Eingeschlafen und treiben lassen

Einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungsdienst löste in der vergangenen Nacht ein Kanu in der Altmühl bei Pappenheim aus, in dem eine scheinbar leblose Person lag.

Am Freitag, 12.06.2020, gegen 23:45 Uhr, teilte ein an der Altmühl bei Pappenheim sitzender Angler ein auf der Altmühl treibendes Kanu mit, in dem sich eine leblose Person befinden würde. Diese Mitteilung löste einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften aus. Glücklicherweise stellte sich letztendlich herausstellte, die Person auf seiner Kanutour eingeschlafen war und sich treiben ließ. Die Person war gesund und wohl auf.




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 18.06.2020, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine öffentliche  Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt.

1 Haushaltswirtschaft – Vorlage der Jahresrechnung 2019 der Stadt Pappenheim  

2 Haushaltswirtschaft – Vorlage der Jahresrechnung 2019 der Hofana-Stiftung

3 Haushaltsplan und Haushaltssatzung der Stadt Pappenheim für das Haushaltsjahr 2020

4 Haushaltsplan und Haushaltssatzung der Hofana-Stiftung für das Haushaltsjahr 2020

5 Neuerlass einer Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung für das Jahr 2014

6 Benennung der Vertreter der Stadt Pappenheim beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl

7 Antrag von StR Satzinger zur erneuten Durchführung des Pelzmärtelmarktes 2020 als Städtische Veranstaltung

8 Aufstellungsbeschluss für ein Bebauungsplanänderungsverfahren für den Bebauungsplan Stöß II

9 Baumaßnahme SW Insel – Nachtrag Firma Mersch Elektroarbeiten

10 Straßenunterhalt 2020: Vergabe Auftrag

11 Allgemeines / Sachstandsmitteilungen




Freie Wähler Weißenburg holen Anregungen im Pappenheimer Freibad

Am gestrigen Montag wurde das Pappenheimer Freibad von Bürgermeister Florian Gallus feierlich eröffnet. Stadt- und Kreisrat, MdL Wolfgang Hauber, sowie Stadtrat Heinz Gruber von den Freien Wählern Weißenburg waren in Pappenheim bei der Freibaderöffnung

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Florian Gallus machten sie sich vor Ort ein Bild, wie der Betrieb des Freibades unter den Corona-Beschränkungen abläuft bzw. funktioniert.

Eine Vielzahl von Maßnahmen wurden im Pappenheim im Rahmen des Hygienekonzeptes getroffen (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT hat berichtet).

„Ein passendes Hygienekonzept kann auch für das Limesbad in Weißenburg erarbeitet und realisiert werden“, meiner MdL. Woflgang Hauber in Pappenheim

Eine zahlenmäßige Beschränkung gibt es wegen der sehr großen Liegewiese nicht. Geöffnet sind Toiletten, Außenduschen, Lokal, Rutsche und natürlich das Schwimmbecken.

 „Durch die getroffenen notwendigen Maßnahmen fällt für alle Mitarbeiter zwar mehr Arbeit an und man ist sich auch bewusst, dass das geplante Defizit größer ausfallen wird, aber man kann einen geordneten Freibadbetrieb abhalten, wenn man dies will“, sagte der Weißenburger Stadtrat Heinz Gruber bei der Freibaderöffnung in Pappenheim.

Die Verantwortlichen im Pappenheimer Freibad wollen in den ersten Tagen weitere Erfahrungen sammeln und setzen dabei auch auf die Vernunft der Badegäste. Bürgermeister Gallus machte auch klar, dass man notfalls auch Gegenmaßnahmen einleiten wird, wenn dies notwendig werden sollte.

Anschließend besichtigten Hauber und Gruber auch nochmals das Limesbad in Weißenburg, wo sie erfreut feststellen, dass die reinigungsarbeiten begonnen haben und offenbar eine Öffnung vorbereitet wird.

MdL Hauber meint: „Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, Einzugsgebiete und Besucherzahlen benötigen wir in den einzelnen Gemeinden auch individuelle Konzepte zur Durchführung des Freibadbetriebs unter Berücksichtigung der Corona-Beschränkungen. Für uns war der Besuch und der Austausch mit den Verantwortlichen in Pappenheim sehr fruchtbar und wichtig, weil uns dies hilft, auch die Freibad-eröffnung in Weißenburg weiter voran zu treiben. Ein passendes Hygienekonzept kann auch für das Limesbad in Weißenburg erarbeitet und realisiert werden.“

Titelfoto privat:  v.l: Bürgermeister Florian Gallus, FW-Stadtrat Heinz Gruber, MdL Wolfgang Hauber, Schwimmaufsicht Thomas Henkel




Rathaus ab Montag wieder ungeingeschränt offen

Das Pappeneimer Rathaus ist ab Montag, den 15.06.2020  wieder zu den üblichen  Zeiten für den Parteiverkehr geöffnet.

Der Mindestabstand von 1,50 m ist einzuhalten, Besucher werden gebeten, eine Maske zu tragen.

Öffnungszeiten:

Montag und Donnerstag
08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 15.30 Uhr

Dienstag
08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.30 Uhr

Mittwoch und Freitag
08.00 – 12.00 Uhr




Gestaltungsplanung für die Hauptstraße in Bieswang vorgestellt

Als ein Projektteil der Dorferneuerung Bieswang 2 ist nun die Entwurfsplanung für die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen in der Hauptstraße im Stadtrat vorgestellt worden. Bürgermeister Florian Gallus erläuterte ausführlich die einzelnen Elemente der Planung.

Die Hauptstraße in Bieswang soll im Rahmen der laufenden Dorferneuerung umgestaltet werden. Neben privaten Einzelmaßnahmen, wie etwa der Abbruch und die Sanierung von Gebäuden am Ortseingang aus Richtung Zimmern, ist jetzt die von der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft erarbeitete Entwurfsplanung für die Umgestaltung der Hauptstraße dem Stadtrat in seiner Eigenschaft als Träger öffentlicher Belange zur Beschlussfassung vorgelegt worden.

Wesentlicher Bestandteil der Neugestaltung ist die Gewährleistung einer durchgängigen Gehwegbreite von 1,50 m. Dadurch wird die Fahrbahnbreite der Staatsstraße um 20 cm von 6,50 auf 6,30 m verringert. Bei der vormaligen Sparkasse sollen zwei Längsparkbuchten und eine Begrünung entstehen und die Bushaltestelle soll neugestaltet und mit modernen Elementen versehen werden .

Umgestaltungen und damit eine Verbesserung der Verkehrssituation wird es im Einmündungsbereich der Weißenburger Straße (Busunternehmen Engeler) und im Knotenbereich Rosengasse/ Sportplatzweg/ Staatsstraße geben. Der ortsprägende Lindenbaum im Einmündungsbereich Hauptstraße – Sportplatzweg soll erhalten bleiben.

Dem Entwurfsplan, der in der öffentlichen Stadtratssitzung von Bürgermeister Florian Gallus sehr detailliert vorgestellt wurde, hat der Stadtrat als Träger öffentlicher Belange einstimmig zugestimmt.

Bis zum endgültigen Gestaltungsplan gibt es aber noch einige Details mit der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft abzustimmen. Danach soll der Plan erneut vom Stadtrat per Beschluss genehmigt werden.




Die Kehrmaschine kommt

Am kommenden Montag, 08. Juni und Dienstag, 09. Juni 2020 werden in Pappenheim und den Ortsteilen  die Straßen gekehrt. Dazu  teilt die Stadtverwaltung Pappenheim mit:

„Die Stadt Pappenheim wird in der kommenden Woche die Straßen in Pappenheim und ihren Ortsteilen mit einer großen Kehrmaschine reinigen lassen.
Dazu ergeht die Bitte, dass die Anwohner die Straßen von Fahrzeugen freihalten, um ein möglichst gutes Reinigungsergebnis zu erzielen. Die Maschine wird in Pappenheim (Montag, 08. Juni) sowie den Ortsteilen (Dienstag, 09. Juni) im Einsatz sein.“




Hauptstraße in Bieswang wird wieder geöffnet

Die Hauptstraße in Bieswang (Staatsstraße 2387) wird nach den derzeitigen Planungen voraussichtlich noch in diesem Monat bis zum Frühjahr 2021 vorübergehend für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Die Fahrbahn der Hauptstraße mit den jeweiligen Seitenanschlüssen soll eine 5 cm starken Asphalttragdeckschicht erhalten. Umgestaltungsmaßnahmen der Dorferneuerung beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2021.

Ende des Jahres 2019 waren die Baumaßnahmen für die Kanal- und Wasserleitungssanierung in der Bieswanger Hauptstraße abgeschlossen. Bei einem Ortstermin mit allen Beteiligenden Behörden und der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung Bieswang 2 kam man überein, den Winter über die Fahrbahn in Schotterbauweise zu belassen. Grundlage für diese Entscheidung war die Annahme, dass die Umgestaltungsmaßnahmen der Dorferneuerung schon zeitig im Jahre 2020 beginnen werden. Ein weiterer Entscheidungsgrund gegen eine vorübergehende Asphaltierung waren die hohen Kosten, die man mit 100.000 Euro veranschlagt hatte.

Da nun die Straße scheinbar nur halbherzig gesperrt war und ein beachtlicher Durchgangsverkehr floss hat die Qualität der Fahrbahndecke den Winter über sehr gelitten und -wie Bürgermeister Gallus ausführte – der Städtische Bauhof musste jede Woche Anrücken, um in der Hauptstraße in Bieswang Ausbesserungsarbeiten durchzuführen.

Der trockenen Witterung geschuldet, hat dann im April die Straße in Bieswang im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel Staub aufgewirbelt und es hagelte massive Beschwerden. Massive Sperrmaßnahmen haben zwar eine Verbesserung gebracht, aber trotzdem ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass die Hauptstraße in Bieswang so schnell wie möglich eine Asphaltschicht erhalten muss.

Neben der Schmutz- und Staubbelastung steht auch das Straßenbauamt auf dem Plan und will eine weitere Sperrung der Bieswanger Hauptstraße nicht mehr zulassen. Denn ohne Baustelle könne es keine dauerhafte Sperrung geben. Außerdem kann der Wetterdienst auf der derzeitigen Schotterpiste nicht Schnee räumen. Bautätigkeiten für die Umgestaltung im Rahmen der Dorferneuerung werden an der Bieswanger Hauptstraße in diesem Jahr nicht mehr stattfinden, das wurde als Ergebnis einer Besprechung Mitte Mai bekannt.

Damit ist klar, die Straße muss also vorübergehend asphaltiert werden, bevor die Bamaßnahmen der  Dorferneuerung beginnen

Allerdings ging es nun noch um die Frage, wer für die Asphaltierungskosten für welchen Fahrbahnteil aufzukommen hat. Die Fläche über dem Kanalgraben ist Angelegenheit der Stadt Pappenheim und der Graben für die Wasserleitung Sache des Zweckverbandes zur Wasserversorgung links der Altmühl. Unklar war lange, wer für die Restfläche, die sich zwischen den Gräben und dem Gehweg befinden zuständig ist. Es steht jetzt fest, dass die Asphaltierung dieses Bereichs die Stadt Pappenheim zu übernehmen hat. Damit entfallen von 3.267 Quadratmetern Straßenfläche ein Anteil von 1.869 Quadratmeter auf die Kommune. Die restlichen 1.398 Quadratmeter für den Bereich der Wasserleitung – so der Plan – sollten vom Zweckverband zur Wasserversorgung links der Altmühl finanziert werden, was zwar von Verband in Aussicht gestellt aber bei der öffentlichen Stadtratssitzung am 28. Mai von den Verbandsräten noch nicht beschlossen war.

Bei der Zweckverbandsversammlung am 03.06.2019 in Osterdorf hatte Erster Bürgermeister Florian Gallus die Gelegenheit die Gründe für die behelfsmäßige Asphaltierung und die beabsichtigt Kostenbeteiligung des Zweckverbandes darzulegen. Bereitwillig stimmte die Versammlung der Verbandsräte einstimmig zu, den Kostenanteil für 1.398 Quadratmeter Asphaltfläche zu übernehmen.

Bei der Stadtverwaltung sind auf entsprechende Ausschreibung vier Angebote eingegangen, von denen das günstigste mit gut 66.000 Euro deutlich unter der vormaligen Kostenschätzung von 100,000 Euro liegt.

Damit liegt der Kostenanteil der Stadt Pappenheim bei 37.800 € und jener des Wasserzweckverbandes bei28.300 €.

Nun hoffen alle, dass die Asphaltierungsarbeiten bald beginnen, denn bei der Ausschreibung gab es die Bedingung, dass die Asphaltierungsmaßnahme im Mai oder Anfang Juni durchgeführt werden muss. „Das ist ein sportlicher Zeitplan“, räumte Bürgermeister Gallus ein.




MdL Hauber lädt zur Bürgersprechstunde ein

Der Weißenburger Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber lädt die Bürgerinnen und Bürger aus Weißenburg und der Region auch in den Pfingstferien recht herzlich zu seiner Bürgersprechstunde ein.

Am Dienstag, 9. Juni 2020 steht Wolfgang Hauber nach vorheriger Terminvereinbarung interessierten Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen und Anliegen von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung und freut sich auf zahlreiche Gespräche.

„Egal ob Online-Videotelefonat, persönlicher Termin oder auch telefonisch – ich bin für Sie und ihr Anliegen da“, sagt der Landtagsabgeordnete.

„Nach dem ich in den letzten Wochen viele Anfrage, insbesondere zur Corona-Thematik erhalten habe, will ich auch weiter-hin die Menschen aus unserer Stadt und Region unterstützen. Wer nicht persönlich ins Abgeordnetenbüro in der Bahnhofstraße 19 in Weißenburg kommen kann, dem stehe ich auch telefonisch oder dieses Mal sogar per Online-Videotelefonat zur Verfügung“, führt Wolfgang Hauber weiter aus.

Um vorherige Terminabstimmung unter
Tel. 09141 / 9970 170 oder
per Mail wolfgang.hauber@fw-landtag.de
wird gebeten.

Weitere Informationen, insbesondere zur Onlinesprechstunde
finden Sie unter www.mdl-wolfgang-hauber.de .




Freibadöffnung am 8. Juni mit Einschränkungen

Der Tradition folgend, wird Erster Bürgermeister Florian Gallus am Montag, 08. Juni 2020 um 12:00 Uhr mit einem kleinen Festakt und dem Hissen der Pappenheimer Fahne und jender der Wasserwacht, die Pappenheimer Freibadsaison eröffnen. Am Eröffnungstag ist der Eintritt wie schon in den vergangenen Jahren frei. Einlass ist ab 11:00 Uhr. Allerdings sind beim Freibadbesuch Corona-Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen, einzuhalten. Steffen Petrenz bittet die Badegäste um Mitwirkung damit das Pappenheimer Freibad auch weiterhin geöffnet bleiben kann. Das Chico-Kiosk-Team wird weiterhin für das leibliche Wohl der Gäste sorgen.

Das Pappenheimer Freibad ist mit 44.000 Quadratmeter Liegefläche eines der größten und schönsten Freibäder Bayerns und hat sich in den letzten Jahren einer ständigen Aufwertung erfreut.

Mit deutlicher Verzögerung öffnet das Pappenheimer Freibad am Montag, 08.Juni 2020 seine Pforten. Dabei gibt es für die Badegäste allerlei Regeln und auch Einschränkungen zu berücksichtigen.

    • Am Eingang ist im Kassenbereich ein Abstand von 1,50 m einzuhalten
    • Beim Durchgang an der Kasse besteht Maskenpflicht
    • Einlass von Kindern unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder für die Betreuung zuständigen Erwachsenen!
    • Es wird gebeten, das Eintrittsgeld passend bereitzuhalten.
      [die Eintrittspreise für die Saison 2020 finden Sie hier …]
    • Beim Zugang werden auf einem Formular persönliche Daten der Badegäste für die Nachverfolgung im Infektionsfall erhoben. Die Daten werden nicht ausgewertet und nach vier Wochen vernichtet.
    • Die Duschen und Umkleidekabinen im Freibadgebäude bleiben geschlossen. Es können die Umkleiden und die Kabinen auf dem Freibadgelände genutzt werden.
    • Im Schwimm- und Nichtschwimmerbecken sind je maximal 140 Personen für die Benutzung zugelassen
    • In den Toiletten besteht Maskenpflicht
    • Ansonsten gelten die die derzeit bestehenden Kontaktregeln wie auch außerhalb des Bades.

Gegenüber Personen, die die Vorschriften nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

Der Freibadkiosk von Chico und Team wird wie gewohnt mit u.a. mit Pizzas, Eis und Getränken für das leibliche Wohl der Freibadgäste sorgen und die Gäste können unter Beachtung der Abstandsregeln auch den Biergarten auf der Kioskterrasse nutzen.

Information der Stadtwerke Pappenheim

Kurzfassung zur Information der Freibadbesucher
Stand: 03.06.2020

Erstellt nach der „Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“, dem „Corona-Pandemie Rahmenhygienekonzept Sport“ vom 29.05.2020 des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und in Anlehnung an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. „Pandemieplan Bäder, Version 2.0“ vom 23.04.2020. In dieser Kurzfassung sind Auszüge aus den o.g. Verordnungen usw. enthalten.
Der gesamte Text der Verordnungen usw. kann im Internet eingesehen werden.

  • Personen mit Kontakt zu SARS-CoV-2-Fällen in den letzten 14 Tagen, mit einer bekannten /nachgewiesenen Infektion durch SARS-CoV-2 sowie mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere sind vom Badebetrieb ausgeschlossen.
  • Zutritt für Kinder unter 14 Jahre nur in Begleitung eines für die Betreuung zuständigen Erwachsenen.
  • Mindestabstand: Es gilt sowohl vor dem Bad als auch auf dem Gelände des Freibads der Mindestabstand von 1,5 Metern. Die entsprechenden allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.
  • Kontaktbeschränkung: Der Aufenthalt mehrerer Personen ist so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands sowie Angehörige eines weiteren Hausstands umfasst.
  • Mund-Nasen-Bedeckung: Beim Betreten des Freibades, im Durchgangsbereich der Kasse sowie den Innenräumen (z.B. der Toilette) ist eine Mund-Nasen-Maske zu tragen, ausgenommen am Tisch.
  • Handdesinfektionsmittel für Gäste stehen am Eingang und den WCs bereit.
  • Es müssen die Anzahl und die Kontaktdaten der Badbesucher erfasst werden. Diese Daten werden nach einem Monat vernichtet. („Formular „Erhebung von Kundendaten“)
  • Die Anzahl der Gäste, die gleichzeitig im Bad sind, muss begrenzt werden. Bei Erreichen der Grenze wird der Einlass unterbrochen.
  • Wir bitten die Gäste das Eintritts- Entgeltes passend mit zu bringen.
  • Die Duschen im Innenbereich sind auf Grund gesetzlicher Vorgaben geschlossen.
  • Die Duschen im Außenbereich sind geöffnet.
  • Die Umkleiden im Innenbereich sind auf Grund gesetzlicher Vorgaben geschlossen.
  • Die Umkleiden im Außenbereich sind geöffnet.
  • Beim Betreten der WCs Vorraum ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Zur Einhaltung des Mindestabstandes wurden zwei Urinale gesperrt. Stand: 03.06.2020, Rev. 1 TS kompakt 2 / 2
  • Schwimmerbecken: Die Anzahl an gleichzeitig badenden Personen muss begrenzt werden. Das Becken ist in 3 Zonen unterteilt. In diesen sind zum Teil Richtungsverkehr mit Überholverbot vorgegeben. Die Abstands- und Kontaktvorgaben sind einzuhalten.
  • Kombi- / Nicht- Schwimmerbecken: Die Anzahl an gleichzeitig badenden Personen muss begrenzt werden.
  • Im Bereich der Rutschen und des Wasserfalls sind besondere Rücksichtnahme erforderlich. Die Abstands- und Kontaktvorgaben sind einzuhalten.
  • Kleinkinderbereich / Kinderplanschbecken: Die Nutzung ist nur in Begleitung eines für die Betreuung zuständigen Erwachsenen zulässig. Die Abstands- und Kontaktvorgaben sind einzuhalten.
  • Spielplatzbereich: Die Nutzung ist nur in Begleitung eines für die Betreuung zuständigen Erwachsenen zulässig. Die Abstands- und Kontaktvorgaben sind einzuhalten.
  • Sportbereich (Fußball, Volleyball, usw.): Mannschaftsbezogene Sportarten, die einen Körperkontakt nicht ausschließen lassen, wie Fußball, Volleyball usw. dürfen derzeit nicht ausgeführt werden. Möglich ist aber ein kontaktloses Training in Form von z.B. Taktik-, Technik- oder Konditionstraining o.ä., wenn dies im Freien und mit insgesamt höchstens 20 Personen stattfindet. Die Abstands- und Kontaktvorgaben sind einzuhalten.
  • Liegewiese: Die Abstands- und Kontaktvorgaben sind einzuhalten.
  • Für den Gastronomiebereich wurde ein eigenes Hygienekonzept durch den Pächter erstellt. Die Abstands- und Kontaktvorgaben sind einzuhalten.
  • Gegenüber Personen, die die Vorschriften nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht.



Durchfahrt mit Ampelregelung wird angestrebt

Durch Risse im Beton im Wannenboden des Bauwerks der neuen Bahnunterführung in Niederpappenheim verzögert sich der Weiterbau. Trotzdem soll nach dem Verpressen der Risse, spätesten Ende August eine befahrbare Tragschicht in der neuen Unterführung eingebaut sein. Bürgermeister Florian Gallus und die Stadtverwaltung Pappenheim bemühen sich bis dahin weiter um eine einspurige Durchfahrt durch die alte Unterführung obwohl längst die normative Kraft des Faktischen Einzug gehalten hat.

Die direkte Verbindung zwischen Niederpappenheim und der Pappenheimer Bahnhofstraße ist nun schon seit mehr als einem Jahr gesperrt und erfordert einen 14 km langen Umweg über Langenaltheim und die Bundesstraße 2 oder mit der Übermatzhofen-Route eine etwas kürzere Umleitung. Letzterer besteht aber in Richtung Zimmern aus einer Schotterpiste, die nicht jeder seinem Fahrzeug zumuten will. Das ist für die Bewohner in Niederpappenheim und die Gewerbebetriebe eine enorme Belastung.

Deshalb hat Bürgermeister Florian Gallus beim Landkreis beantragt, die Durchfahrt des alten Tunnels mit einer Ampelregelung zumindest für Pkws und kleinere Lkws bis 7,5 Tonnen wieder zu öffnen. „Das ist nicht möglich“, lautete die telefonische Antwort aus der Tiefbauverwaltung des Landkreises, weil die Fahrbahn und der Gehweg zu schmal seien. Dies habe man bei einer Verkehrsschau von Polizei und Landkreis, zu der die Stadt Pappenheim nicht eigeladen war, festgestellt.

Trotzdem will Bürgermeister Florian Gallus nachhaken, um die Durchfahrt zumindest für kleinere Fahrzeuge doch noch, auch offiziell möglich zu machen. Bei einer eigenen Ortsbesichtigung habe er nämlich durchaus Möglichkeiten erkannt, mit etwas gutem Willen den Fahrbahnbereich ein wenig zu verbreitern. Der Gehweg sei ohnehin so breit wie er immer war, sagte Gallus im Anschluss an die jüngste öffentliche Stadtratssitzung.

In der täglichen Praxis hat jedoch längst die normative Kraft des Faktischen Wirkung entfaltet und es findet täglich ein offenbar tolerierter, reger Fahrzeugverkehr, teilweise im Minutentakt, durch die alte Unterführung auch ohne Ampelregelung statt. Aus Sicherheitsgründen wäre es natürlich optimaler diesen Durchfahrtsverkehr wenigstens mit einer Lichtzeichenanlage zu regeln.

Inzwischen wurde bekannt, dass voraussichtlich noch in dieser Woche die öffentliche Ausschreibung der Straßenbaumaßnahmen durch die neue Unterführung erfolgen wird. Beim Tiefbauamt des Landratsamtes rechnet man damit, dass die Fahrbahn durch die neue Unterführung spätestens Ende August mit einer befahrbaren asphaltierten Tragschicht versehen sein wird.

Zunächst sind aber die im Beton des Wannenbodens befindlichen Risse mit Epoxidharz zu verpressen. Erst dann kann das Bauwerk von der Deutschen Bahn an den für den Straßenbau zuständigen Landkreis übergeben werden.

Ob bis zur Durchfahrt der neuen Unterführung eine Öffnung der Straße durch der bisherige Bahntunnel im Einbahnverkehr mit Ampelregelung für Kfz unter 7,5t erfolgen kann, bleibt offen, wird aber von Bürgermeister Florian Gallus und der Stadtverwaltung weiterhin angestrebt.




Altbürgermeister Josef Nachtmann verstorben

Pappenheims Altbürgermeister Josef Nachtmann ist am 02.06.2020 in Pappenheim im Alter von 90 Jahren verstorben. Er hat 30 Jahre lang als Erster Bürgermeister die Geschicke der Stadt gelenkt und Pappenheim in vielerlei Hinsicht nachhaltig geprägt.

Josef Nachtmann ist am 06.01.1930 in Komotau (Sudetenland) geboren, hat 1950 in Coburg das Abitur abgelegt und trat 1950 in den Dienst der Finanzverwaltung. Seine Berufsausbildung führte ihn zu der damaligen Finanzschule nach Pappenheim wo er und auch unsere Stadt schätzen und lieben gelernt hat. Als 26jähriger suchte Josef Nachtmann die berufliche Veränderung, studierte an der Universität Erlangen die Rechtswissenschaften und legte 1959 das 1. juristische Staatsexamen ab. Im Frühjahr 1960 heiratete er die Pappenheimerin Rosemarie geb. Weisel.

Nach dem 2. juristischen Staatsexamen arbeitet Josef Nachtmann als Jurist bei der Industrie-. und Handelskammer in Nürnberg.

Bei der Kommunalwahl 1966 haben die CSU und der Freie Wählerblock Pappenheim Josef Nachtmann als ihren Bürgermeisterkandidaten als Nachfolger von Maximilian Oppel aufgestellt. Bei der Wahl konnte sich er 36-jährige Newcomer gegen seinen Mitbewerber Friedrich Müller durchsetzen.

Josef Nachtmann hat als Bürgermeister 30 Jahre lang (1966 bis 1996) die Geschicke der Stadt Pappenheim gelenkt und dafür neben vielen Auszeichnungen auch das Verdienstkreuz am Band der Bundersrepublik Deutschland erhalten. In der Zeit seines politischen Wirkens hat Josef Nachtmann nachhaltig geprägt. So wurden in seiner Amtszeit die acht umliegenden Dörfer als Ortsteile eingemeindet. Der Bau des Freibades, die Schaffung des Seniorenheims und die Unterbringung der Rummelsberger Dienste in den Gebäuden der vormaligen Lungenheilstätte sind neben der Ansiedlung der damaligen Firma Dynamit Nobel nur einige Meilensteine seines politischen Wirkens. Auch die Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Coussac-Bonneval im Limousin wurde von Josef Nachtmann besiegelt.

„Josef Nachtmann kam 1966 als politischer Neuling in sein Amt und sah sich einem aggressiv gegen ihn arbeitenden Stadtrat gegenüber. Durch sein bestimmtes und konsequentes Auftreten, das aber immer auch Spielraum für Kompromisse hatte, konnte Nachtmann damals seinen Stadtrat davon überzeugen, dass nur in einem sachlichen und kollegialen Miteinander positiv zum Wohle der Stadt gewirkt werden kann,“ sagte Bürgermeister Uwe Sinn in der Laudatio anlässlich des 80. Geburtstages von Altbürgermeister Josef Nachtmann am 06.01.2010 im Pappenheimer Schützenhaus..

Nach seiner Amtszeit konnte Altbürgermeister Josef Nachtmann viele Jahre einen aktiven Ruhestand bei bester Gesundheit genießen und interessierte sich nach wie vor für die Geschehnisse in „Seiner Stadt“. Er war viel zu Fuß in Pappenheim und auf den Spazierwegen um die Stadt unterwegs und jedermann hatte in ihm auch nach seiner Amtszeit einen engagierten und wortgewandter Gesprächspartner, der für die Belange der Stadt Pappenheim eintrat.

Seinen 85. Geburtstag konnte Altbürgermeister Josef Nachtmann am 06.Januar 2015 noch als amtierender Schützenkönig der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim feiern, zu dem er im September 2014 proklamiert worden war.

In vielen persönlichen Gesprächen konnte man, viele Details und Begebenheiten seiner Amtszeit aus seinem Munde hören. Immer wieder betonte Altbürgermeister Josef Nachtmann, dass es drei Dinge gewesen seien, die in den 30 Jahren seiner Amtszeit bei ihm persönlich den Eindruck des Besonderen hinterlassen haben. Dies sei die Eingemeindung der acht Gemeinden rund um Pappenheim gewesen, der Bau des Freibades und vor allem die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Industrieansiedlung der damaligen Firma Dynamit Nobel.

Als bitterer Tropfen seiner Bürgermeisterzeit empfand Josef Nachtmann Zeit seines Lebens die Tatsache, dass er sein Amt in einer Zeit angetreten habe in der die Stadtkasse leer war. In seiner Amtszeit habe er zwar vorzeigbares schaffen können, aber durch die damaligen Zeiterscheinungen habe er sein Amt zu einem Zeitpunkt verlassen, als wieder nichts in der Stadtkasse war.

Als Kreisrat trag Josef Nachtmann auch für die Belange des Landkreises ein und hatt3 von 1972 bis 1996 Sitz und Stimme im Kreistag. Von 1978 bis 1984 war es zudem zweiter Stellvertreter des damaligen Landrats Dr. Karl Friedrich Zink.




Deutliche Kostensteigerung beim Zusammenschluss der Kläranlagen

Der Zusammenschluss der Kläranlagen aus den Grafendörfern Geislohe, Neudorf und Göhren und die Ableitung zur Kläranlage Pappenheim im Rahmen eines Gesamtkonzepts geht jetzt in die zweite von insgesamt vier Bauabschnitten. Schon jetzt liegen die zu erwartenden Kosten der Kläranlagenzusammenführung um gut 370Tausen Euro über der ursprünglichen Kostenschätzung. Der Stadtrat hat jetzt den Umbau der genannten Ortsteilkläranlagen zu einem Angebotspreis von mehr als 2,1 Millionen Euro vergeben.

Eins der Großprojekte in Pappenheim ist die Zusammenführung der Kläranlagen Geislohe, Neudorf und Göhren, deren geklärte Abwässer in Göhren zusammengeführt und über das Göhrener Tal nach einem Anschluss an das Pappenheimer Kanalsystem in die Alexander-Beck-Straße der Pappenheimer Kläranlage zugeführt werden sollen.

Die riesige Maßnahme teilt sich in  vier Bauabschnitte. Mit der Leitungsverlegung zwischen den Kläranlagen und der Leitung durch das Göhrner Tal zur Beckstraße ist der erste Bauabschnitt seit Ende 2019 abgeschlossen.

Im Bauabschnitt zwei steht jetzt der Umbau der Kläranlagen in Geislohe, Neudorf und Göhren an. Den Auftrag für diese Baumaßnahmen hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung mit einer sechswöchigen Verzögerung vergeben. Diese Verzögerung entstand, weil es im März und April wegen der Corona Problematik keine Stadtratssitzungen mehr gegeben hat.

Im nachfolgenden, 3. Bauabschnitt steht der Ausbau der Maschinen und Pumpentechnik an und mit dem Bauabschnitt vier, dem Anschluss der Ortsteilkläranlagen an das Kanalsystem in der Stadt Pappenheim, soll letztlich die Gesamtmaßnahme zum Abschluss gebracht werden.

Allerdings drückt auf die Gesamtmaßnahme die Last einer enormen Kostenmehrung, denn der bei der Planung erstellten Kostenschätzung (2,30 Millionen Euro) stehen derzeit zu erwartenden Kosten vom 2,36 Millionen Euro gegenüber. Diese Mehrkosten begründet das planende Ingenieurbüro mit zusätzlichen Forderungen des Wasserwirtschaftsamts, die bauliche und technische Umplanungen mit sich brachten. Und auch der allgemeine Anstieg der Kosten im Baugewerbe ist ein Grund dafür, dass die Stadt Pappenheim für die Maßnahme nun tiefer in die Tasche greifen muss.