Erneuter Einbruch am Bahnweg in Pappenheim

Erneut haben sich Unbekannte am Bahnweg in Pappenheim gewaltsam Zugang zu einem dort abgestellten Bauwagen verschafft. Erst Ende Mai war in diesem Bereich in die Hütte der Bogensportabteilung des Turnvereins Pappenheim eingebrochen worden.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die neuerliche Tat in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 3. auf 4. Oktober 2026. Der oder die bislang unbekannten Täter verschafften sich Zugang zu dem am Bahnweg abgestellten Bauwagen in dem die Abteilung Bogensport des Turnvereins verschieden Gerätschaften verwahrt. Vermutlich gelangten sie durch ein Seitenfenster in das Innere.

Dort wurde anschließend die Tür gewaltsam geöffnet beziehungsweise aus den Angeln getreten. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurde nichts entwendet. Durch das gewaltsame Vorgehen entstand allerdings ein Sachschaden von rund 200 Euro.

Bereits am Abend des 22. Mai 2026 war es am Bahnweg zwischen Freibad und Weidenkirche zu einem Einbruch in die Hütte der Bogensportabteilung des Turnvereins Pappenheim gekommen. Damals hatte ein unbekannter Täter den unteren Bereich einer Tür bis zum Türschloss hochgebogen und sich so Zutritt zum Aufenthaltsraum verschafft. Auch bei diesem Einbruch wurde nach damaligen Erkenntnissen nichts gestohlen. Der Sachschaden war damals mit rund 3.000 Euro allerdings erheblich höher.

Ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht, geht aus dem aktuellen Polizeibericht nicht hervor.

Die Polizeiinspektion Treuchtlingen bittet Personen, die in der Tatnacht verdächtige Personen oder andere auffällige Beobachtungen im Bereich des Bahnwegs gemacht haben, um Hinweise unter Telefon 09142/9644-0.




Hilfen beim Älterwerden – Informationsnachmittag in Pappenheim

Wie kann Unterstützung aussehen, wenn das Älterwerden zunehmend Hilfe im Alltag erforderlich macht? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es am Dienstag, 6. Oktober 2026, im Europäischen Haus Pappenheim. Dort steht ein Vortrag über die Unterstützungsmöglichkeiten der Diakonie auf dem Programm.

„Älterwerden – aber nicht allein!“ lautet das Thema des Vortrags, zu dem der Pflegestützpunkt Altmühlfranken um 15 Uhr in das Europäische Haus Pappenheim in der Deisingerstraße 1 einlädt. Referent Ralph Uhlig wird anhand konkreter Beispiele Einblicke in die Arbeit der Fachstelle geben und dabei auch die Angebote der Beratungsstelle und der Diakonie vorstellen.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Was können wir für Sie tun?“, die sich mit unterschiedlichen Fragen rund um Pflege und Versorgung beschäftigt. Veranstaltet wird die Reihe vom Pflegestützpunkt Altmühlfranken in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung, der Gerontopsychiatrischen Fachstelle sowie den Alzheimer Gesellschaften Weißenburg und Gunzenhausen und Umgebung e. V.

Wer selbst mit Fragen rund um Pflege, Versorgung und Unterstützung konfrontiert ist, merkt häufig schnell, wie komplex das System der Pflege- und Krankenversicherung sein kann. Nicht ohne Grund ist dabei immer wieder vom „Pflegedschungel“ die Rede. Die Beraterinnen des Pflegestützpunktes Altmühlfranken kennen diese Schwierigkeiten aus ihrer täglichen Arbeit. Mit der Vortragsreihe sollen deshalb unterschiedliche Fragestellungen aufgegriffen und Informationen zu bestehenden Hilfs- und Versorgungsmöglichkeiten vermittelt werden.

Die einzelnen Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten im Landkreis sowie teilweise online statt. Mit dem nächsten Termin kommt die Reihe nun nach Pappenheim und bietet Interessierten vor Ort die Gelegenheit, sich über die Unterstützungsmöglichkeiten der Diakonie zu informieren.

Für den Vortrag am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 15 Uhr im Europäischen Haus Pappenheim ist eine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es unter www.landkreis-wug.de/pflegestuetzpunkt sowie beim Pflegestützpunkt Altmühlfranken unter Telefon 09141 902-570 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@landkreis-wug.de.

 




Berlin trifft Pappenheim im K14

Ein durchaus ungewöhnliches Kunstprojekt hält im Oktober Einzug in Pappenheim. Drei Berliner Künstlerinnen bringen Malerei, Fotografie, Mixed Media, Film und Musik unter ein Dach und verwandeln das Haus der Bürger K14 für einige Wochen in einen Ort zeitgenössischer Kunst. Auftakt ist am Freitag, 9. Oktober 2026, um 19 Uhr.

Unter dem Titel „Berlin meets Pappenheim“ starten der Kunst- und Kulturverein Pappenheim und die Firma PAPPENHEIMER von Stephan Lauterbach ein Experiment, das Ausstellung, Kurzfilm und Live-Musik miteinander verbindet. Zu Gast sind Judie Reinert, Hannah Elsche und Paula Horlamus. So unterschiedlich ihre künstlerischen Ausdrucksformen sind, verbindet ihre Arbeiten doch ein gemeinsamer Blick auf eine von Krisen geprägte Gegenwart und die Frage, wie Menschen damit umgehen.

Judie Reinert und Paula Horlamus zeigen unter dem Titel „Going straight to the KO“ Eindrücke ihrer Reisen in den Kosovo zwischen 2023 und 2025. Malerei, Fotografie und Videocollagen erzählen dabei von Begegnungen und Erfahrungen in einem Land, das immer wieder von Krisen geprägt wurde.

Hannah Elsche widmet sich in „Still Fine“ den Spuren gesellschaftlicher Veränderungen im persönlichen Alltag. Malerei, Zeichnung, Druck und Collage treffen dabei auf ihr während der Coronapandemie begonnenes „Krisenkunstprotokoll“. Judie Reinert wiederum beschäftigt sich mit „The Great Escape“ mit dem Wunsch, dem Alltag und seinen Belastungen zeitweise zu entfliehen. Ihre Bilder suchen diesen Rückzugsraum vor allem in der Natur.

Zur Vernissage wird außerdem Reinerts Kurzfilm „Rock’n’Roll will never die?“ gezeigt. Eine Live-Performance der Band „The Love Rockets“, die auch im Film mitwirkt und Teile der Filmmusik beisteuert, rundet den Abend ab.

Eröffnet wird „Berlin meets Pappenheim“ am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim. Anschließend bleibt die Ausstellung bis zum 8. November während der sonstigen Veranstaltungen im K14 zugänglich. Der Eintritt ist frei, der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden für seine Arbeit.

 




TSG Pappenheim beweist Moral und holt einen Punkt

Die TSG Pappenheim hat sich beim SVN nach zweimaligem Rückstand ein 2 : 2-Unentschieden erkämpft. Nach einem schwierigen Start fanden die Altmühlstädter zunehmend besser ins Spiel und hatten in der Schlussphase sogar noch Möglichkeiten zum Sieg.

Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und gingen bereits in der dritten Minute durch M. Köhler mit 1 : 0 in Führung. Nur drei Minuten später lag der Ball erneut im Pappenheimer Tor, doch der vermeintliche zweite Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.
Danach fand die TSG besser in die Partie. Glöggler und Lupascu erspielten sich eine gute Abschlussmöglichkeit, konnten diese aber nicht nutzen. Wenig später war Mürl zur Stelle, nutzte einen Fehler des SVN-Torhüters und erzielte den 1 : 1-Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel übernahm die Mannschaft von Trainer Stojanovic zunehmend die Initiative. Hoehne, Frey und Mürl hatten Möglichkeiten, die TSG erstmals in Führung zu bringen. Die Gastgeber blieben jedoch mit schnellen Gegenangriffen gefährlich. Bei einer dieser Situationen musste TSG-Schlussmann Palta eingreifen und parierte sicher.
Mitte der zweiten Halbzeit führte ein weiterer Konter des SVN zum erneuten Rückstand. J. Knaupp brachte die Gastgeber mit 2 : 1 in Führung. Doch die TSG ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen, erhöhte noch einmal den Druck und wurde dafür belohnt. Mürl traf mit seinem zweiten Tor an diesem Tag zum 2 : 2.

In der Schlussphase hatten die Pappenheimer sogar noch Chancen auf den Sieg. Nach einem Zuspiel von Stojanovic kam Frey zum Abschluss, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Auch G. Bajraktari verpasste nach Vorlage von Ljiko den möglichen Führungstreffer. Kurz vor dem Abpfiff wurde es auf der anderen Seite noch einmal gefährlich. Nach einem Konter der Gastgeber verhinderte Hodza mit einem starken Tackling eine gute Abschlussmöglichkeit.

So blieb es beim 2 : 2. Die TSG bewies nach dem frühen Rückstand und der erneuten Führung der Gastgeber zweimal Moral. Vor allem in der Schlussphase waren die Altmühlstädter dem Siegtreffer nahe, mussten sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen.

TSG Pappenheim: Palta, A. Bajraktari, Mezzani, Thomas, Lupascu, Ljiko, Hoehne, Stojanovic, Mürl, Türk, Glöggler; eingewechselt: G. Bajraktari, Hodza, Frey.




Volksfest in Pappenheim wird neu aufgestellt

Das Pappenheimer Volksfest soll ab 2027 ein neues Gesicht bekommen. Der Stadtrat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das bisherige Volks- beziehungsweise Altmühlfest nicht mehr in der bisherigen Form mit Festzelt auf der Lach fortzuführen. Stattdessen soll für das traditionelle Kirchweihwochenende ein neues Festkonzept entwickelt werden. Dafür stellte das Gremium zunächst einen Kostenrahmen von 20.000 Euro in Aussicht.

Neuorientierung
Hintergrund für die Neuorientierung ist die Entwicklung der vergangenen Jahre. Nachdem der langjährige Festwirt Albrecht aus Suffersheim das Pappenheimer Volksfest aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr weitergeführt hatte, unternahm die Stadt 2025 mit Festwirt Ferber aus Monheim und dem Altmühlfest einen Neustart. Im Jahr 2026 fand kein Volksfest statt und Ferber steht auch für das Fest 2027 nicht mehr zur Verfügung.

Der Pappenheimer Festausschuss befasste sich deshalb am 17. September mit der weiteren Zukunft dieses Traditionsfestes. Dabei kam die Mehrheit zu dem Ergebnis, dass auch ein erneuter Versuch mit einem anderen Festwirt wohl keine dauerhafte Lösung bringen würde. Hinzu kommt, dass bisherige Fahrgeschäfte wie beispielsweise der Autoscooter aus Zeitgründen inzwischen nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach Einschätzung des Festausschusses ist zudem auch bei anderen Volksfesten und Kirchweihen im Landkreis ein rückläufiges Interesse festzustellen.

Als Alternative ist nun eine Art Straßenfest in der Deisingerstraße vorgesehen. Gefeiert werden soll möglichst von Freitagabend bis Sonntagnachmittag. Ein Festzelt ist nicht mehr geplant. Stattdessen sollen sich örtliche Vereine beteiligen und die Bewirtung überwiegend von der heimischen Gastronomie übernommen werden. Für Freitag ist bislang eine Stimmungsband angedacht, am Samstag ein gemütlicher Abend und am Sonntag ein Senioren- und Kindernachmittag. Auch das Feuerwerk soll nach Möglichkeit erhalten bleiben. Als Name ist auch „Pappenheim Live“ im Gespräch.

Ein Finanzierungskonzept
Bürgermeister Florian Gallus (CSU) erinnerte bei der Beratung daran, dass Pappenheim mit anderen Veranstaltungsformaten bereits gute Erfahrungen gemacht habe. Die BR-Radltour im vergangenen Jahr sei gut gemeistert worden und auch das frühere „Pappenheim Live“ der Werbegemeinschaft in der Deisingerstraße sei stets gut besucht gewesen. Die bislang genannten Programmpunkte seien allerdings lediglich erste Säulen. Das eigentliche Festprogramm müsse nun vom Festausschuss ausgearbeitet werden.

Dabei soll auch geklärt werden, welcher Programmpunkt welche Kosten verursacht. Der vorgesehene Rahmen von 20.000 Euro orientiere sich an den bisherigen Ausgaben. Zu den größeren Posten gehörten nach den Ausführungen des Bürgermeisters der Seniorennachmittag und der Ehrenamtsabend. Gallus betonte zudem, dass möglichst viel von dem eingesetzten Geld in Pappenheim bleiben solle. Örtliche Einzelhändler und Vereine sollen deshalb in das Fest eingebunden werden. Ehrenamtliche Helfer aus den Vereinen könnten ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten.

„Wir wollten das Volksfest nicht ersatzlos streichen“, erklärte der Bürgermeister. Am Ende sprach auch er sich für die Forderungen aus dem Stadtrat aus, zunächst eine konkrete Kalkulation zu erstellen und diese anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen.

Diese Forderung zog sich durch die gesamte Diskussion über die Neuauflage des Festes. Jürgen Weizinger (Freie Wähler) begrüßte grundsätzlich, dass weiterhin eine Art Volksfest für Pappenheim veranstaltet werden soll. Als mögliches Vorbild nannte er die Fürther Straßenkirchweih und regte an, eher mehrere kleinere Bands als eine große Band einzusetzen. Vor einer Auszahlung städtischer Mittel müsse jedoch eine Kalkulation vorliegen. „Es soll am Ende des Tages eine gewinnbringende Veranstaltung werden“, forderte Weizinger. Sollte sich aus einer nachvollziehbaren Kalkulation ein höherer Finanzbedarf als 20.000 Euro ergeben, könne er sich auch damit abfinden.

Ähnlich argumentierte Roland Kiermeyer (Bürgerliste). Das gesamte Budget sollte nicht, wie 2025 geschehen, pauschal vergeben werden. „Wir sollten das Geld nicht verbraten“, stellte er fest. Zunächst müsse klar sein, wofür die Mittel benötigt werden. Außerdem müsse geregelt werden, wie mögliche Einnahmen und Gewinne unter den Beteiligten verteilt werden. Es dürfe nicht dazu kommen, dass einzelne Anbieter beispielsweise mit einem Barbetrieb „ihren Reibach machen“, während andere, die ebenfalls zum Gelingen des Festes beitragen, leer ausgehen. Auch Kiermeyer stellte klar, dass ein höherer Betrag für ihn nicht grundsätzlich ausgeschlossen sei, wenn dafür eine schlüssige Kalkulation vorliege.

Für Anette Pappler, Fraktionsvorsitzende der SPD und langjährige Vorsitzende des Festausschusses, hat das Thema auch eine stark emotionale Komponente. Für sie ist die Abkehr vom bisherigen Volksfest mit Wehmut verbunden. Sie habe die Tradition des Festes als Begegnungsort für die Bevölkerung über viele Jahre schätzen gelernt. Deshalb falle ihr der Abschied vom bisherigen Konzept nicht leicht. Über Alternativen sei allerdings bereits seit längerer Zeit gesprochen worden. „Wir brauchen als Stadt Pappenheim ein zentrales Fest“, stellte Pappler grundsätzlich fest. Deshalb sehe sie neben dem Ende des bisherigen Formats auch die Chance für einen erfolgreichen Neuanfang.

Marcus Wurm (CSU), ebenfalls Mitglied des Festausschusses, berichtete von konstruktiven Beratungen. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Er zeigte sich überzeugt davon, dass die Verwendung des vorgesehenen Budgets transparent dargestellt werde.

Auch Walter Otters, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, plädierte dafür, die 20.000 Euro zunächst lediglich in Aussicht zu stellen. Sobald eine Kalkulation vorliege, solle der Stadtrat über die tatsächlichen Kosten entscheiden und damit auch die Verantwortung für mögliche Gewinne oder Verluste übernehmen. Wie Weizinger und Kiermeyer mahnte er eine gerechte Regelung für die finanziellen Ergebnisse der beteiligten Akteure an.

Carola Lämmerer, Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste, zeigte sich davon überzeugt, dass die Verantwortlichen für die weitere Planung einen Vertrauensvorschuss verdient hätten, den man ihnen auch geben sollte.

Der Beschluss
Unter dem Strich bestand im Stadtrat Einigkeit darüber, das Pappenheimer Traditionsfest nicht ersatzlos aufzugeben, sondern ihm ein neues Format zu geben. Vor allem aus den Reihen der Freien Wähler und der Bürgerliste wurde jedoch darauf gedrängt, die städtische Unterstützung diesmal nicht als Pauschalbetrag auszuzahlen. Grundlage für die endgültige Entscheidung über die Finanzierung soll vielmehr eine konkrete Kostenaufstellung sein.

Einstimmig beschloss der Stadtrat schließlich, für das neu konzipierte Fest einen Betrag von bis zu 20.000 Euro zunächst in Aussicht zu stellen. Verwaltung, Tourist Information und Festausschuss sollen nun das Konzept und eine entsprechende Kalkulation ausarbeiten. Auf dieser Grundlage wird sich der Stadtrat erneut mit dem Fest befassen und über die tatsächliche finanzielle Ausstattung entscheiden.




Sportfreunde verpassen verdienten Punktgewinn

Die Sportfreunde Bieswang mussten sich der DJK Preith trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause mit 1 : 2 geschlagen geben. Ein vergebener Elfmeter und eigene Fehler vor den beiden Gegentoren verhinderten am Ende einen durchaus möglichen Punktgewinn.

(SFB) Beide Teams mussten auf einige wichtige Akteure verzichten. In der ersten halben Stunde war das Spiel dann auch nicht wirklich mitreißend. Zwar war das Tempo und der Einsatzwille aller Spieler vorhanden, dennoch verstrickte man sich gegenseitig in ständige Zweikämpfe, der Spielfluss litt darunter entsprechend. In der 18. Minute gelang den Gästen die Führung. Die SF-Defensive ging nicht entscheidend dazwischen, Gästeangreifer Lukas Daum konnte von der Strafraumgrenze flach abziehen und der platzierte Schuss landete direkt im rechten unteren Toreck. Ende der ersten Hälfte wurde es dann interessant. Zunächst brachte die Störzer-Elf den Ball mehrfach hintereinander bei einem Wirrwarr im DJK-Strafraum nicht im Tor unter. Wenig später scheiterte zudem Niko Müller mit einem Elfmeter nach Foul an Lukas Störzer am Gästeschlussmann Maximilian Bayer, der den Ball unter sich begrub. Die Strafe folgte beim Gegenangriff. Wieder konnte ein an sich harmloser Ball nicht geklärt werden, das vom Pfosten zurückspringenden Leder beförderte erneut Lukas Daum aus 7 Metern über die Linie.

Im zweiten Abschnitt waren die Bieswanger präsenter, übten Druck auf das Preither Gehäuse aus. Prompt fiel der Anschlusstreffer, als der agile und spielfreudige Lukas Störzer einen Freistoß aus rd. 23 Metern wunderschön ins linke obere Toreck versenkte (52.). Die gute Phase der SFB´ler hielt an, allerdings hätte man in dieser auch wenigstens einen weiteren Treffer erzielen müssen. So hatte man auf der Gegenseite auch Glück, dass die Gäste mit ihren zwei bis drei nennenswerten Chancen nicht nachlegten. Die Uhr lief immer mehr gegen Bieswang und man schaffte es letztlich trotz aller Bemühungen nicht, zumindest den Ausgleich zu erzielen und einen Punkt mitzunehmen.

Nach dem Spiel war man auf Bieswanger Seite enttäuscht, punktlos aus dem Spiel gegangen zu sein. Ein Unentschieden wäre, auch nach Ansicht der Gäste, ein gerechtes Ergebnis gewesen. Doch im Fußball zählen die Tore, und Bieswang hat eben nur eines an diesem Spieltag erzielt. Im Nachgang muss man einsehen, dass man durch eigene Fehler keinen Punktgewinn oder gar einen Sieg realisieren konnte.

Kommenden Sonntag ist man beim SV Marienstein II zu Gast. Anstoß im Eichstätter Stadtteil ist allerdings erst um 16 Uhr. Die Bezirksliga-Reserve belegt aktuell Platz neun und ist im hinteren Mittelfeld platziert.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Jonas Schramm, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Dominik Dietrich, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Marius Mack, Jakob Käfferlein, Florian Kraft, Simon Gerstner




Der neuen Scharfschützenkönig in Pappenheim

Wenn bei der Privilegierten Schützengesellschaft Pappenheim 1491 zur Volksfestzeit die Gewehre angelegt werden, dann geht es nicht nur um möglichst gute Treffer. Es geht auch um eine Tradition, die in Pappenheim seit vielen Jahrzehnten fest mit dem Volksfest verbunden ist. In diesem Jahr hatte Florian Zanetti dabei besonders Grund zur Freude. Mit einem 542-Teiler sicherte er sich die Würde des Pappenheimer Scharfschützenkönigs.

Ausgeschossen wurde die Königswürde beim traditionellen Volksfestschießen, das vom 24. bis 26. Juli im Schützenhaus am Lachgartenweg stattfand. Mit dem Kleinkalibergewehr gelang Zanetti dort der entscheidende Treffer. Damit löst er Stefan Eisenberger ab, der die Würde des Scharfschützenkönigs bislang innehatte.
Dass solche Wettbewerbe bei der Privilegierten Schützengesellschaft einen besonderen Stellenwert haben, kommt nicht von ungefähr. Der 1491 gegründete Verein ist der älteste und traditionsreichste Verein Pappenheims und hat es über mehr als fünf Jahrhunderte verstanden, sein schießsportliches Brauchtum zu erhalten und zu pflegen. Dazu gehört seit jeher auch das Volksfestschießen. Nachdem am Schützenhaus im Lachgartenweg ein Kleinkaliber-Schießstand gebaut worden war, wurde der Reigen der Würdenträger im Verein um den KK- beziehungsweise Scharfschützenkönig erweitert.
Doch nicht allein die Königswürde stand beim diesjährigen Volksfestschießen im Blickpunkt. Eine weitere Scheibe erinnert an eine Freundschaft, die weit über die Grenzen Pappenheims hinausreicht. Seit mehr als 50 Jahren verbindet die Pappenheimer Schützen eine Patenschaft mit dem Eißendorfer Schützenverein von 1878 e.V. aus Hamburg-Harburg. In Würdigung dieser langjährigen Verbindung gehört neben zahlreichen anderen Ehrenscheiben auch die „Volksfestscheibe Hamburg“ zum Wettbewerb.
Hier bewies Regina Krug die sicherste Hand. Mit einem 1012-Teiler gab sie den besten Schuss auf die Hamburger Volksfestscheibe ab.

Auch bei der Kleinkaliber-Holzscheibe spielte die Verbindung zu den Hamburger Schützen eine schöne Rolle. Sonja Schlüter, eine Hamburger Schützenschwester, platzierte ihren Treffer lediglich 4,32 Millimeter neben dem Zentrum und erzielte damit den besten Schuss auf diese Scheibe.

So verband das Volksfestschießen auch in diesem Jahr sportlichen Ehrgeiz mit gewachsener Tradition und langjähriger Schützenfreundschaft. Im Mittelpunkt aber steht der neue Würdenträger. Mit seinem 542-Teiler darf sich Florian Zanetti nun Pappenheimer Scharfschützenkönig nennen. Und ganz nebenbei hält die Privilegierte Schützengesellschaft mit ihrem Volksfestschießen auch einen Begriff lebendig, der im Pappenheimer Sprachgebrauch inzwischen vom Aussterben bedroht scheint. Beim traditionsreichen Volksfestschießen der Pappenheimer Schützen wird das „Volksfest“ jedenfalls hoffentlich noch lange seinen angestammten Platz behalten.

Titelfoto: PSG Pappenheim

 

 




TSG Pappenheim verpasst den späten Siegtreffer

Mit einer starken Schlussoffensive hat die TSG Pappenheim noch einmal alles versucht, am Ende musste sich die Heimelf gegen die SG Raitenbuch/Burgsalach jedoch mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Vor allem in der Schlussviertelstunde lag der Pappenheimer Siegtreffer mehrfach in der Luft.

Die TSG erwischte einen ordentlichen Start in die Begegnung und präsentierte sich in der Anfangsphase gut organisiert. Nach rund 20 Minuten fanden allerdings auch die Gäste aus Raitenbuch und Burgsalach besser ins Spiel. Die erste große Möglichkeit zur Führung gehörte der SG, doch TSG-Torhüter Palta war zur Stelle und verhinderte einen Rückstand.
Mit zunehmender Spieldauer entwickelte auch die Heimelf mehr Zug zum gegnerischen Tor und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Beide Mannschaften begegneten sich nun weitgehend auf Augenhöhe, zunächst allerdings ohne Zählbares.
In der 35. Minute durften die Pappenheimer schließlich jubeln. David Mürl, der kurz zuvor noch das Kreuzeck getroffen hatte, bekam bei einem Freistoß aus aussichtsreicher Position seine nächste Gelegenheit und nutzte diese. Direkt verwandelte er zur 1:0-Führung für die TSG, mit der es wenig später auch in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst das Bild. Die Gäste übernahmen für rund 20 Minuten das Kommando und setzten die Pappenheimer zunehmend unter Druck. In der 75. Minute wurde die SG Raitenbuch/Burgsalach für diese Phase belohnt. Felix Niefnecker erzielte den 1:1-Ausgleich.
Ausgerechnet der Gegentreffer schien bei der TSG noch einmal neue Kräfte freizusetzen. In der Schlussviertelstunde kippte die Partie deutlich zugunsten der Gastgeber. Pappenheim drängte die Gäste tief in deren Hälfte zurück und schnürte sie zeitweise regelrecht im eigenen Strafraum ein.
Der erneute Führungstreffer schien in dieser Phase nur noch eine Frage der Zeit. Vor allem Ömer Türk und Liam Glöggler hatten zwei bis drei hochkarätige Möglichkeiten, das Spiel doch noch zugunsten der TSG zu entscheiden. Doch so sehr die Pappenheimer auch auf den Siegtreffer drängten, der Ball wollte kein zweites Mal über die Linie.

Damit blieb die starke Schlussoffensive der TSG unbelohnt. Nach einer Partie mit unterschiedlichen Spielphasen stand am Ende ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden.

TSG Pappenheim: Palta, A. Bajraktari, Mezzani, Hodza, Glöggler, Lupascu, Türk, Mürl, Hoehne, G. Bajraktari, Ljiko (C)
Eingewechselt: Stojanovic, Thomas

 




Bieswang zieht im Derby den Kürzeren

Die Sportfreunde Bieswang konnten im Derby gegen die SG Langenaltheim/Solnhofen nicht an ihre gewohnte Leistung anknüpfen. Vor allem in der ersten Hälfte fehlten den Blau-Weißen Präsenz und Durchschlagskraft. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen und brachten den verdienten 2:0-Erfolg über die Zeit.

In der ersten Hälfte beanspruchte die Heimelf das Geschehen für sich. Bissig in den Zweikämpfen, geistig frisch und jederzeit parat, so kann man die Leistung zusammenfassen. Die SFB´ler wirkten lethargisch, waren nicht so recht bei der Sache. Zwar war das Bemühen auf Bieswanger Seite deutlich erkennbar, aber die Musik spielte auf der anderen Seite. Bezeichnend für die bereits vor der Halbzeit gefallenen Treffer war deren Entstehung. So staubte Philip Breit nach einem abgewehrten Distanzschuss aus kurzer Entfernung ab (1 : 0, 18.), beim zweiten Treffer (26.) unterlief der SF-Defensive ein „dicker Hund“ und der Weg war frei für Abdoul Zakari, der den Ball nur noch im leeren Tor unterbringen musste. Im Angriff taten sich die Blau-Weißen schwer, hatten bis zur Pause nicht eine nennenswerte Tormöglichkeit.

Nach dem Wechsel änderte sich optisch das Bild. Bieswang zeigte nach einer deutlichen Kabinenansprache mehr Präsenz, drückte phasenweise auf das SG-Tor. Die Gastgeber nutzten die freiwerdenden Räume sowie Aufbau- und Abspielfehler der Störzer-Elf, um eigene brandgefährliche Konter zu fahren. So hätten die Gastgeber durchaus ein oder zwei weitere Tore nach dem Wiederanpfiff und der folgenden Viertelstunde nutzen können, ja sogar müssen. Im Laufe des Spiels machte sich wegen des geschickten Verteidigens der Heimelf mehr und mehr Resignation auf SF-Seite bemerkbar. Eine Riesenchance hatte Jakob Käfferlein, der das Leder aber aus kurzer Distanz weit über das Tor von Jan Kittsteiner jagte. So wurde die verbleibende Zeit für Bieswang immer mehr zur Belastungsprobe, drehte man sich quasi weiter im Kreis, ohne einen Erfolg verbuchen zu können. Die Solnhofer/Langenaltheimer verteidigten geschickt und kompromisslos ihren Vorsprung über die Zeit.

„Derbysieger, Derbysieger, hoi hoi“ ertönten dann auch nach dem Schlusspriff Sprüche aufseiten der Gastgeber. Zurecht, sie haben sich den Sieg an diesem Tag verdient, waren in allen Belangen den Sportfreunden einen Schritt voraus. Es war ein gebrauchter Tag, wie Freddy Störzer nach dem Abpfiff auch treffend feststellte. „Das Spiel haben wir heute verschenkt, wir waren einfach nicht bei der Sache, die Gastgeber wollten den Sieg, den sie dann auch eingefahren haben“, resümierte der SF-Coach nach dem Abpfiff. Man hatte dein Eindruck, das „der Regler“ für die geistige und körperliche Frische auf 80 % gestellt war, mit entsprechenden Folgen im Spiel.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Preith die Chance, sich wieder von der anderen, positiven Seite zu zeigen. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Dominik Dietrich, Patrick Strunz, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Florian Kraft

Titelfoto: SF Bieswang




Pappenheimer Schützenadel auf der Burg proklamiert

Die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim hat ihre neuen Majestäten in diesem Jahr in einem besonderen Rahmen proklamiert. Die Feier fand auf der Burg Pappenheim statt, wo mehr als 150 Mitglieder handverlesener Pappenheimer Vereine im Ahnensaal über dem Burgmuseum zusammengekommen waren.
Zu den Gästen gehörten auch Regina und Werner Krug sowie Sonja und Holger Schlüter, die vom befreundeten Patenverein der Eißendorfer Schützen eigens aus Hamburg nach Pappenheim gekommen waren.

Die Proklamation der Majestäten ist bei der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim mehr als die Bekanntgabe sportlicher Ergebnisse. Sie gehört zu einer jahrhundertealten Schützentradition, in der sportlicher Wettbewerb, Gemeinschaft und Brauchtum miteinander verbunden sind. Wer beim Königsschießen den entscheidenden Treffer setzt, erringt für ein Jahr eine besondere Würde, die bei der Proklamation öffentlich bekanntgegeben wird.

Dabei gibt es bei der Pappenheimer Schützengesellschaft mehrere eigenständige Wertungen. Neben Schützenkönig und Schützenkönigin werden ein Luftpistolenkönig – in diesem Jahr eine Luftpistolenkönigin – der Schützenkaiser und im Jugendbereich der Schützenprinz proklamiert. Die Majestäten übernehmen vor allem repräsentative Aufgaben und stehen mit ihren Titeln zugleich für eine lange Tradition der Schützengesellschaft, die das Jahr 1491 in ihrem Namen trägt.

Wer die neuen Würdenträger sein würden, hatte sich bereits am 26. Juli 2026 entschieden. Beim Volksfest- und Königsschießen, das im Gegensatz zum Pappenheimer Volksfest auch in diesem Jahr unter seinem traditionell überlieferten Namen und mit großer Beteiligung stattfand, wurden die entscheidenden Treffer abgegeben.

Die Königswürde sicherte sich Benedikt Felsner mit einem 615-Teiler. Anja Herzner setzte sich mit einem 608-Teiler in der Wertung der Damen durch und wurde zur neuen Schützenkönigin proklamiert.

Auch mit der Luftpistole ging die Königswürde in diesem Jahr an eine Schützenschwester. Brigitte Jung erzielte einen 544-Teiler und trägt damit für ein Jahr den Titel der Luftpistolenkönigin.

Deutlich näher am Zentrum lag der entscheidende Treffer in der Kaiserwertung. Karl Böhm erzielte einen 164-Teiler und wurde als neuer Schützenkaiser proklamiert.

Den präzisesten der genannten Königsschüsse gab allerdings der Nachwuchs ab. David Schütz erreichte im Jugendbereich einen 85-Teiler und sicherte sich damit die Prinzenwürde.

Mit Benedikt Felsner, Anja Herzner, Brigitte Jung, Karl Böhm und David Schütz hat die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim ihren neuen Schützenadel für das kommende Jahr proklamiert. Der festliche Rahmen auf der Burg gab der traditionsreichen Zeremonie in diesem Jahr eine besondere Kulisse.

Titelfoto: Sandra Schütz




Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Pappenheim

Häuser können Geschichten erzählen. In Pappenheim sind es vor allem die Gebäude in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße, die noch heute von einem bedeutenden Teil der Stadtgeschichte zeugen. Am Freitag, 18. September 2026, lädt Renate Prusakow um 16 Uhr zu einer Stadtführung unter dem Titel „Jüdisches Leben in Pappenheim“ ein.

Dabei führt der Weg zurück in eine Zeit, in der jüdische Familien selbstverständlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt gehörten. Sie lebten und handelten unter dem Schutz der Grafschaft Pappenheim und hinterließen Spuren, die bis heute im Stadtbild zu finden sind.

Gerade die Hausgeschichten in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße lassen diese Vergangenheit auf besondere Weise lebendig werden. Hinter Fassaden und Haustüren verbergen sich Geschichten von Menschen und Familien, von Handel und Alltag und nicht zuletzt von Verbindungen, die von Pappenheim weit hinaus in die Welt reichten.

Die Führung möchte den Blick für diesen Teil der Pappenheimer Geschichte öffnen und dazu einladen, vermeintlich vertraute Straßen und Häuser einmal mit anderen Augen zu betrachten. Denn jüdisches Leben in Pappenheim ist nicht nur ein Kapitel aus vergangenen Tagen, sondern ein Teil der Stadtgeschichte, dessen Spuren noch immer gegenwärtig sind.

Treffpunkt für die Stadtführung mit Renate Prusakow ist am Freitag, 18. September, um 16 Uhr auf dem Pappenheimer Marktplatz.




Tierischer Saisonabschluss im Pappenheimer Freibad

Das Wasser gehörte zum Abschluss der Freibadsaison noch einmal ganz besonderen Badegästen. Beim traditionellen Hundeschwimmen im Pappenheimer Freibad tummelten sich mehr als 100 Hunde im und am Wasser. Zusammen mit ihren zweibeinigen Begleitern sorgten sie für einen ebenso fröhlichen wie ungewöhnlichen Badetag. Mehr als 300 Gäste kamen zu der Veranstaltung, die sich seit ihrer Premiere im Jahr 2021 längst zu einem beliebten Familienfest für Hundefreunde entwickelt hat.

Am Tag nach dem offiziellen Saisonende dürfen im Pappenheimer Freibad noch einmal die Vierbeiner ins Wasser. Dabei geht es nicht nur um den Spaß für Hunde und Halter, sondern auch um einen guten Zweck. Für jeden Hund waren vier Euro Eintritt zu bezahlen. Die Einnahmen werden ohne Abzug an den Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal weitergegeben und kommen damit vollständig dem Tierschutz zugute.

Der Verein war selbst mit einem Stand vertreten und informierte über seine Arbeit. Dazu gab es kleine Köstlichkeiten und Gelegenheit zum Austausch.

Rund um die Schwimmbecken hatte das Hundeschwimmen auch darüber hinaus einiges zu bieten. Verschiedene Informationsstände ergänzten das Geschehen und reichten thematisch von Hundenahrung bis hin zu einem vielseitigen Reinigungsgerät für den Haushalt.

Zum ersten Mal mit einem eigenen Informationsstand dabei war die Hundeschule „Pepper Dogs“ aus Osterdorf. Die noch im Aufbau befindliche Hundeschule nutzte das Hundeschwimmen, um sich den Hundehaltern vorzustellen. Seit Kurzem bietet sie jeweils dienstags ein Alltagstraining in kleinen Gruppen an wechselnden Orten in und um Osterdorf sowie Einzeltraining an.

Im Mittelpunkt standen an diesem Tag aber eindeutig die Vierbeiner. Während die einen beherzt ins Becken sprangen und ihre Runden durch das Wasser drehten, ließen es andere etwas gemütlicher angehen. Gemeinsam mit ihren Besitzern machten sie aus dem letzten Badetag des Jahres ein buntes Treffen von Hundefreunden und Familien.