Ehrenamt in Altmühlfranken wird belohnt

Thomas Kraft aus Geislohe hat bei der Weihnachtverlosung für Inhaber der Ehrenamtskarte den Hauptpreis gewonnen.43 Ehrenamtskarteninhaber aus Altmühlfranken freuen sich über attraktive Preise aus der Weihnachtsverlosung 2018.

(LRA) Viermal im Jahr bedankt sich der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit einer eigenen Verlosungsaktion bei den Inhabern der Bayerischen Ehrenamtskarte. Im Landratsamt fand nun die siebte Preisverleihung statt. Insgesamt 14 Gewinner folgten der Einladung und erhielten die verlockenden Preise aus den Händen von Landrat Gerhard Wägemann.
Den Hauptpreis nahm Thomas Kraft aus Pappenheim entgegen. Er freut sich über ein Wochenende in einem Wellness-Hotel in Bad Steben im Wert von 300 Euro. Neben Gutscheinen für Restaurants, Kinos und Thermen wurden auch Gutscheine der Erlebnisschifffahrt Brombachsee übergeben.
Die Gewinner kommen aus Alesheim, Burgsalach, Ellingen, Gnotzheim, Gunzenhausen, Haundorf, Heidenheim, Langenaltheim, Markt Berolzheim, Meinheim, Muhr am See, Pappenheim, Pfofeld, Pfraunfeld, Pleinfeld, Raitenbuch, Treuchtlingen und Weißenburg – also aus allen Ecken des Landkreises. Sie sind in den unterschiedlichen Bereichen wie zum Beispiel Feuerwehrwesen, Sport- und Schützenvereine, aber auch im Bereich der Versorgung und Betreuung von Demenzkranken oder im Bildungsbereich und der Jugendarbeit der Kirche tätig.
„Ich bin sehr dankbar für das außerordentlich hohe Engagement in unserem Landkreis“, so Landrat Gerhard Wägemann bei der Gewinnübergabe im Foyer des Landratsamtes.

Doch ohne die Akzeptanzpartner würde das Konzept der Ehrenamtskarte nicht funktionieren. Die Landkreisverwaltung dankt daher allen Unternehmen und Einrichtungen für die Unterstützung. In Altmühlfranken gibt es insgesamt über 140 Akzeptanzstellen, die Rabatte und Vergünstigungen für Ehrenamtskarteninhaber anbieten. Auch die Preise der Verlosungsaktion stammen von den Akzeptanzpartnern und damit von Unternehmen und Einrichtungen, die das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger unterstützen wollen. Gerne werden auch weitere Akzeptanzpartner mit aufgenommen, diese können sich an die Zukunftsinitiative altmühlfranken (Tel. 09141 902-192, Mail: info@altmuehlfranken.de) wenden. Die neue Akzeptanzpartnerbroschüre wird Anfang des Jahres 2019 herausgegeben.

An der vierteljährlichen Verlosungsaktion kann jeder teilnehmen, der im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen seinen Wohnsitz hat und im Besitz der Bayerischen Ehrenamtskarte ist. Die Teilnahme ist entweder online unter www.altmuehlfranken.de/verlosung oder durch das Ausfüllen einer Gewinnspielkarte möglich. Die Gewinnspielkarte ist ab Mitte Januar im Landratsamt, in den Gemeinden, bei den Banken und bei den Freiwilligen Feuerwehren erhältlich.

Die Bayerische Ehrenamtskarte gibt es in Bayern und auch in Altmühlfranken bereits seit sechs Jahren. „Wir sind von Anfang an mit dabei und auch sehr stolz darauf“, betont Landrat Gerhard Wägemann. Damit die Ehrenamtskarte für ihre Besitzer an Wert gewinnt und attraktiv bleibt, wurden im Jahr 2017 erstmalig anstelle von einem Ehrenamtsempfang Verlosungsaktionen durchgeführt. Damit bedankt sich der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auf besondere Art und Weise bei den inzwischen 5.500 Karteninhaberinnen und -inhabern.

Die Ehrenamtskarteninhaber finden in der App „Ehrenamtskarte Bayern“ alle Akzeptanzpartner und Möglichkeiten, um mit der Karte Rabatte und Vergünstigungen zu erhalten. Dies reicht vom kostenlosen Eintritt in zahlreiche Burgen und Schlösser der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung bis hin zu den staatlichen Sammlungen und Museen.

Informationen zur Ehrenamtskarte sind auf der Homepage des Landkreises unter www.altmuehlfranken.de/ehrenamtskarte zu finden. Fragen zu den Verlosungsaktionen beantwortet Judith Schneider von der Zukunftsinitiative altmühlfranken gerne telefonisch unter 09141 902-259.

Fotos: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Mehrere Reifen am Fuchsberg beschädigt

Von Anfang November 2018 bis zum 12.12.2018, wurden am Fuchsberg in Pappenheim an einem geparkten Pkw insgesamt sechs Mal die  Reifen beschädigt, wodurch ein Schaden von ca. 500 EURO entstand.
In dem genannten Zeitraum wurden 4 Reifen mit einem unbekannten Gegenstand zerstochen, an zwei abgelegten Rädern wurden in die Laufflächen Schrauben gedreht. Der Geschädigte konnte keinen Tatverdacht äußern. Es steht aber fest, dass nur dessen Fahrzeug das Ziel der Sachbeschädigungen war.

Hinweise zu der Sachbeschädigung werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Kommandant Schober im Stadtrat verabschiedet

Ottto Schober, der am 05.12.2018 von seinem Amt als Kommandant  der Freiwilligen Feuerwehr zurückgetreten ist, wurde jetzt im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung offiziell verabschiedet.

Mit einer Laudatio ehrte ‚Bürgermeister Uwe Sinn den scheidenden Kommandanten, der fast drei Jahrzehnte lang die Pappenheimer Wehr im Einsatz führte.

Als 19-jähriger trat Otto Schober im Jahre 1979 in der Pappenheimer Feuerwehr ein. Schon sieben Jahre später wurde er Stellvertreter des damaligen Kommandanten Karl Rummel. Da Karl Rummel Kreisbrandinspektor war, ist sein Stellvertreter schnell in die Aufgaben eines Ersten Kommandanten hineingewachsen und wurde demzufolge am 15.04.1989 mit diesem Amt betraut. Kreisbrandmeister der Brandkreises 7 ist Otto Schober seit 1993 und er  will dieses Amt noch bis zum Erreichen der Altersgrenze im Jahre 2023 ausüben. Der Brandkreis 7 umfasst die Feuerwehren Pappenheim, Bieswang, Büttelbronn, Eßlingen, Geislohe, Göhren, Hochholz, Langenaltheim, Neudorf, Ochsenhart, Osterdorf, Rehlingen, Solnhofen, Übermatzhofen, Zimmern.

Als Angehöriger der Pappenheimer Feuerwehr ist Otto Schober 1.123 mal zu ganz verschiedenen Einsätzen ausgerückt. Immer in Erinnerung bleiben wird ihm Verkehrsunfall, bei dem im Jahre 2002 ein Feuerwehrkamerad und Arbeitskollege ums Leben gekommen ist.

Bei seinen Einsätzen zeigte Otto Schober immer beherztes Handeln und Zivilcourage. Etwa als er bei einem Wohnwagenbrand auf dem Campingplatz, seinem damaligen Bürgermeister Josef Nachtmann wegen dessen lautstarken und hochgradig erregten Auftritts einen Platzverweis erteilte.

Pappenheim muss „dran bleiben“, so sieht Otto Schober die Zukunft der Feuerwehr. Der Ausbildungsstand muss auf hohem Niveau gehalten werden, die Mitgliederwerbung und die  Nachwuchsarbeit müssen weiterhin aktiv betrieben werden. Zur Erfüllung dieser Aufgaben wünscht Otto Schober der neuen Feuerwehrführung unter Kommandanten  Martin Veitengruber und Michele Eckerlein eine glückliche Hand und eine stets unverletzte Rückkehr aller Kameraden von den Einsätzen.

An den  Bürgermeister und die Stadträte äußerte der Kommandant bei seiner Verabschiedung die Bitte: „Stärken Sie wo es geht das Ehrenamt, um alle Beteiligten bei Laune zu halten. Stellen Sie die erforderlichen Mittel ohne zu große Diskussionen zur Verfügung. Dann ist eine erfolgreiche Zukunft der Feuerwehren in Pappenheim und auf den Ortsteilen gesichert.“




Unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle

Am Montag, 10.12.2018, gegen 07.55 Uhr, ereignete sich in der Beckstraße in Pappenheim ein Verkehrsunfall mit ca. 3.000 EURO Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Der 24-jährige Verursacher kümmerte sich allerdings nicht um die Schadensregulierung und fuhr weiter, gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet.
Der Mann wendete an der Auffahrt zum Haus Altmühltal seinen Geländewagen und streifte hierbei einen geparkten Pkw, der im Heckbereich erheblich beschädigt wurde. Ohne seine Pflichten nach einem Verkehrsunfall wahrzunehmen, fuhr der 24 Jahre alte Unfallverursacher weiter. Zeugen beobachteten den Verkehrsunfall und merkten sich das Kennzeichen. Der Beschuldigte räumte auf Vorhalt den Sachverhalt ein.




Neue Abteilungsleiterin im Landratsamt

Die Abteilung „Veterinärwesen, Gesundheitlicher Verbraucherschutz“ im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat eine neue Leiterin. Auf den kürzlichausgeschiedenen Abteilungsleiter Dr. Georg Lechner folgt Dr. Miriam Wittke-Stockhausen.

DieHauptaufgaben des Veterinäramtes gliedern sich in die Bereiche Tierseuchenbekämpfung, Überwachung von Lebensmitteln und Tierschutz. Dazu gehören unter anderem die Überprüfung landwirtschaftlicher Betriebe und anderer Tierhaltungen, die Organisation von Bekämpfungsverfahren im Tierseuchenbereich oder die Überwachungder Lebensmittel und sonstigen Erzeugnisse tierischer Herkunft.

Die
Leitung dieser Aufgaben hat ab 1. Dezember 2018 Frau Dr. Miriam
Wittke-Stockhausen übernommen. Nach ihrer Promotion an der Freien Universität
Berlin war sie als Tierärztin beim Rindergesundheitsdienst des
Tiergesundheitsdienstes Bayern e. V. beschäftigt. 2008
begann sie ihren Dienst am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Im Dezember
2012 übernahm sie dort im Wechsel die Leitung der Sachgebiete „Veterinärwesen“
und „Gesundheitlicher Verbraucherschutz“.

„Mit ihrem großen Fachwissen und ihrer freundlichen Art ist Frau Dr.Wittke-Stockhausen für die neue Aufgabe bestens gerüstet. Sie war auch meineWunschkandidatin“, so Landrat Gerhard Wägeman.

Foto: Landratsamt




KRAUSE-GUSS spendet für St. Martin

Die Firma KRAUSE-GUSS aus Bieswang hat jetzt 1.000 Euro für die Kindergärten in Pappenheim und Marienstein gespendet.

Mit einer Spende in Höhe von je 500 Euro möchten die Geschäftsführer Uli Krause und Britta Strunz von der Firma KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH aus Bieswang die beiden Einrichtungen bei ihren anstehenden Projekten finanziell unterstützen.

So soll die Spende in Höhe von 500 Euro beim katholischen Kindergarten St. Martin in Pappenheim für die Gestaltung des Außenbereichs investiert werden. Geplant ist ein Spielbereich eigens für die Krippenkinder, für den die Spende zur Anschubfinanzierung dienen soll.

„Damit so ein Vorhaben realisiert werden kann, sind wir auf Spenden angewiesen“, sagt Karin Rebele, die stellvertretende Kindergartenleiterin. Die Freude war deshalb im Kindergarten St. Martin sehr groß und so ließ es sich der gesamte Elternbeirat auch nicht nehmen, sich persönlich bei Uli Krause und Britta Strunz zu bedanken.

Für das Kinderdorf Marienstein nahm deren Vertreterin Anja Kattinger gerne die Finanzspritze entgegen. Die Spende von ebenfalls 500 Euro soll in die Renovierung des Jugendraumes und Gartenbereiches fließen.

Foto: Firma KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH




Für Verkehrskontrolle qualifiziert

Am Abend des 01.12.2018 fiel einer Streife der Polizeiinspektion Treuchtlingen auf der B2 ein Opel Corsa auf, „dessen Fahrer sich durch eine unsichere Fahrweise für eine Verkehrskontrolle qualifizierte“, teilt die Polizeiinspektion Treuchtlingen mit. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Nach erfolgter Blutentnahme im Krankenhaus durfte der Mann nach Hause. Sein Führerschein und der Fahrzeugschlüssel blieben aber vorerst bei der Polizei.




Bei Flug über Holzstoß leicht verletzt

Leicht verletzt wurde die Fahrerin eines Pkw, als sie von der Fahrbahn abkam und vom Straßengraben aus über einen Stapel mit Stammholz flog.

Am Samstag, den 01.12.2018 gegen 16:30 Uhr befuhr eine 49 Jährige Pkw Fahrerin die Staatsstraße zwischen Bieswang und Rothenstein.
Offensichtlich aus Unachtsamkeit – so die polizeilichen Ermittlungen –  kam die Pkw Fahrerin in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet mit ihrem Fahrzeug in den Straßengraben.

Bei der Fahrt im Straßengraben prallte das Fahrzeug gegen den Wasserdurchlass eines kreuzenden Waldweges „.sodass der SUV abhob und über einen Stoß Holzstämme flog“, heißt es im Pressebericht der Polizeiinspektion Treuchtlingen. Schließlich kam das Fahrzeug stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit im Straßengraben zum Stehen. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht. Ihr Fahrzeug musste abgeschleppt werden.




Verkehrszeichen beschädigt – Zeugensuche

 Von Dienstag auf Mittwoch, 27./28.11.2018, beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer an der Einmündung Bahnhofstraße/Lachgartenweg ein Verkehrszeichen.
Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass ein Lkw beim Rechtsabbiegen in den Lachgartenweg das Verkehrszeichen komplett umfuhr. Es entstand ein Sachschaden von ca. 300 EURO. Hinweise zu dem Verursacher werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Bussard gegen Pkw

Einem Pkw-Fahrer, der auf der Kreisstraße WUG 11 von Pappenheim über die Jurahöhe in Richtung B 2 fuhr, stürzte am Ende des Waldstückes ein Bussard in den Kühlergrill und verursachte Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Der Bussard flog nach kurzer Zeit wieder in den Wald und war nicht mehr gesehen. Der zuständige Jagdpächter wurde um Nachschau nach dem Greifvogel gebeten.




Ein Leben voller Sport

 Der erfolgreiche Pappenheimer Unternehmer Werner Steil hat jetzt bei der Nachfeier seines 80. Geburtstags im Kreise seiner „Sportfreunde“ auf ein Leben mit einer großen Vielfalt sportlicher Aktivitäten zurückgeblickt.

„Mit meinen Sportfreunden hat mich viel verbunden. Wir haben Sport getrieben und wir hatten schöne gemütliche Stunden“, begrüßte der Jubilar fast 40 Gäste, die den sehr aktiven Senior und Träger des Goldenen Sportabzeichens noch heute bei seinen sportlichen Aktivitäten begleiten.
Dabei nimmt die Männerturngruppe des Pappenheimer Turnvereins einen der vorderen Plätze ein. Dort wird im Sommer wöchentlich rund 50 km geradelt und im Winter in der Turnhalle unter der Leitung von Roman Sacher eine sehr abwechslungsreiche Gymnastikstunde abgehalten.
Um den Pappenheimer Tennisclub, als dessen Gründungsmitglied Werner Steil noch aktiv spielt ist es leider etwas ruhiger geworden, meinte der Jubilar.
In seiner Rückschau konnte Werner Steil von den Ausbildungen für den Tauchschein, dem Surfschein sowie Segel- und Motorbootführerschein berichten. Seine Urlaube haben bis heute eine sportliche Komponente mit Wandern und großen Radtouren.
Glänzende Augen bekommt Werner Steil, wenn er von seinem Lieblingssport dem Schifahren insbesondere den Tiefschneeabfahrten erzählt. Noch vor fünf Jahren noch hat er in den Dolomiten Schitouren bis auf  3.000 m Höhe in der Sellagruppe mit der anschließenden Abfahrt durch das berühmte Mittagstal unternommen.
Werner Steil hat auch mehrfach an dem spektakulärsten und längsten Schirennen der Welt, dem sogenannten „Weißen Ring“ erfolgreich teilgenommen. Dieses Rennen mit mehreren Abfahrten im österreichischen Lech am Arlberg geht über 22 km und es sind rund 5.500 Höhenmeter zu überwinden. Als 76Jähriger hat er dieses Rennen im Jahre 2015  in seiner Altersklasse sogar als Sieger beendet und 2017 stand er mit Platz 3 wieder auf dem Siegerpodest.

Seit einem Jahr  ist Werner Steil vom mechanischen Drahtesel auf das E-Bike umgestiegen und hat seitdem bei Radtouren zusammen mit seiner Frau Heidi schon einige tausend Kilometer zurückgelegt.
„So könnte es bleiben“, meint Werner Steil, der hofft, dass er noch viele schöne Stunden mit seiner Lieblingsbeschäftigung – dem Sport – verbringen  kann.




Wechsel an der Pappenheimer Feuerwehrspitze

Die Versammlung der aktiven Feuerwehrkräfte Pappenheims hat kürzlich Martin Veitengruber zum 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr gewählt. Der neue Kommandant tritt die Nachfolge von Otto Schober an, der seit 1989 die Wehr als Kommandant führte. Zum Stellvertreter und damit zum 2. Kommandant  wurde Michele Eckerlein gewählt. Beide treten ihre Ämter nach der Bestätigung durch den Stadtrat am 6. Dezember dieses Jahres an.

Otto Schober (57) hat bei der Stadt Pappenheim mit Ablauf des 5. Dezember 2018 den Rücktritt vom Amt des 1. Kommandanten erklärt. Das hatte zur Folge, dass auch der zweite Kommandant neu gewählt werden musste und die Löschmeister und Gruppenführer mit dem Rücktritt bis zu einer Neuberufung zunächst ihrer Ämter enthoben sind.
Dass Otto Schober, das Uhrgestein der Pappenheimer Feuerwehr vor Ablauf seiner regulären Amtszeit am 31.03.2019 zurücktritt, erklärt der Kommandant mit taktischen und organisatorischen Gründen. „Der Laden muss weiterlaufen“ sagte der scheidende Kommandant kürzlich bei der Wahlversammlung im Schulungsraum des Pappenheimer Feuerwehrhauses. Die neue Führung solle – so Schober – die Möglichkeit haben, rechtzeitig die Weichen für das kommende Jahr zu stellen. Das betrifft die Übungs- und Einsatzpläne genauso wie die die Anwendung moderner Medien und Kommunikationsmittel. Zudem gebe es genügend Zeit vor dem Jahreswechsel eine ordentliche Übergabe durchzuführen.

Bei der  Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim leisten derzeit 48 Männer und Frauen aktiven Dienst. Davon waren 37 Wahlberechtigte zur Wahl der beiden neuen Kommandanten gekommen. Die geheime Wahl wurde von Bürgermeister Uwe Sinn geleitet. Bei der Wahl zum 1. Kommandanten erhielt von drei vorgeschlagen  Kandidaten, Martin Veitengruber im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen. Mit dem 50jährigen tritt ein einsatzerfahrener Feuerwehrmann an die Pappenheimer Feuerwehrspitze. Er ist seit mehr als 11 Jahren als 2. Kommandant tätig und gilt in Feuerwehrkreisen als Mann der Praxis, dessen Ideen in vielen Bereichen des Feuerwehrwesens ihren Niederschlag gefunden haben.

Zum 2. Kommandanten wurde Michele Eckerlein, der bisher als Gerätewart fungierte, mit deutlicher Mehrheit gewählt.

Bürgermeister Uwe Sinn beglückwünschte die neuen Führungskräfte und wünschte ihnen eine glückliche Hand beim Lenken der Pappenheimer Feuerwehr und dass immer alle unverletzt von den Einsätzen zurückkehren.

In seiner Antrittsrede bedankte sich der neue Kommandant für das Vertrauen und bot allen Feuerwehrleuten eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Da der neue Kommandant seine Arbeitsstelle in Weißenburg hat, wird er zu den Einsätzen leicht zeitversetzt erscheinen. „Beim Einsatz seid Ihr die erste halbe Stunde auf Euch alleine gestellt“, kündigte der neue Kommandant deshalb seiner Mannschaft an, was aber bei dem hohen Ausbildungsstand der Pappenheimer Wehr kein Problem sei..

Der zweite Kommandant hat seine Arbeitsstelle bei den Städtischen Werken und ist demzufolge immer gleich vor Ort, wenn die Sirene zum Einsatz ruft.

Kommandant seit  3 Jahrzehnten
Der scheidende Kommandant Otto Schober hat die Wehr fast 3 Jahrzehnte durch Höhen und Tiefen geführt, wofür ihm Bürgermeister Uwe Sinn dankte.

Otto Schober wurde als 26Jähriger im Februar 1986 in das Amt des 2. Kommandanten gewählt. Schon drei Jahre später übernahm er ab dem 15. April 1989 das Amt des 1. Kommandanten von seinem Amtsvorgänger Karl Rummel, weil dieser 1988 zum Kreisbrandrat gewählt worden war. Otto Schober ist seit 1993 Kreisbrandmeister und bleibt in diesem Amt bis zum Erreichen der Altersgrenze im Jahre 2025.

Im Dienste der Feuerwehr ist Otto Schober bisher 1.123 Mal ausgerückt und hat sich bei den Einsätzen auch zwei Verletzungen zugezogen. Im Hinblick auf das angewachsene Aufgabenspektrum betonte Schober, dass jeder Einsatz seine eigene Geschichte habe.

Er dankte seinen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für die vorbildliche  Einsatzbereitschaft und ganz besonders seinem Stellvertreter Martin Veitengruber – dem jetzigen Kommandanten – der ihm immer ein treuer Wegbegleiter gewesen sei.