Ein besonderer Abschied nach mehr als zwei Jahrzehnten

Mit dem Freitag, 27. März 2026, ist im Kindergarten Bieswang ein ganz besonderer Abschnitt zu Ende gegangen. Beatrix Müller wurde an ihrem letzten aktiven Arbeitstag in den bevorstehenden Ruhestand verabschiedet. Nach über 22 Jahren in der Einrichtung endet damit eine Zeit, die viele Kinder, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie auch die Stadt nachhaltig geprägt hat.

Seit ihrem Beginn im Januar 2004 war Beatrix Müller eine feste und verlässliche Größe im Kindergarten Bieswang. Über all die Jahre hinweg hat sie die Einrichtung mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Erfahrung und ihrer Haltung entscheidend mitgeprägt. Viele Kolleginnen kamen und gingen – Beatrix Müller aber blieb. Sie war über all die Jahre hinweg eine Konstante, auf die man sich jederzeit verlassen konnte.

Gerade in einer Einrichtung wie dem Kindergarten, in dem Vertrauen, Verlässlichkeit und ein gutes Gespür für Kinder von so großer Bedeutung sind, war ihre Arbeit von besonderem Wert. Kinder und Eltern wussten ihre ruhige, geradlinige und klare Art zu schätzen. Wer sein Kind in ihre Obhut gab, wusste es gut aufgehoben. Diese Sicherheit und Beständigkeit haben ihren beruflichen Weg in Bieswang über viele Jahre ausgezeichnet.

In einer Zeit, in der sich pädagogische Anforderungen und gesellschaftliche Entwicklungen immer schneller verändern, stand Beatrix Müller zugleich für Bodenständigkeit und gesundes Augenmaß. Sie gehörte zu jenen erfahrenen Mitarbeiterinnen, die nicht jedem kurzfristigen Trend folgen, sondern Entwicklungen mit Ruhe, Erfahrung und gesundem Menschenverstand einordnen. Gerade diese Erdung machte sie für den Kindergartenalltag so wertvoll – und für viele zu einer geschätzten Ansprechpartnerin.

Im Rahmen der Verabschiedung fand Bürgermeister Florian Gallus persönliche und anerkennende Worte für die langjährige Kinderpflegerin. In seiner Ansprache würdigte er ihren jahrzehntelangen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre enge Verbundenheit mit dem Kindergarten Bieswang. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichte er ihr zudem ein Geschenk der Stadt Pappenheim.

Rückblickend bleibt eine lange und erfolgreiche Zeit, die von großem persönlichem Einsatz und vertrauensvoller Zusammenarbeit geprägt war. Auch innerhalb des Teams und in der Zusammenarbeit mit dem Pappenheimer Rathaus wurden viele gemeinsame Jahre erlebt, die in guter Erinnerung bleiben werden. Nicht wenige verbinden mit dieser Zeit ein Stück gelebter Kindergarten- und Stadtgeschichte.

Für den neuen Lebensabschnitt begleiten sie viele gute Wünsche. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Gesundheit, Zeit für die Familie und viele schöne gemeinsame Momente mit ihrem Ehemann Klaus sowie ihren Kindern. Nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit für die jüngsten Bürgerinnen und Bürger darf nun ein neuer Lebensabschnitt beginnen – mit hoffentlich vielen erfüllten, glücklichen und unbeschwerten Jahren.

Mit Beatrix Müller verabschiedet sich nicht einfach nur eine langjährige Mitarbeiterin. Es geht eine Persönlichkeit, die den Kindergarten Bieswang über viele Jahre hinweg mitgetragen und mitgestaltet hat – verlässlich, loyal und mit einem feinen Gespür für das, worauf es im Alltag mit Kindern wirklich ankommt.

Foto und Hintergrundinformation Werner Rachinger Stadt Pappenheim




Arztpraxis Dr. Hamulka im Pappenheim macht Urlaub

Die allgemeinmedizinische Arztpraxis von Dr. Daniela Hamulka in Pappenheim, Bürgermeister-Rukwid-Straße 3 macht Urlaub vom von

Dienstag, den 07.04.2026 bis einschließlich
Freitag, den 10.04.2026.

Ab Montag, den 13.04.2026 ist das Praxisteam wieder für Sie da!

Die Vertretung übernimmt:
Praxis Filipski/Pappenheim;
Dr. Gedon/Solnhofen;

KV Bereitschaftspraxis/Weißenburg




Biergartenstart und Steckerlfisch im Kornengarten Pappenheim

Mit dem Frühling rückt auch in Pappenheim wieder die Biergartenzeit näher. Wenn das Wetter mitspielt, öffnet am Mittwoch, 2. April, der Biergarten und lädt zum ersten gemütlichen Beisammensein unter freiem Himmel ein.

Direkt im Anschluss wartet am Karfreitag, 3. April 2026, ein passendes kulinarisches Angebot auf die Gäste. Dann gibt es frisch gegrillten Steckerlfisch, der traditionell rund um den Feiertag besonders gefragt ist.

Angeboten wird an diesem Tag Makrele mit Breze für 15 Euro. Die Ausgabe erfolgt von 11.30 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 20 Uhr.

Das Angebot ist sowohl zur Abholung gedacht als auch – bei gutem Wetter – zum Genießen vor Ort. In diesem Fall sind Tischreservierungen im Biergarten gerne möglich.

Da erfahrungsgemäß mit guter Nachfrage gerechnet wird, ist eine Vorbestellung erwünscht. Bestellungen sind unkompliziert per WhatsApp, telefonisch oder per E-Mail möglich.

Kontakt für Vorbestellungen:
Telefon 0163 7129368
E-Mail info@krone-gastro.de

Titelfoto: flamm.bar




Zweckverband links der Altmühl investiert in sichere Trinkwasserversorgung

Die Sicherung der Trinkwasserversorgung ist eine Aufgabe, die meist im Verborgenen abläuft – aktuell jedoch rückt sie auch in Pappenheim und den umliegenden Ortsteilen stärker in den Fokus. Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl steht vor Investitionen in Millionenhöhe, die nach Einschätzung der Verantwortlichen notwendig sind, um die Versorgung langfristig stabil zu halten.

Um die Hintergründe zu erläutern, hatte der Verbandsvorsitzende Erwin Knoll zu einem Pressegespräch in die Geschäftsstelle nach Bieswang eingeladen.

Die Wasserversorgung
Die Organisation der Wasserversorgung für die Region um Pappenheim wirkt auf den ersten Blick komplex, lässt sich aber einfach zusammenfassen. Die Wassergewinnungs- und -Versorgungs GmbH Pappenheim und Umgebung fördert das Trinkwasser aus zwei Brunnen am Wasserwerk Pappenheim sowie aus einem weiteren Brunnen in Eßlingen. Dieses Wasser kann ohne zusätzliche Aufbereitung genutzt werden und wurde bei dem Gespräch auch als Tagungsgetränk angeboten. Von den Brunnen gelangt es jedoch nicht direkt in die Haushalte, sondern wird an die jeweiligen örtlichen Versorger weitergegeben. Dazu zählen die Stadtwerke Pappenheim sowie die Zweckverbände links und rechts der Altmühl, die die Verteilung in ihren jeweiligen Gebieten übernehmen.

Wasserturm Rothenstein außer Betrieb
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Hochbehälter, in die das Wasser gepumpt wird. Im Bereich des Zweckverbandes links der Altmühl befinden sich solche Anlagen in Geislohe, Bieswang und Dietfurt. Der Wasserturm Rothenstein auf dem Hohlbeerbuck bei Neudorf kann hingegen seit fünf Jahren nicht mehr genutzt werden. Das 1911 errichtete Bauwerk steht auf privatem Gelände und ist im Zuge einer geplanten Steinbrucherweiterung entfallen, zudem besteht keine Grundbucheintragung. Damit fehlen dem Zweckverband 100 Kubikmeter Speichervolumen.

Aktuell stehen mit den Hochbehältern in Geislohe mit 200 Kubikmetern und Bieswang mit 300 Kubikmetern insgesamt 500 Kubikmeter zur Verfügung. Das reicht aus, um die Versorgung für zwei bis drei Tage aufrechtzuerhalten, falls die Pumpen in Pappenheim und Eßlingen ausfallen sollten.

Grafik: Zweckvrband links der Altmühlt

Zwei neue Wasserhochbehälter
Auch der Wasserturm Osterdorf aus dem Jahr 1911 ist in die Jahre gekommen. Bei dem schönen und romantisch gelegenen Bauwerk stünde in nächster Zeit eine Sanierung an die sicherlich unwirtschaftlich wäre. Daher fiel die Entscheidung, den Turm nicht zu erhalten. Eine zunächst angedachte Lösung mit einem Druckpumpwerk hätte Mehrkosten von rund 500.000 Euro verursacht.

Stattdessen setzt der Zweckverband auf zwei neue Hochbehälter. Westlich neben dem bisherigen Turm entstehen zwei eingehauste Edelstahlbehälter mit jeweils 505 Kubikmetern Fassungsvermögen. Damit stehen künftig allein im Zweckverbandsgebiet 1.010 Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung. Die Reserve verdoppelt sich damit und die Versorgungssicherheit steigt auf bis zu acht Tagen.

Im Zuge der beginnenden Bauarbeiten ist seit Anfang März die Ortsverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf gesperrt. Neben der Verlegung einer Stromleitung wurde auch die bisher querfeldein verlaufende Hauptwasserleitung in den öffentlichen Grund neben der Straße verlegt, bis hin zum Steinbruchgelände Grillenberger. Inzwischen wurde eine Baustraße eingerichtet und die ersten Erdarbeiten am Standort der neuen Behälter haben begonnen.

Ein sogenanntes Bauanlaufgespräch ist für Dienstag, 24. März 2026 vorgesehen. Läuft alles nach Plan, könnte die Anlage im Herbst 2027 in Betrieb gehen, so Erwin Knoll und Geschäftsleiterin Enikö Bayer. Der bestehende Wasserturm soll anschließend innerhalb eines Jahres vollständig zurückgebaut werden.

Die Kosten und die Fördermittel in letzter Minute
Die Kosten für die neuen Hochbehälter belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Lange Zeit war unklar, ob es dafür Fördermittel geben würde. „Da standen dramatische Folgen im Raum“, schildert Geschäftsleiterin Bayer. Ohne Unterstützung hätte sich der Wasserpreis für die Anschlussnehmer ab 2029 um 60 Cent pro Kubikmeter erhöht.

Eine entscheidende Wendung brachte schließlich der Einsatz des stellvertretenden Verbandsrats Erich Neulinger. In seiner Funktion als Pappenheimer Stadtrat und Referent für das Abwasser nahm er am 22. Januar 2026 im Pappenheimer Rathaus an einer Sitzung mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach teil und sprach dort das Thema der Förderung erneut an. Dabei erhielt er von der Fachbehörde den überraschenden Hinweis auf die neuen Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben RZWas 2025, die eine Förderung buchstäblich in letzter Minute möglich machte. Aus dem Handbuch des neuen Förderprogramms geht hervor, dass in bestimmten Härtefällen die Investitionen für Abwasser und Trinkwasser gemeinsam betrachtet und gefördert werden können.

In enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt gelang es der Geschäftsstelle, den Antrag erfolgreich einzureichen. Am 12. März 2026 ging der Förderbescheid über 695.250 Euro ein. Erwin Knoll und Enikö Bayer betonten in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes. „Zur Wahrheit gehört aber auch“ so betont Erich Neulinge im Gespräch, „dass sich Bürgermeister Florian Gallus mit stark gemacht hat, dass der Zuschuss für den Zweckverband bewilligt wird.“

Weitere Leitungserneuerungen
Neben den Neubauten stehen weitere Maßnahmen an. Das teilweise über 80 Jahre alte Leitungsnetz muss schrittweise erneuert werden, da es immer wieder zu Rohrbrüchen, Kosten und Wasserverlusten kommt. Auch hierfür sind Investitionen in Millionenhöhe vorgesehen.

Bei aller Notwendigkeit der Maßnahmen bleibt eine Konsequenz nicht aus. Die umfangreichen Investitionen werden sich in den kommenden Jahren auch auf den Wasserpreis auswirken.

 




Begegnungen in der städtischen Galerie Pappenheim

Mit der Ausstellung „Begegnungen“ von Herbert Brumm ist in der städtischen Galerie Pappenheim ein Raum entstanden, der seinem Namen in vielerlei Hinsicht gerecht wird. Zur Vernissage begrüßte Uschi Kreißl die Erste Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim mit großer Freude rund 80 Gäste, die aus Pappenheim der Region, vom Kunstverein „Spektrum“ in Roth und auch von Künstlervereinigungen aus Erlangen und Nürnberg gekommen waren. Sie dankte Herbert Brumm für seine beeindruckende Ausstellung und auch den 17 ehrenamtlichen Aufsichtspersonen, die an den Sonn- und Feiertagen die Ausstellung für Besucher öffenen und beaufsichtigen.

Mit besonderem Dank und spürbarer Wehmut würdigte sie die langjährige Arbeit der scheidenden Stadträtin und Kulturreferentin Christa Seuberth, die Ende April 2026 auf eigenen Wunsch aus dem Stadtrat ausscheiden wird. Die Kunstausstellungen in der städtischen Galerie hätten ohne ihr kontinuierliches Engagement nicht die heutige Strahlkraft entwickeln können, betonte Uschi Kreißl. Zugleich äußerte sie die Einschätzung, dass auch der Kunst- und Kulturverein ohne das unermüdliche tatkräftige Wirken Seuberths in seiner heutigen Form wohl kaum noch bestehen würde.

Bei seinem Grußwort ordnete Bürgermeister Florian Gallus das Thema der Ausstellung behutsam in einen größeren Zusammenhang ein. Begegnungen seien weit mehr als ein bloßes Zusammentreffen, betonte er. Sie entstünden dort, wo Perspektiven, Emotionen und Geschichten aufeinandertreffen und durch die Kunst sichtbar werden. Gerade die Städtische Galerie verstehe sich in Pappenheim als ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Mit der Ausstellung werde zugleich ein Zeichen für die Bedeutung von Kunst und Kultur für das gesellschaftliche Miteinander gesetzt.

Der Künstler selbst nahm die Besucherinnen und Besucher mit in seine Gedankenwelt. Für Herbert Brumm ist das Thema nicht nur künstlerisches Motiv, sondern auch biografisch geprägt. Eindrücklich schilderte er eine frühe Begegnung mit dem Pappenheimer Künstler Heinrich W. Mangold, die ihn nachhaltig beeinflusst habe und deren Wirkung bis heute nachklinge. Solche Erfahrungen seien es, die dem Begriff „Begegnung“ Tiefe verleihen.

In seinen Ausführungen weitete Brumm den Blick über das rein Menschliche hinaus. Begegnungen, so sein Verständnis, ereignen sich ebenso im Dialog mit der Natur, mit Tieren oder Landschaften. Sie seien Momente bewusster Wahrnehmung, in denen Beziehung entstehe und sich eine innere Resonanz entwickeln könne. Seine Arbeiten folgen dabei keinem bloßen Abbilden der Wirklichkeit. Vielmehr gehe es ihm darum, mit reduzierten Mitteln das Wesentliche sichtbar zu machen und Raum für eigene Assoziationen zu lassen. Erinnerungen, etwa an Reisen oder prägende Erlebnisse, fließen in diese Bildwelten ein und eröffnen neue Zugänge für die Betrachtenden.

Auch die Gegenwart blieb in seinen Worten nicht ausgespart. In einer Welt, in der Bedrohliches und Schönes oft dicht nebeneinanderliegen, könne Kunst dazu beitragen, Beziehungen zu stärken, innere Ruhe zu finden und die Verbindung zur Umwelt bewusster wahrzunehmen. Damit verstand Brumm seine Ausstellung zugleich als Einladung, sich auf diese vielschichtigen Begegnungen einzulassen.

Einen stimmungsvollen Rahmen erhielt die Vernissage durch die musikalische Begleitung. Mit Werken von Schubert, Mozart und Händel setzten Alena Winkelgrund an der Violine und Christine Köhnlein am Klavier einen feinsinnigen Akzent, der die Atmosphäre des Vormittags auf besondere Weise unterstrich.

Die eindrucksvolle Ausstellung ist bis zum 10. Mai 2026, sonn- und feiertags, jeweils 14-17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten könne unter der Rufnummer 09143/6586 vereinbart werden.




E-Scooterfahrer unter Drogeneinfluss in Pappenheim gestoppt

Am frühen Sonntagabend hat die Polizei einen 27-jährigen Mann aus Pappenheim gestoppt, der mit einem E-Scooter unterwegs war und dabei sein Mobiltelefon nutzte. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten.

Einen angebotenen Drogentest lehnte der Mann ab. In der Folge wurde eine Blutentnahme angeordnet und im Klinikum durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde  unterbunden.

Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz eingeleitet.

 




Bieswang verliert wichtige Punkte im Kellerduell

Im Kellerduell bei der DJK Limes II mussten die Bieswanger Sportfreunde Federn lassen und eine 1 : 0 – Niederlage hinnehmen. Dadurch rutschte das Team von Stefan Kiermeyer auf den letzten Tabellenplatz der A-Klasse.

DJK Limes II  –  SF Bieswang     1 : 0  (0 : 0)

(SFB) Mit dem Wind im Rücken erwischten die Gäste gleich zu Beginn ihre beste Phase, konnten aber aus zwei guten Möglichkeiten keinen Nutzen ziehen. Im eigenen Strafraum gab es immer wieder brenzlige Situationen, die man aber mit Glück und Geschick überstand. Während man im ersten Abschnitt noch einigermaßen im Spiel war, gelang dies in der zweiten Hälfte nicht mehr. Die Oberbayern erzielten in der 53. Minute das Goldene Tor durch David Bauer. Dieser flankte scharf und hoch nach innen, der Ball wurde vom Wind getragen und landete letztlich im oberen Kreuzeck. Der herrliche Treffer setzte den Sportfreunden zu, das Selbstvertrauen litt deutlich. Hinzu kam, dass man im gegnerischen Strafraum kaum Akzente setzen konnte und vornehmlich mit der Defensive beschäftigt war. Was zu befürchten war, trat ein. Die Gastgeber schaukelten den Vorsprung über die Zeit, hatten einige ungenutzte Tormöglichkeiten und gingen letztlich als verdienter Sieger vom Platz.

Ärgerlich auf Seiten der SFB´ler war, dass man ein Aufbäumen vermisste und einfach nicht kapierte, dass man auch mit Windunterstützung Tore schießen und gefährliche Situationen herbeiführen kann. Limes gewann unter anderem wegen dieser Gegebenheit das Spiel.

Nach dem Spiel war die Enttäuschung groß, hatte man sich doch beim Tabellennachbarn mehr ausgerechnet. Doch wer höchst selten aufs Tor schießt und sich im Klein-Klein verheddert, braucht sich am Ende auch nicht zu wundern, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Fussball lebt nun mal von Toren. Ohne Tore keine Punkte, so einfach ist die Rechnung.

Kommende Woche steht wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Es wartet mit der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag ein Team aus dem vorderen Tabellenbereich und zugleich ein schwer zu schlagender Gegner. Das Spiel wird um 15 Uhr angepfiffen. Interessierte Zuschauer sollten sich das Spiel anschauen, in dieser restlichen Saison gibt es nur noch wenige Heimspiele.

 

SF Bieswang: Thomas Pihale, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Florian Kraft, Simon Gerstner, Boris Bosnjak, Marco Zolnhofer

 




Polizei stoppt Motorradfahrer nach Verfolgung bei Pappenheim

Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus einem angrenzenden Landkreis ist am Ortsausgang von Pappenheim in Richtung Treuchtlingen in den Fokus einer Polizeistreife geraten. Den Beamten fiel auf, dass das Kennzeichen seines Motorrads so weit nach oben gebogen war, dass es von hinten nicht mehr lesbar war.
Als die Streife den Fahrer kontrollieren wollte, entzog er sich der Anhaltung und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Dabei überholte er im Kurvenbereich mehrere Fahrzeuge.
Erst an einer Ampelanlage, an der sich der Verkehr staute, konnte der Motorradfahrer gestoppt werden. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 26.03.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine
öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt.

1 Bauanträge

1.1 BA 23/2024 – Umnutzung einer bestehenden Scheune zum Lager, Fl.-Nr. 100, Gemarkung Neudorf

1.2 BA 04/2026 – Neubau eines Einfamilienhauses, Fl.-Nr. 215/7, Gemarkung Geislohe, Geislohe 92

1.3 BA 06/2026 – Antrag auf isolierte Befreiung vom Bebauungsplan „Sandäcker“ Zimmern: Einfriedung des Grundstücks „Zimmern 56“, Fl.-Nr. 267/9, Gemarkung Zimmern

1.4 BA 07/2026 – Umbau, Erweiterung und Sanierung eines Mehrfamilienhauses; Antrag auf Abweichung von der Abstandsflächensatzung sowie Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens, Neusiedlerstr. 12/14, Bieswang

3 Strombezug für die Kläranlagen – Vertragsschluss 2026 und Bevorratung für das Bezugsjahr 2027

4 Straßenunterhalt: Vorstellung der Sanierungs-/ Neubauplanung der Ch.-Nestlerstraße mit Entscheidung über die Ausbauvariante

5 Bedarfsanerkennung weiterer Hortbetreuungsplätze im HfK

6 Baumaßnahmen – Umbau Bestandsgebäude Kläranlage – Mehrkosten Gewerke „Maurerarbeiten“ sowie „Fliesenarbeiten“

7 Bekanntgaben




Wenn Mülltonnen stehen bleiben

Enge Straßen, blockierte Kurven und zugeparkte Wendeplätze werden zunehmend zum Problem für die Müllabfuhr auch in Pappenheim und Umgebung. Immer häufiger kommen die Fahrzeuge nicht mehr durch oder können Tonnen gar nicht erst erreichen.
Was für viele wie eine Kleinigkeit wirkt, hat spürbare Folgen. Bereits ein einziges falsch abgestelltes Auto kann dazu führen, dass eine ganze Straße nicht geleert wird. Für die Anwohner bedeutet das liegengebliebener Müll, für die Entsorger unnötige Umwege und Zeitverlust.
Hinzu kommt ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Müllfahrzeuge müssen oft unter schwierigen Bedingungen manövrieren. Unübersichtliche Situationen und riskante Überholmanöver gefährden die Mitarbeitenden zusätzlich.
Die klare Bitte lautet daher: Rücksicht nehmen. Wer parkt, sollte ausreichend Platz lassen. Wer einem Müllfahrzeug begegnet, sollte warten statt drängeln. Oft sind es kleine Entscheidungen, die einen großen Unterschied machen.
Eine funktionierende Müllabfuhr ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht die Aufmerksamkeit und das Mitdenken aller.




Erneuter Zeugenaufruf in Sachen Benzinbettlern

Ein Vorfall auf der Staatsstraße zwischen Zimmern und Bieswang zeigt, dass eine altbekannte Betrugsmasche auch in der Region Pappenheim weiterhin präsent ist. Die Polizei spricht von sogenannten Benzinbettlern und richtet einen erneuten, eindringlichen Appell an mögliche Geschädigte und Zeugen.

Am frühen Abend des 6. März 2026 wurde der Polizei Treuchtlingen ein vermeintliches Pannenfahrzeug gemeldet. Beobachter hatten angegeben, dass mehrere Personen ihr Auto schoben und erklärten, wegen Spritmangels liegengeblieben zu sein.

Vor Ort stellte sich die Situation jedoch anders dar. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um eine schwarze Mercedes Benz E Klasse, die beim Eintreffen der Streife plötzlich wieder fahrbereit war. Zudem war der Tank ausreichend gefüllt. Gegen die beiden Insassen, zwei ukrainische Staatsangehörige, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betrugs eingeleitet.

Die Masche ist dabei nicht neu, aber weiterhin effektiv. Immer wieder werden Verkehrsteilnehmer oder Passanten unter einem Vorwand angesprochen und um Geld für angeblichen Kraftstoff gebeten. Die Hilfsbereitschaft vieler Menschen wird dabei gezielt ausgenutzt.

Die Polizei warnt daher ausdrücklich vor dieser Vorgehensweise und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit. Wer in jüngster Zeit in der Region Pappenheim auf ähnliche Weise angesprochen wurde oder möglicherweise bereits Geld übergeben hat, soll sich dringend bei der Polizei Treuchtlingen melden.

Auch Beobachtungen, die im ersten Moment unbedeutend erscheinen, können für die Ermittlungen wichtig sein. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 09142 96440 entgegen.




Neueröffnung bei Zweirad Schleussinger in Pappenheim

Am Samstag, 28.03.2026 lädt Zweirad Schleussinger in Pappenheim zur Neueröffnung und zu einem Tag der offenen Tür ein. Zwischen 9.30 Uhr und 16.00 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die neuen und erweiterten Geschäftsräume kennenzulernen.

Seit mehr als 25 Jahren ist die Firma Zweirad Schleussinger in Pappenheim eine feste Adresse, wenn es um Fahrräder und Motorroller geht. Besonders geschätzt wird dabei der freundliche und kompetente Beratungs- und Reparaturservice, der das Unternehmen seit 1991 geprägt hat.

Mit neuem Look und gleicher Leidenschaft startet Zweirad Schleussinger nun in einen neuen Abschnitt der Firmengeschichte. Die Bauarbeiten, die im Juli 2023 begonnen haben, erstreckten sich über insgesamt 883 Tage, wie Inhaber Simon Schleußinger mitgezählt hat. Entstanden ist dabei nicht nur eine größere Verkaufsfläche, sondern auch eine erweiterte Werkstatt sowie zusätzliche Lagerkapazitäten.

Ein Rundgang durch diese Bereiche ist am Eröffnungstag möglich und bietet Einblicke in die Abläufe vor Ort. Neben der Besichtigung erwartet die Gäste eine umfangreiche Ausstellung mit E Bikes, Fahrrädern und Motorrollern. Fachleute verschiedener Fahrradmarken sind vor Ort und stehen für Fragen sowie Beratung zur Verfügung.

Auch der direkte Kauf von Fahrrädern, Peugeot Motorrollern und passendem Zubehör ist möglich. Zur Neueröffnung werden zudem Aktionspreise angeboten, die über den Veranstaltungstag hinaus gültig sind, betont Simon Schleußinger.

Darüber hinaus ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Kaffee und Kuchen, Bratwurstsemmeln und Getränke stehen bereit. Für Kinder gibt es eine Mal-Ecke, die zum Mitmachen einlädt.

Mit der Neueröffnung verbindet Zweirad Schleussinger die langjährige Erfahrung mit neuen Möglichkeiten am Standort in Pappenheim. Der Tag der offenen Tür bietet eine gute Gelegenheit, sich selbst ein Bild davon zu machen.