Viele Investitionen vorgestellt

Bei der Bürgerversammlung in Pappenheim gab 1. Bürgermeister Uwe Sinn eine Übersicht über die Entwicklungen und Maßnahmen in Pappenheim und den Ortsteilen. Kämmerer Günther Roth stellte die Haushaltsjahre 2018 und 2019 gegenüber. Die betroffenen Anwohner der Deisingerstraße beklagten sich über  „Verarsche“ bei den Zeitprognosen im Zusammenhang mit dem Kanalneubau sowie bei der Umgestaltung der Deisingerstraße. Themen bei der Aussprache waren auch Wohnbauflächen in Pappenheim und der Vorwurf, dass die Jugend in der Stadt Pappenheim keine Perspektive habe.

Rund 40 Zuhörer waren es, die sich zur Bürgerversammlung im Pappenheimer Haus des Gastes zur Bürgerversammlung eingefunden hatten. Darunter waren auch einige Stadträtinnen und Stadträte. Die Fraktion der Freien Wähler war fast vollzählig und auch die SPD-Fraktion war stark vertreten. Die CSU-Fraktion ließ sich von Geislohes Ortssprecher Erich Neulinger vertreten und von der Bürgerliste konnte kein Mandatsträger gesichtet werden.
Wie üblich stellte Bürgermeister Sinn mit einer Bildpräsentation das Geleistete, die aktuell laufenden Projekte und die Visionen für die Zukunft vor. Die Stadt Pappenheim hatte zum Jahreswechsel 4.048 Einwohner von denen 1.954 (Vorjahr 2.016) in der Kernstadt und demnach in den Ortsteilen 2.094 (Vorjahr 2.075) leben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Einwohnerzahl in der Kernstadt um 43 Einwohner gesunken, was mit dem Wegzug der Asylsuchenden in den Sammelunterkünften in Niederpappenheim und der Deisingerstraße im Zusammenhang stehen dürfte. In den Ortsteilen insgesamt um ist ein Anstieg um 19 Einwohner zu verzeichenen, wobei alleine in Beiswang 14 neue Einwohner hinzugekommen sind.

Der Bürgermeister informierte über den vom Bauhof neu errichteten Verlobungstempel auf dem Weinberg, von wo man einen wunderbaren Ausblick hat und als Pappenheimer seinen Seelenfrieden wieder finden kann wenn sie die Stadt- in die Altmühlschleife eingebettet – von seiner „Schokoladenseite“ zeigt.

Die Sanierung des Katholischen Kindergartens hat die Stadt im vergangenen Jahr 106.000 Euro ausgegeben wurden und in diesem Jahr werden noch einmal 60.000Euro für die Umgestaltung der Außenanlagen investiert werden.

Der Neubau eines Kinderhorts mit Kindergartengruppe im Umgriff der Grundschule in Pappenheim soll 750.000 Euro kosten und bis zum September 2020 bezugsfertig sein. Derzeit findet die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder im Grundschulhau statt, was aber nur als Übergangslösung von den Aufsichtsbehörden zeitlich befristet geduldet wird.

Für die Modernisierung der Pappenheimer Kläranlag seinen 240.000 Euro investiert worden und die Zusammenführung der Kläranlagen Geislohe Neudorf und Göhren mit Ableitung über das Göhrener Tal zur Pappenheiemr Alexander-Beck-Straße ist mit 1,15 Millionen Euro veranschlagt.

Für die Fußgängergalerie und die Fußgängerrampe beim Neubau der Niederpappenheimer Bahnunterführung habe man für einen barrierefreien Zugang zu dem Bahnsteig Richtung Solnhofen bereits 130.000 Euro investiert und weitere Investitionen von 240.000 Euro stehen für dieses Projekt im Jahr 2019 noch an.

Zur Bahnunterführung selbst könne Sinn ausführen, dass die neue Unterführung als Einschubbrücke vor Ort gebaut und am 29. Juni 2019 innerhalb von 100 Stunden unter die Bahnlinie geschoben wird. Derzeit sei man bei der Herstellung einer Betonwanne, die das Wasser von dem nun tiefer liegenden Fahrbahnniveau fernhalten soll.

Noch in diesem Jahr soll in Übermatzhofen eine private, leistungsfähige Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von 10 Megawatt (MWp) in Betreib gehen. Die beiden Betriebsflächen im Süden Übermatzhofens (Richtung Langenaltheim), haben eine Gesamtfläche von 19 ha.

In Bieswang steht der Umbau des Schulhauses zu einer Einrichtung für eine ambulante Wohngemeinschaft kurz vor dem Beginn und ist mit 750.000 Euro im Haushalt veranschlagt. Such die Bieswanger Spange von der Staatsstraße zum Industriegebiet sei auf einem guten Weg. Noch im April 2019 soll die Erneuerung des Kanals in der Bieswanger Hauptstraße beginnen, wogegen bei der Landwirtschaftliche Umfahrung im Süden Bieswangs derzeit etwas hakt.

Aus der Agenda ganz verschwunden ist derzeit der Eichwiesensteg. Im Jahre 2016 hat man zwar im Stadtrat die Erneuerung dieser Verbindung der oberen und der unteren Pappenheimer Vorstadt im Stadtrat beschlossen, aber offenbar findet der von vielen Pappenheimern gerne benutzte Steg bei der derzeitigen Zusammensetzung des Stadtrats keine Befürworter-Mehrheit. Denn „2019 wird hier nichts passieren“ verkündete der Bürgermeister, weil im Haushalt für die Erneuerung des Eichwiesenstegs keine Mittel eingestellt worden sind.

Über die Bürgerstimmen bei der Bürgerversammlung und die Finanzlage der Stadt Pappenheim wird gesondert berichtet.




Der Stadtrat tagt öffentlich

Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 11.04.2019, um 19:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

Top 1 Bauanträge

1.1 BA 12/2019 – Errichtung Einfamilienhaus mit Garage und Carport, Osterdorf

1.2BA 13/2019 – Umbaumaßnahmen an denkmalgeschütztem Wohnhaus, Klosterstraße Pappenheim

 1.3  BA 14/2019 – Nutzungsänderung und DG-Ausbau für betreute Wohngruppe für Menschen mit Behinderung (9 Plätze)

 1.4  BA 15/2019 – Auf 5 Jahre befristete Nutzungsänderung Leiterwohnhaus zu Bettenhaus

Top 2  Schulkindbetreuung – Vorstellung des BRKs als neuer Träger

Top 3 Antrag der SPD-Stadtratsfarktion „Zukunft der Märkte in der Stadt – Zusammenarbeit Stadt und Vereine“

Top 4 Brauchtumspflege – Aufhebung des Beschlusses Maibaumbeauftragung aus dem Jahr 2003

Top 5 Innenstadtsanierung:

5.1 Innenstadtsanierung – Einbau von Stadtmobiliar

5.2 Innenstadtsanierung – Markierung der Parkflächen

Top 6 DE Baumaßnahme Bieswang – Umbau des ehem. Schulhauses zu einer Senioren WG – Vorstellung und Genehmigung der Kostenberechnung und der Planung (LP 5)

Top 7 Straßenunterhalt: Vergabe Straßenunterhaltsmaßnahmen 2019

Top 8 Antrag von Hr. Albrecht Geislohe auf Anschluss des städt. Hirtenhauses in Geislohe an sein Nahwärmenetz




Verkehrszeichen in Neudorf geklaut

Während der vergangenen Tage wurden in Neudorf drei Verkehrszeichen entwendet, die für eine Baustelle des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl bereitgelegt waren. Der Wert der Schilder beläuft sich auf ca. 300 EURO.

Hinweise zu dem Diebstahl werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Kontinuität im Schützenmeisteramt der PSG

Bei der Jahreshauptversammlung der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim (PSG) wurden Robert Deffner als 1. Schützenmeister und Monika Baier als 3. Schützenmeisterin in ihren Ämtern bestätigt. Es gab viele Ehrungen und Sportleiter Florian Schütz stellte in seinem Bericht die Schießleistungen der Vereinsmitglieder vor. Gesellschaftsausschuss ernennt Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein zum ständigen Schirmherrn der PSG.

Im Schützenhaus am Lachgertenweg konnte der 1. Schützenmeister Robert Deffner neben den Schützenschwestern und Schützenbrüdern, die  Vereinsmajestäten und Ehrenmitglied Heinz Baier begrüßen. Sein besonderer Gruß galt  Werner Krug, dem 2. Vorsitzenden des Patenvereins von den Eißendorfer Schützen aus Hamburg Harburg.

In seinem Bericht ließ der 1. Schützenmeister das Vereinsjahr Revue passieren, in dem der Verein von der Vereinsmeisterschaft bis hin zur Bayerischen Meisterschaft sportlich aktiv war. Daneben gab es gesellschaftliche Schießwettbewerbe wie das KK-Volksfestschießen, das Königs-, Vogel und Strohschießen. Robert Deffner bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des erfolgreichen Vereinsjahres beigetragen haben.

Die erfolgreichen sportlichen Aktivitäten des Vereins wurden aus dem Sportbericht von Sportleiter Florian Schütz deutlich.

Der Verein zählt derzeit 137 Mitglieder unter denen 4 Jungschützen sind. Bei den Vereinsmeisterschaften konnte sich in der Disziplin  LG Herren I Benedikt Felsner mit  376 Ringen an die Spitze setzen, gefolgt von seinem Bruder Jakob der mit 367 Ringen Platz 2 erreichte.

Auf Platz zwei bei der Gaumeisterschaft  rangierte Emmi Felsner in der Luftgewehrdisziplin mit 297 Ringen und Dieter Felsner platzierte sich mit 369 Ringen auf Platz 1 bei den Herren.

Bei den Seniorinnen erreichte Bärbel Kießlinger mit 286 Ringen Platz 1 bei der Gaumeisterschaft.

Beachtlich sind  auch die Ergebnisse der Pappenheimer Schützen bei der Bezirksmeisterschaft 2018, wo am Ende Brigitte Jung in der Luftpistolendisziplin mit 345 Ringen Platz 3 und Jakob Felsner mit 364 Ringen Platz 23 standen.

Für die Bayerische Meisterschaft hatte sich die Luftpistolenschützin Brigitte Jung qualifiziert, wo sie mit 334 Ringen einen beachtlichen 62. Platz belegen konnte.

Beim Rundenwettkampf legten die Pappenheimer Schützen in der B-Klasse mit dem Luftgewehr sehr erfolgreich an und standen so am Saisonende 2017/2018 unangefochten und ohne Niederlage auf Platz 1, was, den Aufstieg in die A-Klasse bedeutete.

In der Gauoberliga rangiert die Luftpistolenmannschaft der PSG Pappenheim, in der Saison 2018/2019 auf Platz 1 und der Aufstieg in die Bezirksliga steht bereits fest.

Von der Cold-Water-Challenge, zu der die PSG nominiert wurde konnte Damenleiterin Emmi Felsner berichten und auch von mehreren Wettbewerben beim Damenschießen. Darunter war auch ein KK-Übungsschießen der Damen, wofür sie sich bei Dieter Felsner und Rolf Kießlinger für die Anleitung und Unterstützung bedankte.

Zur Neuwahl standen in diesem Jahr der 1. und der 3. Schützenmeister an. Dabei wurden der 1. Schützenmeister Robert Deffner und die 3. Schützenmeisterin Monika Baier in ihren Ämtern bestätigt. Und auch Rolf Kießlinger, Benedikt Felsner und Dieter Mühlbauer bekamen ein einstimmiges Votum für ihren Verbleib im Gesellschaftsausschuss. Neu gewählt wurde Jakob Felsner als Jugendleiter und Stellvertreter von Sportleiter Florian Schütz.

Bei den Ehrungen für treue Mitglieder hatte 1. Schützenmeister Robert Deffner zahlreiche Urkunden für langjährige Mitgliedschaft zu übergeben.

10-jährige Mitgliedschaft:
Katharina und Theresa Deffner, Till Mattfeldt und Sophie Wurm.

15-jährige Mitgliedschaft:
Michael Deffner, Martina und Peter Hofmeier, Michael Kehl, Thorsten Kirchhof und Gerhard Moje.

20-jährige Mitgliedschaft:
Andreas Haye.

25-jährige Mitgliedschaft:
Daniel Engeler, Irmgard Kienzle, Angela Pfister, Florian Schütz, Jens Vedder.

35-jährige Mitgliedschaft:
Siglinde Faulborn, Albert Lippenberger, Renate Hildebrand, Klaus Modl.

45-jährige Mitgliedschaft:
Theo Gesell, Walter Grobmann, Paula Kammerer, Bärbel Kießlinger, Rolf Rabus, Gisela Rabus, Hans Rottler und Wolfgang Sippekamp.

55-jährige Mitgliedschaft:
Rolf Kießlinger

65-jährige Mitgliedschaft:
Erwin Knoll

Mit mehreren einstimmigen Beschlüssen hat die PSG auch ihre Satzung angepasst. Die Satzungsänderungen betrafen im Wesentlichen Festlegungen zur Datenschutzgrundverordnung und  zur politischen und konfessionellen Neutralität und zur rechtlichen Stärkung des Gesellschaftsausschusses. Letzterer hat, wie Rolf Kießlinger der Versammlung mitteilte, Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein zum ständigen Schirmherrn der der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim ernannt.




Pappenheimerin erhält Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

Renate Gehrcke aus Pappenheim erhielt kürzlich das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt. Ministerpräsident Dr. Markus Söder händigte das Ehrenzeichen persönlich aus. Die Auszeichnung konnten insgesamt vier Männer und Freuen aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen entgegennehmen

Ministerpräsident Dr. Markus Söder händigte am vergangenen Donnerstag, 28. März 2019, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten aus.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ist ein sichtbares äußeres Zeichen des öffentlichen Dankes für langjährige hervorragende Leistungen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich uneigennützig in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Der Ministerpräsident verleiht es an Personen, die sich durch langjährige, mindestens 15- jährige aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben.

Unter den Geehrten befand sich dabei auch Renate Gehrcke aus Pappenheim, der diese besondere Ehre zuteilwurde.
Die freischaffende Künstlerin Renate Gehrcke aus Pappenheim erhielt das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der regionalen Kunstszene. Bereits 1988 gründete sie den Kunstverein „Spirale“ und leitet seit nunmehr 30 Jahren diesen Verein als Erste Vorsitzende. Zudem organisierte sie in den letzten drei Jahrzehnten zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen und lockte damit auch namhafte Künstler in die Region. Im Jahr 1994 gründete sie eine Artothek, in der Bilder und Plastiken gegen eine geringe Gebühr für eine bestimmte Zeit ausgeliehen werden können. Nicht nur über den Kunstverein „Spirale“, sondern auch durch ihr persönliches Engagement gelang es Renate Gehrcke in der Region ein neues Kunstverständnis zu wecken und die Auseinandersetzung mit der modernen Kunst anzuregen und zu fördern.

Georg Morgott und Monika Weck aus Ellingen sowie Herbert Tschepa aus Treuchtlingen erhielten in München ebenfalls das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Foto: Bayerische Staatskanzlei

 




Verdienter Kampfsieg für die SFB-Frauen

Die SG Sportfreunde Bieswang-Obereichstätt hat auswärts beim FC Wendelstein gewonnen. Nach Rückstand drehte Bieswang das Spiel und gewann mit 2:1 und bleibt damit weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz.

Wie immer in dieser Saison ging das Team um Wolfgang Schmidt mit Unterstützung der U17-Mannschaft ins Spiel und war an diesem Spieltag trotzdem ersatzgeschwächt. Bieswang bekam zunächst keinen Zugriff im Mittelfeld und so war es kein Wunder, dass Wendelstein in der 13. Minute bereits früh mit 1:0 durch Tamara Bader in Führung ging. Die Sportfreunde rüttelte dieser Rückstand wach und so eroberten sie sich daraufhin die Oberhand im Mittelfeld. Nach einer schönen Kombination hatte Hanna Schmidt die beste Chance im ersten Durchgang zum Ausgleich, doch ihr Abschluss ging übers gegnerische Tor.

In der zweiten Halbzeit machte Bieswang weiter Druck und zeigte schöne Spielzüge. In der 55. Minute glich Lena Schmidt für die Sportfreunde aus. Leonie Schmidt schickte Lena Schmidt steil. Diese überlief die gegnerische Abwehr und schloss überlegt aus zwölf Metern ab. Bieswang war weiterhin am Drücker, aber die gegnerische Torfrau parierte mehrfach. Zehn Minuten vor Schluss drehten die Bieswangerinnen verdient das Spiel, als Leonie Schmidt mit einem Flachschuss ins lange Eck traf. Die aus der U17-stammende SF-Torfrau Julia Danner rettete Bieswang zunächst die Führung, als sie bei einer guten Gelegenheit der Wendelsteinerinnen rechtzeitig herauslief und sich ins Getümmel stürzte. In der letzten Spielminute wurde es dann jedoch noch einmal spannend, als die Bieswanger Torfrau einen Rückpass mit der Hand aufnahm. Der fällige indirekte Freistoß neun Meter vor dem Tor ging aus Sicht der Bieswanger aber glücklicherweise an die Oberkante der Latte und dann über das Tor. Somit gewannen die Sportfreunde letztlich aber verdient und dank ihres guten Kampfgeistes und Willens.

Das Spiel am kommenden Wochenende gegen den TSV Wolfstein wurde auf den 1. Mai verlegt. Anpfiff ist dann um 14 Uhr in Obereichstätt.

Es spielten: Julia Danner, Annalena Koderer, Tamara Kastenhuber, Anna Leitmayr, Jessica Oberschmid, Sabine Stettinger, Barbara Scholz, Marie Wittmann, Hanna Schmidt, Leonie Schmidt, Lena Schmidt, Katharina Schipp.




Mit Roller zu schnell unterwegs

Am Sonntag, 31.03.2019, gegen 17.00 Uhr, fiel einer Polizeistreife auf der Staatsstraße 2230 von Zimmern in Richtung Pappenheim ein Kleinkraftrad auf, das mit einer Geschwindigkeit von gleichbleibend ca. 70 km/h vor dem Streifenwagen herfuhr.
Bei einer Verkehrskontrolle des 60 Jahre alten Fahrers aus dem Landkreis Eichstätt wurde festgestellt, dass die Rahmennummer des Rollers nicht mit den Fahrzeugpapieren übereinstimmte. Laut den Zulassungspapieren handelte es sich um einen Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Das Zweirad wurde sichergestellt und die polizeilichen Ermittlungen eingeleitet.




Bücher- und Lesewochenende in Pappenheim

Den Büchern, den Worten und Wörtern in gedruckter und gelesener Form hat der Pappenheimer Kunst und Kulturverein kürzlich ein Wochenende gewidmet. Im K 14 – Haus der Bürger in der Klosterstraße kreierte Willi Halbritter mit seiner Druckmaschine für Pappenheim typische Wörter, Fabiola Hoppe gewährte Einblicke in die Kunst des Buchbinderhandwerks, einen Bücherbasar gab es  und an verschiedenen Orten der Stadt konnte sich das interessierte Publikum  Lesungen aus ganz verschiedenen Genres anhören.

„Hustenburg“, „Bergers“ und „Bumber“ waren die ersten Wörter, die Willi Halbritter aus Ellingen mit seiner Druckmaschine kreierte. Das sind Begriffe, die dem „echten Pappenheimer“ geläufig sind. Während die „Hustenburg“ bei den Pappenheimern ein Synonym für die die vormalige Lungenheilstätte war, ist der „Bumber“ in Pappenheim als Person bekannt und „Bergers“ ist die Bezeichnung für einen Mohnzopf, der bis 1972 in der Bäckerei Wenderlein in der Graf-Carl-Straße verkauft wurde. Peter Eckstein der heute in München lebt, ist der Enkel der damaligen Bäckersleute und hat für seine Oma noch in Pappenheim Frühstückssemmeln ausgeliefert. „Ich finde es spannend, wie die Wörter auf der Druckmaschine gesetzt werden“ meint Peter Eckstein und geht Willi Halbritter zur Hand, wenn es darum geht Abstandshalter zwischen den Buchstaben einzusetzen, Ornamente hinzuzufügen oder auf die Buchstaben kurz vor dem Druck die unterschiedlichen Farben zu walzen. Halbritter, der gelernter Grafiker ist, hat die Handdruckpresse vor 10 Jahren erworben, wo sie zum Herstellen von Korrekturabzügen bei einem Zeitungsverlag verwendet worden war.

Inzwischen verfügt der kreative Drucker über 200 Schriftsätze aus Holz und 300 Bleischriftsätze, die aus Frankreich, Argentinien und Italien stammen. Alleine die Bleischriftsätze haben ein Gewicht von 4 Tonnen, verrät Halbritter. Seine Handdruckpresse findet Verwendung bei der Gestaltung von Plakatentwürfen und bei Druckvorführungen zu verschieden Anlässen in der Region und sogar in München  hat Halbritter  seine Kunst mit der Handdruckmaschine schon präsentiert.

Bettina Balz, die Initiatorin des Buch- und Leseevents konnte sich über eine regen Zuspruch freuen. Vermutlich wird es nicht möglich sein alle eingereichten „Pappenheimer Wörter“ zu drucken, denn es sind von den Pappenheimer mehr als 50 Begriffe eingereicht worden. Darunter befinden sich Pappenheimspezifische Bezeichnungen wie „Philosophenbuche, Rammelhart, Schinnererhalbe, Kronensaal, Lämmermann, Essoberg, Waldfrieden  und Verlobungstempel“.

Im Foyer des K 14 gab es, passend zum Thema einen Bücherbasar, der sich ebenfalls eines großen Zuspruchs erfreuen konnte.

Im Obergeschoss, wo erst kürzlich die Kunstausstellung „gold bewegtes rund bricht auf“ von Fabiola Hoppe eröffnet wurde, zeigte die Künstlerin, die auch Buchbindemeisterin ist inmitten ihrer Kunstwerke das Handwerk der Buchbinderei, diesmal in Form von Buchreparaturen. Die Auflage eines Einwohnerverzeichnisses der Irischen Stadt Dublin, das mit gebrochenem Buchrücken auf ihrem Reparaturtisch lag, ein Bayerisches Kochbuch und einige Schulbücher als Erinnerungsstücke warteten auf die Reparatur durch die Buchbindemeisterin. Mit Leinenzwirn, Gaze, Verstärkungsband und Leim hat Fabiola Hoppe letztlich alle Bücher wieder heil gemacht.

Oberbayernkrimi bis Spiegelbestseller
Passend zum Thema Buchevent hatten der Kunst- und Kulturverein auch Lesungen an fünf verschiedenen Orten organisiert, die im halbstündigen Rhythmus stattfanden. So konnten die Besucher  im K14 Jüdischen Erzählungen, vorgelesen von Dagmar Heiland lauschen  und in Maritas Art Café las Uwe Graf aus dem Roman „Das Kaffeehaus im Aischgrund“ von  Helmut Haberkamm. Sportlich ging es natürlich in der Turnhalle des TV Pappenheim zu, wo Sabine  Rosak neben einer köstlichen Erich Kästner- Geschichte zum Sport in der Jugend auch von Erlebnissen und Empfindungen des Langstreckenläufers Haruki Murakami las.

Aus dem Oberbayernkrimi „Hausbock“ von Richard Auer konnten  die Zuhörer bei der Vorlesung von Anette Pappeler im Feuerwehrhaus von einem Großbrand mit einer Leiche erfahren. Gerne nutzten die Besucher auch die Gelegenheit das Europäische Haus wieder einmal betreten zu können. Dort las    Susanne Pühl aus dem Spiegel Bestseller „der Hut des Präsidenten“ einem sinnlichen französischen Roman von Antoine Laurain.

Den Sonntag hatten die Veranstalter den Kindern und der Muse gewidmet. So gab es in den Räumen des K 14 Lesungen für Kinder verschiedenen Alters und an der Druckpresse von Willi Halbritter konnten die Kinder ihre eigenen Kreationen erstellen, die dann gedruckt wurden. Erwachsene konnten im Bücherbasar stöbern und bei Kaffee und Kuchen eine sehr gelungene Veranstaltung des Kunst- und Kulturvereins Revue passieren lassen.




Zu schnell und ohne „Schein“ unterwegs

Im Rahmen einer „Laserkontrolle“ am Nachmittag des 30.03.19 wurde in Pappenheim ein 40jähriger Pkw-Fahrer mit 84 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zusätzlich zum Bußgeld für zu schnelles Fahren erwartet ihm nun auch ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.




Thomas Rachinger bleibt Chef der Sportfreunde

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Sportfreunde Bieswang standen auch die Neuwahlen der Vorstandschaft auf dem Programm. Thomas Rachinger wurde in seinem Amt als Erster Vorsitzender bestätigt. Es ist bereits seine 6. Periode, seit 2004 ist er der „Kopf des Vereins“.
SF-Ehrenvorstand und bisheriger 2. Vorsitzender Johann Bayer wird neuer Jugendleiter, sein Amt übernimmt Michael Zippel. Damit läuten die Sportfreunde eine Verjüngung der Vorstandsspitze ein.

(SFB) Im gut gefüllten Vereinsheim der Sportfreunde Bieswang begrüßte Vorsitzender Thomas Rachinger die Vereinsmitglieder – darunter Ehrenmitglieder, Bieswanger Stadträte sowie Vertreter der örtlichen Vereine – zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Die Rückschau des Vorsitzenden zum abgelaufenen Vereinsjahr beleuchtete zunächst das Geschehen im Fußballbereich. Die Erste Mannschaft musste nach einigen Jahren in der A-Klasse den bitteren Gang in die B-Klasse antreten. Zudem wurde wegen Spielermangel die Reservemannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet. Zwei bittere Pillen für den Verein. Dennoch ist es ihm nicht bange, denn mit Matthias Blischke hat der Verein einen Trainer, der immer optimistisch ist und mit der aktuellen Lage sehr gut zurechtkommt. Er hat es geschafft, der Mannschaft wieder neues Leben einzuhauchen. Es ist ein Aufwärtstrend spürbar. So kann aktuell vermieden werden, mit einem anderen Verein eine Spielgemeinschaft zu bilden oder gar zu fusionieren. „Die Eigenständigkeit des Vereins ist ein sehr hohes Gut, das es zu erhalten gilt“, so Rachinger in seinen Ausführungen. Bestes Indiz dafür ist, dass in der Winterpause vier weitere/neue Spieler gewonnen werden konnten.

Bei den Fussballerinnen, die nach dem Abstieg aus der Bezirksliga in die Kreisliga dort gut Fuß gefasst haben und mit dem FV Obereichstätt in einer Spielgemeinschaft aktiv sind, hat wieder Wolfgang Schmidt das Sagen. Seit seinem Wirken – das zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen eingestellt war – läuft es offensichtlich wieder sehr gut, was sich an den Ergebnissen hervorragend ablesen lässt. Weiterhin ist das große Problem die dünne Personaldecke. Eine mittelfristige Planung ist nicht möglich. Gerne können sich Fußballerinnen aus dem Umkreis dem Team anschließen. Sie finden im Prinzip beste Voraussetzungen in Bieswang, auf und neben dem Platz.

Im Jugendbereich schlägt der demografische Wandel weiterhin voll zu Buche. Es bleiben pro Jahrgang immer weniger potenzielle Fussballer und Fussballerinnen übrig, zudem sind das allgemeine vielschichtige Freizeitangebot sowie die schulischen Verpflichtungen weitere Gründe für das Ausbleiben manchen Talentes. Ein Blick auf die Jugendtabellen der Region zeigt die vielen Spielgemeinschaften, teils schon bestehend aus 4 bis 5 Dörfern bzw. auch Städten, die sich zu einer Einheit formieren müssen. So arbeiten die Sportfreunde überwiegend mit dem FC Nagelberg zusammen, aber auch mit dem SV Marienstein in einer Altersgruppe.

Durch weitere Angebote für Jung und Alt (Aerobic, Zumba, Bauch/Beine/Po, Rückenfit, Kinderturnen) ist der Verein auch in der Breite sehr gut aufgestellt und hat mit Katja Wenzl und Renate Süppel zwei Übungsleiterinnen, die die Gruppenleitung in bester Art und Weise praktizieren und dafür sehr viel Lob ernten. Die Besucherzahlen der Einheiten sprechen demzufolge für sich. Viele Damen kommen extra nach Bieswang, weil sie dort ein perfektes Angebot und sehr gute Rahmenbedingungen vorfinden.

Kassier Günther Hüttinger konnte bei seinen Ausführungen von einem sehr guten und soliden Jahr berichten. Der Verein steht dank seines vielschichtigen Wirkens und seines vorausschauenden Handelns auf einer gesunden Basis. Schulden für das Sportheim und die beiden Photovoltaikanlagen gehören der Vergangenheit an. Die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft war demzufolge nur Formsache.

Lobend wurde auch die Sportförderung durch die Stadt Pappenheim der Versammlung gegenüber vom Vorsitzenden zum Ausdruck gebracht. Die Kontinuität dieser Förderung ist das A und O und gibt den Vereinen die nötige Planungssicherheit. Bleibt zu hoffen, dass die Kommune erkennt, dass dies eine Dauereinrichtung bleiben sollte, auch wenn es dieser finanziell mal nicht so gut geht.

Auch in gesellschaftlicher Hinsicht ist der Verein aktiv. Faschingsball, Kinderfasching, Schafkopfturnier und Sonnwendfeier zeigen die Vielschichtigkeit des Vereins.

Die Vereinszeitschrift „Fussballspiegel“, die es seit sagenhaften 28 Jahren und auch kostenlos zu jedem Heimspiel gibt, rundet das Angebot der SF Bieswang im sportlichen Bereich ab.

Ehrungen standen im Rahmen der Jahreshauptversammlung nicht an. Diese sollen im Rahmen der 70-Jahr-Feier, die am Samstag, 20. Juli 2019 stattfinden wird, erfolgen. Der Verein ist aktuell dabei, für diesen Festtag ein interessantes Programm auf die Beine zu stellen. Gefeiert werden soll im kleinen und beschaulichen Rahmen, vor allem ohne Stress für die Vereinsmitglieder, schließlich sollen diese von der Feier auch etwas haben.

Turnusgemäß stand zudem die Neuwahl der Vorstandschaft auf dem Programm mit folgendem Ergebnis:

  • Vorsitzender: Thomas Rachinger
  • Vorsitzender: Michael Zippel
  • Vorsitzender und Kassier: Günther Hüttinger
  • Schriftführer: Werner Rachinger
  • Passive Beisitzer: Heinrich Grimm, Roland Kiermeyer
  • Spartenleiter Fussball: Andreas Renner
  • Spielleiter Fussball: Thomas Schwenk
  • Jugendleiter: Johann Bayer
  • Kassenprüfer: Alfred Terschanski, Michael Oeder
  • Vertreter der Mannschaften/Gruppen: Katja Wenzl, Renate Süppel, Wolfgang Schmidt, Florian Schwenk, Stefan Wiedemann, Alois Wenzl

Unter „Wünsche und Anträge“ ging es sehr ruhig zu. Alle scheinen soweit zufrieden zu sein.

Der Abend wurde traditionell mit dem Lied „Wer hat die Welt so schön gemacht, wer hat das Fussballspiel erdacht…“ beendet, ehe es zum geselligen Teil überging.

Fotos: Sportfreunde Bieswang




Objektiv nachprüfbar

Der CSU Fraktionsvorsitzende Florian Gallus hat uns einen Leserbrief zukommen lassen, in dem er auf die Presseerklärung der SPD-Fraktion „Völlig aus der Luft gegriffen“ Stellung nimmt. Thematisiert werden dabei die Inhalte unseres Artikel „CSU rüstet sich für 2020“ vom 15. März 2019.

 

„Sachverhalte sind objektiv nachprüfbar“

Das die kontroverse Diskussion von Sachverhalten von kommunalen Mandatsträgern über Leserbriefe erfolgt, liegt uns eigentlich fern, jedoch kann die Stellungnahme der SPD unsererseits leider nicht unkommentiert bleiben.

Wieder einmal erbringt die SPD-Fraktion den Beweis, dass jede Kritik zu einem, in unseren Augen, falschen Vorgehen des Rathauschefs als „Attacke“ und „Angriff“ gegen ihren Bürgermeister gewertet wird. Zugleich wird dadurch jedes Mal ein bemerkenswerter „Wagenburgreflex“ ausgelöst, indem sich Herr Gronauer filmreif vor seinen Bürgermeister wirft, anstatt sich intern mit der Kritik zu beschäftigen und gegebenenfalls Lehren daraus zu ziehen.

Als Stadträte haben wir die Pflicht auf, Missstände hinzuweisen. Der Versuch, jeder Kritik der Stadträte und der Bürgerschaft vorzubeugen, indem man jeden, der auf einen Missstand hinweist, versucht öffentlich mundtot zu machen, funktioniert schon lange nicht mehr.

Einer Vorbesprechung der Stadtratssitzung durch die Fraktionsvorsitzenden standen wir immer offen gegenüber, jedoch wurde von uns schriftlich darum gebeten, vorab die zu besprechenden Punkte zu benennen und die dazugehörigen Unterlagen zu erhalten. Dies blieb jedoch stets aus. Der dazugehörige Schriftverkehr aus 2014 liegt vor und kann eingesehen werden.

Alle unsere Stadträte, die nicht an Sitzungen teilnehmen konnten, haben sich immer rechtzeitig und unter Angaben von Gründen formgerecht entschuldigt. Auch wenn es jemandem nicht immer möglich war anwesend zu sein, so stand die CSU Fraktion immer im Kontakt und jedes Mitglied war über die Beschlüsse und den Sachstand (sofern dieser den Stadträten auch bekannt war) jederzeit informiert.

Dass ein Stadtrat sein Recht auf Information und Beantwortung von Emails verliert, wenn er nicht regelmäßig an Sitzungen teilnehmen kann, ist neu.

Wie lässt sich sonst erklären, dass eine von mir als Fraktionsvorsitzendem gestellte Anfrage am 29.01.19 von der Verwaltung schriftlich dahingehend beantwortet wurde, dass nach Weisung des Bürgermeisters keine Informationen herausgegeben werden dürfen und der Bürgermeister wünscht, man solle sich mit etwaigen Fragen direkt an ihn wenden?

Diesem Wunsch des Bürgermeisters kam man von Seiten der CSU Fraktion auch mit einer Email vom 29.01.19, nach. Eine Antwort des Bürgermeisters steht leider bis heute aus. Der dazugehörige Schriftverkehr liegt auch hier vor und kann eingesehen werden.

Dass es Anfragen zur EHP Nutzung gab, stimmt ebenfalls sehr wohl. Nachführend möchten wir zwei Beispiele anführen!

Einer Anfrage von einem Verein, der im EHP drei Veranstaltungen abhalten wollte, wurde aus dem Rathaus im Jahre 2018 eine Absage erteilt.

Des Weiteren lag eine Anfrage des Landkreises über die Abhaltung von Sprachkursen in den Räumlichkeiten des EHP vor. Auch hier wurde aus dem Rathaus eine Absage erteilt. Anzumerken ist noch, dass der Stadtrat weder über das Vorliegen dieser Anfragen noch über die Absagen informiert wurde. Dem Stadtrat wurde somit die Möglichkeit entzogen, gemeinsam über eine mögliche Verwirklichung zu diskutieren.

Auch hier liegt der entsprechende Schriftverkehr vor und kann eingesehen werden.

Die in der CSU-Jahreshauptversammlung dargestellten Sachverhalte sind somit alle objektiv nachprüfbar.

Herr Gronauer wäre gut beraten gewesen, vor der Verfassung einer Gegendarstellung mit seinem Bürgermeister zu sprechen. Das „Kommuniktionsproblem“ scheint es also nicht nur außerhalb der SPD-Fraktion zu geben.

Florian Gallus
Fraktionsvorsitzender der CSU
im Stadtrat der Stadt  Pappenheim

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 




Mammutsitzung bei der Pappenheimer Jubelwehr

Die Neuwahl der Vorstandschaft, eine Satzungsänderung, Ehrungen, und viele Einsatzstunden das waren die Hauptthemen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim, die in diesem Jahr vier Stunden dauerte.

Der 1. Vorstand Uwe Lampmann war hoch erfreut, dass er zur Jahreshauptversammlung der Pappenheimer Feuerwehr 40 Mitglieder, darunter 33 Aktive begrüßen konnte.

Besonders freute es ihn, dass Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein als Schirmherren des diesjährigen Jubiläums, sowie 1. Bürgermeister Uwe Sinn und Kreisbrandmeister Otto Schober an diesem Abend den Weg ins Feuerwehrhaus gefunden haben.

Zu den erwähnenswerten Vereinsaktivitäten des letzten Jahres gehörten unter anderem ein Grillfest und die traditionelle Himmelfahrtswanderung. Die Freiwillige Feuerwehr zählt derzeit 95 Mitglieder von denen 47 Aktiven Feuerwehrdienst leisten und 40 Passivmitglieder sind. Bei der Pappenheimer Jugendfeuerwehr werden derzeit 8 Jugendliche für den Feuerwehrdienst ausgebildet. In seinem letzten Bericht als Vereinsvorsitzender bedankte sich Uwe Lampmann für eine 17-jährige prima Zusammenarbeit und gab bekannt, dass er bei den Neuwahlen für das Amt nicht kandidiere.

Martin Veitengruber hatte in seinem ersten Bericht als neuer 1. Kommandant (seit dem 6.12.2018) von 44 Einsätzen im vergangenen Jahr zu berichten. Die gewaltige Zahl von 1.713 Einsatzstunden im Jahr 2018 wurden durch die Brände am Lohhof und einer Maschinenhalle am Mauthaus „nach oben geschraubt“ erklärte Veitengruber.

Bei Bürgermeister Uwe Sinn und der Stadt Pappenheim bedankte sich Veitengruber für die Anschaffung einer Heizung für die Umkleideräume und eines Mehrzweck – Kofferanhängers als Transportmittel für die Materialnachführung bei Einsätzen.

Jugendwart Franz – Xaver Klatt stellte ein breit gefächertes Ausbildungsprogramm für die Jugendfeuerwehr vor. Dazu gehörten ein Ausflug zur Berufsfeuerwehr Ingolstadt, der erfolgreiche Wissenstest, der Erwerb der Jugendspange und viele weitere Übungen und Ausbildungseinheiten. Er bedankte sich bei der Führung der Wehr und allen Kameraden, die ihn bei den Jugendübungen unterstützt haben. Besonders dankte er seinem Führungsteam Alina Hüttinger, Sebastian Hüttinger und Andreas Hager.

Atemschutzleiter Florian Schütz  berichtete in einem Überblick zum Bereich des Atemschutzes im Jahr 2018 von18 Atemschutzträger, unter denen er Christian Bernreuther als neues Mitglied besonders erwähnte. Im Jahr  2018 konnten die neuen Atemschutzgeräte beschafft werden, freute sich Schütz. Er bedankte sich auch bei allen Kammeradinnen und Kammeraden für die Hilfe im Atemschutz und bei Constantin Wisniewski, als seinem Stellvertreter, der ihm immer mehr Arbeit abnehmen müsse.

Besonders dankte Schütz  dem ehemaligen Kommandanten und KBM Otto Schober und dem aktuellen Kommandanten Martin Veitengruber, sowie der Stadt Pappenheim. Schütz bat Bürgermeister Sinn ganz besonders darum, seinen Dank unbedingt auch an den städtischen Sachbearbeiter für Feuerwehrwesen Werner Rachinger weiterzuleiten. Er sei im Rathaus eine außerordentlich hilfreiche  und kompetente Anlaufstelle für die Feuerwehr.

Ausgezeichnete Referenzen erhielt  Kassiererin Susanne Lampmann für ihre einwandfreie Kassenführung. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft und überreichte an Vera Seibold zur Geburt ihres Sohnes ein kleines Geschenk

Auszeichnungen, Beförderungen, Ehrungen
Im Ausbildungsprogramm der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim gab es zahleiche Übungen sowohl der Gesamtwehr als auch speziell für Maschinisten und den Atemschutz. Dazu gehören auch die speziellen Lehrgänge, für die der Kommandant Zeugnisse überreichte an:

  • Alina Hüttinger, Andreas Hager, Sebastian Hüttinger für die Modulare Truppmannausbildung Stufe 5
  • Christian Bernreuther, Atemschutzgeräteträger
  • Deniz Demir, Maschinist
  • Susanne Lampmann, Andreas Hager, Kettensägenführerlehrgang
  • Alina Hüttinger, Andreas Hager, JugendLeiterCard –

Befördern konnte der 1. Kommandant

  • Michele Eckerlein zum Löschmeister
  • Daniel Enderlein zum Hauptfeuerwehrmann
  • Franz – Xaver Klatt zum Hauptfeuerwehrmann

Für eine 10-jährige aktive Dienstzeit erhielten Urkunden

Daniel Enderlein, Alina Hüttinger, Constantin Wisniewski, Nicola Schlee, Sebastian Felsner und Alexander Mlinzk.

Für 20 Jahre aktive Dienstzeit wurde Kay Mlinzk geehrt.

Urkunden für langjährige Vereinsmitglieder gab es schließlich noch aus der Hand des 1. Vorstandes Uwe Lampmann für Tom Lampmann (10 Jahre), Andreas Widmann (20 Jahre), Rene Ottmann, Günther Kleber und Dietmar Nix (25 Jahre), Theo Gesell (30 Jahre) und für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Adolf Mürl ausgezeichnet.

Neuwahlen der Vorstandschaft
Die Neuwahlen der Vorstandschaft brachten folgendes Ergebnis: An der Vereinsspitze steht nun als 1. Vorstand Maximilian Löffler und zum 2. Vorstand wurde Florian Schütz gewählt. Neue Schriftführerin ist Britta Schober und Susanne Lampmann führt weiterhin die Kassengeschäfte der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim. Beisitzer sind Andreas Hager, Jens Vedder, Günter Bronkorsky.

Neue Satzung und e.V.
In Zusammenarbeit von Britta Schober, Stefan Burzler  und Günther Kleber entstand im vergangenen Jahr der Entwurf für die Modernisierung der Vereinssatzung, die den Eintrag in das Vereinsregister zum Ziel haben soll. Für diesen neuen Satzungsentwurf, indem es vorwiegend um redaktionelle Änderungen ging waren mehrere Beschlussfassungen vonnöten, die von der Versammlung mehrheitlich angenommen wurden.

Offene Wünsche
Zum Abschluss hatte der 1. Kommandant Martin Veitengruber noch einige Wünsche an Bürgermeister Uwe  Sinn. Diese betrafen  im Wesentlichen die Standortsuche für ein neues Gerätehaus, sowie einen zweiten  Satz Schutzkleidung für Atemschutzträger.

Fotos: Günther Kleber

Über die Aktivitäten der Freiwilligen im Jubiläumsjahr wird gesondert berichtet.