Spende aus Bieswang bringt Freude ins Kinderdorf Marienstein

Große Freude herrschte kürzlich in der Regenbogengruppe des Kinderdorfs Marienstein. Die Firma KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH aus Bieswang überreichte eine Spende in Höhe von 2000 Euro und unterstützt damit die Arbeit mit den Kindern.

Der Betrag kam auf besondere Weise zustande. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Unternehmens wurden Überraschungspakete versteigert. Die Mitarbeitenden beteiligten sich engagiert mit ihren Geboten und sorgten so für einen beachtlichen Erlös. Die Geschäftsleitung stockte die Summe anschließend noch einmal auf, sodass schließlich 2000 Euro für den guten Zweck zusammenkamen.

Im Kinderdorf Marienstein ist die Unterstützung hoch willkommen. Mit der Spende kann die Regenbogengruppe gemeinsame Ausflüge oder sogar einen Urlaub planen und umsetzen. Solche gemeinsamen Erlebnisse schaffen wertvolle Erinnerungen und stärken das Miteinander der Kinder.

Entsprechend groß war die Freude bei Kindern und Betreuern über die Zuwendung aus Bieswang. Die Aktion zeigt einmal mehr, wie viel durch gemeinsames Engagement und Zusammenhalt bewegt werden kann.

Titelfoto: Krause Guss Bieswang




Große Dankbarkeit nach der Wiederwahl in Pappenheim

Nach seiner Wiederwahl wendet sich Bürgermeister Florian Gallus mit persönlichen Worten an die Bürgerinnen und Bürger. In einem Dankschreiben bedankt er sich für das große Vertrauen, das ihm erneut entgegengebracht wurde, und würdigt zugleich das Engagement vieler Menschen in der Stadt – von Wahlhelferinnen und Wahlhelfern bis hin zu Ehrenamtlichen in Vereinen und Kirchen. Das vollständige Schreiben von Bürgermeister Florian Gallus veröffentlichen wir nachfolgend im Wortlaut.

DANKE!
Liebe Bürgerinnen und Bürger,

von Herzen danke ich Ihnen für das große Vertrauen, das Sie mir mit meiner Wiederwahl zum Bürgermeister geschenkt haben. Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und auch mit Demut.

Es ist für mich eine besondere Ehre und zugleich eine große Freude, weitere sechs Jahre Ihr Bürgermeister sein zu dürfen. Dieses Amt ist für mich nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit. Unsere Gemeinde, ihre Menschen, ihr Zusammenhalt und ihr Engagement machen sie zu etwas ganz Besonderem.

Ein ganz besonderer Dank gilt auch den vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die mit großem Einsatz dafür gesorgt haben, dass diese Wahl reibungslos ablaufen konnte. Viele von ihnen waren bis spät in die Nacht mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt. Dieses Engagement ist ein wichtiger Beitrag für unsere Demokratie und verdient großen Respekt und Anerkennung.

Mein Dank gilt auch allen, die sich tagtäglich in einem respektvollen Miteinander für unsere Gemeinschaft einsetzen – in Vereinen, im Ehrenamt und in den Kirchengemeinden. Sie alle tragen dazu bei, dass unsere Gemeinde so lebendig und stark ist.

In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam viel bewegt. Viele Projekte konnten wir anstoßen und umsetzen – immer mit dem Ziel, unsere Stadt und die Ortsteile noch lebenswerter zu machen. Doch das Wichtigste war und ist dabei immer das gute Miteinander.

Ich verspreche Ihnen, auch in den kommenden Jahren mit voller Kraft, mit Leidenschaft und mit offenem Ohr für Ihre Anliegen zu arbeiten. Gemeinsam können wir weiterhin viel erreichen.

Ich freue mich sehr auf die kommenden sechs Jahre mit Ihnen. Lassen Sie uns weiterhin zusammenhalten und gemeinsam unsere Zukunft gestalten.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Herzlichst

Ihr Bürgermeister
Florian Gallus




Die Sitzverteilung im neuen Pappenheimer Stadtrat

Nachdem alle Stimmzettel in den Wahllokalen ausgezählt und die daraus ermittelten Schnellmeldungen vollständig in der Wahlzentrale eingegangen sind, kann nun auch die Zusammensetzung des neuen Pappenheimer Stadtrats für die Legislaturperiode von 2026 bis 2032 errechnet.

Nach dem derzeitigen Stand (Sonntag 23:00 Uhr) ergibt sich für das 16-köpfige Gremium folgende Sitzverteilung:

CSU 6 Sitze
Schleußinger Simon CSU   1.783 Stimmen

Dengler Rainer CSU             1.470 Stimmen
Glück Stefanie CSU               1.198 Stimmen
Wörlein Fritz CSU                 1.143 Stimmen
Neulinger Erich CSU            1.105 Stimmen
Wurm Marcus CSU               1.104 Stimmen

FW-BGL  5 Sitze
Otters Walter FW-BG Liste             1.658 Stimmen

Kiermeyer Roland FW-BG Liste   1.230 Stimmen
Weizinger Jürgen FW-BG Liste    1.081 Stimmen
Käfferlein Martin FW-BG Liste       823 Stimmen
Lämmerer Carola FW-BG Liste       814 Stimmen

GRÜNE  2 Sitze
Weddige Astrid GRÜNE   488 Stimmen

Pfister Lisa GRÜNE            403 Stimmen

SPD  3  Sitze
Pappler Anette SPD          1.759 Stimmen

Eckerlein Michele SPD    1.177 Stimmen
Brunnenmeier Pia SPD     655 Stimmen

Maßgeblich bleibt die offizielle Feststellung des Wahlergebnisses durch den Wahlausschuss. Bis dahin handelt es sich bei der Sitzverteilung und der personellen Zusammensetzung des neuen Stadtrats um das aus den Schnellmeldungen errechnete vorläufige Ergebnis.




Pappenheim bestätigt Florian Gallus im Amt

Bei der Bürgermeisterwahl im Rahmen der Kommunalwahl 2026 haben die Bürgerinnen und Bürger in Pappenheim Amtsinhaber Florian Gallus erneut das Vertrauen ausgesprochen. Mit 1.430 Stimmen wurde er für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister der Stadt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,9 Prozent.

Gallus war bei der Wahl der einzige aufgestellte Kandidat. Von den insgesamt 1.936 abgegebenen gültigen Stimmen entfielen 82,5 Prozent auf ihn.

Auf den Stimmzetteln fanden sich darüber hinaus auch 304 sogenannte wählerbenannte Personen. Dabei handelt es sich um von Wählerinnen und Wählern handschriftlich eingetragene Namen. Diese beziehen sich auf Personen, die aufgrund von Alter und Wohnort grundsätzlich die Voraussetzungen erfüllen würden, das Amt des Bürgermeisters zu übernehmen.

Mit dem nun vorliegenden Ergebnis bleibt Florian Gallus weiterhin an der Spitze der Stadt Pappenheim. Die endgültigen Zahlen werden nach der offiziellen Feststellung des Wahlergebnisses erforderlichenfalls ergänzt.

Zusammenfassung der Zahlen:




Benzinbettler im Raum Pappenheim unterwegs

Eine bekannte Betrugsmasche hat am Freitagabend (6. März 2026) auf der Staatsstraße zwischen Zimmern und Bieswang für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor sogenannten Benzinbettlern und bittet mögliche Geschädigte, sich zu melden.

Am frühen Abend ging bei der Polizei Treuchtlingen die Mitteilung über ein vermeintliches Pannenfahrzeug ein. Mehrere Personen hatten beobachtet, wie die Insassen eines Autos ihr Fahrzeug auf der Staatsstraße schoben und angaben, wegen Spritmangels liegengeblieben zu sein.

Als die Streife vor Ort eintraf, stellte sich die Situation allerdings anders dar. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um eine schwarze Mercedes-Benz E-Klasse, die zu diesem Zeitpunkt bereits wieder problemlos fahrbereit war. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Tank ausreichend gefüllt war.

Gegen die beiden Insassen, zwei ukrainische Staatsangehörige, wurde daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betrugs eingeleitet.

Die Polizei weist darauf hin, dass bei dieser Masche häufig Passanten um Geld für angeblichen Kraftstoff gebeten werden. In einigen Fällen wird dabei Hilfsbereitschaft gezielt ausgenutzt. Wer in der Region auf ähnliche Weise angesprochen wurde oder möglicherweise Geld übergeben hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Treuchtlingen unter der Telefonnummer 09142 96440 zu melden.




Spannender Wahlabend in Pappenheim und die Ergebnisse im Netz

Am Sonntagabend richtet sich der Blick vieler Bürgerinnen und Bürger nach Pappenheim und in den gesamten Landkreis. Wer die Entwicklung der Kommunalwahl am 8. März 2026 live verfolgen möchte, kann dies bequem im Internet tun. Die eingehenden Meldungen aus den Wahllokalen werden am Wahlabend ab 18 Uhr laufend als vorläufige Ergebnisse veröffentlicht.

Besonders im Fokus steht dabei die Wahl des Landrats und die Stadtratswahl in Pappenheim. Mehrere amtierende Mandatsträger treten diesmal nicht mehr an. Damit ist offen, wie sich das neue Gremium künftig zusammensetzen wird. Für viele Beobachter dürfte genau dieser Blick auf die künftige Zusammensetzung des Stadtrates zu den spannendsten Momenten des Wahlabends gehören. Wie die Stadtverwaltung Pappenheim mitteilt wird die Sitzverteilung im neuen Stadtrat möglicherweise erst am Montag nach der Wahl, am 09.03.2026 nach der Sitzung des Wahlausschusse öffentlich mitgeteilt.

Die Ergebnisse werden online über mehrere Seiten bereitgestellt. Für die Bürgermeisterwahl in Pappenheim ist dies unter folgendem Link möglich
https://wahlen.osrz-akdb.de/mf-p/577158/1/20260308/buergermeisterwahl_gemeinde/index.html

Die Ergebnisse zur Landratswahl sind abrufbar unter
https://wahlen.osrz-akdb.de/mf-p/577000/3/20260308/landratswahl_kreis/index.html

Wer die Entwicklung bei der Stadtratswahl verfolgen möchte findet die laufenden Zahlen unter
https://wahlen.osrz-akdb.de/mf-p/577158/2/20260308/gemeinderatswahl_gemeinde/index.html

Auch die Wahl zum Kreistag wird fortlaufend veröffentlicht unter
https://wahlen.osrz-akdb.de/mf-p/577000/4/20260308/kreistagswahl_kreis/index.html

Alle Links sind zusätzlich über die Internetseite der Stadt Pappenheim erreichbar unter
https://pappenheim.de/stadt-ortsteile/kommunalwahl-2026.html

Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse im Rathaus ist in diesem Jahr nicht vorgesehen. Wer dennoch zeitnah informiert bleiben möchte, kann neben den offiziellen Seiten auch einen Blick auf den PAPPENHEIMER SKRIBENT werfen. Hier werden die jeweils aktuellen Wahlergebnisse kompakt zusammenzufassen und eingeordnet. Hier wird auch versucht anhand der Ergebnisse schon am Sonntagabend die Sitzverteilung für den neuen Stadtrat zu berechnen.

Zu beachten bleibt, dass es sich am Wahlabend zunächst um vorläufige Zahlen handelt. Das endgültige Ergebnis wird erst nach der offiziellen Feststellung durch den Wahlausschuss bekanntgegeben. Für einen ersten Eindruck jedoch dürfte der Wahlabend bereits zeigen, wie sich die politische Landschaft in Pappenheim künftig entwickelt.

 




Gemeindeverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf gesperrt

Die Stadt Pappenheim informiert über eine umfangreiche Verkehrsbeschränkung auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf. Aufgrund von Bauarbeiten muss die Strecke im Zeitraum vom 4. März 2026 bis einschließlich 20. April 2026 gesperrt werden.

Hintergrund der Maßnahme ist die Erneuerung der Wasserleitung sowie die Verlegung von Kabeln im Randbereich der Straße. Wie aus der Anordnung hervorgeht, sind die Arbeiten nur unter Vollsperrung möglich.

Dabei ist die Verkehrsführung zeitlich gestaffelt: Vom 4. März bis 7. März 2026 erfolgt zunächst eine halbseitige Sperrung. Ab dem 9. März 2026 wird die Strecke vollständig für den Verkehr gesperrt . Die entsprechende Beschilderung erfolgt nach den geltenden Regelplänen innerorts und außerorts.

Eine Umleitung ist eingerichtet und führt über Geislohe, Flemmühle, die WUG 36 im Schambachtal, weiter über Schambach und die B2 nach Osterdorf. Die Umleitungsstrecke gilt ebenso in umgekehrter Fahrtrichtung.

Die Stadt Pappenheim bittet alle Betroffen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen.

 




Vereiste Frontscheibe führt in Bieswang zu Unfall

Am Montagmorgen kam es auf der Hauptstraße in Bieswang zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Ein 21-jähriger Pkw-Fahrer war in Richtung Eichstätt unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß kam.

Nach Angaben der Polizei war die Frontscheibe des Fahrzeugs nicht ausreichend von Eis befreit. In der Folge übersah der junge Mann einen am Straßenrand ordnungsgemäß abgestellten Pkw und fuhr auf diesen auf. Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags im Fahrzeug des Unfallverursachers aus.

Der 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Vorsorglich wurde er zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 31.000 Euro geschätzt.

Gerade in den winterlichen Morgenstunden mahnt die Polizei zur besonderen Sorgfalt. Eine vollständig freie Sicht sei unerlässlich, um Gefahren rechtzeitig erkennen und vermeiden zu können.

 




Kronengarten in Pappenheim startet mit Steckerlfisch in den Frühling

Der Duft von frisch Gegrilltem liegt wieder in der Luft. Am Freitag, 6. März 2026, gibt es im Kronengarten in Pappenheim erstmals in diesem Jahr wieder Steckerlfisch. Von 11 bis 14 Uhr wird die Makrele frisch vom Grill ausgegeben – ein Auftakt, auf den viele Genießer bereits warten.

Serviert wird die Makrele klassisch mit Breze zum Preis von 15 Euro. Das Angebot ist ausschließlich zur Abholung gedacht. Wer sich seinen Fisch sichern möchte, sollte vorab bestellen. Eine Vorbestellung ist per WhatsApp, telefonisch oder per Mail möglich.

Erreichbar ist das Team der Krone unter der Telefonnummer 0163 7129368 oder per E-Mail an info@krone-gastro.de.

Mit dem ersten Steckerlfisch-Termin des Jahres setzt der Kronengarten ein frühes kulinarisches Ausrufezeichen. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte der Biergarten damit einmal mehr zum Treffpunkt für alle werden, die sich ein Stückchen Vorfreude auf den Frühling schmecken lassen möchten.




Pappenheim gestaltet Zukunft bei Fusion der Dekanate mit

Aus drei wird eins. Die evangelischen Dekanatsbezirke Gunzenhausen, Weißenburg und Pappenheim wollen zum 1. Januar 2028 einen gemeinsamen Dekanatsbezirk bilden. Einen entsprechenden Beschluss haben die drei Dekanatsausschüsse gefasst. Hintergrund sind die tiefgreifenden Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, die es nach Einschätzung der Verantwortlichen notwendig machen, Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen.

Ganz neu ist die enge Zusammenarbeit entlang der Altmühl allerdings nicht. Schon seit Jahren kooperieren die drei Dekanate in zahlreichen Bereichen – von Diakonie und Verwaltung über Bildungswerk, Jugendarbeit und Notfallseelsorge bis hin zu Kirchenmusik, Frauenarbeit, Religionsunterricht, Tourismusarbeit und regelmäßigen Konferenzen der Hauptamtlichen. Vieles, was nun strukturell zusammengeführt werden soll, wird im Alltag bereits gemeinsam getragen.

Wie der künftige Dekanatsbezirk konkret aussehen wird, erarbeitet derzeit eine Steuerungsgruppe. Ihr gehören Dekan Christian Aschoff aus Gunzenhausen sowie die Dekaninnen Ingrid Gottwald-Weber aus Weißenburg und Sonja Scherle-Schobel aus Pappenheim an. Hinzu kommen weitere Pfarrpersonen sowie die Präsidien der Dekanatssynoden. Begleitet wird der Prozess von Beratern der „Wirkstatt evangelisch“.

Gerade aus Pappenheimer Sicht ist die Fusion mehr als ein rein organisatorischer Schritt. Mit Dekanin Sonja Scherle-Schobel ist die Pappenheim  unmittelbar in die Steuerungsgruppe eingebunden. Die Verantwortlichen betonen, dass Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeitende ebenso wie die Kirchenvorstände regelmäßig informiert werden und ihre Ideen einbringen können. Damit soll gewährleistet werden, dass gewachsene Strukturen und regionale Besonderheiten auch in einem größeren Verbund ihren Platz behalten.

Zunächst steht das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. So sind alle Hauptamtlichen eingeladen, gemeinsam den ökumenischen Pilgerweg von Heidenheim nach Eichstätt zu gehen. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus den drei Dekanaten treffen sich zudem am 10. Oktober zu einer Fahrt auf dem Brombachsee.

Bis zum geplanten Start Anfang 2028 bleibt also noch Zeit, den neuen Zuschnitt sorgfältig zu entwickeln. Klar ist schon jetzt: Die evangelische Kirche an der Altmühl will ihre Zukunft gemeinsam gestalten – und Pappenheim bringt sich dabei mit eigener Stimme ein.

 




Schlussabrechnung für die Dorferneuerung in Bieswang

Mit dem Ausbau der Hauptstraße hat die Dorferneuerung in Bieswang einen ihrer zentralen Bausteine erhalten. Nun liegt die Schlussabrechnung der Maßnahme vor. In der Sitzung am 12. Februar wurde der Stadtrat über die endgültigen Zahlen informiert.
Die Stadt Pappenheim hatte für den Ausbau der Hauptstraße die Bauherrenschaft übernommen. Damit war sie nicht nur für Ausschreibung und Bauabwicklung zuständig, sondern auch für die Abrechnung mit allen beteiligten Kostenträgern. Die abschließende Abrechnung konnte im Januar 2026 fertiggestellt werden.

Gesamtkosten rund 1,47 Millionen Euro
Ursprünglich war für die Maßnahme eine Kostenberechnung von rund 1,37 Millionen Euro angesetzt. Tatsächlich belaufen sich die angefallenen Baukosten nun auf 1.473.009,16 Euro. Das entspricht einer Kostenüberschreitung von 102.963,45 Euro beziehungsweise rund sieben Prozent.
Die Kosten verteilen sich auf mehrere Beteiligte. Während bei der Teilnehmergemeinschaft Bieswang 2 mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Mehrkosten entstanden, blieben andere Kostenträger unter den ursprünglich veranschlagten Ansätzen. So lagen die Anteile des Staatlichen Bauamts, des Wasserzweckverbands und auch der Stadt Pappenheim jeweils unter der ursprünglichen Berechnung.

Gründe für die Mehrkosten
Die Verwaltung nennt mehrere Ursachen für die Abweichung. So waren ein Bushäuschen und Teile der Bepflanzung in der ursprünglichen Kostenberechnung noch nicht enthalten. Auch die Wiederherstellung der Umleitungsstrecken schlug zusätzlich zu Buche.
Hinzu kam, dass die konkrete Pflasterart erst nach der Kostenberechnung festgelegt wurde und dadurch ein Nachtrag erforderlich wurde. Während der Bauphase konnte außerdem die Neugestaltung der alten Löschwasserreserve umgesetzt werden, nachdem Grundstücksfragen geklärt waren – ein Posten, der zuvor nicht eingeplant war.
Nicht zuletzt musste im Bereich der Kreuzung Weißenburger Straße mehr Boden ausgetauscht werden als zunächst angenommen. Diese Notwendigkeit zeigte sich erst während der Bauarbeiten vor Ort.

Anteil der Stadt bei rund 565.000 Euro
Nach Berücksichtigung aller Kostenaufteilungen, Förderanteile und Verrechnungen ergibt sich für die Stadt Pappenheim ein Gesamtaufwand von 565.464,79 Euro.
Dieser Betrag setzt sich aus dem städtischen Anteil an den Baukosten, dem Eigenanteil an Fördermaßnahmen, sowie verschiedenen Abzügen zusammen, die sich im Rahmen der Baumaßnahmen ergeben haben.
Die Finanzierung erfolgte über mehrere Haushaltsjahre seit 2020. Die letzte Rückzahlung an das Staatliche Bauamt wird im Haushaltsjahr 2026 kassenwirksam.
Mit der nun vorliegenden Schlussabrechnung ist die Dorferneuerungsmaßnahme „Ausbau Hauptstraße“ auch finanziell abgeschlossen. Der Stadtrat nahm die Kostenübersicht zur Kenntnis.

 




Den Waldrand am Baugebiet Gründlein neu geordnet

Im Baugebiet „Gründlein“ in Geislohe steht eine wichtige Anpassung an. Die Stadt Pappenheim überarbeitete den bestehenden Bebauungsplan. Dieser wurde am 12.02.2026 vom Stadtrat einstimmig beschlossen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Bereich am Waldrand im Westen des Baugebiets. Dort soll künftig klar geregelt sein, wie nah gebaut werden darf – und wie der Übergang zwischen Wald und Wohnhäusern gestaltet wird.

Der Stadtrat hatte die Änderung bereits im Oktober 2025 angestoßen.

[den damaligen  Artikel des PAPPENHEIMER SKRIBENT finden Sie hier … ]

Nun liegt der ausgearbeitete Entwurf vor und soll öffentlich ausgelegt werden.

Warum ist eine Änderung nötig
Das Baugebiet wurde ursprünglich vor rund 20 Jahren geplant. Die Bauabschnitte II und III wurden allerdings erst viel später erschlossen. In dieser Zeit haben sich nicht nur Bauwünsche verändert, auch vor Ort ergaben sich Abweichungen. So wurde die Straße teilweise anders gebaut als im alten Plan vorgesehen. Dadurch verschoben sich Baugrenzen und manche Vorgaben ließen sich in der Praxis kaum noch einhalten.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Direkt westlich des Baugebiets beginnt der Wald. Hier zeigte sich, dass klare Regeln notwendig sind, um mögliche Gefahren durch umstürzende Bäume zu vermeiden.

Was bedeutet das konkret am Waldrand
Zwischen Wald und Wohnbebauung wird eine sogenannte Waldrandzone festgelegt. Wichtig dabei ist, dass ie Bauflächen werden nicht größer werden. Es entsteht also kein zusätzliches Baurecht.
In diesem Randbereich wird eine Baumfallzone ausgewiesen. Das heißt vereinfacht: In einem bestimmten Abstand zum Wald dürfen keine Wohnhäuser oder Gebäude entstehen, in denen sich Menschen dauerhaft aufhalten. So soll verhindert werden, dass bei Sturm oder Schneebruch Bäume zur Gefahr für Anwohner werden.
Gleichzeitig soll der Waldrand selbst umgestaltet werden. Die Stadt als derzeitige Waldeigentümerin verpflichtet sich, sehr hohe Bäume im unmittelbaren Randbereich schrittweise zu entnehmen. Stattdessen wird ein gestufter Waldrand mit niedrigeren, heimischen Sträuchern und kleineren Bäumen angelegt. Ein eigener Pflanzplan ist Teil der Änderung. Ziel ist ein natürlicher Übergang, der stabiler ist und weniger Risiko birgt.

Natur und Nachbarschaft im Blick
Nach Einschätzung der Verwaltung entstehen durch die Änderung keine zusätzlichen Eingriffe in Natur und Landschaft. Da keine neuen Bauflächen ausgewiesen werden, bleibt das grundsätzliche Baurecht unverändert. Auch die bestehende Eingrünung am südlichen Ortsrand bleibt erhalten.

Das Verfahren läuft als sogenannter Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren. Eine umfassende Umweltprüfung ist deshalb nicht erforderlich.