Osterdorf setzt auf Kontinuität und neue Verantwortung im Vereinsleben

Bei der Jahreshauptversammlung des Dachvereins „Die Osterdorfer e.V.“ am 4. Mai 2026 im Dorfgemeinschaftshaus standen neben den Berichten aus dem Vereinsjahr auch Neuwahlen und personelle Veränderungen in der Vorstandschaft im Mittelpunkt. Walter Otters wurde nach zwölf Jahren als 1. Vorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Zu Beginn der Versammlung gab der bisherige Vorsitzende Walter Otters einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Einen besonderen Stellenwert nehme weiterhin die jährlich im April stattfindende Plattenparty ein, die seit der Vereinsgründung im Jahr 2014 gemeinsam von allen Ortsvereinen organisiert wird. Für Otters steht die Veranstaltung als Sinnbild für die generationenübergreifende Zusammenarbeit und die funktionierende Dorfgemeinschaft in Osterdorf.

Durch die Einnahmen aus der Plattenparty konnten nach seinen Worten erneut wichtige Investitionen umgesetzt werden. Dazu gehörte unter anderem die Anschaffung neuer Tische und Stühle für das Dorfgemeinschaftshaus mit insgesamt rund 150 Sitzplätzen. Damit habe der Verein erneut in das Dorfleben und die Vereinsarbeit investiert.

Im anschließenden Kassenbericht informierte Kassiererin Anja Schwill über die finanzielle Situation des Vereins. Der Verein sei solide aufgestellt. Auch die laufenden Nebenkosten des Dorfgemeinschaftshauses könnten durch Vermietungen und Einnahmen aus Veranstaltungen problemlos getragen werden.

Nach den Berichten der Schriftführerin Sonja Burggraf sowie des Plattenpartykoordinators Thorsten Hüttinger folgten die Neuwahlen.

Walter Otters trat nach zwölf Jahren als 1. Vorstand nicht mehr zur Wahl an. Auch Schriftführerin Sonja Burggraf schied nach zwölf Jahren aus ihrem Amt aus.

Zum neuen 1. Vorstand wurde Thorsten Hüttinger vorgeschlagen und mit einer Enthaltung gewählt. Dieter Mürl wurde als 2. Vorstand mit einer Enthaltung im Amt bestätigt. Kassiererin Anja Schwill wurde ebenfalls für weitere drei Jahre wiedergewählt. Neuer Schriftführer ist Tobias Dengler, der ohne Gegenstimmen gewählt wurde. Ergänzt wird die Vorstandschaft durch den neuen Plattenpartykoordinator Andreas Renner sowie Walter Otters als „Vertreter der Stadt“ und berufenen Beisitzer.

Nach den Wahlen übernahm Thorsten Hüttinger offiziell den Vorsitz des Vereins. In seiner ersten Ansprache dankte er den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre langjährige Arbeit. Sowohl Walter Otters als auch Sonja Burggraf gehörten der Vorstandschaft seit der Vereinsgründung am 1. Februar 2014 an.

Im Anschluss beantragte der zweite Vorsitzende Dieter Mürl im Namen der alten und neuen Vorstandschaft die Ernennung von Walter Otters zum Ehrenvorsitzenden des Vereins. Die anwesenden Mitglieder stimmten dem einstimmig zu.

Gewürdigt wurde dabei insbesondere das langjährige Engagement von Otters für die Dorfgemeinschaft und den Erhalt eines aktiven Vereinslebens in Osterdorf. Als wichtiger Meilenstein gilt der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in den Jahren 2015 bis 2017, der in seine Amtszeit fiel und den er maßgeblich mitbegleitete. Seit der Einweihung im Jahr 2017 dient das Dorfgemeinschaftshaus den Ortsvereinen als Heimat und ist Treffpunkt für zahlreiche Gruppen und Veranstaltungen im Dorf, darunter die Landjugend, der Kindergottesdienst, der Frauentreff, der Rentnerstammtisch sowie Kirchweih und Dorfweihnacht.

Zum Dank erhielten die ausscheidenden Damen Blumen. Walter Otters bekam als Anerkennung eine Gedenkplatte aus Naturstein mit dem Logo von „Die Osterdorfer e.V.“ überreicht.

Titelfoto: Die Osterdorfer e.V.

 




Ein Haus mit Neudorfer Feuerwehrgeschichte

Das Anwesen Neudorf Nr. 79, das am 23. April 2026 im Stadtrat der Stadt Pappenheim auf der Tagesordnung stand, ist eng mit der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf verbunden. Für die Jubelwehr besitzt es eine besondere Bedeutung, denn vor 150 Jahren wohnte hier Paulus Steinauer. Er wurde am 22. Oktober 1876 zum ersten Hauptmann und damit zum Kommandanten der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Neudorf gewählt.

Paulus Steinauer wurde am 7. Januar 1845 in Schambach als ältester Sohn von Johann Friedrich Steinauer und dessen Ehefrau Maria Barbara, geborene Glöckel aus Bieswang, geboren. Am 10. April 1870 heiratete er in Neudorf Maria Margaretha Hinterholzinger, die Tochter des verstorbenen Webermeisters Matthias Hinterholzinger. In den Aufzeichnung ist sein Beruf als Söldner und Mauerer angegeben. Dazu lässt erklären:

In einem fränkischen Dorf des 19. Jahrhunderts bezeichnete man als Söldner einen Halbbauern, der nur über ein kleines Anwesen und begrenzte landwirtschaftliche Flächen verfügte. Später wurde der Berufsstand als Nebenerwerbslandwirt bezeichnet. Sein Auskommen war meist unsicher, weshalb er neben der eigenen Bewirtschaftung oft zusätzlich als Tagelöhner bei größeren Höfen oder in handwerklichen Tätigkeiten arbeitete.

Weniger als sechs Jahre nach seiner Wahl zum Kommandanten verstarb Paulus Steinauer am 7. Mai 1882.

Nach seinem Tod wurde das Anwesen weiter bewirtschaftet. Seine Witwe heiratete in zweiter Ehe Wilhelm Optisch, mit dem „Söldengut“ fortführte. Im öffentlichen Einwohnerverzeichnis der Jahre 1936 und 1949 ist Friedrich Steinauer, der älteste Sohn von Paulus Steinauer, als Bewohner des Hauses genannt. Für das Jahr 1949 sind darüber hinaus Babette Kraft und Kaspar Pamer als Mitbewohner verzeichnet. Im Einwohnerverzeichnis von 1965 erscheinen schließlich Babette Kraft und Alois Zelesnik als Bewohner des Anwesens.

Nun steht dem geschichtsträchtigen Ort eine Veränderung bevor. Das Wohnhaus und der Stadel sollen abgebrochen werden, um Platz für zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils vier Wohneinheiten zu schaffen.




Liederabend in Bieswang lädt zum gemeinsamen Singen ein


In Bieswang steht ein musikalischer Abend bevor, der auch im Zeichen des gemeinschaftlichen Singens steht. Der Verein Frohsinn 1904 Bieswang lädt am Sonntag, 10. Mai 2026, zu einem Liederabend in das Wirtshaus „Zur Huck“ ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Das Programm verspricht eine abwechslungsreiche Mischung. Mitwirken wird der gemischte Chor des Vereins Frohsinn 1904 Bieswang. Ergänzt wird der Abend durch Solobeiträge von Lukas Rachinger. Darüber hinaus ist auch gemeinsames Singen mit Akkordeonbegleitung vorgesehen, sodass das Publikum aktiv in das musikalische Geschehen eingebunden werden kann.

Ein weiterer Bestandteil des Abends sind Ehrungen für aktive Sängerinnen und Sänger, die für ihr Engagement gewürdigt werden. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Irmengard Reichardt.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt, der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Mit dem Liederabend setzt der Verein ein weiteres Zeichen für die Pflege des Chorgesangs und lädt zugleich zu einem geselligen Abend in Bieswang ein.

 




Zimmern feiert neuen Spielplatz

Mit einem fröhlichen Fest hat die Dorfgemeinschaft von Zimmern ihren neuen Spielplatz im westlichen Bereich zwischen Siedlung und dem Gasthaus zum Hollerstein eingeweiht. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um gemeinsam mit Ortssprecher Matthias Strobl, Bürgermeister Florian Gallus und Bauhofleiter Stefan Pfahler diesen besonderen Moment zu begehen.

Dass der neue Treffpunkt für Kinder und Familien nun Wirklichkeit geworden ist, war über viele Jahre hinweg alles andere als selbstverständlich. In seiner Ansprache erinnerte Ortssprecher Matthias Strobl daran, dass insbesondere die Standortsuche und verschiedene Auflagen immer wieder Geduld erforderten. Am Ende aber habe sich gezeigt, was mit Ausdauer, Engagement und guter Zusammenarbeit möglich ist. Der neue Spielplatz sei nun ein Ort der Begegnung, der Freude und des Miteinanders für das ganze Dorf.

Strobl nutzte die Gelegenheit, um allen Beteiligten zu danken. Sein Dank galt dem örtlichen Helferkreis für den tatkräftigen Einsatz, der Stadtverwaltung – stellvertretend Werner Rachinger – für die Unterstützung sowie dem Stadtrat für die richtungsweisende Entscheidung. Besonders hob er auch die großzügige Spende von Dr. Bücker sowie die Familie Rottler hervor, die das Grundstück kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Auch Bürgermeister Florian Gallus schloss sich den Worten des Dankes an und würdigte die engagierte Mitwirkung der Dorfgemeinschaft und auch der schon genannten Unterstützer. Mit einem Augenzwinkern verwies er zudem auf die überdachte Sitzgruppe, die er scherzhaft als „Aperol-Hütte“ für die Aufsichtspersonen bezeichnete.

Der modern gestaltete Spielplatz bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spielen und Bewegen. Neben Sandkasten und Schaukel sorgen ein Kletterturm mit Rutsche und Schwingbrücke, eine Seilrutsche sowie ein Drehteller für Abwechslung. Vor allem die jüngsten Besucher nahmen die neuen Angebote sofort begeistert in Besitz.

Für sein langjähriges Engagement erhielt Ortssprecher Matthias Strobl zum Abschluss ein besonderes Dankeschön aus der Dorfgemeinschaft – einen Honigschnaps aus der örtlichen Brennerei.

Nach mehr als zehn Jahren Planung und Vorbereitung ist in Zimmern damit ein lebendiger Treffpunkt entstanden, der sicherlich das Dorfleben bereichert – ganz im Sinne der Kinder, denen Strobl in seiner Rede vor allem eines wünschte: Viele unbeschwerte und sonnige Stunden auf ihrem neuen Spielplatz.

Mit einem reich bestückten Büfett aus Kuchen, kleinen Snacks und Getränken aller Art wurde der Sonntagnachmittag in geselliger Runde zu einem Dorffest, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.




Goaß-Kerwa in Übermatzhofen

Übermatzhofen steht Ende April wieder ganz im Zeichen der ersten Kirchweih der Region. Vom 24. bis 27. April 2026 lädt der Ort zur Goaß Kerwa in die Dorfmitte ein, wo im beheizten Festzelt Gemeinschaft, fränkische Küche und Musik im Mittelpunkt stehen. Vier Tage lang erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Neben kulinarischen Klassikern sorgen Kapellen und Unterhaltungsmusik für die passende Stimmung, während auch Familien und Kinder auf ihre Kosten kommen.

An allen Tagen gibt es zudem Küchle und Striezel sowie ein Kinderkarussell.

Das Programm im Überblick

Freitag, 24. April 2026
Ab 11.00 Uhr Schlachtschüssel
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Ab 20.00 Uhr Feuerwehrkapelle Wettelsheim bei freiem Eintritt

Samstag, 25. April 2026
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Ab 19.00 Uhr Unterhaltung mit David Hoyer bei freiem Eintritt

Sonntag, 26. April 2026
Um 10.00 Uhr Festgottesdienst in der St. Georgskirche
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche sowie Kaffee und Kuchen
Um 15.00 Uhr Gaudi Fußballspiel für Klein und Groß

Montag, 27. April 2026
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr Kinderbelustigung bei schönem Wetter
Von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr Senioren Kaffeerunde
Musikalische Unterhaltung mit Jörg Felsner

Die Übermatzhofener freuen sich gemeinsam mit Festwirt Albrecht auf zahlreiche Gäste und ein stimmungsvolles Kirchweihwochenende.

 




Neudorf weiht neues Feuerwehrfahrzeug ein

Mit einem Festakt hat die Freiwillige Feuerwehr Neudorf ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) offiziell eingeweiht. Neben den Aktiven der Wehr nahmen daran zahlreiche Delegationen aus dem Brandkreis 8 sowie befreundete Feuerwehren teil. Auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Neudorf verfolgten die Indienststellung des neuen Fahrzeugs vor dem Feuerwehrhaus.

Vor rund 150 Feuerwehrleuten begrüßte Kommandant Matthias Geck die Gäste, darunter Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Mitglieder des Stadtrats sowie Vertreter der Feuerwehren aus den Grafendörfern und benachbarten Wehren. Besonders willkommen hieß er die Patenwehr aus Thalmannsfeld sowie die Patenkinder aus Schambach. Ebenfalls vertreten waren Nachbar- und Brandkreisfeuerwehren. In seiner Ansprache erinnerte Geck daran, dass die Beschaffung des Fahrzeugs auf einen langen Planungsprozess zurückgeht, der bereits mit dem ersten Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Pappenheim im Jahr 2015 begonnen hatte. Das neue TSF-W sei das erste eigene Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Neudorf und diene dem Schutz aller Grafendörfer. Zugleich verwies er auf die umfangreichen Eigenleistungen beim Umbau und bei der Modernisierung des Feuerwehrhauses sowie auf die Unterstützung durch Stadt, Verwaltung und zahlreiche Helferinnen und Helfer

Wie Geck weiter ausführte, hatte der Stadtrat im Mai 2022 den Grundsatzbeschluss zur Beschaffung gefasst. Nach Zuschussverfahren, europaweiter Ausschreibung und längeren Lieferzeiten konnte das Fahrzeug schließlich im Dezember 2025 in Neudorf in Empfang genommen werden. Parallel dazu wurde auch das Feuerwehrhaus an die neuen Anforderungen angepasst. Für die Arbeiten investierten die Ehrenamtlichen nach seinen Angaben insgesamt 711 Stunden. Hinzu kam der Aufbau zusätzlicher Einsatzbereitschaft im Bereich Atemschutz. Aktuell stehen dafür in den Grafendörfern 21 ausgebildete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

Bürgermeister Florian Gallus bezeichnete die Einweihung als wichtigen Tag für die Feuerwehr Neudorf und für die gesamte Stadt Pappenheim. Mit dem neuen Fahrzeug werde die Einsatzfähigkeit vor Ort weiter gestärkt. Zugleich sei die Anschaffung ein sichtbares Zeichen dafür, welchen Stellenwert die Feuerwehren in der Kommune haben. Gallus dankte dem Stadtrat, der die notwendigen Investitionen in die Feuerwehren der Stadt in den vergangenen Jahren geschlossen mitgetragen habe. Technik allein sei jedoch nicht entscheidend, sagte der Bürgermeister. Maßgeblich seien die Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich im Ernstfall für andere einsetzen

Auch Kreisbrandrat Volker Satzinger würdigte bei der Einweihung das Engagement der Feuerwehrkräfte. Er dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und verwies darauf, dass der Landkreis mit rund 5.600 aktiven Feuerwehrdienstleistenden insgesamt gut aufgestellt sei.

Den kirchlichen Segen für das neue Fahrzeug und seine Besatzungen spendete Dekanin Sonja Scherle-Schobel. In ihrer Ansprache stellte sie die äußeren und inneren Werte des Feuerwehrdienstes in den Mittelpunkt und bezog sich dabei auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Bereitschaft, anderen in Notsituationen zu helfen, präge auch den Dienst der Feuerwehr, so ihre Botschaft.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand Gelegenheit, das neue Fahrzeug und seine Ausstattung zu besichtigen. Danach klang der Tag im Gasthaus Zagelmeyer in geselligem Rahmen aus.

Für die Feuerwehr Neudorf ist die Fahrzeugweihe zugleich Teil eines besonderen Jubiläumsjahres. Die Wehr kann im Mai auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum wird von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, mit einem dreitägigen Fest gefeiert.




Hofladen in Osterdorf zur Osterzeit weiterhin gut erreichbar

Die Sperrung der Ortsverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf sorgt derzeit für veränderte Wegeführungen in der Region. Davon betroffen ist auch der Zugang zum Hofladen „Osterdorfer Landgenuss“ in Osterdorf. Für Besucher aus dieser Richtung ist der direkte Weg momentan nicht nutzbar. Dennoch bleibt der beliebte Hofladen weiterhin gut erreichbar – insbesondere über die Bundesstraße B2 und über Pappenheim.

Der Hofladen der Familie Obernöder in der Osterdorfer Straße 56 bietet rund um die Uhr regionale Produkte aus eigener Erzeugung an. Kartoffeln, Eier und Milch stammen direkt vom eigenen Hof und stehen den Kunden im „24/7 Hofladen“ jederzeit zur Verfügung.

Gerade jetzt zur Osterzeit lohnt sich ein Besuch besonders. Neben den klassischen braunen Eiern gibt es auch weiße Eier, die sich hervorragend zum Ausblasen und Bemalen eignen. Wer es bereits fertig vorbereitet mag, findet außerdem gekochte, bunt gefärbte Eier mit goldgelbem Dotter. Größere Mengen loser Eier können auf Wunsch vorbestellt werden.

Auch bei den Kartoffeln setzt der Hofladen auf Qualität aus der Region. Angeboten werden vorwiegend festkochende und festkochende Sorten, die sich vielseitig verwenden lassen – etwa für Knödel, Kartoffelsalat, Backofenkartoffeln oder zum Grillen. Für größere Gebinde sind auf Vorbestellung sogar Sonderpreise möglich.

Abgerundet wird das Angebot durch Geschenktaschen sowie hausgemachten Eierlikör – eine schöne Idee für ein kleines Präsent oder den eigenen Genuss.

Trotz der derzeitigen Straßensperre bleibt der „Osterdorfer Landgenuss“ somit weiterhin bequem erreichbar. Familie Obernöder freut sich über jeden Besuch oder Anruf unter 0160 6674873 oder 09143 482.

Wer regionale Produkte direkt vom Erzeuger schätzt, findet im Hofladen in Osterdorf auch weiterhin eine unkomplizierte Einkaufsmöglichkeit – ganz ohne Öffnungszeiten und mit viel Heimatgeschmack.

 




Watt-Turnier der SRK Bieswang lädt zum Mitspielen ein

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bieswang richtet am Samstag, 28. Februar 2026, wieder ihr traditionelles Watt-Turnier aus. Beginn ist um 19 Uhr, die Anmeldung startet bereits um 18.30 Uhr. Gespielt wird im Vereinsheim der SRK am Sommerkellerweg 4a.

Mit einer Teilnehmergebühr von 10 Euro ist man dabei, wenn in geselliger Runde um attraktive Preise gekartelt wird. Auf die Gewinner warten 100 Euro für den ersten Platz, 70 Euro für den zweiten und 40 Euro für den dritten Platz. Die Viert- und Fünftplatzierten dürfen sich jeweils über eine Kiste Bier freuen. Als sechster Preis winkt eine Reisetasche mit Zubehör. Und selbst wer diesmal überhaupt kein Kartenglück hat, geht nicht leer aus, denn als Trostpreis gibt es einen Presssack.

Watt gehört in vielen Teilen Altbayerns und Frankens zu den beliebtesten Kartenspielen. Gespielt wird meist zu zweit gegen zwei, mit viel Taktik, einem guten Gedächtnis und nicht zuletzt dem berühmten Quäntchen Glück. Nicht selten entscheidet ein mutiger Zug oder ein gut gesetztes Zeichen über Sieg oder Niederlage.

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und einen unterhaltsamen Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre.

 




Osterdorfer Feuerwehr stellt sich neu auf und ehrt verdiente Mitglieder

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf standen personelle Weichenstellungen, zahlreiche Ehrungen und der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr im Mittelpunkt.

In seiner Begrüßung hieß der neue 1. Vorstand Manuel Schleußinger neben den Feuerwehrmitgliedern auch eine Reihe prominenter Gäste willkommen, darunter Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Kreisbrandmeister Matthias Geck sowie die Ehrenvorstände Edmund Just und Walter Otters.

Von links: KBM Matthias Geck, Erwin Stoll, Bgm. Florian Gallus, Landrat Manuel Westphal, Helmut Hüttinger, Martin Fellner, Karl Meyer, Bernd Renner, Walter Otters, KBR Volker Satzinger, Stefan Just

Große Ehrungen für langjährige Verdienste
Im Namen des Freistaats Bayern zeichnete Landrat Westphal zwei aktive Mitglieder aus: Martin Fellner erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Ehrenzeichen in Gold, Bernd Renner wurde für 25 Jahre mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt.

Zudem wurden für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft Helmut Hüttinger, Karl Meyer, Walter Otters, Erwin Stoll sowie der krankheitsbedingt abwesende Werner Hüttinger gewürdigt. Kreisbrandrat Satzinger und Kreisbrandmeister Geck betonten in ihren Grußworten die Vorbildfunktion dieser Jubilare und lobten das ehrenamtliche Engagement der Osterdorfer Wehr.

Einsätze, Übungen und Ausbildungen im Jahr 2025
Kommandant Florian Burggraf berichtete von insgesamt drei Einsätzen im vergangenen Jahr. Der erste Einsatz erfolgte am 15. April 2025 nach einem Verkehrsunfall auf der Straße Richtung Pappenheim. Hier war die Osterdorfer Wehr mit 14 Kräften rund viereinhalb Stunden im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.

Am 19. Juli 2025 brannte der Mähdrescher eines Kameraden – glücklicherweise nicht mitten im Feld. Gemeinsam mit der Feuerwehr Geislohe konnten die Glutnester schnell gelöscht und größerer Schaden verhindert werden.

Der dritte Einsatz war ein Gasflaschenbrand am 29. September 2025. Acht Feuerwehrmänner rückten aus, beim Eintreffen war das Feuer jedoch bereits erloschen – nicht etwa, weil man zu spät kam, sondern weil die Flamme mangels Gaszufuhr von selbst erlosch.

Insgesamt wurden elf Übungen abgehalten, darunter eine größere Gemeinschaftsübung am Reiterhof in Geislohe, an der auch die Wehren aus Göhren, Pappenheim und Geislohe teilnahmen. Besonders hervorgehoben wurde der Übungsfleiß von Julian Stettinger, der an allen Übungen teilnahm.

Die Inspektion am 26. April verlief erfolgreich. Das Übungsobjekt war die ehemalige Beizhalle; die Ausrüstung wurde von Kreisbrandinspektor Anton Brattinger und Kreisbrandmeister Matthias Geck für ihren guten Zustand gelobt.

Auch im Ausbildungsbereich war die Osterdorfer Wehr aktiv: Sieben Mitglieder – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Kevin Stettinger, Julian Stettinger, Luis Hüttinger, Moritz Hüttinger und Simon Franke – schlossen die Funkausbildung erfolgreich ab. Vier Kameraden – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Marco Mürl und Gerd Obernöder – absolvierten die Atemschutzausbildung.

Eine besondere Wertschätzung erhielt die Feuerwehr auch von der Familie Walhöfer, die nach einer Türöffnung eine Spende in Höhe von 100 Euro überreichte.

Ein Dank an die scheidende Führungskräfte
Emotional wurde es bei der Verabschiedung langjähriger Führungskräfte: Stefan Just, 30 Jahre in der Vorstandschaft tätig – davon 6 Jahre als 1. Vorstand und 18 Jahre als Kommandant – sowie Dieter Mürl und Andreas Stettinger, der 24 Jahre als stellvertretender Kommandant diente, wurden mit großem Applaus bedacht. Kreisbrandmeister Geck überreichte Stettinger als Dankeschön einen Freiplatz im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain, ein zweiter Freiplatz ist für Stefan Just im kommenden Jahr vorgesehen.

Neue Führungskräfte – Beginn eines Generationenwechsels
Mit der Wahl von Manuel Schleußinger zum 1. Vorstand und Markus Ranzenberger zu seinem Stellvertreter, Andreas Stettinger zum Schriftführer sowie der Bestätigung von Markus Obernöder als Kassier ist die Vorstandschaft für die kommenden sechs Jahre komplett.

Auch in der Einsatzleitung beginnt ein Generationenwechsel. Florian Burggraf wurde als Kommandant im Amt bestätigt, ihm steht künftig Marco Mürl als neuer Stellvertreter zur Seite. Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Gallus, der der Wehr für ihren verlässlichen Einsatz dankte.

Gemeinschaft und Ausblick
Die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr und mit den benachbarten Wehren wurde mehrfach betont. Als Ausblick wurde die Teilnahme an der Einweihung des neuen TSF-W-Fahrzeugs in Neudorf am 28. März angekündigt. Zudem wurde Moritz Hüttinger offiziell zum neuen Fahnenträger ernannt.

Mit einem herzlichen Dank an alle Aktiven und einem Freibier für die Anwesenden klang der offizielle Teil der Versammlung aus – getreu dem Leitsatz der Osterdorfer Feuerwehr: Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und ein starker Zusammenhalt.

Fotos: FFW Osterdorf




Schäferfest 2026 in Übermatzhofen abgesagt

Das traditionsreiche Schäferfest, das im kommenden Jahr 2026 wieder in Übermatzhofen stattfinden sollte, wurde überraschend abgesagt. Veranstalter des Festes wäre wie in den vergangenen Jahren der Landschaftspflegeverband Mittelfranken gewesen.

Wie nun bekannt wurde, fällt die Veranstaltung aufgrund einer internen Jubiläumsfeier des Verbandes zum 40-jährigen Bestehen aus. Zudem ist für den Pfingstsonntag der Altmühltaler Lamauftrieb geplant – eine zentrale Veranstaltung, an der sich die Schäfer beteiligen und die terminlich mit dem Schäferfest kollidiert.

Die Entscheidung zur Absage wurde nach Angaben des Landschaftspflegeverbands bereits vor Weihnachten intern getroffen. Eine direkte Information der beteiligten örtlichen Akteure sei offenbar unterblieben, was vor Ort für Unverständnis sorgt, zumal erste Absprachen bereits im Herbst 2025 getroffen worden waren.

Für die Mitwirkenden bedeutet die kurzfristige Absage nun, dass geplante Programmpunkte wie das kirchliche Rahmenprogramm und die Bewirtung nicht weiterverfolgt werden.




Neuer Zaun für den Schulgarten in Neudorf

Im Neudorfer Schulgarten tut sich was. Der Obst- und Gartenbauverein Neudorf plant, das Areal mit einem neuen Zaun auszustatten. Der geplante Staketenzaun aus Holz soll das rund 800 Quadratmeter große Grundstück am südwestlichen Ortsrand von Neudorf einrahmen und nicht nur für Ordnung sorgen, sondern auch das Gesamtbild der wunderschönen Anlage aufwerten – und das möglichst rechtzeitig vor dem Feuerwehrfest im Mai.

Der Antrag auf Errichtung wurde dem Stadtrat Pappenheim in der Sitzung am 22. Januar 2026 zur Entscheidung vorgelegt. Der Zaun soll eine Höhe von 1,50 Metern haben und aus naturbelassenem Rundholz bestehen. Der Zaun wird entlang der Grundstücksgrenzen verlaufen, ohne dabei bestehende Sträucher, Obstbäume oder das Gartenhaus zu beeinträchtigen.

Der Schulgarten in Neudorf ist nicht nur ein Ort des Gärtnerns, sondern vor allem auch ein Ort des Lernens. Hier bringen Mitglieder des Vereins Kindern aus dem Ort und der Umgebung die Grundlagen des Gartenbaus näher. In kleinen Projekten lernen die jungen Gärtnerinnen und Gärtner, wie Gemüse angebaut, Obstbäume gepflegt oder Kräuter geerntet werden. Der Garten erfüllt damit eine wichtige pädagogische Aufgabe im Dorfleben und trägt zur naturnahen Bildung bei.

Aus rechtlicher Sicht steht dem Bauvorhaben nichts im Wege. Zwar liegt das Grundstück im Außenbereich und fällt somit unter die Regelungen des § 35 Baugesetzbuches, doch wurden keine öffentlichen Belange festgestellt, die dem Vorhaben entgegenstehen könnten. Die Erschließung gilt als gesichert, sodass der Stadtrat das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt hat.




Zimmern blickt auf ein ereignisreiches Feuerwehrjahr zurück

Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern hat auch in diesem Jahr ihren traditionellen Jahresauftakt mit der Jahreshauptversammlung begangen. Dabei standen Rückblicke auf das Einsatzgeschehen, das rege Vereinsleben sowie Ehrungen im Mittelpunkt. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten eine seltene 70-jährige Mitgliedschaft sowie ein 25-jähriges Dienstjubiläum im aktiven Feuerwehrdienst.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Vereinsvorsitzende Jutta Peter neben den zahlreichen Mitgliedern auch Ehrengäste aus Politik und Feuerwehrführung. Unter den Anwesenden waren Ehrenkommandant Ernst Michel sowie die Ehrenmitglieder Karl Böhm, Franz Kienzle und Günter Strobl. Als Vertreter der Stadt Pappenheim nahmen Bürgermeister Florian Gallus sowie Stadtrat Michele Eckerlein teil, der sich als Referent für das Feuerwehrwesen besonders verbunden zeigte. Aus den Reihen der Landkreisfeuerwehr waren KBI Anton Brattinger und KBM Matthias Geck Teilnehmer der Versammlung.

In stillem Gedenken
Zu Beginn der Versammlung gedachte man in würdevoller Stille den verstorbenen Kameraden: Klaus Peter, Hans Rottler und Sigmund Sonntag. Jeder von ihnen hat auf seine Weise mit langjähriger Treue das Feuerwehrwesen in Zimmern geprägt.

92 Mitglieder, starke Gemeinschaft
Zum Jahreswechsel zählte die Wehr insgesamt 92 Mitglieder, darunter 18 Aktive, 32 Passive sowie 42 Fördermitglieder. Vier Aktive wechselten altersbedingt oder aus persönlichen Gründen in den passiven Bereich und ein Austritt wurde verzeichnet.

Trotz Rückzug mancher Kräfte zeigt sich das Vereinsleben in Zimmern unverändert lebendig. Ob beim Neujahrsempfang, dem traditionellen Faschingsball mit der Prinzengarde aus Dollnstein oder beim alljährlichen Maibaumaufstellen – die Feuerwehr war stets präsent. Auch das Sonnwendfeuer mit dem inzwischen legendären „Zimmerer Feuerwehrdöner“ war wieder ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender.

Besonders sportlich ging es beim Tauziehwettbewerb im Rahmen des nunmehr als „Altmühlfest“ firmierenden Pappenheimer Volksfestes zu. Während sich das Männerteam mit 10 Litern Festbier begnügen musste, sicherten sich die Feuerwehrfrauen mit einem klaren Sieg nicht nur den Pokal, sondern auch stolze 50 Liter Festbier – was bei einer eigenen Feier im Feuerwehrhaus für zusätzliche Geselligkeit sorgte.

Der Laternenumzug zum Jahresende mit abschließendem „Adventsgrillen“ rundete das Feuerwehrjahr stimmungsvoll ab.

Sechs Einsätze, acht Übungen
Kommandant Thomas Deffner berichtete von acht Übungen und sechs Einsätzen im vergangenen Jahr. Darunter waren zwei Brandeinsätze – einer davon betraf Glutnester des eigenen Sonnwendfeuers –, sowie Einsätze bei Verkehrsunfällen und ein umgestürzter Baum, der von der Fahrbahn geräumt werden musste.

Kontinuität in der Führung
Bei den Neuwahlen wurden sowohl Kommandant Thomas Deffner als auch sein Stellvertreter Stefan Scharinger einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Bürgermeister Gallus übernahm die Wahlleitung persönlich und nutzte die Gelegenheit, um seinen Dank und seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit auszusprechen. „Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Frauen und Männer jederzeit bereitstehen, um anderen in Not zu helfen“, so Gallus. Er hob zudem die wichtige gesellschaftliche Rolle hervor, die die Feuerwehr besonders in kleineren Ortsteilen spielt.

Ehrungen für treuen Dienst
Eine besondere Auszeichnung durfte Karin Deffner entgegennehmen. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde sie von KBI Anton Brattinger geehrt. Mit großem Respekt wurde auch Karl Böhm gewürdigt, der auf bemerkenswerte 70 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann – viele davon in führender Position als stellvertretender Kommandant.

Weitere Ehrungen gingen an:
Susanne Tschunko für 10 Jahre Mitgliedschaft
Eva Löffler und Christine Schneider für 20 Jahre Treue zur Feuerwehr

Mit einem kleinen Präsent verabschiedete Kommandant Thomas Deffner schließlich den langjährigen Feuerwehrkameraden Robert Deffner vom aktiven und den passiven Dienst – natürlich mit dem Dank der gesamten Mannschaft für jahrzehntelangen Einsatz.

Eine Wehr mit Herz und Handschlagqualität
Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern beweist Jahr für Jahr aufs Neue, dass sie nicht nur im Einsatzfall verlässlich zur Stelle ist, sondern auch das soziale und kulturelle Leben im Ort mitgestaltet. Gemeinschaft, Engagement und gelebte Tradition – das zeichnet die Zimmerer Feuerwehr aus. Und das verdient Respekt.