Über undichte Stelle beschwert

Walter Otters, Fraktionsführer der Freien Wähler im Pappenheimer Stadtrat hat sich öffentlich beschwert, weil Inhalte von nichtöffentlichen Stadtratssitzungen an die Medien gelangt sind.

Walter Otters ist erzürnt über die unbefugte Weitergabe von Sachverhalten aus der nichtöffentlichen Sitzung

Schon zwei Stunden nach der nichtöffentlichen Stadtratssitzung am 06.07.2017 sei das Ergebnis der nichtöffentlichen Stadtratssitzung öffentlich verbreitet worden. Zumindest der Tagesordnungspunkt, bei dem es um das weitere Verfahren mit einer 4 Quadratmeter große Fläche  auf der Stadtwerkezufahrt geht sei in den Medien verbreitet worden. „Das ist ein Unding, so etwas ist dieses Gremiums nicht würdig,“ stellte Otters erbost und sichtlich erregt fest. Auch schon im Vorfeld der Sitzung vom 26.07.2017 habe der Bayerische Rundfunk darüber berichtet, dass das bekannte „Grundstücksthema“ wieder auf der Tagesordnung der nichtöffentlichen Sitzung steht.   Dadurch würden Halbwahrheiten und Vermutungen verbreitet, argumentierte Otters. Da sei es ihm schon lieber, wenn man dieses Thema öffentlich berate und die Argumente öffentlich austausche.

Ob Otters denn einen konkreten Verdacht habe, fragte Stadträtin Christa Seuberth (SPD). „Ich habe eine persönliche Einschätzung, die will ich aber für mich behalten“, meinte Otters.

Auch Gerhard Gronauer, Fraktionsvorsitzender der SPD vertrat die Meinung, dass es nicht gehe, dass Inhalte aus nichtöffentlichen Sitzungen verbreitet werden.

In Angebot von DPA
Tatsächlich hatte es das bewusste Thema laut Weißenburger Tagblatt in der Nachrichtenwelt bis ganz nach oben, in den Nachrichtenpool der Deutschen Presseagentur (DPA) geschafft. Von dort gelangte die Nachricht über die nichtöffentlichen Beratungen im Pappenheimer Stadtrat zu vielen namhaften Anbietern der deutschen Medienlandschaft.

Die  Geheimhaltungspflicht
Wie sich das mit den nicht öffentlichen Sitzungen und der Geheimhaltungspflicht verhält, lässt sich in der Gemeindeordnung nachlesen. „Die in nicht öffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse sind der Öffentlichkeit bekannt zu geben, sobald die Gründe für die Geheimhaltung weggefallen sind“, heißt es im Artikel 52 Absatz  3, der Gemeindeordnung. In den Ausführungen des Kommentars zu dieser Vorschrift heißt es, dass die Bekanntgabe nur den Sachverhalt und den Beschlusstext betrifft, nicht aber den Verlauf der Beratungen und das Abstimmverhalten einzelner Ratsmitglieder.

In einer Kommentierung zur Gemeindeordnung ist auch nachzulesen, dass der Gemeinderat (Stadtrat) über den Wegfall der Geheimhaltungsgründe entscheidet. Diese Entscheidung obliegt also nicht einem einzelnen Ratsmitglied.

Die Gemeindeordnung regelt auch, dass, wer die Verschwiegenheitspflicht schuldhaft verletzt, im Einzelfall mit Ordnungsgeld bis zu 250 Euro belegt werden kann. Wenn unbefugt personenbezogene Daten offenbart werden, kann das Ordnungsgeld  auf 500 Euro verdoppelt werden.




Sauglück mit Los Nummer 2460

Der letze Akt des Pappenheimer Volksfestes ist traditionell die Verlosung der „Kirchweihsau“. Der glückliche Gewinner ist Rolf Kießlinger aus Pappenheim. Zur Verlosung kamen weitere 12 Preise, die von Pappenheimer Geschäften gestiftet wurden.

In diesem Jahr hatte der Feuerwehrverein Pappenheim die Organisation der Sauverlosung übernommen. Der Glückskönig Ryan Wolf zog zunächst das Los für den Hauptgewinn, das von Bürgermeister Uwe Sinn bis nach der Ziehung der weiteren Gewinne sicher verwahrt wurde.

Das Los mit der Nummer 2460 war es schließlich, das Rolf Kießlinger das Sauglück am Pappenheimer Volksfest 2017 bescherte.
Neben dem Hauptgewinn, einem Gutschein der Firma Wörlein über 200 Euro, haben die Veranstalter im Festzelt 12 weitere, teils wertvolle Preise verlost.

Die Sauverlosung des Feuerwehrvereins Pappenheim haben unterstützt:

Metzgerei Grobmann Pappenheim

Hechtbräu Zimmern

Blumenstudio Held Pappenheim

Gasthaus Hollerstein Zimmern,

Hotel Gasthof Sonne, Pappenheim

Sparkasse Mittelfranken Süd

Stadtwerke Pappenheim

Tankstelle und Öle Steil, Pappenheim

Werbegemeinschaft Pappenheim

 




Der Hammel bleibt in Pappenheim

Lissy Böheim aus Pappenheim hat beim Hammeltanz am Volksfestmontag gewonnen. Überglücklich präsentiert sie ihren Gewinn auf dem Festplatz.

Am traditionellen Hammeltanz auf dem Pappenheimer Volksfestplatz haben 70 Personen teilgenommen. In geübter Manier schwenkte Doris Dasch die rote Fahne, hinter der der Gewinner steht, wenn der Böllerschuss fällt. Aber bis soweit ist, müssen die Teilnehmer einige Runden drehen. Damit den Teilnehmern der Marsch etwas angenehmer gestaltet wird, sorgte Adamina Mulder mit ihrem Akkordeon für die musikalische Note bei der Veranstaltung.

Derweil stand Schäfer Erich Neulinger mit einem frisch geschorenen, 44 kg schweren Hammel bereit, um ihn dem Gewinner oder der Gewinnerin zu übergeben.

Lissy Böheim aus Pappenheim hat ihn beim Hammeltanz letztlich gewonnen. Zunächst war sie froh, dass sie das Tier nicht gleich mit nachhause nehmen musste.  Mit Schäfer Neulinger wurde sie sich unter Mithilfe der Volksfestreferentin Anette Pappler schnell einig, dass sie ihren Gewinn in der Schäferei verarbeiten lassen wird.




Tauziehwettewerb mit fünf neuen Teams

Beim Pappenheimer Volksfest schließt der Tauziehwettbewerb traditionell den Reigen der Wettkampfveranstaltungen ab. In diesem Jahr stiegen 8 Herren- und 4 Damenmannschaften in die Arena die von rund mehreren hundert  Zuschauern umringt war. Erfreulicherweise haben sich fünf neue Mannschaften angemeldet die respektable Platzierungen erreichen konnten.

Der diesjährige Tauziehwettbewerb hat durch die Anmeldung von mehreren neuen Mannschaften wieder an Attraktivität gewonnen. Bei den Damen waren neben den Traditionsmannschaften Freiwillige Feuerwehr Zimmern und Clubritter, die Pappenheimer „Maibaum Madli“ am Start. Bei den Herren standen mit der Mannschaft Erdbau Müller wieder die Seriensieger der letzten Jahre bereit. Neben den Traditionsmannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern, den Clubrittern und der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim hatten sich als Neulinge zwei Mannschaften Der „Maibaum Buam“, die Bioenergie Dietfurt und die Firmenmannschaft von Elektro Dengler als „Dengler Buam“ angemeldet. Die Teilnahme lohnt sich, denn jeder Teilnehmer bekommt unabhängig von der Platzierung eine Maß Festbier. Die Siegermannschaften erhalten einen Pokal und 50 Liter Bier. Aber auch die nachfolgenden Platzierungen bekommen noch von 25, 15 und 10 Liter Bier.

Wer platziert sich nach der Mannschaft Erdbau Müller? Das war auch in diesem Jahr die spannende Frage, die sich alle beim Tauziehwettbewerb stellten. In einem packendem Finalzug gegen den diesjährigen Pokalgewinner Erdbau Müller  konnte sich bei den Herrenmannschaften die  Bioenergie Dietfurt Platz 2 sichern. Die „Maibaum Buam I“ waren in der Finalrunde um Platz 3 gegen die FFW Zimmern ( Platz 4)  stärker am Zug und sicherten sich damit 20 Liter Bier für den 3. Platz.

Den fünften Platz erreichten die „Dengler Buam“ vor den Clubrittern, der FFW Pappenheim und der Mannschaft „Maibaum Baum II“. Ab dem 5. Platz bekommt jede Mannschaft 10 l Bier.

Bei den Damenmannschaften konnten sich in diesem Jahr wieder die „Feuerwehr Mädels I“ aus Zimmern als Pokalgewinner durchsetzen. Allerdings mussten sie alle Kraft und Erfahrung aufwenden um im Finale gegen die kräftigen „Maibaum Madli“ zu gewinnen. Die Damen der Clubritter erreichten Platz 3 (20 l Bier). Sie setzten sich im entscheidenden Zug gegen die „Feuerwehr Mädels II“ (15 l Bier) durch.

Organisiert wird der Tauziehwettbewerb von der Stadt Pappenheim. Die Durchführung und Festlegung der Wettkampfordnung leitete Stadträtin und Volksfestreferentin Anette Pappler, assistiert von Sabrina Geiger, von der Stadtverwaltung Pappenheim. Als Kampfrichter am Seil fungierte 2. Bürgermeister Claus Dietz. Die Pokale und die Gewinngutscheine erhielten die Mannschaftsführer bei der Siegerehrung im Festzelt.

 




Dynamisches Rathausteam gewinnt das Backtrogrennen

Beim  Pappenheimer Backtrogrennen waren in diesem Jahr sieben Backtröge am Start. Das Ratsgremium beteiligte sich mit drei Teams. Stadtrat Florian Gallus und Geschäftsleiter Stefan Eberle waren  in ihrem Trog das schnellste Team. Prämiert wurden auch der Schönste, Originellste und der Backtrog mit der schönsten und der  lebenserfahrensten Besatzung.

Das Pappenheimer Backtrogrennen entspringt einer Episode aus der Pappenheimer Historie. In der Zeit des 30-jährigen Krieges hatte eine Pappenheimer Stadtwache ein ominöses, auf der Altmühl schwimmendes Objekt ausgemacht und Alarm geschlagen. Aus allen Rohren wurde damals auf das vermeintlich Boot der schwedischen Angreifer geschossen. Bei Tagesanbruch stellte sich allerdings heraus, dass die wackeren Stadtverteidiger einen Backtrog beschossen hatten, der den spielenden Kindern an der Grafenmühle davon geschwommen war. Seit dieser Zeit werden die Pappenheimer als Backtrogschützen gehänselt.

In Anlehnung an diese Geschichte gibt es gibt es seit dem historischen Fest 2001 zum Volksfest das Pappenheimer Backtrogrennen.

Sieben dieser hölzernen Wasserfahrzeuge waren diesmal am Start. Darunter war auch der Backtrog-Veteran der Firma Herzner, der alle bisherigen Rennen durchgestanden hat und als Ferrari-Backtrog auch der letztjährige Sieger war. In diesem Jahr landete Ferrari mit Felix Herzner und Mirco Michele am Paddel wider Erwarten auf dem 2. Platz. Schneller und geschickter am Ruder zeigten sich Geschäftsleiter Stefan Eberle und Stadtrat Florian Gallus, die als Team im  Backtrog Stadtrat II zusammen unterwegs waren. Der zweite Ratstrog war besetzt mit Friedrich Hönig und Friedrich Obernöder die in ihrem Wassergefährt als die lebenserfahrensten (ältesten) Besatzung ausgezeichnet wurden.  Der dritte Ratstrog  besetzte das „Baustellenteam„ Pia Brunneneier und Holger Wenzel, die kurz vor dem Ziel am gefürchteten „Stadtparkstegriff“ hängen blieben und das Ziel deshalb erst nach Verzögerung erreichen konnten. Allerdings wurden die beiden als die schönste Besatzung des Wettbewerbs ausgezeichnet. Ihre Anzüge hatte die Firma Dauberschmidt, die derzeit in Pappenheim die Kanalverlegung durchführt, zur Verfügung gestellt.

„Mensch ärgere Dich nicht“ war das diesjährige Thema des Theatervereins, der zuerst mit Britta Schober und Barbara Mürl mit der drittschnellsten Zeit ins Ziel kam. In einem weiteren Durchgang war dieser Trog noch mit  Manuela Urban und Anida Cemal unterwegs. Sie erhielten  den Preis für das originellste Team  des Rennens.

Ihr Debüt gaben die Maibaumbuam im Wettbewerb, die gleich bei ihrem ersten Start Platz 4 erreichen konnten.

Organisiert hatte das Rennen wieder die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim und die Lautsprecheranlage für die Moderatorin Anette Pappler hatten die Stadtwerke Pappenheim zur Verfügung gestellt. Die Siegerehrung fand am Abend im Festzelt statt.




Volksfestauftakt in einem bewegten Jahr

Der Pappenheimer Volksfestauftakt ist auch in diesem turbulenten Jahr geglückt. Viele Zuschauer gab es beim Platzkonzert der Stadtkapelle Pappenheim und der Aufzug des Festwirts Fritz Albrecht wurde von vielen Stadträten und Vereinen durch den Baustellenbereich begleitet. Aus Hamburg Harburg war wieder eine starke Delegation der Eißendorfer Schützen gekommen.

Platzkonzert und Festzug
Das  Platzkonzert der Stadtkapelle Pappenheim auf dem Marktplatz war auch in diesem Jahr das „Warm-up“ für die kommenden Volksfesttage in Pappenheim, die mit dem Burgbrand und dem Höhenfeuerwerk am heutigen Montag einen prächtigen Abschluss finden werden. Am Freitag konnten die Pappenheimer und ihre Gäste schon  den ersten Schluck Festbier kosten. Dieses  haben Bürgermeister Uwe Sinn,  Festwirt Fritz Albrecht zusammen mit Wilhelm Wurm von der gleichnamigen Brauerei gezapft und verteilt.

Der Festzug konnte trotz der Baustelle in der Deisingerstraße auch in diesem Jahr durch die Innenstadt führen. Die Mitarbeiter der Firma Dauberschmidt, die derzeit dabei sind 40 Hausanschlüsse für Kanal und Trinkwasser zu verlegen, haben die Deisingerstraße begehbar hergerichtet. Die aufgestellten Absperreinrichtungen wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf für den Festzug kurzfristig zur Seite gestellt. Angeführt wurde der Festzug von Gräfin Ursula zu Pappenheim, die  wie immer  viel umjubelt im Kabrio von 2. Bürgermeister Claus Dietz gefahren wurde. Erster Bürgermeister Uwe Sinn marschierte gleich nach der Stadtkapelle Pappenheim Seite an Seite mit Graf von und zu Egloffstein und Gräfin  Desiré, zumindest augenscheinlich  auf einer Linie. Bei der Engstelle im Baustellenbereich kam es sogar zu einem kurzzeitigen Schulterschluss zwischen Bürgermeister Sinn und Graf Egloffstein. Weitere Majestäten strebten mit dem Schützenkönigspaar Bärbel Kießlinger und Dieter Felsner von  der der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim und dem Schützenkönig Gerd Moje aus Hamburg Harburg dem Festplatz zu. Eingereiht in den langen Festzug mit vielen Pappenheimer Vereinen hatten sich auch mit starken Gruppen  der Obst- und Gartenbauverein Neudorf und der Sportverein Osterdorf. In der Mitte des Festzuges sorgte die Feuerwehrkapelle Wettelsheim dafür, dass auch der hintere Teil des Festzuges seinen Marschtakt einhalten konnte. Den Schlusspunkt des prächtigen Zuges haben die „Pappenheimer Maibaum Buam und Madli“ mit ihrem Festwagen gesetzt.

Eröffnung mit Bieranstich
Im Festzelt angekommen, konnte sich Festwirt Fritz Albrecht über ein volles Haus freuen. Die Küche und der Bierausschank waren auf den Ansturm bestens vorbereitet und hatten Hunger und Durst der Festgäste schnell im Griff. Traditionell ist der Volksfestfreitag in Pappenheim auch der Tag der Betriebe, zu dem Bürgermeister Sinn die örtlichen Betriebe und ihre Mitarbeiter begrüßte. Als Garanten für das gute Gelingen des Pappenheimer Volksfestes 2017  stellte Sinn Festwirt Fritz Albrecht und Braumeister Thomas Wurm vor, der das schmackhafte Festbier gebraut hatte, auf das sich Sinn besonders freue.

Dann waren alle gespannt wie viele Schläge der Bürgermeister wohl für den Bieranstich brauchen würde. Ein einziger Schlag war es, bis der Gerstensaft lief. Den erste Krug, der vom Boden bis zum Rand nur mit Schaum gefüllt war, überreichte Sinn dann an den CSU-Stadtrat Herbert Halbmeyer, der sich Angesicht des verschwindend geringen Bieranteils enttäuscht zeigte und diesen umgehend an die SPD-Stadträtin Pia Brunnenmeier weitergab. Möglicherweise hatte diese bessere Chancen  den Krug nachgefüllt zu bekommen. Als das Ratsgremium, Brauer und Festwirt mit Bier versorgt waren wurde das Fass bis auf den letzten Tropfen an die Festgäste als Freibier ausgeschenkt.

Danach übernahmen die Schmalzler mit ihrer Musik das Regiment im Bierzelt, wo so richtig gefeiert wurde. Und bald schon drängten sich auch die ersten Gäste an der Bar.

Die Sauverlosung wird in diesem Jahr vom Feuerwehrverein durchgeführt der freudig einem regen Losverkauf entgegensieht.

Der Turnverein gestaltet traditionell am Samstag mit dem Volksfest-Staffellauf und dem Kinderlauf den größten Teil des Volksfestprogramms. Dem Boxsport, dem Backtrogrennen und dem Tauziehwettbewerb gehört dann der Sonntag und am Montagnachmittag sind die Seniorinnen und Senioren von der Stadt Pappenheim in das Festzelt eingeladen.

Am Abend empfängt Bürgermeister Sinn geladene Gäste der Stadt und gegen 22:30 geht mit dem Höhenfeuerwerk das Pappenheimer Volksfest seinen Ende entgegen.

 




Von Schnelldorf zum Volksfest gewandert

Eine vierköpfige Wandergruppe aus Schnelldorf  fand sich unter den vielen Volksfestgästen im Bierzelt. Die begeisterten Wanderer wurden, nicht wie man vermuten könnte, durch die Medien auf Pappenheim aufmerksam. Der Altmühltal Panoramaweg war es, der das Interesse der  Wanderfreunde an Pappenheim geweckt hat. Auf dem  Panoramaweg sind sie von Gunzenhausen  bis Pappenheim gewandert und  genossen im Festzelt das gute Essen des Festwirts Fritz Albrecht und das prima  Festbier.




Im Offroad-Park schwer verunglückt

Schwere Verletzungen zog sich am Donnerstag, 20.07.2017, gegen 19.00 Uhr, ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Augsburg zu, der in der Unteren Haardt mit einem Quad schwer verunglückte. Der Mann befand sich im abgesperrten und somit nicht öffentlichen Teil des Fahrerlagers vom Offroad-Park. Hier wollte er auf einer Schotterfläche mit einem Quad seine Runden drehen. Bereits nach ca. 100 Metern fuhr er eine scharfe Rechtskurve, so dass das Fahrzeug nach links umkippte. Der 27-jährige, der keinen Helm trug, zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Am Quad entstand ein Schaden von ca. 1000 EURO.

 




Rollstuhlfahrer bedroht

Bereits am Sonntag bedrohte in Langenaltheim ein 45-jähriger seinen 73-jährigen Mitbewohner, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Der rabiate Zeitgenosse drohte dem Rollstuhlfahrer, ihn totzuschlagen und mit dem Rollstuhl einen Steinbruch hinabrollen zu lassen. Angesichts dieser Drohungen bekam der Rollstuhlfahrer starke Schmerzen in der  Brust, dass er in das Krankenhaus Eichstätt eingeliefert werden musste.




Pappenheim Live – Der Marktplan

Die Werbegemeinschaft Pappenheim präsentiert sich am Samstag, 29.07.2017 mit ihrem Sommerfest „Pappenheim Live“. Zur besseren Orientierung der Marktbesucher hat die Werbegemeinschaft jetzt einen Marktplan herausgegeben, der in den Geschäften und in der Tourist-Information aufliegt.




Befristete Amnestie bei Abgabe unerlaubter Waffen

(LRA) Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen weist auf eine zeitlich befristete Amnestie-Regelung für unberechtigte Waffenbesitzer hin. Mit einer Änderung des Waffengesetzes zum 06.07.2017 trat unter anderem eine zeitlich befristete Strafverzichtsregelung für unberechtigte Waffenbesitzer in Kraft.

Im Rahmen der Amnestie wird jemand, der eine am 06. Juli 2017 unerlaubt besessene Waffe oder unerlaubt besessene Munition bis zum 01. Juli 2018 einer Waffenbehörde oder der Polizei übergibt, nicht wegen des illegalen Besitzes bestraft.

Die Abgabe der Waffen und der Munition erfolgt gebührenfrei. Es können auch nicht mehr benötigte rechtmäßig besessene Waffen abgegeben werden.

Wegen der Einzelheiten einer Übergabe, insbesondere hinsichtlich des Transportes der abzugebenden Gegenstände, sollten sich die betroffenen Personen vorab mit ihrer Waffenbehörde in Verbindung setzen. Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen kann hierzu unter der Nummer 09141 902-190 kontaktiert werden.

Eine entsprechende Amnestie-Regelung im Jahr 2009 war ein großer Erfolg: bundesweit konnten damals ca. 200.000 Schusswaffen aus dem Verkehr gezogen werden. Allein beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen wurden damals 146 Waffen abgegeben.

 




Ohne Erlaubnis gefischt

Ein Fischereiaufseher kontrollierte am frühen Samstagabend zwei Personen die am „Altwasser“ bei Pappenheim fischten. Dabei stellte er fest, dass die 19 und 22 Jahre alten Männer über keinerlei Erlaubnis verfügten.

Gegen die beiden wurde von der Polizei ein Verfahren wegen Fischwilderei eingeleitet.