Dann können wir zusperren

Zu unserem Artikel „Gemeindliches Einvernehmen durchgedrückt““ hat uns Sabine Dier, die Betreiberin des Rosenhofs in Bieswang einen Leserbrief zukommen lassen, der nachfolgend veröffentlicht wird.

Wenn die Pläne der Zimmerei Gegg GmbH verwirklicht werden, dann können wir zu sperren!
Das vom Stadtrat abgesegnete Verkehrsaufkommen ist mindestens das 10-fache des jetzigen Verkehrsaufkommens.
Mit dem Lärm der geplanten Abbundanlage und dem geplanten 16 Stunden Betrieb bis 22.30 Uhr und dem damit verbundene Verkehrsaufkommen ist ein Urlaub und Therapiestunden bei uns am Hof unmöglich.
Wir sind ein heilpädagogischer Reiterhof. Wir arbeiten mit der Frühförderung Treuchtlingen, dem Kinderdorf Marienstein, dem Montessorikindergarten Wasserzell und mit dem Verein Horizonte e.V. zusammen. Bei uns findet alles im Freien am Hof und in der unmittelbaren Umgebung statt. Wir haben ganzheitliche Urlaubsangebote in der Schulzeit und in den Ferien. Unser Konzept beruht auf Outdoor für Therapeutische Einrichtungen der Kinder -und Jugendhilfe, Schulen, insbesondere Förderschulen, Kindergärten und Familien und Jugendeinrichtungen wie Kreisjugendring. Wer macht in einem Gewerbegebiet Urlaub?
Unseren Reiterhof in Bieswang gibt es seit 22 Jahren. Damals gab es in der Umgebung nur Landwirtschaft und die Zufahrtsstraße war eine Sackgasse und wurde hauptsächlich von Anwohnern befahren. Unter diesem Aspekt haben wir investiert.
Beim Kauf 2012 war die Zimmerei Gegg GmbH eine kleine Zimmerei. Wir haben vor dem Kauf und vor der Renovierung den Standort überprüft, ob sich an diesem Standort ein Urlaubshof für therapeutisches Reiten verwirklichen lässt und haben alle Genehmigungen dafür vorab eingeholt und erhalten. Unser Lebenswerk „Rosenhof“ wurde mit viel Herzblut und Engagement verwirklicht. Der Hof ist die Lebensgrundlage der Besitzerin Sabine Dier. Alle Finanzen die in einem Leben verdient werden können – stecken in diesem Hof. Es gibt für Frau Dier und den Rosenhof keine Alternative! Es gibt keine Möglichkeit den Standort zu wechseln! Auch wir müssen unser Geld verdienen und haben wirtschaftliche Interessen!
Wir haben Bestandsschutz! Unsere Existenz ist gefährdet.
Wir beschäftigen momentan 4 Ganztagskräfte, 2 Halbtagskräfte und 5 Aushilfskräfte und die Besitzerin des Rosenhofs. Diese Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel!
Es geht nicht um die Frage: „Zimmerei Gegg GmbH oder Rosenhof“. Sondern es geht darum, dass die Abbundanlage, nicht die komplette Zimmerei, an einem geeigneten Standort betrieben werden soll, nämlich dem Industriegebiet in Bieswang!
Das wäre eine win – win Situation für die Zimmerei (welche dann weiter expandieren kann), die Pension Zippel, Firma Finger und Partner, den Leader geförderten Erlebnisbauernhof Weddige für Artenvielfalt und Gesundheit, für die Besucher von Gemeindehaus und Friedhof, das Seniorenheim, für die Schulkinder auf dem Weg zur Bushaltestelle, den Rosenhof, und die Anlieger!

Sabine Dier
Rosenhof Bieswang e. V.

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.




Rechtssichere Situation soll geschaffen werden

Die Stadt Pappenheim sieht aktuell keine Veranlassung, in Pappenheim eine kommunale Verkehrsüberwachung einzuführen.
Vielmehr soll im Innenstadtbereich eine rechtssichere Situation geschaffen werden, damit die Polizei regelmäßig Kontrollen durchführen und Verstöße ahnden kann.

So lautet der Beschluss, den der Pappenheimer Stadtrat kürzlich einstimmig beschlossen hat. Vorausgegangen war eine Debatte, bei der die Feststellung zugrundelag, das es in Pappenheim ernsthafte Probleme  weder mit dem ruhenden noch dem fließenden Verkehr gebe.

Die Parkzeit soll in der gesamten Altstadt auf  90 Minuten festgelegt werden. Die Parkausweise für Anwohner werden auf Antrag von der Stadtverwaltung ausgegeben.




n`AcKT in der Galerie Van der Gang

In der Pappenheimer Galerie der Künstlerein Birgit van der Gang. Wilhelm-Deisinger-Straße 5, Pappenheim startet am Freitag, 28.Juni 2019 um 18:00 Uhr  die Ausstellung n`AcKT mit einer Vernissage.

Diese besondere Ausstellung ist bis 28.07.2019  zu sehen
Öffnungszeiten:
Dienstag  09:00-12:30 Uhr,
Mittwoch 18:00- 20:00 Uhr,
Sonntag 14:00-17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Auf viele interessierte Besucher freuen sich die Akt-  und Portraitmalerin Susanne Heinrich aus Roth und der Holzbildhauer Bernd Gloßner.

Da beide Künstler die künstlerische Darstellung des menschlichen Körpers und den damit verbundenen Emotionen besonders liegt, freut sich die Galeristin Birgit van der Gang diese Gemeinschaftsausstellung in Pappenheim anbieten zu können.

Susanne Heinrich ist derzeit zum NN- Kunstpreis nominiert. Ihre Ölgemälde konstruiert und malt sie realistisch und fein.

In reizvollem Kontrast zu ihren Bildern stehen die von  Bernd Gloßner aus Holzblöcken mit der Kettensäge geformten Körper.

Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei und zur Vernissage stehen den Besuchern beide Künstler für Gespräche und auch Fragen zur Verfügung.

Diese besondere Ausstellung ist bis 28.07.2019  zu sehen
Öffnungszeiten:
Dienstag  09:00-12:30 Uhr,
Mittwoch 18:00- 20:00 Uhr,
Sonntag 14:00-17:00 Uhr
und nach Vereinbarung




Für das Festjahr gespendet

Die Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG hat die Aktivitäten im Festjahr der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim kürzlich mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt. Wie mehrfach berichtet feiert die Pappenheimer Wehr in diesem Jahr das 150jährige Gründungsfest.

Stellvertretend für die ganze Jubelwehr nahmen Kommandant Martin Veitengruber, sowie die Vorstände Maximilian Löffler und Florian Schütz die Zuwendung aus den Händen der Geschäftsstellenleiter Heiko Hüttinger aus Neudorf und Norbert Mittermeier aus Solnhofen entgegen.

Die Unterstützung wird durch den Reingewinn des VR-Gewinnsparens der Landkreisbank ermöglicht und soll die Vereine finanziell entlasten.

Im Verlauf des Festjahres gab es bereits einen Patronatsgottesdienst und einen Festabend auf der Burg Pappenheim (wir haben berichtet).

Der nächste Höhepunkt wird die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtages sein. Der Abschluss des Jubiläumsjahres wird mit  der Kirchweih in Pappenheim gefeiert.

Foto: FFW Pappenheim




Pappenheimer Künstlerin bei der Gartenschau

Birgit von der Gang, die in Pappenheim ihre Galerie und Töpferstube betreibt, präsentiert am Sonntag, 23. 06.2019 ab 10:00 Uhr Keramik als Kunst oder Gebrauchsgegenstand auf der Kunstmeile bei der  Gartenschau in Wassertrüdingen.

Damit folgt sie sehr gerne mit einigen Künstlern aus der Region der Einladung der Veranstalter.

An ihrem Stand auf dem Gelände der Gartenschau direkt an der alten Säge  (Platz Nr. 12), wird sich di Birgit van der Gang bei ihrem künstlerischen Wirken über die Schulter schauen lassen. Dabei können  die Besucher miterleben, wie so manches Kunstwerk entsteht.

Die Pappenheimer Künstlerin zeigt unter dem Motto  Keramik als Kunst oder Gebrauchsgegenstand die Techniken des Bemalens, Brennens und Glasierens. Darüber hinaus  sind auch Werke aus ihrer Töpferwerkstatt wie Fliesen, Waschbecken, Urnen und Gartendeko ausgestellt.




Die Pappenheimer beim Stadtfest in Lützen

Der Heimat-und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. ist kürzlich nach Sachsen-Anhalt gereist um zusammen mit dem Geschichtsverein „Die Pappenheimer“ aus dem thüringischen Gräfenthal das 750-jähreige Bestehen der Stadt Lützen zu feiern.

Die Verbindung zwischen Pappenheim und der Sachsen-Anhaltinischen Stadt Lützen hat ihre Wurzeln im Jahre 1631 als auf dem Schlachtfeld der legendären Schlacht bei Lützen am 16. November mit Feldmarschall Gottfried Heinrich von Pappenheim wohl der berühmteste Pappenheimer sein Leben ließ. Bemerkenswert ist, dass am gleichen Tag auch sein Kriegsgegner der der große Schwedenkönig Gustav II. Adolf auf dem Schlachtfeld zu Tode kam.

Auf den Spuren der Pappenheimer trafen sich zum Stadtfest in Lützen mit der  Delegation aus Pappenheim auch die Pappenheimer aus der thüringischen Stadt Gräfenthal. Die vormalige Grenzstadt Gräfenthal wurde von 1438 bis 1624 von den Pappenheimer Marschällen regiert. Heute noch die erinnert die Regelschule „Christoph Ullrich von Pappenheim“ an das Wirken der Pappenheimer Marschälle.

Gräfenthal, Lützen und Pappenheim pflegen seit vielen Jahren eine freundschaftliche Verbindung und freuten sich auf das Freundschaftstreffen in Lützen.

Die offiziellen Vertreter waren für die Stadt Lützen Bürgermeister Uwe Weiß, die Botschafterin des Landes Schweden an der Gustav Adolph Gedenkstätte in Lützen Dr. Inger Schuberth und Maik Reichel, Direktor an der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen Anhalt. Aus Gräfenthal war 1. Bürgermeister Wolfgang Wehr mit einem Großteil seines Stadtrates gekommen und das Fränkische Pappenheim haben die Stadträte Florian Gallus, Friedrich Hönig, Friedrich Obenöder und Walter Otters vertreten.

Teilgenommen haben die Delegationen aus Pappenheim und Gräfenthal an einem anstrengenden vier Kilometer langen historischen Umzug mit 45 Marschgruppen, der von mehreren tausend Zuschauern auf der Zugstrecke bejubelt wurde. Natürlich marschierten  die Ratsherren aus Pappenheim an der Spitze des Zuges, in den Reihen der Honoratioren.

Im Rahmen der Pappenheimer Geschichtsforums wurde für die Pappenheimer Gäste noch ein Theaterstück aufgeführt, bei dem der Feldmarschall Gottfried Heinrich von Pappenheim, Wallenstein und der Schwedenkönig Gustav Adolf ihren Auftritt hatten. Die Bürgermeister der beteiligten Städte sprachen und  bedankten sich dafür mit Grußworten ihrer Kommunen. Für Pappenheim übernahm das Friedrich Obernöder, der langjährige 2. Bürgermeister unserer Stadt in souveräner und brillanter Manier.

Deutlich wurde bei dem Besuch, dass im Raum Lützen die Bevölkerung jeden Alters nahe und mit  an der Geschichte leben.

Und auch die politischen Vertreter aus Gräfenthal, Lützen haben bei angeregten Gesprächen ihre Kontakte gepflegt. Und von der Landeszentale für politische Bildung wird Maik Reichel nach Pappenheim zum Volksfest kommen.

Fotos: Adamina Mulder




Total ausgerastet

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 14./15.06.2019, rastete bei der Solnhofener Kirchweih ein 33 Jahre alter Mann im Festzelt total aus und beging eine Vielzahl von Straftaten. Der Beschuldigte erhielt ein Kirchweihverbot für die Dauer der Solnhofener  Kirchweich.

Der Mann war den ganzen Abend aufgefallen, dass er trotz Verbot im Festzelt rauchte, Servicekräfte beleidigte und Maßkrüge auf den Boden warf. Als er dann Schnapsgläser unkontrolliert in die Menge der Festzeltbesucher schleuderte wurde dem Aggressor von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes ein Verbot Bierzeltverbot ausgesprochen. Diesem kam er allerdings nicht nach, sondern ging sofort auf eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes los und wollte ihn würgen.
Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte die Frau den Angriff abwehren, zwei weitere Sicherheitsdienstmitarbeiter konnten den 33 Jahre alten Mann zu Boden bringen, fixieren und aus dem Zelt tragen.
Zwischenzeitlich war auch die Polizeiinspektion  Treuchtlingen verständigt worden. Beim Eintreffen von zwei Streifenbesatzungen beleidigte der Beschuldigte die Kolleginnen und Kollegen mit widerwärtigen Ausdrücken.

Trotzdem der Störer gefesselt war, trat und schlug er nach den eingesetzten Polizeikräften, sowie den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes. Zwei Polizeibeamte wurden durch seine Attacken leicht verletzt, blieben aber dienstfähig, ein 27-jähriger Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde durch einen Ellbogencheck schwerer verletzt und musste einen Arzt aufsuchen. Auch gegen die zwischenzeitlich verständigten Mitarbeiter des Rettungsdienstes wehrte sich der Mann massiv. Sie wurden nicht verletzt, der aggressive 33-Jährige konnte zur Behandlung einer Handverletzung ins Krankenhaus Weißenburg verbracht werden.

Der 33 Jahre alte Täter wurde vorläufig festgenommen, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Antrag auf Haftbefehl geprüft, der letztendlich aber nicht ausgestellt wurde. Der 33-Jährige, war bei der Tatausführung erheblich alkoholisiert. Ein Test ergab einen Wert von fast 2 Promille. Letztlich wurde ernach der Sachbehandlung am Samstagmittag wieder entlassen.
Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung u. a. eingeleitet.

In Absprache zwischen Polizei und Gemeinde Solnhofen als Sicherheitsbehörde wurde dem 33 Jahre alten Mann für den Rest der Kirchweih Solnhofen bis Dienstag, 18.06.2019 ein Verbot zum Betreten des Festplatzes mit Festzelt ausgesprochen.




Sommerfest im „Haus Altmühltal“

Die Rummelsberger Diakonie lädt am Sonntag, 30. Juni 2019, zu ihrem traditionellen  Sommerfest im „Haus Altmühltal“ in Pappenheim ein. Von 10 bis 18 Uhr herrscht buntes Treiben im idyllischen Park an der Beckstraße.

Eröffnet wird das Fest um wie alle Jahre im 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Park, begleitet vom Pappenheimer Kirchenchor.

Ab 11 Uhr gibt es ein Kinderprogramm mit Spielmobil, Bastelaktion und Torwandschießen. An einem Stand der Talentschmiede Altmühltal verkaufen Mitarbeitende dekorative und nützliche Eigenprodukte aus Holz und Stoff. Es gibt Leckeres vom Grill und aus dem Topf, eine Hendlbraterei, eine Salatbar, Crêpes, Kaffee und Kuchen sowie Eis.

Ab 13 Uhr sorgen die Band „watership down“ und die Trommelgruppe „Taktlos“ für gute Stimmung. Außerdem ist ein Glücksrad aufgebaut.

Wer mehr über die Einrichtung der Rummelsberger Diakonie erfahren möchte, kann an einer Führung durch das „Haus Altmühltal“ um 14 oder 15 Uhr teilnehmen.




Städtebaufördermittel vom Freistaat

Der Freistaat Bayern unterstützt in diesem Jahr 47 Städte und Gemeinden in Mittelfranken mit insgesamt 19,6 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Auch Pappenheim bekommt für die Altstadt 200.000 Euro.
(Büro MdL Hauber) Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute und helfen ihnen dabei, Gebäudeleerstände zu beseitigen und die Ortsmitten zu stärken. Rund 88 Prozent der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm fließen in den ländlichen Raum, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung Bayerns lebt.

Wolfgang Hauber, Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER aus Weißenburg und innenpolitischer Sprecher der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion, ist über diese Förderung sehr erfreut: „Mit Gunzenhausen, Bechhofen, Dürrwangen, Pappenheim, Ornbau, Wilburgstetten und Wolframs-Eschenbach wurden einige Städte aus meinem Stimmkreis alleine mit insgesamt über 3, 6 Mio. Euro berücksichtigt. Das stärkt in der Tat die Attraktivität des ländlichen Raums und dessen Städte und Gemeinden.“

Weiter erklärt MdL Hauber: „Auch begrüße ich sehr, dass mit der Förderinitiative „Innen statt Außen“ der Flächenverbrauch reduziert wird und mit der Förderinitiative „Flächenentsiegelung“ innerörtliche Brachflächen neu geordnet und gestaltet werden können.“

Aus dem Stimmkreis 505 „Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen“ bekam die Stadt Pappenheim für Maßnahmen der Förderinitiative „Innen statt Außen“:  Fördermitteln in Höhe von 200.000 Euro.




Wie kommt das Glück nach Franken ?

Ein Musikalisches Kabarett mit dem Thema „Franken im Glück“  von und mit Ruth und Karl-Heinz Röhlin bietet der Kunst- und Kulturverein am Samstag, 29. Juli 2019 im Haus der Bürger an.

Samstag, 29. Juni 2019, 19 Uhr

Remise im Haus K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim.

Eintritt 12 Euro, für Mitglieder des Kunst- und Kulturvereins 10 Euro, im Abendverkauf oder Kartenvorverkauf bei der Tourist-Info in Pappenheim am Marktplatz.

(KuKuV)Kaum zu glauben, aber durch Umfragen bestätigt: Seit Jahren führt der Glücksatlas der Deutschen Post die Franken in der Spitzengruppe der Glücklichen und liegt damit deutlich vor Oberbayern. Für die kabarettistischen Glücksforscher wirft das schwerwiegende Fragen auf: Wie kommt das Glück nach Franken und warum herrscht so ein gutes Lebensgefühl zwischen Frankenwald und Altmühl? Liegt das an den Franken selber und sind Fränkinnen vielleicht sogar noch glücklicher als ihre Männer? Der fränkische Kabarettist Karl-Heinz Röhlin alias Friedemann Felix wird diese Fragen und noch viel mehr mit seinem feinen Humor und psychologischen Blick beantworten.

Fühlen Sie sich an diesem Abend besonders glücklich und genießen Sie die musikalischen Glücksgefühle, für die Ruth Röhlin am Klavier und Bernd Aschmoneit am Saxophon sorgen werden. Mit dem kleinen Obulus für die Veranstalter machen Sie den Kunst- und Kulturverein an diesem Abend ebenso glücklich. Und wem das noch nicht zum eigenen Glücklichsein reicht, der kann sich sein Glück noch mit erfrischenden Getränken steigern.

Karl-Heinz Röhlin ist glücklich als Pfarrer und war vor etlichen Jahren als Landjugendpfarrer in Pappenheim tätig, Ruth Röhlin sucht ihr Glück als Seelsorgerin im Rummelsberger Stift St. Lorenz.

Titelfoto: KuKuV




Die Sichtweise eines Bieswanger Bürgers

Zu unserem Artikel „Bürgerinitiative hofft auf das Landratsamt“ hat uns Roland Kiermeyer einen Leserbrief zukommen lassen, der nachfolgend veröffentlicht wird.

Von den rund 60 Anliegern auf dem veröffenltichten Bild wohnen nicht alle in den beschriebenen Straßen und ein Teil ist erst gar nicht aus Bieswang. Aufgrund welcher Rechtsgrundlage hätte der Stadtrat anders entscheiden sollen? Die Firma Gegg hat doch alle entsprechenden Gutachten vorgelegt. Deshalb konnten unsere roten Gutmenschen im Stadtrat locker gegen die Mehrheit stimmen. Doch im Jahr 2002 stimmten auch diese, zumindest ein Herr Gronauer und eine Frau Seuberth dafür, dass die Firma Gegg den anliegenden Feldweg zur Anlieferung nutzen darf. Wobei sich die Anlieferung über diesen Feldweg erledigt hat, da unser Bürgermeister gegen diesen Beschluss das Schild “Lieferverkehr frei“ eigenmächtig entfernen ließ. Aber das ist bei unserer Stadt nichts neues, denn Ratsbeschlüsse sind hier eh nur als grober Anhalt zu betrachten.

Ich als Anwohner der Bgm. Rachinger Str. kann diesen Rummel nicht ganz nachvollzeihen und hier kann ich für einen Großteil dieser Straße sprechen. Sicher gibt es den ein oder anderen der sich Sorgen macht. Aber hier zu schreiben, dass bei allen Anwohnern das blanke Entsetzen ausgebrochen ist, ist schlicht und ergreifend gelogen. Hier hätte der Verfasser seine Hausaufgaben für eine unparteiische und unabhängige Berichterstattung besser machen müssen!

Zum Thema Verkehr kann ich nur sagen, es ist richtig das es in diesem Bereich der Straße teilweise keinen Gehweg gibt. Aber wenn es für Kinder zu gefährlich ist und diese leider nicht mehr vors Haus können, kann es nicht sein das Eltern den noch vorhandenen Gehweg für sich beanspruchen und mit ihren Fahrzeugen zuparken, weil in der Hofeinfahrt und in deren Garage eine Armada an abgemeldeten Fahrzeugen stehen (Ludolfs). Genauso die Aussage: „Wenn ein Lkw vorbeifährt wackelt das ganze Haus“ kann ich so in diesem Streckenabschnitt nicht ganz nachvollzeihen, denn wenn ich durch diesen Abschnitt fahre ist zu 75% die Straße halbseitig durch Kunden des Reiterhofes und der Pension blockiert. Jetzt muss man wissen das es für einen Lkw schon schwierig wird hier schneller als 20 km/h zu fahren. Abhilfe könnte man hier nur schaffen, wenn beide für ausreichend Parkplätze sorgen würden und eine 30km/h Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt wird. Natürlich sollte man dann auch seinen Pferdeanhänger nicht auf diesen Plätzen parken.

Ich persönlich weise weder der   Bürgerinitiative „L(i)ebenswertes Bieswang“ noch der Zimmerei Gegg die Schuld an dem momentanen Zustand zu, sondern der Stadt Pappenheim. Schon vor 15 Jahren war absehbar das sich hier ein junger Unternehmer etwas aufbaut und es nicht bei einem Zweimannbetrieb bleiben würde. Hat die Stadt dem jungen Unternehmer einmal ein entsprechendes Grundstück im Gewerbegebiet angeboten, bevor er sich durch Baumaßnahmen vergrößerte? Meines Wissens nicht! Wie auch? Die Stadt besitzt bis heute keine entsprechenden Flächen und auch wenn die Abbundanlage ins Gewerbegebiet ausgesiedelt werden würde, wer hätte dann den Verkehr? Die Hauptstraße und die Hutgasse! Durch diese Straßen, in denen übrigens auch Kinder wohnen, wird ein Gewerbegebiet mit ca. 200 Arbeitsplätzen versorgt. Darüber hat sich natürlich keiner derer, die auf dem Bild sind Gedanken gemacht. Hauptsache ich bin den Verkehr los! Viel Spaß den Anwohnern in der Hauptstraße und der Hutgasse. Das sind dann wieder einmal die Dummen. Denn die haben wirklich ein Verkehrsproblem und dort wackeln wirklich die Wände, wenn tonnenschwere Traktoren und Lkw´s in die Hutgasse einbiegen. Übrigens die Firma Gegg beschäftigt nicht einmal 10 Personen und wird hier als Industriebetrieb hochgespielt. Was sind da die Firmen Krause, Fensterbau Rachinger und die Metzgerei Wörlein? Industriekonzerne?

Noch ein Wort zum Signalhupen rückwärtsfahrender Stapler. Natürlich ist das hupen ab und an zu hören, aber nicht wie im Vorbericht beschrieben, dass dies Stunden lang der Fall ist. Wie oben bereits erwähnt wohne ich in der Bgm. Rachinger Str. ca. 200-220m von der Zimmerei entfernt (Luftlinie) und auch andere Nachbarn mit denen ich gesprochen habe können das bestätigen, dass dies nicht der Fall ist. Die Arbeiter haben etwas anderes zu tun als stundenlang mit dem Stapler rückwärts zu fahren. Die sind den ganzen Tag auf der Baustelle und müssen dort durch harte Arbeit ihr Geld verdienen.

Zu Guter Letzt möchte ich noch anfügen, dass ich mit keiner der hier betroffenen Personen ein persönliches Problem oder Streitigkeiten habe. Ganz im Gegenteil! Aber eine Diskussion sollte immer sachlich, fair und offen verlaufen. Nicht wie die momentan geführte Diskussion, bei der teilweise übers Ziel hinausgeschossen wird. Es kann nicht sein das Stadträte, die ein Ehrenamt ausüben, öffentlich beleidigt und aufgrund ihrer Meinung wirtschaftlich abgestraft werden. Wir sind doch hier nicht in einer Bananenrepublik.

Roland Kiermeyer
Bieswang

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 




Drei Jahre keine Sondernutzungsgebühren

Als positives Signal für die Pappenheimer Geschäftsleute in der Innenstadt hat der Pappenheimer Stadtrat einstimmig beschlossen, dass für die nächsten drei Jahre keine Sondernutzungsgebühren erhoben werden.

Wer den öffentlich Raum über den Gemeingebrauch hinaus in Anspruch nimmt, bedarf einer Sondernutzungserlaubnis  nach dem Bayerischen Straßen und Wege Gesetz. Das betrifft vor allem Geschäftsleute, die auf den Gehwegen oder auf den Seitenstreifen in der Deisingerstraße eine gastronomisch Bestuhlung, Verkaufsständer oder auch Ruhebänke aufstellen.

Der Stadtrat hatte sich jüngst mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Dabei haben sich die Sprecher aller Fraktionen darauf geeinigt in den nächsten drei Jahren keine Gebühren für die Sondernutzung zu erheben. Allerdings war man sich im Stadtrat auch einig, dass der Stadtverwaltung eine Gestaltungsmöglichkeit bleiben muss. Will sagen, dass nicht jeder den öffentlichen Raum nach seinem Belieben zustellen oder gar zum Beispiel mit Plastikstühlen verschandeln darf. Deshalb ist auch bei der Stadtverwaltung eine entsprechende Genehmigung für die Sondernutzung einzuholen.