Kirchweih in Osterdorf

Vom Freitag, 09. bis Montag, 12. September 2016 feiern Osterdorf, das letzte der 4 Jura-Dörfer Pappenheims, seine Kirchweih. Heuer zum ersten Mal in ihrem neuen Dorfgemeinschaftshaus. Hat man letztes Jahr noch im Rohbau gefeiert, ist man jetzt schon ein ganzes Stück weiter. Über 10.000 Stunden an Gemeinschaftsarbeit haben viele ehrenamtliche Helfer unermüdlich in das Projekt Gemeinschaftshaus gesteckt und es soweit fertig gestellt, dass heuer die Kirchweih dort stattfinden kann. Während der letzten Bauarbeiten kamen Brauer Wilhelm Wurm und Festwirt Ernst Kraft ins Haus und überraschten einige Vorstände der Osterdorfer Vereine und die Handwerker und Bauhelfer mit einer Brotzeit und einem Umtrunk. Nach einhelliger Meinung „ist der Sud gelungen“, die Kirchweih kann kommen.
dgh-osterdorf-teamDIE OSTERDORFER, wie sich der Zusammenschluss aller Osterdorfer Vereine nennt, haben wieder ein buntes Kirchweihprogramm zusammengestellt.

Traditionell wird die Kirchweih gefeiert. Dazu gehört zu allererst der Gottesdienst, zu dem Bergpfarrer Schleicher am Kirchweihsonntag, 11.09., um 09.00 Uhr in die Kirche St. Erhart einlädt.

Beginnen werden die Feierlichkeiten jedoch schon am Freitagmittag mit einer deftigen Schlachtschüssel. Ab 11.00 Uhr steht Festwirt Kraft mit seiner Mannschaft bereit.

Am Samstag treffen sich wieder die Fußballbegeisterten auf dem Sportplatz „Unter den drei Linden“. Um 14:00 Uhr treten zwei Frauenteams gegeneinander an  und anschließend spielen die Ledigen gegen die „Erledigten“. Abends spielt dann David Hoyer im Gemeinschaftshaus zu Tanz auf.

Nach dem sonntäglichen Gottesdienst beginnt der Frühschoppen um 10.00 Uhr mit anschließendem Mittagstisch und Nachmittag Kaffee und Kuchen.

Am Montag geht es wieder darum den Presssackkönig zu krönen. Um 10.00 Uhr treffen sich die „Kartler“ dazu im Gemeinschaftshaus. Der Festwirt spendet die Presssäcke und auch der Brauer sicherlich einige Maß Bier. Jeder kann mitmachen. Das „Karteln“ beschränkt sich nämlich darauf mitzuzählen wie viel „Sauen“ jeder bekommt. Wer als erster 6 auf seinem Konto verbuchen kann, ist Presssackkönig. Vielleicht gibt es ja auch eine Presssackkönigin. In den letzten Jahren habe immer mehr Mädels ihr Talent entdeckt und nehmen an dieser, doch meist feucht-fröhlichen, Veranstaltung teil.

Die Kinderbelustigung nachmittags rundet das Programm ab. Im Anschluss wird noch der Kirchweihbär durchs Dorf getrieben.

Die Kirchweih ist die erste Veranstaltung im neuen Gemeinschaftshaus und damit auch die erste Gelegenheit dieses anzuschauen. Fertig ist das Haus jedoch noch nicht ganz. Die „offizielle“ Einweihung wird nächstes Jahr erfolgen. Nichtsdestotrotz zieht es die Sportler wieder zurück nach Osterdorf. Hatte der SV Osterdorf doch letzte Saison in Schambach Unterschlupf gefunden. Der Spielbetrieb zur Runde 2016/2017 findet wieder in der Halle des Gemeinschaftshauses statt. Ebenso ziehen es die Schützen in diese Halle um. Nach der Kirchweih werden die elektronischen Schießstände installiert und die Feier zum 60jährigen Bestehen der Jura-Höh wird am Sonntag, 02.10.2016 dort gefeiert.

Einen regelmäßigen Gastwirtschaftsbetrieb wird es aber noch nicht geben. Die Osterdorfer wissen, was sie an ihrer „Lina“ haben und werden bei ihr in der Dorfwirtschaft Hüttinger auch in nächster Zeit noch gern gesehen Gäste sein.

Fotos: Die Osterdorfer




Plattenparty Osterdorf im Jubiläumsjahr

In diesem Jahr kann die Plattenparty Osterdorf  ihr 20jähriges Jubiläum feinen. Die Kultveranstaltung für Rockfans findet am kommenden Samstag, 09.April statt.

160403_plp-odorf-02Angefangen hat alles mit ein paar rockmusikbegeisterten Mitglieder der Osterdorfer Landjugend, die einige befreundete Gruppen einluden und getreu den Motto, das sich bis heute nicht verändert hat – once you rock, you can’t stop – die Nacht durchfeierten. Ausgeweitet hat sich dieses familiäre Gruppentreffen zu einem kleinen Mega-Event.

Neben dem Weiterbau des Dorfgemeinschaftshauses, der zwar nicht ganz stillsteht, konzentrieren sich  die  Osterdorfer nun aber erst mal auf die Plattenparty. „Alles nur eine Frage der Organisation“ meint Walter Otters, der Vorsitzende des Vereins DIE OSTERDORFER. Alle helfen mit, jung und alt, generationenübergreifend. Beispielhaft ist dies am Schild, das die Plattenparty ankündigt, dargestellt. Aufgestellt wurde dieses von der Familie Just. Edmund Just, er hat das Schild gebaut, ist Teil der „Rentnerband“, die vor allem unter der Woche dafür sorgt, dass die Baustelle nicht stillsteht. Sein Sohn Stefan Just ist Chefelektriker, schon seit Jahren bei der Plattenparty und nun natürlich auch auf der Baustelle des Gemeinschaftshauses, tatkräftig wird er auch hier schon von seinem Sohn … unterstützt.

Heuer zum 20. Mal treffen sich Jugendlichen und Junggebliebenen in dem Juradorf und lassen sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag  9. / 10. April  in den Partyzelten beschallen. DJs Franco und DJ Starter konnten heuer als „Plattenaufleger“ gewonnen werden. Dass beide nicht den gleichen Musikgeschmack haben, sehen die Verantwortlichen Osterdorfs durchaus positiv, denn dann ist die Vielfalt gewährleistet und für jeden was dabei.

Die Stadt hat die Genehmigungen erteilt. In zwei Zelten und der Osterdorfer Schutzhütte ist Platz für über 1000 Besucher geschaffen worden. Jeder der kann, hilft mit die Zelte aufzubauen, die 35 m lange Bar zu zimmern, Parkplätze auszuweisen, den Zeltboden zu verlegen, kurzum es wird gehämmert, gesägt und gewerkelt bis in die Nacht hinein, um dem erwarteten großen Ansturm gewappnet zu sein. Die Getränkelager sind bis zum Rand gefüllt und 35 Mädels warten in der Bar auf die Rockmusikbegeisterten.  Frei nach dem alten Motto: once you rock, you can’t stop.




Osterdorfer Tischtennis-Herren steigen auf

Obwohl die Vorzeichen bei der 1.Herrenmannschaft zu Beginn der Spielrunde nicht gerade positiv standen, konnte die Mannschaft um Spielleiter Dieter Mürl vorzeitig den Aufstieg in die 3. Kreisliga klar machen.

Zu Beginn der Spielrunde stellte sich heraus, dass der SV Osterdorf in dieser Saison nur eine Herrenmannschaft stellen kann, da einige Leistungsträger aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen ihre Teilnahme am Spielbetrieb abgesagt hatten. Doch die Mannschaft ließ sich nicht entmutigen und kämpfte sich schließlich mit dem Engagement des gesamten Teams bis an die Spitze der Tabelle vor. Die Grundlage für den Aufstieg waren schließlich der 9:1 Sieg gegen den Tabellenzweiten Cronheim, sowie die Erfolge gegen die Verfolger aus Markt Berolzheim und Suffersheim. Somit konnten sich die Herren aus Osterdorf am Ende mit 25:3 Punkten endgültig auf dem 1. Platz der Tabelle positionieren und ihren Aufstieg in die 3. Kreisliga sichern. Nicht zuletzt durch die herausragenden Leistungen von Daniel Manger (12:0 Punkte), sowie Klaus Stoll (10:0 Punkte) und Karl Halbmeyer (10:2 Punkte) war die Spitzenposition am Ende gewiss.

Die starken Herren ließen es sich dann auch nicht nehmen, ihren Erfolg nach dem letzten Spiel gegen Pappenheim bei einer spontan organisierten Aufstiegsfeier mit allen Spielern gebührend zu feiern. Vorstand und Spielleiter Dieter Mürl lobte seine komplette Truppe für deren Einsatz; Eckhard Halbmeyer , Dieter Mürl und Rudi Hanke haben bei keinem Spiel gefehlt, aber auch die Ersatzspieler haben zum Erfolg der Truppe beigetragen, so Mürl.

Ziel des SV Osterdorf ist es, in der neuen Saison 2 Herrenmannschaften melden zu können. Der Verein wird ab Herbst wieder zu Hause in der neu errichteten Halle im Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf seinen Spielbetrieb aufnehmen; dort können die Osterdorfer mit regelmäßigen Trainingszeiten, modernen Duschen und Umkleiden, sowie Gemeinschaftsräumen aufwarten.

Der Verein sucht dringend neue Spieler und freut sich über tischtennisbegeisterte Herren, Damen, Jugendliche und Bambinis, die gerne im Verein Tischtennis spielen möchten! Interesierte können sicher gerne bei der Vorstandschaft persönlich melden oder per Mail sv-osterdorf@t-online.de

Foto SV Osterdorf

 




Rekordbeteiligung beim Osterdorfer Sauschießen

Über mehr als 400 Teilnehmer beim Jubiläums-Sauschießen konnte sich der Schützenverein Jura-Höh Osterdorf freuen. Küzlich gab es die Preisverteilung für alle beteiligten  Schützen.

407 Schützinnen und Schützen, aus den Schützengauen Hesselberg, Donauries, Eichstätt und Weißenburg, nahmen am diesjährigen Sau- und Jubiläumsschießen der Jura-Höh Schützen in Osterdorf teil. Beeindruckt von der hohen Teilnehmerzahl beschlossen die Verantwortlichen der Jura-Höh nicht, wie angekündigt fünf, sondern sechs Schweine als Preise zur Verfügung zu stellen.

Die Preise des Sauschießens wurden am letzten Sonntag verteilt. Den ersten Preis, ein lebendes Schwein, gewann mit einem 6,6 Teiler der 2. Schützenmeister der Jura-Höh Osterdorf, Thomas Schwill. 1. Schützenmeister Erwin Knoll übergab ihm symbolisch einen Kälberstrick mit dem er das zweieinhalb Zentner schwere Schwein aus dem Stall zum Metzger führen kann.

Über 14 Zentner Lebendgewicht brachten die weiteren fünf Schweine auf die Waage. Verarbeitet zu 2016 Brat-, 120 Leber-, 85 Blutwürsten und 19 Presssäcken, sowie 150 mehr oder weniger großen Brocken Fleisch wurden sie den Gewinnern dargeboten. Jeder konnte sich nach Platzierung seinen Preis aussuchen.

Den größten Brocken, einen hinteren Schweineschlegel, ergatterte sich als Zweitplatzierter mit einem 7,0 Teiler, Michael Stützer von der SG 1888 Markt Berolzheim. 50 Bratwürste nahm der 3., Rainer Käfferlein, SG Winterlust Weißenburg, mit nach Hause. Sein Schuss lag nur 7,8 Hundertstel Millimeter vom absoluten Mittelpunkt entfernt.

160310_jurahoeh-01Besonders freute sich Knoll den Preis für die meisten Teilnehmer jedes Vereins dem Vertreter des Patenvereins Edelweiß Bubenheim übergeben zu können. 31 Teilnehmer stellten die Bubenheimer. 30 Liter Bier und einen Presssack können im Vereinsheim in Bubenheim demnächst verköstigt werden. Mit 23 Teilnehmern stellte die SG Adler Sufferheim die zweitmeisten Teilnehmer und nahmen 20 Liter Bier und einen Presssack mit. 10 Liter und ein Presssack gingen mit 21 Teilnehmern an die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim. Weitere 11 Vereine konnten je einen Kasten Bier mit nach Hause nehmen, da sie mit 10 oder mehr Teilnehmern an dem Preisschießen teilnahmen.

Einen herzlichen Dank richtete Knoll an alle Helfer beim Schlachten, beim Auswerten oder als Aufsicht am Schießstand.

Die Geldpreise des Jubiläumsschießens werden an die Gewinner am 02. Oktober vergeben. An diesem Tag ist ein Festtag geplant, um das 60jährige Jubiläum des Vereins gebührend zu feiern.

Fotos: Jurahöh Osterdorf

 




SV Osterdorf verabschiedet Winfried König

Nach 24-jähriger Amtszeit gibt Winfried König den Vereinsvorsitz im Sportverein Osterdorf ab. Zu seinem Nachfolger wurde Dieter Mürl gewählt.

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Fotos SV Osterdorf
von links:
Karl Halbmeyer (neuer 2. Vorsitzender), Dieter Mürl (neuer 1. Vorsitzender), Winfried König, Eckhard Halbmeyer (weiterhin aktives Vorstandsmitglied) und Thorsten Hüttinger (Kassier).

Zum neuen 1. Vorsitzenden wählte die Versammlung Dieter Mürl und zum 2. Vorsitzenden wurde Karl Halbmeyer gewählt. Die neue Vereinsspitze bedankte sich bei dem langjährigen Vorstand für sein großes Engagement für den Tischtennissport in Osterdorf.

Den neuen Vorständen wünschte Winfried König eine erfolgreiche Amtszeit und ein glückliches Händchen bei den Entscheidungen für den Verein.




Fraktionsübergreifender Applaus für Dorfgemeinschaftshaus

Auf der Baustelle des neuen Osterdorfer Gemeinschaftshauses hat die jüngste öffentliche Stadtratssitzung begonnen. Bei der Führung von Walter Otters, dem 1. Vorsitzenden des Dachvereins „Die Osterdorfer“ erhielten die Stadträte einen Überblick über den Baufortschritt.

150526_de-osterdorf-01Das Dorfgemeinschaftshaus ist ein Kooperationsprojekt das von der Stadt Pappenheim, dem Dachverein „Die Osterdorfer“ und dem Amt für Ländliche Entwicklung finanziert wird.

Für die Baumaßnahmen sind in den Planungen Kosten in Höhe von rund 410.000 Euro und für die Gestaltung des Außenbereichs 90.000 Euro veranschlagt. Allerdings will die Dorfgemeinschaft, die sich in einem gemeinnützigen Dachverein „Die Osterdorfer e.V.“ organisiert hat 145.000 Euro in Form von Eigenleistung zu dem Projekt beisteuern.

160228_osterdorf-dgh-03Letzteres ist nach den Ausführungen von Walter Otters auf einem guten Weg. Rund 80 „Stammhelfer“ sind zu unterschiedlichen Zeiten in dem Neu- und Umbau ehrenamtlich tätig. Dabei verwies der Vorsitzende mit Stolz auf die äußerst aktive „Rentnertruppe“, die an den Wochentagen ihre Arbeiten verrichtet, während die jüngeren Helfer vorwiegend an den Wochenenden tätig werden. Die Leistung der Osterdorfer kann sich mit rund 7.600 ehrenamtlichen Helferstunden sehen lassen. Das Besondere dabei, es sind nicht nur Hilfsarbeiten, die von den Helfern geleistet werden.

Die Planung und Ausführung der Elektroninstallation wurde bisher komplett. von eigenen Meistern und Facharbeitern durchgeführt. Genauso verhält es sich mit den handwerklichen Leistungen für Zimmerei-, Dachdecker-Trockenbau- und Spenglereiarbeiten. Bis heute wurden für Maurer- und Betonarbeiten lediglich 3 externe Maurerstunden benötigt. Die Sanitär- und Heizungsinstallation wurde zwar genauso wie der Aufbauputz vergeben, aber auch hierbei haben die Osterdorfer tüchtig zugearbeitet.

150711_dgh-osterdorf-05Wie berichtet haben die Osterdorfer ihr erstes Etappenziel – die Feier der Kirchweih im Neubau – bereits erreichen können und liegen nach Einschätzung ihres Ersten Vorsitzenden auch momentan gut im Zeitplan. Bisher wurden für das Dorfgemeinschaftshaus in Osterdorf 230.000 Euro verbaut und die Vergaben der Estricharbeiten, der Böden und Türen stehen aktuell an. .

Derzeit ist eine Arbeitsgruppe im Aufbau, die sich mit der Gestaltung der Räume beschäftigen soll. Dabei geht es beispielweise um die farbliche Gestaltung und die Ausstattung der Fußböden.

160228_osterdorf-dgh-01Mit zusätzlichen Arbeiten und Kosten, so erklärte Otters hat die Sanierung des Schulhaus-Altbaus die Osterdorfer überrascht. Wegen starken Holzwurmbefalls mussten alle Decken und Böden herausgerissen und erneuert werden. Und im Obergeschoß mussten aus statischen Gründen alle Zwischenmauern entfernt werden. Zusammen mit ihrem Architekten Karl Herzner hatten die Osterdorfer hier eine enorme technische Herausforderung zu meistern. „Das war weder in der Kostenschätzung noch in unserem Arbeitsablauf eingeplant“, erklärt Otters dem Ratskollegium. Obwohl dieser Mehraufwand durch Eigenleistung kompensiert wurde, kann bisher noch nicht abgeschätzt werden, wie sich diese Problematik auf die Gesamtnoten auswirken wird. Denn ein mehr an Materialkosten ist auf jeden Fall entstanden.

Viel Applaus und Anerkennung erhielt Walter Otters vom Ratskollegium für seine interessante und engagierte Baustellenführung, die sich vom Keller bis zum Dach erstreckte. Bürgermeister Sinn zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Dorfgemeinschaft und Erwin Knoll der 2. Vorsitzende des Dachvereins „Die Osterdorfer“ lobte die besondere logistische Leistung vom Walter Otters, ohne den dieses Kooperationsprojekt nicht möglich geworden wäre.

Als zuständiger Fachmann für die „Beschaffungskriminalität“ wurde scherzhafter Weise Stadtrat Friedrich Obernöder bezeichnet. Uns wurde aber versichert, dass der bei seinen Streifzügen durch die Baumärkte der Region die beschafften Waren immer ordentlich bezahlt hat.

141209_osterdorf-02Wie berichtet, wurde zwischen der Stadt Pappenheim und dem Verein „Die Osterdorfer e.V.“ ein Vertrag über die künftige Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses entworfen. Darin verpflichtet sich der Verein neben einer Eigenleistung im Gegenwert von 145.000 Euro auch zur Beschaffung und den Unterhalt des Inventars. Die Kosten für das Inventar werden voraussichtlich durch die geplanten elektronischen Schießstände für den Schützenverein Jurahöh enorm in die Höhe getrieben. Aber wie uns 1. Schützenmeister Erwin Knoll erklärt, haben diese Schießstände neben technischen Vorzügen auch den Vorteil, dass bei Nutzung des Schießraumes für andere Zwecke nicht wie bei herkömmlichen Schießständen die Seilzüge abgebaut werden müssen. Ihre Finanzmittel bezieht der Dachverein vorwiegend aus den Einnahmen der Osterdorfer Plattenparty, die seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet der Region ist. Aber auch über Spenden kann der gemeinnützige Verein an Finanzmittel kommen..




Sauschießen mit prominenter Beteiligung

(Erwin Knoll) Der Schützenverein Jura-Höh Osterdorf wird heuer 60 Jahre alt und veranstaltet zum 35. Mal sein Sauschießen. Anlass genug kein „normales“ Sauschießen durchzuführen, sonder das Programm zu erweitern und Preise im Wert von über 5.000 € anzubieten. Jeder darf mitmachen. Schützen, die keine Waffe haben, stellt der Verein ein Gewehr.
Beim Sauschießen winkt als erster Preis ein ganzes lebendes Schwein und jeder der teilnimmt bekommt einen Preis seiner Wahl, der je nach Platzierung herausgesucht wird. Beim Festschießen wird eine Fest-, Glücks- und Adlerscheibe herausgeschossen. Hier winken Geldpreise von 5 bis 150 €; insgesamt fast 1.850 €.

Schützenmeister Erwin Knoll freute sich gleich am ersten Tag mit die beste und prominenteste Schützin des Landkreises am Schießstand in Osterdorf begrüßen zu können. Tina Grünwedel, in der Bundesliga startet sie für den SV Petersaurach, war zusammen ihrer Mutter Renate, ihrer Schwester Simone Schmoll und deren Mann Christian Schmoll der Einladung der Jura-Höh-Schützen gefolgt und traf das eine und andere Mal mitten ins Schwarze. Auch der 1. Schützenmeister des Patenvereins Edelweiß Bubenheim, Andreas Neubauer, versuchte bereits am ersten Abend sein Glück.

Auf die Festscheibe legte Tina Grünwedel mit einem 23,1 Teile gleich mal eine Marke vor, die nur schwer zu knacken sein dürfte. Auch die Wertung auf die Adlerscheibe führt sie mit einem 54,1 Teiler noch an. Auf die ganze Sau schoss sie mit einem 11,3 Teiler wirklich nicht schlecht, aber der 2. Schützenmeister der Jura-Höh, Thomas Schwill, setzte seinen Schuss nur 6,6 hundertstel Millimeter vom absoluten Mittelpunkt entfernt, noch ein winziges Stückchen näher in die Mitte. Karl Gronauer, Jura-Höh Osterdorf, schoss den besten Glücksschuss. Mit einem 24,2 Teiler führt er das Teilnehmerfeld auf die Glücksscheibe am ersten Abend an.

Das Sauschießen geht noch bis zum 28.02.2016. Jeder darf mitmachen. Schützen, die keine Waffe haben, stellt der Verein ein Gewehr. Fachkundiges Personal überwacht den Schießbetrieb und gibt, falls notwendig, auch Tipps zur Handhabung.

Zwischenergebnisse und die Endergebnisse können auf der Seite des Schützenvereins auf der Homepage der DIE OSTERDORFER unter www.dieosterdorfer.de eingesehen werden.




Feuerwehr mit erweitertem Wirkungskreis

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf waren bei der jüngsten Jahreshauptversammlung Ehrungen, das Dorfgemeinschaftshaus und die traditionelle Osterdorfer Plattenparty die zentralen Themen. Fünf Feuerwehrmänner wurden für 40jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet und Friedrich Hüttinger kann auf eine 60-jährige Mitgliedschaft bei der Osterdorfer Wehr zurückblicken.

64 Mitglieder, hat die Freiwillige Feuerwehr Osterdorf wovon 32 Floriansjünger aktiven Dienst leisten und die andere Hälfte zu den Passivmitgliedern zählt. Zu der jüngsten Jahreshauptversammlung freute sich Vereinsvorstand Walter Otters über die zahlreiche Teilnahme. Dabei galt sein besonderer Gruß dem Osterdorfer Ehrenkommandanten und Stadtratskollegen Friedrich Obernöder und dem Ehrenvorsitzenden Edmund Just. Ebenso waren Bürgermeister Uwe Sinn, sowie von der Landkreisfeuerwehr Kreisbrandinspektor Norbert Becker und Kreisbrandmeister Otto Schober zur Jahreshauptversammlung nach Osterdorf gekommen.
Auch Landratstellvertreter Peter Krauß war vor Ort, was darauf hin deutete, dass es an dem Abend ganz besondere Ehrungen geben wird.

Mit Helmut Hüttinger, Walter Otters , Erwin Stoll und Karl Meyer konnte der Landratstellvertreter vier Feuerwehrmänner für eine 40-jährige aktive Dienstzeit auszeichnen. Die Jubilare bekamen eine Urkunde des bayerischen Staatsministers des Innern, ein Ehrenkreuz und jeder von ihnen kann eine Woche im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain Urlaub machen. Zusätzlich bekamen sie Lob von allen Seiten. So dankte Bürgermeister Uwe Sinn im Namen aller Bürger für die 40-jährige Einsatzbereitschaft und auch Kreisbrandinspektor Norbert Becker hob die besondere Leistung einer 40-jährigen Dienstzeit hervor. Natürlich hatte der Landratstellvertreter Peter Krauß in seiner Laudatio auch in Osterdorf besonderes parat. Er zeigte sich stark beeindruckt von der ehrenamtlichen Leistung beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses und fragte, ob denn da noch Zeit für die Feuerwehr sei.. Neben seinem dicken Lob für die Leistung der aktiven Feuerwehrleute merkte Krauß an, dass nach seinen Feststellungen eine lange Feuerwehrdienstzeit auch in den Gesichtern nicht spurlos vorübergehe. „Man sieht`s am Kassier, sein Gesicht braucht auch immer mehr Platz“, trug Krauß zur Erheiterung bei.

Friedrich Hüttinger konnte bei der Versammlung auf eine 60-jährige Dienstzeit zurückblicken und wurde dafür besonders ausgezeichnet. Martin Fellner hat der Feuerwehr Osterdorf 30 Jahre die Treue gehalten, wofür auch er eine Auszeichnung erhielt und wie alle Jubilare des Abends mit dem Wappen des Osterdorfer Feuerwehrvereins beschenkt wurde.

Ihren Einsatz für die Gemeinschaft brachten und bringen die Feuerwehrleute aus Osterdorf neben sechs Brandschutzübungen, vor allem beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses und bei der legendären Osterdorfer Plattenparty ein.

Beides geht gut voran, wie bei der Versammlung deutlich wurde. Andreas Stettinger, Hauptorganisator der Osterdorfer Plattenparty versicherte, dass alles wie die Jahre vorher in bewährter Weise organsiert werde und dass man im Zeitplan sei.

Auch beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses sei man im Zeitplan und es wurden rund 6.300 freiwillige Helferstunden geleistet. Dabei sei die Leistungsbereitschaft von Jung und Alt gleichermaßen beeindruckend. Schließlich konnte 2015mit der Feier der Osterdorfer Kirchweih im Dorfgemeinschaftshaus das erste Etappenziel erreichte werden. Mehr Zeit als geplant werde man allerdings bei Um- und Ausbau des alten Schulhauses wegen des maroden Bauzustandes benötigt.




Jubiläums-Sauschießen mit Festscheiben

Der Schützenverein Jurahöh 1956 e.V. lädt im Jahr seines 60-jährigen Jubiläums zum 35. Sauschießen in das Gasthaus Hüttinger nach Osterdorf ein. Für den Schießwettbewerb hat der Verein Preise im Gesamtwert von mehr als 5.000 Euro bereitgestellt. Der erste Preis wird diesmal eine lebende Sau sein. Darüber hinaus werden im Rahmen des Jubiläumsschießens eine Fest-, Glück- und Adlerscheibe mit gut dotierten Geldpreisen herausgeschossen.

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Ehrenamtliche Helfer leisteten 6.000 Arbeitsstunden

(Die Osterdorfer) Das Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf hat seit dem Startschuss der Bauarbeiten im Februar 2015 einen enormen Baufortschritt aufzuweisen. Zu verdanken ist dies den rund 6.000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der freiwilligen Helfer. Der Vorsitzende des Vereins „DIE OSTERDORFER e.V.“ Walter Otters gab jüngst in einer Infoveranstaltung Auskunft über den aktuellen Stand des ambitionierten Projektes und zeigte weitere Ziele der Dorfgemeinschaft auf.

150711_dgh-osterdorf-02Zu der Informationsveranstaltung des Vereins „DIE OSTERDORFER e.V.“ konnte Vorsitzender Walter Otters zahlreiche interessierte Bürger im gut gefüllten Saal des Gasthauses Hüttinger in Osterdorf begrüßen.

Zu Beginn gab er einen kurzen Überblick zum derzeitigen Stand der Bauarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus. Der Anbau der Gemeinschaftshalle an das bestehende Schulhaus in der Dorfmitte ist vollendet und das ausgegebene Ziel „Kirchweih in der neuen Dorfgemeinschaftshalle“ konnte eingehalten werden. Derzeit findet die Elektro- und Sanitärinstallation statt. Im „alten“ Schulhaus, Baujahr 1891, das erhalten bleiben muss, werden gerade die Zwischenwände neu eingezogen. Bei dieser Gelegenheit dankte Otters allen Helfern für ihr Engagement und die vielen geleisteten Arbeitsstunden. 150526-de-osterdorf-04Ein besonderes Lob sprach er dabei der „Rentnertruppe“ aus; diese Gruppe aus einigen rüstigen Rentnern organisiert ihre Arbeitseinsätze auf der Baustelle unter der Woche selbst und führt wichtige Arbeiten aus, die wesentlich zum kontinuierlichen Baufortschritt beitragen, so Otters.

Des Weiteren bedankte er sich bei allen Spendern, die das Projekt „Dorfgemeinschaftshaus“ mit Sach- und Geldspenden unterstützen, sowie bei den Frauen aus Osterdorf, die samstags immer für das leibliche Wohl auf der Baustelle sorgen – gelebte Dorfgemeinschaft eben!

Der Zweck des Vereins ist es, Räumlichkeiten für alle Vereine und Gruppierungen in Osterdorf zur Verfügung zu stellen, um die Dorfgemeinschaft zu erhalten, Traditionen zu pflegen und um eine Begegnungsstätte für Jung und Alt zu schaffen.

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Foto: Die Osterdorfer

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Foto: Private Sammlung Prusakow

Soziales Netzwerk
Dabei steht als großes Ziel unter anderem die Schaffung eines „Sozialen Netzwerkes“ auf der Agenda der Verantwortlichen. „Da es auf dem Land immer weniger Mehrgenerationen-Haushalte gibt, sei es wichtig, einen stückweisen Ersatz dafür zu schaffen“, so Otters, „und junge Familien und ältere Gemeindebürger zusammenzubringen.“ Diese könnten sich gegenseitig entlasten und ergänzen. „Eine junge Mutter, die keinen Babysitter vor Ort hat, könnte ihr Kind in der Obhut einer „Dorf-Leih-Oma“ lassen – im Gegenzug könnte die junge Dame Einkäufe für die Ältere mit erledigen“, so ein Beispiel.

Dass hierfür Potential vorhanden ist, zeigt eine nicht amtliche Erhebung. In dem 300-Seelen-Dorf wohnen zurzeit ca. 20 Witwen und 5 Witwer.

Wie solche sozialen Netzwerke konkret gestaltet werden können, liegt nun an den Bürgerinnen und Bürgern, die Otters zum Ende der Versammlung aufforderte, aktiv an den Projekten mitzuwirken und ihre Ideen einzubringen.

Tradition und Geschichte

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Foto: Private Sammlung Prusakow

Ein weiterer wichtiger Punkt

ist die Sammlung, Dokumentation und Aufarbeitung von dörflicher Tradition und Geschichte. Die älteren Dorfbewohner könnten ihr Wissen an die jüngere Generation weitergeben, und diese könnten die Informationen zeitgemäß dokumentieren, so Otters. Beispiele wären die alten Haus- oder Flurnamen und deren mögliche Bedeutung oder, wie auch andernorts schon erfolgreich gesammelt, spezielle Wörter der örtlichen fränkischen Mundart.

Bei diesen Projekten ist natürlich die Kreativität aller Dorfbewohner gefragt und Vorstand Otters forderte alle Anwesenden auf, ihre Ideen und Vorschläge aktiv mit einzubringen und in den zu gründenden Arbeitsgruppen mitzuwirken, denn es sei wichtig, dass diese Projekte von vielen Menschen mitgestaltet und gelebt werden. Es gilt, dass alle Dorfbewohner und Vereinsmitglieder weiter am Ball bleiben und sich einbringen, denn: „Es gibt noch viel zu tun!“.




Kurvenverlauf falsch eingeschätzt

Am Donnerstag, 19.11.2015, gegen 13.10 Uhr, ereignete sich auf der Ortsverbindungsstraße Geislohe Osterdorf, kurz vor dem Ortseingang Osterdorf, ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Raum Augsburg schätzte die dortige 90-Grad-Kurve falsch ein, verbremste sich und geriet nach links von der Fahrbahn ab, wo er mit seinem Pkw im Straßengraben an einem Busch hängenblieb. An dem Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000 EURO, der 20-jährige wurde nicht verletzt.




Neuwahlen und Auszeichnungen bei der Jura-Höh

Der Schützenverein Jura-Höh Osterdorf hat jetzt bei seiner Jahreshauptversammlung Rüchschau und Ausblick gehalten. Es gab turnusmäßige Neuwahlen und Pokalgewinner wurden geehrt. Nachfolgend der Bericht von der Versammlung.

(Jura-Höh Osterdorf) Der Erste Schützenmeister Erwin Knoll begrüßte die 31 anwesenden Schützenvereinsmitglieder, besonders Ehrenschützenmeister Martin Oeder, Ehrenmitglied Fritz Fellner und Stadtrat Walter Otters.
Die Versammelten erhoben sich zum Gedenken ihrer verstorbenen Mitglieder, in diesem Jahr verstarb im Januar Fritz Mürl.
Seinen Bericht begann Knoll mit dem Zitat: „Träumer haben vielleicht keinen Plan, aber Realisten haben keine Visionen“ und dass er Visionen hat, machte er anschließend deutlich.
Der Verein besteht derzeit aus 99 Mitgliedern, davon sind 30 weiblich, 27 unter 27 Jahre, sechs Jugendliche und acht Schüler. Zwei neue Mitglieder konnten aufgenommen werden.

Im vergangenen Jahr fanden sechs Vorstandsitzungen zur Vorbereitung von Festen und Feiern statt, ebenso der Jahreshauptversammlung. Er dankte allen Vorstandsmitgliedern, Helfern und Spendern. Er bedankte sich auch für konstruktive Kritik sowie für so manche kritische Meinung.
Ohne dem Sportleiter etwas vorweg zu nehmen, freute sich Knoll bekanntzugeben, dass Gerhard Hüttinger seinen Titel als Gaumeisters in der Altersklasse Senioren über 60 verteidigen konnte und dass Lukas Wrede Gaumeister in der Jugendklasse wurde. Zusammen mit seinem Bruder Lars und Jasmin Huber nahm er auch an den Bezirksmeisterschaften teil.
Auch als Teilnehmer beim Mfr.-Pokal hat Lukas Wrede den 4. Platz in der Jugend belegt. Er schoss beachtenswerte 384 Ringe!
Bei den Rundenwettkämpfen des Gaues Weißenburg tritt der Verein mit einer Jugendmannschaft und 3 Mannschaften in der Schützenklasse (Mannschaft I und II in der C-Klasse, Mannschaft III in der E-Klasse) an.
Mit der Beteiligung am Sauschießen 2015 zeigte er sich zufrieden. Die Anzahl der Schützen hat sich erhöht.
Das Sommerfest mit Königsproklamation wurde wieder sonntags veranstaltet – mit Gottesdienst, Mittagessen, Kaffee + Kuchen, sowie einer ordentlichen Brotzeit.

Ausblick für 2016:
Dieses Jahr wird die Jura-Höh 60 Jahre alt. Die Vorstandschaft hat beschlossen dies gebührend zu feiern und ein mittelgroßes Fest zu veranstalten. D.h. Feiern zusammen mit dem Patenverein Edelweiß Bubenheim und den umliegenden Vereinen. Auch ein Festschießen, das im Rahmen des alljährlichen Sauschießens, eingebunden wird, soll veranstaltet werden.

Das Fest-Sauschießen beginnt am Freitag nach Aschermittwoch. Der genaue Termin für das Jubiläumfest muss noch mit den anderen Vereinen Osterdorfs abgestimmt und besprochen werden.

Dorfgemeinschaftshaus:
Das Gemeinschaftshaus ist auf dem besten Weg.
Knoll betont, dass Walter Otters alles bestens vorbereitet hat und das Projekt „gnadenlos“ durchzieht – vielen Dank dafür.
Jeder ist aufgerufen, mitzuhelfen. Die Mitglieder des Schützenvereins sind ganz gut dabei.
Bei der Planung im letzten Jahr waren alle Vereine aufgerufen, selbst darüber nachzudenken und zu beschließen, was sie wollen und was sie sich wünschen.
Das Schützenmeisteramt hat in seiner letzten Sitzung besprochen, dass es das Ziel sei, im Gemeinschaftshaus 8 elektronische Schießstände zu betreiben. Das Gremium war sich darüber einig, dass dies nur bewerkstelligt werden kann, wenn vorher alles unter Dach und Fach ist.
Knoll informierte die Versammlung über den Stand in Sachen elektronische Schießstände.
Da sich nach derzeitiger Lage der Schützenverein nicht an der Finanzierung des Gemeinschaftshauses beteiligen müsse, könnten die vorhandenen Mittel für die Errichtung des elektronischen Schießstandes eingesetzt werden. Er habe sich schon mit dem Mittelfränkischen Schützenbund in Verbindung gesetzt, um die Möglichkeiten einer Bezuschussung zu prüfen. Die formalen Voraussetzungen hierfür sind gegeben. Auch könnten Förderungsanträge bei der Stadt und dem Landkreis gestellt werden.

Martina Pop und Thomas Schwill informierten anschließend über die Kosten, welche auf den Verein zukommen würden. Insgesamt belaufen diese sich auf über 20.000,00 €. Verschiedene Angebote wurden eingeholt und werden derzeit geprüft.

Um ein Zeichen zu setzen erklärte sich der 2. Schützenmeister Thomas Schwill bereit, die Finanzierung eines Standes zu übernehmen und das benötigte Geld zu spenden.

Im Anschluss diskutierten die Anwesenden das Für und Wider von elektronischen Schießständen. Es kann schneller geschossen werden, die Auswertung ist genauer und damit gerechter, beim Sauschießen und an den Rundenwettkämpfen wäre alles unkomplizierter. Letztendlich sei es auch wünschenswert, ein neues Haus auch mit einer angemessenen Technik auszustatten.

Knoll dankte für die rege Diskussion und stellt in Aussicht, das Projekt voranzutreiben und nachdem alle Voraussetzungen abgeklärt sind und die Ergebnisse vorliegen, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann letztendlich darüber entscheiden wird.

Die Schriftführerin Christa Link ließ anschließend das Vereinsjahr am geistigen Auge vorüberziehen, in dem sie die Protokolle verlas.

Den Kassenbericht übernahm Thomas Schwill, der die entschuldigte Kassiererin Andrea Halbmeyer vertrat. Er konnte erfreulicherweise über einen Kassenzuwachs berichten.

Die Kasse wurde von Walter Otters und Helmut Hüttinger geprüft. Die Kassenführung ist übersichtlich, sauber und nicht zu beanstanden. Die Gelder werden sachgerecht verwendet.

Es folgte der Bericht der Jugendleiterin Martina Pop. Nachdem Lukas und Lars Wrede aufgrund ihrer sehr guten Leistungen nunmehr in der Schützenklasse schießen, wurde nur noch eine Jugendmannschaft zu den Rundenwettkämpfen angemeldet. Pop lobte den Trainingsfleiß ihrer jungen Truppe und freute sich auch über die doch schon sehr ansprechenden Ergebnisse.

Sportleiter Erich Wrede appellierte wiederholt zu mehr Trainingsbewusstsein. Er erwähnte die sehr guten Ergebnisse bei den Rundenwettkämpfen, die durch das Umstrukturieren der Mannschaften zu erklären sind.

Auf Antrag von Walter Otters entlastete die Versammlung die gesamten Vorstandschaft einstimmig.

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Vorstandschaft: v.l. 1. Schützenmeister Erwin Knoll,Werner Bickel, Sportleiter Erich Wrede, Werner Pop, Schriftführer Lukas Wrede, Gerd Obernöder, Anke Schimmelpfennig, Karl Gronauer, Jugendleiterin Martina Pop, und 2. Schützenmeister Thomas Schwill, nicht auf dem Bild: Kassiererin Andrea Halbmeyer und Elke Hanke.

Dieses Jahr standen Neuwahlen an. Als Wahlvorstände fungierten Walter Otters, Martin Oeder und Wilhelm Wurm. Wahlberechtigt waren 25 Mitglieder.
In ihren Ämtern bestätigt wurden 1. Schützenmeister Erwin Knoll, 2. Schützenmeister Thomas Schwill, Kassiererin Andrea Halbmeyer, Jugendleiterin Martina Pop, Sportleiter Erich Wrede und als Beisitzer Anke Schimmelpfennig, Werner Bickel, Werner Pop, Gerd Obernöder, Karl Gronauer und Elke Hanke.

Da die Schriftführerin Christa Link für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Lukas Wrede vorgeschlagen und gewählt.

Als Fahnenträger wurde Richard Boscher ebenso einstimmig bestätigt wie die beiden Kassenprüfer Walter Otters und Helmut Hüttinger.

Otters wünschte der neuen Vorstandschaft gutes Gelingen.
Der wiedergewählte, nunmehr seit 15 Jahren amtierende, Schützenmeister Knoll dankte allen für die Bereitschaft sich wieder in den Dienst des Vereins zu stellen und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Vorstandschaft.

Er übergab das Wort an den Vorsitzenden des Vereins DIE OSTERDORFER Walter Otters und bat diesen um eine kurze Bestandsaufnahme bezüglich des gemeinsamen Projekts Gemeinschaftshaus.

Otters teilt mit, dass die freiwilligen Helfer bisher viel geleistet haben. Insgesamt ca. 4.000 Stunden, allein im Juni waren es ca. 600! Im Moment müsse eine kleine Durststrecke überwunden werden. Die Motivation hat etwas nachgelassen.

Er stellt in Aussicht, dass die einzelnen Vereine sich finanziell nicht an dem Projekt beteiligen müssen, höchstens zu einer Zwischenfinanzierung bis der Zuschuss fließt.

Die PlattenParty muss, auch als größte Einnahmequelle für DIE OSTERDORFER, erhalten werden!

Die Innenausstattung muss den Finanzen entsprechend angeschafft werden, nicht alles muss und kann sofort umgesetzt werden.

Schützenmeister Knoll bedankte sich am Ende noch mal besonders bei der scheidenden Schriftführerin Christa Link für ihre geleistete Arbeit, ebenso bei Lukas Wrede für seine Bereitschaft, diese nun fortzuführen. Großen Dank auch an Walter Otters für den Lagebericht zum Gemeinschaftshaus Osterdorf und sein hoffentlich nicht nachlassendes Engagement.

Pokalverleihung:

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Poklasieger: v.l. 1. Schützenmeister Erwin Knoll, Jasmin Huber, Michelle Stettinger, Anke Schimmelpfennig, Erich Wrede, Emil Link und Thomas Schwill.

Am 23. und 25. Oktober 2015 fand das diesjährige Wander-Pokalschießen statt, auch wurden gestiftete Geburtstags-Scheiben herausgeschossen.

Die Gewinner: Geburtstags-Scheibe zum 50. von Emil Link: Thomas Schwill 75 Teiler; Karl-Prottengeier-Pokal Erich Wrede 41,7 Teiler; Hüller-Pokal Anke Schimmelpfennig 185,8 Teiler; Charly-Pokal Emil Link 86 Teiler; Damen-Pokal Andrea Halbmeyer 82,8 Teiler; Martin-Oeder-Pokal Michelle Stettinger 170,8 Teiler; Jugend-Pokal Jasmin Huber 41,0 Teiler.