Pappenheim Nord nimmt die nächste Planungshürde

Für die Entwicklung des Areals Pappenheim Nord setzt der Stadtrat auf ein neues Vorgehen. Statt ein einzelnes Planungsbüro mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Entwurfs zu beauftragen, soll nun eine sogenannte Planungswerkstatt mit mehreren Büros den Entwurf erstellen. Ausschlaggebend für diese Entschiedung sind vor allem deutlich bessere Fördermöglichkeiten und die Chance, verschiedene Ideen miteinander zu verbinden.

Bereits im Juli 2025 hatte der Stadtrat die Notwendigkeit eines städtebaulichen Entwurfs für das Areal beschlossen und die Verwaltung beauftragt, Angebote einzuholen sowie Fördermöglichkeiten zu prüfen. Ein daraufhin eingeholtes Angebot eines Planungsbüros belief sich auf knapp 77.000 Euro. Im Zuge der Prüfung der Fördermöglichkeiten stellte sich in Abstimmung mit der Regierung von Mittelfranken jedoch heraus, dass die Beauftragung eines einzelnen Planungsbüros nicht förderfähig ist. Die Stadt müsste die Kosten daher vollständig selbst übernehmen.

Als Alternative wurde eine Mehrfachbeauftragung, auch Planungswerkstatt genannt, empfohlen. Dabei entwickeln drei bis sieben ausgewählte Planungsbüros unabhängig voneinander Entwürfe für dasselbe Projekt. So können unterschiedliche fachliche Schwerpunkte – etwa aus Architektur und Landschaftsplanung – in die Überlegungen einfließen.
Anders als bei einem klassischen Planungswettbewerb ist die Stadt später nicht verpflichtet, einen einzelnen „Siegerentwurf“ umzusetzen. Vielmehr können die überzeugendsten Ideen aus mehreren Konzepten miteinander kombiniert werden.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Förderung. Für eine Planungswerkstatt stellt die Regierung von Mittelfranken Zuschüsse von mindestens 60 Prozent, möglicherweise sogar bis zu 70 Prozent, in Aussicht. Auch die Kosten für ein externes Betreuungsbüro, das das Verfahren organisatorisch begleitet, sind förderfähig. Ein solches Büro soll die Stadt unterstützen, da ein derartiges Verfahren vergaberechtlich anspruchsvoll ist und in Pappenheim bislang noch nicht angewendet wurde.
Die Verwaltung darf hierfür einen Auftrag bis zu einer Höhe von 10.000 Euro vergeben und den entsprechenden Förderantrag stellen.

Mit seinem Beschluss hat der Stadtrat damit den Weg für die Planungswerkstatt freigemacht. Welche Planungsbüros schließlich an dem Verfahren teilnehmen, soll in einem gesonderten Beschluss festgelegt werden.

 




Explosion bei Experiment in Bieswang

Ein selbst gebautes Experiment ist in Bieswang für einen 12-Jährigen am Samstagabend schmerzhaft ausgegangen. Nach Angaben der Polizei hantierte der Junge unsachgemäß mit dem Inhalt einer Tortenfontäne und baute daraus eine Konstruktion.

Als er diese anzündete, kam es zu einer Explosion. Der 12-Jährige erlitt dabei erhebliche Verletzungen. Nach der Erstversorgung wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 




Kirchweih in Pappenheim – 550 Jahre Stadtkirche

Ein besonderes Jubiläum steht der evangelischen Kirchengemeinde Pappenheim bevor. Am 18. und 19. Juli 2026 wird Kirchweih gefeiert und zugleich an die Fertigstellung der heutigen Stadtkirche im Jahr 1476 erinnert. Damit blickt eines der markantesten Bauwerke der Stadt auf 550 Jahre Geschichte zurück.

Die spätgotische Marienkirche entstand zwischen 1452 und 1476 auf den Fundamenten einer älteren Kapelle, deren Ursprünge vermutlich bis ins 12. Jahrhundert reichen. Mit der Einführung der Reformation um 1539 beziehungsweise 1540 wurde sie zur evangelischen Pfarr- und Stadtkirche. Im Laufe der Jahrhunderte prägten zahlreiche Veränderungen das Erscheinungsbild des Gotteshauses. Dazu gehören die Emporen und Patronatslogen der Grafen von Pappenheim, der barocke Altar und die Kanzel sowie der bis heute weithin sichtbare Turm mit seinen grün glasierten Dachziegeln. Im Inneren erinnern kunsthistorisch bedeutende Grabplatten und Epitaphien der Reichserbmarschälle von Pappenheim an die wechselvolle Geschichte des Ortes. Eine Besonderheit ist zudem der mittelalterliche Wehrgang unter dem Chor, der einst Teil der Stadtbefestigung war.

Das Jubiläumswochenende verbindet Geschichte, Glaube und Begegnung. Den Auftakt bildet am Samstagabend ein abwechslungsreiches Programm mit historischen Erzählungen, einer szenischen Lesung des Theatervereins, musikalischer Begleitung der Sunnasänger sowie einer Taschenlampenführung durch die Stadtkirche. Am Sonntag stehen der Festgottesdienst, zahlreiche Führungen, Musik, Angebote für Kinder, Ausstellungen und gemeinsames Feiern rund um die Stadtkirche im Mittelpunkt. Die Kirchengemeinde lädt die Bevölkerung herzlich ein, dieses besondere Jubiläum gemeinsam zu feiern.

Titelbild: Plakatauschnitt evang. Kirchengemeinde Pappenheim

Festprogramm

Samstag, 18. Juli 2026

Kirchweihauftakt im Kircheninnenhof (bei schlechtem Wetter im Gemeindezentrum)

Ab 19.00 Uhr
Schmankerl aus der Zuttelchronik mit Oskar Leykamm
Szenische Lesung „Die Mohrentaufe“ mit dem Theaterverein Pappenheim
Musikalische Begleitung durch die Sunnasänger
Taschenlampenführung mit Erwin Knoll
Weinbar und Auswahl an belegten Broten

Sonntag, 19. Juli 2026

Jubiläumsfest unter dem Motto „Jetzt ist Kirchweih“

10.00 Uhr
Begrüßung am Marktplatz mit Dekanin Sonja Scherle-Schobel

10.15 Uhr
Einzug in die Stadtkirche

10.20 Uhr
Festgottesdienst mit Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Team, Kirchenchor und Posaunenchor

11.30 Uhr
Grußwort von Bürgermeister Florian Gallus

12.00 bis 17.00 Uhr
Verpflegungsangebote mit Weiß- und Wienerwürsten, Grillgerichten, Kässpatzen, Kaffee und Kuchen, Crêpes, Getränken und Spritzbar
Fotoausstellung von Peter Prusakow

13.00 bis 14.00 Uhr
Vorführungen der KiTA und Vorstellung der neuen KiTa-Leitung

14.00 bis 17.00 Uhr
Kinderprogramm mit Schminken, Spielen, Märchenerzählerin, Wasserspielen, Menschenkicker und Fußballdart

14.00 und 15.00 Uhr
Orgelführung mit Sven Bergdolt

14.15 und 15.15 Uhr
Turmführung mit Dekan i. R. Wolfgang Popp

14.30 und 15.30 Uhr
Kinder entdecken die Kirche mit Brigitte Durner

14.00 bis 16.00 Uhr
Kirchenquiz mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Pfarrer Gerd Schamberger
Fotoecke mit historischen Kostümen des Theatervereins und Manfred Walter

14.30 bis 15.30 Uhr
Musik mit Lisa Pfister, Friedemann Hennings und Thorsten Abel

14.45 und 15.45 Uhr
„Vasa sacra und ihre Bedeutung“ im Grasmahlsaal mit Dekan i. R. Wolfgang Popp

15.00 bis 15.15 Uhr
Versteigerung von Fundsachen zugunsten der Kirchenrenovierung mit Pfarrer Gerd Schamberger

16.00 bis 17.00 Uhr
Szenische Lesung „Die Mohrentaufe“ mit dem Theaterverein Pappenheim
Preisverleihung des Kirchenquiz mit Pfarrer Gerd Schamberger
Schmankerl aus der Zuttelchronik mit Oskar Leykamm

17.00 Uhr
Abschluss, Dank und Segen mit Dekanin Sonja Scherle-Schobel




Pappenheimer Militärgeschichte in Wort und Bild

170 Jahre Vereinsgeschichte sind ein Zeitraum, in dem sich nicht nur ein Verein, sondern auch eine Stadt und ihr gesellschaftliches Umfeld grundlegend verändern. Genau diesen weiten Bogen spannt das Buch „Pappenheimer Militärgeschichte – 170 Jahre Militärverein Pappenheim“ von Phillip Engeler.

Auf mehr als 100 Seiten nimmt der Autor seine Leser mit auf eine historische Zeitreise durch die Geschichte des Pappenheimer Militärvereins. Dabei bleibt der Blick keineswegs allein auf das Vereinsleben gerichtet. Vielmehr werden auch die Grafschaft und das Bayerische Königreich in den historischen Zusammenhang einbezogen. So entsteht ein vielschichtiges Bild jener Zeitläufe, in denen der Militärverein seinen Platz in der Pappenheimer Geschichte gefunden und über Generationen hinweg behauptet hat.

Besonders reizvoll dürfte für historisch interessierte Pappenheimer das umfangreiche Bild und Quellenmaterial sein. Seltene Aufnahmen und wertvolle Dokumente ergänzen die Geschichten und machen manches sichtbar, was bislang vielleicht nur aus Erzählungen bekannt war oder im Verbrorgenen schlummerte. Geschichte wird auf diese Weise nicht nur beschrieben, sondern bekommt Gesichter, Orte und einen unmittelbaren Bezug zur Heimatstadt.

Dass sich 170 Jahre Vereinsgeschichte nicht in wenigen Zeilen erzählen lassen, versteht sich von selbst. Das Buch bietet deshalb Gelegenheit, tiefer in ein Stück Pappenheimer Vergangenheit einzutauchen und dabei sicherlich auch die eine oder andere bislang unbekannte Einzelheit zu entdecken. Gerade für Freunde der örtlichen Geschichte, aber auch als bleibende Erinnerung an ein besonderes Vereinsjubiläum, dürfte der Band einen Platz im heimischen Bücherregal finden.

Das Buch von Phillip Engeler ist zum Preis von 18 Euro erhältlich. Verkaufsstellen in Pappenheim sind die Tourist Information und der Burgshop. In Treuchtlingen gibt es das Buch bei der Firma Korn Buch Papier Spiel und in Weißenburg bei der Buchhandlung Meyer.

Titelbild: MRK Pappenheim




Heiter bis wolkig – Solasommer in Solnhofen

Zu einem besonderen Sommerabend in historischem Ambiente lädt die evangelische Kirchengemeinde Solnhofen am Donnerstag, 23. Juli 2026, in die Sola-Basilika ein. Unter dem Motto „Heiter bis wolkig“ erwartet die Besucher ab 20:30 Uhr eine stimmungsvolle Verbindung von Musik und Geschichten.

In der von Kerzen erleuchteten Ruine wird Pfarrerin i.R. Jutta Störch heitere und besinnliche Anekdoten und Geschichten für Herz und Seele vorlesen. Für die passende musikalische Atmosphäre sorgt das Ensemble Solnhofen, das mit stimmungsvoller Musik das Thema des Abends aufgreift.

Die besondere Kulisse der Sola-Basilika in der Senefelderstraße dürfte dabei ihren ganz eigenen Teil zu einem ebenso heiteren wie besinnlichen Sommerabend beitragen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Titelfoto: Privat

 




Starkstromkabel in Pappenheim gestohlen

Aus dem Wertstoffhof in Pappenheim haben bislang unbekannte Täter zwei Starkstromkabel entwendet. Die Polizei Treuchtlingen hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Diebstahl ereignete sich am vorletzten Wochenende im Zeitraum zwischen Samstag, 4. Juli 2026, 11:00 Uhr, und Montag, 6. Juli 2026, 06:30 Uhr. Die beiden jeweils rund acht Meter langen Kabel waren an zwei Müllpressen angeschlossen und wurden von dort entwendet. Ihr Wert wird mit insgesamt circa 200 Euro angegeben.

Zeugen des Diebstahls oder Personen, die im genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Pappenheimer Wertstoffhofs gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Telefonnummer 09142/96440 in Verbindung zu setzen.




Der Stadtrat tagt in Pappenheim

Am Donnerstag, 16.07.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine  öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt.

1 Bauanträge

2 Innenstadtsanierung – Neugestaltung des Marktplatzes: Vorstellung erster Skizzen und Beschluss über gestalterisches Grundkonzept

3 Pappenheim Nord – Städtebaulicher Entwurf: Information und Entscheidung über Mehrfachbeauftragung (Planungswerkstatt)

4 Haushaltsplan und Haushaltssatzung der Stadt Pappenheim für das Haushaltsjahr 2026

5 Grundsatzbeschluss über möglichen Verkauf der städt. Immobilie „Georg Nestler-Haus“

6 Öffentlicher Personennahverkehr (OPNV): Zustimmung der Stadt Pappenheim zur geplanten Ausweitung der Anruf-Sammel-Taxi-Verkehre (AST)

7 Bekanntgaben




Einbruch in den Wettelsheimer Keller

Unbekannte Täter sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in den Wettelsheimer Keller eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, verschafften sie sich gewaltsam Zugang zur Gastwirtschaft und zur Küche, indem sie die jeweiligen Türen aufbrachen.

In den Räumlichkeiten machten sich die Einbrecher anschließend auf die Suche nach Wertsachen. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten sie einen geringen Geldbetrag. Deutlich höher fällt dagegen der entstandene Sachschaden aus, der von der Polizei auf rund 500 Euro beziffert wird.

Die Polizeiinspektion Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Hinweise, die zur Aufklärung des Einbruchs beitragen können.

 




Innovativer Automatisierungsbetrieb in Treuchtlingen

Mit innovativen Lösungen für die Industrie hat sich die ASP Automation GmbH in Treuchtlingen unter der Leitung von Firmengründer Werner Schramm einen Namen gemacht. Davon überzeugten sich jetzt Landrat Markus Gläser und Sabine Unterlandstaettner, Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, bei einem Unternehmensbesuch. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung des Betriebs, moderne Fertigungstechnologien und die Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften.

Firmengründer Werner Schramm stellte den Gästen den Betrieb vor und gewährte einen Einblick in die Produktion. Das Unternehmen entwickelt und fertigt individuelle Automatisierungs- und Fördertechniklösungen sowie Sondermaschinen für Kunden aus Deutschland und dem internationalen Markt. Darüber hinaus gehört auch ein umfangreiches Ersatzteilgeschäft zum Leistungsspektrum.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2000. Mit dem Neubau einer Produktionshalle samt Bürogebäude und dem Umzug nach Treuchtlingen entstand der heutige Firmensitz. Einen wichtigen Entwicklungsschritt markierte 2017 die Einführung der ersten Vario-Puffer-Förderbänder mit Patentanmeldung. Im vergangenen Jahr brachte ASP die weiterentwickelte Version V2 der Fördertechnik international auf den Markt. Rund 20 Mitarbeitende sind derzeit im Unternehmen beschäftigt.

Besonders beeindruckte die Besucher die hohe Fertigungstiefe. Von der Konstruktion über Werkzeugbau, CNC-Bearbeitung und Kunststoff-Spritzguss bis hin zur Schaltschrankmontage, SPS-Programmierung und Endmontage entstehen sämtliche Arbeitsschritte im eigenen Haus. „Von der Konstruktion über den Werkzeugbau, die CNC-Bearbeitung, den Kunststoff-Spritzguss und die Schaltschrankmontage bis hin zur SPS-Programmierung, Endmontage und Versandvorbereitung entstehen sämtliche Arbeitsschritte im eigenen Haus“, erläuterte Werner Schramm.

Landrat Markus Gläser würdigte die Innovationskraft des Unternehmens und betonte dessen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Altmühlfranken. ASP stehe beispielhaft für technisches Know-how, hochwertige Arbeitsplätze und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die individuell entwickelten Anlagen können unter anderem Förderstrecken von bis zu 60 Metern realisieren, große Bauteile transportieren sowie Produktionsprozesse mithilfe intelligenter Sensorik automatisiert überwachen. Auch moderne Fertigungstechnologien wie der 3D-Druck oder ein neues Laser-Schweißgerät kommen zum Einsatz.

Ein weiteres Thema des Unternehmensbesuchs war der Fachkräftemangel. Gesucht werden derzeit insbesondere Werkzeugbauer, Handwerksmeister und Mechatroniker. Zudem ist ASP als Ausbildungsbetrieb für Industriemechatroniker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Technische Produktdesigner zugelassen. Aktuell gibt es zwar keine Auszubildenden, künftig möchte das Unternehmen jedoch wieder verstärkt junge Menschen für technische Berufe gewinnen.

Sabine Unterlandstaettner unterstrich, dass innovative Unternehmen wie ASP wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region geben. Die Wirtschaftsförderung wolle die Betriebe deshalb auch dabei unterstützen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und Fachkräfte für die Region zu gewinnen.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Nico Kögel




Sommerabend mit den D’ Mühschossbuam in Pappenheim

Ein Sommerabend an der Altmühl, handgemachte Musik und Geschichten aus dem Leben. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt am Samstag, 11. Juli, zu einem Konzert auf die Remise am Haus der Bürger K14 ein. Ab 19 Uhr sind dort die D’ Mühschossbuam aus dem Gailachtal zu Gast.

Seit mehr als zehn Jahren begeistern die vier Musiker mit ihren selbst geschriebenen Liedern das Publikum in der Altmühlregion. Ihr aktuelles Programm trägt den Titel „Die Liebe und das Leben“ und nimmt die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die verschiedenen Stationen des Lebens. Von Kindheit und Schulzeit über die erste Liebe und die Familiengründung bis hin zum Rentenalter erzählen die Lieder mit viel Humor, Tiefgang und einem Augenzwinkern von den Erfahrungen, die das Leben schreibt.

Die Ensemblemitglieder Arnold Berger, Michael Hajek, Hubert Platzer und Manuel Frey verbinden eingängige Melodien mit nachdenklichen Texten und humorvollen Einlagen. Michael Hajek schreibt sämtliche Lieder und Texte der Gruppe, während Arnold Berger am Keyboard immer wieder mit ungewöhnlichen Klangeffekten überrascht. Gemeinsam mit Hubert Platzer sorgt er außerdem für Gesang und musikalische Begleitung. Manuel Frey kümmert sich um den guten Ton, damit die Botschaften der Mühschossbuam beim Publikum ankommen.

Die Besucher dürfen sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen, der Erinnerungen weckt, zum Schmunzeln anregt und zeigt, dass sich manches mit etwas Abstand gelassener betrachten lässt.

Das Konzert beginnt am Samstag, 11. Juli, um 19 Uhr auf der Remise am Haus der Bürger K14 in der Klosterstraße 14 in Pappenheim. Für erfrischende Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freut sich der Kunst- und Kulturverein Pappenheim.

 




Zeugen nach Unfallflucht auf Edeka Parkplatz in Pappenheim gesucht

Nach einer Unfallflucht auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes in Pappenheim bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Eine 43-jährige Frau aus Solnhofen hatte ihren Pkw am Freitag 03.07.2026 zwischen 14.45 Uhr und 15.10 Uhr während ihres Einkaufs auf dem Parkplatz abgestellt. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie einen frischen Unfallschaden fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer gegen das geparkte Auto gefahren und hatte sich anschließend von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Regulierung des entstandenen Schadens zu kümmern.

Die Polizeiinspektion Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 09142 9644-0 zu melden.

 




Motorradfahrer stürzt auf der Kreisstraße bei Pappenheim

Ein 18-jähriger Motorradfahrer ist am Donnerstagabend auf der Kreisstraße zwischen Langenaltheim und Pappenheim verunglückt. Nach Angaben der Polizei verlor der junge Mann in einer Linkskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad.

Der Fahrer stürzte und schlitterte anschließend in die Böschung. Dabei zog er sich leichte Verletzungen an der Schulter zu. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Die Polizei leitete gegen den 18-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens mit nicht angepasster Geschwindigkeit ein.