Starke Ergebnisse der Pappenheimer Bogenschützen

Mit zahlreichen Podestplätzen und insgesamt sechs Gaumeistertiteln haben die Aktiven der Bogensportabteilung des Turnvereins 1861 Pappenheim e.V. (TV) bei der diesjährigen Gaumeisterschaft des Schützengaus Weißenburg im Freien überzeugt. Das Turnier fand Mitte Mai auf dem Bogenplatz in Ramsberg statt und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gute äußere Bedingungen.

Die Pappenheimer Schützinnen und Schützen zeigten sich bestens vorbereitet und konnten in ihren jeweiligen Alters- und Bogenklassen insgesamt sechs erste sowie zwei zweite Plätze erreichen. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen der Abteilung mit den gezeigten Leistungen, die zugleich eine gute Grundlage für die anstehenden Qualifikationen zu den Bezirksmeisterschaften bilden.

In der Klasse Compound Herren auf der 50-Meter-Distanz präsentierte sich Felix Ernst in ausgezeichneter Form. Mit jeweils 302 Ringen in beiden Durchgängen erzielte er ein Gesamtergebnis von 604 Ringen und sicherte sich souverän den ersten Platz.

Auch in der Nachwuchsklasse Compound Schüler A gab es Grund zur Freude. Emilian Rapljenovic erreichte auf 40 Meter insgesamt 507 Ringe und belegte damit ebenfalls den ersten Rang.

Spannend verlief der Wettbewerb bei den Recurve-Schützen in der Klasse Recurve Master männlich auf 60 Meter. Martin Klischat setzte sich mit 506 Ringen an die Spitze des Teilnehmerfeldes und wurde Gaumeister. Vereinskollege Tino Ernst zeigte insbesondere im zweiten Durchgang eine deutliche Leistungssteigerung und erreichte mit 466 Ringen den zweiten Platz.

Bei den Recurve Damen auf 70 Meter sicherte sich Ivana Rapljenovic mit 304 Ringen den ersten Platz. Ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest stand Konstantin Rapljenovic in der Klasse Recurve Jugend männlich. Seine 224 Ringe reichten für den ersten Rang.

Erfolgreich verlief die Meisterschaft auch für die Blankbogenschützen. In der Klasse Blankbogen Schüler B setzte sich Jonas Dieing mit 297 Ringen durch und belegte den ersten Platz. Aaron D’Amuri zeigte im zweiten Durchgang eine starke Steigerung und kam mit insgesamt 247 Ringen auf den zweiten Platz.

Die Einzelergebnisse der Pappenheimer Teilnehmer im Überblick:

Felix Ernst, Compound Herren, 1. Platz, 604 Ringe (302 / 302)
Emilian Rapljenovic, Compound Schüler A, 1. Platz, 507 Ringe (269 / 238)
Martin Klischat, Recurve Master männlich, 1. Platz, 506 Ringe (262 / 244)
Ivana Rapljenovic, Recurve Damen, 1. Platz, 304 Ringe (176 / 128)
Jonas Dieing, Blankbogen Schüler B, 1. Platz, 297 Ringe (172 / 125)
Konstantin Rapljenovic, Recurve Jugend männlich, 1. Platz, 224 Ringe (88 / 136)
Tino Ernst, Recurve Master männlich, 2. Platz, 466 Ringe (219 / 247)
Aaron D’Amuri, Blankbogen Schüler B, 2. Platz, 247 Ringe (80 / 167)

Mit den starken Ergebnissen in Ramsberg unterstrichen die Bogenschützen des TV 1861 Pappenheim einmal mehr ihre gute Entwicklung und dürfen nun mit Zuversicht auf die kommenden Meisterschaften blicken.

Titelbild: Tunverein Pappenheim

 




Turnhallensanierung in Pappenheim nimmt Fahrt auf

An der historischen Turnhalle des Turnvereins 1861 Pappenheim e.V. (TV) hat am Dienstag, 26.05.2026 die Umsetzungsphase der Sanierung begonnen. Mit dem Aufbau der Gerüste in und an der Turnhalle wird der Start eines Projekts sichtbar, auf das der Verein seit langer Zeit hinarbeitet.

Bereits am Morgen lieferten Lastwagen umfangreiches Gerüstmaterial an. Sowohl an der Außenfassade als auch im Inneren der Halle wird derzeit das Gerüst errichtet. Für den Turnverein markiert dies den Beginn der entscheidenden Bauphase des wohl größten Projektes in der Vereinsgeschichte. Vergleichbar nur mit dem Bau der Turnhalle selbst in den Jahren 1906/1907.

Dass die Arbeiten nun ohne Verzögerung starten konnten, ist laut Verein auch dem Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer zu verdanken. Schon am vergangenen Wochenende hatten Mitglieder die Halle vollständig geräumt und den Hallenboden mit OSB-Platten sowie Schutzvlies ausgelegt. (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT  hat berichtet). Damit soll der wertvolle Schwingparkett-Boden während der Bauarbeiten geschützt werden.

Die Freude über den sichtbaren Fortschritt ist bei der Vorstandschaft deutlich spürbar. „Unsere Turnhalle ist jetzt seit nunmehr zwei Jahren gesperrt“, erklärt die Vereinsführung des TV 1861 Pappenheim e.V. Nach einer langen Phase intensiver Vorbereitungen sei es nun ein besonderes Gefühl, die ersten konkreten Schritte der Sanierung zu erleben.

Nach Abschluss der Gerüstbauarbeiten wird die Zimmerei Riedl die Baustelleneinrichtung übernehmen. Anschließend beginnt als erster großer Bauabschnitt die umfassende Dachsanierung der Halle.

Über die weiteren Schritte der Sanierung will der Verein in den kommenden Wochen informieren. Für den Breitensport in Pappenheimer bedeutet der Baustart vor allem die Hoffnung, dass die traditionsreiche Turnhalle nach und nach wieder zu einem modernen Mittelpunkt des Vereinslebens wird.

Titelfoto: Turnverein Pappenheim

 




Pappenheim startet bei Sonnenschein in die Freibadsaison

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ist am 23. Mai 2026 die neue Saison im Pappenheimer Freibad eröffnet worden. Nachdem der ursprünglich geplante Termin um eine Woche verschoben werden musste, zeigte sich das Wetter nun pünktlich von seiner besten Seite. Zahlreiche Besucher nutzten den Eröffnungstag, um endlich wieder ins kühle Nass zu springen und die besondere Atmosphäre des Pappenheimer Freibades zu genießen, das im kommenden Jahr 50 Jahre alt wird.

Die Verschiebung der Eröffnung war aufgrund des wechselhaften Wetters am vergangenen Samstag notwendig geworden. Kühle Temperaturen und Regen hätten keinen passenden Rahmen für den Saisonauftakt geboten. Umso größer war nun die Freude bei Gästen und Verantwortlichen über den gelungenen Start in die neue Freibadsaison.

Mit einem Grußwort begrüßte Bürgermeister Florian Gallus die Gäste, die an den Tischen vor Chicos Kiosk Pizza, Currywurst mit Pommes sowie weitere Speisen und Getränke genossen.

Auch in diesem Jahr setzt das Freibad nach den Worten des Bürgermeisters wieder auf ein abwechslungsreiches Angebot für Familien, Kinder und Stammgäste. In der neuen Saison sind erneut mehrere Schwimmkurse geplant. Diese finden vom 6. bis 17. Juni sowie vom 3. bis 14. August statt. Außerdem soll es wieder eine „Lange Nacht“ im Pappenheimer Freibad geben, deren Termin wetterabhängig festgelegt wird. Traditionell ist zum Saisonende erneut ein Hundeschwimmen vorgesehen.

Im Freibad selbst wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Neu ist unter anderem ein barrierefreier Zugang zum Schwimmerbecken über eine Brücke über das Durchschreitebecken. Damit soll die Nutzung des Schwimmbeckens für Menschen mit Einschränkungen erleichtert werden.

Für die Sicherheit beim Badebetrieb sorgt auch in dieser Saison wieder ein eingespieltes Team. Als Fachkraft ist Uwe Lampmann tätig, unterstützt von Susanne Lampmann in der Aufsicht sowie Rettungsschwimmerin Nele Ahorn und Stefan Beierlein, der für die Städtischen Werke die Technik des Freibades betreut und als Rettungsschwimmer bei Bedarf auch die Freibadaufsicht übernimmt. Auch in den Bereichen Reinigung, Grünpflege und Kiosk laufen die Vorbereitungen mit neuen Kräften bereits seit Wochen auf Hochtouren.

Der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt zudem, welchen Stellenwert das Freibad für Pappenheim und die Region besitzt. Allein in der Saison 2025 wurden mehr als 26.000 Besucher gezählt. Nach den besten Wünschen für eine erfolgreiche und unfallfreie Saison hissten Bürgermeister Florian Gallus gemeinsam mit den Mitarbeitern des Freibades, dem Leiter der Städtischen Werke sowie Pia Brunnemeier, Anette Pappler und Marcus Wurm vom Stadtrat die Fahnen der Städtischen Werke und der Stadt Pappenheim als traditionelles Zeichen für die Eröffnung des Freibades.

Mit dem gelungenen Auftakt hoffen die Verantwortlichen nun auf viele sonnige Tage und eine erfolgreiche Freibadsaison 2026.

50 Jahre Freibad Pappenheim im kommenden Jahr

Besorgte Gesichter im 50 Jahre alten Technikraum des Freibades

Im kommenden Jahr wird das Pappenheimer Freibad sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Bei aller Freude rückt jedoch zunehmend auch in den Fokus, dass Technik und Becken mittlerweile ebenfalls dieses Alter erreicht haben. Wie Uwe Lampmann erläuterte, steigen damit auch Kosten und Zeitaufwand für Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten von Jahr zu Jahr.

Ähnlich sieht es Bürgermeister Florian Gallus, der in seiner Rede erklärte, dass das Ziel eine Sanierung des Freibades mit Edelstahlbecken und neuer Technik mit weniger Chemieeinsatz sei. Erste Kostenschätzungen sprechen laut Gallus von rund 3 Millionen Euro. Nachdem es in den vergangenen Jahren nicht gelungen war, in die Förderprogramme für Freibäder aufgenommen zu werden, will die Stadt Pappenheim nun beim neu aufgelegten Förderprogramm einen weiteren Versuch starten.

Man könne allerdings nicht erwarten, dass bereits im Jubiläumsjahr die Bagger anrollen, sagte Gallus. Die Sanierung werde sicherlich zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. „Aber wir werden einen Weg finden“ sagte Gallus zum Ende seiner Rede. „Und wenn wir keinen finden, bauen wir uns einen“, fügte er hinzu.

 




Ferienpass bietet wieder zahlreiche Ausflugsziele und Vergünstigungen

Pünktlich vor den Pfingstferien ist der neue Ferienpass des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen erhältlich. Für fünf Euro gibt es damit erneut zahlreiche Möglichkeiten, die Sommermonate abwechslungsreich und günstig zu gestalten. Erhältlich ist der Ferienpass bei allen Sparkassen und Raiffeisenbanken, in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, den öffentlichen Büchereien sowie bei der Kommunalen Jugendarbeit. Familien mit mehr als zwei Kindern über vier Jahren erhalten den dritten und jeden weiteren Pass kostenlos.

Gültig ist der Ferienpass ab Samstag, 23. Mai, bis zum Ende der Sommerferien. In dieser Zeit warten knapp 100 kostenlose oder ermäßigte Angebote auf Kinder und Jugendliche.

Mit dabei sind unter anderem zahlreiche Freibäder und Museen in der Region, das Schwarzlichtminigolf in Pleinfeld sowie bekannte Ausflugsziele wie das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim, das FLUVIUS Museum in Wassertrüdingen oder das LIMESUM in Ruffenhofen. Auch Einrichtungen außerhalb des Landkreises beteiligen sich wieder, darunter das Germanische Nationalmuseum und das DB-Museum in Nürnberg, das Aquella in Ansbach, die Tropfsteinhöhle Schulerloch in Essing, das Eisenbahnmuseum in Nördlingen, der Augsburger Zoo oder die Schwabacher Marionettenbühne.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ermäßigungen, etwa für Tretbootfahrten auf dem Brombachsee, Altmühlsee und Hahnenkammsee, für Kinderaufführungen im Bergwaldtheater Weißenburg oder für Kinderkurse der Volkshochschulen im Landkreis.

Weitere Freizeitangebote für die Sommerferien sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/ferien zu finden.

Titelbild: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Sarah Bittl
Die Sparkasse Mittelfranken-Süd unterstützt auch dieses Jahr wieder den Ferienpass (auf dem Titelbild v.li. Dominik Haußner (Kommunale Jugendarbeit), Landrat Markus Gläser, Ralf Lenik (Sparkasse Mittelfranken-Süd)

 




Jubel über den Klassenerhalt der TSG Pappenheim

Große Erleichterung und viel Freude bei der TSG Pappenheim. Die Fußballer haben am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Kreisklasse aus eigener Kraft geschafft und damit ein versöhnliches Ende einer nervenaufreibenden Saison gefeiert. Im Jubiläumsjahr des Vereins ist dieser Erfolg für Mannschaft, Verantwortliche und Fans von besonderer Bedeutung.

Vor dem entscheidenden Auswärtsspiel bei der SG Dittenheim Gnotzheim II war die Ausgangslage klar. Die TSG stand zunächst noch auf dem Relegationsplatz und musste im direkten Abstiegsduell unbedingt punkten. Die Mannschaft hielt dem Druck stand und zeigte eine konzentrierte Leistung. Am Ende stand ein verdienter 2:0-Erfolg für die Pappenheimer auf der Anzeigetafel.

Zum Matchwinner wurde David Mürl, der beide Treffer für die TSG erzielte und damit maßgeblich zum Klassenerhalt beitrug. Über weite Strecken kontrollierten die Gäste die Partie und standen defensiv stabil. Die Gastgeber kamen kaum gefährlich vor das Tor der TSG. Gleichzeitig hätten Mürl, Frey und G. Bajraktari das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können.

„Zum weiteren Spielverlauf gibt es kaum etwas zu erwähnen“, teilte die TSG nach der Begegnung mit. Viel wichtiger dürfte ohnehin das Endergebnis gewesen sein. Mit dem Sieg kletterte die Mannschaft noch auf Rang zehn der Abschlusstabelle und sicherte sich damit den direkten Klassenerhalt.

Nach einer Saison mit einigen schwierigen Phasen und engem Tabellenbild dürfte dieser Erfolg nun für große Erleichterung sorgen. Gerade im Jubiläumsjahr des Vereins ist der Verbleib in der Kreisklasse ein wichtiges Signal und ein schöner Abschluss einer emotionalen Spielzeit.

Titelbild: TSG Pappenheim

 




Sportfreunde müssen als Tabellenletzter in die B-Klasse absteigen

Die Sportfreunde Bieswang müssen nach dem Saisonfinale den Gang in die B-Klasse antreten. Trotz engagierter Leistung in Kattenhochstatt blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Nach einer intensiven und von Verletzungssorgen geprägten Spielzeit überwog bei Spielern und Anhängern die Enttäuschung über den bitteren Abstieg.

(SFB) Bei den zeitversetzten Anstoßzeitpunkten machten die Sportfreunde in Kattenhochstatt um 13 Uhr den Anfang. Mit viel Engagement wollte man den dringend benötigten Sieg erringen. Dazu gab es im ersten Abschnitt auch einige teils sehr gute Möglichkeiten durch Stefan Kiermeyer, Lukas Störzer und Boris Bosnjak. Janik Jakob konnte die beste Chance nach einer halben Stunde nicht in ein Tor ummünzen, als er alleine auf SpVgg-Keeper Fabian Heckel zusteuerte, jedoch knapp vorbeischoss. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten nach leichtsinnigen Aktionen der SF-Defensive ihre Möglichkeiten. Nach der torlosen ersten Hälfte krachte in der 55. Minute ein Freistoß von Christian Hüttinger ans Lattenkreuz, Glück für die Sportfreunde. Die Kiermeyer-Elf versuchte in Folgezeit, endlich einen Treffer zu erzielen, blieb aber erfolglos. Besser machten es die Kattenhochstatter: nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten stand Manuel Englisch goldrichtig und beförderte den Ball aus zwei Metern zum siegbringenden 1 : 0 ins Bieswanger Tor (75.). Auch die Schlussoffensive der Bieswanger brachte nichts mehr ein. Wie sich in den nachfolgenden beiden Spielen der Konkurrenz herausstellte, hätte auch ein Sieg den Direktabstieg nicht verhindert. Letztlich stand für die SpVgg ein schmeichelhafter Sieg fest.

Die Würfel sind gefallen. Die Saison ist vorbei und Bieswang ist abgestiegen. Die gefühlte wochenlange Berg- und Talfahrt hat an diesem letzten Spieltag ein Ende gefunden. Viele Spieler mussten nach dem Abpfiff mit den Tränen kämpfen. Die Enttäuschung war sicht- und spürbar, ob am Spielfeld oder bei den zahlreich vertretenen Zuschauern. Es war eine intensive und herausfordernde Spielzeit. Es ging oftmals knapp zu und viele Spiele waren auch eng. Man muss aber auch eingestehen, dass es eben diese wenigen Prozente waren, die auf die vielen Spiele bezogen meistens den Unterschied ausmachten. Das Verletzungspech war in der abgelaufenen Saison ebenfalls ein Thema und hat der Elf zugesetzt. Stellenweise musste man ohne „echte“ Stürmer spielen, was sich oftmals mit keinem oder nur einem eigenen erzielten Treffer im Ergebnis niederschlug.

Nachdem in den uns betreffenden A-/B-Klassen keine Relegation stattfindet, heißt es nun schon Mitte Mai „Sommerpause“. Bis die Vorbereitung auf die kommende Saison Anfang Juli beginnt, haben alle Zeit, etwas Abstand zu gewinnen und sich auf die neue Spielzeit einzustellen. Und die Fussball-Weltmeisterschaft ist ja auch ein guter Lückenfüller. Fred Störzer wird seinen Vorbereitungsplan schmieden und ab sofort die sportliche Verantwortung bei der Ersten übernehmen. Es gilt nun, für die anstehende Runde einen möglichst schlagkräftigen Kader zusammenzubekommen.

 

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Max Niedermeyer, Boris Bosnjak, Matthias Bieberle, Robin Krause, Patrick Strunz, Florian Störzer, Florian Kraft




Großer Arbeitseinsatz für Pappenheims Turnhalle

Der TV 1861 Pappenheim hat die ersten Vorarbeiten für die anstehende Sanierung seiner vereinseigenen Turnhalle abgeschlossen. Wie kürzlich bei der ersten Baubesprechung vereinbart, wurde die Halle am Freitagnachmittag für den Aufbau des Innengerüsts vorbereitet. Dank des engagierten Einsatzes konnten die Arbeiten schon am Freitag abgeschlossen werden.
An dem Arbeitseinsatz beteiligten sich insgesamt 14 Helferinnen und Helfer. Zwölf kamen vom Turnverein, zudem unterstützten zwei Helfer der PSG 1491 Pappenheim die Aktion.
Im Zuge der Vorbereitungen wurden zum Schutz des Hallenbodens insgesamt 180 Quadratmeter Malervlies ausgelegt und anschließend mit ebenso vielen Quadratmetern OSB-Platten abgedeckt. Außerdem bauten die Helfer historische Schilder, die Basketballkörbe sowie die Vereinsfahne ab und lagerten diese für die Dauer der Sanierung ein.
Die Gerüstbauer sollen am 26. Mai mit den Arbeiten beginnen. Der Turnverein 1861 Pappenheim bedankt sich bei allen Beteiligten für den ehrenamtlichen Einsatz und die Unterstützung.

Titelfoto: Turnverein Pappenheim




Sportfreunde gehen mit neuem Trainer in die Saison 2026/2027

Die Sportfreunde Bieswang gehen mit einem neuen Trainer in die Saison 2026/2027. Nach dem angekündigten Abschied von Spielertrainer Stefan Kiermeyer übernimmt künftig Fred Störzer die Verantwortung bei der 1. Mannschaft. Der 55-Jährige will den Fußball in Bieswang sportlich und mannschaftlich weiterentwickeln. Unterstützt wird er weiterhin von Co-Trainer Stefan Wiedemann.

(SFB) Der aktuelle Spielertrainer der Bieswanger Sportfreunde, Stefan Kiermeyer, hat der Vereinsführung vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass er zur neuen Saison nicht mehr als Spielertrainer der Seniorenfussballer zur Verfügung stehen wird. Damit endet seine zweijährige Übungsleitertätigkeit im Sommer dieses Jahres. Bei der Suche nach einem Nachfolger sind die SF Bieswang in den eigenen Reihen fündig geworden.
Fred Störzer (55) steht bereit und will den Fußball in Bieswang wieder nach vorne bringen. „Ich mag die Jungs einfach und sie haben es verdient, als Truppe voranzukommen“, so der erfahrene Fußballer. Er vergleicht seine Pläne mit denen des TSV-Weißenburg-A-Jugend-Jahrgangs Ende der 80er Jahre, dem er u. a. als Bayernligafußballer (damals war das die höchstmögliche Spielklasse) angehörte. „Die verschworene Gemeinschaft hat neben dem fussballerischen Können auf Kameradschaft gesetzt, das war letztendlich ausschlaggebend“, führt der Polizeibeamte (der bei der Bundespolizei am Flughafen München tätig ist) aus. TSV-Weißenburg-Trainerlegende Georg Malecha, der ihn in der Kindheit und Jugendzeit in seiner Laufbahn begleitete, ist dabei sein Vorbild. In der Tat hat Fred Störzer viel in seiner Laufbahn erlebt.
Die Schüler- und Jugendzeit erlebte er (wie die ersten fünf Jahre bei den Senioren) mit vielen namhaften Mitspielern beim TSV Weißenburg, ehe ihn damals Lothar Satzinger zum SSV Oberhochstatt lotste. Fred Störzer ist bekannt dafür, dass er vorangeht und zu den jungen Spielern (wozu auch seine drei Söhne Lukas, Max und Florian gehören) einen besonderen Draht hat. Trainerstationen bei der Bieswanger Jugend und der des FC Nagelberg zeigen dies eindrucksvoll auf. Nun will der bodenständige Neudorfer den Schritt bei den Sportfreunden wagen. Dabei hofft er darauf, dass man die A-Klasse („egal wie wir das schaffen….“) hält und so eine gute Basis für den Neustart vorfindet. Als Co-Trainer wird weiterhin Stefan Wiedemann fungieren, der für seine Sportfreunde schon etliche hundert Spiele absolviert hat und den Verein auch bestens kennt. Vonseiten des Vereins haben beide Trainer in jeglicher Hinsicht die volle Unterstützung, will man doch gemeinsam und möglichst bald wieder eine gestandene A-Klassen-Mannschaft ins Rennen schicken. Für seine zweijährige Spielertrainertätigkeit möchte sich der Verein beim scheidenden Stefan Kiermeyer besonders bedanken. Er wird dem Verein sicherlich in einer anderer Funktion erhalten bleiben.

Titelfoto: SF Bieswang




Sportfreunde vergeben ersten Matchball

Die Sportfreunde Bieswang haben im Kellerduell der A Klasse Jura Süd einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Bei der DJK Preith unterlag die Mannschaft mit 0 : 2 und muss damit weiter um die Vermeidung des letzten Tabellenplatzes bangen. Vor allem zwei Gegentreffer nach Standardsituationen sowie die angespannte Personalsituation im Angriff machten den SFBlern das Leben schwer. Nun fällt die Entscheidung erst am letzten Spieltag in Kattenhochstatt.

(SFB) Nach dem Sportgerichtsurteil im Laufe der Woche, wonach dem SV Marienstein wegen eines unerlaubten Einsatzes eines Spielers der Ersten drei Punkte abgezogen und den Sportfreunden zugeschlagen wurden, war die Ausgangslage in Preith auf einmal eine völlig andere. Mit Lukas Störzer, Jakob Käfferlein und Boris Bosnjak fehlte der komplette Sturm der Bieswanger, was vor dem Spiel entsprechende Sorgen bereitete. Das „vorgezogene Endspiel“ war von wenigen Höhepunkten geprägt, besonders in der ersten Hälfte.

Robin Krause hatte für seine SFB´ler in der 25. Minute eine Top-Chance, als er alleine auf DJK-Keeper Patrick Egner zusteuerte. Der erfahrende Schlussmann konnte aber mit einer Glanzparade den Flachschuss abwehren. Kurz vor der Halbzeit hatte Preith die Führung auf dem Fuß, doch auch die Laumeyer-Elf brachte den Ball nicht im Gehäuse unter.

Die zweite Hälfte begann denkbar schlecht für die Kiermeyer-Truppe. Eine platziert getretene Ecke auf den rd. 2 Meter großen Abwehrrecken Jonas Kühnerth köpfte dieser zur vielumjubelten Führung ein. Robin Krause verpasste auf der Gegenseite einen Steckpass um wenige Zentimeter in aussichtsreicher Position, Niko Müller schoss wenig später aus 10 Metern über das Tor. Nach 68 Minuten brachte erneut ein Eckball die 2 : 0 – Führung. Wieder wurde Jonas Kühnerth gesucht und gefunden, der den Ball per Kopf im Nachsetzen über die Linie beförderte. In den letzten zwanzig Minuten versuchten die Sportfreunde zwar noch das Ergebnis zu verbessern. Allerdings waren die Angriffe zu durchschaubar und ohne Durchschlagskraft. Die DJK wusste um ihre Chance, die Klasse mit diesem Dreier zu erhalten, legte sich entsprechend ins Zeug und hatte immer wieder Möglichkeiten bei Kontern. Letztlich verstrich die Zeit zugunsten der Hausherren, die den Sieg und Nichtabstieg im Anschluss auch entsprechend feierten.

Man hatte sich aufseiten der Sportfreunde viel vorgenommen. Das Spiel war ein enges, wieder einmal entschieden „Kleinigkeiten“. Die wenigen eigenen Möglichkeiten wurden erneut nicht genutzt. Und dem Gegner wurde es zu leicht gemacht, seine entscheidenden Treffer zu erzielen. Wenn dann auch noch die ganze Sturmreihe nicht zur Verfügung steht, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn im Sturm etwas Flaute herrscht.

Kommende Woche steht dann das große Finale an. Man wird in Kattenhochstatt sehen, ob man das Minimalziel „Vermeidung letzter Platz“ erreichen kann. Es wird auch maßgeblich darauf ankommen, wie die Konkurrenz ihre Spiele abschließen wird. Es bleibt spannend. Anstoß ist kommenden Sonntag bereits um 13 Uhr. Zuschauer sind erwünscht. Kommt nach Kattenhochstatt, um eure Sportfreunde anzufeuern.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Florian Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Max Niedermeyer, Simon Gerstner, Matthias Bieberle, Marco Zolnhofer, Florian Kraft.

Titelfoto:Werner Rachinger




Turnhalle Pappenheim steht kurz vor Beginn der Dachsanierung

Mit einem ersten Baugespräch ist die Sanierung des einsturzgefährdeten Daches der vereinseigenen Turnhalle des Turnvereins Pappenheim nun konkret auf den Weg gebracht worden. Vor Ort kamen Adolf Kett von der gleichnamigen Gerüstbaufirma aus Böhmfeld, Peter Riedl von der Zimmerei in Übermatzhofen, Bauleiter Markus Hemmeter vom Architekturbüro Frosch sowie Architekt Clemens Frosch zusammen, um den Ablauf für den Baubeginn abzustimmen. Von Vereinsseite waren Carlo Enser und Regine Halbmeyer vertreten. Marcus Wurm begleitete das Treffen als Beauftragter der Stadt Pappenheim in beratender Funktion für den Turnverein und verschaffte sich dabei einen Überblick über das weitere Vorgehen.
Die Situation ist seit längerem bekannt. Die im Jahr 1907 errichtete Turnhalle ist seit gut zwei Jahren für den Sportbetrieb gesperrt, nachdem sich die Einsturzgefahr des Daches abgezeichnet hatte. Umso größer ist die Erleichterung, dass nun konkrete Schritte folgen können. Maßgeblichen Anteil daran hat Kassenwartin Regine Halbmeyer, die mit großem Engagement und trotz mancher Hürden und Rückschläge die Finanzierung der Baumaßnahme kontinuierlich und unbeirrt vorangetrieben hat. Aktuell wird von Baukosten in Höhe von rund 740.000 Euro ausgegangen.
Bereits im Vorfeld wurden Untersuchungen am Gebäude vorgenommen. So ist das Fundament der Turnhalle punktuell freigelegt worden, um die Standfestigkeit zu überprüfen. Das Ergebnis fällt positiv aus. Die Fundamente zeigen sich ausreichend tragfähig und vor allem trocken, wie Architekt Clemens Frosch erläutert. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man die Geschichte des Standorts kennt. In unmittelbarer Nähe befand sich bis etwa 1820 die sogenannte Egelgrube, ein Weiher, in dem einst Holz für die Wasserleitungen der Stadt feucht gehalten wurde.
Bevor die eigentlichen Zimmererarbeiten beginnen können, stehen nun zunächst umfangreiche Gerüstarbeiten an. Die Firma Kett wird zwei Gerüstkomplexe errichten. Während das Außengerüst aufgrund vorspringender Bauteile eine genaue Abstimmung erfordert, stellt vor allem das Innengerüst eine besondere Herausforderung dar. Es soll nicht nur abschließende statische Untersuchungen der Dachkonstruktion ermöglichen, sondern auch die Last des bestehenden Dachstuhls vollständig aufnehmen.
Dabei rückt auch der Hallenboden in den Fokus. Noch ist zu klären, ob der vorhandene Parkett-Schwingboden den anfallenden Belastungen standhält. Unabhängig davon will der Turnverein bereits im Vorfeld selbst aktiv werden. Geplant ist, den gesamten Boden zunächst mit einem Vlies abzudecken und anschließend mit OSB Platten zu belegen. Die Lieferung der benötigten Materialien ist organisiert. Carlo Enser, 2. Vorstand des Turnvereins hofft, dass diese Vorarbeiten in der kommenden 20. Kalenderwoche mit Unterstützung zahlreicher Helfer umgesetzt werden können.
Zusätzlich müssen verschiedene Einbauten in der Turnhalle entfernt werden. Dazu zählen unter anderem die an den Wänden befestigten Haltevorrichtungen mit den Basketballkörben, die Vitrine mit der Vereinsfahne sowie weitere fest installierte Elemente. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind und der Boden entsprechend geschützt ist, kann das Innengerüst errichtet und damit der eigentliche Start der Sanierung eingeläutet werden.
Der Turnverein Pappenheim will rechtzeitig über die anstehenden Arbeitseinsätze informieren und setzt dabei einmal mehr auf die Unterstützung aus den eigenen Reihen. So entsteht aus dem Baugespräch nun Schritt für Schritt konkrete Bewegung auf dem Weg zur Sanierung des Turnhallendaches.




Sportfreunde Bieswang bleiben nach Derby ohne Punkte

Im Derby bei der SG Langenaltheim Solnhofen mussten die Sportfreunde Bieswang eine 2 : 4 Niederlage hinnehmen. Trotz engagierter Leistung und zwischenzeitlichem Ausgleich zeigte sich der Favorit aus Langenaltheim letztlich abgeklärter und nutzte die sich bietenden Chancen konsequent. Für die ersatzgeschwächten Gäste bleibt damit die Erkenntnis, dass es erneut die kleinen, spielentscheidenden Momente waren, die den Ausschlag gaben.

(SFB) Stark ersatzgeschwächt (viele verletzte Spieler beim ohnehin kleinen Kader, zudem Lukas Störzer im Urlaub, Stefan Kiermeyer musste nach 20 Minuten raus) ging SF-Elf das Spiel bei wunderschönem Mai-Wetter an. Im ersten Abschnitt begegneten sich die Teams auch auf Augenhöhe. Amidou Nasche erzielte nach einer Viertelstunde die Gastgeberführung. Boris Bosnjak egalisierte nur acht Minuten später zum 1 : 1. Adrian Mittemeyer konnte mit seinem 2 : 1 den Pausenstand für die Elf des ehemaligen SF-Trainers, Matthias Blischke, herstellen. Neue Hoffnung keimte für den Tabellenletzten aus Bieswang durch das 2 : 2 auf, welches Niko Müller beisteuerte (51.). Doch der erneute Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Rafal Polak verwandelte für die SG einen berechtigten Handelfmeter zum 3 : 2. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten dauerte es bis zur 81. Minute, in der die endgültige Entscheidung zugunsten der Heimelf fiel. Kacper Paluszkiewicz erzielte mit einem Weitschuss wenige Meter hinter der Mittellinie das 4 : 2 und überwand Marco Schnitzlein im Bieswanger Gehäuse.

Jammern ist bei der Kiermeyer-Elf nach der 4 : 2 – Niederlage nicht angesagt. Dafür gibt es keinen Grund. Man konnte eine anständige Leistung abliefern, muss aber – wie schon so oft in dieser Spielzeit – einsehen, dass es eben diese kleinen aber entscheidenden Unterschiede auf Sicht von neunzig Minuten gibt. Meist münden diese in knappe aber verdiente Niederlagen. Nicht umsonst steht man nach 22 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz der A-Klasse Süd. Nicht abgeschlagen, aber halt ganz hinten.

Kommende Woche steht wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Es ist das vorletzte Spiel der Sportfreunde in dieser Saison. Anstoß ist (bereits am Samstag !!!) um 15.00 Uhr auf dem Sportplatz der DJK Preith, die weiterhin als direkter Konkurrent im Abstiegskampf gilt. Wie schon in Marienstein vor einer Woche heißt es dort dann: Vorletzter gegen Letzten. Um den letzten Platz noch zu entkommen, ist ein Sieg unabdingbar, auf was will man warten. Noch werden sechs Punkte vergeben und nichts ist zu spät. Aber die Luft ist mittlerweile extrem dünn geworden. Das Saisonfinale startet dann am Sonntag, 17.05.2026, 13 Uhr, bei der Spvgg Kattenhochstatt II.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Boris Bosnjak, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Störzer, Florian Kraft, Simon Gerstner, Florian Käfferlein, Marco Zolnhofer, Anusorn Sachse

Text: Werner Rachinger

 




Start der Turnhallensanierung in Pappenheim

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung der Turnhalle „Auf der Lach“ ist getan. Nach dem Abschluss der Ausschreibungen hat der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. die ersten Aufträge vergeben und damit den Auftakt für die anstehenden Sanierungsarbeiten gesetzt. Für das traditionsreiche und denkmalgeschützte Gebäude, das seit April 2024 aufgrund akuter Probleme mit der Statik des Dachstuhls wegen Einsturzgefahr gesperrt ist, zeichnet sich damit erstmals konkret der Beginn der Sanierungsmaßnahmen ab.

Im Mittelpunkt steht dabei die umfassende statische Sanierung der Halle. Ziel ist es, die Nutzung langfristig zu sichern und den Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können. Mit Blick auf das kommende Jahr gewinnt das Vorhaben zusätzlich an Bedeutung, denn dann steht das 120-jährige Bestehen der Halle an. Die Hoffnung, dieses Jubiläum wieder in der eigenen Turnhalle begehen zu können, rückt nun für den Turnverein ein Stück näher.

Bei der Umsetzung setzt der Verein bewusst auf regionale Fachbetriebe. Die Gerüstbauarbeiten übernimmt die Firma Kett Gerüstbau aus Böhmfeld, während die Zimmerei Riedl aus Übermatzhofen für die Zimmerer- und Spenglerarbeiten beauftragt wurde. Gerade die Arbeiten am Dachstuhl gelten als besonders anspruchsvoll. In der Vergangenheit hatte eine Fehlbelastung bereits Schäden am Mauerwerk verursacht; entsprechend sorgfältig muss nun stabilisiert werden.

Finanziell gesichert
Auch finanziell steht das Projekt inzwischen auf einer tragfähigen Grundlage. Zuschüsse der Bayerischen Landesstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bilden das Fundament. Einen entscheidenden finanziellen Beitrag brachte zudem eine Fraktionsinitiative aus dem Bayerischen Landtag in Höhe von 465.000 Euro, die maßgeblich vom Abgeordneten Wolfgang Hauber angestoßen wurde. Durch diese Unterstützung kann der Verein auf einen Kredit des BLSV verzichten, was die finanzielle Abwicklung deutlich entspannt.

Ergänzt wird die Finanzierung durch die Stadt Pappenheim, die das Vorhaben sowohl mit einer Ausfallbürgschaft über 300.000 Euro als auch mit einem direkten Zuschuss von 100.000 Euro begleitet. Dieses Zusammenspiel verschiedener Fördergeber schafft die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Bauabschnitte.

In den nächsten Wochen wird mit dem Aufbau der Gerüste gerechnet. Damit wird nun sichtbar, was lange vorbereitet wurde. Für den Turnverein und viele Bürgerinnen und Bürger ist dies mehr als nur ein Bauprojekt. Es geht um den Erhalt eines prägenden Ortes des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in Pappenheim.