Werkstück in Brand geraten

In einem Pappenheimer Betrieb an der Langenaltheimer Straße geriet am Donnerstagmittag  gegen 13:00  Uhr  ein Werkstück in Brand. Beim Arbeitsvorgang wird durch einen Heizgreifer eine Folie erhitzt, welche dann in eine Sitzwanne eingebracht werden sollte.
Durch einen technischen Defekt wurde die Folie nicht weitergeleitet und geriet in Brand. Da die Arbeiten in einem geschlossenen System stattfinden bestand keine Gefahr für die Arbeiter. Der Brand konnte durch die Mitarbeiter schnell gelöscht werden, sodass die alarmierte Feuerwehr Pappenheim nicht mehr löschen musste.




Zählerstände werden abgelesen

Ab Montag  27.11.2017 bis voraussichtlich Freitag 15.12.2017 werden die Mitarbeiter der Städtischen Werke Pappenheim die Zählerstände im Ortsnetz von Pappenheim für Strom und Wasser ablesen.

In den Pappenheimer Ortsteilen erfolgt die Ablesung  ab Montag 11.12.2017.
Zur Erleichterung für die Mittarbeiter bitten die Städtischen Werke darum, die Zähler gut zugänglich zu machen.

Sollten Sie während des Ablesezeitraumes nicht erreichbar sein, erhalten Sie eine Ablesekarte, auf der sie die Zählerstände eintragen können.
Es gibt auch die Möglichkeit die Zählerstände telefonisch oder über die Internetseite der Stadtwerke www.stadtwerke.pappenheim.eu zu übermitteln.




Mit Schlüsselbund auf den Kopf geschlagen

Ein Treuchtlinger Pärchen geriet am frühen Sonntagmorgen um 04:00 Uhr in der Pappenheimer Deisingerstraße in einen heftigen Streit.
Im Verlauf des Streites schlug die 30-Jährige ihrem Partner mit dem Schlüsselbund auf den Kopf so dass sich dieser in ärztliche Behandlung begeben musste. Als er danach zur gemeinsamen Treuchtlinger Wohnung kam, hatte sich seine Partnerin darin eingeschlossen und öffnete nicht. Er verbrachte daher den Rest der Nacht am nahegelegenen Bahnhof.




Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt

(SFB) Im Nachholspiel beim TSV Wolfstein gelang der SG SF Bieswang auswärts und unter Flutlicht zwar kein Sieg, aber gegen einen keinesfalls schwachen Gegner ein verdienter Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt.

Von Beginn an übernahm zunächst der Aufsteiger und Tabellenvorletzte aus dem Neumarkter Ortsteil  Wolfstein die Initiative. Bieswang, das ersatzgeschwächt und ohne gelernten Stürmer antreten musste, kam praktisch nicht aus der eigenen Hälfte. Allerdings brachte Wolfstein trotz deutlicher Überlegenheit keinen richtigen Abschluss zustande. Gerade als Bieswang seine Aufstellung mit drei Einwechslungen geändert und taktisch umgestellt hatte, erzielte Wolfstein in der 32. Minute nach einem Eckstoß, den die Bieswanger Hintermannschaft schlecht verteidigte, aus 8 Metern mit einem satten Direktschuss und unhaltbar für die Torfrau die 1:0-Führung. Trotzdem bekam Bieswang durch die Umstellung das Spiel in den Griff und dominierte fortan die Partie. Bereits in der 36. Minute zeigte Leonie Schmidt, die eine sehr starke Partie ablieferte, ihre individuelle Klasse und schoss aus 12 Metern platziert und flach ins Tor, nachdem sie zuvor mit einer tollen Körpertäuschung ihre Gegnerinnen ausgespielt hatte.

Nach der Pause wurde das Spiel sehr ausgeglichen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zunächst traf Leonie Schmidt nur die Latte und im Gegenzug lenkte die gute Torfrau Moni Duchale nach einem satten Fernschuss den Ball um den Pfosten. Wolfstein hatte dazu nach einem direkten Freistoß noch einen Lattentreffer. Das Spiel wogte hin und her; Bieswang zeigte den besseren Spielaufbau, aber Wolfstein blieb bis zur letzten Minute mit schnellen Kontern gefährlich, die aber immer gerade noch entschärft werden konnten. Hervorzuheben ist noch die läuferisch starke Leistung von Lena Schmidt, die ab der 30. Minute in ihrer neuen Rolle als Mittelstürmerin  sehr engagiert voranging, auch wenn ihr ein Torerfolg verwehrt blieb. Letztlich blieb es aber beim gerechten und für beide Mannschaften verdienten Unentschieden.

Am kommenden Samstag, 25. November, bestreiten die Sportfreunde um 14 Uhr auswärts beim TSV Brodswinden noch ein Nachholspiel, bevor es dann in die Winterpause geht.

Es spielten: Moni Duchale, Tamara Kastenhuber, Barbara Scholz, Anna Leitmayr, Jenny Jakob, Lena Schmidt, Kerstin Branner, Julia Jakob, Caro Schmidt, Leonie Schmidt, Annika Wittmann, Sabine Stettinger, Andrea Fertl und Raffaela Kreitmeir.




Dritter Bildungsbericht für Altmühlfranken veröffentlicht

Pünktlich zur Bildungskonferenz erschien auch der dritte Bildungsbericht der Bildungsregion altmühlfranken. Er widmet sich auf 100 Seiten dem Thema „Bildungsbiographien gestalten – horizontale und vertikale Durchlässigkeit im Bildungssystem“.
(LRA) Zum mittlerweile dritten Mal erscheint das Informations- und Nachschlagewerk „Bildung in Altmühlfranken“ im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Der Bildungsbericht, der auch als Datengrundlage für die Weiterentwicklung der regionalen Bildungslandschaft dienen soll, wird alle zwei Jahre neu aufgelegt.

Im Vergleich zum letzten Bildungsbericht haben sich auch dieses Mal einige Änderungen ergeben. So wurde gemeinsam mit dem Bildungsrat im Vorfeld entschieden, ob sich der Bildungsbericht einem bestimmten Schwerpunktthema, verschiedenen Fragestellungen oder einem allgemeinen Gesamtüberblick widmen soll. Einstimmig fiel die Entscheidung auf die Wahl eines Schwerpunktthemas, dass jedoch alle Bereiche des „Lebenslangen Lernens“ beinhaltet: Übergänge im Bildungssystem. Übergänge begleiten uns ein Leben lang, angefangen mit dem Übergang von der Familie in eine Kindertageseinrichtung, über die schulischen Übergänge bis hin zum Übergang ins Berufsleben.

Im Anschluss daran erarbeiteten die Mitglieder des Bildungsrates sowie einige weitere fachspezifische Gäste in einem Workshop verschiedene Fragestellungen zum Thema Übergänge, die die einzelnen Bereiche des Lebenslangen Lernens betreffen. Diese Fragen wurden dann je nach verfügbarem Datenmaterial mit Zahlen unterfüttert und beantwortet.

Neu hinzu kam auch die Möglichkeit für Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien besondere Projekte oder Angebote ihrer jeweiligen Schule vorzustellen. So bekommen auch die einzelnen Schulen die Möglichkeit, ihr Angebot landkreisweit zu präsentieren. In den folgenden Auflagen sollen hier weitere Einrichtungen die Chance erhalten, sich vorzustellen.

Beibehalten wurde neben der Seitenzahl auch die Vorstellung verschiedener Projekte und Arbeitsgruppen in der Bildungsregion altmühlfranken.

Gedruckte Exemplare können kostenfrei über die Zukunftsinitiative altmühlfranken bei Frau Greta Weisenseel per E-Mail (greta.weisenseel@altmuehlfranken.de) oder Telefon (09141 902-289) angefordert werden. Des Weiteren steht der Bildungsbericht allen Interessierten auch als PDF-Datei zum Download unter www.altmuehlfranken.de/bildungsberich2017 zur Verfügung.

Titelfoto: Landratsamt




Verletzte bei Unfall in der Graf-Carl-Straße

Am Donnerstag, 16.11.2017, gegen 13.30 Uhr, ereignete sich in der Pappenheimer Graf-Carl-Straße ein Verkehrsunfall, bei dem eine 41-jährige Pappenheimerin leicht verletzt wurde. Dabei entstand ein  Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 EURO.
Zum Unfallzeitpunkt befuhr eine 19-jährige Treuchtlingerin mit ihrem Pkw von der Bauhofstraße kommend die Graf-Carl-Straße und wollte links in eine Parkbucht einbiegen. Hierbei übersah sie den entgegenkommenden Pkw der 41 Jahre alten Frau und prallte vorne links gegen das Fahrzeug. Der geschädigte Pkw wurde durch Anstoß noch gegen einen geparktes Fahrzeug geschoben. Der Pkw der Unfallverursacherin wurde total beschädigt und war nicht mehr fahrbereit, die beiden anderen am Unfall beteiligten Fahrzeuge konnten noch weiterfahren.




Großer Zulauf für Altmühlfranken

Die Consumenta 2017 kann als Erfolg gewertet werden. Nicht nur für die Messegesellschaft AFAG, die kürzlich die stolze Besucherzahl von 180.000 Besuchern für die 9 Tage Messezeit bekannt gab. Sondern auch für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, der mit 19 Mitaustellern die Region Altmühlfranken präsentierte.

Und die Besucher nahmen die Informationen aus dem „starken Süden“ der Metropolregion Nürnberg sehr gerne an. Neben den klassischen Broschüren zum Radeln und Wandern im Naturpark Altmühltal oder im Fränkischen Seenland waren besonders die neue Imagebroschüre des Landkreises sowie die Flyer „Weihnachtszauber Altmühlfranken“ und der „Museumsführer“ am stärksten seitens der Standbesucher gefragt, teilte Regionalmanager Andreas Scharrer mit. Immerhin wurden für die zweimal täglich stattfindenden Verlosungen eines BIER Pakets Altmühlfranken 1.986 Gewinnspielkarten in die Losbox geworfen. Und die Auswertung zeigte, dass die meisten Standbesucher aus der Stadt Nürnberg sowie den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen, Roth, Nürnberger Land oder Ansbach kamen.

Doch auch die Mitausteller des Landkreises zeigten sich sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. „So einen starken Messemontag hatten wir schon Jahre nicht mehr“, freute sich Q-Tac-Geschäftsführer Stephan Zäh. Und auch die Brauereien Hechtbräu und Felsenbräu schenkten fleißig aus und machten vor allem auf das hervorragende altmühlfränkische Bier aufmerksam. So wurden 66 altmühlfränkische BIER Pakete verkauft und mehrere Hektoliter Bier gezapft. Hunger leiden musste auch kein Standbesucher, dafür sorgte die Metzgerei Storchenfischer aus Gunzenhausen mit über 3.200 verkauften Altmühlfränkischen Bratwürsten. Insgesamt zeigte sich Regionalmanager Andreas Scharrer deshalb sehr zufrieden mit dem Messeverlauf und freut sich, wenn Altmühlfranken sich auch nächstes Jahr wieder als starker Süden präsentiert. Und natürlich steht die Türe auch für weitere Mitausteller offen. Interessierte können sich für nächstes Jahr unter Telefon 09141-902-196 oder per E-Mail an andreas.scharrer@altmuehlfranken.de vormerken lassen.

(von links nach rechts): Fritz Walter (Manufaktur Echt Brombachseer eG), Hermann Fischer (Metzgerei Storchenfischer), Andreas Scharrer (Regionalmanager), Bernhard Hecht (Hechtbräu Zimmern), Altmühlfränkische Bierkönigin Sarah Zimmerer, Landrat Gerhard Wägemann
Foto Landratsamt:

 




Pelzmärtelmarkt unterm Regenschirm

Am Freitag wurde auf dem Pappenheimer Marktplatzt der erste Pelzmärtelmarkt eröffnet. Trotz des anhaltenden Regens kamen viele Besucher um dabei zu sein, wenn das neue Marktkonzept anläuft.  Als Marktkulisse diente die historische Innenstadt Pappenheims. Der Markt wird unter dem Motto „Komm teil mir“ von einem bürgerschaftlichen Engagement Pappenheimer Geschäfte, Vereine und Institutionen und Privatpersonen getragen.

Regenschirme waren gefragt am Freitag bei der Eröffnung des ersten Pelzmärtelmarktes auf dem Pappenheimer Marktplatz. Und auch die Sängerinnen und Sänger der Grundschule Pappenheim-Solnhofen mussten beschirmt werden, als sie unter Leitung ihrer Lehrerin Christa Seuberth das Eröffnungslied anstimmten. Für diese eindrucksvolle Markteröffnung bedankte sich Bürgermeister Uwe Sinn bei seiner Eröffnungsrede und freute sich, dass trotz des anhaltenden Regens so viele Gäste zur Eröffnung auf den Marktplatz gekommen waren.
Termin- und Namensidee für den Pappenheimer Pelzmärtelmarkt, der in diesem Jahr erstmals in der Atmühlstadt stattfand, stamme von Katja Wenzel, die in der Deisingerstraße das Atelier „Frauensache“ führt. Aus dieser Idee heraus habe sich eine Aktionsgruppe gegründet, in der Geschäfte, Institutionen, Vereine zusammengearbeitet haben um für Pappenheim einen Herbstmarkt der besonderen Art zu gestalten. Für die Organisationsarbeit in der finalen Phase dankte Bürgermeister Sinn der Werbegemeinschaft, für die Karin Spanagel als Vorsitzende bei der Markteröffnung zugegen  war. Sein ganz besonderer Dank galt aber Andrea Bickel, Susanne Huschik und Christa Link von der Tourist-Information, die mit den Vorbereitungen in den letzten Tagen alle Hände voll zu tun hatten. Sehr unterstützt wurde der Markt auch von Maria Bartholomäus, der Leiterin der Europäischen Hauses Pappenheim (EHP) die, „vorbildlich geplant und organisiert hat“, lobte Sinn.

Besonders zu danken sei dem  EDEKA Einkaufsmarkt Pfaller, der den Inhalt der 170 Geschenkpäckchen gespendet hat, die am Sonntag vom Pelzmärtel höchstpersönlich an die Kinder verteilt werden. Um das Marktmotto „Komm teil mit mir“ zu unterstreichen, hat die Bäckerei  Lehner  für den Markt 3.000 gebackene, teilbare Herzen zur Verfügung gestellt.

Sinn dankte auch dem Städtischen Bauhof und den Stadtwerken für den Aufbau und die Versorgung mit Strom.

Das Marktgeschehen verteilte sich auf den Marktplatz, den nördlichen Teil der Deisingerstraße und das Haus der Bürger in der Klosterstraße.

Auch das EHP setzte für diesen besonderen Pappenheimer Markt Zeichen. So waren an den beleuchteten Fenstern des EHP die Lebensstationen des Heiligen St. Martin dargestellt, für die es in der Touristinformation auch eine ausführliche Beschreibung gab. Entworfen wurden die durchscheinenden Bilder auf den Fenstern des EHP von Johannes Zecherle, der auch das Bild auf dem Marktplakat gezeichnet hat. Im EHP wurden Kinderfilme gezeigt und nach einer Kurz –Vorstellung des EHP-Programms gab es einen Dokumentationsfilm über Martin von Tours, der dann als St. Martin oder fränkisch eben Pelzmärtel zum Namensgeber des Pappenheimer Pelzmärtelmarktes wurde.

Bei den Verkaufsständen auf dem Marktplatz gab neben Kunsthandwerk, natürlich auch die obligatorischen Bratwurst und Steaksemmeln, die am Eröffnungstag von der Osterdorfer  Landjugend angeboten wurden. Beim Stand des Turnvereins gab es Glühwein, Weihnachtsplätzchen und Marmeladen. Heiße Schokolade mit und ohne Rum, Honigkuchen, Marmeladen und den legendären Pappenheimer Limoncello von Brigitte Durner,  konnten die Marktbesucher am Stand von Ina Strunz genießen. Mit heißen Maronen und Getränken präsentierte sich der Europäische Partnerschaftsverein. Im Rathausfoyer hatte die Volksschule Pappenheim-Solnhofen Bastelwaren im Angebot, die von den Marktbesuchern gerne gekauft wurden. Für Fragen und Informationen hatte auch die Tourist-Information ihre Pforte geöffnet, wo auch verschiedene weihnachtliche Artikel angeboten wurden.

In der Deisingerstraße hatten die Geschäfte der Werbegemeinschaft während der Marktzeiten geöffnet und an den Buden gab es Imkerprodukte, Dekoartikel aus Holz, eine Tombola vom Turnverein und der Offenen Behindertenarbeit  (OBA). Päckert´s Trachten und  Landhausmoden bot zum Pelzmärtelmarkt ein  besonders Aktionsprogramm an, bei der sich die Kunden im Schihüttenflair fotografieren lassen konnten. Das Tabak- und Spirituosengeschäft Sippekamp bot zu Lebkuchen und Spekulatius, Glühwein, Früchtepunsch, Espresso und Cappuccino an.  Und auch beim Dönerstand der Familie Demir und dem Kartoffelspezialisten  „dolle Knolle“ konnten sich die Marktbesucher stärken.

Auf einem Lichterweg entlang der Klosterstraße gelangte man zum das Haus der Bürger, wo Reinhard Merschbecker mit seinem Team seinen traditionellen Baumkuchen herstellte. Über die drei Markttage gab es dort wechselnde Künstler mit ganz verschiedenen Kunstrichtungen, wie Holzschnitzerei, Kalligraphie und vieles mehr.  Eine Teestube gab es, Woll- und Strickwaren, weihnachtliche Schmuckwaren und einen Flohmarkt.

Der Regen konnte die Stadtkapelle Pappenheim nicht verdrießen. Unter ihrer Leiterin Ina Stengl spielte das Pappenheimer Ensemble am Eröffnungsabend fast eine Stunde auf dem Marktplatz ein tolles Standkonzert, das von den Marktbesuchern mit viel Beifall bedacht wurde.

Weitere musikalische Darbietungen gab es am Samstag und Sonntag mit dem Piano-Percussion-Duo Alexander Schlegel & Daniel Schächer und der Band SERENIDAD aus Osterdorf, die auch zum gemeinsamen Singen einlud.

Jeder der Markttage hatte seinen Höhepunkt, den am Freitag Spectaculum Gauklorum mit einer Feuershow setzte. Am Samstag, dem Martinstag gab es einen imposanten Martinszug der Kindergärten aus Pappenheim, Bieswang und Neudorf, der von St. Martin zu Pferd angeführt wurde. Am Sonntag kam St Martin in Persona von Rolf Kießlinger auf den  Pappenheimer Marktplatz und beschenkte die Kinder mit Apfel, Nuß und Mandelkern.

Trotz des Handykaps der Kanalbaustelle in der Deisingerstraße und des Dauerregens über alle drei Markttage lässt sich sagen, dass sich das Konzept des Pappenheimer Pelzmärtelmarktes bewährt hat. Sicherlich wären bei trockenem Wetter viel mehr Marktbesucher gekommen. Aber die Pappenheimer Stadtkulisse ist von den Veranstaltern gut in Szene gesetzt worden. Wenn die Umgestaltung der Deisingerstraße abgeschlossen und das neue Beleuchtungskonzept umgesetzt ist, kann der Pappenheimer Pelzmärtelmarkt weiterentwickelt und zu einer bedeutenden Herbstveranstaltung für die Region werden.

 




Don Camillo und Peppone begeistern bei der Premiere

Bei ihrer traditionellen Herbstvorstellung hat sich die Theatergruppe Pappenheim wieder einmal selbst übertroffen. In einer grandiosen Inszenierung brachten die Schauspieler den Filmklassiker „Don Camillo und Peppone“ als Theaterstück von Gerold Theobalt in den großen Saal des Gasthauses Zagelmeyer. Das Stück zeigt Lebensbilder eines kleinen Ortes der norditalienischen Po-Ebene. Dabei finden sich Szenen, die bis in die heutige Zeit ihre Aktualität behalten haben und in einigen Passagen auch auf das lokale Zeitgeschehen reflektieren.

Seit Jahren begeistert die Theatergruppe Pappenheim bei ihrem Herbsttheater in ausverkauften Sälen ihr Publikum. Doch was die Schauspielerinnen und Schauspieler in diesem Jahr mit der Inszenierung von Anette und Marianne Pappler in den großen Saal des Gasthauses Zagelmeyer nach Neudorf gebracht haben, hat es schon lange nicht mehr gegeben. Bis zu 20 Akteure tummeln sich da zeitweise im Geschehen des Schauspiels, wobei neben der Bühne auch der gesamte Saal bespielt wird.

Geschichten die das Leben schreibt
Dreh- und Angelpunkt sind der Dorfpfarrer Don Camillo (Holger Wenzel) der den neu gewählten kommunistischen Bürgermeister Peppone (Otto Sippekamp) für einen Proleten hält. Die beiden Krawallbrüder lassen keine Gelegenheit aus, sich nach Kräften mit allen erdenklichen Gemeinheiten und auch mit Fäusten und Fußtritten zu traktieren. Doch die Kampfhandlungen behalten ihre Liebenswürdigkeit und in den Szenen wird immer wieder deutlich, dass die beiden, bevor es zum Äußersten kommt, einlenken und einander entgegenkommen. Während bei Peppone als mäßigende Kraft seine Frau Ariana (Anid Cemal) wirkt, bringt die Stimme Jesu (gesprochen von Hans-Peter Lang) Don Camillo zur Besinnung. So korrigiert Don Camillo ein Schriftstück seines Erzfeindes Peppone, mit dem dieser das Feuer der Kommunisten Revolution schüren möchte. Hoch her geht es immer dann, wenn sich die rivalisierenden Gruppen der „Katholischen Liga“  und der Verfechter des Proletariats andererseits gegenüberstehen. Einer der Höhepunkte ist dabei, wenn die Anhänger Don Camillos die Italienische Nationalhymne singen, bei dem das Premierenpublikum begeistert den Takt mit klatscht.

Im Stück geht es zunächst um Peppones Sohn, der den Namen Lenin erhalten soll, was natürlich für Don Camillo nicht infrage kommt. Nach einer handfesten Keilerei kommt es zu einem Namenskompromiss. Beeindruckend dargestellt ist der „Streit-Gesang beim Gottesdienst, indem die Katholiken gegen die Gruppe der Kommunisten ansingen.

Und da ist der Großgrundbesitzer Pasotti (Manfred Walter), den die Liebschaft seiner Tochter Gina (Britta Schober) mit dem Sohn des verfeindeten Nachbarn Mariolino Bruciata (Max Löffler) auf die Palme bringt. Genauso geht es dem Vater Mariolinos, (Thomas Henle) einem verarmten Bauern und Anhänger des Bürgermeisters. Da sich Don Camillo und Bürgermeister Peppone weigern, das junge Liebespaar zu trauen streben diese einem  Selbstmord zu, um wenigstens im Tod vereint zu sein. Allerdings stehen sie wenig später nach turbulenten Szenen quicklebendig zusammen vor dem Traualtar.

Zur Abwendung eines Streiks, wegen einer verweigerten Lohnerhöhung für die verarmten Landarbeiter auf Pasottis Hof, kommt es zu einem Fußball-Kampfspiel. Die Mannschaften stellen Peppones Kommunisten und die armen Landarbeiter auf Seiten der Kirche. Als Schiedsrichter fungiert  Messdiener (Dietmar Nix). Die Kicker Peppones entscheiden das Spiel mit Hilfe einer Schmiergeldzahlung mit 3:2 für sich. Trotzdem kommt es durch die Vermittlung der beiden Hauptdarsteller zu einer allseits verträglichen Einigung.

Handfest, deftig bis derb sind die lebensnahen Szenen in der die Schauspieler förmlich über sich hinaus wachsen, bis die alte Lehrerin Signorina  Cristina (Pia Brunnenmeier) die zentrale Rolle des Geschehens übernimmt. Sie kennt alle im Dorf von Kindesbeinen an und sie hat allen das Lesen und Schreiben und auch ein bisschen Verstand  beigebracht. Nach einem beindruckenden Monolog, mit Betrachtungen zu Frieden und Eintracht, ruft sie „Ihre Buben“ Pfarrer und Bürgermeister, die beiden Streitführer des Dorfes zu sich. Mit ihrem letzten Atemzug nimmt sie beiden das Versprechen ab, ihre persönlichen Eitelkeiten zurückzustellen und künftig gemeinsam ihre Kraft für das Wohl des kleinen Ortes einzusetzen.

Das jüngste Stück der Theatergruppe Pappenheim besticht neben der großartigen schauspielerischen Leistung der den beiden Titelhelden und der sterbenden Signorina Cristina durch eine erfrischende Inszenierung, die den Zusammenhalt und die Harmonie innerhalb der Theatergruppe Pappenheim spürbar macht. In weiteren Rollen spielten  Alexander, Barbara und Lilly Mürl, Daniel Enderle, August Görtz, Bernhard Pappler, Holger Röthel, Lutz Arnold, Bernhard Schwald und Richard Schwimmer.

Beigetragen zum Erfolg dieses grandiosen Theaterabends haben auch die Helfer hinter den Kulissen.  Da ist zunächst die Souffleuse Karoline Herzog, Oskar Leykamm hat mit musikalischer Beratung unterstützt und Dieter und Tamara Knoll sind für die Maske zuständig. Damit der Abend im rechten Licht erscheint, bedient  der erfahrene Beleuchter Jörg Gerber seine Scheinwerfer stets zur rechten Zeit. Der  Bühnen Bau und das  Bühnenbild wurden erstellt von Richard Schwimmer, Nermin Cemal. Thomas Henle sowie von Anette Pappler und Barbara Mürl .

Für weitere Unterstützung dankt der Theaterverein der Familie Dengler, Neudorf für die bereitstellung des Saales und die Bewirtung , der Kirchengemeinde Titting, dem Sägewerk Peter , Zimmern, Dagmar Heiland Pappenheim, Albert Lippenberger sen., Zimmern, Jürgen Meyer, Graben und  dem Kunst- und Kulturverein Pappenheim

Die nächste Vorstellung findet am Samstag 18. November 2017 im Neudorfer Gasthaus Zagelmeyer statt.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Friseur Edel in Pappenheim

 




Unfallflüchtiger Pkw ist weinrot!

Zu der gestrigen Fahndung nach einem unfallflüchtigen Pkw teilt die PI Treuchtlingen eine Berichtigung mit:

Am Donnerstag, 09.11.2017, wurde im Pressebericht ein unfallflüchtiger Pkw in Pappenheim gesucht, der am Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Bahnhofstraße ein anderes Fahrzeug angefahren hatte.
Hier wurde versehentlich nach einem silberfarbenen SUV mit WUG-Kennzeichen gefahndet. Tatsächlich war die Farbe des gesuchten SUV mit WUG Kennzeichen weinrot.

 




Verkehrssituation zum Pelzmärtelmarkt in Pappenheim

Wegen des Pelzmärtelmarktes in Pappenheim kommt es von Freitag 10.11.2017 bis Dienstag 14.11.2017 zu zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Pappenheimer Innenstadt. Zum Parken stehen den Marktbesuchern der Großparkplatz auf der Lach, die Pfarrwiese an der Schützenstraße und der Schulhof der Grundschule in der Stadtparkstraße zur Verfügung.

Folgende Sperrungen sind zu beachten: 

  • Von Freitag, 10.11.2017, 12:00 Uhr bis Montag, 13.11.2017, 12:00 Uhr  gesperrt:
    Deisingerstraße ab Schloß-Apotheke bis Herrenschmiedgasse
  • Der weitere Verlauf der Deisingerstraße ist bis zur Bauhofstraße von Freitag 16:00 Uhr bis Sonntag 20:00 Uhr gesperrt
  • Der Marktplatz bleibt gesperrt bis Dienstag 12:00 Uhr.
  • An den Markttagen Freitag bis Samstag:
    werden Stadtvogteigasse, Klosterstraße sowie die Fahrbahn auf dem Marktplatz
    jeweils eine Stunde vor Marktbeginn bis eine Stunde nach Marktende gesperrt.



Polizei sucht unfallflüchtigen Pkw

Am Mittwoch, 08.11.2017, in der Zeit von 10.15 Uhr bis 10.30 Uhr, wurde am Parkplatz des Edeka-Marktes in der Bahnhofstraße ein Pkw angefahren und erheblich beschädigt.
Der Unfallverursacher kümmerte sich nicht um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 3000 EURO und entfernte sich unerlaubt. Der geparkte Pkw wurde im Heckbereich in einer Höhe von 60 bis 94 cm angefahren und erheblich beschädigt. An der Unfallörtlichkeit konnten silberfarbene Lacksplitter vom Verursacherfahrzeug gesichert werden.

Laut Auskunft der Geschädigten parkte gegenüber ihres Pkw ein
weinroter SUV mit WUG-Kennzeichen, in dem ein Mann mit Hut saß, der ein schmales Gesicht hatte. Im Heckbereich befand sich die Aufschrift „Bernecker“.

Wer kann Angaben zu dem Unfallverursacher machen? Wer kann Angaben zu dem silberfarbenen SUV machen, dessen Fahrer evtl. Angaben zu dem Verkehrsunfall machen könnte? Hinweise werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.