Parkplatz könnte freigegeben werden

Zum Artikel „Parkplatzumgestaltung soll umgehend begonnen werden“ vom 26. Juni dieses Jahres  hat Philipp Schneider aus Pappenheim einen Leserbrief verfasst, der sich mit der derzeitigen Parkplatzsituation auf der Stadtwerkeinsel beschäftigt. Der Leserbrief wird nachfolgend abgedruckt wird.

Parkplatzumgestaltung soll umgehend begonnen werden
(Pappenheimer Skribent 26. Juni 2016)

Mit Interesse habe ich die Vorstellung „Ausbau Deisingerstraße“ am Infoabend verfolgt, wie auch den Beschluss in der Stadtratssitzung vom 16. Juni zur Parkplatzumgestaltung Altmühlinsel.

In der Informationsveranstaltung wurde betont, bevor in der Deisingerstraße die Bauarbeiten begonnen werden können, müsse die Insel saniert worden sein, damit genügend Parkplätze zur Verfügung stünden.

2013 wurde vom Stadtrat ein einstimmiger Beschluss gefasst, dass die Insel ausgebaut werden solle. Am 16. Juni 2016 wurde vom Stadtrat noch einmal beschlossen, dass die Insel für ca. € 500.000 umgestaltet werden soll. Die neue Planung sieht 38 Parkplätze für Pkws vor und sieben Motorradabstellplätze. Die Anzahl der Parkplätze verringert sich also. Und es fallen auch noch drei Parkplätze vor den Stadtwerken weg, weil dort ein Steg über den sog. Schusskanal als Fußgänger-überweg errichtet werden wird. Dies wurde vom Stadtrat mit drei Gegenstimmen beschlossen. Der Baubeginn sollte unverzüglich sein, damit die Arbeiten vor dem Michaelimarkt beendet sind.

sperrung-250Seit Montag, 11. Juli steht in der Klosterstraße ein Schild mit dem Hinweis, dass der Parkplatz ab 12. Juli gesperrt sei. Seit 12. ist der Parkplatz leer, aber am 15. Um 9 Uhr war der Bau noch nicht begonnen worden. Nach meiner Information sollen am 27. Juli erst Vermessungsarbeiten stattfinden. Somit könnte der Parkplatz bis zu diesem Zeitpunkt wieder freigegeben werden, da auch auf der Lach wegen des Volksfestes keine Parkmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen.

Der Stadtrat hat den Umbau beschlossen, den Parkplatz umzubauen und zu pflastern, damit die dort Parkenden u. a. keine schmutzigen Schuhe mehr bekommen. Meiner Meinung nach hätte z. B. der Bahnweg dringenderen Sanierungsbedarf, da dieser von älteren Leute mit Rollatoren und von Bahnreisenden mit Koffern benutzt wird. Dieser Weg müsste nicht unbedingt asphaltiert werden. Es gibt auch andere Möglichkeiten.

Mein Vorschlag wäre: Der Herr Bürgermeister und die Stadträte machen einen Ausflug mit Rollatoren und Trolleys zum Bahnhof oder Lebensmittelmarkt. Gerne stelle ich zwei Koffer mit Rollen zur Verfügung.

Philipp Schneider
Pappenheim

Wir weisen darauf hin, dass alle Leserbriefe die Meinung des Verfassers widerspiegeln. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.




Kleinkraftradfahrer schwer verletzt

Ein 23-jähriger Kleinkraftradfahrer aus Langenaltheim wurde am Mittwoch, 13.07.2016, gegen 16.55 Uhr, bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2217 schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Altmühlfranken nach Gunzenhausen geflogen. Eine 65 Jahre alte Kraftfahrerin aus dem Altlandkreis Gunzenhausen befuhr die Staatsstraße 2217 von Langenaltheim kommend und wollte nach links auf die B 2 in Richtung Nürnberg einbiegen. Hinter ihrem Pkw hatte sich ein 59 Jahre alter Mörnsheimer auf der Abbiegespur eingeordnet. Beim Abbiegen übersah die Frau den 23-jährigen Zweiradfahrer, der aus Richtung Höfen kommend mit seinem Kleinkraftrad die Staatsstraße in Richtung Langealtheim befuhr. Das Zweirad prallte in die hintere, rechte Fahrzeugseite des abbiegenden Pkw und wurde gegen den, auf der Abbiegespur stehenden Pkw geschleudert. Der Kleinkraftradfahrer, der einen Schutzhelm, aber keine Schutzkleidung trug, wurde schwer verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 7000 EURO.




Verletzter durch möglichen Ampeldefekt

Am Mittwoch, 13.07.2016, gegen 18.40 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 2 (Heusteigenkreuzung) ein Verkehrsunfall zwischen einem vollbesetzten Reisebus und einem Pkw, bei dem der Pkw-Fahrer leicht verletzt wurde und ein Sachschaden von ca. 23 000 EURO entstand. Ein 39 Jahre alter Berufskraftfahrer aus dem Bereich Neumarkt befuhr mit einem, mit 47 Fahrgästen besetzten Bus, die Bundesstraße 2 in Richtung Nürnberg. Als sich der Bus im Kreuzungsbereich befand fuhr ein 57-jähriger Pkw-Fahrer von Pappenheim kommend in die Bundesstraße 2 ein und wollte links in Richtung Donauwörth abbiegen. Der Pkw wurde von dem Reisebus erfasst und nach rechts von der Fahrbahn geschleudert, der 57 Jahre alte Fahrer aus dem südlichen Landkreis erlitt leichte Verletzungen. Der Busfahrer gab an, dass er bei Grünlicht auf die Kreuzung zu fuhr. Als er ca. 100 Meter vor der Kreuzung war ging die Ampel plötzlich aus. Der Fahrer ließ seinen Bus auf der vorfahrtsberechtigen Bundesstraße in die Kreuzung rollen. Der Pkw-Fahrer erklärte, dass er bei Grünlicht in die Kreuzung eingefahren war. Die Aussagen des Busfahrers wurden von unbeteiligten Zeugen und den Businsassen bestätigt. Aufgrund der Aussagen der Unfallbeteiligten kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Ampeldefekt unfallursächlich war, weshalb Überprüfungen der Ampelanlage eingeleitet wurden.




Öffentliche Sitzung des Stadtrates

Am Donnerstag, 07.07.2016, um 19:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt.

TOP Thema
1 Haushalt 2016 Hofana-Stiftung
2 Bauanträge
2.1 BA 21/2016 – Neubau landw. Maschinen- und Berghalle, Neudorf
2.2 BA 22/2016 – Neubau landwirtschaftl. Maschinen- und Bergehalle, Neudorf (Nord)
3 Vergaben
3.1 Vergabe – DE Osterdorf – Trennwand
3.2 Vergabe – KA Pappenheim – Zulaufschnecke – Lageraustausch
4  DE Bieswang 2
– Vereinbarung mit TG Kostenbeteiligung laufender Betrieb

Anschließend findet eine nichtöffentliche Sitzung statt.




Feuerwehr brauchte nicht eingreifen

Am Freitag, 17.06.2016, gegen 15:45 Uhr, wurde ein Blitzeinschlag in einen Holzstadel in Langenaltheim gemeldet. Zu einem Brand kam es glücklicherweise nicht und auch Personen kamen nicht zu Schaden. Lediglich mehrere Dachplatten auf dem unbewohnten Stadel gingen zu Bruch.

Die alarmierten Feuerwehren aus Langenaltheim, Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen brauchten nicht einzugreifen.




Volksfestrprogramm 2016

Das Pappenheimer Volksfest 2016 wird vom 22. bis zum 25. Juli gefeiert. Dabei greifen die Stadt Pappenheim und Festwirt Fritz Albrecht weitgehend auf den bewährten Programmablauf zurück. Das Volksfest steht diesmal allerdings im Zeichen des 525-jährigen Jubiläums der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim e.V. Die am Volksfestsonntag nach einen Schützenumzug durch die Stadt die Proklamation des Gauschützenkönigs durchführen.  Als Gäste  werden der Eißendorfer Spielmannszug  und eine stattliche Besucherzahl der Eißendorfer Schützen vom Patenverein aus Hamburg Harburg erwartet. Am Volksfestsamstag wird erstmals das Beach-Volleyball-Volksfest-Turnier im Freibad stattfinden und die Pappenheimer Backtröge werden am Sonntag wieder in Rennen gehen.

Festprogramm für den Ausdruck

160617_vfest-prog-01Alle Informationen rund ums Volksfest finden Sie auf der
Volksfestseite bei facebook

Freitag, 22. Juli

17.30 Uhr Begrüßung des Hamburg-Eißendorfer Spielmannszuges und der Eißendorfer Schützen auf dem Marktplatz

18.00 Uhr Standkonzert bis ca. 18.40 Uhr auf dem Marktplatz Pappenheim mit der Stadtkapelle Pappenheim und dem Hamburg-Eißendorfer Spielmannszug, mit Freibierausschank

19.00 Uhr Aufzug des Festwirtes und der Vereine von der Beckstraße zum Volksfestplatz

19.30 Uhr Volksfesteröffnung durch 1. Bürgermeister Uwe Sinn,

anschließend „Abend der Betriebe“ mit dem „Schlern-Sextett“ aus Südtirol

Samstag, 23. Juli

11.00 Uhr Pappenheimer Beach-Volleyball-Volksfest-Turnier im Freibad

14.00 Uhr Volksfestbetrieb am Festplatz

15.30 Uhr 12. „Volksfest-Kinder-Lauf“ (am A-Platz) für Kinder von  4 bis 12 Jahren, anschließend Siegerehrung

19.30 Uhr Urig, fetzig und modern: Stimmungsabend mit „Alexandra Schmied mit TEAM-ALPIN“ (Eintritt frei!)

Sonntag, 24. Juli

10.15 Uhr Boxvergleich im Festzelt: BC Weißenburg – TS Markt redwitz, mit Frühschoppen

10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der Weidenkirche anlässlich des 525-jährigen Jubiläums der Priv. Schützen gesellschaft 1491 Pappenheim

12.00 Uhr Mittagessen im Festzelt mit preisreduzierten (Familien)-Angeboten

14.00 Uhr Großer Schützenumzug durch Pappenheim anlässlich des 525-jährigen Jubiläums der Priv. Schützengesellschaft 1491 Pappenheim, anschließend Fahneneinzug, Gaukönigs – proklamation und weiterer Festablauf mit der „Nennslinger Blaskapelle“

17.00 Uhr 15. Pappenheimer Backtrogrennen des Feuerwehrvereins Pappenheim (ab Evang. Bildungs- u. Tagungszentrum)

19.00 Uhr Traditionelles Tauziehen für Damen und Herren mit Abend der Vereine

20.00 Uhr Siegerehrung Backtrogrennen und Tauziehen

20.30 Uhr „Bunter Abend“ mit der „Nennslinger Blaskapelle“

Montag, 25. Juli

15.00 Uhr Senioren- und Kindernachmittag im Festzelt/am Sportplatz mit Live-Musik, kostenloser Busdienst der Stadt, ermäßigte Fahrpreise von 15.00 bis 17.30 Uhr

17.00 Uhr „Hammeltanz“ auf dem Festplatz

19.00 Uhr Empfang der Gäste der Stadt Pappenheim mit der Feuerwehrkapelle Langenaltheim“ (von 19.00 bis 20.00 Uhr spielt keine Musik !!)

20.30 Uhr Sauverlosung im Festzelt (zugunsten der Theatergruppe Pappenheim)

22.15 Uhr ca.-Beginn des Pappenheimer Höhenfeuerwerks u.„Burgbrand“,

später Party in der Bar

 




Der Schnellste in Dietfurt mit 93

Bei einer Geschwindigkeitsmessung der Verkehrspolizei Ansbach am Mittwoch, 15.06.2016, in der Zeit von 07.30 Uhr bis 11.30 Uhr auf der B 2 in Dietfurt, Fahrtrichtung Weißenburg, wurden insgesamt 55 Verkehrsteilnehmer beanstandet. In 42 Fällen wurde ein Verwarnungsgeld ausgesprochen, 13 Fahrzeugführer /-innen müssen mit Anzeigen rechnen. Der „Schnellste“ wurde mit 93 Stundenkilometern bei erlaubten 50 km/h innerorts “geblitzt“, er bekommt neben einem hohen Bußgeld ein Fahrverbot.




Vorsicht bei Töpfen und Messern

Am Mittwoch, 15.06.2016, zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr, bot ein Mann in Wettelsheim verschiedenen Personen Töpfe zum Kauf an. Laut Zeugen gab der Mann an, dass es sich um Töpfe und Messer namhafter Hersteller handeln würde, die er angeblich auf einer Messe dabei hatte und diese nun zu günstigen Preisen verkaufen würde. Seinen Angaben zu Folge reise er weiter ins Ausland und müsse dort die Waren verzollen. Deshalb müsse er nun die normalerweise sehr teuren Töpfe zu einem „Schnäppchenpreis“ verkaufen. Da den Zeugen das Angebot des Mannes verdächtig vorkam, verständigten sie die Polizei.

Bei der Kontrolle des Mannes durch eine Streifenbesatzung stellte sich heraus, dass es sich bei den angebotenen Topfsets nicht um die dargelegte Markenware handelte, sondern um eine Eigenmarke, die von der äußeren Aufmachung der Markenware sehr ähnlich war. Da es letztendlich zu keinem Kaufabschluss kam, wurde gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste der Vertreter aus Holland einen Zustellungsbevollmächtigten für die Durchführung des Strafverfahrens benennen und konnte dann mit seinen „hochwertigen Töpfen“ die Weiterreise antreten.




Zigaretten im Wert von mehreren Tausend EURO entwendet

Von Mittwoch, 08.06.2016, ca. 17.00 Uhr, bis Donnerstag, 09.06.2016, 08.15 Uhr, wurde in Solnhofen der Kiosk in der Bahnhofstraße aufgebrochen.

Der oder die Täter hebelten an der Gebäuderückseite ein Kunststofffenster auf und stiegen in das Gebäude ein. Dabei wurden zum Kauf bereitgelegte Fossilien beschädigt.

Nach dem gewaltsamen Aufbrechen einer Zwischentüre gelangte(n) der/die Täter in den Kiosk, wo Zigaretten verschiedener Marken stangenweise im Wert von mehreren Tausend EURO entwendet wurden. Der bei dem Einbruch entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1000 EURO. Vor Ort wurde eine Spurensicherung durchgeführt.

  • Wer kann Angaben zu dem Einbruch machen?
  • Hinweise bitte an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0.

 




Gute Werbung zieht an – nicht aus!

(LRA WUG-GUN) Werbung will verkaufen. „Gute“ Werbung sollte auf humorvolle und ironische Weise Interesse wecken oder auch provozieren. 160610_guete-werbung02Wenn allerdings mit (halb)nackten Frauen, ohne Bezug zum Produkt, geworben wird oder Frauen auf ihren Körper, auf Rollenklischees oder bestimmte stereotype Eigenschaften reduziert werden, meinen wir Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte Mittelfrankens: „Stopp – sexistische Werbung!“

Wir begrüßen daher den Vorstoß vom Bundesjustizminister Heiko Maas, der geschlechterdiskriminierende Werbung in Deutschland unterbinden und ein „moderneres Geschlechterbild“ im Land etablieren will. Mit unserer Plakataktion „Gute Werbung zieht an – nicht aus!“ bekräftigen wir unsere andauernde Kritik an der Alltäglichkeit sexistischer Werbung.

Das von der Werbeagentur petitio (Nürnberg) gestaltete Plakat zitiert einerseits die ästhetisierte Inszenierung eines nackten Frauenkörpers als Blickfang ohne Produktbezug und konterkariert zugleich mit den Ausrissen eine pornografische sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern als Waren zu Werbezwecken. Zudem appellieren die grünen Aufkleber mit einem Augenzwinkern ironisch und kritisch an eine Werbung, die Frauen und Männer nicht als Objekte benutzt und keine Geschlechterklischees reproduziert.

Übrigens hat die vermeintlich profitable Erkenntnis „Sex sells“ laut aktuellen Forschungsergebnissen längstens  ihre Gültigkeit verloren.

Sexuelle Motive in der Werbung führen sogar dazu, dass bei den Konsumenten und Konsumentinnen das Ansehen für das beworbene Produkt und die Kaufabsicht deutlich abnehmen.

 




Verfolgungsfahrt nach Sturz durch Hund

Am Montag, 06.06.2016, gegen 15.45 Uhr, ereignete sich auf dem Radweg Dietfurt – Pappenheim, Höhe Kläranlage Dietfurt, ein Verkehrsunfall, bei dem 2 Radfahrer verletzt wurden, wobei der Unfallverursacher anschließend flüchtete. Zwei, 70 und 73 Jahre alte Radfahrer befuhren den Radweg in Richtung Pappenheim. Nachdem sie auf einen Radler aufgeschlossen hatten, neben dem ein Hund lief, machten sie durch Klingeln auf sich aufmerksam. Der Radfahrer fuhr daraufhin zur linken Fahrbahnseite, um den beiden die Vorbeifahrt zu ermöglichen. Sein nicht angeleinter Hund, ein Mischlingsrüde mit einer Schulterhöhe von ca. 45 cm, der zunächst links neben dem Fahrrad seines Herrchens lief, querte plötzlich den Radweg nach rechts und rannte vor die Räder der beiden Rentner aus Pappenheim.

Dies zwang den 70 Jahre alten Mann und seine 73-jährige Frau zu einer Notbremsung und einem Ausweichmanöver, bei dem sich ihre Räder streiften und beide auf die Fahrbahn stürzten. Hierbei zogen sie sich verschiedene Verletzungen zu. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Hundehalter, der sah und bemerkte, dass sich die beiden gestürzten Radfahrer bei dem Unfall verletzt hatten, setzte sich dieser auf sein Fahrrad und radelte in Richtung Pappenheim davon.

Der verletzte 70 Jahre alte Mann verfolgte den Unfallflüchtigen mit seinem Fahrrad bis nach Pappenheim und konnte sehen, in welchem Grundstück dieser verschwand. Beim Eintreffen der Streife räumte der 65-jährige Mann, der sich zu Besuch in Pappenheim aufhält und keinen Wohnsitz in Deutschland hat, den Sachverhalt sofort ein und gab auch die Unfallflucht zu.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ansbach musste der Beschuldigte wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und fahrlässiger Körperverletzung eine Sicherheitsleistung in Höhe von 700 EURO hinterlegen. Die beiden verletzten Radfahrer erlitten Prellungen und Schürfwunden, an den Rädern entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 100 EURO.

Gegen 18.40 Uhr musste die Polizei zu einem erneuten Einsatz wegen des 65-jährigen Gastpappenheimers ausrücken. Seine Bekannte, bei der der Mann zu Besuch ist, teilte mit, dass ihr Besucher in der Wohnung randalieren würde. Beim Eintreffen der Streife stellte sich heraus, dass es „nur“ verbale Streitigkeiten gab, da sich der 65-jährige wegen seines Verhaltens am Radweg von seiner Bekannten unverstanden fühlte und nicht genug Mitleid von ihr erfuhr. Gegenüber der Streife erklärten die beiden, dass sie die Streitigkeiten selbst lösen werden und keine Polizei benötigen würden.




4-sprachiger Flyer zur Abfalltrennung

(LRA WUG-GUN) Das Sachgebiet Abfallwirtschaft des Landratsamtes hat einen Flyer zur Abfalltrennung herausgebracht.polizei_abfall Durch die 4-sprachige Ergänzung (englisch, russisch, serbisch und arabisch) wird der Flyer bereits auch in den Flüchtlingsunterkünften eingesetzt.

Abfall trennen – leicht gemacht
Mit wenigen Worten und selbsterklärenden Fotos hilft der Flyer dabei, wie welche Abfälle in unserem Landkreis für eine umweltgerechte Abfallentsorgung sortiert werden müssen. Abfalltrennung ist sicher nicht das vorrangige Thema für Menschen, die aus einem Krisengebiet zu uns geflüchtet sind. Dennoch müssen sie mit den Gegebenheiten in ihrer neuen Heimat zurechtkommen. Das anschauliche Faltblatt steht als praktische Trennhilfe für den Haushalt selbstverständlich allen Bürgern des Landkreises zur Verfügung.
Die Innenseite des Flyers kann man als übersichtliche Trennhilfe z. B in der Küche aufhängen.

Die Flyer werden im Landratsamt, in den Gemeinden und in den Wertstoffhöfen ausliegen.

Abfalltrennung ganz ohne Worte
Eine Broschüre „Abfalltrennung ganz ohne Worte“ steht ebenfalls zur Verfügung. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Grundschule Wendelsheim (Rottenburg) erstellt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler Figuren gezeichnet und in einer Art Comic mit unserem Entsorgungssystem verbunden. Ursprünglich war diese Broschüre für Studentenwohnheime gedacht, wo viele Nationalitäten zusammenkommen und oft erstmals im Leben mit dem Abfalltrennen konfrontiert werden.
So können alle die, die es gerne etwas bunter haben oder vielleicht noch nicht gut lesen können – z. B.: Kindergärten und Schulen – diese fröhliche Broschüre zur Abfalltrennung einsetzen.

Plakate
Sowohl auf der Basis des 4-sprachigen Flyers „Abfalltrennen leicht gemacht“ als auch auf Basis der Broschüre „Abfalltrennung ganz ohne Worte“ stehen Plakate zu den Fraktionen „Altglas und Dosen“, „Gelber Sack“, „Papiertonne“, „Biotonne“ und „Restmülltonne“ als pdf zum Download bereit: www.landkreis-wug.de/abfallberatung/. Die Plakate werden allen Interessierten, ehrenamtlichen Helfern und Kümmerern gern zur Verfügung gestellt. Sie können auch in Deutsch- bzw. Integrationskursen eingesetzt werden.

Im Rahmen der Flüchtlingshilfe bietet die Abfallwirtschaft weitere Anregungen und Unterstützung an.
Tel.: 0 91 41 / 9 02-2 87 oder abfallwirtschaft.lra@landkreis-wug.de