Jugendliche erleben unvergessliche Tage in Kroatien
Eine erlebnisreiche und abwechslungsreiche Woche verbrachten 14 Jugendliche der Evangelischen Jugend der Dekanate Gunzenhausen, Pappenheim und Weißenburg während der Pfingstferien in Kroatien. Ziel der Freizeit war Jacovici in Istrien, wo die Teilnehmenden im Alter von 13 bis 16 Jahren gemeinsam mit vier Mitarbeitenden viele besondere Eindrücke sammeln konnten.
Untergebracht war die Gruppe in einem ehemaligen Schulhaus, das für die Woche zum Mittelpunkt des gemeinsamen Lebens wurde. Dort erwartete die Jugendlichen ein vielseitiges Programm mit kreativen Angeboten, sportlichen Aktivitäten und zahlreichen Gelegenheiten für Gespräche und Begegnungen. Beim gemeinsamen Kochwettbewerb war Teamgeist gefragt, während der hauseigene Pool für Abkühlung und entspannte Stunden unter der kroatischen Sonne sorgte.
Auch Ausflüge in die Umgebung standen auf dem Programm. In den Küstenstädten Poreč und Pula lernten die Jugendlichen Land und Leute kennen und probierten regionale Spezialitäten. Beeindruckende Naturerlebnisse boten der Besuch des Nationalparks Brijuni-Inseln, ein Ausflug zum Wasserfall Zarečki Krov sowie Badeaufenthalte im glasklaren Meer.
Die Tage klangen regelmäßig mit einer gemeinsamen Andacht und Spielen aus. Zu den besonderen Höhepunkten der Freizeit zählte ein Picknick am Strand, bei dem die Gruppe gemeinsam einen stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen konnte.
Neben den zahlreichen Aktivitäten stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Während der Freizeit entstanden neue Freundschaften, bestehende Kontakte wurden vertieft und viele gemeinsame Erinnerungen geschaffen. Für die Jugendlichen und das Betreuerteam bleibt die Woche in Kroatien damit als eine besondere und bereichernde Zeit in Erinnerung.
Wer Interesse an ähnlichen Angeboten der Evangelischen Jugend hat, findet weitere Informationen unter www.ej-altmuehlfranken.de. Dort ist ab dem 1. Oktober auch die Anmeldung für die Freizeiten im Jahr 2027 möglich.
Textinfo: Debora Hegner
Titelfoto: Maximilian Hagn
Turnverein Pappenheim gründet Dartssportabteilung
Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. (TV) erweitert sein sportliches Angebot und reagiert damit auf die steigende Beliebtheit des Dartsports. Ab sofort gibt es beim TV Pappenheim eine eigene Dartsparte. Damit hält eine Sportart Einzug in den Verein, die sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Kneipenspiel zu einer anerkannten Wettkampfdisziplin entwickelt hat.
Das neue Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten. Angesprochen sind sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler, die ihr Können weiterentwickeln möchten, als auch Neueinsteiger, die den Dartsport unverbindlich kennenlernen wollen. Neben Konzentration, Präzision und Technik soll dabei auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.
Trainiert wird künftig jeden Mittwoch von 19 bis 21 Uhr in dem Gebäude des vormaligen EDEKA-Verbrauchermarktes Lachgartenweg 4. Der Einstieg ist unkompliziert möglich. Willkommen sind sowohl Mitglieder des TV Pappenheim als auch alle Interessierten aus Pappenheim und der Umgebung, die Lust auf eine neue sportliche Herausforderung haben.
Wer Fragen zur neuen Sparte hat, Informationen zu den Trainingsräumen benötigt oder sich direkt anmelden möchte, kann sich per E-Mail an die Vorstandschaft wenden. Ansprechpartner ist der TV Pappenheim unter der Adresse vorstand@tv-pappenheim.de.
Mit der Gründung der Dartsparte setzt der Verein auf ein zeitgemäßes Angebot und hofft auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gemeinsam die ersten Pfeile werfen und die neue Abteilung mit Leben füllen. Der TV Pappenheim freut sich auf zahlreiche neue Gesichter und einen gelungenen Start am Dartboard.
Titelbild:Turnverein Pappenheim
Jubiläumsspiel mit besonderer Geschichte bei der TSG Pappenheim
Die TSG Pappenheim hat die Paarung für das Jubiläumsspiel anlässlich ihres 80-jährigen Vereinsbestehens bekanntgegeben. Am Samstag, 20. Juni 2026, um 16.30 Uhr erwartet die Fußballfreunde auf dem Sportgelände der TSG ein sportlicher Höhepunkt des Festwochenendes. Zu Gast sind der VfB Eichstätt und die U21 des FC Ingolstadt.
Damit steht nun fest, welche Mannschaften sich im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten gegenüberstehen werden. Nach Angaben der TSG Pappenheim wurde die Begegnung vom VfB Eichstätt selbst organisiert. Der Regionalligist aus Eichstätt nahm hierfür Kontakt mit der U21 des FC Ingolstadt auf, die derzeit in der Bayernliga Nord spielt.
Für die TSG besitzt die Teilnahme des VfB Eichstätt eine ganz besondere Bedeutung. Bereits das erste Spiel der neu gegründeten Turn- und Sport-Gemeinschaft führte die Pappenheimer gegen den damaligen VfB Eichstätt aufs Spielfeld. Die Begegnung fand am 2. Dezember 1945 statt und endete mit einem 7:0-Erfolg der TSG. Damit schließt sich im Jubiläumsjahr auf besondere Weise ein Kreis, der bis in die Anfangstage des Vereins zurückreicht.
Darüber hinaus gilt der VfB Eichstätt als einer der erfolgreichsten Fußballvereine der Region. Nach der Meisterschaft in der Bayernliga Nord im Jahr 2025 spielt die Mannschaft aktuell in der Regionalliga Bayern. Für viele Vereine im Umkreis ist der VfB sowohl sportlich als auch in organisatorischer Hinsicht ein wichtiger Orientierungspunkt und eine Inspiration.
Mit der Begegnung zwischen dem VfB Eichstätt und der U21 des FC Ingolstadt dürfen sich die Besucher auf hochklassigen Fußball und ein attraktives Duell zweier leistungsstarker Mannschaften freuen. Die TSG Pappenheim ist überzeugt, dass das Jubiläumsspiel zu den besonderen Höhepunkten der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen zählen wird. Eintrittskarten sind vor dem Spiel bei der TSG zum Preis von fünf Euro, ermäßigt drei Euro zu bekommen.
Für das Jubiläumsspiel hat die TSG Pappenheim eigens gestaltete Eintrittskarten drucken lassen. Die hochwertig ausgeführten Tickets erinnern mit ihrem besonderen Design an den Anlass des 80-jährigen Vereinsbestehens und sind weit mehr als nur eine Eintrittskarte. Sie eignen sich hervorragend als Erinnerungsstück an einen besonderen Fußballnachmittag und an ein Jubiläum, das die Vereinsgeschichte der TSG auf besondere Weise würdigt.
Starke Ergebnisse der Pappenheimer Bogenschützen
Mit zahlreichen Podestplätzen und insgesamt sechs Gaumeistertiteln haben die Aktiven der Bogensportabteilung des Turnvereins 1861 Pappenheim e.V. (TV) bei der diesjährigen Gaumeisterschaft des Schützengaus Weißenburg im Freien überzeugt. Das Turnier fand Mitte Mai auf dem Bogenplatz in Ramsberg statt und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gute äußere Bedingungen.
Die Pappenheimer Schützinnen und Schützen zeigten sich bestens vorbereitet und konnten in ihren jeweiligen Alters- und Bogenklassen insgesamt sechs erste sowie zwei zweite Plätze erreichen. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen der Abteilung mit den gezeigten Leistungen, die zugleich eine gute Grundlage für die anstehenden Qualifikationen zu den Bezirksmeisterschaften bilden.
In der Klasse Compound Herren auf der 50-Meter-Distanz präsentierte sich Felix Ernst in ausgezeichneter Form. Mit jeweils 302 Ringen in beiden Durchgängen erzielte er ein Gesamtergebnis von 604 Ringen und sicherte sich souverän den ersten Platz.
Auch in der Nachwuchsklasse Compound Schüler A gab es Grund zur Freude. Emilian Rapljenovic erreichte auf 40 Meter insgesamt 507 Ringe und belegte damit ebenfalls den ersten Rang.
Spannend verlief der Wettbewerb bei den Recurve-Schützen in der Klasse Recurve Master männlich auf 60 Meter. Martin Klischat setzte sich mit 506 Ringen an die Spitze des Teilnehmerfeldes und wurde Gaumeister. Vereinskollege Tino Ernst zeigte insbesondere im zweiten Durchgang eine deutliche Leistungssteigerung und erreichte mit 466 Ringen den zweiten Platz.
Bei den Recurve Damen auf 70 Meter sicherte sich Ivana Rapljenovic mit 304 Ringen den ersten Platz. Ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest stand Konstantin Rapljenovic in der Klasse Recurve Jugend männlich. Seine 224 Ringe reichten für den ersten Rang.
Erfolgreich verlief die Meisterschaft auch für die Blankbogenschützen. In der Klasse Blankbogen Schüler B setzte sich Jonas Dieing mit 297 Ringen durch und belegte den ersten Platz. Aaron D’Amuri zeigte im zweiten Durchgang eine starke Steigerung und kam mit insgesamt 247 Ringen auf den zweiten Platz.
Die Einzelergebnisse der Pappenheimer Teilnehmer im Überblick:
Mit den starken Ergebnissen in Ramsberg unterstrichen die Bogenschützen des TV 1861 Pappenheim einmal mehr ihre gute Entwicklung und dürfen nun mit Zuversicht auf die kommenden Meisterschaften blicken.
Titelbild: Tunverein Pappenheim
Turnhallensanierung in Pappenheim nimmt Fahrt auf
An der historischen Turnhalle des Turnvereins 1861 Pappenheim e.V. (TV) hat am Dienstag, 26.05.2026 die Umsetzungsphase der Sanierung begonnen. Mit dem Aufbau der Gerüste in und an der Turnhalle wird der Start eines Projekts sichtbar, auf das der Verein seit langer Zeit hinarbeitet.
Bereits am Morgen lieferten Lastwagen umfangreiches Gerüstmaterial an. Sowohl an der Außenfassade als auch im Inneren der Halle wird derzeit das Gerüst errichtet. Für den Turnverein markiert dies den Beginn der entscheidenden Bauphase des wohl größten Projektes in der Vereinsgeschichte. Vergleichbar nur mit dem Bau der Turnhalle selbst in den Jahren 1906/1907.
Dass die Arbeiten nun ohne Verzögerung starten konnten, ist laut Verein auch dem Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer zu verdanken. Schon am vergangenen Wochenende hatten Mitglieder die Halle vollständig geräumt und den Hallenboden mit OSB-Platten sowie Schutzvlies ausgelegt. (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT hat berichtet). Damit soll der wertvolle Schwingparkett-Boden während der Bauarbeiten geschützt werden.
Die Freude über den sichtbaren Fortschritt ist bei der Vorstandschaft deutlich spürbar. „Unsere Turnhalle ist jetzt seit nunmehr zwei Jahren gesperrt“, erklärt die Vereinsführung des TV 1861 Pappenheim e.V. Nach einer langen Phase intensiver Vorbereitungen sei es nun ein besonderes Gefühl, die ersten konkreten Schritte der Sanierung zu erleben.
Nach Abschluss der Gerüstbauarbeiten wird die Zimmerei Riedl die Baustelleneinrichtung übernehmen. Anschließend beginnt als erster großer Bauabschnitt die umfassende Dachsanierung der Halle.
Über die weiteren Schritte der Sanierung will der Verein in den kommenden Wochen informieren. Für den Breitensport in Pappenheimer bedeutet der Baustart vor allem die Hoffnung, dass die traditionsreiche Turnhalle nach und nach wieder zu einem modernen Mittelpunkt des Vereinslebens wird.
Titelfoto: Turnverein Pappenheim
Pappenheim startet bei Sonnenschein in die Freibadsaison
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ist am 23. Mai 2026 die neue Saison im Pappenheimer Freibad eröffnet worden. Nachdem der ursprünglich geplante Termin um eine Woche verschoben werden musste, zeigte sich das Wetter nun pünktlich von seiner besten Seite. Zahlreiche Besucher nutzten den Eröffnungstag, um endlich wieder ins kühle Nass zu springen und die besondere Atmosphäre des Pappenheimer Freibades zu genießen, das im kommenden Jahr 50 Jahre alt wird.
Die Verschiebung der Eröffnung war aufgrund des wechselhaften Wetters am vergangenen Samstag notwendig geworden. Kühle Temperaturen und Regen hätten keinen passenden Rahmen für den Saisonauftakt geboten. Umso größer war nun die Freude bei Gästen und Verantwortlichen über den gelungenen Start in die neue Freibadsaison.
Mit einem Grußwort begrüßte Bürgermeister Florian Gallus die Gäste, die an den Tischen vor Chicos Kiosk Pizza, Currywurst mit Pommes sowie weitere Speisen und Getränke genossen.
Auch in diesem Jahr setzt das Freibad nach den Worten des Bürgermeisters wieder auf ein abwechslungsreiches Angebot für Familien, Kinder und Stammgäste. In der neuen Saison sind erneut mehrere Schwimmkurse geplant. Diese finden vom 6. bis 17. Juni sowie vom 3. bis 14. August statt. Außerdem soll es wieder eine „Lange Nacht“ im Pappenheimer Freibad geben, deren Termin wetterabhängig festgelegt wird. Traditionell ist zum Saisonende erneut ein Hundeschwimmen vorgesehen.
Im Freibad selbst wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Neu ist unter anderem ein barrierefreier Zugang zum Schwimmerbecken über eine Brücke über das Durchschreitebecken. Damit soll die Nutzung des Schwimmbeckens für Menschen mit Einschränkungen erleichtert werden.
Für die Sicherheit beim Badebetrieb sorgt auch in dieser Saison wieder ein eingespieltes Team. Als Fachkraft ist Uwe Lampmann tätig, unterstützt von Susanne Lampmann in der Aufsicht sowie Rettungsschwimmerin Nele Ahorn und Stefan Beierlein, der für die Städtischen Werke die Technik des Freibades betreut und als Rettungsschwimmer bei Bedarf auch die Freibadaufsicht übernimmt. Auch in den Bereichen Reinigung, Grünpflege und Kiosk laufen die Vorbereitungen mit neuen Kräften bereits seit Wochen auf Hochtouren.
Der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt zudem, welchen Stellenwert das Freibad für Pappenheim und die Region besitzt. Allein in der Saison 2025 wurden mehr als 26.000 Besucher gezählt. Nach den besten Wünschen für eine erfolgreiche und unfallfreie Saison hissten Bürgermeister Florian Gallus gemeinsam mit den Mitarbeitern des Freibades, dem Leiter der Städtischen Werke sowie Pia Brunnemeier, Anette Pappler und Marcus Wurm vom Stadtrat die Fahnen der Städtischen Werke und der Stadt Pappenheim als traditionelles Zeichen für die Eröffnung des Freibades.
Mit dem gelungenen Auftakt hoffen die Verantwortlichen nun auf viele sonnige Tage und eine erfolgreiche Freibadsaison 2026.
50 Jahre Freibad Pappenheim im kommenden Jahr
Besorgte Gesichter im 50 Jahre alten Technikraum des Freibades
Im kommenden Jahr wird das Pappenheimer Freibad sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Bei aller Freude rückt jedoch zunehmend auch in den Fokus, dass Technik und Becken mittlerweile ebenfalls dieses Alter erreicht haben. Wie Uwe Lampmann erläuterte, steigen damit auch Kosten und Zeitaufwand für Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten von Jahr zu Jahr.
Ähnlich sieht es Bürgermeister Florian Gallus, der in seiner Rede erklärte, dass das Ziel eine Sanierung des Freibades mit Edelstahlbecken und neuer Technik mit weniger Chemieeinsatz sei. Erste Kostenschätzungen sprechen laut Gallus von rund 3 Millionen Euro. Nachdem es in den vergangenen Jahren nicht gelungen war, in die Förderprogramme für Freibäder aufgenommen zu werden, will die Stadt Pappenheim nun beim neu aufgelegten Förderprogramm einen weiteren Versuch starten.
Man könne allerdings nicht erwarten, dass bereits im Jubiläumsjahr die Bagger anrollen, sagte Gallus. Die Sanierung werde sicherlich zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. „Aber wir werden einen Weg finden“ sagte Gallus zum Ende seiner Rede. „Und wenn wir keinen finden, bauen wir uns einen“, fügte er hinzu.
Ferienpass bietet wieder zahlreiche Ausflugsziele und Vergünstigungen
Pünktlich vor den Pfingstferien ist der neue Ferienpass des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen erhältlich. Für fünf Euro gibt es damit erneut zahlreiche Möglichkeiten, die Sommermonate abwechslungsreich und günstig zu gestalten. Erhältlich ist der Ferienpass bei allen Sparkassen und Raiffeisenbanken, in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, den öffentlichen Büchereien sowie bei der Kommunalen Jugendarbeit. Familien mit mehr als zwei Kindern über vier Jahren erhalten den dritten und jeden weiteren Pass kostenlos.
Gültig ist der Ferienpass ab Samstag, 23. Mai, bis zum Ende der Sommerferien. In dieser Zeit warten knapp 100 kostenlose oder ermäßigte Angebote auf Kinder und Jugendliche.
Mit dabei sind unter anderem zahlreiche Freibäder und Museen in der Region, das Schwarzlichtminigolf in Pleinfeld sowie bekannte Ausflugsziele wie das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim, das FLUVIUS Museum in Wassertrüdingen oder das LIMESUM in Ruffenhofen. Auch Einrichtungen außerhalb des Landkreises beteiligen sich wieder, darunter das Germanische Nationalmuseum und das DB-Museum in Nürnberg, das Aquella in Ansbach, die Tropfsteinhöhle Schulerloch in Essing, das Eisenbahnmuseum in Nördlingen, der Augsburger Zoo oder die Schwabacher Marionettenbühne.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ermäßigungen, etwa für Tretbootfahrten auf dem Brombachsee, Altmühlsee und Hahnenkammsee, für Kinderaufführungen im Bergwaldtheater Weißenburg oder für Kinderkurse der Volkshochschulen im Landkreis.
Weitere Freizeitangebote für die Sommerferien sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/ferien zu finden.
Titelbild: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Sarah Bittl
Die Sparkasse Mittelfranken-Süd unterstützt auch dieses Jahr wieder den Ferienpass (auf dem Titelbild v.li. Dominik Haußner (Kommunale Jugendarbeit), Landrat Markus Gläser, Ralf Lenik (Sparkasse Mittelfranken-Süd)
Jubel über den Klassenerhalt der TSG Pappenheim
Große Erleichterung und viel Freude bei der TSG Pappenheim. Die Fußballer haben am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Kreisklasse aus eigener Kraft geschafft und damit ein versöhnliches Ende einer nervenaufreibenden Saison gefeiert. Im Jubiläumsjahr des Vereins ist dieser Erfolg für Mannschaft, Verantwortliche und Fans von besonderer Bedeutung.
Vor dem entscheidenden Auswärtsspiel bei der SG Dittenheim Gnotzheim II war die Ausgangslage klar. Die TSG stand zunächst noch auf dem Relegationsplatz und musste im direkten Abstiegsduell unbedingt punkten. Die Mannschaft hielt dem Druck stand und zeigte eine konzentrierte Leistung. Am Ende stand ein verdienter 2:0-Erfolg für die Pappenheimer auf der Anzeigetafel.
Zum Matchwinner wurde David Mürl, der beide Treffer für die TSG erzielte und damit maßgeblich zum Klassenerhalt beitrug. Über weite Strecken kontrollierten die Gäste die Partie und standen defensiv stabil. Die Gastgeber kamen kaum gefährlich vor das Tor der TSG. Gleichzeitig hätten Mürl, Frey und G. Bajraktari das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können.
„Zum weiteren Spielverlauf gibt es kaum etwas zu erwähnen“, teilte die TSG nach der Begegnung mit. Viel wichtiger dürfte ohnehin das Endergebnis gewesen sein. Mit dem Sieg kletterte die Mannschaft noch auf Rang zehn der Abschlusstabelle und sicherte sich damit den direkten Klassenerhalt.
Nach einer Saison mit einigen schwierigen Phasen und engem Tabellenbild dürfte dieser Erfolg nun für große Erleichterung sorgen. Gerade im Jubiläumsjahr des Vereins ist der Verbleib in der Kreisklasse ein wichtiges Signal und ein schöner Abschluss einer emotionalen Spielzeit.
Titelbild: TSG Pappenheim
Sportfreunde müssen als Tabellenletzter in die B-Klasse absteigen
Die Sportfreunde Bieswang müssen nach dem Saisonfinale den Gang in die B-Klasse antreten. Trotz engagierter Leistung in Kattenhochstatt blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Nach einer intensiven und von Verletzungssorgen geprägten Spielzeit überwog bei Spielern und Anhängern die Enttäuschung über den bitteren Abstieg.
(SFB) Bei den zeitversetzten Anstoßzeitpunkten machten die Sportfreunde in Kattenhochstatt um 13 Uhr den Anfang. Mit viel Engagement wollte man den dringend benötigten Sieg erringen. Dazu gab es im ersten Abschnitt auch einige teils sehr gute Möglichkeiten durch Stefan Kiermeyer, Lukas Störzer und Boris Bosnjak. Janik Jakob konnte die beste Chance nach einer halben Stunde nicht in ein Tor ummünzen, als er alleine auf SpVgg-Keeper Fabian Heckel zusteuerte, jedoch knapp vorbeischoss. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten nach leichtsinnigen Aktionen der SF-Defensive ihre Möglichkeiten. Nach der torlosen ersten Hälfte krachte in der 55. Minute ein Freistoß von Christian Hüttinger ans Lattenkreuz, Glück für die Sportfreunde. Die Kiermeyer-Elf versuchte in Folgezeit, endlich einen Treffer zu erzielen, blieb aber erfolglos. Besser machten es die Kattenhochstatter: nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten stand Manuel Englisch goldrichtig und beförderte den Ball aus zwei Metern zum siegbringenden 1 : 0 ins Bieswanger Tor (75.). Auch die Schlussoffensive der Bieswanger brachte nichts mehr ein. Wie sich in den nachfolgenden beiden Spielen der Konkurrenz herausstellte, hätte auch ein Sieg den Direktabstieg nicht verhindert. Letztlich stand für die SpVgg ein schmeichelhafter Sieg fest.
Die Würfel sind gefallen. Die Saison ist vorbei und Bieswang ist abgestiegen. Die gefühlte wochenlange Berg- und Talfahrt hat an diesem letzten Spieltag ein Ende gefunden. Viele Spieler mussten nach dem Abpfiff mit den Tränen kämpfen. Die Enttäuschung war sicht- und spürbar, ob am Spielfeld oder bei den zahlreich vertretenen Zuschauern. Es war eine intensive und herausfordernde Spielzeit. Es ging oftmals knapp zu und viele Spiele waren auch eng. Man muss aber auch eingestehen, dass es eben diese wenigen Prozente waren, die auf die vielen Spiele bezogen meistens den Unterschied ausmachten. Das Verletzungspech war in der abgelaufenen Saison ebenfalls ein Thema und hat der Elf zugesetzt. Stellenweise musste man ohne „echte“ Stürmer spielen, was sich oftmals mit keinem oder nur einem eigenen erzielten Treffer im Ergebnis niederschlug.
Nachdem in den uns betreffenden A-/B-Klassen keine Relegation stattfindet, heißt es nun schon Mitte Mai „Sommerpause“. Bis die Vorbereitung auf die kommende Saison Anfang Juli beginnt, haben alle Zeit, etwas Abstand zu gewinnen und sich auf die neue Spielzeit einzustellen. Und die Fussball-Weltmeisterschaft ist ja auch ein guter Lückenfüller. Fred Störzer wird seinen Vorbereitungsplan schmieden und ab sofort die sportliche Verantwortung bei der Ersten übernehmen. Es gilt nun, für die anstehende Runde einen möglichst schlagkräftigen Kader zusammenzubekommen.
SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Max Niedermeyer, Boris Bosnjak, Matthias Bieberle, Robin Krause, Patrick Strunz, Florian Störzer, Florian Kraft
Großer Arbeitseinsatz für Pappenheims Turnhalle
Der TV 1861 Pappenheim hat die ersten Vorarbeiten für die anstehende Sanierung seiner vereinseigenen Turnhalle abgeschlossen. Wie kürzlich bei der ersten Baubesprechung vereinbart, wurde die Halle am Freitagnachmittag für den Aufbau des Innengerüsts vorbereitet. Dank des engagierten Einsatzes konnten die Arbeiten schon am Freitag abgeschlossen werden.
An dem Arbeitseinsatz beteiligten sich insgesamt 14 Helferinnen und Helfer. Zwölf kamen vom Turnverein, zudem unterstützten zwei Helfer der PSG 1491 Pappenheim die Aktion.
Im Zuge der Vorbereitungen wurden zum Schutz des Hallenbodens insgesamt 180 Quadratmeter Malervlies ausgelegt und anschließend mit ebenso vielen Quadratmetern OSB-Platten abgedeckt. Außerdem bauten die Helfer historische Schilder, die Basketballkörbe sowie die Vereinsfahne ab und lagerten diese für die Dauer der Sanierung ein.
Die Gerüstbauer sollen am 26. Mai mit den Arbeiten beginnen. Der Turnverein 1861 Pappenheim bedankt sich bei allen Beteiligten für den ehrenamtlichen Einsatz und die Unterstützung.
Titelfoto: Turnverein Pappenheim
Sportfreunde gehen mit neuem Trainer in die Saison 2026/2027
Die Sportfreunde Bieswang gehen mit einem neuen Trainer in die Saison 2026/2027. Nach dem angekündigten Abschied von Spielertrainer Stefan Kiermeyer übernimmt künftig Fred Störzer die Verantwortung bei der 1. Mannschaft. Der 55-Jährige will den Fußball in Bieswang sportlich und mannschaftlich weiterentwickeln. Unterstützt wird er weiterhin von Co-Trainer Stefan Wiedemann.
(SFB) Der aktuelle Spielertrainer der Bieswanger Sportfreunde, Stefan Kiermeyer, hat der Vereinsführung vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass er zur neuen Saison nicht mehr als Spielertrainer der Seniorenfussballer zur Verfügung stehen wird. Damit endet seine zweijährige Übungsleitertätigkeit im Sommer dieses Jahres. Bei der Suche nach einem Nachfolger sind die SF Bieswang in den eigenen Reihen fündig geworden.
Fred Störzer (55) steht bereit und will den Fußball in Bieswang wieder nach vorne bringen. „Ich mag die Jungs einfach und sie haben es verdient, als Truppe voranzukommen“, so der erfahrene Fußballer. Er vergleicht seine Pläne mit denen des TSV-Weißenburg-A-Jugend-Jahrgangs Ende der 80er Jahre, dem er u. a. als Bayernligafußballer (damals war das die höchstmögliche Spielklasse) angehörte. „Die verschworene Gemeinschaft hat neben dem fussballerischen Können auf Kameradschaft gesetzt, das war letztendlich ausschlaggebend“, führt der Polizeibeamte (der bei der Bundespolizei am Flughafen München tätig ist) aus. TSV-Weißenburg-Trainerlegende Georg Malecha, der ihn in der Kindheit und Jugendzeit in seiner Laufbahn begleitete, ist dabei sein Vorbild. In der Tat hat Fred Störzer viel in seiner Laufbahn erlebt.
Die Schüler- und Jugendzeit erlebte er (wie die ersten fünf Jahre bei den Senioren) mit vielen namhaften Mitspielern beim TSV Weißenburg, ehe ihn damals Lothar Satzinger zum SSV Oberhochstatt lotste. Fred Störzer ist bekannt dafür, dass er vorangeht und zu den jungen Spielern (wozu auch seine drei Söhne Lukas, Max und Florian gehören) einen besonderen Draht hat. Trainerstationen bei der Bieswanger Jugend und der des FC Nagelberg zeigen dies eindrucksvoll auf. Nun will der bodenständige Neudorfer den Schritt bei den Sportfreunden wagen. Dabei hofft er darauf, dass man die A-Klasse („egal wie wir das schaffen….“) hält und so eine gute Basis für den Neustart vorfindet. Als Co-Trainer wird weiterhin Stefan Wiedemann fungieren, der für seine Sportfreunde schon etliche hundert Spiele absolviert hat und den Verein auch bestens kennt. Vonseiten des Vereins haben beide Trainer in jeglicher Hinsicht die volle Unterstützung, will man doch gemeinsam und möglichst bald wieder eine gestandene A-Klassen-Mannschaft ins Rennen schicken. Für seine zweijährige Spielertrainertätigkeit möchte sich der Verein beim scheidenden Stefan Kiermeyer besonders bedanken. Er wird dem Verein sicherlich in einer anderer Funktion erhalten bleiben.
Titelfoto: SF Bieswang
Sportfreunde vergeben ersten Matchball
Die Sportfreunde Bieswang haben im Kellerduell der A Klasse Jura Süd einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Bei der DJK Preith unterlag die Mannschaft mit 0 : 2 und muss damit weiter um die Vermeidung des letzten Tabellenplatzes bangen. Vor allem zwei Gegentreffer nach Standardsituationen sowie die angespannte Personalsituation im Angriff machten den SFBlern das Leben schwer. Nun fällt die Entscheidung erst am letzten Spieltag in Kattenhochstatt.
(SFB) Nach dem Sportgerichtsurteil im Laufe der Woche, wonach dem SV Marienstein wegen eines unerlaubten Einsatzes eines Spielers der Ersten drei Punkte abgezogen und den Sportfreunden zugeschlagen wurden, war die Ausgangslage in Preith auf einmal eine völlig andere. Mit Lukas Störzer, Jakob Käfferlein und Boris Bosnjak fehlte der komplette Sturm der Bieswanger, was vor dem Spiel entsprechende Sorgen bereitete. Das „vorgezogene Endspiel“ war von wenigen Höhepunkten geprägt, besonders in der ersten Hälfte.
Robin Krause hatte für seine SFB´ler in der 25. Minute eine Top-Chance, als er alleine auf DJK-Keeper Patrick Egner zusteuerte. Der erfahrende Schlussmann konnte aber mit einer Glanzparade den Flachschuss abwehren. Kurz vor der Halbzeit hatte Preith die Führung auf dem Fuß, doch auch die Laumeyer-Elf brachte den Ball nicht im Gehäuse unter.
Die zweite Hälfte begann denkbar schlecht für die Kiermeyer-Truppe. Eine platziert getretene Ecke auf den rd. 2 Meter großen Abwehrrecken Jonas Kühnerth köpfte dieser zur vielumjubelten Führung ein. Robin Krause verpasste auf der Gegenseite einen Steckpass um wenige Zentimeter in aussichtsreicher Position, Niko Müller schoss wenig später aus 10 Metern über das Tor. Nach 68 Minuten brachte erneut ein Eckball die 2 : 0 – Führung. Wieder wurde Jonas Kühnerth gesucht und gefunden, der den Ball per Kopf im Nachsetzen über die Linie beförderte. In den letzten zwanzig Minuten versuchten die Sportfreunde zwar noch das Ergebnis zu verbessern. Allerdings waren die Angriffe zu durchschaubar und ohne Durchschlagskraft. Die DJK wusste um ihre Chance, die Klasse mit diesem Dreier zu erhalten, legte sich entsprechend ins Zeug und hatte immer wieder Möglichkeiten bei Kontern. Letztlich verstrich die Zeit zugunsten der Hausherren, die den Sieg und Nichtabstieg im Anschluss auch entsprechend feierten.
Man hatte sich aufseiten der Sportfreunde viel vorgenommen. Das Spiel war ein enges, wieder einmal entschieden „Kleinigkeiten“. Die wenigen eigenen Möglichkeiten wurden erneut nicht genutzt. Und dem Gegner wurde es zu leicht gemacht, seine entscheidenden Treffer zu erzielen. Wenn dann auch noch die ganze Sturmreihe nicht zur Verfügung steht, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn im Sturm etwas Flaute herrscht.
Kommende Woche steht dann das große Finale an. Man wird in Kattenhochstatt sehen, ob man das Minimalziel „Vermeidung letzter Platz“ erreichen kann. Es wird auch maßgeblich darauf ankommen, wie die Konkurrenz ihre Spiele abschließen wird. Es bleibt spannend. Anstoß ist kommenden Sonntag bereits um 13 Uhr. Zuschauer sind erwünscht. Kommt nach Kattenhochstatt, um eure Sportfreunde anzufeuern.
SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Florian Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Max Niedermeyer, Simon Gerstner, Matthias Bieberle, Marco Zolnhofer, Florian Kraft.