Neues Buchungssystem für Kitas in Pappenheim online
Effizienz und Transparenz in der Kita-Vergabe soll in Pappenheim jetzt durch das Online Portal „Little-Bird“ gewährleistet sein. Der Stadtrat in Pappenheim hat Ende September 2023 einstimmig ein neues Kapitel in der Verwaltung und Vergabe von Kindergartenplätzen aufgeschlagen. Mit der Anschaffung eines modernen EDV-Programms soll die Platzvergabe in den Kitas gerechter, übersichtlicher und mit deutlich weniger Aufwand gestaltet werden. Eltern können nun einen Kita-Platz suchen und ihr Kind direkt online anmelden.
Probleme und Lösung
Die Platzvergabe stellte die Stadtverwaltung, Kindergärten und Eltern in der Vergangenheit immer wieder vor große Herausforderungen. Besonders deutlich wurde dies bei der Bedarfserhebung für das „Haus für Kinder“ an der Stadtparkstraße, das derzeit kürzlich eingeweiht wurde. Dank des Förderprogramms „Digitales Rathaus“ konnte nun ein passendes System gefunden werden: Das EDV-Programm „Little Bird“ ermöglicht es, die Vergabesituation in den fünf Pappenheimer Kindergärten auf Knopfdruck abzurufen.
Die Einführung von „Little Bird“ wurde durch eine überzeugende Präsentation von Vertriebsleiter Frank Tändler am 21. September 2022 im Stadtrat unterstützt.
Vorteile für Eltern, Kitas und Verwaltung
Eltern aus Pappenheim und den Ortsteilen können nun bequem über das neue Online-Portal einen Kita-Platz suchen und ihr Kind direkt anmelden. Dies bringt Transparenz und Planungssicherheit für mehrere Monate im Voraus. Das Elternportal „Little Bird“ ist bereits freigeschaltet und bietet einen umfassenden Überblick über alle Betreuungsangebote der Stadt. Neben den Betreuungsangeboten präsentieren sich die Träger mit Öffnungszeiten und pädagogischen Konzepten, sodass Eltern bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützt werden.
Ein besonderes Merkmal des Systems ist die Möglichkeit, bis zu drei infragekommende Einrichtungen mit Vergabe der Prioritäten anzugeben. Eine einmalige Registrierung im Little-Bird-Portal genügt, um den gesamten Anmeldeprozess zu durchlaufen. Sollten dennoch Unklarheiten auftreten, stehen die Einrichtungen und die Stadtverwaltung beratend zur Seite.
Investition in die Zukunft
Die Anschaffung von „Little Bird“ kostet die Stadtkasse 15.220 Euro, wobei staatliche Fördermittel in Höhe von 80 % in Aussicht stehen. Die jährlichen Kosten für Bereitstellung und Aktualisierung betragen rund 3.000 Euro.
Mit der Einführung von „Little Bird“ ist die Stadt Pappenheim auch für zukünftige Herausforderungen gerüstet. Neben den Kindergartenplätzen können auch andere Betreuungsangebote, wie die Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder, die ab 2026 per Rechtsanspruch kommt, verwaltet werden.
Die Stadt Pappenheim hat mit „Little Bird“ einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung und Effizienz gemacht. Eltern, Kitas und die Verwaltung profitieren gleichermaßen von der neuen Transparenz und den verbesserten Abläufen.
Link zum Portal: [Little Bird Pappenheim]
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Johann „Hans“ Bayer, dem vom Bezirksehrenamtsbeauftragten Alexander Männlein die Verbandsehren-Medaille in Gold verliehen wurde. Bayer wurde für sein rund sechs Jahrzehnte andauerndes außerordentliches Wirken im Verein geehrt und erhielt dafür großen Applaus.
Die „Heimatministerin“ von Antenne Bayern, Marion Schieder, alias die „Schiederin“, war live vor Ort, um von diesem besonderen Ereignis zu berichten. Zunächst sammelte sie Eindrücke und Stimmen auf dem Festplatz, bevor sie von Bürgermeister Florian Gallus ein Lebkuchenherz überreicht bekam. Dieses Herz, kunstvoll in der Genusswerkstatt von Dimitra Demir hergestellt, soll die herzliche Atmosphäre des Pappenheimer Volksfestes symbolisieren.
In diesem Jahr wurde die entscheidende Fahne zur Ermittlung der Geinnerin oder des Gewinners von Bürgermeister Gallus persönlich geschwenkt. Rund 100 Teilnehmer begaben sich, begleitet von den Akkordeonklängen von Adamina Mulder, auf den Rundkurs über den Festplatz. Als hinter dem Bierzelt der Böllerschuss fiel, war es Walter Kattinger, vor dem Bürgermeister Gallus die Fahne senkte.
Während bei den Herren spannende Duelle stattfanden, war die Entscheidung bei den Damen schnell klar: Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern setzte sich in zwei Wettkampfzügen souverän gegen die Damen des Pappenheimer Maibaum e.V. durch. Mit diesem Sieg gelang es den Zimmerner Damen, den Pokal zum dritten Mal zu gewinnen und ihn somit dauerhaft in ihren Besitz zu nehmen. Zusätzlich durften sie sich über 50 Liter Bier freuen, die wie gewohnt bei einem besonderen Fest bestimmungsgemäß verwertet werden.
Platzkonzert auf dem Marktplatz vor dem Umzug nicht statt. Direkt nach dem Festzug wurde die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim durch eine Sirene zu einem Einsatz gerufen.
Im weiteren Verlauf zogen zahlreiche Vereine aus Pappenheim und den Ortsteilen durch die Stadt, die mit ihren bunten Fahrzeugen, Formationen und teils sehr innovativen Auftritten die fröhliche Stimmung in Richtung Festzelt trugen.
Insgesamt hatte der Festzug mehr als 500 Teilnehmer, wobei die Feuerwehrkapelle Langenaltheim in bewährter Weise mit Marschmusik für den richtigen Tritt sorgte. Für die Sicherheit des Festzuges waren die Kräfte der BRK-Bereitschaft vor Ort, und die Freiwillige Feuerwehr Neudorf leistete Nachbarschaftshilfe, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
– Sportverein Osterdorf
– Kunst- und Kulturverein
Auch der Volksfestausschuss mit seiner Vorsitzenden Anette Pappler, der die Weichen für das Volksfestprogramm gestellt hat, unterstützte den Bürgermeister bei der Eröffnung. Gallus lobte besonders die Mitarbeiterinnen der städtischen Touristinformation, die in diesem Jahr erstmals die Organisation des größten Festes im Pappenheimer Jahreslauf übernommen hatten. „Und das haben sie ganz hervorragend gemacht“, betonte Gallus. Dankesworte richtete er auch an die Vereine, die beim Aufbau des Festzeltes geholfen haben. Dies waren die Clubritter Pappenheim, die Freiwillige Feuerwehr, der Pappenheimer Maibaum e.V. und die Privilegierte Schützengesellschaft 1494 Pappenheim e.V.
Natürlich musste zur Volksfesteröffnung eine Kostprobe des diesjährigen Festbieres der örtlichen Brauerei Wurm auf der Bühne angezapft werden, von dem der Bürgermeister versprach, dass es wieder sehr gut und bekömmlich sei. Der Festausschuss hatte die Gelegenheit, das festliche Nass am Ort seines Entstehens ausgiebig zu testen, sagte Gallus mit einem vielsagenden Lächeln. Mit einem einzigen trockenen Schlag und ohne Verlust zapfte er souverän das 20-Liter-Fass an und schenkte, solange der Vorrat reichte, Freibier aus.Passend hierzu gab es aus der Küche der Festbewirtung Albrecht ein reiches Angebot aus köstlichen Speisen.
Auf dem Festplatz zeigte sich insbesondere bei den Kindern eine große Begeisterung, und die Altmühlfränkische Bierkönigin bewies sich am Schießstand auch als treffsichere Diana. Zusammen mit dem Festausschuss zog auch Bürgermeister Gallus über den Festplatz, wo er sich mit seinem „Dreamteam“ zum Gruppenfoto versammelte.