Michael Seyfried unterstützt Bürgerinitiative

Prominenten Besuch gab es in Bieswang am Pfingstmontag.  „Dahoam is Dahoam“- Autor und Schauspieler Michael Seyfried  war in Bieswang und erfuhr von der aktuellen Situation vor Ort.
(BILB) Den Bieswanger Bürgern soll in nächster Nähe ein lauter Industriebetrieb in Form einer Abbundanlage mit bis zu 120 Fahrten von LKW´s, Transportern (und Pkw´s) durch´s Wohngebiet zugemutet werden.

Er besichtigte u.a. den Rosenhof, den bayernweit bekannten therapeutischen Reit- und Ferienbetrieb und sprach mit betroffenen Anwohnern.

Originalzitate von M. Seyfried:

„Ich unterstütze zu 100 % die Forderungen der betroffenen Bürger nach Ablehnung dieser industriellen Abbundanlage im schönen Bieswang am Rand des Wohngebiets!

Der Schutz der Anwohner, der Kinder und älteren Menschen muss doch vorrangig sein!

Der Rosenhof mit seinen Pferden auf den Koppeln liegt ja in direkter Nachbarschaft zu diesem geplanten Industriebetrieb. Unfassbar, dass so eine „Perle“ für behinderte und gesunde Kinder, wie der Rosenhof ins existentielle „Aus“ gestürzt werden soll!

Und wo bleibt der Schutz der benachbarten Betriebe wie einer anderen Ferienpension hier und die im Fortbildungs- und Beratungssektor bekannte Firma Finger & Partner, die in allernächster Hörnähe ihren Firmensitz hat?

Finger & Partner müsste aufgrund der durchdringenden stressauslösenden Rückfahrsignale der großen Gabelstapler der Firma Gegg, die die Firma stundenlang von früh bis spät bombardieren würden, seinen Betrieb in Bieswang aufgeben und fortziehen. Ist so etwas gerecht?

Man darf die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Betriebes nicht über die Rechte der Anwohner auf Verkehrssicherheit, Lebensqualität und ausreichende Ruhe stellen!

Liebe Bieswanger, lasst euch nicht die Butter vom Brot nehmen!

Wir in Lansing würden uns auch unserer Haut wehren und würden uns für unser schönes Dorf stark machen!

 Ich drücke euch Allen die Daumen!„




Holzstapel in Brand gesetzt

Am Mittwoch, 12.06.2019, gegen 00.30 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass in Übermatzhofen ein Bauwagen brennen würde. Der Bauwagen, der von Jugendlichen als „Treff“ genutzt wird, steht neben einem landwirtschaftlichen Gebäude. Der neben dem Gebäude gelagerte Holzstapel wurde vermutlich vorsätzlich in Brand gesetzt, wodurch eine Mauer erheblich und der Bauwagen leicht beschädigt wurden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro,  Personen wurden nicht verletzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Übermatzhofen und Langenaltheim waren mit 25 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand schnell gelöscht.

Hinweise zu der Brandlegung werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Der Höhepunkt des Festjahres

Die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim hat im historischen Ahnensaal auf der Pappenheimer Burg im Kreise der Feuerwehrmitglieder und ihrer Angehörigen, zusammen mit geladenen Ehrengästen ihr 150jähriges Gründungsfest gefeiert. Otto Schober wurde zum Ehrenkommandant ernannt und gleichzeitig für 40-jährigen Feuerwehrdienst geehrt. Stadtpfarrer Jürgen Poppe und Bergpfarrer Gerd Schamberger weihten in der Burgkapelle die neue Standarte und die Theatergruppe Pappenheim veranschaulichte in einem Einakter die schwierige Gründungsphase der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim vor über 150 Jahren.

Sieben Jahre lang dauerten die Geburtswehen, bis durch die nachhaltigen Aktivitäten des 1861 gegründeten Turnvereins Pappenheim am 2. November 1868 die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim aus der Taufe gehoben werden konnte. Aber die freiwilligen Brandbekämpfer hatten damals zunächst kein gutes Ansehen. Der Argwohn des Magistrats, persönliche Eitelkeiten und Flügelkämpfe in der Gesellschaft beeinträchtigten auch damals in Pappenheim schon ein friedliches Miteinander. Ludwig Graf und Herr zu Pappenheim war es dann, der  ein halbes Jahr nach der Gründung  das Ansehen der Freiwilligen Feuerwehr enorm stärkte. Nach dem Brand in der Gräflichen Brauerei  ließ er der Feuerwehr ein Dankschreiben zukommen, indem er seine „höchsteigenen Gefühle inniger Dankbarkeit gegen die hiesige freiwillige Feuerwehr wegen der bei dem jüngsten Brandunglück von ihr geleisteten ersprießlichen Dienste“ zum Ausdruck brachte und der Feuerwehr ein Darlehen von 500 Gulden zur Anschaffung notwendiger Gerätschaften zukommen ließ.

Da hat es durchaus historische Substanz, wenn die Freiwillige Feuerwehr Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein zum Schirmherrn ihres Jubiläums auswählt.

Dieser hat die Schirmherrschaft im November 2018 sehr gerne angenommen (wir haben berichtet). Zum Festabend hat der Schirmherr mit seiner Familie der Freiwilligen Feuerwehr die Ehre gegeben, wobei sein Sohn, Johannes Graf von und zu Egloffstein, der auch Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr ist, eigens für das Jubiläum aus London angereist ist.

Unter den Ehrengästen befanden sich auch die Geistlichen beider Konfessionen, Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn zusammen mit dem Feuerwehrreferenten Florian Gallus, Landrat Gerhard Wägemann, Bundestagsabgeordneter Arthur Auernhammer und  Landtagsabgeordneter Manuel Westphal. Aus der Führungsriege der Landkreisfeuerwehr waren Kreisbrandrat Werner Kastner, die Kreisbrandinspektoren Volker Satzinger und Eduard Ott, sowie Kreisbrandmeister OttoSchober gekommen.

Ihnen allen galt ein herzliches Willkommen des 1. Vorsitzenden Maximilian Löffler und des 1. Kommandanten Martin Veitengruber.

Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein betonte in seiner Festrede erneut, dass er die Schirmherrschaft mit großer Freude angenommen habe, weil ihm die hervorragende Bedeutung der Feuerwehr in der Gesellschaft sehr bewusst sei. Darüber hinaus sei es der Grafschaft von alters her ein Anliegen das Allgemeinwohl zu fördern.

Die nun fast ein dreiviertel Jahrhundert andauernde Friedenszeit sei in der 1.000jährigen Geschichte des Landes etwas Einzigartiges und  ganz besonderes. „Trotzdem lässt die Entwicklung in unserem Land an Vielem zweifeln und große Befürchtungen aufkommen“, betonte der Schirmherr.
Umso mehr sei es deshalb zu unterstreichen, dass die Feuerwehren, welche die anspruchsvollste Form des Einsatzes für die Allgemeinheit in Friedenszeiten leisten hier ein sehr deutliches positives Gegenzeichen zum allgemeinen Trend setzen.
Umso unverständlich und in keiner Weise akzeptabel sei es  daher, dass für berechtigten Wünsche der Feuerwehren die verantwortlichen Personen und Gremien „viel zu oft eine mehr als knausrige Haltung zeigen“, legte der Schirmherr den Finger in die Wunde.
Auch dass Einsatzkräfte blockiert, behindert, beschimpft und sogar angegriffen werden bezeichnete er als besonders ekelhaft und niederträchtig.
Aber – so machte Graf Egloffstein den Einsatzkräften zum Schluss seiner Rede Mut : „Seien Sie versichert, dass die große, leider viel zu oft schweigende Mehrheit in unserem Lande Ihre Arbeit zu schätzen weiß, sie achtet und überaus dankbar ist.“

Landrat Gerhard Wägemann lobte die Freiwilligen Feuerwehren als  Nothelfer ohne deren unbezahlbare ehrenamtliche Hilfe „die Wahrung der öffentlichen Sicherheit nicht im Geringsten so gegeben wäre, wie sie es ist.“ Darüber hinaus seien die Feuerwehren fester Bestandteil im kulturellen Leben der Kommunen. Er wünschte der Jubelwehr noch ein gutes Gelingen im Festjahr und eine Sogwirkung des Kreisjugendfeuerwehrtages 2019 in Pappenheim für die Jugendarbeit der Pappenheimer Wehr. Als Anerkennung des Landkreises hatte er für die Jubelwehr ein im Kuvert verpacktes Geschenk mitgebracht.

„Würde es heute noch gelingen eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen? Heute, wo alles nach dem Staat schreit? “ Fragte Arthur Auernhammer bei seinem Grußwort. Er verwies auf die ständig wachsenden Herausforderungen und beglückwünschte die Pappenheimer Wehr auch zu der Entscheidung einen Festabend in einem Rahmen zu veranstalten, bei dem die eigenen Mitglieder ihr Jubiläum auch selbst feiern können.

Neben dem  bergen, schützen, retten sei es auch die Kameradschaft beim Einsatz und beim Feiern die eine Feuerwehr ausmacht, betonte Manuel Westphal in seinem Grußwort. Er begrüßte es sehr, dass die Pappenheimer Wehr eine intakte Jugendfeuerwehr und einen  beachtlichen Frauenanteil habe. „Da müssen andere Wehren noch dran arbeiten“ meinte Westphal.

Für die Stadt Pappenheim überbrachte Bürgermeister Uwe Sinn die besten Wünsche und verknüpfte den Dank an die Einsatzkräfte auch mit dem Dank an deren Angehörige.  Mitgebracht hatte Bürgermeister Sinn auch  Nadine Gempel, die für die Sparkasse Mittelfranken Süd die Filiale Pappenheim leitet. Sie übergab an die Pappenheimer Wehr einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.

Die Grüße und Glückwünsche überbrachte Kreisbrandrat Werner Kastner von der Landkreisfeuerwehr und auch im Namen aller weiteren 126 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises. Pappenheim sei eine wichtige Stützpunktfeuerwehr im Landkreis und  der Kreisbrandrat dankte der Stadt für die Unterstützung der Feuerwehren. Allerdings forderte Kastner erneut, für diese wichtige Feuerwehr in Pappenheim ein neues Feuerwehrhaus zu planen und zu verwirklichen. Der momentane Zustand des Feuerwehrhauses sei nicht mehr zeitgemäß.

Ehrungen, Ernennungen und Ausbildung

In diesem würdigen Rahmen in den 1000 Jahre alten Mauern der Burg  wurde  Susanne Lampmann, die erste Frau in den Reihen der aktiven Feuerwehrkräfte und Günter Hanke für eine 25-jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet.

Kreisbrandmeister Otto Schober, der bis Dezember letzten Jahres 29Jahre lang Kommandant der Pappenheimer Feuerwehr war bekam die Auszeichnung für 40 Jahre aktiven Feuerwehdienst.

Zu seiner großen Überraschung bedachte ihn die Vorstandschaft mit dem Amt des Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim.

Mit Beförderungen und der Übergabe von Zeugnissen erinnerte 1. Kommandant Martin Veitengruber bei dem Festabend auch an die dienstlichen Angelegenheiten.

So erhielt der 2. Kommandant Michele Eckerlein die Ernennung zum Oberlöschmeister. Timor Razakov hat den Maschinistenlehrgang für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge erfolgreich abgeschlossen und Moritz Herzner hat den Grundkurs als Motorsägenführer absolviert.

Ihre Urkunden für das Basismudul 1 bei der Modularen Truppmannausbildung erhielten

Luisa Bronkorsky, Anna Maria Burzler, Maleen Lampmann und  Till Leinweber.

Standarte eingeweiht

Zum 150. Gründungsfest hat sich die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim eine Standarte angeschafft, die bei einer feierlichen Andacht in der Burgkapelle von Stadtpfarrer Poppe und Pfarrer Schamberger geweiht und gesegnet wurde. Das neue Prachtstück ziert bereits ein prunkvolles Fahnenband, das der Schirmherr gestiftet hat. Und auch an den Anschaffungskosten will sich Graf Egloffstein beteiligen.

Gelebte Geschichte

Zum Abschluss es offiziellen Teils gab es einen Einakter, den Anette Pappler für die Theatergruppe Pappenheim nach Auswertung historischer Aufzeichnungen inszeniert und organisiert hat. In dem Stück zeigten die Turner Holger Wenzel, Lutz Arnold, Fabian Schober, Maximilian Löffler, Thomas Henle und Manfred Walter, wie es bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim vor 150 Jahren zugegangen sein mag. Die historisch belegten Personen sind Bürgermeister Rukwid (Günther Kleber), Bezirkstierarzt Wilhelm Deisinger (Daniel Enderlein) und Notar Schöntag (Benedikt Herzog).




Sparkasse spendet für die Jubelwehr

Die Sparkasse Mittelfranken Süd hat bei Festakt auf der Burg Pappenheim anlässlich des 150jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim 1.000 Euro gespendet. Überbracht hat den Spendenscheck Nadine Gempel, die seit Juli 2018 die Sparkassenfiliale in Pappenheim führt. Im Namen der Sparkasse überbrachte sie auch  Glückwünsche zum Jubiläum und  die besten Wünsche für die weitere Entwicklung und das segensreiche Wirken der Feuerwehr. Angeregt hatte die Spende Bürgermeister Uwe Sinn, der als Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Mittelfranken Süd tätig ist. (Weiterer Bericht über den Festakt folgt)




Aus dem Hinterhalt angegriffen

Bei einem Anfriff aus dem Hinterhalt wurde in Solnhofen eine 39-jährige Frau vereltzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein schon länger andauernder Streit zwischen zwei Familien in Solnhofen eskalierte wieder einmal, wie die Polizei meldet.
Demnach verabredeten sich eine 39-jährige Frau und ihr Mann aus Solnhofen mit zwei eben-falls aus Solnhofen stammenden 39-jährigen und 46-jährigen Männern zu einem klärenden Gespräch.

Als die Frau aus dem Pkw ausstieg, griff sie einer der beiden Männer aus dem Hinterhalt an und schlug ihr mit den Fäusten ins Gesicht. Als ihr Ehemann zu Hilfe kommen wollte, schlug auch der zweite Angreifer auf die Frau ein. Der verletzten Frau und ihrem Mann gelang es schließlich sich in ihren Pkw zu flüchten und sich dort einzusperren, woraufhin sich die Angreifer entfernten.
Die verletzte Frau wurde mit diversen Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert. Gegen die beiden bekannten Angreifer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.




Lebensretter für Bieswang und Ochsenhart

An den Feuerwehrhäusern Bieswang und Ochsenhart hängt seit kurzem je ein Defibrillator, der ja bekanntermaßen Leben retten kann. Angeschafft wurden die Geräte mit einem Gesamtpreis von 5.500 Euro von der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang Ochsenhart, wobei die Kosten komplett durch Spenden von privaten Bürgern, Firmen, Vereinen, Gewerbetreibenden, der Kirchengemeinde, der Raiffeisenbank, sowie einer Spendenaktion der Sportfreunde Bieswang gedeckt werden konnten.

Um den großen Wirkungsweise dieses Lebensretters einem möglichst großen Bevölkerungsanteil näher zu bringen, hatte die Freiwillige Feuerwehr Bieswang und Ochsenhart zu einem Informationsabend eingeladen. Dieser wurde von Petra Satzinger gestaltet und nach den theoretischen Erklärungen über die Wirkungsweise des Defibrillators bekamen alle Veranstaltungsbesucher die Möglichkeit selbst die Wiederbelebung und die Anwendung des Difibrillators an einem geduldigen Übungspatienten aus Gummi zu üben.

Jürgen Satzinger der 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang-Ochsenhart freute sich als Veranstalter an diesem Abend ganz besonders, dass er einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen aus den Händen von Jürgen Lang entgegennehmen konnte

Titelfoto: FFW Bieswang




Bilderbuchspende der Pappenheimer Marktfrauen

Hoch erfreut und überrascht zeigte sich Kathrin Heydenreich die Leitern des Evangelischen Kindergartens „Unterm Regenbogen“, als kürzlich Bergpfarrer Gerd Schamberger zusammen mit  vier Pappenheimer Marktfrauen die Kindergartengruppe besuchten. Mitgebracht hatten die vier Damen einen Spendenscheck über 500 Euro.

Diese Spende soll für neue Bilderbücher verwendet werden. Die Pappenheimer Marktfrauen haben im September 2015 den Pappenheimer Wochenmarkt ins Leben gerufen, der sich zu einer festen Größe im Pappenheimer Angebot etabliert hat. Alle zwei Wochen bieten die Marktfrauen in ihrem Marktwagen kleine, besondere Speisen an, die bei den Marktbesuchern großen Anklang finden. Den Ertrag aus ihren Angeboten, spenden die Marktfrauen regelmäßig an Pappenheimer Vereine und Gruppen. So bekam im Januar dieses Jahres der Katholische Kindergaten schon 500 Euro für seine Außenanlage und auch die Jugendfeuerwehr, der Turnverein und die TSG Pappenheim waren schon bei den Spendenempfängern.

 




Pfingstgottesdienst in der Weidenkirche

In der Pappenheimer Weidenkirche findet am Pfingstmontag um 10.30 Uhr wieder der traditionelle Festgottesdienst in der Weidenkirche statt.
Bereits im elften  Jahr kommen dazu aus der ganzen Region die Gläubigen zusammen, um in dem einmaligen Gotteshaus das nach allen Seiten offen ist, einen fröhlichen Gottesdienst zu feiern.

Bei einen Kindergottesdienst wird den jüngeren Christen die Botschaft des Pfingstfestes auf besondere Weise nähergebracht.

Nach dem Gottesdienst sind alle Gäste herzlich zum Imbiss bei der Kirche eingeladen.

Die Evangelische Kirchengemeinde und Dekan Popp freuen sich über viele Besucher aus Nah und Fem.




Ferienpass 2019 ist da

Der beliebte Ferienpass für Kinder aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist jetzt erhältlich . Für 5 Euro gibt es ihn wieder bei allen Sparkassen, Raiffeisenbanken, Schulen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, den öffentlichen Büchereien und bei der Kommunalen Jugendarbeit im Landratsamt.

(LRA) Familien mit mehr als zwei Kindern über vier Jahren erhalten den dritten und jeden weiteren Pass kostenlos. Der Pass gilt ab Pfingstsamstag, 08. Juni, bis zum Ende der Sommerferien. Es ist also genügend Zeit, um die über 100 freien bzw. ermäßigten Eintritte in die vielen Freizeiteinrichtungen gemeinsam mit Eltern und Freunden zu nutzen.

Mit einem oder mehreren kostenlosen Besuchen locken alle Freibäder und Museen im Landkreis sowie unter anderem auch das Planetarium in Nürnberg, das DB-Museum in Nürnberg, das Aquella in Ansbach, die Tropfsteinhöhlen in Velburg und in Essing, das Eisenbahnmuseum in Nördlingen, die Schwabacher Marionettenbühne und viele mehr. Neu im Pass ist ein freier Eintritt im Schwarzlicht-Minigolf in Pleinfeld.

Ermäßigungen gibt es zum Beispiel für die Tretbootfahrten auf dem Brombach- und Hahnenkammsee, für die Kindervorstellung im Weißenburger Bergwaldtheater, für das Labyrinth im Maisfeld Absberg und für die Minigolfanlagen.

Zusätzliche Freizeitangebote während der Sommerferien werden wieder in der Ferienzeitung veröffentlicht. Diese ist Ende Juni bei den oben genannten Verkaufsstellen kostenlos erhältlich.

Weitere Informationen gibt es bei der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises telefonisch unter 09141 902-251.

Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

 




Motorradkontrollen im Altmühltal

Im Bereich Solnhofen, Pappenheim war am vergangenen Samstag und Sonntag die Kontrollgruppe Motorrad (KGM) des Polizeipräsidium Mittelfranken im Einsatz und stellt zahlreiche Verstöße fest.

Die Kontrollgruppe Motorrad des Polizeipräsidium Mittelfranken (KGM) wurde im Jahr 2019 neu aufgestellt, um im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit auf die steigende Anzahl schwerer, beziehungsweise tödlich verlaufender Unfälle motorisierter Zweiradfahrer reagieren zu können. Betrachtet man die Entwicklung der Unfallzahlen in Bayern und Mittelfranken in Hinblick auf motorisierte Zweiradfahrer, so konnten für das Jahr 2017 folgende Kernaussagen getroffen werden

  • Jeder fünfte Verkehrstote in Bayern und jeder dritte in Mittelfranken war ein Motorradfahrer
  • Mehr als die Hälfte der tödlichen Kradunfälle wurden von den Motorradfahrern selbst verursacht

Dazu muss aber noch angemerkt werden, dass 2017 der Anteil der getöteten Motorradfahrer in Mittelfranken, bezogen auf die Beteiligungsart am Verkehr, nahezu so groß war wie die der Pkw-Fahrer. Jedoch nahmen die Motorradfahrer in wesentlich geringerem Umfang am Verkehr teil, weshalb sie bei den schweren, beziehungsweise tödlich verlaufenden Verkehrsunfällen deutlich überrepräsentiert waren.

Dies waren die Gründe der Errichtung der Kontrollgruppe Motorrad (KGM) des PP Mittelfranken. Die Intention muss sein, dass die Kontrollgruppe so viele Motorradfahrer wie möglich erreichen kann. Im Dialog auf Augenhöhe mit den Motorradfahrern soll ein möglichst hohes Niveau der Regelbeachtung und vor allem des Gefahrenbewusstseins bei den Zweiradfahrern erwirkt werden.

Der Prävention wird klar der Vorrang gegeben, um Verständnis zu wecken. Bei unfallrelevanten oder schwerwiegenden Verstößen erfolgt aber auch eine konsequente Ahndung, was sich auch in der Bilanz der Kontrollen am Wochenende im Altmühltal widerspiegelt.

Am Samstag, 01.06.2019, wurden tagsüber auf verschiedenen Strecken 80 Krafträder überprüft. Die ganzheitlichen Kontrollen ergaben 10 Verkehrsordnungswidrigkeiten Anzeigen, wo unter anderem 2 manuelle Klappenauspuffanlagen, die per Seilzug zu bedienen waren, festgestellt wurden. In diesen Fällen verursachen die Motorräder beim Beschleunigen einen unerträglichen Geräuschpegel, da die Fahrer die Auspuffklappe durch den Seilzug öffnen können. Bei einer normalen Verkehrskontrolle ist diese Manipulation nur schwer festzustellen. Des Weiteren hatten Reifen nicht mehr die vorgeschrieben Profiltiefen, eine Bremsscheibe war locker und Kupplungsdeckel wurden in geöffnetem Zustand betrieben. Aufgrund der schwerwiegenden Verstöße wurden in drei Fällen die Weiterfahrten unterbunden, ein Krad musste sogar abgeschleppt werden. Ein Fahrer ließ sein hochmotorisiertes Gefährt stehen, da er nur ganz knapp unter dem Grenzwert von 0,5 Promille lag. Bei den ebenfalls durchgeführten Lasermessungen wurden 6 Verwarnungen ausgesprochen.

Am Sonntag, 02.06.2019, wurden im Altmühltal ca. 100 Motorradfahrerinnen und -fahrer kontrolliert. Hierbei brachten die Kollegen 7 Verkehrsordnungswidrigkeiten zur Anzeige. Auch am zweiten Kontrolltag waren wieder veränderte Kupplungshebel, eingebaute Seilzüge und abgefahrene Reifen die Gründe für das Erlöschen der Betriebserlaubnis. In drei Fällen musste die Weiterfahrt wegen eklatanter Fahrzeugmängel unterbunden werden. Es wurden 15 Verwarnungen ausgesprochen, von denen 8 mündlich erledigt werden konnten, da es geringere Verstöße waren und die Fahrer im Gespräch einsichtig waren. In sieben Fällen zogen die Verwarnungen ein Verwarnungsgeld nach sich. Hier fielen zum Beispiel Fälle darunter, wo die Kennzeichenwinkel verändert waren, da die Fahrer ihre Kennzeichen gebogen hatten, um diese unleserlich beziehungsweise schwer erkennbar machen wollten. Die im Hintergrund laufenden Geschwindigkeitsmessungen mit dem Laserhandmessgerät ergaben 7 Verwarnungen und eine Anzeige (der Fahrer war mit 76 Stundenkilometern bei erlaubten 50 km/h innerorts unterwegs).

Das Motorrad eines 55-jährigen Mannes aus dem Raum Ingolstadt wurde sichergestellt, da Umfang und Anzahl der Um- und Anbauten so gravierend waren, dass das Motorrad einem Gutachter vorgeführt wird. Ein Lichtbild der im „Streetfighter Look“ umgebauten Maschine, die durch eine Vielzahl von spitzen, waffenähnlichen Anbauten verkehrsgefährdend war, liegt dem Bericht bei.

Die Kontrollaktionen am vergangenen Wochenende waren aus polizeilicher Sicht erfolgreich, da in vielen Fällen zielgruppenorientierte Präventionsgespräche mit den Motorradfahrern geführt und so doch das Gefahrenbewusstsein bei den Zweiradfahrern geschärft werden konnte. In anderen Fällen musste durch repressive Maßnahmen den betroffenen Fahrerinnen und Fahrern deutlich aufgezeigt werden, dass Freude am Motorradfahren keine Rechtfertigung für die Missachtung von Regeln und die Gefährdung von Menschenleben sein kann.

Es wird auch in unserem Bereich weiterhin solche Kontrollen geben, da die Verbesserung der Verkehrssicherheitsarbeit nicht nur ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, sondern die Verkehrssicherheitsarbeit auch zu den grundlegenden Tätigkeiten aller Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gehört.

Bereits am „Vatertag“, Donnerstag, 30.05.2019, nachmittags, führten Beamte der PI Treuchtlingen, außerhalb der Kontrollaktion KGM, auf der für Motorradfahrer gesperrten Strecke im Wolfstal von Bieswang nach Zimmern Kontrollen durch. Gegen 15.00 Uhr wurde ein 52 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Raum Eichstätt, der die gesperrte Strecke in Richtung Zimmern befuhr, mit einer Geschwindigkeit von 133 Stundenkilometern bei erlaubten 100 km/h mit dem Lasergerät gemessen. Nach der Anhaltung und Anhörung zu der Ordnungswidrigkeiten Anzeige wurde dem Mann eröffnet, dass er zurückfahren muss, da die Staatsstraße für Motorräder gesperrt ist. Der 52 Jahre alte Motorradfahrer drehte bereitwillig um und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bieswang zurück. Die Messung des abfahrenden Motorrades mit der „Laserpistole“ ergab eine Geschwindigkeit von 128 km/h und somit die zweite Anzeige. Den Mann erwarten nun aufgrund des zweiten Falles ein hohes Bußgeld und ein Fahrverbot.

Titelfoto: Polizei




Sportfreunde wieder in der Bezirksliga

Die SG Sportfreunde Bieswang hat am letzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg über die SpVgg Kattenhochstatt den direkten Wiederaufstieg in der Bezirksliga geschafft.

(SFBF) Während der Bieswanger Frauen-Trainer Wolfgang Schmidt am Anfang der Saison nach dem Abstieg in die Kreisliga vorsichtig das Ziel ausrief, oben mitspielen zu wollen, hatten einzelne Spielerinnen nur ein Ziel: den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Und das ist der SG Sportfreunde Bieswang am letzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg über die SpVgg Kattenhochstatt auch gelungen.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass Bieswang den Aufstieg mit einem Sieg selbst in der Hand hatte. Bei warmen Temperaturen und fast 100 Zuschauern startete Kattenhochstatt besser ins Spiel und setzte Bieswang fast ausschließlich durch Torjägerin Laura Eder zu Beginn heftig unter Druck. Erst nach 20 Minuten hatte sich Bieswang gefangen, eroberte das Mittelfeld und spielte einige gute Chancen heraus, die jedoch von Hanna Schmidt, Ines Wenninger und Leonie Schmidt nicht genutzt wurden. In der 28. Minute hatte Bieswang dann die Möglichkeit, in Führung zu gehen, nachdem Anna-Lena Gruber nach einem Steilpass von der Kattenhochstatter Torfrau im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß setzte Ines Wenninger jedoch an die Latte.

Im zweiten Durchgang neutralisierte sich das Spiel im Mittelfeld, richtige Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. Im Alleingang ab der Mittellinie zeigte Ines Wenninger in der 59. Minute ihr Können und spielte mehrere Gegenspielerinnen aus und schlenzte den Ball zur Führung ins Tor. Kattenhochstatt hatte danach mehrere Chancen, die die sichere Torfrau Sabine Stettinger durch sehenswerte Paraden entschärfte. In der 79. Minute konnte die Laura Eder dann zum 1:1 ausgleichen, als eine Bieswanger Abwehrspielerin wegrutschte und Eder den Ball aus 30 Metern für Torfrau Sabine Stettinger unhaltbar unter die Latte jagte. Bieswang warf noch einmal alles nach vorne und drei Minuten vor Abpfiff gelang Leonie Schmidt der viel umjubelte Siegtreffer, der den Aufstieg besiegelte: Einen guten Freistoß aus dem Halbfeld von Lena Schmidt verlängerte eine Gegnerin zu Leonie Schmidt, die aus zehn Metern flach ins lange rechte Eck abschloss.

Durch dieses späte Siegtor war die Freude um den Aufstieg umso größer und wurde mit Wasser- und Sektduschen gebührend gefeiert. Für Bieswang geht mit diesem Spiel aber auch eine Ära zu Ende: Der langjährige Trainer Wolfgang Schmidt, der für den Frauenfußball in Bieswang stand, hatte bereits angekündigt, dass diese Saison aus beruflichen Gründen seine letzte sein würde. So belohnte Bieswang/Obereichstätt sich und die tolle Trainerarbeit mit dem direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga und ist somit in der kommenden Saison mit der DJK Gnotzheim die höchstspielende Frauen-Mannschaft im Landkreis.

Es spielten: Sabine Stettinger, Miriam Forster, Tamara Kastenhuber, Anna Leitmayr, Jessica Oberschmid, Barbara Scholz, Lena Schmidt, Ines Wenninger, Hanna Schmidt, Leonie Schmidt, Anna-Lena Gruber, Carina Pöverlein und Laura Käfferlein.

Titelfoto: Christine Schilberg-Schmidt




Neuer Schützenkönig in Hamburg

Robert Deffner ist neuer Schützenkönig der Eißendorfer Schützen in Hamburg Harburg. Das wurde soeben via Schnellmeldung aus Hamburg übermittelt.

Die Schützenvereine in Hamburg und Pappenheim verbindet seit Jahrzehnten eine Patenschaft, die bis heute lebendig ist und sich durch viele persönliche Freundschaften auszeichnet. So mancher Hamburger ist auch Mitglied bei der Schützengesellschaft in Pappenheim und auch einige Pappenheimer sind Mitglieder bei den Eißendorfer Schützen.

So ist der aktuelle Pappenheimer Schützenkönig Pappenheim Holger Schlüter aus Hamburg. (Wir haben berichtet)

Jetzt haben die Pappenheimer in Hamburg gezeigt, dass auch sie genügend Zielwasser getrunken haben. Beim heutigen Königsschießen (02.06.2019) wurde Robert Deffner der 1. Schützenmeister der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim als Schützenkönig der Eißendorfer Schützen ermittelt.

Fotos: Florian Schütz