Sportfreunde verpassen verdienten Punktgewinn

Die Sportfreunde Bieswang mussten sich der DJK Preith trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause mit 1 : 2 geschlagen geben. Ein vergebener Elfmeter und eigene Fehler vor den beiden Gegentoren verhinderten am Ende einen durchaus möglichen Punktgewinn.

(SFB) Beide Teams mussten auf einige wichtige Akteure verzichten. In der ersten halben Stunde war das Spiel dann auch nicht wirklich mitreißend. Zwar war das Tempo und der Einsatzwille aller Spieler vorhanden, dennoch verstrickte man sich gegenseitig in ständige Zweikämpfe, der Spielfluss litt darunter entsprechend. In der 18. Minute gelang den Gästen die Führung. Die SF-Defensive ging nicht entscheidend dazwischen, Gästeangreifer Lukas Daum konnte von der Strafraumgrenze flach abziehen und der platzierte Schuss landete direkt im rechten unteren Toreck. Ende der ersten Hälfte wurde es dann interessant. Zunächst brachte die Störzer-Elf den Ball mehrfach hintereinander bei einem Wirrwarr im DJK-Strafraum nicht im Tor unter. Wenig später scheiterte zudem Niko Müller mit einem Elfmeter nach Foul an Lukas Störzer am Gästeschlussmann Maximilian Bayer, der den Ball unter sich begrub. Die Strafe folgte beim Gegenangriff. Wieder konnte ein an sich harmloser Ball nicht geklärt werden, das vom Pfosten zurückspringenden Leder beförderte erneut Lukas Daum aus 7 Metern über die Linie.

Im zweiten Abschnitt waren die Bieswanger präsenter, übten Druck auf das Preither Gehäuse aus. Prompt fiel der Anschlusstreffer, als der agile und spielfreudige Lukas Störzer einen Freistoß aus rd. 23 Metern wunderschön ins linke obere Toreck versenkte (52.). Die gute Phase der SFB´ler hielt an, allerdings hätte man in dieser auch wenigstens einen weiteren Treffer erzielen müssen. So hatte man auf der Gegenseite auch Glück, dass die Gäste mit ihren zwei bis drei nennenswerten Chancen nicht nachlegten. Die Uhr lief immer mehr gegen Bieswang und man schaffte es letztlich trotz aller Bemühungen nicht, zumindest den Ausgleich zu erzielen und einen Punkt mitzunehmen.

Nach dem Spiel war man auf Bieswanger Seite enttäuscht, punktlos aus dem Spiel gegangen zu sein. Ein Unentschieden wäre, auch nach Ansicht der Gäste, ein gerechtes Ergebnis gewesen. Doch im Fußball zählen die Tore, und Bieswang hat eben nur eines an diesem Spieltag erzielt. Im Nachgang muss man einsehen, dass man durch eigene Fehler keinen Punktgewinn oder gar einen Sieg realisieren konnte.

Kommenden Sonntag ist man beim SV Marienstein II zu Gast. Anstoß im Eichstätter Stadtteil ist allerdings erst um 16 Uhr. Die Bezirksliga-Reserve belegt aktuell Platz neun und ist im hinteren Mittelfeld platziert.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Dominik Dietrich, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Marius Mack, Jakob Käfferlein, Florian Kraft, Simon Gerstner




Bieswang zieht im Derby den Kürzeren

Die Sportfreunde Bieswang konnten im Derby gegen die SG Langenaltheim/Solnhofen nicht an ihre gewohnte Leistung anknüpfen. Vor allem in der ersten Hälfte fehlten den Blau-Weißen Präsenz und Durchschlagskraft. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen und brachten den verdienten 2:0-Erfolg über die Zeit.

In der ersten Hälfte beanspruchte die Heimelf das Geschehen für sich. Bissig in den Zweikämpfen, geistig frisch und jederzeit parat, so kann man die Leistung zusammenfassen. Die SFB´ler wirkten lethargisch, waren nicht so recht bei der Sache. Zwar war das Bemühen auf Bieswanger Seite deutlich erkennbar, aber die Musik spielte auf der anderen Seite. Bezeichnend für die bereits vor der Halbzeit gefallenen Treffer war deren Entstehung. So staubte Philip Breit nach einem abgewehrten Distanzschuss aus kurzer Entfernung ab (1 : 0, 18.), beim zweiten Treffer (26.) unterlief der SF-Defensive ein „dicker Hund“ und der Weg war frei für Abdoul Zakari, der den Ball nur noch im leeren Tor unterbringen musste. Im Angriff taten sich die Blau-Weißen schwer, hatten bis zur Pause nicht eine nennenswerte Tormöglichkeit.

Nach dem Wechsel änderte sich optisch das Bild. Bieswang zeigte nach einer deutlichen Kabinenansprache mehr Präsenz, drückte phasenweise auf das SG-Tor. Die Gastgeber nutzten die freiwerdenden Räume sowie Aufbau- und Abspielfehler der Störzer-Elf, um eigene brandgefährliche Konter zu fahren. So hätten die Gastgeber durchaus ein oder zwei weitere Tore nach dem Wiederanpfiff und der folgenden Viertelstunde nutzen können, ja sogar müssen. Im Laufe des Spiels machte sich wegen des geschickten Verteidigens der Heimelf mehr und mehr Resignation auf SF-Seite bemerkbar. Eine Riesenchance hatte Jakob Käfferlein, der das Leder aber aus kurzer Distanz weit über das Tor von Jan Kittsteiner jagte. So wurde die verbleibende Zeit für Bieswang immer mehr zur Belastungsprobe, drehte man sich quasi weiter im Kreis, ohne einen Erfolg verbuchen zu können. Die Solnhofer/Langenaltheimer verteidigten geschickt und kompromisslos ihren Vorsprung über die Zeit.

„Derbysieger, Derbysieger, hoi hoi“ ertönten dann auch nach dem Schlusspriff Sprüche aufseiten der Gastgeber. Zurecht, sie haben sich den Sieg an diesem Tag verdient, waren in allen Belangen den Sportfreunden einen Schritt voraus. Es war ein gebrauchter Tag, wie Freddy Störzer nach dem Abpfiff auch treffend feststellte. „Das Spiel haben wir heute verschenkt, wir waren einfach nicht bei der Sache, die Gastgeber wollten den Sieg, den sie dann auch eingefahren haben“, resümierte der SF-Coach nach dem Abpfiff. Man hatte dein Eindruck, das „der Regler“ für die geistige und körperliche Frische auf 80 % gestellt war, mit entsprechenden Folgen im Spiel.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Preith die Chance, sich wieder von der anderen, positiven Seite zu zeigen. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Dominik Dietrich, Patrick Strunz, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Florian Kraft

Titelfoto: SF Bieswang




Zweiter Saisonsieg für die Sportfreunde Bieswang

Mit einem verdienten 2:1-Heimsieg gegen die DJK Pollenfeld II haben die Sportfreunde Bieswang den zweiten Dreier der noch jungen Saison eingefahren. Die Störzer-Elf erspielte sich zahlreiche Chancen, machte es wegen mangelnder Chancenverwertung am Ende aber spannender als nötig.

(SFB) Die Oberbayern kamen als Tabellenletzter nach Bieswang. Bereits in der 4. und 7. Minute hatten die Gäste großes Glück. Patrick Strunz schoss alleine vor dem DJK-Keeper knapp vorbei und Jakob Käfferlein traf nur den Pfosten. Eine frühe Führung hätte den Gastgebern gutgetan. So kamen die DJK´ler auch ab und zu vor das SF-Gehäuse, konnten aber keine echten Torchancen kreieren. Einer von mehreren weiteren Anläufen führte dann durch Sebastian Hüttinger zur 1 : 0 – Führung, bei dem der Torschütze mit einer kurzen Täuschung mit anschließendem Schuss der Marke Michael Olise den Ball aus 22 Metern ins Tor hämmerte. Ein sehenswerter Treffer ! Auch im zweiten Abschnitt gab es gleich zu Beginn eine Reihe von sehr guten Einschussmöglichkeiten. Boris Bosnjak, Marco Schnitzlein und Jakob Käfferlein gelang es – auch wegen der starken Leistung von DJK-Schlussmann Markus Bauch – vorerst nicht, das Spielgerät im Eckigen unterzubringen. Das überfällige 2 : 0 ging dann auf das Konto von Marco Schnitzlein. Von Jakob Käfferlein per Flanke in Szene gesetzt, ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen, hob den Ball geschickt und gefühlvoll über den DJK-Schlussmann ins Gehäuse. Im Fortgang der Partie gaben die Mittelfranken aus unerklärlichen Gründen eine Viertelstunde lang das Geschehen völlig aus der Hand. Die Pollenfelder kamen so immer wieder in gute Schusspositionen, ohne jedoch Zwingendes zu erarbeiten. Nach einem Rempler zeigte der souverän leitende Schiedsrichter Michael Winkler auf den Punkt und die DJK war durch den Treffer von Benedikt Peter auf einmal wieder im Spiel. Marius Mack hatte zweimal den entscheidenden dritten Treffer auf dem Fuß. Trotz der deutlichen Überlegenheit musste man auf Bieswanger Seite aber bis zum Schluss um den Sieg kämpfen. Ein nasser Untergrund und mehrere Freistoßflanken der Pollenfelder ins Sturmzentrum bedeuteten bis zum Abpfiff eine reale Gefahr für die Sportfreunde und deren Vorsprung.

Trotz des eigentlich deutlichen Sieges war Trainer Freddy Störzer nur teilweise mit dem Gezeigten zufrieden. „Die Chancenverwertung war nicht gut, das Ergebnis hätte deutlicher ausfallen müssen“, resümierte der Coach nach dem Spiel. Die DJK war kampfstark, wie erwartet. Durch den Regen ab der Halbzeit und dem nassen Geläuf waren bis zuletzt Aktionen im Spiel immer wieder auf ihre eigene Art gefährlich. Letztlich reichte es doch.

In einer Woche trifft man zum Derby auf die SG Langenaltheim/Solnhofen. Das Spiel findet am Sportplatz in Solnhofen statt. Anstoß ist um 15 Uhr. Die SG ist in dieser Saison noch nicht so richtig in Tritt gekommen, belegt mit 6 Punkten aus 5 Spielen Platz 10.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Marius Mack, Dominik Dietrich, Robin Krause, Florian Kraft.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang




Sportfreunde verpassen die nächste Überraschung

Nach dem überraschenden Heimsieg gegen den FC Pleinfeld am vergangenen Sonntag konnten die Sportfreunde Bieswang beim Tabellenzweiten Workerszell/Schernfeld nicht nachlegen. Dabei zeigte die Störzer-Elf vor allem in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung, ließ jedoch mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Nach der Pause drehten die Gastgeber auf und entschieden die Partie mit 3:0 für sich. Am Ende fiel die Niederlage für die Sportfreunde etwas zu deutlich aus.

(SFB) In einem Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten waren die Sportfreunde in den ersten 45 Minuten das bessere Team. Wieder einmal entpuppte sich die mangelnde Chancenverwertung als Problempunkt, Möglichkeiten durch Jakob Käfferlein, Boris Bosnjak, Marco Schnitzlein und bei mehreren aussichtsreichen Freistößen waren vorhanden, doch man nutzte sie einfach nicht. Beide Seiten zeigten vor allem vor der Pause einen intensiven Einsatz. Die Gastgeber waren zur Halbzeit mit dem bis dato torlosen Spiel gut bedient.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich das Geschehen deutlich. Man hatte den Eindruck, als wären die „Eichstätter Volksfestgeister“ bei der DJK-SG in der Kabine vertrieben worden. Zudem nahm DJK-Coach Fritz Strobl einige Änderungen vor, die sich als zielführend herausstellten. Bereits in der 49. Minute gelang Andreas Simon das 1 : 0 auf dem Workerszeller Platz. Bieswang tat sich fortan hart, die Fehlpassquote war zu hoch, der Schwung und die Leichtigkeit größtenteils verloren. Die Elf fand einfach nicht mehr richtig ins Spiel. Der zweite Treffer in der 70. Minute durch Max Bauer zog bei den Gästen in gewisser Weise den Stecker. Hinzu kam auch noch eine Gelb-Rote Karte auf SF-Seite. Zwei Pfostentreffer der Strobl-Elf zeigen auch, dass die Dominanz eindeutig bei den Oberbayern lag. Es dauerte bis zur 88. Minute, ehe erneut Max Bauer mit dem 3 : 0 den Endstand herstellte. Dieser fiel in Anbetracht der Leistung der SFB´ler am Ende dann doch etwas zu hoch aus.

Keine Frage, man verkaufte sich in Workerszell anständig. Und man hätte – wieder einmal – aufgrund des Spielgeschehens und der Chancen auch mit Toren vorlegen müssen, ehe der Gegner aufwacht. Dieses Muster zeigte sich bei den Saisonspielen in der Vergangenheit häufiger. Und oftmals enden die Partien dann auch mit Siegen der anderen Mannschaft. Vor dem Tor müssen die Sportfreunde cleverer werden, mehr Galligkeit an den Tag legen. Freddy Störzer will hierauf auch in nächster Zeit den Focus im Training legen. Workerszell/Schernfeld zeigte nach einer mäßigen Darbietung im ersten Abschnitt, warum Trainer Fritz Strobl eine richtig gute A-Klassen-Mannschaft hat und weshalb die Elf auch nach fünf Spieltagen mit zwölf Punkten auf dem zweiten Platz rangiert.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Pollenfeld II eine neue Chance, wichtige Punkte zu sammeln. Anpfiff ist am Sonntag, 13.09.2026, 15 Uhr, am SF-Sportgelände. Den größten Fehler, den man aktuell begehen kann, ist, die DJK zu unterschätzen. Diese rangiert am Tabellenende mit einer Bilanz von 2 : 15 Toren und erst einem Punkt aus fünf Spielen. Gerade solche Gegner sind brandgefährlich.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Marco Zolnhofer, Florian Kraft

 




Starke Sportfreunde überraschen den Aufstiegsaspiranten

Damit hatten wohl nur wenige gerechnet. Die SF Bieswang bezwingen den Aufstiegsaspiranten FC Pleinfeld mit 2:0 und setzen damit eine beachtliche Duftmarke in der A-Klasse Jura Süd. Mit großem kämpferischem Einsatz, taktischer Disziplin und einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdiente sich die Elf von Trainer Freddy Störzer den unerwarteten Dreier. Boris Bosnjak und Marius Mack machten mit ihren Treffern einen Fußballnachmittag perfekt, der gezeigt hat, wie wenig berechenbar der Sport manchmal sein kann.

(SFB) Vor dem Spiel waren die Karten klar verteilt. Die Pleinfelder kamen als klarer Favorit nach Bieswang und hatten durch den 7 : 2 – Sieg vor einer Woche alle Trümpfe in der Hand. Zumindest meinten das viele vor dem Anpfiff. Die vom Bieswanger Neu-Coach Freddy Störzer hervorragend eingestellte Heimelf zeigte von Beginn an ein gutes Spiel, vor allem in kämpferischer und taktischer Hinsicht. Man merkte den SFB´lern an, dass sie Spaß am Spiel hatten und man konnte förmlich fühlen, dass es der Tag der Gastgeber werden könnte. Bis zur Pause verlief die Partie torlos, die Pleinfelder vergaben sogar einen aus Bieswanger Sicht unberechtigten Elfmeter durch David Lechner.

Nach der Pause und im Laufe der zweiten Hälfte war dann nicht absehbar, ob die Kräfte der Störzer-Elf bis zum Schluss hielten, gingen sie doch weit über das Limit hinaus. Aber die Elf hielt zusammen, kämpfte bedingungslos füreinander und schoss auch die entscheidenden Tore. Boris Bosnjak gelang in der 56. Minute die umjubelte Führung. Marius Mack sorgte in der Schlussminute mit dem 2 : 0 endgültig für klare Verhältnisse. Der unerwartete Dreier war somit unter Dach und Fach. Die Blau-Weißen haben erst das zweite Saisonspiel absolviert. Der Sieg ist nicht nur einer für das Selbstvertrauen, sondern auch für die Tabelle. Mit drei Punkten steht man nun gut da.

Fussball kann so schön sein. Kaum jemand dürfte der SF-Elf gegen Pleinfeld einen Sieg zugetraut haben. Doch der Sport ist nicht immer berechenbar, Überraschungen gehören zum Alltag. Und eine solche hat es heute gegeben. Die Pleinfelder haben eine homogene Truppe. Doch an diesem Tag war die Elf von Freddy Störzer einfach auf den Punkt präsent und zeigte eine sehr gute Leistung. Und wurde damit für ihr Auftreten belohnt.

Am kommenden Spieltag trifft man nun auswärts auf die SG Workerszell/Schernfeld, die vom ehemaligen Trainer der SFB, Fritz Strobel, trainiert wird. Der Vergleich findet bereits am Samstag, 05.09.2026, um 14.30 Uhr, statt. Gespielt wird in Workerszell. Man wird sehen, inwieweit das Erfolgserlebnis gegen Pleinfeld die Mannschaft beflügelt. Die SG steht nach drei Spieltagen mit neun Punkten auf dem zweiten Platz.

SF Bieswang:
Marco Schnitzlein, Max Niedermeyer, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Jan Matzelt, Marius Mack, Patrick Strunz, Florian Kraft, Marco Zolnhofer




Sportfreunde starten mit knapper Niederlage

Sportfreunde starten mit knapper Niederlage

Die Sportfreunde Bieswang sind mit einer vermeidbaren 0:1-Heimniederlage gegen die Kreisligareserve des SSV Oberhochstatt in die neue Saison gestartet. Trotz guter Möglichkeiten in der Anfangsphase blieb der erhoffte Torerfolg aus. Überschattet wurde der Saisonauftakt zudem von der vermutlich schweren Knieverletzung von Florian Störzer.

SF Bieswang  –  SSV Oberhochstatt II  0 : 1

(SFB) Dabei erwischte die Heimelf einen sehr guten Start. In den ersten zehn Minuten hatte man mehrere richtig gute Tormöglichkeiten durch Tim Schwenk, Niko Müller, Janik Jakob und Patrick Strunz. Der Torjubel blieb mangels schlechter Chancenverwertung aus und die Gäste kamen ihrerseits immer besser ins Spiel. Man merkte der SSV Zweiten an, dass sie mit einer gut aufgestellten Elf kamen und auch zeigen wollten, dass mit ihr als Aufsteiger zu rechnen ist. Luca Schmoll blieb es vorbehalten, nach einer halben Stunde das Tor des Tages zu erzielen. Er nahm ein Zuspiel im Sturmzentrum an und behielt vor dem SF-Gehäuse die Übersicht. Lange Gesichter beim Gastgeber waren nach diesem Tor unübersehbar. Freddy Störzer stellte seine Spieler für die zweite Hälfte gut ein. Das Aufbäumen hielt sich aber in Grenzen. Man verstrickte sich zu sehr in Zweikämpfe, der Spielfluss war überschaubar und das eigene Spiel war viel zu komplex angelegt, anstatt einfach nach vorne zu spielen. Die sich immer wieder bietenden freien Räume wurden zudem schlichtweg übersehen. So war auch die Anzahl der echten Chancen rar gesät. Auf der Gegenseite tat sich auch der SSV schwer, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Den Zuschauern wurde unterm Strich eine magere Kost geboten. Der Vergleich dümpelte letztlich vor sich hin und nach dem Abpfiff war man selber erschrocken, dass es 0 : 1 hieß. Die Niederlage war vermeidbar und der Sieg für die Oberhochstatter glücklich. Neben dem Verlust der Punkte schmerzt vor allem auch die vermutlich schwere Knieverletzung von Florian Störzer, der in der Anfangsphase des Spiels vom Platz geführt werden musste.

Den Saisonstart hätten sich die Sportfreunde sicherlich anders vorgestellt. Auf dem staubtrockenen und entsprechend harten Geläuf taten sich die Kontrahenten schwer ins Spiel zu finden. Alles auf den Platz zu schieben wäre aber zu einfach und letztlich auch keine Erklärung für die Auftaktniederlage. „Ich hätte mir mehr Feuer im Spiel versprochen“, konstatierte Freddy Störzer bei seiner Nachlese. Er ergänzte: „Wir waren in zu vielen Situationen einfach nicht so bei der Sache, wie es nötig gewesen wäre, da hätte ich einfach mehr erwartet.“ Jetzt gilt es auch, die Diagnose der Knieverletzung von Florian Störzer abzuwarten. Alle drücken ihm die Daumen, dass sich die Verletzung als eine nicht so schwere erweist.

Kommenden Sonntag ist man spielfrei, weil die Partie in Obereichstätt/Dollnstein auf Ende November 2026 verschoben wurde. In 14 Tagen gastiert der FC Pleinfeld in Bieswang.

SF Bieswang: Jonas Schramm, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Florian Störzer, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Kraft, Max Niedermeyer, Boris Bosnjak, Simon Gerstner, Marco Zolnhofer, Thomas Pihale

 




Bieswang startet mit frischem Schwung in die neue Saison

Mit neuem Trainer, vielen motivierten Spielern und klaren Zielen sind die Sportfreunde Bieswang in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit gestartet. Trotz hochsommerlicher Temperaturen überwog zum Trainingsauftakt die Aufbruchsstimmung. Die Rückkehr in die A-Klasse bietet die Chance, sich wieder dauerhaft zu etablieren und gemeinsam den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen.

(SFB) Unter der Leitung des neuen Trainers Freddy Störzer haben die Sportfreunde Bieswang die Vorbereitung auf die neue Saison am Freitagabend, 26. Juni, aufgenommen. Dieser konnte erfreulicherweise 22 Spieler begrüßen, dabei auch einige Neuzugänge und ehemalige Spieler, die es vielleicht nochmals unter dem neuen Coach wissen wollen. Es war brütend heiß und von den äußeren Umständen alles andere als einladend. Doch die Spieler bissen sich durch, machten aus den Gegebenheiten das Beste. Zum Einstand gab es nach dem Training auch eine Brotzeit und ein 30 Liter Fass. Freddy Störzers erklärtes Ziel ist, neuen Schwung ins Team zu bringen und die Kameradschaft zu pflegen. „Sie sollen untereinander kommunizieren, ein enges Verhältnis pflegen und sich auch pushen“, so der neue Coach, der dann noch ergänzt: „Ich will soweit kommen, dass man ohne Abstiegsdruck in der A-Klasse bestehen und sich wieder vollends etablieren kann“. Alles Komponenten, die besonders in den unteren Amateurligen oftmals ein Rezept für eine erfolgreiche Zeit waren. „Jetzt steht aber erstmals das Erreichen eines bestimmten Levels in der Grundlagenausdauer auf dem Programm. Die Spieler müssen fit werden“, so der Neudorfer in Reihen der SF Bieswang. Bis zum Saisonstart am 09. August bleibt noch genügend Zeit dafür. In diesem Zeitfenster stehen Vorbereitungsspiele gegen den SV Möhren (zuhause, 08.07., 19 Uhr), beim Ligarivalen VfB Mörnsheim (12.07., 15 Uhr) und drei Spiele im Totopokal in der Woche vom 26.07. bis 02.08. auf dem Vorbereitungsplan. Am 18. Juli werden die Leinen losgelegt bei der Kanufahrt auf der Altmühl.

Der Coach bezeichnet die Möglichkeit, in der kommenden Saison doch wieder in der A-Klasse zu spielen, als eine „hervorragende Sache“. Möglich wurde dies durch die komplexe Relegation im Fussballkreis Neumarkt/Jura sowie der Aufstockung der A-Klasse von bisher 13 Mannschaften auf die Sollstärke von 14. Davon profitiert hat auch Türk Gücü Eichstätt, die als Nachrücker von der B-Klasse das Aufstiegsrecht genießen.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang

 




Fußballcamp bei den Sportfreunden Bieswang

25 fußballbegeisterte Kinder, drei intensive Tage und jede Menge Begeisterung für den Sport. In den Pfingstferien war die Audi-Schanzer-Fußballschule des FC Ingolstadt erneut bei den Sportfreunden Bieswang zu Gast. Dass dabei nicht nur Technik und Taktik, sondern vor allem Gemeinschaft und Fairplay im Mittelpunkt standen, wurde in einem Interview deutlich, das Werner Rachinger von den Sportfreunden Bieswang mit Campleiterin Hanna Armoutzidis führte.

Für die Sportfreunde Bieswang gehört das Feriencamp der Audi-Schanzer-Fußballschule mittlerweile fest zum Jahreskalender. Seit mehreren Jahren arbeiten der Verein und die Fußballschule erfolgreich zusammen. Auch Anfang Juni machte das Team des FC Ingolstadt wieder Station auf dem Bieswanger Sportgelände und sorgte für drei abwechslungsreiche Tage voller Bewegung, Lernen und Fußballleidenschaft.

Unter der Leitung von Leon Puchtler und Hanna Armoutzidis trainierten 25 Nachwuchskicker auf dem Gelände der Sportfreunde. Unterstützt wurde das Camp dabei von zahlreichen Helfern der Sportfreunde Bieswang, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Im Gespräch mit Werner Rachinger gewährte Hanna Armoutzidis interessante Einblicke in die Arbeit der Audi-Schanzer-Fußballschule und die Besonderheiten des Camps in Bieswang. Für die Studentin der Sonderpädagogik beginnt jede Veranstaltung zunächst ohne feste Erwartungen. Jede Gruppe bringe ihre eigene Dynamik mit, weshalb Offenheit und Flexibilität wichtige Voraussetzungen für die Trainerarbeit seien.

In Bieswang habe sich jedoch schnell gezeigt, dass die Teilnehmer eine besonders engagierte und fußballbegeisterte Gemeinschaft bildeten. Gleichzeitig seien die Kinder motiviert, aufmerksam und mit viel Freude bei der Sache gewesen. Dies erleichtere die Arbeit des Trainerteams erheblich und ermögliche es, in kurzer Zeit zahlreiche Inhalte zu vermitteln.

Wie Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger erklärte, stehen dabei vor allem die fußballerischen Grundlagen im Mittelpunkt. Trainiert werden unter anderem Ballbehandlung, Dribbling, Zweikampfverhalten und Spielübersicht. Ergänzt wird das Programm durch spezielle Spielformen sowie Übungen, die den Teamgedanken fördern sollen.

Ebenso wichtig wie die sportliche Ausbildung sind nach ihren Worten soziale Werte. Respekt, Fairplay, gegenseitige Unterstützung und das Einhalten von Regeln gehören zum festen Bestandteil der Campphilosophie. Gerade in Bieswang habe sich gezeigt, wie gut diese Inhalte von den Kindern angenommen wurden.

Besonders positiv blickt die Trainerin auf das Verhalten der Teilnehmer zurück. Im Interview betonte sie, dass die Kinder das Fairplay während der gesamten Veranstaltung vorbildlich gelebt hätten. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe sei durch Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt geprägt gewesen. Für das Trainerteam seien dies ideale Voraussetzungen gewesen.

Auch zur häufig gestellten Frage nach der Talentsichtung äußerte sich Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger. Zwar würden besondere Begabungen selbstverständlich auffallen, gezieltes Scouting sei jedoch nicht Ziel der Fußballcamps. Im Vordergrund stehe vielmehr die Freude am Fußball sowie die Möglichkeit, den Kindern neue Impulse für ihre persönliche und sportliche Entwicklung mitzugeben.

Lob fand die Campleiterin zudem für die Gastgeber. Die Sportfreunde Bieswang hätten optimale Rahmenbedingungen geschaffen. Besonders hob sie die Unterstützung durch Stefan Kiermeyer hervor, der als Ansprechpartner vor Ort wesentlich zum gelungenen Ablauf beigetragen habe. Die Zusammenarbeit sei unkompliziert, die Organisation hervorragend und die Verpflegung bestens gewesen.

Ein Höhepunkt des Camps war erneut das traditionelle Abschlussspiel zwischen den Teilnehmern und ihren Eltern. Für Armoutzidis besitzt diese Begegnung einen besonderen Stellenwert. Im Gespräch mit Werner Rachinger beschrieb sie das Spiel als gelungenen Abschluss, der die Verbundenheit innerhalb der Gruppe sichtbar mache und den gemeinsamen Tagen einen passenden Schlusspunkt setze.

Neben ihrer Tätigkeit als Trainerin studiert Armoutzidis Sonderpädagogik an der Universität Würzburg. Die Arbeit in den Fußballcamps betrachtet sie als wertvolle Ergänzung zum Studium, da sportliche und soziale Aspekte dabei eng miteinander verbunden seien.

Am Ende bleiben drei intensive Tage voller Bewegung, Gemeinschaft und Begeisterung für den Fußball. Die Aussagen von Hanna Armoutzidis im Interview mit Werner Rachinger zeigen eindrucksvoll, dass es bei den Camps der Audi-Schanzer-Fußballschule um weit mehr geht als um Technik und Tore. Im Mittelpunkt stehen die Kinder, ihre Entwicklung und die Freude am gemeinsamen Sport. Genau diese Werte waren in Bieswang während des gesamten Camps spürbar.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang

 




Sportfreunde müssen als Tabellenletzter in die B-Klasse absteigen

Die Sportfreunde Bieswang müssen nach dem Saisonfinale den Gang in die B-Klasse antreten. Trotz engagierter Leistung in Kattenhochstatt blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Nach einer intensiven und von Verletzungssorgen geprägten Spielzeit überwog bei Spielern und Anhängern die Enttäuschung über den bitteren Abstieg.

(SFB) Bei den zeitversetzten Anstoßzeitpunkten machten die Sportfreunde in Kattenhochstatt um 13 Uhr den Anfang. Mit viel Engagement wollte man den dringend benötigten Sieg erringen. Dazu gab es im ersten Abschnitt auch einige teils sehr gute Möglichkeiten durch Stefan Kiermeyer, Lukas Störzer und Boris Bosnjak. Janik Jakob konnte die beste Chance nach einer halben Stunde nicht in ein Tor ummünzen, als er alleine auf SpVgg-Keeper Fabian Heckel zusteuerte, jedoch knapp vorbeischoss. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten nach leichtsinnigen Aktionen der SF-Defensive ihre Möglichkeiten. Nach der torlosen ersten Hälfte krachte in der 55. Minute ein Freistoß von Christian Hüttinger ans Lattenkreuz, Glück für die Sportfreunde. Die Kiermeyer-Elf versuchte in Folgezeit, endlich einen Treffer zu erzielen, blieb aber erfolglos. Besser machten es die Kattenhochstatter: nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten stand Manuel Englisch goldrichtig und beförderte den Ball aus zwei Metern zum siegbringenden 1 : 0 ins Bieswanger Tor (75.). Auch die Schlussoffensive der Bieswanger brachte nichts mehr ein. Wie sich in den nachfolgenden beiden Spielen der Konkurrenz herausstellte, hätte auch ein Sieg den Direktabstieg nicht verhindert. Letztlich stand für die SpVgg ein schmeichelhafter Sieg fest.

Die Würfel sind gefallen. Die Saison ist vorbei und Bieswang ist abgestiegen. Die gefühlte wochenlange Berg- und Talfahrt hat an diesem letzten Spieltag ein Ende gefunden. Viele Spieler mussten nach dem Abpfiff mit den Tränen kämpfen. Die Enttäuschung war sicht- und spürbar, ob am Spielfeld oder bei den zahlreich vertretenen Zuschauern. Es war eine intensive und herausfordernde Spielzeit. Es ging oftmals knapp zu und viele Spiele waren auch eng. Man muss aber auch eingestehen, dass es eben diese wenigen Prozente waren, die auf die vielen Spiele bezogen meistens den Unterschied ausmachten. Das Verletzungspech war in der abgelaufenen Saison ebenfalls ein Thema und hat der Elf zugesetzt. Stellenweise musste man ohne „echte“ Stürmer spielen, was sich oftmals mit keinem oder nur einem eigenen erzielten Treffer im Ergebnis niederschlug.

Nachdem in den uns betreffenden A-/B-Klassen keine Relegation stattfindet, heißt es nun schon Mitte Mai „Sommerpause“. Bis die Vorbereitung auf die kommende Saison Anfang Juli beginnt, haben alle Zeit, etwas Abstand zu gewinnen und sich auf die neue Spielzeit einzustellen. Und die Fussball-Weltmeisterschaft ist ja auch ein guter Lückenfüller. Fred Störzer wird seinen Vorbereitungsplan schmieden und ab sofort die sportliche Verantwortung bei der Ersten übernehmen. Es gilt nun, für die anstehende Runde einen möglichst schlagkräftigen Kader zusammenzubekommen.

 

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Max Niedermeyer, Boris Bosnjak, Matthias Bieberle, Robin Krause, Patrick Strunz, Florian Störzer, Florian Kraft




Sportfreunde gehen mit neuem Trainer in die Saison 2026/2027

Die Sportfreunde Bieswang gehen mit einem neuen Trainer in die Saison 2026/2027. Nach dem angekündigten Abschied von Spielertrainer Stefan Kiermeyer übernimmt künftig Fred Störzer die Verantwortung bei der 1. Mannschaft. Der 55-Jährige will den Fußball in Bieswang sportlich und mannschaftlich weiterentwickeln. Unterstützt wird er weiterhin von Co-Trainer Stefan Wiedemann.

(SFB) Der aktuelle Spielertrainer der Bieswanger Sportfreunde, Stefan Kiermeyer, hat der Vereinsführung vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass er zur neuen Saison nicht mehr als Spielertrainer der Seniorenfussballer zur Verfügung stehen wird. Damit endet seine zweijährige Übungsleitertätigkeit im Sommer dieses Jahres. Bei der Suche nach einem Nachfolger sind die SF Bieswang in den eigenen Reihen fündig geworden.
Fred Störzer (55) steht bereit und will den Fußball in Bieswang wieder nach vorne bringen. „Ich mag die Jungs einfach und sie haben es verdient, als Truppe voranzukommen“, so der erfahrene Fußballer. Er vergleicht seine Pläne mit denen des TSV-Weißenburg-A-Jugend-Jahrgangs Ende der 80er Jahre, dem er u. a. als Bayernligafußballer (damals war das die höchstmögliche Spielklasse) angehörte. „Die verschworene Gemeinschaft hat neben dem fussballerischen Können auf Kameradschaft gesetzt, das war letztendlich ausschlaggebend“, führt der Polizeibeamte (der bei der Bundespolizei am Flughafen München tätig ist) aus. TSV-Weißenburg-Trainerlegende Georg Malecha, der ihn in der Kindheit und Jugendzeit in seiner Laufbahn begleitete, ist dabei sein Vorbild. In der Tat hat Fred Störzer viel in seiner Laufbahn erlebt.
Die Schüler- und Jugendzeit erlebte er (wie die ersten fünf Jahre bei den Senioren) mit vielen namhaften Mitspielern beim TSV Weißenburg, ehe ihn damals Lothar Satzinger zum SSV Oberhochstatt lotste. Fred Störzer ist bekannt dafür, dass er vorangeht und zu den jungen Spielern (wozu auch seine drei Söhne Lukas, Max und Florian gehören) einen besonderen Draht hat. Trainerstationen bei der Bieswanger Jugend und der des FC Nagelberg zeigen dies eindrucksvoll auf. Nun will der bodenständige Neudorfer den Schritt bei den Sportfreunden wagen. Dabei hofft er darauf, dass man die A-Klasse („egal wie wir das schaffen….“) hält und so eine gute Basis für den Neustart vorfindet. Als Co-Trainer wird weiterhin Stefan Wiedemann fungieren, der für seine Sportfreunde schon etliche hundert Spiele absolviert hat und den Verein auch bestens kennt. Vonseiten des Vereins haben beide Trainer in jeglicher Hinsicht die volle Unterstützung, will man doch gemeinsam und möglichst bald wieder eine gestandene A-Klassen-Mannschaft ins Rennen schicken. Für seine zweijährige Spielertrainertätigkeit möchte sich der Verein beim scheidenden Stefan Kiermeyer besonders bedanken. Er wird dem Verein sicherlich in einer anderer Funktion erhalten bleiben.

Titelfoto: SF Bieswang




Sportfreunde vergeben ersten Matchball

Die Sportfreunde Bieswang haben im Kellerduell der A Klasse Jura Süd einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Bei der DJK Preith unterlag die Mannschaft mit 0 : 2 und muss damit weiter um die Vermeidung des letzten Tabellenplatzes bangen. Vor allem zwei Gegentreffer nach Standardsituationen sowie die angespannte Personalsituation im Angriff machten den SFBlern das Leben schwer. Nun fällt die Entscheidung erst am letzten Spieltag in Kattenhochstatt.

(SFB) Nach dem Sportgerichtsurteil im Laufe der Woche, wonach dem SV Marienstein wegen eines unerlaubten Einsatzes eines Spielers der Ersten drei Punkte abgezogen und den Sportfreunden zugeschlagen wurden, war die Ausgangslage in Preith auf einmal eine völlig andere. Mit Lukas Störzer, Jakob Käfferlein und Boris Bosnjak fehlte der komplette Sturm der Bieswanger, was vor dem Spiel entsprechende Sorgen bereitete. Das „vorgezogene Endspiel“ war von wenigen Höhepunkten geprägt, besonders in der ersten Hälfte.

Robin Krause hatte für seine SFB´ler in der 25. Minute eine Top-Chance, als er alleine auf DJK-Keeper Patrick Egner zusteuerte. Der erfahrende Schlussmann konnte aber mit einer Glanzparade den Flachschuss abwehren. Kurz vor der Halbzeit hatte Preith die Führung auf dem Fuß, doch auch die Laumeyer-Elf brachte den Ball nicht im Gehäuse unter.

Die zweite Hälfte begann denkbar schlecht für die Kiermeyer-Truppe. Eine platziert getretene Ecke auf den rd. 2 Meter großen Abwehrrecken Jonas Kühnerth köpfte dieser zur vielumjubelten Führung ein. Robin Krause verpasste auf der Gegenseite einen Steckpass um wenige Zentimeter in aussichtsreicher Position, Niko Müller schoss wenig später aus 10 Metern über das Tor. Nach 68 Minuten brachte erneut ein Eckball die 2 : 0 – Führung. Wieder wurde Jonas Kühnerth gesucht und gefunden, der den Ball per Kopf im Nachsetzen über die Linie beförderte. In den letzten zwanzig Minuten versuchten die Sportfreunde zwar noch das Ergebnis zu verbessern. Allerdings waren die Angriffe zu durchschaubar und ohne Durchschlagskraft. Die DJK wusste um ihre Chance, die Klasse mit diesem Dreier zu erhalten, legte sich entsprechend ins Zeug und hatte immer wieder Möglichkeiten bei Kontern. Letztlich verstrich die Zeit zugunsten der Hausherren, die den Sieg und Nichtabstieg im Anschluss auch entsprechend feierten.

Man hatte sich aufseiten der Sportfreunde viel vorgenommen. Das Spiel war ein enges, wieder einmal entschieden „Kleinigkeiten“. Die wenigen eigenen Möglichkeiten wurden erneut nicht genutzt. Und dem Gegner wurde es zu leicht gemacht, seine entscheidenden Treffer zu erzielen. Wenn dann auch noch die ganze Sturmreihe nicht zur Verfügung steht, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn im Sturm etwas Flaute herrscht.

Kommende Woche steht dann das große Finale an. Man wird in Kattenhochstatt sehen, ob man das Minimalziel „Vermeidung letzter Platz“ erreichen kann. Es wird auch maßgeblich darauf ankommen, wie die Konkurrenz ihre Spiele abschließen wird. Es bleibt spannend. Anstoß ist kommenden Sonntag bereits um 13 Uhr. Zuschauer sind erwünscht. Kommt nach Kattenhochstatt, um eure Sportfreunde anzufeuern.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Florian Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Max Niedermeyer, Simon Gerstner, Matthias Bieberle, Marco Zolnhofer, Florian Kraft.

Titelfoto:Werner Rachinger




Sportfreunde Bieswang bleiben nach Derby ohne Punkte

Im Derby bei der SG Langenaltheim Solnhofen mussten die Sportfreunde Bieswang eine 2 : 4 Niederlage hinnehmen. Trotz engagierter Leistung und zwischenzeitlichem Ausgleich zeigte sich der Favorit aus Langenaltheim letztlich abgeklärter und nutzte die sich bietenden Chancen konsequent. Für die ersatzgeschwächten Gäste bleibt damit die Erkenntnis, dass es erneut die kleinen, spielentscheidenden Momente waren, die den Ausschlag gaben.

(SFB) Stark ersatzgeschwächt (viele verletzte Spieler beim ohnehin kleinen Kader, zudem Lukas Störzer im Urlaub, Stefan Kiermeyer musste nach 20 Minuten raus) ging SF-Elf das Spiel bei wunderschönem Mai-Wetter an. Im ersten Abschnitt begegneten sich die Teams auch auf Augenhöhe. Amidou Nasche erzielte nach einer Viertelstunde die Gastgeberführung. Boris Bosnjak egalisierte nur acht Minuten später zum 1 : 1. Adrian Mittemeyer konnte mit seinem 2 : 1 den Pausenstand für die Elf des ehemaligen SF-Trainers, Matthias Blischke, herstellen. Neue Hoffnung keimte für den Tabellenletzten aus Bieswang durch das 2 : 2 auf, welches Niko Müller beisteuerte (51.). Doch der erneute Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Rafal Polak verwandelte für die SG einen berechtigten Handelfmeter zum 3 : 2. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten dauerte es bis zur 81. Minute, in der die endgültige Entscheidung zugunsten der Heimelf fiel. Kacper Paluszkiewicz erzielte mit einem Weitschuss wenige Meter hinter der Mittellinie das 4 : 2 und überwand Marco Schnitzlein im Bieswanger Gehäuse.

Jammern ist bei der Kiermeyer-Elf nach der 4 : 2 – Niederlage nicht angesagt. Dafür gibt es keinen Grund. Man konnte eine anständige Leistung abliefern, muss aber – wie schon so oft in dieser Spielzeit – einsehen, dass es eben diese kleinen aber entscheidenden Unterschiede auf Sicht von neunzig Minuten gibt. Meist münden diese in knappe aber verdiente Niederlagen. Nicht umsonst steht man nach 22 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz der A-Klasse Süd. Nicht abgeschlagen, aber halt ganz hinten.

Kommende Woche steht wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Es ist das vorletzte Spiel der Sportfreunde in dieser Saison. Anstoß ist (bereits am Samstag !!!) um 15.00 Uhr auf dem Sportplatz der DJK Preith, die weiterhin als direkter Konkurrent im Abstiegskampf gilt. Wie schon in Marienstein vor einer Woche heißt es dort dann: Vorletzter gegen Letzten. Um den letzten Platz noch zu entkommen, ist ein Sieg unabdingbar, auf was will man warten. Noch werden sechs Punkte vergeben und nichts ist zu spät. Aber die Luft ist mittlerweile extrem dünn geworden. Das Saisonfinale startet dann am Sonntag, 17.05.2026, 13 Uhr, bei der Spvgg Kattenhochstatt II.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Boris Bosnjak, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Störzer, Florian Kraft, Simon Gerstner, Florian Käfferlein, Marco Zolnhofer, Anusorn Sachse

Text: Werner Rachinger