Bilderbuchspende der Pappenheimer Marktfrauen

Hoch erfreut und überrascht zeigte sich Kathrin Heydenreich die Leitern des Evangelischen Kindergartens „Unterm Regenbogen“, als kürzlich Bergpfarrer Gerd Schamberger zusammen mit  vier Pappenheimer Marktfrauen die Kindergartengruppe besuchten. Mitgebracht hatten die vier Damen einen Spendenscheck über 500 Euro.

Diese Spende soll für neue Bilderbücher verwendet werden. Die Pappenheimer Marktfrauen haben im September 2015 den Pappenheimer Wochenmarkt ins Leben gerufen, der sich zu einer festen Größe im Pappenheimer Angebot etabliert hat. Alle zwei Wochen bieten die Marktfrauen in ihrem Marktwagen kleine, besondere Speisen an, die bei den Marktbesuchern großen Anklang finden. Den Ertrag aus ihren Angeboten, spenden die Marktfrauen regelmäßig an Pappenheimer Vereine und Gruppen. So bekam im Januar dieses Jahres der Katholische Kindergaten schon 500 Euro für seine Außenanlage und auch die Jugendfeuerwehr, der Turnverein und die TSG Pappenheim waren schon bei den Spendenempfängern.

 




Pfingstgottesdienst in der Weidenkirche

In der Pappenheimer Weidenkirche findet am Pfingstmontag um 10.30 Uhr wieder der traditionelle Festgottesdienst in der Weidenkirche statt.
Bereits im elften  Jahr kommen dazu aus der ganzen Region die Gläubigen zusammen, um in dem einmaligen Gotteshaus das nach allen Seiten offen ist, einen fröhlichen Gottesdienst zu feiern.

Bei einen Kindergottesdienst wird den jüngeren Christen die Botschaft des Pfingstfestes auf besondere Weise nähergebracht.

Nach dem Gottesdienst sind alle Gäste herzlich zum Imbiss bei der Kirche eingeladen.

Die Evangelische Kirchengemeinde und Dekan Popp freuen sich über viele Besucher aus Nah und Fem.




Ferienpass 2019 ist da

Der beliebte Ferienpass für Kinder aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist jetzt erhältlich . Für 5 Euro gibt es ihn wieder bei allen Sparkassen, Raiffeisenbanken, Schulen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, den öffentlichen Büchereien und bei der Kommunalen Jugendarbeit im Landratsamt.

(LRA) Familien mit mehr als zwei Kindern über vier Jahren erhalten den dritten und jeden weiteren Pass kostenlos. Der Pass gilt ab Pfingstsamstag, 08. Juni, bis zum Ende der Sommerferien. Es ist also genügend Zeit, um die über 100 freien bzw. ermäßigten Eintritte in die vielen Freizeiteinrichtungen gemeinsam mit Eltern und Freunden zu nutzen.

Mit einem oder mehreren kostenlosen Besuchen locken alle Freibäder und Museen im Landkreis sowie unter anderem auch das Planetarium in Nürnberg, das DB-Museum in Nürnberg, das Aquella in Ansbach, die Tropfsteinhöhlen in Velburg und in Essing, das Eisenbahnmuseum in Nördlingen, die Schwabacher Marionettenbühne und viele mehr. Neu im Pass ist ein freier Eintritt im Schwarzlicht-Minigolf in Pleinfeld.

Ermäßigungen gibt es zum Beispiel für die Tretbootfahrten auf dem Brombach- und Hahnenkammsee, für die Kindervorstellung im Weißenburger Bergwaldtheater, für das Labyrinth im Maisfeld Absberg und für die Minigolfanlagen.

Zusätzliche Freizeitangebote während der Sommerferien werden wieder in der Ferienzeitung veröffentlicht. Diese ist Ende Juni bei den oben genannten Verkaufsstellen kostenlos erhältlich.

Weitere Informationen gibt es bei der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises telefonisch unter 09141 902-251.

Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

 




Motorradkontrollen im Altmühltal

Im Bereich Solnhofen, Pappenheim war am vergangenen Samstag und Sonntag die Kontrollgruppe Motorrad (KGM) des Polizeipräsidium Mittelfranken im Einsatz und stellt zahlreiche Verstöße fest.

Die Kontrollgruppe Motorrad des Polizeipräsidium Mittelfranken (KGM) wurde im Jahr 2019 neu aufgestellt, um im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit auf die steigende Anzahl schwerer, beziehungsweise tödlich verlaufender Unfälle motorisierter Zweiradfahrer reagieren zu können. Betrachtet man die Entwicklung der Unfallzahlen in Bayern und Mittelfranken in Hinblick auf motorisierte Zweiradfahrer, so konnten für das Jahr 2017 folgende Kernaussagen getroffen werden

  • Jeder fünfte Verkehrstote in Bayern und jeder dritte in Mittelfranken war ein Motorradfahrer
  • Mehr als die Hälfte der tödlichen Kradunfälle wurden von den Motorradfahrern selbst verursacht

Dazu muss aber noch angemerkt werden, dass 2017 der Anteil der getöteten Motorradfahrer in Mittelfranken, bezogen auf die Beteiligungsart am Verkehr, nahezu so groß war wie die der Pkw-Fahrer. Jedoch nahmen die Motorradfahrer in wesentlich geringerem Umfang am Verkehr teil, weshalb sie bei den schweren, beziehungsweise tödlich verlaufenden Verkehrsunfällen deutlich überrepräsentiert waren.

Dies waren die Gründe der Errichtung der Kontrollgruppe Motorrad (KGM) des PP Mittelfranken. Die Intention muss sein, dass die Kontrollgruppe so viele Motorradfahrer wie möglich erreichen kann. Im Dialog auf Augenhöhe mit den Motorradfahrern soll ein möglichst hohes Niveau der Regelbeachtung und vor allem des Gefahrenbewusstseins bei den Zweiradfahrern erwirkt werden.

Der Prävention wird klar der Vorrang gegeben, um Verständnis zu wecken. Bei unfallrelevanten oder schwerwiegenden Verstößen erfolgt aber auch eine konsequente Ahndung, was sich auch in der Bilanz der Kontrollen am Wochenende im Altmühltal widerspiegelt.

Am Samstag, 01.06.2019, wurden tagsüber auf verschiedenen Strecken 80 Krafträder überprüft. Die ganzheitlichen Kontrollen ergaben 10 Verkehrsordnungswidrigkeiten Anzeigen, wo unter anderem 2 manuelle Klappenauspuffanlagen, die per Seilzug zu bedienen waren, festgestellt wurden. In diesen Fällen verursachen die Motorräder beim Beschleunigen einen unerträglichen Geräuschpegel, da die Fahrer die Auspuffklappe durch den Seilzug öffnen können. Bei einer normalen Verkehrskontrolle ist diese Manipulation nur schwer festzustellen. Des Weiteren hatten Reifen nicht mehr die vorgeschrieben Profiltiefen, eine Bremsscheibe war locker und Kupplungsdeckel wurden in geöffnetem Zustand betrieben. Aufgrund der schwerwiegenden Verstöße wurden in drei Fällen die Weiterfahrten unterbunden, ein Krad musste sogar abgeschleppt werden. Ein Fahrer ließ sein hochmotorisiertes Gefährt stehen, da er nur ganz knapp unter dem Grenzwert von 0,5 Promille lag. Bei den ebenfalls durchgeführten Lasermessungen wurden 6 Verwarnungen ausgesprochen.

Am Sonntag, 02.06.2019, wurden im Altmühltal ca. 100 Motorradfahrerinnen und -fahrer kontrolliert. Hierbei brachten die Kollegen 7 Verkehrsordnungswidrigkeiten zur Anzeige. Auch am zweiten Kontrolltag waren wieder veränderte Kupplungshebel, eingebaute Seilzüge und abgefahrene Reifen die Gründe für das Erlöschen der Betriebserlaubnis. In drei Fällen musste die Weiterfahrt wegen eklatanter Fahrzeugmängel unterbunden werden. Es wurden 15 Verwarnungen ausgesprochen, von denen 8 mündlich erledigt werden konnten, da es geringere Verstöße waren und die Fahrer im Gespräch einsichtig waren. In sieben Fällen zogen die Verwarnungen ein Verwarnungsgeld nach sich. Hier fielen zum Beispiel Fälle darunter, wo die Kennzeichenwinkel verändert waren, da die Fahrer ihre Kennzeichen gebogen hatten, um diese unleserlich beziehungsweise schwer erkennbar machen wollten. Die im Hintergrund laufenden Geschwindigkeitsmessungen mit dem Laserhandmessgerät ergaben 7 Verwarnungen und eine Anzeige (der Fahrer war mit 76 Stundenkilometern bei erlaubten 50 km/h innerorts unterwegs).

Das Motorrad eines 55-jährigen Mannes aus dem Raum Ingolstadt wurde sichergestellt, da Umfang und Anzahl der Um- und Anbauten so gravierend waren, dass das Motorrad einem Gutachter vorgeführt wird. Ein Lichtbild der im „Streetfighter Look“ umgebauten Maschine, die durch eine Vielzahl von spitzen, waffenähnlichen Anbauten verkehrsgefährdend war, liegt dem Bericht bei.

Die Kontrollaktionen am vergangenen Wochenende waren aus polizeilicher Sicht erfolgreich, da in vielen Fällen zielgruppenorientierte Präventionsgespräche mit den Motorradfahrern geführt und so doch das Gefahrenbewusstsein bei den Zweiradfahrern geschärft werden konnte. In anderen Fällen musste durch repressive Maßnahmen den betroffenen Fahrerinnen und Fahrern deutlich aufgezeigt werden, dass Freude am Motorradfahren keine Rechtfertigung für die Missachtung von Regeln und die Gefährdung von Menschenleben sein kann.

Es wird auch in unserem Bereich weiterhin solche Kontrollen geben, da die Verbesserung der Verkehrssicherheitsarbeit nicht nur ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, sondern die Verkehrssicherheitsarbeit auch zu den grundlegenden Tätigkeiten aller Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gehört.

Bereits am „Vatertag“, Donnerstag, 30.05.2019, nachmittags, führten Beamte der PI Treuchtlingen, außerhalb der Kontrollaktion KGM, auf der für Motorradfahrer gesperrten Strecke im Wolfstal von Bieswang nach Zimmern Kontrollen durch. Gegen 15.00 Uhr wurde ein 52 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Raum Eichstätt, der die gesperrte Strecke in Richtung Zimmern befuhr, mit einer Geschwindigkeit von 133 Stundenkilometern bei erlaubten 100 km/h mit dem Lasergerät gemessen. Nach der Anhaltung und Anhörung zu der Ordnungswidrigkeiten Anzeige wurde dem Mann eröffnet, dass er zurückfahren muss, da die Staatsstraße für Motorräder gesperrt ist. Der 52 Jahre alte Motorradfahrer drehte bereitwillig um und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bieswang zurück. Die Messung des abfahrenden Motorrades mit der „Laserpistole“ ergab eine Geschwindigkeit von 128 km/h und somit die zweite Anzeige. Den Mann erwarten nun aufgrund des zweiten Falles ein hohes Bußgeld und ein Fahrverbot.

Titelfoto: Polizei




Sportfreunde wieder in der Bezirksliga

Die SG Sportfreunde Bieswang hat am letzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg über die SpVgg Kattenhochstatt den direkten Wiederaufstieg in der Bezirksliga geschafft.

(SFBF) Während der Bieswanger Frauen-Trainer Wolfgang Schmidt am Anfang der Saison nach dem Abstieg in die Kreisliga vorsichtig das Ziel ausrief, oben mitspielen zu wollen, hatten einzelne Spielerinnen nur ein Ziel: den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Und das ist der SG Sportfreunde Bieswang am letzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg über die SpVgg Kattenhochstatt auch gelungen.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass Bieswang den Aufstieg mit einem Sieg selbst in der Hand hatte. Bei warmen Temperaturen und fast 100 Zuschauern startete Kattenhochstatt besser ins Spiel und setzte Bieswang fast ausschließlich durch Torjägerin Laura Eder zu Beginn heftig unter Druck. Erst nach 20 Minuten hatte sich Bieswang gefangen, eroberte das Mittelfeld und spielte einige gute Chancen heraus, die jedoch von Hanna Schmidt, Ines Wenninger und Leonie Schmidt nicht genutzt wurden. In der 28. Minute hatte Bieswang dann die Möglichkeit, in Führung zu gehen, nachdem Anna-Lena Gruber nach einem Steilpass von der Kattenhochstatter Torfrau im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß setzte Ines Wenninger jedoch an die Latte.

Im zweiten Durchgang neutralisierte sich das Spiel im Mittelfeld, richtige Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. Im Alleingang ab der Mittellinie zeigte Ines Wenninger in der 59. Minute ihr Können und spielte mehrere Gegenspielerinnen aus und schlenzte den Ball zur Führung ins Tor. Kattenhochstatt hatte danach mehrere Chancen, die die sichere Torfrau Sabine Stettinger durch sehenswerte Paraden entschärfte. In der 79. Minute konnte die Laura Eder dann zum 1:1 ausgleichen, als eine Bieswanger Abwehrspielerin wegrutschte und Eder den Ball aus 30 Metern für Torfrau Sabine Stettinger unhaltbar unter die Latte jagte. Bieswang warf noch einmal alles nach vorne und drei Minuten vor Abpfiff gelang Leonie Schmidt der viel umjubelte Siegtreffer, der den Aufstieg besiegelte: Einen guten Freistoß aus dem Halbfeld von Lena Schmidt verlängerte eine Gegnerin zu Leonie Schmidt, die aus zehn Metern flach ins lange rechte Eck abschloss.

Durch dieses späte Siegtor war die Freude um den Aufstieg umso größer und wurde mit Wasser- und Sektduschen gebührend gefeiert. Für Bieswang geht mit diesem Spiel aber auch eine Ära zu Ende: Der langjährige Trainer Wolfgang Schmidt, der für den Frauenfußball in Bieswang stand, hatte bereits angekündigt, dass diese Saison aus beruflichen Gründen seine letzte sein würde. So belohnte Bieswang/Obereichstätt sich und die tolle Trainerarbeit mit dem direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga und ist somit in der kommenden Saison mit der DJK Gnotzheim die höchstspielende Frauen-Mannschaft im Landkreis.

Es spielten: Sabine Stettinger, Miriam Forster, Tamara Kastenhuber, Anna Leitmayr, Jessica Oberschmid, Barbara Scholz, Lena Schmidt, Ines Wenninger, Hanna Schmidt, Leonie Schmidt, Anna-Lena Gruber, Carina Pöverlein und Laura Käfferlein.

Titelfoto: Christine Schilberg-Schmidt




Neuer Schützenkönig in Hamburg

Robert Deffner ist neuer Schützenkönig der Eißendorfer Schützen in Hamburg Harburg. Das wurde soeben via Schnellmeldung aus Hamburg übermittelt.

Die Schützenvereine in Hamburg und Pappenheim verbindet seit Jahrzehnten eine Patenschaft, die bis heute lebendig ist und sich durch viele persönliche Freundschaften auszeichnet. So mancher Hamburger ist auch Mitglied bei der Schützengesellschaft in Pappenheim und auch einige Pappenheimer sind Mitglieder bei den Eißendorfer Schützen.

So ist der aktuelle Pappenheimer Schützenkönig Pappenheim Holger Schlüter aus Hamburg. (Wir haben berichtet)

Jetzt haben die Pappenheimer in Hamburg gezeigt, dass auch sie genügend Zielwasser getrunken haben. Beim heutigen Königsschießen (02.06.2019) wurde Robert Deffner der 1. Schützenmeister der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim als Schützenkönig der Eißendorfer Schützen ermittelt.

Fotos: Florian Schütz




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 06.06.2019, um 19:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Bauanträge

1.1 BA 18/2019 – Tektur: Einbau einer Abbundanlage in eine bestehende Überdachung mit Abbund und Lagerplatz im Rahmen einer Gesamtüberplanung der Zimmerei Gegg GmbH

2 Straßen- und Wegerecht: künftige Sondernutzungen im Bereich der Innenstadt Pappenheim

3 Antrag von Stadtrat Hönig auf „Einmischung in den Treuchtlinger Wasserstreit“

4  Auftragsvergabe für die Beprobung und Entsorgung von Bodenaushubmaterial der Baumaßnahme Deisingerstraße

5  Inselparkplatz – Erklärung des Stadtrats zur Verlegung der Zufahrt im Falle des Bedarfs




Pappenheimer Innenstadt ab Donnerstag wieder frei befahrbar

Ab dem Himmelfahrtstag, Donnerstag, den 30.05.2019 wird die Sperrung der Deisingerstraße aufgehoben. Damit ist die Altstadt wie gewohnt befahrbar.

Soweit das Wetter mitspielt, werden am Mittwoch, 29. Mai die Markierungsarbeiten an den Parkplätzen in der Deisingerstaße fertiggestellt. Damit ist ein der Straßenverkehrsordnung entsprechender Zustand hergestellt, teil das Ingenieurbüro Vulpius mit.

Erforderliche Restarbeiten wie die witterungsabhängige Fugenherstellung, Einbau der Bänke, Papierkörbe und des Trinkbrunnen und ggf. der bei der Abnahme festgestellten Mängel werden ohne eine weitere Straßensperrung durchgeführt.




Auf der Insel der Glückseligkeit

Ihre 114. Großweltumsegelung (GWU) haben 19 Sozietäten Vereinigung Allniederland  am vergangenen Wochenende in Pappenheim gefeiert. Ausgerichtet hat dieses dreitägige Treffen in diesem jahr die Sozietät der „Grachten“ aus Ansbach.  Die Höhepunkte waren auch in diesem Jahr die VAN-tastische Begegnung, das Festspiel, der Umzug zur Burg und die Maienpredigt im Burghof.

Es ist ja heutzutage schwer zu glauben, dass man in Pappenheim als einem  trauten Nest drei Tage glückselig feiern kann. Die Niederländer, die immer Ende Mai für drei Tage nach Pappenheim kommen, können das. Denn sie haben sich der Kunst in allen Erscheinungsformen, der Muse und der aufrichtigen Männerfreundschaft verschrieben. Bei ihren Treffen dürfen sie an ihrer fröhlichen Tafelrunde über alles reden nur nicht über Politik, Beruf und Religion. Das mag ein Grund dafür sein, dass die Vereinigung Allniederlandt auch in diesem Jahr frohe Tage in Pappenheim genießen konnte. Immerhin hält der Verbund Allniederlands nun schon seit 1870 mit seiner ursprünglichen Idee und kann also im kommenden  Jahr sein 150jähriges Gründungsfest feiern. Dieses ist im Ramen der nächstjährigen GW’U auf der Burg Pappenheim geplant.

Erste Anzeichen, dass die GWU des Niederlands in Pappenheim ansteht zeigen sich jedes Jahr in dem frischen Grün, das die Pappenheimer Innenstadt und die Klosterstraße bis hinauf zum früheren Augustinerkloster  schmückt.

Am Freitagmittag gibt es dann drei Böllerschüsse und das Hissen der gelb-blauen Fahne des Niederlands auf dem Burgturm als symbolische Zeichen dafür, dass jetzt froh Gemüt und geschickte Hand in Pappenheim Einzug gehalten haben.

Im Dom zu Eichstätt wird am Nachmittag bei einem Gottesdienst der verstorbenen   Mynheers gedacht, die „zur ewigen Tafelrund eingerucket sind.“

Den gedichteten, gesungenen und musizierten Kunstwerken gehört der Freitagabend,  der als „Historischer Fürabend“ sozusagen das Warm-Up für die zwei folgenden Tage in Pappenheim ist.

Am Samstagnachmittag gab es dann wieder die seit dem Jahr 2012 gepflegte „VAN-tastische Begegnung in der Stadtvogteigasse, die in diesem Jahr besonders gut besucht war. Hier begrüßte Van Bavlo wieder die Mynheers und Gäste aus der profanen Welt zu einer unterhaltsamen Stunde, bei der das Treiben der Niederländer in ihren Sozietäten in Kurzform präsentiert wurde. Da gab es von der Operettenarie über Klarinetten- Oboen- und Saxophonklänge  über geistreiche Gedichte  bis zu Tuba und Nasenpfeife alles  zu hören. Bewirtet wurde  dieses Freundschaftstreffen  von der Theatergruppe Pappenheim mit Bier und Schmalzbroten. Und auch die Theatergruppe trug einen zu Ehren des Niederlands selbst gedichteten Liedtext auf Oldie „Marmor Stein und Eisen bricht“ vor. .

Das Festbankett am Samstagabend hat seine Tradition schon seit dem 1884. Damals trafen sich erstmals  ca. 30 Mynheers aus 3 Sozietäten am Samstag in der Krone zu einem Festbankett und zogen am Sonntag hinauf zur Burg um die Maienpredigt zu hören.

So ist das auch heute noch, nur dass das Festbankett jetzt seit dem Jahr 2015 in der Turnhalle des EBZ stattfinden muss, weil, wie es beim Festspiel zu hören war, „in der der Krone der Wurm drin ist“.

Das Festspiel, das von der Sozietät der Grachten aus Ansbach gestaltet wurde, beschäftigte sich wie alle Jahre wieder mit  den schönen  Besonderheiten Niederlandts. Diesmal zogen drei wackere Mannen der „Grachten“ aus, um den vom „Plagscheußteufel“ gefangenen Schutzheiligen St. Romuald  zu befreien. Aber auf ihrem Weg sind sie nacheinander den verschiedenen Verlockungen der profanen Welt verfallen und brachten so Allniederlandt an den Rand des Abgrunds. Glücklicherweise hat das treue „Grachtentier“ alles wieder ins Lot gebracht. St Romuald wurde befreit, der Plagscheußteufel  eingesperrt und auch die abtrünnigen Mynheers kehrten geläutert an die Tafelrund des Niederlandts zurück.

Am letzten Maiensonntag dieses Jahres nachten sich dann 260 Mynheers aus 19 Sozietäten vom Marktplatz aus auf, um mit fröhlichen „VAN“-Rufen erstmals durch die umgebaute Altstadt und den Marktplatz über die Klosterstraße zur Burg zu ziehen. Der lange Zug wurde    von der Stadtkapelle Pappenheim und der Feuerwehrkapelle Langenaltheim musikalisch begleitet und von vielen Zuschauern an der Zugstrecke bekamen die Niederländter Blumen überreicht und zugeworfen. Erstmals mit neuer Standarte im Zug war Koloney „Trawt Nest“, die sich in Pappenheim aus Mitgliedern Sozietäten der  Fähr aus Neuburg Donau und dem Skilderbent aus Eichstätt zusammensetzt. Die Pappenheimer Koloney hat ihr Lokälyn in der vormaligen Gaststätte Ritterstube und unter ihrem „Nest-Wart“ Van Ritthem wird der Status einer neuen Sozietät im Niederlandt angestrebt.

In Verneigung vor Andrian van Os, der das Niederlandt im Februar 1870 gegründet hatte, sang der Niederländterchor das Lied von den drei Lilien und am Ehrenmal des Urmynheern wurde der traditionelle Kranz mit den drei Lilien angebracht.

In seiner Ansprache gedachte der Grootmynheer, der Leiter und Lenker Allniederlandts des ersten Niederländtertreffens in Pappenheim unter der Leitung des Urmynheern  Adrian van Os. Dieser, so meinte der Grootmyheer,  habe wohl selbst im Traum  nicht daran gedacht, dass seine Idee über nunmehr fast 150 Jahre in den Köpfen und den Herzen der Menschen  erhalten bleibt. „Die Idee des Van Os lebt heute stärker denn je“, stellte der Grotmynheer in seiner Ansprache fest. Dies lässt sich auch daran festmachen, dass seit der letzten GWU in Pappenheim 14 neue Mynheers „getäuft“ worden sind.

Im nächsten Jahr wird Allniederlandt sein 150 jährige Gründungsfest im Rahmen der GWU vom 15.-17.5.2020 auf dem Turnierplatz der Burg statt.

 




Niemand ist eine Insel

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim eröffnet am Sonntag, 02,06.2019 eine Kunstausstellung im Museum an der Stadtmühle mit Bildern von Margit Schuler.

Die in Nürnberg geborene Künstlerin lebt heute in Windsbach. Ihre aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema der menschlichen Beziehungen. So lautet auch der offizielle Titel ihrer Kunstausstellung in Pappenheim: „Beziehungsweise – no man is an island“. Diesem Beziehungsgeflecht gehen ihre Bilder im ausgestellten Zyklus nach, denn sie erscheinen nie eindeutig, manche sind sprachlos, Jeder ist irgendwie mit Jedem verbunden. Margit Schuler liebt die Malerei im Spannungsfeld verschiedener Lebenswirklichkeiten und schafft damit eine eigene Bilderwirklichkeit, die sich in den Haltungen der dargestellten Menschen und ihren Gesichtern widerspiegelt. Denn Beziehungen aller Art hinterlassen ihre Spuren – diesen sich zu nähern und sie dem Betrachter deutlich zu machen, ist das Anliegen ihrer Bilder und Zeichnungen.

Bei der Vernissage am Sonntag, den 2. Juni 2019 führt die die Künstlerin in ihr Werk ein und vermittelt den Besuchern damit eine tiefere Wirkung ihrer Kunst. Miriam Lutz begleitet die Eröffnung auf der Gitarre.

Nach der Vernissage am Sonntag, 2. Juni, ist die Ausstellung im Museum an der Stadtmühle in Pappenheim noch bis zum 28. Juli zu sehen, jeweils Sonntag und Feiertag von 14 bis 17 Uhr, am Sonntag der Vernissage natürlich dann durchgehend von der Eröffnung an bis 17 Uhr.

Ausstellungseröffnung Sonntag, 2. Juni 2019, 11:15 Uhr im  Museum in der Stadtmühle Pappenheim,
Zugang neben dem Haus Klosterstraße 14.

Eintritt frei, freiwillige Spenden sind herzlich willkommen.




Sehr einfach zu erklären

Claus Dietz, der Zweite Bürgermeister desr Stadt Pappenheim hat uns einen Leserbrief zukommen lassen, in dem er zu seinen Aktivitäten im Amt des Bürgermeisters Stellung nimmt. Dieser wird nachfolgend veröffentlicht.:

Zum Bericht WT: „Wenn der Wahlkampf seltsame Blüten treibt“

Was habe ich falsch gemacht?
Die mir vorgeworfene Aktivität in Abwesenheit des ersten Bürgermeisters ist sehr einfach zu erklären: Es handelt sich schlicht und ergreifend um normale Tagesgeschäfte die erledigt werden müssen. Laut unserer Geschäftsordnung sind Anträge von Stadträten in der nächsten Sitzung zu behandeln. Dies galt für meinen Antrag genauso, wie für den Antrag von Kollege Karl Satzinger für den Pelzmärtelmarkt. Dieser für die Stadt Pappenheim überaus wichtige Punkt war trotz rechtzeitigem Eingang vom ersten Bürgermeister nicht auf die Tagesordnung genommen worden.

Weitere Punkte wie Ausnahmegenehmigung einer Gartenhütte, Entsorgung von Klärschlamm und Zustimmung des Bebauungsplans in Rehlingen kamen noch dazu.

Warum soll man einen Pappenheimer Bürger oder eine Nachbargemeinde wochenlang an ihren Vorhaben behindern, oder die dringend notwendige Klärschlammbeseitigung verzögern?

Dies sind leider keine Einzelfälle, sondern mit diesem Problem müssen wir bereits seit Jahren leben.

In unserer konstituierenden Sitzung hatten wir festgelegt, dass zur Sitzungseinladung die Beschlussvorlagen mit vorliegen sollen. Dies war bis jetzt nur sehr selten der Fall.

Trotz der recht umfangreichen letzten Sitzung lagen zum Ladungstermin zu allen Tagesordnungspunkten die Beschlussvorlagen rechtzeitig vor.

Wir haben in Pappenheim eine sehr engagiert arbeitende und kompetente Verwaltung, der ich hier für ihre Arbeit meinen Dank und mein Lob aussprechen möchte.

Man sieht, dass relativ einfach sehr viel erreicht werden kann, wenn Bürgermeister und Verwaltung Hand in Hand arbeiten.

Claus Dietz (FW)

2. Bürgermeister der
Stadt Pappenheim

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.




Beeindruckende Schau nachhaltiger Heimatschätze

In Wassertrüdingen wurde am Freitag, 24.Mai eine beeindruckende Gartenschau mit knapp 2.000 Gästen feierlich  eröffnet.  Ministerpräsident Dr. Markus Söder durchschnitt nach dem Startschuss offiziell das Blumenband am neu gebauten Regionalpavillon.

 Die offizielle Eröffnungsfeier begann um 10 Uhr  mit geladenen Gästen aus Politik,  Wirtschaft und Verbänden unter der Moderation des BR-Moderators Thomas Giebelhausen mit der Begrüßung des 1. Bürgermeisters von Wassertrüdingen Stefan Ultsch. Er erläuterte wie viel Herzblut der Mitwirkenden in die Großveranstaltung in der kleinen Stadt geflossen ist. Zahlreiche Freiwillige, Arbeiter, Hilfskräfte oder Landschaftsgärtner haben in den letzten Tagen noch einmal alles gegeben, um den Besuchern das Beste bieten zu können. Ministerpräsident Dr. Markus Söder unterstrich in  seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit von Gartenschauen für kleinere Kommunen – denn sie bringen Lebensqualität in den für Bayern extrem wichtigen ländlichen Raum.

Bei einer Gesprächsrunde mit Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber, dem Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig und dem Vorsitzenden der Bayerischen Landesgartenschau GmbH Roland Albert wurde das interessante  Thema der städtebaulichen Entwicklung diskutiert.
Von der positiven Strahlkraft der Gartenschau auf die Stadt Wassertrüdingen, konnte man sich bei dem anschließenden Rundgang eindrucksvoll überzeugen.
Zunächst ging es durch die zwei individuell gestalteten Themen- und Partnergärten. Beim Regionalpavillon der drei Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries angekommen, durchtrennte der Ministerpräsident mit einer Heckenschere  das Eröffnungs-Blumenband der Gartenschau. Zur Seite standen ihm dabei Roland Albert, Vorsitzender der Landesgartenschau GmbH, 1. Bürgermeister von Wassertrüdingen Stefan Ultsch, Umweltminister Thorsten Glauber und der Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig. Gesanglich begleitet wurde der feierliche Akt vom Bürgermeisterchor aus Ansbach.

Beim Beitrag der regionalen Landwirte, zwischen Feldern und Wiesen wurde die Gartenschau, ihre Besucher und die Mitarbeiter ökumenisch von den beiden Pfarrern Wassertrüdingens, Dekan Hermann Rummel und Pfarrer Francesco Benini, gesegnet. Ein buntes Rahmenprogramm mit Stelzenläufern und Auftritten rundete die Eröffnungsveranstaltung ab. Am Abend fand der Tag mit einem Konzert des Windsbacher Knabenchors und der Musikgruppe Anna Lou seinen Ausklang.

Pappenheimer Künstlerin bei der Gartenschau

Am Sonntag, den  23. Juni wird die Pappenheimer Künstlerin Birgit van der Gang auf der Gartenschau in Wassertrüdingen das Töpferhandwerk präsentieren. Ein besonderer Hinweis folgt.

Als eine von mehreren nachhaltigen Wertschöpfungen der Gartenschau in Wassertrüdingen wurde z.B. ein  Deich als Hochwasserschutzmaßnahme angelegt. Die dadurch entstandene neue Parkanlage steht nach der Gartenschau als Naherholungsort mit Liegeflächen für Bürger und Gäste zur Verfügung.

Die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen bietet die Möglichkeit bei einem ausgiebigen Rundgang zwei durch die Altstadt verbundene Parkteile  zu bestaunen. Sommerblumenbeete, eine sanierte Stadtmauer, einen Regionalladen oder aber die Mustergräber auf dem Friedhof sind hier besonders charmant präsentiert.

Floristische Präsentationen, vermischt mit künslerischen Elementen, die natürliche Landschaft und das goldene Glitzern des Weihersteigs sind die Highlights  im Klingenweiherpark.

Der gesamte Bereich der  Gartenschau ist Barrierefrei gestaltet und im Eintrittspreis ist die Benutzung von Shuttlebussen enthalten. Diese Busse verkehren im Halbestunden-Takt und bieten die Möglichkeit sich an verschiedene Stationen des weitläufig langgezogenen Gartenschaugeländes bringen zu lassen.

Pappenheimer Künstlerin bei der Gartenschau

Am Sonntag, den  23. Juni wird die Pappenheimer Künstlerin Birgit van der Gang auf der Gartenschau in Wassertrüdingen das Töpferhandwerk präsentieren. Ein besonderer Hinweis folgt.