204 Punkten beim SFB-Schafkopfturnier 2019

Das traditionelle SFB-Schafkopfturnier zwischen Weihnachten und Neujahr war auch in diesem Jahr gut besucht. Insgesamt gab es  genau 100 Teilnehmer aus nah und fern. In der vereinseigenen Halle spielten die Kartler ihren Sieger aus, der dann kurz vor Mitternacht feststand.

(SFB) Thomas Rauenbusch aus Weißenburg zeigte eine famose Leistung, erspielte sich sagenhafte 204 Punkte (43 in Runde eins, 161 !!! in Runde zwei) und konnte einen Gutschein vom SFB-Vorsitzenden Thomas Rachinger für ein ganzes Schwein in Empfang nehmen. Ein selten gutes Ergebnis und eines, bei dem sich der Zweitplatzierte nicht weiter ärgern musste, den Platz an der Sonne verpasst zu haben.

Den zweiten Platz belegte ein ganz treuer Kartler, nämlich Josef Kral aus Pleinfeld (129 Punkte). Seit vielen Jahren ist er Stammgast beim Turnier. Er durfte sich über 150 Euro in bar freuen.

Die Plätze drei und vier gingen nach Auernheim, womit der Ort auf sich aufmerksam machte. Karl-Heinz Reuter (124) und Wolfgang Wirth (108) konnten sich über schöne Fleisch-Preise freuen und gemütlich und zufrieden die Heimfahrt antreten.

Bester Lokalmatator war der sehr erfahrene Kartler Heinz Schmidt (65). Den Trostpreis (ein Presssack der Fa. Wörlein) ergatterte ein weit angereister Spieler (Hans Wildhagen aus Nürnberg). Man sieht an dessen Herkunft sehr gut, dass viele Spieler weite Wege auf sich nehmen, um am beliebten alljährlichen Treffen in Bieswang mitwirken zu können. Überhaupt gehört dieses Turnier für viele Schafkopffreunde zum gewohnten Jahresablauf, trifft man doch viele alte Bekannte und kann sich mit einer Vielzahl von Gleichgesinnten messen.

Interessenten können sich schon mal den Termin für das nächste Turnier vormerken. Am Samstag, 02.01.2021, 19.30 Uhr, werden die Karten wieder neu gemischt und die gastgebenden Sportfreunde werden sich wieder anstrengen, ein rundum interessantes Turnier abzuhalten.




Wünsche wie vor 120 Jahren

Der Pappenheimer Lehrer Georg Fleischmann hat für das 19. Jahrhundert die Chronik der Stadt Pappenheim geschrieben, die vom Heimat- und Geschichtsverein im Dezember 2011 neu aufgelegt worden ist.
Die Chronik endet mit dem Epilog des Verfassers, in dem er den Zeitgeist zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschreibt, der wenige Jahrzehnte später zu einer schlimmen Zeit auch in Pappenheim geführt hat. Zeitlos und auch heute noch gültig sind die abschließenden Sätze dieser beeindruckenden Chronik, die Georg Fleischmann vor 120 Jahren im Jahr 1899 für unsere Stadt niedergeschrieben hat.

Zitat aus der Fleischmannchronik:

 …… Neue Aufgaben werden an die Stadt herantreten, neue Bedürfnisse ihre Befriedigung fordern. Manche alte Einrichtung wird das neue Jahrhundert verschlingen und Neues an seine Stelle setzen. Möge die Stadt allzeit an seiner Spitze Männer sehen, fern von Eigennutz, ergeben dem Gemeinsinn, die klaren und weitausblickenden Geistes die Zeichen der Zeit richtig verstehen und ihres Amtes gewachsen sind, die stets nur das Beste der Stadt im Auge haben und mit den Tugenden der Alten weiter bauen den Nachkommen zu Nutzen und Frommen!

Möge ein freundlicher Stern leuchten allezeit über unserem lieben Pappenheim, Friede und Eintracht wohnen unter seinen Dächern, in seinen Mauern, die Zwietracht verbannt sein, die Wohlfahrt wachsen und gedeihen, Glück und Zufriedenheit eine sichere Stätte finden und Gottes Segen liegen auf seinem Tun!

 

 




Pokalturnier beim SV Osterdorf

Beim Sportverein Osterdorf gab es kürzlich an den Tischtennisplatten wieder die Wettkämpfe um den Klaus Delitz Gedächtnispokal und den Jugendpokal von Walter Otters.

Die ganz jungen Tischtennisspieler im Alter von 10-14 Jahren spielten in diesem Jahr erstmals im Doppelmodus  um den Walter Otters Pokal, wobei es bei dem Turnier, bei dem jeder gegen jeden anzutreten hatte, zu folgenden Platzierung kam:

 

  1. Platz Josua Gagsteier und Lorenz Obernöder
  2. Platz Sophia Hüttinger und Leni Schleußinger
  3. Platz Eva Obernöder und Luis Hüttinger
  4. Platz Hannes Rathsam und Lukas Rahtsam

Auf eine 32-jährige Tradition kann das Tischtennisturnier um den Klaus Delitz Gedächtnis Pokal zurückblicken, in dem sieben Doppelmannschaften antraten.

Die spannenden und unterhaltsamen Wettkämpfe fanden  im Osterdorfer Dorfgemeinschaftshaus statt. Bei den Pokalwettkämpfen der Erwachsenen, bei dem ebenfalls jeder gegen jeden anzutreten hatte gab es letztlich folgende Platzierungen:

  1. Platz Carolina Schleußinger und Claus Treu
  2. Platz Kevin Stettinger und Dieter Mürl
  3. Platz Tina Halbmeyer und Peter Stowasser
  4. Platz Andrea Halbmeyer und Norbert Kuster
  5. Platz Sandra Halbmeyer und Andreas Renner
  6. Platz Simone Leinweber und Thomas Schwill
  7. Platz Jonas Halbmeyer und Jochen Hüttinger

Mit Plätzchen, Kuchen, Lebkuchen, Butterbrezen und Wiener im Brotteig war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt und die beiden Pokalturniere setzten den Schlusspunkt eines erfolgreichen Tischtennis Jahres beim Sportverein Osterdorf.

Fotos: SV Osterdorf




Weihnachts-Wunschbaum bei KRAUSE GUSS

Der  Firma KRAUSE GUSS in Bieswang war es dieses Jahr ein Anliegen die Aktion Wunschbaum der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen aufzugreifen und darauf aufmerksam zu machen.

Kurzerhand beschloss sich die Geschäftsleitung einen eigenen Weihnachtsbaum aufzustellen und mit Wunschzetteln, die von der Diakonie bereitgestellt wurden, zu bestücken. „Unsere Intention war es dieses Thema auch an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heranzutragen und das Interesse zu wecken hier mitzumachen“, sagt Britta Strunz.

Das Ergebnis war auch für die Geschäftsführerin bemerkenswert. Von anfänglich 30 Wunschzetteln, blieben lediglich 6 übrig. Somit konnte Frau Irene Rottler-Steiner (KASA Gunzenhausen/Heidenheim) 23 liebevoll ausgesuchte und eingepackte Geschenke in Empfang nehmen und ist sich sicher, dass diese den Empfängern ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Damit auch die restlichen Wünsche noch erfüllt werden können, überreichte die Geschäftsleitung von KRAUSE GUSS an Frau Rottler-Steiner einen Geldbetrag in Höhe von 250,- Euro. Diese war sichtlich erfreut darüber und bedankte sich im Namen der Diakonie und aller Beschenkten bei den Geschäftsführern Uli Krause und Britta Strunz,  sowie denen  Ehemann Jochen Strunz.

Foto: Krause Guss

 




Großes Schafkopfturnier in Bieswang

Die Sportfreunde Bieswang starten auch in diesem Jahr ihr traditionelles und beliebtes Schafkopfturnier im vereinseigenen Sportheim. Der Termin für das diesjährige Turnier  ist der

Samstag, 28. Dezember 2019, um  19.30 Uhr,

Das Turnier findet bereits zum 18. Mal in Folge statt. Für viele Schafkopfspieler gehört die Teilnahme zum festen Jahresablauf. Man trifft sich mit Freunden, Gleichgesinnten und mit etwas Glück gehört man zu den Gewinnern, auf die in diesem Jahr ganz besondere Preise warten.

So erhält der Sieger ein ganzes Schwein
Der Zweitplatzierte gewinnt        150,00 Euro
Für die Nächstplatzierten warten wie immer
viele weitere Fleisch- und Sachpreise.

Die Sportfreunde laden zu dem Schafkopfevent kurz vor dem Jahreswechsel ganz herzlich ein.

Um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, empfehlen die Veranstalter, 30 Minuten vor Turnierbeginn anwesend zu sein.

Die Startgebühr beträgt 10,– € incl. Brotzeit.

Die Sportfreunde wünschen allen  frohe Weihnachten und für das Jahr 2020 alles Gute.




Fahrradständer angefahren

Am Dienstag, 17.12.2019, gegen 13.25 Uhr, beobachteten Zeugen in der Pappenheimer Deisingerstraße einen Pkw-Fahrer, der in der Deisingerstraße beim rückwärts Ausparken gegen einen Fahrradständer fuhr, der dadurch erheblich beschädigt wurde.
Der Fahrer aus dem Landkreis Eichstätt setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Bei einer anschließenden Halterüberprüfung durch die Polizei räumte der 47 Jahre alte Pkw-Fahrer ein, dass er den Anstoß zwar bemerkt habe, aber weitergefahren sei. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2000 EURO. Gegen den 47-jährigen wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet.




Zaun beschädigt – Zeugensuche

Im Zeitraum von 09./16.12.2019 wurde in der Bahnhofstraße, neben dem Bahnhof, ein Element des Gitterzaunes für einen  Lagerplatz beschädigt. Ob es sich um eine Vorbereitungshandlung für einen Diebstahl handelte oder um eine Sachbeschädigung konnte vor Ort nicht eindeutig geklärt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 200 EURO.

Hinweise zu der Sachbeschädigung werden an die PI Treuchtlingen unter
Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Altreifen illegal entsorgt

Im Verlauf der ersten Dezemberwoche hat ein bislang Unbekannter auf einem Feldweg neben der Staatsstraße 2387 von Zimmern in Richtung Bieswang 10 Altreifen abgela-gert und entsorgt. Nachdem auf zwei Reifen Hinweise auf eine Firma vorhanden waren, wurden Ermittlungen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz eingeleitet. Hinweise zu der Abfallentsorgung werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Heilpädagogisches Reiten aus Bieswang in der Frankenschau

Die Benefizaktion  „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks und die „Aktion Mensch“ des Zweiten Deutschen Fernsehens spenden rund 14.000 Euro für zwei Pferde des Rosenhofs in Bieswang, der weit über die Region hinaus als heilpädagogisches Zentrum bekannt ist. Hier ist das Pferd der Therapeut.

Ein Team des Bayerischen Rundfunks drehte kürzlich einen Beitrag im Rosenhof. Dieser wird am Freitag, 13.12.19 voraussichtlich um 8.45 Uhr und in der Frankenschau zwischen 17.30 und 18.00 Uhr ausgestrahlt.

Fotos: Rosenhof Bieswang

In dem folgenden Beitrag gibt das Rosenhofteam einen Einblick in sein eindrucksvolles Wirken:

Der gemeinnützige Rosenhof Bieswang e.V. stellt sich vor

(Rosenhof) Viele Eltern und Einrichtungen wählen ganz bewusst den Rosenhof in Bieswang mit seinen 14 Pferden und Ponys als Therapieeinrichtung wegen seines ruhigen und natürlichen Umfeldes im Freien und in Ortsrandlage.

Langsam gewinnt Lucas (6 Jahre) Vertrauen, erst berührt er zaghaft das Pony mit den Fingerspitzen. Er leidet an frühkindlichem Autismus und Aufmerksamkeitsstörung. Das Pony beschnuppert ihn ganz vorsichtig. Im Laufe der Zeit schmiegt er sich ans Pony. Ruhe und Gelassenheit übertragen sich und seine innere Anspannung löst sich auf. Die Kinderaugen leuchten. Seine Mutter erkennt ihn fast nicht mehr wieder.

Nora kommt wegen unklarer Bewegungsstörungen zum Heilpädagogischen Reiten seitdem sie 3 Jahre alt ist. Mit Stolz und voller Selbstvertrauen zeigte sie ihr hier erlerntes Können beim Tag der Offenen Tür. Leider hat sie, seit sie 4 Jahre alt ist, viele Klinikaufenthalte hinter sich. Grund dafür ist ein genetisches Syndrom. Sie hat jetzt schon erworbene Fähigkeiten verloren und konnte nicht mehr an der Reittherapie teilnehmen. Jetzt ist sie 5 Jahre alt und hat nicht mehr allzu lange zu leben. Ihr sehnlichster allerletzter Wunsch war, mit einem Pferd im eigenen Garten zu reiten. Wir vom Rosenhof haben ihr tief berührt diesen Wunsch erfüllt und ein Pferd in den Pferdehänger gepackt. Überglücklich hat Nora im Garten mit Prinzessinnenkleid und neuen Stiefeln ihre Runden gedreht.

Unser Leitbild beinhaltet die respektvolle Begegnung von Mensch, Pferd, Tier und Natur und die Annahme jedes Einzelnen in seiner Einmaligkeit. Wir unterstützen die Menschen mit den Pferden in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit gemäß ihrer eigenen Natur und ihren Talenten.

Pferde vermitteln Geborgenheit, laden zur Freundschaft ein, flößen Respekt ein und machen Lust auf Bewegung. Das natürliche Bedürfnis mit Tieren umzugehen und der spielerische Umgang mit ihnen wird pädagogisch und therapeutisch genutzt. Beziehungsaufbau, Lebensfreude und Vertrauen sind die Basis fürs Reiten und „Getragen werden“.

Weitere Bereiche haben sich im Laufe der 22 Jahre auf dem Rosenhof entwickelt. Sabine Dier (Krankenschwester und Reitpädagodin) ergänzt das Heilpädagogische Reiten durch Sensorische Integration. Die Erzieherin und Reittherapeutin Barbara Reitlinger bringt viel Erfahrung mit Gruppen, Heimkindern und diversen Einrichtungen mit. Die Reitlehrerin und Kinesiologin Yvonne Wagner integriert kinesiologische Methoden in den Reitunterricht. Die Musik- und Mathelehrerin und Reitlehrerin Maria Fellner motiviert die Ferienkinder durch selbsterfundene lustige Lieder und tolle Melodien, sodass die Kinder Aufgaben rund ums Pferd flott und motiviert erledigen.

Des Weiteren gibt es auf dem Rosenhof die Möglichkeit des klassischen Reitunterrichts für anspruchsvolles Freizeitreiten von uns Centered-Riding-Ausbildern sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene (Anfänger und Fortgeschrittene). Viele ehemalige Therapiekinder werden in den Reitunterricht integriert und individuell begleitet. Für die Kleinsten ab 3 Jahre bieten wir ein spielerisches Reiten lernen ganz individuell einzeln oder zu zweit an.

Vor 6 Jahren wurde der Rosenhof umfangreich saniert. Unterstützt wurde das Projekt schon damals mit Spenden von rund 56.000 Euro aus den „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks. Weiterhin gab es rund 29.000 Euro Zuschüsse aus der laufenden Dorferneuerung. Im Laufe der Jahre wurden noch 8 Pferde von „Aktion Mensch“ und „Sternstunden“ bezuschusst.

Wir erweiterten unser Konzept mit Urlaub inklusive Reittherapie für Gruppen von Förderschulen, Kinderheimen und Einrichtungen der Behinderten -und Jungendhilfe. Der neu gebaute Gästebereich machte dies möglich. Außerdem entstanden abenteuerliche Spielflächen, gemütliche Sitzecken als Ruhebereich, Indianertipi mit Feuerplatz, ein Erlebnisparcours zum Reiten und Toben, Tiergehege für Ziegen, Hühner, Enten, Hasen und Meerschweinchen, eine Ovalbahn für Sitzschulung und eine Bewegungslandschaft für die Pferde.

Seitdem kommen von Jahr zu Jahr mehr Einrichtungen vom In- und Ausland zu uns. Die Förderung von Sternstunden ermöglichte für die oft sozial benachteiligten, emotional auffälligen, sehr unruhigen oder auch behinderten Kinder unsere reit-, natur- und erlebnispädagogischen Projekte. Dabei nutzen wir nicht nur das genannte Hofgelände, sondern auch die Umgebung des Reiterhofs bei unseren Ausritten ins idyllische Tal und die Wälder ringsum. Die Tiere und die Natur wirken heilend auf die Kinder.

Abends sitzen die Gruppen oft am Lagerfeuer, umgeben von Hühnern und unseren Hofhunden, mit Blick auf die schnaubende und spielende Pferdeherde. Manche schlafen im hofeigenen Tipi, lauschen den Geräuschen der Nacht und genießen die Auszeit in der Natur vom hektischen Leben in der Stadt.

 Auch Familien genießen das ruhige Landleben bei uns. Eine 8-Köpfige Familie kam mal zur Erholung zu uns nach langen Klinikaufenthalten ihrer 5 -jährigen leukämiekranken Tochter Anne. Eine weitere Familie nutzte die Zeit am Reiterhof als Auszeit vor der Einweisung in die Psychiatrie wegen schwerem Mobbing ihres 13-jährigen Sohnes Manuel.

Weitere Angebote unserer Arbeit sind die beliebten Reiterferien für Anfänger und Fortgeschrittene. Schon seit 20 Jahren nehmen auch immer wieder Kinder mit Behinderung daran teil. Inklusion mit gegenseitiger Bereicherung wird bei uns schon immer gelebt! Pippi-Langstrumpf- Wochen (ab 5), Indianerwochen, Halsringreiten, Trailreiten, Cavalettitraining, Theaterprojekte, Nomaden- und Wanderritte ergänzen unser Ferienprogramm!

2020 gibt es das integrative Theaterprojekt „Winnetou“ mit Aufführung und Tag der offenen Tür am 14.06.20.




BRK erhält Zuschlag für die Betreuung im „Haus für Kinder“

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) wird voraussichtlich die Trägerschaft im „Haus für Kinder“ erhalten, das am Helmut-Gollwitzer-Weg in unmittelbarer Nähe zum Grundschulhaus demnächst errichtet wird. Obwohl der einstimmige Beschluss des Stadtrates einen Wechsel des Trägers offen hält, ist wohl davon auszugehen, dass das BRK neben dem Outdoor-Kindergarten in Göhren künftig auch in Pappenheim Betreiber des Kindergartens mit Kinderhort sein wird.

Für die Trägerschaft der neuen Pappenheimer Kindereinrichtung  gab es vier Bewerbungen. In Abstimmung mit dem Jugendamt erarbeitete die Verwaltung der Stadt Pappenheim ein Konzept zur Bewertung der vier Bewerber von kirchlichen und frei gemeinnützigen Trägern. Mit einem  Punktesystem konnten die vorgelegten pädagogischen Konzepte in einer Rangfolge zum Ausdruck gebracht werden. So wollte man im Auswahlverfahren sicherstellen, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und das bestmögliche Angebot für Kinder und Eltern zum Zuge kommt.

„Ein Bewerber hat eine höhere Punktzahl als alle anderen“, stellte CSU Fraktionsvorsitzender Florian Gallus fest und damit laufe alles auf einen Bewerber zu. Allerdings, so forderte Walter Otters von den Freien Wählern, soll im Stadtratsbeschluss festgeschrieben werden, dass die endgültige Vergabe erst nach Vertragsabschluss vom Stadtrat beschlossen wird.

Die Auswahl eines Trägers war zum jetzigen Zeitpunkt wichtig, weil sich alle Bewerber ausbedungen hatten bei der Planung ein Recht zur Abgabe von Empfehlungen zu bekommen, um die pädagogischen Ziele umsetzen zu können.

In seinem Beschluss erkannte der Stadtrat das Bewertungssystem der Stadtverwaltung an und  beschloss einstimmig die Vergabe der Trägerschaft für das neu zu errichtende „Haus für Kinder“ in Pappenheim an den „Bewerber 2“, als den Bewerber mit der höchsten Punktzahl zu vergeben.
Allerdings wird über die Betriebsträgervereinbarung mit Bewerber 2 in einem neuen Beschluss entschieden.

Bewerber 2 ist das BRK, das mit 29 Punkten deutlich an der Spitze liegt. Zwei Bewerber haben 23 Punkte erreicht und an einen Bewerber konnten nur zwei Punkte vergeben werden.




Hohen Schaden verursacht und davongefahren

Am 02.12.19 parkte ein 56-jähriger Mann aus Pappenheim in der Zeit von 16.00 Uhr bis 16.20 Uhr seinen Pkw auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes in der Pappenheimer  Bahnhofstraße.
In dieser Zeit touchierte ein bislang unbekannter Fahrer vermutlich beim Ausparken sein Fahrzeug. Hierdurch wurden die Stoßstange sowie der Radkasten hinten links am Fahrzeug des Geschädigten beschädigt.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der Unfallverursacher.

Es entstand Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro.

Wer kann Hinweise geben?




Nicht korrekt informiert

Auch 2. Bürgermeister Claus Dietz hat nun zu den Vorgängen um das Helferessen im Nachgang zum Pelzmärtelmarkt seine Fakten öffentlich dargestellt. Seine Ausführungen sind nachfolgend abgedruckt.

Pelzmärtelmarkt 2019
zu den „Klarstellungen des Bürgermeisters und der SPD-Fraktion“

Dass Bürgermeister Uwe Sinn gerne seine eigenen „Wahrheiten“ verbreitet ist nichts Neues mehr.
Es ist allerdings höchst befremdlich mit anzusehen, dass sogar seine eigenen Fraktionskollegen von ihm nicht korrekt informiert werden.

Mit E-Mail vom 19.11. wurde ich vom Sekretariat des Bürgermeisters gebeten die Vertretung für ihn am 20. und 21. November zu übernehmen.

Am 20. November fand um 18 Uhr die Nachbesprechung des Pelzmärtelmarkts unter meiner Leitung statt. In dieser Gesprächsrunde wurde das Helferessen angeregt und dann von mir beschlossen, dieses seitens der Stadt zu finanzieren (Kosten erwähnt im Protokoll vom 21.11., Verteiler: alle Beteiligten und 1. Bürgermeister).

Die von Bürgermeister Uwe Sinn, und durch inkorrekt erhaltene Informationen auch von der SPD-Fraktion, zu Unrecht öffentlich denunzierte Mitarbeiterin der Stadt hat keineswegs eigenmächtig eingeladen, sondern völlig korrekt auf Anweisung des vom 20. bis 21. November amtierenden Bürgermeisters der Stadt Pappenheim gehandelt!

Auch hier einen Vergleich mit irgendwelchen Vereinsförderungen zu ziehen hinkt gewaltig.

Es hatten sich auf einen Aufruf von Stadtratskollege Karl Satzinger spontan ca. 25 Personen aus allen Gruppierungen zu Transport-, Auf- und Abbauhilfe dieses städtischen Marktes eingefunden und damit der Stadt sicherlich Kosten in vierstelliger Höhe gespart.

Derartiger ehrenamtlicher Zusammenhalt ist sonst nur auf den Ortsteilen anzutreffen, in der Kernstadt hat dieser eher Seltenheitswert. Der Gemeinschaftssinn und die gute Stimmung, die unter den Helfern herrschte, könnte für weitere Aktionen dieser Art in Pappenheim Schule machen.

Schon allein aus letzterem Grund wäre es unverantwortlich dieses zart keimende Pflänzchen durch fehlende Anerkennung sofort wieder zu zertreten.

Claus Dietz
2. Bürgermeister
der Stadt Pappenheim