Ostergruß an die Senioren im Georg-Nestler-Haus

Da zurzeit die Bewohner des Georg-Nestler-Hauses nicht besucht werden können hat sich der Altenheimverein etwas anderes einfallen lassen.
Es wurde ein Korb voller Schockladenhasen mit Grüßen und Wünschen für ein gesegnetes Osterfest für die Bewohner und die Pflegekräfte abgegeben. Die Pflegekräfte haben die Verteilung der Geschenke übernommen.

Foto: Peter Krauß

 




Empfehlungen der Polizei für die Osterfeiertage

Uns allen, den Bürgerinnen und Bürger, aber auch den polizeilichen und Einsatzkräften steht ein außergewöhnliches Osterwochenende bevor. Die Ausgangsbeschränkungen dauern jetzt bereits die dritte Woche, das schöne Wetter lockt nach draußen und der Wunsch nach Normalität wird bei Ihnen wie auch bei uns immer stärker.
Aber bitte halten Sie sich an die bestehenden Ausgangsbeschränkungen, seien Sie diszipliniert und unterschätzen sie nicht die Gefahr des Virus und einer hohen Ansteckungsgefahr. Lassen Sie uns gemeinsam die schwierige Situation meistern und sehen Sie unsere Einsatzkräfte nicht als Gegner, sondern als Partner. Wir leisten unseren Beitrag und geben unser Bestes, um auf der einen Seite immer für Sie und Ihre Probleme und Anliegen da zu sein, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und auf der anderen Seite ihren sicherlich berechtigten Wunsch nach etwas „Normalität“ so weit möglich zu akzeptieren und im Rahmen der bestehenden Vorgaben zu gewährleisten.
Halten sie sich bitte an die bestehenden Ausgangsbeschränkungen, verhalten Sie sich verantwortungsvoll und leisten auf diese Art Ihren Beitrag zu der Partnerschaft. Ganz wichtig ist, dass wir am Ende dieser sehr schwierigen Phase, das sicherlich kommen wird, immer noch ganz normal und verständig miteinander als Bürger und Polizei umgehen und aufeinander zugehen können.

Bitte achten Sie auf Ihre Gesundheit, aber auch auf Ihre Sicherheit während der Corona-Pandemie.

Kriminelle nutzen die Situation
Kriminelle nutzen gezielt die Verunsicherung angesichts der neuen Bestimmungen, aber auch gezielte Falschmeldungen, die oftmals über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreitet werden, sorgen für zusätzliche Verunsicherung der Menschen.

Mit einem Informationsangebot auf www.polizei-beratung.de bietet die Polizei einen schnellen Überblick über aktuelle Maschen der Kriminellen und vermittelt gleichzeitig hilfreiche Tipps, um sich vor diesen Straftaten zu schützen.

        •  Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind, Ihr Landratsamt, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt, Landes- oder Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).
        • Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote usw.) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer und zudem können bei Verstößen gegen die Beschränkungen Bußgelder gegen Sie verhängt werden.
        • Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben, vor allem wenn Sie diese Personen zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.
        • Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu ihren finanziellen Verhältnissen oder sensiblen Daten preis.
        • Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbarschaft, erkundigen Sie sich bei diesen auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.
        • Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter dem Notruf 110 oder an uns, als Ihre örtlich zuständige PI Treuchtlingen 09142/9644-0

Mit gegenseitiger Rücksichtnahme, Verständnis und in manchen Situationen etwas Gelassenheit denke ich, lassen sich auch die nächsten, sicherlich nicht einfachen, Tage und Wochen meistern.
Halten Sie sich, für Ihre Gesundheit aber auch für die Gesundheit anderer, vielleicht etwas schwächerer Menschen, an die bestehenden Ausgangsbeschränkungen und feiern Sie ein schönes, wenn auch etwas anderes, Osterfest.




Abholgerichte aus der „Sonnenküche“ über die Osterfeiertage

Abholgerichte zu Ostern aus der „Sonnenküche“

Auch in über die Osterfeiertage können Sie die leckeren Gerichte aus dem Gasthof Zur Sonne genießen. Heiß abholen und daheim genießen. Unter diesem Motto hat Küchenchef Sven Glück wieder eine vielversprechende Speisekarte für die Gerichte zum Mitnehmen zusammengestellt. Es wird gebeten, die Gerichte telefonisch vorzubestellen und der Umwelt zuliebe eigenes Geschirr für den Transport mitzubringen.


Angebot für den Karfreitag 10.04.2020 von 11-14 Uhr

  •  Frische Forellen gebraten/Gemüse/Kartoffeln                             12,- €
  •  Seeteufelfilet/Lauchgemüse/Morchelsauce/Kartoffelgratin        16,-€

 Unser Angebot für Ostersonntag und Ostermontag von 11-14 Uhr

  •  Knuspriger Osterlammstrudel/Bärlauchsauce/Blattsalat             11,- € 
  •  Sauerbraten/Brezenknödel                                                             10,- € 
  •  Krautwickerl/Kartoffelbrei                                                               9,- € 
  •  Schweinefilet mit Bärlauchfüllung/
    Rahmsauce/Spätzle/Frühlingsgemüse                                             13,-€
     
  •  Aufgeschlagenes Joghurt Panna Cotta
    mit Erdbeeren und Rhabarberkompott                                              4,-€

 Bitte vorbestellen unter 09143/ 837 837oder 0179/5325002

 –der Umwelt zuliebe – eigenes Geschirr zum Transport mitbringen




Versorgungsarzt für den Landkreis bestellt

Dr. med. Peter Löw aus Treuchtlingen wurde von Landrat Gerhard Wägemann zur Bewältigung der Corona-Krise  zum Versorgungsarzt für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bestellt.

(LRA) Der Versorgungsarzt ist der Führungsgruppe Katastrophenschutz zugeteilt und in den täglich telefonisch tagenden Krisenstab des Landkreises berufen. Auf den Mediziner kommen damit unterschiedliche Aufgaben zu. Unter anderem soll er die Versorgung mit ambulanten ärztlichen Leistungen und der entsprechenden Schutzausrüstung im Landkreis planen und koordinieren. Zudem kümmert er sich um die Ausweisung von Schwerpunktpraxen für die Untersuchung und Behandlung von COVID-19-Patienten.

Landrat Gerhard Wägemann ist sehr froh, dass er Dr. Peter Löw für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnte: „Ein sehr erfahrener Mediziner, der darüber hinaus im Landkreis sowie als Delegierter des Bayerischen Hausärzteverbandes sehr gut vernetzt ist“. Dr. Peter Löw ist seit 2004 in Treuchtlingen als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin tätig und betreibt dort seit 2007 eine hausärztlich internistische Gemeinschaftspraxis. Zudem gilt er als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Infektiologie.

Um im aktuellen Katastrophenfall die ambulante ärztliche Versorgung sicherstellen zu können, werden derzeit in ganz Bayern von allen Landräten und Oberbürgermeistern sogenannte Versorgungsärzte eingesetzt.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) trifft notwendige Entscheidungen zur Bewältigung der Corona-Krise innerhalb des Landkreises, holt Lageinformationen ein und koordiniert zentral sämtliche krisenbezogene Maßnahmen. Sie setzt sich weitestgehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes zusammen. Neben der Führung des Stabs werden die Arbeitsbereiche, Innerer Dienst, Lage und Dokumentation, Maßnahmen zur Ereignisbewältigung, Bevölkerungsinformation- und Medienarbeit sowie die Kommunikationsgruppe abgedeckt. Weitere Behörden und Organisationen werden je nach Bedarf hinzugezogen.




Predigten über Video-Stream erleben

In einer Grußbotschaft richten sich Dekan Wolfgang Popp und „Bergpfarrer“ Gerd Schamberger an die Bevölkerung. Darin weisen sie auch darauf hin, dass wegen der aktuellen Pandemie-Lage Predigten via Video-Stream miterlebt werden können.

Die aktuelle Predigt zum Palmsonntag für Pappenheim, Osterdorf und Niederpappenheim mit Übermatzhofen finden Sie ab Sonntag, 5. April 2020 auf deren Internetseiten zum Hören und Sehen auf der Internetseite

www.osterdorf-evangelisch.de

Predigten mit Pfarrerinnen und Pfarrern unserer Region sind an den besonderen Tagen der Karwoche und zu Ostern aus beiden Konfessionen im Wechsel via Video-Stream zu hören und zu sehen unter

www.nordbayern.de/region/weissenburg/1.9960554

Nachfolgend der Gruß der evangelischen Kirchengemeinde

Liebe Gemeindeglieder dort draußen,
zurzeit aber noch viel mehr da drinnen,

knapp drei Wochen nun schon offiziell keine Schule und keine Kita, tagelang weit-gehend zu Hause bei keinerlei Verabredungen, viele überwiegend im „Homeoffice“ und draußen tatsächlich kaum mehr eine Begegnung ohne 1,5 Meter Mindestabstand. Höchst erfreulich, wie ein ganz großer Teil von Leuten sich hier einsichtig zeigt und Rücksicht nimmt. Weiter so, bayernweit erstmal noch bis mindestens 19. April 2020 – all das beste Voraussetzungen für erste, vage Hoffnungszeichen.  

Jenseits der schlimmen Folgen, die eine solche Pandemie vor allem für ältere sowie chronisch kranke Menschen bedeuten kann, eröffnet eine solche Krise immer auch Räume für Zusammenhalt. Wir meinen damit beispielsweise, dass schon jetzt viele sich wieder mehr um andere kümmern, Jugendliche Einkäufe übernehmen, sich bei Hopfenbauern melden, Pappenheimer spontan Gesichtsmasken nähen und Medizinstudierende an Kliniktüren anklopfen.

Man spürt plötzlich, dass nahezu alle in unserer Gesellschaft überall Hand in Hand bis zur allgemeinen Erschöpfung arbeiten, damit möglichst keiner durch das soziale Netz fällt. Der Alltag wird von jetzt auf gleich zu einem Ort gelebter Nächstenliebe und bietet plötzlich Raum für Gottesdienst. Schließlich ist eben der Alltag immer auch Gottesdienst. Und der fällt eigentlich nie aus. Schon gar nicht wegen Corona!

Doch auch wir Christen müssen in diesen Tagen lernen: Die vielen Gottesdienste am Palmsonntag, am Gründonnerstag, auch an Karfreitag, in der Osternacht und den folgenden beiden Osterfesttagen – sie alle diesmal ganz anders zu erleben. Und wir tun das: Lassen uns – dort wo‘s möglich ist – beispielsweise einladen zu Predigten mit Pfarrerinnen und Pfarrern unserer Region an den besonderen Tagen der Karwoche und zu Ostern aus beiden Konfessionen im Wechsel via Video-Stream unter

www.nordbayern.de/region/weissenburg/1.9960554

[Die aktuelle Predigt zum Palmsonntag für Pappenheim, Osterdorf und Niederpappenheim mit Übermatzhofen finden Sie ab 5. April 2020 auf deren Internetseiten zum Hören und Sehen / www.osterdorf-evangelisch.de]

Das Kümmern in der Nachbarschaft. Der ermutigende Anruf. Der Einkaufskorb vor der Tür. All dies wird auch weiterhin nötig sein. Bleiben wir darum dran. Mit Gottes Hilfe. Bleiben dran, solange es nötig ist.

Weiterhin also viel Kraft und Geduld sowie zugleich Gesundheit, Durchhaltevermögen und Gottes Bewahrung wünschen Ihnen

Ihre beiden Pfarrer
Wolfgang Popp und Gerd Schamberger




KRAUSE-GUSS investiert in neue Technologie

Gerade in diesen unvorhersehbaren Zeiten ist es für die Geschäftsführer des Bieswanger Unternehmens KRAUSE-GUSS Uli Krause und Britta Strunz wichtig, die geplante Weiterentwicklung des Unternehmens im Focus zu behalten und auch umzusetzen-

Deshalb freuten sich die Geschwister mit Betriebsleiter Jochen Strunz umso mehr, dass es letzte Woche mit der Lieferung des neuen MAZAK CNC-Drehzentrum geklappt hat. Die neue Maschine verfügt über angetriebene Werkzeuge auf 12 Revolverplätzen und ist mittlerweile die vierte Anlage dieser Bauart, in die die Gießerei aus Bieswang in den letzten sieben Jahren investiert hat.
„Somit senken wir das Durchschnittsalter der gesteuerten Maschinen im Formenbau auf unter 2,5 Jahre“, stellt Jochen Strunz zufrieden fest. „Nun ist es möglich Stahlkerne für die Kokillen (Stahlformen) oder auch Eingießbolzen und Montageteile deutlich effizienter herzustellen“, so der technische Betriebsleiter.  Und auch die Auszubildenden profitieren von der modernen Technologie. So möchte auch der Ausbildungsleiter Sebastian Ludwig mit seinem Ausbildungsteam die jungen Berufseinsteigerinnen und -einsteiger noch viel früher und intensiver mit dieser Technologie in Berührung bringen. Mit einer zeitgemäßen innovativen Betriebspolitik sieht sich der mittelständische Familienbetrieb gut gerüstet für die Zukunft.




Firmen werden zur Bereitstellung von Schutzmaterial aufgerufen

Nachdem von der der für den gesamten Freistaat tätigen und zuständigen zentralen Beschaffungsstelle bisher nicht ausreichend Schutzmaterial im Landkreis ankommt, hat sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landkreis entschlossen, einen Aufruf an heimische Firmen und Einrichtungen zu richten. Unternehmen aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind deshalb dazu aufgerufen, sich zu melden, sofern sie Schutzmaterial wie Desinfektionsmittel oder Mundschutz zur Verfügung stellen können. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hofft damit die medizinischen Einrichtungen besser versorgen zu können.

Medizinisches Schutzmaterial ist aufgrund der Corona-Situation derzeit Mangelware. Kliniken, Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Arztpraxen benötigen dringend Desinfektionsmittel, Handschuhe und Schutzmasken. Viele Einrichtungen aus Altmühlfranken haben sich bereits an die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) gewandt, die sämtliche Maßnahmen rund um das Coronavirus im Landkreis koordiniert.

Zuständig für die Beschaffung des gesamten Schutzmaterials ist eigentlich die zentrale Beschaffungsstelle des Freistaats Bayern. Diese bemüht sich derzeit mit Kräften auf dem freien Markt derartige Schutzmaterialien in größeren Mengen einzukaufen. Die Lieferungen werden anschließend an alle Landkreise und kreisfreien Städte in ganz Bayern verteilt. Die Landkreise wiederum verteilen das Material an die Bedarfsträger.

Doch kommen über diese Versorgungsschiene bislang noch zu geringe Mengen des benötigten Schutzmaterials vor Ort an. Aus diesem Grund versucht der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ergänzend von örtlichen Firmen Material beschaffen zu können.

Landrat Gerhard Wägemann und Klinikvorstand Christoph Schneidewin wenden sich deshalb mit einem Appell an alle Unternehmen in Weißenburg-Gunzenhausen: „Das Klinikum Altmühlfranken, Pflegeheime, Pflegedienste, die Ärzteschaft und die Rettungsdienste geben aktuell alles im Kampf gegen Corona. Doch ohne die notwendige Schutzausrüstung kann in Kürze an vielen Stellen die Arbeit in absehbarer Zeit eventuell nicht mehr mit ordnungsgemäßen Schutzmaßnahmen fortgeführt werden. Da Schutzmaterial am Markt nach wie vor nur sehr schwer zu bekommen ist und der Freistaat Bayern mit seiner zentralen Beschaffungsstelle noch keine ausreichende Belieferung der Landkreise sicherstellen kann, bitten wir alle Firmen im Landkreis, Lagerbestände bei uns zu melden. Auch wer Schutzmaterialien selbst produzieren kann, sollte sich an uns wenden.“

Eine Abnahme geeigneter Schutzmaterialien durch das Landratsamt erfolgt gegen Kostenerstattung. Sollten größere Mengen oder Kontaktdaten von Herstellerfirmen außerhalb des Landkreises vermittelt werden, wird der Kontakt über die FüGK an die zentrale Beschaffungsstelle des Freistaates Bayern weitergegeben.

Wie melde ich Schutzmaterial?
Damit die Materialmeldung von den Firmen möglichst zeitsparend und komfortabel an den Landkreis weitergeleitet werden kann, wurde unter www.landkreis-wug.de/corona-materialabfrage/ein Online-Formular freigeschaltet. Aus dem Online-Formular geht konkret hervor, welche Artikel, Geräte und Ausstattungsgegenstände für die Bewältigung der Corona-Pandemie benötigt werden. Insbesondere geht es hier um FFP-2- oder FFP-3-Schutzmasken und –anzüge (DIN EN 14126), Mund- und Nasenschutz, Desinfektionsmittel und Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmittel.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises wird die Unternehmen mit einer Rundmail zusätzlich auf diese Unterstützungsaktion hinweisen. Fragen zu dem Firmenaufruf beantwortet die „Beschaffungsstelle“ der Führungsgruppe Katastrophenschutz telefonisch unter der 09141 902-447 oder per E-Mail an versorgung2.fuegk@landkreis-wug.de.

Bestands- und Bedarfsermittlung
Auf der anderen Seite stehen natürlich die medizinischen Einrichtungen, Pflegeheime, ambulanten Pflegedienste sowie sonstige Bedarfsträger die derzeit händeringend nach Schutzmaterial suchen. Auch diese können bzw. sollten sich möglichst an die FüGK des Landkreises wenden und eine Bestands- und Bedarfsermittlung abgeben.

Die medizinischen Einrichtungen, Alten- und Pflegeheime, ambulanten Pflegedienste und weiteren Bedarfsträger wurden von der Versorgungsstelle bereits per E-Mail angeschrieben, viele haben sich schon zurückgemeldet. Wer die Aufforderung nicht erhalten oder die Meldung noch nicht abgegeben hat, kann die Bestands- und Bedarfsermittlung von Schutzmaterial mittels PDF-Formular an das Landratsamt übermitteln. Das PDF-Formular ist unter dem Kurzlink http://www.lk-wug.de/uo4tj2z abrufbar.

Fragen der Bedarfsträger aus Weißenburg-Gunzenhausen beantwortet der „Versorgungsstab“ der Führungsgruppe Katastrophenschutz telefonisch unter 09141 902-352 oder per Mail an versorgung.fuegk@landkreis-wug.de.

Die Erfahrung der vergangenen Lieferungen hat gezeigt, dass nur ein kleiner Anteil des gemeldeten Bedarfs gedeckt werden konnte. Die Versorgungsstelle der FüGK hat aktuell noch keine weiteren Informationen, wann und wie viel Material (Desinfektionsmittel oder Schutzausrüstung) geliefert wird. Deshalb kann auch keine Aussage darüber getroffen werden, ob oder in welchen Mengen eine Verteilung erfolgt. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz arbeitet mit Kräften daran, ausreichend Schutzmaterial zu beschaffen.

Alle Informationen zum Firmenaufruf sowie zur Bedarfs- und Bestandsermittlung sind online unter www.landkreis-wug.de/corona/schutzmaterial nachzulesen. Dort sind auch die beiden Formulare eingestellt.

Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen/Lena Kagerer




Schwer verletzte Frau nach Auffahrunfall

Am Mittwoch, 01.04.2020, gegen 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Staatsstraße 2230 zwischen Zimmern und Solnhofen, kurz nach dem Kreisverkehr ein Verkehrsunfall, bei dem eine 48-jährige Frau aus dem Landkreis Eichstätt schwer verletzt wurde.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr die Geschädigte mit einer motorisierten Ape (dreirädriges Lastenfahrzeug) die Staatsstraße in Richtung Solnhofen.

Ein nachfolgender 53 Jahre alter Pkw-Fahrer übersah aus bislang unbekannter Ursache das Gefährt und fuhr auf. Die dreirädrige Piaggio Ape wurde nach vorne weggeschoben und überschlug sich, der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte die Schutzplanken.

Die Fahrerin der Ape wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus Gunzenhausen verbracht, der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 EURO, beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Kräfte der Feuerwehren Pappenheim und Zimmern wurden zur Absicherung der Unfallstelle und zum Abbinden von ausgetretenem Kraftstoff alarmiert, die Straßenmeisterei stellte Verkehrszeichen auf.




Gesichtsmasken – Ein Zeichen der Solidarität!

Die evangelische Kirchengemeinde Pappenheim startet am Freitag 03. April 2020 eine Aktion im Kampf  gegen die Infektion mit dem Corona-Virus. Im Vorfeld haben etliche Frauen der Gemeinde Gesichtsmasken genäht und werden diese ab Freitag in der Stadtkirche bereitlegen, wo sie kostenlos abgeholt werden können. Außerdem werden die Masken auch auf dem Wochenmarkt verteilt.

Titelfoto: Evangelische Kirchengemeinde

 Zur Wirkungsweise der Gesichtsmasken teilt die evangelische Kirchengemeinde mit:

Ärzte und Virologen empfehlen:
selbstgenähte Schutzmasken sind sinnvoll!*
1. Sie schützen andere.
Wenn die Ausbreitung des Coronavirus so rasant weitergeht, kann bald niemand mehr mit Sicherheit sagen, dass er/sie selber nicht infiziert ist. Als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme sind Atemmasken deswegen sinnvoll, in erster Linie nicht um sich selber, sondern um andere zu schützen.

2. Sie sind ein Zeichen der Solidarität.
Das Tragen von Atemmasken zeigt: Ich will meinen Teil dafür tun, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet, und so insbesondere ältere und vorerkrankte Mitmenschen schützen.

3. Sie helfen gegen die Engpässe bei Medizinern und beim Pflegepersonal.
Gerade in den Kliniken und im Pflegebereich werden jetzt medizinische Mundschutzmasken besonders dringend gebraucht. Wenn wir einen selbstgenähten Mundschutz tragen, schonen wir die notwendigen Ressourcen.

Medienhinweise:
*Das alles  kann man auch auf Bayern 5 nachhören – z.B. im Podcast zum Thema des Tages vom 24. März 2020:
https://www.br.de/mediathek/podcast/b5-thema-des-tages/virologe-streeck-selbstgenaehte-atemschutzmasken-koennen-sinn-machen/1794339

Die Anleitung zum Nähen gibt es bei :
https://www.youtube.com/watch?v=w9WQVyWhMw4

Eine Aktion der Evang. Kirchengemeinde Pappenheim – Machen Sie mit!

 




Lokales Corona-Testzentrum im Landkreis eingerichtet

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) ein lokales Testzentrum in Gunzenhausen eingerichtet. Der Betrieb wurde am Montag, den 30. März 2020, aufgenommen. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es insgesamt 101 labordiagnostisch nachgewiesene Corona-Infektionsfälle (Stand 31.03.2020).

Wichtige Voraussetzungen
(LRA) Die Testungen auf das Coronavirus in der Drive-In-Station in Gunzenhausen sind ausnahmslos nur bei Personen möglich, die dafür registriert sind, also einen Termin haben. Personen ohne Termine werden nicht getestet und müssen weggeschickt werden. Die Registrierung für einen Abstrich im Testzentrum und die Terminvergabe erfolgen über den Bereitschaftsdienst der KVB unter der Telefonnummer 116 117. Dort erhalten die betroffenen Personen auch weitere Informationen zum Ablauf des Testverfahrens und zur Anfahrt.

So sollten Sie sich verhalten
Personen, die den Verdacht haben, sich angesteckt zu haben, sollen in keinem Fall ohne Registrierung oder zu Fuß zum Testzentrum kommen. Dies ist zum Schutz der Ärzte und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Für alle, die selbst kein Auto besitzen, gibt es auch weiterhin den Fahrdienst der KVB. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird die Polizei unterstützend vor Ort sein.

Der Ablauf des Corona-Tests
Der Ablauf ist klar vorgegeben. Die registrierte Person fährt mit dem Auto zu der vorgegebenen Uhrzeit in die Dive-In-Station, wo in einem ersten Schritt die persönlichen Daten und die Registrierung überprüft werden. Im zweiten Schritt nimmt der Arzt durch das geöffnete Wagenfenster den Abstrich. Für den Test auf das Coronavirus muss das Auto nicht verlassen werden. Die Teststäbchen werden anschließend per Kurier an das zuständige Labor gebracht. Das Testergebnis wird den Betroffenen über den Hausarzt oder das Gesundheitsamt mitgeteilt.

Ziel des Testzentrums
„Das lokale Testzentrum in Gunzenhausen soll den Landkreis entlasten und das Testverfahren effektiver organisieren“, so Philipp Brandl-Michel, Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, die alle Maßnahmen rund um das Coronavirus im Landratsamt koordiniert. Die Infrastruktur und das Hilfspersonal für das Testzentrum hat der Landkreis zur Verfügung gestellt. Die Ärztinnen und Ärzte, die die Testungen vornehmen, werden von der KVB gestellt oder vom Gesundheitsamt verpflichtet.

Weitere Hinweise
Um die weitere Ausbreitung zu minimieren, sollen alle Personen, die den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben und zu keiner Testung im lokalen Testzentrum in Gunzenhausen aufgefordert wurden, auch weiterhin keine Arztpraxis persönlich aufsuchen. Es soll unbedingt vorher telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder dem Bereitschaftsdienst der KVB unter der Telefonnummer 116 117 aufgenommen werden.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es insgesamt 101 labordiagnostisch nachgewiesene Corona-Infektionsfälle (Stand 31.03.2020). Darunter sind auch bereits genesene Personen enthalten. Diese werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erfasst.

 




Schwerer Verkehrsunfall in Treuchtlingen

Am gestrigen Montag, 30.03.2020, gegen 19:00 Uhr, ereignete sich in der Nürnberger Straße in Treuchtlingen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer und eine weitere Person leicht verletzt wurden. Auch die Pappenheimer Feuerwehr war im Einsatz. Gaffer behinderten die Rettungskräfte.

Ein 21-jähriger Pkw-Fahrer wollte aus einer untergeordneten Straße auf die Nürnberger Straße einfahren. Nach ersten Ermittlungen übersah er vermutlich aufgrund der tief stehenden Sonne den auf der Nürnberger Straße von links kommenden Pkw eines 20-jährigen Mannes.
Trotz eines sofort eingeleiteten Ausweichmanövers konnte dieser den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und prallte gegen die linke Fahrzeugseite des 21-Jährigen. Dieser überschlug sich und kam auf dem gegenüber liegenden Grünstreifen zum Liegen. Der 21-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur mit Hilfe der Rettungsschere durch die Feuerwehr geborgen werden. Anschließend wurde der junge Mann mit dem Rettungshubschrauber in eine Nürnberger Klinik verbracht.
Der Fahrer des zweiten beteiligten Pkw wurde leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 50.000 Euro.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ansbach wurden die Sicherstellung der beiden Fahrzeuge und die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet.

Zur Bergung des Verletzten und Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Treuchtlingen, Weißenburg und Pappenheim eingesetzt.

Unerfreuliche Zustände durch Gaffer
Unerfreulich zeigte sich das Verhalten vieler Schaulustiger, die trotz der derzeitigen Aufenthaltsbeschränkungen und Ansammlungsverboten sich an der Unfallstelle aufhielten und die Rettungskräfte bei ihren Tätigkeiten behinderten. Daher mussten zur weiteren Absicherung des Nahbereiches und Auflösung der Ansammlungen weitere Polizeistreifen aus Weißenburg und vom Unterstützungskommando aus Nürnberg angefordert werden. Die Polizei Treuchtlingen bittet da-her nochmals eindringlich darum, das Gaffen zu unterlassen und Rettungskräfte bei ihrer Arbeit nicht zu stören. Insbesondere in der jetzigen Krisenzeit ist ausreichender Mindestabstand für die Einsatzkräfte und für alle Bürger besonders zu beachten.




20 Verstöße gegen die Aufenthaltsbeschränkungen

Am vergangenen Wochenende wurden im dienstbereich der Polizeiinspektion Treuchtlingen mehrere Verstöße gegen die erlassene Allgemeinverfügung mit Aufenthaltsbeschränkung festgestellt.

Insgesamt musste die Polizei 20 Verstöße ahnden. In 9 Fällen wurden Anzeigen gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet und 11 Betroffene wurden über die bestehende Verfügung belehrt und mündlich verwarnt.

Die Betroffenen waren zwischen 19 und 56 Jahre alt, überwiegend männlich und größtenteils einsichtig. Es gab jedoch auch Einzelfälle, wo Betroffene vollkommen uneinsichtig waren, so kommentierte in Pappenheim ein 23-jähriger, unter Zustimmung drei weiterer Männer, die gemeinsam eine Party in einer Wohnung feierten, die Verordnung mit den Worten „was ist das für ein scheiß Gesetz?“.

Die Verstöße erstreckten sich über den gesamten Dienstbereich und reichten von Grillfeiern und gemeinsamen Fußballspielen, bis hin zu gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Spaziergängen und verscheiden gemeinsame Arbeiten.