Tischtennis im Zeichen zweier Pokale

Der Sportverein Osterdorf setzte zum Jahresbeginn sportliche Akzente und lud gleich zu zwei traditionsreichen Tischtennisturnieren ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Mit dem Walter-Otters-Pokal für Jugendliche und dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal für Erwachsene stand der Pappenheimer Ortsteil ganz im Zeichen des fairen Wettkampfs und des gemeinschaftlichen Miteinanders.

Walter-Otters-Pokal – Nachwuchs begeistert Zuschauer
Am Freitag, den 2. Januar 2026, traten zwölf Jugendliche im Alter bis 15 Jahren beim Walter-Otters-Pokal an die Platte. Gespielt wurde im Doppelmodus, wobei die sechs ausgelosten Teams im Jeder-gegen-jeden-System ihre Kräfte maßen. Die zahlreichen Zuschauer – darunter viele stolze Eltern – erlebten spannende Ballwechsel und großen Einsatz, der am Ende auch in folgende Platzierungen mündete:

  • 1. Platz: Nele Brosowski und Max Wenzel
  • 2. Platz: Luna Schülein und Marlene Renner
  • 3. Platz: Leo Huber und Emil Bautze
  • 4. Platz: Melina Boscher und Franziska Schwill
  • 5. Platz: Annika Ulbig und Hedi Schwill
  • 6. Platz: Nela Schülein und Jonathan Schleußinger

Ein besonderer Dank gilt Nela Schülein, die kurzfristig eingesprungen ist und so den reibungslosen Ablauf des Turniers ermöglichte.

Klaus-Delitz-Gedächtnispokal – Ein sportlicher Abend mit viel Herz
Am Nachmittag fand dann mit dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal das traditionsreiche Doppelturnier der Erwachsenen statt, das nun schon seit 38 Jahren im Gedenken an Klaus Delitz ausgerichtet wird – einen Mann, der sich mit großem Engagement um den SV Osterdorf und insbesondere die Jugendarbeit verdient gemacht hat.
In diesem Jahr nahmen zwölf Spielerinnen und Spieler teil, darunter erfreulicherweise auch fünf Damen. Die sechs Doppelpaare traten ebenfalls im Modus „Jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Martin Delitz, Sohn des Namensgebers, wieder mit von der Partie war und gemeinsam mit Simone Leinweber spielte.
Am Ende ergaben sich folgende Platzierungen:

  • 1. Platz: Sandra Halbmeyer und Daniel Manger
  • 2. Platz: Carolina Schleußinger und Claus Treu
  • 3. Platz: Peter Stowasser und Harald Schwill
  • 4. Platz: Simone Leinweber und Martin Delitz
  • 5. Platz: Leni Schleußinger und Dieter Mürl
  • 6. Platz: Eva Obernöder und Thomas Schwill
  • 7. Platz: Luis Hüttinger und Andreas Renner

Nach einem sportlich intensiven Abend ließen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Turnier in geselliger Runde ausklingen – ganz im Sinne des Vereinsgeists, für den der SV Osterdorf seit jeher steht.

Titelfoto: SV Osterdorf




Weihnachtsturnier der Tischtennisjugend in Pappenheim

In stimmungsvoller Atmosphäre fand 19.12.2025 das traditionelle Weihnachtsturnier der Tischtennis-Jugend des TV 1861 Pappenheim e.V. statt. Sechs junge Spieler traten gegeneinander an und zeigten zum Jahresabschluss noch einmal ihr ganzes Können – zur Freude aller Beteiligten.

Mit dabei waren Michel Dürnberger, Sinan Keßler, Erick Bauer, Levi Nacar, Joris Glöggler und Abdul Handawi, die im bewährten Modus „Jeder gegen jeden“ antraten. Gespielt wurde allerdings nicht wie gewohnt auf Gewinnsätze, sondern in einer besonderen Turnierform: Jede Partie ging bis 30 Punkte, wobei jeder einzelne Zähler in die Gesamtwertung einfloss. So blieb es selbst in bereits entschiedenen Spielen spannend, denn jeder Punkt konnte am Ende über die Platzierung entscheiden.

Nach insgesamt fünf Spielrunden konnte sich Erick Bauer mit der perfekten Ausbeute von 150 Punkten an die Spitze setzen. Mit einer beeindruckenden Leistung verwies er Sinan Keßler, der 146 Punkte erreichte, auf den zweiten Platz. Das Podium komplettierte Joris Glöggler mit 134 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten Levi Nacar (126 Punkte), Michel Dürnberger (119 Punkte) und Abdul Handawi (77 Punkte).

Die Sieger durften sich über süße Preise freuen: Für Erick Bauer gab es den größten Schokoladenweihnachtsmann, während Sinan Keßler und Joris Glöggler mit etwas kleineren Exemplaren bedacht wurden. Auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus – für alle gab es Leckereien als Anerkennung für Einsatz und Fairness.

Die abschließende Tabelle im Überblick:
1. Platz: Erick Bauer – 150 Punkte
2. Platz: Sinan Keßler – 146 Punkte
3. Platz: Joris Glöggler – 134 Punkte
4. Platz: Levi Nacar – 126 Punkte
5. Platz: Michel Dürnberger – 119 Punkte
6. Platz: Abdul Handawi – 77 Punkte

Das Weihnachtsturnier war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern zeigte auch den starken Teamgeist und die Freude am gemeinsamen Spiel innerhalb der Jugendabteilung. Ein gelungener Jahresausklang beim TV 1861 Pappenheim, der Vorfreude auf das kommende Jahr macht.

Titelfoto: TV Pappenheim

 

 

 




Turnverein Pappenheim bringt Sanierung der Turnhalle weiter voran

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 11. Dezember 2025 hat der Turnverein 1861 Pappenheim eine weitere wichtige Entscheidung für die geplante Sanierung seiner denkmalgeschützten Turnhalle getroffen. Die Mitglieder stimmten einstimmig für die Eintragung einer Grundschuld in das Grundbuch. Diese Eintragung ist notwendig, um ein zinsgünstiges Darlehen des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) in Höhe von rund 132.750 Euro abzusichern.

Etwa 40 Mitglieder waren der Einladung in den Gasthof Zur Sonne gefolgt. Begrüßt wurden sie von Tino Ernst im Namen der Vorstandschaft. Unter den Anwesenden waren auch Architekt Clemens Frosch und Stadtrat Marcus Wurm, der seit Oktober 2025 als Beauftragter der Stadt dem Turnverein beratend zur Seite steht.

Architekt Clemens Frosch informierte die Versammlung über den aktuellen Zustand. Die bekannten Risse in den Außenwänden hätten sich nicht weiter vergrößert. Als Ursache für die Risse nannte Frosch erneut die unzureichende statische Konstruktion des Daches. Die gesamte Dachlast werde nicht durch das Gebälk, sondern durch die Bretterschalung getragen. Das führe zu seitlichem Druck auf die Außenwände. Aufgrund akuter Einsturzgefahr ist die Halle bereits seit April 2024 für den Sportbetrieb gesperrt.

Für Januar 2026 wird die Fertigstellung der überarbeiteten Statik erwartet. Danach sollen die Ausschreibungen für die Baumeister-, Zimmerer- und Gerüstarbeiten erfolgen. Die Vergabe ist für Februar oder Anfang März 2026 geplant. Ein Baubeginn könnte damit Ende März oder Anfang April 2026 erfolgen. „Wenn das Wetter mitspielt, könnte die Dachsanierung zum Jahresende 2026 abgeschlossen sein“, so Frosch.

Bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen, wird der Turnverein den Sportboden mit einer massiven Abdeckung in Eigenleistung schützen. Anschließend soll das gesamte Dach abgenommen und ein Notdach errichtet werden.

Finanzierung vorgestellt

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden nach aktuellem Stand auf rund 728.300 Euro beziffert. Hinzu kommen voraussichtlich weitere 45.000 bis 50.000 Euro für die Zwischenfinanzierung. Die Vorstandschaft legte den Mitgliedern einen Finanzierungsplan vor, der in Eigenmittel, Zuschüsse und Fremdfinanzierung gegliedert ist.

Nach aktuellem Stand stehen Eigenmittel in Höhe von 75.000 Euro zur Verfügung. Bei den Zuschüssen gibt es noch einige ausstehende schriftliche Bestätigungen. Dennoch zeichnen sich durch die engagierte Arbeit von Kassenwartin Regine Halbmeyer gute Aussichten auf weitere Fördermittel ab. Bereits gesichert ist ein Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro aus der Städtebauförderung, den die Stadt Pappenheim beantragt hatte (siehe Bericht im Pappenheimer Skribenten vom 10.11.2025).

Der größte Zuschuss in Höhe von 311.350 Euro ist vom Bayerischen Landessportverband vorgesehen. Dieser Betrag steht unter dem Vorbehalt, dass entsprechende staatliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Um die Auszahlung über eine Bank zwischenfinanzieren zu können, hat der Stadtrat bereits am 23.10.2025 in einem einstimmigen Beschluss die Übernahme in Aussicht gestellt. Diese Absichtserklärung des Stadtrats, so erklärte Stadtrat Marcus Wurm bei der Versammlung des Turnvereins, soll bei der Sitzung des Stadtrats am 18.12.2025 mit einem Stadtratsbeschluss über die Zusicherung der Bürgschaft konkretisiert werden.

Zusätzlich zu diesem Zuschuss erwartet der Turnverein auch ein BLSV-Darlehen über 132.750 Euro. Dieses kann jedoch nur gewährt werden, wenn es durch eine Grundschuld abgesichert ist. Die dafür notwendige Eintragung im Grundbuch wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen.

Im Grundbuch beim Amtsgericht Weißenburg wird dafür zur Absicherung des Staatsmitteldarlehens die erste Rangstelle für den BLSV eingetragen.

Weiterhin ist von der Versammlung einstimmig ein Beschluss gefasst worden, der dem Turnverein gestattet ein Darlehen in der genannten Höhe aufzunehmen.

Neue Mitglieder im Turnrat
Neben den Finanzierungsfragen stand auch die Neuwahl von zwei Turnräten auf der Tagesordnung. Nach dem Tod eines Turnrats und Verschiebungen innerhalb der Vorstandschaft beschloss die Versammlung einstimmig die Aufnahme von Tamara Schmidt und Felix Ernst in das Gremium.

Zum Abschluss der Versammlung gab es aus den Reihen der Mitglieder ein anerkennendes Lob für die Vorstandschaft. Besonders gewürdigt wurde der Einsatz von Regine Halbmeyer, die mit viel Ausdauer und Sachkenntnis den Finanzierungsplan aufgebaut hat.

 




Turnverein Pappenheim lädt zur wichtigen Mitgliederversammlung ein

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. bittet seine Mitglieder am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in den Hotel-Gasthof Zur Sonne in Pappenheim. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Hintergrund für die kurzfristig anberaumte Versammlung sind wegweisende Entscheidungen rund um die Sanierung der vereinseigenen, denkmalgeschützten Turnhalle auf der Lach. In der Tagesordnung nimmt dieses Thema breiten Raum ein. Neben der Vorstellung des aktuellen Planungsstandes geht es dabei vor allem um die Abstimmung über das weitere Vorgehen und die mögliche Eintragung einer Grundschuld zugunsten des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV).

Auch eine Nachwahl für den Turnrat steht auf dem Programm. Darüber hinaus können bis spätestens 4. Dezember 2025 schriftlich eingereichte Anträge berücksichtigt werden.

Die Vereinsführung bittet um zahlreiches Erscheinen, da die geplanten Maßnahmen maßgeblich für die Zukunft des Turnbetriebs in Pappenheim sind. Vorsitzender Julian Sattler bedankt sich bereits im Vorfeld für das Interesse der Mitglieder und das damit verbundene Engagement.

 




Stadt Pappenheim stellt Turnhallen-Bürgschaft in Aussicht

Bei der jüngsten Bürgerversammlung in Pappenheim wurde deutlich, dass die Zukunft der historischen Turnhalle auf der Lach die Bürgerschaft und den Stadtrat bewegt. In einer nichtöffentlichen Sitzung am 23. Oktober 2025 hat das Gremium einstimmig beschlossen, dem Turnverein 1861 Pappenheim eine sogenannte Ausfallbürgschaft in Aussicht zu stellen. Diese könnte sich als zentrales Element zur finanziellen Rettung des Gebäudes erweisen.

Eine Turnhalle ohne Eigentum der Stadt
Ausgangspunkt der Diskussion war der Hinweis aus der Bürgerschaft, dass die Stadt Pappenheim selbst gar keine eigene Turnhalle unterhalten müsse. Umso bedeutender sei die Turnhalle auf der Lach, die sich seit ihrer Erbauung im Jahr 1907 im Besitz des Turnvereins befindet. Diese wurde über mehr als hundert Jahre vom Verein selbst betrieben und gepflegt. Bis zum Frühjahr 2024 war die Turnhalle noch rege in Benutzung, ehe statische Untersuchungen die gravierende Einsturzgefahr der Dachkonstruktion offenbarten. Seither ist die Halle gesperrt.

700.000 Euro für die Sanierung
Die nötige Sanierung der Halle wird nach den bisherigen Berechnungen rund 700.000 Euro kosten. Um diese Summe aufzubringen, bemüht sich der Turnverein seit nun bald zwei Jahren intensiv um Spenden, Zuschüsse, Fördergelder und Kredite. Unter anderem stellte der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) eine Förderung von rund 300.000 Euro als Zuschuss in Aussicht sowie ein Darlehen in Höhe von rund 133.000 Euro. Diese Mittel stehen allerdings bisher unter Vorbehalt, denn auch der BLSV ist auf staatliche Gelder angewiesen, bevor er diese auszahlen kann. Solange die Auszahlung der Fördermittelnicht gesichert ist, scheuen Banken eine Zwischenfinanzierung – und genau hier könnte die Stadt nun einspringen.

Bürgschaft mit Risiko – aber auch mit Signalwirkung
Laut dem Stadtratsbeschluss signalisiert die Stadt Pappenheim dem Turnverein, eine Bürgschaft für einen Zuschuss in Höhe zu 300.000 Euro zu übernehmen – also für den Fall geradezustehen, dass der BLSV die Zuschussgelder nicht an den Turnverein ausbezahlt.
Bürgermeister Florian Gallus machte bei der Bürgerversammlung deutlich, dass es sich dabei nicht um eine leichte Entscheidung gehandelt habe. „Wir lehnen uns da ganz schön weit aus dem Fenster“, erklärte er den überraschten Zuhörerinnen und Zuhörern. Sollte die vorbehaltliche Förderzusage des BLSV nicht eingehalten werden, müsste die Stadt im Ernstfall für den Betrag einspringen. Dennoch sei man sich der Verantwortung bewusst. Immerhin gehe es nicht nur um ein Gebäude, sondern um ein zentrales Stück Pappenheimer Sport- und Vereinsgeschichte – und um eine Perspektive für den Breitensport in der Stadt.

Von der Theorie zur Praxis
Noch im Mai 2025 hatte Bürgermeister Gallus bei der Jahreshauptversammlung des Turnvereins darauf hingewiesen, dass Kommunen grundsätzlich keine Bürgschaften übernehmen dürften. Doch bei genauerer Prüfung der Rechtslage wurde klar, dass dies im konkreten Fall einer Sportfördermaßnahme rechtlich möglich ist.

Zusätzlich zur in Aussicht gestellten Bürgschaft hat die Stadt dem Verein bereits 100.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung ermöglicht. Der Einsatz von Stadtrat und Verwaltung sei laut Gallus damit keineswegs nur „mit Worten“, sondern auch finanziell und organisatorisch klar erkennbar.

Planer und Verein stehen in den Startlöchern
Der Turnverein wünscht sich sehr, gemeinsam mit Architekt Clemens Frosch nun rasch in die nächste Phase eintreten zu können. Ziel ist es, bald die Ausschreibungen auf den Weg zu bringen, um möglichst im kommenden Jahr mit den ersten Bauarbeiten beginnen zu können. Die Bürgschaft könnte sich hierbei als entscheidender Hebel erweisen, um die letzten Finanzierungshürden zu überwinden.

Dass in benachbarten Gemeinden ähnliche Bürgschaften bereits erfolgreich zur Anwendung kamen, nährt die Hoffnung, dass auch Pappenheim mit diesem Schritt einen gangbaren Weg eingeschlagen hat. Stadtrat Marcus Wurm wird künftig als Bindeglied zwischen Stadt und Verein fungieren und die Entwicklung eng begleiten.

Ob und wann die Turnhalle auf der Lach wieder genutzt werden kann, hängt nun davon ab, wie rasch sich der finanzielle Rahmen schließen lässt. Doch mit dem Stadtratsbeschluss ist ein wichtiger Meilenstein erreicht – und ein Zeichen gesetzt, dass die Stadt Pappenheim bereit ist, Verantwortung für die sportliche Infrastruktur zu übernehmen.

 




Sportfreunde Bieswang kamen schwer unter die Räder

Die Bieswanger Sportfreunde kamen beim Tabellenzweiten Nennslingen/Bergen massiv unter die Räder und verloren am Ende mit 9 : 0. Der Kiermeyer-Elf trat das Spiel stark ersatzgeschwächt (es fehlten fast zwei Hände voll Spieler) an.

(SFB) Von Beginn an drängten die spiel- und lauffreudigen Gastgeber die SFB´ler in die Defensive. Es ergaben sich Folge dessen immer wieder gute Tormöglichkeiten. Das Abwehrbollwerk hielt knapp eine halbe Stunde, bis Marc Röttenbacher die 1 : 0 – Führung erzielte. Nur kurz darauf verwandelte Fabian Merbald einen recht zweifelhaften Foulelfmeter zum 2 : 0. Spielertrainer Jonas Ochsenkiel und nochmals Fabian Merbald schraubten bis zur Pause das Ergebnis auf 4 : 0 hoch. Bieswangs beste Chance hatte Mattias Bieberle auf dem Fuß, als er mutterseelenalleine auf SG-Keeper Maximilian Köhler zusteuerte, diesen aber in die Arme schoss. Auch nach der Halbzeit änderte sich nichts. Das einseitige Spiel nahm schnell an Fahrt auf. Jonas Ochsenhiel mit seinem zweiten Treffer sowie Lorenz Drescher sorgten für die Treffer Nummer fünf und sechs. Auf der anderen Seite gab es kaum Möglichkeiten und Entlastung. Robin Krause und Stefan Kiermeyer verpassten Freistoßhereingaben jeweils in guter Ausgangslage nur knapp. Die Gastgeber setzten sich fortan zum Ziel, das Ergebnis zweistellig zu gestalten. Armin Steingärtner (70./80.) und Manuel Arndt (75.) schraubten das Ergebnis auf 9 : 0 hoch. Trotz immer wiederkehrender Chancen blieb es bis zum Ende beim haushohen Sieg des Kreisklassenabsteigers.

Für Bieswang war an diesem Tag nicht mehr drin, so komisch es klingen mag. Der nasse Boden und das schnelle Spiel der Gastgeber trugen dazu bei, dass es zu vielen Chancen kam. Und auf Sicht von 90 Minuten ist dann auch mal ein solcher Sieg möglich, zumal die SG Nennslingen/Bergen einfach nicht locker ließ und sich auch sehr torhungrig zeigte. Sicherlich hätte es die ein oder andere Mannschaft gegeben, die aufgrund der vielen fehlenden Spieler einfach abgesagt hätte. Die Kiermeyer-Elf stellte sich der Aufgabe und bezog dabei ordentlich Prügel.

Kommende Woche sind die Sportfreunde spielfrei. In zwei Wochen ist dann das letzte Spiel in diesem Kalenderjahr angesetzt. Der VfB Mörnsheim erwartet uns um 14.30 Uhr. Mal sehen, ob das Spiel überhaupt witterungsbedingt stattfinden kann.

SF Bieswang:
Thomas Pihale, Jan Matzelt, Florian Kraft, Matthias Bieberle, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Simon Gerstner, Marco Schnitzlein, Marco Zolnhofer

 




Sportfreunde kassieren Heimniederlage zum Rückrundenauftakt

Heimniederlage der Sportfreunde zum Rückrundenauftakt

Der Rückrundenauftakt verlief für die gastgebenden Sportfreunde nicht so, wie es sich die Truppe um Stefan Kiermeyer und Stefan Wiedemann vorgestellt hatte. Am Ende stand es 4 : 2 für die SG Wettelsheim II/Auernheim.

SF Bieswang  –  (SG) Wettelsheim II/Auernheim    2 : 4  (1 : 3)

(SFB) Den Grundstein für den Erfolg legte die Spielgemeinschaft in der ersten halben Stunde, die ein Musterbeispiel von Effektivität und Entschlossenheit beinhaltete. In der 5. Minute segelte eine scharf geschossene Freistoßhereingabe in den SF-Strafraum, Adrian-Marcel Öchsl stand am langen Pfosten goldrichtig und köpfte wuchtig ein. Zehn Minuten später legte die Straßner-Elf nach. Eine weite Flanke wurde noch verlängert, der Ball landete bei Noah Boscher, der diesen aus spitzem Winkel ins linke obere Kreuzeck hämmerte. Dem 3 : 0 ging ein simpler Doppelpass voraus, Andreas Brückel steuerte alleine auf SF-Keeper Thomas Pihale zu und schoss platziert links unten ein. SF-Chancen im ersten Abschnitt waren nur wenige vorhanden. Dennoch gelang Marco Schnitzlein mit einem Abstauber der 3 : 1 – Anschlusstreffer, nachdem SG-Keeper Gabsa einen strammen 25-Meter-Schuss von Janik Jakob zur Seite abwehrte. Für den zweiten Abschnitt nahmen sich die SF-Schützlinge nochmals etwas vor. Man war nun dem Gegner ebenbürtig, hatte immer wieder Chancen. Unterm Strich fehlte aber die Entschlossenheit und der unbedingte Wille, wenigstens noch einen Punkt einzufahren. Immer wieder gab es in guter Ausgangslage Schussmöglichkeiten, doch das Warten auf eine noch bessere Schussposition machten diese zunichte. Die Gäste zogen durch ein kurzes Solo von Adrian Späth mit anschließendem Flachschuss nach 68 Minuten gar auf 4 : 1 davon. Stefan Kiermeyer konnte wenigstens zwei Minuten vor Schluss mit einer direkt verwandelten Ecke noch Ergebniskosmetik betreiben. Zu mehr sollte es aber an diesem regnerischen Tag nicht mehr reichen.

Nach dem Schlusspfiff musste man auf Bieswanger Seite anerkennen, dass die Gäste das bessere Team stellten. Speziell die erste halbe Stunde war in diesem Vergleich entscheidend. Bieswang war zu unkonzentriert, die hungrigen Gäste machten sich das zu Nutze. In puncto Kampfgeist konnte die SG ebenfalls überzeugen. So war es für die Bieswanger alles andere als einfach, dem Gegner zusammengefasst Paroli zu bieten. Noch dazu, wenn man in zu vielen Phasen dem Geschehen hinterherhinkte.

Das nächste Spiel am kommenden Sonntag findet um 14.30 Uhr beim Tabellenzweiten, der SG Nennslingen/Bergen, statt. Mal schauen, ob vielleicht eine kleine Überraschung möglich ist. Wie heißt es immer so schön: man hat ja nicht wirklich etwas zu verlieren….

SF Bieswang: Thomas Pihale, Jan Matzelt, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Simon Gerstner, Boris Bosnjak, Florian Kraft, Matthias Bieberle, Robin Krause, Marco Zolnhofer, Marco Schnitzlein

 




TSG Pappenheim erhält Spende zum Jubiläumsjahr

Ein besonderes Jahr wirft seine Schatten voraus. Die Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Pappenheim bereitet sich auf ihr 80-jähriges Jubiläum im kommenden Jahr vor. Schon jetzt laufen die Planungen für ein Festwochenende, das diesem Anlass gerecht werden soll.
Unterstützung erhält der Verein dabei von seiner langjährigen Hausbank, der VR Bank im südlichen Franken. Im Vorfeld der Jubiläumsfeierlichkeiten überreichte Kundenberater Claus Münchmeier eine Spende in Höhe von 500 Euro an die TSG. Zusätzlich darf sich der Verein über einen Satz neuer T-Shirts freuen, die eigens für die Helferinnen und Helfer beim Jubiläumswochenende vorgesehen sind.
Die symbolische Scheckübergabe erfolgte kürzlich an Kassenwartin Zaklin Stojanovic, die sich im Namen des Vereins herzlich für die Zuwendung bedankte. Die TSG Pappenheim sieht sich mit dieser Geste nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement bestärkt.
Das Jubiläum selbst soll im kommenden Jahr gebührend gefeiert werden – mit einem vielfältigen Programm, das die Vereinsgeschichte ebenso würdigt wie das aktive Vereinsleben heute. Dank der frühzeitigen Förderung durch die VR Bank sind nun wichtige erste Schritte möglich geworden.

Titelfoto: Privat




Neuer Line-Dance-Kurs beim Turnverein Pappenheim

Der Turnverein 1861 Pappenheim erweitert sein Angebot und startet mit einem neuen Line-Dance-Kurs für Anfänger. Los geht es am Mittwoch 29. Oktober 2025 um 18 Uhr im Gymnastikraum der Grundschule Pappenheim.

Line Dance liegt voll im Trend. Die Tänze werden in Reihen und Formationen getanzt – ohne Tanzpartner, dafür mit viel Bewegung, Rhythmus und guter Laune. Der Kurs richtet sich an alle, die etwas Neues ausprobieren möchten, unabhängig von Vorkenntnissen oder Alter.

Anmeldung ist ab sofort ausschließlich telefonisch bei Hanne Grillmeier unter 0160 / 8740503 möglich.

Kosten:
Nichtmitglieder zahlen bis zum Jahresende 2025 einmalig 20 Euro für die Teilnahme.
Ab 2026 ist die Teilnahme über eine Vereinsmitgliedschaft möglich, der Jahresbeitrag beträgt 58 Euro.

Der Turnverein Pappenheim lädt alle Interessierten herzlich ein, hineinzuschnuppern und die Freude am Line Dance für sich zu entdecken.




Niederlage der Sportfreunde im Flutlichtspiel auf eigenem Platz

Im zweiten Heimspiel innerhalb von drei Tagen musste die Elf der Sportfreunde Bieswang eine erneute Niederlage mit nur einem Tor hinnehmen. Tabellennachbar DJK Preith entführte mit einem 0 : 1 drei Punkte, die sehr schmerzen.

(SFB) Unter der neuen Flutlichtanlage, die Punktespiele in ein anderes Licht rücken, stand DJK-Keeper Patrick Egner gleich mit einer Glanzparade im Mittelpunkt, als er einen wunderschönen Freistoß von Dominik Dietrich aus dem Torwinkel bugsierte. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste immer gefährlicher vor das Bieswanger Tor. So wurde u. a. ein Tor der Gäste aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Viel Glück hatten die SFB´ler, als eine ganze Serie von gefährlichen Hereingaben keinen Abnehmer fanden. Zudem war es der starken Leistung von Keeper Thomas Pihale zu verdanken, dass der Kasten sauber blieb. Bis zur Halbzeit folgten noch zwei richtig dicke Chancen der Gastgeber. Zunächst verfehlte ein Volleyschuss von Boris Bosnjak nur wenige Zentimeter das Tor und ein weiterer Freistoß, erneut von Dominik Dietrich getreten, ging ebenfalls hauchdünn am Gehäuse vorbei. Auch in der zweiten Hälfte schenkten sich die Kontrahenten nichts. Das Spiel wurde höchst intensiv geführt, es kam zu vielen Zweikämpfen, sodass durch Ballverluste stetig super Konterchancen für beide Teams vorhanden waren. Erneut hatte Boris Bosnjak mit seinem Schuss Pech, als dieser auf dem Weg ins Tor noch abgefälscht und damit entschärft wurde. Doch die DJK hatte auch gute Möglichkeiten. Mitte der zweiten Hälfte war es dann so weit, die DJK erzielte durch Florian Schöpfel nach einer Ecke aus dem Pulk heraus aus kurzer Distanz das Goldene Tor. Bieswang probierte sein Glück bis zum Schlusspfiff, jedoch vergebens. Auch weitere Chancen, erneut durch Boris Bosnjak (per Hacke) und Matthias Bieberle (knapp neben dem Pfosten), wurden nicht in Tore umgemünzt. Die Gäste verteidigten die Führung geschickt. Am Ende stand für die DJK ein etwas glücklicher Sieg zu Buche. Es hätte aber auch jederzeit ein Unentschieden werden können. Bieswang muss sich – trotz einiger Möglichkeiten – den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive gezeigt zu haben. Dadurch reicht dem Gegner auch ein Tor, um einen Erfolg zu sichern.

Schade, werden sich viele Sportfreunde-Spieler und deren Anhänger denken. Eine gute Chance wurde nicht genutzt, um die regelmäßig nötigen Punkte verbuchen zu können. Gerade gegen einen Gegner, der in der Tabelle nur einen Punkt entfernt ist, wäre wenigstens ein Remis nötig und auch möglich gewesen. Die DJK Preith freut sich dagegen. Der Ausflug nach Bieswang hat sich gelohnt, ist man doch von den SFB´lern nun vier Punkte entfernt. Kommendes Wochenende ist man spielfrei, weil das Spiel gegen Preith um vier Tage vorverlegt und auch das Heimrecht getauscht wurde. Der nächste Gegner wird die SpVgg Kattenhochstatt II sein. Das Spiel findet schon wieder zuhause statt. Am Sonntag, 26.10.2025, ist um 15 Uhr Anstoß. Aktuell ist Kattenhochstatt Letzter, wir Vorletzter. Es wird wieder so ein Spiel werden, wo man punkten sollte. Der Vergleich ist zugleich das letzte Vorrundenspiel dieser Saison.

SF Bieswang:
Thomas Pihale, Jan Matzelt, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Marco Schnitzlein, Boris Bosnjak, Simon Gerstner, Florian Kraft, Matthias Bieberle, Lukas Störzer, Patrick Strunz, Anusorn Sachse

Titelbild: Werner Rachinger




Absage der Herbstwanderung des Turnvereins Pappenheim

Der Turnverein 1861 Pappenheim hat die diesjährigen Herbstwanderung, die am Samstag, 18. Oktober 2025 geplant war, abgesagt.
Grund hiefür sind kurzfristiger Zugausfälle sowie einiger Absagen von bereits angemeldeten Teilnehmer, teilt der Turnverein mit.

 

 




Knappe Heimniederlage der Sportfreunde gegen den Tabellendritten

Knappe Heimniederlage der Sportfreunde gegen den Tabellendritten

Im Derby und A-Klassen-Vergleich Bieswang gegen die SG Langenaltheim/Solnhofen zog der Gastgeber knapp den Kürzeren. Am Ende hieß es nicht unverdient 2 : 1 für die Elf des ehemaligen Spielertrainers Matthias Blischke.

SF Bieswang  –  SG Langenaltheim/Solnhofen    1 : 2  (0 : 0)

(SFB) Dabei erwischte die SG den besseren Start. In den ersten zwanzig Minuten entschärfte SF-Keeper Thomas Pihale einen gefährlichen Freistoß mit letztem Einsatz, ein weiterer Schuss der Gäste landete am Außenpfosten. Im Laufe der Partie besann sich die Kiermeyer-Elf auf ihre Stärken. Der Ball lief gut und die gegnerische Abwehr musste einige Male in brenzligen Situationen klären. Nach der torlosen ersten Hälfte fielen die Tore im zweiten Abschnitt.  Nach einer Stunde wurde Amidou Nasche von seinem Sturmkollegen schön freigespielt und konnte mit einem platzierten Schuss die Führung für die Langenaltheimer/Solnhofer erzielen.
Beide Teams ließen phasenweise den Ball schön laufen, echte und damit zwingende Tormöglichkeiten waren aber rar gesät, zu inkonsequent agierten beide Offensivreihen. Lukas Störzers Schuss konnte SG-Keeper Philipp Heger gerade noch über die Latte lenken. Nach einer Flanke fackelte Fadil Mako nicht lange und baute die Führung zum 2 : 0 aus (81.). Als nur vier Minuten später ein Freistoß von Niko Müller von der Latte zurückprallte, stand Janik Jakob goldrichtig und konnte aus kurzer Distanz abstauben. Bieswang versuchte in der verbleibenden Spielzeit noch den Ausgleich zu erzielen. Die Defensive der Gäste stand aber sicher und ließ einen möglichen Punktgewinn für die Bieswanger nicht mehr zu. Am Ende stand ein knapper aber wohl verdienter Sieg der SG zu Buche, weil sie einfach einen Tick besser waren. Damit hat die Blischke-Elf aus den letzten vier Partien zwölf Punkte geholt und ist als Tabellendritter nur noch zwei Punkte vom Führenden entfernt. Eine tolle Serie !

Die Sportfreunde hatten sich viel vorgenommen, das Derby wenigstens mit einem Punktgewinn abzuschließen. Daraus wurde aber nichts. Das Problem an diesem Tag war, dass man zu wenige eigene Chancen hatte, um das entscheidende Tor zu erzielen. Das lag aber auch an der SG-Defensive, die gut stand und rechtzeitig einschreiten konnte. An diesem Tag hat es aber aus Bieswanger Sicht nicht sein sollen. Der Blick richtet sich auf das nächste Spiel, das bereits kommenden Mittwoch um 19 Uhr in Bieswang stattfindet. Die SFB´ler haben dem Wunsch der DJK Preith entsprochen und das eigentlich in Preith terminierte Spiel findet nun schon unter der Woche in Bieswang statt. Preith ist nur einen Punkt von uns entfernt. Es ist ein enorm wichtiger Vergleich, noch dazu zu Hause. Vielleicht weckt das Flutlicht besondere Kräfte bei Stefan Kiermeyer und seinem Team.

SF Bieswang: Thomas Pihale, Jan Matzelt, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Patrick Strunz, Max Störzer, Marco Schnitzlein, Simon Gerstner, Florian Kraft, Niko Müller, Matthias Bieberle, Anusorn Sachse

SG Langenaltheim/Solnhofen: Philipp Heger, Matinou Kassimou, Dennis Brennecke, Tom Zolnhofer, Joscha Lotter, Jonas Bräunlein, Dominik Schmidt, fadil Mako, Kacper Paluszkiewicz, Mouhammadou Amidou, Amidou Nasche, Lucca Möhrlein, Kevin Halbmeyer