SB-Hofladen in Osterdorf

Der „Osterdorfer Landgenuss“ mit frischen Weide-Eien, Nudeln, Eierlikör und Kartoffeln  kann jetzt rund um die Uhr im Selbstbedienungs-Hofladen  von Marion Meyer und Gerd Obernöder  in Ostendorf Nr. 56 eingekauft werden.

Die beiden haben in Osterdorf an der Straße vor ihrem Bauernhof Haus Nr. 56 einen neuen Selbstbedienungs- Hofladen „Osterdorfer Landgenuss“, einen schicken Verkaufsraum mit automatischer Beleuchtung eingerichtet, der 24 Stunden und 7 Tage die Woche geöffnet ist. „Ideal, wenn man beim Spazieren gehen, nach der Arbeit oder abends noch etwas besorgen möchte“ sagt Gerd Obernöder und weist auf die frischen wohlschmeckenden Weide-Eier mit dem kräftigen orangen Eidotter hin. Zum Sortiment zählen auch gekochte und gefärbte Eier, Kartoffeln, sowie selbstgemachte Spätzle und Nudeln. Frischer selbstgemachter Eierlikör kann entweder nach Vorbestellung oder direkt an der Haustüre des Hofes abgeholt werden.

Das Hühnermobil ist kürzlich vom Garten des Obernöder´schen Anwesens auf die Jurahöhe neben die Verbindungsstraße von de B2 nach Pappenheim gegenüber des Bergnershofs verlegt worden. Dort kann man von einer Ruhebank aus den glücklichen Hühnern zusehen, wenn sie genüsslich im Gras stolzieren und an den Halmen der Blätter zu picken.

„Wir freuen uns auf viele Kunden“ sagt Gerd Obernöder und empfiehlt allen sich von der Qualität seiner Produkte selbst zu überzeugen.

Titelfoto: Gerd Obernöder




Stadt beteiligt sich am Nahwärmenetz in Osterdorf

Die Stadt Pappenheim tritt der „Osterdorfer Energiegenossenschaft EG“ bei, beheizt künftig das Osterdorfer Feuerwehrhaus mit der Nahwärme und hält sich eine Option für eine Beheizung des Dorfgemeinschaftshauses ab 2026 offen.

Wie vom „Pappenheimer Skribent“ berichtet hat sich in Osterdorf eine Genossenschaft gegründet, die mit einer geplanten Investitionssumme von 1,3 Millionen Euro ein Nachwärmenetz in Osterdorf aufs Gleis gesetzt hat. Damit stellt sich auch die Frage, ob die Stadt Pappenheim, der in Osterdorf das Feuerwehrhaus und das Dorfgemeinschaftshaus gehören, diese Anwesen an das kommende Nahwärmenetz aschließen will. Voraussetzung dafür ist, dass die Stadt Pappenheim Genossenschaftsmitglied wird und damit nach einer Sonderregelung in der Satzung das Anschlussrecht für ihre Gebäude erwirbt. Verbunden damit sind ein einmaliger Einstiegsbetrag von 6.000 Euro und eine jährliche Grundgebühr von 350 Euro pro Anschluss. Hinzu kommen die Kosten für die Wärmelieferung selbst, die allerdings erst bei Abschluss eines Wärmelieferungsvertrages genau festgelegt werden können. Derzeit geht man von einem Leistungspreis von 7,9 Cent pro Kilowattstunde aus.

Für das Dorfgemeinschaftshaus besteht derzeit ein unbefristeter Vertrag für die Wärmelieferung mit einem benachbarten landwirtschaftlichen Anwesen, der frühesten zum Jahresende 2025 gekündigt werden kann. Deshalb hat der Stadtrat beschlossen, den Nahwärmeanschluss an das Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf durch die „Osterdorfer Energiegenossenschaft eG“ zwar zu verlegen aber nicht anschließen zu lassen. Damit will man die Voraussetzungen für einen späteren Anschluss an das genossenschaftliche Nahwärmnetz schaffen.

Das Osterdorfer Feuerwehrhaus hingegen soll künftig, wie auch die Feuerwehrhäuser in Göhren und Neudorf mit Nahwärme beheizt werden. Wenn es soweit ist, wird der Stadtrat dem Wärmelieferungsvertrag in einem weiteren Beschluss zustimmen.




Entwurfsplanung für die Hauptstraße in Bieswang ist beschlossen

Ein entscheidender Projektteil der Dorferneuerung Bieswang 2 ist die Umgestaltung der Hauptstraße deren Entwurfsplanung mitsamt der Kostenberechnung jetzt dem Stadtrat vorgestellt und einstimmig beschlossen wurde. Reinhard Vulpius vom Pleinfelder Ingenieurbüro VNI erläuterte ausführlich die einzelnen Elemente der Planung und der Kostenberechnung.

Nach vielen Sitzungen und Beratungen der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft für die Dorferneuerung Bieswang II, liegt jetzt die Entwurfsplanung und auch die Kostenberechnung für die Hauptstraße auf dem Tisch. Mit seiner Zustimmung hat der Stadtrat den Weg frei gemacht für Detailplanungen, die dann zur Ausschreibung und letztlich zur Umsetzung der Baumaßnahmen führen, die im kommenden Jahr vorgesehen sind.

Da es sich bei der Hauptstraße in Bieswang um eine Staatsstraße handelt, waren die Planungen wegen der Kostenbeteiligung mit dem Staatlichen Bauamt abzustimmen und auch der Wasserzweckverband links der Altmühl beteiligt sich, weil die Leitungen zur Wasserversorgung mit in der Fahrbahntrasse liegen.

Zugunsten einer durchgängigen Gehwegbreite von 1,50 m auf der Nordseite der Hauptstraße wird die Fahrbahnbreite um 20 cm auf 6,30 m verringert und eine Parkbucht mit einer Grünfläche für zwei Fahrzeuge ist vorgesehen.

Der südliche Fahrbahnrand wird von einem Grünstreifen mit gepflasterten Grundstückszugängen gesäumt und die bereits bestehende Bushaltestelle in der Ortsmitte wird behindertengerecht neugestaltet.

Die Planungen sehen einen behindertengerechten Ausbau der Bieswanger Hauptstraße an mehreren Stellen vor. So sollen durch einen sogenannten taktilen Bodenbelag mit einer strukturierten Oberfläche eine Orientierungshilfe für Sehbehinderte beim Überqueren der Fahrbahn geschaffen werden. Auch die Bushaltestelle wird mit taktilen Bodenplatten ausgestattet und erhält auch einen sogenannten Kasseler Bord, der den Barrierefreien Einstieg in Niederflurbusse ermöglicht.

Verbesserungen gibt es in den Einmündungsbereichen der Weißenburger Straße und Rosengasse/Sportplatzweg durch Veränderung des Fahrbahnverlaufs und Schaffung von Grünanlagen. Im Bereich der Einmündung Rosenstraße soll die Verkehrssituation durch eine Anhebung des Fahrbahnniveaus und einen Teilausbau des Sportplatzweges verbessert werden. In weiser Voraussicht werden im gesamten Ausbaubereich Lehrrohre für Lichtwellenleiter verlegt.

Nach den derzeitigen Kostenberechnungen wird die Baumaßnahme die Teilnehmergemeinschaft mit einem Betrag von 366.470 Euro treffen, wovon voraussichtlich noch Staatliche Zuwendungen abgezogen werden können. Die Stad Pappenheim ist mit 35% an den Kosten der Teilnehmergemeinschaft beteiligt.

Schon vor einige Wochen hat man in einer Kommission die Beleuchtung für die neue Hauptstraße ausgesucht. Auf der Stadtwerkeinsel waren mehrere Lampentypen ausgestellt, aus deren Mitte ein Lampentyp mit nostalgischem Outfit ausgesucht wurde, der natürlich mit LED-Technik ausgestattet ist und die neue Hauptstraße in Bieswang in einem warmweißen Licht erstrahlen lassen wird.  Diese 6 m hohen Lampen werden im Ausbaubereich an 29 Stellen aufgestellt.




Osterdorfer Landgenuss

Gerd Obernöder, ein 31-jähriger Landwirt aus Osterdorf bietet seit einigen Tagen den Hofverkauf von Eiern aus seinem nagelneuen Hühnermobil an, in dem glückliche Hühner wohlschmeckende Eier legen. Die Produktpalette wird um Kartoffeln und Eiernudeln erweitert.

Sie haben es gut, die 350 Junghennen unter denen sich auch drei stolze Hähne befinden. Denn sie leben in einen Hühnermobil mit Scharrbereich und Staubbad, von dem sie über zwei Balkone mit einem kleinen Sprung ins Grünland kommen können. Dort haben sie auf einer wechselnden frischer Portionsweide freien Auslauf.

Braun und weiß sind die Hühner, wobei die Weißen bei unserem Besuch am frühen Abend deutlich mehr Drang nach außen zeigen. Den Großteil des nötigen Stromes für Licht, die Steuerung der Fütterung sowie der automatischen Nest- und Auslaufklappe im Hühnermobil erzeugt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, deren Leistung im Bedarfsfall mit Zusatzstrom ergänzt werden kann.

Täglich sammelt Marion Meyer, die Partnerin des Hofbesitzers in den Nachmittagsstunden die gelegten Eier ein. Da die jungen Hennen unterschiedlich große Eier legen werden diese gleich sortiert, wobei die größeren Eier in der 10er Schachtel und die gemischten Größen  im Kilogramm-Trager`l zum Verkauf kommen.

Angeboten werden die Erzeugnisse des Gerd- Obernöder-Hofes in einer Blockhütte an der Straße vor dem Bauernhof. Dort können derzeit neben frisch gelegten Eiern auch noch Kartoffeln aus eigenem Anbau gekauft werden. Im Angebot ist die festkochende Sorte Bernina und die vorwiegend festkochenden Sorte Quarta. Nach den Zukunftsplänen von Gerd Obernöder sollen demnächst verschiedene Sorten Eiernudeln das Angebot des Hofverkaufs erweitern. „Osterdorfer Landgenuss – Frisches aus dem Altmühljura“, das ist der Slogan unter dem die Produkte des Hofverkaufs angeboten werden. Bezahlt wird mit abgezähltem Geld in eine verschlossene Kasse.

Seinen Bauernhof betreibt Obernöder auf konventionelle Weise mit Milchvieh, Schweinehaltung und Ackerbau. Dabei ist er bestrebt, möglichst viel eigenerzeugtes Getreide als Futtermittel zu verwenden.

„Mein Angebot richtet sich an alle, die Lust auf regionale Produkte haben“ betont Gerd Obernöder und bietet allen Interessenten auch einen Besuch am Hühnermobil an. Dieses steht derzeit direkt neben dem nördlichen Etterweg nahe seines Hofes und die Empfehlung Obernöders ist es, beim wandern über die Jurahöhen mal bei seinen Hühnern vorbeizuschauen.




Feueralarm in Übermatzhofen ausgelöst – Zeugensuche

Am Mittwoch, 21.10.2020, nachts gegen 01.00 Uhr, schlug in Übermatzhofen eine bislang unbekannte Person das Glas des Feuermelders am alten Schulhaus ein und löste anschließend mutwillig die Sirene aus.

Deshalb werden jetzt Ermittlungen wegen des Missbrauchs von Notrufen bei der PI Treuchtlingen geführt. Hinweise auf den oder die Täter werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Osterdorfer Energiegenossenschaft plant Nahwärmenetz

In Osterdorf wurde kürzlich nach intensiven Vorplanungen eine Energiegenossenschaft mit 45 Teilnehmern gegründet. Mit Gründung der „Osterdorfer Energiegenossenschaft eG“ haben die Initiatoren die Umsetzung für ein genossenschaftliches Nahwärmenetz aufs Gleis gesetzt, in das 1,3 Millionen Euro investiert werden sollen.

Aus der Idee einiger Osterdorfer, am Ort ein Nahwärmenetz mit Hackschnitzelheizungen als Energiequelle zu bauen, entstand schließlich ein Planungsgremium aus 12 Personen, dass sich mit Unterstützung der Fachfirma Enerpipe aus Hilpoltstein, mit der Aufstellung eines tragfähigen Konzeptes beschäftigte.

Bei einer gut besuchten Informationsveranstaltung, stellte das Planungsgremium sein Konzept vor und in Einzelgesprächen gab es auch individuelle Beratungen.

Bei der Gründungsversammlung unter der Leitung von Max Riedl, seines Zeichens Ansprechpartner des Genossenschaftsverbands Bayern mit dem Schwerpunkt Wärmelieferung, fand die vom Gremium favorisierte Rechtsform einer Genossenschaft den meisten Zuspruch. Alle anwesenden Interessenten entschlossen sich Genossenschaftsmitglieder zu werden und erhalten damit das Recht auf Anschluss an das zukünftige Nahwärmenetz.

Von den Genossenschaftsmitgliedern sind für die Mitgliedschaft und den dazugehörigen Hausanschluss zusammen 6.000 Euro zu entrichten. „Bis Ende Oktober haben die Osterdorfer Hauseigentümer und Bürger noch die Möglichkeit sich an diesem zukunftsträchtigen Projekt zu beteiligen und ganz nebenbei einen aktiven Beitrag zur Abkehr von fossilen Brennstoffen zu leisten“, heißt es in einer Presseerklärung der Osterdorfer Energiegenossenschaft.

In den nächsten Schritten sind die formellen Verwaltungsarbeiten durchzuführen, zusammen mit dem Fachunternehmen Enerpipe, das Leitungsnetz und die Hausanschlüsse zu planen und Förderanträge zu stellen.

Als Heiztechnik sind 2 Hackschnitzelheizungen mit insgesamt ca. 750 Kilowatt vorgesehen, deren Wärmeleistung über ein Leitungsnetz den Anschlussnehmern zugeht. Mit den Tiefbauarbeiten wird auch ein Glasfaserkabel gelegt, das der Anbindung der Heiztechnik dient, aber auch allen Anschlussnehmern ein schnelles Internet beschert.

Insgesamt steht eine Investitionssumme von in etwa 1,3 Millionen Euro an, die sich aus Eigenkapital, Finanzmittel durch staatliche Förderprogramme und Fremdkapital in Form von Bankdarlehen zusammensetzt.

Geführt wird die Osterdorfer Energiegenossenschaft eG von einem gewählten vierköpfigen Vorstandsteam, das aus Richard Boscher, Thorsten Hüttinger, Markus Obernöder und Stefan Wiedemann besteht. Den Vorsitz im Aufsichtsrat hat Thomas Schwill, der von Harald Schwill vertreten wird. Mitglieder im Aufsichtsrat sind Stefan Just, Gerd Obernöder und Pappenheims 2. Bürgermeister Walter Otters.




Umfassende Informationen zur Photovoltaikanlage bei Neudorf

Jürgen Hüttinger, der bei Neudorf im sogenannten „Pappenheimer Stößle“ auf einem Acker eine Photovoltaikanlage errichten will, hat kürzlich bei einer Bürgerversammlung sein Projekt vorgestellt. Dabei griff er auch alle Fragen auf, die im Vorfeld im Stadtrat und bei Teilen der Neudorfer Bevölkerung zu einer kritischen bis ablehnenden Haltung gegen sein Projekt geführt hatten.

Kritische Stimmen in Neudorf und im Stadtrat
Wie berichtet, hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 09. Juli 2020 beschlossen für die gut 5 ha große Ackerfläche, die knapp 300 m von Neudorf Richtung Geislohe südlich der Ortsverbindungsstraße liegt, den Flächennutzungsplan zu ändern. Künftig soll dort eine Sonderbaufläche für Photovoltaik aufgezeigt werden. In der gleichen Sitzung hat der Stadtrat auch den Aufstellungsbeschluss für den „Solarpark Neudorf“ gefasst, durch den es jetzt eine planungsrechtliche Grundlage für die Errichtung und den Betrieb einer Freiflächen-Photovoltaikanlage gibt.

In der damaligen Sitzung hatte der Neudorfer Stadtrat Alexander Knoll klar gemacht, dass sich Teile der Neudorfer Bevölkerung aus verschiedenen Gründen gegen den Solarpark ausgesprochen haben. Auch der Erste Bürgermeister Florian Gallus hat mehrere Anrufe aus Neudorf erhalten, die dem Projekt kritisch gegenüberstanden.

Schon bei der Sitzung im Juli 2020 machte Bürgermeister Gallus klar, dass man die Bevölkerung durch eine Vorstellung des Projekts umfassend informieren müsse. Auch einige Stadträte machten ihre weitere Zustimmung für die Projektumsetzung von der Stimmung in der Bevölkerung abhängig. „Wenn massiver Widerstand der Neudorfer Bürger aufkommt, dann werde ich einer Weiterverfolgung des Projekts nicht zustimmen“, sagte z.B. der Göhrener Stadtrat Karl Satzinger (BGL) der, obwohl er das Solarfeld „jeden Tag im Auge“ habe für sich kein Problem mit dem Solarfeld sieht.

Umwelttechnische Aufwertung
Die Projektvorstellung in Neudorf und die Möglichkeit Fragen und Anmerkungen anzubringen, gab es kürzlich unter Corona Bedingungen im Saal des Gasthauses Zagelmeyer. Bei seinen Ausführungen machte auch Jürgen Hüttinger als Vorhabensträger deutlich, dass auch er seine Planungen nicht gegen einen massiven Widerstand aus der Bevölkerung durchsetzen will. In seiner 45 Minuten langen Projektvorstellung ging Hüttinger auch auf technische Details, statische Auswertungen und Umfragen ein, berichtete von seiner persönlichen Motivation, hervorgerufen von  dem Leitgedanken, mit einfachen Mitteln und relativ wenig Flächenaufwand aus Sonne elektrische Energie für die Nutzung vor Ort zu gewinnen.

Wie berichtet, ist die 5,1 ha große Anlage zwischen Neudorf und Geislohe in zwei Baustufen geplant, die im Endausbau eine Leistung von 2,9 MW bringen wird. Die Solarplatten sollen auf Rammfundamenten feststehend montiert werden und einer Höhe von 85 cm bis 3,50 m haben. Dabei will Hüttinger auch höhere Kosten für die besonderen Anforderungen aufbringen, die durch eine zeitweise Beweidung der PV-Fläche durch Schafe anfallen.

Jürgen Hüttinger sieht in seinem Projekt eine umwelttechnische Aufwertung des Projektgeländes, weil Ackerland in Weidefläche und ökologische Ausgleichsfläche umgewandelt wird. Darüber hinaus gebe es durch die vergleichsweise niedrige Bauhöhe und eine nur schwache Geräuschentwicklung nur geringe Belastungen der Bevölkerung. „Die Anlage an diesem Standort ist nicht von einem Wohnzimmer aus einsehbar“, stellte Hüttinger in seinem Vortag fest.

Hüttinger klärte auch die Fragen, weshalb bei dem Projekt eine Bürgerbeteiligung nicht möglich ist, weshalb die Anlage nicht im Zusammenhang mit dem Ensembleschutz zu sehen ist und den Grad der optischen Beeinträchtigung. Ein entscheidender Vorteil seiner Anlage sei auch die relativ leichte vollständige Rückbaubarkeit, wodurch an gleicher Stelle später wieder ein Acker bewirtschaftet werden kann. Zuletzt präsentierte Hüttinger noch seine Vision, dass man in Neudorf aus seiner Solaranlage „Sonne tanken“ kann.

Aus dem Kreis der rund 40 Zuhörer war nach der Projektvorstellung nicht der Hauch einer negativen Grundhaltung zu spüren. In einer konstruktiven und sachlichen Diskussion gab Nachfragen, die unter andren den Abstand der Anlage zur Straße, die Bauleitplanung der Stadt Pappenheim und den Anschluss an das öffentliche Stromnetz und die Nutzlast betraf. Zu letzterem konnte Steffen Petrenz, der technische Leiter der Städtischen Werke ausführen, dass für die Anlage ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz zugesichert sei. Allerdings laufen derzeit Netzanschlussberechnungen, die ergeben sollen ob die Anlage in das Netz der Stadtwerke Pappenheim, das direkt durch die Projektfläche führt, oder an das etwa 300 m entfernte Netz der N-ERGIE angeschlossen wird. Eine weitere Option sei noch ein Anschlusspunkt der Städtischen Werke, der etwa 1,5 km vom Solarfeld entfernt liegt. „Einen Anschluss an das öffentliche Stromnetz bekommt die Anlage auf jeden Fall“, versicherte Petrenz

Wie geht es weiter?
Auf der Grundlage der Stadtratsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung eines Bebauungsplanes werden nun die Planungen für die PV-Anlage abgeschlossen, die danach öffentlich bekanntgemacht und an etwa 30 Behörden und Institutionen zur Abgabe einer Stellungnahme versandt werden. Wenn es, wie zu erwarten zu verschiedenen Einwendungen kommt, hat der Stadtrat diese in einzelnen Abwägungsbeschlüssen zu bewerten. Das ist noch ein langer Weg betonte Stefan Eberle, Geschäftsleiter der Stadtverwaltung Pappenheim, der sicherlich noch ein bis eineinhalb Jahre dauern wird.




Osterdorfer Ortsschild entwendet

Von Samstag auf Sonntag, 04./05.07.2020, wurde das Ortsschild von Osterdorf entwendet. Das Verkehrszeichen war in Richtung Geislohe aufgestellt, der Schaden für die Stadt Pappenheim beläuft sich auf ca. 250 EURO.

Hinweise zu dem Diebstahl werden an die PI Treuchtlingen
unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Technischer Defekt war Brandursache

Der technischer Defekt an einem nicht näher bezeichneten Haushaltsgerät war die Ursache das Scheunenbrandes vor einer Woche in Neudorf.

Wie berichtet, kam es am Samstag, 27.06.2020, in Neudorf zu einem Scheunenbrand bei dem ein Sachschaden in Höhe von mindestens 100.000 Euro entstand. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Ansbach haben jetzt herausgefunden, dass nicht – wie zunächst vermutet –  ein Gasgrill die Ursache für den Brandausbruch war.

Vielmehr, so teilt die Polizei jetzt mit, war ein technischer Defekt an einem „in der Scheune befindlichen und an die Stromversorgung angeschlossenes Haushaltsgerät“ der Brandauslöser. Über die Art des defekten Haushaltgerätes gibt es bisher keine Auskunft.




Gasgrill war die Brandursache

Nach den Ermittlungen der Polizei war ein Gasgrill Ursache für einen spektakulären Scheunenbrand in Neudorf, bei dem glücklicherweise keine Personen zu Schaden gekommen sind. Allerdings ist vorläufigen Schätzungen zufolge, ein Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro entstand. Bürgermeister Gallus lobt das Zusammenwirken der Feuerwehren bei dem schwierigen Brandeinsatz. Bei dem Löscheinsatz konnten die umliegenden Gebäude erfolgreich geschützt werden.

Am späten Nachmittag des 27.06.2020 kam es in Neudorf zu einem Scheunenbrand in einem früheren landwirtschaftlichen Anwesen. Schon von Pappenheim aus konnten kurz nach der Auslösung des Sirenenalarms die schwarzen Rauchschwaden des Brandes am Himmel festgestellt werden. Im Löscheinsatz waren mehr als 100 Feuerwehrleute von den Freiwilligen Feuerwehren aus Neudorf, Bieswang, Geislohe, Göhren, Pappenheim, Suffersheim und Treuchtlingen. Von der FFW Treuchtlingen kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Da die brennende Scheune mitten in einem eng zusammengebauten Gebäudekomplex stand, waren die angrenzenden Gebäude in höchster Gefahr, konnten jedoch von den eingesetzten Feuerwehren erfolgreich geschützt werden.

Das hervorragende Zusammenwirken der eingesetzten Feuerwehren vor Ort lobte Erster Bürgermeister Florian Gallus ganz besonderes. Er selbst war der als aktiver Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang beim Einsatz vor Ort, und hob besonders die Leistungen des Neudorfer Kommandanten Matthias Geck bei der ersten Einsatzkoordination hervor.

Später wurde die Einsatzleitung von Kreisbrandrat Werner Kastner übernommen, der von Kreisbrandinspektor Volker Satzinger und Kreisbrandmeister Otto Schober, sowie den Fachberatern des THW unterstützt wurde.

Für eine eventuelle Personenrettung und Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken hatte der Rettungsdienst der BRK Ortsgruppen Pappenheim-Treuchtlingen sowie aus Pleinfeld und Weißenburg gesorgt.

Zur Brandursache konnten die Beamten der Polizeiinspektion Treuchtlingen ermitteln, dass der Brandleider ursprünglich im Garten mit einem Gasgrill grillen wollte. Nachdem Regen aufkam wurde der Gasgrill in die Scheune gestellt, wo er kurz darauf den Brand auslöste.

Um abzuklären ob das Wohnhaus neben dem Brandherd in Mitleidenschaft gezogen worden ist, haben Spezialkräfte die Zwischendecken des Wohnhauses untersucht, um festzustellen, ob sich dort Glutnester befinden. Der Gesamtschaden liegt nach vorläufigen Schätzungen bei rund 100.000 Euro.

Die abgebrannte Scheune musste nach dem Ablöschen der Flammen mit einem Bagger abgebrochen werden, um Glutnester aus den Fehlböden der angebauten Häuser entfernen zu können. Inzwischen haben die Brandermittler der Kriminalpolizei Ansbach die Sachbearbeitung übernommen.

Weitere Fotos finden Sie bei: https://www.facebook.com/pg/Pappenheimfoto/




Notlandung bei Ochsenhart

Am Freitagabend, 26.06.2020 musste ein 51-jähriger Mann aus dem Landkreis Main-Spessart mit seinem Gyrokopter auf einem Feld bei Ochsenhart notlanden. Kurz nach einem Tankstopp am Flugplatz Eichstätt kam es zu technischen Problemen und einem Leistungsabfall an dem Fluggerät, weshalb der Pilot zu der Notlandung durchführen gezwungen war.

Der Gyrokopter wurde durch die Landung nicht beschädigt und der Pilot blieb glücklicher-weise unverletzt.




Ortsdurchfahrt in Bieswang ab Mittwoch wieder frei

Die Ortsdurchfahrt in Bieswang wird am Mittwoch, 01.Juli 2020 wieder frei befahrbar sein. Bis zum Beginn der Umgestaltung im Rahmen der Dorferneuerung wurde eine provisorische Asphaltschicht aufgebracht.

Da sich der Beginn der Dorferneuerungsmaßnahme Bieswang bis zum Jahr 2021verzögert, haben sich die Stadt Pappenheim und der Zweckverband Wasserversorgung links der Altmühl dazu entschlossen, die bis dato geschotterten Leitungsgräben in der Ortsdurchfahrt Bieswang provisorisch zu asphaltieren.
Wie berichtet, hat der Stadtrat Ende Mai beschlossen, die gesperrte Fahrbahn mit einer 5 cm starken Trag-Deckschicht zu asphaltieren.

Zum Zeitablauf teilt die Stadtverwaltung mit:
Die beauftragte Firma wird im Laufe des morgigen Freitags mit den Arbeiten fertig werden. Anfang nächster Woche werden noch kleinere Arbeiten erledigt.

Am Mittwochmorgen, 01.07. wird die örtliche und großräumige Umleitungs-Beschilderung abgebaut, sodass im Laufe des Tages die Ortsdurchfahrt in Bieswang wieder frei befahrbar sein wird. Die Durchfahrtsbeschränkung für den Schwerlastverkehr beleibt bestehen