Garten für alle in Pappenheim

(Freiwilligenagentur) Gemeinsam garteln und feiern in der Pappenheimer Heimgartenanlage.Seit einem Jahr wird der Garten an der Bürgermeister Rukwid-Straße in der Nähe des Campingplatzes bewirtschaftet. Die Akteure laden alle Interessierten zum Mitmachen ein.

Beim Arbeiten im Garten lernt man sich gegenseitig kennen, kann sich bei versierten Hobbygärtnern Rat holen und über neue Ideen fachsimpeln. Stolz sind die Gärtner und Gärtnerinnen auf ihre Ernteerfolge und freuen sich, dass die Renovierung des Gartenhäuschens schon vorangeschritten ist.

Der Garten ist bei schönem Wetter jeden Donnerstag ab 17 Uhr geöffnet, bei Regen entfällt der Gartentreff.

Es gibt immer was zu tun! Wer gerne draußen in der Natur ist und mitwerkeln möchte, kann einfach mal vorbeischauen oder sich bei Lisa Strixner von der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Rummelsberger Diakonie unter 09143-8353-33 oder bei Uschi Kreißl vom Kunst- und Kulturverein in Pappenheim 09143-6586  melden.

 




Freistaat stärkt Rechte ehrenamtlicher Helfer

(MdL M. Westphal) Der Freistaat Bayern weitet Freistellungs- und Entgeltfortzahlungsansprüche für ehrenamtliche Einsatzkräfte von freiwilligen Hilfsorganisationen aus, dies wurde in der gestrigen (14.06.2016) Kabinettssitzung beschlossen.

Künftig sollen ehrenamtliche Einsatzkräfte freiwilliger Hilfsorganisationen einen Anspruch darauf haben, im Einsatz- und Unglücksfall von ihrer Arbeit bei voller Entgeltfortzahlung freigestellt zu werden – und das unabhängig davon, ob es sich bei dem Unglück um eine Katastrophe oder um ein sonstiges Großschadensereignis mit zahlreichen Verletzten handelt. Auf eine entsprechende Änderung des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes verständigte sich gestern das Kabinett. Der Gesetzentwurf wird nun den Verbänden zur Anhörung zugeleitet.

Manuel Westphal MdL„Ich begrüße es, dass zukünftig mit dieser Gesetzesänderung auch Ehrenamtliche in den Genuss dieser Leistung kommen, die beispielsweise die Verpflegung und Betreuung für Menschen in einem Unglücksfall übernehmen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal.

Voraussetzung ist, dass die ehrenamtlichen Unterstützungskräfte der freiwilligen Hilfsorganisationen als sogenannte Schnelleinsatzgruppen von der jeweiligen Integrierten Leitstelle alarmiert und bei einem Schadensereignis um Hilfe gebeten werden.

„Damit sollen diese ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren umfassend gleichgestellt werden“, so der Abgeordnete Manuel Westphal.

Bislang haben Unterstützungskräfte von freiwilligen Hilfsorganisationen nur dann Ansprüche auf Freistellung und Entgeltfortzahlung, wenn sie von der jeweiligen Integrierten Leitstelle bei Katastrophen oder einem Massenanfall von Verletzten alarmiert werden oder es sich um sogenannte zeitkritische Rettungseinsätze handelte, z.B. bei Einsätzen in der Notfallrettung.

„Damit kommt der Freistaat vor allem dem Bedarf des Bayerischen Roten Kreuzes entgegen“, betonte Westphal. Die Helfergleichstellung berücksichtige gleichermaßen die Interessen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte wie auch die Rechte der Arbeitgeber sowie die finanziellen Belange des Staates. „Die künftige Regelung gewährleistet uns ein ausreichendes Einsatzkräftepotenzial, unabhängig von der Größe des Schadensereignisses“, so der Abgeordnete.




Sparkassenscheck für die Jugendfeuerwehr

(Nicola Schlee) Über einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro konnte sich kürzlich die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim freuen. Alexander Pürzer Leiter der Pappenheimer Sparkassenfiliale der Sparkasse Mittelfranken-Süd überreichte den Scheck an 1. Kommandant Otto Schober. Diese betonte bei der Übergabe, dass gerade in letzter Zeit angesichts der vielen Unwetter wieder deutlich werde, wie unverzichtbar die Dienste der Freiwilligen Feuerwehren seien. Deshalb sei eine Förderung in Form einer Spende sehr willkommen. Das Geld solle der Nachwuchsarbeit bei der Jugendfeuerwehr, zugutekommen.

Foto: Die Abordnung der FFW Pappenheim mit Kommandant Otto Schober (1. von rechts) und Alexander Pürzer von der Sparkasse Mittelfranken-Süd (1. von links). Den Scheck halten (von rechts nach links): Anna-Maria Burzler, Luisa Bronkorsky, Maleen Lampmann von der Jugendfeuerwehr.




Schmorbrand bei Faurecia

Zu einem Brandalarm bei der Firma Faurecia in Pappenheim wurden am Freitagnachmittag, 27. Mai 2016 rund 60 Einsatzkräfte zum Werk II in Niederpappenheim gerufen. Ein Firmenmitarbeiter hatte im Blockheizkraftwerk Rauchentwicklung festgestellt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

Angerückt sind die Feuerwehren aus Pappenheim, Bieswang und Langenaltheim, sowie eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Treuchtlingen und zwei Besatzungen des Rettungsdienstes.

Bei der Erforschung des Brandherdes konnte bei der Zuleitung zum Blockheizkraftwerk ein Schmorbrand unter Kontrolle gebracht werden, der offenbar auf technische Ursachen zurückzuführen ist.




Ein Maibaum für die Gräfin

Die Jugendgruppe „Walpurgibesen“ widmet ihren Maibaum 2016 Ihrer Erlaucht Gräfin Ursula zu Pappenheim. Der fast 19 m hohe Baum wurde zu Ehren der Pappenheimer Sympathieträgerin mit einem Hinweisschild und auch mit den Stammfarben der Pappenheimer Reichserbmarschälle geschmückt.

160501_Maibaum-2016-06 Ihren 7. Maibaum haben die „Walpurgibesen“ in diesem Jahr aufgestellt. Damit keine Chance auf einen Maibaumklau besteht, haben die jungen Leute früh morgens am letzten Apriltag den Baum erst gefällt und geschmückt. Auch die Kränze wurden von dem bewährten Kranzbindeteam um Heidi Bernreuther vor Ort gebunden. Auch in diesem Jahr wurde der Maibaum von den jungen Leuten, die sich einmal im Jahr zum Aufstellen des Maibaumes zusammenfinden, über die Altmühlbrücke zum Marktplatz getragen. Besonders war in diesem Jahr der Bänderschmuck an der Maibaumspitze und an den Kränzen des Baumes. Diese trugen in diesem Jahr nicht die  Frankenfarben rot weiß und auch  nicht in den Stadtfarben apfelgrün und pfirsichrot. In diesem Jahr hatten die Walburgibesen die Farben der Pappenheimer Reichserbmarschälle ausgewählt. Dies deshalb weil sie den Maibaum 2016 Gräfin Ursula zu Pappenheim anlässlich ihres 90. Geburtstages gewidmet haben.

160501_Maibaum-2016-03Aufgestellt wurde der Baum mit jugendlicher Muskelkraft, wobei diese von Florian Schütz gelenkt wurde. Damit die statischen Kräfte in die richtigen Bahnen gelenkt werden, war auch in diesem Jahr Hartmut Hildebrandt vom gleichnamigen Statikbüro vor Ort. „Die Alten haben sich diesmal bewusst zurückgehalten“, sagt Heinrich Herzner, einer der Stammväter der Walpurgibesen. Man wolle, dass die jungen jetzt die Aktion selbst auf die Reihe bringen. Koordiniert und zusammengehalten hat die Walpugibesen Max Löffler (alias Knacki), der auch auf dem gut besuchten Marktplatz den Zuschauern verkündet hat, dass dieser Maibaum Gräfin Ursula zu Pappenheim gewidmet ist. Darauf weist auch ein Schild hin. Gräfin Ursula zu Pappenheim, die auch selbst vor Ort war, bedankte sich bei den jungen Leuten ganz herzlich.

Damit bei der Maibaumaktion auch eine richtige Feierstimmung aufkommt, dafür sorgte in diesem Jahr die TSG Pappenheim mit Speisen und Getränken. Auf dem Marktplatz hatte der Verein ein Festzelt aufgestellt. Wenngleich das Wetter für einen Vormaientag schon etwas kühl war, lässt sich feststellen, dass auf dem Marktplatz schon lange nicht mehr so viele Pappenheimer versammelt waren.

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Feuerwehr-Aktionstag im Kindergarten „Rasselbande“

(KiTa Bieswang) Am Donnerstag, den 07. April 2016 wurde es abenteuerlich im städtischen Kindergarten in Bieswang. Der Besuch der örtlichen Feuerwehr stand auf dem Programm.
160412_ffw-kiga-beisw-02Gleich zu Beginn erfuhren die Kinder vom 1. Kommandanten Dieter Reitlinger, wie man sich bei einem Brandfall richtig verhält. Der Kommandant erzählte auch welche Aufgaben die Feuerwehr zu erfüllen hat und die Kleinen konnten auch ausgiebig die Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr unter die Lupe nehmen.

In einem praktischen Fallbeispiel wurde von einem Jungen der Kindergartengruppe an einem Spielzeugtelefon die 112 gewählt und eine Brandmeldung mit allen wichtigen Informationen abgesetzt. Bis die Kinder den Sammelplatz für Brandfälle erreicht hatten, kam auch schon das Feuerwehrauto mit Blaulicht und Sirene um die Ecke und die Feuerwehrmänner legten sofort mit den „Löscharbeiten“ los. Nach erfolgreichem Löscheinsatz wurde das Feuerwehrhaus besichtigt und dort die Schläuche mithilfe einer speziellen Wickelmaschine aufgerollt. Das Highlight des Aktionstages war die Erkundung des Feuerwehrautos – und natürlich die anschließende Spritztour durch das Dorf. Abschließend wurden die Kinder von den Feuerwehrleuten zu einer gemeinsamen Vesper eingeladen.

Die Rasselbande bedankt sich auf diesem Wege noch einmal bei der FFW Bieswang und ihrem Kommandanten für diesen aufregenden und erlebnisreichen Vormittag.

Fotos: Kindergarten Bieswang




Verkaufswagen ersetzt Verkaufshütten

Für den Pappenheimer Wochenmarkt ist jetzt ein Verkaufswagen angeschafft worden, der von der Stadt Pappenheim übernommen und auch gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt werden soll. Stadtrat stimmte dem Ankauf und dem künftigen Unterhalt durch die Stadt Pappenheim zu.

Vor Oster findet der Wochenmarkt am Gründonnerstag statt

Der Pappenheimer Wochenmarkt, der jeden Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr stattfindet hat jetzt eine Bereicherung erfahren. Nachdem die dauerhaft aufgestellten Hütten vor der Touristinformation  wieder abgebaut werden mussten, hat sich die Marktorganisatorin Mini Wurm in Absprache mit Bürgermeister Sinn um einen mobilen Verkaufswagen bemüht. Sie konnte schließlich einen schmucken Wagen zum Preis von 3.800 Euro finden, den sie auch selbst vorfinanziert hat. Aktuell sind für diesen Wagen 2.125 Euro an Spenden eingegangen.

Nun hat sich kürzlich der Stadtrat mit dem Ankauf des Wagens beschäftigt. Der Wagen soll von der Stadt angekauft werden und in das Eigentum der Stadt Pappenheim übergehen. Damit hat sich die Stadt auch die Unterhaltskosten wie TÜV, Reifen, Reparaturen zu kümmern.

Wenn der Verkaufswagen auch vorrangig dem Wochenmarkt zur Verfügung stehen soll, so wird es beispielsweise Vereinen auch möglich gemacht werden, den rollenden Verkaufsstand für gemeinnützige Zwecke anzumieten.

Im Stadtrat gab es Lob von Anette Pappler (SPD) und 3. Bürgermeister Holger Wenzel (BGL) für diese Anschaffung. Während sich Pappler freute, dass der Marktplatz wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt worden ist, lobte Wenzel insbesondere das persönliche Engagement von Mini Wurm.

Der Ankauf des Marktwagens wurde vom Stadtrat einstimmig beschlossen.




52 Einsätze der Pappenheimer Wehr

(FFW Pappenheim) Auf ein aktives Jahr konnte der erste Kommandant Otto Schober anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim zurückblicken: Die Pappenheimer Floriansjünger mussten 2015 zu insgesamt 52 Einsätzen ausrücken, um Brände zu löschen oder bei Unfällen technische Hilfe zu leisten. Das entspricht in etwa 830 Einsatzstunden.

In seinem Bericht ging Schober auf das Einsatzspektrum des vergangenen Jahres ein: Schwere und teilweise dramatische Ereignisse wie Verkehrsunfälle oder der Vollbrand eines Wohnhauses in jüngster Vergangenheit forderten die Mannschaft. Zu den Aufgaben der Feuerwehr im vergangenen Jahr zählten aber auch Vorkommnisse wie die Entfernung von Wespennestern oder das Einfangen eines Papageien.

Wichtig zur Sicherung der Einsatzfähigkeit waren die monatlichen Übungen, die realitätsgetreuen Übungseinsätze in der Brandschutzwoche und die zahlreichen Teilnahmen an Aus- und Fortbildungen. Eine Pappenheimer Besonderheit ist, dass die aktive Feuerwehrfrau Vera Tschunko mit dem Angebot eines regelmäßigen Trainings für die Fitness der Atemschutzgeräteträger sorgt.

Besonders geehrt wurden die langjährigen Mitglieder Jens Vedder für insgesamt 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, Martin Veitengruber für 30 Jahre Einsatzbereitschaft und Gerd Hanke als mittlerweile passives Mitglied für 40 Jahre Feuerwehrdienst.

Jugendwart Stefan Burzler freute sich über die Fortschritte seiner jungen Kameraden, die nicht nur den Grundwissenstest absolvierten, sondern auch die alljährliche Brandschutzerziehung in den örtlichen Kindergärten durchführten.

Foto: FFW Pappenheim




Anträge für die Bayerische Ehrenamtskarte jetzt stellen

Die Freiwilligenagentur altmühlfranken macht darauf aufmerksam, dass ab sofort die Verlängerung der bereits zum Jahresende 2015 abgelaufenen blauen Bayerischen Ehrenamtskarte bei der Freiwilligenagentur altmühlfranken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen beantragt werden kann.
Weiter sind auch alle aufgerufen, die die Voraussetzungen zur Berechtigung der blauen oder goldenen Ehrenamtskarte erfüllen und in dieser Ausgaberunde dabei sein wollen, ihre Anträge bis 30. April 2016 abzugeben.
Der Folgeantrag für die blaue Ehrenamtskarte mit Informationen zur Verlängerung um weitere drei Jahre bis 2019 sowie die Voraussetzungen zur Erstbeantragung der blauen und goldenen Ehrenamtskarte sind im Internet abrufbar unter www.altmuehlfranken.de/ehrenamtskarte/ oder können telefonisch unter 09141-902-192 angefordert werden.
Alle Anträge auf Ersterteilung und Verlängerung der Ehrenamtskarte, die der Freiwilligenagentur altmühlfranken bis zum 30. April 2016 vorliegen, werden bei der nächsten Ausgabe berücksichtigt.




Kurzschluss war die Brandurasche

Ein Kurzschluss war die Ursache des verheerenden Brandes der das Wohnhaus der die Familie Schütz in Pappenheim völlig zerstört hat. Bereits am Frühen Morgen nach dem Brand ist eine Welle der Hilfsbereitschaft angelaufen, die von Bürgermeister Uwe Sinn koordiniert wurde.

160223_brand-08Wie berichtet, wurde das Pappenheimer Ehepaar, das bei dem Wohnhausbrand am frühen Dienstagmorgen am Niederländersteig ihr Haus und alle darin befindliche Habe verloren hat vom BRK ins Krankenhaus gebracht. Schon unmittelbar nach Bekanntwerden des Brandes versuchten viele hilfsbereite Pappenheimer mit der Familie Kontakt aufzunehmen um ihr eine Unterkunft und ihre Hilfe anzubieten. Koordiniert hat Bürgermeister Sinn diese Welle der Hilfsbereitschaft. Er holte Ludwig Schütz nach seiner Entlassung vom Krankenhaus ab, versorgte ihn zunächst mit Kleidung und nahm in seiner Familie auf. Auch eine Wohnung ist zwischenzeitlich gefunden in der die Brandleider wohnen können. Mehrere Freunde kommen am heutigen Mittwoch zusammen um die vorläufige Bleibe auszustatten.

160223_brand-07Die bei dem Brand verletzte Luise Schütz ist auf dem Wege der Genesung und kann voraussichtlich in den nächsten Tagen das Krankenhaus verlassen.

Bei allem Entsetzen über das Ausmaß des Brandes zeigte sich Bürgermeister Sinn am Brandort beeindruckt von der Leistung der eingesetzten Feuerwehren und lobte deren rasches und geonntes Vorgehen bei der Brandbekämpfung.

Indessen ist auch die Brandursache von den Brandermittlern der Kriminalpolizei Ansbach gefunden. Der Brandherd liegt nach deren Feststellungen der Experten im Wohnzimmer, wo ein Kurzschluss im Bereich der Mediengeräte den Brand ausgelöst hat. hat.




Feuerwehr mit erweitertem Wirkungskreis

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf waren bei der jüngsten Jahreshauptversammlung Ehrungen, das Dorfgemeinschaftshaus und die traditionelle Osterdorfer Plattenparty die zentralen Themen. Fünf Feuerwehrmänner wurden für 40jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet und Friedrich Hüttinger kann auf eine 60-jährige Mitgliedschaft bei der Osterdorfer Wehr zurückblicken.

64 Mitglieder, hat die Freiwillige Feuerwehr Osterdorf wovon 32 Floriansjünger aktiven Dienst leisten und die andere Hälfte zu den Passivmitgliedern zählt. Zu der jüngsten Jahreshauptversammlung freute sich Vereinsvorstand Walter Otters über die zahlreiche Teilnahme. Dabei galt sein besonderer Gruß dem Osterdorfer Ehrenkommandanten und Stadtratskollegen Friedrich Obernöder und dem Ehrenvorsitzenden Edmund Just. Ebenso waren Bürgermeister Uwe Sinn, sowie von der Landkreisfeuerwehr Kreisbrandinspektor Norbert Becker und Kreisbrandmeister Otto Schober zur Jahreshauptversammlung nach Osterdorf gekommen.
Auch Landratstellvertreter Peter Krauß war vor Ort, was darauf hin deutete, dass es an dem Abend ganz besondere Ehrungen geben wird.

Mit Helmut Hüttinger, Walter Otters , Erwin Stoll und Karl Meyer konnte der Landratstellvertreter vier Feuerwehrmänner für eine 40-jährige aktive Dienstzeit auszeichnen. Die Jubilare bekamen eine Urkunde des bayerischen Staatsministers des Innern, ein Ehrenkreuz und jeder von ihnen kann eine Woche im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain Urlaub machen. Zusätzlich bekamen sie Lob von allen Seiten. So dankte Bürgermeister Uwe Sinn im Namen aller Bürger für die 40-jährige Einsatzbereitschaft und auch Kreisbrandinspektor Norbert Becker hob die besondere Leistung einer 40-jährigen Dienstzeit hervor. Natürlich hatte der Landratstellvertreter Peter Krauß in seiner Laudatio auch in Osterdorf besonderes parat. Er zeigte sich stark beeindruckt von der ehrenamtlichen Leistung beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses und fragte, ob denn da noch Zeit für die Feuerwehr sei.. Neben seinem dicken Lob für die Leistung der aktiven Feuerwehrleute merkte Krauß an, dass nach seinen Feststellungen eine lange Feuerwehrdienstzeit auch in den Gesichtern nicht spurlos vorübergehe. „Man sieht`s am Kassier, sein Gesicht braucht auch immer mehr Platz“, trug Krauß zur Erheiterung bei.

Friedrich Hüttinger konnte bei der Versammlung auf eine 60-jährige Dienstzeit zurückblicken und wurde dafür besonders ausgezeichnet. Martin Fellner hat der Feuerwehr Osterdorf 30 Jahre die Treue gehalten, wofür auch er eine Auszeichnung erhielt und wie alle Jubilare des Abends mit dem Wappen des Osterdorfer Feuerwehrvereins beschenkt wurde.

Ihren Einsatz für die Gemeinschaft brachten und bringen die Feuerwehrleute aus Osterdorf neben sechs Brandschutzübungen, vor allem beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses und bei der legendären Osterdorfer Plattenparty ein.

Beides geht gut voran, wie bei der Versammlung deutlich wurde. Andreas Stettinger, Hauptorganisator der Osterdorfer Plattenparty versicherte, dass alles wie die Jahre vorher in bewährter Weise organsiert werde und dass man im Zeitplan sei.

Auch beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses sei man im Zeitplan und es wurden rund 6.300 freiwillige Helferstunden geleistet. Dabei sei die Leistungsbereitschaft von Jung und Alt gleichermaßen beeindruckend. Schließlich konnte 2015mit der Feier der Osterdorfer Kirchweih im Dorfgemeinschaftshaus das erste Etappenziel erreichte werden. Mehr Zeit als geplant werde man allerdings bei Um- und Ausbau des alten Schulhauses wegen des maroden Bauzustandes benötigt.




Sie leisten Bereitschaft wenn andere feiern

Die BRK Bereitschaft Pappenheim hat jetzt für ihre Mitglieder die erste Jahresbeginnfeier abgehalten. Dabei zeigte Tim Schober, der die Bereitschaft derzeit kommissarisch führt ein breit gefächertes Leistungsspektrum auf. Jochen Bachmeier lobt die Pappenheimer Bereitschaft als kleine aber schlagkräftige Truppe und ernennt Tim Schober zum Bereitschaftsleiter. Ehrung für die

rettungsdienst-01Die BRK-Bereitschaft Pappenheim besteht aus etwa 20 aktiven ehrenamtlichen Helfern, die im Sanitäts- und Rettungsdienst besonders ausgebildet sind. Die Gruppe ist im BRK Kreisverband Südfranken angegliedert. Nachdem Petra Satzinger, die im April 2013 ihr Amt als Bereitschaftsleiterin angetreten hatte im August 2015 zurückgetreten war, führte ihr Stellvertreter Tim Schober die BRK-Bereitschaft Pappenheim kommissarisch weiter. Dabei zeigte Tim Schober, dass er bereit ist, neue Wege zu gehen. Das wird unter anderem dadurch deutlich, dass er keine Weihnachtsfeier sondern erstmals eine Jahresbeginnfeier für seine Bereitschaft im Pappenheimer BRK-Heim abhielt.

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Tim Schober, neuer Leiter der BRK-Bereitschaft Pappenheim

Zu der ersten Jahresbeginnfeier konnte Tim Schober den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Südfranken Ernst Hofer, genauso begrüßen wie den stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Jochen Bachmeier und den Ehrenamtsbeauftragten Markus Dengler.

Ein arbeitsreiches Jahr mit Höhen und Tiefen zeigte Tim Schober bei seinem Jahresrückblick auf. Dabei wurde deutlich, dass die Pappenheimer Bereitschaft oft dann ihren Dienst tut, wenn andere feiern oder ihrem Freizeitsport nachgehen. Das gilt für die Osterdorfer Plattenparty, die Tulipomania, das Ritterturnier und viele Veranstaltungen mehr. Die Pappenheimer Helfer waren auch überregional beim Challange in Roth, beim open Air Festival Playground in Nennslingen und bei vielen anderen Großveranstaltungen im Einsatz. Rund 2.500 ehrenamtliche Einsatzstunden haben die Helfer der Bereitschaft Pappenheim Dienst getan und dabei vielerlei medizinische Hilfen geleistet. Zusammen mit der Schnelleinsatzgruppe (SEG) war die Pappenheimer Bereitschaft bei zwei Vermissten suchen im Einsatz. In der Zukunft will Schober die Bereitschaft noch stärker in der Öffentlichkeit präsentieren, um so möglicherweise neue Mitglieder zu bekommen

160118_brk-bereitschaft03Für den Bereich Ausbildung bedankte sich der stellvertretende Bereitschaftsleiter bei Leon Kressel, der die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer absolviert hat. In enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr haben sich die Helfer der Pappenheimer Bereitschaft an der Truppmannausbildung und mehreren Feuerwehrübungen beteiligt.

Großes Lob erhielt die Pappenheimer Bereitschaft von den Führungskräften des Kreisverbandes. So betonte Ernst Hofer vom Kreisverband Südfranken das gute Miteinander und dass die Pappenheimer Bereitschaft engagiert und leistungsfähig auch überregional aushelfe. „Auf unsere Pappenheimer können wir uns verlassen“ stellte der BRK-Ehrenamtsbeauftragte Markus Dengler in seinem Grußwort heraus. Denglers besonderer Dank ging an Tim Schober. Dieser sei nach dem Rücktritt der Bereitschaftsleiterin in die Presche gesprungen und habe so den Fortbestand der Pappenheimer Bereitschaft gesichert.

Dickes Lob kam auch vom stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Jochen Bachmeier. „Wir stehen sauber da und wir haben ein hervorragendes Material“, stellte Bachmeier fest. Allerdings gebe es wie bei fast allen Bereitschaften auch in Pappenheim Nachwuchsprobleme.

160118_brk-bereitschaft02Bachmeier nutzte den Rahmen der Feier um Tim Schober zum Bereitschaftleiter zu ernennen und überreichte ihm die neuen Dienstgradabzeichen.

Auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft gab es bei der Jahresbeginnfeier.
Für eine 5jährige Mitgliedschaft bekamen Claudia Matthes und Tim Schober eine Urkunde. Für 10 Jahre wurden Marina Fritz und Angelika Enzelberger geehrt. Michael Hauff ist 25 Jahre Mitglied der Bereitschaft und Wolfgang Kloiber 40 Jahre.
55 Jahre sind Frieder Edel und Rainer Wagner Mitglied, die beiden Urgesteine des Pappenheimer Sanitätswesens in der damaligen Sanitätskolonne und heutigen Bereitschaft.
Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es ein gemeinsames Essen, das den geselligen Teil der Feier einläutete