FW/BGL-Kandidatin und -Kandidaten für den Stadtrat Pappenheim

Im Rahmen einer parteiübergreifenden Wahlveranstaltung präsentierte Walter Otters, Stadtrat und Zweiter Bürgermeister, die Liste der Freien Wähler/Bürgerliste für die Kommunalwahl am 8. März 2026. Die Kandidatinnen und Kandidaten bringen berufliche Fachkompetenz, kommunalpolitische Erfahrung und vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit – quer durch alle Ortsteile und Altersgruppen.

Walter Otters (65), Osterdorf
Elektromeister, ehemaliger Leiter des Technologiezentrums am bbw Weißenburg
Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Zweiter Bürgermeister, kommunalpolitisch erfahren.
Motto: „Selbst anpacken und pragmatische Lösungen finden.“
Listenplatz 1

Roland Kiermeyer (56), Bieswang
Feuerwehrbeamter, Stadtrat seit 2020, Referent für Straßen, Plätze & Verkehr
Setzt sich für Sanierung der Infrastruktur und für das Vereinsleben ein.
Motto: „Nur gemeinsam erreichen wir unsere Ziele.“
Listenplatz 2

Jürgen Weizinger (59), Übermatzhofen
Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, Energieberater, Ortssprecher
Bringt fachliche Expertise für praxisnahe Energiekonzepte im ländlichen Raum.
Listenplatz 3

Carola Lämmerer (50), Pappenheim
Selbstständige Kauffrau, Versicherungs- und Immobilienfachwirtin
Engagiert im Militärverein, setzt auf sachliche und lösungsorientierte Politik.
Listenplatz 4

Christian Schöppl (55), Zimmern
Direktionsbeauftragter Landwirtschaft, Vorsitzender des Militärvereins
Aktiv im Bayerischen Soldatenbund, Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne.
Listenplatz 5

Martin Käfferlein (36), Ochsenhart
Maschinenbautechniker, Nebenerwerbslandwirt, Feuerwehrkommandant
Langjähriger Ortssprecher, will die Feuerwehren weiterentwickeln.
Motto: „Gemeinsam vorwärts. Für eine starke Zukunft.“
Listenplatz 6

Matthias Hübner (37), Weißenburg / Pappenheim
Bautechniker für Tiefbau
Möchte sein Fachwissen bei Straßen- und Tiefbauprojekten in die Ratsarbeit einbringen.
Listenplatz 7

Friedrich Hönig (77), Bieswang
Vermessungstechniker i. R., dienstältester Stadtrat, Referent für Dorfentwicklung
Engagiert für Natur- und Umweltschutz, Mitgestalter in Bauausschuss & Nahwärmegenossenschaft.
Listenplatz 8

Bernhard Raithel (40), Göhren
Finanzwirt in der Steuerverwaltung
Engagiert in Kirchenmusik und Sport, setzt auf nachhaltige Infrastruktur.
Listenplatz 9

Stephan Lauterbach (50), Pappenheim
Selbstständiger Erzieher und Unternehmer, vierfacher Vater
Für eine lebendige, gerechte und gemeinschaftliche Stadtgesellschaft.
Motto: „Gemeinsam aktiv für Pappenheim.“
Listenplatz 10




CSU-Kandidatin und -Kandidaten für den Stadtrat Pappenheim

Der CSU-Ortsverband Pappenheim hat bei der gemeinsamen Wahlveranstaltung seine Kandidatin und Kandidaten für die Stadtratswahl offiziell vorgestellt. Bürgermeister Florian Gallus und Ortsvorsitzender Marcus Wurm präsentierten ein Team, das – so die CSU – „für Sachverstand, Verlässlichkeit und Engagement“ stehe.
Man setze auf eine ausgewogene Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung, unternehmerischer Kompetenz und ehrenamtlichem Einsatz.

Stefanie Glück (40), Pappenheim
Gastronomin, Küchenmeisterin
Stefanie Glück steht für strukturiertes und vorausschauendes Arbeiten – Eigenschaften, die sie als selbstständige Unternehmerin und Organisatorin der BR-Radltour eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Sie bringt ein starkes Netzwerk aus Tourismus und Gastronomie mit, denkt dabei stets an Lebensqualität – nicht nur für Gäste, sondern vor allem für die Menschen vor Ort.
→ Listenplatz 1

Simon Schleussinger (25), Pappenheim
Kaufmann im Einzelhandel, Stadtrat, Referent für Jugend und Vereine
Der Vorsitzende des Maibaumvereins ist ein Impulsgeber im Stadtrat. Er kombiniert unternehmerisches Denken mit sozialem Gespür, bleibt lernbereit und offen für Neues – und steht klar zu seiner Meinung.
→ Listenplatz 2

Rainer Dengler (45), Neudorf
Selbstständiger Installateur- und Heizungsbaumeister
Engagierter Vorsitzender der FFW Neudorf und der Nahwärmegenossenschaft. Rainer möchte sein handwerkliches Wissen und seine langjährige Erfahrung stärker in die kommunale Arbeit einbringen – stets mit dem Blick für das Machbare und die Bedürfnisse des ländlichen Raums.
→ Listenplatz 3

Marcus Wurm (55), Pappenheim
Versicherungsfachmann, Stadtrat, CSU-Ortsvorsitzender
Marcus Wurm bringt betriebswirtschaftliches Denken, Gremienerfahrung und ein breites Netzwerk mit – ob im Stadtrat, in der Stadtwerke GmbH oder als Vorsitzender im Schützenverein. Ein sachlicher Kommunikator mit Blick für Lösungen.
→ Listenplatz 4

Fritz Wörlein (41), Bieswang
Metzgermeister, Betriebswirt
Als Unternehmer mit Bodenhaftung kennt er die Herausforderungen der Region. Entscheidungsfreude und Verantwortungsbewusstsein zeichnen ihn ebenso aus wie seine Bereitschaft, sich aktiv einzubringen.
→ Listenplatz 5

Felix Herzner (31), Pappenheim
Zweiradmechanikermeister, CSU-Vorstand, Organisator
Als Organisator des Faschingsballs, Mitglied im Volksfestausschuss und dritter Vorstand im Maibaumverein ist Felix ein echtes Organisationstalent. Technisch versiert, sympathisch und zielstrebig.
→ Listenplatz 6

Erich Neulinger (59), Geislohe
Schäfermeister, Stadtrat, Referent für Abwasser
Als „PP“ – Praktiker und Pragmatiker – bringt Erich eine wertvolle Mischung aus Bodenständigkeit, Klarheit und Lösungsorientierung mit. Engagiert im Bauausschuss, BBV, Schäferverein und als Feldgeschworener.
→ Listenplatz 7

Uwe Rathsam (36), Geislohe
Maurermeister, Geschäftsführer Bauunternehmen FHG
Junger Familienvater mit fundiertem Fachwissen im Hoch- und Tiefbau. Uwe steht für strukturierte Projektarbeit, praktische Lösungen und engagiertes Ehrenamt.
→ Listenplatz 8

Thorsten Hüttinger (46), Osterdorf
Diplom-Kaufmann (FH), Energiegenossenschaft, SV Osterdorf
Engagiert im Ehrenamt und für seine Heimat. Er setzt sich für Infrastruktur, Vereinsleben und Ehrenamt ein – vor allem mit Blick auf die Ortsteile. Verlässlich, offen und lösungsorientiert.
→ Listenplatz 9

Ralf Ottmann (49), Pappenheim
Dipl.-Bauingenieur (FH), Mitarbeiter im Wasserwirtschaftsamt, CSU-Schatzmeister
Ralf ist ein technischer Fachmann mit einem tiefen Verständnis für wasser- und bauplanerische Themen. Akribisch in der Vorstandsarbeit, verlässlich im Umgang, empathisch im Team. Eine echte Bereicherung für den Stadtrat.
→ Listenplatz 10




Neues Format der Wahlveranstaltungen in Pappenheim gestartet

Die erste gemeinsame Wahlveranstaltung in der Geschichte der Stadt Pappenheim hat am 12.01.2026 im Hotel-Gasthof Zur Sonne stattgefunden. In der Auftaktveranstaltung, bei der CSU, SPD und die Listenverbindung von Freien Wählern (FW) mit der Bürgerliste (BGL) ihr Wahlprogramm und ihre Kandidaten vorstellten, überraschte die SPD mit Themen in ihrem Programm, die so nicht zu erwarten waren. Die gemeinsame Wahlvorstellung findet in allen Ortsteilen statt.

Einträchtig nebeneinander standen Roll-ups der drei Parteien, als Bürgermeister Florian Gallus zur Begrüßung das Wort ergriff und die Zuhörerinnen und Zuhörer sowie Leitfiguren und Kandidaten aller anwesenden Parteien und Gruppierungen begrüßte. Gleich zu Beginn stellte er die Frage: „Was steckt hinter dem neuen Format der neuen gemeinsamen Wahlveranstaltung?“
Über alle Parteigrenzen hinweg habe man in den vergangenen sechs Jahren sachorientiert und sehr gut zusammengearbeitet. Der Wunsch sei es, diese neue Form der außerordentlich guten Zusammenarbeit auch bei den Wahlveranstaltungen widerzuspiegeln. Das wäre nicht gelungen, wenn wie üblich jede Partei in einer eigenen Veranstaltung ihre Ziele für Pappenheim und ihre Kandidaten vorgestellt hätte. Denn auch in den kommenden sechs Jahren wolle man den gemeinsamen Weg so weitergehen.
Nach der Begrüßung hatte jede Partei 20 Minuten Zeit, ihr Wahlprogramm und ihre Kandidaten vorzustellen.
Hier sollen nun die wichtigsten Punkte der einzelnen Wahlprogramme dargestellt werden, wobei die Reihenfolge nach der amtlichen Nummerierung der Wahlvorschläge erfolgt.

Die Vorstellung der Kandidaten folgt in einem gesonderten Beitrag.

CSU setzt weiter auf Vertrauen und Sachorientierung
Die CSU Pappenheim geht mit klaren Zielen in die bevorstehende Wahlperiode und setzt dabei auf Bewährtes wie auch auf frischen Elan. Im Zentrum steht der feste Wille, das gemeinsam Erreichte nicht nur zu bewahren, sondern mit Augenmaß weiterzuentwickeln.
Im Rückblick auf die vergangenen Jahre betonte Marcus Wurm, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, dass das gute Miteinander im Stadtrat maßgeblich zum Erfolg für die Stadt Pappenheim beigetragen habe – über Fraktionsgrenzen hinweg und getragen von gegenseitigem Vertrauen. Für die kommende Amtszeit steht das politische Ziel im Raum, diese konstruktive Zusammenarbeit fortzuführen und Pappenheim mit sachlicher Politik, Leidenschaft und Kompetenz zukunftsfähig zu gestalten. Dabei setzt die CSU auf Persönlichkeiten, die sich nicht in parteipolitischem Klein-Klein verlieren, sondern die Stadt als Ganzes im Blick behalten.
Bürgermeister Florian Gallus, der in seiner Ansprache die inhaltliche Linie der CSU skizzierte, benannte fünf zentrale Schwerpunkte für die kommenden Jahre: Die Schaffung von neuem Wohnraum soll mit Nachdruck verfolgt werden, ebenso wie die Erarbeitung eines langfristigen Sanierungsplans für das Freibad – ein Thema, das vielen Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt. Auch der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung bleibt ein zentrales Anliegen, ebenso wie die Ausstattung und Weiterentwicklung der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht zuletzt wurden die Modernisierung und Erhaltung der städtischen Infrastruktur als Daueraufgabe benannt. Mit diesem thematischen Fundament will die CSU die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und Pappenheim Schritt für Schritt weiter stärken.

FW/BGL setzen auf Pragmatismus und Bürgernähe
Mit klaren Worten skizzierte Walter Otters, Zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Stadtrat, die politischen Leitlinien der FW/BGL für die kommende Wahlperiode. Unter dem Motto „Nicht klagen, sondern anpacken“ bekräftigten die Freien Wähler und die Bürgerliste ihren Kurs einer sachorientierten Kommunalpolitik. Zentrale Themen bleiben der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur – insbesondere die Sanierung von Straßen und Abwassersystemen –, der flächendeckende Glasfaserausbau sowie die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Besonderes Augenmerk gilt dabei stets der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger – etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Prinzip „Innen statt Außen“, mit dem die Nachverdichtung im Ortskern vorangebracht werden soll. Otters hob außerdem hervor, wie wichtig die Unterstützung des Ehrenamts sei; Vereine sollen künftig noch besser begleitet, vernetzt und entlastet werden. Der pragmatische Stil, die enge Zusammenarbeit mit allen Fraktionen sowie die Rückendeckung für Bürgermeister Florian Gallus zeigen, dass der einst angestoßene Kulturwandel keine Momentaufnahme war – sondern gelebte Realität.

SPD bringt neue Akzente in ihren Zielen
Mit dem Satz „Jetzt kommt Farbe ins Spiel“ eröffnete Anette Pappler, die dienstälteste Stadträtin und Fraktionsvorsitzende der SPD, ihren Beitrag zur Wahlveranstaltung – und ließ damit aufhorchen. Tatsächlich blieb es nicht bei einer pointierten Formulierung, denn die SPD überraschte mit Themenfeldern, die in dieser Klarheit nicht zwingend erwartet worden waren, dabei aber umso deutlicher die Handschrift der Sozialdemokratie trugen.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen für Familien, soziale Verantwortung und moderne Stadtentwicklung – von der Verlässlichkeit in der Ganztagsbetreuung über die Förderung seniorengerechter Wohnformen in Pappenheim-Nord bis hin zur gezielten Unterstützung des Georg-Nestler-Hauses.
In der Umwelt- und Energiepolitik setzt die SPD auf Pragmatismus. Windkraft ja – aber im Zusammenspiel mit Solarenergie und dezentralen Lösungen. In Übereinstimmung mit der CSU will die SPD das Freibad grundlegend sanieren und sichern. Ebenso greift die SPD das in der Bürgerschaft zunehmend diskutierte Thema Trinkwasserversorgung auf und macht deutlich, dass die langfristige Sicherung dieser Daseinsvorsorge auch auf kommunaler Ebene höchste Priorität haben muss. Die SPD nennt auch klar die Notwendigkeit, endlich eine tragfähige Lösung für das Pappenheimer Feuerwehrhaus voranzubringen – mit dem Ziel, Sicherheit, Ausstattung und Arbeitsbedingungen zukunftsfähig zu gestalten. Abgerundet wird das Programm durch den Ruf nach einer bürgernahen digitalen Verwaltung mit neuer Website, Pappenheim-App und ausgebautem Online-Service.

Weiter Termine und Veranstaltungsorte dieses Veranstaltungsformats:

      • 12.01.2026Pappenheim, Gasthof zur Sonne, 19:00 Uhr
      • 13.01.2026Osterdorf, Dorfgemeinschaftshaus, 19:00 Uhr
      • 14.01.2026Geislohe, Hirtenhaus, 19:00 Uhr
      • 15.01.2026Neudorf, Gasthaus Zagelmeyer, 19:00 Uhr
      • 19.01.2026Bieswang-Ochsenhart, Gasthaus Rachinger, 19:00 Uhr
      • 27.01.2026Göhren, Schulhaus, 19:00 Uhr
      • 28.01.2026Übermatzhofen, Schulhaus, 19:00 Uhr
      • 29.01.2026Zimmern, Gasthaus zum Hollersteon, 19:00 Uhr



Lob, Leidenschaft und ein Lächeln für Pappenheim

„Gemeinschaft ist dort, wo Menschen füreinander einstehen.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Florian Gallus seine Neujahrsrede am 11. Januar im evangelischen Gemeindehaus. Was folgte, war ein ebenso persönlicher wie sachlicher Rückblick auf das vergangene Jahr – und ein Ausblick auf das, was die Stadt Pappenheim 2026 erwartet. Im Mittelpunkt der Rede standen gelebter Gemeinschaftssinn, zahlreiche Investitionen in die Zukunft und eine klare Haltung zur Rolle der Kommune in bewegten Zeiten.

Pappenheim als Zwischenziel mit bleibendem Eindruck
Gleich zu Beginn seiner Ansprache lenkte Bürgermeister Florian Gallus den Blick auf ein Ereignis, das nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional ein besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war: Am 8. August 2025 machte die BR-Radltour auf ihrer letzten Etappe Mittagspause in Pappenheim – und verwandelte die Innenstadt für einige Stunden in einen lebendigen Treffpunkt für mehr als 1.200 Radlerinnen und Radler, Gäste, Helferinnen und Helfer.

Die Deisingerstraße, von BR-Moderator Roman Röll damals augenzwinkernd als „die Piazza von Pappenheim“ bezeichnet, wurde zur Kulisse eines eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnisses. Innerhalb weniger Stunden wurde die Innenstadt für den Empfang der Radltour vorbereitet, zahlreiche Helferinnen und Helfer aus der Bürgerschaft, den Vereinen, der Gastronomie und dem Handel packten beherzt mit an. Essen, Getränke, Musik – alles lief Hand in Hand. Und am selben Abend rollte der Verkehr bereits wieder wie gewohnt durch das Stadtzentrum.

„Wir haben abgeliefert“, fasste Gallus den Kraftakt zusammen – und ließ dabei keinen Zweifel daran, wie stolz er auf das Miteinander vor und während der Veranstaltung ist. Es sei diese Selbstverständlichkeit des Helfens, ohne große Worte oder Zuständigkeitsdiskussionen, die den besonderen Charakter Pappenheims ausmache. Besonders bedankte sich der Bürgermeister für  das Engagement bei der  Gesamtorganisation bei Stefanie Glück vom Hotel-Gasthof zur Sonne und bei Fritz Wörlein von der gleichnamigen Metzgerei.

Was den Bürgermeister dabei besonders berührte war das überaus positive Echo im Nachgang. Über die sozialen Medien erreichten ihn zahlreiche persönliche Nachrichten – von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour ebenso wie vom Organisationsteam des Bayerischen Rundfunks. Sie lobten nicht nur die perfekte Organisation, sondern auch die offene, freundliche Atmosphäre, das hervorragende Essen, die musikalische Begleitung und die Herzlichkeit der Menschen vor Ort.

„Als Bürgermeister rechnet man mit vielem – mit Kritik, mit Erwartungen, mit Forderungen. Aber selten mit Lob“, gab Gallus offen zu. Umso mehr hätten ihn diese Rückmeldungen bewegt. Auch Staatsminister Christian Bernreiter, der die BR-Radltour in seiner Funktion als Schirmherr begleitete, zeigte sich im Gespräch mit dem Bürgermeister voll des Lobes über das, was Pappenheim an diesem Tag auf die Beine gestellt hat.

„Ein Tag mit tollem Wetter, mit großartigen Menschen – und mit einem bleibenden Eindruck für alle, die dabei waren“, resümierte Gallus. Ein Eindruck, der Pappenheim weit über die Stadtgrenzen hinaus von seiner besten Seite gezeigt habe.

Pappenheim packt an – Investitionen für eine lebenswerte Stadt
Wie schon in den Jahren zuvor stand auch 2025 im Zeichen des Anpackens. Der Bürgermeister blickte auf eine Vielzahl an Projekten zurück, die mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit Pappenheims angestoßen oder umgesetzt wurden. Die Verbesserung der Infrastruktur – etwa durch Investitionen in den Straßenunterhalt, die Abwassertechnik und den konsequenten Glasfaserausbau – sei hierfür ebenso grundlegend wie die Digitalisierung der Verwaltung. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel müssten die vorhandenen Ressourcen optimal eingesetzt werden, so Gallus. „Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für besseren Bürgerservice.“

Auch im Tourismusbereich habe sich einiges bewegt. So sei der städtische Campingplatz neu verpachtet worden – im Vorfeld wurde das Sanitärgebäude umfassend saniert. Für Gallus ein deutliches Signal: „Tourismus ist für Pappenheim ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Hier steckt noch viel Potenzial.“

Feuerwehr gestärkt, Bauhof modernisiert
In Geislohe und Neudorf wurden neue Fahrzeuge für die örtlichen Feuerwehren angeschafft – teils neu, teils gebraucht, aber stets angepasst an die gestiegenen Anforderungen im Brandschutz. Zudem wurde der Bauhof umgebaut und mit neuen Fahrzeugen ausgestattet, um die Pflege von Straßen und Grünanlagen dauerhaft zu sichern. „Zuverlässig und nachhaltig“ laute hier das Ziel, so Gallus.

Wohnen als Herausforderung der Zukunft
Ein zentrales Thema bleibe der Wohnraum. Während neue Baugebiete erschlossen wurden, rücke nun verstärkt der Leerstand in den Fokus. „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“, fragte der Bürgermeister und betonte, dass es dabei um Flächensparen, Wohnqualität und Generationengerechtigkeit gehe. Neben kommunalen Anstrengungen sei hier auch das Engagement von Investoren, Wohnungsbaugenossenschaften und Banken gefragt.

Solide Finanzen trotz hoher Investitionen
Mit Blick auf die Finanzlage der Stadt zeigte sich Gallus zufrieden: Auch 2025 sei ohne neue Kreditaufnahme ausgekommen worden, gleichzeitig würden bestehende Schulden kontinuierlich getilgt. Haushaltsdisziplin bleibe dennoch unerlässlich, da die Herausforderungen nicht weniger würden. Es gelte weiterhin: „Mehr Wünsche als Geld – aber wir arbeiten die Aufgaben Schritt für Schritt ab.“

1000 Ehrenamtsstunden für die Dorfgemeinschaft
Besonderes Lob gab es für die Dorfgemeinschaften in den Ortsteilen. In Zimmern wurde ein neuer Spielplatz errichtet, die Feuerwehrhäuser in Geislohe, Bieswang und Neudorf renoviert – allesamt mit tatkräftiger Eigenleistung. Über 1.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. „Eine bemerkenswerte Leistung“, betonte Gallus, „für Aufgaben, die eigentlich in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen.“

Ehrenamt als Rückgrat in Stadt und Land
Das Ehrenamt – sie zog sich wie ein roter Faden durch die Rede – sei das Fundament, auf dem das gesellschaftliche Leben in Pappenheim ruhe. Ob in Feuerwehren, Vereinen, Kirchen oder sozialen Einrichtungen: „Ohne dieses Engagement stünden wir nicht da, wo wir heute stehen.“ Diese Haltung, dieser Zusammenhalt mache ihn zuversichtlich, so Gallus.

Wertschätzung für Verwaltung und Stadtrat
Abschließend dankte der Bürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verwaltung, Bauhof, Stadtwerken, Kindergarten, Kläranlage und Forst. Auch dem Stadtrat zollte er Respekt für eine „vertrauensvolle, sachliche und parteiübergreifende Zusammenarbeit“, die in den letzten sechs Jahren maßgeblich zum Fortschritt der Stadt beigetragen habe.

Ein Blick nach vorn – mit Zuversicht und Vertrauen
„Pappenheim steht auf einem soliden Fundament – gebaut aus Engagement, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein.“ Mit diesen Worten beendete Gallus seine Ansprache. Er rief dazu auf, sich auch weiterhin einzubringen, einander mit Respekt zu begegnen und das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Gerade mit Blick auf die Verhältnisse in anderen Regionen sei klar: „Uns geht es gut.“

Sein persönlicher Dank galt abschließend den Bürgerinnen und Bürgern für das Vertrauen in den vergangenen sechs Jahren. Die eingeschlagene Richtung wolle er mit Offenheit, Dialog und dem Blick aufs große Ganze weitergehen – zum Wohle Pappenheims und seiner Ortsteile.

Das Versprechen
Zum Ende seiner Rede fand Florian Gallus noch persönliche Worte – gerichtet an seine Lebenspartnerin Kathrin Maurer. Inmitten von Terminen, Sitzungen und Veranstaltungen sei sie es, die oft auf gemeinsame Zeit verzichten müsse. Mit einem Augenzwinkern wandte er sich an sie und sagte: „Aber ich verspreche dir – das wird auch in Zukunft so bleiben.“ Der liebevoll gemeinte Seitenhieb sorgte für herzliches Lachen im Saal – und für ein verständnisvolles Lächeln bei der Angesprochenen.

Ein Moment, der noch einmal zeigte, dass bei aller Verantwortung, die das Amt mit sich bringt – ein bisschen Humor auch in Pappenheim nie fehlen darf.




Mit Erneuerung und Zuversicht ins neue Pappenheimer Jahr

Mit einer stimmungsvollen Andacht in der evangelischen Stadtkirche begann auch in diesem Jahr der traditionelle Neujahrsempfang in Pappenheim. Die besinnlichen Worte von Dekanin Sonja Scherle-Schobel und Pfarrer Robert Schrollinger standen dabei ganz im Zeichen von Erneuerung und dem Vertrauen in die Kraft eines guten Miteinanders – ein Leitgedanke, der den weiteren Verlauf des Abends prägen sollte.

Im Anschluss versammelten sich die Gäste im evangelischen Gemeindehaus, wo sich in beiden Räumen rasch eine beachtliche Zahl von Besucherinnen und Besuchern einfand. Der Stehempfang erfreute sich in diesem Jahr besonders großen Zuspruchs – ein deutliches Signal für das starke Interesse am kommunalen Geschehen im Zeichen des Wahljahres und den Wunsch nach persönlichem Austausch.
Musikalisch eingerahmt wurde der Empfang vom Salonorchester Casablanca unter der bewährten Leitung von Alexander Großnick, dessen stilvolle Darbietung wieder einmal für eine angenehme Atmosphäre sorgte.

Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich in diesem Jahr Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein als Vertreter der gräflichen Familie. Auch kommunalpolitische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Nachbarorten fanden den Weg nach Pappenheim, darunter Dr. Dr. Kristina Becker (Treuchtlingen), Katrin Schramm (Weißenburg), Tobias Eberle (Solnhofen) und Matthias Obernöder (Ellingen). Auch der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Treuchtlingen, EPHK Klaus Ziegler, war unter den Ehrengästen.

Ebenso gaben sich Bezirkstagspräsident Daniel Forster sowie Landrat Manuel Westphal und sein Mitbewerber Marcus Gläser die Ehre. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Handwerk, Gewerbe, Industrie und Banken unterstrichen die wirtschaftliche Vernetzung der Region. Auch die Feuerwehren und Vereine waren stark vertreten – unter ihnen die Jubelwehr aus Neudorf und der TSG Pappenheim, die beide mit Vorfreude auf ihre jeweiligen Jubiläen ins Jahr starten.

Mitarbeitende der Stadtverwaltung und des Pappenheimer Bauhofs nahmen ebenso am Empfang teil wie die Leitungen der Kindergärten und der Grundschule Pappenheim-Solnhofen. Mitglieder des Stadtrats und politische Mandatsträger aus dem Kreistag waren ebenfalls zugegen, darunter auch Kandidatinnen und Kandidaten, die sich am 8. März erstmals zur Wahl in den Pappenheimer Stadtrat und in den Kreistag stellen werden.

Bürgermeister Florian Gallus begrüßte die Anwesenden herzlich und hob die Bedeutung des Neujahrsempfangs als Ausdruck eines lebendigen städtischen Miteinanders hervor. „Es ist beeindruckend und schön zu sehen, wie viele von Ihnen heute hier zusammengekommen sind, um gemeinsam ein paar gemütliche Stunden zu verbringen und das neue Jahr willkommen zu heißen“, sagte der Bürgermeister. Sein besonderer Dank galt Dekanin Scherle-Schobel, Friedemann Hennings vom Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde sowie den Mitarbeiterinnen Andrea Bickel, Doris Eisenband und Susanne Huschik vom städtischen Touristikbüro für die gelungene Organisation und freundliche Bewirtung.

Nach der Neujahrsansprache, über die in einem gesonderten Beitrag berichtet wird, blieb Raum für persönliche Begegnungen und angeregte Gespräche. Begleitet wurden diese von den dezenten, aber stets schwungvollen Klängen des Salonorchesters Casablanca.

Angesichts der räumlichen Enge im Gemeindehaus wurde im Laufe des Abends immer wieder der Kronensaal als möglicher künftiger Veranstaltungsort ins Gespräch gebracht. Seit seiner Renovierung ist dieser barrierefrei zugänglich und hat sich bereits vielfach als geeigneter Festsaal für unterschiedlichste Anlässe bewährt.

Mit einem gelungenen Abend, getragen von Begegnung, Musik und der spürbaren Aufbruchsstimmung, hat Pappenheim das neue Jahr mit viel Zuversicht begonnen.




Die Krone von Pappenheim im Arkadenfenster

Mit einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Arkadenfenster an der Stadtvogteigasse hat der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. (HGV) am Freitag, 09. Januar 2026, das neue Jahr eingeläutet. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die traditionsreiche „Krone von Pappenheim“ – ein Haus, das über Jahrhunderte hinweg zum Schauplatz bürgerlicher Feste, kultureller Höhepunkte und gesellschaftlicher Begegnung wurde.

Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung fanden sich zahlreiche Gäste ein, denen Renate Prusakow, die Vorsitzende des HGV, in ihrer Begrüßungsrede die Bedeutung der „Krone“ in der Geschichte Pappenheims näherbrachte. Dabei spannte sie einen weiten Bogen von der historischen Rolle des Gasthauses bis hin zur aktuellen Nutzung des Kronensaals. Prusakow erinnerte daran, dass die „Krone“ über Jahrzehnte hinweg vieles war: Gasthof und Poststation, Hotel, Metzgerei mit weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannter Stadtwurst, ein beliebtes Hochzeitslokal und nicht zuletzt Treffpunkt für Empfänge, Vereinsjubiläen, Faschingsbälle und Theateraufführungen. „Die Krone war stets die gute Stube der Stadt“, so Prusakow mit sichtlicher Begeisterung.

In der liebevoll gestalteten Ausstellung finden sich neben einer kompakten Textübersicht vor allem zahlreiche Fotografien, die an vergangene Zeiten und große Ereignisse im Kronensaal erinnern. Verantwortlich für die Gestaltung im Arkadenfenster zeichnet die Pappenheimer Künstlerin Brigit van der Gang, der die HGV-Vorsitzende für ihr Engagement herzlich dankte – ein Blumenstrauß war Zeichen dieses besonderen Dankes.

Ein freudiges Wiedersehen gab es auch mit Andrea und Albert Linke, die seit einigen Jahren mit viel Herzblut daran arbeiten, dem traditionsreichen Gebäude neues Leben einzuhauchen. Insbesondere der Kronensaal wurde von ihnen nach umfassenden Renovierungsmaßnahmen wieder in Betrieb genommen – ein Gewinn für die Stadt und ihre Festkultur. So finden dort inzwischen wieder Hochzeitsfeiern, Theateraufführungen, Jubiläen und andere Veranstaltungen statt. Auch die Gesellschaft Allniederlandts nutzt die Räumlichkeiten für ihre festlichen Abende im Rahmen der jährlichen Grosz-Weltumsegelung.

Ein besonderes Echo in der Erinnerung der Gäste rief auch der Rückblick auf die traditionellen Faschingsbälle hervor. Diese wurden im vergangenen Jahr vom CSU-Ortsverband Pappenheim wieder aufgenommen – und finden auch in diesem Jahr am 14. Februar mit dem Rockfasching ihre Fortsetzung.

Unerwartet große Aufmerksamkeit bei der Ausstellungseröffnung erregt das Verlesen einer historischen Speisekarte aus früheren Tagen, was bei den Anwesenden für Erstaunen und Schmunzeln zugleich sorgte. Hier stand zum Beispiel geschrieben, dass eine „Grießklößchensuppe „ 40 Pfennig und eine „Kalbsschulter mit Semmelkloß und Salat“ 3,80 DM gekostet haben – ein kleines Detail mit großer Wirkung.

Die Ausstellung im Arkadenfenster lässt erahnen, wie tief die „Krone“ im kollektiven Gedächtnis der Pappenheimerinnen und Pappenheimer verwurzelt ist. Sie ist ein Ort gelebter Geschichte – und Dank Andrea und Albert Linke auch weiterhin ein lebendiger Teil der Gegenwart.

Titelfoto: Marcus Wurm




Spannendes Tischtennisturnier beim Turnverein Pappenheim

Die Tischtennisabteilung des TV 1861 Pappenheim e.V. eröffnete das neue Jahr mit ihrer traditionellen Vereinsmeisterschaft, die am 3. Januar 2026  ausgetragen wurde. Acht Spieler traten an, um im sportlichen Wettkampf den Vereinsmeistertitel unter sich auszumachen – und das in einem Modus, der für faire Bedingungen und Spannung bis zum letzten Spiel sorgte.

Gespielt wurde im bewährten „Jeder-gegen-jeden“-Format, bei dem alle Teilnehmer die gleiche Anzahl an Begegnungen zu absolvieren hatten. Die Turnierleitung lag in den Händen von Spartenleiter Carlo Enser, der für einen reibungslosen Ablauf ebenso sorgte wie für die Verpflegung der Teilnehmer nach dem sportlichen Teil des Tages.

Der Turnierverlauf gestaltete sich ausgeglichen – mit einer deutlichen Zuspitzung gegen Ende: Vor der letzten Runde waren sowohl Joshua Loidl als auch Thomas Reif noch ungeschlagen. Damit kam es im direkten Aufeinandertreffen der beiden zu einem echten Endspiel um den Titel. In einem spannenden Fünf-Satz-Match setzte sich Thomas Reif am Ende knapp mit 3:2 durch und krönte sich somit zum Vereinsmeister 2026.

Mit einer makellosen Bilanz von sieben Siegen und einem Satzverhältnis von 21:3 blieb Reif im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen.

Die weiteren Platzierungen im Überblick:

      1. Thomas Reif
      2. Joshua Loidl
      3. Carlo Enser
      4. Julian Sattler
      5. Alexander Palkus
      6. Lukas Rathsam
      7. Frank Bautze
      8. Semir Alice

Nach dem sportlichen Teil ließen die Teilnehmer den Nachmittag bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen. Die Spieler dankten Spartenleiter Carlo Enser für die gelungene Organisation sowie für das gewohnt unkomplizierte Rahmenprogramm.

Titelfoto: TV Pappenheim




Schafkopfturnier in Bieswang lockte Kartler aus Nah und Fern

Mit einer erfreulich starken Beteiligung und Gästen, die teils eine weite Anreise auf sich genommen hatten, fand im Sportheim der Sportfreunde Bieswang das traditionelle Schafkopfturnier statt. In mehreren spannenden Runden wurde um Punkte und Preise gespielt, bis am Ende die Sieger feststanden.

(SFB) Das traditionell zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindende SFB-Schafkopfturnier war wieder einmal bestens besucht und erwies sich regelrecht als Magnet für „Schafkopfer“ aus Nah und Fern. Insgesamt zählte man stolze 124 Teilnehmer aus dem näheren und weitläufigen Umfeld um Bieswang. In der vereinseigenen Halle spielten die Kartler ihren Sieger aus, der dann kurz vor Mitternacht feststand. Herbert Genswürger aus Bergen zeigte eine tolle Leistung, erspielte sich 115 Punkte und konnte einen Gutschein für ein Schwein bzw. dessen Gegenwert entgegennehmen.

Den zweiten Platz (125 Euro) belegte Thomas Betz aus Titting (95 Punkte), der dritte Platz (75 Euro) ging an Dieter Luderschmid aus Otting (93).

Bester Lokalmatator war Jung-Kartler Janik Jakob (50) auf Platz 17. Den Trostpreis (ein Presssack der Fa. Wörlein) ergatterte sich Martin Pfeiffer (Platz 64) aus Nennslingen.

Rückblickend war es wieder einmal das perfekte Turnier. Die Sporthalle und das Sportheim waren bis auf den allerletzten Platz besetzt. Schon über eine Stunde vor Beginn kamen die ersten Gäste an. Und viele nahmen einen extrem weiten Weg nach Bieswang in Kauf.  So waren welche aus Nürnberg, Ingolstadt, vom Hahnenkamm sowie vom Jura, Neuburg/Donau, Hilpoltstein, Lenting und im Bieswanger Umkreis von rd. 40 km anwesend. Die weiteste Anreise hatte ein Kartler aus Morolding (südlich von Landhut). Die einfache Wegstrecke nach Bieswang beträgt 220 km (!!). Für die SFB´ler als Veranstalter zeigt der Teilnehmerkreis klar auf, dass das Turnier regional und überregional sehr beliebt ist und für viele Schafkopffreunde einen festen Platz im Jahresablauf einnimmt.

Interessenten können sich schon einmal den Termin für das nächste Turnier vormerken. Vermutlich (der Vereinsausschuss muss den Termin in seiner in Kürze stattfindenden Versammlung noch bestätigen) am Samstag, 02.01.2027, 19.30 Uhr, werden die Karten wieder neu gemischt und die gastgebenden Sportfreunde werden sich wieder anstrengen, ein rundum interessantes Turnier abzuhalten, welches allen Teilnehmern Spaß bereitet.

Titelfoto: SF Bieswang




E-Scooter-Unfall sorgt in Pappenheim für Rettungseinsatz am Morgen

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in Pappenheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau mit ihrem E-Scooter zu Fall kam und sich dabei Verletzungen zuzog.

Gegen 07:30 Uhr war die 27-jährige Pappenheimerin mit ihrem E-Scooter im Bereich der Einmündung Schützenstraße/Bahnhofstraße (Sterneck) unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei hatte sich die von ihr mitgeführte Tasche im Lenker des Fahrzeugs verfangen. In der Folge verlor die Frau die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte.

Die Verunglückte zog sich dabei Prellungen sowie eine Kopfverletzung zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren medizinischen Versorgung ins Klinikum Altmühlfranken.

 




Politischer Schulterschluss in Pappenheim

In Pappenheim kündigt sich ein bemerkenswerter politischer Schulterschluss an. CSU, Freie Wähler / Bürgerliste und die SPD gehen bei ihren bevorstehenden Wahlveranstaltungen neue Wege – und das gemeinsam. Am Montag, den 12. Januar 2026, fällt der Startschuss für eine Veranstaltungsreihe, die in dieser Form in Pappenheim bislang einmalig ist.

Was früher streng getrennt stattfand, wird nun in gebündelter Form gemeinsam gestaltet. Vertreterinnen und Vertreter der drei politischen Gruppierungen laden die Bürgerinnen und Bürger zu einer Reihe gemeinsamer Wahlabende ein – nicht in parteipolitischer Abgrenzung, sondern in konstruktiver Einigkeit. Der Gedanke dahinter ist, dass nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame in den Mittelpunkt gestellt werden soll.

„Wir zeigen in einer gemeinsamen Wahlveranstaltung, dass wir geschlossen und zusammen – egal welcher Partei wir angehören – für Pappenheim das Bestmögliche erreichen wollen“, heißt es aus den Reihen der Veranstalter. Dieses neue Format ist nicht nur Ausdruck eines veränderten politischen Selbstverständnisses, sondern auch eine Reaktion auf Wünsche aus der Bevölkerung. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten angeregt, die Informationsveranstaltungen zu bündeln, um nicht an mehreren Abenden zu verschiedenen Parteiveranstaltungen gehen zu müssen.

Gleichzeitig verstehen die Initiatoren das gemeinsame Vorgehen als sichtbares Zeichen für einen Neubeginn. Die Zeit der gegenseitigen Blockaden und parteitaktischen Grabenkämpfe – wie sie vor dem Jahr 2020 in Pappenheim häufiger beklagt wurden – soll endgültig der Vergangenheit angehören.

Die Veranstaltungsreihe macht in allen Ortsteilen Station. Dabei stehen der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie die Vorstellung gemeinsamer Ideen für die Zukunft der Stadt und ihrer Ortsteile im Mittelpunkt.

Termine und Veranstaltungsorte:

  • 12.01.2026Pappenheim, Gasthof zur Sonne, 19:00 Uhr
  • 13.01.2026Osterdorf, Dorfgemeinschaftshaus, 19:00 Uhr
  • 14.01.2026Geislohe, Hirtenhaus, 19:00 Uhr
  • 15.01.2026Neudorf, Gasthaus Zagelmeyer, 19:00 Uhr
  • 19.01.2026Bieswang-Ochsenhart, Gasthaus Rachinger, 19:00 Uhr
  • 27.01.2026Göhren, Schulhaus, 19:00 Uhr
  • 28.01.2026Übermatzhofen, Schulhaus, 19:00 Uhr
  • 29.01.2026Zimmern, Gasthaus zum Hollersteon, 19:00 Uhr



Pappenheim bekommt einen Grünen Bereich mit Geschichte

Mit dem Beginn des neuen Jahres zieht in ein bekanntes, lange verwaistes Erdgeschoss in der Deisingerstraße wieder Leben ein. Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat am Mittwoch, 7. Januar 2026, in den Räumen der ehemaligen Hoechstetter Apotheke mit einer kleinen Feier den „Grünen Bereich“ eröffnet. Mit von der Partie waren Sebastian Amler und Ulrich Winter vom Kreisverband der Grünen. Mit dieser neuen Anlaufstelle im Herzen der Stadt wollen die Grünen bis zur Kommunalwahl am Sonntag, 8. März 2026, das direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen – und das in einem Haus, das nicht nur äußerlich eine grüne Fassade trägt, sondern auch eine bewegte Geschichte erzählen kann.

Mit einem „Herzlich willkommen im Grünen Bereich“ begrüßte die Erste Sprecherin Monika Pamp bei der Eröffnung Kandidaten sowie Parteimitglieder und Freunde der Partei. „Der Grüne Bereich ist noch im Wachsen“, betonte Pamp angesichts des noch etwas nüchtern wirkenden, vormals ausgeräumten Apothekenraums. Erfolgversprechende Ansätze sind vorhanden, und so fühlte sich die Gemeinschaft bei der Einweihungsfeier bei Sekt und Häppchen sichtlich wohl.

Aus leerstehendem Erdgeschoss wird politischer Begegnungsraum
Seit dem 31. März 2025 stand das Erdgeschoss in der Deisingerstraße 26 leer – damals schloss die traditionsreiche Apotheke, die seit dem frühen 19. Jahrhundert Generationen von Pappenheimerinnen und Pappenheimern ein Begriff war. Nun haben die Grünen den historischen Räumen neues Leben eingehaucht. Unter dem Titel IM GRÜNEN BEREICH wollen sie sich hier regelmäßig mittwochs ab 18 Uhr mit allen Interessierten austauschen, informieren und ins Gespräch kommen. Auch an zwei Sonntagen im Februar gibt es Sonderveranstaltungen mit besonderem Programm.

Politischer Austausch und thematische Vielfalt
Die Veranstaltungsreihe startet am Mittwoch, 14. Januar 2026, mit einem Besuch von Marcus Gläser, dem gemeinsamen Landratskandidaten der Grünen, der SPD und der Freien Wähler. Danach folgen weitere Themenabende, die sich unter anderem dem Ehrenamt, der Familienfreundlichkeit oder auch der Frage widmen, wie in Pappenheim künftig gewohnt werden soll. Ein Höhepunkt ist sicher der Politische Aschermittwoch am 18. Februar – unter dem augenzwinkernden Motto „Mensch, ärgere dich… nicht!“. Auch über das Radwegekonzept in Pappenheim soll gesprochen werden.

Das komplette Programm ist online abrufbar unter:
👉 www.gruene-weissenburg-gunzenhausen.de/ortsverband-pappenheim
sowie über den QR-Code am Eingang des Grünen Bereichs oder auf den Flyern, die in den nächsten Tagen verteilt werden.

Treffpunkt mit Geschichte
Das Gebäude selbst ist ein Stück Pappenheimer Stadtgeschichte: Erstmals 1540 wird das Haus als Besitz der Jüdin Glaser erwähnt. Seinen heutigen Bauzustand erhielt es 1750 durch den Pappenheimer Baumeister Johann Georg Steingruber, dessen Handschrift sich auch an anderen Gebäuden der Stadt wiederfindet. Im Jahr 1802 erwarb es der Kommerzienrat und Hofapotheker Christoph Stöber, der dort die erste Apotheke der Stadt einrichtete. Durch Heirat kam Georg Friedrich Hoechstetter, ein Mitglied einer bekannten Augsburger Kaufmannsfamilie, nach Pappenheim und führte die Apotheke als Hofapotheker weiter.

Fast genau 200 Jahre später, zum 1. März 2005, übernahm Erwin Scheinast aus Heidenheim den Betrieb – bis die Apotheke im März 2025 endgültig ihre Türe schloss.
Eine Türe übrigens, die mit ihren Messingbeschlägen schon ein historisches Erlebnis für sich ist.

Veranstaltungsübersicht im Grünen Bereich 2026
Sonntag, 11. Januar

Frauencafé mit Theresa Eberlein
15:00 Uhr – Die frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Bayern zu Gast im Grünen Bereich

Mittwoch, 14. Januar
Triff Marcus Gläser im Grünen Bereich
Gespräch mit dem Landratskandidaten

Mittwoch, 21. Januar
Vereinsabend im Grünen Bereich
Austausch rund ums Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement

Mittwoch, 28. Januar
Elternabend im Grünen Bereich
Für ein familienfreundliches Pappenheim

Mittwoch, 4. Februar
Triff uns im Grünen Bereich
Offenes Gespräch und Austausch

Mittwoch, 11. Februar
Wohnen im Grünen Bereich
Mit Gisela Sengl, Landesvorsitzende der GRÜNEN Bayern

Mittwoch, 18. Februar
Mensch, ärgere dich… nicht!
Politischer Aschermittwoch im Grünen Bereich

Sonntag, 22. Februar
Wald im Grünen Bereich
14:00 Uhr – Vortrag und Waldspaziergang mit Prof. Dr. Erwin Hussendörfer

Mittwoch, 25. Februar
Wohnen im Grünen Bereich
Erneut mit Gisela Sengl

Mittwoch, 4. März
Ortsverbindungen im Grünen Bereich
Gespräch zum Radwegekonzept für Pappenheim

Neue Nutzung mit Symbolkraft
Der Grüne Bereich in der Deisingerstraße 26 ist mehr als nur ein temporäres Wahlkampfbüro – er steht sinnbildlich für das, was viele in Pappenheim sich wünschen: dass historische Gebäude nicht dem Leerstand überlassen bleiben, sondern wieder mit Leben gefüllt werden. Die Grünen setzen hier ein sichtbares Zeichen – für Austausch, für Engagement und für die Zukunft der Stadt.

Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen:
Immer mittwochs ab 18 Uhr – das Programm beginnt um 18:30 Uhr.
Das Haus mit der grünen Fassade freut sich auf interessierte Gäste.

 




Spannendes SPD-Schafkopfturnier im Pappenheimer Schützenhaus

Mit dem Dreikönigstag beginnt das Jahr in Pappenheim seit jeher auf besondere Weise. Beim traditionellen Schafkopfturnier des SPD-Ortsvereins trafen sich wieder Kartenspielbegeisterte aus Nah und Fern, diesmal im Schützenhaus der Privilegierten Schützengesellschaft Pappenheim (PSG), um in geselliger Runde ihr Können zu messen.

Auch in diesem Jahr konnte sich der Ortsverein über regen Zulauf freuen. Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung und sorgten für ein unterhaltsames Turnier mit vielen spannenden Partien. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Robert Deffner, den ersten Schützenmeister der PSG, der als Hausherr die Gäste willkommen hieß. Im Anschluss richtete Andreas Widmann als langjähriger Organisator das Wort an die Anwesenden. Mit einem herzlichen „Ein gutes neues Jahr“ wünschte er allen viel Glück im Spiel – und der Wunsch sollte bei einigen in Erfüllung gehen.

Nach insgesamt 80 gespielten Partien stand am Ende eine Siegerin fest. Brigitte Stützer aus Markt Berolzheim überzeugte mit 82 Punkten und sicherte sich damit den ersten Platz – und das bei nur einem gespielten Solo. Als Anerkennung durfte sie einen Einkaufsgutschein des Edeka-Markts Pfaller entgegennehmen. Auf den zweiten Platz spielte sich Josef Schneider aus Wolkertshofen mit 77 Punkten, dicht gefolgt von Olaf Hahn aus Pappenheim, der mit 76 Punkten den dritten Rang belegte.

Für die Überreichung der zahlreichen Sachpreise sorgten Pia Brunnenmeier und Andreas Widmann, die allen Teilnehmenden für ihr faires Spiel und die angenehme Atmosphäre dankten. Besonderes Lob ging auch an die Mannschaft der PSG, die mit viel Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Ebenso wurde dem Edeka-Markt Pfaller für die Unterstützung mit Preisen herzlich gedankt.

Der SPD-Ortsverein Pappenheim blickt bereits mit Vorfreude auf das kommende Jahr und bedankt sich bei allen Beteiligten für ein gelungenes Turnier im Zeichen des geselligen Miteinanders.

Titelfoto: SPD Ortsverein Pappenheim