HGV Pappenheimer eröffnet neue Ausstellung

Eine kleine Ausstellung mit viel Pappenheimer Geschichte, liebenswerten Erinnerungen und einem Blick auf das Heute hat der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. (HGV) am Dienstagnachmittag, 11. August 2026, in der städtischen Arkade an der Stadtvogteigasse eröffnet.

Die Ausstellung mit dem Titel „Die Pappenheimer Sommerliebe-Taschenausstellung“ erzählen Taschen und andere Erinnerungsstücke von Geschäften, die einst zum Pappenheimer Stadtbild gehörten. Gleichzeitig finden auch heute bestehende Geschäfte ihren Platz. So entsteht auf kleinem Raum eine charmante Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ergänzt durch Freundschaftstaschen, die über Pappenheim hinausweisen.

Für die ansprechende Dekoration der Ausstellung sorgte erneut die Galeristin Birgit van der Gang. Große Pappenheimer Grußkarten von Karin Windisch setzen zusätzliche farbenfrohe Akzente und tragen dazu bei, dass aus den einzelnen Ausstellungsstücken ein kleines Gesamtbild Pappenheimer Stadtgeschichte entsteht.

Zur Eröffnung waren auch einige Vertreter jener Geschäfte und Einrichtungen von einst und heute gekommen, die mit den ausgestellten Taschen und Erinnerungsstücken verbunden sind. So bekamen manche der kleinen Zeitzeugen noch einmal einen ganz persönlichen Bezug und ließen frühere Pappenheimer Geschäftszeiten ebenso lebendig werden wie die Verbindung zur Gegenwart.

Manches Stück dürfte bei alteingesessenen Pappenheimern ganz persönliche Erinnerungen wachrufen. Dazu gehört etwa ein Semmelbeutel der Bäckerei Schwarz, die bereits seit 33 Jahren in der Graf-Carl-Straße geschlossen ist. Auch das STRASSENMUSEUM Pappenheim ist vertreten. Seit rund zwölf Jahren gibt es dieses nicht mehr. Eine Tasche zum fünfjährigen Jubiläum des Museums in der Graf-Carl-Straße erinnert zugleich an Erika Lenk, die Besitzerin des damaligen Straßenmuseums Pappenheim.

Freundschaftliche Verbindungen werden mit Taschen aus den Städten Bellenberg und Gräfenthal sichtbar. Auch das Jüdische Jahr 2021 lässt in der Ausstellung noch einmal grüßen. Und während manches inzwischen Pappenheimer Geschichte geworden ist, gehören die „SteinReichen 5“-Gemeinden und der Naturpark Altmühltal und der Campingplatz nach wie vor zur Gegenwart.

Dass die kleine Schau keineswegs nur zurückblickt, zeigen die Stücke aktueller Geschäfte. Ausgestellt sind ein Brotbeutel der Schloss-Apotheke Pappenheim sowie Taschen der Allianz-Versicherung Wurm und der Generali-Versicherung Lämmerer.

Bei guten Gesprächen wurde zur Eröffnung deutlich, worum es dem Heimat- und Geschichtsverein mit dieser kleinen Ausstellung auch geht. Es sind nicht allein Taschen, Beutel und Erinnerungsstücke, die hier zusammengetragen wurden. Mit ihnen verbinden sich Geschichten von Menschen, Geschäften und Begegnungen – und damit ein Stück des gemeinsamen Miteinanders zum Wohl der Stadt Pappenheim.

Foto: Allianz-Verischerungsagentur Wurm




Volker Satzinger als Kreisbrandrat bestätigt

 

An der Spitze der Feuerwehren im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steht auch in den kommenden Jahren ein vertrautes Gesicht. Die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren haben Volker Satzinger erneut zum Kreisbrandrat gewählt. Damit sprachen sie dem bisherigen Amtsinhaber und Leiter der Kreisbrandinspektion für eine weitere sechsjährige Amtszeit ihr Vertrauen aus. Die Wahl fand im Kulturzentrum Karmeliterkirche in Weißenburg statt.

Vorgeschlagen worden war Satzinger von Landrat Markus Gläser. Nach Artikel 19 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes wird der Kreisbrandrat auf Vorschlag des Landrats von den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren und den Leitern der Werkfeuerwehren in geheimer Wahl bestimmt. Die Leitung der Wahlversammlung lag bei Regierungsrätin Paula Grau.

Landrat Gläser nutzte die Versammlung auch, um den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehren zu würdigen. Gerade mit Blick auf Extremwetterereignisse und Hochwasserlagen gewinne der Zivil- und Katastrophenschutz wieder stärker an Bedeutung. Eine enge Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen und eine leistungsfähige Kreisbrandinspektion seien deshalb wichtige Voraussetzungen für die Sicherheit der Bevölkerung.

Satzinger selbst blickte in seiner Bewerbungsrede auf sechs ereignisreiche Jahre zurück. 125 Freiwillige Feuerwehren mit mehr als 5.600 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern bilden derzeit das Rückgrat des Feuerwehrwesens im Landkreis. Steigende Einsatzzahlen und zunehmend komplexe Einsatzlagen stellten die Wehren dabei vor wachsende Anforderungen.

In Satzingers erster Amtszeit wurde die Kreisbrandinspektion organisatorisch weiterentwickelt. Fachbereiche wurden neu geschaffen oder ausgebaut, das Ausbildungsangebot modernisiert und erweitert sowie digitale Systeme zur Einsatzunterstützung eingeführt. Hinzu kamen neue Strukturen in der Führungsunterstützung und bei der Warnung der Bevölkerung. Auch Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie die Öffentlichkeitsarbeit rückten stärker in den Blick.

Dass diese sechs Jahre keineswegs von Routine geprägt waren, zeigt schon die Liste der besonderen Herausforderungen. Corona-Pandemie und Flüchtlingskrise gehörten ebenso dazu wie Unwetter, Großbrände, Verkehrsunfälle und umfangreiche Hilfeleistungseinsätze.

Für seine zweite Amtszeit hat Satzinger bereits einige Vorhaben benannt. Ein wesentlicher Punkt ist der Bau eines modernen Brand- und Katastrophenschutzzentrums, das als Ausbildungs-, Atemschutz-, Logistik- und Katastrophenschutzstandort dienen soll. Daneben stehen die weitere Digitalisierung, die Stärkung des vorbeugenden Brandschutzes und die Schaffung einer feuerwehrtechnischen Stelle im Landratsamt auf der Agenda. Auch Nachwuchsgewinnung sowie die Unterstützung der Kommandantinnen und Kommandanten sollen weiter vorangebracht werden.

Nach seiner Wiederwahl dankte Satzinger den Feuerwehrdienstleistenden und den Führungskräften der Kreisbrandinspektion ebenso wie den Ausbildern, Kommunen und dem Landratsamt. Die Entwicklung des Feuerwehrwesens, so seine Bilanz, sei nur durch das gemeinsame Engagement vieler Beteiligter möglich gewesen.

Ganz abgeschlossen ist das Wahlverfahren allerdings noch nicht. Satzingers zweite Amtszeit soll am 1. Oktober 2026 beginnen und wiederum sechs Jahre dauern. Zuvor bedarf die Wahl noch der gesetzlich vorgeschriebenen Bestätigung durch die Regierung von Mittelfranken. Erst dann wird das Wahlergebnis rechtswirksam. Mit Beginn der neuen Amtszeit enden nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz zugleich die Amtszeiten der bestellten Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister. Damit besteht auch die Möglichkeit, die Führungsstruktur der Kreisbrandinspektion für die kommenden Jahre personell neu auszurichten.

 




Feuerwehreinsatz in Geislohe

Zu einem Brandeinsatz sind die Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf am Montagnachmittag 10.08.2026 am Sportplatz in Geislohe ausgerückt. Dort war ein für das Sonnwendfeuer aufgeschichteter Holzhaufen in Brand geraten.

Aufgrund der Trockenheit blieb das Feuer nicht auf den Holzhaufen begrenzt. Auch das umliegende Gras fing Feuer. Nach Angaben der Polizei war davon eine Fläche von etwa 20 mal 30 Metern betroffen.

Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf gelang es, den Brand schnell zu löschen und damit eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wie es zu dem Feuer gekommen ist, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Titelfoto: Erwin Knoll




Obstbaumversteigerung in Osterdorf

Am Sonntag, 6. September 2025, lädt die Stadt Pappenheim zur traditionellen Versteigerung des Obstes von städtischen Bäumen ein. Beginn ist um 10:00 Uhr bei der Firma Schwill in Osterdorf.

Zur Versteigerung kommt unbehandeltes, naturbelassenes Obst – 100 % Bio, frisch von den Bäumen der städtischen Flächen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich ihr Ernte­recht zu sichern.

Weitere Informationen vor Ort.




Beschwingter Sommerabend in Pappenheim

Einen ebenso beschwingten wie abwechslungsreichen Konzertabend kündigt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim für Samstag, 15. August 2026, an. Ab 19 Uhr ist das Trio Divertido im Haus der Bürger K14 zu Gast und möchte mit seinem vielseitigen musikalischen Repertoire für sommerliche Stimmung an der Altmühl sorgen.

Der passende Rahmen dafür ist die offene Remise des Hauses der Bürger in der Klosterstraße 14. Sie liegt direkt an der Altmühl und bietet für einen Sommerabend durchaus reizvolle Voraussetzungen. Sollte das Wetter nicht ganz nach Wunsch mitspielen, ist ebenfalls vorgesorgt, denn die Remise ist überdacht und damit regensicher. Und bei sommerlicher Abendwärme sorgt die Lage am Fluss erfahrungsgemäß für ein angenehmes Lüftchen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen Peter Gschwandtner, Trixi Weiss und Peter Satzger. Die drei Musiker haben sich mit ihrer selbst arrangierten Salonmusik einer bemerkenswert großen musikalischen Bandbreite verschrieben. Ihr Programm reicht von Klassik bis Jazz, vom Sommerschlager bis zum Oldie sowie vom Tango bis zur Folklore.

Dabei soll es keineswegs bei einem Konzert zum stillen Zuhören bleiben. Das Trio Divertido versteht sein Programm unterhaltsam und stimmungsvoll und durchaus auch als Einladung zum Mitsingen und Mitschwingen. So dürfte sich die offene Remise für einige Stunden in einen kleinen sommerlichen Musiksalon verwandeln.

Für kühle Getränke und kleine Snacks gegen den Hunger ist ebenfalls gesorgt.

Der Konzertabend mit dem Trio Divertido beginnt am Samstag, 15. August 2026, um 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim. Der Eintritt ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Kulturarbeit.

 




Informationen rund um den Glasfaserausbau

In den Pappenheimer Ortsteilen schreitet das Thema Glasfaser weiter voran. Wie die Deutsche Telekom in einer Medieninformation mitteilt, bietet das Unternehmen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmer, die sich über einen Glasfaseranschluss, die Verfügbarkeit und mögliche Tarifoptionen informieren möchten, in der kommenden Woche Beratungstermine in Neudorf, Göhren und Geislohe an.

Das Service-Team der Telekom steht dabei für Fragen rund um das Glasfasernetz in Pappenheim, Neudorf, Göhren und Geislohe zur Verfügung. Interessierte können sich vor Ort über einen Glasfaseranschluss und die verschiedenen Tarifmöglichkeiten beraten lassen.

Die erste Station ist Neudorf. Dort steht das Glasfaser-Infomobil am Montag, 17. August, und Dienstag, 18. August 2026, jeweils von 10 bis 18 Uhr am Feuerwehrhaus in 91788 Neudorf.

Anschließend geht es nach Göhren. Am Mittwoch, 19. August, und Donnerstag, 20. August 2026, können sich Interessierte jeweils von 10 bis 18 Uhr in Göhren 42, 91788 Göhren, informieren und beraten lassen.

Zum Abschluss macht das Infomobil in Geislohe Station. Dort ist das Beratungsteam am Freitag, 21. August 2026, von 10 bis 17 Uhr in Geislohe 17, 91788 Geislohe, anzutreffen. Damit gibt es an insgesamt fünf Tagen in drei Pappenheimer Ortsteilen die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.

Die Telekom wirbt im Zusammenhang mit der Aktion für die Möglichkeiten einer modernen Glasfaserinfrastruktur und lädt dazu ein, sich unmittelbar vor Ort beraten zu lassen.

Wer das Infomobil nicht besuchen kann, erhält nach Angaben der Telekom weitere Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen unter www.telekom.de/glasfaser sowie über die kostenfreie Hotline 0800 22 66 100. Eine Registrierung für einen Glasfaseranschluss ist laut Mitteilung direkt am Infomobil, in einem Telekom-Shop (Radio Lunz Weißenburg) möglich.

Siehe auch Artikel vom 28.07.2026.

[Diesen Artikel finden Sie hier …. ]




Wasserversorgung rechts der Altmühl stellt sich neu auf

Beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe rechts der Altmühl wurden kürzlich die personellen Weichen für die kommenden sechs Jahre gestellt. In der konstituierenden Sitzung am 30. Juni 2026 im Langenaltheimer Rathaus wählte der Verbandsrat Jürgen Weizinger aus Übermatzhofen zum neuen Vorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wurde Tagmersheims Erster Bürgermeister Lothar Behringer gewählt.

Mit der Neuwahl beginnt für den Zweckverband eine neue sechsjährige Amtsperiode. Auf die neue Führung und den Verbandsrat warten dabei wichtige Aufgaben. Im Mittelpunkt stehen eine weiterhin sichere Wasserversorgung im Verbandsgebiet sowie die notwendigen Investitionen in die dazugehörige Infrastruktur.

Dem Verbandsrat gehören insgesamt elf Mitglieder an. Wie viele Vertreter die einzelnen Orte entsenden, richtet sich unter anderem nach dem Wasserverbrauch. Die dem Pressebericht beigefügte Berechnung weist für Langenaltheim einschließlich seiner Ortsteile einen durchschnittlichen Wasserverkauf von 105.984 Kubikmetern aus. Auf Tagmersheim entfallen 50.466 Kubikmeter, auf Rögling 34.661 Kubikmeter und auf Übermatzhofen 8.102 Kubikmeter. Entsprechend setzt sich auch die Zahl der Vertreter zusammen.

Langenaltheim ist mit Bürgermeister Alfred Maderer, Michael Weiß und Maximilian Schmidt sowie Simon Mößner und Ulrike Frank aus Rehlingen vertreten. Für Rögling gehören Bürgermeister Jürgen Böswald und Dominik Böswald dem Gremium an. Tagmersheim entsendet Bürgermeister Lothar Behringer, Johann Dunz und Stephan Herb. Übermatzhofen wird durch den neu gewählten Vorsitzenden Jürgen Weizinger vertreten.

Ein besonderes Augenmerk legt der Zweckverband auch auf die Wasserverluste im Leitungsnetz. Nach seinen Angaben liegt dieser Verlust bei weniger als zehn Prozent. Damit erreicht die Wasserversorgung rechts der Altmühl einen bemerkenswert niedrigen Wert. Zum Vergleich wird in der Mitteilung darauf hingewiesen, dass deutschlandweit bereits ein Wasserverlust von weniger als 15 Prozent als guter und stabiler Wert gilt. Gerade alternde Rohrnetze führen andernorts zu teilweise deutlich höheren Verlustquoten.

Die vergleichsweise geringe Verlustmenge ist damit nicht nur eine erfreuliche Zahl in der Statistik. Sie ist zugleich ein Hinweis darauf, dass die vorhandene Infrastruktur ihren Zweck zuverlässig erfüllt. Diese Qualität zu erhalten und die Wasserversorgung für die kommenden Jahre abzusichern, gehört nun zu den Aufgaben des neu zusammengesetzten Verbandsrates.

 




Sommerabendmusik mit Pop und Musicalklängen in Pappenheim

Musik zum Innehalten, bekannte Melodien und ein Moment der Ruhe erwarten die Besucherinnen und Besucher bei der nächsten Pappenheimer Sommerabendmusik. Am Dienstag, 11. August, gestalten Lina und Andreas Müller gemeinsam mit Sven Bergdolt am Klavier unter dem Motto „Pop Moments – Balladen und Instrumentalklänge“ einen abwechslungsreichen musikalischen Abend im evangelischen Gemeindezentrum Pappenheim.

Beginn ist um 19.30 Uhr. Auf dem Programm stehen bekannte Popsongs sowie Film- und Musicalmelodien. Zu hören sind unter anderem „Someone Like You“ von Adele, „Vienna“ von Billy Joel sowie „Nessaja“ aus dem Film „Tabaluga“. Ergänzt wird das Konzert durch anspruchsvolle Klavier- und Klarinettenmusik mit Werken wie „Chariots of Fire“ und „Gabriel’s Oboe“.

Die rund halbstündige Sommerabendmusik verbindet musikalische Beiträge mit kurzen Gedankenanstößen und einem Segen. So bietet sie Gelegenheit, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen, Kraft zu schöpfen und den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Im Anschluss sind die Gäste zu einer kleinen Erfrischung eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: privat

 




Stellenangebot beim Wasserzweckverband links der Altmühl

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl mit Sitz in Bieswang sucht zur Verstärkung seines Teams eine Wasserwartin oder einen Wasserwart in Vollzeit. Nachfolgend geben wir die Stellenausschreibung des Zweckverbandes im vollständigen Wortlaut wieder. Wer Interesse an einem sicheren und vielseitigen Arbeitsplatz hat, findet nachfolgend alle Informationen zu Aufgaben, Voraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren.

Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der
Altmühl (mit Sitz in Bieswang)

Wir suchen baldmöglichst eine/n qualifizierte/n Mitarbeiter/in m/w/d für die Stelle als

Wasserwart (m/w/d) in Vollzeit

Ihr Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
– die Pflege-, Unterhaltungs-, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten des Leitungsnetzes sowie der Wasserversorgungsanlagen und Grundstücke

– das Verlegen von Wasserleitungen bei Austausch-, Neuanschlüssen oder Rohrbrüchen
– zuverlässige Betreuung der Kunden inkl. Zählerwechsel und ggf. Zählerablesung
– Bereitschaft für Wochenend- und Notfalldienste zur Beseitigung von Störfällen (auch zu unüblichen Zeiten)
– eigenständige Betreuung der Anlagensteuerung
– Bereitschaftsdienst mit gegenseitiger Vertretung der kooperierenden Wasserzweckverbände
– Einmessen mittels GIS-Messstab
– Erfassen und Pflegen der eingemessenen Daten in der GIS-Software

Ihr Anforderungsprofil:
– eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung, möglichst in einer der folgenden Sparten: Ver- und Entsorgung, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Maschinenbauer, Anlagenmechaniker, Gas- und Wasserinstallateur, Elektroinstallateur oder einem artverwandten Beruf, möglichst mit mehrjähriger Berufserfahrung.

– EDV-Kenntnisse in den Office-Programmen, Erfahrung im Umgang mit technischen Anlagen
– Führerschein der Klasse B ohne Automatikeinschränkung ist erforderlich
– Engagement mit hoher Belastbarkeit
– Bereitschaft zur Weiterbildung als Wasserwart sowie Möglichkeit zur ständigen Fortbildung, um sich den wechselnden
Anforderungen anzupassen
– Teamfähigkeit, selbstständige, eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise

Unser Angebot:
– Eine unbefristete Vollzeitstelle (39 Stunden/Woche)

– Sicherer, interessanter, vielseitiger und verantwortungsvoller Arbeitsplatz
– Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit)

Die Beschäftigung und Entlohnung erfolgen entsprechend der Qualifikation in Anlehnung an den Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) inklusive der üblichen Leistungen z.B. Zusatzversorgung.

Wenn Sie Interesse an einem sicheren Arbeitsplatz haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) bis spätestens 04.09.2026 an den

Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl, Am Wasserturm 1, 91788 Bieswang oder digital an info@zv-bieswang.de.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer 09143-737 zur Verfügung.




Feuerwehr Pappenheim im Einsatz bei Brand im Solnhofener Zementwerk

Ein Brand im Solnhofener Zementwerk hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die weithin sichtbare Rauchsäule sorgte jedoch für Aufmerksamkeit in der gesamten Umgebung.

Nach Angaben der Polizei geriet die Ladung eines Sattelaufliegers während des Entladevorgangs in Brand. Der Auflieger war mit Papier- und Kunststoffschnipseln beladen, die als Brennstoff für die Zementherstellung vorgesehen waren. Das Fahrzeug war zum Entladen in eine offene Halle gefahren worden, als sich das Material entzündete.

Zur Brandursache gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Nach Angaben der Polizei kommen sowohl ein technischer Defekt als auch eine Selbstentzündung des Brennstoffs in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

Durch das Feuer wurden sowohl der Sattelauflieger als auch die Halle beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden. Nach ersten Schätzungen dürfte dieser jedoch im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen.

Neben den Einsatzkräften aus Solnhofen waren zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung im Einsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim rückte nach Solnhofen aus und unterstützte die bereits eingesetzten Kräfte vor Ort in unterschiedlichen Bereichen. Ebenfalls alarmiert waren die Feuerwehren aus Langenaltheim, Mörnsheim, Mühlheim-Gailach und Treuchtlingen sowie die IuK-Einheit des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Rettungsdienst des BRK Südfranken.

Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Feuers übernommen.

Titelfoto: FFW Pappenheim




Militärgeschichte paddelt in Pappenheim bis heute mit

Das Pappenheimer Backtrogrennen gehört längst zu den Veranstaltungen, auf die sich die Pappenheimer Jahr für Jahr freuen. Zur Abrundung des Festnachmittag zum 170-jährigen Gründungsfestes des Militärvereins und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) spannte die beliebte Veranstaltung diesmal einen unterhaltsamen Bogen von der bedingungslosen militärischen Stadtverteidigung aus dem Jahre 1633 in die heutige Zeit. Freiwilligen Feuerwehr, Maibaumverein und Theatergruppe Pappenheim huldigten mit der fast zweistündigen Veranstaltung auf der Altmühl der lange Militärgeschichte der Stadt die so alt ist wie die Stadt selbst.

Die Wurzeln des Backtrogrennens reichen zurück in das Jubiläumsjahr 2002. Damals feierte Pappenheim die erste urkundliche Erwähnung der Stadt aus dem Jahr 802 mit einem großen Festjahr. Im Rahmen des Volksfestes organisierte die damalige Werbegemeinschaft erstmals ein historisch angelehntes Backtrogrennen auf der Altmühl zwischen dem Evangelischen Bildungszentrum und der Stadtparkbrücke.

Dabei griff man eine Begebenheit der Pappenheimer Stadtgeschichte auf. Im Jahr 1633, ein Jahr nach dem Überfall der Schweden auf Stadt und Burg Pappenheim, war das Bürgermilitär besonders wachsam. Jederzeit musste mit einem weiteren Angriff gerechnet werden. Als sich eines Nachts auf der Altmühl ein dunkles Wasserfahrzeug der Stadt näherte, wurde Alarm geschlagen. Die Bürger griffen entschlossen zu den Waffen und versenkten das vermeintliche Feindesboot mit einer Vielzahl von Schüssen noch bevor es Pappenheim erreichen konnte.

Am nächsten Morgen stellte sich jedoch heraus, dass der vermeintliche Feind lediglich ein leerer Backtrog gewesen war. Die Kinder des Grafenmüllers hatten damit zuvor auf der Altmühl das Kahnfahren geübt und das Gefährt anschließend nicht ausreichend am Ufer befestigt. So machte sich der Backtrog selbstständig und trieb flussabwärts Richtung Pappenheim.
Die mutigen Verteidiger hatten also nicht den Feind, sondern einen herrenlosen Backtrog besiegt.

Diese humorvolle Geschichte griff der Lehrer und spätere Rektor der Volksschule Pappenheim, August Bergauer, in einem Theaterstück auf, das bei so manchen Schulschlussfeiern aufgeführt wurde. Seine bislang letzte Aufführung erlebte das Stück während der 1200-Jahr-Feier im Jahr 2002 an der Stadtmauer im Feuerwehrhof.

An diese Geschichte knüpften die Freiwillige Feuerwehr, der Maibaumverein und die Theatergruppe Pappenheim nun erneut an. Im Rahmen des Jubiläums des MRK wurde das Backtrogrennen zum 25. Mal veranstaltet. Da die Veranstaltung während der Corona-Jahre von 2020 bis 2022 pausieren musste, handelte es sich tatsächlich um die 22. Austragung.

Zwölf Mannschaften wagten sich auf die rund 200 Meter lange Strecke von der Altmühlbrücke, in Pappenheim auch als auch „Golden Gate“ bekannt, flussabwärts. Dabei ging es keineswegs nur um Schnelligkeit. Mindestens ebenso wichtig waren Teamgeist, Gleichgewicht und eine Portion Humor. Denn nicht jeder Backtrog blieb auf Kurs. Mehrfach landeten Besatzungen unfreiwillig im Wasser und mussten die letzten Meter zu Fuß durchs kühle Nass zurücklegen. Das Publikum am Ufer hatte dabei sichtlich seinen Spaß.

Für die passende Stimmung sorgte Anette Pappler, die das Geschehen mit viel Charme, Witz und zahlreichen spontanen Kommentaren begleitete. So wurde jede Kenterung ebenso gefeiert wie jede gelungene Fahrt ins Ziel.

Am Ende durfte sich die TSG Pappenheim mit dem Boot „High Voltage“ über den Sieg freuen. Tim Meister und Edin Cemal paddelten in der Rekordzeit von 1:50 Minuten ins Ziel.

Die Backtröge und Platzierungen

Platz 1
TSG Pappenheim
Startname „High Voltage“
Tim Meister und Edin Cemal
Rekordzeit 1:50 Minuten

Platz 2
Startname „Dichter & Denker“
Darian Leykamm und Paul Lange

Platz 3
Startname „Backtrogschützen“, Anida Chemal und Barbara Mürl

Weitere Platzierungen

Pappenheimer Maibaum e.V.
Simon Schleußinger und Martin Pokorny

Feuerwehrverein
Startname „Feierwehr“
Florian Zanetti und Leon Herzner

Clubritter
Chris Träger und Sebastian Städler

Rockfasching
Dominik Wurm und Marcus Wurm

TSG Pappenheim Abteilung Kinder
Startname „Baywatch“
Leeven van der Gang und Leo Huber

Startname „Goasn Gang“
Felix Herzner und Janis Bittl

Turnverein Pappenheim Dart-Abteilung
Startname „B 17“
Luca Mürl und Fabian Zanetti

Theatergruppe Abteilung Kinder
Startname „Altmühlrocker“
Mira Hassan und Jonas Dieing

PSG 1494 Pappenheim
Startname „Royal Unicorn“
Sandra Schütz und David Schütz

Bei der Siegerehrung freuten sich alle Teilnehmer über attraktive Preise, die von zahlreichen Pappenheimer Geschäften gespendet worden waren. Dafür bedankten sich die Veranstalter ebenso herzlich wie die glücklichen Gewinner.

Ein herzliches Dankeschön gilt

Schloß Apotheke, Schreibwaren Windisch, Päckert’s Trachten und Landhausmoden, Gasthaus „Zum Lindenwirt“, Zweirad Schleußinger, Bräustüberl-Pizzaschmide, Stephan Lauterbach, EDEK-Pfaller, Hecht Bräu, Lehner Bäck




Pappenheim erlebt Hubert Aiwanger mit Botschaften die ankommen

Ohne Manuskript, frei von der Leber weg und mit der ihm eigenen Mischung aus Zuspitzung, Humor und klaren Botschaften hatte Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger bei seiner Festrede zum 170jährigen Jubiläum des Militär- und Reservistenkameradschaftsvereins 1856 Pappenheim (MRK) genau jene Themen aufgegriffen, die viele Menschen derzeit bewegen. Immer wieder quittierten die Zuhörer seine Ausführungen mit lang anhaltendem Applaus und zustimmenden Rufen.

Den roten Faden seiner Rede bildete die Frage, was in einer zunehmend unsicheren Welt auf Deutschland zukomme. Aiwanger spannte dabei den Bogen von der Gründungszeit der Militär- und Reservistenkameradschaft im Jahr 1856 bis in die Gegenwart. Damals wie heute lebten die Menschen in einer Zeit, in der niemand mit Gewissheit sagen könne, was die Zukunft bringe.

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine habe Verteidigung eine völlig neue Bedeutung erhalten. Der „schöne Traum vom Frieden“ sei ausgeträumt, sagte Aiwanger. Täglich gebe es Tote und Verletzte. Gleichzeitig stellte er die Frage, ob sich diese Entwicklung nicht hätte verhindern lassen. Nach seiner Auffassung sei dies auch das Ergebnis einer über Jahre verfehlten Verteidigungspolitik. Verteidigung sei eine Lebensversicherung.

Kritisch äußerte sich der stellvertretende Ministerpräsident über diejenigen, die seiner Ansicht nach davon ausgingen, andere müssten im Ernstfall die Verantwortung übernehmen. Der Krieg in der Ukraine zeige vielmehr, dass moderne Konflikte mit hochentwickelten Waffen geführt würden und sich über lange Zeit festfahren könnten.

Mit einem Augenzwinkern bemerkte Aiwanger, selbst bei den Grünen scheine inzwischen ein Umdenken einzusetzen. Er verwies auf Äußerungen von Robert Habeck, der heute den Wehrdienst nach eigenen Worten wohl nicht mehr verweigern würde.

Bayern habe die Bedeutung der Verteidigungsbereitschaft nach seinen Worten schon immer erkannt. Das zeige sich auch an Unternehmen im Freistaat, die Technik und Ausrüstung für diesen Bereich entwickelten und produzierten.

Seine Vorstellung fasste Aiwanger in einem einfachen Bild zusammen. Deutschland müsse wie ein Igel sein, der sich bei Gefahr einrolle und seine Stacheln aufstelle. „Da holt sich jeder Angreifer eine blutige Schnauze“, sagte er. Frieden lasse sich nur sichern, wenn ein Land verteidigungsbereit sei. Sein Leitgedanke lautete deshalb „kämpfen können aber nicht kämpfen müssen“. Friedenspolitik sei immer auch eine Politik des Bereitseins.

Mit Blick auf die vergangenen Jahre sprach Aiwanger davon, dass die Menschen von der Naivität überrollt und von der Realität eingeholt worden seien. Für diese Aussage erhielt er deutlichen Beifall.

Ebenso viel Zustimmung fand seine Kritik am Umgang mit Veteranen, die verwundet oder traumatisiert aus dem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrt waren. Er bemängelte den teilweise mangelnden Respekt gegenüber diesen Menschen und würdigte deren Einsatz für das Land.

Anschließend schlug Aiwanger den Bogen zurück zur Geschichte. Die Gründung der Soldaten- und Kriegervereine sei nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon erfolgt, um Kameradschaft zu pflegen und sich gegenseitig zu unterstützen. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an das berühmte Pappenheimer Regiment aus Schillers „Wallensteins Tod“. Der Satz „Daran erkenn ich meine Pappenheimer“ werde heute oft anders eingesetzt und verstanden. Ursprünglich habe er jedoch bedeutet, dass auf die Pappenheimer Verlass sei. „Ihr könnt stolz sein auf diesen Spruch“, rief Aiwanger den Zuhörern zu und löste damit großen Jubel aus.

Von den historischen Wurzeln führte seine Rede unmittelbar zur aktuellen Politik. Aiwanger forderte eine Rückbesinnung auf die Werte Eigentum und Leistung. Kritisch äußerte er sich über Eingriffe bei Minijobs, während beim Bürgergeld nach seiner Auffassung zu wenig kontrolliert werde. Dies fördere Schwarzarbeit.

Nicht ohne Seitenhieb auf die Berliner Politik sprach Aiwanger auch einen „Tipp an den Kanzler“ für die Besetzung von Ministerämtern aus. Er hielt einen Wechsel an der Spitze des  Arbeitsministeriums für angebracht und bezog sich dabei auf die Kampfansage der Amtsinhaberin an die Arbeitgeber.

„Leistungsloses Leben ist ein schöner Traum“, sagte Aiwanger. Aufgabe der Politik sei es, wieder deutlich zu machen, dass sich Leistung lohnen müsse.

Im weiteren Verlauf seiner Rede streifte der Minister zahlreiche weitere Themen, die aus seiner Sicht viele Bürger unmittelbar beträfen. Er sprach über die Situation der Landwirtschaft, des Handwerks und des Ehrenamts. Vereine seien das Fundament des gesellschaftlichen Lebens in den Gemeinden und dürften deshalb nicht durch zusätzliche Belastungen geschwächt werden.

Auch Bürokratie, Haftungsfragen und Regressforderungen gegenüber Ehrenamtlichen kritisierte Aiwanger scharf. Solche Entwicklungen würden das Land Stück für Stück zurückbauen. Ebenso deutlich wurde er bei Angriffen auf Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Wer Einsatzkräfte oder deren Ausrüstung angreife, müsse konsequent bestraft werden.

Beim Thema Gendersprache fand der Freie-Wähler-Politiker ebenfalls klare Worte. Das Gendern bezeichnete er als „Gipfel der Dummheit“. Es könne nicht Aufgabe der Politik sein, den Menschen vorzuschreiben, wie sie zu sprechen oder zu denken hätten.

Mit deutlichen Worten kritisierte Aiwanger auch die zunehmende Bürokratie sowie Haftungs- und Regressrisiken, die nach seiner Auffassung immer mehr Menschen davon abhielten, Verantwortung zu übernehmen. Ob im Vereinsleben, im Ehrenamt oder in der Wirtschaft – wer sich engagiere, sehe sich immer häufiger mit Vorschriften und rechtlichen Hürden konfrontiert. Dadurch würden bewährte Strukturen geschwächt und Eigeninitiative ausgebremst. Seine Einschätzung brachte der stellvertretende Ministerpräsident mit dem markanten Satz auf den Punkt: „So wickelt man ein Land rückab.“ Für diese Aussage erhielt er aus den Reihen der Zuhörer zustimmenden Applaus.

Zum Abschluss kehrte Aiwanger noch einmal zum Jubiläum der Militär- und Reservistenkameradschaft Pappenheim zurück. Er würdigte die Grundwerte des Soldatentums als „aller Ehren wert“ und gratulierte dem Verein zu seinem 170-jährigen Bestehen. Ein solcher Zeitraum zeige, dass der Verein über Generationen hinweg Bestand gehabt habe und seine Aufgaben erfülle. Mit den besten Wünschen für viele weitere erfolgreiche Jahre und Gottes Segen beendete der stellvertretende Ministerpräsident seine Rede.

Für die zahlreichen Besucher war es ein Auftritt, der genau die Erwartungen erfüllte, die sie mit Hubert Aiwanger verbunden hatten. Ohne langes Ablesen, dafür mit klaren Positionen, historischen Bezügen und einer Sprache, die viele im Festzelt als bodenständig empfanden, sprach er Themen an, die aus seiner Sicht den Alltag und die Sorgen vieler Bürger prägten. Seine Aussagen blieben dabei erkennbar seine politischen Positionen – und genau dafür erhielt er in Pappenheim immer wieder viel Applaus.

Und auch die Reihe derer, die sich mit Hubert Aiwanger fotografieren lassen wollten schien nicht abzureißen. Dazu stand er offensichtlich gerne zur Verfügung.