Schrottfahrzeug im Garten

Gegen einen 26-jährigen Mann aus Pappenheim wurden Ermittlungen wegen unerlaubten Umganges mit Abfällen eingeleitet, da er ein Schrottfahrzeug, in dem sich noch Betriebsflüssigkeiten befanden, auf einer Grünfläche im Garten abstellte. Dem Betroffenen wurde eine Frist gesetzt, das Schrottfahrzeug ordnungsgemäß zu entsorgen.




Ehrenbürger Hans Navratil feierte 97. Geburtstag

Hans Navratil, Ehrenbürger und Archivar der Stadt Pappenheim hat am Mittwoch, 28. August 2019 seinen 97. Geburtstag gefeiert.

Der Jubilar empfing zusammen mit seiner Lebensgefährtin Rosemarie Schüler zahlreiche Gäste. Unter den Gratulanten aus dem Bereich der Vereine und persönlicher Freunde befanden sich auch Stadtpfarrer Jürgen Poppe und 2. Bürgermeister Claus Dietz, der die besten Wünsche der Stadt Pappenheim überbrachte.

Hans Navratil erfreut sich einer zufriedenstellenden Gesundheit und konnte seine Geburtstagsgesellschaft bei einem Gläschen Sekt in vollen Zügen genießen. Wenn Hans Navrtil nicht gerade feiert, forscht der derzeit intensiv über seine neuen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Anordnung und Nummerierung der Häuser im 15. und 16. Jahrhundert innerhalb der Pappenheimer Stadtmauern.

Jede Woche am Mittwoch und Donnerstag ist Hans Navratil nachmittags in Stadtarchiv anzutreffen, wo derzeit die Zeitungsmeldungen über Pappenheim in einer Datenbank thematisch erfasst werden.

Immer wieder sind auch Anfragen zur Familienforschung aus aller Welt zu beantworten, wozu Hans Navratil in seiner reichhaltigen privaten Sammlung wertvolle Beiträge leistet.

Natürlich hat er sich an seinem Ehrentag vom Archiv frei genommen zusammen mit seinen Angehörigen an der Kaffeetafel gefeiert.




Entwendeten Gartenpool nach Zeugenhinweis gefunden

Der kürzlich – wie berichtet – als entwendet gemeldete Gartenpool konnte jetzt von der Polizei aufgefunden und zurückgegeben werden. Die polizeilichen Ermittlungen zum Tathergang gestalten sich kompliziert.

Durch  einen Zeugenhinweis nach  der polizeilichen Pressemeldung konnte der entwendete Pool in einem fremden Garten in Pappenheim aufgefunden und sichergestellt werden. Der Pool ist inzwischen  wieder an den  Eigentümer  übergeben.
Die Ermittlungen bei der Familie, in deren Garten der als entwendet gemeldete Pool stand, ergaben, dass ein Bekannter des Sohnes diesen gefragt hatte, ob der den Pool kurzzeitig hier abstellen könne. Es sind noch weitere Befragungen der Kinder/Jugendlichen notwendig, wer letztendlich den Pool entwendet hat.




Zäher Heimsieg gegen VfB Mörnsheim II

Das Heimspiel der Sportfreunde gegen den VfB Mörnsheim II kann man getrost in die Rubrik „hart erarbeitet“ einordnen. Die drückende Überlegenheit der Blischke-Elf spiegelte sich aber nur in zwei Toren wider.

(SFB) Von Beginn an dominierte die junge Bieswanger Elf die Partie. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Oberbayern. Doch es dauerte eine gute halbe Stunde, ehe endlich das ersehnte Tor fiel. Der starke Stefan Wiedemann legte quer auf Jonas Kern, der keine Mühe beim Abschluss hatte. Auch im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Viele hochkarätige Chancen wurden aber leichtsinnig vergeben. Die Gäste waren mit der Defensivarbeit ausgelastet. Dem lauffreudigen Tim Schwenk war es vorbehalten, mit dem 2 : 0 zehn Minuten vor Ende der Partie die Entscheidung herbeizuführen.

In den nächsten Wochen muss sich die Elf steigern, will sie weiterhin vorne mitspielen. Dabei ruhen die Hoffnungen auch auf Torjäger Janik Jakob, der in ca. drei Wochen wieder einsatzbereit sein dürfte.

SF Bieswang:
Matthias Blischke, Sebastian Hüttinger, Philipp Streb, Stefan Wiedemann, Tim Schwenk, Jakov Ruzic, Jonas Kern, Dominik Dietrich, Julian Seegmüller
eingewechselt:  Anusorn Sachse, Valentino Morana, Matthias Rachinger




Whirlpool aus Garten gestohlen

Von einem dreisten Diebstahl gibt es aus Pappenheim zuberichten. In der Wohnstraße Hals wurde aus einem Garten über Nacht ein Pool mit Zubehört gestohlen.

Nicht schlecht staunte ein 38-jähriger Pappenheimer als er am Samstagmorgen in seinen Garten blickte und feststellen musste, dass sein aufblasbarer Pool nicht mehr da war. Zuletzt hatte er ihn am Donnerstagabend in seinem Garten stehen sehen. Entwednet haben der oder die Täter Täter nicht nur den Pool sondern auch die dazugehörige Filteranlage. Insgesamt hatte das Diebesgut einen Wert von ca. 300,- EUR. Die Polizei erbittet Hinweise zur Fallaufklärung unter Tel: 09142/ 9644-0




Pappenheimer Clubritter erwarten den Club

Zu einer Benefizveranstaltung der Clubritter Pappenheim am 31.August 2019 um 13:00 Uhr kommt eine Delegation des 1. FCN nach Übermatzhofen zum Sportgelände des SVÜ.

Im Rahmen der Aktion „Der Club schwärmt aus“  wird der 1. FCN zu einer Benefizveranstaltung der Clubritter Pappenheim nach Übermatzhofen auf das Sportgelände des SV Übermatzhofen kommen. Angemeldet haben sich  der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Grethlein und die Spieler Nikola Dovedan, Alexander Fuchs, Fabian Schleusener sowie Co-Trainer Fabian Gerber.

Die Veranstaltung beginnt um 13:00 Uhr und die Ehrengäste werden gegen 13:45 Uhr erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung wird es eine Frage- und Antwortrunde mit dem Besuch aus Nürnberg geben. Natürlich werden die Spieler auch genügend Zeit für Autogramme und das ein oder andere Foto mitbringen.

Für das leibliche Wohl wird mit Getränken, Gegrilltem und einem Kaffee- Kuchenbuffet gesorgt sein.

Als Rahmenprogramm wird es neben einem Torwandschießen für die kleinen Gäste auch eine Hüpfburg geben.

Den gesamten Erlös dieser Veranstaltung werden die Clubritter Pappenheim  an ihr Clubrittermitglied Nathanael  Flisar aus Treuchtlingen spenden, dessen Leben sich durch einen schrecklichen Trampolinunfall, bei dem er sich die Halswirbelsäule brach, komplett verändert hat.

Die Veranstalter bitten zu beachten, dass die Anfahrt zum Sportplatz Übermatzhofen über die Bundesstraße 2,  Abfahrt Langenaltheim erfolgen muss, da die Verbindungsstraße von Pappenheim nach Übermatzhofen wegen des Neubaus der Bahnunterführung gesperrt ist.




Nies-Attacke führte zu hohem Schaden

In der Pappenheimer Bahnhofstraße ereignete sich gestern ein kurioser Verkehrsunfall, bei dem es wegen einer Nies-Attacke zu einem hohen Schaden kam.

Am Dienstag, 20.08.2019, gegen 16:20 Uhr, ereignete sich in der Bahnhofstraße ein Verkehrsunfall mit ca. 15.000 EURO Sachschaden bei dem niemand verletzt wurde. Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Augsburg befuhr die Bahnhofstraße stadteinwärts. Seinen Angaben zufolge musste er wegen eines plötzlichen Niesreflexes kurz die Augen schließen. Hierbei geriet er mit seinem Pkw etwas zu weit nach links. Um einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zu vermeiden, lenkte er sein Fahrzeug reflexartig nach rechts und prallte gegen einen ordnungsgemäß geparkten Pkw. Beide Unfallfahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden.




Bieswang holte einen Punkt beim FC Nagelberg II

Im Spiel der Zweiten des FC Nagelberg gegen die SF Bieswang gab es Tore am laufenden Band. Am Ende teilten sich die Kontrahenten mit einem 3 : 3 – Unentschieden die Punkte.

(SFB)Wer im Aufeinandertreffen die Nase nach Spielschluss vorn haben wird, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit zwischen den beiden Mannschaften spiegelte sich so im Endergebnis wieder. Ein Doppelpack brachte den FC Nagelberg II in eine zwischendurch komfortable Position. Jonas Halbmeyer war gleich zweimal per Elfmeter zur Stelle (27./30.), wobei ein Strafstoß aus SF-Sicht absolut unberechtigt war. Doch eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von SF-Coach Matthias Blischke, der seine Elf nach den Rückschlägen nochmals anstachelte. Julian Seegmüller war es dann, der vor rd. 50 Zuschauern in der 43. Minute den Anschlusstreffer für seine Elf sicherstellte.

Nach der Pause kam die Zeit von Ex-FCN-Spieler Jonas Kern, der mit einem Doppelpack die Bieswanger Führung besorgte, die aber Peter Jahne nach 83 Minuten egalisieren konnte.

Letztlich war die Enttäuschung auf Bieswanger Seite nicht zu übersehen, man wollte unbedingt drei Punkte aus Schambach mitnehmen.

Kommenden Sonntag steht wieder ein Heimspiel an. Der VfB Mörnsheim II (9er-Team) wird seine Visitenkarte in Bieswang abgeben.

SF Bieswang: Thomas Pihale, Sebastian Hüttinger, Philipp Streb, Stefan Wiedemann, Anusorn Sachse, Tim Schwenk, Dominik Dietrich, Andreas Renner, Jonas Kern, Julian Seegmüller, Samuel Hilgart

Eingewechselt: Valentin Heimisch, Valentino Morana, Matthias Rachinger




Mantrailing für den guten Zweck

Der Verein der Suchhundefreunde Altmühltal e.V. wird sich am 31. August 2019 am „II. Internationalen Charity-Trailtag“ mit einer Benefizaktion für das Friedensdorf International beteiligen. An dem deutschlandweiten Tag für Mantrailing ist der noch junge Verein der einzige bayerische Teilnehmer. Eröffnet wird die Veranstaltung um 10:00 Uhr unter der Schirmherrschaft von Désirée Gräfin von und zu Egloffstein, auf dem  Gutshof Altheimersberg bei Langenaltheim. Die Stadtkapelle Pappenheim spielt zur Eröffnung auf.

Mantrailing, die Personensuche mit Hunden beschäftigt sich mit dem Aufspüren vermisster Personen, wobei die besonders ausgebildeten Hunde in der Lage sind den einmaligen Individualgeruch eines jeden Menschen zu verfolgen. Voraussetzung für den Erfolg ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Das Mantailing wird nicht nur bei der Polizei und in den Rettungshundestaffeln angewandt, sondern  hat schon lange Einzug in den Hobby-Sportbereich gehalten. Dieser Sportart hat sich der Verein der Suchhundefreunde Altmühltal e.V. verschrieben.

Am 31.08.2019 lädt der Verein zum Gut Altheimersberg bei Langenaltheim ein, um dort für jedermann mit einem Rahmenprogramm Mantrailing für einen guten Zweck vorzuführen. Der Erlös und die Spenden des internationalen Aktionstages, bei dem deutschlandweit an 23 Standorten getrailt wird, gehen an das Friedensdorf International.

Neben den Suchvorführungen am Altheimersberg wird es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen für große und kleine Besucher geben..

Von 11.00 Uhr – 14.00 Uhr gibt es Gegrilltes, Kaffee und Kuchen sowie verschiedene Getränke.

Die Suchhundefreunde Altmühltal e.V. laden zum Mitmachen ein, ob als Zuschauer, Neuling, Ausprobierer, Interessierter mit und ohne Hund.

Titelfoto: Suchhundefreunde Altmühltal e.V.

Wer nicht dabei sein kann, aber spenden möchte, kann direkt spenden:

Friedensdorf International
Stadtsparkasse Oberhausen
Verwendungszweck:
„II. Internationaler Charity-Trailtag“

IBAN: DE59 3655 0000 0000 1024 00




Robert Westphal erhält die Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Robert Westphal, stellvertretende Landrat und ehemalige Erster Bürgermeister der Gemeinde Meinheim hat aus der Hand des Innenministers  Joachim Herrmann hat in Erlangen die Kommunale Verdienstmedaille in Silber erhalten. Im Rahmen eines Festakts wurden insgesamt 31 Verdienstmedaille in Silber und Bronze sowie die Kommunale Dankurkunde Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken verliehen.

(LRA) Robert Westphal hat sich durch seine langjährige Tätigkeit in einer Vielzahl kommunalpolitischer Ämter nicht nur in seiner Heimatgemeinde Meinheim als ehemaliges Mitglied des Gemeinderates, als zweiter Bürgermeister (von 1984 bis 1996) sowie anschließend als Erster Bürgermeister (von 1996 bis 2014), sondern auch als langjähriges Mitglied des Kreistages (seit 1990 bis heute) sowie in verantwortlicher Position als stellvertretender Landrat – zunächst von 2002 bis 2007 als weiterer Stellvertreter des Landrats und anschließend von 2007 bis heute als gewählter Stellvertreter des Landrats – um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

„Sehen Sie die heutige Auszeichnung als sichtbaren Ausdruck der Anerkennung und des Respekts dafür“, sagte Herrmann, der sich auch im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung bedankte.

Titelfoto: Giulia Iannicelli

Die Kommunalpolitische Vita Robert Westsphals:

(LRA) Stellvertretender Landrat Westphal hat in den letzten Jahrzehnten mit großer Tatkraft und vorbildlichem persönlichen Einsatz die kommunale Selbstverwaltung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen geprägt und sich neben seinem Hauptberuf als Rechtsanwalt bzw. Inhaber einer Kanzlei in mehreren kommunalpolitischen Funktionen für die kommunale Daseinsvorsorge und damit für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt.

1984 wurde er erstmals in den Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Meinheim gewählt und übernahm dort sofort als zweiter Bürgermeister gesteigerte Verantwortung in seiner Gemeinde. Nach seiner Wahl zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde Meinheim im Jahr 1996 konnte er die Entwicklung seines Heimatortes bis zu seinem Ausscheiden aus diesem Amt im Jahr 2014 in jeder Hinsicht erfolgreich gestalten. In dem Zusammenhang hat er nicht nur die kommunalen Pflichtaufgaben erfüllt, sondern einige wegweisende Projekte umgesetzt. Unmittelbar nach Beginn seiner Amtszeit als Bürgermeister konnte er den Bau einer Umgehungsstraße zu einem erfolgreichen Abschluss führen und damit die Lebensqualität seiner Gemeinde im erheblichen Maße steigern. Der Bau der Umgehungsstraße war eine wichtige Voraussetzung für das spätere Dorferneuerungsverfahren, das Westphal in seinem Amt als Bürgermeister als weiteres Großprojekt neben der Sicherstellung der gemeindeeigenen Wasserversorgung sowie dem Bau einer Schule mit großer Weitsicht umsetzte. Zudem förderte er die Gründung von zwei Nahwärmegenossenschaften in Meinheim und dem Ortsteil Wolfsbronn, so dass in beiden Orten eine umweltfreundliche Energieversorgung aufgebaut werden konnte.

Das langjährige erfolgreiche kommunalpolitische Wirken von Robert Westphal als Bürgermeister sowie die Förderung des ehrenamtlichen Engagements der Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Dorfgemeinschaft schlug sich auch im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ nieder. Zunächst auf Landkreisebene (2013), dann in Mittelfranken (2014) und schließlich auch im bayerischen Vergleich (2015) wurde Meinheim mit der Goldmedaille bedacht. Beim bundesweiten Wettbewerb 2016 wurde die Gemeinde Meinheim mit SILBER ausgezeichnet.

Auch auf Ebene des Landkreises hat sich Robert Westphal als Kreisrat in den vergangenen Jahrzehnten ebenfalls erfolgreich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Seit 1990 bis heute ist er Mitglied des Kreistages des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Während dieser Zeit übte er zahlreiche ehrenamtliche Funktionen in den verschiedensten Ausschüssen und Gremien aus und übernahm zunächst in der Zeit von 2002 bis 2007 als weiterer Stellvertreter des Landrats zusätzliche Pflichten und Aufgaben. Im Jahr 2007 wurde Robert Westphal nach dem Tod seines Amtsvorgängers vom Kreistag zum stellvertretenden Landrat gewählt. In dieser Funktion musste er dann in den Jahren 2010 und 2011 aufgrund der schweren Erkrankung sowie Todes des früheren Landrats Franz Xaver Uhl neben seiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Meinheim bis zur Übergabe des Amtes an den neu gewählten Amtsnachfolger und jetzigen Landrat Gerhard Wägemann am 05.12.2011 vollumfänglich die Dienstgeschäfte des Landrats übernehmen. Diese vollumfängliche Wahrnehmung der Vertretungsaufgaben als Landrat ist in dem Zusammenhang nicht hoch genug einzuschätzen, da auf Landkreisebene im Jahr 2008 ein umfassender Regionalentwicklungsprozess gestartet wurde mit einer Vielzahl an koordinierungsbedürftigen Entwicklungsprozessen, Projekten, Initiativen und Maßnahmen. Aus der Verantwortung heraus, die eingeschlagenen Weichenstellungen beizubehalten und den begonnenen Regionalentwicklungsprozess fortzusetzen hat sich Robert Westphal hier in dieser Vertretungszeit mit großem juristischen Sachverstand und seiner positiven Gestaltungskraft eingebracht. Als herausragende Beispiele dieses Engagements können hier die Ansiedlung der privaten Hochschule für angewandtes Management im Jahr 2010 sowie die einleitenden Weichenstellungen für die spätere Ansiedlung eines Technologiezentrums für Kunststofftechnologie sowie eines akademischen Studienzentrums im Landkreis als Kooperationsprojekt mit der Technischen Hochschule Deggendorf sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach genannt werden. Wegweisend war auch seine tatkräftige Unterstützung der eingeleiteten Entwicklungsprozesse zur Erstellung eines Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts sowie eines Integrierten Klimaschutzkonzepts aus Landkreisebene jeweils unter Einbeziehung der Bevölkerung.

Stellvertretender Landrat Westphal ist eine allseits geachtete Persönlichkeit, die ihrer Heimat eng verbunden ist. Mit großer juristischer Fachkompetenz, Umsicht, Souveränität, mit großem Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl hat er seine kommunalpolitischen Ämter bislang wahrgenommen und sich sowohl bei Behörden bzw. Institutionen als auch bei der Bevölkerung große Achtung, Vertrauen und Wertschätzung erworben. Dabei hat er seine persönlichen Belange stets seinen kommunalpolitischen Pflichten untergeordnet und sich damit um die kommunale Selbstverwaltung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen verdient gemacht.




Hoher Fördersatz für Senioreneinrichtung in Bieswang

Jetzt steht es endgültig fest, das seit 2012 nicht mehr genutzte Bieswanger Schulhaus kann von der Stadt Pappenheim zu einer Ambulanten Wohnbetreuung mit angegliederter Tagespflege umgebaut werden. Gerhard Jörg, Leiter des Amtes für ländliche Entwicklung übergab im ehemaligen Schulgebäude höchstpersönlich den Förderbescheid in Höhe von fast 1,5 Millionen Euro. Damit wird der förderfähige Kostenanteil in Höhe von 1,723 Millionen Euro mit 85 Prozent gefördert. Der Amtsleiter lobte die künftige Nutzung des Gebäudekomplexes als einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung, wodurch die Dorfgemeinschaft, sowie die Wohn- und Lebensqualität im Ort gestärkt werden.

Es war ein vier Jahre langer und zeitweise stark emotional und kämpferisch geprägter Weg, der zum Umbau und zur Umnutzung des Bieswanger Schulhauses führte. Dass das 1,84 Millionen Euro teure Projekt jetzt finanziert werden kann, war allen Beteiligten eine Feierstunde mit Sektempfang und anschließendem Buffet in der Aula des Bieswanger Schulhauses wert. „Ich bin froh, dass das Projekt nach langem Kampf endlich zustande kommt“, sagt der Bieswanger Stadtrat und Vorsitzender der CSU Stadtratsfraktion Florian Gallus im Vorfeld des Festaktes.
Hausherr und Erster Bürgermeister Uwe Sinn freute sich, anlässlich der Übergabe des Förderbescheides hochrangige Ehrengäste begrüßen zu können. Sein Gruß galt Artur Auernhammer aus dem Deutschen Bundestag, den Landtagsabgeordneten Manuel Westphal, Landratstellvertreter Robert Westphal, Martin Ruffertshöfer Geschäftsführer der Zentralen Diakoniestation in den Dekanaten Pappenheim und Weißenburg, Architekt Jochen Radegast, Dekan Popp, alle Bieswanger Stadträte und alle Fraktionsvorsitzenden sowie 2. Bürgermeister Claus Dietz und aus der Stadtkämmerei Günther Roth und Kathrin Krach.

Besonders begrüßte Sinn Baudirektor Stefan Faber vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) und die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft für die Dorferneuerung Bieswang-Ochsenhart, denn ihre gute Zusammenarbeit war wesentlicher Wegbereiter für die künftige Senioreneinrichtung in Bieswang, betonte Sinn.

Die vielschichtigen und unerwarteten Sachlagen und Probleme waren es, die letztlich einen Zeitraum von mehr als vier Jahren in Anspruch genommen haben um jetzt in dem seit 2012 leer stehenden Schulhaus eine soziale Einrichtung für Senioren unter der Trägerschaft der  Rummelberger Diakonie entstehen zu lassen.
Neben den langwierigen Konzeptplanungen und Abstimmungen mit der Diakonie waren es neben fachlichen Problemstellungen unter anderem noch die Bandschutzbestimmungen, die einen Grunderwerb und die Versetzung eines Gebäudes notwendig machten. Außerdem musste noch eine Grundbuchberichtigung veranlasst werden, weil für das Schulhaus der nicht mehr existende Schulverband Bieswang als Eigentümer eingetragen war.

„Gut, dass Frau Krach und Herrn Roth während des Verfahrens im ständigen Kontakt mit Herrn Faber vom ALE standen“, lobte Sinn die Mitarbeiter der Stadtkämmerei. Auch dadurch sei es letztlich möglich geworden, den Fördersatz zu vervielfachen.

Und dieser Fördersatz hat in der Tat einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht, wie Leitender Baudirektor Gerhard Jörg als Leiter des ALE und Überbringer des Förderbescheides in seiner Rede betonte.

Seit der Anordnung der Dorferneuerung Bieswang 2 im März 2011 war der, sich für das Jahr 2012 abzeichnenden Lehrstand des Schulhauses ein Thema. Die damaligen Lösungsansätze sahen die Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus oder eine Betreuungsstätte für Senioren bei einer maximalen Förderung von 200.000 Euro vor.

Dass dieser Fördersatz jetzt für das Bieswanger Schulhaus bei 1,46 Millionen Euro liegt,  bewirkte vor allem die  staatliche Förderinitiative „Innen statt außen“, die der Ministerrat im Mai 2018 beschlossen hat und mit der gemeindliche Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich von Gemeinden bis zu 85 Prozent gefördert werden können. „Gut Ding will Weile haben“, kann man hier wohl sagen, denn die lange Vorbereitungsphase erweist sich hier als Glücksfall. Denn vor zwei Jahren hätte es Fördermittel in dieser Höhe nicht gegeben, machte der Leiter des ALE deutlich.

Voraussetzung für den erhöhten Fördersatze war der Pappenheimer Stadtratsbeschluss vom Oktober 2018 in dem sich die Stadt Pappenheim grundsätzlich verpflichtet hat vorrangig auf Innenentwicklung zu setzen.

Ein weiteres Merkmal  für die Gewährung der hohen Fördermittel war das künftige Nutzungskonzept, das alle Entscheidungsträger überzeugt, ja sogar begeistert hat.

Mit der Ambulanten Wohnbetreuung mit angegliederter Tagespflege werde ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung geleistet, betonte Gerhard Jörg. Zudem werde mit der Einrichtung die Dorfgemeinschaft, sowie die Wohn- und Lebensqualität in Bieswang gestärkt.

Genauso sieht es auch der Bundestagsabgeordnet Artur Auernhammer, der in Berlin immer mehr für die Entwicklung der ländlichen Räume zu kämpfen hat, weil die aktuelle Tendenz mehr in Richtung Stärkung der Ballungsräume gehe. „Wir haben hier eine attraktive Struktur, die wir weiterentwickeln müssen“, sagte Artur Auernhammer, der sich in Berlin für die Bereitstellung der Fördermittel auf der Bundesschiene eingesetzt hat.

Landtagsabgeordneter Manuel Westphal lobte ebenfalls die Bieswanger Maßnahme als eine wichtige und sinnvolle Einrichtung, bei der die älteren Menschen in ihrer gewohnten Umgebung in Würde versorgt und die pflegenden Angehörigen entlastet werden. Auch Westphal hat sich für die Anerkennung des hohen Fördersatzes eingesetzt und erläuterte, dass bei der Entscheidung die Finanzsituation und der demografische Wandel berücksichtigt wurden.

Mit einem feierlichen Akt übergab der Amtsleiter des ALE den Förderbescheid über den sich alle so richtig freuten. „Jetzt kann der Bau beginnen“ sagte  Gerhard Jörg. Demnächst erfolgt die Ausschreibung der Umbaumaßnahmen und mit dem Baubeginn rechnet Bürgermeister Sinn im Frühjahr 2020.

Für die Dorferneuerungsmaßnahmen in Bieswang 2 werden insgesamt 3,5 Mio. € Fördermittel bereitgestellt wovon der Schulhausumbau die größte Einzelmaßnahme ist. Hinzu kommen noch die Fördermittel für die Privatmaßnahmen.

Wie der Leiter des ALE auch betonte, hätten ohne die Aufstockung der GAK-Mittel des Bundes (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur & Küstenschutz) und der die Anhebung der Landesmittel Fördergelder in dieser Höhe nicht fließen können.




Volksfestschießen bei der PSG

Die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim (PSG) hat auch in diesem Jahr beim Volksfestschießen wieder ihre neuen Schützen-Majestäten und auch den Gewinner der Festscheibe für den Patenverein der Eißendorfer Schützen aus Hamburg Harburg ermittelt. Die Proklamation des Schützenkönigs steht noch aus.

Der vielfach preisgekrönte Benedikt Felsner ist der neue „Scharfschützenkönig“ der PSG mit einem sensationellen 42 Teiler hat er beim diesjährigen Volksfest- und Königsschießen des Vereins wieder einmal die beste Treffsicherheit bewiesen. Und auch sein Vater Dieter Felsner, der als Schütze schon viele Auszeichnungen erworben hat, ist unter erneut unter den besten Schützen anzutreffen. Sein Schuss, der direkt auf die Holzscheibe abgegeben wird, lag nur 8,77 mm neben den Zielpunkt.

Über den besten Schuss für die Volksfestscheibe Hamburg freut sich in diesem Jahr Sebastian Schröder von den Eißendorfer Schützen.

Sie alle haben ihre Preise und Scheiben schon feierlich überreicht bekommen, wobei Dieter Felsner die beschossene Holzscheibe wegen des Seltenheitswertes im Schützenhaus als Erinnerungsstück belassen muss.

Bekannt gegeben, aber noch nicht proklamiert sind die Majestäten und die Gewinner der sieben Sparkassenpokale in den Wettbewerben mit den Luftdruckwaffen. Bei dem  diesjährigen Königsschießen, das in die Volksfestwettbewerbe eingebunden war, konnte Heinz Röttenbacher die Königswürde mit einem 344 Teiler erlangen. Neue Schützenkönigin der PSG ist Paula Kammerer, die einen 143 Teile schoss und Katharina Deffner aus Zimmern ist neue Prinzessin mit einem 260 Teiler. Luftpistolenkönig ist Heinz Baier mit einem 183 Teiler und Marcus Wurm hat sich mit einem 97 Teiler die schützenkaiserliche Würde erworben. Den besten Schuss beim Pokalwettbewerb hat Andreas Dilling mit einen 78 Teiler abgegeben.

Die Proklamation wird voraussichtlich im September gefeiert.

Fotos: PSG Pappenheim