Motorradunfall auf der Wolfstalstrecke

Zimmern – Ein 24-jähriger Oberpfälzer befuhr am Samstagnachmittag mit seinem Motorrad die Wolfstalstecke auf der Staatsstraße Zimmern – Bieswang. In einer der Kurven kam der Fahrer zu Sturz, bleib aber glücklicherweise unverletzt. Allerdings war sein Krad war nicht mehr fahrbereit, und musste abgeschleppt werden.




Waldbrand bei Esslingen schnell gelöscht

Die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim war zusammen mit den Wehren aus Solnhofen und Esslingen, sowie drei Feuerwehren aus dem Landkreis Eichstätt am frühen Freitagnachmittag 17.06.2022 bei einem Waldbrand eingesetzt.

An der Grenze zum Landkreis Eichstätt war ein Waldstück in der Größe von zwei Fußballfeldern aus unbekannter Ursache in Brand geraten, konnte aber von den eingesetzten Feuerwehren schnell gelöscht werden.





Mit gepacktem Rucksack abgehauen

Treuchtlingen – Trotz sofortiger polizeilicher Fahndung konnte ein flüchtiger Ladendieb nicht gefasst werden.
Mittarbeiter eines Verbrauchermarktes im Stadtgebiet Treuchtlingen beobachteten einen  Mann, der Waren in seinen Rucksack packte, und ohne diese zu bezahlen den Kassenbereich passierte. Als der Rucksackträger darauf angesprochen wurde, flüchtete er in Richtung Innenstadt. Trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Flüchtende nicht mehr angetroffen werden.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:
Etwa 40 Jahre alt, 1,80m groß, kurze Haare, 3-Tage-Bart.
Passanten, die den Mann bei der Flucht beobachtet haben werden gebeten, sich mit der Polizei
Treuchtlingen (09142-96440) in Verbindung zu setzen.




Kein modernes Demokratieverständnis

In seiner Sitzung am 05. Mai 2022 hat der Stadtrat mit einer Stimmenmehrheit von 9:5 Stimmen eine Strecke durch Wald und Flur von Trechtlingen über Pappenheim nach Slonhofen für Mountain- und Gravel-Biker beschlossen. Das Weißenburger Tagblatt hat unter der Überschrift: „Erhitzte Gemüter wegen Bike-Trail“ zu diesem Tagesordnungspunkt einen Artikel veröffentlicht. Zu diesem Artikel hat uns Ralf Koerth aus Dietfurt, der Pächter der Osterdorfer Jagd ist, einen Leserbreif zukommen lassen der nachfolgend veröffentlicht wird.

Kein modernes Demokratieverständnis

Leserbrief zum Zeitungsartikel vom 12.05.2022
„Erhitzte Gemüter wegen Bike-Trail“

 Vom Stadtratsbeschluss der Stadt Pappenheim eine Bike-Trail-Strecke durch Osterdorf sowie über den Weinberg und Zimmerer Berg zu errichten, sind nicht nur viele Bürgerinnen und Bürger, sondern vor allem die Jagdpächter und Waldbesitzer massiv betroffen.

Aus diesem Grund bat ich die Leiterin der Tourist Information Treuchtlingen Stefanie Grucza darum, vor einem entsprechenden Beschluss die Betroffenen zu informieren. Dies wurde mir dann zunächst auch zugesichert. Völlig überraschend musste ich dann aber feststellen, dass das Thema am 5. Mai auf der Tagesordnung stand.

Daraufhin bat ich deshalb in einem Telefongespräch den Bürgermeister darum, diesen Punkt von der Tagesordnungsordnung zu nehmen. Florian Gallus erklärte mir, dass ein Absetzen des Tagesordnungspunktes durch ihn nicht mehr gehe. Damit sagte er mir offenbar wider besseren Wissens die Unwahrheit. Natürlich kann eine Verwaltung bzw. das Stadtoberhaupt einen Punkt von der Tagesordnung nehmen. Das geschieht sehr häufig in jedem Ratsgremium. 

Ich stellte deshalb meinen Antrag in einem Brief schriftlich an die Verwaltung und an den Stadtrat. Mein Ansinnen begründete ich folgendermaßen:

„Damit wird dem betroffenen Personenkreis die nötige Aufmerksamkeit sowie die Möglichkeit gegeben, diesbezüglich Stellung zu nehmen. Gerade in der heutigen Zeit ist es notwendig, die Belange der Natur, der Landwirtschaft und auch der Anwohner zu achten und diese auch in solche Entscheidungen mit einzubeziehen.“ Vor einem Beschluss sollten meiner Meinung nach, die betroffenen Bürgerinnen und Bürger Stellung nehmen können.

Was mich noch sehr verwundert, dass bei den jeweiligen Telefongesprächen mit Bürgermeister Florian Gallus, Amtsleiter Stefan Eberle und Tourismusleitung Treuchtlingen Stefanie Grucza das ganze Projekt als „Todgeburt“ betitelt wurde und jetzt plötzlich schnellstmöglich umgesetzt werden soll. Das alles finanziert der brave Bürger mit seinen Steuergeldern.

Erst einen Tag nach der Sitzung wurde der Kreisverband der Jägervereinigung durch Florian Gallus per Mail informiert. Auch damit zeigt sich, dass er an einer Diskussion mit den Betroffenen und Leidtragenden kein Interesse hatte. Erst entscheiden, dann informieren – das ist offensichtlich die Devise! Mit einem modernen Demokratieverständnis hat das jedenfalls nichts zu tun.

Ralf Koerth, Dietfurt
Jagdpächter in Osterdorf

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.




Kein Sirenenalarm im Landkreis

Landkreis – Am 12. Mai 2022 um 11.00 Uhr wird in weiten Teilen Bayerns das Sirenenwarnsystem getestet und ein Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es, so wie in anderen bayerischen Landkreisen, keine Sirenensignale mehr zur Warnung der Bevölkerung, weshalb auch kein Probealarm erfolgen wird.

 In Bayern gibt es in Gebieten, die besonders gefährdet sind, oder in der Umgebung von Einrichtungen mit besonderem Gefahrenpotenzial die Möglichkeit, die Bevölkerung auch durch Sirenensignale zu warnen. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist dies nicht der Fall, weshalb auch kein Alarm am 12. Mai über Sirenen erfolgen wird.

Während des Probealarms werden auch andere Warnmittel, wie zum Beispiel Warn-Apps getestet. Wer also beispielsweise die NINA- oder KATWARN-App installiert hat, bekommt dann auch eine entsprechende Meldung auf das Smartphone.

Zur Warnung der Bevölkerung würden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bei einer konkreten Gefahrensituation Lautsprecherfahrzeuge von Feuerwehren oder anderen Organisationen eingesetzt. Auch die Installation einer der oben genannten Warn-Apps ist eine Möglichkeit, vor Risiken, wie zum Beispiel die Freisetzung von luftgetragenen Schadstoffen, informiert zu werden.

 




Kradfahrer bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Heusteige – Ein 64-jähriger Pkw-Fahrer befuhr am Donnerstagnachmittag die Staatsstraße 2216 (Heusteige). Bei seiner Fahrt von der B 2 in Richtung Treuchtlingen und übersah beim Linksabbiegen auf der Kuppe einen entgegenkommenden 26-jährigen Motorradfahrer.

„Bei dem Frontalzusammenstoß mit dem Pkw wurde der Kradfahrer ca. 50 Meter weit über den Pkw durch die Luft geschleudert und kam im Straßengraben zum Liegen“ heißt es im Polizeibericht.

Mit schweren Verletzungen brachte der Rettungsdienst den Kradfahrer ins Krankenhaus.
Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Am Pkw des Unfallverursachers entstand Totalschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro. Am Motorrad ebenfalls Totalschaden in Höhe von 12.000 Euro. Die Feuerwehr Treuchtlingen war zur Absicherung der Unfallstelle und zur Umleitung des Verkehrs im Einsatz.




Rennen mit der Polizei geliefert

Am Samstagabend, gegen 21:00 Uhr, fiel einer Zivilstreife der Polizei im Stadtgebiet Treuchtlingen ein grauer BMW mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf. Der „Raser“ sollte daraufhin einer angehalten und kontrolliert werden. Dies stellte sich allerding als schwierig heraus, da der BMW mit weit überhöhter Geschwindigkeit das Stadtgebiet Treuchtlingen in Richtung Schambach verließ und anschließend weiter auf die B2 in Richtung Weißenburg auffuhr. Im Bereich Dettenheim beschleunigte der Pkw auf knapp 180 km/h. Erst auf Höhe des Industriegebietes in Weißenburg gelang es das Fahrzeug anzuhalten und den 19-jährigen Fahrer aus einem Ellinger Ortsteil zu kontrollieren.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde gegen den jungen Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.
Zeugen der rücksichtslosen Fahrweise des Pkw-Fahrers werden gebeten sich mit der Polizeiinspetion Treuchtlingen in Verbindung setzen.




Pappenheim soll Luftkurort bleiben

Das Prädikat „Luftkurort“ Pappenheim steht derzeit erneut auf dem Prüfstand. Diesmal ist neben der turnusmäßigen Beurteilung der bioklimatischen und lufthygienischen Verhältnisse auch eine erneute Zertifizierung notwendig. Dabei werden insbesondere Infrastruktur und Tourismus in Pappenheim unter die Lupe genommen. Der Stadtrat hat kürzlich einstimmig beschlossen, dass wesentlich erweiterte Anerkennungsverfahren weiterzuführen.

Seit mehr als 100 Jahren darf sich die Stadt Pappenheim mit dem Prädikat „Luftkurort“ schmücken und ist heute der einzige Luftkurort im Regierungsbezirk Mittelfranken. Letztmals ist der Stadt nach dem turnusmäßigen Prüfungsverfahren im Jahre 2018 das Luftkurort Zertifikat von der Regierung von Mittelfranken verliehen worden.

Auch im derzeitigen Verfahren zur Überprüfung des Prädikats sieht es momentan ganz gut aus, denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach Beurteilung der bioklimatischen und lufthygienischen Verhältnisse in Pappenheim eine Bestätigung des Prädikats befürwortet.

Nun gibt es aber neuerdings nach der Bayerischen Anerkennungsverordnung eine weitere Hürde in Form einer Kurmedizinischen Begutachtung zu nehmen.

„Es wird im Prinzip alles, was mit Pappenheim/Infrastruktur/Tourismus zu tun hat, auf Herz und Nieren geprüft“, heißt es in der Ausarbeitung des Sachbearbeiters bei der Stadt Pappenheim

Es soll sichergestellt werden, dass für Urlauber und Gäste der Stadt angemessene Angebote vorhanden sind, damit durch das Prädikat Luftkurort nicht falsche Hoffnungen entstehen.

Für diese neuerliche Zertifizierung muss die Stad sehr umfangreiche Unterlagen vorweisen, hat aber auch einen wichtigen Imagegewinn, wenn sie sich auch weiterhin Luftkurort nennen darf.

Die Gesamtkosten für die aktuelle Wiederanerkennung belaufen sich voraussichtlich auf 8.000 Euro brutto

Die kurmedizinische Begutachtung wird in einer Studie vom Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erstellt.

Eine Geschichte aus der Geschichte
In den 1980er Jahren war es wieder einmal so weit. Messgeräte in Pappenheim und Umgebung waren aufgestellt um die reine Luft in Pappenheim zu messen. Zu jener Zeit fand an einem Herbstabend auf dem Marktplatz ein Gelöbnis der Bundeswehr statt. Die Rekruten marschierten mit klingendem Spiel des Musikzuges bei Dunkelheit von der Graf-Carl-Straße her auf den Marktplatz und nahmen Aufstellung. Um die Stimmung feierlich zu gestalten, war die Szene von mehreren Fackelträgern begleitet. Einer dieser Fackelträger stand direkt neben einem Luftmessgerät das vor dem Rathaus aufgestellt war.
Wie von der Tarantel gestochen spurtete der damalige Bürgermeister Josef Nachtmann aus der Reihe der Ehrengäste zu dem Fackelträger und vertrieb ihn mit seiner rauchenden Fackel vom Luftmessgerät.
Man sieht also, dass damals das Prädikat „Luftkurort“ vom Rathauschef sehr wertgeschätzt wurde.

Peter Prusakow




Bahnschranke beschädigt

Am Donnerstagabend (20.01.2022) kam es am Bahnübergang in Solnhofen zu einem Verkehrsunfall, bei dem die Bahnschranke beschädigte wurde. Ein 41-jähriger Mann aus Roth schleppte mit seinem Lkw den defekten Sattelzug eines 51-jährigen Mannes ab. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge, fuhr das Abschleppgespann sehr langsam über den Bahnübergang an der Altmühlbrücke. Beim Überqueren schaltete die Ampel des Bahnübergangs auf Rot und die Schranke senkte sich. Der Fahrzeugführer beschleunigte daraufhin und beschädigte beim weiteren Überqueren des Bahnüberganges die Schranke. Es entstand ein Schaden von ca. 3000,- Euro. Der Zugverkehr wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.




Ein Pfau stört den Ortsfrieden

Ein Pfau sorgt in einem Langenaltheimer Ortsteil für Unruhe. Dort häufen sich in den letzten Wochen die Beschwerden, weil „ein freilaufender Pfau sein Unwesen treibt“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.
Der Pfau wurde beim Auszug eines Dorfbewohners in die Freiheit entlassen und „wohnt“ seither im Dorf, wo er Gemüsebeete abfrisst und Autos beschädigt, weil sich dort das stolze Tier spiegelt und der Pfau sein Spiegelbild als vermeintlichen Nabenbuhler angreift. Außerdem beschädigt und verunreinigt er Gartenmöbel und Terrassen im Ort. Wie die Polizei mitteilt, sieht der Tierschutzverein keinen Handlungsbedarf. Deshalb muss nun die Gemeinde Langenaltheim eine Pfauen-Lösung finden damit im Ort wieder Ordnung einkehrt.




Konzert mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Die Feuerwehrkapelle Langenaltheim lädt alle Musikfreunde am Samstag, 6. November um 19:30 Uhr nach einer langen Pause zu einem Konzert der ganz besonderen Art in die Langenaltheimer Mehrzweckhalle ein.

Die Kapelle freut sich nämlich, ihren neuen Dirigenten, Michael Leisinger, vorzustellen. Der Profi-Trompeter hat im September 2021 die musikalische Leitung der Feuerwehrkapelle Langenaltheim übernommen.

Gleichzeitig nimmt das Ensemble schweren Herzens Abschied von ihrem bisherigen Dirigenten, Alfred Maderer, der seit mehr als 30 Jahren musikalisch den Takt in Langenaltheim angegeben hat. Er wird der Kapelle aber weiterhin als aktiver Musiker verbunden bleiben. An diesem Konzertabend sollen außerdem zwei langjährige Musiker und Stützen der Kapelle in ihren wohlverdienten „Ruhestand“ verabschiedet werden.

Musikalisch erwartet Sie ein buntes Programm von den typisch böhmischen Klängen der Feuerwehrkapelle Langenaltheim, über Filmmelodien bis hin zu solistischen Darbietungen auf höchstem musikalischem Niveau.

Der Kartenvorverkauf findet am Sonntag, den 31. Oktober ab 16.00 Uhr im Gemeindezentrum in Langenaltheim statt.
Der Eintrittspreis beträgt 10€.

Titelfoto: Feuerwehrkapelle Langenaltheim




Viele Einsätze und über 400 Einsatzstunden

Die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim hatte kürzlich ihre Jahreshauptversammlung, bei der auf das vielseitige Wirken der Wehr im vergangenen Jahr Rückschau gehalten wurde. Das Vereinsleben lag wegen der Corona Einschränkungen größtenteils darnieder aber die Einsatzkräfte der Wehr rückten zu 31 Einsätzen aus und leisteten dabei 403 Einsatzstunden. Eine Kinderfeuerwehr soll gegründet werden und eine Ehrenordnung wurde einstimmig beschlossen.

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim fand in diesem Jahr wegen der beengten Platzverhältnisse im Schulungsraum des Feuerwehrhauses im evangelischen Gemeindezentrum statt. Dort konnte Vereinsvorstand Maximilian Löffler rund 30 Feuerwehrmitglieder begrüßen. Derzeit hat die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim 94 Mitglieder, davon leisten 34 Männer und 11 Frauen aktiven Feuerwehrdienst. Es gibt eine sechsköpfige Jugendfeuerwehr, 13 Passivmitglieder und 30 Fördermitglieder. Viel weniger als in den Vorjahren hatte Loeffler über das Vereinsleben des vergangenen Jahres zu berichten, denn Ausflüge und Feste mussten wegen Corona alle ausfallen. Allerdings habe man die Zeit genutzt und im Feuerwehrheim den Schulungsraum samt Vorraum neugestaltet. Bei den Arbeiten ist der Vorstand von Sandra und Florian Schütz, Vera Seibold, Nane-Catherine Vogelbacher und Constantin Wisniewski unterstützt worden.

Zum Spendengeschehen im Verein gab der Vorstand bekannt, dass an die beiden Kindergärten in Pappenheim je 150 Euro und für die Sterntaler Aktion 200 Euro gespendet habe. Damit will sich die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim für die Unterstützung im Jubiläumsjahr bedanken. 1. 000 Euro Spenden sind der Feuerwehr von der Sparkasse Mittelfranken Süd als Starthilfe für die Gründung einer Kinderfeuerwehr zugegangen.

Zu 31 Einsätzen ausgerückt
Der Erste Kommandant Martin Veitengruber
hatte von 31 Einsätzen im abgelaufenen Jahr zu berichten. Dabei waren die Rauchentwicklung bei einer Güterzuglok in Solnhofen, der Brand einer Scheune in Neudorf und der Brand bei der Zimmerei Gegg in Bieswang die die größten der insgesamt sechs Brandeinsätze gewesen sein. Bei 18 Technischen Hilfeleistungen hatten es die Einsatzkräfte mit Wespen genauso zu tun, wie mit vermissten Bootsfahrern, der Rettung eines gekenterten Bootes und dem Transport einer schwerverletzten Radfahrerin vom Radweg aus der Fischerleite zum Rettungswagen. Außerdem gab es mehrere Einsätze wegen überfluteter Keller und Straßen. Auch bei einer Reanimation in Pappenheim war die Feuerwehr im Einsatz.
Insgesamt wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim 403 Einsatzstunden geleistet. Das ergibt einen Wert von 14.105 Euro, wenn man die Stunde mit 35 Euro ansetzt.

Corona bedingt konnten im Jahr 2020 nur wenige Übungen abgehalten werden, denn Mitte März wurde der Übungsbetrieb komplett eingestellt. Für die Einsätze gab es einen strengen Hygieneplan, wobei der Wegfall der Einsatz-Nachbesprechungen die Feuerwehrleute besonders schwer traf.
Allerdings hatte der Kommandant auch zu beklagen, dass die Teilnahme an den wenigen Übungen doch sehr zu wünschen übriglasse. „Ich hoffe das bessert sich wieder“ meinte der Kommandant, denn „nur durch Übung der Handgriffe und regelmäßige Bedienung der Ausrüstung sind wir weiter Einsatzfähig.“
Ausgebildete Atemschutzgeräteträger sind bei der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim derzeit eine Frau und 15 Männer, die sich im vergangenen Jahr zu zwölf Einsätzen ausrüsten mussten. Das gab Florian Schütz, seines Zeichens Atemschutzwart, des sich besonders freute, dass sich mit Anna-Maria Burzler und Till Leinweber zwei neu ausgebildete Atemschutzgeräteträger einsatzbereit sind.
„Der Atemschutz der Feuerwehr Pappenheim ist personell in ordentlicher Verfassung“, stellte Florian Schütz fest. Allerdings verzichte man auch auf Forderungen oder Wünsche.
Neben dem Dank an alle Feuerwehrkammeradinnen und -kammeraden bedankte sich der Atemschutzwart wie auch Kommandant Matin Veitengruber bei der der Stadt Pappenheim, insbesondere bei John Meister als ständigen Ansprechpartner für die Unterstützung.

Jugendwart Franz Xaver Klatt betreut in der Jugendfeuerwehr derzeit,  ein Mädchen und fünf Burschen mit denen er im vergangenen Jahr vier Übungen abgehalten hat. Themen dabei waren Gerätekunde, der Lauschangriff und der Wissentest. Aus den bekannten Gründen konnten die traditionellen Jugendfeuerwehr Veranstaltungen wie etwa das Osterfeuer auf der Burg, die Übung im Freibad, und die Gemeinschaftsübung mit der Jugendfeuerwehr Bieswang nicht stattfinden.
Beim Online-Wissenstest konnte Alicia Lämmerer die Stufe 1 (Bronze) erreichen und Fabian Kühnlein, Paul Lange und Jakob Müller schlossen den Wissentest mit der Stufe 3 (Gold) ab

Ehrungen und Fortbildung
Maximilian Löffler konnte drei Vereinsmitglieder für eine 20-jährige Vereinstreue auszeichnen.  Diese waren Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein, Johannes Graf von und zu Egloffstein als Fördermitglieder sowie Sebastian Rummel Passivmitglied.

Für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Marko Kolb eine Dankurkunde von Kommandant Martin Veitengru.ber.

Trotz der bekannten Einschränkungen haben verschiedene Fortbildungen stattgefunden. So wurden Susanne und Marleen Lampmann, Luisa Bronkorsky, sowie Alina und Andreas Hager für die Ersteinsatz bei er Psychologischen Notfallbetreuung ausgebildet. Dieser Einsatzbereich ist sehr wichtig, weiß Susanne Lampmann, die schon mehrere psychologische Erstbetreuungen geleistet hat.

An der Feuerwehrschule Würzburg ist Franz Xaver Klatt zum Gruppenführer ausgebildet worden und das Fahrsicherheitstraining für den Feuerwehreinsatz haben Tim Schober und Vereinsvorstand Maximilian Löffler absolviert.

Nachdem Bürgermeister Gallus sich entschuldigt hatte, weil auch in Bieswang die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr stattfand übermittelte Stadtrat und 2. Kommandant Michele Eckerlein, als einer der Referenten für das Feuerwehrwesen den Dank der Stadt Pappenheim an die Einsatzkräfte. Durch die Spende der Sparkasse Mittelfranken Süd könne man jetzt mit dem Aufbau einer Kinderfeuerwehr beginnen. Vonseiten der Stadt wolle man zeitnah alle Pumpen auf den neuesten Stand bringen, was etwa 18.000 Euro kosten wird.

Auch Kreisbrandmeister und Ehrenkommandant Otto Schober ergriff das Wort und berichtete von der Neuordnung der Inspektions- und Brandkreisbereiche. So ist der vormalige Brandkreis um Pappenheim neuerdings der Brandkreis acht (früher sieben). Für den Herbst kündigte der Kreisbrandmeister mehrere überörtliche Einsatzübungen an. Dabei soll nicht der gesamte Brandkreis alarmiert werden, sondern immer nur drei bis vier Feuerwehren. Auch Schober appellierte zur Teilnahme an den Übungen und bedankte sich bei den Einsatz- und Führungskräften der Pappenheimer Wehr.

In geheimer Wahl wurden Saskia Kolb und Daniel Enderlein zu den neuen Vertrauensleuten gewählt und die neuen Kassenprüfer sind Daniel Enderlein und Tim Schober ,

Im weiteren Verlauf hat die Versammlung noch eine Ehrenordnung beschlossen und über die Vorbereitung der Kinderfeuerwehr diskutiert. Hier sollen Kinder ab 6 Jahren an das Feuerwehrwesen spielerisch herangeführt werden. Einen nagelneuer Faltpavillon zum Schutz vor Regen und Sonne hat sich die Wahr angeschafft und die moderne öffentliche Präsentation der Wehr in den sozialen Medien war ebenfalls eines der Themen bei den abschließenden Diskussionen.