Repair Café der Senioren- und Wohnberater

Die Senioren- und Wohnberater des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen laden am Freitag, 15. März um 14:00 Uhr wieder zum Repair Café in Weißenburg ein. Dabei nutzen die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberater die Räume der Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfegruppen (KISS) in der Westlichen Ringstraße 2 in Weißenburg. Jeder kann defekte Geräte ohne Anmeldung zur Reparatur in das Repair Café bringen. Die Reparaturleistungen sind kostenlos. Die Berater sehen auch für Fragen rund um das Thema Senioren bereit.

(LRA) Am Freitag, den 15. März, werden im Repair Café Weißenburg wieder gemeinsam kaputte Dinge repariert. Los geht es um 14:00 Uhr in der KISS Weißenburg, Westliche Ringstraße 2.

Die Palette an bisher instand gesetzten Dingen ist groß: Von Kaffeemaschinen, Flachbildschirmen, Akkuschraubern und Bügeleisen bis hin zu Kleidungsstücken, Musikinstrumenten sowie alten und neuen Radios war alles dabei. Mit großem Engagement, ansteckender Begeisterung und Tatkraft suchen die ehrenamtlichen Reparateure den Defekt und versuchen diesen gemeinsam mit dem Besitzer zu beheben. In den meisten Fällen mit Erfolg. Nicht alles kann repariert werden, aber ein Besuch im Reparaturcafé ist dennoch lohnenswert. Gemeinsam Dinge instand zu setzen macht Spaß, spart Geld, ist nachhaltig und man selbst lernt viel dazu.

Die Wartezeit kann man bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen gut überbrücken und derweil das quirlige Treiben im Repair Café beobachten oder nette Gespräche führen.

Jeder der seinen kaputt gegangenen Gegenständen, Geräten oder sonstigen Dingen eine zweite Chance geben möchte, kann den nächsten Reparaturtreff in Altmühlfranken besuchen. Er ist am Freitag, den 15. März 2019, von 14 bis 18 Uhr, in der Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe, Westliche Ringstraße 2, in Weißenburg. Annahmeschluss ist um 17 Uhr.

In Gunzenhausen findet das nächste Repair Café am Freitag, 29. März und in Treuchtlingen am 05. April 2019 statt.

Titelfoto: Gerhard Fürbaß




Illegale Müllablagerung

In einem Waldgebiet bei Osterdorf wurde letzte Woche eine größere Müllablagerung festgestellt. Ein zunächst Unbekannter hatte dort 10 große, blaue Müllsäcke gefüllt mit Hausmüll, entsorgt.

Bei der Durchsicht des Abfalls, der von Bauhofmitarbeitern der Stadt Pappenheim ordnungsgemäß entsorgt wurde, konnten Hinweise auf die Verursacherin aus Treuchtlingen gefunden werden. Gegen die 39-Jährige wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Neben einem zu erwartenden Bußgeld muss die Frau auch die Kosten für die Entsorgung an die Stadt Pappenheim bezahlen.




Bauhof saniert den Inselparkplatz

Am Montag 11. März wird der Stadtische Bauhof den Parkplatz auf der Stadtwerke-Insel sanieren. Auf der Parkfläche werden Schlaglöcher beseitigt, einige Bäume werden gefällt und das Laub soll entfernt werden. Deshalb ist der er Parkplatz  auf der Stadtwerke-Insel am kommenden Montag, 11.03.2019, für einen Tag komplett gesperrt. Das betrifft auch die fünf Parkplätze vor dem Anwesen Stadtmühle 1.

Diese Maßnahme seht aber nicht im Zusammenhang mit der geplanten Umgestaltung des Inselparkplatzes.




Deisingerstraße Nord – für die Durchfahrt gesperrt

Wegen Fortsetzung der SEK-Innenstadtsanierung in der Pappenheimer Altstadt wird es wieder die Vollsperrung eines Teilstücks der Deisingerstraße geben.

Umleitung erfolgt über die Graf-Carl-Straße mittels Ampelregelung. Die Einzelhandelsgeschäfte bleiben trotz dieser Sperrung weiterhin erreichbar.

Die Stadt Pappenheim teilt mit, dass ab Mittwoch, 06. März 2019, der nördliche Teil der Deisingerstraße, also vom Marktplatz bis zur Herrenschmiedgasse für den Fahrzeugverkehr gesperrt wird.

Der Durchgangsverkehr wird mit der bewährten Ampelregelung über die Graf-Carl-Straße umgeleitet.

Von der Graf-Carl-Straße aus kann im Einbahnverkehr über die Herrenschmiedgasse in den  südlichen Teil der Deisingerstraße gefahren werden. In der Graf-Carl-Straße sowie im nicht gesperrten Teil der Deisingerstraße zwischen Atelier Frauensache und Metzgerei Wörlein stehen ausreichend Parkplätze für Kurzzeitparker zur Verfügung. Langzeitparker finden ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten direkt am Rande der Altstadt.

Hintergrund der Sperrung ist die Fertigstellung einiger noch offener Teilflächen, wie dem Platz vor dem JUZ, der Flächen zwischen Gampl und Engeler, sowie die Platzgestaltung vor der Metzgerei Wörlein.




Piraten entern das Pappenheimer Rathaus

Der Pappenheimer Stadtrat wurde am vergangenen Donnerstag von 11 Piraten gefangen genommen. Der Stadtrat hat sich dabei weitgehend wehrlos gezeigt und sich zu Hilfspiraten ausbilden lassen. Es gab eine Schweigeminute für verstorbene vormalige Stadträte. Vom Rathaus zog die Piraten- und Stadtratsmeute zum Goldenen Löwen um dort verborgene Schätze zu heben.

Der Pappenheimer Weiberfasching setzte auch in diesem Jahr seine jahrzehntelange Tradition fort.

Mit ihrem Schlachtgesang „Auf Piraten! Nehmt sie gefangen!“ enterten 11 Piratinnen mit ihrem Schiffsmusikus Jörg Felsner den Sitzungssaal im Rathaus und machten Bürgermeister Sinn zu ihrem Verbündeten. Wortführerin der Piratengruppe war diesmal Britta Schober, die dem Stadtrat erklärte, dass ihr Kapitän mit einem Teil der Mannschaft an Bord geblieben sei, um die erbeuteten Schätze zu bewachen.

Vom Ende der Welt seien sie nach Pappenheim gesegelt. „Denn den Weiberfasching lassen wir uns dann doch nicht entgehen, wollen wir euch doch jedes Jahr ein wenig quälen“, sagte die Oberpiratin.

Durch Flaschenpost habe man auch auf hoher See von Neuigkeiten und Gerüchten aus Pappenheim erfahren.

Fotos: Günther Kleber

So habe man erfahren, dass der Stadtrat die Aufgabe des letzten Jahres, nämlich das Pflanzen von Saatbomben zufriedenstellend erfüllt habe. Aber man habe auch die traurige Nachricht erhalten, dass Pappenheim von zwei ehemaligen Stadträten für immer Abschied nehmen musste. Für sie legten Piratinnen und Stadtrat eine Schweigeminute ein.

Erstmals seit vielen Jahren verzichteten die „närrischen Weiber von Pappenheim“ in diesem Jahr auf die sonst übliche Stadtratsschelte. „Normalerweise wär´ es jetzt Sitte, euch eure Taten des letzten Jahres nochmal unter die Nase zu reiben, aber wir wollen heuer mal so verbleiben und euch lieber nur mit Spielen in den Wahnsinn treiben“, führte Oberpiratin Britta Schober aus.

In ausgelosten Vierergruppen hatten die Stadträtinnen und Stadträte eine ganze Reihe von Aufgaben zu lösen, bevor sie das Prädikat eines Piraten erhielten.

Nach dem Schlusslied das Manuela Urban zu der Melodie „What Shall We Do With the drunken Sailor“ getextet hatte, zogen die die Piratinnen zusammen mit den frisch ausgebildeten „Stadtratspiraten“ in einem fröhlichen Zug zum Goldenen Löwen, wo Einstandspizzas auszugeben waren und so mancher andere Schatz gehoben wurde.

Fotos: Günther Kleber




Randalierer verletzt Polizeibeamten und Sanitäter

Durch die Attacke eines 26-Jährigen aus Solnhofen wurde ein Polizeibeamter schwer verletzt. Auch ein Sanitäter trug bei dem Einsatz Verletzungen davon.

Am Donnerstag, 28.02.2019, gegen 20.05 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Treuchtlingen verständigt, dass in Solnhofen ein 26-jähriger Mann in seiner Wohnung randalieren würde.

Beim Eintreffen der Streifenbesatzungen ging der betrunkene und äußerst aggressive griff der Mann sofort die eingesetzten Polizeibeamten an. Er konnte durch Anwendung unmittelbaren Zwanges überwältigt und gefesselt werden. Beim Transport zur Dienststelle beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und wollte sie anspucken. Da sich der polizeibekannte Beschuldigte offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand wurde wegen Fremd- und Eigengefährdung seine Einweisung in eine Fachklinik verfügt.

Beim Transport nach Ansbach, der unter Polizeibegleitung mit dem Rettungswagen durchgeführt wurde, konnte sich der 26-jährige aus seiner Fixierung lösen und einen begleitenden Polizeibeamten attackieren, der schwer im Gesicht und am Knie verletzt wurde. Ein Sanitäter, der dem Polizeibeamten zur Hilfe kam, wurde ebenfalls durch den aggressiven Randalierer leicht verletzt. Der 26 Jahre alte Beschuldigte konnte überwältigt und in die Klinik eingewiesen werden. Der Polizeibeamte ist bis auf weiteres dienstunfähig. Gegen den Täter, der stark alkoholisiert war, wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.




Girls Day 2019 bei Krause Präzisions-Kokillenguss

Die Firma Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH aus Bieswang beteiligt sich am  Girls Day, dem bundesweiten Zukunftstag für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Dieser findet in diesem Jahr am 28. März statt und will Mädchen und Frauen dazu anregen, sogenannte „Männerberufe“, vorwiegend mit technischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund zu ergreifen.

Was ist eine Kokillengießerei? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Girls Day bei dem Bieswanger Unternehmen. Wer das erleben will, ist am 28. März 2019 bei der Firma Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH goldrichtig.

Vorgestellt wird der Produktionsablauf von der Konstruktion bis zum fertig bearbeiteten Bauteil mit den dazugehörigen Ausbildungsberufen. Dabei erhalten die Interessentinnen Einblicke in das Berufsbild der Gießereimechanikerin,  Industriemechanikerin, Werkzeugmechanikerin, Zerspannungsmechanikerin und der Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Zerspannungstechnik.

Dargestellt sind diese Berufszweige in YouTube Channel der Firma unter:

https://www.youtube.com/channel/UCZHxExlMxMa6idA-oxcxEZQ

Die Firma Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH in Bieswang freut sich über interessierte Bewerberinnen, die sich bewerben können unter

https://www.girls-day.de/@/Show/krause-praezisions-kokillenguss-gmbh/girlpower-beim-girlsday




Warnung vor dem Enkeltrick

Die Polizei warnt vor dem kriminellen Enkeltrick, der kürzlich auch in Treuchtlingen versucht wurde.

Am Dienstag, 26.02.2019, in den Nachmittagsstunden erhielt eine 70-jährige Treuchtlingerin einen Anruf mit den Worten „rate Mal, wer dran ist“. Als die Treuchtlingerin einen Namen nannte, gab sich der unbekannte Anrufer als dieser nahe Verwandte aus.  Für die Unterzeichnung eines  notariellen Kaufvertrags forderte er 30.000.- Euro.

Die Treuchtlingerin ging jedoch nicht auf die Geldforderung ein und als sie mitteilte, sie müsse erst ihren Sohn befragen, legte der unbekannte Anrufer auf. Einen weiteren Anrufversuch hat es bisher nicht mehr gegeben. In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmal ausdrücklich auf dieses Phänomen hin und bittet nicht zu leichtgläubig am Telefon zu sein.




Eine engagierte Wahl-Pappenheimerin wird 100

Elisabeth Groll, die in den1960er Jahren in Pappenheim mit ihrem ehrenamtlichen Engagement segensreich gewirkt hat, kann am 26. Februar im Seniorenheim St. Elisabeth in Nürnberg als rüstige Seniorin Ihren 100. Geburtstag feiern. Die Jubilarin wurde für ihr Wirken mit der BRK-Ehrenplakette in Silber ausgezeichnet.

Nach dem zweiten Weltkrieg wohnte die gebürtige Breslauerin mit ihrem Mann Herbert und ihren Kindern Edmund und Karin in Zimmern und drei Jahre nach der Geburt der Tochter Dagmar zog die Familie 1951 nach Pappenheim in die Bahnhofstraße. Schon damals waren Elisabeth und Herbert Groll ehrenamtlich beim BRK tätig und Elisabeth Groll engagierte sich 1956 bei der Versorgung der Flüchtlinge des Ungarnaufstandes am Bahnhof in Treuchtlingen.

Nach dem Ausbilderlehrgang im Jahr 1958 übernahm das Ehepaar Elisabeth und Herbert Groll die Erste-Hilfe-Ausbildung im gesamten südlichen Landkreis. Ein Jahr später qualifizierte sich Elisabeth Groll auch zur Schwesternhelferin. Da konnte es nicht ausbleiben, dass die couragierte Wahl-Pappenheimerin auch das Ehrenamt der BRK-Bereitschaftsleiterin der Frauenbereitschaft Pappenheim übernahm.

Im Dezember 1981 wurde Elisabeth Groll für ihr selbstloses Engagement mit der BRK-Ehrenplakette in Silber ausgezeichnet.

Wenn sie einmal nicht in helfender Mission für das BRK unterwegs war, konnte man Elisabeth Groll auch beim Gesangsverein Pappenheim und an der Kinokasse der damaligen Pappenheimer „Schlosslichtspiele“ antreffen.

1983 zog Elisabeth Groll nach Nürnberg-Langwasser um in Fürth  eine Seniorin zu pflegen. Nach einer Erkrankung im April 2016 zog sie in das Seniorenheim St. Elisabeth in Nürnberg-Röthenbach, wo sie am Dienstag, den 26.02.2019 bei zufriedenstellender Gesundheit ihren 100. Geburtstag feiern kann.

Natürlich ist bei dieser Feier auch Dagmar Fromm ihre jüngste Tochter dabei, die seit wenigen Jahren wieder in ihr geliebtes Pappenheim zurückgekehrt ist. Auch sie ist in Pappenheim ehrenamtlich aktiv und engagiert sich politisch in Pappenheim.

Auch von dieser Stelle seien ihr die besten Glückwünsche übermittelt.




Stadtrat tagt schon um 17:00 Uhr

Am Unsinnigen Donnerstag, 28.02.2019, um 17:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Bauanträge
1.1 BA 02/2019 – BImSchG-Verfahren – Wesentliche Änderung best. Steinbruch-Erweiterung DK 0 Deponie
2 Antrag von OS Neulinger für einen Maibaumständer in Geislohe
3 Antrag der Werbegemeinschaft auf Beteiligung des EHP-Projektes an der Veranstaltung der Werbegemeinschaft „Start in den Frühling“ am 17.03.19
4 Antrag von Hr. Albrecht Geislohe auf Anschluss des städt. Hirtenhauses in Geislohe an sein Nahwärmenetz
5 Antrag von Herrn Albrecht, Geislohe auf Verlegung von privaten Versorgungsleitungen in städt. Verkehrsflächen
6 Straßen- und Wegerecht: Widmung des neuerbauten Fußweges bei der „Bahnrampe Süd“ zum beschränkt-öffentlichen Weg
7 Antrag von OS Loy auf Austausch der Sirene in Neudorf – ohne OS Loy wegen pers. Bet. gem. Art. 49 GO
8 Vorstellung und Beschluss der Vorentwurfsplanung sowie der Kostenschätzung für das Bauvorhaben „Neubau eines Kinderhortes mit Kindergarten“
9 Pelzmärtelmarkt 2018: Vorstellung des Verwendungsnachweises

 

 

 




Neues zur Senioren- und Wohnberatung in Altmühlfranken

Die Landkreisverwaltung hat unter Federführung der Freiwilligenagentur altmühlfranken die beiden Projekte ehrenamtliche Senioren- und Wohnberatung ins Leben gerufen. Das Angebot richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige aus Altmühlfranken. Ziel dabei ist es, älteren Menschen ein möglichst langes, eigenständiges Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Ehrenamtliche Seniorenberater haben für sämtliche Fragen der älteren Generation ein offenes Ohr. Denn gerade der Alltag im Alter bringt ganz eigene Probleme, Fragen und Aufgaben mit sich: Wo bekomme ich bei Bedarf Hilfe im Haushalt und wer kann mich über meine Leistungsansprüche aufklären? Wer hilft mir beim Antrag für die Pflegekasse? Wie kann es gelingen, Gewohnheiten und Aktivitäten aufrechtzuerhalten und am gesellschaftlichen Leben in meiner Stadt oder meinem Ort teilzunehmen? Wo kann ich mich in vertrauter Umgebung mit Freunden treffen, Erinnerungen austauschen oder Neues planen? Wo finde ich Freizeitmöglichkeiten, die zu mir passen?

Die ehrenamtlichen Seniorenberater sprechen mit den Betroffenen über diese Fragen und Probleme. Gemeinsam wird nach passenden Lösungen gesucht und bei Bedarf an professionelle Dienste und Hilfsangebote vermittelt.

Ehrenamtliche Wohnberater tragen dazu bei, dass älteren Menschen und Menschen mit Handicap ein selbstbestimmtes Verbleiben in ihrem vertrauten Wohnumfeld ermöglicht wird. Sie informieren und beraten insbesondere über Barrierefreiheit von Wohnungen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten rund um die Themen Sicherheit in Küche und Bad, Beseitigung von Stolperfallen zur Sturzvermeidung, Überwindung von Treppen und Türschwellen, gute Beleuchtung in der Wohnung, geeignete Handläufe und Haltegriffe, Tür- und Fensterlösungen, Telefon, Klingel und Sprechanlagen, intelligente Haustechnik, Notrufsysteme und Alltagshilfen.

Neben der Wohnanpassung beraten die ehrenamtlichen Wohnberater auch zu Finanzierungsfragen und Fördermittel zu geplanten Maßnahmen. Themen, die in Zukunft in der Beratung mehr Bedeutung gewinnen werden, sind die altersgerechte Gartengestaltung, alternative Wohnformen und Unterstützungsangebote bei unvermeidlichen Umzügen in eine barrierefreie Wohnung bzw. in ein passendes Seniorenheim.

Bisher wurde die ehrenamtliche Senioren- und Wohnberatung jeden Montag von 10:00 bis 12:00 Uhr in Weißenburg zu festen Zeiten angeboten. Zu dieser Sprechzeit konnten sich Seniorinnen und Senioren sowie pflegende Angehörige informieren.
Ab sofort können die Beratungsgespräche für Weißenburg und alle anderen Kommunen des Landkreises, bei der Freiwilligenagentur als zentrale Koordinationsstelle unter der Telefonnummer 09141 902-235 oder per Mail an freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de vereinbart werden.

In Treuchtlingen sind die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberater neben individuellen Terminvereinbarungen zu den Sprechzeiten im Bürgerhausbüro anzutreffen. Diese sind jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.

In Gunzenhausen, einem weiteren Zentrum der Senioren- und Wohnberater in Weißenburg-Gunzenhausen, gab es auch bisher keine festen Sprechzeiten, hier galt schon immer die vorherige telefonische Terminvereinbarung.

Zur Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch können bei der Freiwilligenagentur altmühlfranken als Koordinationsstelle Checklisten angefordert werden, die einen ersten Eindruck vermitteln, an welchen Stellen in der Wohnung oder im Wohnumfeld Barrieren bestehen, die beseitigt werden sollten. Die Beratungsstelle wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Die Beratung ist kostenfrei und unabhängig. Sie wird unter Beachtung der Schweigepflicht durchgeführt und findet entweder im Beratungsbüro bei KISS Weißenburg, im Bürgerhausbüro in Treuchtlingen oder in der häuslichen Umgebung statt.

Zahlreiche weitere und umfangreiche Informationen für Seniorinnen und Senioren sowie für pflegende Angehörige sind im kostenlosen Seniorenwegweiser des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen zu finden. Dieser ist im Landratsamt und bei allen Kommunen im Landkreis erhältlich.




Einladung nach Lützen übergeben

Eine Einladung der Stadt Lützen hat Maik Reichel, Direktor der Landeszentale für politische Bildung beim Land Sachsen Anhalt kürzlich an Bürgermeister Sinn übergeben. Der Bürgermeister und der gesamte Stadtrat sind eingeladen auf den Spuren der Pappenheimer das 750jährige Stadtjubiläum zusammen mit den Lützenern zu feiern. Der Maibaumverein wird in Lützen einen  Maibaum aus den Pappenheimer Wäldern aufstellen und der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. wird zur Auftaktveranstaltung des Pappenheimer Geschichtsforums mit dem Titel „Daran erkenn´ ich meine Pappenheimer“ in Lützen einladen. Die Feuerwehrkapelle Langenaltheim wird das Stadtfest in Lützen musikalisch begleiten.

Die Stadt Lützen in Sachsen Anhalt wird im Juni dieses Jahres das 750 Jahr ihrer ersten urkundlichen Erwähnung begehen. Dieses Ereignis soll gebührend gefeiert werden und da gehören die Pappenheimer dazu. „Pappenheim verbindet seit vielen Jahren aufgrund der historischen Persönlichkeit des Grafen Gottfried Heinrich einen lange fruchtbringende Zusammenarbeit“, heißt es im Einladungsschreiben von Lützens Bürgermeister Uwe Weiß.
Schon im April 2018 bei der Buchvorstellung zur Erinnerung an Ursula Gräfin zu Pappenheim hatte Lützens Bürgermeister die Einladung zu diesem Fest an Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller aus der Gemeinde  Bellenberg, Schwaben, dem Bürgermeister Wolfgang Wehr aus Gräfenthal Thüringen und Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn persönlich ausgesprochen. Sie alle gehören zu dem Projekt “Die Spuren der Pappenheimer“, das vom Pappenheimer Heimat- und Geschichtsverein gepflegt wird. Bei allen großen Ereignissen mit historischem Bezug, bei den runden Geburtstagen Gräfin Ursulas und zu vielen anderen Anlässen waren Delegationen aus Bellenberg, Lützen und Gräfenthal hier, um mit den Pappenheimern zu feiern. Das war beim großen Historischen Stadtfest 2002 schon so und auch beim kleinen historischen Stadtfest 2007. Bei den Festen der Tulipomania waren sie in Pappenheim und auch bei vielen anderen Veranstaltungen des Pappenheimer Heimat- und Geschichtsvereins.

Nun wurde die schriftliche Einladung aus Lützen hochoffiziell an Bürgermeister Sinn übergeben. Maik Reichel Direktor der Landeszentale für politische Bildung beim Land Sachsen Anhalt hat sie im Auftrag von Lützens Bürgermeister nach Pappenheim gebracht. Begleitet wurde Maik Reichel bei der Übergabe von Katharina Köhler, eine der Vorsitzenden des „Pappenheimer  Maibaum e.V.“ und einer Delegation des Heimat- und Geschichtsvereins.

Im Bezug auf das persönliche Gespräch vom April 2018 schreibt Lützens Bürgermeister „Diese Einladung möchte ich nunmehr schriftlich wiederholen und Sie, Vertreter Ihres Stadtrates, aber vor allem auch ihre historischen Kultur- und Brauchtumsvereine hiermit herzlich nach Lützen einladen.“

Soweit bisher bekannt, werden der Verein Pappenheimer Maibaum e.V. und  der Heimat- und Geschichtsverein mit Delegationen zum Stadtfest nach Lützen reisen. Das Festwochenende  findet in Lützen vom 13. bis 16. Juni 2019 statt. Dabei werden die kräftigen Jungs des Maibaumvereins auf dem Marktplatz in Lützen einen Maibaum nach Pappenheimer Tradition aufstellen. Beide Vereine werden sich auch am Festzug beteiligen, der am Sonntagnachmittag durch Lützen ziehen wird. Musikalisch unterstützt  werden alle Veranstaltungen durch die Feuerwehrkapelle Langenaltheim.

Pappenheimer Geschichtsforum
Im Rahmen des Stadtfestes wird es in Lützen auch die Auftaktveranstaltung zum vierteiligen Pappenheimer Geschichtsforum „Daran erkenn´ ich meine Pappenheimer“ geben. Die vierteilige Vortragsreiche war ursprünglich im Europäischen Haus Pappenheim geplant. Da sie dort nicht stattfinden konnte, hat der Heimat- und Geschichtsverein die Auftaktveranstaltung nach Lützen verlegt. Die Nachfolge Veranstaltungen finden im Oktober in Bellenberg und in Gräfenthal statt. Bei der jüngsten Stadtratssitzung wurde bekannt gegeben, dass nun die Schlussveranstaltung des Pappenheimer Geschichtsforums nun doch im EHP stattfinden kann.