Die Festtage haben begonnen

Nach einer vierjährigen Vorbereitungszeit haben am Donnerstag in Geislohe die Festtage zum 120-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr begonnen. Mit ihrer Schirmherrin Anita Rathsam an der Spitze, Ehrengästen und befreundeten Wehren gelang in Geislohe beim Kommersabend ein glanzvoller Auftakt für das 120. Gründungsfest.

Traditionen nicht zu vergessen
Schon am frühen Abend zog die Jubelwehr, angeführt von der Feuerwehrkapelle Langenaltheim und neun Festdamen vom Hirtenhaus los um ihre Schirmherrin Anita Rathsam abzuholen. Vor der Gedenkfeier am Ehrenmal des Geisloher Friedhofs ging die Marschformation zu allen vier Ortszufahrten um dort die Patenwehr aus Suffersheim, die Patenkinder der Feuerwehr Rothenstein sowie viele weitere benachbarte und befreundete Wehren abzuholen.

Gedanken der Erinnerung standen im Mittelpunkt der Gedenkfeier, gestaltet von Dekan Wolfgang Popp und dem Männergesangsverein Neudorf. Beim Totengedenken  forderte Dekan Popp  dazu auf die Verstorbenen und die Traditionen nicht zu vergessen. An den Gräbern verstorbener Feuerwehrkameraden legten die Festdamen zum ehrenden Gedenken Blumensträuße nieder.

Auf dem Weg zum Festkommers musste danach nicht nur die Schirmherrin ihren Schirm öffnen um trockenen Gewandes in das Festzelt zu kommen. „Grüß Gott ihr Freunde“ begrüßte dort  die Feuerwehrkapelle Langenaltheim die Festgemeinde.

Ein Dorf ist bereit
„Ein Dorf ist bereit“ verkündete der Festausschussvorsitzende Andreas Renger zu Beginn  seiner Moderation, in der er die vierjährige Vorbereitungszeit Revue passieren ließ.  Die Begrüßung der  Ehrengäste übernahm dann 1. Kommandant Georg Neulinger. Diese waren die Schirmherrin Anita Rathsam, der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal, Landrat Gerhard Wägemann, 1. Bürgermeister Uwe Sinn  und zahlreiche Stadträte als Vertreter der Politik. In Referenz zur Entstehungsgeschichte des Grafendorfs Geislohe war auch Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein aus Pappenheim als Ehrengast nach Geislohe gekommen.  Besonders begrüßt wurden natürlich auch die Vertreter der unterstützenden Banken Stefanie Mehringer von der Sparkasse sowie  Jürgen Gempel und Heiko Hüttinger von der Raiffeisenbank. Von der Landkreisfeuerwehr waren Kreisbrandinspektor Volker Satzinger und Kreisbrandmeister Otto Schober unter den Ehrengästen. Aus den Reihen der Jubelwehr wurden der Ehrenkommandant Hermann Meyer sowie die Ehrenmitglieder Fritz Kittsteiner, Reinhold Lindert und Ernst Gruber  als Ehrengäste begrüßt.

„Aus der Not geboren“ so erinnerte 1. Kommandant Georg Neulinger sei die Feuerwehr Geislohe vor 120 Jahren und im Laufe ihres Bestehens zu einem Motor des Geisloher Gemeinschaftslebens gewachsen. Er lobte das gute Miteinander und wünschte, dass das gemeinsame Streben nie aufhören möge.

Als Landrat Gerhard Wägemann  um 20:20 Uhr sein Grußwort bei strahlendem Sonnenschein begann fiel es ihm natürlich leicht, den Bogen zur sympathischen Schirmherrin Anita Rathsam zu spannen, die diesen Sonnenschein natürlich für ihre Jubelwehr bestellt hat. Den Brand- und Katastrophenschutz sieht Landrat Wägemann im Landkreis hervorragend aufgestellt. Unter den rund 5500 Feuerwehrdienstleitenden im Landkreis seien 460 Frauen und auch im Jugendbereich zeigt sich mit 136 jungen Damen bei knapp 500 Jugendfeuerwehrlern ein erfreulicher Frauenanteil. Die Feuerwehren des Landkreises – so der Landrat – haben mit 22.000 Einsatzstunden bei 1.200 Einsätzen großes geleistet.

Die Geisloher Feuerwehr hat sich mit einer oder sogar zwei Läufergruppen seit vielen Jahren am Landkreislauf beteiligt und in diesem Jahr sogar den Start der Großveranstaltung organisiert. Auch der Kreisfeuerwehrtag findet im Rahmen des Geisloher Feuerwehrfestes am kommenden Sonntag  statt. Das war für den Landrat Anlass die finanzielle Spende  des Landkreises aufzustocken. Als erster erhielt Landrat Wägemann das Erinnerungsgeschenk in Form des aus Edelstahl gefertigten Geisloher Feuerwehrautos, das allerdings bald ersetzt werden sollte. Die Gelegenheit nutzte der Landrat, sofort um seinen Redenachfolger Bürgermeister Uwe Sinn den Ball zuzuspielen.

Dieser verkündete, dass man seitens der Stadt Pappenheim an Sachen Geisloher Feuerwehrfahrzeug dran sei, weil die Wehr ja Stützpunktfeuerwehr werden soll. Uwe Sinn, der sozusagen mit der  Feuerwehr in Geislohe herangewachsen ist  und heute noch Mitglied ist, schwelgte  bei seiner Rede in Erinnerung an das große Feuerwehrfest 1987. Er erinnerte sich, wie  damals auch eine Fahne gestaltet und angeschafft wurde. Sinn erinnerte an das damalige Festprogramm mit Marianne und Michael und auch an ein Fußballspiel zwischen Jung und Alt.

Wie auch schon Landrat Wägemann legte der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal ein klares Bekenntnis zu den kleinen Feuerwehren ab. Der Zusammenhalt und die gesellschaftliche Verwurzelung der Feuerwehren,  die Jugendarbeit und der Einsatz für die Mitmenschen mache das Besondere am Leben auf dem Land aus, was man sich nicht nehmen lassen dürfe, betonte Westphal bei seinen Glückwünschen für die Jubelwehr.

Dr. Abrecht Graf von und zu Egloffstein unterstrich die historische Bindung der sogenannten Grafendörfer, zu denen auch Geislohe gehört, zur gräflichen Familie. Für ihn sei es beeindruckend, dass es Menschen gibt, die im unbezahlten Ehrenamt Leib und Leben bei der Hilfe für ihre Nächsten aufs Spiel setzen. „Das kann man nicht genug wertschätzen“, betonte Graf Egloffstein. Ohne dieses enorme ehrenamtliche Engagement könne ein Gemeinwesen nicht überleben.

So lange wie eine Legislaturperiode
Als die Schirmherrin Anita Rathsam von ihren Söhnen Roland und Uwe zum  Rednerpult geleitet worden war fiel auf, dass eine interessierte Ruhe im Festzelt eintrat. Am 24. September, dem Tag der diesjährigen Bundestagswahl  vor vier Jahren habe ihr die Feuerwehr die Schirmherrschaft angetragen, erinnerte sich Anita Rathsam. Diese Aufgabe habe sie mit Freuden angenommen. „Solange wie die Legislaturperiode einer Bundesregierung dauert, haben auch die Vorbereitungen für dieses Fest in Anspruch genommen“, stellte die Schirmherrin fest. Sie freue sich, dass sie die Familientradition der Schirmherrschaften fortsetzen kann. Schon ihr Vater Fritz Hüttinger und ihr Bruder Frieder hatten Schirmherrschaften bei Feuerwehrjubiläen inne. „Vielleicht kann ja mein 11jähriger Enkel Paul die Schirmherrschaft für das 175-jährige Gründungsfest übernehmen“ wünschte sich Anita Rathsam. Dem aktuellen Fest wünschte sie Disziplin beim Feiern, damit dieses Fest für alle in guter Erinnerung bleibt.  Als Geschenk überreichte sie ein großformatiges Gruppenbild in dem auch ein „Flachgeschenk“ eingelegt war.

Souveränität zeigt die Schirmherrin auch beim anschließenden Bieranstich, zusammen mit Festwirt Fritz Albrecht und  Braumeister Thomas Wurm. Bereits nach dem 2. Schlag lief der Gerstensaft. Zusammen mit den Festprotagonisten stieß die Schirmherrin auf einen angenehmen Festverlauf an.

Ehrungen Aktiver Mitglieder und eine Ehrenmitgliedschaft.
Die besten Wünsche von Kreisbrandrat Werner Kastner überbrachte Kreisbrandinspektor Volker Satzinger, der zusammen mit Landrat Gerhard Wägemann, Kommandant Georg Neulinger und Kreisbrandmeister Otto Schober die Ehrungen für langjährig aktive Feuerwehrmänner vornahm.

Bei seinem Grußwort stellte Satzinger die Feuerwehr als älteste Selbsthilfeorganisation  in unserem Land heraus. Dabei betonte er, dass die Feuerwehr keine Bürgerinitiative sei, die für oder gegen etwas ist. Es gehe ausschließlich darum dem Nächsten zu helfen.

Im Namen des Freistaates Bayern und des Landkreises wurden  für25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst Markus Ulbig und  Thomas Kraft geehrt.

Die Auszeichnung für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst erhielten Werner Renner, Herbert Schmoll, Friedrich Hüttinger, Hans Adacker und  Fritz Hüttinger. Für letzteren gab es gleich noch eine freudige Überraschung, denn Kommandant Georg Neulinger ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Geislohe.

Paten, Patenkinder, Festdamen und Sponsoren
Nachdem Tobias Gruber einen kurzen Einblick in die Geisloher Feuerwehrgeschichte gegeben hatte brachte auch Markus Trelka, Kommandant der PatenWehr Suffersheim den Patenkindern aus Geislohe die besten Wünsche, eine Bildcollage und eine Grillzange, die als Symbol für eine Einladung zu einem Grillfest in Suffersheim gilt.  Grußworte gab es auch vom Armin Rachinger, dem 1. Vorstand der Feuerwehr Rothenstein, für welche die Geisloher beim Feuerwehfest vor sieben Jahren die Patenschaft übernommen hatte. Als Geschenk hatte die Rothensteiner Wehr ein großformatiges Bild des Schutzheiligen der Feuerwehr mitgebracht.
Eine heitere Festrede gab es dann von Festdamenführer Julian Knoll, der die Aufgaben seines Amtes beschrieb und die neun Festdamen einzeln vorstellte.

Ein großes Dankeschön gab es zuletzt noch für alle Sponsoren des großen Festes.Hier bedankte sich Andreas Renger, Festausschussvorsitzender und Moderator des Abends  bei der Sparkasse Mittelfranken Süd und der Raiffeisenbank Weißenburg  e.G. Er bedankte sich bei allen weiteren Sponsoren und den örtlichen Betrieben. Insbesondere bei dem Bauunternehmen  FHG, das mit vielerlei Fahrzeugen und Gerätschatten beim Aufbau des Festplatzes ständig zur Verfügung stand.

„Gott mit Dir Du Land der Bayern ….“ klang es dann zum Abschluss eines großen Festabends durch das Festzelt in Geislohe, das mit der Bayernhymne seinen erhebenden Abschluss fand. Danach ging der Abend nahtlos bis in die frühen Morgenstunden in den Barbetrieb über.




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 06.07.2017, um 19:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

TOP

Thema

     
1 Bauanträge
1.1 BA 23/2017 – BImSchG – Erweiterung bestehende Biogasanlage, Bieswang
2 BA 29/2017 – Tektur Errichtung Überdachung, Bieswang
2.1 BA 30/2017 – Geländeaufflüllung und Nutzungsänderung als Lagerfläche, Bieswang
3 Umlegungsverfahren nach dem BauGB – Vorstellung des Verfahrens durch Herrn Vermessungsoberrat Wagner
4 Künftige Nutzung des „Europ. Hauses Pappenheim“
5 Stellungnahme als TÖB zum Vorhaben des Landkreises: Ausbau der KR WUG 9 in Niederpappenheim mit Ersatz der Eisenbahnüberführung am Bahnhof Pappenheim
6 Zuschusswesen: Antrag des Heimat- und Geschichtsvereins Pappenheim und Ortsteile e. V. auf Zuschuss zum Projekt „Wenn Steine sprechen – Die Spuren der Pappenheimer Juden II“
7 Vergaben
7.1 Vergabe des Planungsauftrags für die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Schlägle in Geislohe
7.2 Vergabe des Planungsauftrags für die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Bügeläcker BA 2 in Osterdorf
7.3 Vergabe der Planungsleistungen für die LPs 4-9 der Planung einer barrierefreien Zugangsrampe zum Bahnsteig
7.4 EDV – Neuanschaffung PC Bücherei und Update der Software
7.5 Feuerwehrwesen: Vergabe Jahresbestellung 2017
8 8. Änderung des Flächennutzungsplanes – Antrag der Bürgerliste auf Ausweisung von Gewerbegebietsflächen in Pappenheim      



Zweiter Bautrupp kommt

Für Bauarbeiten im Zusammenhang mit den Kanal- und Wasseranschlüssen setzt die Firma Dauberschmidt ab kommenden Montag ein  zweites Arbeitsteam ein. Diese Maßnahme soll die Anschlussarbeiten zeitlich straffen, bedingt aber ein größeres Baufeld, das wohl in nächster Zeit vom Marktplatz bis zum Hotel Sonne reichen wird.

Es war zunächst unklar, ob es angesichts der beengten Verhältnisse in der Pappenheimer Innenstadt Sinn macht, bei den Grabarbeiten für die Hausanschlüsse ein zweites Arbeitsteam einzusetzen. Ab Montag soll nun ein zweiter Bautrupp  der Firma Dauberschmidt die Anschlussarbeiten für Wasser und Kanal beschleunigen.

Dadurch werden die Grabungsarbeiten in der Pappenheimer Deisingerstraße zwar schneller beendet sein, aber es werden dadurch einige Parkplätze fehlen. Um bei den Grabungen  mit zwei Trupps rationelle Arbeitsabläufe sicherstellen zu können, muss das Baufeld in der Deisingerstraße ein ganzes Stück erweitert werden. Über die Gehwege bleiben die Geschäfte in der Deisingerstraße zu jeder Zeit erreichbar.

Bis zum Volksfestumzug in gut drei Wochen am 21.Juli soll die Deisingerstraße soweit hergestellt sein, dass der Festzug vom Marktplatz zum Festplatz ziehen kann. Das Baulager der Firma Dauberschmidt wird rechtzeitig vor dem Aufbau des Bierzeltes, der Fahrgeschäfte und Buden geräumt, verspricht Micheal Lechner der Vorarbeiter der Firma Dauberschmidt.

Auch die Großveranstaltung „Pappenheim Live“ eine Woche nach dem Volksfest wird in der Deisingerstraße stattfinden können.




Straße nach LA gesperrt

Die Kreisstraße WUG 9 zwischen Pappenheim und Langenaltheim  wird ab kommendem Montag, 03.07.2017 wegen Asphaltierungsarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt. Von Pappenheim aus beginnt die Sperrung nach der Einmündung Richtung Übermatzhofen. Von Langenaltheim aus besteht die Sperrung ab dem Kreisverkehr auf der Staatsstraße 2217. Die Sperrung soll bis zum 07. Juli 2017 dauern.




Informationsabend über pflegerischen Versorgung im Alter

Am Montag den 10.07.2017 um 19.00 Uhr findet im Haus des Gastes in Pappenheim ein Informationsabend der Zentralen Diakoniestation statt, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Angesprochen werden unter anderem die aktuellen Änderungen der Pflegeversicherung sowie verschiedene Unterstützung- und Versorgungsmöglichkeiten im Alter wie z.B. ambulant betreute Wohngemeinschaften. Diakonie-Geschäftsführer Martin Ruffertshöfer und Markus Ungar-Hermann, Leiter der Altenhilfe, freuen sich auf eine rege Teilnahme und interessante Gespräche.




Pkw überschlagen

Am Dienstagmorgen 27.06.2017, 08:05 Uhr befuhr eine 58-jährige Dollnsteinerin mit ihrem Pkw die Staatsstraße von Schönau in Richtung Bieswang. Nach einer Linkskurve geriet ihr Fahrzeug auf Grund unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Sie kam nach links von der Fahrbahn ab und pralle mit der Beifahrerseite gegen einen Baum und wurde wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert, wobei sich der Pkw überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Die Frau wurde vom Rettungsdienst nach Herbeiholung eines Rettungshubschraubers ins Klinikum Ingolstadt verbracht. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.




Anette Pappler beim Bundesparteitag des SPD

Anette Pappler aus Pappenheim, die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Weißenburg-Gunzenhausen hat an den Beratungen und der Abstimmung beim Bundesparteitag der SPD in der Dortmunder Westfalenhalle teilgenommen.

(SPD KV WUG) Die SPD hat geschlossen das Programm für die Bundestagswahl beschlossen. Unter den Delegierten befand sich auch die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Weißenburg-Gunzenhausen Anette Pappler, die gemeinsam mit dem SPD-Bundestagskandidaten Lutz Egerer und Tanja Maier vom SPD Kreisverband Ansbach an den Beratungen und der Abstimmung zum Regierungsprogramm der Sozialdemokraten mitgewirkt hat.

„Das Regierungsprogramm ist getragen von den Werten der Sozialdemokratie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität und bietet den Wählerinnen und Wählern eine echte Richtungsentscheidung an!“, zeigte sich Pappler zufrieden nach der Programmdebatte. Unter anderem sollen 80 Prozent der Menschen von Steuern und Abgaben entlastet werden. Das Rentenniveau soll nicht weiter absinken – und das Rentenalter nicht steigen. Kanzlerkandidat Martin Schulz betonte auch leidenschaftlich die Bedeutung eines einigen und starken Europas. „Leben in einem freien, solidarischen und vielfältigen Land“

Schulz machte deutlich, was die Menschen von der Sozialdemokratie erwarten können: „Wir wollen weiter in einem freien, solidarischen und vielfältigen Land leben, das in einem starken Europa eingebettet ist.“ Die SPD setzt darauf, Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg miteinander zu verbinden.

„Mit dem solide gerechneten Rentenkonzept zeigt die SPD, wie sichere Renten möglich sind, ohne die junge Generation mit hohen Beiträgen zu belasten.“, ist sich Anette Pappler sicher. Weitere Schwerpunkte sind bessere Bildungschancen und Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern oder auch die Ehe für Alle. Die SPD zeigt Haltung: „Ich werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem die Ehe für alle nicht verankert ist!“, so Schulz.

Foto: SPD KV WUG-GUN

 




Städtische Werke suchen neuen Abteilungsleiter

Die städtichen Werke haben die Stelle eines kaufmännischen Leiters ausgeschrieben.  Die Anforderungen und Leistungen sind aus dem nachfolgenden Ausschreibungsprofil ersichtlich.




Polizeilicher Platzverweis für Raucher

Ein 51-jähriger Treuchtlinger hielt sich am Sonntagabend (21:00) im Bereich einer Tankstelle in der Nürnberger Straße auf und rauchte dort seine Zigarillos. Der Aufforderung des Tankstellenpächters, dies zu unterlassen kam er nicht nach. Ihm musste daher von der Polizei ein Platzverweis erteilt werden.




Wieder ein Motorradunfall bei Göhren

Am Samstag, 24.06.2017, gegen 14.00 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße WUG11 zwischen Gühren und Pappeneheim ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer leicht verletzt wurde.
Ein 56-jähriger Mann aus Wendelstein fuhr mit seinem Kraftrad von Pappenheim in Ri. Göhren.
In einer Rechtskurve kam er aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn und streifte den entgegenkommenden Pkw eines 43-jährigen Mannes aus Karlshuld. Durch den Kontakt der beiden Fahrzeuge verlor der Krad-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern und stürzte.

Auf dem Weg zum Horizont

Wegen mehrerer Körperprellungen wurde er mit dem Rettungsdiesnt ins Krankenhaus nach Eichstätt gebracht. Sein Kraftrad wurde ringsum verkratzt und eingedellt, geschätzt ca. 5500 Euro Schaden.
Nach dem Anstoß wurde der auf der Straße abgestellte Pkw nicht ausreichend gesichert, so dass dieser sich auf der abschüssigen Straße selbständig machte und in den nahen Acker rollte.Durch den verständigten Abschleppdienst wurde der Pkw geborgen und abgeschleppt.Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 6000 Euro.
Die Kräfte der alarmierte Feuerwehren Göhren und Bieswang übernahmen die Verkehrsregelung während der polizeilichen Unfallaufnahme.

Der Unfall ereignete sich auf der Strecke auf der am Donnerstag vor einer Woche ein Motorradfahrer zu tode gkommen ist.




Radbolzen mutwillig gelockert

Bei Schmalwiesen löste sich vom einem Pkw einer während der Fahrt das linke Vorderrad. Vermutlich wurden die Radbolzen mutwillig gelockert. Tatort könnte Pappenheim sein.

Eine 26-jährige Ellingerin befuhr am Donnerstagmorgen mit ihrem Pkw die Ortsverbindungsstraße von Schmalwiesen in Richtung Weißenburg. Sie war unterwegs zu ihrer Werkstatt, da sie seit dem Vortag „unnormale Geräusche“ am Pkw feststellte. Kurz vor Weißenburg löste sich das linke Vorderrad von ihrem Fahrzeug. Am Pkw entstand dadurch ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro.

Es wird vermutet, dass die Radbolzen an ihrem Pkw mutwillig gelockert wurden. Als Tatort kommt hierbei sowohl ihre Arbeitsstelle in Pappenheim als auch ihr Wohnort in Frage. Es wurden Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.




Bayern rüstet Feuerwehren für die Zukunft

(MdL Westphal) Der Bayerische Landtag hat in seiner heutigen Sitzung (21.06.2017) wichtige Änderungen beim Bayerischen Feuerwehrgesetz beschlossen. „Mit den Änderungen schaffen wir Erleichterungen für unsere Feuerwehren und stärken sie so für die Zukunft. Die Arbeit, die von vielen

Manuel Westphal MdL
Landtagsabgeordneter Manuel Westphalfreut sich über Neuerungen im Bayerischen Feuerwehrgesetz

Ehrenamtlichen geleistet wird, kann nicht oft genug hervorgehoben werden“, erklärt Landtagsabgeordneter Manuel Westphal.

„Kernpunkt der Änderungen ist die Anhebung der bestehenden Altersgrenze, weshalb nunmehr der aktive Feuerwehrdienst bis zum 65. Lebensjahr abgeleistet werden kann“, so Landtagsabgeordneter Manuel Westphal. „Damit wollen wir das Einsatzkräftepotenzial für die Feuerwehren vor Ort sichern.“

Zu diesem Ziel gehört auch, dass bereits junge Kinder an die wichtige öffentliche Einrichtung Feuerwehr herangeführt werden können. Den Gemeinden wird daher die Möglichkeit eröffnet, auf freiwilliger Basis selbst die Nachwuchsarbeit ihrer Feuerwehr erheblich zu stärken und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr in Form einer Kinderfeuerwehr an diese bedeutende Aufgabe heranzuführen. Außerdem können zur Entlastung der ehrenamtlichen Kreisbrandräte zukünftig Fach- Kreisbrandinspektoren eingesetzt werden. Neben vielen weiteren Punkten wird künftig auch die kommunale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren erleichtert.

Wie üblich waren auch bei dieser Gesetzesänderung alle betroffenen Verbände eng ins Verfahren eingebunden. „Zusätzlich zu den geplanten Erleichterungen war uns wichtig, dass die Wehren auch bei Übungen auf öffentlichen Straßen die Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen durch das Aufstellen von Verkehrszeichen treffen können. Das durfte bisher nur die zuständige Straßenverkehrsbehörde“, erläutert Westphal.