Spannendes SPD-Schafkopfturnier im Pappenheimer Schützenhaus

Mit dem Dreikönigstag beginnt das Jahr in Pappenheim seit jeher auf besondere Weise. Beim traditionellen Schafkopfturnier des SPD-Ortsvereins trafen sich wieder Kartenspielbegeisterte aus Nah und Fern, diesmal im Schützenhaus der Privilegierten Schützengesellschaft Pappenheim (PSG), um in geselliger Runde ihr Können zu messen.

Auch in diesem Jahr konnte sich der Ortsverein über regen Zulauf freuen. Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung und sorgten für ein unterhaltsames Turnier mit vielen spannenden Partien. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Robert Deffner, den ersten Schützenmeister der PSG, der als Hausherr die Gäste willkommen hieß. Im Anschluss richtete Andreas Widmann als langjähriger Organisator das Wort an die Anwesenden. Mit einem herzlichen „Ein gutes neues Jahr“ wünschte er allen viel Glück im Spiel – und der Wunsch sollte bei einigen in Erfüllung gehen.

Nach insgesamt 80 gespielten Partien stand am Ende eine Siegerin fest. Brigitte Stützer aus Markt Berolzheim überzeugte mit 82 Punkten und sicherte sich damit den ersten Platz – und das bei nur einem gespielten Solo. Als Anerkennung durfte sie einen Einkaufsgutschein des Edeka-Markts Pfaller entgegennehmen. Auf den zweiten Platz spielte sich Josef Schneider aus Wolkertshofen mit 77 Punkten, dicht gefolgt von Olaf Hahn aus Pappenheim, der mit 76 Punkten den dritten Rang belegte.

Für die Überreichung der zahlreichen Sachpreise sorgten Pia Brunnenmeier und Andreas Widmann, die allen Teilnehmenden für ihr faires Spiel und die angenehme Atmosphäre dankten. Besonderes Lob ging auch an die Mannschaft der PSG, die mit viel Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Ebenso wurde dem Edeka-Markt Pfaller für die Unterstützung mit Preisen herzlich gedankt.

Der SPD-Ortsverein Pappenheim blickt bereits mit Vorfreude auf das kommende Jahr und bedankt sich bei allen Beteiligten für ein gelungenes Turnier im Zeichen des geselligen Miteinanders.

Titelfoto: SPD Ortsverein Pappenheim

 




Zimmern blickt auf ein ereignisreiches Feuerwehrjahr zurück

Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern hat auch in diesem Jahr ihren traditionellen Jahresauftakt mit der Jahreshauptversammlung begangen. Dabei standen Rückblicke auf das Einsatzgeschehen, das rege Vereinsleben sowie Ehrungen im Mittelpunkt. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten eine seltene 70-jährige Mitgliedschaft sowie ein 25-jähriges Dienstjubiläum im aktiven Feuerwehrdienst.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Vereinsvorsitzende Jutta Peter neben den zahlreichen Mitgliedern auch Ehrengäste aus Politik und Feuerwehrführung. Unter den Anwesenden waren Ehrenkommandant Ernst Michel sowie die Ehrenmitglieder Karl Böhm, Franz Kienzle und Günter Strobl. Als Vertreter der Stadt Pappenheim nahmen Bürgermeister Florian Gallus sowie Stadtrat Michele Eckerlein teil, der sich als Referent für das Feuerwehrwesen besonders verbunden zeigte. Aus den Reihen der Landkreisfeuerwehr waren KBI Anton Brattinger und KBM Matthias Geck Teilnehmer der Versammlung.

In stillem Gedenken
Zu Beginn der Versammlung gedachte man in würdevoller Stille den verstorbenen Kameraden: Klaus Peter, Hans Rottler und Sigmund Sonntag. Jeder von ihnen hat auf seine Weise mit langjähriger Treue das Feuerwehrwesen in Zimmern geprägt.

92 Mitglieder, starke Gemeinschaft
Zum Jahreswechsel zählte die Wehr insgesamt 92 Mitglieder, darunter 18 Aktive, 32 Passive sowie 42 Fördermitglieder. Vier Aktive wechselten altersbedingt oder aus persönlichen Gründen in den passiven Bereich und ein Austritt wurde verzeichnet.

Trotz Rückzug mancher Kräfte zeigt sich das Vereinsleben in Zimmern unverändert lebendig. Ob beim Neujahrsempfang, dem traditionellen Faschingsball mit der Prinzengarde aus Dollnstein oder beim alljährlichen Maibaumaufstellen – die Feuerwehr war stets präsent. Auch das Sonnwendfeuer mit dem inzwischen legendären „Zimmerer Feuerwehrdöner“ war wieder ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender.

Besonders sportlich ging es beim Tauziehwettbewerb im Rahmen des nunmehr als „Altmühlfest“ firmierenden Pappenheimer Volksfestes zu. Während sich das Männerteam mit 10 Litern Festbier begnügen musste, sicherten sich die Feuerwehrfrauen mit einem klaren Sieg nicht nur den Pokal, sondern auch stolze 50 Liter Festbier – was bei einer eigenen Feier im Feuerwehrhaus für zusätzliche Geselligkeit sorgte.

Der Laternenumzug zum Jahresende mit abschließendem „Adventsgrillen“ rundete das Feuerwehrjahr stimmungsvoll ab.

Sechs Einsätze, acht Übungen
Kommandant Thomas Deffner berichtete von acht Übungen und sechs Einsätzen im vergangenen Jahr. Darunter waren zwei Brandeinsätze – einer davon betraf Glutnester des eigenen Sonnwendfeuers –, sowie Einsätze bei Verkehrsunfällen und ein umgestürzter Baum, der von der Fahrbahn geräumt werden musste.

Kontinuität in der Führung
Bei den Neuwahlen wurden sowohl Kommandant Thomas Deffner als auch sein Stellvertreter Stefan Scharinger einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Bürgermeister Gallus übernahm die Wahlleitung persönlich und nutzte die Gelegenheit, um seinen Dank und seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit auszusprechen. „Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Frauen und Männer jederzeit bereitstehen, um anderen in Not zu helfen“, so Gallus. Er hob zudem die wichtige gesellschaftliche Rolle hervor, die die Feuerwehr besonders in kleineren Ortsteilen spielt.

Ehrungen für treuen Dienst
Eine besondere Auszeichnung durfte Karin Deffner entgegennehmen. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde sie von KBI Anton Brattinger geehrt. Mit großem Respekt wurde auch Karl Böhm gewürdigt, der auf bemerkenswerte 70 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann – viele davon in führender Position als stellvertretender Kommandant.

Weitere Ehrungen gingen an:
Susanne Tschunko für 10 Jahre Mitgliedschaft
Eva Löffler und Christine Schneider für 20 Jahre Treue zur Feuerwehr

Mit einem kleinen Präsent verabschiedete Kommandant Thomas Deffner schließlich den langjährigen Feuerwehrkameraden Robert Deffner vom aktiven und den passiven Dienst – natürlich mit dem Dank der gesamten Mannschaft für jahrzehntelangen Einsatz.

Eine Wehr mit Herz und Handschlagqualität
Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern beweist Jahr für Jahr aufs Neue, dass sie nicht nur im Einsatzfall verlässlich zur Stelle ist, sondern auch das soziale und kulturelle Leben im Ort mitgestaltet. Gemeinschaft, Engagement und gelebte Tradition – das zeichnet die Zimmerer Feuerwehr aus. Und das verdient Respekt.

 




Jugendfeuerwehr Pappenheim holt ausgedinete Weihnachtsbäume ab

Am Samstag, den 10. Januar 2026, bietet die Jugendfeuerwehr Pappenheim wieder ihren bewährten Abholservice für ausgediente Weihnachtsbäume an. Die Aktion erfolgt auf Spendenbasis und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet, die ihren Baum bequem und umweltgerecht entsorgen möchten. Der Mindestbetrag pro Baum liegt bei fünf Euro.

Damit die Aktion reibungslos abläuft, werden die Teilnehmer gebeten, ihre Bäume gut sichtbar am Grundstücksrand bereitzustellen. Die Anmeldung ist ganz unkompliziert möglich

  • entweder über die Anmeldung anhand des nebenstehenden QR-Codes.
    Über das digitale Formular können neben Adresse auch Wunschzeiten für die Abholung angegeben werden, was der Jugendfeuerwehr die Planung erheblich erleichtert.
  • oder telefonisch unter +49 157 37826197.

Die eingesammelten Spenden fließen direkt in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und unterstützen die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses – ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit in unserer Region. Wer sich beteiligt, hilft also doppelt. Bei der Entsorgung und bei der Nachwuchsförderung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim

 




Weißenburg sucht wieder eine Stadtschreiberin oder einen Stadtschreiber

Es ist eine Einladung, die neugierig macht – und inzwischen beinahe schon zur festen kulturellen Tradition gehört, Die Nachbarstadt Weißenburg sucht für das Jahr 2026 erneut eine Stadtschreiberin oder einen Stadtschreiber. Gesucht wird eine literarisch und theatralisch versierte Persönlichkeit, die sich über mehrere Wochen auf das Leben in der Stadt einlässt, Eindrücke sammelt – und daraus bis 2027 ein eigenes Theaterstück für das Bergwaldtheater entwickelt.

Träger des Projekts sind Die Theaterbürger, Bayerns erste und einzige Theatergenossenschaft, die seit 2017 mit ihrem ungewöhnlichen Format neue Wege in der Theaterarbeit beschreitet. Unter dem Motto „Eine Stadt führt sich auf“ wird das Theater nicht als exklusives Kunstprodukt verstanden, sondern als Spiegel der Gesellschaft – offen, zugänglich und bürgernah.

Im Zentrum steht dabei stets ein eigens verfasstes Stück, das nicht nur von Themen erzählt, die das lokale Publikum unmittelbar betreffen, sondern in dem auch Bürgerinnen und Bürger selbst auf der Bühne stehen – gemeinsam mit professionellen Darstellern. So ist über die Jahre ein bemerkenswertes Zusammenspiel aus Laienspiel und Schauspielkunst gewachsen, das regelmäßig Hunderte auf die Naturbühne im Weißenburger Bergwald lockt.

Die Liste der bisherigen Stadtschreiber liest sich eindrucksvoll: Franzobel (Wien), Bachmann-Preisträger und Sprachvirtuose, Sigi Zimmerschied (Passau), der mit seinem spitzen Kabarettstil Akzente setzte, sowie Clemens Berger (Wien) und zuletzt Roland Spranger (Hof) haben das Projekt bereits literarisch geprägt. Deren Werke wie „Der Lebkuchenmann“, „Der größte Glückskeks“ oder zuletzt „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“ sorgten für volle Ränge und begeisterte Reaktionen. Allein das diesjährige Stück zog in acht Vorstellungen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher an.

Das Stadtschreiberprojekt wird finanziell unterstützt von der Wilhelm und Christine Hirschmann Stiftung aus Treuchtlingen und mit einem Honorar honoriert. Für interessierte Autorinnen und Autoren sind die Details zur Ausschreibung online unter www.dietheaterbuerger.de zu finden. Bewerbungsschluss ist der 9. März 2026.

Wer also Lust hat, Theater nicht nur zu schreiben, sondern es als sozialen Prozess mitzudenken, findet in Weißenburg ein ganz besonderes Experimentierfeld.

Titelbild: Logo Theaterbürger




Tischtennis im Zeichen zweier Pokale

Der Sportverein Osterdorf setzte zum Jahresbeginn sportliche Akzente und lud gleich zu zwei traditionsreichen Tischtennisturnieren ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Mit dem Walter-Otters-Pokal für Jugendliche und dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal für Erwachsene stand der Pappenheimer Ortsteil ganz im Zeichen des fairen Wettkampfs und des gemeinschaftlichen Miteinanders.

Walter-Otters-Pokal – Nachwuchs begeistert Zuschauer
Am Freitag, den 2. Januar 2026, traten zwölf Jugendliche im Alter bis 15 Jahren beim Walter-Otters-Pokal an die Platte. Gespielt wurde im Doppelmodus, wobei die sechs ausgelosten Teams im Jeder-gegen-jeden-System ihre Kräfte maßen. Die zahlreichen Zuschauer – darunter viele stolze Eltern – erlebten spannende Ballwechsel und großen Einsatz, der am Ende auch in folgende Platzierungen mündete:

  • 1. Platz: Nele Brosowski und Max Wenzel
  • 2. Platz: Luna Schülein und Marlene Renner
  • 3. Platz: Leo Huber und Emil Bautze
  • 4. Platz: Melina Boscher und Franziska Schwill
  • 5. Platz: Annika Ulbig und Hedi Schwill
  • 6. Platz: Nela Schülein und Jonathan Schleußinger

Ein besonderer Dank gilt Nela Schülein, die kurzfristig eingesprungen ist und so den reibungslosen Ablauf des Turniers ermöglichte.

Klaus-Delitz-Gedächtnispokal – Ein sportlicher Abend mit viel Herz
Am Nachmittag fand dann mit dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal das traditionsreiche Doppelturnier der Erwachsenen statt, das nun schon seit 38 Jahren im Gedenken an Klaus Delitz ausgerichtet wird – einen Mann, der sich mit großem Engagement um den SV Osterdorf und insbesondere die Jugendarbeit verdient gemacht hat.
In diesem Jahr nahmen zwölf Spielerinnen und Spieler teil, darunter erfreulicherweise auch fünf Damen. Die sechs Doppelpaare traten ebenfalls im Modus „Jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Martin Delitz, Sohn des Namensgebers, wieder mit von der Partie war und gemeinsam mit Simone Leinweber spielte.
Am Ende ergaben sich folgende Platzierungen:

  • 1. Platz: Sandra Halbmeyer und Daniel Manger
  • 2. Platz: Carolina Schleußinger und Claus Treu
  • 3. Platz: Peter Stowasser und Harald Schwill
  • 4. Platz: Simone Leinweber und Martin Delitz
  • 5. Platz: Leni Schleußinger und Dieter Mürl
  • 6. Platz: Eva Obernöder und Thomas Schwill
  • 7. Platz: Luis Hüttinger und Andreas Renner

Nach einem sportlich intensiven Abend ließen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Turnier in geselliger Runde ausklingen – ganz im Sinne des Vereinsgeists, für den der SV Osterdorf seit jeher steht.

Titelfoto: SV Osterdorf




Kunterbuntes Klangbild in Pappenheim

Mit einem farbenfrohen musikalischen Feuerwerk endet am Sonntag, 1. Februar 2026, die diesjährige Werkwoche des Verbands evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Bayern. Unter dem Titel „kunterbunt.“ lädt das Ensemble Colours of Brass um 19.00 Uhr zum Abschlusskonzert in die evangelische Stadtkirche ein.

Die teilnehmenden Musikerinnen und Musiker haben sich eine Woche lang im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum (EBZ) in Pappenheim zum gemeinsamen Arbeiten, Proben und Austauschen getroffen. Was dabei entstanden ist, kann sich hören lassen – bunt, vielseitig und virtuos.
Das Ensemble Colours of Brass besteht aus engagierten Blechbläserinnen und Blechbläsern, die nicht nur mit technischer Brillanz, sondern auch mit einer ordentlichen Portion Spielfreude begeistern. Die Konzertbesucherinnen und -besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das geistliche und weltliche Werke, klassische Kompositionen und moderne Arrangements auf unterhaltsame Weise verbindet.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Wer die Arbeit des Verbands unterstützen möchte, hat Gelegenheit, dies mit einer Spende vor Ort zu tun.

Titelfoto: Colours of Brass




Pappenheim erwatet ein vielfältiges Kulturjahr 2026

Auch im Jahr 2026 zeigt sich der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. als tragende Säule des kulturellen Lebens in der Stadt und der Region. Mit einem breit gefächerten Veranstaltungsprogramm, regelmäßigen Treffpunkten und neuen Impulsen führt der Verein seine bewährte Arbeit fort – und setzt zugleich frische Akzente.

Kulturelle Nahversorgung mit Herz und Verstand
Ein Blick auf das erste Halbjahr 2026 zeigt: Der Verein versteht es, Menschen zusammenzubringen. Ob beim interkulturellen Kochen, dem Literaturkreis oder bei der Rockenstube – die Begegnung steht im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch Bildungsformate wie die Deutsch-Lerngruppe mit Uschi Kreißl sowie qualifizierten Musikunterricht für Klavier und Geige.

Ein Novum im Angebot ist die Artothek im K14, die ab März Kunstwerke zur Ausleihe bereithält – eine charmante Idee, die Kunst in den Alltag bringt und den Zugang zur bildenden Kunst niederschwellig gestaltet.

Werkstattgespräche und Visionen für die Provinz
Ein zentrales Thema bleibt die „Vitalisierung der Provinz“. Aufbauend auf einer seit 2019 bestehenden Reihe geht es 2026 nun ganz konkret um Nutzungsideen für leerstehende Gebäude. Den Auftakt macht im Februar ein Werkstattgespräch zur Zukunft der ehemaligen Hoechstetter-Apotheke. Der Verein zeigt hier einmal mehr: Kulturarbeit ist in Pappenheim keine Nabelschau, sondern gesellschaftlich engagiert.

Film, Diskussion, Märchen und Musik
Die Veranstaltungen im ersten Halbjahr bieten eine bunte Palette. Viscontis Filmklassiker „Der Leopard“ eröffnet das Jahr am 31. Januar. Im März folgt eine Diskussion über Vertrauen in Medien mit Miriam Zöllich, gefolgt vom Flohmarkt „Frühlingserwachen“ am 15. März. Zwei sehenswerte Kunstausstellungen begleiten das Frühjahr und den Frühsommer: Herbert Brumm widmet sich dem Thema „Begegnungen“, während die Ausstellung „Mehr Meer“ Arbeiten von drei Künstlerinnen zeigt, darunter Objekte aus Glas, Acryl und Readymades.

Auch für Kinder wird gesorgt: Am 28. Mai lädt Elfriede Huber zum Märchennachmittag mit Mitmachangebot ein. Den musikalischen Sommerauftakt bildet die Band Combo Zeisig mit „Münchner Kraut Folk“ auf der Remise des K14, gefolgt vom Frühschoppen mit Dixieland-Klängen des Ensembles Alfred Maderer.

Ein Ort für Bürgerinnen und Bürger
Das K14 – Haus der Bürger ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern kann auch privat gemietet werden. Ob für Seminare, Workshops oder Feiern – das denkmalgeschützte Haus bietet den passenden Rahmen.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. bleibt auch 2026 ein Garant für lebendige Kulturarbeit im ländlichen Raum. Mit feinem Gespür für Themen und Bedürfnisse der Menschen schafft er Räume für Austausch, Kreativität und Gemeinschaft – mitten in Pappenheim und mitten im Leben.

 




Dachverein „dieosterdorfer e.V.“ blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

 

Bei der Weihnachtsfeier des Dachvereins „dieosterdorfer e.V.“ zog Vorstand Walter Otters eine rundum positive Bilanz des vergangenen Jahres. In seinem Rückblick dankte er allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Zeit, Ideen und Tatkraft ehrenamtlich für das Dorfleben einsetzen und damit das Miteinander in Osterdorf nachhaltig prägen.

Zu Beginn würdigte Otters die Vielzahl an Engagierten in Vereinen, Gruppen und Initiativen, die über das gesamte Jahr hinweg Verantwortung übernehmen und durch Veranstaltungen sowie regelmäßige Angebote das Dorfleben bereichern. Ein besonderer Dank galt der Vorstandschaft des Dachvereins sowie den Vorständen und Vorstandschaften der angeschlossenen Vereine, die den Großteil der organisatorischen und koordinierenden Aufgaben tragen. Ebenso hervorgehoben wurde der Einsatz aller Helferinnen und Helfer rund um das Dorfgemeinschaftshaus – von Organisation, Reinigung und Reparaturen über Belegungsplanung und Ausschankdienst bis hin zu oft unscheinbaren, aber unverzichtbaren Tätigkeiten wie dem Bereitstellen der Mülltonnen.

Einen breiten Raum nahm der Dank für die Dorfweihnacht ein, die nur durch das Zusammenwirken vieler Helferinnen und Helfer möglich ist. Gewürdigt wurden die Beiträge von Musik- und Gesangsgruppen, ein Sketch, die Spenden für die Versteigerung, selbst gebackene Torten sowie der Einsatz beim Auf- und Abbau. Besondere Anerkennung erhielten jene, die das ganze Jahr über im Hintergrund wirken, selten im Rampenlicht stehen und dennoch unverzichtbare Aufgaben übernehmen – verbunden mit dem Hinweis, dass diese Leistungen leicht übersehen werden.

Im Rückblick auf die Projekte des Jahres nannte der Vorstand zunächst die erfolgreiche Plattenparty, deren Erlös einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Vereinsarbeit und der Dorfinfrastruktur leistete. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der umfangreiche Arbeitseinsatz im Dorfgemeinschaftshaus: An zwei Samstagen brachten rund 30 Helferinnen und Helfer das Gebäude nach sieben Jahren intensiver Nutzung wieder auf einen zeitgemäßen Stand. Die Arbeiten umfassten die gründliche Reinigung der Fußböden, das Streichen und Ausbessern der Wände, die Reinigung der Stühle sowie das Abschleifen und Neulackieren der Ruhebänke am Spielplatz und auf dem Vorplatz.

Besonders erfreulich war für die Vereine der Umzug der Kindergottesdienstkinder in einen neuen Raum. An diesem Projekt beteiligten sich auch die Kinder selbst tatkräftig beim Einrichten. Durch den Umzug entstand im Erdgeschoss zusätzlicher Lagerraum. Der Vorstand betonte, dass der Unterhalt des Gemeinschaftshauses ohne den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer nicht möglich wäre.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Kirchweih vom 12. bis 15. September. Osterdorf präsentierte sich dabei erneut als lebendiges Dorf mit einem bewährten Programm. Neu war in diesem Jahr, dass der Ausschank erstmals vom Dachverein organisiert wurde. Den Verantwortlichen und allen Helferinnen und Helfern sprach der Vorstand hierfür besonderen Dank aus.

Auch im Bereich der Investitionen konnte der Dachverein auf ein starkes Jahr zurückblicken. Aus den überwiegend aus der Plattenparty stammenden Einnahmen wurden unter anderem eine neue Gläserspülmaschine, eine indirekte Beleuchtung für die Halle sowie zusätzliche Tische und Stühle für insgesamt rund 150 Personen angeschafft. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch weitere Ausstattungen, sodass sich das Investitionsvolumen auf über 30.000 Euro belief. Diese Mittel kamen – ganz im Sinne der Satzung und der Gemeinnützigkeit – direkt der Dorfgemeinschaft zugute.

Mit Blick auf das kommende Jahr verband Walter Otters den Rückblick mit einem klaren Appell: Damit das lebendige Dorf- und Vereinsleben erhalten bleibt, braucht es weiterhin Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und sich in Vorstandschaften einbringen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die anstehenden Wahlen im Dachverein und in den angeschlossenen Vereinen, für die eine gute Beteiligung und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewünscht werden.

Zum Abschluss seiner Ausführungen kehrte der Vorstand zum eigentlichen Anlass des Abends zurück – der gemeinsamen Weihnachtsfeier. Er wünschte allen Anwesenden eine schöne Feier, eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit sowie frohe Weihnachten für sie und ihre Familien. Verbunden war dieser Wunsch mit der Hoffnung, dass das Miteinander im Dorf auch im neuen Jahr von Gemeinschaftssinn, Solidarität und Freude am Engagement geprägt sein wird.

 




Pappenheim begrüßt das Jahr der Jubiläen und des Gedenkens

Mit drei kräftigen Böllerschüssen hat der Militärverein und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) das neue Jahr begrüßt – eine Tradition, die auch am Neujahrstag 2026 wieder ihren angestammten Platz auf der Turnierwiese unterhalb der Pappenheimer Burg fand. Der symbolträchtige Kanonendonner markierte nicht nur den Beginn eines neuen Kalenderjahres, sondern auch den Auftakt in ein ganz besonderes Jahr für die Stadt Pappenheim und ihre Ortsteile. Denn 2026 steht ganz im Zeichen mehrerer Vereinsjubiläen und eines besonderen Gedenkens.

Der MRK selbst kann in diesem Jahr auf stolze 170 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Gefeiert werden soll dieses markante Jubiläum im August – und das nicht nur im Rahmen eines internen Vereinsfestes, sondern als offizielle Veranstaltung, die den Pappenheimer Festkalender um einen besonderen Höhepunkt bereichern wird. Als Schirmherr fungiert Johannes Graf von und zu Egloffstein, der gemeinsam mit einer stattlichen Zahl geladener Gäste auch der Neujahrsfeier des Vereins beiwohnte.

In seiner Ansprache betonte der 1. Vorsitzende des MRK, Christian Schöppl, dass man sich unter den Schutz der Heiligen Barbara stelle, um mit Mut und Gemeinschaftsgeist ins neue Jahr zu starten. Die traditionellen drei Böllerschüsse, so Schöppl, sollten – ganz dem überlieferten Brauch entsprechend – die bösen Geister und Hexen aus Pappenheim vertreiben und dem Jahr 2026 einen ebenso guten Verlauf bescheren wie dem zurückliegenden. Abgefeuert wurden die Salutschüsse von Carola Lämmerer der zertifizierten Kanonierin des MRK.

Doch nicht nur der MRK begeht 2026 ein besonderes Jubiläum. Auch andere Pappenheimer Vereine haben Anlass zum Feiern. Die Freiwillige Feuerwehr Neudorf etwa blickt in diesem Jahr auf 150 Jahre ihres Bestehens zurück. Das stolze Jubiläum wird vom 8. bis 10. Mai mit einem dreitägigen Fest begangen. Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern, gegründet am 30. Juni 1901 im damaligen Gasthaus von Friedrich Schlaf – dem heutigen Gasthof „Zum Hollerstein“ – kann auf ihre 125-jährige Geschichte zurückblicken. Und auch die TSG Pappenheim wird den Sommer 2026 nutzen, um ihr 80-jähriges Vereinsjubiläum zu begehen.

Erinnerungen an die „Tulipomania“ 2011 – Die Kinder der Kindergärten biringen der Schirmherrin der Veranstaltung Blumen

Einen besonders würdevollen Akzent im Pappenheimer Jahresverlauf wird der 9. April setzen. An diesem Tag jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Ursula Gräfin zu Pappenheim – einer Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Stadt mitgeprägt hat. Ihr Wirken, ihr feines Gespür für die Belange der Menschen und ihre große Wertschätzung in der Bürgerschaft machen sie bis heute unvergessen. Mit Blick auf dieses runde Gedenkjahr wird Pappenheim auch innehalten und danken – in ehrender Erinnerung an eine Frau, die über ihren Tod hinaus in vielerlei Hinsicht präsent geblieben ist.

So beginnt das Jahr 2026 in Pappenheim mit lautem Kanonendonner und stiller Erinnerung zugleich – ein Jahr, das Vielfalt, Gemeinschaft und Geschichte in besonderer Weise miteinander verbindet.




Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel

Mit einem herzlichen Dank an alle engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürger blickt Bürgermeister Florian Gallus auf das vergangene Jahr zurück. In seiner nachfolgenden Botschaft würdigt er das Miteinander in Pappenheim und wünscht Zuversicht und Gesundheit für das neue Jahr.

Liebe Gemeindemitglieder,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. In diesen Tagen der Ruhe und des Innehaltens möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich im Namen der Stadt Pappenheim und seiner Ortsteile und vor allem ganz persönlich herzlich bei Ihnen allen zu bedanken.

Unser Gemeindeleben lebt von Zusammenhalt, Engagement und gegenseitiger Unterstützung. Dafür danke ich Ihnen von Herzen. Ein besonderer Dank gilt all jenen, die das ganze Jahr über unzählige ehrenamtliche Stunden in unseren Vereinen, Kirchen und Institutionen leisten. Ihr Einsatz ist unbezahlbar und bildet das Fundament einer lebendigen und starken Gemeinschaft.

Ein ganz besonderer Dank gebührt den ehrenamtlichen Frauen und Männern unserer Feuerwehren und Rettungsdienste. Sie stehen das ganze Jahr über – bei Tag und Nacht, an Wochenenden, Feiertagen und auch heute an Silvester – bereit, um für unsere Sicherheit und Hilfe in Notlagen zu sorgen. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt und große Anerkennung.

Ebenso möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Bauhofes danken, die auch über den Jahreswechsel hinweg den Winterdienst gewährleisten und dafür sorgen, dass unsere Wege sicher bleiben. Ihr Einsatz, oft zu frühen oder späten Stunden, ist ein wichtiger Beitrag für uns alle.

Zum Jahresende wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Zuversicht und einen guten Rutsch in ein neues Jahr. Möge es uns allen das neue Jahr Frieden, Zusammenhalt und viele positive Begegnungen bringen.

Auch im Namen der Verwaltung und des Stadtrates sage ich an dieser Stelle, vielen Dank für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für unsere Gemeinde.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Erster Bürgermeister
Florian Gallus




Stimmungsvoller Spannungsbogen zwischen Hier und Jetzt und Tradition

In der nahezu voll besetzten, festlich geschmückten evangelischen Stadtkirche öffnete sich am Vorabend des Heiligen Abends das 23. Fenster des lebendigen Adventskalenders – und mit ihm ein Konzert von besonderer Klasse. Unter dem Titel „A-cappella-Songs zur Weihnachtszeit“ präsentierte sich Pap Canto, ein Ensemble, das längst vom Geheimtipp im Gemeindehaus zu einer festen Größe im Pappenheimer Konzertkalender geworden ist.
Anne Eberle (Sopran), Lisa Pfister (Alt), Friedemann Hennings (Bass) und Andreas Müller (Tenor) gestalteten den Abend bereits zum achten Mal gemeinsam – mit hörbarer Routine, spürbarer Freude am Musizieren und großer stilistischer Bandbreite. A cappella, präzise und zugleich warm im Klang, entfalteten sie ein Programm, das einen feinen Spannungsbogen schlug: von überlieferten Advents- und Weihnachtsliedern bis hin zu aktuellen, nachdenklichen und humorvollen Zugängen zur Weihnachtszeit.
Traditionelle Texte wie „Wie soll ich dich empfangen“, „Es kommt ein Schiff, geladen“ oder „Maria durch ein Dornwald ging“ trafen auf moderne Chorwerke von Lorenz Maierhofer und auf zeitgenössische Weihnachtslieder von Oliver Gies, darunter „Spät dran“ und „Frau Weihnachtsmann“, die mit feinem Witz und Tiefgang das Heute in die Weihnachtsbotschaft holten.
Bei dem augenzwinkernden Lied „Frau Schneemann“ wurde das Publikum sogar selbst aktiv – und unterstützte den Rhythmus spontan und mit hörbarer Freude durch mitklatschende Begleitung.
Internationales Flair brachten Stücke wie „Weiße Weihnacht“, „Where Are You Christmas“ und „That’s Christmas to Me“ in den Abend, während nordische Klänge („Koppangen“ und „Jul, jul, strålande jul“) und der „Himmlische Adventsjodler“ für stimmungsvolle Kontraste sorgten.
Charmant und persönlich moderierten die Ensemblemitglieder abwechselnd durch das Programm und schufen so eine unmittelbare Nähe zum Publikum. Den gefühlvollen Schlusspunkt setzte schließlich „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern – ein Lied, das den Bogen vom Weihnachtsgeschehen hinaus in eine universelle Sehnsucht spannte und für spürbare Gänsehautmomente sorgte.
Lang anhaltender Applaus bestätigte am Ende, dass dieses Konzert Tradition und Gegenwart auf hohem musikalischem Niveau verband – und machte den Vorabend des Heiligen Abends zu einem ebenso besinnlichen wie berührenden Erlebnis.
Im Anschluss an das stimmungsvolle Konzert waren die Besucherinnen und Besucher – wie es beim lebendigen Adventskalender in Pappenheim Tradition ist – zu einem gemütlichen Beisammensein ins evangelische Gemeindehaus eingeladen. Dort bot sich die Gelegenheit, das musikalische Erlebnis in persönlichen Gesprächen nachklingen zu lassen. Bei heißen Getränken und süßen Kleinigkeiten fand der Abend einen warmherzigen Ausklang.

 

 




Firma KRAUSE sagt Danke für jahrzehntelange Treue

In der Vorweihnachtszeit hat man bei der KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH in Bieswang gleich doppelt Anlass gefunden, innezuhalten – zum einen, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen, zum anderen, um verdienten Mitarbeitenden öffentlich Anerkennung auszusprechen.

Im Rahmen der festlichen Weihnachtsfeier ehrte die Geschäftsleitung mehrere langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Treue und ihr anhaltendes Engagement. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, dass ihre Loyalität ein „wichtiger Grundstein für unseren Erfolg“ sei – verbunden mit einem ausdrücklichen Dank der Unternehmensleitung.

Für eine zehnjährige Betriebszugehörigkeit wurden Florian Kirchdorffer und Sebastian Ludwig gewürdigt. Veronika Holzinger blickt auf 20 Jahre im Dienstzeit bei Krause zurück, während Marianne Pickl, Serkan Burhan und Georg Hanke bereits seit einem Vierteljahrhundert zum Unternehmen gehören.

Kurz nach den Ehrungen stand ein weiterer bewegender Moment an. Nach 27 Jahren im Unternehmen wurde Monika Schwenk in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ihre Kolleginnen und Kollegen werden vor allem eines vermissen – ihr herzliches, oft durch die Produktionshallen schallendes Lachen, das viele über die Jahre begleitet hat.