Göhren feiert zwei Tage Kirchweih

Unter dem Motto „Zwei Tage Gemeinschaft. Tradition. Genuss.“ laden die Göhrener Vereine am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September 2026, zur Kirchweih ein. Rund um das Festzelt und den Festplatz erwartet die Besucher ein geselliges Wochenende mit Gottesdienst, kulinarischen Kirchweihschmankerln, Unterhaltung und einem eigenen Programm für die kleinen Gäste.

Der Kirchweihauftakt am Samstag steht ganz im Zeichen eines gemütlichen Abends. Ab 18 Uhr gibt es Abendessen, dazu musikalische Unterhaltung und den ganzen Abend über Schmankerl vom Grill. Ab 20 Uhr öffnet die Cocktailbar am Festplatz. Wer schon etwas früher nach Göhren kommt, kann einen Besuch beim Brotbackfest des Frankenbundes am Flachsbrechhaus einplanen. Dort gibt es ab 10 Uhr frisches Brot aus dem Holzofen.

Am Sonntag beginnt der Kirchweihtag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Festzelt. Anschließend ist für das leibliche Wohl reichlich gesorgt. Neben Kaffee, Kuchen und selbstgemachten Küchle wird ab 11.30 Uhr ein reichhaltiger Mittagstisch angeboten. Gegrilltes gibt es den ganzen Tag über, am Abend wird ab 18 Uhr noch einmal zum Abendessen eingeladen.

Auch die Kinder kommen bei der Göhrener Kirchweih nicht zu kurz. Ab 13 Uhr ist Kinderschminken angesagt und um 14 Uhr sowie noch einmal um 17 Uhr öffnet sich am Festplatz der Vorhang für das Kasperltheater. Eine Hüpfburg steht den kleinen Kirchweihbesuchern an beiden Tagen zur Verfügung.

Kerwalose werden ebenfalls an beiden Tagen am Festplatz verkauft. Die Auslosung findet am Sonntag um 19 Uhr statt und setzt damit einen Schlusspunkt unter zwei Tage Göhrener Kirchweih.

Das Programm am Samstag, 5. September 2026

  • ab 10 Uhr Brotbackfest des Frankenbundes am Flachsbrechhaus mit frischem Brot aus dem Holzofen
  • ab 18 Uhr Kirchweihauftakt mit Abendessen, musikalischer Unterhaltung und den ganzen Abend Schmankerln vom Grill
  • ab 20 Uhr Cocktailbar am Festplatz
  • Kulinarisches Angebot mit Gegrilltem mit Kraut oder in der Semmel, Pitagyros, Bauchfleisch mit Kraut und Brot sowie Pommes

Das Programm am Sonntag, 6. September 2026

  • 10 Uhr Gottesdienst im Festzelt
  • ab 11 Uhr Kaffee, Kuchen und selbstgemachte Küchle
  • ab 11.30 Uhr reichhaltiger Mittagstisch und ganztägig Gegrilltes
  • ab 13 Uhr Kinderschminken
  • 14 Uhr Kasperltheater am Festplatz
  • 17 Uhr Kasperltheater am Festplatz
  • ab 18 Uhr Abendessen
  • 19 Uhr Auslosung der Kerwalose
  • Kulinarisches Angebot mit Gegrilltem mit Kartoffelsalat oder in der Semmel, Gyros mit Pommes und Krautsalat, Cordon-bleu-Braten mit Kartoffelsalat sowie Pommes

An beiden Kirchweihtagen werden Kerwalose am Festplatz verkauft und für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg bereit.




Feuerwehreinsatz in Geislohe

Zu einem Brandeinsatz sind die Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf am Montagnachmittag 10.08.2026 am Sportplatz in Geislohe ausgerückt. Dort war ein für das Sonnwendfeuer aufgeschichteter Holzhaufen in Brand geraten.

Aufgrund der Trockenheit blieb das Feuer nicht auf den Holzhaufen begrenzt. Auch das umliegende Gras fing Feuer. Nach Angaben der Polizei war davon eine Fläche von etwa 20 mal 30 Metern betroffen.

Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf gelang es, den Brand schnell zu löschen und damit eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wie es zu dem Feuer gekommen ist, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Titelfoto: Erwin Knoll




Reservisten aus Bieswang meistern Marsch in der Eifel

Vier Reservisten der SRK 1899 Bieswang haben am vergangenen Wochenende unter der Führung ihres Vorsitzenden Reinhard Schwenk am Zweitagesmarsch der Reservistenkameradschaft Arzfeld in Rheinland-Pfalz teilgenommen. Die Veranstaltung führte die Teilnehmer auf zwei jeweils rund 15 Kilometer langen Strecken durch die landschaftlich reizvolle, zugleich aber auch anspruchsvolle Umgebung der Eifel.

Rund 30 Marschteilnehmer waren bei der Veranstaltung unterwegs und bewältigten dabei mehr als 300 Höhenmeter. Die abwechslungsreichen Routen rund um den Heimatort der Reservistenkameradschaft Arzfeld verlangten den Teilnehmern einiges ab. Alle Reservisten erreichten jedoch wohlbehalten und innerhalb der vorgegebenen Zeit das Ziel.

Neben den sportlichen Herausforderungen spielte auch die Kameradschaft eine wichtige Rolle. Die beiden Veranstaltungstage klangen jeweils im Vereinsheim der Gastgeber bei guter Verpflegung und zahlreichen Gesprächen aus. Die Reservisten aus Arzfeld bereiteten ihren Gästen aus Mittelfranken einen herzlichen Empfang.

Dabei wurde auch bereits der Blick auf kommende Begegnungen gerichtet. Die Kameraden aus der Eifel haben ihre Teilnahme am traditionellen Altmühltal-Marsch der SRK Bieswang am 12. September 2026 zugesagt. Entsprechende Unterkünfte wurden bereits reserviert.

Für die Bieswanger Reservisten war der Besuch zugleich Anlass, weitere Aktivitäten in der Region ins Auge zu fassen. Die rund 500 Kilometer lange Anreise nehme man gerne in Kauf, heißt es aus den Reihen der SRK. Neben den Marschveranstaltungen bieten insbesondere die militärhistorischen Stätten der Eifel interessante Ziele. Dazu zählen die ehemaligen Bunker- und Verteidigungsanlagen des Westwalls sowie die Schlachtfelder im Hürtgenwald und in den Ardennen, die nur wenige Kilometer entfernt liegen. Für die kommenden Jahre sind hierzu bereits weitere Vorhaben geplant.

 




Wie in Übermatzhofen Tradition lebendig bleibt

Damit die traditionelle Kunst des Küchlebackens nicht verloren geht, hat die Dorfgemeinschaft Übermatzhofen das Projekt „Regionales Backen von fränkischen, ausgezogenen Küchle“ umgesetzt. Ziel ist es, das über Generationen weitergegebene Wissen zu bewahren und für die Zukunft festzuhalten.

Am 12. Juni wurde im alten Schulhaus erstmals das dazu entstandene Rezeptheft vorgestellt.

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Florian Gallus die Bedeutung des Projekts für das Miteinander im Ort. „Dieses Projekt bringt Alt und Jung zusammen. Es zeigt, wie wertvoll unsere Dorfgemeinschaft ist“, betonte er.

Das Handbuch dokumentiert die wichtigsten Schritte des traditionellen Küchlebackens und wurde mit 2.500 Euro aus dem LEADER Kleinprojektefonds „Unterstützung Bürgerengagement“ der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb AltmühlJura gefördert. Durch diese Unterstützung konnte das Wissen erfahrener Bäckerinnen gesammelt, aufbereitet und dauerhaft festgehalten werden.

LEADER Koordinator Erich Herreiner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen Wertingen hob die Bedeutung solcher Projekte hervor. „Mit Mitteln des Freistaates Bayern können wir bürgerschaftliches Engagement unterstützen und Traditionen lebendig halten“, sagte er.

Bereits die Vorbereitungen zeigten, wie viel Engagement hinter der Idee steckt. Für das alte Schulhaus wurden geeignete Geräte angeschafft, damit dort künftig gemeinsam Küchle gebacken werden können. In einem Workshop gaben erfahrene Dorfbewohnerinnen ihr Wissen an jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter. Dabei ging es um die richtige Teigzubereitung, das charakteristische Ausziehen der Küchle und die Feinheiten beim Ausbacken.

Für Melanie Pruis Obel, Geschäftsführerin der LAG Monheimer Alb AltmühlJura, steht dabei auch die regionale Identität im Mittelpunkt. „Fränkische Küchle sind ein Stück regionaler Identität. Das kann nicht jeder und genau deshalb ist man stolz darauf“, erklärte sie.

Festgehalten wurde das Wissen im neuen Rezeptheft, das von Susanne Weizinger und Miriam Fister erstellt wurde. Ergänzt wird es durch Videoanleitungen, die über QR Codes abgerufen werden können. Initiator und Ortssprecher Jürgen Weizinger zeigte sich erfreut über die Resonanz. „Das hätte ich nie gedacht, dass daran so viel Interesse besteht“, sagte er.

Das Rezeptheft ist in der Tourist Information erhältlich, an der Tankstelle Linner in Langenaltheim sowie digital über die Internetseite der LAG Monheimer Alb AltmühlJura unter www.wirgestaltenheimat.de.

Mit dem Projekt ist in Übermatzhofen ein gelungenes Beispiel entstanden, wie traditionelles Wissen bewahrt und gleichzeitig an die nächste Generation weitergegeben werden kann. Die fränkischen Küchle bleiben damit nicht nur ein besonderes Gebäck, sondern auch ein lebendiger Teil regionaler Kultur.

Titelfoto: Dorfgemeinschaft Übermatzhofen




Gelungenen Liederabend des Vereins Frohsinn

Mit einem abwechslungsreichen musikalischen Programm hat der Verein Frohsinn 1904 Bieswang Anfang Mai zu seinem traditionellen Liederabend in den Saal des Wirtshauses „Zur Huck“ eingeladen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Bieswang und den umliegenden Ortschaften nutzten die Gelegenheit, einen unterhaltsamen Abend mit Chormusik und geselligem Beisammensein zu verbringen.

Neben den musikalischen Beiträgen standen auch mehrere Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt der Veranstaltung. Für ihre 50-jährige Zugehörigkeit zum Chor wurden Fritz Hönig und August Roth ausgezeichnet. Beide traten im Jahr 1975 dem damaligen Männergesangverein bei und prägen bis heute das Vereinsleben in besonderer Weise.

Fritz Hönig engagiert sich seit Jahrzehnten nicht nur als Sänger, sondern auch als Kassier des Vereins. Dieses Amt übt er seit 1979 aus und sorgt damit seit nahezu einem halben Jahrhundert für die finanziellen Belange des Vereins.

August Roth wurde für sein langjähriges Wirken als Sänger und Vereinsfunktionär gewürdigt. Nach verschiedenen Aufgaben in der Vorstandschaft übernahm er im Jahr 2005 den Vorsitz des Vereins. In seine Amtszeit fiel unter anderem die Umgestaltung vom Männerchor zum heutigen gemischten Chor. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht er an der Spitze des Vereins und begleitet dessen Entwicklung maßgeblich.

Eine besondere Auszeichnung erhielt zudem Oskar Leykamm für 40 Jahre Chorleitertätigkeit. Von 1974 bis 2004 leitete er den Männerchor und prägte in dieser Zeit das musikalische Profil des Vereins nachhaltig. Zahlreiche Konzerte, Auftritte und Veranstaltungen im Dorfleben tragen bis heute seine Handschrift. Auch nach seinem Ausscheiden als Chorleiter blieb er dem Verein eng verbunden.

Ebenfalls für 40 Jahre aktives Singen im Chor wurde Reinhard Schwenk geehrt. Über viele Jahrzehnte hinweg war er eine verlässliche Stütze im Tenor und engagierte sich darüber hinaus auch in der Vorstandschaft des Vereins.

Zum Abschluss dankte Vorsitzender August Roth Chorleiterin Irmengard Reichardt für die musikalische Gesamtleitung des Abends sowie allen Sängerinnen und Sängern für ihren Einsatz. Sein besonderer Dank galt auch den zahlreichen Gästen, die mit ihrem Besuch ihre Verbundenheit zum Verein zum Ausdruck brachten.

Titelfoto: Verein Frohsinn Bieswang




Göhren wählt Bernhard Raithel zum neuen Ortssprecher

Nach Zimmern hat nun auch der Pappenheimer Ortsteil Göhren einen neuen Ortssprecher gewählt. Die Wahl fand im Rahmen einer außerordentlichen Bürgerversammlung im Gemeindehaus statt. Zum neuen Ortssprecher wurde Bernhard Raithel gewählt.

Notwendig geworden war die Wahl, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus Göhren in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin sammelten die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils die erforderliche Anzahl an Unterschriften und beantragten bei der Stadt Pappenheim die Durchführung einer Ortssprecherwahl.

Von den insgesamt 181 Wahlberechtigten nahmen 41 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat wurde Bernhard Raithel vorgeschlagen. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung wurden 40 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfielen 39 Stimmen auf Bernhard Raithel.

Bürgermeister Florian Gallus gratulierte dem neu gewählten Ortssprecher und bezeichnete ihn als künftigen Ansprechpartner für die Belange des Ortsteils Göhren. Für die kommenden sechs Jahre wünschte er eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der Ortssprecher vertritt die Interessen seines Ortsteils gegenüber Stadtrat und Verwaltung. Er hat in den Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse ein Anhörungs- und Rederecht, wenn Angelegenheiten seines Ortsteils behandelt werden.

Neues Kapitel in der Vertretung Göhrend
Anders als in Zimmern wurde im Rahmen der Versammlung der bisherige Vertreter Göhrens nicht erwähnt. Über viele Jahre hinweg hatte Karl Satzinger die Interessen des Ortsteils in der Kommunalpolitik vertreten. Als Stadtrat sowie als Mitbegründer und einer der Initiatoren der Bürgerliste prägte er die Politik in Pappenheim zum Teil entscheidend mit und setzte sich zwölf Jahre lang für die Anliegen Göhrens ein.

Aus persönlichen und geschäftlichen Gründen hatte Karl Satzinger bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr kandidiert. Mit seinem Ausscheiden endet eine 12-jährige Phase kommunalpolitischen Engagements für Pappenheim, seine Dörfer und insbesondere seinen Heimatort Göhren. Unabhängig von politischen Auffassungen bleibt festzuhalten, dass er über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Verantwortung übernommen und die Interessen Göhrens in den städtischen Gremien vertreten hat. Mit der Wahl von Bernhard Raithel beginnt nun ein neues Kapitel in der Vertretung des Ortsteils.

 




Bernhard Hecht zum Ortssprecher von Zimmern gewählt.

Zimmern hat einen neuen Ortssprecher. Bei einer eigens einberufenen Wahlversammlung im Gasthaus zum Hollerstein wurde Bernhard Hecht von den anwesenden Wahlberechtigten mit großer Mehrheit in das Amt gewählt.

Die Wahl eines Ortssprechers war notwendig geworden, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus dem Ortsteil Zimmern in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes über eine Unterschriftenaktion die Durchführung einer Ortssprecherwahl bei der Stadt Pappenheim beantragt.

Von insgesamt 111 Wahlberechtigten aus Zimmern nahmen 26 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat, stand Bernhard Hecht zur Wahl. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung entfielen 24 der 26 gültigen Stimmen auf ihn.

Mit der deutlichen Unterstützung der Anwesenden ausgestattet, bedankte sich Bernhard Hecht nach der Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen. Er kündigte an, sich engagiert für die Belange des Ortsteils einzusetzen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu vertreten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus richtete der neu gewählte Ortssprecher auch seinen Dank an Matthias Strobl, der das Amt in den vergangenen sechs Jahren innehatte. Der langanhaltende Applaus der Versammlung machte deutlich, welche Wertschätzung ihm in Zimmern entgegengebracht wird. Viele Bürgerinnen und Bürger verbanden mit seiner Amtszeit eine engagierte und verlässliche Vertretung der Interessen des Ortsteils.

Besonders in Erinnerung bleibt dabei sein erfolgreicher Einsatz für die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes in Zimmern. Dieses Projekt war vielen Familien im Ort ein wichtiges Anliegen und konnte während seiner Amtszeit verwirklicht werden.

Matthias Strobl war bei der Kommunalwahl aus persönlichen Gründen nicht erneut für ein politisches Amt angetreten. Mit Bernhard Hecht übernimmt nun sein Nachfolger die Aufgabe, die Anliegen Zimmerns gegenüber der Stadt Pappenheim einzubringen und die Entwicklung des Ortsteils aktiv mitzugestalten.




Osterdorf setzt auf Kontinuität und neue Verantwortung im Vereinsleben

Bei der Jahreshauptversammlung des Dachvereins „Die Osterdorfer e.V.“ am 4. Mai 2026 im Dorfgemeinschaftshaus standen neben den Berichten aus dem Vereinsjahr auch Neuwahlen und personelle Veränderungen in der Vorstandschaft im Mittelpunkt. Walter Otters wurde nach zwölf Jahren als 1. Vorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Zu Beginn der Versammlung gab der bisherige Vorsitzende Walter Otters einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Einen besonderen Stellenwert nehme weiterhin die jährlich im April stattfindende Plattenparty ein, die seit der Vereinsgründung im Jahr 2014 gemeinsam von allen Ortsvereinen organisiert wird. Für Otters steht die Veranstaltung als Sinnbild für die generationenübergreifende Zusammenarbeit und die funktionierende Dorfgemeinschaft in Osterdorf.

Durch die Einnahmen aus der Plattenparty konnten nach seinen Worten erneut wichtige Investitionen umgesetzt werden. Dazu gehörte unter anderem die Anschaffung neuer Tische und Stühle für das Dorfgemeinschaftshaus mit insgesamt rund 150 Sitzplätzen. Damit habe der Verein erneut in das Dorfleben und die Vereinsarbeit investiert.

Im anschließenden Kassenbericht informierte Kassiererin Anja Schwill über die finanzielle Situation des Vereins. Der Verein sei solide aufgestellt. Auch die laufenden Nebenkosten des Dorfgemeinschaftshauses könnten durch Vermietungen und Einnahmen aus Veranstaltungen problemlos getragen werden.

Nach den Berichten der Schriftführerin Sonja Burggraf sowie des Plattenpartykoordinators Thorsten Hüttinger folgten die Neuwahlen.

Walter Otters trat nach zwölf Jahren als 1. Vorstand nicht mehr zur Wahl an. Auch Schriftführerin Sonja Burggraf schied nach zwölf Jahren aus ihrem Amt aus.

Zum neuen 1. Vorstand wurde Thorsten Hüttinger vorgeschlagen und mit einer Enthaltung gewählt. Dieter Mürl wurde als 2. Vorstand mit einer Enthaltung im Amt bestätigt. Kassiererin Anja Schwill wurde ebenfalls für weitere drei Jahre wiedergewählt. Neuer Schriftführer ist Tobias Dengler, der ohne Gegenstimmen gewählt wurde. Ergänzt wird die Vorstandschaft durch den neuen Plattenpartykoordinator Andreas Renner sowie Walter Otters als „Vertreter der Stadt“ und berufenen Beisitzer.

Nach den Wahlen übernahm Thorsten Hüttinger offiziell den Vorsitz des Vereins. In seiner ersten Ansprache dankte er den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre langjährige Arbeit. Sowohl Walter Otters als auch Sonja Burggraf gehörten der Vorstandschaft seit der Vereinsgründung am 1. Februar 2014 an.

Im Anschluss beantragte der zweite Vorsitzende Dieter Mürl im Namen der alten und neuen Vorstandschaft die Ernennung von Walter Otters zum Ehrenvorsitzenden des Vereins. Die anwesenden Mitglieder stimmten dem einstimmig zu.

Gewürdigt wurde dabei insbesondere das langjährige Engagement von Otters für die Dorfgemeinschaft und den Erhalt eines aktiven Vereinslebens in Osterdorf. Als wichtiger Meilenstein gilt der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in den Jahren 2015 bis 2017, der in seine Amtszeit fiel und den er maßgeblich mitbegleitete. Seit der Einweihung im Jahr 2017 dient das Dorfgemeinschaftshaus den Ortsvereinen als Heimat und ist Treffpunkt für zahlreiche Gruppen und Veranstaltungen im Dorf, darunter die Landjugend, der Kindergottesdienst, der Frauentreff, der Rentnerstammtisch sowie Kirchweih und Dorfweihnacht.

Zum Dank erhielten die ausscheidenden Damen Blumen. Walter Otters bekam als Anerkennung eine Gedenkplatte aus Naturstein mit dem Logo von „Die Osterdorfer e.V.“ überreicht.

Titelfoto: Die Osterdorfer e.V.

 




Ein Haus mit Neudorfer Feuerwehrgeschichte

Das Anwesen Neudorf Nr. 79, das am 23. April 2026 im Stadtrat der Stadt Pappenheim auf der Tagesordnung stand, ist eng mit der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf verbunden. Für die Jubelwehr besitzt es eine besondere Bedeutung, denn vor 150 Jahren wohnte hier Paulus Steinauer. Er wurde am 22. Oktober 1876 zum ersten Hauptmann und damit zum Kommandanten der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Neudorf gewählt.

Paulus Steinauer wurde am 7. Januar 1845 in Schambach als ältester Sohn von Johann Friedrich Steinauer und dessen Ehefrau Maria Barbara, geborene Glöckel aus Bieswang, geboren. Am 10. April 1870 heiratete er in Neudorf Maria Margaretha Hinterholzinger, die Tochter des verstorbenen Webermeisters Matthias Hinterholzinger. In den Aufzeichnung ist sein Beruf als Söldner und Mauerer angegeben. Dazu lässt erklären:

In einem fränkischen Dorf des 19. Jahrhunderts bezeichnete man als Söldner einen Halbbauern, der nur über ein kleines Anwesen und begrenzte landwirtschaftliche Flächen verfügte. Später wurde der Berufsstand als Nebenerwerbslandwirt bezeichnet. Sein Auskommen war meist unsicher, weshalb er neben der eigenen Bewirtschaftung oft zusätzlich als Tagelöhner bei größeren Höfen oder in handwerklichen Tätigkeiten arbeitete.

Weniger als sechs Jahre nach seiner Wahl zum Kommandanten verstarb Paulus Steinauer am 7. Mai 1882.

Nach seinem Tod wurde das Anwesen weiter bewirtschaftet. Seine Witwe heiratete in zweiter Ehe Wilhelm Optisch, mit dem „Söldengut“ fortführte. Im öffentlichen Einwohnerverzeichnis der Jahre 1936 und 1949 ist Friedrich Steinauer, der älteste Sohn von Paulus Steinauer, als Bewohner des Hauses genannt. Für das Jahr 1949 sind darüber hinaus Babette Kraft und Kaspar Pamer als Mitbewohner verzeichnet. Im Einwohnerverzeichnis von 1965 erscheinen schließlich Babette Kraft und Alois Zelesnik als Bewohner des Anwesens.

Nun steht dem geschichtsträchtigen Ort eine Veränderung bevor. Das Wohnhaus und der Stadel sollen abgebrochen werden, um Platz für zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils vier Wohneinheiten zu schaffen.




Liederabend in Bieswang lädt zum gemeinsamen Singen ein


In Bieswang steht ein musikalischer Abend bevor, der auch im Zeichen des gemeinschaftlichen Singens steht. Der Verein Frohsinn 1904 Bieswang lädt am Sonntag, 10. Mai 2026, zu einem Liederabend in das Wirtshaus „Zur Huck“ ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Das Programm verspricht eine abwechslungsreiche Mischung. Mitwirken wird der gemischte Chor des Vereins Frohsinn 1904 Bieswang. Ergänzt wird der Abend durch Solobeiträge von Lukas Rachinger. Darüber hinaus ist auch gemeinsames Singen mit Akkordeonbegleitung vorgesehen, sodass das Publikum aktiv in das musikalische Geschehen eingebunden werden kann.

Ein weiterer Bestandteil des Abends sind Ehrungen für aktive Sängerinnen und Sänger, die für ihr Engagement gewürdigt werden. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Irmengard Reichardt.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt, der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Mit dem Liederabend setzt der Verein ein weiteres Zeichen für die Pflege des Chorgesangs und lädt zugleich zu einem geselligen Abend in Bieswang ein.

 




Zimmern feiert neuen Spielplatz

Mit einem fröhlichen Fest hat die Dorfgemeinschaft von Zimmern ihren neuen Spielplatz im westlichen Bereich zwischen Siedlung und dem Gasthaus zum Hollerstein eingeweiht. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um gemeinsam mit Ortssprecher Matthias Strobl, Bürgermeister Florian Gallus und Bauhofleiter Stefan Pfahler diesen besonderen Moment zu begehen.

Dass der neue Treffpunkt für Kinder und Familien nun Wirklichkeit geworden ist, war über viele Jahre hinweg alles andere als selbstverständlich. In seiner Ansprache erinnerte Ortssprecher Matthias Strobl daran, dass insbesondere die Standortsuche und verschiedene Auflagen immer wieder Geduld erforderten. Am Ende aber habe sich gezeigt, was mit Ausdauer, Engagement und guter Zusammenarbeit möglich ist. Der neue Spielplatz sei nun ein Ort der Begegnung, der Freude und des Miteinanders für das ganze Dorf.

Strobl nutzte die Gelegenheit, um allen Beteiligten zu danken. Sein Dank galt dem örtlichen Helferkreis für den tatkräftigen Einsatz, der Stadtverwaltung – stellvertretend Werner Rachinger – für die Unterstützung sowie dem Stadtrat für die richtungsweisende Entscheidung. Besonders hob er auch die großzügige Spende von Dr. Bücker sowie die Familie Rottler hervor, die das Grundstück kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Auch Bürgermeister Florian Gallus schloss sich den Worten des Dankes an und würdigte die engagierte Mitwirkung der Dorfgemeinschaft und auch der schon genannten Unterstützer. Mit einem Augenzwinkern verwies er zudem auf die überdachte Sitzgruppe, die er scherzhaft als „Aperol-Hütte“ für die Aufsichtspersonen bezeichnete.

Der modern gestaltete Spielplatz bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spielen und Bewegen. Neben Sandkasten und Schaukel sorgen ein Kletterturm mit Rutsche und Schwingbrücke, eine Seilrutsche sowie ein Drehteller für Abwechslung. Vor allem die jüngsten Besucher nahmen die neuen Angebote sofort begeistert in Besitz.

Für sein langjähriges Engagement erhielt Ortssprecher Matthias Strobl zum Abschluss ein besonderes Dankeschön aus der Dorfgemeinschaft – einen Honigschnaps aus der örtlichen Brennerei.

Nach mehr als zehn Jahren Planung und Vorbereitung ist in Zimmern damit ein lebendiger Treffpunkt entstanden, der sicherlich das Dorfleben bereichert – ganz im Sinne der Kinder, denen Strobl in seiner Rede vor allem eines wünschte: Viele unbeschwerte und sonnige Stunden auf ihrem neuen Spielplatz.

Mit einem reich bestückten Büfett aus Kuchen, kleinen Snacks und Getränken aller Art wurde der Sonntagnachmittag in geselliger Runde zu einem Dorffest, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.




Goaß-Kerwa in Übermatzhofen

Übermatzhofen steht Ende April wieder ganz im Zeichen der ersten Kirchweih der Region. Vom 24. bis 27. April 2026 lädt der Ort zur Goaß Kerwa in die Dorfmitte ein, wo im beheizten Festzelt Gemeinschaft, fränkische Küche und Musik im Mittelpunkt stehen. Vier Tage lang erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Neben kulinarischen Klassikern sorgen Kapellen und Unterhaltungsmusik für die passende Stimmung, während auch Familien und Kinder auf ihre Kosten kommen.

An allen Tagen gibt es zudem Küchle und Striezel sowie ein Kinderkarussell.

Das Programm im Überblick

Freitag, 24. April 2026
Ab 11.00 Uhr Schlachtschüssel
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Ab 20.00 Uhr Feuerwehrkapelle Wettelsheim bei freiem Eintritt

Samstag, 25. April 2026
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Ab 19.00 Uhr Unterhaltung mit David Hoyer bei freiem Eintritt

Sonntag, 26. April 2026
Um 10.00 Uhr Festgottesdienst in der St. Georgskirche
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche sowie Kaffee und Kuchen
Um 15.00 Uhr Gaudi Fußballspiel für Klein und Groß

Montag, 27. April 2026
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr Kinderbelustigung bei schönem Wetter
Von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr Senioren Kaffeerunde
Musikalische Unterhaltung mit Jörg Felsner

Die Übermatzhofener freuen sich gemeinsam mit Festwirt Albrecht auf zahlreiche Gäste und ein stimmungsvolles Kirchweihwochenende.