Karl Satzinger nimmt für das Organisationsteam Stellung

Zu den Vorgängen um das Helferessen im Nachgang zum Pelzmärtelmarkt ergreift Statrat  Karl Satzinger für das Organisationsteam des Pelzmärtelmarktes das Wort. In einer Stellungnahme und einem offenen Brief an Bürgermeister Uwe Sinn stellt er seine Sichtweise der Dinge dar.


(KaSa) Bürgermeister Sinn und die SPD Fraktion begraben in ihren Leserbriefen ein Fairnessabkommen, getroffen als „Gentlemen Agreement“, und das fast einzige noch funktionierende Ereignis mit enormem ehrenamtlichem Engagement in Pappenheim.
 Ohne zu wissen, dass hier öffentliche Leserbriefe geschrieben werden, habe ich heute morgen den Beteiligten und den Fraktionsvorsitzenden im Anhang befindliches Schreiben zukommen lassen. Nun sehe ich mich gezwungen dies nachfolgend auch zu veröffentlichen.

Dass hier Beschäftigte der Stadt Pappenheim in Misskredit gebracht werden ist schlicht beschämend.

 Oder reagiert man auf meinen gestellten Antrag zu einem erneuten Pelzermärtelmarkt für 2020?

Dieser Antrag wurde fristgerecht gestellt und wieder einmal nicht in die Tagesordnung der kommenden Stadtratssitzung übernommen.

Laut Geschäftsordnung hätte dieser aber ohne vorherige Prüfung übernommen werden müssen.


Offener Brief an Bürgermeister Sinn

An den
Bürgermeister  
der Stadt Pappenheim  
Uwe Sinn

Pappenheim , 02.12.2019

Zu Ihrem Brief an Helferinnen und Helfer.

Herr Bürgermeister

In Ihrem Schreiben an die Helferinnen und Helfer des Pelzmärtelmarktes bezichtigen Sie Frau Geiger der Eigenmächtigkeit. Ich weise Sie hiermit darauf hin, dass dies nicht der Wahrheit entspricht und einer Berichtigung bedarf!

Frau Geiger setzte, wie Sie es im gesamten Planungsverlauf getan hat, sauber und unverzüglich das im Organisationsteam besprochene Vorgehen um.

Dieses Vorgehen wurde im Beisein des 2. Bürgermeister  Claus Dietz, der nach meinen Informationen Ihr offizieller Vertreter war (Mail mit Vertretungsbitte vom 19.11.2019  Rathaus  an  Claus Dietz), besprochen und mitgetragen. Frau Geiger hat das Ergebnis dieser Besprechung nur umgesetzt, also bei weitem nicht eigenmächtig. Wenn hier jemand denunziert werden sollte, dann bitte das gesamte Organisationsteam.

Sie führen hier eine Liste von Vereinen ins Feld die es auch verdient haben eine Anerkennung zu bekommen. Ich pflichte Ihnen bei, da alle diese Vereine hervorragende Leistungen erbringen die es zu ehren gilt. Explizit hierfür nennen Sie den Theaterverein, der jüngst in Neudorf ein hervorragendes Bühnenstück aufgeführt hat welches seines gleichen sucht. Nur Ihr Vergleich hinkt ein wenig. Hier haben, in einem vollbesetzten Saal, Vereinsmitglieder ein Theaterstück aufgeführt wo jeder Gast 10€ Eintritt bezahlt hat, das ist auch völlig legitim. Diesem Verein wurde durch Sie eine Spende in Höhe von 1000.-€ überreicht.

Dass Helfer für den Pelzmärtelmarkt, die seit 7.30 Uhr Buden verladen, teils mit eigenen Fahrzeugen, sich für Uns, die Stadt Pappenheim, einbringen um 9.30 Uhr auf der Ladefläche eines Anhängers mitten in der Stadt kurz innehalten und sich Stärken, ist wohl eine Selbstverständlichkeit. Dies sollte ebenso wie die Übernahme der Kosten des Vespers, in Höhe von 52,50€, nicht kritisiert werden. Anzumerken sei, dass Stadtrat Claus Dietz die Kosten der Getränke aus eigener Tasche übernommen hat.

Was ist also verwerflich an der Arbeit unserer Sachbearbeiterin?

Zur Finanzsituation nur soviel:
Der Stadtrat hat einen Kostenrahmen von 24.000,00€ zur Umsetzung des Pelzmärtelmarktes am 25.07.2019 beschlossen. Der Beschluss wurde mit 13:1 Stimme genehmigt! Sie als Bürgermeister müssen dann entweder in einem Nachtragshaushalt oder wie Sie richtig schreiben zum Beispiel im Haushalt enthaltene Mittel dafür hernehmen. Das heißt Sie sind dafür zuständig, dass der Stadtratsbeschluss umgesetzt wird.

Wie Sie wissen haben wir genügend Mittel frei, die etatisiert sind aber in 2019 nicht oder nur teilweise umgesetzt werden. Freie Finanzmittel sind demnach genügend vorhanden.

Fazit: Der Bürger muss sich deswegen nicht einschränken.

Der Vorwurf, dass hier die Sachbearbeiterin oder gar das Orga-Team kein Auge auf die Finanzen hatte, entbehrt jeglicher Tatsache. Der Markt ist augenscheinlich gewachsen und die Finanzmittel wurden bei weitem nicht ausgeschöpft. Also Geld eingespart!

Dass in diesem Schreiben eine Angestellte der Stadt Pappenheim ein paar Tage nach einem von Ihnen initiiertem Fairnessabkommen öffentlich so angegriffen wird, dafür schäme ich mich als Stadtrat und auch als Arbeitgeber. So etwas macht man nicht.

Daraufhin hat die Bürgerliste, wie Sie sicher wissen, die Getränke des Helferessens getragen und die Freien Wähler und die CSU Fraktionen haben spontan die Kosten des Essens gerne getragen um das Engagement der Helfer zu würdigen. ( Gesamtkosten 270 € )

Ein Betrag der die Stadt Pappenheim sicherlich nicht in den Ruin getrieben hätte.

Ich könnte, wenn das beschlossene Budget überschritten worden wäre, Sie wenigstens ein wenig verstehen aber so???

Mit freundlichen Grüßen

Karl Satzinger
Für das Orga-Team
Pelzmärtelmarkt 2019




Alle sind vor der Stadt gleich

Bürgermeister Sinn hat uns einen offenen Brief an die Helfer des Pelzmärtelmarkte zukommen lassen. Im Nachgang zum Pelzmärtelmarkt war an die Helfer und das Organisationsteam des Pelzmärtelmarktes eine schriftliche Einladung für ein Helferessen in einem Pappenheimer Gasthaus ergangen.
In einem Schreiben mit dem Kopfbogen der Stadt Pappenheim,  einen Tag vor dem Dankessen datiert, steht dann aber zu lesen, dass Bürgermeister Sinn dieses Helferessen nicht für erforderlich empfinde und eine Bezahlung aus städtischen Mitteln nicht zulassen wird. Daraufhin haben sich die Fraktionen der CSU, der Bürgerliste und der Freien Wähler entschlossen, das Essen aus ihrer Fraktionskasse zu bezahlen. Auch in der Nominierungsrede des CSU Bürgermeisterkandidaten Florian Gallus war dieses anberaumte und dann wieder abgesagte Dankessen ein Thema.

Nun hat 1. Bürgermeister Uwe Sinn in einem offenen Brief an die Helferinnen und Helfer zu dem Sachverhalt Stellung genommen :

 „Zum öffentlichen Schreiben einer Angestellten

Liebe Helferinnen und Helfer,

eine Verwaltungsangestellte der Stadt informierte Sie darüber, dass ich die Kostenübernahme des Dankesessens für die Helferinnen und Helfer durch die Stadt abgelehnt habe.

Vorweg teile ich Ihnen mit, dass die Einladung zum Essen ohne mein Wissen eigenmächtig durch die Angestellte erfolgte. Auch die Einschaltung der Öffentlichkeit erfolgte ohne meine Kenntnis.

Da meine Entscheidung auf Facebook und WhatsApp für emotionale Reaktionen sorgte, sehe ich mich veranlasst, hierzu Stellung zu nehmen:

Gerne hätte ich im Auftrag der Stadt dieses Essen bezahlt, aber für mich gilt ein ganz wichtiger Grundsatz: „Alle Vereine und Gruppierungen sind vor der Stadt gleich!“ Es darf keine Bevorzugung und auch keine Benachteiligung geben.

Hätte ich eine andere Entscheidung getroffen, so müsste die Stadt nach diesem Grundsatz auch der Feuerwehr nach jedem schwierigen Einsatz ein Essen spenden. Wie sähe es dann mit dem Kunst- und Kultur- oder Heimat- und Geschichtsverein aus, die nahezu wöchentlich  für die Kommune, großartige Leistungen erbringen? Müsste man dann nicht auch der Theatergruppe ein Dankesessen spendieren, weil sie an den vergangenen Wochenenden ein Theaterstück vom Feinsten in einer Länge von 3 ¾ Stunden im wahrsten Sinne des Wortes zelebrierte? Eine intensive Vorbereitung von einem geschlagenen halben Jahr  war hierfür erforderlich. Wie sähe die Sache dann bei den Gesang- und Sportvereinen aus? Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Entweder die Stadt übernimmt in diesen Fällen für alle Vereine und Gruppierungen die Dankesessen oder für keinen. Ich bitte hierfür um Verständnis.

Hier wäre noch anzumerken, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer z. B. beim Abholen der Stände in Treuchtlingen, bereits eine Brotzeit von der Stadt Pappenheim erhalten haben.

Denken Sie auch daran, dass es sich hier um Steuergelder handelt, die von den Bürgerinnen und Bürgern bezahlt werden. Nahezu jede Woche werde ich um irgendwelche Spenden, Kostenübernahmen oder Essensspenden gebeten. Würde ich all dem nachgeben, so müsste die Stadt allein hierfür einen fünfstelligen Betrag in den Haushalt einstellen. 

Abschließend bitte ich Sie darum, ganz ehrlich und offen über Folgendes nachzudenken: Wie würde IHR Arbeitgeber reagieren, wenn SIE als Arbeitnehmer eigenmächtig rund 30 Leute zu einem Dankesessen einladen würden? Ich habe davon gehört, dass sich auch Arbeitgeber über meine Entscheidung verwundert gezeigt haben. Wie hätten gerade diese Arbeitgeber reagiert, wenn eine Arbeitnehmerin in der Öffentlichkeit unrichtige Darstellungen verbreitet? Die Darstellung über den Haushaltsansatz und die tatsächlichen Kosten des Marktes entbehren nämlich jeglicher Grundlage.

Zur genauen Finanzsituation erlaube ich mir den Hinweis, dass der Pelzmärtelmarkt im Haushalt 2019 nicht etatisiert war, sondern lediglich über einen Einzelbeschluss des Stadtrates genehmigt wurde. Das heißt im Klartext, dass hier keineswegs Gelder zur freien Verfügung standen, sondern dass jeder einzelne Euro des Pelzmärtelmarktes durch Einsparung bei anderen Projekten finanziert werden muss. Das war auch der Sachbearbeiterin sehr wohl bekannt.

Ganz zum Schluss möchte ich Ihnen versichern, dass ich fest hinter dem Pelzmärtelmarkt stehe. Ich darf mich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützern ganz herzlich für Ihren Einsatz bedanken. Meine Entscheidung fiel mir wirklich nicht leicht, aber im Sinne der Gleichbehandlung konnte sie nicht anders ausfallen.  

Mit freundlichen Grüßen

 Uwe Sinn
1. Bürgermeister
Stadt Pappenheim“

 




Pappenheimerin spendet ihr Geburtstagsgeld

(StTr) Bereits im April dieses Jahres feierte die Grundschullehrerin Sabine Rosak aus Pappenheim ihren 60. Geburtstag. Sie wünschte sich zu ihrem „Runden“ keine Geschenke für sich, sondern wollte Geld für den „Offenen Ganztag“ in Schambach sammeln. Insgesamt kamen 1.200 Euro zusammen. Hiervon wurden bunte Sitzsäcke und eine Kiste voll Legosteine sowie weitere Spielsachen angeschafft.

Sabine Rosak unterrichtet seit 30 Jahren die Erst- und Zweitklässler der Grundschule Schambach. Auch ihre letzten Jahre bis zur Pensionierung wird sie wohl in „ihrer“ Schule in Schambach verbringen.
Die Grundschule besticht mit ihrem familiären Scharm. Lediglich zwei Klassen und der „Offene Ganztag“ bzw. zuvor die Mittagsbetreuung sind vor Ort untergebracht. Zum Danke haben die Kinder eigens ein Lied für ihre Lehrerin geschrieben und natürlich auch live vorgetragen. In dem Song ging es darum, was für eine engagierte und vor allem faire Lehrerin Frau Rosak ist.

Bürgermeister Werner Baum wünscht den Kindern viel Spaß mit den neuen Spielsachen und freut sich, dass diese kleine Einrichtung, die für die Kinder viele Vorteile bietet, weiterhin erhalten werden kann.

Foto:  Marina Stoll




Radfahrerin bei Sturz verletzt

Am Montag, 25.11.2019, gegen 17.10 Uhr, befuhr eine 62-Jährige Frau  mit ihrem Fahrrad in Bieswang auf dem Solnhofer Weg in Richtung Bieswang. Bei ihrer Fahrt  kam sie aus ungeklärter Ursache zu Sturz und zog sich eine Kopfplatzwunde und Schürfwunden zu. Sie wurde zur Behandlung in ein Klinikum verbracht. Der Schaden an ihrem Fahrrad beläuft sich auf ca. 100 Euro.

 




Beziehungsstreit endet im Polizeigewahrsam

Mit der Übernachtung in einer polizeilichen Arrestzelle endete der Beziehungsstreit, der sich in der Nacht zum vergangenen Samstag zugetragen hat.

Am  Freitag, 22.11.2019, gegen 22.00 Uhr, geriet in Pappenheim ein Mann und mit seiner  Lebensgefährtin in Streit. Nach der  Bedrohung durch ihren Partner flüchtete die Frau aus der gemeinsamen Wohnung, wurde aber von ihrem 47 Jahre alten Lebensgefährten eingeholt und an der weiteren Flucht gehindert. Im Treppenhaus schlug er auf die Frau ein, die hierbei leicht verletzt wurde.

Zur medizinischen Versorgung wurde der Rettungsdienst herbeigerufen. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung wurde gegen den  angetrunkenen Mann mehrfach ein Platzverweis ausgesprochen, den er jedoch beharrlich ignorierte.

Als er wieder versuchte in die Wohnung zu gelangen, wurde der 47-jährige von der Polizeistreife nach Androhung mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen. Beim Verbringen zur Dienststelle beleidigte der Beschuldigte die eingesetzten Polizeikräfte. Da der Festgenommene über Schulterschmerzen klagte, wurde er erst nach einer ärztlichen Untersuchung und der Feststellung der Haftfähigkeit in sein Nachtquartier bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen gebracht.
Gegen den 47-jährigen ist jetzt  ein Kontaktverbot ausgesprochen und es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und anderer Delikte eingeleitet.




Alkohol am Steuer

Am Mittwoch, 20.11.2019, gegen 20.15 Uhr, wurde in der Bahnhofstraße in Pappenheim ein 66-jähriger Pkw-Fahrer von der Polizei kontrolliert. Bei der Überprüfung wurde von den Beamten der Polizeiinspektion Treuchtlingen beim Fahrzeugführer Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter freiwilliger Alkotest am gerichtsverwertbaren Alkomaten bei der Inspektion in Treuchtlingen ergab einen Wert von 0,27 mg/l. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt unterbunden und es erwartet ihn eine Geldbuße und ein Fahrverbot.




Freibad Pappenheim hält nun offiziell Europarekord

Jetzt ist es offiziell bestätigt, im Pappenheimer Freibad wurde bei den Bayerischen Schwimmmeisterschaften der Amateure im Juli dieses Jahres ein Europarekord geschwommen.

Luise Knöpfle von der Startgemeinschaft der Stadtwerke München schwamm die 200m Brust in 4:00.42 Minuten, was auf jeden Fall die Einstellung des deutschen Rekordes vom Januar 2018 bedeutet, der bei  4:19.28 Minuten liegt.  Mit ihrer Zeit hatte die Münchnerin auch h europäischen Rekord geschwommen, was aber erst noch mit einer Vermessungsurkunde des Beckens und einer notariellen Bestätigung verifiziert werden musste. Dies ist jetzt geschehen. Die Goldmedaille für ihren deutschen und europäischen Rekord wurde ihr damals von Steffen Petrenz dem Leiter der Städtischen Werke höchstpersönlich überreicht.

(PSV) Im Juli dieses Jahres  fanden im städtischen Freibad Pappenheim die Internationalen Bayerischen Meisterschaften der Amateure im Schwimmen statt. Die Veranstaltung wurde, wie bereits berichtet, vom Eichstätter Polizei Sportverein in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Pappenheim organisiert und ausgetragen.

Hatten die Organisatoren zwar am ersten Wettkampftag Pech mit dem Wetter, so konnten sich die erzielten Leistungen umso mehr sehen lassen: Neben 2 Deutschen Altersklassenrekorden wurde auch ein vorläufiger Europäischer Altersklassenrekord von Luise Knöpfle von der Startgemeinschaft der Stadtwerke München in der Altersklasse der 80 – 84 Jährigen über 200 Meter Brust aufgestellt. Dies hatte zur Folge, dass das Schwimmbecken ganz offiziell nochmal durch einen Gutachter vermessen werden musste, um zu gewährleisten, dass die Bahnlänge des auch tatsächlich 50 Meter umfasst.

Der Eichstätter Schwimmverein konnte dabei einmal mehr auf die tatkräftige Unterstützung der Stadtwerke Pappenheim und deren Geschäftsführer, Steffen Petrenz sowie dem Team des Freibads Pappenheim zurückgreifen, welche in Eigenregie einen Gutachter beauftragten, um den Anforderungen zur Anerkennung des Rekords durch den Europäischen Schwimmverband – LEN, gerecht zu werden.

Im November wurde der Europäische Rekord nun offiziell von Seiten der LEN bestätigt! Nicht nur für Luise Knöpfle ein toller sportlicher Erfolg, sondern insbesondere auch für das Pappenheimer Freibad, das sich nun nicht nur von 2 Deutschen Altersklassenrekorden, sondern tatsächlich und offiziell auch Heimat eines Europäischen Altersklassenrekords im Schwimmen nennen darf!

Abschließend eine tolle Nachricht und ein großartiges Resultat für ein Schwimmbad, in welchem noch nie zuvor, aber mit Sicherheit nicht zum letzten Mal, ein offizieller Schwimmwettbewerb nach den Statuten des Deutschen Schwimmverbands stattgefunden hat! Denn das Gutachten belegt auch, das Bad ist mindestens bis hin zu Landesmeisterschaften für jeden Schwimmwettbewerb als Austragungsörtlichkeit geeignet.




Sportfreunde gewinne das letzten Spiel des Jahres

Eine harte Nuss hatten die Bieswanger Sportfreunde beim VfB Mörnsheim II zu knacken. Durch eine schlechte Chancenverwertung setzte man sich bis zum Schluss unnötig selbst unter Druck, ehe kurz vor Abpfiff der entscheidende Treffer gelangt.

Bereits in der Anfangsphase vergab die Elf von Matthias Blischke einige sehr gute Chancen. Nach schöner Vorarbeit von Jonas Kern gelang aber Dominik Dietrich nach einer Viertelstunde die 1 : 0 – Führung. Anstatt nachzulegen, ging man weiter mit den Chancen fahrlässig um. Der VfB spielte ein gutes Spiel und forderte die Gäste bis zum Schluss heraus. Mit der Einwechslung von Oldie und Routinier Thomas Rachinger kam immer mehr Struktur ins Bieswanger Spiel, doch die Mörnsheimer tauchten immer wieder gefährlich vor dem SF-Gehäuse auf. Auch in der Schlussphase das gleiche Bild. Bieswang konnte einfach nicht den Sack zumachen und so blieb es bis zum Abpfiff spannend, ehe Kapitän Dominik Dietrich mit einem platzierten 16-Meter-Schuss die Entscheidung herbeiführte.

Letztlich war der Sieg verdient, wenngleich sich die SF-Elf den Vorwurf gefallen lassen muss, fahrlässig mit dem Spiel umgegangen zu sein. Das entscheidende Etwas fehlte ebenso wie die Konzentration in der Offensive beim Abschluss. Es war unnötig, die daraus resultierende Belastung bis zum Abpfiff auf sich zu nehmen. Letztlich ging es nochmals gut, wenngleich die kampfstarken und einsatzfreudigen Mörnsheimer gar nicht so weit von einem Punktgewinn entfernt waren.

Nachdem die SFB´ler nächstes Wochenende spielfrei sind, steht das nächste Saisonspiel erst Ende März 2020 an. Somit liegt vor Trainer Blischke, seiner Mannschaft und den Zuschauern eine richtig lange Winterpause, in der sich die angeschlagenen Spieler hoffentlich so erholen, dass sie in der Vorbereitung Gas geben und sich gut auf die Rückrunde vorbereiten können.

SF Bieswang: Philipp Heger, Sebastian Hüttinger, Jakov Ruzic, Stefan Wiedemann, Dominik Dietrich, Franco Curci, Matthias Rachinger, Jonas Kern, Tim Schwenk eingewechselt: Thomas Rachinger, Thomas Pihale, Janik Jakob




Feuerwehr wieder in Sache Ölspur unterwegs

Die Feuerwehren von Bieswang und Pappenheim waren erneut im Einsatz um eine Olspur, diesmal in Bieswang abzudecken.

Ein 47-jähriger Pkw-Fahrer wollte in Bieswang von Zimmern kommend nach rechts in die Weißenburger Straße einbiegen. Hierbei entglitt ihm kurzzeitig das Lenkrad. Deshalb steuerte er auf die Verkehrsinsel und beschädigte ein Verkehrsschild. Beim Pkw des Unfallverursachers riss hierbei der Tank auf. Die alarmierten Feuerwehren aus Bieswang und Pappenheim mussten eine 150 Meter langen Ölspur abbinden. Auch das Wasser-wirtschaftsamt wurde eingebunden da nicht auszuschließen war, dass Öl und Kraftsoff ins Erdreich gelangte. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 2500 Euro.




Ölspur in der Altstadt

Am Freitagnachmittag befuhr eine 70jährige Pkw Fahrerin  aus Langenaltheim in Pappenheim die Bahnhofstraße in Richtung Rathaus. Schon in der Bahnhofstraße verlor der Pkw aufgrund eines technischen Defektes der Servolenkung größere Mengen Öl. Auf Höhe der Fa. Schindler ließ sich der Pkw nur noch schlecht um die Kurve lenken. Als die Pkw Fahrerin  kurz beim Rathaus anhielt, bemerkte sie, dass sie eine längere Ölspur hinter sich hergezogen hatte. Das Öl wurde von Einsatzkräften der FFW Pappenheim abgebunden um eine größere Verkehrsgefahr zu verhindert.




Verletzungen nach Verkehrskonflikt

Kratzwunden im Gesicht und eine blutende Lippe sind das vorläufige Ergebnis einer Auseinandersetzung in Pappenheim, die sich aus einem Verkehrskonflikt auf der Bundesstraße 2 bei Treuchtlingen ergeben hatte.

Am Mittwoch, 06.11.2019, gegen 18.15 Uhr, eskalierte ein Verkehrskonflikt zwischen einer Pkw-Fahrerin und einem Pkw-Fahrer, der sich auf der B 2 im Bereich Treuchtlingen ereignete.

Der 44 Jahre alte Pkw-Fahrer aus Pappenheim befuhr die B 2 von Weißenburg in Richtung Treuchtlingen als ein Fahrzeug hinter ihm so dicht auffuhr, dass er das vordere Kennzeichen nicht mehr lesen und die Scheinwerfer des nachfolgenden Pkw nicht mehr sehen konnte. Der 44-jährige wollte dann im beginnenden zweispurigen Bereich einen vor ihm fahrenden Lkw als erstes Fahrzeug überholen. Plötzlich zog die 44-jährige Fahrzeugführerin des dicht hinter ihm fahrenden Pkw nach links und überholte ihrerseits, den Pkw des 44-Jährigen und den Lkw.

Der Mann fühlte sich durch dieses Verhalten der Pkw-Fahrerin gefährdet und genötigt. Da beide Beteiligten aus Pappenheim stammen, fuhr der 44-jährige der Frau bis zu ihrer Wohnung nach und stellte sie vor dem Haus zur Rede. Im Verlauf des Streitgespräches kamen dann noch zwei weibliche Angehörige der Frau hinzu.
Im weiteren Verlauf des „Verkehrsgespräches“ folgten dann gegenseitige Körperverletzungen, heißt es in einer Polizeimeldung.

Bei der Auseinandersetzung erlitt der 44-Jährige  blutende Kratzwunden im Gesicht ein 13 Jahre altes Mädchen trug nach einem Faustschlag eine blutende Lippe davon. Zur Klärung des Sachverhaltes sind weitere polizeiliche Vernehmungen notwendig. Wegen  gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und anderer Delikte ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.




Großeinsatz nach Notrufmissbrauch gefilmt

Ein 18-jähriger Treuchtlinger hat gestern durch eine mutwillig falschen Notruf den Großensatz von Rettungskräfte  ausgelöst und mit dem Handy die ausrückende Feuerwehr gefilmt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Am Samstag, 02.11.19, um 18:34 Uhr, setzte ein 18-Jähriger in Treuchtlingen einen Notruf ab in dem er den Brand eines Dachstuhls mitteilte.
Daraufhin fuhren zwei Streifen der Polizei, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Feuerwehr Treuchtlingen mit mehreren Fahrzeugen und etwa 20 Einsatzkräften  zu dem gemeldeten  Einsatzort.
Vor Ort  konnte allerdings kein Brand festgestellt werden. “Es handelte sich offensichtlich um einen Fake-Anruf“ hießt es im Polizeibericht.

Über die Standortfeststellung konnte das Mobiltelefon des Anrufers geortet und in der Nähe des Feuerwehrhauses Treuchtlingen lokalisiert werden. Bei der Fahndung im dortigen Bereich fielen der Polizei drei Jugendliche, ein 18-jährige Treuchtlinger, eine 17-jährige Treuchtlingerin, sowie eine 16-Jährige aus Ellingen  auf, die dann am Wallmüllerplatz kontrolliert wurden. Durch die Überprüfung der mitgeführten Mobiltelefone stellte sich heraus, dass der junge Mann mit dem Handy der 16-jährigen den Notruf abgesetzt und die ausrückenden Feuerwehr-Kräfte anschließend gefilmt hat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde er zuvor von der 16-jährigen angestiftet bzw. bei seiner Tat unterstützt.
Gegen die beiden wird nun wegen Missbrauchs von Notrufen ermittelt.