Vereiste Frontscheibe führt in Bieswang zu Unfall

Am Montagmorgen kam es auf der Hauptstraße in Bieswang zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Ein 21-jähriger Pkw-Fahrer war in Richtung Eichstätt unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß kam.

Nach Angaben der Polizei war die Frontscheibe des Fahrzeugs nicht ausreichend von Eis befreit. In der Folge übersah der junge Mann einen am Straßenrand ordnungsgemäß abgestellten Pkw und fuhr auf diesen auf. Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags im Fahrzeug des Unfallverursachers aus.

Der 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Vorsorglich wurde er zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 31.000 Euro geschätzt.

Gerade in den winterlichen Morgenstunden mahnt die Polizei zur besonderen Sorgfalt. Eine vollständig freie Sicht sei unerlässlich, um Gefahren rechtzeitig erkennen und vermeiden zu können.

 




Kronengarten in Pappenheim startet mit Steckerlfisch in den Frühling

Der Duft von frisch Gegrilltem liegt wieder in der Luft. Am Freitag, 6. März 2026, gibt es im Kronengarten in Pappenheim erstmals in diesem Jahr wieder Steckerlfisch. Von 11 bis 14 Uhr wird die Makrele frisch vom Grill ausgegeben – ein Auftakt, auf den viele Genießer bereits warten.

Serviert wird die Makrele klassisch mit Breze zum Preis von 15 Euro. Das Angebot ist ausschließlich zur Abholung gedacht. Wer sich seinen Fisch sichern möchte, sollte vorab bestellen. Eine Vorbestellung ist per WhatsApp, telefonisch oder per Mail möglich.

Erreichbar ist das Team der Krone unter der Telefonnummer 0163 7129368 oder per E-Mail an info@krone-gastro.de.

Mit dem ersten Steckerlfisch-Termin des Jahres setzt der Kronengarten ein frühes kulinarisches Ausrufezeichen. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte der Biergarten damit einmal mehr zum Treffpunkt für alle werden, die sich ein Stückchen Vorfreude auf den Frühling schmecken lassen möchten.




Pappenheim gestaltet Zukunft bei Fusion der Dekanate mit

Aus drei wird eins. Die evangelischen Dekanatsbezirke Gunzenhausen, Weißenburg und Pappenheim wollen zum 1. Januar 2028 einen gemeinsamen Dekanatsbezirk bilden. Einen entsprechenden Beschluss haben die drei Dekanatsausschüsse gefasst. Hintergrund sind die tiefgreifenden Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, die es nach Einschätzung der Verantwortlichen notwendig machen, Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen.

Ganz neu ist die enge Zusammenarbeit entlang der Altmühl allerdings nicht. Schon seit Jahren kooperieren die drei Dekanate in zahlreichen Bereichen – von Diakonie und Verwaltung über Bildungswerk, Jugendarbeit und Notfallseelsorge bis hin zu Kirchenmusik, Frauenarbeit, Religionsunterricht, Tourismusarbeit und regelmäßigen Konferenzen der Hauptamtlichen. Vieles, was nun strukturell zusammengeführt werden soll, wird im Alltag bereits gemeinsam getragen.

Wie der künftige Dekanatsbezirk konkret aussehen wird, erarbeitet derzeit eine Steuerungsgruppe. Ihr gehören Dekan Christian Aschoff aus Gunzenhausen sowie die Dekaninnen Ingrid Gottwald-Weber aus Weißenburg und Sonja Scherle-Schobel aus Pappenheim an. Hinzu kommen weitere Pfarrpersonen sowie die Präsidien der Dekanatssynoden. Begleitet wird der Prozess von Beratern der „Wirkstatt evangelisch“.

Gerade aus Pappenheimer Sicht ist die Fusion mehr als ein rein organisatorischer Schritt. Mit Dekanin Sonja Scherle-Schobel ist die Pappenheim  unmittelbar in die Steuerungsgruppe eingebunden. Die Verantwortlichen betonen, dass Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeitende ebenso wie die Kirchenvorstände regelmäßig informiert werden und ihre Ideen einbringen können. Damit soll gewährleistet werden, dass gewachsene Strukturen und regionale Besonderheiten auch in einem größeren Verbund ihren Platz behalten.

Zunächst steht das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. So sind alle Hauptamtlichen eingeladen, gemeinsam den ökumenischen Pilgerweg von Heidenheim nach Eichstätt zu gehen. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus den drei Dekanaten treffen sich zudem am 10. Oktober zu einer Fahrt auf dem Brombachsee.

Bis zum geplanten Start Anfang 2028 bleibt also noch Zeit, den neuen Zuschnitt sorgfältig zu entwickeln. Klar ist schon jetzt: Die evangelische Kirche an der Altmühl will ihre Zukunft gemeinsam gestalten – und Pappenheim bringt sich dabei mit eigener Stimme ein.

 




Freude über Spende der Pappenheimer Stadtführer

Eine schöne Geste mit nachhaltiger Wirkung hat in diesen Tagen in Pappenheim für Freude gesorgt. Die beiden Gästeführer Erwin Knoll und Renate Prusakow haben den Erlös ihrer jüngsten Stadtführung an die Pappenheimer Tafel übergeben und damit ein Zeichen gesetzt, das weit über einen einzelnen Termin hinausweist.

Anlässlich des Weltgästeführertags, der nach mehrjähriger Pause nun auch in Pappenheim wieder begangen wurde, luden die beiden im Bundesverband der deutschen Gästeführer organisierten Stadtführer am Sonntag, 22. Februar 2026, zu einem besonderen Rundgang ein. Rund 40 interessierte Gäste folgten dem Motto „Mit offenen Augen durch Pappenheim“ und ließen sich auf eine Entdeckungstour ein, die den Blick auf vermeintlich Bekanntes neu schärfte.

Es sind oft die kleinen Details am Wegesrand, an denen man im Alltag achtlos vorbeigeht. Genau dort setzten die beiden Gästeführer an. Mit viel Hintergrundwissen und einem feinen Gespür für die Besonderheiten der Stadt machten sie deutlich, wie reich Pappenheim an Geschichte und Geschichten ist. Wer dabei war, nahm nicht nur Informationen mit nach Hause, sondern auch einen neuen Blick auf die eigene Umgebung.

Die Führungen selbst boten Knoll und Prusakow kostenfrei an. Statt eines festen Entgelts baten sie um Spenden zugunsten der Tafel in Pappenheim. Eine Bitte, die bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf offene Ohren stieß. Insgesamt kamen 135 Euro zusammen. Erwin Knoll rundete den Betrag auf 150 Euro auf, sodass schließlich eine runde Summe übergeben werden konnte.

Am Dienstag nahmen die beiden Gästeführer das Kuvert mit dem „Führungsgeld“ in die Hand und überreichten es persönlich an Inge Leykamm, die Organisatorin der Pappenheimer Tafel. Dort wird jeder Euro gebraucht, um Menschen in schwierigen Lebenslagen unbürokratisch zu unterstützen.

So verbindet diese Aktion auf schöne Weise zwei Anliegen. Zum einen die Wertschätzung für die eigene Stadt und ihre Geschichte. Zum anderen die konkrete Hilfe für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die auf Unterstützung angewiesen sind. Pappenheim zeigt damit einmal mehr, dass bürgerschaftliches Engagement hier nicht laut daherkommen muss, um Wirkung zu entfalten. Manchmal genügt ein Rundgang mit offenen Augen – und ein Herz, das mitgeht.

Titelfoto: Marcus Wurm




Watt-Turnier der SRK Bieswang lädt zum Mitspielen ein

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bieswang richtet am Samstag, 28. Februar 2026, wieder ihr traditionelles Watt-Turnier aus. Beginn ist um 19 Uhr, die Anmeldung startet bereits um 18.30 Uhr. Gespielt wird im Vereinsheim der SRK am Sommerkellerweg 4a.

Mit einer Teilnehmergebühr von 10 Euro ist man dabei, wenn in geselliger Runde um attraktive Preise gekartelt wird. Auf die Gewinner warten 100 Euro für den ersten Platz, 70 Euro für den zweiten und 40 Euro für den dritten Platz. Die Viert- und Fünftplatzierten dürfen sich jeweils über eine Kiste Bier freuen. Als sechster Preis winkt eine Reisetasche mit Zubehör. Und selbst wer diesmal überhaupt kein Kartenglück hat, geht nicht leer aus, denn als Trostpreis gibt es einen Presssack.

Watt gehört in vielen Teilen Altbayerns und Frankens zu den beliebtesten Kartenspielen. Gespielt wird meist zu zweit gegen zwei, mit viel Taktik, einem guten Gedächtnis und nicht zuletzt dem berühmten Quäntchen Glück. Nicht selten entscheidet ein mutiger Zug oder ein gut gesetztes Zeichen über Sieg oder Niederlage.

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und einen unterhaltsamen Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre.

 




Fasching mit ausverkauftem Pappenheimer Kronensaal

Besser hätte es kaum laufen können. Der Faschingsball in Pappenheim, organisiert vom CSU Ortsverband Pappenheim erwies sich in diesem Jahr als voller Erfolg und setzte in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Mit einem genehmigten Kontingent von 200 Gästen war der Kronensaal komplett ausverkauft. Kein Platz blieb frei, die Vorfreude war spürbar – und sie sollte nicht enttäuscht werden.

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Band „Project X“. Vom ersten Takt an brachte sie den Saal zum Brodeln und hielt die Stimmung bis 1.00 Uhr nachts auf konstant hohem Niveau. Es wurde ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. Viele Besucher waren sich einig, dass es – inzwischen der fünfte Faschingsball – eine der positivsten und stimmungsvollsten Veranstaltungen dieser Reihe gewesen sei. Besonders bemerkenswert war die gute Atmosphäre über alle Altersgruppen hinweg.

Als Ehrengast durfte Marianne Pappler begrüßt werden. Sie ließ es sich nicht nehmen, bis in die frühen Morgenstunden mitzufeiern. Auch dem Besitzerehepaar Andrea und Albert Linke war die Freude deutlich anzusehen. Der Saal wurde ganz in ihrem Sinne genutzt – lebendig, fröhlich und bis auf den letzten Platz gefüllt.

Kulinarisch zeigte sich der Kronenwirt bestens vorbereitet – und am Ende dennoch restlos ausverkauft. Bis zur letzten Portion wurde serviert, das Angebot fand großen Zuspruch und wurde vielfach gelobt.

Besonders positiv aufgenommen wurde zudem das Engagement der eigenen Stadtratskandidaten. Sie übernahmen nicht nur Verantwortung bei der Vorbereitung, sondern bedienten und unterhielten die Gäste persönlich. Niemand scheute den organisatorischen Aufwand, die intensive Bewirtung oder das Aufräumen am Sonntag. Dieses Miteinander und die sichtbare Einsatzbereitschaft trugen ihren Teil zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.

Auch der vom Turnverein ausgerichtete Kinderfasching konnte sich sehen lassen. Nach Angaben von Tino Ernst und Julian Sattler verzeichnete die Veranstaltung eine Rekordbeteiligung und fand großen Anklang. Die Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren hat sich damit nicht nur bewährt, sondern inzwischen fest etabliert.

Titelfoto: CSU-Ortsverband Pappenheim




Feuerwehren rücken zu Kellerbrand am frühen Morgen aus

Am frühen Sonntagmorgen des 15. 02. 2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Pappenheim und Zimmern kurz vor 6 Uhr zu einem Kellerbrand alarmiert. Auch die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst machten sich auf den Weg zur gemeldeten Einsatzstelle.

Vor Ort konnte rasch festgestellt werden, dass an der Ölheizung kein offenes Feuer mehr brannte. Dennoch war die Situation nicht unproblematisch. Messungen mit dem Mehrgasmessgerät der Feuerwehr ergaben das Vorhandensein von Kohlenstoffmonoxid im Gebäude. Das geruchlose Atemgift stellt eine erhebliche Gefahr dar und machte weitere Maßnahmen erforderlich.

Um die Belastung zu beseitigen, wurde ein Lüfter eingesetzt, um die betroffenen Räume zu belüften und das Kohlenstoffmonoxid aus der Wohnung zu entfernen. So konnte die Gefährdung reduziert werden.

Gegen 6.30 Uhr folgte schließlich die Entwarnung. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen und Kontrolle der Räume konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Im Einsatz waren die Feuerwehr Pappenheim mit allen Fahrzeugen, die Feuerwehr Zimmern, die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst.

Titelfoto: FFW Pappenheim




Turnhallensanierung in Pappenheim kurz vor der Zielgeraden

Es war eine Versammlung mit Gewicht. Und mit einer Entscheidung, die für den Turnverein 1861 Pappenheim von großer Tragweite ist. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben gut 30 Mitglieder dem Darlehensangebot der Sparkasse Mittelfranken Süd zugestimmt. Damit ist der Verein seinem Ziel, die vereinseigene Turnhalle wieder nutzen zu können, ein entscheidendes Stück nähergekommen. Die Ausschreibung der Bauarbeiten soll, so der aktuelle Fahrplan, Ende Februar 2026 erfolgen.

Zu Beginn der Versammlung begrüßten die beiden Vorstände Timo Ernst und Julian Sattler die Mitglieder und machten noch einmal deutlich, weshalb Handlungsbedarf besteht. Das Dach der Turnhalle ist einsturzgefährdet. Wie mehrfach berichtet, haben sich die Dachlasten verschoben und drücken seitlich auf die Außenwände. Die Folgen sind deutlich sichtbar. Risse und Senkungen von bis zu 30 Zentimetern im Dachgebälk sind entstanden. Im April 2026 werden es zwei Jahre sein, dass die Halle nicht mehr genutzt werden kann.

Trotz dieser einschneidenden Situation ist es dem Verein gelungen, den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten. In alternativen Sportstätten wurde trainiert und organisiert, was möglich war. Doch das Ziel blieb stets klar. Die Rückkehr in die eigene Halle.

Nach unermüdlicher und akribischer Arbeit der Vorstandschaft, insbesondere der Kassenwartin Regine Halbmeyer, konnte nun ein tragfähiges Finanzierungskonzept erarbeitet werden. Der letzte und entscheidende Baustein war nun die Bereitstellung eines Bankkredits in Höhe von 490.000 Euro. Der Verein hatte hierfür die drei ortsansässigen Banken angefragt und von zwei Banken konkrete Angebote erhalten.

Der Kredit dient der Zwischenfinanzierung, bis die in Aussicht gestellten Fördergelder ausgezahlt werden. Allerdings war die Kreditbereitschaft der Banken an eine klare Bedingung geknüpft. Gefordert wurde eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 300.000 Euro. Diese Bürgschaft hat die Stadt Pappenheim übernommen und damit den Weg für die Finanzierung geebnet.

Eine zentrale Rolle spielte dabei Stadtrat Marcus Wurm, der den Verein engagiert und mit fachlicher Kompetenz beratend begleitet. In der Versammlung erläuterte Wurm die Darlehensangebote der beiden Banken im Detail. Er wies darauf hin, dass der Kredit angeboten wurde, wobei ein Betrag in Höhe von 190.000 Euro ohne Sicherung bleibt. Die Laufzeit der Zwischenfinanzierung ist bis Ende des Jahres 2028 vorgesehen. Zurückgezahlt werden soll das Darlehen mit den zugesagten Fördergeldern.

Dabei verschwieg Marcus Wurm auch die Risiken nicht. Mit Blick auf mögliche wirtschaftliche Entwicklungen sagte er, dass beispielsweise aufgrund der finanzpolitischen „Großwetterlage“ die Zinsen explodieren könnten. Sollte der Verein in einem solchen Fall die Raten nicht mehr bedienen können, drohe im schlimmsten Fall die Zwangsversteigerung der Turnhalle. Zugleich warb er dafür, nicht vom Schlimmsten auszugehen und positiv zu denken. Deutlich formulierte er aber auch „ohne Risiko für den Verein geht es nicht“.

Nach Abwägung aller Aspekte fasste die Mitgliederversammlung schließlich einen klaren Beschluss. Einstimmig wurde entschieden, das Darlehensangebot der Sparkasse Mittelfranken Süd anzunehmen.

Wie es nun weitergeht, erläuterte Marcus Wurm nach Rücksprache mit dem Architekten Clemens Frosch. Das Projekt Turnhallensanierung liege im Zeitplan. Die Prüfstatik stehe kurz vor dem Abschluss. Ende Februar 2026 soll die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgen.

Die derzeit veranschlagte Bausumme beläuft sich auf 777.000 Euro. Timo Ernst stellte den Mitgliedern hierzu eine detaillierte Kostenaufstellung vor und machte transparent, wie sich die Summe zusammensetzt.

Am Ende der Versammlung wurde deutlich, welch langen und dornigen Weg die Verantwortlichen bereits zurückgelegt haben. Was anfangs nahezu aussichtslos erschien, ist nun greifbar nah. Die Turnhallensanierung steht, so der Tenor des Abends, kurz vor der Zielgeraden. Für den Turnverein 1861 Pappenheim ist es ein wichtiger Schritt zurück in die eigene Halle – und ein starkes Signal für den Zusammenhalt im Verein und in der Stadt.

Rat und Unterstützung von ehrenamtlichen Experten gesucht
Gerade in der nun anstehenden Bauphase setzt der Turnverein 1861 Pappenheim weiterhin auf Transparenz, Sachverstand und ein gutes Miteinander. In Ergänzung zur Arbeit des beauftragten Architekten Clemens Frosch wäre es für die Vorstandschaft eine wertvolle Unterstützung, wenn sich fachlich versierte Bauexperten aus der Region mit ihrem Rat und ihrer Erfahrung einbringen würden. Ziel ist es ausdrücklich nicht, bestehende Planungen in Frage zu stellen, sondern den eingeschlagenen Weg mit zusätzlicher Expertise konstruktiv zu begleiten und mögliche Herausforderungen frühzeitig im Blick zu behalten. Wer über entsprechende Kenntnisse verfügt und bereit ist, den Verein in dieser entscheidenden Phase ehrenamtlich zu unterstützen, ist eingeladen, auf die Vorstandschaft zuzugehen. Jede fachliche Rückmeldung kann dazu beitragen, dass die Turnhalle in Pappenheim auf ein dauerhaft solides Fundament gestellt wird.




Einladung zum besonderen Ostererlebnissen

Die Evangelischen Jugenden der Dekanate Pappenheim, Gunzenhausen und Weißenburg in den Landkreisen Eichstätt und Weißenburg Gunzenhausen machen in den kommenden Osterferien zwei Angebote, die Gemeinschaft und Glauben auf unterschiedliche Weise erlebbar machen. Für beide Veranstaltungen sind derzeit noch Plätze frei.

Eine Reise führt vom 29. März bis 5. April 2026 ins französische Taizé. Eingeladen sind junge Erwachsene ab 18 Jahren, nach Rücksprache ist eine Teilnahme auch für etwas Jüngere möglich. Die Woche steht im Zeichen internationaler Begegnungen, meditativer Gesänge und des Austauschs über Fragen des Glaubens. Das gemeinsame Osterfest in Taizé wird von vielen Teilnehmenden als besonders prägend beschrieben. Die Kosten liegen bei etwa 200 bis 250 Euro. Anmeldeschluss ist der 20. Februar unter ej-altmuehlfranken.de termine.

Für Kinder der zweiten bis fünften Klasse gibt es vom 6. bis 10. April 2026 eine Osterfreizeit in Stockheim. Unter dem Thema Tiere in der Bibel erwartet die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm mit Geschichten, Spielen, Kreativaktionen und viel gemeinsamer Zeit. Die Teilnahme kostet 150 Euro.

Für beide Angebote gilt, dass die letzten Plätze noch verfügbar sind. Eine Anmeldung ist bis Ende Februar unter:  https://ej-altmuehlfranken.de/termine/




Pappenheim feiert Fasching in der Altstadt

Am unsinnigen Donnerstag hat in der Pappenheimer Altstadt wieder das närrische Treiben Einzug gehalten. Rund 100 Kinder aus den Pappenheimer Kindergärten versammelten sich zunächst auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses. Dort wurde geschunkelt, gelacht und sich auf den gemeinsamen Zug eingestimmt. Kleine Käfer, Pilze, Zwerge, Feuerwehrmänner und Polizisten sorgten schon beim Auftakt für ein farbenfrohes Bild. Beteiligt haben bei dem bunten Treiben die Kindergärten
„St. Martin“ und „Unterm Regenbogen“.

Von dort aus setzte sich die bunte Schar in Bewegung. Auf dem Marktplatz wurden die jungen Närrinnen und Narren von Bürgermeister Florian Gallus sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung herzlich empfangen. Ein Bonbonregen ließ die Kinderaugen leuchten. Für die erwachsenen Begleitpersonen standen Sekt und Orangensaft bereit. Zu bekannten und aktuellen Faschingshits zog die fröhliche Gruppe singend und tanzend weiter durch die Deisingerstraße. Die ansässigen Geschäfte zeigten sich dabei großzügig und verteilten Süßigkeiten, Popcorn und sogar frische Faschingskrapfen.

Am Ende der Deisingerstraße löste sich der Zug schließlich auf. Zuvor bedankte sich Karin Liebald, Leiterin des Kindergartens St Martin, ausdrücklich bei Polizei und Feuerwehr für die Begleitung und die verlässliche Absicherung des Zuges.




Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 9 bei Pappenheim

Zu einem Verkehrsunfall kam es am frühen Montagabend, 9. Februar 2026, auf der Kreisstraße 9 zwischen Langenaltheim und Pappenheim. Eine 19-jährige Autofahrerin aus Langenaltheim war mit ihrem Pkw in Richtung Pappenheim unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Beim Versuch gegenzulenken verlor die junge Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In der Folge geriet der Pkw nach links von der Straße und prallte dort gegen einen Baum. Die Fahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Vorsorglich wurde sie zur weiteren Behandlung in das Klinikum Altmühlfranken gebracht.

Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Übermatzhofen war im Einsatz, um ausgelaufenes Öl zu binden und die Unfallstelle abzusichern.

 




Pappenheimer Werkstattgespräche in der Deisingerstraße

Ein leerstehendes Geschäft im Herzen der Stadt, viele Ideen – und eine Einladung an alle. Am Freitag, 13. Februar 2026, um 18 Uhr startet in Pappenheim eine neue Veranstaltungsreihe, die Leerstand nicht nur thematisiert, sondern aktiv in kreative Bahnen lenken will. Schauplatz ist die ehemalige Hoechstetter-Apotheke in der Deisingerstraße 26.

Mit den Werkstattgesprächen bringt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim frischen Wind in die Diskussion rund um eine belebte Innenstadt. Anders als bei früheren Formaten der Reihe „Vitalisierung der Provinz“ liegt der Schwerpunkt nun ganz bewusst auf dem praktischen Tun. Gemeinsam mit Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern sollen Ideen für die zukünftige Nutzung leerstehender Räume entwickelt werden.

Das Besondere dabei: Nicht Investoren oder Projektentwickler stehen im Mittelpunkt, sondern die Menschen vor Ort. Eingeladen ist jede und jeder, die oder der mitdenken und mitgestalten möchte – ob mit kreativen Konzepten, gestalterischen Vorstellungen oder innovativen Finanzierungsideen. Die Eigentümerin der ehemaligen Apotheke, Fabiola Diehl, bringt bereits einen ersten Vorschlag ins Spiel: Ein qualifiziertes Second-Hand-Angebot im Erdgeschoss – nicht nur als Beitrag zur Nahversorgung, sondern auch als Ausdruck eines zeitgemäßen Nachhaltigkeitsbewusstseins.

Moderiert wird das Werkstattgespräch von Andreas Haller, Reisebuchautor und Mitglied im Vorstand des Kunst- und Kulturvereins. Ziel ist es, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, das auch für andere leerstehende Gebäude in Pappenheim und Umgebung als Anregung dienen kann.

Die Veranstaltungsreihe versteht sich ausdrücklich als Mitmach-Format. Wer sich Gedanken über die Zukunft der Innenstadt macht oder einfach Lust hat, sich inspirieren zu lassen, ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei – und der Raum der ehemaligen Apotheke wird für diesen Abend beheizt.