Entscheidung für ein großes Fest in Göhren
In ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung haben sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Göhren für ein großes Feuerwehrfest im Jahr 2023 entschieden. Martin Wufka wurde für eine 25-jährige aktive Dienstzeit geehrt, dabei nahm der neue Kreisbrandinspektor Volker Satzinger seine erste Amtshandlung vor.
Die Freiwillige Feuerwehr Göhren ist eine aktive Gemeinschaft. Das wurde beim Tätigkeitsbericht des 1. Kommandanten Martin Wolf deutlich, den er anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung vorzutragen hatte. Zu dieser Versammlung begrüßte der 1. Vorsitzende Stefan Pfahler Kreisbrandinspektor Volker Satzinger, Kreisbrandmeister Otto Schober sowie Bürgermeister Uwe Sinn und den örtlichen Stadtrat Karl Satzinger.
95 Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr Göhren. Darunter befinden sich 59 aktive Feuerwehrkräfte, bei denen 13 Frauen aktiven Feuerwehrdienst leisten.
Neben einem Einsatz bei einem Verkehrsunfall bei der Flemmühle konnte der 1. Kommandant Martin Wolf von sechs Einsatzübungen berichten. Dazu wurden noch eine „Aktiv-Ü40“ Übung, je eine Maschinisten- und Gerätewartübung sowie eine Übung zusammen mit der Nachbarwehr aus Osterdorf abgehalten.
Einen besonderen Motivationsschub für die Übungen dürfte die im vergangenen Jahr neu angeschaffte Tragkraftspritze ausgelöst haben. Natürlich war die Göhrener Wehr auch bei allen bei allen Veranstaltungen im Dorf zugange. So stellte man beispielsweise nach alter Tradition den Maibaum auf und half beim Zeltaufbau anlässlich der Göhrener Kirchweih.
Ehrungen
Unter den Feuerwehrkräften die in diesem Jahr in Göhren geehrt wurden, hat Kreisbrandinspektor Volker Satzinger den 25-jährige aktiven Feuerwehrdienst von Martin Wufka besonders hervorgehoben. Bei seiner ersten Amtshandlung überreichte der neue KBI mit anerkennenden Worten eine Urkunde des Innenministers und eine Goldene Ehrenamtskarte des Landkreises Weißenburg Gunzenhausen.
Urkunden für eine 10-jährige aktive Dienstzeit erhielten Andreas Jakob, Nadine Satzinger, Gabi Tober und Michael Wolf.
Für 20 Jahre wurden Daniel Marowsky, Stefan Pfahler und Andreas Weiß geehrt. Frank Rieger erhielt eine Auszeichnung für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.
Auch Bürgermeister Uwe Sinn bedankte sich bei den Feuerwehrleuten, insbesondere bei denen die wegen ihrer langjährigen Zugehörigkeit geehrt wurden. Der Feuerwehrbedarfsplan war ein weiteres Thema in seinem Grußwort. Demnach habe man erkannt, dass zwar die Mannschaftsstärken bei den Ortsfeuerwehren für den Erhalt der Einsatzbereitschaft ausreichend seien. Tagsüber jedoch könne es oft zu Engpässen kommen, weil die Feuerwehrleute an ihrer Arbeitsstelle Außerorts sind. Als Ergebnis aus dem Feuerwehrbedarfsplan konnte Bürgermeister Sinn auch berichten, dass die Freiwillige Feuerwehr Geislohe mit einem wasserführenden Fahrzeug ausgerüstet werden soll. Damit will man erreichen, dass in der Region der Grafendörfer die Einsatzzeit für Löschwasser verkürzt wird.
Ein großes Fest soll es werden
Im Jahre 2023 begeht die Freiwillige Feuerwehr Göhren ihr 140-jähriges Gründungsfest. Nun stellte Der 1. Vorsitzende Stefan Pfahler die Frage zur Abstimmung, ob dieses Fest im großen oder kleinen Rahmen gefeiert werden soll. Bei der Abstimmung votierte eine überraschend große Mehrheit für ein großes Feuerwehrfest in Göhren. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sollen nun die ersten Vorplanungen auf den Weg gebracht werden. Das letzte große Feuerwehrfest fand in Göhren im Jahre 2008 statt. Dabei hat sich gezeigt, dass es die Göhrener verstehen große Feste zu feiern.

Die Osterdorfer Schutzhütte am südlichen Ortsrand von Osterdorf hat viel erlebt. Grillfeste, Vereinsfeste, Gottesdienste, Geburtstagsfeiern und nicht zu vergessen die legendäre Osterdofer Plattenparty findet dort statt. Jetzt wird das Zentrum der gesellschaftlichen Aktivitäten Osterdorfs wie bekannt, in das Dorfgemeinschaftshaus verlegt, das Anfang Juli dieses Jahres feierlich eröffnet und eingeweiht wird.
Dass es natürlich gleich so ein hochkarätiges Nutzungskonzept für das Areal wird, damit hat keiner gerechnet. Einziger und sicherlich verschmerzbarer Wehrmutstropfen ist, dass der Holzlagerplatz südlich des Schutzhüttengeländes und auch eine recht große Fläche westlich in das künftige Areal eingebunden werden. Insgesamt soll das militärische Areal eine Grundfläche von knapp 3 ha bekommen.
Filmkameras, sondern auch mit Sprengstoff und Fernzündern ausgestattet werden können. Was sich zunächst wie eine Geschichte aus Münchhausens Erzählungen anhört, ist Tatsache und wurde bereits im vergangen Jahr von der Französischen und der Italienischen Armee erfolgreich erprobt (siehe Weltspiegel der NN vom 22.02.2017). „Der unbestreitbare Vorteil einer Abwehr durch die Greifvögel ist es, dass der Adler seine Beute greift und festhält. Sodass, wenn überhaupt nur winzige Teile zur Erde fallen“, heißt es in einer Verlautbarung der NATO-Pressestelle. Selbst die leistungsfähigsten und stabilsten dieser Fluggeräte sind für einen ausgebildeten Adler kein Problem. In der Erprobungsphase hat sich gezeigt, dass es Sekundenbruchteile dauert, bis eine Drohne bewegungslos in den Fängen des Adlers hängt.
Dass die Auswahl für das Forschungs- und Ausbildungszentrum auf Osterdorf gefallen ist, hängt mit den thermischen Gegebenheiten zusammen. Diese durch die Landschaftsstruktur des Jura mit seinen Steinbrüchen, der Altmühl und das fränkische Seenland bedingten ständig wechselnden Auftriebsbedingungen sind für den Steinadler eine enorme Herausforderung und für die Ausbildung ideal. „Wenn die Adler hier zurechtkommen, können sie weltweit eingesetzt werden“, heißt es in einer Antwort auf unsere Anfrage.
Foto: Militär- und Kameradenverein Osterdorf
„Es funktioniert, wir sind einen Schritt weiter, es wird eine gute Sache für das Industriegebiet und Bieswang“, freute sich Bürgermeister Uwe Sinn bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Rachinger in Bieswang. Angesprochen hat er damit den Neubau der Straße (Spange) die das Industriegebiet mit der Staatsstraße 2387 verbinden soll. Die jüngsten Gespräche des Bürgermeisters mit den betroffenen Grundstückseigentümern waren nach seinen Ausführungen vom Erfolg gekrönt, weil alle beteiligten Grundstückseigentümer Verhandlungsbereitschaft signalisiert haben. Man habe jetzt eine Trassenführung finden können, die sich für die beteiligten Grundstücke verträglich gestalten lässt.
Dorferneuerung in Bieswang beginnt
Bieswanger Schulhauses vorgestellt. Entschieden hat sich der Stadtrat damals für das Konzept der Diakonie, das ein Seniorenheim mit 12 Räumen für die stationäre Pflege und einen Bereich für die Tagespflege vorsieht. Bürgermeister Sinn erläuterte die Chronologie der Ereignisse von damals bis heute. Derzeit gehe es darum, belastbare Fakten zu schaffen. Die Planungen sehen vor, das Gebäude zu sanieren, wofür es aus dem Budget der Dorferneuerung 200.000 Euro gibt. In der jüngsten Stadtratssitzung wurde entschieden, einen Aufzug zu planen, der alle drei Etagen (einschließlich Kellergeschoß) erreichen kann. In gleicher Sitzung war auch das Eternitdach der vormaligen Schule Gegenstand der Beratungen. Dazu war aus den Reihen der Bürger zu erfahren, dass dieses Dach nicht asbestbelastet ist. Die Wellplatten sind schon aus der neueren Generation.
Breiten Raum in der Diskussion nach dem Vortrag des Bürgermeisters nahm die Kategorisierung der Straßen ein. Wie berichtet, hat ein Expertenteam alle Straßen des Pappenheimer Gemeindebereichs in die Klassen 1-3 eingeteilt (Beschreibung der Kategorien siehe unten). Da es bei den Straßen der Kategorie 3 nicht mehr mit einer Oberflächensanierung getan ist, kommt für den Ausbau dieser Straßen die Straßenausbaubeitragssatzung (SAB)zur Anwendung. „Das kann doch nicht sein“, war der Tenor aus der Versammlung. Denn wenn der Straßenbaulastträger die Straßen über Jahrzehnte hinweg verkommen lässt, könne man jetzt nicht die Anlieger über die SAB für diese Nachlässigkeit zur Kasse bitten. Eine alternative Darlegung der SAB aus dem Zuhörerkreis wies darauf hin, dass bei einer Umformulierung der SAB nicht nur die Anlieger sondern alle Grundstückseigentümer am Ort beitragspflichtig werden könnten.








