Patronatsgottesdienst zum Jubiläumsauftakt
Wie mehrfach berichtet feiert die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim in diesem Jahr ihr 150-jähriges Gründungsfest mit mehreren Veranstaltungen. Den Auftakt machte ein ökumenischer Patronatsgottesdienst am Namenstag des Feuerwehr-Schutzheiligen St. Florian in der Stadtkirche. Vom anschließenden Empfang im evangelischen Gemeindehaus wurden die Kräfte der Jubelwehr von der Sirene zu einem Einsatz abberufen.
Die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim fand auf eine jahrelange Initiative des Turnvereins Pappenheim am 2. November 1868 im Kronensaal statt. Mit diesem Gründungstag hat die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim ihr Jahresessen verbunden und hat diesen Gründungstag auch zum Anlass genommen, Albrecht Graf von und zu Egloffstein die Schirmherrschaft für das Feuerwehrjubiläum anzutragen.
Da sich im November aber nicht so gut feiern lässt sind die Jubiläen der Pappenheimer Wehr schon öfters in das Folgejahr verlegt worden. So ist es auch beim 150-jährigen Jubiläum, dessen Veranstaltungsreihe am vergangenen Samstag, dem Namenstag des heiligen St. Florian mit einem Patronatsgottesdienst eröffnet wurde. Geplant wurde dieser Gottesdienst in der Weidenkirche, musste aber wegen der kalten Witterung kurzfristig in die Stadtkirche verlegt werden.
Zu dem Gottesdienst versammelten sich mit den Angehörigen der Jubelwehr und etwa 100 Feuerwehrleute aus Bieswang, Langenaltheim, Neudorf, Osterdorf, Übermatzhofen und Zimmern.
Unter ihnen waren auch Ehrenkreisbrandrat Karl Rummel, Kreisbrandmeister Otto Schober, Bürgermeister Uwe Sinn, Stadtrat und Feuerwehrreferent Florian Gallus sowie einige Stadträte in den Reihen der aktiven Feuerwehmänner. Zu Ehren des Jubiläums marschierten die Feuerwehren aus Bieswang-Ochsenhart und Langenaltheim mit Fahnenabordnungen auf.
Den ökumenischen Gottesdienst gestalteten Dekan Wolfgang Popp und Stadtpfarrer Jürgen Poppe gemeinsam und beide unterstrichen in ihren Predigten das segensreiche Wirken der Feuerwehren.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Vorstand Maximilian Löffler bei den Geistlichen für die Gestaltung des Gottesdienstes.
Alle Gottesdienstbesucher lud der Vorstand im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim zu einem Empfang mit Gulaschsuppe und Getränken in das evangelische Gemeindehaus ein. Dort entwickelte sich schnell ein kameradschaftliches Beisammensein, bis es plötzlich sehr lebendig wurde in der Festgemeinschaft. Die Sirene rief nämlich die Pappenheimer Feuerwehrleute zum Einsatz.
In der Bahnhofstraße musste eine Wohnungstüre gewaltsam geöffnet werden, weil eine Seniorin auf die Anrufe ihrer Angehörigen nicht reagiert hatte. Erleichtert konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst feststellen, dass sich die Seniorin in einem Tiefschlaf befunden hatte aus dem sie geweckt wurde.
Die nächsten Veranstaltungen im Lauf des Pappenheimer Feuerwehrjubiläums sind am 26. Juli mit einem Feuerwehrumzug im Rahmen des Volksfestaufzuges geplant. Einen Feuerwehraktionstag wird es am Volksfestsamstag geben. Geplant ist ein Kinderspiel-Parcours mit Preisen, eine öffentliche Einsatzübung und ein Kameradschaftsabend im Pappenheimer Festzelt.
Seit dieser Zeit hat sich die Pappenheimer Maibaumgeschichte ständig fortentwickelt und im Januar 2018 hat sich der Verein „Pappenheimer Maibaum“ gegründet, der in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum der wiederbelebten Maibaumgeschichte zu einem riesigen Familienfest mit Volksfestcharakter gemacht hat. Schon am Nachmittag hatte der Maibaumverein zu Kaffee und Kuchen eingeladen und an der Grillstation, Getränkeausschank und der Bar drängten sich die Besucher.
Schon im Vorfeld hatte der Verein in Kooperation mit der Brauerei Hechtbräu aus Zimmern und der Rummelsberger Diakonie mit dem Maibock ein ganz besonderes Gebräu auf den Markt gebracht. Der Erfolg dieses besonderen Suds zeigt sich auch darin, dass der Maibock schon kurz nach 21:00 Uhr bis auf einen einzigen Kasten restlos ausverkauft war. Diesen hat dann bei einer Versteigerungsaktion, Marianne Pappler erworben und auch gleich wieder an die Mitglieder des Maibaumvereins weitergegeben. „Als ältestes Vereinsmitglied mache ich das für meine Jungs und Mädels“, meinte Marianne Pappler.
Dabei sind die Baumeisterarbeiten mit 354.000 Euro nach den Baunebenkosten in Höhe von 311.000 Euro die dicksten Brocken in der Kostenberechnung. Das Haus soll vor der Umgestaltung weitgehend entkernt und danach neu gestaltet werden. Beheizt werden soll die künftige Senioreneinrichtung mit einer Pelletheizung. Mehrkosten entstehen durch den Aufzug, der nach einem Stadtratsbeschluss vom 16.03.2017 über alle drei Etagen eingeplant ist. Ebenso verhält es sich mit dem Eternitdach, dessen Erneuerung in den Kostenplanungen eine bedeutende Rolle spielt. Denn die Eterniteindeckung wurde in den Jahren 1993/1994 verbaut und niemand kann – so Architekt Radegast – eine zuverlässige Aussage treffen, ob die Dachplatten Asbestfasern enthalten oder nicht. Das müsste erst eine genaue Begutachtung ergeben, meinte der Architekt.
egemeinschaft und der Interessengruppe „Pappenheimer Marktfrauen“ bei der Organisation von Märkten und Festen in der Stadt Pappenheim“. So ist der Antrag der SPD-Fraktion überschrieben, in dem Wege für eine enge Zusammenarbeit zwischen den Veranstaltern und der Stadt Pappenheim gefunden werden sollen. Denn, so heißt es in dem SPD-Antrag, dieses ehrenamtliche Engagement würde das „WIR- Gefühl“ in der Stadt entwickeln und stärken.
Auch das Thema der öffentlichen Toiletten war nach 2013 wieder auf der Tagesordnung. Hier hat der Stadtrat seinen Beschluss vom 25.07.2013 aufgehoben, in dem die Schießzeit auf 20:00 Uhr und bei der Nutzung für Feste darüber hinaus eine Kaution von 500 Euro gefordert war. Nun kann die öffentliche Toilette bei Festen in der Stadt auch nach 20:00 Uhr noch geöffnet sein. Dafür muss der Veranstalter eine Kaution von 100 Euro hinterlegen und es wird ihm empfohlen, eine Haftpflichtversicherung für eventuelle Beschädigungen abzuschließen.