Filmabend mit Meisterwerk der Filmgeschichte in Pappenheim

Ein cineastisches Glanzlicht erwartet Filmfreundinnen und Filmfreunde am Samstag, 31. Januar, im Haus der Bürger K14 in Pappenheim. Auf dem Programm steht mit „Der Leopard“ (Il Gattopardo) von Luchino Visconti einer jener Filme, die nicht nur durch ihre künstlerische Kraft, sondern auch durch ihre beeindruckende Länge in Erinnerung bleiben. Knapp drei Stunden Leinwandkunst entfalten sich in opulenten Bildern und großer Schauspielkunst – eine Pause zur Stärkung ist selbstverständlich eingeplant.

Der Film aus dem Jahr 1963, eine italienisch-französische Produktion, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Giuseppe Tomasi di Lampedusa und erzählt vom Niedergang der sizilianischen Aristokratie im Zuge der Umwälzungen im 19. Jahrhundert. Im Zentrum steht Fürst Salina – dargestellt von Burt Lancaster – der sich, melancholisch und mit stillem Stolz, dem Wandel der Zeit beugt. An seiner Seite glänzen Claudia Cardinale als Angelica und Alain Delon als Tancredi.

Visconti, selbst aus adligem Hause, hat mit „Der Leopard“ ein Werk geschaffen, das bis heute in Filmkreisen höchste Anerkennung genießt. Insbesondere die festlich inszenierte Ball-Sequenz mit einer Länge von über 40 Minuten gilt als Meilenstein der Filmgeschichte.

Die Vorführung beginnt bereits um 18 Uhr im Barocksaal des K14. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzanzahl im Winterbetrieb ist eine Anmeldung erforderlich – telefonisch unter 09143/6586 oder per E-Mail an k14.pappenheim@web.de. Der Film ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben.

Bereits am Vortag, Freitag, 30. Januar, von 16 bis 18 Uhr, lädt der Literaturkreis des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim zur vertiefenden Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Roman ein. Giuseppe Tomasi di Lampedusa, selbst Spross eines sizilianischen Adelsgeschlechts, schrieb mit Il Gattopardo sein einziges Werk – zunächst ohne Verlagserfolg. Erst posthum wurde es zum Welterfolg.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.

 




SV Osterdorf setzt auf Kontinuität und Gemeinschaft

Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung hatte der Sportverein Osterdorf am Samstag, den 17. Januar 2026, in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. 28 Mitglieder folgten der Einladung – und setzten bei den Neuwahlen auf Bewährte Kräfte.

Mit 211 Mitgliedern ist der SVO der mit Abstand größte Verein in Osterdorf und ein wichtiger Pfeiler des örtlichen Gemeinschaftslebens. Das breit gefächerte Angebot reicht vom Tischtennis über Yoga, Zumba und Power Fitness bis hin zu „Bewegtem Rücken“, „Trittsicher durchs Leben“, Mountainbike, Nordic Walking und Skifahren.
Damit spricht der Verein Jung und Alt gleichermaßen an – und freut sich jederzeit über neue Gesichter, die an den Kursen und Aktivitäten teilnehmen möchten.

Interessierte können sich unter sportverein@dieosterdorfer.de melden.

Wiederwahl und neue Gesichter im Beisitz
Die Neuwahlen wurden in zügiger und harmonischer Atmosphäre durchgeführt. Der Vereinsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand: Dieter Mürl,
2. Vorstand: Karl Halbmeyer
Kassier: Thorsten Hüttinger
Schriftführerin: Sonja Burggraf
Beisitzer: Anja Schwill, Ramona Hüttinger und Andreas Renner

Ehrungen für jahrzehntelange Treue
Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen zahlreicher Mitglieder, die dem SV Osterdorf seit vielen Jahren die Treue halten – manche bereits ein halbes Jahrhundert. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Karl Halbmeyer ausgezeichnet. Eckard Halbmeyer wurde für über 30 Jahre engagierte Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

Zehn Jahre aktive Mitgliedschaft konnten zahlreiche weitere Vereinsmitglieder feiern: Katarina Pavlikova, Kerstin Renner, Andreas Stettinger, Renate Obernöder, Claudia Schreckenfuchs, Walter Otters, Stefan Just und Brigitte Boscher.
Für 26 Jahre wurde Stefan Wiedemann geehrt. Daniel Manger erhielt zudem eine Urkunde als Sieger des Delitz-Pokals – eine sportliche Auszeichnung, auf die der Verein besonders stolz ist.

Ehrung auch in Abwesenheit
Auch die nicht anwesenden Jubilare wurden gewürdigt: Martina Bernstein, Florian Burggraf, Franziska Högelmeier, Manfred und Sonja Hüttinger, Ingrid Rathsam, Christina Renner, Carolina Schleußinger, Manuela Wiedemann für 10 jährige Vereinstreue, sowie Gisela Schwill, die bereits seit 40 Jahren Mitglied im Verein ist. Ihnen allen wurde eine Urkunde überreicht; die Damen erhielten darüber hinaus als Zeichen der Wertschätzung eine Rose.

Die Versammlung klang in geselliger Runde aus – ganz im Sinne des Miteinanders, das den SV Osterdorf seit jeher prägt. Mit Kontinuität in der Führung und einem lebendigen Vereinsangebot geht der SVO gestärkt ins neue Jahr.

Titelbild SV Osterdorf:
v.l.: Karl Halbmeyer, Katarina Pavlikova für 10 Jahre, Eckard Halbmeyer über 30 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Kerstin Renner für 10 Jahre, Andreas Stettinger für 10 Jahre, Stefan Wiedemann für 26 Jahre, Renate Obernöder für 10 Jahre, Claudia Schreckenfuchs für 10 Jahre, Walter Otters für 10 Jahre, Stefan Just für 10 Jahre, Brigitte Boscher für 10 Jahre, Daniel Manger Sieger des Delitz Pokals, Vorstand Dieter Mürl




Schafkopfturnier des Turnvereins muss in diesem Jahr pausieren

Der Turnverein 1861 Pappenheim hat bekanntgegeben, dass das traditionsreiche Schafkopfturnier am Faschingssamstag in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Grund dafür ist die bevorstehende Sanierung der vereinseigenen Turnhalle, was organisatorisch, zeitlich und auch hinsichtlich der personellen Ressourcen umfangreiche Vorbereitungen erfordert, teilt der Verein mit.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein auf die Sperrung der sanierungsbedürftigen Turnhalle reagiert und das beliebte Kartenturnier kurzfristig in den Gasthof zum Grünen Baum verlegt. Für heuer jedoch sieht der Turnverein von einer Ausrichtung ganz ab.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Ziel sei es, das Schafkopfturnier im kommenden Jahr wieder wie gewohnt in der dann sanierten Turnhalle durchführen zu können.

 




Lob, Leidenschaft und ein Lächeln für Pappenheim

„Gemeinschaft ist dort, wo Menschen füreinander einstehen.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Florian Gallus seine Neujahrsrede am 11. Januar im evangelischen Gemeindehaus. Was folgte, war ein ebenso persönlicher wie sachlicher Rückblick auf das vergangene Jahr – und ein Ausblick auf das, was die Stadt Pappenheim 2026 erwartet. Im Mittelpunkt der Rede standen gelebter Gemeinschaftssinn, zahlreiche Investitionen in die Zukunft und eine klare Haltung zur Rolle der Kommune in bewegten Zeiten.

Pappenheim als Zwischenziel mit bleibendem Eindruck
Gleich zu Beginn seiner Ansprache lenkte Bürgermeister Florian Gallus den Blick auf ein Ereignis, das nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional ein besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war: Am 8. August 2025 machte die BR-Radltour auf ihrer letzten Etappe Mittagspause in Pappenheim – und verwandelte die Innenstadt für einige Stunden in einen lebendigen Treffpunkt für mehr als 1.200 Radlerinnen und Radler, Gäste, Helferinnen und Helfer.

Die Deisingerstraße, von BR-Moderator Roman Röll damals augenzwinkernd als „die Piazza von Pappenheim“ bezeichnet, wurde zur Kulisse eines eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnisses. Innerhalb weniger Stunden wurde die Innenstadt für den Empfang der Radltour vorbereitet, zahlreiche Helferinnen und Helfer aus der Bürgerschaft, den Vereinen, der Gastronomie und dem Handel packten beherzt mit an. Essen, Getränke, Musik – alles lief Hand in Hand. Und am selben Abend rollte der Verkehr bereits wieder wie gewohnt durch das Stadtzentrum.

„Wir haben abgeliefert“, fasste Gallus den Kraftakt zusammen – und ließ dabei keinen Zweifel daran, wie stolz er auf das Miteinander vor und während der Veranstaltung ist. Es sei diese Selbstverständlichkeit des Helfens, ohne große Worte oder Zuständigkeitsdiskussionen, die den besonderen Charakter Pappenheims ausmache. Besonders bedankte sich der Bürgermeister für  das Engagement bei der  Gesamtorganisation bei Stefanie Glück vom Hotel-Gasthof zur Sonne und bei Fritz Wörlein von der gleichnamigen Metzgerei.

Was den Bürgermeister dabei besonders berührte war das überaus positive Echo im Nachgang. Über die sozialen Medien erreichten ihn zahlreiche persönliche Nachrichten – von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour ebenso wie vom Organisationsteam des Bayerischen Rundfunks. Sie lobten nicht nur die perfekte Organisation, sondern auch die offene, freundliche Atmosphäre, das hervorragende Essen, die musikalische Begleitung und die Herzlichkeit der Menschen vor Ort.

„Als Bürgermeister rechnet man mit vielem – mit Kritik, mit Erwartungen, mit Forderungen. Aber selten mit Lob“, gab Gallus offen zu. Umso mehr hätten ihn diese Rückmeldungen bewegt. Auch Staatsminister Christian Bernreiter, der die BR-Radltour in seiner Funktion als Schirmherr begleitete, zeigte sich im Gespräch mit dem Bürgermeister voll des Lobes über das, was Pappenheim an diesem Tag auf die Beine gestellt hat.

„Ein Tag mit tollem Wetter, mit großartigen Menschen – und mit einem bleibenden Eindruck für alle, die dabei waren“, resümierte Gallus. Ein Eindruck, der Pappenheim weit über die Stadtgrenzen hinaus von seiner besten Seite gezeigt habe.

Pappenheim packt an – Investitionen für eine lebenswerte Stadt
Wie schon in den Jahren zuvor stand auch 2025 im Zeichen des Anpackens. Der Bürgermeister blickte auf eine Vielzahl an Projekten zurück, die mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit Pappenheims angestoßen oder umgesetzt wurden. Die Verbesserung der Infrastruktur – etwa durch Investitionen in den Straßenunterhalt, die Abwassertechnik und den konsequenten Glasfaserausbau – sei hierfür ebenso grundlegend wie die Digitalisierung der Verwaltung. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel müssten die vorhandenen Ressourcen optimal eingesetzt werden, so Gallus. „Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für besseren Bürgerservice.“

Auch im Tourismusbereich habe sich einiges bewegt. So sei der städtische Campingplatz neu verpachtet worden – im Vorfeld wurde das Sanitärgebäude umfassend saniert. Für Gallus ein deutliches Signal: „Tourismus ist für Pappenheim ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Hier steckt noch viel Potenzial.“

Feuerwehr gestärkt, Bauhof modernisiert
In Geislohe und Neudorf wurden neue Fahrzeuge für die örtlichen Feuerwehren angeschafft – teils neu, teils gebraucht, aber stets angepasst an die gestiegenen Anforderungen im Brandschutz. Zudem wurde der Bauhof umgebaut und mit neuen Fahrzeugen ausgestattet, um die Pflege von Straßen und Grünanlagen dauerhaft zu sichern. „Zuverlässig und nachhaltig“ laute hier das Ziel, so Gallus.

Wohnen als Herausforderung der Zukunft
Ein zentrales Thema bleibe der Wohnraum. Während neue Baugebiete erschlossen wurden, rücke nun verstärkt der Leerstand in den Fokus. „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“, fragte der Bürgermeister und betonte, dass es dabei um Flächensparen, Wohnqualität und Generationengerechtigkeit gehe. Neben kommunalen Anstrengungen sei hier auch das Engagement von Investoren, Wohnungsbaugenossenschaften und Banken gefragt.

Solide Finanzen trotz hoher Investitionen
Mit Blick auf die Finanzlage der Stadt zeigte sich Gallus zufrieden: Auch 2025 sei ohne neue Kreditaufnahme ausgekommen worden, gleichzeitig würden bestehende Schulden kontinuierlich getilgt. Haushaltsdisziplin bleibe dennoch unerlässlich, da die Herausforderungen nicht weniger würden. Es gelte weiterhin: „Mehr Wünsche als Geld – aber wir arbeiten die Aufgaben Schritt für Schritt ab.“

1000 Ehrenamtsstunden für die Dorfgemeinschaft
Besonderes Lob gab es für die Dorfgemeinschaften in den Ortsteilen. In Zimmern wurde ein neuer Spielplatz errichtet, die Feuerwehrhäuser in Geislohe, Bieswang und Neudorf renoviert – allesamt mit tatkräftiger Eigenleistung. Über 1.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. „Eine bemerkenswerte Leistung“, betonte Gallus, „für Aufgaben, die eigentlich in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen.“

Ehrenamt als Rückgrat in Stadt und Land
Das Ehrenamt – sie zog sich wie ein roter Faden durch die Rede – sei das Fundament, auf dem das gesellschaftliche Leben in Pappenheim ruhe. Ob in Feuerwehren, Vereinen, Kirchen oder sozialen Einrichtungen: „Ohne dieses Engagement stünden wir nicht da, wo wir heute stehen.“ Diese Haltung, dieser Zusammenhalt mache ihn zuversichtlich, so Gallus.

Wertschätzung für Verwaltung und Stadtrat
Abschließend dankte der Bürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verwaltung, Bauhof, Stadtwerken, Kindergarten, Kläranlage und Forst. Auch dem Stadtrat zollte er Respekt für eine „vertrauensvolle, sachliche und parteiübergreifende Zusammenarbeit“, die in den letzten sechs Jahren maßgeblich zum Fortschritt der Stadt beigetragen habe.

Ein Blick nach vorn – mit Zuversicht und Vertrauen
„Pappenheim steht auf einem soliden Fundament – gebaut aus Engagement, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein.“ Mit diesen Worten beendete Gallus seine Ansprache. Er rief dazu auf, sich auch weiterhin einzubringen, einander mit Respekt zu begegnen und das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Gerade mit Blick auf die Verhältnisse in anderen Regionen sei klar: „Uns geht es gut.“

Sein persönlicher Dank galt abschließend den Bürgerinnen und Bürgern für das Vertrauen in den vergangenen sechs Jahren. Die eingeschlagene Richtung wolle er mit Offenheit, Dialog und dem Blick aufs große Ganze weitergehen – zum Wohle Pappenheims und seiner Ortsteile.

Das Versprechen
Zum Ende seiner Rede fand Florian Gallus noch persönliche Worte – gerichtet an seine Lebenspartnerin Kathrin Maurer. Inmitten von Terminen, Sitzungen und Veranstaltungen sei sie es, die oft auf gemeinsame Zeit verzichten müsse. Mit einem Augenzwinkern wandte er sich an sie und sagte: „Aber ich verspreche dir – das wird auch in Zukunft so bleiben.“ Der liebevoll gemeinte Seitenhieb sorgte für herzliches Lachen im Saal – und für ein verständnisvolles Lächeln bei der Angesprochenen.

Ein Moment, der noch einmal zeigte, dass bei aller Verantwortung, die das Amt mit sich bringt – ein bisschen Humor auch in Pappenheim nie fehlen darf.




Mit Erneuerung und Zuversicht ins neue Pappenheimer Jahr

Mit einer stimmungsvollen Andacht in der evangelischen Stadtkirche begann auch in diesem Jahr der traditionelle Neujahrsempfang in Pappenheim. Die besinnlichen Worte von Dekanin Sonja Scherle-Schobel und Pfarrer Robert Schrollinger standen dabei ganz im Zeichen von Erneuerung und dem Vertrauen in die Kraft eines guten Miteinanders – ein Leitgedanke, der den weiteren Verlauf des Abends prägen sollte.

Im Anschluss versammelten sich die Gäste im evangelischen Gemeindehaus, wo sich in beiden Räumen rasch eine beachtliche Zahl von Besucherinnen und Besuchern einfand. Der Stehempfang erfreute sich in diesem Jahr besonders großen Zuspruchs – ein deutliches Signal für das starke Interesse am kommunalen Geschehen im Zeichen des Wahljahres und den Wunsch nach persönlichem Austausch.
Musikalisch eingerahmt wurde der Empfang vom Salonorchester Casablanca unter der bewährten Leitung von Alexander Großnick, dessen stilvolle Darbietung wieder einmal für eine angenehme Atmosphäre sorgte.

Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich in diesem Jahr Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein als Vertreter der gräflichen Familie. Auch kommunalpolitische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Nachbarorten fanden den Weg nach Pappenheim, darunter Dr. Dr. Kristina Becker (Treuchtlingen), Katrin Schramm (Weißenburg), Tobias Eberle (Solnhofen) und Matthias Obernöder (Ellingen). Auch der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Treuchtlingen, EPHK Klaus Ziegler, war unter den Ehrengästen.

Ebenso gaben sich Bezirkstagspräsident Daniel Forster sowie Landrat Manuel Westphal und sein Mitbewerber Marcus Gläser die Ehre. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Handwerk, Gewerbe, Industrie und Banken unterstrichen die wirtschaftliche Vernetzung der Region. Auch die Feuerwehren und Vereine waren stark vertreten – unter ihnen die Jubelwehr aus Neudorf und der TSG Pappenheim, die beide mit Vorfreude auf ihre jeweiligen Jubiläen ins Jahr starten.

Mitarbeitende der Stadtverwaltung und des Pappenheimer Bauhofs nahmen ebenso am Empfang teil wie die Leitungen der Kindergärten und der Grundschule Pappenheim-Solnhofen. Mitglieder des Stadtrats und politische Mandatsträger aus dem Kreistag waren ebenfalls zugegen, darunter auch Kandidatinnen und Kandidaten, die sich am 8. März erstmals zur Wahl in den Pappenheimer Stadtrat und in den Kreistag stellen werden.

Bürgermeister Florian Gallus begrüßte die Anwesenden herzlich und hob die Bedeutung des Neujahrsempfangs als Ausdruck eines lebendigen städtischen Miteinanders hervor. „Es ist beeindruckend und schön zu sehen, wie viele von Ihnen heute hier zusammengekommen sind, um gemeinsam ein paar gemütliche Stunden zu verbringen und das neue Jahr willkommen zu heißen“, sagte der Bürgermeister. Sein besonderer Dank galt Dekanin Scherle-Schobel, Friedemann Hennings vom Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde sowie den Mitarbeiterinnen Andrea Bickel, Doris Eisenband und Susanne Huschik vom städtischen Touristikbüro für die gelungene Organisation und freundliche Bewirtung.

Nach der Neujahrsansprache, über die in einem gesonderten Beitrag berichtet wird, blieb Raum für persönliche Begegnungen und angeregte Gespräche. Begleitet wurden diese von den dezenten, aber stets schwungvollen Klängen des Salonorchesters Casablanca.

Angesichts der räumlichen Enge im Gemeindehaus wurde im Laufe des Abends immer wieder der Kronensaal als möglicher künftiger Veranstaltungsort ins Gespräch gebracht. Seit seiner Renovierung ist dieser barrierefrei zugänglich und hat sich bereits vielfach als geeigneter Festsaal für unterschiedlichste Anlässe bewährt.

Mit einem gelungenen Abend, getragen von Begegnung, Musik und der spürbaren Aufbruchsstimmung, hat Pappenheim das neue Jahr mit viel Zuversicht begonnen.




Spannendes Tischtennisturnier beim Turnverein Pappenheim

Die Tischtennisabteilung des TV 1861 Pappenheim e.V. eröffnete das neue Jahr mit ihrer traditionellen Vereinsmeisterschaft, die am 3. Januar 2026  ausgetragen wurde. Acht Spieler traten an, um im sportlichen Wettkampf den Vereinsmeistertitel unter sich auszumachen – und das in einem Modus, der für faire Bedingungen und Spannung bis zum letzten Spiel sorgte.

Gespielt wurde im bewährten „Jeder-gegen-jeden“-Format, bei dem alle Teilnehmer die gleiche Anzahl an Begegnungen zu absolvieren hatten. Die Turnierleitung lag in den Händen von Spartenleiter Carlo Enser, der für einen reibungslosen Ablauf ebenso sorgte wie für die Verpflegung der Teilnehmer nach dem sportlichen Teil des Tages.

Der Turnierverlauf gestaltete sich ausgeglichen – mit einer deutlichen Zuspitzung gegen Ende: Vor der letzten Runde waren sowohl Joshua Loidl als auch Thomas Reif noch ungeschlagen. Damit kam es im direkten Aufeinandertreffen der beiden zu einem echten Endspiel um den Titel. In einem spannenden Fünf-Satz-Match setzte sich Thomas Reif am Ende knapp mit 3:2 durch und krönte sich somit zum Vereinsmeister 2026.

Mit einer makellosen Bilanz von sieben Siegen und einem Satzverhältnis von 21:3 blieb Reif im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen.

Die weiteren Platzierungen im Überblick:

      1. Thomas Reif
      2. Joshua Loidl
      3. Carlo Enser
      4. Julian Sattler
      5. Alexander Palkus
      6. Lukas Rathsam
      7. Frank Bautze
      8. Semir Alice

Nach dem sportlichen Teil ließen die Teilnehmer den Nachmittag bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen. Die Spieler dankten Spartenleiter Carlo Enser für die gelungene Organisation sowie für das gewohnt unkomplizierte Rahmenprogramm.

Titelfoto: TV Pappenheim




Schafkopfturnier in Bieswang lockte Kartler aus Nah und Fern

Mit einer erfreulich starken Beteiligung und Gästen, die teils eine weite Anreise auf sich genommen hatten, fand im Sportheim der Sportfreunde Bieswang das traditionelle Schafkopfturnier statt. In mehreren spannenden Runden wurde um Punkte und Preise gespielt, bis am Ende die Sieger feststanden.

(SFB) Das traditionell zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindende SFB-Schafkopfturnier war wieder einmal bestens besucht und erwies sich regelrecht als Magnet für „Schafkopfer“ aus Nah und Fern. Insgesamt zählte man stolze 124 Teilnehmer aus dem näheren und weitläufigen Umfeld um Bieswang. In der vereinseigenen Halle spielten die Kartler ihren Sieger aus, der dann kurz vor Mitternacht feststand. Herbert Genswürger aus Bergen zeigte eine tolle Leistung, erspielte sich 115 Punkte und konnte einen Gutschein für ein Schwein bzw. dessen Gegenwert entgegennehmen.

Den zweiten Platz (125 Euro) belegte Thomas Betz aus Titting (95 Punkte), der dritte Platz (75 Euro) ging an Dieter Luderschmid aus Otting (93).

Bester Lokalmatator war Jung-Kartler Janik Jakob (50) auf Platz 17. Den Trostpreis (ein Presssack der Fa. Wörlein) ergatterte sich Martin Pfeiffer (Platz 64) aus Nennslingen.

Rückblickend war es wieder einmal das perfekte Turnier. Die Sporthalle und das Sportheim waren bis auf den allerletzten Platz besetzt. Schon über eine Stunde vor Beginn kamen die ersten Gäste an. Und viele nahmen einen extrem weiten Weg nach Bieswang in Kauf.  So waren welche aus Nürnberg, Ingolstadt, vom Hahnenkamm sowie vom Jura, Neuburg/Donau, Hilpoltstein, Lenting und im Bieswanger Umkreis von rd. 40 km anwesend. Die weiteste Anreise hatte ein Kartler aus Morolding (südlich von Landhut). Die einfache Wegstrecke nach Bieswang beträgt 220 km (!!). Für die SFB´ler als Veranstalter zeigt der Teilnehmerkreis klar auf, dass das Turnier regional und überregional sehr beliebt ist und für viele Schafkopffreunde einen festen Platz im Jahresablauf einnimmt.

Interessenten können sich schon einmal den Termin für das nächste Turnier vormerken. Vermutlich (der Vereinsausschuss muss den Termin in seiner in Kürze stattfindenden Versammlung noch bestätigen) am Samstag, 02.01.2027, 19.30 Uhr, werden die Karten wieder neu gemischt und die gastgebenden Sportfreunde werden sich wieder anstrengen, ein rundum interessantes Turnier abzuhalten, welches allen Teilnehmern Spaß bereitet.

Titelfoto: SF Bieswang




E-Scooter-Unfall sorgt in Pappenheim für Rettungseinsatz am Morgen

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in Pappenheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau mit ihrem E-Scooter zu Fall kam und sich dabei Verletzungen zuzog.

Gegen 07:30 Uhr war die 27-jährige Pappenheimerin mit ihrem E-Scooter im Bereich der Einmündung Schützenstraße/Bahnhofstraße (Sterneck) unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei hatte sich die von ihr mitgeführte Tasche im Lenker des Fahrzeugs verfangen. In der Folge verlor die Frau die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte.

Die Verunglückte zog sich dabei Prellungen sowie eine Kopfverletzung zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren medizinischen Versorgung ins Klinikum Altmühlfranken.

 




Spannendes SPD-Schafkopfturnier im Pappenheimer Schützenhaus

Mit dem Dreikönigstag beginnt das Jahr in Pappenheim seit jeher auf besondere Weise. Beim traditionellen Schafkopfturnier des SPD-Ortsvereins trafen sich wieder Kartenspielbegeisterte aus Nah und Fern, diesmal im Schützenhaus der Privilegierten Schützengesellschaft Pappenheim (PSG), um in geselliger Runde ihr Können zu messen.

Auch in diesem Jahr konnte sich der Ortsverein über regen Zulauf freuen. Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung und sorgten für ein unterhaltsames Turnier mit vielen spannenden Partien. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Robert Deffner, den ersten Schützenmeister der PSG, der als Hausherr die Gäste willkommen hieß. Im Anschluss richtete Andreas Widmann als langjähriger Organisator das Wort an die Anwesenden. Mit einem herzlichen „Ein gutes neues Jahr“ wünschte er allen viel Glück im Spiel – und der Wunsch sollte bei einigen in Erfüllung gehen.

Nach insgesamt 80 gespielten Partien stand am Ende eine Siegerin fest. Brigitte Stützer aus Markt Berolzheim überzeugte mit 82 Punkten und sicherte sich damit den ersten Platz – und das bei nur einem gespielten Solo. Als Anerkennung durfte sie einen Einkaufsgutschein des Edeka-Markts Pfaller entgegennehmen. Auf den zweiten Platz spielte sich Josef Schneider aus Wolkertshofen mit 77 Punkten, dicht gefolgt von Olaf Hahn aus Pappenheim, der mit 76 Punkten den dritten Rang belegte.

Für die Überreichung der zahlreichen Sachpreise sorgten Pia Brunnenmeier und Andreas Widmann, die allen Teilnehmenden für ihr faires Spiel und die angenehme Atmosphäre dankten. Besonderes Lob ging auch an die Mannschaft der PSG, die mit viel Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Ebenso wurde dem Edeka-Markt Pfaller für die Unterstützung mit Preisen herzlich gedankt.

Der SPD-Ortsverein Pappenheim blickt bereits mit Vorfreude auf das kommende Jahr und bedankt sich bei allen Beteiligten für ein gelungenes Turnier im Zeichen des geselligen Miteinanders.

Titelfoto: SPD Ortsverein Pappenheim

 




Zimmern blickt auf ein ereignisreiches Feuerwehrjahr zurück

Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern hat auch in diesem Jahr ihren traditionellen Jahresauftakt mit der Jahreshauptversammlung begangen. Dabei standen Rückblicke auf das Einsatzgeschehen, das rege Vereinsleben sowie Ehrungen im Mittelpunkt. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten eine seltene 70-jährige Mitgliedschaft sowie ein 25-jähriges Dienstjubiläum im aktiven Feuerwehrdienst.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Vereinsvorsitzende Jutta Peter neben den zahlreichen Mitgliedern auch Ehrengäste aus Politik und Feuerwehrführung. Unter den Anwesenden waren Ehrenkommandant Ernst Michel sowie die Ehrenmitglieder Karl Böhm, Franz Kienzle und Günter Strobl. Als Vertreter der Stadt Pappenheim nahmen Bürgermeister Florian Gallus sowie Stadtrat Michele Eckerlein teil, der sich als Referent für das Feuerwehrwesen besonders verbunden zeigte. Aus den Reihen der Landkreisfeuerwehr waren KBI Anton Brattinger und KBM Matthias Geck Teilnehmer der Versammlung.

In stillem Gedenken
Zu Beginn der Versammlung gedachte man in würdevoller Stille den verstorbenen Kameraden: Klaus Peter, Hans Rottler und Sigmund Sonntag. Jeder von ihnen hat auf seine Weise mit langjähriger Treue das Feuerwehrwesen in Zimmern geprägt.

92 Mitglieder, starke Gemeinschaft
Zum Jahreswechsel zählte die Wehr insgesamt 92 Mitglieder, darunter 18 Aktive, 32 Passive sowie 42 Fördermitglieder. Vier Aktive wechselten altersbedingt oder aus persönlichen Gründen in den passiven Bereich und ein Austritt wurde verzeichnet.

Trotz Rückzug mancher Kräfte zeigt sich das Vereinsleben in Zimmern unverändert lebendig. Ob beim Neujahrsempfang, dem traditionellen Faschingsball mit der Prinzengarde aus Dollnstein oder beim alljährlichen Maibaumaufstellen – die Feuerwehr war stets präsent. Auch das Sonnwendfeuer mit dem inzwischen legendären „Zimmerer Feuerwehrdöner“ war wieder ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender.

Besonders sportlich ging es beim Tauziehwettbewerb im Rahmen des nunmehr als „Altmühlfest“ firmierenden Pappenheimer Volksfestes zu. Während sich das Männerteam mit 10 Litern Festbier begnügen musste, sicherten sich die Feuerwehrfrauen mit einem klaren Sieg nicht nur den Pokal, sondern auch stolze 50 Liter Festbier – was bei einer eigenen Feier im Feuerwehrhaus für zusätzliche Geselligkeit sorgte.

Der Laternenumzug zum Jahresende mit abschließendem „Adventsgrillen“ rundete das Feuerwehrjahr stimmungsvoll ab.

Sechs Einsätze, acht Übungen
Kommandant Thomas Deffner berichtete von acht Übungen und sechs Einsätzen im vergangenen Jahr. Darunter waren zwei Brandeinsätze – einer davon betraf Glutnester des eigenen Sonnwendfeuers –, sowie Einsätze bei Verkehrsunfällen und ein umgestürzter Baum, der von der Fahrbahn geräumt werden musste.

Kontinuität in der Führung
Bei den Neuwahlen wurden sowohl Kommandant Thomas Deffner als auch sein Stellvertreter Stefan Scharinger einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Bürgermeister Gallus übernahm die Wahlleitung persönlich und nutzte die Gelegenheit, um seinen Dank und seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit auszusprechen. „Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Frauen und Männer jederzeit bereitstehen, um anderen in Not zu helfen“, so Gallus. Er hob zudem die wichtige gesellschaftliche Rolle hervor, die die Feuerwehr besonders in kleineren Ortsteilen spielt.

Ehrungen für treuen Dienst
Eine besondere Auszeichnung durfte Karin Deffner entgegennehmen. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde sie von KBI Anton Brattinger geehrt. Mit großem Respekt wurde auch Karl Böhm gewürdigt, der auf bemerkenswerte 70 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann – viele davon in führender Position als stellvertretender Kommandant.

Weitere Ehrungen gingen an:
Susanne Tschunko für 10 Jahre Mitgliedschaft
Eva Löffler und Christine Schneider für 20 Jahre Treue zur Feuerwehr

Mit einem kleinen Präsent verabschiedete Kommandant Thomas Deffner schließlich den langjährigen Feuerwehrkameraden Robert Deffner vom aktiven und den passiven Dienst – natürlich mit dem Dank der gesamten Mannschaft für jahrzehntelangen Einsatz.

Eine Wehr mit Herz und Handschlagqualität
Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern beweist Jahr für Jahr aufs Neue, dass sie nicht nur im Einsatzfall verlässlich zur Stelle ist, sondern auch das soziale und kulturelle Leben im Ort mitgestaltet. Gemeinschaft, Engagement und gelebte Tradition – das zeichnet die Zimmerer Feuerwehr aus. Und das verdient Respekt.

 




Jugendfeuerwehr Pappenheim holt ausgedinete Weihnachtsbäume ab

Am Samstag, den 10. Januar 2026, bietet die Jugendfeuerwehr Pappenheim wieder ihren bewährten Abholservice für ausgediente Weihnachtsbäume an. Die Aktion erfolgt auf Spendenbasis und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet, die ihren Baum bequem und umweltgerecht entsorgen möchten. Der Mindestbetrag pro Baum liegt bei fünf Euro.

Damit die Aktion reibungslos abläuft, werden die Teilnehmer gebeten, ihre Bäume gut sichtbar am Grundstücksrand bereitzustellen. Die Anmeldung ist ganz unkompliziert möglich

  • entweder über die Anmeldung anhand des nebenstehenden QR-Codes.
    Über das digitale Formular können neben Adresse auch Wunschzeiten für die Abholung angegeben werden, was der Jugendfeuerwehr die Planung erheblich erleichtert.
  • oder telefonisch unter +49 157 37826197.

Die eingesammelten Spenden fließen direkt in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und unterstützen die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses – ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit in unserer Region. Wer sich beteiligt, hilft also doppelt. Bei der Entsorgung und bei der Nachwuchsförderung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim

 




Tischtennis im Zeichen zweier Pokale

Der Sportverein Osterdorf setzte zum Jahresbeginn sportliche Akzente und lud gleich zu zwei traditionsreichen Tischtennisturnieren ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Mit dem Walter-Otters-Pokal für Jugendliche und dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal für Erwachsene stand der Pappenheimer Ortsteil ganz im Zeichen des fairen Wettkampfs und des gemeinschaftlichen Miteinanders.

Walter-Otters-Pokal – Nachwuchs begeistert Zuschauer
Am Freitag, den 2. Januar 2026, traten zwölf Jugendliche im Alter bis 15 Jahren beim Walter-Otters-Pokal an die Platte. Gespielt wurde im Doppelmodus, wobei die sechs ausgelosten Teams im Jeder-gegen-jeden-System ihre Kräfte maßen. Die zahlreichen Zuschauer – darunter viele stolze Eltern – erlebten spannende Ballwechsel und großen Einsatz, der am Ende auch in folgende Platzierungen mündete:

  • 1. Platz: Nele Brosowski und Max Wenzel
  • 2. Platz: Luna Schülein und Marlene Renner
  • 3. Platz: Leo Huber und Emil Bautze
  • 4. Platz: Melina Boscher und Franziska Schwill
  • 5. Platz: Annika Ulbig und Hedi Schwill
  • 6. Platz: Nela Schülein und Jonathan Schleußinger

Ein besonderer Dank gilt Nela Schülein, die kurzfristig eingesprungen ist und so den reibungslosen Ablauf des Turniers ermöglichte.

Klaus-Delitz-Gedächtnispokal – Ein sportlicher Abend mit viel Herz
Am Nachmittag fand dann mit dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal das traditionsreiche Doppelturnier der Erwachsenen statt, das nun schon seit 38 Jahren im Gedenken an Klaus Delitz ausgerichtet wird – einen Mann, der sich mit großem Engagement um den SV Osterdorf und insbesondere die Jugendarbeit verdient gemacht hat.
In diesem Jahr nahmen zwölf Spielerinnen und Spieler teil, darunter erfreulicherweise auch fünf Damen. Die sechs Doppelpaare traten ebenfalls im Modus „Jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Martin Delitz, Sohn des Namensgebers, wieder mit von der Partie war und gemeinsam mit Simone Leinweber spielte.
Am Ende ergaben sich folgende Platzierungen:

  • 1. Platz: Sandra Halbmeyer und Daniel Manger
  • 2. Platz: Carolina Schleußinger und Claus Treu
  • 3. Platz: Peter Stowasser und Harald Schwill
  • 4. Platz: Simone Leinweber und Martin Delitz
  • 5. Platz: Leni Schleußinger und Dieter Mürl
  • 6. Platz: Eva Obernöder und Thomas Schwill
  • 7. Platz: Luis Hüttinger und Andreas Renner

Nach einem sportlich intensiven Abend ließen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Turnier in geselliger Runde ausklingen – ganz im Sinne des Vereinsgeists, für den der SV Osterdorf seit jeher steht.

Titelfoto: SV Osterdorf