Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Pappenheim

Häuser können Geschichten erzählen. In Pappenheim sind es vor allem die Gebäude in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße, die noch heute von einem bedeutenden Teil der Stadtgeschichte zeugen. Am Freitag, 18. September 2026, lädt Renate Prusakow um 16 Uhr zu einer Stadtführung unter dem Titel „Jüdisches Leben in Pappenheim“ ein.

Dabei führt der Weg zurück in eine Zeit, in der jüdische Familien selbstverständlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt gehörten. Sie lebten und handelten unter dem Schutz der Grafschaft Pappenheim und hinterließen Spuren, die bis heute im Stadtbild zu finden sind.

Gerade die Hausgeschichten in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße lassen diese Vergangenheit auf besondere Weise lebendig werden. Hinter Fassaden und Haustüren verbergen sich Geschichten von Menschen und Familien, von Handel und Alltag und nicht zuletzt von Verbindungen, die von Pappenheim weit hinaus in die Welt reichten.

Die Führung möchte den Blick für diesen Teil der Pappenheimer Geschichte öffnen und dazu einladen, vermeintlich vertraute Straßen und Häuser einmal mit anderen Augen zu betrachten. Denn jüdisches Leben in Pappenheim ist nicht nur ein Kapitel aus vergangenen Tagen, sondern ein Teil der Stadtgeschichte, dessen Spuren noch immer gegenwärtig sind.

Treffpunkt für die Stadtführung mit Renate Prusakow ist am Freitag, 18. September, um 16 Uhr auf dem Pappenheimer Marktplatz.




Tierischer Saisonabschluss im Pappenheimer Freibad

Das Wasser gehörte zum Abschluss der Freibadsaison noch einmal ganz besonderen Badegästen. Beim traditionellen Hundeschwimmen im Pappenheimer Freibad tummelten sich mehr als 100 Hunde im und am Wasser. Zusammen mit ihren zweibeinigen Begleitern sorgten sie für einen ebenso fröhlichen wie ungewöhnlichen Badetag. Mehr als 300 Gäste kamen zu der Veranstaltung, die sich seit ihrer Premiere im Jahr 2021 längst zu einem beliebten Familienfest für Hundefreunde entwickelt hat.

Am Tag nach dem offiziellen Saisonende dürfen im Pappenheimer Freibad noch einmal die Vierbeiner ins Wasser. Dabei geht es nicht nur um den Spaß für Hunde und Halter, sondern auch um einen guten Zweck. Für jeden Hund waren vier Euro Eintritt zu bezahlen. Die Einnahmen werden ohne Abzug an den Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal weitergegeben und kommen damit vollständig dem Tierschutz zugute.

Der Verein war selbst mit einem Stand vertreten und informierte über seine Arbeit. Dazu gab es kleine Köstlichkeiten und Gelegenheit zum Austausch.

Rund um die Schwimmbecken hatte das Hundeschwimmen auch darüber hinaus einiges zu bieten. Verschiedene Informationsstände ergänzten das Geschehen und reichten thematisch von Hundenahrung bis hin zu einem vielseitigen Reinigungsgerät für den Haushalt.

Zum ersten Mal mit einem eigenen Informationsstand dabei war die Hundeschule „Pepper Dogs“ aus Osterdorf. Die noch im Aufbau befindliche Hundeschule nutzte das Hundeschwimmen, um sich den Hundehaltern vorzustellen. Seit Kurzem bietet sie jeweils dienstags ein Alltagstraining in kleinen Gruppen an wechselnden Orten in und um Osterdorf sowie Einzeltraining an.

Im Mittelpunkt standen an diesem Tag aber eindeutig die Vierbeiner. Während die einen beherzt ins Becken sprangen und ihre Runden durch das Wasser drehten, ließen es andere etwas gemütlicher angehen. Gemeinsam mit ihren Besitzern machten sie aus dem letzten Badetag des Jahres ein buntes Treffen von Hundefreunden und Familien.

 




Spannende Feuerwehrgeschichte und große Ehrungen in Übermatzhofen

Mit einem festlichen Abend hat die Freiwillige Feuerwehr Übermatzhofen ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Dabei wurde nicht nur die lange Geschichte einer Dorffeuerwehr lebendig, sondern auch deutlich, was eine solche Gemeinschaft über Generationen hinweg trägt. Ehrenamtliches Engagement, Verlässlichkeit und Kameradschaft zogen sich wie ein roter Faden durch den Jubiläumsabend. Einen besonderen Akzent setzte Bernd Hörauf mit seiner Festansprache, in der er 125 Jahre Feuerwehrgeschichte ebenso kenntnisreich wie kurzweilig Revue passieren ließ. Ehrungen für langjährigen aktiven Dienst und Vereinstreue sowie die Ernennung eines Ehrenmitglieds bildeten einen besonderen Schwerpunkt des Abends.

Eine Zeitreise durch 125 Jahre Feuerwehrgeschichte
Bernd Hörauf verstand es bei seiner Festansprache, aus einer Chronik eine lebendige Zeitreise zu machen. Dabei führte er seine Zuhörer zurück in jene Jahre, als in Übermatzhofen aus der bestehenden Pflichtfeuerwehr eine Freiwillige Feuerwehr wurde.

Wie bescheiden die persönliche Ausrüstung damals ausfiel, zeigt ein lederner Löscheimer. Ein solcher gehörte seinerzeit als Pflichtgegenstand in jeden Haushalt und war sogar Voraussetzung für die Gründung einer neuen Familie. In Übermatzhofen gab es darüber hinaus ein Leiterhaus, in dem auch die Feuerhaken für die Steiger aufbewahrt wurden.

Dass der Aufbau einer Freiwilligen Feuerwehr für die Gründergeneration keineswegs eine leichte Aufgabe war, machte Hörauf ebenfalls deutlich. Die neue Freiwillige Feuerwehr mit 22 Gründungsmitglieder nahm für die Anschaffung von Uniformen und neuen Gerätschaften enorme Schulden auf sich.

Auch bei Übungen herrschten strenge Regeln. Hörauf zitierte aus einem alten Protokoll, wonach beim ersten Versäumen einer Übung 50 Pfennig und beim zweiten Mal bereits eine Mark in die Vereinskasse zu zahlen waren. Ein drittes Versäumnis hatte den Ausschluss aus der Feuerwehr zur Folge

Für besondere Anschaulichkeit sorgte der Blick auf die damalige Alarmierung. Zu den verschiedenen Gruppen und Aufgaben innerhalb der Wehr gehörte auch der Signalist. Lange bevor eine Sirene die Feuerwehrleute zum Einsatz rief, zog er mit seinem Signalhorn durch den Ort. Wie sich das angehört und ausgesehen haben mag, konnten die Gäste unmittelbar erleben. Ein Feuerwehrmann mit Lederhelm und Kleidung aus damaliger Zeit ging durch die Reihen im Festzelt und demonstrierte den Feueralarm aus der Zeit vor rund 150 Jahren.

Auch die Handsirene kam zum Einsatz. Zusammen mit der Entwicklung der verschiedenen Uniformtypen bis hin zum heutigen Schutzanzug Bayern 2000 Zeichnete Hörauf mit seinem Vortrag ein anschauliches Bild davon, wie sehr sich Feuerwehrtechnik und persönliche Ausrüstung im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.

Eine erhebliche Erleichterung für die Feuerwehren auf der Höhe brachte um das Jahr 1910 der Einzug der Wasserleitung. Den ersten Brandeinsatz im eigenen Dorf verzeichnete die Übermatzhofener Wehr 1926 bei einem Scheunenbrand. Auch 1980 und 1982 wurden in Übermatzhofen große Scheunen Opfer der Flammen.

Zu den weiteren bedeutenden Brandeinsätzen gehörten 1987 der Großbrand bei der Firma Dynamit Nobel in Niederpappenheim sowie 1989 der Großbrand bei der Möbelfabrik Gruco auf der Lach

Eine besondere Episode der Feuerwehrgeschichte ereignete sich ausgerechnet am Morgen des Jubiläumssonntags zum 75-jährigen Bestehen. Wegen eines Brandes in der Langenaltheimer Haardt heulten in Übermatzhofen die Sirenen. Die Feuerwehr rückte aus, wurde jedoch mit Blick auf das Jubiläum vom Kreisbrandrat wieder nach Hause geschickt und schaffte es gerade noch rechtzeitig zum Festgottesdienst.

Dass Feuerwehrgemeinschaft nicht nur bei Übungen und Einsätzen funktioniert, bewiesen die Übermatzhofener auch beim Tauziehwettbewerb des Pappenheimer Volksfestes. Von 1978 bis 1980 und erneut von 1995 bis 1997 holten die Männer aus Übermatzhofen den Pokal jeweils drei Jahre in Folge und durften ihn damit behalten.

Ein weiterer Meilenstein folgte 2001. Zum 100-jährigen Jubiläum wurde eine Vereinsfahne angeschafft und im Rahmen der Feierlichkeiten feierlich geweiht.

Mit vielen solcher Episoden gelang es Bernd Hörauf, die 125-jährige Geschichte nicht lediglich anhand von Jahreszahlen nachzuzeichnen. Vielmehr ließ er ein Stück Übermatzhofener Dorf- und Feuerwehrgeschichte lebendig werden und machte sichtbar, wie sich aus den bescheidenen Anfängen der Pflichtfeuerwehr die heutige Freiwillige Feuerwehr entwickelt hat.

Auszeichnungen für langjährigen Dienst und Vereinstreue
Der Jubiläumsabend bot zugleich einen würdigen Rahmen, um Feuerwehrleute und Vereinsmitglieder für ihren langjährigen Einsatz und ihre Verbundenheit mit der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen auszuzeichnen.

Eine Ehrung wurde Bernd Hörauf, Klaus Müller und Norbert Fister zuteil. Hubert Stanka überreichte als Vertreter des Landkreises im Namen des Bayerischen Staatsministers des Innern die Urkunden und das Goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.
Mit dieser Auszeichnung ist auch ein einwöchiger Aufenthalt im Bayerischen Feuerwehrerholungsheim St. Florian in Bayerisch Gmain verbunden. Damit die ausgezeichneten Feuerwehrleute diesen Aufenthalt nicht alleine antreten müssen, übernimmt die Stadt Pappenheim die Kosten für jeweils eine Begleitperson. Bürgermeister Florian Gallus überreichte dafür entsprechende Gutscheine.
Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Matthias Meyer vom Stellvertreter des Landrats mit dem Silbernen Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Eine besondere Würdigung erfuhr Heinrich Grimm. Vereinsvorsitzender Werner Schramm ernannte ihn für seine besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen.

Auch langjährige Vereinstreue wurde an diesem Abend gewürdigt. Eine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein erhielten Herbert Stretz, Christoph Zombik, Markus Riedl und Roland Gutmann.

 

 




Zweiter Saisonsieg für die Sportfreunde Bieswang

Mit einem verdienten 2:1-Heimsieg gegen die DJK Pollenfeld II haben die Sportfreunde Bieswang den zweiten Dreier der noch jungen Saison eingefahren. Die Störzer-Elf erspielte sich zahlreiche Chancen, machte es wegen mangelnder Chancenverwertung am Ende aber spannender als nötig.

(SFB) Die Oberbayern kamen als Tabellenletzter nach Bieswang. Bereits in der 4. und 7. Minute hatten die Gäste großes Glück. Patrick Strunz schoss alleine vor dem DJK-Keeper knapp vorbei und Jakob Käfferlein traf nur den Pfosten. Eine frühe Führung hätte den Gastgebern gutgetan. So kamen die DJK´ler auch ab und zu vor das SF-Gehäuse, konnten aber keine echten Torchancen kreieren. Einer von mehreren weiteren Anläufen führte dann durch Sebastian Hüttinger zur 1 : 0 – Führung, bei dem der Torschütze mit einer kurzen Täuschung mit anschließendem Schuss der Marke Michael Olise den Ball aus 22 Metern ins Tor hämmerte. Ein sehenswerter Treffer ! Auch im zweiten Abschnitt gab es gleich zu Beginn eine Reihe von sehr guten Einschussmöglichkeiten. Boris Bosnjak, Marco Schnitzlein und Jakob Käfferlein gelang es – auch wegen der starken Leistung von DJK-Schlussmann Markus Bauch – vorerst nicht, das Spielgerät im Eckigen unterzubringen. Das überfällige 2 : 0 ging dann auf das Konto von Marco Schnitzlein. Von Jakob Käfferlein per Flanke in Szene gesetzt, ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen, hob den Ball geschickt und gefühlvoll über den DJK-Schlussmann ins Gehäuse. Im Fortgang der Partie gaben die Mittelfranken aus unerklärlichen Gründen eine Viertelstunde lang das Geschehen völlig aus der Hand. Die Pollenfelder kamen so immer wieder in gute Schusspositionen, ohne jedoch Zwingendes zu erarbeiten. Nach einem Rempler zeigte der souverän leitende Schiedsrichter Michael Winkler auf den Punkt und die DJK war durch den Treffer von Benedikt Peter auf einmal wieder im Spiel. Marius Mack hatte zweimal den entscheidenden dritten Treffer auf dem Fuß. Trotz der deutlichen Überlegenheit musste man auf Bieswanger Seite aber bis zum Schluss um den Sieg kämpfen. Ein nasser Untergrund und mehrere Freistoßflanken der Pollenfelder ins Sturmzentrum bedeuteten bis zum Abpfiff eine reale Gefahr für die Sportfreunde und deren Vorsprung.

Trotz des eigentlich deutlichen Sieges war Trainer Freddy Störzer nur teilweise mit dem Gezeigten zufrieden. „Die Chancenverwertung war nicht gut, das Ergebnis hätte deutlicher ausfallen müssen“, resümierte der Coach nach dem Spiel. Die DJK war kampfstark, wie erwartet. Durch den Regen ab der Halbzeit und dem nassen Geläuf waren bis zuletzt Aktionen im Spiel immer wieder auf ihre eigene Art gefährlich. Letztlich reichte es doch.

In einer Woche trifft man zum Derby auf die SG Langenaltheim/Solnhofen. Das Spiel findet am Sportplatz in Solnhofen statt. Anstoß ist um 15 Uhr. Die SG ist in dieser Saison noch nicht so richtig in Tritt gekommen, belegt mit 6 Punkten aus 5 Spielen Platz 10.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Marius Mack, Dominik Dietrich, Robin Krause, Florian Kraft.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang




Pappenheimer Freibad beendet starke Saison

Mit freiem Eintritt, zahlreichen Badegästen und spätsommerlichem Wetter ist am Samstag, 12. September, die Freibadsaison 2026 in Pappenheim zu Ende gegangen. Bei sonnigen 20 Grad nutzten noch einmal viele Besucher die Gelegenheit für einige Bahnen im Schwimmerbecken oder einen letzten Aufenthalt im Nichtschwimmerbecken.

Im Mittelpunkt des Saisonabschlusses stand der Dank von Bürgermeister Florian Gallus an all jene, die zum erfolgreichen Betrieb des Freibades beigetragen haben. Denn auch die Zahlen gaben in diesem Jahr Anlass zur Freude. Mit 37.760 Gästen wurde das beste Ergebnis seit vielen Jahren erreicht. Gegenüber 2025 mit 26.467 Besuchern bedeutet dies ein Plus von rund 11.000 Badegästen. Lediglich in den Jahren 2003 mit 48.202 und 2006 mit 45.205 Besuchern wurden seit 1999 deutlich höhere Werte verzeichnet. Selbst das bislang besonders starke Jahr 2022 mit 36.342 Besuchern wurde 2026 übertroffen.

Gallus machte bei seinem Rückblick allerdings deutlich, dass sich der Erfolg des Pappenheimer Freibades nicht allein in Besucherzahlen messen lässt. Er würdigte ausdrücklich die Menschen, die während der Saison nicht nur ihren Dienst versehen, sondern sich mit besonderem Engagement für das Bad einsetzen. Sein Dank galt den Fachkräften Uwe und Susanne Lampmann sowie den Rettungsschwimmern Nele Ahorn und Stefan Beierlein. Ebenso schloss er die Mitarbeiter in der Reinigung und Grünpflege ein. Für die Reinigung waren Tamara Koza und Vedat Hodza Suse im Einsatz, die Grünpflege lag bei Otto Schober.

Besonders herzlich fiel der Dank des Bürgermeisters an die langjährigen Kioskbetreiber Seyho „Chico“ und Songül Saysüren aus. „Ohne euch wäre unser Bad nicht so beliebt und erfolgreich. Wir sind unwahrscheinlich froh, dass wir euch haben“, brachte Gallus deren Bedeutung für die besondere Atmosphäre im Pappenheimer Freibad zum Ausdruck.

Auch abseits des regulären Badebetriebs hatte die Saison einiges zu bieten. Im Juni und August fanden Schwimmkurse für 60 Kinder statt. Übungen der Feuerwehren Pappenheim und Solnhofen sowie der Jugendfeuerwehren dienten der Wasserrettung. Eine wichtige Verbesserung war die barrierefreie Rampe im Bereich der Durchschreitebecken.

Zum Dank des Bürgermeisters gehörten ausdrücklich auch die Gäste und Stammgäste, die dem Pappenheimer Freibad Jahr für Jahr die Treue halten. Die Stadt werde weiterhin alles dafür tun, ihnen dort einen angenehmen Aufenthalt zu bieten, versicherte Gallus und verabschiedete sich mit den Worten „Danke an euch alle und bis nächstes Jahr.“

Als sichtbares Zeichen dafür, dass die Badesaison nun tatsächlich vorüber ist, wurden zum Abschluss die Fahnen der Wasserwacht und der Stadt Pappenheim eingeholt. Bürgermeister Florian Gallus und der Leiter der Städtischen Werke Steffen Petrenz übernahmen dies gemeinsam mit dem Freibadteam und Stadtrat Marcus Wurm.

Ganz still wurde es im Freibad damit allerdings noch nicht. Bereits am Sonntag, 13. September, folgte das inzwischen traditionelle Hundeschwimmen, das in Pappenheim seit 2020 jeweils nach dem Ende der Badesaison stattfindet. Die Einnahmen kommen auch in diesem Jahr dem Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal e.V. zugute. Über das Hundeschwimmen wird gesondert berichtet.




Turnverein Pappenheim lädt zur Mitgliederversammlung

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. lädt seine Mitglieder zur Mitgliederversammlung 2026 ein. Die Versammlung findet am Montag, 14. September 2026, um 19:00 Uhr im Hotel-Gasthof zur Sonne in Pappenheim statt.

Neben den Berichten aus dem Vereinsleben stehen in diesem Jahr auch einige wichtige Themen für die weitere Entwicklung des Turnvereins auf der Tagesordnung. So soll unter anderem über eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge gesprochen werden. Außerdem geht es um die Vereinsentwicklung, anstehende Projekte und geplante Veranstaltungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der aktuelle Stand der Turnhallensanierung. Dazu ist auch ein Bericht von Architekt Clemens Frosch vorgesehen.

Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte:

  1. Begrüßung
  2. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Revisoren
  5. Benennung eines neuen Kassenprüfers
  6. Mitteilungen aus den einzelnen Abteilungen
  7. Entlastung des Vorstandes und des Turnrates
  8. Ehrungen
  9. Anpassung der Mitgliedsbeiträge
  10. Ausblick Vereinsentwicklung, Projekte und geplante Veranstaltungen
  11. Anträge und Verschiedenes
  12. Aktueller Stand Turnhallensanierung
    12.1 Bericht von Architekt Clemens Frosch

Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens bis zum 7. September 2026 schriftlich beim Ersten Vorsitzenden einzureichen.

Im Namen der gesamten Vorstandschaft dankt der 1. Vorsitzende Julian Sattler bereits im Voraus für das entgegengebrachte Interesse. Der Turnverein freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen seiner Mitglieder.

 




Übermatzhofen feiert seine Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Übermatzhofen hat am Samstagabend ihr 125-jähriges Bestehen mit einem würdigen Festabend gefeiert. Auf dem Dorfplatz vor der Kirche hatte die Jubelwehr ein Festzelt aufgebaut und die Feuerwehren des Brandkreises 8 eingeladen. Eingeladen waren die neun Feuerwehren der Stadt Pappenheim sowie drei Wehren aus dem Gemeindebereich Langenaltheim und zwei aus dem Gemeindebereich Solnhofen.

Zu Beginn des Festabends begrüßte der Erste Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen, Werner Schramm, die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden aus dem Brandkreis und dankte ihnen im Namen der Jubelwehr für ihr Kommen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrengästen, darunter Landratsstellvertreter Hubert Stanka sowie Pappenheims Erster Bürgermeister Florian Gallus und Zweiter Bürgermeister Walter Otters, die gemeinsam mit mehreren Stadträtinnen und Stadträten nach Übermatzhofen gekommen waren. Ebenso begrüßte Schramm Kreisbrandrat Volker Satzinger und Kreisbrandmeister Matthias Geck und Gerhard Fister den Ehrenkommandant der Übermatzhofener Feuerwehr. Ein herzlicher Gruß galt auch den beiden Vereinsvorsitzenden Peter Straßner vom Sportverein Übermatzhofen und Dieter König vom Liederkranz Übermatzhofen.

Anschließend ließ Erster Kommandant Thomas Stiegler einige markante Meilensteine der vergangenen 25 Jahre Revue passieren. Dabei hob er insbesondere die Sanierung des Feuerwehrhauses und die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs LF 8 hervor. Sein Dank galt allen, die dazu beigetragen haben, diese beiden wichtigen Vorhaben für die Übermatzhofener Wehr zu verwirklichen.

Bürgermeister Florian Gallus stellte in seinem Grußwort vor allem die Menschen in den Mittelpunkt, die seit nunmehr 125 Jahren bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen. Eine Feuerwehr lebe nicht allein von Fahrzeugen, Geräten und Ausbildung, sondern von Kameradschaft, gegenseitigem Vertrauen und der Gewissheit, sich im entscheidenden Augenblick aufeinander verlassen zu können. Gallus würdigte dabei besonders das Engagement von Kommandant Thomas Stiegler und dessen Stellvertreter Michael Schramm, die 2022 Verantwortung für die Wehr übernommen hatten. Auch Ehrenkommandant Gerhard Fister bezog er ausdrücklich in seinen Dank ein und erinnerte an dessen langjährige Arbeit für Feuerwehr und Kameradschaft.

Anerkennung sprach der Bürgermeister ebenso allen aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus, die Freizeit für Übungen und Lehrgänge aufbringen und im Einsatz vieles stehen und liegen lassen, um anderen zu helfen. Dabei dürften, so Gallus, auch die Familien nicht vergessen werden. Sie seien es, die mittragen, wenn ein gemeinsames Essen durch einen Alarm unterbrochen werde, ein Wochenende anders verlaufe als geplant oder nachts der Einsatzruf komme. Ohne diesen Rückhalt sei ein solches Ehrenamt kaum möglich.

Als ausgesprochen unkompliziert und konstruktiv bezeichnete Gallus das Verhältnis zwischen der Feuerwehr Übermatzhofen, dem Feuerwehrverein und der Stadt Pappenheim. Auch bei unterschiedlichen Meinungen könne miteinander gesprochen werden, wobei am Ende das gemeinsame Ziel einer starken Feuerwehr im Vordergrund stehe. Die Stadt Pappenheim wisse sehr genau, was sie an ihren Feuerwehren habe. Für die Zukunft wünschte Gallus der Übermatzhofener Wehr eine starke Kameradschaft und vor allem, dass alle Einsatzkräfte stets gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Landratsstellvertreter Hubert Stanka rückte in seinem Grußwort neben dem ehrenamtlichen Einsatz besonders die Bedeutung der Feuerwehr für das dörfliche Leben in den Blick. „Ihr bringt Leben ins Dorf, ihr seid Teil des Dorflebens. Super, was ihr alles macht“, brachte Stanka seine Anerkennung zum Ausdruck. Dabei streifte er auch die Entwicklung des Feuerwehrwesens und verwies darauf, wie sehr sich etwa die Kommunikation vom Signalhorn früherer Zeiten bis hin zur heutigen WhatsApp-Gruppe verändert habe. Erfahrungen und Entwicklungen seien über Generationen weitergegeben worden. Unverändert geblieben sei dabei die eigentliche Zielrichtung, nämlich die ehrenamtliche Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen.

Diesen Gedanken griff auch Kreisbrandrat Volker Satzinger auf. Er erinnerte daran, dass sich in Übermatzhofen bereits vor 125 Jahren Freiwillige dazu bereit erklärt hatten, in den Dienst am Nächsten zu treten. Der traditionelle Feuerwehrleitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ habe deshalb auch in der Gegenwart nichts von seiner Bedeutung verloren. Gerade die Bereitschaft, einem anderen Menschen in einer Notlage zu helfen, müsse weiterhin einen festen Platz in der Gesellschaft haben.

Dabei machte Satzinger auch deutlich, wie sehr sich die Aufgaben der Feuerwehren in diesen 125 Jahren verändert haben. Längst gehe es nicht mehr allein um die Brandbekämpfung. Verkehrsunfälle, vollgelaufene Keller oder umgestürzte Bäume gehörten ebenso zum Einsatzspektrum. Im Landkreis seien rund 5.600 Bürgerinnen und Bürger Mitglied einer Feuerwehr und leisteten damit ihren Beitrag zu Brandschutz und technischer Hilfeleistung. Trotz aller Veränderungen sei der Grundsatz über die Jahrzehnte derselbe geblieben, nämlich einem Menschen zu helfen, der in Not geraten ist.

Für dieses Engagement dankte der Kreisbrandrat der Feuerwehr Übermatzhofen und verband damit seine Glückwünsche zum 125-jährigen Bestehen. Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen, bezeichnete Satzinger als einen Eckpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden wünschte er weiterhin Kraft, Mut und Zuversicht für ihre Aufgaben.

Mit den Grußworten war zugleich der Rahmen für einen Jubiläumsabend gesetzt, bei dem die Feuerwehr Übermatzhofen und ihr ehrenamtlicher Dienst für die Allgemeinheit im Mittelpunkt standen. Über die Aufbereitung der 125-jährige Geschichte der Wehr sowie die im Verlauf des Festabends vorgenommenen Ehrungen wird in einem gesonderten Beitrag berichtet.




Kilometer und Kameradschaft beim Altmühltalmarsch

Bestes Wanderwetter, eine reizvolle Strecke durch das Altmühltal und nahezu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildeten am Samstag, 12. September 2026, den Rahmen für den mittlerweile 21. Altmühltalmarsch der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Bieswang. Die Veranstaltung hat sich über die Jahre weit über die örtlichen Grenzen hinaus einen Namen gemacht.

Drei Marschstrecken mit Distanzen von 15, 20 und 25 Kilometern standen zur Auswahl. Für Familien, Einzelpersonen mit Kleinkindern und geschichtlich Interessierte wurde zudem eine geführte Wanderung rund um den landschaftlich reizvollen Juraort Bieswang angeboten. Dabei waren das SEzzi-Denkmal und das Hirschgehege bei Bieswang zwei von mehreren interessanten Stationen. Militärische Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit, auf der Strecke ihren IGF-Marsch zu absolvieren. Wer dabei die Kriterien für den Leistungsmarsch erfüllen wollte, hatte 15 Kilogramm Marschgepäck zu tragen.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Oberstleutnant der Reserve Martin Hajek und Pappenheims Bürgermeister Florian Gallus. Dass der Altmühltalmarsch inzwischen eine beachtliche Anziehungskraft weit über Bieswang hinaus entwickelt hat, zeigte sich schon an den Anmeldungen. Mit 80 auswärtigen Marschteilnehmern hatte es im Vorfeld so viele Anmeldungen von außerhalb gegeben wie noch nie.

Gallus konnte deshalb Gäste aus den unterschiedlichsten Regionen willkommen heißen. Die mit rund 20 Frauen, Männern und Kindern erneut stärkste Marschgruppe stellte, wie bereits seit Jahren, der Militärverein Kottensdorf bei Schwabach. Den weitesten Weg hatte die erstmals teilnehmende Reservistenkameradschaft Arzfeld aus der Eifel unter Führung von Stabsgefreitem Manfred Michels zurückgelegt.

Vertreten waren außerdem die Reservistenkameradschaften Fischach und Augsburg aus dem Regierungsbezirk Schwaben sowie Raitenbuch, Treuchtlingen und Osterdorf aus der näheren Umgebung. Auch der Patenverein, die Reservistenkameradschaft Wettstetten, war mit einer starken Abordnung nach Bieswang gekommen. Weitere Teilnehmer reisten unter anderem aus Calw und Frankenthal an. Hinzu kamen Hauptfeldwebel der Reserve Tiedemann vom Verband der Reservisten sowie Teile des Heimatschutzregiments 1 aus Roth.

Unter den nahezu 100 Teilnehmern befanden sich 60 aktive Soldatinnen und Soldaten beziehungsweise Reservisten sowie 20 zivile Marschiererinnen und Marschierer von auswärts. Damit zeigte sich einmal mehr der besondere Charakter des Altmühltalmarsches, bei dem militärische und zivile Teilnehmer gemeinsam unterwegs sind.

Eine besondere Würdigung galt Oberfeldwebel Eisenmann aus Weißenburg. Das Mitglied der SRK Bieswang ist aktiver Soldat an der Schule für ABC-Abwehr in Sonthofen und unterstützt den Altmühltalmarsch seit fast 15 Jahren mit seinem privaten Geländewagen „Wolf“.

Von Bieswang aus führte die Marschstrecke zunächst über Ochsenhart in das Schönfelder Tal. Dort teilten sich die Wege entsprechend der unterschiedlichen Distanzen. Der weitere Streckenverlauf führte über Esslingen und Solnhofen sowie über Zimmern schließlich wieder zurück nach Bieswang.

Damit unterwegs nicht nur die Kondition gefordert war, hatte die SRK auch für die Versorgung gesorgt. An zwei Versorgungsstationen konnten sich die Marschierer mit Getränken und Obst stärken. Darüber hinaus war eine Betreuung auf der Strecke gewährleistet.

Bis 14.30 Uhr hatten schließlich alle Starter wohlbehalten das Ziel erreicht. Besonders erfolgreich präsentierten sich die Teilnehmer des Militärvereins Kottensdorf. Mit einem ersten Platz über 20 Kilometer sowie zwei weiteren Pokalrängen auf den Strecken über 15 und 25 Kilometer waren sie auf dem Siegerpodest gleich mehrfach vertreten. Die Königsdisziplin über 25 Kilometer entschied ein Einzelstarter aus Konstein für sich.

Besondere Anerkennung gab es bei der anschließenden Siegerehrung für den ältesten Teilnehmer des Altmühltalmarsches. Oberleutnant der Reserve Herbert Volkert von der Reservistenkameradschaft Treuchtlingen bewältigte im Alter von 86 Jahren die 15-Kilometer-Strecke in einer hervorragenden Zeit.

Nach den sportlichen Anstrengungen rückte am späten Nachmittag die Kameradschaft in den Mittelpunkt. Für die passende musikalische Begleitung sorgte der bewährte Musiker „Ronny“ aus Wettelsheim mit rockigen Klängen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Der Küchentrupp um den Ersten Vorsitzenden Reinhard Schwenk bot eine reichhaltige Auswahl, die von verschiedenen Pizzen über Bratwurst mit Kraut bis zu Currywurst mit Pommes reichte.

Guten Zuspruch fand bei den Gästen aus nah und fern auch das Fassbier der örtlichen Brauerei Wurm. So konnte der Altmühltalmarsch nach den zurückgelegten Kilometern in geselliger Runde ausklingen, wobei neben dem sportlichen Erfolg vor allem die Pflege der Kameradschaft ihren gebührenden Platz fand.




Sportfreunde verpassen die nächste Überraschung

Nach dem überraschenden Heimsieg gegen den FC Pleinfeld am vergangenen Sonntag konnten die Sportfreunde Bieswang beim Tabellenzweiten Workerszell/Schernfeld nicht nachlegen. Dabei zeigte die Störzer-Elf vor allem in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung, ließ jedoch mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Nach der Pause drehten die Gastgeber auf und entschieden die Partie mit 3:0 für sich. Am Ende fiel die Niederlage für die Sportfreunde etwas zu deutlich aus.

(SFB) In einem Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten waren die Sportfreunde in den ersten 45 Minuten das bessere Team. Wieder einmal entpuppte sich die mangelnde Chancenverwertung als Problempunkt, Möglichkeiten durch Jakob Käfferlein, Boris Bosnjak, Marco Schnitzlein und bei mehreren aussichtsreichen Freistößen waren vorhanden, doch man nutzte sie einfach nicht. Beide Seiten zeigten vor allem vor der Pause einen intensiven Einsatz. Die Gastgeber waren zur Halbzeit mit dem bis dato torlosen Spiel gut bedient.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich das Geschehen deutlich. Man hatte den Eindruck, als wären die „Eichstätter Volksfestgeister“ bei der DJK-SG in der Kabine vertrieben worden. Zudem nahm DJK-Coach Fritz Strobl einige Änderungen vor, die sich als zielführend herausstellten. Bereits in der 49. Minute gelang Andreas Simon das 1 : 0 auf dem Workerszeller Platz. Bieswang tat sich fortan hart, die Fehlpassquote war zu hoch, der Schwung und die Leichtigkeit größtenteils verloren. Die Elf fand einfach nicht mehr richtig ins Spiel. Der zweite Treffer in der 70. Minute durch Max Bauer zog bei den Gästen in gewisser Weise den Stecker. Hinzu kam auch noch eine Gelb-Rote Karte auf SF-Seite. Zwei Pfostentreffer der Strobl-Elf zeigen auch, dass die Dominanz eindeutig bei den Oberbayern lag. Es dauerte bis zur 88. Minute, ehe erneut Max Bauer mit dem 3 : 0 den Endstand herstellte. Dieser fiel in Anbetracht der Leistung der SFB´ler am Ende dann doch etwas zu hoch aus.

Keine Frage, man verkaufte sich in Workerszell anständig. Und man hätte – wieder einmal – aufgrund des Spielgeschehens und der Chancen auch mit Toren vorlegen müssen, ehe der Gegner aufwacht. Dieses Muster zeigte sich bei den Saisonspielen in der Vergangenheit häufiger. Und oftmals enden die Partien dann auch mit Siegen der anderen Mannschaft. Vor dem Tor müssen die Sportfreunde cleverer werden, mehr Galligkeit an den Tag legen. Freddy Störzer will hierauf auch in nächster Zeit den Focus im Training legen. Workerszell/Schernfeld zeigte nach einer mäßigen Darbietung im ersten Abschnitt, warum Trainer Fritz Strobl eine richtig gute A-Klassen-Mannschaft hat und weshalb die Elf auch nach fünf Spieltagen mit zwölf Punkten auf dem zweiten Platz rangiert.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Pollenfeld II eine neue Chance, wichtige Punkte zu sammeln. Anpfiff ist am Sonntag, 13.09.2026, 15 Uhr, am SF-Sportgelände. Den größten Fehler, den man aktuell begehen kann, ist, die DJK zu unterschätzen. Diese rangiert am Tabellenende mit einer Bilanz von 2 : 15 Toren und erst einem Punkt aus fünf Spielen. Gerade solche Gegner sind brandgefährlich.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Marco Zolnhofer, Florian Kraft

 




Holzdiebstahl in Neudorf beschäftigt die Polizei

Auf einem gemeindlichen Holzlagerplatz im Pappenheimer Ortsteil Neudorf haben bislang unbekannte Täter Brennholz gestohlen. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Diebstahl im Zeitraum vom Abend des 31. August bis zum Morgen des 1. September 2026. Von dem gemeindlichen Lagerplatz in Neudorf verschwanden rund 1,5 Raummeter Brennholz. Der Wert des Diebesgutes wird mit etwa 200 Euro angegeben.

Da eine solche Menge Holz in der Regel nicht unbemerkt abtransportiert werden kann, könnten Beobachtungen aus der Umgebung für die Ermittlungen hilfreich sein. Insbesondere sucht die Polizei nach Zeugen, denen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Holzlagerplatzes aufgefallen sind.

Wer entsprechende Wahrnehmungen gemacht hat oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Telefonnummer 09142/9644-0 in Verbindung zu setzen.

 




Grüne Kanus in Pappenheim gestohlen

Unbekannte Täter haben am Sonntag in Pappenheim zwei Kanus entwendet. Die Boote lagen am Ufer der Altmühl beim Ausstieg „Auf der Lach“.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Diebstahl zwischen 8 und 13 Uhr. Bei den gestohlenen Booten handelt es sich um zwei grün lackierte Drei-Sitzer-Kanus.

Der Wert der beiden Kanus wird mit insgesamt rund 700 Euro angegeben. Von den bislang unbekannten Tätern fehlt derzeit jede Spur.




Motorradfahrer bei Pappenheim verletzt

Bei einem Motorradunfall am Mittwochmittag hat sich ein 61-jähriger Mann aus einer westlichen Landkreisgemeinde eine Verletzung am Arm zugezogen.

Der Kradfahrer war von der Kreisstraße 36 bei Suffersheim kommend in Richtung Geislohe unterwegs. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte.

Dabei verletzte sich der 61-Jährige am Arm. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik.

An dem Motorrad entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro.