HGV Pappenheim zeigt Erinnerungen an die Burgkeramik

Ein beinahe vergessenes Kapitel Pappenheimer Handwerksgeschichte ist jetzt in der Arkade an der Stadtvogteigasse wieder sichtbar geworden. Der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. (HGV) hat dort ein neues Ausstellungsfenster gestaltet, das der Pappenheimer Burg-Keramik gewidmet ist. Zu sehen sind kunstvoll bemalte Stücke aus einem Handwerksbetrieb, der in der Nachkriegszeit für rund elf Jahre zum Pappenheimer Geschäftsleben gehörte.

Arrangiert wurde die Ausstellung im Arkadenfenster von der Pappenheimer Künstlerin Birgit van der Gang, die den historischen Exponaten einen ansprechenden Rahmen gegeben hat. Zur Eröffnung der kleinen Ausstellung konnte die HGV-Vorsitzende Renate Prusakow gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Daniel Hardy interessierte Gäste begrüßen. Besonders freuten sich die Verantwortlichen über den Besuch von Stadträtin Stefanie Glück und Marcus Wurm.

Im Mittelpunkt des Treffens stand allerdings eine Pappenheimerin, die über die Burg-Keramik nicht nur aus historischen Quellen berichten kann. Inge Held hat diese besondere Epoche der Stadtgeschichte selbst miterlebt. Nach ihrer Schulzeit vertiefte sie ihre künstlerische Begabung im Betrieb von Eduard Roesner und absolvierte dort eine vierjährige Lehrzeit als Porzellanmalerin.

Roesner, der aus Buchau stammte, hatte den Betrieb nach dem Krieg zunächst auf der Pappenheimer Burg eingerichtet. Im ehemaligen Logenhaus, das einst von der Freimaurerloge „Karl zur Treue“ genutzt worden war und später als Standesamt diente, wurden Porzellan und Hafnerware von Hand bemalt und anschließend gebrannt. Später verlegte Roesner seinen Betrieb von der Burg in die Innenstadt. Neue Arbeitsräume fand die Burg-Keramik im Obergeschoss der damaligen Bäckerei Auernhammer in der Deisingerstraße 21.

Mit Geschick, Geduld und einem sicheren Gespür für Farben und Formen entstanden dort Blumenmotive, Ornamente und andere dekorative Darstellungen. Eine Besonderheit sind die Signaturen auf der Rückseite mancher Stücke. Mit ihren Kürzeln machten die Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten als persönliche Handarbeit kenntlich. Überliefert ist beispielsweise das Kürzel „JN“ für Jana Newa.

Viele dieser Arbeiten haben die Jahrzehnte überdauert und sind bis heute in Pappenheimer Familien erhalten geblieben. Damit sind sie weit mehr als dekorative Erinnerungsstücke. Sie erzählen von einem kleinen Betrieb, der Handwerk und künstlerischen Anspruch miteinander verband und jungen Pappenheimerinnen die Möglichkeit bot, die Porzellanmalerei zu erlernen.

Ganz neu ist die Wiederentdeckung der Burg-Keramik allerdings nicht. Bereits im Juni 2013 hatte das damalige Straßenmuseum Pappenheim gemeinsam mit dem Heimat- und Geschichtsverein zahlreiche Erzeugnisse dieses besonderen Pappenheimer Kunsthandwerks gezeigt. Viele Stücke waren damals von Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt worden. Auch Inge Held berichtete seinerzeit als Zeitzeugin von ihrer Arbeit in der Werkstatt.

Mit dem neuen Ausstellungsfenster in der Stadtvogteigasse holt der HGV dieses Stück Pappenheimer Geschichte nun erneut ins öffentliche Bewusstsein. Und gerade die persönlichen Erinnerungen von Inge Held machten bei der Eröffnung deutlich, dass hinter den ausgestellten Stücken nicht nur ein fast vergessenes Gewerbe steht, sondern auch die Geschichte der Menschen, die dort mit Können und künstlerischem Gespür gearbeitet haben.

Titelfoto: Marcus Wurm




Pappenheim bietet kostenlose Herbstentsorgung für holzartige Gartenabfälle

Pappenheim bietet kostenlose Herbstentsorgung für Gartenabfälle

Die Stadt Pappenheim bietet auch in diesem Herbst wieder die Möglichkeit, holzartige Gartenabfälle kostenlos zu entsorgen. Im Rahmen der Herbstaktion können am Samstag, 14. November 2026, von 13 bis 15 Uhr Hecken-, Sträucher- und Baumschnitt an mehreren Sammelstellen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen angeliefert werden.

Für die Annahme stehen an diesem Tag die Deponie Neudorf, die ehemalige Deponie Osterdorf, der Bolzplatz in Übermatzhofen sowie der Kirchweihplatz Rachinger in Bieswang zur Verfügung. Damit bietet die Stadt für Pappenheim und seine Ortsteile mehrere wohnortnahe Möglichkeiten zur kostenlosen Entsorgung.

Darüber hinaus gibt es im Herbst weitere kostenlose Annahmetermine an der Deponie Neudorf. Dort können holzartige Gartenabfälle am 19. September sowie am 10., 17. und 24. Oktober 2026, jeweils von 13 bis 15 Uhr, abgegeben werden. Am 14. November ist die Deponie Neudorf ebenfalls geöffnet.

Angenommen werden unter Aufsicht Hecken-, Sträucher- und Baumschnittabfälle, also insbesondere Äste, Zweige und Baumholz. Steine, Dreck, Wurzeln und Holzbretter dürfen nicht mit angeliefert werden.

Unabhängig von diesen kostenlosen Terminen können holzartige Gartenabfälle auch im Wertstoffhof Pappenheim abgegeben werden. Dort ist die Annahme allerdings gebührenpflichtig. Der Wertstoffhof ist samstags von 9 bis 11 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 15 Uhr geöffnet.

Die Entsorgungsmöglichkeiten im Überblick

  • Bieswang Kirchweihplatz Rachinger, 14. November 2026, 13 bis 15 Uhr, kostenlos
  • Neudorf Deponie Neudorf, 19. September sowie 10., 17. und 24. Oktober und 14. November 2026, jeweils 13 bis 15 Uhr, kostenlos
  • Osterdorf ehemalige Deponie Osterdorf, 14. November 2026, 13 bis 15 Uhr, kostenlos
  • Pappenheim Wertstoffhof Pappenheim, ganzjährig samstags von 9 bis 11 Uhr und mittwochs von 13 bis 15 Uhr, gegen Gebühr
  • Übermatzhofen Bolzplatz Übermatzhofen, 14. November 2026, 13 bis 15 Uhr, kostenlos

 




Bürgerversammlungen 2026 in Pappenheim und den Ortsteilen

Ende September beginnen in Pappenheim und den Ortsteilen die Bürgerversammlungen 2026. Den Auftakt macht Osterdorf am 28. September, den Abschluss bildet am 29. Oktober die gemeinsame Bürgerversammlung für Bieswang und Ochsenhart. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Die Termine im Überblick

Osterdorf, Dorfgemeinschaftshaus
Montag, 28. September 2026, 19 Uhr

Göhren, ehemaliges Schulhaus
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 19 Uhr

Zimmern, Gasthaus Hollerstein
Montag, 5. Oktober 2026, 19 Uhr

Neudorf, Gasthaus Zagelmeyer
Montag, 12. Oktober 2026, 19 Uhr

Pappenheim, Bürgersaal im Haus des Gastes
Dienstag, 13. Oktober 2026, 19 Uhr

Geislohe, Hirtenhaus
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19 Uhr

Übermatzhofen, Altes Schulhaus
Montag, 26. Oktober 2026, 19 Uhr

Bieswang/Ochsenhart, Wirtshaus „Zur Huck“
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19 Uhr

 

 




Sportfreunde verpassen die nächste Überraschung

Nach dem überraschenden Heimsieg gegen den FC Pleinfeld am vergangenen Sonntag konnten die Sportfreunde Bieswang beim Tabellenzweiten Workerszell/Schernfeld nicht nachlegen. Dabei zeigte die Störzer-Elf vor allem in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung, ließ jedoch mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Nach der Pause drehten die Gastgeber auf und entschieden die Partie mit 3:0 für sich. Am Ende fiel die Niederlage für die Sportfreunde etwas zu deutlich aus.

(SFB) In einem Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten waren die Sportfreunde in den ersten 45 Minuten das bessere Team. Wieder einmal entpuppte sich die mangelnde Chancenverwertung als Problempunkt, Möglichkeiten durch Jakob Käfferlein, Boris Bosnjak, Marco Schnitzlein und bei mehreren aussichtsreichen Freistößen waren vorhanden, doch man nutzte sie einfach nicht. Beide Seiten zeigten vor allem vor der Pause einen intensiven Einsatz. Die Gastgeber waren zur Halbzeit mit dem bis dato torlosen Spiel gut bedient.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich das Geschehen deutlich. Man hatte den Eindruck, als wären die „Eichstätter Volksfestgeister“ bei der DJK-SG in der Kabine vertrieben worden. Zudem nahm DJK-Coach Fritz Strobl einige Änderungen vor, die sich als zielführend herausstellten. Bereits in der 49. Minute gelang Andreas Simon das 1 : 0 auf dem Workerszeller Platz. Bieswang tat sich fortan hart, die Fehlpassquote war zu hoch, der Schwung und die Leichtigkeit größtenteils verloren. Die Elf fand einfach nicht mehr richtig ins Spiel. Der zweite Treffer in der 70. Minute durch Max Bauer zog bei den Gästen in gewisser Weise den Stecker. Hinzu kam auch noch eine Gelb-Rote Karte auf SF-Seite. Zwei Pfostentreffer der Strobl-Elf zeigen auch, dass die Dominanz eindeutig bei den Oberbayern lag. Es dauerte bis zur 88. Minute, ehe erneut Max Bauer mit dem 3 : 0 den Endstand herstellte. Dieser fiel in Anbetracht der Leistung der SFB´ler am Ende dann doch etwas zu hoch aus.

Keine Frage, man verkaufte sich in Workerszell anständig. Und man hätte – wieder einmal – aufgrund des Spielgeschehens und der Chancen auch mit Toren vorlegen müssen, ehe der Gegner aufwacht. Dieses Muster zeigte sich bei den Saisonspielen in der Vergangenheit häufiger. Und oftmals enden die Partien dann auch mit Siegen der anderen Mannschaft. Vor dem Tor müssen die Sportfreunde cleverer werden, mehr Galligkeit an den Tag legen. Freddy Störzer will hierauf auch in nächster Zeit den Focus im Training legen. Workerszell/Schernfeld zeigte nach einer mäßigen Darbietung im ersten Abschnitt, warum Trainer Fritz Strobl eine richtig gute A-Klassen-Mannschaft hat und weshalb die Elf auch nach fünf Spieltagen mit zwölf Punkten auf dem zweiten Platz rangiert.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Pollenfeld II eine neue Chance, wichtige Punkte zu sammeln. Anpfiff ist am Sonntag, 13.09.2026, 15 Uhr, am SF-Sportgelände. Den größten Fehler, den man aktuell begehen kann, ist, die DJK zu unterschätzen. Diese rangiert am Tabellenende mit einer Bilanz von 2 : 15 Toren und erst einem Punkt aus fünf Spielen. Gerade solche Gegner sind brandgefährlich.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Boris Bosnjak, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Marco Zolnhofer, Florian Kraft

 




Oldies und Rock am Altmühlufer in Pappenheim

Rock- und Popklassiker aus mehreren Jahrzehnten werden am Samstag, 12. September 2026, an der Altmühl zu hören sein. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt im Rahmen seiner Reihe „Sommerabend mit Musik“ zu einem Konzert mit der Ingolstädter Coverband ROCK IN auf die Remise am Haus der Bürger K14 ein. Beginn ist diesmal bereits um 18 Uhr.

Die fünf Musiker aus Ingolstadt sind in Pappenheim keine Unbekannten. Seit Jahren ist die Band bei der Veranstaltungsreihe zu Gast und hat sich mit ihren Auftritten auf der offenen Remise ein treues Publikum erspielt. Der Bandname ROCK IN lässt dabei nicht nur die Herkunft der Musiker anklingen, sondern gibt auch einen deutlichen Hinweis auf ihre musikalische Leidenschaft.

Auf dem Programm steht authentischer Rock und Pop, live gespielt und mit einem Repertoire, das sich über rund fünf Jahrzehnte Musikgeschichte erstreckt. Bekannte Hits aus den 50er-, 60er- und den folgenden Jahrzehnten bis hinein in die 90er-Jahre sollen für eine beschwingte musikalische Zeitreise sorgen. Neben Klassikern, bei denen Mitsingen und Mitschwingen durchaus erwünscht sind, bringt ROCK IN auch weniger bekannte Stücke mit nach Pappenheim.

Für die passende Atmosphäre dürfte die Remise unmittelbar an der Altmühl sorgen. Wer möchte, kann sich dort nicht nur der Musik widmen, sondern bei rhythmischen Rockklängen auch ein kleines Tänzchen wagen. Erfrischende Getränke und gegrillte Bratwürste runden den Abend ab.

Da die Veranstaltung zwar noch in den Sommerferien, aber bereits Mitte September stattfindet, beginnt der musikalische Abend ausnahmsweise schon um 18 Uhr. Zudem bietet die überdachte Remise einen passenden Rahmen für das Konzert. Nun bleibt zu hoffen, dass sich auch das Wetter mit einem lauen Spätsommerabend von seiner angenehmen Seite zeigt.

Das Konzert mit ROCK IN findet am Samstag, 12. September 2026, um 18 Uhr auf der Remise am Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim, statt. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim sind willkommen.

 




Heidis heile Welt kommt nach Pappenheim

Bunt, fröhlich und bisweilen auch ein wenig fantastisch wird es ab Sonntag, 20. September, in der Städtischen Galerie Pappenheim. Dort eröffnet um 11.15 Uhr die Ausstellung „Heidis heile Welt“ mit Werken der in Bieswang geborenen und heute in Weißenburg lebenden Künstlerin Heidi Fesl.

Schon seit ihrer Kindheit gehören Malen und Zeichnen zu ihrem Leben. Prägend war zunächst der bekannte Pappenheimer Kunstmaler und Kunstlehrer Heinrich Mangold, später lernte Heidi Fesl bei der Malschule Mandl. Von Landschaften und örtlichen Motiven in Aquarell führte ihr künstlerischer Weg über kräftige Acrylfarben hin zur klassischen Ölmalerei.

Im Mittelpunkt ihrer farbenfrohen Bilder stehen das Schöne, Fröhliche und manchmal auch Lustige. Dabei dürfen fantastische Elemente ebenso wenig fehlen wie Tiere in den unterschiedlichsten Variationen. Mit ihren Werken möchte Heidi Fesl den Betrachtern Freude bereiten und sie für eine Weile in ihre ganz eigene „heile Welt“ mitnehmen.

Zur Vernissage am Sonntag, 20. September, um 11.15 Uhr sorgen Andreas Müller an der Klarinette und Christine Köhnlein am Klavier für die musikalische Umrahmung.

Die Ausstellung in der Städtischen Galerie Pappenheim, An der Stadtmühle 1, ist anschließend bis zum 8. November an Sonn- und Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Zugang erfolgt im roten Turm von der Klosterstraße aus. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: Heidi Fesl




Holzdiebstahl in Neudorf beschäftigt die Polizei

Auf einem gemeindlichen Holzlagerplatz im Pappenheimer Ortsteil Neudorf haben bislang unbekannte Täter Brennholz gestohlen. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Diebstahl im Zeitraum vom Abend des 31. August bis zum Morgen des 1. September 2026. Von dem gemeindlichen Lagerplatz in Neudorf verschwanden rund 1,5 Raummeter Brennholz. Der Wert des Diebesgutes wird mit etwa 200 Euro angegeben.

Da eine solche Menge Holz in der Regel nicht unbemerkt abtransportiert werden kann, könnten Beobachtungen aus der Umgebung für die Ermittlungen hilfreich sein. Insbesondere sucht die Polizei nach Zeugen, denen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Holzlagerplatzes aufgefallen sind.

Wer entsprechende Wahrnehmungen gemacht hat oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Telefonnummer 09142/9644-0 in Verbindung zu setzen.

 




Göhren feiert zwei Tage Kirchweih

Unter dem Motto „Zwei Tage Gemeinschaft. Tradition. Genuss.“ laden die Göhrener Vereine am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September 2026, zur Kirchweih ein. Rund um das Festzelt und den Festplatz erwartet die Besucher ein geselliges Wochenende mit Gottesdienst, kulinarischen Kirchweihschmankerln, Unterhaltung und einem eigenen Programm für die kleinen Gäste.

Der Kirchweihauftakt am Samstag steht ganz im Zeichen eines gemütlichen Abends. Ab 18 Uhr gibt es Abendessen, dazu musikalische Unterhaltung und den ganzen Abend über Schmankerl vom Grill. Ab 20 Uhr öffnet die Cocktailbar am Festplatz. Wer schon etwas früher nach Göhren kommt, kann einen Besuch beim Brotbackfest des Frankenbundes am Flachsbrechhaus einplanen. Dort gibt es ab 10 Uhr frisches Brot aus dem Holzofen.

Am Sonntag beginnt der Kirchweihtag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Festzelt. Anschließend ist für das leibliche Wohl reichlich gesorgt. Neben Kaffee, Kuchen und selbstgemachten Küchle wird ab 11.30 Uhr ein reichhaltiger Mittagstisch angeboten. Gegrilltes gibt es den ganzen Tag über, am Abend wird ab 18 Uhr noch einmal zum Abendessen eingeladen.

Auch die Kinder kommen bei der Göhrener Kirchweih nicht zu kurz. Ab 13 Uhr ist Kinderschminken angesagt und um 14 Uhr sowie noch einmal um 17 Uhr öffnet sich am Festplatz der Vorhang für das Kasperltheater. Eine Hüpfburg steht den kleinen Kirchweihbesuchern an beiden Tagen zur Verfügung.

Kerwalose werden ebenfalls an beiden Tagen am Festplatz verkauft. Die Auslosung findet am Sonntag um 19 Uhr statt und setzt damit einen Schlusspunkt unter zwei Tage Göhrener Kirchweih.

Das Programm am Samstag, 5. September 2026

  • ab 10 Uhr Brotbackfest des Frankenbundes am Flachsbrechhaus mit frischem Brot aus dem Holzofen
  • ab 18 Uhr Kirchweihauftakt mit Abendessen, musikalischer Unterhaltung und den ganzen Abend Schmankerln vom Grill
  • ab 20 Uhr Cocktailbar am Festplatz
  • Kulinarisches Angebot mit Gegrilltem mit Kraut oder in der Semmel, Pitagyros, Bauchfleisch mit Kraut und Brot sowie Pommes

Das Programm am Sonntag, 6. September 2026

  • 10 Uhr Gottesdienst im Festzelt
  • ab 11 Uhr Kaffee, Kuchen und selbstgemachte Küchle
  • ab 11.30 Uhr reichhaltiger Mittagstisch und ganztägig Gegrilltes
  • ab 13 Uhr Kinderschminken
  • 14 Uhr Kasperltheater am Festplatz
  • 17 Uhr Kasperltheater am Festplatz
  • ab 18 Uhr Abendessen
  • 19 Uhr Auslosung der Kerwalose
  • Kulinarisches Angebot mit Gegrilltem mit Kartoffelsalat oder in der Semmel, Gyros mit Pommes und Krautsalat, Cordon-bleu-Braten mit Kartoffelsalat sowie Pommes

An beiden Kirchweihtagen werden Kerwalose am Festplatz verkauft und für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg bereit.




Grüne Kanus in Pappenheim gestohlen

Unbekannte Täter haben am Sonntag in Pappenheim zwei Kanus entwendet. Die Boote lagen am Ufer der Altmühl beim Ausstieg „Auf der Lach“.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Diebstahl zwischen 8 und 13 Uhr. Bei den gestohlenen Booten handelt es sich um zwei grün lackierte Drei-Sitzer-Kanus.

Der Wert der beiden Kanus wird mit insgesamt rund 700 Euro angegeben. Von den bislang unbekannten Tätern fehlt derzeit jede Spur.




Motorradfahrer bei Pappenheim verletzt

Bei einem Motorradunfall am Mittwochmittag hat sich ein 61-jähriger Mann aus einer westlichen Landkreisgemeinde eine Verletzung am Arm zugezogen.

Der Kradfahrer war von der Kreisstraße 36 bei Suffersheim kommend in Richtung Geislohe unterwegs. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte.

Dabei verletzte sich der 61-Jährige am Arm. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik.

An dem Motorrad entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro.

 




Bundesweiter Warntag auch in Pappenheim

Am Donnerstag, 10. September 2026, wird es um 11 Uhr bundesweit laut und auch Pappenheim beteiligt sich am diesjährigen Warntag. Behörden und Einsatzkräfte erproben an diesem Vormittag verschiedene Warnsysteme, mit denen die Bevölkerung im Ernstfall möglichst schnell über eine Gefahr informiert werden soll.

Zum Einsatz kommen dabei unterschiedliche Warnwege. Neben Radio und Fernsehen sowie Warn Apps wie NINA oder KATWARN gehört dazu insbesondere Cell Broadcast. Über dieses System erhalten Mobiltelefone, die zu diesem Zeitpunkt in einer entsprechenden Mobilfunkzelle eingebucht sind, eine Testwarnung. Handynutzer sollten deshalb gegen 11 Uhr mit einer entsprechenden Meldung auf ihrem mobilen Endgerät rechnen.

Auch Sirenen spielen bei der Warnung der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Im Landkreis Weißenburg Gunzenhausen werden diese von den Städten und Gemeinden nach und nach erneuert oder technisch aufgerüstet, damit sie künftig nicht nur zur Alarmierung von Einsatzkräften, sondern auch zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden können.

Sirenen mit dieser Warnfunktion gibt es mittlerweile auf dem Gebiet der Stadt Gunzenhausen, des Marktes Absberg sowie in Haundorf, Muhr am See, Pfofeld, Langenaltheim, Solnhofen, Meinheim und Dittenheim. Diese Kommunen sollen sich am Warntag mit ihren entsprechend ausgerüsteten Sirenen beteiligen.

Das Warnsignal unterscheidet sich dabei von der gewohnten Feuerwehralarmierung. Gegen 11 Uhr wird zur Warnung im gesamten Landkreis ein etwa einminütiger auf und abschwellender Sirenenton ausgelöst. Seine Botschaft lautet sinngemäß, dass eine Gefahr besteht und die Bevölkerung sich informieren soll.

Unabhängig davon werden die überregionalen Warnwege wie Cell Broadcast, Warn Apps sowie Radio und Fernsehen getestet.

Für tatsächliche Gefahrensituationen stehen im Landkreis weitere Möglichkeiten zur Verfügung. So können mobile Sirenen der Feuerwehren eingesetzt werden. Nach Angaben des Landratsamtes hat jeder Brandkreis dafür ein entsprechendes Gerät erhalten. Außerdem sind Lautsprecherdurchsagen durch Hilfsorganisationen und Polizei möglich. Diese Warnmittel werden beim bundesweiten Warntag am 10. September allerdings nicht getestet.

Der Aktionstag soll vor allem dafür sorgen, dass die verschiedenen Warnsysteme unter möglichst realistischen Bedingungen erprobt werden und die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnwegen vertraut bleibt. Wenn also am 10. September gegen 11 Uhr das Handy Alarm schlägt, besteht zunächst kein Grund zur Beunruhigung. Es handelt sich um den angekündigten bundesweiten Probealarm.

 




Wer kennt dieses Fahrrad oder hat den Mann gesehen?

Nach einem Diebstahl aus einem Wohnhaus im Solnhofer Ortsteil Eßlingen sucht die Polizei nach einem bislang unbekannten Mann und setzt dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. Wer am Sonntagvormittag im Bereich Eßlingen und auf dem Altmühltalradweg unterwegs war, sollte sich die veröffentlichten Fotos des zurückgelassenen Fahrrads und Fahrradhelms besonders aufmerksam ansehen. Vielleicht kommt jemandem eines der Stücke bekannt vor oder er hat den gesuchten Mann damit gesehen.

Der bislang unbekannte Täter hatte am Sonntag gegen 10 Uhr ein Haus in Eßlingen durch die offenstehende Haustüre betreten. Zuvor stellte er sein Fahrrad in der Hofeinfahrt ab. Nach kurzer Zeit kam er wieder aus dem Gebäude.

Nachbarn hatten den Vorgang beobachtet und sprachen den Mann an. Daraufhin ergriff dieser sofort zu Fuß die Flucht und lief über die Staatsstraße in Richtung Altmühltalradweg. Die Zeugen nahmen noch die Verfolgung auf, konnten ihn jedoch nicht mehr einholen.

Während seiner Flucht warf der Mann eine Handtasche in ein Gebüsch, die er zuvor aus dem Haus entwendet hatte. Nennenswerte Wertgegenstände befanden sich nach Angaben der Polizei nicht darin.

Unmittelbar nach dem Vorfall wurde mit Streifen der Polizeiinspektionen Treuchtlingen und Weißenburg sowie der Polizeiinspektion Eichstätt nach dem Mann gefahndet. Die Suche blieb allerdings erfolglos. Am Tatort konnten die Beamten mehrere Spuren sichern.

Besonders wichtig für die weiteren Ermittlungen könnten nun die Gegenstände sein, die der Flüchtende zurückließ. Dabei handelt es sich um ein braunes Pedelec der Marke Kettler sowie einen grauen Fahrradhelm der Marke Alpina.

Auffällig an dem Pedelec ist ein auf dem Gepäckträger montierter Fahrradkorb mit einer Werkzeugtasche. Darin befanden sich unter anderem ein Handtuch und Werkzeug. Derzeit ist laut Polizei noch nicht bekannt, ob das Fahrrad dem Mann gehörte oder möglicherweise zuvor entwendet worden war.

Deshalb der dringende Appell: Bitte die veröffentlichten Fotos genau ansehen. Wer kennt dieses braune Kettler-Pedelec? Wem ist der Fahrradkorb mit der Werkzeugtasche aufgefallen? Wer erkennt den grauen Alpina-Helm wieder? Und vor allem: Wer hat am Sonntagvormittag einen Mann mit diesem Fahrrad in Eßlingen oder auf dem Altmühltalradweg gesehen?

Die Polizei beschreibt den gesuchten Mann als etwa 40 Jahre alt, mit südländischem Aussehen und „Drei-Tage-Bart“. Er trug dunkle Bekleidung.

Auch eine Beobachtung, die zunächst nebensächlich erscheinen mag, könnte für die Ermittler von Bedeutung sein. Wer den Mann gesehen hat, Angaben zu seinem Weg vor oder nach der Tat machen kann oder Fahrrad beziehungsweise Helm kennt, sollte sich bei der Polizei melden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Telefonnummer 09142/9644-0 entgegen.