Schäferfest 2026 in Übermatzhofen abgesagt

Das traditionsreiche Schäferfest, das im kommenden Jahr 2026 wieder in Übermatzhofen stattfinden sollte, wurde überraschend abgesagt. Veranstalter des Festes wäre wie in den vergangenen Jahren der Landschaftspflegeverband Mittelfranken gewesen.

Wie nun bekannt wurde, fällt die Veranstaltung aufgrund einer internen Jubiläumsfeier des Verbandes zum 40-jährigen Bestehen aus. Zudem ist für den Pfingstsonntag der Altmühltaler Lamauftrieb geplant – eine zentrale Veranstaltung, an der sich die Schäfer beteiligen und die terminlich mit dem Schäferfest kollidiert.

Die Entscheidung zur Absage wurde nach Angaben des Landschaftspflegeverbands bereits vor Weihnachten intern getroffen. Eine direkte Information der beteiligten örtlichen Akteure sei offenbar unterblieben, was vor Ort für Unverständnis sorgt, zumal erste Absprachen bereits im Herbst 2025 getroffen worden waren.

Für die Mitwirkenden bedeutet die kurzfristige Absage nun, dass geplante Programmpunkte wie das kirchliche Rahmenprogramm und die Bewirtung nicht weiterverfolgt werden.




Neuer Zaun für den Schulgarten in Neudorf

Im Neudorfer Schulgarten tut sich was. Der Obst- und Gartenbauverein Neudorf plant, das Areal mit einem neuen Zaun auszustatten. Der geplante Staketenzaun aus Holz soll das rund 800 Quadratmeter große Grundstück am südwestlichen Ortsrand von Neudorf einrahmen und nicht nur für Ordnung sorgen, sondern auch das Gesamtbild der wunderschönen Anlage aufwerten – und das möglichst rechtzeitig vor dem Feuerwehrfest im Mai.

Der Antrag auf Errichtung wurde dem Stadtrat Pappenheim in der Sitzung am 22. Januar 2026 zur Entscheidung vorgelegt. Der Zaun soll eine Höhe von 1,50 Metern haben und aus naturbelassenem Rundholz bestehen. Der Zaun wird entlang der Grundstücksgrenzen verlaufen, ohne dabei bestehende Sträucher, Obstbäume oder das Gartenhaus zu beeinträchtigen.

Der Schulgarten in Neudorf ist nicht nur ein Ort des Gärtnerns, sondern vor allem auch ein Ort des Lernens. Hier bringen Mitglieder des Vereins Kindern aus dem Ort und der Umgebung die Grundlagen des Gartenbaus näher. In kleinen Projekten lernen die jungen Gärtnerinnen und Gärtner, wie Gemüse angebaut, Obstbäume gepflegt oder Kräuter geerntet werden. Der Garten erfüllt damit eine wichtige pädagogische Aufgabe im Dorfleben und trägt zur naturnahen Bildung bei.

Aus rechtlicher Sicht steht dem Bauvorhaben nichts im Wege. Zwar liegt das Grundstück im Außenbereich und fällt somit unter die Regelungen des § 35 Baugesetzbuches, doch wurden keine öffentlichen Belange festgestellt, die dem Vorhaben entgegenstehen könnten. Die Erschließung gilt als gesichert, sodass der Stadtrat das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt hat.




Zimmern blickt auf ein ereignisreiches Feuerwehrjahr zurück

Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern hat auch in diesem Jahr ihren traditionellen Jahresauftakt mit der Jahreshauptversammlung begangen. Dabei standen Rückblicke auf das Einsatzgeschehen, das rege Vereinsleben sowie Ehrungen im Mittelpunkt. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten eine seltene 70-jährige Mitgliedschaft sowie ein 25-jähriges Dienstjubiläum im aktiven Feuerwehrdienst.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Vereinsvorsitzende Jutta Peter neben den zahlreichen Mitgliedern auch Ehrengäste aus Politik und Feuerwehrführung. Unter den Anwesenden waren Ehrenkommandant Ernst Michel sowie die Ehrenmitglieder Karl Böhm, Franz Kienzle und Günter Strobl. Als Vertreter der Stadt Pappenheim nahmen Bürgermeister Florian Gallus sowie Stadtrat Michele Eckerlein teil, der sich als Referent für das Feuerwehrwesen besonders verbunden zeigte. Aus den Reihen der Landkreisfeuerwehr waren KBI Anton Brattinger und KBM Matthias Geck Teilnehmer der Versammlung.

In stillem Gedenken
Zu Beginn der Versammlung gedachte man in würdevoller Stille den verstorbenen Kameraden: Klaus Peter, Hans Rottler und Sigmund Sonntag. Jeder von ihnen hat auf seine Weise mit langjähriger Treue das Feuerwehrwesen in Zimmern geprägt.

92 Mitglieder, starke Gemeinschaft
Zum Jahreswechsel zählte die Wehr insgesamt 92 Mitglieder, darunter 18 Aktive, 32 Passive sowie 42 Fördermitglieder. Vier Aktive wechselten altersbedingt oder aus persönlichen Gründen in den passiven Bereich und ein Austritt wurde verzeichnet.

Trotz Rückzug mancher Kräfte zeigt sich das Vereinsleben in Zimmern unverändert lebendig. Ob beim Neujahrsempfang, dem traditionellen Faschingsball mit der Prinzengarde aus Dollnstein oder beim alljährlichen Maibaumaufstellen – die Feuerwehr war stets präsent. Auch das Sonnwendfeuer mit dem inzwischen legendären „Zimmerer Feuerwehrdöner“ war wieder ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender.

Besonders sportlich ging es beim Tauziehwettbewerb im Rahmen des nunmehr als „Altmühlfest“ firmierenden Pappenheimer Volksfestes zu. Während sich das Männerteam mit 10 Litern Festbier begnügen musste, sicherten sich die Feuerwehrfrauen mit einem klaren Sieg nicht nur den Pokal, sondern auch stolze 50 Liter Festbier – was bei einer eigenen Feier im Feuerwehrhaus für zusätzliche Geselligkeit sorgte.

Der Laternenumzug zum Jahresende mit abschließendem „Adventsgrillen“ rundete das Feuerwehrjahr stimmungsvoll ab.

Sechs Einsätze, acht Übungen
Kommandant Thomas Deffner berichtete von acht Übungen und sechs Einsätzen im vergangenen Jahr. Darunter waren zwei Brandeinsätze – einer davon betraf Glutnester des eigenen Sonnwendfeuers –, sowie Einsätze bei Verkehrsunfällen und ein umgestürzter Baum, der von der Fahrbahn geräumt werden musste.

Kontinuität in der Führung
Bei den Neuwahlen wurden sowohl Kommandant Thomas Deffner als auch sein Stellvertreter Stefan Scharinger einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Bürgermeister Gallus übernahm die Wahlleitung persönlich und nutzte die Gelegenheit, um seinen Dank und seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit auszusprechen. „Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Frauen und Männer jederzeit bereitstehen, um anderen in Not zu helfen“, so Gallus. Er hob zudem die wichtige gesellschaftliche Rolle hervor, die die Feuerwehr besonders in kleineren Ortsteilen spielt.

Ehrungen für treuen Dienst
Eine besondere Auszeichnung durfte Karin Deffner entgegennehmen. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde sie von KBI Anton Brattinger geehrt. Mit großem Respekt wurde auch Karl Böhm gewürdigt, der auf bemerkenswerte 70 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann – viele davon in führender Position als stellvertretender Kommandant.

Weitere Ehrungen gingen an:
Susanne Tschunko für 10 Jahre Mitgliedschaft
Eva Löffler und Christine Schneider für 20 Jahre Treue zur Feuerwehr

Mit einem kleinen Präsent verabschiedete Kommandant Thomas Deffner schließlich den langjährigen Feuerwehrkameraden Robert Deffner vom aktiven und den passiven Dienst – natürlich mit dem Dank der gesamten Mannschaft für jahrzehntelangen Einsatz.

Eine Wehr mit Herz und Handschlagqualität
Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern beweist Jahr für Jahr aufs Neue, dass sie nicht nur im Einsatzfall verlässlich zur Stelle ist, sondern auch das soziale und kulturelle Leben im Ort mitgestaltet. Gemeinschaft, Engagement und gelebte Tradition – das zeichnet die Zimmerer Feuerwehr aus. Und das verdient Respekt.

 




Dachverein „dieosterdorfer e.V.“ blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

 

Bei der Weihnachtsfeier des Dachvereins „dieosterdorfer e.V.“ zog Vorstand Walter Otters eine rundum positive Bilanz des vergangenen Jahres. In seinem Rückblick dankte er allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Zeit, Ideen und Tatkraft ehrenamtlich für das Dorfleben einsetzen und damit das Miteinander in Osterdorf nachhaltig prägen.

Zu Beginn würdigte Otters die Vielzahl an Engagierten in Vereinen, Gruppen und Initiativen, die über das gesamte Jahr hinweg Verantwortung übernehmen und durch Veranstaltungen sowie regelmäßige Angebote das Dorfleben bereichern. Ein besonderer Dank galt der Vorstandschaft des Dachvereins sowie den Vorständen und Vorstandschaften der angeschlossenen Vereine, die den Großteil der organisatorischen und koordinierenden Aufgaben tragen. Ebenso hervorgehoben wurde der Einsatz aller Helferinnen und Helfer rund um das Dorfgemeinschaftshaus – von Organisation, Reinigung und Reparaturen über Belegungsplanung und Ausschankdienst bis hin zu oft unscheinbaren, aber unverzichtbaren Tätigkeiten wie dem Bereitstellen der Mülltonnen.

Einen breiten Raum nahm der Dank für die Dorfweihnacht ein, die nur durch das Zusammenwirken vieler Helferinnen und Helfer möglich ist. Gewürdigt wurden die Beiträge von Musik- und Gesangsgruppen, ein Sketch, die Spenden für die Versteigerung, selbst gebackene Torten sowie der Einsatz beim Auf- und Abbau. Besondere Anerkennung erhielten jene, die das ganze Jahr über im Hintergrund wirken, selten im Rampenlicht stehen und dennoch unverzichtbare Aufgaben übernehmen – verbunden mit dem Hinweis, dass diese Leistungen leicht übersehen werden.

Im Rückblick auf die Projekte des Jahres nannte der Vorstand zunächst die erfolgreiche Plattenparty, deren Erlös einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Vereinsarbeit und der Dorfinfrastruktur leistete. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der umfangreiche Arbeitseinsatz im Dorfgemeinschaftshaus: An zwei Samstagen brachten rund 30 Helferinnen und Helfer das Gebäude nach sieben Jahren intensiver Nutzung wieder auf einen zeitgemäßen Stand. Die Arbeiten umfassten die gründliche Reinigung der Fußböden, das Streichen und Ausbessern der Wände, die Reinigung der Stühle sowie das Abschleifen und Neulackieren der Ruhebänke am Spielplatz und auf dem Vorplatz.

Besonders erfreulich war für die Vereine der Umzug der Kindergottesdienstkinder in einen neuen Raum. An diesem Projekt beteiligten sich auch die Kinder selbst tatkräftig beim Einrichten. Durch den Umzug entstand im Erdgeschoss zusätzlicher Lagerraum. Der Vorstand betonte, dass der Unterhalt des Gemeinschaftshauses ohne den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer nicht möglich wäre.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Kirchweih vom 12. bis 15. September. Osterdorf präsentierte sich dabei erneut als lebendiges Dorf mit einem bewährten Programm. Neu war in diesem Jahr, dass der Ausschank erstmals vom Dachverein organisiert wurde. Den Verantwortlichen und allen Helferinnen und Helfern sprach der Vorstand hierfür besonderen Dank aus.

Auch im Bereich der Investitionen konnte der Dachverein auf ein starkes Jahr zurückblicken. Aus den überwiegend aus der Plattenparty stammenden Einnahmen wurden unter anderem eine neue Gläserspülmaschine, eine indirekte Beleuchtung für die Halle sowie zusätzliche Tische und Stühle für insgesamt rund 150 Personen angeschafft. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch weitere Ausstattungen, sodass sich das Investitionsvolumen auf über 30.000 Euro belief. Diese Mittel kamen – ganz im Sinne der Satzung und der Gemeinnützigkeit – direkt der Dorfgemeinschaft zugute.

Mit Blick auf das kommende Jahr verband Walter Otters den Rückblick mit einem klaren Appell: Damit das lebendige Dorf- und Vereinsleben erhalten bleibt, braucht es weiterhin Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und sich in Vorstandschaften einbringen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die anstehenden Wahlen im Dachverein und in den angeschlossenen Vereinen, für die eine gute Beteiligung und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewünscht werden.

Zum Abschluss seiner Ausführungen kehrte der Vorstand zum eigentlichen Anlass des Abends zurück – der gemeinsamen Weihnachtsfeier. Er wünschte allen Anwesenden eine schöne Feier, eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit sowie frohe Weihnachten für sie und ihre Familien. Verbunden war dieser Wunsch mit der Hoffnung, dass das Miteinander im Dorf auch im neuen Jahr von Gemeinschaftssinn, Solidarität und Freude am Engagement geprägt sein wird.

 




Gartenzaun in Göhren beschädigt – Polizei bittet um Hinweise

In Göhren wurde am Montag, 24. November 2025, zwischen 08:30 und 18:30 Uhr ein Gartenzaun von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der Fahrer entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden von rund 200 Euro zu kümmern.

Die Polizei Treuchtlingen ermittelt wegen Unfallflucht und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas beobachtet hat oder Angaben zum Verursacher machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09142/9644-0 zu melden.




Übermatzhofen lädt zum stimmungsvollen Weihnachtsmarkt ein

Am Samstag, den 29. November 2025, verwandelt sich der Pappenheimer Ortsteil Übermatzhofen ab 15 Uhr in eine vorweihnachtliche Kulisse. Zum Weihnachtsmarkt lädt die Dorfgemeinschaft herzlich ein – mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein.

Eröffnet wird der Markt um 15 Uhr durch Ortssprecher, Pelzmärtel und einen Liedbeitrag, der gleich zu Beginn für eine festliche Atmosphäre sorgt. Um 16 Uhr folgen adventliche Gedanken von Pfarrer Schamberger, die besinnliche Impulse für die beginnende Adventszeit setzen.

Kreativ wird es von 16:30 bis 17:30 Uhr beim Basteln im Schulhaus, bevor um 17:30 Uhr eine weihnachtliche Geschichte sowie ein weiterer Liedbeitrag des Kindergottesdienstes das Herzstück des Nachmittags bilden.

Den krönenden Abschluss bildet um 18 Uhr eine große Verlosung, bei der es sicher das ein oder andere kleine Weihnachtswunder zu gewinnen gibt.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich bestens gesorgt – Glühwein, Punsch und herzhafte wie süße Schmankerl warten auf die Gäste. Wer mag, darf gerne eine eigene Tasse für Glühwein oder Punsch mitbringen – der Umwelt zuliebe.

Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und laden herzlich ein:
„Allerhand schöne Dinge zum Verlaus‘ warten auf Euch.“.

 




Feuerwehrnachwuchs in Göhren zeigte sein Können

Mit Bravour hat die Freiwillige Feuerwehr Göhren die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ gemeistert. Unter den prüfenden Augen der Schiedsrichter Karlheinz Klatt, Franz Xaver Klatt und Kreisbrandmeister Matthias Geck stellte sich die Gruppe der Aufgabe und überzeugte durch sorgfältige Vorbereitung und diszipliniertes Vorgehen. Auch Bürgermeister Florian Gallus war vor Ort und würdigte das ehrenamtliche Engagement der Wehr.

Die wochenlange Vorbereitung auf die Prüfung hatten die Kommandanten Achim Kattinger, Christian Boscher sowie Schiedsrichter Karlheinz Klatt selbst. Dabei stand neben dem reibungslosen Ablauf des Löschangriffs mit Wasserentnahme aus dem Löschwasserbecken auch die sichere Handhabung von Knoten und Stichen, die Gerätekunde, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie Grundwissen zur Gefahrgutkunde auf dem Plan der Prüfung.

Kommandant Achim Kattinger sprach allen Beteiligten seinen Dank aus: „Die Leistungsprüfung ist jedes Mal eine Herausforderung – umso mehr freue ich mich über den Einsatz und das Engagement unserer Kameradinnen und Kameraden.“

Insgesamt 14 Feuerwehrdienstleistende traten zur Prüfung an und legten dabei verschiedene Stufen der Leistungsabzeichen erfolgreich ab:

Christian Boscher (Stufe 2)
Maximilian Hanrieder (Stufe 1)
Katharina Heinzl (Stufe 6)
Andreas Jakob (Stufe 3)
David Jakob (Stufe 1)
Achim Kattinger (Stufe 4)
Philipp Ludwig (Stufe 2)
Bernhard Raithel (Stufe 1)
Kathrin Raithel (Stufe 5)
Tom Rieger (Stufe 2)
Andreas Tober (Stufe 2)
Sabine Tober (Stufe 3)
Stefan Weiß (Stufe 4)
Michael Wolf (Stufe 2)

Mit dem erfolgreichen Bestehen der Leistungsprüfung beweist die Feuerwehr Göhren einmal mehr, dass sie für den Ernstfall gut gerüstet ist – ein beruhigendes Zeichen für die Bürgerinnen und Bürger im Pappenheimer Land.

Titelfoto: Freiwilligen Feurwehr Göhren

 




Festlicher Liederabend in Bieswang

Mit einem Abend voller Musik wurde der vergangene Sonntagabend in Bieswang zu einem echten Fest für Freunde des Chorgesangs und gepflegter Blasmusik. Gestaltet wurde der Liederabend vom Verein Frohsinn 1904 Bieswang, dem Bergsteigerchor Treuchtlingen und den Pappenheimer Burgbläsern, die mit kräftigen Klängen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hatten.

Zu Beginn des Abends begrüßte August Roth, der Vorsitzende des Vereins Frohsinn 1904 Bieswang die zahlreichen Gäste im Saal des Wirtshauses Zur Huck. Er erinnerte daran, dass der ursprünglich für den 1. Juni geplante Liederabend kurzfristig verschoben werden musste – aus Anlass des plötzlichen Todes der langjährigen Sängerin Luise Schwegler. Ihrer gedachte man an diesem Abend ganz besonders.

Ein herzlicher Gruß galt den anwesenden Ehrenmitgliedern, dem Ehrenchorleiter Oskar Leykamm, Bürgermeister Florian Gallus mit Partnerin sowie Mitgliedern des Stadtrats und den Abordnungen der Bieswanger Ortsvereine. Ebenfalls willkommen geheißen wurden der stellvertretende Vorsitzende des Fränkischen Sängerbundes, Christian Früh aus Dietfurt, sowie eine Abordnung des Patenvereins „Die Alten Deutschen“ aus Eichstätt mit Vorsitzendem Jürgen Erber.

Die musikalischen Mitwirkenden – der gemischte Chor des Vereins Frohsinn, der Bergsteigerchor Treuchtlingen (beide unter der Leitung von Irmengard Reichardt), der Viergesang „Dreiplus“ sowie die Pappenheimer Burgbläser unter Leitung von Bernhard Raithel – wurden ebenso herzlich begrüßt wie die zahlreichen Gäste aus Bieswang und den umliegenden Ortschaften.

Ehrung für langjährige Chortreue in Bieswang

Ein besonderer Moment des Abends war die Ehrung verdienter Sänger durch Vereinsvorsitzenden August Roth und den stellvertretenden Vorsitzenden des Fränkischen Sängerbundes, Christian Früh. Für 25 Jahre Chorgesang wurde Fritz Kupfberger ausgezeichnet, der damals seinem Versprechen treu geblieben war und nach dem Eintritt in den Ruhestand zum Chor stieß, der im Laufe der Zeit von einem Männerchor in einen gemischten Chor überging. Mit seiner Tenorstimme und seinen kreativen Einsätzen, etwa beim unvergessenen Liederabend „Der Mond ist aufgegangen“, prägt er bis heute das Vereinsleben aktiv mit.

Für 40 Jahre als aktiver Sänger wurde Reinhard Schwenk gewürdigt – eine langjährige Stütze im Tenor und engagiertes Mitglied in Vorstand und Vereinsleben.

Im Laufe des Abends begeisterten die Sänger und Musikanten mit einem abwechslungsreichen Programm das Publikum und ernteten dafür verdientermaßen viel Applaus.

Der Gemischte Chor des Vereins Frohsinn 1904 Bieswang eröffnete den Abend gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern aus Weißenburg, die den Chor unterstützten. Bereits mit dem „mozärtlichen Willkommensgruß“ wurde gleich zu Beginn ein feierlicher Ton gesetzt. Es folgten bekannte Lieder wie „Wir wollen zu Land ausfahren“ und „Sah ein Knab ein Röslein stehn“, die das Publikum auf eine musikalische Reise zwischen Volkslied und klassischem Chorgesang mitnahmen. Auch romantische Weisen wie „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ oder die klangvolle „Südliche Sommernacht“ entfalteten ihre Wirkung in der stimmungsvollen Atmosphäre. Melancholisch und zugleich warmherzig wurden zum Abschluss des ersten Blocks „Wenn der Abendwind leise weht“, „Verklungen sind die Melodien“ und „Neigen sich die Stunden“ vorgetragen – ein bewegender Moment des Innehaltens.

Die Liedvorträge des Bergsteigerchors Treuchtlingen beeindruckten mit kraftvollen Stimmen und bewegenden Melodien. Lieder wie „Schwinge dich auf, mein Lied“, „Wir Kameraden der Berge“ und „Der Jäger Abschied“ erinnerten an das Leben in der Natur, an Freundschaft und Heimat. Mit dem stimmungsvollen „Weinland“ und dem bekannten „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ sorgten die Sänger für beschwingte Momente. „Nimm dir Zeit“ und das liebevoll vorgetragene, eigens getextete Geburtstagslied zum runden Geburtstag ihrer Chorleiterin Irmengard Reichardt – „Irmis Geburtstagslied“ – rundeten die Auftritte des Chores ab und zeigten die große Bandbreite des Repertoires.

Der aus dem Bergsteigerchor rekrutierte Viergesang „Drei plus“ setzte besinnliche Akzente, etwa mit dem Lied „Es muss ein Sonntag g’wesen sein“ – einer gesanglichen Liebeserklärung an das Bayernland.

Auch die Pappenheimer Burgbläser brillierten mit einem abwechslungsreichen Programm. Das siebenköpfige Ensemble mit Bläsern aus Pappenheim, Bieswang, Göhren, Dietfurt und Treuchtlingen begann mit einer gefühlvollen Interpretation von „Can’t Help Falling in Love“, der der „Prince of Denmark’s March“ mit seiner festlich-barocken Klangfülle folgte. Volksliedhafte Stücke wie „Wer recht in Freuden wandern will“ oder „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“ wurden ebenso dargeboten wie moderne Klassiker à la „Über sieben Brücken“, „You Raise Me Up“ und „The Sound of Silence“. Mit „Reicht euch die Hand“ klang der Abend harmonisch und verbindend aus – ganz im Sinne des musikalischen Miteinanders.

Bewegende Momente des Bieswanger Liederabends waren auch, als August Roth der musikalischen Chorleiterin Irmengard Reichardt aus seiner persönlichen Sammlung ein Gemälde des Pappenheimer Kunstmalers Henrich W. Mangold – ein „Wunschbild“ der Chorleiterin – als Geburtstagsgeschenk übergab.

Ergreifender Abschluss des Konzerts war das von Werner Baum auf der Mundharmonika gespielte „Wolgalied“, das er auf persönlichen Wunsch von August Roth präsentierte – und für das es besonders viel Jubel und Applaus gab.

 




Stadtverwaltung Pappenheim informiert über Sperrung bei Übermatzhofen

In Übermatzhofen steht ab dem 3. November 2025 eine Straßensanierung an, die insbesondere den Kreuzungsbereich der sogenannten „Steinabfuhrstraße“ im Süden von Übermatzhofen betrifft. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, wird die Baumaßnahme in Betonbauweise durchgeführt – eine Vorgehensweise, die eine mehrwöchige Vollsperrung erforderlich macht.

Hintergrund für die Wahl des Bauzeitraums ist die deutlich reduzierte Nutzung der Strecke durch Lastwagen in den Herbstmonaten. So soll der Eingriff möglichst geringe Auswirkungen auf den laufenden Verkehr zum und vom nahegelegenen Steinbruch haben. Die Entscheidung, den Sanierungszeitpunkt in den November zu legen, wurde laut Stadtverwaltung bewusst getroffen.

Die Arbeiten selbst machen es erforderlich, die betreffende Straße für voraussichtlich mindestens vier Wochen vollständig zu sperren. Grund dafür ist die erforderliche Aushärtezeit des Betons, ohne die ein dauerhaft tragfähiges Ergebnis nicht gewährleistet werden kann.

Wann genau die Sperrung wieder aufgehoben wird, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Die Stadt Pappenheim wird jedoch rechtzeitig über den Zeitpunkt der Verkehrsfreigabe informieren. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, sich auf die Einschränkungen einzustellen und gegebenenfalls alternative Routen zu wählen.

 




Neue Mobilität für die Kleinsten bei der „Rasselbande“ in Bieswang

Große Freude im städtischen Kindergarten „Rasselbande“ in Bieswang. Dank einer großzügigen Spende der VR-Bank Pappenheim kann das Team nun mit den Jüngsten deutlich bequemer auf Entdeckungstour gehen.

Da die Krippenplätze im Kindergarten dauerhaft voll belegt sind, gehört der tägliche Spaziergang fest zum Programm – bisher jedoch oft mit viel Aufwand verbunden. Der Wunsch nach einem motorisierten Krippenwagen bestand daher schon länger. Diesen Wunsch erfüllte die VR-Bank Pappenheim nun mit einer Spende, über die sich Kinder und Erzieherinnen gleichermaßen freuen.

Bei der offiziellen Übergabe überreichte Geschäftsstellenleiter Stefan Rottler Rottler von der VR-Bank (rechts im Bild) den neuen Wagen an Manjana Terschanski, die Leiterin des Kindergartens . „Wir sind überglücklich über diese Unterstützung“, betonte Terschanski. „Der neue Krippenwagen erleichtert unseren Alltag enorm und ermöglicht uns, mit allen Kindern gemeinsam Ausflüge zu unternehmen.“

Auch die Kinder zeigten sich begeistert. Kaum war der Wagen da, wollten alle sofort Probesitzen. „Das Strahlen in den Gesichtern war unbezahlbar“, so Terschanski weiter.

Der motorisierte Krippenwagen wird künftig regelmäßig bei Spaziergängen und Ausflügen im Ort und in der Umgebung im Einsatz sein – ein echtes Highlight für die Kleinsten der „Rasselbande“.

Titelfoto: Kindergarten Bieswang




Pappenheim beschließt Bebauungsplan Neudorf II

Der Weg für ein neues Baugebiet in Neudorf ist frei. Der Pappenheimer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 25. September 2025 den Bebauungsplan „Neudorf II“ als Satzung beschlossen. Vorausgegangen war ein umfangreiches Verfahren mit mehreren Beteiligungsschritten, das nun mit Inkrafttreten des Plans abgeschlossen ist.

Vom Entwurf zur Satzung
Das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans folgt klaren rechtlichen Vorgaben. Zunächst hatte der Stadtrat den Aufstellungsbeschluss gefasst und diesen ortsüblich bekannt gemacht. Danach folgte die Erstellung eines Vorentwurfs, über den ebenfalls abgestimmt wurde. Bereits in einer frühen Phase wurden Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden und Träger öffentlicher Belange (TÖB) beteiligt.

Nach Auswertung der Rückmeldungen wurde der Entwurf konkretisiert und öffentlich ausgelegt. Während dieser letzten Phase – der sogenannten förmlichen Beteiligung – konnten erneut Stellungnahmen abgegeben werden. Diese wurden nun vom Stadtrat abgewogen.

Keine Einwände, keine Planänderungen
Wie aus bei der öffentlichen Sitzung des Stadtrates bekannt wurde, gingen während der öffentlichen Auslegung keine Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern ein. Auch seitens der Träger öffentlicher Belange gab es keine Einwände, die eine Änderung der Planung erforderlich gemacht hätten. Lediglich die naturschutzrechtliche Ausgleichsregelung über ein Ökokonto musste konkretisiert werden – dies ist inzwischen erfolgt.

Was bedeutet der Satzungsbeschluss?
Mit dem nun gefassten Satzungsbeschluss wird der Bebauungsplan rechtskräftig. Damit besteht planungsrechtlich gesichertes Baurecht für das neue Wohngebiet „Neudorf II“. Die Erschließung – also der Bau von Straßen, Wasser- und Abwasserleitungen – ist dabei nicht Bestandteil des Bebauungsplans und wird in einem gesonderten Beschluss behandelt.

Durch die neue Wohnbaufläche soll die Entwicklung des Ortsteils Neudorf weiter gestärkt und jungen Familien wie auch Rückkehrern eine Perspektive im ländlichen Raum geboten werden.

 




20. Jubiläumsmarsch der SRK Bieswang mit überregionaler Beteiligung

Bei bestem Wetter konnte die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Bieswang am Samstag, den 13. September 2025, ihren mittlerweile 20. Altmühltalmarsch durchführen. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt – unter ihnen auch Gäste aus anderen Bundesländern, sowie zahlreiche Reservisten und aktive Soldaten. Auch Landrat Manuel Westphal und Pappenheims zweiter Bürgermeister Walter Otters waren vor Ort, um die Veranstaltung persönlich zu begleiten.

In ihren Grußworten würdigten beide die überregionale Strahlkraft des Bieswanger Marsches. Fast die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kam von außerhalb des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, sondern reiste teilweise sogar aus Hessen, Baden-Württemberg und Thüringen nach Bieswang an. Landrat Westphal hob dabei besonders hervor, wie gut sich die Veranstaltung in die aktuelle sicherheitspolitische Zeitenwende einfüge. Der zweite Bürgermeister Otters bezeichnete die starke Beteiligung als eine besondere Anerkennung für das langjährige Engagement der Bieswanger Reservisten.

Der Altmühltalmarsch selbst bot wieder drei klassische Streckenlängen über 15, 20 und 25 Kilometer. Für die militärischen Teilnehmer bestand darüber hinaus die Möglichkeit, im Rahmen der sogenannten „Individuellen Grundfertigkeiten“ (IGF) Distanzen von 6, 9 oder 12 Kilometern unter zeitlicher Vorgabe zu absolvieren. Nahezu 20 Marschierer nahmen dieses Angebot an – alle blieben dabei innerhalb der geforderten Zeiten.

Bei der abschließenden Pokalverleihung konnte Veranstaltungsleiter Oberstleutnant d. R. Hajek gemeinsam mit Stabsunteroffizier d. R. Krüger und dem 1. Vorsitzenden der SRK Bieswang, Reinhard Schwenk, zahlreiche sportliche Höchstleistungen würdigen. Besonders eindrucksvoll war eine Leistung auf der 25-Kilometer-Strecke, bei der eine Marschzeit von etwas über zwei Stunden erzielt wurde. Der Dank der Verantwortlichen galt jedoch nicht nur den Sportlerinnen und Sportlern, sondern auch dem „harten Kern“ der SRK Bieswang, der mit hohem Einsatz für Organisation und Ablauf sorgte. Ohne dieses Engagement wäre ein Event in dieser Größenordnung nicht zu stemmen, wie alle drei unisono betonten.

Ein besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr auch dem erfreulich hohen Anteil junger Teilnehmer. Die SRK Bieswang kann sich über eine kontinuierlich wachsende Jugendarbeit freuen, die sich seit dem Vorjahr auch in der Gründung einer Dartgruppe für Jugendliche und junge Erwachsene widerspiegelt.

Auch die zivilen Teilnehmer trugen mit beachtlichen Leistungen zum Erfolg der Veranstaltung bei. Ein weibliches Trio des Militärvereins Gustenfelden-Kottensdorf konnte gleich zwei Pokale sowie einen vierten Platz mit nach Hause nehmen. Mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte dieser Verein zudem die stärkste Gruppe unter den Teilnehmenden.

Der offizielle Teil fand mit einem Dank an die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer sowie einem Ausblick auf das abendliche Höhenfeuerwerk seinen Abschluss. Letzteres sorgte dann tatsächlich für einen glanzvollen Ausklang des Tages. Das phantasievoll inszenierte Feuerwerk begeisterte die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer und rundete eine rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung würdig ab.

Die SRK Bieswang kann somit auf einen erfolgreichen Altmühltalmarsch 2025 zurückblicken – und darf sich schon jetzt auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr freuen.

Titelfoto: SRK Bieswang