanne Lampmann, die Kassenwartin der Freiwilligen Feuerwehr übergeben.
Die Marktfrauen haben im Oktober 2015 den Pappenheimer Wochenmarkt am Freitag in der derzeit bestehenden Form in Leben gerufen und kümmern sich seitdem um die Nachhaltigkeit der Einrichtung und ein hochwertiges und abwechslungsreiches Marktangebot. In ihrem Marktwagen halten sie selbst immer wieder ganz besondere Marktangebote bereit.
Sie wollen mit ihrer Spende das Engagement der jungen Menschen und auch deren Eltern für die Feuerwehr würdigen. „Die Spende soll dazu beitragen, dass die jugendlichen Feuerwehrkräfte Spaß haben“, sagen die Frauen bei der Spendenübergabe.
Ganz besonders freuen sich Franz Xaver Klatt als Leiter der Jugendfeuerwehr und seine Vertreterin Alina Hüttinger, dass ihre junge derzeit siebenköpfige Jugendgruppe von den Marktfrauen finanziell unterstützt wird. Ein Teil der Spende sollen für den Sommerausflug der Jugendfeuerwehr verwendet werden.
Die Jugendfeuerwehr zeigt sich schon viele Jahre als aktive Gemeinschaft in Pappenheim. Neben der Ausbildung in Erster Hilfe, Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung wurden auch 11 Übungen im Jahr 2017 abgehalten. Die Jugendfeuerwehr kümmert sich seit Jahren um das Pappenheimer Osterfeuer auf der Burg, hat beim Pelzmärtelmarkt den Umzug mit abgesichert, hat in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang im Herbst 2017 die Jugendleistungsprüfung und den Wissenstest erfolgreich absolviert und sensibilisiert in den Kindergärten die Kleinen für den Brandschutz. Natürlich sucht die Jugendfeuerwehr noch Verstärkung. Kinder ab 12 Jahren können der Jugendfeuerwehr beitreten. Am Samstag, 17. März 2018 um 14:00 Uhr treffen sich die jungen Feuerwehrler am Feuerwehrhaus zur Ersten Hilfe Ausbildung und würden sich über Interessenten sehr freuen.
Für die „Weltgebetstagsfrauen“ vor Ort ist es aber weit mehr, als „nur ein Gottesdienst“. Die Information über das ausrichtende Land ist ein wichtiger Aspekt. Und so bekam für zahlreiche Besucherinnen Surinam heuer beim kurzweiligen Informationsabend im Evangelischen Gemeindezentrum Pappenheim ein Gesicht: Paradiesische Natur, kulturelle und religiöse Vielfalt, die Lebenswirklichkeit vor allem der Frauen dort und auch die Gefahren, die Gold- und Bauxitabbau für Mensch und Natur mit sich bringen. Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt der großartigen Naturforscherin Sybilla Merian. Lydia Schmidt verkörperte die berühmte Dame und berichtete aus deren spannendem Leben und ihren Forschungen im Regenwald von Surinam im 18. Jahrhundert.