Straßensanierungsplan für die nächsten fünf Jahre vorgestellt

Den Straßensanierungsplan für das laufende Jahr hat der Pappenheimer Stadtrat kürzlich einstimmig beschlossen. Nicolai Günther vom technischen Bauamt stellte eine neue Sanierungsvariante für die wassergebundenen Oberflächen der Ortsverbindungsstraßen und den vorläufigen Straßensanierungsplan für die nächsten fünf Jahre vor.

Der Straßensanierungsplan 2023 für die Stadt Pappenheim hat ein Budget von 200.000 Euro und sieht Sanierungsarbeiten in der Hutgasse und Schulstraße in Bieswang vor, für die schon teilweise die Auftragsvergabe erfolgt ist. Dabei geht es um eine Hangsicherung und das Aufbringen einer Tränkdecke.

Weitere Maßnahmen stehen in Pappenheim im Lachgartenweg mit der Radwegsicherung und der baulichen Lösung der Hochwasser Problematik bei der Firma Steil an. Zudem steht die Sanierung der Asphaltdecke und der Rinnensteine in der Friedensstraße im Sanierungsplan. Auch die Gemeindeverbindungsstraßen von Bieswang nach Hochholz und Solnhofen sollen verbessert werden. Dabei stellte Nicolai Günther vom technischen Bauamt dem Stadtrat eine neue und kostengünstigere Variante für die Ortsverbindungsstraßen mit wassergebundener Oberfläche vor. Demnach wird die Schotterschicht bis auf Schlaglochtiefe, ca. 15 bis 20 cm abgefräst. Schon beim Abfräsen wird das Fräsgut mit einem Kalk- Zementgemisch angereichert, auf die Fahrbahn gebracht und verdichtet. Durch die Verfestigung des vorhandenen Materials erhält die Straße eine hochtragfähige und verschleißfreie Oberfläche.

Vor einiger Zeit hatte der Bauausschuss den Straßensanierungsplan für 2023 und die neue Straßenbautechnik für gut befunden und dem Stadtrat die Zustimmung vorgeschlagen. Diesem Vorschlag folgte der Stadtrat mit einem einstimmigen Beschluss.

Auch die Straßensanierungen über das Jahr hinaus hatte Nicolai Günther schon im Blick und stellte dem Stadtrat auch die möglichen Sanierungsmaßnamen für die nächsten fünf Jahre vor. „Die sind aber nicht in Stein gemeißelt“ betont er, denn die Straßensanierungspläne sind jährlich vom Stadtrat zu beschließen.

 

Nachfolgend die Planung der Straßensanierung bis 2027 in Kurzform:

 

Übertrag aus 2022

Pappenheim, Obere Bergstr. Kat. 2, weitere 100m Rinnen und Deckensanierung
Bieswang, Schulstr. Kat. 2, Hangabfangung gegenüber Hausnr. 6+7
Bieswang, Hutgasse, Tränkdecke, Hutgasse 21+23+25, Auftrag noch nicht vergeben

Sanierungs-Planungen für 2023

Bieswang – Solnhofen, Gemeindeverbindungsstraße Kat. 2, Tränkdecke, Staubfreimachung bis Biogasanlage
Bieswang – Hochholz, Gemeindeverbindungsstraße Kat. 2, 200m Teilstück nach Waldende bis Grenze Solnhofen, Deckenerneuerung
Pappenheim, Lachgartenweg, Kat. 2, Umbaumaßnahmen i.V. mit Radwegsicherung und Wasserableitung bei Tankstelle Steil
Pappenheim, Friedensstraße Kat. 2, Rinnen und Deckensanierung, Analog zu Obere Bergstr.; ca. 100m Rinnen- und Deckensanierung.

Sanierungs-Planungen für 2024

Übermatzhofen, Steinabfuhrstraße, Kat. 2, 20m Betondecke defekt, Sanierung in Asphalt. oder: In Pflasterbauweise
Pappenheim, Mühlberg, Kat. 2, Deckenerneuerung, Bordrinnensteine tauschen, Gehwege pflastern
Geislohe – Göhren, Gemeindeverbindungsstraße, Kat. 1-2, Prophylaktische Oberflächenbehandlung, Bankette nacharbeiten, sonst Kategorie Verschlechterung mit der Folge von Mehrkosten
Pappenheim, Charlotte-Nestler-Str. Kat. 3 Vollausbau, Planung durch Ing. Büro incl. Kanal, und sonstiger Versorgungsleitungen etc.

Sanierungs-Planungen für 2025

Pappenheim, Schneckleinsbergweg / Bahnhofstraße , Kat. 2, evtl. Pflaster statt Asphalt.
Pappenheim, Pfeiferleite, Kat. 3, Vollausbau
Osterdorf – Geislohe, Gemeindeverbindungsstraße, Kat. 2, ab Steinbruch Grillenberger bis Geislohe, neue Asphaltdeckschicht, Bankette erneuern, Straßenleitpfähle erneuern
Neudorf bei Raiffeisen Ri Siedlung, Kat. 2, Verbundspflaster und Betonplatten ausbauen, Asphaltieren, Unterbau nachverdichten
Bieswang – Ochsenhart Gemeindeverbindungsstraße, Kat. 2, Deckenerneuerung oder Oberflächenbehandlung

Sanierungs-Planungen für 2026

Geislohe untere Hauptstraße, Kat. 3, Vollausbau, Planung durch Ing. Büro incl. Kanal und andere Versorgungsleitungen
Osterdorf – Pappenheim, Gemeindeverbindungsstraße, Kat. 2, Neue Deckschicht oder Oberflächenbehandlung
Zimmern Siedlung, Kat. 2, Fugensanierung restliche Teilstücke
Pappenheim Beckstraße, Kat. 2, Sanierung der Deckschicht, nur Sinnvoll i.V. mit Kanalsanierung

Sanierungs-Planungen für 2027

Übermatzhofen, Alte Siedlung, Kat. 2, Sanierung der Bordrinnensteine, Gehwege Pflastern
Neudorf-Rothenstein, Gemeindeverbindungsstraße, Kat. 2 Deckenerneuerung
Pappenheim, Am Solenturm, Kat. 2, Deckenerneuerung Asphaltbelag




Schöffen wurden einstimmig vorgeschlagen

Der Stadtrat hatte in seiner jüngsten Sitzung über den Vorschlag von Schöffen zu entscheiden, die beim Amtsgericht Weißenburg in der Amtsperiode 2024 bis 2028 tätig sein könnten. Vorgabe war, dass für den Amtsgerichtsbezirk Weißenburg aus Pappenheim und Ortsteilen mindestens zwei Personen vorgeschlagen werden.

Nach der öffentlichen Bekanntmachung der Stadt Pappenheim gingen nachfolgende Vorschläge ein:

Thomas Johann Rismann, VFA Jobcenter, Pappenheim

Elke Beyerlein, Oberstudienrätin, Pappenheim

Helmut Pfister, Techn. Angest., Geislohe

Bernd Friedrich Helmut Hörauf, Industriemeister Übermatzhofen

Maximilian Metzner, Soldat auf Zeit, Bieswang

Karl-Heinz Hüttinger, Rentner, Osterdorf

Die vorgeschlagenen Personen aus den Gemeinden werden bei Gericht von einem unabhängigen Wahlausschuss gewählt. Danach werden die gewählten Schöffen benachrichtigt.

Der Stadtrat hat die Liste der sechs aus Pappenheim vorgeschlagenen Personen einstimmig beschlossen.




Voruntersuchungen und Sicherungswand aus Beton-Legosteinen

Die Denkmalgeschützte Stützmauer an der Südseite des Dr.-Wilhelm-Kraft-Weges neigt sich seit zwanzig Jahren in Richtung Fahrbahn. Insbesondere der ca. 30 m lange städtische Teil der Mauer neigt sich mehr und mehr Richtung Fahrbahn und wird jetzt nach einem Beschluss des Stadtrates mit einer Wand aus Beton-Legosteinen gesichert. Eine Sanierung wird wohl auf sich warten lassen, denn zunächst sind Voruntersuchungen durch eine Fachfirma erforderlich. Erst nach dem Ergebnis dieser Voruntersuchungen, will das Landesamt für Denkmalpflege geeignete Sanierungsvarianten zusammen mit der Stadt Pappenheim festlegen.

Ohne Denkmalamt keine Sanierung möglich
Verlässt man die Pappenheimer Altstadt durch das Letzte von vormals drei Stadttoren – das Obere Tor – so kommt man auf den Dr.-Wilhelm-Kraft-Weg, der von den Anwohnern „Am Hals“ und den Burgbesuchern stark und viel befahren wird.

Zur Hangseite hin beginnt wenige Meter nach der Tordurchfahrt auf der Hangseite eine etwa 165 m lange Stützmauer, die wegen ihrer teilweise deutlich erkennbaren Neigung Richtung Fahrbahn schon vor fast 20 Jahren Gegenstand bei den Beratungen im Stadtrat war. Auch im November 2016 wurde die vermutlich schon vor dem Jahre 1800 errichtete Trockenmauer im Stadtrat kontrovers und heftig diskutiert.

[Den damaligen Artikel des Pappenheimer Skribenten lesen Sie hier … ]

Während damals auch der gräfliche Maueranteil, sowie Zaunbauten und Aufschüttungen in der öffentlichen Sitzung heftig diskutiert wurden, ging es in der jüngsten Sitzung ausschließlich um den 30 m langen städtischen Maueranteil. Dieser allerdings hat es in sich, denn das ist gerade der Mauerabschnitt, der sich aus welchen Gründen auch immer am stärksten Richtung Straße neigt.

Man brauche „keine Bedenken haben, dass dieser Mauerteil nicht bald einfällt“ sei bei einer bei einer Ortsbegehung mit den Experten des Landesamtes für Denkmalpflege gesagt worden.

Damit ist klar, dass jetzt, nach der Zeit der Diskussionen und Schuldzuweisungen die Zeit des Handelns gekommen ist.

Die Mauer muss saniert und/oder gesichert werden, soviel steht fest. Unklar bleibt jedoch, wann und wie genau diese Sanierung vonstattengehen soll. Denn „um hier die für die als Einzeldenkmal geführte Trockenmauer zur Sanierung erforderliche denkmalpflegerische Erlaubnis zu erhalten, ist die Vorgabe des Landesamtes für Denkmalpflege zu erfüllen, andernfalls kann die Mauer nicht saniert werden,“ heißt es in der Sitzungsvorlage. Klarheit darüber soll eine 8.545 Euro teure Voruntersuchung von eine Fachfirma aus Bayreuth bringen, die vom Stadtrat per Beschluss den entsprechenden Auftrag erhielt. Auf Anregung der SPD-Fraktionsvorsitzenden Anette Pappler ist in dem Beschluss festgelegt, dass mit der Untersuchung auch eine Aussage zu den möglichen Ursachen der eingetretenen Mauerneigung gemacht werden. „Das ist hinausgeworfenes Geld“, meinte Friedrich Obernöder (CSU) zu der Voruntersuchung. Nach seiner Meinung mache es mehr Sinn, die Mauer gleich abzutragen und neu aufzubauen.

Notsicherung mit Legosteinen
Ein weiterer Ratsbeschluss war zum Thema Sofortsicherung erforderlich. Dies betrifft den etwa 13 m langen Mauerteil. der sich besonders stark neigt. Hier hat sich der Stadtrat für den Vorbau einer Sicherungswand aus Beton Legosteinen entschieden. Die Lego Variante erhielt den Vorzug vor einer zweistöckigen Gabionenwand. Die vorgebaute Schutzmauer soll den öffentlichen Raum vor herabfallende Steinbrocken oder einem Einsturz der Mauer sichern. „Das verschafft uns Luft für die Voruntersuchung“, erklärte Bürgermeister Gallus (CSU), „weil sich die Mauer immer weiter neigt“.

Anette Pappler (SPD) befürwortete die Variante aus Beton-Legosteinen vor allem deshalb, weil dadurch klar zu erkennen ist, dass es eine Übergangslösung ist und dass über kurz oder lang hier etwas Neues entsteht.

Die vorgebaute Steinmauer wird in drei Lagen aus 1,80 m langen Betonsteinen gebaut, die 60 cm breit und 60 cm hoch sind. Der öffentliche Straßenverkehr soll auf dem Dr. Wilhelm-Kraft-Weg weiterhin möglich bleiben.

Auch Stadtrat Karl Satzinger von der Bürgerliste sprach sich für Legosteine aus und der FW-Vorsitzende Walter Otters forderte, anhand der bisherigen Aufzeichnungen den „Neigungsfortschritt“ der Mauer festzustellen.

„Durch die Sicherung verlieren wir nur Zeit und Geld“ monierte auch hier Fridrich Obernöder. „Wir werden nicht drum rumkommen die Mauer abzutragen“, stellte das Dienstälteste und Erfahrenste aller Pappenheimer Ratsmitglieder fest.




VHS belebt das EHP

Die Volkshochschule Weißenburg und Umgebung e.V. (VHS) wird das Europäische Haus Pappenheim (EHP) mit Kursen beleben. Das hat Bürgermeiste Florian Gallus im Nachspann zur öffentlichen Sitzung des Stadtrates bekanntgegeben. Die Verhandlungen haben ergeben, dass in den Monaten April bis Juli mehrere Kurse der VHS im EHP angeboten werden. Bürgermeister Gallus hofft auf eine rege Teilnahme an den Kursen in Pappenheim.

Das Kursprogramm in Pappenheim

Kurse im April

WORD – Tipps und Tricks -neu-
Montag 24.04.23, 18:30–21:00 Uhr im EHP Pappenheim
BW-0129-232

Einführung in die vhs.cloud
Nutzung der Konferenz, des Schreibtisches und des Nachrichtenversandes
Donnerstag, 27.04.23, 09:00–10:30 Uhr im EHP Pappenheim
BW-0102-232

PowerPoint für Schüler*innen ab 12 und/oder Eltern -neu-
Freitag, Samstag, 28./29.04.23,14:00–16:00 Uhr im EHP Pappenheim
BW-0128-232

Kurse im Mai

Wildpflanzenkurs

Kooperation mit der Forstbetriebsgemeinschaft Pappenheim-Weißenburg e.V.
Donnerstag, 04.05.23, 09:00–11:00 Uhr, im EHP Pappenheim
AW-0409-232

Wildpflanzenkurs

Kooperation mit der Forstbetriebsgemeinschaft Pappenheim-Weißenburg e.V.
Freitag, 05.05.23, 15:00–17:00 Uhr, im EHP Pappenheim
AW-0410-232

Workshop mit der Nähmaschine – neu-
Dienstag, 23.05.23, 18:30–21:30 Uhr, im EHP Pappenheim
KW-0905-232

Pressearbeit für Vereine und Ehrenamtliche -neu-
Mittwoch, 24.05.23, 19:00–21:30 Uhr, im EHP Pappenheim
AW-1110-232

Kurse im Juni

Bastelaktion: Erwecke die Prinzessin oder den Prinzen in dir! -neu-
für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
Samstag, 03.06.23, 10:00–12:00 Uhr
JW-6001-232

Französisch für Anfänger, A1 -Sommerkurs-
Mittwoch, 14.06.23, 09:00–10:30 Uhr im EHP Pappenheim
SW-0819-232

Kurse im Juli

Orientierung im Social-Media-Dschungel – neu-
Eine Einführung in Soziale Netzwerke von Facebook bis Tiktok
Mittwoch, 12.07.23, 19:00–21:30 Uhr im EHP Pappenheim
AW-1120-232

[Alle Kurse mit Beschreibung und weiteren Infos finden Sie hier…]

[Die Anmeldung zu den Kursen kann online hier erfolgen …]

Weitere Verbundungsdaten zur VHS sind:

VHS.-Geschäftsstelle Weißenburg,
Am Hof 23, 91781 Weißenburg

Tel.: 09141 8772280

Mail: info@vhs-weissenburg.de




Rundgang auf dem Lebensweg von Sophie Hoechstetter

Im Rahmen des Festjahres für Sophie Hoechstetter wird Sonntag, 23. April, um 14:30 Uhr ein Rundgang durch Pappenheim auf den Spuren berühmten Pappenheimer Persönlichkeit angeboten. Treffpunkt ist vor der Hoechstetter Apotheke Deisingerstraße 26.

Im Jahr 2023 erinnert Pappenheim an eine ihrer großen Persönlichkeiten: Die zu ihrer Zeit weit bekannte Schriftstellerin Sophie Hoechstetter wurde hier vor 150 Jahren geboren und blieb Zeit ihres Lebens Pappenheim verbunden.

Der Kunst und Kulturverein Pappenheim nimmt das zusammen mit dem Heimat- und Geschichtsverein zum Anlass, an diese außergewöhnliche Frau und Künstlerin zu erinnern. Dazu kommt, dass ihr vor 90 Jahren die Ehrenbürgerwürde der Stadt Pappenheim verliehen wurde und sie vor 80 Jahren verstorben ist. Wahrlich eine für Pappenheim und die Region in der Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedeutende Persönlichkeit.

Nach der Auftaktveranstaltung zum Gedenkjahr am 4. April mit dem Vortrag von Dorothee Bucka folgt nun am kommenden Sonntag, den 23. April die zweite Veranstaltung in diesem Jahr.

Die Organisatoren vom Kunst- und Kulturverein wie vom Heimat- und Geschichtsverein haben einen Umgang durch Pappenheim zu verschiedenen Lebenstationen von Sophie Hoechstetter ausgekundschaftet und dort bringen jeweils kurze Lesungen und Erläuterungen die Person Sophie Hoechstetter den Teilnehmern näher.

Vom Geburtshaus in der Deisingerstraße über den ehemaligen Pappenheimer Lebensmittelpunkt im Sophie-Hoechstetter-Weg an ihrem früheren Haus vorbei führt der Weg die Interessierten bis zum Gedenkstein auf dem Friedhof der Gallus-Kirche durch „die kleine Stadt“. Für diesen
Rundgang wird festes Schuhwerk empfohlen.

Text Abrecht Bedal

Sonntag, 23. April, 14:30 Uhr.
Treffpunkt: Vor der Hoechstetter-Apotheke, Deisinger Straße 26 in Pappenheim
Der Rundgang ist kostenfrei, über Spenden freuen sich natürlich die beteiligten Vereine.




Die Übermatzhofener Goaß-Kärwa ruft

Die „Goaß-Kärwa“ wird in diesem Jahr vom Freitag, 21. bis Montag, 24. April gefeiert. Im Festzelt in der Dorfmitte freuen sich die Übermatzhofener zusammen mit dem Festwirt Fritz Albrecht auf viele Gäste aus nah und fern. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen, für alle ist die erste Kirchweih der Region schon immer ein beliebter Anlaufpunkt gewesen.

An Allen Kirchweihtagen gibt es ab 11:00 Uhr Mittagstisch und danach Kaffee und Kuchen.
Einer alten Tradition folgend, wird die Feuerwehrkapelle Langenaltheim am Freitag ab 20:00 Uhr bei ihrer Orchesterprobe für die Kirchweihgäste musizieren.
Am Samstag ab 20:00 Uhr bietet das Programm ab 20:00 Uhr Musik mit Holm & Begleitung

Der Traditionelle Festgottesdienst findet am Sonntag um 10:00 Uhr in der St. Georgskirche statt

Eine Seniorenkaffeerunde mit musikalischer Unterhaltung von Jörg Felsner steht am Montag von 14:30 bis 17:00 Uhr auf dem Programm, bevor der Kirchweihbetrieb in den Abendstunden ausklingt.

 




Gleisbauarbeiten im Nachtbetrieb – auch an Sonn- und Feiertagen  

Die Firma DB Bahnbau Gruppe GmbH wird in der Zeit vom 14. bis 21 Mai die Schienen der Eisenbahnstrecke von Solnhofen bis Treuchtlingen erneuern.
Um tagsüber den weiteren Betrieb der Bahnstrecke zu gewährleisten, werden die Arbeiten nachts, einschließlich Sonn- und Feiertage, durchgeführt.

Aus Sicherheitsgründen wird bei den Bauarbeiten ein automatisches Warnsystem (ATWS) eingesetzt dessen Warnhörner in der Zeit der Bauarbeiten weithin zu hören sein werden.




Unfallflucht mit hohem Schaden – Zeugen werden gesucht

PAPPENHEIM – Am Montag, 17.04.2023 wurde im in der Zeit von 13:00 Uhr bis 20:20 Uhr in Pappenheim auf dem Parkplatz der Edeka Marktes in der Bahnhofstraße ein grauer Pkw der Marke Hyundai angefahren.
Die Beifahrerseite des geschädigten Fahrzeugs wurde über die ganze Seite massiv beschädigt, sodass der Sachschaden auf knapp 5.000 Euro geschätzt wird.
Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Telefonnummer 09142/9644-0 zu melden.




Spannende Gedanken zu Pappenheims Entwicklung

Die vom Pappenheimer Kunst- und Kulturverein in Eigeninitiative durchgeführte zweite Vortragsreihe mit der Überschrift „Vitalisierung der Provinz“ endete am vergangenen Freitag, 14. April mit dem Vortrag über „Gedankenspiele über Pappenheims Potentiale aus der Sicht eines Zugezogenen“. Dabei kam auch ein großer Leerstand in der Altstadt und die mangelnde Sensibilität für die Qualitäten des Stadtbildes zur Sprache.

Alle fünf Vortragsabende waren sehr gut besucht und fanden wegen des großen Zuspruchs ab der zweiten Veranstaltung deshalb im Bürgersaal in der Deisingerstraße statt.

Bei jedem Vortrag gab es anschließend anhaltenden Gesprächsbedarf unter den Zuhörern, teils untereinander als auch mit den Referentinnen und Referenten.

An den fünf Abenden seit Ende Februar 2023 beschäftigten sich verschiedene Referenten mit der

Wirkung der privaten und öffentlichen Räume auf unsere Gesellschaft.(Clemens Frosch).
Modell eines genossenschaftlichen Wohnprojektes in Landshut, (Maria Bruckbauer).
Wie man leerstehende Ortskerne am Beispiel des Donau-Ries-Kreises wieder beleben kann (Barbara Wunder)
Mit einem neuen „Kommunalen Denkmalkonzept“ des Denkmalamtes (Julia Sandmeier).

Am letzten Abend stellte Albrecht Bedal als Pappenheimer Neubürger seine Ideen für eine Zukunftsvision für Pappenheim vor.

Die Pappenheimer Altstadt sieht Albrecht Bedal als Aushängeschild der Stadt, hier aber sieht der Referent großen Leerstand und mangelnde Sensibilität für die Qualitäten des Stadtbildes. Daraus ergibt sich aus seiner Sicht ein großes Hemmnis für die zukünftige positive Entwicklung. Häuser seien eben nicht nur private Angelegenheiten, sondern beeinflussen ihre Umgebung und damit alle Bewohner und Besucher der Stadt.
Aktivitäten, um Häuser wieder in Nutzung zu bringen, wurden anhand von alternativen Ansätzen aus Italien („1-Euro-Häuser“) und den Niederlanden („Bastelhäuser“) vorgestellt.
Bei einer Modernisierung sollte keine Rekonstruktion stattfinden, sondern mit modernen Zutaten zeitgemäßes Wohnen in qualifizierter Baukultur angestrebt werden.
Neue Arbeitsmöglichkeiten wie Workspaces mit Home-Office und Urlaubsflair ermöglichen gerade in Pappenheim die Einrichtung hochqualifizierter Arbeitsplätze. Den großen Stärken der Stadt mit ihrem reizvollen Stadtbild und den überregional bedeutenden Denkmälern, wie dem Klenzeschloss oder der Galluskirche, sollte daher wieder mehr Bedeutung beigemessen werden, auch um einen gewünschten nachhaltigen Tourismus in dem Luftkurort zu stärken.
So ist darüber hinaus denkbar, nach italienischem Vorbild neue Übernachtungsmöglichkeiten nicht in einem zentralen Hotelbau anzubieten, sondern verteilt über die Altstadt in individuellen Zimmern und Wohnungen, jedoch zentral betreut („Albergo diffuso“).
Dazu gehört auch ein neues Verkehrskonzept mit besserem Anschluss an die Bahn, ein Umweltvorhaben zur Beheizung mit Fernwärme aus erneuerbaren Energien, beruhend auf den neuesten Vorschriften und Planungen zur Bewältigung der Energiekrise.

Deutlich wurde im anschließenden Meinungsaustausch, dass viele der positiv aufgenommenen Ideen nur auf einer breiten gesellschaftlichen Basis umzusetzen sind, dass die Bürgerschaft an diesem Prozess beteiligt werden muss und grundsätzlich der Wille vorhanden sein muss, die Zukunft des eigenen Wohnortes selbst zu gestalten, damit nicht von außen über die Entwicklung der Stadt entschieden wird.

Festgestellt wurde bei der Diskussion auch, dass eine solche wünschenswerte nachhaltige Entwicklung nur erfolgreich sein kann, wenn eine verantwortliche Person oder Institution sich zentral um diese Anliegen kümmert und sie voranbringt.

Pappenheim hat es verdient, sich hier als Vorbildkommune für die zukünftige Entwicklung kleinerer Städte und Gemeinden ins Gespräch zu bringen.

Text: Helmut Seuberth




Kultur Tripp nach Triesdorf

Der diesjährige Ausflug des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim steht unter dem Motto „Tausend Apfelsorten, Triesdorfer Tiger, Wilde Markgrafen, gläserne Kühe und viel Barock“.

Am Freitag, 5. Mai bietet der Verein einen Ausflug in die ehemalige markgräfliche Sommerresidenz Triesdorf an.
Den kleinen Ort lässt man auf dem Weg zur Autobahn bei Ansbach meist links liegen und selbst Einheimische kennen nur selten das große landwirtschaftliche Bildungszentrum.
Bei einem Halbtagesausflug lernen die Teilnehmer mit Führungen für Insider das moderne Bildungszentrum kennen.
Der Rundgang startet mit einer kurzen Präsentation über die Geschichte der ehemaligen Sommerresidenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und deren Entwicklung zum größten Agrar-Bildungszentrum Bayerns entlang der Wertschöpfungskette Lebensmittel.
Im darauffolgenden Rundgang geht es zur Schäferei, zum Pomoretum Triesdorf mit Mosterei und Brennerei und dem Milchgewinnungszentrum mit Süddeutschlands modernstem Rinderstall. Dabei stößt man auch immer wieder auf die Spuren der Markgrafen und deren Jagdleidenschaft.

Zum Ausklang gibt es einen Besuch im Blütenmeer der Apfelsortensammlung im Hofgarten. Geführt wird die Besuchergruppe vom Leiter der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, Direktor Otto Körner. Im Anschluss an den Rundgang gibt es zur Stärkung eine gemütliche Brotzeit und „geistige“ Kostbarkeiten im Genussraum beim Hofgartenschloss.

Die Anfahrt erfolgt mit eigenen PKWs. Um zu klären, wer mit seinem Auto fährt und Mitfahrgelegenheiten anbieten kann, bitten wir um Anmeldung bei Christa Seuberth (09143/6228, seuberth@gmx.de) bis zum 30. April.

Der Unkostenbeitrag für Führung, Verpflegung und Probierrunde beträgt 15 €,
Vereinsmitglieder erhalten eine Ermäßigung.
Treffpunkt:
Freitag, 5. Mai 2023, 14:30 Uhr Treffpunkt Marktplatz Pappenheim.
Dort werden dann Fahrgemeinschaften gebildet.
Der Rundgang beginnt um 16 Uhr im Infozentrum Triesdorf, Markgrafenstraße 1,
Weidenbach.

Text Albrecht Bedal




Frühlingswanderung mit Philipp Hörber

Der Pappenheimer Ortsverband von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN lädt im Naturschutzgebiet Eichen-Hainbuchenwald Laubenbuch bei Rothenstein zu einer Frühlingswanderung mit ihrem Landtags- Direktkandidaten Philipp Hörber ein.

Am Samstag, 22.04.2023 wird Stadträtin und Waldführerin Astrid Weddige von den GRÜNEN die Besonderheiten dieses ganz besonderen Waldgebiets zeigen und erklären.
Das Gebiet liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt Pappenheim, am Ortsrand von Rothestein.
Bei der Wanderung wird es auch die Gelegenheit geben Philipp Hörber persönlich kennen zu lernen. Philipp Hörber tritt als Direktkandidat für die GRÜNEN bei der Landtagswahl 2023 in Bayern an.

Treffpunkt ist um 14:30 Uhr in Rothenstein, am Waldrand, Ende der Förstergasse.

Nach der Wanderung ist eine Einkehr im Gasthaus Adler in Suffersheim geplant, wo ein weiterer Austausch mit Philipp Hörber und allen Interessierten möglich ist.

Weitere Informationen auf gruene-pappenheim.de

Die GRÜNEN freuen sich auf einen naturnahen und informativen Austausch!




Maikonzerte in der evangelischen Stadtkirche

Drei Konzerte bietet die evangelische Kirchengemeinde und das Dekanat Pappenheim im Monat Mai in der Pappenheimer Stadtkirche an.

Konzert des Dekanatsposaunenchors unter der Leitung von KMD Raimund Schächer
Sonntag, 14. Mail 2023, 19:00 Uhr

 

Kopenhagener Knabenchor – gastiert auf seiner Konzerttour auch in Pappenheim. Zur Aufführung kommt mit dem Tourneeprogramm „Das größte von allem ist die Liebe“ – ein völlig neu geschriebenes Werk des dänischen Komponisten Thomas Agerfeldt Olesen.
Freitag, 19. Mai 19:00 Uhr

 

Schlag nach bei Shakespeare! Einen unterhaltsamen, lehrreichen und künstlerisch gehaltvollen Abend verspricht die Sopranistin Silke Schrape, die mit Gesang, Schauspiel und Moderation das Publikum begeistern wird. Begleitet wird die Künstlerin von Robert Bärwald am Klavier.
Sonntag, 21.Mai 2023, 17:00 Uhr