Sportfreunde Bieswang rutschen weiter in den Tabellenkeller

Nach der 0:2-Niederlage beim VfB Mörnsheim sind die Sportfreunde Bieswang auf den vorletzten Tabellenplatz der A-Klasse Jura Süd abgerutscht. Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit blieb die Mannschaft von Trainer Freddy Störzer erneut ohne Torerfolg. Neben der anhaltenden Abschlussschwäche bereitet den Sportfreunden auch eine weitere mögliche Verletzung Sorgen.

(SFB) In einer an richtigen Torchancen armen Partie wog das Spiel in der Anfangsviertelstunde hin und her. Nach einer Bieswanger Ecke klatschte ein Kopfball von Lukas Störzer gegen die Latte, und beim zweiten Ball standen sich zwei SF-Akteure in bester Ausgangslage gegenseitig im Weg. Besser machte es der VfB, als Ludwig Regler nahe der Strafraumgrenze abzog und der Ball unhaltbar rechts oben im SF-Gehäuse landete (24.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnten die Gastgeber aus einer sehr guten Position kein Kapital schlagen.
Nach dem Wiederanpfiff startete die Elf von Freddy Störzer aufmerksamer und mit mehr Elan in den zweiten Spielabschnitt. Der Ball lief besser, auch Bälle im Strafraum waren keine Mangelware. Doch der Vollstrecker fehlte, wie so oft in den vergangenen Monaten und Jahren. So war der Vergleich weiter sehr kampfbetont und von vielen unnötigen Zweikämpfen geprägt. Der schöne und sehr große Sportplatz wurde von den Akteuren meist nur in der Mitte beansprucht, anstatt die freien Räume zu nutzen und ein sauberes Spiel aufzuziehen.
Dominik Dietrichs gefährlichen Schuss konnte der VfB-Keeper nach 72 Minuten entschärfen. Bieswang war dran, aber das Tor schossen die Oberbayern. Einen klugen Flachpass in die Spitze nahm VfB-Torjäger Andre Schmidt auf, ging alleine auf SF-Keeper Tom Matzelt zu und schoss an diesem vorbei zum 2:0-Endstand (82.). Die Schlussoffensive der Bieswanger brachte keine Resultatsverbesserung mehr ein, sehr zum Leidwesen der SF-Anhänger und ihres Trainerteams.
Besonders bitter war wenige Augenblicke vor dem Abpfiff ein hartes Foul von Fabian Stelz an Jakob Käfferlein, der nach seiner einjährigen Kreuzbandrissverletzung gerade dabei ist, wieder Fuß zu fassen. Am Mittelkreis wurde ihm von hinten in den Knöchel gestiegen, sodass das komplette Fußgelenk umknickte. Wie schwer der junge Angreifer verletzt ist, bleibt abzuwarten.
Unabhängig davon verstand es die Elf von Freddy Störzer nicht, die Vorgaben und die Taktik im Spiel umzusetzen. Immer mehr macht sich bemerkbar, dass die SFBler über keinen „Knipser“ verfügen. Die Anzahl der Gegentore ist für einen Tabellenvorletzten überschaubar, man kann mit vielen Gegnern relativ gut bzw. auf Augenhöhe mithalten. Doch die fehlende Durchschlagskraft im Angriff bleibt das größte Problem der Mannschaft. Bleibt zu hoffen, dass sich mehrere Spieler finden, die ab und zu ein Tor erzielen. Der verletzungsbedingte Ausfall von Boris Bosnjak macht sich in der Offensive ebenfalls deutlich bemerkbar.

Am kommenden Sonntag gastiert man am Lehenwiesenweg beim FC/DJK Weißenburg (Heimrechttausch aufgrund der Sanierung des SF-Platzes). Anstoß ist um 15 Uhr.




TSG Pappenheim beweist Moral und holt einen Punkt

Die TSG Pappenheim hat sich beim SVN nach zweimaligem Rückstand ein 2 : 2-Unentschieden erkämpft. Nach einem schwierigen Start fanden die Altmühlstädter zunehmend besser ins Spiel und hatten in der Schlussphase sogar noch Möglichkeiten zum Sieg.

Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und gingen bereits in der dritten Minute durch M. Köhler mit 1 : 0 in Führung. Nur drei Minuten später lag der Ball erneut im Pappenheimer Tor, doch der vermeintliche zweite Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.
Danach fand die TSG besser in die Partie. Glöggler und Lupascu erspielten sich eine gute Abschlussmöglichkeit, konnten diese aber nicht nutzen. Wenig später war Mürl zur Stelle, nutzte einen Fehler des SVN-Torhüters und erzielte den 1 : 1-Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel übernahm die Mannschaft von Trainer Stojanovic zunehmend die Initiative. Hoehne, Frey und Mürl hatten Möglichkeiten, die TSG erstmals in Führung zu bringen. Die Gastgeber blieben jedoch mit schnellen Gegenangriffen gefährlich. Bei einer dieser Situationen musste TSG-Schlussmann Palta eingreifen und parierte sicher.
Mitte der zweiten Halbzeit führte ein weiterer Konter des SVN zum erneuten Rückstand. J. Knaupp brachte die Gastgeber mit 2 : 1 in Führung. Doch die TSG ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen, erhöhte noch einmal den Druck und wurde dafür belohnt. Mürl traf mit seinem zweiten Tor an diesem Tag zum 2 : 2.

In der Schlussphase hatten die Pappenheimer sogar noch Chancen auf den Sieg. Nach einem Zuspiel von Stojanovic kam Frey zum Abschluss, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Auch G. Bajraktari verpasste nach Vorlage von Ljiko den möglichen Führungstreffer. Kurz vor dem Abpfiff wurde es auf der anderen Seite noch einmal gefährlich. Nach einem Konter der Gastgeber verhinderte Hodza mit einem starken Tackling eine gute Abschlussmöglichkeit.

So blieb es beim 2 : 2. Die TSG bewies nach dem frühen Rückstand und der erneuten Führung der Gastgeber zweimal Moral. Vor allem in der Schlussphase waren die Altmühlstädter dem Siegtreffer nahe, mussten sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen.

TSG Pappenheim: Palta, A. Bajraktari, Mezzani, Thomas, Lupascu, Ljiko, Hoehne, Stojanovic, Mürl, Türk, Glöggler; eingewechselt: G. Bajraktari, Hodza, Frey.




Sportfreunde verpassen verdienten Punktgewinn

Die Sportfreunde Bieswang mussten sich der DJK Preith trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause mit 1 : 2 geschlagen geben. Ein vergebener Elfmeter und eigene Fehler vor den beiden Gegentoren verhinderten am Ende einen durchaus möglichen Punktgewinn.

(SFB) Beide Teams mussten auf einige wichtige Akteure verzichten. In der ersten halben Stunde war das Spiel dann auch nicht wirklich mitreißend. Zwar war das Tempo und der Einsatzwille aller Spieler vorhanden, dennoch verstrickte man sich gegenseitig in ständige Zweikämpfe, der Spielfluss litt darunter entsprechend. In der 18. Minute gelang den Gästen die Führung. Die SF-Defensive ging nicht entscheidend dazwischen, Gästeangreifer Lukas Daum konnte von der Strafraumgrenze flach abziehen und der platzierte Schuss landete direkt im rechten unteren Toreck. Ende der ersten Hälfte wurde es dann interessant. Zunächst brachte die Störzer-Elf den Ball mehrfach hintereinander bei einem Wirrwarr im DJK-Strafraum nicht im Tor unter. Wenig später scheiterte zudem Niko Müller mit einem Elfmeter nach Foul an Lukas Störzer am Gästeschlussmann Maximilian Bayer, der den Ball unter sich begrub. Die Strafe folgte beim Gegenangriff. Wieder konnte ein an sich harmloser Ball nicht geklärt werden, das vom Pfosten zurückspringenden Leder beförderte erneut Lukas Daum aus 7 Metern über die Linie.

Im zweiten Abschnitt waren die Bieswanger präsenter, übten Druck auf das Preither Gehäuse aus. Prompt fiel der Anschlusstreffer, als der agile und spielfreudige Lukas Störzer einen Freistoß aus rd. 23 Metern wunderschön ins linke obere Toreck versenkte (52.). Die gute Phase der SFB´ler hielt an, allerdings hätte man in dieser auch wenigstens einen weiteren Treffer erzielen müssen. So hatte man auf der Gegenseite auch Glück, dass die Gäste mit ihren zwei bis drei nennenswerten Chancen nicht nachlegten. Die Uhr lief immer mehr gegen Bieswang und man schaffte es letztlich trotz aller Bemühungen nicht, zumindest den Ausgleich zu erzielen und einen Punkt mitzunehmen.

Nach dem Spiel war man auf Bieswanger Seite enttäuscht, punktlos aus dem Spiel gegangen zu sein. Ein Unentschieden wäre, auch nach Ansicht der Gäste, ein gerechtes Ergebnis gewesen. Doch im Fußball zählen die Tore, und Bieswang hat eben nur eines an diesem Spieltag erzielt. Im Nachgang muss man einsehen, dass man durch eigene Fehler keinen Punktgewinn oder gar einen Sieg realisieren konnte.

Kommenden Sonntag ist man beim SV Marienstein II zu Gast. Anstoß im Eichstätter Stadtteil ist allerdings erst um 16 Uhr. Die Bezirksliga-Reserve belegt aktuell Platz neun und ist im hinteren Mittelfeld platziert.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Dominik Dietrich, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Marius Mack, Jakob Käfferlein, Florian Kraft, Simon Gerstner




Der neuen Scharfschützenkönig in Pappenheim

Wenn bei der Privilegierten Schützengesellschaft Pappenheim 1491 zur Volksfestzeit die Gewehre angelegt werden, dann geht es nicht nur um möglichst gute Treffer. Es geht auch um eine Tradition, die in Pappenheim seit vielen Jahrzehnten fest mit dem Volksfest verbunden ist. In diesem Jahr hatte Florian Zanetti dabei besonders Grund zur Freude. Mit einem 542-Teiler sicherte er sich die Würde des Pappenheimer Scharfschützenkönigs.

Ausgeschossen wurde die Königswürde beim traditionellen Volksfestschießen, das vom 24. bis 26. Juli im Schützenhaus am Lachgartenweg stattfand. Mit dem Kleinkalibergewehr gelang Zanetti dort der entscheidende Treffer. Damit löst er Stefan Eisenberger ab, der die Würde des Scharfschützenkönigs bislang innehatte.
Dass solche Wettbewerbe bei der Privilegierten Schützengesellschaft einen besonderen Stellenwert haben, kommt nicht von ungefähr. Der 1491 gegründete Verein ist der älteste und traditionsreichste Verein Pappenheims und hat es über mehr als fünf Jahrhunderte verstanden, sein schießsportliches Brauchtum zu erhalten und zu pflegen. Dazu gehört seit jeher auch das Volksfestschießen. Nachdem am Schützenhaus im Lachgartenweg ein Kleinkaliber-Schießstand gebaut worden war, wurde der Reigen der Würdenträger im Verein um den KK- beziehungsweise Scharfschützenkönig erweitert.
Doch nicht allein die Königswürde stand beim diesjährigen Volksfestschießen im Blickpunkt. Eine weitere Scheibe erinnert an eine Freundschaft, die weit über die Grenzen Pappenheims hinausreicht. Seit mehr als 50 Jahren verbindet die Pappenheimer Schützen eine Patenschaft mit dem Eißendorfer Schützenverein von 1878 e.V. aus Hamburg-Harburg. In Würdigung dieser langjährigen Verbindung gehört neben zahlreichen anderen Ehrenscheiben auch die „Volksfestscheibe Hamburg“ zum Wettbewerb.
Hier bewies Regina Krug die sicherste Hand. Mit einem 1012-Teiler gab sie den besten Schuss auf die Hamburger Volksfestscheibe ab.

Auch bei der Kleinkaliber-Holzscheibe spielte die Verbindung zu den Hamburger Schützen eine schöne Rolle. Sonja Schlüter, eine Hamburger Schützenschwester, platzierte ihren Treffer lediglich 4,32 Millimeter neben dem Zentrum und erzielte damit den besten Schuss auf diese Scheibe.

So verband das Volksfestschießen auch in diesem Jahr sportlichen Ehrgeiz mit gewachsener Tradition und langjähriger Schützenfreundschaft. Im Mittelpunkt aber steht der neue Würdenträger. Mit seinem 542-Teiler darf sich Florian Zanetti nun Pappenheimer Scharfschützenkönig nennen. Und ganz nebenbei hält die Privilegierte Schützengesellschaft mit ihrem Volksfestschießen auch einen Begriff lebendig, der im Pappenheimer Sprachgebrauch inzwischen vom Aussterben bedroht scheint. Beim traditionsreichen Volksfestschießen der Pappenheimer Schützen wird das „Volksfest“ jedenfalls hoffentlich noch lange seinen angestammten Platz behalten.

Titelfoto: PSG Pappenheim

 

 




TSG Pappenheim verpasst den späten Siegtreffer

Mit einer starken Schlussoffensive hat die TSG Pappenheim noch einmal alles versucht, am Ende musste sich die Heimelf gegen die SG Raitenbuch/Burgsalach jedoch mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Vor allem in der Schlussviertelstunde lag der Pappenheimer Siegtreffer mehrfach in der Luft.

Die TSG erwischte einen ordentlichen Start in die Begegnung und präsentierte sich in der Anfangsphase gut organisiert. Nach rund 20 Minuten fanden allerdings auch die Gäste aus Raitenbuch und Burgsalach besser ins Spiel. Die erste große Möglichkeit zur Führung gehörte der SG, doch TSG-Torhüter Palta war zur Stelle und verhinderte einen Rückstand.
Mit zunehmender Spieldauer entwickelte auch die Heimelf mehr Zug zum gegnerischen Tor und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Beide Mannschaften begegneten sich nun weitgehend auf Augenhöhe, zunächst allerdings ohne Zählbares.
In der 35. Minute durften die Pappenheimer schließlich jubeln. David Mürl, der kurz zuvor noch das Kreuzeck getroffen hatte, bekam bei einem Freistoß aus aussichtsreicher Position seine nächste Gelegenheit und nutzte diese. Direkt verwandelte er zur 1:0-Führung für die TSG, mit der es wenig später auch in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst das Bild. Die Gäste übernahmen für rund 20 Minuten das Kommando und setzten die Pappenheimer zunehmend unter Druck. In der 75. Minute wurde die SG Raitenbuch/Burgsalach für diese Phase belohnt. Felix Niefnecker erzielte den 1:1-Ausgleich.
Ausgerechnet der Gegentreffer schien bei der TSG noch einmal neue Kräfte freizusetzen. In der Schlussviertelstunde kippte die Partie deutlich zugunsten der Gastgeber. Pappenheim drängte die Gäste tief in deren Hälfte zurück und schnürte sie zeitweise regelrecht im eigenen Strafraum ein.
Der erneute Führungstreffer schien in dieser Phase nur noch eine Frage der Zeit. Vor allem Ömer Türk und Liam Glöggler hatten zwei bis drei hochkarätige Möglichkeiten, das Spiel doch noch zugunsten der TSG zu entscheiden. Doch so sehr die Pappenheimer auch auf den Siegtreffer drängten, der Ball wollte kein zweites Mal über die Linie.

Damit blieb die starke Schlussoffensive der TSG unbelohnt. Nach einer Partie mit unterschiedlichen Spielphasen stand am Ende ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden.

TSG Pappenheim: Palta, A. Bajraktari, Mezzani, Hodza, Glöggler, Lupascu, Türk, Mürl, Hoehne, G. Bajraktari, Ljiko (C)
Eingewechselt: Stojanovic, Thomas

 




Bieswang zieht im Derby den Kürzeren

Die Sportfreunde Bieswang konnten im Derby gegen die SG Langenaltheim/Solnhofen nicht an ihre gewohnte Leistung anknüpfen. Vor allem in der ersten Hälfte fehlten den Blau-Weißen Präsenz und Durchschlagskraft. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen und brachten den verdienten 2:0-Erfolg über die Zeit.

In der ersten Hälfte beanspruchte die Heimelf das Geschehen für sich. Bissig in den Zweikämpfen, geistig frisch und jederzeit parat, so kann man die Leistung zusammenfassen. Die SFB´ler wirkten lethargisch, waren nicht so recht bei der Sache. Zwar war das Bemühen auf Bieswanger Seite deutlich erkennbar, aber die Musik spielte auf der anderen Seite. Bezeichnend für die bereits vor der Halbzeit gefallenen Treffer war deren Entstehung. So staubte Philip Breit nach einem abgewehrten Distanzschuss aus kurzer Entfernung ab (1 : 0, 18.), beim zweiten Treffer (26.) unterlief der SF-Defensive ein „dicker Hund“ und der Weg war frei für Abdoul Zakari, der den Ball nur noch im leeren Tor unterbringen musste. Im Angriff taten sich die Blau-Weißen schwer, hatten bis zur Pause nicht eine nennenswerte Tormöglichkeit.

Nach dem Wechsel änderte sich optisch das Bild. Bieswang zeigte nach einer deutlichen Kabinenansprache mehr Präsenz, drückte phasenweise auf das SG-Tor. Die Gastgeber nutzten die freiwerdenden Räume sowie Aufbau- und Abspielfehler der Störzer-Elf, um eigene brandgefährliche Konter zu fahren. So hätten die Gastgeber durchaus ein oder zwei weitere Tore nach dem Wiederanpfiff und der folgenden Viertelstunde nutzen können, ja sogar müssen. Im Laufe des Spiels machte sich wegen des geschickten Verteidigens der Heimelf mehr und mehr Resignation auf SF-Seite bemerkbar. Eine Riesenchance hatte Jakob Käfferlein, der das Leder aber aus kurzer Distanz weit über das Tor von Jan Kittsteiner jagte. So wurde die verbleibende Zeit für Bieswang immer mehr zur Belastungsprobe, drehte man sich quasi weiter im Kreis, ohne einen Erfolg verbuchen zu können. Die Solnhofer/Langenaltheimer verteidigten geschickt und kompromisslos ihren Vorsprung über die Zeit.

„Derbysieger, Derbysieger, hoi hoi“ ertönten dann auch nach dem Schlusspriff Sprüche aufseiten der Gastgeber. Zurecht, sie haben sich den Sieg an diesem Tag verdient, waren in allen Belangen den Sportfreunden einen Schritt voraus. Es war ein gebrauchter Tag, wie Freddy Störzer nach dem Abpfiff auch treffend feststellte. „Das Spiel haben wir heute verschenkt, wir waren einfach nicht bei der Sache, die Gastgeber wollten den Sieg, den sie dann auch eingefahren haben“, resümierte der SF-Coach nach dem Abpfiff. Man hatte dein Eindruck, das „der Regler“ für die geistige und körperliche Frische auf 80 % gestellt war, mit entsprechenden Folgen im Spiel.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Preith die Chance, sich wieder von der anderen, positiven Seite zu zeigen. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Dominik Dietrich, Patrick Strunz, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Florian Kraft

Titelfoto: SF Bieswang




Pappenheimer Schützenadel auf der Burg proklamiert

Die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim hat ihre neuen Majestäten in diesem Jahr in einem besonderen Rahmen proklamiert. Die Feier fand auf der Burg Pappenheim statt, wo mehr als 150 Mitglieder handverlesener Pappenheimer Vereine im Ahnensaal über dem Burgmuseum zusammengekommen waren.
Zu den Gästen gehörten auch Regina und Werner Krug sowie Sonja und Holger Schlüter, die vom befreundeten Patenverein der Eißendorfer Schützen eigens aus Hamburg nach Pappenheim gekommen waren.

Die Proklamation der Majestäten ist bei der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim mehr als die Bekanntgabe sportlicher Ergebnisse. Sie gehört zu einer jahrhundertealten Schützentradition, in der sportlicher Wettbewerb, Gemeinschaft und Brauchtum miteinander verbunden sind. Wer beim Königsschießen den entscheidenden Treffer setzt, erringt für ein Jahr eine besondere Würde, die bei der Proklamation öffentlich bekanntgegeben wird.

Dabei gibt es bei der Pappenheimer Schützengesellschaft mehrere eigenständige Wertungen. Neben Schützenkönig und Schützenkönigin werden ein Luftpistolenkönig – in diesem Jahr eine Luftpistolenkönigin – der Schützenkaiser und im Jugendbereich der Schützenprinz proklamiert. Die Majestäten übernehmen vor allem repräsentative Aufgaben und stehen mit ihren Titeln zugleich für eine lange Tradition der Schützengesellschaft, die das Jahr 1491 in ihrem Namen trägt.

Wer die neuen Würdenträger sein würden, hatte sich bereits am 26. Juli 2026 entschieden. Beim Volksfest- und Königsschießen, das im Gegensatz zum Pappenheimer Volksfest auch in diesem Jahr unter seinem traditionell überlieferten Namen und mit großer Beteiligung stattfand, wurden die entscheidenden Treffer abgegeben.

Die Königswürde sicherte sich Benedikt Felsner mit einem 615-Teiler. Anja Herzner setzte sich mit einem 608-Teiler in der Wertung der Damen durch und wurde zur neuen Schützenkönigin proklamiert.

Auch mit der Luftpistole ging die Königswürde in diesem Jahr an eine Schützenschwester. Brigitte Jung erzielte einen 544-Teiler und trägt damit für ein Jahr den Titel der Luftpistolenkönigin.

Deutlich näher am Zentrum lag der entscheidende Treffer in der Kaiserwertung. Karl Böhm erzielte einen 164-Teiler und wurde als neuer Schützenkaiser proklamiert.

Den präzisesten der genannten Königsschüsse gab allerdings der Nachwuchs ab. David Schütz erreichte im Jugendbereich einen 85-Teiler und sicherte sich damit die Prinzenwürde.

Mit Benedikt Felsner, Anja Herzner, Brigitte Jung, Karl Böhm und David Schütz hat die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim ihren neuen Schützenadel für das kommende Jahr proklamiert. Der festliche Rahmen auf der Burg gab der traditionsreichen Zeremonie in diesem Jahr eine besondere Kulisse.

Titelfoto: Sandra Schütz




Tierischer Saisonabschluss im Pappenheimer Freibad

Das Wasser gehörte zum Abschluss der Freibadsaison noch einmal ganz besonderen Badegästen. Beim traditionellen Hundeschwimmen im Pappenheimer Freibad tummelten sich mehr als 100 Hunde im und am Wasser. Zusammen mit ihren zweibeinigen Begleitern sorgten sie für einen ebenso fröhlichen wie ungewöhnlichen Badetag. Mehr als 300 Gäste kamen zu der Veranstaltung, die sich seit ihrer Premiere im Jahr 2021 längst zu einem beliebten Familienfest für Hundefreunde entwickelt hat.

Am Tag nach dem offiziellen Saisonende dürfen im Pappenheimer Freibad noch einmal die Vierbeiner ins Wasser. Dabei geht es nicht nur um den Spaß für Hunde und Halter, sondern auch um einen guten Zweck. Für jeden Hund waren vier Euro Eintritt zu bezahlen. Die Einnahmen werden ohne Abzug an den Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal weitergegeben und kommen damit vollständig dem Tierschutz zugute.

Der Verein war selbst mit einem Stand vertreten und informierte über seine Arbeit. Dazu gab es kleine Köstlichkeiten und Gelegenheit zum Austausch.

Rund um die Schwimmbecken hatte das Hundeschwimmen auch darüber hinaus einiges zu bieten. Verschiedene Informationsstände ergänzten das Geschehen und reichten thematisch von Hundenahrung bis hin zu einem vielseitigen Reinigungsgerät für den Haushalt.

Zum ersten Mal mit einem eigenen Informationsstand dabei war die Hundeschule „Pepper Dogs“ aus Osterdorf. Die noch im Aufbau befindliche Hundeschule nutzte das Hundeschwimmen, um sich den Hundehaltern vorzustellen. Seit Kurzem bietet sie jeweils dienstags ein Alltagstraining in kleinen Gruppen an wechselnden Orten in und um Osterdorf sowie Einzeltraining an.

Im Mittelpunkt standen an diesem Tag aber eindeutig die Vierbeiner. Während die einen beherzt ins Becken sprangen und ihre Runden durch das Wasser drehten, ließen es andere etwas gemütlicher angehen. Gemeinsam mit ihren Besitzern machten sie aus dem letzten Badetag des Jahres ein buntes Treffen von Hundefreunden und Familien.

 




Zweiter Saisonsieg für die Sportfreunde Bieswang

Mit einem verdienten 2:1-Heimsieg gegen die DJK Pollenfeld II haben die Sportfreunde Bieswang den zweiten Dreier der noch jungen Saison eingefahren. Die Störzer-Elf erspielte sich zahlreiche Chancen, machte es wegen mangelnder Chancenverwertung am Ende aber spannender als nötig.

(SFB) Die Oberbayern kamen als Tabellenletzter nach Bieswang. Bereits in der 4. und 7. Minute hatten die Gäste großes Glück. Patrick Strunz schoss alleine vor dem DJK-Keeper knapp vorbei und Jakob Käfferlein traf nur den Pfosten. Eine frühe Führung hätte den Gastgebern gutgetan. So kamen die DJK´ler auch ab und zu vor das SF-Gehäuse, konnten aber keine echten Torchancen kreieren. Einer von mehreren weiteren Anläufen führte dann durch Sebastian Hüttinger zur 1 : 0 – Führung, bei dem der Torschütze mit einer kurzen Täuschung mit anschließendem Schuss der Marke Michael Olise den Ball aus 22 Metern ins Tor hämmerte. Ein sehenswerter Treffer ! Auch im zweiten Abschnitt gab es gleich zu Beginn eine Reihe von sehr guten Einschussmöglichkeiten. Boris Bosnjak, Marco Schnitzlein und Jakob Käfferlein gelang es – auch wegen der starken Leistung von DJK-Schlussmann Markus Bauch – vorerst nicht, das Spielgerät im Eckigen unterzubringen. Das überfällige 2 : 0 ging dann auf das Konto von Marco Schnitzlein. Von Jakob Käfferlein per Flanke in Szene gesetzt, ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen, hob den Ball geschickt und gefühlvoll über den DJK-Schlussmann ins Gehäuse. Im Fortgang der Partie gaben die Mittelfranken aus unerklärlichen Gründen eine Viertelstunde lang das Geschehen völlig aus der Hand. Die Pollenfelder kamen so immer wieder in gute Schusspositionen, ohne jedoch Zwingendes zu erarbeiten. Nach einem Rempler zeigte der souverän leitende Schiedsrichter Michael Winkler auf den Punkt und die DJK war durch den Treffer von Benedikt Peter auf einmal wieder im Spiel. Marius Mack hatte zweimal den entscheidenden dritten Treffer auf dem Fuß. Trotz der deutlichen Überlegenheit musste man auf Bieswanger Seite aber bis zum Schluss um den Sieg kämpfen. Ein nasser Untergrund und mehrere Freistoßflanken der Pollenfelder ins Sturmzentrum bedeuteten bis zum Abpfiff eine reale Gefahr für die Sportfreunde und deren Vorsprung.

Trotz des eigentlich deutlichen Sieges war Trainer Freddy Störzer nur teilweise mit dem Gezeigten zufrieden. „Die Chancenverwertung war nicht gut, das Ergebnis hätte deutlicher ausfallen müssen“, resümierte der Coach nach dem Spiel. Die DJK war kampfstark, wie erwartet. Durch den Regen ab der Halbzeit und dem nassen Geläuf waren bis zuletzt Aktionen im Spiel immer wieder auf ihre eigene Art gefährlich. Letztlich reichte es doch.

In einer Woche trifft man zum Derby auf die SG Langenaltheim/Solnhofen. Das Spiel findet am Sportplatz in Solnhofen statt. Anstoß ist um 15 Uhr. Die SG ist in dieser Saison noch nicht so richtig in Tritt gekommen, belegt mit 6 Punkten aus 5 Spielen Platz 10.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Marius Mack, Dominik Dietrich, Robin Krause, Florian Kraft.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang




Pappenheimer Freibad beendet starke Saison

Mit freiem Eintritt, zahlreichen Badegästen und spätsommerlichem Wetter ist am Samstag, 12. September, die Freibadsaison 2026 in Pappenheim zu Ende gegangen. Bei sonnigen 20 Grad nutzten noch einmal viele Besucher die Gelegenheit für einige Bahnen im Schwimmerbecken oder einen letzten Aufenthalt im Nichtschwimmerbecken.

Im Mittelpunkt des Saisonabschlusses stand der Dank von Bürgermeister Florian Gallus an all jene, die zum erfolgreichen Betrieb des Freibades beigetragen haben. Denn auch die Zahlen gaben in diesem Jahr Anlass zur Freude. Mit 37.760 Gästen wurde das beste Ergebnis seit vielen Jahren erreicht. Gegenüber 2025 mit 26.467 Besuchern bedeutet dies ein Plus von rund 11.000 Badegästen. Lediglich in den Jahren 2003 mit 48.202 und 2006 mit 45.205 Besuchern wurden seit 1999 deutlich höhere Werte verzeichnet. Selbst das bislang besonders starke Jahr 2022 mit 36.342 Besuchern wurde 2026 übertroffen.

Gallus machte bei seinem Rückblick allerdings deutlich, dass sich der Erfolg des Pappenheimer Freibades nicht allein in Besucherzahlen messen lässt. Er würdigte ausdrücklich die Menschen, die während der Saison nicht nur ihren Dienst versehen, sondern sich mit besonderem Engagement für das Bad einsetzen. Sein Dank galt den Fachkräften Uwe und Susanne Lampmann sowie den Rettungsschwimmern Nele Ahorn und Stefan Beierlein. Ebenso schloss er die Mitarbeiter in der Reinigung und Grünpflege ein. Für die Reinigung waren Tamara Koza und Vedat Hodza Suse im Einsatz, die Grünpflege lag bei Otto Schober.

Besonders herzlich fiel der Dank des Bürgermeisters an die langjährigen Kioskbetreiber Seyho „Chico“ und Songül Saysüren aus. „Ohne euch wäre unser Bad nicht so beliebt und erfolgreich. Wir sind unwahrscheinlich froh, dass wir euch haben“, brachte Gallus deren Bedeutung für die besondere Atmosphäre im Pappenheimer Freibad zum Ausdruck.

Auch abseits des regulären Badebetriebs hatte die Saison einiges zu bieten. Im Juni und August fanden Schwimmkurse für 60 Kinder statt. Übungen der Feuerwehren Pappenheim und Solnhofen sowie der Jugendfeuerwehren dienten der Wasserrettung. Eine wichtige Verbesserung war die barrierefreie Rampe im Bereich der Durchschreitebecken.

Zum Dank des Bürgermeisters gehörten ausdrücklich auch die Gäste und Stammgäste, die dem Pappenheimer Freibad Jahr für Jahr die Treue halten. Die Stadt werde weiterhin alles dafür tun, ihnen dort einen angenehmen Aufenthalt zu bieten, versicherte Gallus und verabschiedete sich mit den Worten „Danke an euch alle und bis nächstes Jahr.“

Als sichtbares Zeichen dafür, dass die Badesaison nun tatsächlich vorüber ist, wurden zum Abschluss die Fahnen der Wasserwacht und der Stadt Pappenheim eingeholt. Bürgermeister Florian Gallus und der Leiter der Städtischen Werke Steffen Petrenz übernahmen dies gemeinsam mit dem Freibadteam und Stadtrat Marcus Wurm.

Ganz still wurde es im Freibad damit allerdings noch nicht. Bereits am Sonntag, 13. September, folgte das inzwischen traditionelle Hundeschwimmen, das in Pappenheim seit 2020 jeweils nach dem Ende der Badesaison stattfindet. Die Einnahmen kommen auch in diesem Jahr dem Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal e.V. zugute. Über das Hundeschwimmen wird gesondert berichtet.




Turnverein Pappenheim lädt zur Mitgliederversammlung

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. lädt seine Mitglieder zur Mitgliederversammlung 2026 ein. Die Versammlung findet am Montag, 14. September 2026, um 19:00 Uhr im Hotel-Gasthof zur Sonne in Pappenheim statt.

Neben den Berichten aus dem Vereinsleben stehen in diesem Jahr auch einige wichtige Themen für die weitere Entwicklung des Turnvereins auf der Tagesordnung. So soll unter anderem über eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge gesprochen werden. Außerdem geht es um die Vereinsentwicklung, anstehende Projekte und geplante Veranstaltungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der aktuelle Stand der Turnhallensanierung. Dazu ist auch ein Bericht von Architekt Clemens Frosch vorgesehen.

Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte:

  1. Begrüßung
  2. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Revisoren
  5. Benennung eines neuen Kassenprüfers
  6. Mitteilungen aus den einzelnen Abteilungen
  7. Entlastung des Vorstandes und des Turnrates
  8. Ehrungen
  9. Anpassung der Mitgliedsbeiträge
  10. Ausblick Vereinsentwicklung, Projekte und geplante Veranstaltungen
  11. Anträge und Verschiedenes
  12. Aktueller Stand Turnhallensanierung
    12.1 Bericht von Architekt Clemens Frosch

Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens bis zum 7. September 2026 schriftlich beim Ersten Vorsitzenden einzureichen.

Im Namen der gesamten Vorstandschaft dankt der 1. Vorsitzende Julian Sattler bereits im Voraus für das entgegengebrachte Interesse. Der Turnverein freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen seiner Mitglieder.

 




Sportfreunde verpassen die nächste Überraschung

Nach dem überraschenden Heimsieg gegen den FC Pleinfeld am vergangenen Sonntag konnten die Sportfreunde Bieswang beim Tabellenzweiten Workerszell/Schernfeld nicht nachlegen. Dabei zeigte die Störzer-Elf vor allem in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung, ließ jedoch mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Nach der Pause drehten die Gastgeber auf und entschieden die Partie mit 3:0 für sich. Am Ende fiel die Niederlage für die Sportfreunde etwas zu deutlich aus.

(SFB) In einem Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten waren die Sportfreunde in den ersten 45 Minuten das bessere Team. Wieder einmal entpuppte sich die mangelnde Chancenverwertung als Problempunkt, Möglichkeiten durch Jakob Käfferlein, Boris Bosnjak, Marco Schnitzlein und bei mehreren aussichtsreichen Freistößen waren vorhanden, doch man nutzte sie einfach nicht. Beide Seiten zeigten vor allem vor der Pause einen intensiven Einsatz. Die Gastgeber waren zur Halbzeit mit dem bis dato torlosen Spiel gut bedient.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich das Geschehen deutlich. Man hatte den Eindruck, als wären die „Eichstätter Volksfestgeister“ bei der DJK-SG in der Kabine vertrieben worden. Zudem nahm DJK-Coach Fritz Strobl einige Änderungen vor, die sich als zielführend herausstellten. Bereits in der 49. Minute gelang Andreas Simon das 1 : 0 auf dem Workerszeller Platz. Bieswang tat sich fortan hart, die Fehlpassquote war zu hoch, der Schwung und die Leichtigkeit größtenteils verloren. Die Elf fand einfach nicht mehr richtig ins Spiel. Der zweite Treffer in der 70. Minute durch Max Bauer zog bei den Gästen in gewisser Weise den Stecker. Hinzu kam auch noch eine Gelb-Rote Karte auf SF-Seite. Zwei Pfostentreffer der Strobl-Elf zeigen auch, dass die Dominanz eindeutig bei den Oberbayern lag. Es dauerte bis zur 88. Minute, ehe erneut Max Bauer mit dem 3 : 0 den Endstand herstellte. Dieser fiel in Anbetracht der Leistung der SFB´ler am Ende dann doch etwas zu hoch aus.

Keine Frage, man verkaufte sich in Workerszell anständig. Und man hätte – wieder einmal – aufgrund des Spielgeschehens und der Chancen auch mit Toren vorlegen müssen, ehe der Gegner aufwacht. Dieses Muster zeigte sich bei den Saisonspielen in der Vergangenheit häufiger. Und oftmals enden die Partien dann auch mit Siegen der anderen Mannschaft. Vor dem Tor müssen die Sportfreunde cleverer werden, mehr Galligkeit an den Tag legen. Freddy Störzer will hierauf auch in nächster Zeit den Focus im Training legen. Workerszell/Schernfeld zeigte nach einer mäßigen Darbietung im ersten Abschnitt, warum Trainer Fritz Strobl eine richtig gute A-Klassen-Mannschaft hat und weshalb die Elf auch nach fünf Spieltagen mit zwölf Punkten auf dem zweiten Platz rangiert.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Pollenfeld II eine neue Chance, wichtige Punkte zu sammeln. Anpfiff ist am Sonntag, 13.09.2026, 15 Uhr, am SF-Sportgelände. Den größten Fehler, den man aktuell begehen kann, ist, die DJK zu unterschätzen. Diese rangiert am Tabellenende mit einer Bilanz von 2 : 15 Toren und erst einem Punkt aus fünf Spielen. Gerade solche Gegner sind brandgefährlich.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Marco Zolnhofer, Florian Kraft