Führerscheinumtausch bis Januar 2027 erforderlich

Wer einen unbefristeten Kartenführerschein besitzt, der zwischen 2002 und 2004 ausgestellt wurde, muss diesen bis spätestens 19. Januar 2027 umtauschen. Darauf weist das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hin. Betroffene sollten den Umtausch möglichst bald beantragen, damit die Bearbeitung und Ausstellung des neuen Führerscheins rechtzeitig erfolgen können.

Grundlage ist eine EU-weite Regelung, nach der bisher unbefristete Führerscheine schrittweise durch neue Dokumente mit einer Gültigkeit von 15 Jahren ersetzt werden. Entscheidend ist das Ausstellungsdatum unter der Nummer 4a auf dem Führerschein. Wer die Frist versäumt und weiterhin mit dem alten Dokument fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Der Antrag kann bequem online oder auf dem Postweg gestellt werden. Eine persönliche Vorsprache ist nicht erforderlich. Benötigt werden ein biometrisches Passfoto, das nicht älter als ein Jahr ist, ein Unterschriftenblatt sowie Kopien von Führerschein und Personalausweis.

Die Führerscheinstelle empfiehlt den sogenannten Direktversand. Dabei wird der neue Führerschein gegen einen geringen Aufpreis direkt nach Hause geschickt. In diesem Fall muss allerdings der bisherige Kartenführerschein im Original eingereicht werden. Er wird nach der Bearbeitung mit einer ausreichenden Befristung zurückgeschickt.

Eine Ausnahme gilt für Personen, die vor 1953 geboren wurden. Sie haben unabhängig vom Ausstellungsjahr ihres Führerscheins noch bis 2033 Zeit für den Umtausch.

Für später ausgestellte unbefristete Kartenführerscheine gelten weitere Fristen bis zum Jahr 2033.

Anträge und weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-wug.de/fuehrerscheinumtausch. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich an seine Heimatgemeinde wenden.

 




Pappenheimer Feuerwehr bei schwerem Baggerunfall im Einsatz

Bei einem schweren Betriebsunfall nahe dem Zementwerk Solnhofen ist am Dienstag. 06.10.2026 ein 64-jähriger Baggerfahrer verletzt worden. Sein rund 18 Tonnen schwerer Bagger stürzte etwa vier Meter tief in eine Grube und überschlug sich. Bei der aufwendigen Rettung war neben den Feuerwehren aus Solnhofen, Treuchtlingen und Weißenburg auch die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim im Einsatz.

Der 64-Jährige war mit dem Bagger damit beschäftigt, Kalksteinmergel aus dem Boden zu baggern, der als Grundmaterial für die Zementherstellung dient. Dabei kippte das schwere Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach vorne, stürzte über die Abbruchkante vier Meter in die Tiefe und überschlug sich. Nach den bisherigen Ermittlungen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Der genaue Unfallhergang ist noch nicht abschließend geklärt.

Entdeckt wurde der Unfall von einem Kollegen. Dieser war mit einem Lastwagen zur Beladung zurückgekehrt und bemerkte, dass der Bagger samt Fahrer nicht mehr an seinem bisherigen Standort war. Schließlich entdeckte er das Fahrzeug in der Grube und alarmierte die Rettungskräfte.
Für die Freiwilligen Feuerwehren aus Solnhofen, Pappenheim, Treuchtlingen und Weißenburg stellte sich die Lage eine besonders schwierig dar. Die Unfallstelle war von unten nicht zugänglich. Mit Hilfe der Drehleiter der Treuchtlinger Feuerwehr und einer Schleifkorbtrage gelang es den Einsatzkräften schließlich, den verletzten Baggerfahrer aus der Grube zu retten.
Der 64-Jährige war bei seiner Rettung ansprechbar und bei Bewusstsein. Er erlitt Verletzungen im Brustbereich und wurde zur weiteren Behandlung in das Klinikum Eichstätt gebracht. Nach dem derzeitigen Stand besteht keine Lebensgefahr.
Der entstandene Sachschaden wird auf einen höheren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Fotos: FFW Pappenheim




Steinbruchpläne sorgen in Pappenheim für Kritik

Die beantragte Ausweitung der Betriebszeiten im Steinbruch auf der Kappel in Pappenheim ist Thema der öffentlichen Stadtratssitzung am Donnerstag, 24. September. Dazu hat uns Helmuth Regler einen Leserbrief übersandt, in dem er mögliche zusätzliche Belastungen für Pappenheim und Dietfurt anspricht und sich mit deutlichen Worten gegen eine Ausweitung der Betriebszeiten ausspricht. Wir veröffentlichen seinen Leserbrief nachfolgend ungekürzt und unverändert:

Längere Betriebszeiten im Steinbruch Geiger-Balz, muss das sein?

Am kommenden Donnerstag, 24.9., 19 Uhr (Saal im Haus des Gastes,Punkt 1) wird im Stadtrat öffentlich der Antrag der Fa. Geiger (früher Balz) auf Erweiterung der Betriebszeiten  bis 2 Uhr nachts, behandelt.
Sollten Stadtrat und Landratsamt diesem Antrag zustimmen, wird voraussichtlich der Lärm, der vor allem auf die Pappenheimer zukommt, zunehmen und auf längere Sicht wird wohl auch der Steinabbau näher an Pappenheim heranrücken. Und es gibt ja nicht nur diesen Steinbruch, von dem Beeinträchtigungen ausgehen. Auch ist es möglich, dass von diesen ähnliche Anträge eingehen.

Muss das sein? Reicht den nicht der bisherige Raubbbau und Lärm?
Und das in einem Naturpark, bei einem Luftkurort. Wobei das natürlich auch das benachbarte geplagte Dietfurt betreffen kann.

Hoffentlich setzt sich der Stadtrat mehr für die Belange der Bürger ein.

Was könnte man tun: mit Stadträten reden, an der Sitzung teilnehmen, einen Brief an das Landratsamt, Untere Immissionschutzbehörde  schreiben etc.

-Hinweis: auf evtl. Gegendarstellungen werde ich nicht reagieren-

Helmuth Regler 22.09.
Pappenheim

Hinweis der Redaktion: Leserbriefe geben ausschließlich die persönliche Meinung des jeweiligen Verfassers wieder. Ihr Inhalt stellt keine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten dar.

 




Turnverein Pappenheim zwischen Aufschwung und Baustillstand

Sportlich läuft es beim Turnverein Pappenheim rund, auf der Baustelle der vereinseigenen Turnhalle dagegen seit Wochen nicht mehr. Bei der Jahreshauptversammlung im dicht besetzten Medienraum des Hotels Sonne wurde deutlich, dass die schwierige Dachsanierung den Verein wohl noch einige Zeit beschäftigen wird. Seit Anfang August ruhen die Arbeiten, weil statische Probleme eine Neuplanung erforderlich machen.

Unter den rund 50 Zuhörerinnen und Zuhörern waren auch Stadtrat Marcus Wurm, der die Sanierung als Bindeglied zur Stadt Pappenheim begleitet, sowie BLSV-Kreisvorsitzender Patrick Fischer.

Vorsitzender Julian Sattler konnte zunächst von einem ausgesprochen aktiven Vereinsjahr berichten. Der TV zählt derzeit 387 Mitglieder und ist mit seinen zwölf Sparten auch außerhalb des Sportbetriebs vielseitig präsent. Sauverlosung beim Altmühlfest, zwei gepflanzte Bäume bei der Baumpflanz-Challenge, hausgemachte Erzeugnisse beim Pelzmärtelmarkt, Kinderfasching im Kronensaal, Cocktailbar beim Frühlingserwachen und die Teilnahme am Feuerwehrfest in Neudorf standen unter anderem im Jahresbericht.

Einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt Line Dance. Die Sparte zählt mittlerweile 53 aktive Tänzerinnen und Tänzer und brachte dem Verein innerhalb eines Jahres 25 neue Mitglieder. Unter der Leitung von Hanne Grillmeier laufen derzeit drei Kurse, wobei der Anfängerkurs am Donnerstagabend am stärksten besucht ist.

Mit 38 Akteuren nimmt die Tischtennisabteilung am Wettkampfbetrieb teil. Unter Abteilungsleiter Carlo Enser treten drei Erwachsenen- und zwei Jugendmannschaften an. Als Trainer mit Übungsleiterlizenz stehen Frank Bautze, Carlo Enser und Johannes Keßler zur Verfügung.
Besonders erfolgreich präsentierte sich die Abteilung Bogensport, deren Aktive sowohl bei den Bayerischen Meisterschaften als auch bei der Bezirksmeisterschaft beachtliche Ergebnisse erzielen konnten.

Neu im Angebot ist Dart. Trainiert wird mittwochs von 19 bis 21 Uhr. Weitere Mitspieler sind willkommen, denn möglichst noch bis zum Jahresende soll der Einstieg in den Ligabetrieb gelingen.

Treue zum Turnverein Pappenheim

Ein fester Bestandteil der Mitgliederversammlung waren auch die Ehrungen für langjährige Vereinstreue. Für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Luisa Ernst, Sandra Meyer und Frank Bautze geehrt. Seit 50 Jahren gehören Gerhard Sippekamp und Helmut Wurm dem Turnverein an. Auf stolze 65 Jahre Vereinszugehörigkeit können Ottilie Müller und Ludwig Schütz zurückblicken.

Von den in diesem Jahr Geehrten konnte Frank Bautze seine Auszeichnung persönlich entgegennehmen. Die übrigen Jubilare waren bei der Versammlung nicht anwesend. Unabhängig davon stehen die Ehrungen für eine bemerkenswerte Verbundenheit mit dem TV Pappenheim, die bei Ottilie Müller und Ludwig Schütz bereits seit mehr als sechs Jahrzehnten besteht.

Sportliche Perspektiven und finanzielle Herausforderungen

Für die weitere Vereinsentwicklung hat Julian Sattler vor allem die jungen Leute im Blick. Trotz des bestehenden Angebots sollen deren sportliche Möglichkeiten weiter ausgebaut werden. Hilfreich ist dabei, dass der Gymnastikraum der Grundschule auch im kommenden Winter genutzt werden kann. Wie Stadtrat Marcus Wurm erklärte, ist der dort geplante Umbau für die Ganztagsbetreuung wegen zu geringer Anmeldezahlen derzeit vom Tisch. Die angemeldeten Kinder sollen im BRK-Kindergarten betreut werden.

Finanziell bleibt vor allem die Turnhallensanierung eine Herausforderung. Im Berichtszeitraum wurden mehr als 100.000 Euro ausgegeben, gleichzeitig gingen beachtliche 41.000 Euro an Spenden ein. Kassenwartin Regine Halbmeier berichtete ausführlich über die Beantragung der Zuschüsse und brachte deren nicht teils komplizierten Ablauf knapp auf den Punkt. „Es bleibt immer spannend.“

Die Liste ergänzt den bisherigen Text gut, weil sie zeigt, dass trotz des derzeitigen Stillstands bereits eine ganze Reihe von Arbeiten und Planungsschritten erledigt wurden. Ich würde sie nicht als Aufzählung übernehmen, sondern in den Ablauf der Sanierung einbauen. Laut der Übersicht zum Stand September 2026 gehören dazu unter anderem die Sicherung des Hallenbodens, die Gerüste innen und außen, Aufmaß und Detailplanung sowie mehrere statische Prüfungen und bereits ausgeführte Arbeiten an der Holzkonstruktion.

Schwierige Statik bremst die Dachsanierung

Spannend bleibt es auch auf der Baustelle auf dem Turnhallendach. Dabei ist seit Beginn der Arbeiten einiges geschehen. Zunächst wurde der Boden der Turnhalle gesichert und die Halle innen und außen eingerüstet. Ende Mai 2026 hatte der Zimmereibetrieb Riedl dann zügig Dachdeckung, Isolierung und Verschalung entfernt und über dem freigelegten Dachgebälk ein Schutzdach errichtet.

Erst mit dem offenen Dach ließ sich die vorhandene Konstruktion genauer erfassen. Die freigelegten Träger wurden vermessen und auf dieser Grundlage die Detailplanung fortgeschrieben. Es folgten statische Berechnungen, deren Prüfung durch den Prüfstatiker und ein Abgleich der Ergebnisse. Dabei zeigte sich, dass die ursprüngliche Planung im Traufbereich wegen der unterschiedlichen Geometrie auf der Süd- und Nordseite geändert werden musste. Auch diese Änderung machte eine erneute Prüfung erforderlich.

Seit Anfang August herrscht allerdings weitgehend Stillstand auf der Baustelle. „Wir haben da Probleme mit der Grundstatik. Das ist eine schwierige Sache“, erläuterte Architekt Clemens Frosch bei der Mitgliederversammlung.

Die durch frühere Sanierungen „weich“ gewordene Dachkonstruktion soll mit neuen Fachwerkträgern stabilisiert werden. Dazu gehören liegende Fachwerkträger, die in den Bestand eingebaut werden, sowie eine neue Kehlbalkenlage zur Sicherung der Sparren. Teilweise müssen die Sparren an ihren Fußpunkten zurückgeschnitten werden. Verfaulte Hölzer an Schwellen und Gaubenbalken wurden bereits repariert. Auch Stahlverbindungen wurden hergestellt.

Eine besondere Schwierigkeit liegt dort, wo die Dachlast auf die Außenwände übertragen werden soll. Weil die vorhandene Dachkonstruktion verschoben ist und nicht gerade verläuft, müssen die Balken einzeln eingepasst werden.

Damit lässt sich die ursprünglich berechnete Lösung nicht umsetzen. Die Stahlträger können nicht wie vorgesehen an der Innenseite der Mauer angebracht werden, sondern müssen nach außen. Dafür sind eine neue Statik und Prüfstatik notwendig. Diese werden nach Einschätzung von Frosch die Gesamtkosten deutlich erhöhen, während die eigentlichen Bauarbeiten voraussichtlich im Kostenrahmen bleiben.

Nun soll es möglichst zügig weitergehen. „Wir tasten uns Schritt für Schritt vor“, erklärte Frosch. Ziel sei es, das Dach bis Weihnachten fertigzustellen. Gleichzeitig schränkte er ein: „Das kann ich aber nicht versprechen.“

Danach müssen noch die Risse in den Wänden verpresst und der Innenraum neu gestrichen werden. Wann die Sportlerinnen und Sportler der zwölf Sparten des Vereins im kommenden Jahr tatsächlich wieder in ihre Turnhalle einziehen können, bleibt deshalb vorerst offen.

 




Freier Eintritt in die Altmühltherme für Ehrenamtliche

Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte können im September kostenlos die Altmühltherme Treuchtlingen besuchen. Das Angebot gilt an jedem Montag im September ab 17 Uhr für jeweils zwei Stunden.

Die Aktion wird von der Altmühltherme und der Stadt Treuchtlingen in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur Altmühlfranken angeboten und soll die ehrenamtliche Arbeit in der Region würdigen. Zusätzlich verlost die Freiwilligenagentur dreimal zwei Tagestickets für das Thermal- und Familienbad.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es derzeit knapp 130 Akzeptanzstellen der Bayerischen Ehrenamtskarte. Bayernweit sind es rund 6.000.

Eine weitere Aktion bieten die OBI-Baumärkte in Weißenburg und Gunzenhausen. Während der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 11. bis 20. September erhalten Inhaber der Ehrenamtskarte dort einen Sonderrabatt von zehn Prozent.

Weitere Informationen zu Angeboten für Ehrenamtliche gibt es unter www.ehrenamt-altmuehlfranken.de.

Titelfoto: Altmühltherme Treuchtlingen / Ulrike Preiß




Pappenheim feiert eine lange Nacht mit seiner Feuerwehr

Die Lange Nacht der Feuerwehr ist in Pappenheim in diesem Jahr etwas größer und vielseitiger ausgefallen. Statt wie bisher im Feuerwehrhof in der Graf-Carl-Straße fand die Veranstaltung auf dem Volksfestplatz statt. Dort präsentierten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht nur ihre Arbeit, sondern hatten zugleich ein Fest für die ganze Familie mit einem umfangreichen Angebot für Kinder organisiert.


Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Pappenheim und Neudorf. Die ursprünglich ebenfalls vorgesehene Teilnahme der Freiwilligen Feuerwehr Geislohe musste kurzfristig abgesagt werden, weil sich deren Einsatzfahrzeug zur Reparatur in der Werkstatt befand. Auch das BRK Südfranken war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort.

Unter den Besuchern waren auch Erster Bürgermeister Florian Gallus sowie einige Mitglieder des Pappenheimer Stadtrates. Sie erlebten gemeinsam mit zahlreichen Gästen einen Nachmittag und Abend, an dem Information, praktische Einblicke in die Feuerwehrarbeit und Geselligkeit miteinander verbunden wurden.

Entsprechend großzügig war auf dem Volksfestplatz auch der Bereich für die Bewirtung angelegt. Bereits am Nachmittag wurde das Angebot von Kaffee und Kuchen gut angenommen.

Am frühen Abend rückten zunächst alltägliche und dennoch nicht zu unterschätzende Brandgefahren in den Mittelpunkt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weißenburg demonstrierten anschaulich, welche Gefahren von überhitzten Spraydosen ausgehen können. Eindrucksvoll wurde auch gezeigt, welche explosionsartige Feuerentwicklung entsteht, wenn versucht wird, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Darüber hinaus erklärten die Weißenburger Feuerwehrkräfte die richtige Handhabung von Handfeuerlöschern.

Der zentrale Programmpunkt des Aktionstages dürfte für viele der rund 200 Zuschauer die Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim gewesen sein. Aus nächster Nähe konnten sie verfolgen, wie die Einsatzkräfte bei einem realitätsnah dargestellten Verkehrsunfall vorgehen.

Das Übungsszenario ging von einem Pkw aus, der gegen einen Betonpfosten gefahren war. Im deformierten Fahrzeug befand sich eine verletzte und eingeklemmte Person. Die Feuerwehrkräfte rückten unter Einsatzbedingungen an und arbeiteten anschließend die notwendigen Schritte zur Rettung ab.

Zunächst wurde das Unfallfahrzeug gesichert. Danach wurden Seiten- und Frontscheibe herausgetrennt, die Fahrertür entfernt und schließlich das Dach abgetrennt. Die einzelnen Arbeitsschritte liefen routiniert ineinander. Dabei wurde für die Zuschauer auch deutlich, wie vielfältig die technischen Geräte sind, die bei einer solchen Rettung zum Einsatz kommen und von den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften sicher beherrscht werden müssen.

Schließlich konnte die verletzte Person aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst des BRK übergeben werden. Moderiert und Schritt für Schritt erläutert wurde die Übung von Michele Eckerlein, dem 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim. Damit erhielten die Zuschauer nicht nur einen unmittelbaren Eindruck vom Einsatzgeschehen, sondern erfuhren zugleich, warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind und in welcher Reihenfolge sie erfolgen.

Nach Abschluss der Übung bestand Gelegenheit, das weitgehend zerlegte Unfallfahrzeug aus nächster Nähe zu betrachten. Die Feuerwehrkräfte standen dabei für Fragen und weitere Erklärungen zur Verfügung.

Gerade diese Einsatzübung machte deutlich, was hinter einem Feuerwehreinsatz steckt. Technisches Wissen, regelmäßige Ausbildung, eingespielte Zusammenarbeit und der sichere Umgang mit schwerem Rettungsgerät gehören zu den Voraussetzungen dafür, im Ernstfall schnell helfen zu können. Bei den Freiwilligen Feuerwehren wird all dies von Frauen und Männern geleistet, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung zur Verfügung stellen.

Nach dem Einsatzprogramm begannen die Vorbereitungen für den geselligen Teil der Langen Nacht. DJ Lux sorgte dabei für den musikalischen Hintergrund. Mit Einbruch der Dunkelheit gab die Freiwillige Feuerwehr Weißenburg noch einmal eine anschauliche Lehrstunde über besondere Brandgefahren im Haushalt.

Danach durften Einsatzfahrzeuge und Rettungsgerät für diesen Abend endgültig in den Hintergrund treten. Mit Musik und guter Laune wurde auf dem Pappenheimer Volksfestplatz die Lange Nacht der Feuerwehr gefeiert.

 




Feuerwehr Pappenheim im Einsatz bei Brand im Solnhofener Zementwerk

Ein Brand im Solnhofener Zementwerk hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die weithin sichtbare Rauchsäule sorgte jedoch für Aufmerksamkeit in der gesamten Umgebung.

Nach Angaben der Polizei geriet die Ladung eines Sattelaufliegers während des Entladevorgangs in Brand. Der Auflieger war mit Papier- und Kunststoffschnipseln beladen, die als Brennstoff für die Zementherstellung vorgesehen waren. Das Fahrzeug war zum Entladen in eine offene Halle gefahren worden, als sich das Material entzündete.

Zur Brandursache gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Nach Angaben der Polizei kommen sowohl ein technischer Defekt als auch eine Selbstentzündung des Brennstoffs in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

Durch das Feuer wurden sowohl der Sattelauflieger als auch die Halle beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden. Nach ersten Schätzungen dürfte dieser jedoch im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen.

Neben den Einsatzkräften aus Solnhofen waren zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung im Einsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim rückte nach Solnhofen aus und unterstützte die bereits eingesetzten Kräfte vor Ort in unterschiedlichen Bereichen. Ebenfalls alarmiert waren die Feuerwehren aus Langenaltheim, Mörnsheim, Mühlheim-Gailach und Treuchtlingen sowie die IuK-Einheit des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Rettungsdienst des BRK Südfranken.

Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Feuers übernommen.

Titelfoto: FFW Pappenheim




Absage für Dorfrocker Open Air und Bauernmarktmeile in Pappenheim

Der MRK 1856 Pappenheim hat mitgeteilt, dass das für Samstagabend, 1. August 2026, geplante Open Air der Dorfrocker witterungsbedingt abgesagt werden musste.

Besucherinnen und Besucher, die bereits Eintrittskarten im Vorverkauf erworben haben, erhalten den Ticketpreis gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurück.

Darüber hinaus informiert der MRK 1856 Pappenheim, dass auch die für Samstagnachmittag vorgesehene Bauernmarktmeile nicht stattfinden kann.

Alle anderen Programmpunkte finden wie geplant statt

 




Starker Tennisnachwuchs in Pappenheim

Mit einem abwechslungsreichen Sommerfest hat der TC Pappenheim seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit gefeiert. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien verbrachten gemeinsam einen sportlichen Nachmittag auf der Tennisanlage, bei dem spannende Wettkämpfe, Spiel und Geselligkeit im Mittelpunkt standen.

Seit Mai 2024 verfügt der Tennisclub wieder über eine aktive Kinder- und Jugendabteilung, die sich seither erfreulich entwickelt hat. Inzwischen trainieren 38 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 16 Jahren regelmäßig in verschiedenen Trainingsgruppen. Ein weiterer Meilenstein gelang dem Verein in diesem Sommer mit der Meldung einer U9-Mannschaft – erstmals seit langer Zeit. Zudem unterstützen bereits drei Nachwuchsspielerinnen die aktive Damenmannschaft.

Das Sommerfest begann mit der Begrüßung durch Jugendwartin Anina van der Gang. Nachdem die Veranstaltung bereits im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen war, wurde das sportliche Angebot in diesem Jahr erweitert. So standen sowohl ein Kleinfeldturnier für die jüngeren als auch ein Großfeldturnier für die älteren Kinder und Jugendlichen auf dem Programm.

Im Kleinfeldturnier traten neun Nachwuchsspieler zunächst in einer Gruppenphase gegeneinander an. Nach spannenden Begegnungen und einem zusätzlichen Stechen um den letzten Halbfinalplatz standen schließlich die Sieger fest. Den ersten Platz sicherte sich Leeven van der Gang vor Julius Ulbrich auf Rang zwei. Den dritten Platz belegte Nikolina Tolicki.

Auch das Großfeldturnier bot bis zuletzt Spannung. Fünf Teilnehmerinnen spielten im Modus „Jeder gegen jeden“ den Turniersieg aus. Da neben der Zahl der gewonnenen Spiele auch die Spieldifferenz über die Platzierungen entschied, blieb das Ergebnis bis zur Siegerehrung offen. Emma Hilitzer setzte sich am Ende mit 14 gewonnenen Spielen an die Spitze. Den zweiten Platz belegte Alena Drechsler, dicht gefolgt von Lelia Drechsler auf Rang drei.

Neben den Turnieren wartete das Sommerfest mit weiteren Aktionen auf. Bei einer Tombola zugunsten der Jugendarbeit fanden zahlreiche Sachpreise glückliche Gewinner. Insgesamt kamen dabei 300 Euro zusammen, die vollständig der Nachwuchsarbeit des Vereins zugutekommen. Kreativ wurde es beim gemeinsamen Gestalten einer neuen Kindersitzgruppe. Diese wurde mit den Namen aller Nachwuchsspieler verschönert und steht künftig im Terrassenbereich als kindgerechter Treffpunkt zur Verfügung.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Dank zahlreicher mitgebrachter Speisen der Eltern entstand ein abwechslungsreiches Buffet. Besonders die Zuckerwattemaschine erfreute sich bei den jungen Besucherinnen und Besuchern großer Beliebtheit.

Während auf den Turnierplätzen um Punkte gekämpft wurde, nutzten viele Familien die Gelegenheit, selbst zum Schläger zu greifen. Eltern und Kinder lieferten sich auf den freien Plätzen so manchen Ballwechsel und sorgten für zusätzliche Bewegung und gute Stimmung auf der Anlage.

Nach einer dreiwöchigen Sommerpause wird der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und bis in den Herbst fortgesetzt. Auch in der kalten Jahreszeit soll das Training weitergehen. Bereits zum dritten Mal in Folge plant der TC Pappenheim ein Wintertraining in der Turnhalle des Evangelischen Bildungszentrums. Damit können die jungen Tennisspielerinnen und Tennisspieler ganzjährig trainieren – eine Kontinuität, die sich nach Einschätzung des Vereins bereits deutlich in den sportlichen Fortschritten des Nachwuchses bemerkbar macht.

Fotos: TC Pappenheim




Wasserzweckverband wählt neue Verbandsspitze

Mit der konstituierenden Sitzung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl wurden am Montagabend im Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf die Weichen für die kommenden sechs Jahre gestellt. Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen der Verbandsspitze sowie die Besetzung des Verbandsratsgremiums.

Zum neuen Vorsitzenden des Zweckverbandes wählten die Verbandsräte Martin Wufka aus Göhren. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt künftig Erich Neulinger aus Geislohe. Mit der neu gewählten Führung setzt der Verband seine Arbeit für eine sichere und zukunftsfähige Trinkwasserversorgung in den Mitgliedsgemeinden fort.

Für die Amtsperiode von sechs Jahren gehören dem Verbandsrat folgende Vertreter an.

Bieswang

  • Fritz Wörlein
  • Michael Gronauer

Dietfurt

  • Robert Friedrich
  • Andreas Lutz

Haardt und Heuberg

  • Harald Küchler

Rothenstein

  • Eckhard Freist
  • Klaus Schnitzlein

Eßlingen und Hochholz

  • Mike Hofmann

Geislohe

  • Erich Neulinger

Göhren

  • Martin Wufka

Neudorf

  • Rainer Dengler

Ochsenhart

  • Martin Käfferlein

Osterdorf

  • Walter Otters

Zimmern

  • Karl Deffner

30 Jahre Im Zweckverband
Einen besonderen Moment gab es im Anschluss an die Neuwahlen. Nach insgesamt 30 Jahren im Zweckverband wurde der bisherige Vorsitzende Erwin Knoll offiziell verabschiedet. Zwölf Jahre gehörte er dem Verbandsrat an, ehe er den Vorsitz übernahm und den Verband in den vergangenen 18 Jahren führte.

Bürgermeister Florian Gallus würdigte Knolls langjähriges Engagement und dankte ihm für seinen Einsatz über drei Amtsperioden hinweg. Mit seinem Wirken habe er maßgeblich dazu beigetragen, die regionale Trinkwasserversorgung zukunftssicher aufzustellen. Auch Geschäftsstellenleiterin Enikö Bayer sprach im Namen der Verwaltung ihren Dank aus. Sie hob insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit, seine Loyalität sowie sein stets offenes Ohr für die Anliegen der Mitarbeiter hervor.

Erwin Knoll selbst nutzte die Gelegenheit, um den ebenfalls ausscheidenden Verbandsräten für die langjährige Zusammenarbeit zu danken. Persönliche Präsente erhielten Friedrich Hönig und Walter Vogl aus Bieswang sowie Heiko Loy aus Neudorf. Ganz besonders bedankte sich Knoll auch bei seinem Stellvertreter Fritz Rachinger aus Bieswang. Der ihm während seiner gesamten Amtszeit immer loyal beseite stand. Hubert Stanka und Christian Früh aus Dietfurt konnten an der Sitzung aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen.

 Fotos: WZV links der Altmühl

 




Naturstein aus Altmühlfranken begeisterte

Wie entsteht Naturstein, wie wird er verarbeitet und welche Möglichkeiten bietet er in der modernen Architektur? Antworten auf diese Fragen erhielten kürzlich rund 25 Studierende des Bachelorstudiengangs Architektur der Hochschule München bei einer Exkursion in die Natursteinregion Altmühlfranken.

Im Mittelpunkt standen Besuche in den Steinbrüchen und Werken der SSG Solnhofen Stone Group. Dort konnten die angehenden Architektinnen und Architekten die gesamte Wertschöpfungskette von Solnhofener Naturstein und Jura-Kalkstein kennenlernen – von der Gewinnung des Rohmaterials bis zur Weiterverarbeitung im Werk.

Neben Werksführungen standen auch Besichtigungen der Steinbrüche auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt war die Vorführung von Hackstockmeister Hassan Senner im Steinbruch für Solnhofener Naturstein. Darüber hinaus arbeiteten die Studierenden im Rahmen eines Workshops direkt vor Ort an einer praktischen Übungsaufgabe und erhielten so einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit mit dem Naturmaterial.

Die Grundlagen für die Exkursion wurden bereits im Sommer 2025 geschaffen. Damals nahmen die Hochschule München, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Stadt Treuchtlingen erste Gespräche auf. In diesem Zusammenhang besuchte Professor Thomas Neumann die Region, um die Unternehmen der Natursteinbranche kennenzulernen und sich über die Gewinnung, Verarbeitung und Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs zu informieren.

Ziel der Beteiligten ist es, Studierenden die Besonderheiten des Natursteins aus Altmühlfranken näherzubringen und das Bewusstsein für die Eigenschaften regionaler Baustoffe zu stärken. Exkursionen dieser Art ermöglichen praxisnahe Einblicke und fördern das Verständnis für nachhaltiges Bauen sowie für langlebige und wertbeständige Materialien.

Gleichzeitig verfolgen die Wirtschaftsförderungen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Stadt Treuchtlingen mit solchen Projekten auch das Ziel, den Wirtschaftsstandort Altmühlfranken zu stärken und junge Fachkräfte frühzeitig für die Branche zu begeistern. Die Gewinnung und Verarbeitung von Naturstein prägt die Region seit Generationen und stellt bis heute einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Der Austausch zwischen Hochschulen, Handwerksbetrieben und Unternehmen eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven und macht die Region als Arbeits- und Wirtschaftsstandort erlebbar.

„Natursteinprodukte aus Altmühlfranken, insbesondere Solnhofener Naturstein und Jura-Kalkstein, stehen beispielhaft für Qualität, Langlebigkeit und regionale Wertschöpfung. Umso erfreulicher ist das Interesse der Studierenden an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser besonderen Baustoffe“, betont Marina Stoll, Wirtschaftsförderin der Stadt Treuchtlingen.

Die Exkursion wird von allen Beteiligten als gelungener Auftakt für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen und den regionalen Wirtschaftsförderungen gewertet. Nach der positiven Resonanz soll der Austausch fortgesetzt und künftig um weitere Partner erweitert werden. Geplant sind bereits weitere Veranstaltungen rund um das Thema Naturstein in der Wirtschaftsregion Altmühlfranken.

Titelfoto: Almut Lamm / SSG Solnhofen Stone Group




5. Altmühlfränkischen Bierkönigin wurde gekrönt

Beim SeenLandMarkt in Absberg stand die altmühlfränkische Braukultur im Mittelpunkt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde die 4. Altmühlfränkische Bierkönigin Luisa Dudel verabschiedet und zugleich ihre Nachfolgerin Eva Maria Pawlicki zur 5. Altmühlfränkischen Bierkönigin gekrönt.

Den Auftakt bildeten die Grußworte von Bürgermeister Helmut Schmaußer und Landrat Markus Gläser. Beide hoben die Bedeutung der Bierkönigin als Botschafterin der regionalen Braukultur und der Region Altmühlfranken hervor.

Anschließend führte Landrat Markus Gläser durch die Abdankung und Inthronisation. Die scheidende Bierkönigin Luisa Dudel ließ ihre Amtszeit Revue passieren und erinnerte an zahlreiche Begegnungen, Feste und Veranstaltungen, bei denen sie die altmühlfränkischen Brauereien vertreten durfte. Verabschiedet wurde sie unter anderem von Annemarie Mack, der amtierenden „Altmühltaler Lamm“-Königin, die ihr für ihr Engagement und ihren Einsatz dankte.

Bei der Krönung erhielt Eva Maria Pawlicki die Krone aus den Händen ihrer Vorgängerin Luisa Dudel. Landrat Markus Gläser überreichte ihr die Schärpe, Bürgermeister Helmut Schmaußer den „Goldenen Zapfhahn“. Unterstützt wird die neue Bierkönigin von den fünf regionalen Brauereien Felsenbräu, Brauerei Wurm, Fürst Carl Schlossbrauerei, Wettelsheimer Bier und der Brauerei Pröls.

In ihrer Ansprache bedankte sich Eva Maria Pawlicki für das entgegengebrachte Vertrauen. Zugleich betonte sie ihre enge Verbundenheit mit der Region und der altmühlfränkischen Brautradition. Die 24-Jährige hatte sich zuvor im Auswahlverfahren gegen weitere Bewerberinnen durchgesetzt. Die Jury überzeugte sie insbesondere mit ihrer offenen und authentischen Art sowie ihrem Wissen über die regionalen Brauereien.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der traditionelle Fassanstich durch die neue Bierkönigin. Danach kamen alle Beteiligten zu einem Gruppenfoto auf der Bühne zusammen, bevor die Königinnen gemeinsam mit den Gästen über den SeenLandMarkt flanierten.

Mit der Krönung von Eva Maria Pawlicki beginnt nun ein neues Kapitel für die Altmühlfränkische Bierkönigin. In den kommenden zwei Jahren wird sie die Region und ihre Brauereien bei zahlreichen Festen und Kirchweihen repräsentieren.

Wer die Altmühlfränkische Bierkönigin für Veranstaltungen buchen möchte, kann sich an das Regionalmanagement Altmühlfranken wenden. Ansprechpartnerin ist Vanessa Scherer unter der Telefonnummer 09141 902-196 oder per E-Mail an bierkoenigin@altmuehlfranken.de.

Titelfoto: Claudia Wagner / Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.