Pappenheim gratuliert seinem Ehrenbürger zum 103. Geburtstag

Ein besonderes Jubiläum bot jüngst Anlass zur Freude und ehrlichen Wertschätzung. Der Pappenheimer Ehrenbürger Hans Navratil feierte im Burckhard-von-Seckendorf-Heim in Gunzenhausen seinen 103. Geburtstag – bei erfreulich guter Gesundheit und mit einer geistigen Frische, die von allen Gratulanten gleichermaßen bewundert wurde.

Zu diesem besonderen Ehrentag hatten sich zahlreiche Gratulanten eingefunden – Verwandte, Freunde sowie Abordnungen mehrerer Pappenheimer Vereine, denen Hans Navratil über Jahrzehnte hinweg eng verbunden geblieben ist. Mit dabei waren Vertreter des Heimat- und Geschichtsvereins, des Kunst- und Kulturvereins, der Privilegierten Schützengesellschaft sowie des Turnvereins Pappenheim. Die persönliche Verbundenheit zu diesen Vereinen und die große Freude über die vielen Gratulanten war dem Jubilar, der noch immer treues Mitglied ist, deutlich anzumerken.

Neben den Vereinsdelegationen ließen es sich auch Landrat Manuel Westphal, Pappenheims Erster Bürgermeister Florian Gallus und Gunzenhausens Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Sie überbrachten dem Ehrenbürger ihre Glückwünsche und sprachen ihm zugleich ihre tiefe Anerkennung aus. Landrat Westphal zeigte sich beeindruckt von der lebendigen Konversationsfreude des Jubilars und hob hervor: „Mit 103 Jahren ist Herr Navratil derzeit der älteste Bewohner des Burckhard-von-Seckendorf-Heims – und im gesamten Landkreis ist er vom Alter her auf jeden Fall vorne mit dabei.“

Auch Bürgermeister Florian Gallus würdigte die Verdienste des ehemaligen Pappenheimer Bürgers, dessen Leben sich über mehr als ein Jahrhundert erstreckt – und der dabei stets mit offenen Augen und wachem Geist die Entwicklungen in Gesellschaft, Geschichte und Kultur verfolgte. In persönlichen Gesprächen zeigte sich Navratil bestens informiert über aktuelle Themen und an vielem interessiert, was in seiner alten Heimatstadt Pappenheim heute geschieht.

Zu einem berührenden Moment des Festakts wurde das gemeinsame Singen des bekannten Geburtstagskanons „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“. Angestimmt von Lothar Michel, fand das Lied bei den versammelten Gästen großen Anklang und verlieh der Feierstunde eine feierlich-herzliche Note.

Der Rahmen der Feier war geprägt von familiärer Wärme und liebevoller Organisation. Ein dreiköpfiges Team aus dem Familienkreis kümmerte sich aufmerksam um das leibliche Wohl der Gäste und schuf damit einen stimmungsvollen Rahmen, der der Würde und dem Anlass des Tages gerecht wurde.

Hans Navratil, der sich im Gespräch offen und dankbar zeigte, genoss sichtlich die persönlichen Begegnungen und den regen Austausch mit seinen Besuchern. Seine Freude darüber, dass so viele Weggefährten und Vertreter seiner alten Heimat Pappenheim den Weg nach Gunzenhausen gefunden hatten, war ihm deutlich anzumerken.

Mit seinem 103. Geburtstag reiht sich Hans Navratil nicht nur unter die ältesten Bewohner des Landkreises ein, sondern steht zugleich sinnbildlich für eine Lebensleistung, die weit über ein Jahrhundert reicht – und für eine persönliche Verbundenheit zu Pappenheim, die auch über räumliche Distanzen hinweg nie abgerissen ist.

 




Evergreens erklingen über der Altmühl in Pappenheim

Wenn sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt, bietet die offene Remise am Haus der Bürger noch einmal die passende Kulisse für einen ganz besonderen musikalischen Abend. Am Samstag, den 30. August um 20 Uhr, sind dort die Evergreen Heroes zu Gast – ein Duo, das seinem Namen alle Ehre macht.

Die beiden Musiker aus Schwabach – Simon und Björn – greifen auf ein breites Repertoire zurück, das sich durch viele Jahrzehnte und Stilrichtungen zieht. Ob Pop, Rock, Soul oder Blues – was die beiden auf Gitarre, Mundharmonika und Percussion zum Besten geben, kennt man meist schon von früher. Doch live gespielt und mit hörbarer Freude dargeboten, bekommen selbst altbekannte Melodien eine neue Frische.

Was das Duo auszeichnet, ist nicht nur musikalisches Können, sondern auch die spürbare Nähe zum Publikum. Mit kräftigen Stimmen und spürbarem Gespür für Atmosphäre schaffen sie eine Stimmung, in der man sich gerne zurücklehnt und den Moment genießt – ganz ohne großes Bühnengetöse, dafür mit ehrlicher, handgemachter Musik.

Der Eintritt zu diesem sommerlichen Konzertabend ist frei. Der veranstaltende Verein freut sich jedoch über Spenden, die den vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten zugutekommen. Ein Abend also, der nicht nur musikalisch bereichert, sondern auch das bürgerschaftliche Engagement in Pappenheim unterstützt.

Haus der Bürger K14,
Klosterstraße 14,
Samstag, 30. August, 20 Uhr

 




Heimniederlage der Sportfreunde gegen den VfB Mörnsheim

Auch im dritten Saisonspiel gelang es der Bieswanger Elf nicht, vor heimischem Publikum gegen den VfB Mörnsheim wenigstens einen Punkt einzufahren. Die Oberbayern gingen letztlich mit einem 2 : 0 als Sieger vom Platz.

(SFB) Es ist wie ein Film, der immer wieder der gleiche ist. Trotz großem Engagements reicht es bei den Bieswanger Sportfreunden aktuell nicht zum Punkten. Die Gäste aus Mörnsheim gingen nach einem Abwehrfehler der Gastgeber in der 15. Minute durch ihren Goalgetter Andre Schmidt mit 1 : 0 in Führung. Der VfB war in der ersten Hälfte auch einen Tick präsenter und die SF-Defensive musste in einigen kniffligen Szenen klären. Vor einem höheren Rückstand bewahrte SF-Keeper Marco Schnitzlein sein Team, als er einen Kopfball mit einer spektakulären Parade und mit letztem Einsatz entschärfte. Als Nico Nar mit einem Ball blitzschnell in Szene gesetzt wurde, ließ er sich alleine vor Marco Schnitzlein nicht zweimal bitten und schloss überlegt zum 0 : 2 ab (36.). Doch auch die SFB´ler hatten ihre Chancen im ersten Abschnitt, wenngleich eine 100%ige fehlte. Im zweiten Durchgang spielte fast nur noch eine Elf, die der Bieswanger. Die Mörnsheimer tauchten mehr oder weniger unter und waren fast nur noch defensiv in Aktion. Pech für die Gastgeber, als Dominic Dietrich mit einem wunderschönen Freistoß im VfB-Keeper Alexander Mittl seinen Meister fand, der den Ball aus dem Winkel bugsierte. Die größte SF-Möglichkeit hatte Mitte der zweiten Hälfte Boris Bosnjak, als dieser alleine auf Alexander Mittl zulief und Letzterer den Ball mit einer starken Parade entschärfte. Bis zuletzt kämpfte die Kiermeyer-Elf um jeden Ball und wollte unbedingt wenigstens den Anschlusstreffer erzielen. Doch die Bemühungen liefen ins Leere und am Ende stand ein recht schmeichelhafter Auswärtssieg des VfB Mörnsheim fest.

Nach dem Spiel mussten die SF-Akteure zuerst einmal herunterfahren und die neuerliche Niederlage verarbeiten. Eigentlich waren sich alle neutral Denkenden darüber einig, dass wenigstens ein Unentschieden gerecht gewesen wäre. Sogar die Mörnsheimer spendeten ihrem Gegner Respekt, was in den Reihen der SFB´ler auch gut ankam. Es ist einfach zum Haare raufen. Immer wieder nah dran, und am Ende steht man mit leeren Händen da. Man hatte Chancen und man muss diese halt auch einmal nutzen. Im Fussball zählen die Tore und nicht, ob man eine anständige Leistung zeigt. Und die Tore schossen am Samstagnachmittag bei wunderbarem Fussballwetter die Gäste aus Mörnsheim, die nun mit 9 Punkten aus 4 Spielen eine sehr gute Zwischenbilanz vorweisen können. Am 5. Spieltag wird man bei der Bezirksligareserve des SV Alesheim zu Gast sein. Anstoß ist schon wieder an einem Samstag, 30.08.2025, um 15.45 Uhr. Um 18.00 Uhr spielt dann die Alesheimer Bezirksligamannschaft gegen die SF Hofstetten das Hauptspiel.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Florian Kraft, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Anusorn Sachse, Jan Matzelt, Santiago Arteaga, Jakob Käfferlein, Boris Bosnjak




115 Jahre Waldfrieden feierte Geschichte in Pappenheim

Mit einer ungewöhnlichen Zeitreise hat der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim & Ortsteile e. V. an die Einweihung der Einfamilienhaus-Kolonie „Waldfrieden“ vor genau 115 Jahren erinnert. Die damalige Feier vom 28. August 1910 wurde in zentralen Teilen nachgestellt – samt Musik, Festrede und Blick auf ein bedeutendes Kapitel sozialer Wohnkultur.

Der Auftakt der Veranstaltung fand diesmal nicht an der Bürgermeister-Rukwid-Straße selbst statt, sondern in der städtischen Arkade in der Stadtvogteigasse – nicht zuletzt, weil es im Umfeld der heutigen Wohnanlage Vorbehalte gegenüber einer öffentlichen Feier gab. Gleichzeitig bot die Arkade mit ihrer begleitenden Ausstellung zur Ofenfabrik Glöckel und Rukwid den passenden historischen Rahmen.

Musikalisch eröffnete Alfred Maderer mit seinem Ensemble, bevor der ehemalige Bürgermeister Martin Haagen – dargestellt von Manfred Walter – auf die Bühne trat und seine historische Rede von 1910 erneut hielt. Die Festansprache gab nicht nur einen Rückblick auf die konkrete Entstehungsgeschichte, sondern war zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer für eine menschenwürdige Wohnkultur.

Wohnen als soziale Aufgabe
Haagens Rede zeichnete ein eindrückliches Bild der Zeit. In den Jahren vor 1910 lebten viele Arbeiterfamilien in Pappenheim unter unzumutbaren Bedingungen – beengt, unhygienisch, oft gesundheitsgefährdend. Die Industrialisierung hatte zwar Arbeit gebracht, aber keine ausreichenden Wohnverhältnisse. Auf Initiative sozial engagierter Bürger und mit Unterstützung der Regierung entstand daher die Baugenossenschaft „Waldfrieden“. Vorbild war unter anderem die Nürnberger Gartenstadtbewegung.

Der damalige Bürgermeister betonte in seiner Rede die Bedeutung von gutem, erschwinglichem Wohnraum als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt „Eigener Herd ist Goldes wert – Familienglück die Grundlage der Nation!“ Die Häuser seien nicht nur mit hochwertigem Baumaterial errichtet worden, sondern trügen auch in ihrer Gestaltung dem Bedürfnis nach einem würdevollen, selbstbestimmten Leben Rechnung.

Regeln für das Zusammenleben – und Verantwortung
Neben baulicher Qualität spielte auch die soziale Ordnung eine Rolle. Für die Bewohner der zwölf Einfamilienhäuser galten klare Verhaltensregeln, die das Zusammenleben regeln und den gemeinschaftlichen Charakter der Siedlung stärken sollten. Denn, eine Genossenschaft, so hieß es, müsse mit ihren Mitteln haushalten – nicht alles Wünschenswerte könne verwirklicht werden. Doch mit der gemeinsamen Verantwortung wachse auch der ideelle Wert des eigenen Heims.

Von den Wurzeln bis zur Gegenwart
Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Rede der Vereinsvorsitzenden Renate Prusakow mit der Geschichte der Baugenossenschaft „Waldfrieden“ und Erinnerungen – etwa an die Familie Speckmeier, deren Vorfahre einst als erster Bewohner einzog und deren Nachkommen das Haus bis heute liebevoll erhalten. Auch die heutige Bewohnerin Adamina Mulder, die nach ihrem Umzug aus den Niederlanden ein Häuschen erwarb, wurde als lebendiges Beispiel für die andauernde Wirkung der einstigen Idee genannt.

Das 115-jährige Jubiläum endete, wie es sich für Pappenheim gehört, mit Musik und einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Grüner Baum. Dass es nicht mehr dieselbe Atmosphäre ist wie im Jahr 1910, als die Einweihung noch mit Brotzeit am Schlossberg (Burghof) klangvoll endete, ist Teil des historischen Wandels. Doch das Ziel – ein gutes Miteinander und das Erinnern an gemeinsame Wurzeln – blieb spürbar.

Und so war es schließlich die Festrede des Bürgermeisters von einst, die in ihrer Klarheit und Weitsicht zeigte, wie sehr Wohnraum nicht nur Dach und Wand bedeutet, sondern Heimat, Würde und Zukunft.

Foto: Fabiola Diehl




Obstbaumversteigerung in Osterdorf

Am Sonntag, 7. September 2025, lädt die Stadt zur traditionellen Versteigerung des Obstes von städtischen Bäumen ein. Beginn ist um 10:00 Uhr bei der Firma Schwill in Osterdorf.

Zur Versteigerung kommt unbehandeltes, naturbelassenes Obst – 100 % Bio, frisch von den Bäumen der städtischen Flächen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich ihr Ernte­recht zu sichern.

Weitere Informationen vor Ort.

 




Trommeln, Jodeln und kreatives Miteinander in Pappenheim

Am idyllischen Altmühlufer beim Campingplatz Pappenheim erklingen in den letzten Augusttagen nicht nur Trommeln und Jodelrufe, sondern auch herzliche Einladungen zur Begegnung, Bewegung und Besinnung. Die Pädagogin für therapeutisches Tanzen und elementares Trommeln, Katja Leopoldsberger, lädt zu zwei besonderen Veranstaltungen ein, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen ansprechen.

Trommel- und Jodelfeuer am Lagerplatz
Am  25. August, 12.09. und 03.10. 2025, entfachen Katja Leopoldsberger und ihre Kollegin Veronika Lindner von 17:30 bis 20:00 Uhr ein Jodelfeuer der besonderen Art. Rund ums Lagerfeuer wird gemeinsam gesungen, getrommelt, getanzt und gejodelt. Es geht um das gemeinsame Erleben, ums Lauschen auf die eigene Stimme, um Rhythmus, um Freude – ganz ohne Vorkenntnisse. Ein Abend, der nicht nur die Flammen, sondern auch Herzen zum Lodern bringen möchte.

Seelenreise in der Naturkraft
Vom 30. August bis zum 1. September 2025 findet dann ein dreitägiges Erlebnis unter dem Titel „Seelenreise – Naturkraft erleben“ statt. Auch hier ist der Campingplatz Pappenheim Schauplatz für ein besonderes Zusammenkommen: Die Teilnehmenden tauchen ein in ein kreatives Feld aus Kreistänzen verschiedenster Kulturen, meditativen Trommelrhythmen und künstlerischem Ausdruck mit Pinsel und Farbe. Die unmittelbare Naturverbundenheit an der Altmühl wird dabei zum stillen Begleiter.

Neben der intensiven inhaltlichen Begleitung gibt es die Möglichkeit, Trommeln auszuleihen und Leinwände vor Ort zu erwerben. Übernachtung ist ebenfalls möglich – um ganz in dieses besondere Erleben einzutauchen.

Anmeldung und Informationen
Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Diese erfolgt telefonisch unter 0174 / 916 2403 oder per E-Mail an info@inresonanzsein.de. Weitere Informationen gibt es auch auf den Webseiten
www.inresonanzsein.de und www.veronikalindner.de.
Der Veranstaltungsort ist der Campingplatz Pappenheim, Badweg 1, erreichbar über www.campingplatz-pappenheim.de.

Ob am knisternden Lagerfeuer oder im kreativen Schaffen in der Natur – die Angebote laden dazu ein, die eigenen Sinne zu wecken und neue Kraft zu schöpfen. Ganz in Resonanz mit sich selbst – und mit dem, was das Leben bereithält.

 




1,83 Millionen Euro Förderung für Glasfaserausbau in Pappenheim

Pappenheim erhält für den weiteren Ausbau seines Glasfasernetzes eine Förderung in Höhe von 1.833.000 Euro. Die Regierung von Mittelfranken hat die Zuwendung im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR) zugesagt. Darauf weist der CSU-Stimmkreisabgeordnete Helmut Schnotz hin.

Gerade im ländlichen Raum sei der Aufbau einer flächendeckenden, gigabitfähigen Infrastruktur ohne staatliche Unterstützung oft kaum möglich, so Schnotz. Mit der BayGibitR fördert der Freistaat Kommunen gezielt beim Anschluss sogenannter „grauer NGA-Flecken“ – Gebiete, in denen zwar bereits Internet mit mindestens 30 Mbit/s verfügbar ist, jedoch noch kein gigabitfähiger Ausbau besteht. Ziel sei es, leistungsstarke Glasfasernetze auch in der Fläche zu schaffen.

„Der Glasfaserausbau ist ein zentraler Baustein für die digitale Weiterentwicklung unserer ländlichen Gemeinden. Eine schnelle und stabile Internetverbindung wird nicht nur die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der örtlichen Unternehmen nachhaltig stärken“, betont Schnotz.

Mit der geplanten Investition rückt Pappenheim einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur.




Stadtwerke Pappenheim an zwei Tagen geschlossen

Die Stadtwerke bleiben von Donnerstag, 28. August 2025, ab 12:00 Uhr bis einschließlich Freitag, 29. August 2025 geschlossen.

In dringenden Notfällen ist der Störungsdienst unter der Telefonnummer 09143 / 1328 erreichbar.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für die Schließung.




115 Jahre Waldfrieden Pappenheim – Jubiläumsfeier findet in der Arkade statt

Am Sonntag, den 24. August 2025, feiert der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim zusammen mit den Einwohnern der Wohnanlage Waldfrieden ein besonderes Jubiläum. Die Einfamilienhaus-Kolonie Waldfrieden in der Bürgermeister-Rukwidstraße wird 115 Jahre alt. Im Mittelpunkt der Feier steht dabei nicht nur die historische Bedeutung der Siedlung, sondern auch das lebendige Miteinander ihrer heutigen Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr in der Arkade des Haus des Gastes in der Stadtvogteigasse. Damals am 28. August 1910 fand die feierliche Einweihung der Siedlung statt vor Ort statt. Be i dieser Feier übergab Pappenheims Bürgermeister Martin Haagen die neu errichteten Einfamilienhäuser offiziell an zwölf Arbeiterfamilien der Pappenheimer Ofenfabrik Glöckel & Rukwid. In seiner Ansprache sprach er von einem „ganz besonderen Fest“, das weit über eine bloße Hausübergabe hinausging.

Meilenstein des sozialen Wohnungsbaus
Die Gründung der Kolonie Waldfrieden markierte einen weiteren Schritt im sozialen Wohnungsbau der Stadt. Nach den ersten Arbeitersiedlungen in der Bahnhofstraße entstand mit der neuen Anlage ein Projekt, das den damaligen Reformideen einer menschenwürdigen Wohnkultur verpflichtet war. Mit Gärten, eigenem Grundbesitz und einer gesunden Wohnumgebung sollte Arbeiterfamilien nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern ein echtes Zuhause geboten werden.

Die Entwürfe stammten aus den Werkstätten für Kleinwohnungsbau von Heinrich Lotz in Nürnberg, die sich bereits zu jener Zeit auf einfache und zugleich architektonisch ansprechende Arbeiterhäuser spezialisiert hatten. Die Planung, der Bau sowie die Ausstattung der Häuser spiegeln den Anspruch wider, sozialen Fortschritt und ästhetisches Empfinden miteinander zu verbinden.

Festprogramm mit historischem Bezug
Zum Jubiläum werden neben den Anwohnerinnen und Anwohnern auch Gäste erwartet, die sich für die Stadtgeschichte interessieren. Geplant sind eine kleine Ausstellung zur Entstehungsgeschichte der Siedlung sowie ein Austausch über deren Bedeutung im Wandel der Zeit. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein gemeinsames Mittagessen im Gasthof Grüner Baum.

Der Heimat- und Geschichtsverein sieht das Jubiläum als Gelegenheit, die Entwicklung des Wohnens in Pappenheim zu dokumentieren und gleichzeitig zu zeigen, wie eng städtebauliche und soziale Fragen miteinander verbunden sind.

Mit dem Festakt wird nicht nur ein Stück Baugeschichte gewürdigt, sondern auch die Erinnerung an eine Zeit lebendig gehalten, in der Wohnraum für viele erstmals mehr bedeutete als nur eine Unterkunft – nämlich Heimat.




Unfallflucht in der Bürgermeister-Rukwid-Straße in Pappenheim 

Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 16:00 Uhr, und Donnerstagmorgen, 09:00 Uhr, kam es in der Bürgermeister-Rukwid-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein geparkter Pkw beschädigt wurde. Der oder die bislang unbekannte Unfallverursacher*in verließ den Ort des Geschehens, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Das geschädigte Fahrzeug weist eine sichtbare Beschädigung an der Heckstoßstange auf. Über die Art des verursachenden Fahrzeugs oder den Hergang des Unfalls liegen derzeit keine näheren Erkenntnisse vor.

Die Polizeiinspektion Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Wer in dem genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09142 / 9644-0 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Jeder Hinweis – so klein er auch erscheinen mag – kann dabei helfen, zur Klärung des Vorfalls beizutragen.

 




Mit vereinter Kraft Maibaum in Pappenheim abgebaut

In aller Ruhe und mit geübter Hand hat der Verein Pappenheimer Maibaum am Abend des 14. August 2025 den diesjährigen Maibaum vom Marktplatz entfernt. Damit folgte das junge Team der Tradition, den Baum bis zum Volksfest – seit diesem Jahr Altmühlfest genannt – stehen zu lassen.
Mit einem Frontlader, Muskelkraft und den bewährten „Schwalben“ – jenen hölzernen Hilfsvorrichtungen zur Stabilisierung – wurde der hohe Stamm fachgerecht zu Boden gebracht. Danach ging alles Schlag auf Schlag. Der Baum wurde auf Böcke gelagert, der bunte Maibaumschmuck abgenommen, der Stamm in handliche Teile zersägt und auf einen Anhänger verladen.

Neues Leben für altes Holz
Wie Vereinsvorsitzender Simon Schleußinger mitteilt, soll der ausgediente Maibaum erneut einer sinnvollen Weiterverwendung zugeführt werden: Geplant ist die Anfertigung einer weiteren Maibaumbank für den Marktplatz – ähnlich wie bereits 2019. „Ein Stück Maibaum bleibt so dauerhaft in der Stadt sichtbar und erlebbar“, so Schleußinger.
Darüber hinaus werden Teile des Stammes künftig wieder bei den vereinseigenen Nagelwettbewerben zum Einsatz kommen.

Mit dem planmäßigen Abbau des Baumes endet ein weiterer Zyklus der gelebten Pappenheimer Maibaum-Tradition – getragen von ehrenamtlichem Engagement und einem starken Gemeinschaftsgeist.

 




ACHTUNG – Stromabschaltung in Bieswang-West

Die Stadtwerke Pappenheim GmbH kündigen für Montag, den 18. August 2025, für den westlichen Bereich des Ortes (siehe Karte unten) eine planmäßige Stromabschaltung in Bieswang an.

Die Unterbrechung erfolgt zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr und ist aufgrund betriebsnotwendiger Arbeiten am Netz erforderlich.

Betroffene Haushalte und Betriebe sollten in dieser Zeit empfindliche Geräte vom Stromnetz trennen und erst nach Wiederherstellung der Versorgung wieder in Betrieb nehmen. Auch Stromerzeugungsanlagen können während der Abschaltung nicht ins Netz einspeisen.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen und danken allen Betroffenen für ihre Mithilfe.

Kontakt:
Stadtwerke Pappenheim GmbH
Stadtmühle 4, 91788 Pappenheim
Telefon: 09143 / 606-28
www.stadtwerke.pappenheim.de