Bauprojekt in Bieswang erhält bayerischen Staatspreis
Das Bauprojekt in Bieswang mit dem Titel „Gekonntes Miteinander von Alt und Neu – ein Nebengebäude interpretiert regionale Baukultur zeitgemäß“ wurde mit dem bayerischen Staatspreis „Dorferneuerung und Baukultur“ ausgezeichnet. Dieses Projekt von Christian Süppel, ist eines von nur zwölf Bauprojekten in Bayern, die diese renommierte Auszeichnung erhalten haben.
Alle zwei Jahre zeichnet der bayerische Staatspreis „Dorferneuerung und Baukultur“ private und öffentliche Bauvorhaben aus, die einen herausragenden Beitrag zur Baukultur und zur Weiterentwicklung von Dörfern leisten. Eine Expertenjury, bestehend aus Vertretern der Ämter für Ländliche Entwicklung, Heimatpflegern und Architekten, bewertete rund 1.700 Projekte. Die zwölf Gewinner erhielten jeweils 3.000 Euro als Anerkennung, und die Auszeichnung wurde von Staatsministerin Michaela Kaniber verliehen.
Die Fachjury begründete ihre Wahl für das Bauprojekt in Bieswang damit, dass der Bauherr nicht nur bei der Sanierung des Hauptgebäudes höchste denkmalpflegerische Maßstäbe gesetzt, sondern diesen Anspruch auch beim Umbau des Nebengebäudes verfolgt hat. Das Jurahaus, das aus dem frühen 17. Jahrhundert stammt und bis 1907 als Pfarrhaus diente, wurde erfolgreich revitalisiert. Das Nebengebäude, das ursprünglich ein Eishaus war und später als Stall genutzt wurde, wurde ebenfalls in das Projekt einbezogen. Vor der Instandsetzung standen beide Gebäude leer.
Die Fachjury betont, dass das Bauprojekt in Bieswang eindrucksvoll zeigt, wie Alt- und Neubau harmonisch zusammenwirken und sich gegenseitig ergänzen können, ohne das Ortsbild zu stören, im Gegenteil. Der stellvertretende Landratstellvertreter Günter Obermeyer begleitete den Bauherren Christian Süppel und seine Frau Renate Süppel gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus bei der Preisverleihung in München und lobte das Projekt ebenfalls.
Auch Bürgermeister Gallus freut sich über den Staatspreis und betont, dass die Baukultur einen bedeutenden Teil des Heimatgefühls ausmacht. Die Jurahäuser gehören einfach zu Bieswang, und das Projekt zeigt, dass der Bestand modernisiert werden kann, ohne seinen Charme zu verlieren.
Foto: Hauke Seyfarth / StMELF
Prägende Maßnahme der Dorferneuerung in Bieswang abgeschlossen
Bieswang – Nachdem im Dezember 2016 mit der Runderneuerung von Ochsenhart schon einen Teil der Dorferneuerung Bieswang erfolgreicher abgeschlossen werden konnte, gab es jetzt auch in Bieswang selbst Grund zum Feiern. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen in der Hauptstraße sind die Dorferneuerungsmaßnahmen zwar noch nicht beendet, aber „die erste prägende Maßnahme ist jetzt in Bieswang zum Abschluss gekommen“ erklärte Bürgermeister Florian Gallus den Grund der Feierstunde.
Vom Willen zur Zusammenarbeit geprägt Die Hauptstraße in Bieswang, die auch Staatsstraße (2387) ist, stellt eine vielbefahrene Hauptverbindung unserer Region in Richtung des benachbarten Regierungsbezirks und des Landkreises Eichstätt dar. Auch deshalb war die Neugestaltung dieses 800 Meter langen Straßenstücks eine besondere Herausforderung für alle, die an den seit April 2019 laufenden letzten Baumaßnahmen beteiligt waren.
Die vielen Besprechungen im Rahmen der Dorferneuerungsmaßnahmen seit der Ausführungsplanung im Mai 2020 seien von der Fähigkeit und dem Willen zur Zusammenarbeit geprägt worden, betonte Bürgermeister Florian Gallus in seiner Rede und bedankte sich deshalb bei der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft, namentlich bei ihrem Vorsitzenden, dem technischen Amtsrat Hannes Mantsch vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), bei Baudirektor Thomas Fechner vom Staatlichen Bauamt Ansbach, Michael Napokoj, Geschäftsführer der ausführenden Straßenbaufirma Fiegl und bei Rainhard Vulpius vom Pleinfelder Ingenieurbüro VNI.
Einen besonderen Dank richtete der Bürgermeister auch an an Jana Link und Christiana Pfahler vom städtischen Bauamt stellvertretend für alle Referate Stadtverwaltung, die auch einen großen Anteil am Gelingen der Baumaßnahmen hatten.
Synergie optimal genutzt Um die Synergie optimal zu nutzen gab es im Jahr 2021 nach Absprache mit dem Staatlichen Bauamt noch eine Terminverschiebung, durch die es möglich wurde im Rahmen der Baumaßnahmen die Nahwärmeleitung für das Nachwärmenetz Bieswang mit zu verlegen. Auch für die Städtischen Werke wurden die Anschlüsse der Dachflächen Photovoltaikanlagen an das Niederspannungsnetz mit eingebaut. Vom Wasserzweckverband konnte ein Teil der Wasserleitung und der Hausanschlüsse im Zuge der Baumaßnahmen erneuert werden. Die Stadt Pappenheim hat in der Bieswanger Hauptstraße einen Großteil des Glasfasernetzes verlegt. „Und so konnten wir in einem gemeinsamen Kraftakt im Bereich des Infrastrukturausbaues das Maximum für unsere Bürgerinnen und Bürger herausholen“, freute sich Gallus.
Die allgemeinen Maßnahmen der Dorferneuerung werden in Bieswang auch von vielen privaten Maßnahmen begleitet, bei denen für das Ortsbild eine wesentliche Verbesserung erreicht werden konnte. Sogar der Leerstand in der Hauptstraße zu Beginn der Dorferneuerung ist fast vollständig beseitigt.
Hannes Mantsch vom ALE, der seit Jahresbeginn Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft ist, betonte, dass er in seiner kurzen Zuständigkeitszeit bereits mit Freude feststellen konnte, dass der Ort lebt.
Thomas Fechner vom Staatlichen Bauamt Ansbach lobte ebenfalls das gute Miteinander und insbesondere die Leistung von Bürgermeister Florian Gallus. „Das hat der wirklich klasse gemacht“, beteuerte Fechner und regte damit einen kräftigen Applaus für Pappenheims Bürgermeister an.
„Ich bin schon fast ein Bieswanger“ sagte Reinhard Vulpius dessen Ingenieurbüro die Baumaßnahmen in der Hauptstraße seit mehr als fünf Jahren planerisch und begleitet. Denn schon Mitte April 2019 ging es nach entsprechenden Vorplanungen los mit den Grabungen und der Sperrung in der Hauptstraße. Bis Dezember 2019 war man mit dem Einbau von rund einem Kilometer neuem Kanal und einem Kilometer neuer Trinkwasserleitung beschäftigt und hat dabei 1,7 Millionen Euro verbaut von denen 1,4 Millionen die Stadt Pappenheim und 300.000 Euro der Wasserzweckverband links der Altmühl bezahlt hat.
Der Beginn des Straßenausbaus hat sich hingezogen und konnte erst im September 2021 beginnen. Im April 2023 kamen die Bauarbeiten zum Abschluss und kosteten 1,1 Millionen Euro. Davon hat die Teilnehmergemeinschaft rund 500.000 Euro zu tragen und das Straßenbauamt ist mit 380.000 Euro beteiligt. Die Stadt Pappenheim trägt mit 170.000 Euro 15% der Bausumme, die Stadtwerke Pappenheim 50.000 und der Wasserzweckverband 3.000 Euro.
Auch Vulpius freute sich, dass für die Anwohner der Hauptstraße endlich wieder Ruhe eingekehrt ist. „Was wir geschaffen haben kann sich sehen lassen“, meinte Rainhard Vulpius und führte dabei besonders das neue Bushäuschen und die verbesserte Anbindung der Rosengasse und der Weißenburger Straße an. Die Ruhe wird aber nicht lange dauern meinte er, denn „Wir überdenken schon die Baumaßnahmen in den nächsten Ecken“.
Bei schönem Wetter und guter Laune konnte man in Bieswang an diesem Tag die neugestaltete Hauptstraße feiern. Mit dem guten Wetter und insbesondere mit der guten Laune war das nicht immer so in den vergangenen Jahren. Denn Baulärm, Staub und Schmutz drückten oft recht massiv auf das Gemüt bei den Anwohnern. Auch bei ihnen bedankte sich Bürgermeister Gallus für ihr Durchhaltevermögen und ihr Verständnis. Wie auch bei Renate und Christian Süppel die ihr Grundstück mit Überdachung für die Einweihungsfeier zur Verfügung gestellt hatten.
Trotz aller Ärgernisse hätten die geplagten Anwohner die Bauarbeiter immer wieder mit Kaffee und Kuchen und anderen kleinen Stärkungen verwöhnt wussten Gallus und Vulpius zu berichten. „Das erfüllt mich nicht nur als Bürgermeister, sondern auch als Bieswanger mit ganz viel Stolz“, lobte der Bürgermeister bevor er die Ehrengäste und die leidgeprüften Bieswanger zu einem Imbiss mit Umtrunk einlud.
Maibaumaktion bei der „Rasselbande“
Auf ganz besondere Weise hat man im städtischen Kindergarten „Rasselbande“ in Bieswang am vergangenen Freitag den Mai begrüß. Gemeinsam wurde ein Maibaum selbst gestaltet der nun den Außenbereich des Kindergartens schmückt.
„Wenn der Maibaum wieder im Garten steht“ sangen vergangenen Freitag die Kinder des städtischen Kindergartens in Bieswang, um den Wonnemonat zu begrüßen. Begleitet wurden sie dabei mit großer Freude von einem Body-Percussion-Rhythmus ihrer Eltern und Geschwister.
Für das Gestalten des Maibaumes hatten sich die Beteiligten in verschiedenen Arbeitsgruppen aufgeteilt. Einige Kinder schnitzten Muster in den Birkenstamm. Sie hatten schon in der vergangenen Woche während der Freispielzeit am Vormittag einen Schnitzmesserführerschein erworben, bei dem sie die sichere Handhabung der Schnitzwerkzeige lernten. Andere hatten Spaß beim Kranzbinden, Bänder aufhängen oder Holzschilder bemalen. Auf diesen Schildern sind Betriebe und Vereine aus Bieswang dargestellt. Eine weitere Arbeitsgruppe hob das Loch aus in dem der Stamm des fertigen Maibaums letztlich seinen Halt bekam.
Nach getaner Arbeit gab es eine Stärkung am Buffet mit süßen und herzhaften Leckereien, sowie eine Schatzsuche für die Kinder im großen Sandkasten.
Die Beteiligten an der Maibaumaktion des Städtischen Kindergartens bedanken sich ganz herzlich bei den Forstmitarbeitern der Stadt Pappenheim für das Heranschaffen des Baumes und der Zweige, der Firma Wörlein für die zur bereitgestellten Biertischgarnituren, den Eltern für das Mitbringen des großzügigen Buffets und allen großen und kleinen Helfern, die mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität das Fest bereichert haben
Foto: Kindergarten Bieswang
Ein LEBENS[wert] Ausbildungs-Camp
BIESWANG – Gutes für Menschen in Ausbildungsverantwortung – so lässt sich die Initiative von Unternehmerin Britta Strunz der Firma KRAUSE-GUSS prägnant zusammenfassen. Ihre seit 2 Jahren bestehende LEBENS[wert] Initiative veranstaltet unterschiedliche Aktionen und Events innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
Jetzt sollen Seminar-Angebote für unterschiedliche Zielgruppen das Angebot erweitern.
„Meine Vision ist es die Wertschöpfung in der Region zu halten und zu heben. Ich möchte die unterschiedlichen, herausfordernden Themen der Zeit in qualitativ hochwertige und preislich passable Seminare packen und den Unternehmen und Menschen zur Verfügung stellen.“, schreibt Britta Strunz in ihrer Pressemeldung.
Alles direkt vor der Haustür, ohne lange Wege und Fahrzeiten und hohen Reisekosten, was wiederum nachhaltig ist.
Das erste Konzept steht. Ein LEBENS[wert] Ausbildungs-Camp. Dies wurde speziell auf die Bedürfnisse und Aufgaben für Ausbilderinnen und Ausbilder ausgerichtet. In diesem Camp bekommen die TeilnehmerInnen und Teilnehmer die Erfolgswerkzeuge, innere Ausrichtung und Erkenntnisse, die ihnen immer wieder helfen, Gewohnheiten und die Entwicklung, auch die ihrer Azubis gezielt zu fördern.
Durch professionelles Input und regionale Vernetzung lernen Sie ihre Werte kennen, bauen Resilienz auf und bekommen neue Erkenntnisse für Lernen und Führung. So werden Sie zum Mehrwertgestalter für ihre Azubis, das Unternehmen uns sich selbst.
Britta Strunz und ihr Expertenteam sind sich sicher, dass solche Angebote in der Region noch fehlen und diese zu mehr Austausch, Vernetzung und schaffen von Synergien helfen.
Wer sich als Unternehmen oder Ausbildender von dem Konzept angesprochen fühlt, der kann gerne unter der Mail-Adresse lebenswert@krause-guss.de mit Britta Strunz Kontakt aufnehmen.
Alle relevanten Infos werden dann gerne bereitgestellt.
Text: Krause Guss
Bieswanger Ortsschild ist weg
Die Stadt Pappenheim hat bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen Anzeige wegen eines „Ortsschilddiebstahls“ erstattet. Nachdem in den letzten Jahren schon die Ortsschilder von Übermatzhofen und Osterdorf abhandengekommen sind, hat jetzt offenbar ein Sammler das Ortsschild von Bieswang abgeschraubt und mitgenommen.
Entwendet wurde die Ortstafel in der Weißenburger Straße am nordwestlichen Ortseingang kurz vor der Abzweigung Schulhausstraße.
Wann genau die Freveltat stattgefunden hat, ist bei der Stadtverwaltung nicht bekannt, denn es wird die Tatzeit in den vergangenen ein bis zwei Wochen vermutet.
Für die Wiederbeschaffung des Schildes liegt eine Rechnung in Höhe von rund 140 Euro vor. Zusammen mit dem Verwaltungsaufwand und der Montage durch die Mitarbeiter des Bauhofs geht die Stadt von einem Schaden in Höhe von 300 Euro aus.
Wer kann Hinweise auf den Diebstahl geben und eventuell auch die Tatzeit einschränken?
In Bieswang wird massiv asphaltiert
Von Mittwoch, den 02.11.2022, bis Freitag, den 04.11.2022 wird in der Bieswanger Hauptstraße und einigen Anschlussstraßen die Asphalt-Tragschicht eingebaut. Aus diesem Grund sind verschiedene Strecken im Innerortsbereich Bieswangs gesperrt. Erneute Sperrungen gibt es eine Woche später, wenn die Deckschicht aufgebracht wird.
Zu den angegebenen Zeiten sind die gekennzeichneten Strecken NICHT befahrbar!
Die Firma Fiegl bittet die Anwohner ihre Fahrzeuge rechtzeitig außerhalb der betroffenen Arbeitsabschnitte zu parken. Die Sperr- bzw. Asphaltierungszeiten sind:
Am Mittwoch, den 02.11.2022 wird die Hauptstraße vom westlichen Ortseingang bis zur ersten Einmündung der Meiergasse asphaltiert.
Am Donnerstag, den 03,11,2022 und Freitag, den 04.11.2022 werden die folgenden
Anschlussstraßen asphaltiert:
– Feldzufahrt bei Hauptstraße Hausnummer 1a
– Zufahrt Autohaus Herb
– Weißenburger Straße
– Stelzergasse
– Hutgasse
– Meiergasse
– Kreuzungsbereich Sommerkellerweg
– Feldzufahrt Hauptstraße gegenüber Hausnummer 38/40
Die Asphalt-Deckschicht wird eine Woche spätervom Dienstag, 08.11. bis Montag 14.11.2022 aufgebracht.
Abschnittsweise wird einen Tag vor dem Einbau der Asphaltdeckschicht ein schwarzer Haftkleber aufgebracht. Der obere Abschnitt C und D, sowie die Zufahrt Rosengasse und Sportplatzweg werden am 08.11.2022 mit Haftkleber angespritzt.
„Bitte halten Sie sich an die örtlichen Absperrungen, auch wenn Sie denken, dass die Straße befahrbar aussieht. Der aufgebrachte Haftkleber kann Schäden an Ihrem Fahrzeug, als auch an Ihren Hofzufahrten/Pflasterflächen anrichten,“ teilt die Baufirma mit und bittet, die Fahrzeuge rechtzeitig außerhalb der betroffenen Abschnitte zu parken.
Ab Mittwoch, den 09.11.2022 beginnen die Asphaltierungsarbeiten der Deckschicht.
Zu den angegebenen Zeiten sind die Strecken NICHT befahrbar!
Da die Arbeiten in Abhängigkeit von der Witterung stehen, könnte es gegebenenfalls zu Verzögerungen oder kurzfristigen Terminänderungen kommen. Deshalb wird gebeten, die örtlichen Absperrungen zu berücksichtigen und den Umleitungen zu folgen.
17. Altmühltalmarsch ein voller Erfolg
Bieswang – Fast 90 Teilnehmer aus nah und fern waren beim 17. Altmühltalmarsch der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bieswang (SRK) am Start – ein voller Erfolg für die Organisatoren der Veranstaltung Die Reservisten aus Bieswang riefen und die Marschierer kamen!
Die Vorstandschaft um Reinhard Schwenk und das Organisatorenteam der SRK Bieswang haben einen abwechslungsreichen Marsch geboten und zusätzlich ein entsprechend abwechslungsreiches Begleitprogramm. Das Begleitprogramm basierte auf einem historischen Spaziergang unter der Regie von Naturparkführer Herr Knoll aus Geislohe der alle Teilnehmer, die historisch interessiert waren durch Bieswang geführt hat. Die kurzweilige Tour fand großen Zuspruch bei regionalgeschichtlich interessierten Personen.
Ab 1030 schickten dann Landrat Manuel Westphal und Pappenheims Bürgermeister Florian Gallus die Teilnehmer nach einem Grußwort, indem sie v.a. die hervorragende Organisation und die große Anzahl der Marschierer aus nah und fern hervorhoben, auf die Marschstrecken über 6, 9 und 12 km.
Aus nah und fern war nicht übertrieben. Unter den Teilnehmern waren überregionale Gäste aus den Niederlanden, Stuttgart, Würzburg und München. Zusammen mit den Marschierern aus Bieswang und Umgebung ergab dies die überraschende Zahl von über 80, womit das Organisationteam um Oberstleutnant Hajek nicht gerechnet hatte. Die stärkste Teilnehmergruppe stellte mit rund 20 Kameradinnen und Kameraden traditionell der Militärverein Kottensdorf aus der Nähe von Schwabach.
Nach dem Marsch, der durch Sanitätspersonal und 4 Stationen sowie ein Fahrzeug zur Marschüberwachung begleitet wurde, konnte die Soldaten – und Reservistenkameradschaft Bieswang im Rahmen der Siegerehrung durchweg sehr gute Marschleistungen konstatieren.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Tim Schwenk aus Solnhofen, der 6 km in etwas mehr als 30 Minuten bewältigte.
Nach der Siegerehrung wurde im Festzelt der Bieswanger Reservisten der Kameradschaftsabend mit hervorragender musikalischer Umrahmung durch „Livemusic Ronny M“ aus Wettelsheim begangen. Als Fazit der gelungenen Veranstaltung in Bieswang ziehen die Reservisten aus Bieswang den Schluss – das machen wir nächstes Jahr wieder – und vielleicht sogar in noch größerem Umfang – der Erfolg gibt uns trotz vieler Widrigkeiten in den vergangenen Jahren recht! Wir bleiben dran – totgesagte Leben eben doch länger!
Marin Hajek
Reservisten laden zum 17. Altmühltalmarsch ein
Die Soldaten und Reservistenkameradschaft 1899 Bieswang e.V. (SRK) lädt nach der Corona-Pause alle interessierten Soldaten, Crossläufer und Wanderer aus der Region am Samstag, 10. September 2022 zum 17. Altmühltalmarsch ein.
Es gibt wieder drei verschieden lange Marsschrecken mit sechs, neun und zwölf Kilometern. Als Besonderheit bieten die Veranstalter in diesem Jahr für die Freunde der Kurzstrecke eine geführte Wanderung rund um Bieswang an. Geführt wird die Strecke von Naturparkführer Erwin Knoll aus Geislohe.
Start am Samstag, 10. September um 10:00 Uhr Alle Teilnehmer müssen sich spätestens um 09:30 Uhr am SRK-Heim in Bieswang zur Anmeldung erscheinen, bevor um 10:00 Uhr der Startschuss fällt. Die Teilnehmer werden gebeten dem Anlass entsprechende Kleidung (festesSchuhwerk ggfs Regenbekleidung.
Startgebühren: Teilnehmer ab 15 Jahre: 10 €, von 6 bis 14 Jahre: 5 €, unter 6 Jahre: kostenlosdarin enthalten: ein Mittagessen, Getränke und Obst an den Stationen und für den jeweiligen Erstplatzierten ein Pokal
Siegerehrung und gemütliches Beisammensein Nach dem Marsch ab 15:30 Uhr findet die Siegerehrung statt – danach Musik mit Ronny und gemütliches Beisammensein im Festzelt am SRK – Heim – für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!
Generationswechsel bei der Bieswanger Feuerwehr
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang-Ochsenhart stand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Zeichen eines Generationswechsels in der Führungsriege der Bieswanger Wehr. Im nächsten Jahr soll das 150-jährige Jubiläum zusammen mit der seit 50 Jahren bestehenden Freundschaft zum Patenverein der Freiwilligen Feuerwehr Burgstall aus Südtirol gefeiert werden. Dieter Reitlinger wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.
Zur Versammlung konnte der 1. Vorsitzende Jürgen Satzinger Ehrenmitglieder, einige Stadträte Kreisbrandmeister Otto Schober, den 2. Bürgermeister Walter Otters und Sachbearbeiter John Meister von der Stadtverwaltung Pappenheim begrüßen.
Beim Totengedenken gedachte man der im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden Fritz Pfister, Vereinswirt Karl Rachinger, Johann Kemether und Ehrenkommandant Helmut Gronauer.
Wegen der Corona Problematik war auch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Bieswang das Vereinsleben stark eingeschränkt. Trotzdem konnte der gut besuchte, traditionelle Feuerwehrball stattfinden, der mit dem 148. Gründungsjubiläum zusammenfiel. Und auch am Volkstrauertag war die Bieswanger Wehr mit einer Abordnung bei der Gedenkfeier vertreten.
Keine Ausführungen zu den Einsätzen gab es vom scheidenden Kommandanten Dieter Reitlinger. Dieser nutzte sein Grußwort um sich bei allen, die ihn bei seinem Kommandantenamt unterstützt haben zu bedanken. Sein Dank galt natürlich in erster Linie den aktiven Kameraden, aber auch den örtlichen Firmen und der Stadt Pappenheim. Sein ganz besonderer Dank galt den Ausbildern, Gruppenführer, Maschinisten und Atemschutzgeräteträger. Es sei eine große Aufgabe, sich stetig fortzubilden um immer auf dem neuesten Stand zu sein, führte Reitlinger aus.
Bei der Jugendfeuerwehr Bieswang sind derzeit 8 Jungen und 2 Mädchen aktiv. Sie sind mit Eifer bei der Sache, konnte Jürgen Elz in Vertretung für den abwesenden Jugendwart Robert Müller berichten. Die Bieswanger Jugendfeuerwehr hat beim Kreisjungendfeuerwehrtag in Wettelsheim mit zwei Gruppen teilgenommen und die Plätze 12 und 18 belegt.
Generationenwechsel und Ehrungen Keine Änderungen gab es die Feuerwehr Ochsenhart für die der 1. Kommandant Martin Käfferlein und der 2. Kommandant Stefan Stettinger einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden.
Als Nachfolger des Bieswanger Feuerwehrkommandanten Dieter Reitlinger wurde sein bisheriger Stellvertreter Roland Hüttinger zum 1. Kommandant gewählt und auf Frank Kriegel fiel die Wahl zum stellvertretenden Kommandanten.
Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang-Ochsenhart: v.l.n.r.: Jürgen Satzinger (1. Vorsitzender), René Purwin (Kassenprüfer), Michael Gronauer (Schriftführer), Matthias Schmidt (Kassenprüfer), Jürgen Elz (Beisitzer), Martin Käfferlein (Beisitzer), Matthias Gronauer (Beisitzer), Stefan Stettinger (Beisitzer), Martin Roth (stv. Jugendwart), Dieter Rothmann (2. Vorsitzender), August Roth (Gerätewart).
Die Wahl der Vereins-Vorstandschaft brachte nachfolgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender, Jürgen Satzinger,
2. Vorsitzender, Dieter Rothmann
Schriftführer, Michael Gronauer
Kassier, Daniel Rachinger
Beisitzer:
Jugendwart und Fahnenträger, Robert Müller,
Stellvertreter des Jugendwarts, Martin Roth,
Gerätewart August Roth,
Jürgen Elz, Matthias Gronauer, sowie die beiden Kassenprüfer René Purwin und Matthias Schmidt.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Für 10 Jahre: Miriam Glöckel, Sebastian Hüttinger, Laura Käfferlein, Theresa Kollmann, Sophie-Marie Mühling, Irene Rachinger, Matthias Rachinger, Timo Reitlinger, Vera Reitlinger, Martin Roth, Tim Schwenk und Anita Wurm. Für 20 Jahre: Gerhard Schwegler Für 30 Jahre: Helmut Paukner und Wolfgang Schmidt Für 40 Jahre: Albert Renner.
Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt Günther Bauer, Werner Hüttinger und Helmut Paukner.
Die besondere Auszeichnung des Ehrenkommandanten erhielt der vormalige Kommandant Dieter Reitlinger. Als besonderen Dank für seine 30jährige Mitarbeit in der Vorstandschaft, davon 12 Jahre als 2. und 12 Jahre als 1. Kommandant überreichte der 1.Vorsitzende Jürgen Satzinger an Dieter Reitlinger eine handgeschnitzte Figur des St. Florian aus Südtirol und einen Gutschein. Ebenfalls einen Gutschein erhielt Klaus Kollmann für 21 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft als Kassier.
Heinrich Grimm, Richard Gronauer, Fritz Hönig, Ronald Käfferlein und Roland Kiermeyer wurden vom Verein für ihre langjährige Mitarbeit in der Vorstandschaft ebenfalls mit Präsenten bedacht.
Mit Blick auf die Zukunft kündigte der Vorsitzende Jürgen Satzinger die Teilnahme an einigen Feuerwehrfesten in der Region, einen Familientag und ein Sommerfest an.
Einen besonderen Hinweis gab es natürlich auf das große 150-jährige Jubiläum der Bieswanger Wehr, das im Jahr 2023 gefeiert werden soll. Dieses Jubiläum fällt mit der 50-jährigen Freundschaft mit dem Patenverein der Freiwilligen Feuerwehr Burgstall in Südtirol zusammen und soll deshalb ein besonders denkwürdiges Fest werden.
Fotos FFW Bieswang
Titelbild: Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang-Ochsenhart: v.l.n.r.: John Meister (Stadtverwaltung), Dieter Reitlinger (Ehrenkommandant), Otto Schober (Kreisbrandmeister), Roland Hüttinger (Kommandant Bieswang), Walter Otters (2. Bürgermeister), Martin Käfferlein (Kommandant Ochsenhart), Frank Kriegel (2. Kommandant Bieswang), Stefan Stettinger (2. Kommandant Ochsenhart).
Einbruch in Holzschuppen
In Bieswang wurde in der Zeit vom 15.03.22 bis zum 28.03.22 in einen Holzschuppen am Sportplatzweg eingebrochen. Die unbekannten Täter entfernten die Holzlattung und gelangten so in den Schuppen. Daraus habe sie mehrere Gegenstände entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 50 Euro. Der Wert des Diebesgutes ist nicht bekannt.
Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Treuchtlingen in Verbindung zu setzen
Nachwärmenetz, Synergie und der 45-Meter-Gehweg-Streit
Für das geplante Nahwärmenetz in Bieswang hat der Stadtrat der Errichtung eines Heizhauses am Solnhofer Weg das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Unstimmigkeiten gab es im Stadtrat über die Neugestaltung eines 45 m langen Gehwegstücks in der Max-Klemm-Straße.
Die eingetragene Genossenschaft Nahwärmenetz Bieswang will neben dem Solnhofer Weg, nördlich des Bieswanger Metzgereibetriebes Wörlein ein Heizhaus mit einer Grundfläche von 19,50 x 12 Metern errichten. Diesem Bauvorhaben hat der Stadtrat einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Gegen Ende der Sitzung stand das Thema Nahwärme dann nochmal auf der Tagesordnung.
Und zwar soll es beim Verlegen der Wärmeleitungen zu einer wertstiftenden Zusammenarbeit zwischen der Stadt Pappenheim und der Nahwärmenetz Bieswang eG kommen. Im Gespräch waren bei der Sitzung die Neusiedlerstraße und die Max-Klemm-Straße im Norden des Ortes, wo die Wärmeleitung im Gehweg eingegraben werden soll. Danach will die Stadt Pappenheim den Gehwegbereich in dem aufgegraben wurde mit Pflaster gestalten. Da aber die ersten zwei Anwesen in der Max Klemm-Straße keinen Nahwärmeanschluss erhalten gibt es einen Gehwegbereich mit 45 m Länge in dem keine Wärmeleitung verlegt wird. Deshalb soll nach einer Entscheidung des Bauausschusses auf diesem rund 45 m langen Gehwegstück die Asphaltdecke nicht durch Pflaster ersetzt werden. So jedenfalls hat es der Bauausschuss nach Ortseinsicht und ausführlichen Beratungen in seiner Sitzung am 10. Februar mit 6:1 Stimmen beschlossen.
„Ich versteh´ das nicht, dass man wegen 45 m zum Sparen anfängt“, eröffnete Stadtrat Roland Kiermeyer von der Bürgerliste das Wortgefecht und forderte, den Gehweg durchgängig zu pflastern.
„Dass man so kleinlich ist wegen 45 m – uns lachen ja die Leute aus – da fehlt mir jedes Verständnis“, schloss sich Friedrich Hönig seinem Vorredner an.
Er sei selber hin- und her gerissen meinte Bürgermeister Gallus (CSU) und verwies auf die Notwendigkeit des Sparens und die Gleichbehandlung mit anderen Ortsteilen.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler plädierte allerdings dafür die fraglichen 45 m unangetastet zu lassen. “Da müssen wir nicht graben, dann lassen wir das so wie es ist“ meinte sie. Im Übrigen finde sie es nicht gut, dass sich der Stadtrat immer wieder Diskussionen über Dinge leiste, schon stundenlang im Bauausschuss beraten wurden und abgestimmt wurden.
Auch Bettina Balz von den Grünen wies auf den Beschluss des Bauausschusses hin. Im Übrigen solle man froh sein, dass sich diese Synergie für andere Gehwegbereiche überhaupt ergeben habe. „Wo nicht gegraben wird braucht man auch den Gehweg nicht erneuern“.
Man habe das Thema im Bauausschuss lange diskutiert äußerte sich auch Pia Brunnenmeier (SPD). Da es „gewaltig Geld“ koste sei die Entscheidung gegen die Erneuerung des Gehwegstücks gefallen. Im Übrigen könne sich der Stadtrat darauf verlassen, dass im Bauausschuss sinnvolle Entscheidungen getroffen werden.
Das alles erzürnte ganz augenscheinlich den Fraktionsvorsitzenden Karl Satzinger von der Bürgerliste, der in scharfem Ton darauf hinwies, dass der Bauausschuss nur eine beratende Funktion habe. Wenn man einen beschließenden Ausschuss wolle, müsse man das beantragen. Aber bis dahin bleibe es dabei, dass jeder Stadtrat bei der Sitzung seine Meinung sagen darf.
Letztlich hat der Stadtrat mit 10:2 Stimmen beschlossen, dass das fragliche 45 m Gehwegstück in der Max-Klemm-Straße im Rahmen des Wärmeleitungsbaus nicht erneuert wird.
Ehrungen und eine Verabschiedung bei Fenster Rachinger
Ehrungen und eine Verabschiedung bei Fenster Rachinger
Bei dem Bieswanger Unternehmen Fenster Rachinger gab es kürzlich Ehrungen für langjährig verdiente Mitarbeiter*innen und Hans Herman wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Insgesamt zwölf verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – coronabedingt die Jubilare von 2020 und 2021 – haben Firmenchef Wolfgang Schmidt (vordere Reihe rechts) und seine Frau Christine Schilberg-Schmidt (links) kürzlich geehrt. Zusammen waren sie 255 Jahre für das Unternehmen tätig.
Für volle 40 Jahre Treue zeichnete er Heinrich Grimm (2020, vorne, 3. von links) aus, für 25 Jahre Jörg Mayer (2020, hinten, rechts) und Erich Pika (2020, vorne, 2. von links) sowie Michael Pfaller für 10 Jahre (2020, hinten, 3. von rechts).
Die Jubilare dieses Jahres sind für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit Inge Deffner (nicht im Bild), Hans-Jürgen Kattinger (hinten, 2. von links), Marc Meyer (hinten, 3. von links), Peter Loy (vorne, 3. von rechts) sowie Alfred Schmidl (vorne, 2. von rechts).
Seit 15 Jahren sind Monika Heimisch (vorne, 4. von links) und Karl Gruber (hinten, 2. von rechts) im Rachinger-Team.
Last but not least verabschiedete der Firmenchef Hans Herman (hinten links) nach 29 Jahren tatkräftiger Mitarbeit in den wohlverdienten Ruhestand.
Firmenchef Wolfgang Schmidt dankte allen Jubilarinnen und Jubilaren für ihr tolles Engagement für die Firma in diesen Jahren und überreichte im Rahmen eines kleinen Stehempfangs direkt nach Arbeitsende allen Geehrten Geschenke sowie Urkunden.