Erdaushub wird entsorgt

Der Berg aus Bauschutt am Eingang des Göhrener Tales soll nun bald entfernt werden. Der Stadtrat hat kürzlich einstimmig die Ausschreibung für die Abfuhr und Endlagerung des Bauaushubs aus der Deisingerstraße beschlossen.

Bei der Baumaßnahme in der Deisingerstraße sind rund 2.500 m³ Erdaushub angefallen, der in Form eines  beachtlichen Berges am Eingang zum Göhrener Tales zwischengelagert ist. Eine Beprobung des Haufwerks brachte das Ergebnis, dass es sich bei dem Material um gering belasteten mineralischen Abfall handelt, der nicht auf den Erdaushubdeponien der Stadt abgelagert werden darf. Vielmehr ist die Ablagerung des Erdreichs als Müll auf einer DK 0-Deponie vorgeschrieben, was in der Stadtkasse mit rund 50.000 Euro aufschlagen wird. Belastet ist das Material nämlich auf jeden Fall mit den Kunststoffabdeckungen und Sicherungsbändern für die unterirdischen Leitungen.

Die Zeit drängt, weil „ein engagierter Anlieger“ – wie die Stadtverwaltung den Stadträten mitteilt- das Landratsamt auf den Erdhaufen im Göhrener Tal aufmerksam gemacht hat“. Von dort kam die Bitte, den Erdaushub zeitnah zu entsorgen.

Dieser Bitte hat der Stadtrat Rechnung getragen indem er einstimmig die Entsorgung beschlossen hat. Darüber hinaus enthält der Beschluss den Auftrag an die Verwaltung für die beschränkte Ausschreibung und die Vergabe der Entsorgung des Erdhaufens.




Polizei sucht Zeugen nach „Parkrempler“

Am Parkplatz des Pappenheimer Freibades wurde in der Zeit von  Freitag, 20.30 Uhr, bis Sonntag, 20.30 Uhr ein geparkter Pkw leicht beschädigt. Die hinter Stoßstange wurde leicht eingedrückt. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 200.- Euro. Es ist davon auszugehen, dass der Unfallverursacher den Zusammenstoß nicht bemerkt hat.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Rufnummer 09142/964414 zu wenden.




Infoabende zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Wegen  des großen Ansturms auf die Informationsveranstaltung über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, die kürzlich stattgefunden hat,  bietet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen drei weitere Veranstaltungen zu diesem wichtigen Thema in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen an. Die Besucher bekommen auch die Möglichkeit Fragen zu stellen.

(LRA) Was geschieht mit mir, wenn ich aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder einer Behinderung ganz plötzlich nichts mehr zu sagen habe? Wer vertritt meine Wünsche und Vorstellungen, wenn ich selbst nicht mehr entscheiden kann oder zu schwach geworden bin, um sie durchzusetzen? Wer regelt meine Rechtsgeschäfte und Vermögensangelegenheiten oder entscheidet über medizinische Eingriffe, wenn ich selbst dazu nicht mehr in der Lage bin?

Wie man für solche Situationen vorsorgt und wo dabei die Grenzen sind, erklärt der Leiter der Betreuungsstelle des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen, Sven Hildebrandt in drei Veranstaltungen. Die Infoveranstaltungen finden wie folgt statt:

Montag, 08. Juli 2019 in  Weißenburg, Foyer im Landratsamt,           Bahnhofstraße 2, 91781 Weißenburg i. Bay.

Dienstag, 09. Juli 2019  in Gunzenhausen, Foyer der Berufsschule,  Bismarckstraße 24, 91710 Gunzenhausen

Mittwoch, 10. Juli 2019 in  Treuchtlingen, Senefelder-Schule,            Bürgermeister-Döbler-Allee 3, 91757 Treuchtlingen

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17 Uhr. Einlass ist ab 16.30 Uhr. Die Plätze sind auf 50 bis 80 Personen begrenzt. Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 09141 902-192 wird gebeten. Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist barrierefrei.

Im Rahmen der Veranstaltungen werden die kostenfreien Notfallmappen ausgegeben. Diese beinhalten Vordrucke für die Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es besteht auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.




Firma Krause erreicht Jurystufe beim Großen Preis des Mittelstandes

Die Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH aus Bieswang hat die Finalrunde beim Großen Preis des Mittelstandes erreicht. Insgesamt 19 Unternehmen aus Mittelfranken sind im Wettbewerb eine Runde weiter.

(KKB)  Der Große Preis des Mittelstandes ist einer der renommiertesten Wirtschaftspreise Deutschlands. Von rund 5.400 nominierten Unternehmen und Organisationen konnten in diesem Jahr 19 aus der Region Mittelfranken die Finalrunde erreichen. Sie erhielten nun in Nürnberg im Rahmen einer festlichen Urkundenübergabe die Auszeichnung aus den Händen von Markus Zahner. Er ist Servicestellenleiter der Oskar-Patzelt-Stiftung für Mittelfranken.

„Es ist eine herausragende Leistung, hinter der harte unternehmerische Arbeit steckt“, sagte der Servicestellenleiter für die Region Mittelfranken, Markus Zahner. Der Große Preis des Mittelstandes wird jedes Jahr von der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen. Ziel ist es, den Respekt und die Achtung vor unternehmerischer Verantwortung zu fördern. Zu den fünf Wettbewerbskriterien gehören: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und Marketing.

In Deutschland gibt es fast drei Millionen Unternehmen, von denen jedes Jahr rund 5000 für den renommierten Großen Preis des Mittelstandes nominiert sind: „Im 25. Wettbewerbsjahr gab es heuer einen Nominierungsrekord mit rund 5.400 Unternehmen. Hier zu den Finalisten zu gehören, ist eine besondere Ehre“, so Markus Zahner. Im Namen der IHK für Mittelfranken gratulierte Ivonne Stolpmann. Sie ist die stellvertretende Leiterin des Referats Standortpolitik und leitet das Referat für Gründung, Finanzierung und Nachfolge. Den anwesenden Unternehmen sprach sie ihre Anerkennung aus und freute sich über die starke Leistung der mittelfränkischen Unternehmen.

Im Anschluss überreichte Servicestellenleiter Markus Zahner der Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH vertreten durch die Geschäftsführer Uli Krause und Britta Strunz sowie den Prokuristen Jochen Strunz die Urkunde zum Erreichen der Jurystufe. In seiner Laudatio sagte er: „Exakt, stabil, einsatzstark: Krause Präzisions-Kokillenguss gießt den Fortschritt.“ So laute das Unternehmensmotto. Gegründet wurde das Familienunternehmen von den Brüdern Horst und Arthur Krause und einem Freund. „Der einst kleine Betrieb ist stetig gewachsen und hat sich ständig modernisiert. Inzwischen hat mit den Geschwistern Britta Strunz (geb. Krause) und Uli Krause bereits die zweite Generation das Ruder übernommen. Sie beschäftigen ein rund hundertköpfiges Team in modernen Produktionshallen, wo ständig neue Entwicklungen und Gussteile in verschiedensten Formen und Ausführungen entstehen.“

Auch Kuratoriumsvorsitzender Christian Wewezow übermittelte den Unternehmen sein Grüße und schrieb: „ Jetzt heißt es Daumendrücken, damit der nächste Gewinner beim Großen Preis des Mittelstandes aus Mittelfranken kommt.“ Darüber entscheidet nun eine Jury und das Ergebnis wird beim  Galaabend am 14. Septemper in Würzburg bekannt gegeben.

Foto: Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH




Brückeneinschub am frühen Morgen

In Niederpappenheim hat das Bauteam der Firma Markgraf in der Nacht zum 29.06.2019 das Brückenelement der neuen Bahnunterführung an seinen Bestimmungsort gebracht. Dazu war es erforderlich, dass das 1.000 Tonnen schwere Bauwerk um 15 m verschoben wird. Schon seit Mittwochnacht liefen die Vorbereitungen für diesen Schub.

Dazu mussten Spundwände eingerammt werden, was sich als problematischer erwies als vorher gedacht, weil die 13 m langen Eisenprofile im Untergrund nicht auf Schwemmland der Altmühl sondern auf teilweise steinigen Grund stießen. Durch diese Zeitverzögerung geriet auch der Zeitplan für das Abgraben des Bahndamms in Verzug. Dies führte letztlich dazu, dass der Einschub des Brückenteils, dessen Beginn ursprünglich mit 18:00 Uhr angegeben war, sich zunächst  auf 21:00 Uhr, dann auf 23:00 Uhr verschob. Letztlich war es 01:30 Uhr an einem überraschend kalten Samstagmorgen, als sich die neue Tunnelröhre zentimeterweise in Bewegung setzte. Nach einer Messkontrolle auf halber Strecke war das mehr als 1.000 Tonnen schwere Betonteil letztlich um 03:30 Uhr an seinem neuen Bestimmungsort angekommen.

Noch um Mitternacht drängten sich die Zuschauer aus Pappenheim und den Nachbarorten an der Baustelle, die von der Bauaufsicht erfreulich nahe an das Geschehen herangelassen wurden. So hatte jeder Besucher die Gelegenheit rund um das Bauwerk seinen Platz zu suchen, der für ihn am interessantesten erschien. Schon beim Beginn des Schubs hatte sich die Zahl der Zuschauer auf etwa 20 reduziert. Unterer ihnen waren noch Bürgermeister Uwe Sinn, Eduard Weigl, der Leiter des Tiefbauamtes beim Landratsamt Weißenburg und dessen Stellvertreter Matthias Faulhaber und Van Bennefeldt von der Vereinigung Allniederlandt. Letzterer legte mit seiner Ankunft kurz vor Beginn des Schubs fast eine Punktlandung hin. „Jetzt kommst du daher“, sagte sein Niederländterfreund Van Krommenie, „wir sind schon drei Stunden hier“. „Und? was hat sich in den drei Stunden bewegt?“ konterte Bennefeldt und musste dann gar nicht mehr lange auf den Schubbeginn warten.

Nach dem Rückbau der Hydraulikeinrichtung und dem Entfernen der Gleitschienen unter dem Brückenbauteil ist am Samstagmorgen bereits das Geländer montiert und die Betonmischer stehen Schlange um insgesamt rund 200 Kubikmeter Quellbeton abzuladen, der durch seitlich angebrachte Rohre als Fundament unter die neue Eisenbahnbrücke in Niederpappenheim gepumpt wird.

Ab Samstagabend wird verfüllt. Der dazu benötigte Mineralbeton ist bereits auf einer Wiese bei der Papiermühle, unweit der Baustelle gelagert.

Der Sonntag soll dann dem Wiedereinbau des Gleisbetts und der Eisenbahnschienen gehören. Wenn die Schweißnähte und der Gleiseinbau vom TÜV und den Kontrollinstanzen der Bahn geprüft sind, können ab Montag 04:45 Uhr die Züge wieder durch Pappenheim rollen.

„Wir liegen einige Stunden vor unserem Zeitplan“, erklärt ein Sprecher der Firma Markgraf am Samstagmittag und ist sich sicher, dass die zeitlichen Vorgaben der 100 Stunden ab Mittwoch 21:26 Uhr locker eingehalten werden können

Nach mehreren Feinarbeiten steht dann in den nächsten 14 Tagen der Baubeginn für eine riesige Betonwanne an, die das Bauwerk bei Altmühlhochwasser vor Überflutung durch Grundwasser schützen soll. Die Arbeiten werden ebenfalls von der Firma Markgraf ausgeführt, die bis Ende Oktober fertig sein sollen  und   dann ihre Zelte in Pappenheim abbrechen wird.

Eine großzügige Geste der Firma Markgraf ist es, dass sie einer Anwohnerin, die direkt neben der nachts doch oft lauten Baustelle wohnt für die Bauzeit eine Übernachtungsmöglichkeit in einem Gästezimmer in  einem Pappenheimer Gasthof finanziert.




Freibad weiter aufgewertet

Der Bäderverein Pappenheim hat das Freibad auch in diesem Jahr mit unterstützt. Finanziert hat der Verein fünf Sonnenliegen, die von den Badegästen gemietet werden können. Schon in den zurückliegenden Jahren hat der Bäderverein das Freibad in Pappenheim immer wieder für  verschiedene Einrichtungen gespendet. Dankbar und erfreut zeigten sich Bürgermeister Uwe Sinn und Steffen Petrenz von den Städtischen Werken über die erneute Aufwertung des Freibades und bedankten sich bei Günther Kleber, dem Vorsitzenden des Bädervereins. Bei einem Pressetermin wurden die Liegen jetzt ihrer Bestimmung übergeben.

Das Pappenheimer Freibad ist mit 44.000 Quadratmeter Liegefläche eines der größten und schönsten Freibäder Bayerns. Derzeit kommen bei tropischen Temperarturen täglich mehr als 1.000 Besucher um hier zu schwimmen, sich abzukühlen oder sich auf der Liegewiese ein Sonnenbad zu gönnen. Aber auch die zahlreichen Schattenplätze sind bei den derzeitigen Sonnentagen begehrt. Die Versorgung mit warmen und kalten Speisen, sowie Eis und Getränken übernimmt „Cico“ mit seinem Kioskteam. Da passt es gut, wenn die Freibadbesucher die Möglichkeit haben sich Liegen auszuleihen.

„Mit einem Freibad kann man keinen Gewinn machen“, erklärt Steffen Petrenz. Trotzdem bemühen sich die Städtischen Werke als Freibadbetreiber ständig um eine Aufwertung des Bades. So hat man in diesem Jahr eine Nestschaukel an einem rustikalen Gebälk angeschafft und ein Sonnensegel über dem Planschbecken für die Kleinkinder. Und hier kommt der Städtische Bauhof ins Spiel, der den Einbau der Fundamente und die Montage der neuen Einrichtungen übernommen hat. Überhaupt ist es ein gutes Miteinander hier im Freibad, betont Uwe Lampmann, der zusammen mit Thomas Henkel und Susanne Lampmann die Badeaufsicht hat.

Nur so ist es möglich, dass bei den heißen Temperaturen die Öffnungszeiten bis  auf 22:00 Uhr erweitert werden. Schon am Mittwoch sei der Freibadschluss spontan auf 22:00 Uhr verschoben worden. Die längeren Öffnungszeiten gelten jetzt zunächst bis zum kommenden Sonntag weiter.

„Es geht um die Lebensqualität“, stellt Bürgermeister Uwe Sinn fest, der sich bei seinem Freibadteam für ihren tollen Einsatz bedankt. Dazu gehören neben der Badeaufsicht und dem Kioskbetreiber „Cico“ auch Lisa  Friedrich und Günther Rusam, die bei den Städtischen Werken technisch und organisatorisch für das Pappenheimer Freibad wirken. Besonders  die verlängerten Öffnungszeiten findet Sinn eine tolle Idee. Denn auch in verschiedenen Radiosendern seien diese langen Freibadabende in Pappenheim gemeldet worden. „Unser Freibad ist ein hervorragendes Aushängeschild für unsere Stadt. Dafür danke ich allen, die sich dafür einsetzen“, bringt Sinn die Sache auf den Punkt.

Meisterschaften im Freibad
Am 13. und 14.Juli 2019 werden im Pappenheimer Freibad die bayerischen Amateurmeisterschaften im Schwimmen ausgetragen. Veranstalter ist der Polizeisportverein Eichstätt, der diese Meisterschaften zu einem Jahresereignis für Pappenheim machen wird. Als Vorboten dieser Meisterschaftstage hat der Bauhof schon eine weitere Startblockreihe und die für die Wettkämpfe erforderlichen Wendebleche montiert.




Pappenheimer Stadtrat tagt

Am Donnerstag, 04.07.2019, um 19:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1        Bauanträge 

1.1     BA 23/2019; Errichtung eines Carports, Neusiedler Straße 8, Bieswang

1.2     BA 24/2019 Tektur zu BA 46/2017; Neubau eines Familienhauses mit Satteldach, Doppelgarage mit Flachdach; Am Krautgarten 3 Bieswang

1.3     BA 25/2019; isolierte Befreiung; Errichtung eines Geräteschuppens, Neudorf 122

2        Neubau Kinderhort/Garten/Krippe – Beschluss der an die aktuellen Anforderungen angepassten Planung

3        Baumaßnahme Neubau Kinder Einrichtung – Vergabe des Auftrages für Baugrunduntersuchung

4        Städtebausanierungsmaßnahme: Antrag auf Förderung der Fassadensanierung für das Anwesen Niederländersteig 8/10




Diebstahl eines Fahrzeuggetriebes – Zeugen gesucht

Am Dienstag, 25.06.2019, gegen 10:.15 Uhr, wurde in Solnhofen in der Ferdinand-Arauner-Straße von einem  Anwesen ein bereits ausgebautes Fahrzeuggetriebe entwendet.

Die bislang unbekannten zwei männlichen Täter gaben sich nach den ersten Ermittlungen als Schrotthändler aus und fragten in der besagten Straße die Anwohner nach Schrott-Gegenständen.
Im Zuge dieser Anfragen wurde von den beiden Personen eine Metallkiste, in welcher sich ein altes Fahrzeuggetriebe aus dem Jahr 1930 befand und im Hofraum eines Anwesens abgestellt war, entwendet.
Das Getriebe hat einen Wert von ca. 1.500 Euro.

Die beiden Männer waren zur Tatzeit mit einem weißen Transporter unbekannter Marke unterwegs.

Eine genauere Personenbeschreibung liegt der Polizei bislang nicht vor.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Rufnummer 09142/964414 zu wenden.




Der Einspruch soll nun ein Statement werden

Wie berichtet, hatte Stadtrat Friedrich Hönig (FW) beantragt, dass sich die Stadt Pappenheim in den „Treuchtlinger Wasserstreit“ bei dem es um die Entnahme von Tiefengrundwasser geht, einbringen soll. Kürzlich hat nun der Pappenheimer Stadtrat über den schriftlichen Antrag  Hönigs diskutiert. „Nicht nur die Bürger, sondern auch die umliegenden Kommunen stehen in der Pflicht ihre Interessen zu wahren“, schreibt Hönig in seinem Antrag. Das Entnahmegebiet sei nicht auf das Gemeindegebiet der Stadt Treuchtlingen beschränkt und „die Ressource Tiefengrundwasser gehört uns allen und darf nicht von einem oder wenigen zum eigenen Profit verbraucht werden“, argumentiert der Antragsteller.

In der von ihm vorgeschlagenen Beschlussvorlage fordert Hönig bei allen verantwortlichen Stellen gegen dieses Projekt Einspruch zu erheben.

Eine Zuständigkeit der Stadt Pappenheim ist nicht erkennbar, führt die Verwaltung zu Hönigs Antrag aus, weil das Pappenheimer Trinkwasser aus einer Schicht gefördert wird, die nur 30 m tief liegt. Die umstrittene Grundwasser Entnahme erfolge aber aus einer Tiefe von etwa 200 m.

Im Übrigen könne von der Stadt Pappenheim ein Einspruch nur gegen  konkrete Bescheide oder Urteile erhoben werden bei denen die Stadt auch beteiligt ist.

Bürgermeister Uwe Sinn räumte zwar ein, dass Hönigs  Sorge um das Wasser berechtigt sei, aber ein Einspruch scheitere an der oben beschrieben Unzuständigkeit.

Stadtrat Hönig selbst erklärte bei der Diskussion im Stadtrat, dass es ihm um die Veröffentlichung einer Absichtserklärung gehe, in der sich die Stadt Pappenheim gegen den „Raubbau am Grundwasser“ stellt. Während die Wassergemeinschaft Nennslingen die Auflage bekommen hätten, sparsam mit dem Tiefengrundwasser umzugehen wird im Treuchtlinger Fall ganz massiv in die Grundwasserbestände eingegriffen.

CSU-Fraktionsvorsitzender Florian Gallus glaubt, dass die ganze Sache ein verwaltungsrechtliches und keine politisches Verfahren sei, so jedenfalls trug er es im Stadtrat vor. Er habe Vertrauen in die Genehmigungsbehörden und sehe eine gemeinsame Presserklärung des Stadtrates eher problematisch.

Einen gangbaren Weg scheint Walter Otters von der Fraktion der Freien Wähler gefunden zu haben, indem er ein vorschlug, dass die Stadt Pappenheim als Kommune ein Statement zu dem Thema abgeben soll. Es gehe auch darum die Rechte der Stadt Pappenheim zu wahren, sobald sich Auswirkungen auf unser Grundwasser zeigen.

Gerhard Gronauer von der SPD Fraktion schlug dem Antragsteller vor seinen Antrag zurückzuziehen, was dieser letztlich auch tat um den Weg zu einem öffentlichen Statement der Stadt Pappenheim nicht zu verbauen.




Bahnstrecke in Pappenheim ab Mittwoch 20 Uhr gesperrt

Die Erneuerung der Bahnunterführung in Niederpappenheim schreitet zügig voran. Am Freitag, 28.06.2019 wird der Einschub des vorgefertigten Brückenbauteils erfolgen. Die Bahnlinie zwischen Treuchtlingen und Solnhofen wird ab Mittwoch, 26.06.2019 ab 20:00 Uhr gesperrt sein. In dieser Zeit wird Schienenersatzverkehr (SVE) mit Bussen eingerichtet. Genaue Abfahrtszeiten im Internet. Fußgängerverkehr durch die alte Bahnunterführung wird auch während der gesperrten Bahnstrecke gewährleistet.

Seit Anfang des Jahres ist die Firma Markgraf aus Bayreuth mit dem Bau der neuen Bahnunterführung in Niederpappenheim zugange, die neben der bisherigen einspurigen Durchfahrt entsteht.

Auf der Altmühlseite der Bahnstrecke entstand seit Anfang April 2019 die Betonröhre der neuen Unterführung, durch die später der Verkehr zweispurig fließen soll. Die Fußgängergalerie für den barriere freien Bahnsteigzugang  wird erst später in die Tunnelröhre eingebaut.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Tunneleinschub auf Hochtoren. Lichtgiraffen, Bau- und Gerüstmaterial und eine ganze Armada wurde aufgefahren, um den Einschub Termingerecht über die Bühne zu bringen. Denn der Termin für die Verschiebung und den Einbau der Tunnelröhre muss unbedingt eingehalten werden.

I N F O

Die genauen Abfahrtszeiten der SVE-Busse können Sie bei www. bahn.de erfahren

Ab Mittwoch 20:00 Uhr
wird der Bahnverkehr auf der Strecke Treuchtlingen Solnhofen gesperrt. Für die Beförderung der Reisenden setzt die Bahn Busse ein, die wegen der längeren Fahrdauer der Busse versetzte  Abfahrtszeiten haben. Ab Montag, 01.07.2019 um 04:45 Uhr wird der Bahnverkehr über die neue Tunnelröhre wieder in Betreib gehen.

Bis dahin wird allerhand passieren, wie im Gespräch mit dem Polier deutlich wird. Vereinfacht gesagt geht es darum, die mehr als 1.000 Tonnen schwere Betonröhre rund 15 m weit in Richtung Langenaltheim zu bewegen.

Nach dem Abschneiden der Schienen graben die Bagger den Bahndamm ab und richten das Fundamt für die neue Bahnunterführung her.

In den letzen Wochen wurde unter der Röhre, die auf zwei Eisenträgern ruht, eine hydraulische Hebeeinrichtung verbaut, die das ganze Bauwerk  um 5 cm anheben wird. Auf Teflonplatten gleitet das gewaltige Bauwerk, geschoben von hydraulischen Pressen dann an seinen Bestimmungsort. Der Einschub ist für Freitag, 28.06.2019 ab 22:00 Uhr vorgesehen, sagt der Polier, wobei er einschränkt, dass das auf die Minute nicht vorausgesagt werden kann.

Ganz sicher ist er sich aber, dass am Montag ab 04:45 Uhr die Züge über die neue Brücke rollen werden. Denn ein Zeitverzug ist nicht drin, denn das hätte für die Baufirma fatale finanzielle Folgen. „Das haben wir bisher immer geschafft“, sagt der erfahrene Polier, der Gedanken an eine Zeitüberschreitung erst gar nicht aufkommen lässt.

Wenn die Tunnelröhre an ihrem Platz ist, steht zunächst der Rückbau der Hebe- und Schubeinrichtung an. Gleichzeitig beginnen die Aufbauarbeiten am Bahndamm und zuletzt der Einbau der Gleisanlagen.

Die genauen Abfahrtszeiten der SVE-Busse können Sie bei www. bahn.de erfahren.




Freibad bis 22 Uhr geöffnet

Das Pappenheimer Freibad passt sich dem Idealen Badewetter an und verlängert die Öffnungszeiten.
Vom Do. 27.06.2019 – Sa. 29.06.2019 ist das Freibad Pappenheim bis 22 Uhr geöffnet.

Der Einlass ist bis bis 21:30 Uhr möglich.

Auch der Freibadkiosk ist bis zum Ende der Öffnungszeit geöffnet.

 




Kradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Am Montag, 24.06.2019, gegen 06.50 Uhr, ereignete sich in Bieswang ein Verkehrsunfall bei dem ein 48-jähriger Kradfahrer leicht verletzt wurde.

Ein 25-jähriger Pkw-Fahrer übersah beim Überqueren der Fahrbahn den auf der vorfahrtsberechtigten Straße kommenden Kradfahrer. Dieser musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Hierbei stürzte der Zweiradfahrer von seinem Leichtkraftrad und zog sich Schürfwunden und Prellungen zu. Zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam es nicht. Am Kraftrad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.300.- Euro.