Musikschule öffnet die Pforten

einen Tag der offenen Tür gibt es bei  Musikschule Annika Eggert in Pappenheim,  Bahnhofstraße 45 gibt es am 2. Adventssonntag, 10.12.2017 von 15:00-18:00 Uhr. In weihnachtlichem Flair werden die Musikschülerinnen und Schüler ihre Instrumente vorstellen. Bei Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen können sich die Besucher über das Programm der Musikschule in der Pappenheimer Bahnhofstraße informieren.

Im Rahmen des musikalischen Programms werden Blockflöte, Querflöte, Gitarre, Klavier, Keyboard erklingen. Auch Gesangsbeiträge wird es geben.

Musikalisches  Programm

15:00 Uhr Blockflöte und Gitarre
15:30 Uhr Gitarre
16:00 Uhr Klavier
16:30 Keyboard und Gesang
17:00 Querflöte und Klavier

 




Gemeinsam fahren – Kosten sparen

Die Mitfahrzentrale (MiFaZ) im Landkreis Weißenburg Gunzenhausen  hat ein neunes Kommunikationssystem. Unter dem Motto „Gemeinsam fahren, Kosten sparen“ bietet der Landkreis ein kostenloses Such- und Anbiete für kostenlos Mitfahrgelegenheiten an.

(LRA) Steigende Benzinpreise, ein oft überschaubares Nahverkehrsangebot in ländlichen Räumen, CO2-Ausstoß – da lohnt es sich, über Fahrgemeinschaften nachzudenken. Unter dem Motto „Gemeinsam fahren, Kosten sparen“ können unter http://www.wug.mifaz.de/ Landkreisbürger kostenlos Mitfahrgelegenheiten suchen und anbieten. Möglich ist das für einzelne oder regelmäßige Fahrten innerhalb des Landkreises oder in den Raum Nürnberg. Aber auch bayern- oder bundesweite Fahrten können über die MiFaZ online vereinbart werden.

In der Europäischen Metropolregion Nürnberg bieten 26 Städte und Landkreise ihren Bürgern dieses kostenlose System an. Die Startseite der MiFaZ der EMN ist unter http://www.metropolregion-nuernberg.mifaz.de/ zu finden. Selbstverständlich kann die MiFaZ auch über das Handy unter mobile.mifaz.de genutzt werden.

Wie die Online-Mitfahrzentrale MiFaZ mitgeteilt hat, kommt ab sofort ein neues Kommunikationssystem mit optimierten Suchfunktionen zum Einsatz. Bei der Entwicklung dieser Neuerungen hat man sich stark an den Kundenwüschen orientiert. So können nun die Nutzer direkt miteinander in Kontakt treten und die gesamte Konversation direkt über das Portal abwickeln.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Korridorsuche. Dabei handelt es sich um ein MiFaZ-eigene Suchfunktion, die beim Abgleich der Such- und Eintragsdaten nicht nur die exakte Strecke, sondern darüber hinaus auch einen Korridor entlang der Route, sowie Teilstrecken berücksichtigt. Die Anzahl der Treffer wird dadurch deutlich erhöht.

Die dritte große Neuerung bezieht sich auf die Sortierung der Suchergebnisse. Die Kriterien für die Reihenfolge wurden neu definiert. Unter anderem werden Einträge mit Beschreibungen und solche von Nutzern mit Bildern bevorzugt. Nach wie vor stehen aber die Passgenauigkeit von Strecke und Zeitangeben an erster Stelle. Auch von dieser Neuerung profitieren die Nutzer bereits.

Ansprechpartner beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, Herr Handl, Tel. 09141/902-111.




Im Spiegel der Europäischen Geschichte

Das Europäische Haus Pappenheim (EHP) widmet sich am Freitag, den 8.12., um 19:00 Uhr, den Spuren, welche die europäische Geschichte in Pappenheim hinterlassen hat.

Welche historischen Großereignisse haben Pappenheim ganz konkret betroffen?
Warum hat es Menschen aus unterschiedlichen Ländern Europas in die kleine Stadt an der Altmühl verschlagen und wie haben sie diese verändert?

An konkreten Beispielen lässt Hans Navratil , Ehrenbürger und Archivar der Stadt Pappenheim das Schicksal von Exulanten, Juden, und napoleonischen Offizieren lebendig werden und erzählt, wie  Europa und die große Welt Einzug hielt in Pappenheim.

Titelbild: Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv und Christa Link




Nach Drogenkonsum mit Pkw unterwegs

Am Montag, 27.11.2017, gegen 21.00 Uhr, wurde in der Bürgermeister-Oppel-Straße ein 19-jähriger Pkw-Fahrer kontrolliert, bei dem drogentypische Auffälligkeiten festgestellt wurden. Nachdem der junge Mann bei der Kontrolle einräumte Cannabis konsumiert zu haben, wurde im Krankenhaus Treuchtlingen eine Blutentnahme durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Pkw verkehrssicher abgestellt. Dem jungen Mann droht ein Bußgeld und ein Fahrverbot.




Straßenlampe beschädigt

Am Sonntag, 26.11.2017, gegen 10.15 Uhr, verursachte ein 61-jähriger Pkw-Fahrer in der Pappenheimer Schützenstraße einen Verkehrsunfall mit ca. 2.500 EURO Sachschaden, verletzt wurde niemand. Der Mann touchierte beim Wenden mit seinem Fahrzeug eine Straßenlaterne, die dabei beschädigt wurde.




Wasseruhr selbst ablesen

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl teilt den Wasserabnehmern mit, dass in diesem Jahr die Verbraucher ihre Zählerstände des Wasserverbrauchs selbst abzulesen haben.
Ein Schreiben hierzu geht den Verbrauchern in den nächsten Tagen zu. Die Verbraucher werden gebeten, den Zählerstand bis 15.12.2017 per Brief, Fax oder E-Mail zu übermitteln.

Zum Verbandsgebiet gehören die Dörfer Pappenheims links der Altmühl –
Bieswang, Geislohe, Göhren, Neudorf, Ochsenhart, Osterdorf und Zimmern, ebenso wie Dietfurt von der Stadt Treuchtlingen.
Von der Stadt Weißenburg sind die Dörfer Haardt, Heuberg und Rothenstein betroffen und
von der Gemeinde Solnhofen Hochholz und Eßlingen.




CSU will die Aussetzung des SABS-Vollzugs unterstützen

Der Vollzug der Straßenausbaubeitragssatzung (SABS) soll nach Anträgen der Bürgerliste (BGL). der Freien Wähler (FW) und der SPD ausgesetzt werden. Man will die 4-Jahres-Frist ausschöpfen, die der Stadt zur Verfügung steht, um die Bescheide für die Straßenausbaubeiträge an die Beitragspflichtigen zu verschicken. Wegen der landesweiten Aktionen gegen die als ungerecht bezeichnete Satzung wird allgemein damit gerechnet, dass noch vor der Landtagswahl 2018 eine Entscheidung fallen wird, ob und wie es mit des SABS weitergeht.

[Die Texte beider Beschlussvorschläge finden Sie hier …]

Die CSU-Fraktion des Pappenheimer Stadtrats hat jetzt in einer Presserklärung bekundet, dass sie die Anträge dem Grunde nach unterstützen will, wenngleich ihr Fraktionsvorsitzender Florian Gallus Bedenken hegt, ob die Beschlussanträge der übrigen Stadtratsfraktionen rechtlich auf einen festen Fundament stehen.

Die Presseerklärung der CSU Stadtratsfraktion Pappenheim ist nachfolgend abgedruckt:

Bieswang, 26.11.17

Presseerklärung der CSU Fraktion im Stadtrat der Stadt Pappenheim
zum Thema SAB.

Seit 2014 ist die Straßenausbaubeitragssatzung (SAB) in und um Pappenheim herum ein heiß diskutiertes Thema. Damals wie heute vertreten wir die Auffassung, dass die SAB ein „ungerechtes“ Finanzierungsmodell für den Erhalt der öffentlichen Straßen ist, da die Bürger durch die SAB unterschiedlich stark belastet werden. Auch die 2016 vom Landtag beschlossene „Alternative“ der wiederkehrenden Beiträge war für die Kommunen sowie für die Bürger nicht zufriedenstellend.

Man muss hier in erster Linie die Fakten objektiv betrachten. Die Stadt Pappenheim verfügt derzeit über eine (noch) gültige SAB und ist dadurch auch gezwungen diese anzuwenden! Soviel zum Grundsatz und zum momentanen Rechtsstand.

Das Straßenausbaubeitragsrecht steht momentan aufgrund der öffentlichen Diskussionen berechtigt auf dem Prüfstand und es ist zu erwarten, dass sich im Jahre 2018 eine Entscheidung anbahnt. Aus diesem Grund unterstütz die CSU in Pappenheim die Forderungen nach einer Aussetzung des Vollzugs der SAB.

Wir sehen jedoch beide Formulierungen rechtlich bedenklich. Es ist unserer Meinung nach VOR der Beschlussfassung eine schriftliche Stellungnahme und Bestätigung der Rechtsaufsicht notwendig. Es ist vorab über das LRA zu klären, ob wir einen solchen Beschluss fassen können und dürfen !

Beide Beschlussvorschläge suggerieren öffentlich, dass wir momentan davon abweichen wollen geltendes Recht anzuwenden. Man muss hier dem Bürger klaren Wein einschenken. Es ist niemanden damit geholfen in Sachen SAB einen rechtswidrigen Beschluss zu fassen, um diesen dann später klangheimlich wieder zurücknehmen zu müssen.

Unserer Meinung nach wäre es zielführender gewesen sich intern im Kreise des Stadtratsgremiums zusammenzusetzten, um gemeinsam über den weiteren Umgang mit der SAB sowie die rechtlichen Möglichkeiten seitens der Kommune zu beraten, anstatt sich einen öffentlichen Wettstreit über den schnellsten Antrag und die Wählergunst zu liefern.

Aufgrund des „Wettstreits“ dürfte eines in Bezug zur SAB jetzt schon sicher sein: Kein Stadtrat der Stadt Pappenheim möchte die Bürger finanziell belasten, bevor nicht geklärt ist wie es weitergeht. Sollte ein Beschluss rechtlich zulässig und notwendig sein, sehe ich ein (selbstverständlich) einstimmiges Ergebnis zu Gunsten der Bürger, egal von welcher Partei der Antrag schlussendlich kommt.

Florian Gallus
Fraktionsvorsitzender CSU




Unfallflüchtiger konnte ermittelt werden

Ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle hat sich am Sonntag, 26.11.2017, gegen 12.00 Uhr, ein 21-jähriger Pkw-Fahrer eingehandelt.
Der Mann befuhr mit seinem Pkw die Staatsstraße 2230 von Treuchtlingen in Richtung Pappenheim. In einer Rechtskurve kam der junge Mann nach rechts von der Fahrbahn ab, beschädigte zwei Leitpfosten und schleuderte auf die linke Seite gegen die dortige Steinmauer. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 EURO. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der Mann von der Unfallstelle. Die stark verschmutzte Fahrbahn musste mit einer Kehrmaschine gereinigt werden. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte der Unfallflüchtige ermittelt werden.




Auch SPD-Fraktion will SAB-Vollzug aussetzen

Nach dem Bekanntwerden des gemeinsamen Antrages von Bürgerliste (BGL) und Freien Wählern (FW) bezüglich der Straßenausbaubeitragssatzung (SABS), meldet sich jetzt auch die SPD Fraktion  öffentlich zu Wort. Nach den Ausführungen ihres Vorsitzenden Gerhard Gronauer hat die SPD bereits in der vergangenen Woche, bei der Stadtverwaltung, einen Antrag zur Aussetzung der SABS gestellt. Dieser ist mit dem Eingansstempel des 23.11.2017 versehen. Die SPD-Fraktion legt wert auf die Feststellung, dass dieser Antrag bereits am 18.11.2017 im Rathaus eingegangen ist. Letzteres geht aus einer E-Mail hervor, in deren Anhang sich der Antrag der SPD befindet. Als Posteingang ist Samstag, 18. November 2017, 18:29 Uhr protokolliert.  Aus rechtlichen Gründen wurde dieser Antrag umformuliert und am 24.11. mit einem modifizierten Beschlussvorschlag eingebracht.

Im Pappenheimer Stadtrat scheint sich ein Wettstreit zu entwickeln, welche Fraktion zuerst in Sachen SABS zum Wohle der Bürger tätig wurde. Nachdem Bürgerliste und Freie Wähler gestern, am 25. 11.2017 die Öffentlichkeit über ihren Antrag vom 24. 11. 2017 informiert hatten, teilt die SPD-Fraktion heute, 26.11.2017 mit, dass sie schon vorher einen Antrag eingereicht hatte. Allerdings musste der SPD-Antragstext, der auf „Aussetzung der Satzung „ formuliert war, aus rechtlichen Gründen geändert werden. Nach uns vorliegenden Unterlagen hat Gronauer am Freitag, 24. November 2017, 11:19 Uhr beim Verwaltungsleiter der Stadt Pappenheim mitgeteilt, dass nunmehr die Aussetzung des Satzungsvollzugs und nicht die Aussetzung der gesamten Satzung beantragt wird.

Am Donnerstag, 23. November 2017,  22:14 Uhr hatte der BGL-Fraktionsvorsitzende Karl Satzinger alle Vorsitzenden der Pappenheimer Stadtratsfraktionen angeschrieben und dafür geworben, dass alle vier Stadtratsfraktionen einen gemeinsamen Antrag zur Aussetzung des SABS-Vollzugs vorzulegen. Der Initiative Satzingers haben sich die Freien Wähler angeschlossen. Die SPD hatte bereits ihren eigenen Antrag laufen, der dann aber anderntags abgeändert wurde. Die Haltung der CSU zu diesem Thema ist uns bisher noch nicht bekannt.

Beschlussvorschlag der SPD:

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim beschließt, dass die Straßen-ausbaubeitragssatzung vorläufig für die Dauer eines Jahres nicht vollzogen wird. Sollten innerhalb dieses Zeitraums Fälle anstehen, die von der Verjährung betroffen sind, so wird die Verwaltung beauftragt, den Stadtrat möglichst umgehend zu informieren.

 

Beschlussvorschlag der BGL, FW:

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim schöpft den ihr vom Gesetzgeber gegebenen Zeitraum für die Berechnung einer möglichen Umlagehöhe und den Erlass der entsprechenden Bescheide der SABS für Ochsenhart bzw. die Deisinger Straße und auch für evtl. kommende Projekte größtmöglich aus, zumin-dest so lange, bis eine ausdrückliche Äußerung des Landesgesetzgebers über die weitere Entwick-lung im Straßenausbaubeitragsrecht erfolgt ist.

Allen Beteiligten ist aber wichtig, dass durch eine weitere Anwendung der SABS den Bürgerinnen und Bürgern im Pappenheimer Gemeindegebiet keine Nachteile entstehen. Obwohl es zur SABS viele Gerichtsentscheidungen gibt, die eher auf den Verbleib der ungeliebten Satzung hindeuten, soll eine Entscheidung des Gesetzgebers abgewartet werden.




Erste politische SABS-Reaktion in Pappenheim

Die Straßenausbaubeitragssatzung (SABS) ist in der Region wieder zu großer Aktualität gelangt und  massiv in die Kritik geraten. Wie das Weißenburger Tagblatt berichtet, wollen die Freien Wähler einen Volksentscheid über den Bestand der SABS herbeiführen. Mit einer Entscheidung kann eventuell schon im Jahr 2018 gerechnet werden. Karl Satzinger, Fraktionsvorsitzender der BGL in Stadtrat der Stadt Pappenheim greift diese Nachricht auf und hat für die Freien Wähler (FW) und die Bürgerliste (BGL) einen Antrag zur kommende Stadtratssitzung am 07.12.2017 eingebracht.
Ziel des Antrags ist ein Stadtratsbeschluss, wonach die, wie es im Antrag heißt „zeitliche Schiene“ für die Anwendung der SABS ausgenützt werden soll. Das würde bedeuten, dass für die derzeit anstehende Anwendung der SABS in Ochsenhart und in der Pappenheimer Deisingerstraße bis zu einer Entscheidung, längstens aber vier Jahre lang keine Beiträge und auch keine Abschlagszahlungen erhoben werden. Der Antrag von Karl Satzinger ist nachfolgend abgedruckt.

An den
Bürgermeister der
Stadt Pappenheim Uwe Sinn                                        Göhren den 24.11.2017 Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zur Stadtratssitzung am 07.12.2017 stelle ich einen Antrag zur Umlage und Durchführung der Straßenausbaubeitragssatzung für die Fraktion der Freien Wähler und Fraktion der Bürgerliste vertreten durch Walter Otters und Karl Satzinger.

Die aktuelle politische Diskussion und Berichterstattung lässt ein Umdenken bzw. eine Veränderung in der Durchführung und Umlegung der SABS erkennen.
Nach Rückfrage beim Landratsamt ob eine Aussetzung der SABS bis zu einer möglichen Entscheidung der Landesregierung möglich sei, wurde mir folgender Weg aufgezeigt:Eine Aussetzung der Vorschrift würde der Stadt nur Nachteile bringen und nicht Rechtens sein.
Auch der Entstehung einer Beitragspflicht können wir nicht entgegenwirken.
Eine Ausschöpfung der zeitlichen Schiene (keine Abrechnungen vor eventueller Gesetzesanpassung) sei aber Rechtskonform.Dadurch schafft sich der Stadtrat die nötige Luft um abzuwarten, was in diesem Thema passiert. Er kann dann die aktuelle Fassung an die zu erwartende Gesetzesänderung anpassen und schafft damit keine weiteren Fakten einer Veränderung eventuell entgegenzuwirken.
Auch sehen die Bürger dass sich die Stadt Pappenheim Gedanken um das Thema macht.Diverse Medien und auch das Landratsamt erwarten bereits 2018 eine Entscheidung in der Sache.

Beschlussvorschläge:
Der Stadtrat der Stadt Pappenheim schöpft den ihr vom Gesetzgeber gegebenen Zeitraum für die Berechnung einer möglichen Umlagehöhe und den Erlass der entsprechenden Bescheide der SABS für Ochsenhart bzw. die Deisinger Straße und auch für evtl. kommende Projekte größtmöglich aus, zumindest so lange, bis eine ausdrückliche Äußerung des Landesgesetzgebers über die weitere Entwicklung im Straßenausbaubeitragsrecht erfolgt ist.

Auch soll auf Vorausleistungen verzichtet werden, um einer Veränderung der SABS nicht entgegenzuwirken und diese nach einer Entscheidung der Landesregierung anzupassen.

oder

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim sieht keinen Handlungsbedarf.

 

Mit freundlichen Grüßen

Karl Satzinger
Fraktionsvorsitzender der BGL

 

 

 

 




2.000 Euro für die Grundschulen Pappenheim und Solnhofen

Bei der Feierstunde zur Einführung des neuen Schulleiters Jens Nienaber für die Grundschulen Pappenheim und Solnhofen konnte Stefanie Mehringer, von der Sparkasse Mittelfranken Süd die Gäste mit einer dicken Überraschung erfreuen. Stefanie Mehringer, die Leiterin der Sparkassenfilialen  Langenaltheim, Pappenheim und Solnhofen überbrachte zwei Schecks mit je 1.000 Euro, die den Grundschulen in Pappenheim und Solnhofen zugutekommen sollen. Der Sparkasse sei es  eine Herzensangelegenheit für die Bildung in der Region etwas zurückzugeben. Sie zeigte sich überzeugt, dass das Geld sinnvoll zum Wohle der Schule und der Schülerinnen und Schüler eingesetzt wird.




Der neue Mann auf der Brücke

Die Grundschulen des Schulverbandes Pappenheim-Solnhofen haben einen neuen Schulleiter. Jens Nienaber der die Schulen bereits seit Februar kommissarisch leitete, übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Erwin Koch. Bei einer Feierstunde in der Aula der Grundschule Solnhofen bekam der erfahrene und allseits beliebte Pädagoge viel Lob für sein bisheriges Wirken und wurde von Solnhofens Bürgermeister Manfred Schneider als neuer Kapitän des Grundschulverbandes Pappenheim-Solnhofen „auf der Brücke“ willkommen geheißen.

Der bestmögliche Coach
Nach einem Willkommenslied durch die Kinder der Klasse 4b begrüßte Christa Seuberth, die stellvertretende Schulleiterin die rund 80 geladenen Gäste, unter denen sich die Bürgermeister Manfred Schneider und Uwe Sinn, die Vertreter der Kirchen Pfarrerin  Jutta Störch, die Pfarrer Jürgen Poppe und Gerd Schamberger, sowie Schulamtsdirektor Fritz Felleiter und Herbert Brumm, Schulleiter der GesamtschuleTreuchtlingen befanden. Unter den Gästen war auch Erwin Koch, der Amtsvorgänger des neuen Rektors, sowie die Eltern und die Ehefrau des neuen Schulleiters.      Als Überraschungsgast wurde Stefanie Mehringer von der Sparkasse Mittelfranken Süd begrüßt, was bei manchem Schulverantwortlichen die Augen hoffnungsfroh glänzen ließ.  Zu der Feierstunde hatte das Lehrerkollegium der Grundschulen  Pappenheim und Solnhofen eingeladen, um seinen neuen Chef, der in der Grundschule in Solnhofen schon seit über 20 Jahren wirkt, in sein neues Amt zu begleiten. Das Amt eines Schulleiters übertragen zu bekommen bedeute, im Vorfeld etwas geleistet zu haben, stellte Seuberth fest.

In ihrer Laudatio unterstrich Seuberth den notwendigen Teamgeist in einem Lehrekollegium und stellte Vergleiche mit einer Volleyballmannschaft an. „Wenn einer schwächelt kann die ganze Mannschaft untergehen“, meinte Seuberth. Da brauche es einen Coach, der auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler in geeigneter Weise einwirken kann um das Team auf der Erfolgsspur zu halten. Den bestmöglichen Coach führe die Grundschule Pappenheim-Solnhofen jetzt mit Jens Nienaber als Schulleiter ein.

Allseitiger Wunsch
Als einen Glücksfall bezeichnete auch Fritz Felleiter, Schulamtsdirektor vom  Staatlichen Schulamt die Ernennung Jens Nienabers zum Rektor der Gesamtschulen in Pappenheim und Solnhofen. Mit der Ernennung neuer Schulleiter gehe  üblicherweise eine gewisse Ungewissheit, Veränderung und Umstellung einher und damit auch eine gewisse Unruhe einher, wusste Felleiter zu berichten. „Das bleibt dieser Schule erspart“, stellte er fest. Denn der 51-jährige, in Oldenburg geborene Jens Nienaber sei schon seit über 20 Jahren Lehrkraft an der Grundschule in Solnhofen. Von 2011 bis 2016 habe er als Konrektor die  Entwicklung der Schule bereits mitgeprägt. Als Nachfolger Erwin Kochs hat er ab Februar 2017 die Schule kommissarisch geleitet bevor er im August zum Schulleiter ernannt wurde. Allseitiger Wunsch, jener der Schule, der Kommunen, der Region und des Schulamtes sei es gewesen, die schulische Laufbahn Jens Nienabers mit der Ernennung zum Rektor zu krönen. Dieser allseitige Wunsch komme nicht von ungefähr, sondern sei, so Schulamtswdirektor Felleiter: „das Ergebnis der allseitigen besonderen Wertschätzung, die sich Herr Nienaber im Laufe von nunmehr zwei Jahrzehnten erarbeitet hat.
Aufgezählt wurden in einer langen Liste die ehrenamtlichen Tätigkeiten Nienabers im schulischen und sportlichen Bereich und im Solnhofer Vereinsleben.
Nach einer schweren Erkrankung im Jahre 2016 sei der neue Rektor nun wieder gerüstet, sein verantwortungsvolles Amt auszuüben.

„Willkommen auf der Brücke“, begrüßte Solnhofens Bürgermeister Manfred Schneider den neuen Schulleiter in seinem Grußwort. „Heute  führen wir einen neuen Kapitän auf die Brücke unseres Schulschiffes“ stellte Schneider fest .Und er dankte allen Verantwortlichen, dass sie Jens Nienaber als Kapitän ausgesucht haben.  Er bemühte sogar den Indianerhäuptling Geronimo, der die„große weise, mutige Entscheidung von weißen Mann in Amt Schule“ , sehr gelobt hätte.

Als Willkommensgeschenk auch im Namen seines Pappenheimer Bürgermeisterkollegen Uwe Sinn bekam Jens Nienaber eine Lithografie mit dem für einen Lehrer passenden Titel „Der Bücherfreund“, die von dem Berliner Künstler Joachim Zeitler geschaffen wurde.

Bei dem mit Spannung erwarteten Auftritt des Überraschungsgastes Stefanie Mehringer,  stellte sich heraus, dass sie für die Grundschulen in Pappenheim und Solnhofen je einen Scheck dabei hatte. Jede der beiden Schulen kann sich über eine Spende der Sparkasse Mittelfranken Süd über 1.000 Euro freuen. Es sei ihr eine Herzensangelegenheit für die Bildung in der Region etwas zurückzugeben. Sie zeigte sich überzeugt, dass das Geld sinnvoll zum Wohle der Schule und der Schülerinnen und Schüler eingesetzt wird.

Glück und Segenswünsche beider Konfessionen brachte Pfarrerin Jutta Störch, die mit Nienabers  Liebe zu den Kindern eine Gemeinsamkeit zum Reformator Martin Luther reflektierte. Als Geschenk überreichte sie einen „kleinen Luther“ und eine Kerze als Symbol der Hoffnung auf eine gute Zukunft.
Auch Helene Gündogan und  Nicole Krause vom Elternbeirat überbrachten Glückwünsche und ein Präsent.
Die Schülerinnen und Schüler der Solnhofener Grundschulklassen ehrten  ihrem neuen Schulleiter mit mehreren Liedern, einer ganzen Reihe von Sinnsprüchen und luden letztlich  mit der “Ode an die Freud“ die Gäste zum Mitsingen ein.

„Ich wollte schon immer Schulleiter werden, weil ich Schule bewegen möchte“, stellte der Protagonist in der Schlussrede bei der Feierstunde fest. Er zeigte das weite Verantwortungs- und Tätigkeitsfeld eines Schulleiters auf, den er mit dem Kapitän eines großen Tankers verglich. Ein so großes Schiff könne man nicht nach Belieben hin und her jonglieren, sondern nur mit Können und Weitblick in ganz kleinen Stücken navigieren.

Der neue Schulleiter dankte allen, die bei der Gestaltung der Feier mitgewirkt haben für die lieben Worte und Wünsche. Bei seinem Lehrerkollegium bedankte er sich für Ausstattung des kalten Buffets an dem sich die Gäste nach der Feier stärkten und angeregt unterhielten.